Unglückliche Niederlage für die SpVgg Altenerding
Am heutigen Herbstsonntag wollten die B2-Junioren der SpVgg Altenerding das gute Gefühl aus der letzten Partie mitnehmen und den nächsten Dreier einfahren. Leider sollte es anders kommen.
Auf einen ausführlichen Spielbericht verzichten wir an dieser Stelle, denn die SpVgg beherrschte die Partie bereits ab der fünften Minute und versäumte es lediglich, sich für den betriebenen Aufwand mit einem Treffer zu belohnen. Wenn man aktuell kein Glück hat, kommt auch noch das Pech hinzu.
Die SpVgg zeigte einen guten Spielaufbau aus der eigenen Hälfte und erspielte sich immer wieder vielversprechende Möglichkeiten. Doch entweder kam der letzte Pass nicht an oder das nötige Glück fehlte im Abschluss.
Ein Vorfall aus der 36. Minute muss dennoch erwähnt werden – nicht, um die Niederlage auf den Schiedsrichter zu schieben, sondern weil die Entscheidung auf dem Platz für Verwunderung sorgte. Nach einem Einwurf auf der linken Seite, etwa auf Höhe des Sechzehnmeterraums, wurde der Ball in Richtung Fünfmeterraum geworfen. Dort stand ein Spieler der SpVgg goldrichtig und schob zum vermeintlichen 0:1 ein. Der Schiedsrichter entschied zunächst auf Abseits. Nachdem die Altenerdinger Spieler darauf hinwiesen, dass der Ball direkt aus einem Einwurf kam und deshalb keine Abseitsstellung vorliegen kann, revidierte der Schiedsrichter seine Entscheidung und entschied stattdessen auf Foulspiel des Altenerdinger Spielers. So blieb es beim 0:0 – eine Entscheidung, die für großes Unverständnis sorgte.
Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte die SpVgg den Druck nochmals deutlich und erspielte sich eine Torchance nach der anderen. Doch das Pech blieb den Altenerdingern treu: Der Ball wollte einfach nicht im Netz der Moosburger zappeln.
Die Gastgeber kamen dagegen nur selten gefährlich vor das Tor. Bei einem dieser Vorstöße fand ein langer Ball einen vermeintlich im Abseits stehenden Spieler. Auch hier blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus.
In der 75. Minute wiederholte sich die Situation: Erneut wurde ein langer Ball gespielt, erneut stand der Stürmer aus Sicht der Altenerdinger deutlich im Abseits. Der Pfiff kam wieder nicht und mit ihrem ersten Torschuss gingen die Moosburger mit 1:0 in Führung.
In den verbleibenden 15 Minuten verlor die SpVgg zunehmend ihren Rhythmus. Die Partie wurde hektischer, und Altenerding fand nicht mehr zu seinem zuvor gezeigten Spiel zurück. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht mehr, den Ausgleich zu erzielen.
Am Ende steht eine äußerst unglückliche Niederlage für die SpVgg Altenerding. Trotz der angesprochenen Schiedsrichterentscheidungen gilt es, die Verantwortung bei sich selbst zu suchen. Wer sich so viele Chancen erarbeitet, muss diese auch nutzen, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.
Kopf hoch, Jungs! Die Leistung und der Einsatz stimmen über weite Strecken. Jetzt gilt es, weiterzuarbeiten, die Chancen konsequenter zu nutzen und sich beim nächsten Spiel endlich wieder mit drei Punkten zu belohnen.

