Verdienter Heimsieg: SpVgg Herzogstadt Altenerding schlägt ESV München mit 2:0
Vor heimischem Publikum bot die SpVgg Herzogstadt Altenerding eine rundum geschlossene Mannschaftsleistung und sicherte sich gegen den Gast des ESV München einen völlig verdienten 2:0-Heimerfolg.
Schwungvoller Beginn – jedoch ohne zählbaren Erfolg
Die Partie begann intensiv. In der 16. Spielminute gab es nach einem Foul an Yusuf Yalcin Freistoß für die Hausherren, kurz darauf folgte die erste Ecke. Auch in den Folgeminuten blieb die Partie körperbetont, ehe die Gäste nach einem Foul an Ibrahim Alakareta einen Konter über Kilian Burgholzer, Levin Kronthaler und Ben Wacker versuchten, der jedoch aufmerksam abgefangen wurde. Daran hatten auch Yusuf, Oliver Baron und Basher Al Halabe maßgeblichen Anteil, die in der Defensivarbeit von Beginn an extrem aufmerksam agierten, souverän die Räume eng machten und sämtliche Angriffsversuche der Münchner konsequent abfingen.
In der 25. Minute erarbeitete sich Altenerding die nächste gute Gelegenheit: Alakareta bediente Luca Sippl auf dem Flügel, dessen präzise Flanke den mitgelaufenen Ben Wacker fand, der jedoch den Kopfball verweigerte, so dass es mit einem torlosen Remis in die Pause ging.
Fels in der Brandung und die Vorentscheidung
Nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren auf die Führung, während hinten die gewohnt bärenstarke Abwehr um Baron und Basher Al Halaba rein gar nichts anbrennen ließ. Mit kompromissloser Zweikampfführung und ruhigem Spielaufbau bildeten die beiden das defensive Rückgrat der Altenerdinger und hielten dem Keeper den Rücken komplett frei.
In der 57. Minute belohnten sich die Gastgeber für ihre Bemühungen mit dem Führungstreffer zum 1:0: Ein feiner Klatschball im Zentrum, initiiert von Nicolas Roith über Faruk Mazumolglu und Conte auf Levin Kronthaler, hebelte die gegnerische Abwehr aus. Im Nachfassen wurde Mazumoglu im Strafraum regelwidrig gelegt, doch der erwartete Elfmeterpfiff blieb aus. Roith schaltete am schnellsten, passte den Ball erneut nach innen, wo sich Kronthaler für die verdiente Führung verantwortlich zeigte.
Wenig später bediente Levin Kronthaler seinen Bruder Lukas mit einem starken Pass in die Gasse. Der Angreifer hatte den zweiten Treffer bereits auf dem Fuß, doch der Keeper des ESV München zeigte eine glänzende Parade und lenkte den gewaltigen Schuss gerade noch über den Querbalken.
Die eingewechselten Spieler brachten in der Folge nochmals frischen Wind in die Reihen der Altenerdinger.
In der 78. Minute folgte schließlich die Entscheidung: Nach einer starken Balleroberung von Alakareta auf der rechten Seite gelangte der Ball über Faruk Mazlumoglu ins Zentrum. Dieser bediente den durchstartenden Nicolas Roith per Direktspiel. Die Offensivkraft lief im Eins-gegen-Eins auf den Torwart zu und vollendete mit etwas Glück zum 2:0-Endstand.
Fazit
Am Ende sicherten sich die Hausherren dank einer dominanten Offensivleistung, gestützt auf eine extrem stabile Defensivreihe um Tobi Mertl, verdient die drei Punkte im Heimspiel gegen den ESV München.

