Derbytime!
Nach den Pfingstferien und der damit verbundenen Punktspielpause musste die Wilde 13 dieses Mal nicht weit reisen, sondern lediglich zu den Nachbarn aus der Herzogstadt. Es war Derbyzeit am Samstag!
Bei besten Bedingungen – leichtem Wind, Sonnenschein und trockenem Rasen – ging die Wilde 13 mit voll besetztem Kader ins Spiel. Die Voraussetzungen für einen Derbysieg waren also ideal. Und dieser durfte am Ende hochverdient gefeiert werden.
Nach 60 Minuten stand ein souveränes 5:0 auf der Anzeigetafel. Der Erfolg der Wilden 13 aus Altenerding war auch in dieser Höhe absolut verdient.
Von der ersten Minute an bestimmte die Feuker/Memed/Hulm-Truppe das Geschehen. Für Torhüter Timo Wegener verlief der Nachmittag entsprechend ruhig, da sich das Spielgeschehen überwiegend in der gegnerischen Hälfte abspielte.
Die ersten gefährlichen Aktionen gingen vom wiedergenesenen Emil Jackisch aus. Man merkte ihm sofort an, wie sehr er sich freute, endlich wieder aktiv im Mittelfeld wirbeln zu können. Kurz darauf wurde es richtig gefährlich: Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld brachte Emil scharf aufs Tor, traf jedoch nur die Latte. Ein erstes deutliches Ausrufezeichen der Wilden 13.
Auch Noah Memed zeigte eine starke Leistung. Gegen seinen ehemaligen Verein war ihm der besondere Ehrgeiz deutlich anzumerken. Lediglich vor dem Tor fehlte noch die letzte Konsequenz, sodass der Treffer zunächst ausblieb. Noch.
Dann fiel endlich das erlösende 1:0. Nach einem sehenswerten Doppelpass zwischen Paul Schiwietz und Michael Melissourgos steckte Paul den Ball perfekt durch die Schnittstelle der Abwehr. Michael lief allein auf den Torhüter zu und blieb eiskalt. Mit einem platzierten Abschluss ins linke Eck brachte er die Wilde 13 verdient in Führung.
Ein sensationeller Spielzug!
Mit dem Führungstreffer gewann das Altenerdinger Spiel zusätzlich an Sicherheit und Kreativität. Vor allem im Mittelfeld fand die Mannschaft zu ihrem gefährlichen Kurzpassspiel zurück, das in den vergangenen Wochen etwas gefehlt hatte. Tolle Kombinationen zwischen Emil Jackisch, Marco Ebert, Matheo Hulm und Philipp Feuker sorgten immer wieder für Gefahr. Lediglich die Chancenverwertung bleibt weiterhin ausbaufähig.
Das 2:0 ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Dieses Mal trug sich Paul Schiwietz selbst in die Torschützenliste ein. Auf der linken Seite nahm er es gleich mit drei Gegenspielern auf, ließ sie stehen, legte sich den Ball zurecht und versenkte ihn präzise im rechten unteren Eck.
2:0 – so muss das sein!
Mit einer hochverdienten und beruhigenden Zwei-Tore-Führung ging es anschließend in die Halbzeitpause.
Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte die Wilde 13 auf 3:0. Nach starker Ballbehauptung von Paul Schiwietz landete der Ball bei Emil Jackisch. Dieser setzte sich mit viel Dynamik gegen mehrere Gegenspieler durch und zog entschlossen ab. Der Schuss wurde noch unglücklich von einem Erdinger Verteidiger abgefälscht, sodass der Torhüter chancenlos war.
In der zweiten Halbzeit kam Vincent Mörtl ins Spiel und sorgte sofort für ordentlich Betrieb auf der rechten Außenbahn. Aus Sicht des Schreibers hat Vinci in den vergangenen Wochen einen großen Entwicklungsschritt gemacht und ist mittlerweile aus der Mannschaft kaum noch wegzudenken. Seine Dynamik sowie seine starke Pass- und Schusstechnik machen ihn zu einer echten Bereicherung.
Auch in diesem Spiel setzte er sich immer wieder bis zur Grundlinie durch und brachte gefährliche Bälle in den Rücken der Abwehr. Lediglich der finale Abschluss fehlte noch.
Dann klingelte es erneut im Erdinger Kasten. Tobi Felsner war dieses Mal der Torschütze. Nach einem überragenden Steckpass in die Tiefe stand er plötzlich allein vor dem gegnerischen Torhüter. Mit einer cleveren Bewegung umkurvte er diesen und setzte den Ball anschließend gefühlvoll unter die Latte.
Doch damit nicht genug: Die Wilde 13 legte noch einen Treffer nach – und dieser sorgte wohl für die größte Freude des Tages.
Warum?
Weil sich Simon Kreuzpaintner endlich mit einem Tor belohnte. Seit mehreren Spielen war er immer wieder nah dran gewesen. Dieses Mal war es soweit. Und wie sollte es anders sein: Simon traf mit einem sehenswerten Abschluss und stellte dabei einmal mehr seine hervorragende Schusstechnik unter Beweis.
Die gesamte Mannschaft lief zu ihm und feierte den Treffer gemeinsam.
So muss das sein!
Es war ein weiterer Beweis dafür, dass die Wilde 13 ein eingeschworener Haufen ist. Fußball bleibt eben ein Teamsport.
Am Ende stand ein überzeugender 5:0-Derbysieg auf der Anzeigetafel.
Bereits am kommenden Freitag wartet die nächste Aufgabe. Zuhause geht es gegen Steinkirchen. Auch dort wird die Mannschaft wieder mit voller Konzentration und Einsatzbereitschaft auftreten müssen, denn gegen die robust spielenden Steinkirchner wird es alles andere als einfach.
Wir werden berichten…

