Aufstellung:
1. Senal de Silva (15. Maximilian Voichtleitner, 2. Felix Wöginger 3. Patrick Lisiewicz, 4. Christian Schulz, 5. Sadam Ibrahim (73. Davud Hörl), 6. Davud Hörl (46. Furkan Aslan), 7. Florian Donig,  8. Hussein Bahlak, 9. Amar Husic, 10. Haki Vranovci, 11. Kirubel Getnet (46. Lucas Ude / 63. Markus Felsner)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Amar Husic

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
140

Spielbericht:
Eine herbe 0:5-Niederlage gab es für die Kreisklassenkicker der SpVgg Altenerding im Lokalderby beim FC Herzogstadt. Dabei sah es für die Veilchen in der Anfangsphase gar nicht schlecht, denn zunächst stellte die Foltin-Elf das aktivere Team, hatte mehr vom Spiel und hätte durchaus in Führung gehen können. Doch nach dem ersten Gegentreffer war von der Anfangseuphorie nicht mehr viel zu sehen, so dass der Sieg der Gastgeber letzten Endes sogar in dieser Höhe nicht unverdient war.

Die Partie begann für die Foltin-Elf denkbar ungünstig, denn schon beim Aufwärmen verletzte sich Keeper Senal de Silva am Finger. Zwar versuchte er, auf die Zähne zu beißen und stellte sich trotz der Blessur anfangs zwischen die Pfosten. Doch schon beim ersten Erdinger Torabschluss musste er feststellen, dass ein weiterer Einsatz wenig Sinn macht, so dass er nach 15 Minuten von Maximilian Voichtleitner zwischen den Pfosten abgelöst wurde.

Aber zunächst trotzen die Veilchen diesem Handicap und kamen gut ins Spiel. Schon nach 12 Minuten wurde es vor dem Tor erstmals gefährlich, doch der Herzogstädter Torhüter Matthias Bartke war zur Stelle und konnten einen gefährlichen Schuss von Davud Hörl hervorragend parieren.

Auch die nächste Möglichkeit lag auf Seiten der Gäste, doch ein Kopfball von Sadam Ibrahim nach einer Ecke ging knapp über das Gehäuse (21.)

In dieser Phase kamen die Hausherren nicht richtig ins Spiel und die Altenerdinger Defensive stand sicher und konnte die Angriffe der Gastgeber meist frühzeitig abfangen.

Zudem setzten die Gäste in der Offensive immer wieder Nadelstiche und nach 27 Minuten wurde Haki Vranovci im Strafraum schon freigespielt, so dass der Youngster auf der rechten Seite zum Abschluss kam, aber erneut war Bartke zur Stelle und drehte den Ball um den Pfosten.

Drei Minuten später bot sich der SpVgg nochmals eine gute Einschussmöglichkeit. Als Florian Donig nach einem starken Pass von Patrick Lisiewicz das Leder nach innen ablegte, kam Amar Husic zum Schuss, doch Bartke klärte mit einer starken Fußabwehr.


Dann übernahmen aber die Gastgeber langsam das Kommando und nach 33 Minuten drohte dann der Rückstand. Nach einem Angriff über die linke Seite kam das Leder flach nach innen, wo der zum kurzen Pfosten laufende Marco Steinberg zum Abschluss kam, doch Lisiewicz konnte das Leder zur Ecke blocken.

Wenig später musste man dann auf Seiten der SpVgg durchatmen, denn nach einem Zuspiel von Steinberg kam Jonas Kaspar im Strafraum zum Schuss, und der Ball hätte wohl den Weg ins Tor gefunden, doch Ibrahim fälschte das Leder noch entscheidend ab, so dass der Ball knapp am Ziel vorbeiging (34.).

Nun wuchs der Druck auf das Altenerdinger Tor und fünf Minuten später hätte ein „Billardtor“ fast zum Rückstand geführt. Als man das Leder nicht aus dem Strafraum brachte, ging der Ball hin und her und als dann beim Befreiungsversuch ein Abwehrspieler der Veilchen angeschossen wurde, hatte man Glück, dass das Leder knapp am Tor vorbeiging.

Doch die daraus resultierende Ecke brachte dann aber den Führungstreffer für die Hausherren, denn nach der Hereingabe von Paul Notka kam Aldin Imanovic zum Kopfball und ließ Voichtleitner keine Abwehrmöglichkeit.


Dieser Treffer zeigte bei den Gäste Wirkung, so dass der FCH nur zwei Minuten später auf 2:0 stellte. Diesmal konnte man einen Angriff über die linke Seite nicht stoppen und als Tobias Paulus dann flach nach innen spielte, hatte Steinberg wenig Mühe, das Leder aus kurzer Distanz über die Linie zu befördern, so dass die Veilchen innerhalb weniger Minuten ihre Chancen aus der Hand gegeben hatten.

Auch nach der Pause blieb Herzogstadt dominant und hätte nach 53 Minuten fast für die Vorentscheidung gesorgt. Nach einem langen Ball nach vorne, kam Ibrahim nicht entscheidend zum Kopfball und als Gegenspieler dann mit dem Kopf auf Moritz Bigalke ablegte, hatte man Glück, dass der Erdinger Angreifer nur die Latte traf.

Unmittelbar darauf nahm Bigalke auf der linken Seite einen schönen Diagonalball auf, zog nach innen, schoss dann aber knapp am Tor vorbei.

Nun rollte Angriff auf Angriff auf das Altenerdinger Tor zu, was auch zwangsläufig zu guten Chancen führte. Als Metehan Özen dann von der linken Seite einen flachen Ball nach innen spielte, hatte der FCH-Anhang schon wieder den Torschrei auf den Lippen, doch mit einer starken Abwehr konnte Voichtleitner den Schuss von Paulus abwehren (59.).

Doch nach 65 Minuten musste der Keeper dann erneut hinter sich greifen. Als Paulus einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld auf den zweiten Pfosten gezogen hatte, nahm der Imanovic, dem man zu viel Platz bot, die Hereingabe volley und versenkte die Kugel zum vorentscheidenden 3:0 im Netz.

Der Erdinger Torjäger hatte aber seinen Torhunger noch nicht gestillt, so dass er dann seinen dritten Treffer beisteuerte. Nach einem Angriff über die linke Seite legte Paulus das Leder in den Rücken der Abwehr und fand dort den freistehenden Imanovic, der mit einem Flachschuss auf 4:0 erhöhte (69.).

Im weiteren Verlauf blieb Herzogstadt überlegen, aber jetzt fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Da jedoch die Offensive der SpVgg nicht mehr stattfand, blieben in den nächsten 15 Minuten klare Tormöglichkeiten Mangelware.

Doch vier Minuten vor dem Ende glückte dem FCH doch noch der fünfte Treffer. Diesmal wurde auf der linken Seite ein Einwurf nach vorne gebracht, und die SpVgg verstand es nicht, die Hereingabe von Özen zu verhindern. Davon profitierte abermals Kapitän Sternberg, der dann vor Markus Felsner an das Leder kam, und mit einem unhaltbaren Flachschuss für den 5:0-Endstand sorgte.

Auch die letzte Chance lag auf Seiten des verdienten Siegers. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld konterten die Gastgeber blitzschnell. Nach einem Pass von Bigalke leitete Paulus weiter auf den rechts freistehenden Kaspar, der dann aber mit einem satten Schuss seinen Meister in Schlussmann Voichtleitner fand, so dass er nicht mehr hinter sich greifen musste.

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