E5 zeigt trotz 0:5-Niederlage große Moral

Obwohl die E5-Junioren der SpVgg Altenerding mit einer deutlichen 0:5-Niederlage aus Kirchasch zurückkehrten, zog Trainer Reiner Hierl ein positives Fazit und sprach seiner Mannschaft ein großes Lob aus.

„Wir haben eine starke Einstellung an den Tag gelegt und jeder hat aufopferungsvoll gekämpft. Auf diese Leistung können wir stolz sein. Wenn wir in der Anfangsphase vielleicht selbst in Führung gegangen wären, hätte das Spiel unter Umständen einen ganz anderen Verlauf genommen“, trauerte Hierl den vergebenen Möglichkeiten zu Beginn der Partie etwas nach.

Denn die Veilchen starteten mit viel Tatendrang in die Begegnung und hatten bereits nach zwei Minuten die große Chance auf das 1:0. Jamaal Mulahmetovic kam aussichtsreich zum Abschluss, hatte dabei aber nicht das nötige Glück. Auch die nächste gute Gelegenheit gehörte den Gästen, doch erneut wurde Mulahmetovics engagierter Auftritt nicht mit einem Treffer belohnt.

Wie so oft im Fußball rächte sich die mangelnde Chancenverwertung prompt. Mit ihrer ersten nennenswerten Möglichkeit gingen die Gastgeber in Führung. Die Altenerdinger waren weit aufgerückt und liefen in einen Konter, den der KSC konsequent ausspielte und praktisch aus dem Nichts zum 1:0 nutzte.

Obwohl die Hierl-Elf die ersten zehn Minuten klar dominiert hatte, zeigte der Gegentreffer Wirkung. Nur zwei Minuten später musste Torhüter Tobias Walter erneut hinter sich greifen. In den letzten Minuten vor der Pause verloren die Gäste dann zunehmend den Faden, was die Hausherren konsequent ausnutzten.

Nach dem 0:3 in der 23. Minute brachen schließlich die Dämme. Nur wenige Minuten später fiel nach einem Eckball bereits das 0:4 (27.), ehe kurz vor dem Seitenwechsel ein individueller Fehler in der Defensive sogar noch zum fünften Gegentreffer führte.

Trotz des deutlichen Rückstands bewiesen die Altenerdinger im zweiten Durchgang Moral. Zwar war eine Wende zu diesem Zeitpunkt kaum noch möglich, doch die Mannschaft ließ sich nicht hängen und kämpfte bis zum Schlusspfiff mit großem Einsatz weiter. Der Lohn dafür: In der gesamten zweiten Hälfte blieb man ohne weiteren Gegentreffer.

„Obwohl wir nur einen Wechselspieler hatten, hat jeder alles aus sich herausgeholt. Man kann wirklich jeden Spieler – vom Torwart bis zum Wechselspieler – für seine Einsatzbereitschaft nur loben. Darauf lässt sich aufbauen“, stellte Trainer Hierl nach der Partie bewusst nicht das Ergebnis, sondern die gezeigte Leistung seiner Mannschaft in den Vordergrund.