Pokalfight in der Kiesgrubenarena: SpVgg Altenerding zieht nach Glanzleistung in die nächste Runde ein!
Ein packender Pokalabend unter Flutlicht: Lange Zeit biss sich die SpVgg Altenerding im Auswärtsspiel des Baupokals beim FC Forstern die Zähne aus, ehe eine furios aufspielende Mannschaft in Halbzeit zwei das Ergebnis auf ein souveränes 0:5 (0:0) schraubte und verdient das Ticket für die nächste Runde löste.
Erste Halbzeit: Taktisches Abtasten, Nervenkitzel vom Punkt und Aluminium-Pech
Der Anpfiff hallte durch die stimmungsvolle Kiesgrubenarena in Forstern, und die Marschroute war von Sekunde eins an klar. Die Lilanen übernahmen sofort das Kommando und bemühten sich um Spielkontrolle. In den ersten zwanzig Minuten neutralisierten sich beide Teams weitgehend, nennenswerte Torchancen blieben hüben wie drüben Mangelware. Doch dann nahm der Pokalkrimi rasant an Fahrt auf.
Plötzlich brandete Jubel im Lager der Gastgeber auf: Nach einer unglücklichen Grätsche im Strafraum zeigte der Schiedsrichter in der 24. Minute unerbittlich auf den Punkt. Elfmeter für Forstern! Doch auf den Altenerdinger Schlussmann Moritz Hartlmaier war Verlass. Er tauchte blitzschnell ab, parierte den Strafstoß glänzend, sah das Leder an die Latte klatschen und schnappte sich im Nachfassen den Ball. Diese Heldentat schien den Weckruf für die Altenerdinger Offensive zu liefern.
Nur drei Minuten später segelte eine maßgenaue Ecke von Mateo Rezvan direkt auf Mailo Skupnik, der sich das Spielgerät elegant auf den linken Fuß legte, den Ball jedoch knapp am linken Pfosten vorbei setzte. Mateo Rezvan, der im Sturmzentrum unermüdlich die Fäden zog, beschäftigte mit seinen feinen Dribblings die gegnerische Hintermannschaft und riss immer wieder gefährliche Lücken für seine Nebenleute. Die Trainer reagierten früh: In der 17. Minute kam Alex Montag für Lukas Ramm in die Partie und entpuppte sich sofort als Motor im Mittelfeld.
Die Altenerdinger Defensive um Ludwig Woitzik und Niklas Braune war hellwach. Der brandgefährliche Linksaußen der Hausherren, war über das gesamte Spiel hinweg von Matteo Pirek mustergültig abgemeldet. In der 25. Minute rettete der frisch eingewechselte Lenny Peschke mit einer überragenden Grätsche in höchster Not.
Nun drückte Altenerding aufs Gaspedal. In der 32. Minute bewies Alessandro Cusati auf der Zehnerposition seine Übersicht: Er schlug den Ball von rechts hoch in den Strafraum, wo der kurz zuvor eingewechselte Benedek Balász aus sieben Metern direkt volley abzog, aber im stark reagierenden Forsterner Schlussmann seinen Meister fand. Das Pech klebte den Lilanen weiter an den Füßen: In der 35. Minute bediente Matteo Pirek, der gemeinsam mit Leon Rechenmacher die Außenverteidigung extrem druckvoll interpretierte und sich immer wieder in die Offensive einschaltete, den einlaufenden Cusati. Dieser nahm die Kugel direkt, hämmerte sie jedoch an die Latte. So ging es mit einem torlosen, aber hochspannenden Unentschieden in die Kabinen.
Zweite Halbzeit: Torfestival und pure Dominanz
Nach dem Seitenwechsel drückten die Altenerdinger dem Spiel endgültig ihren Stempel auf. Im Zentrum zogen Felix Hartlmaier, der sich im Laufe der ersten Hälfte enorm steigerte und nach der Pause eine starke Partie ablieferte, gemeinsam mit dem unermüdlich laufenden Felix Binder die Fäden. Binder glänzte durch klugen Spielaufbau und war defensiv stets zur Stelle.
In der 45. Minute war der Bann endlich gebrochen! Nach einem präzisen Querpass von Alex Montag schaltete Felix Hartlmaier gedankenschnell, fackelte nicht lange und versenkte das Leder aus zwölf Metern trocken mit dem linken Fuß zum umjubelten 1:0 im Kasten. Forstern versuchte zu antworten, lief sich aber immer wieder am kompromisslosen Innenverteidiger Niklas Braune fest, der hinten absolut nichts anbrennen ließen. In der 56. Minute kam das Leder über Alex Montag zu Benedek Balasz, der aus rund 15 Metern wuchtig abzog. Der Heimtorwart konnte den Ball nur nach vorne abklatschen, und Mailo Skupnik stand goldrichtig, um aus drei Metern staubtrocken zum 2:0 abzustauben.
Die Gäste spielten jetzt wie aus einem Guss. Zunächst ein Distanzschuss von Lenny Peschke, der im zweiten Durchgang auf seiner angestammten Sechserposition mit Ballsicherheit und Übersicht glänzte. In der 59. Minute dann das 3:0. Nach einer Ecke landete der Ball bei Felix Binder, der uneigennützig zurücklegte auf Alessandro Cusati. Dessen Schuss schlug unhaltbar im langen Eck ein.
Das Team hatte noch lange nicht genug. In der 62. Minute schaltete sich Lukas Ramm, der nach seiner frühen Auswechslung wieder im Spielgeschehen mitwirkte, hervorragend ein und bediente Felix Binder. Der zog aus zentraler Position aus rund 15 Metern flach ab und traf eiskalt zum 4:0 ins Netz. Den Schlusspunkt unter einen denkwürdigen Pokalabend setzte in der 70. Minute Benedek Balász: Nach einem Angriff über rechts flankte Mailo Skupnik präzise in die Mitte. Balász verstolperte den Ball zunächst, setze aber nach, profitierte von Abstimmungsproblemen in der Forsterner Hintermannschaft und schweißte das Leder aus zehn Metern unhaltbar zum 0:5-Endstand in die Maschen.
Fazit
Am Ende steht ein auch in dieser Höhe völlig verdienter 0:5-Auswärtssieg für die SpVgg Altenerding. Während die ersten zwanzig Minuten von Abtasten und Nervosität geprägt waren, zeigte das Team in Halbzeit zwei eine absolute Gala-Leistung. Defensive Stabilität, eiserner Willen und eine beeindruckende Offensivpower nach der Pause machten diesen Pokaltriumph perfekt. Die Mannschaft hat Charakter bewiesen, jeden Kaderspieler perfekt eingebaut und blickt nun hochmotiviert der nächsten Runde entgegen!
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