Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Marco Baumann (73. Lukas Rymas), 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus, 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Leart Bilalli, 8. Samuel Kronthaler, 9. Mario Dipalo (17. Alexander Weiher), 10. Jannik Obermaier (62. Juan Gomez), 11. Leonardo Tunjic
Torschützen:
Fehlanzeige
Gelbe Karten:
Ajdin Nienhaus
Alexander Weiher
Zeitstrafen:
Pedro Flores (62. / Foulspiel)
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
180
Spielbericht:
Ganz anders hatten sich die Bezirksligakicker das Heimspiel gegen den SE Freising vorgestellt, und man hoffte, an die Leistung aus dem Hinspiel, das einen 2:0-Erfolg für die Locke-Elf brachte, anknüpfen zu können.
Doch diesmal gab es für die Veilchen kein Erfolgserlebnis, denn Domstädter konnten auch von der SpVgg nicht gestoppt werden, so dass die Elf von Trainer Mijo Stijepic nach dem klaren 4:0-Erfolg an der Sempt auch im neunten Spiel in diesem Jahr ungeschlagen bleibt.
Drei Minuten nach dem Anpfiff, war das Match für den Altenerdinger Angreifer Mario Dipalo schon fast wieder beendet, denn schon in der Anfangsminute wurde er vom Freisinger Spielführer Felix Fischer bei einem Zweikampf rüde am Bein getroffen. Nach längerer Verletzungspause kam der Torjäger nochmal kurz auf das Feld zurück, doch wenig später musste er dann doch vom Platz, während Fischer Glück hatte, bei diesem Foulspiel mit einer Verwarnung davonzukommen (17.).
Auch im Anschluss an diese Szene entwickelte sich eine kampfbetonte und rassig geführte Partie, die im Mittelfeld mehr oder weniger zu einem Abnutzungskampf führte, so dass beide Teams in der Anfangsphase nur selten in Richtung Strafraumnähe kamen und klare Tormöglichkeiten eine Rarität waren.
Erst nach 18 Minuten musste mit dem Freisinger Schlussmann Jonas Trost erstmals ein Torhüter eingreifen. Nachdem Samuel Kronthaler ein Zuspiel aus dem Mittelfeld sofort auf Jannik Obermaier weiterleitete, kam der Youngster aus 17 Metern zum Schuss und der Ball hätte genau ins Eck gepasst, doch leider brachte er nicht genug Druck hinter das Leder, so dass der Keeper den Ball im Nachfassen schließlich unter Kontrolle brachte.

Wenig stand dann sein Gegenüber Jonas Pamer, der für den angeschlagenen Lukas Loher zwischen den Pfosten stand, erstmals im Mittelpunkt. Nach einem Ballgewinn trieb Fischer die Kugel nach vorne und zog dann aus ca. 23 Meter ab, doch der Altenerdinger Schlussmann tauchte rechtzeitig ab und drehte den Flachschuss um den Pfosten (23.).
Kurz darauf lag dann aber der Altenerdinger Führungstreffer in der Luft. Pedro Flores spielte einen mustergültigen Ball aus dem Mittelfeld über die Freisinger Kette nach vorne, doch Leart Bilalli kam einen Tick zu spät, so dass der aus seinem Tor kommenden Trost vor ihn an den Ball kam.
Jedoch landete der geklärte Ball direkt beim nachsetzenden Leonardo Tunjic, der aus ungefähr 30 Metern versuchte, das abgewehrte Leder direkt im verwaisten Tor unterzubringen, doch leider ging der Nachschuss dann doch einige Meter links am Tor vorbei (36.).
Die Gäste zeigten sich dagegen effektiver und nutzten ihre zweite Gelegenheit, um in Führung zu gehen. Als Osaro Alteniora auf der rechten Seite einen langen Ball nach vorne schlug, konnte sich der robuste Fabrizio Brandes im Duell gegen seinen Widersacher Bello Ridwan im Zweikampf behaupten, und blieb dann auch vor dem Tor eiskalt, so dass Pamer den halbhohen Schuss ins rechte Eck nicht mehr abwehren konnte (41.)
Drei Minuten später tauchte der Torjäger nach einem Pass in die Tiefe wieder allein vor Pamer auf, doch diesmal konnte der Altenerdinger Schlussmann das Duell für sich entscheiden und verhinderte mit einer starken Parade das durchaus mögliche 0:2.
Noch vor der Pause kamen dann die Gastgeber zu einer letzten Chancen. Nach einem Pass von Ajdin Nienhaus zog Bilalli nach innen, doch auch sein Flachschuss hatte zu wenig Fahrt, so dass Trost abtauchte, und die Führung seines Teams in die Pause brachte.

Die Veilchen kamen mit dem Ziel, den Rückstand zu drehen, wieder aus Kabine, doch diese Hoffnungen erhielten schon wenige Minuten einen herben Dämpfer.
Als die Gäste etwa 19 Meter vor dem Tor auf halbrechter Seite einen Freistoß zugesprochen bekamen, feuerte Bastian Lomp eine Rakete ab. Zunächst hatte die SpVgg noch Glück, denn der Ball donnerte an die Unterkante der Latte, ehe Pamer dann vermeintlich klären konnte.

Doch letztlich war seine Tat nicht mehr entscheidend, der SR-Assistent hatte sofort signalisiert, dass der Ball bereits die Torlinie überschritten hatte, so dass die Freisinger die Führung früh ausbauen konnten (49.).
Nun verloren die Gastgeber den Faden und man verstand es nicht, sich gegen die sattelfeste Abwehr der Domstädter entscheidend in Szene zu setzen. Man hatte zwar viel Ballbesitz, doch die Gäste kontrollierten in dieser Phase die Partie und ließen die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen.
Wenig später gab es für die Hausherren den nächsten Rückschlag, denn der eifrige Pedro Flores musste nach einem harten Einsteigen gegen seinen Gegenspieler eine zehnminütige Zeitstrafe absitzen (62.)
Der SEF wusste diese numerische Überlegenheit zählbar zu nutzen und erhöhten drei Minuten später vorentscheidend auf 3:0. Als ein Eckball von Jonathan Kleimann verlängerte wurde, kam Michael Schmid zum Kopfball. Zwar war Jonas Pamer mit der Hand noch am Ball, doch den Einschlag im langen Eck konnte auch er nicht mehr verhindern.
Als die Gastgeber dann wieder komplett waren, sorgte Nienhaus mit einem sehenswerten Fernschuss zumindest nochmal für ein Lebenszeichen der SpVgg, aber leider verfehlte sein Schuss das Ziel.
Zehn Minuten vor dem Ende machten die Freisinger dann den Deckel endgültig drauf. Nach einem Ballverlust von Bilalli im Mittelfeld, trieb Josif Racean den Ball nach vorne, und bewies im Strafraum angekommen, eine glänzende Übersicht, denn er spielte mustergültig nach innen, wo Brandes wenig Mühe hatte, um seinen zweiten Treffer zu erzielen.

Fünf Minuten vor dem Ende hofften die Veilchen zumindest, den Ehrentreffer verbuchen zu können, doch Nienhaus hatte Pech, dass er am Querbalken scheiterte.
Auch ein gefährlicher Flachschuss von Bilalli brachte keinen Erfolg, denn Trost reagierte glänzend und konnte den Ball mit einer starken Parade aus dem Eck holen (90.)
Die letzte Chance hatten dann nochmal die siegreichen Gäste, doch Pamer wehrte einen Schuss des frei vor ihm auftauchenden Florian Huber ab, so dass es keine Ergebnisänderung mehr gab.
Am kommenden Mittwoch steht um 18.15 Uhr das Nachholspiel gegen den ASV Dachau, und es ist z hoffen, dass sich die SpVgg diesmal anders präsentiert, um hoffentlich schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.
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