Aufstellung:
1. Toby Martin, 2. Daniel Brunner, 3. Risto Garbrecht (42. Diego Baltus / 46. Risto Garbrecht), 4. Vitor Guedes, 5. Noh Tesfachmichael (46. Bleron Bajraktari), 6. Rene Feuker, 7. Emilio Polsfuss , 8. Mehmet Yalcin, 9. Markus Felsner (70. Moritz Martin), 10. Niklas Konrad (24. Abel Fernandez), 11. Niklas Ostermaier
Torschützen:
1:0 Rene Feuker (19.)
Gelbe Karten:
Vitor Guedes
Emilio Polsfuss
Zeitstrafen:
keine
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
60
Spielbericht:
Mit gemischten Gefühlen verabschiedeten sich die B-Klassenkicker der SpVgg Altenerding aus der Saison. Zu einem war man glücklich, dass man das Aufstiegsticket in die A-Klasse lösen konnten, doch trotz allem lag man nach Spielende enttäuscht auf dem Boden, hatte man in letzter Sekunde die Meisterschaft aus der Hand gegeben, denn der Ausgleichstreffer des SV Eichenried sorgten letztlich doch für einen bitteren Beigeschmack.
Die Gäste begannen forsch und nahmen sofort das Zepter in die Hand, so dass der SVE am Anfang deutlich mehr vom Spiel hatte, jedoch ohne richtig gefährlich zu werden, denn die SVA-Abwehr, die nach den Ausfällen von Florian Ammon und Christian Schulz kräftig umgebaut werden musste, stand ziemlich sicher und ließ nur wenig zu.
Nach etwa zehn Minuten konnten sich die Gastgeber jedoch vom Anfangsdruck der Eichenrieder befreien und kamen besser ins Spiel, was dann schnell zur ersten Großchance führte.
Als Emilio Polfuss nach einem Angriff über die rechte Seite nach innen zog und aus 20 Metern zum Abschluss kam, konnte der Eichenrieder Schlussmann Jonas Tillmann das Leder nicht festhalten. Als der abspringende Ball dann bei Markus Felsner landete, hoffte man auf die Führung, doch die Kugel war nicht leicht zu nehmen und zudem hatte der Angreifer Pech, dass sein Nachschuss von einem Eichenrieder Abwehrspieler abprallte und dann hauchdünn am Tor vorbeiging (14.).
Nur eine Minute später kam dann Polsfuss erneut an der Strafraumgrenze zum Schuss, doch leider ging der Ball zu zentral auf das Eichenrieder Gehäuse, so dass Tillmann sicher zupacken konnte.
Doch zwei Zeigerumdrehungen weiter glückte dann doch die umjubelte Führung für die Hausherren. Zunächst spielte Rene Feuker aus dem Mittelfeld einen schönen Ball auf die rechte Seite und fand dort Polsfuss. Als der Angreifer dann mit einem Doppelpass mit Niklas Ostermaier in den Strafraum gelang, spitzelte er das Leder weiter auf Feuker, der schließlich aus 14 Metern zum Schuss kam. Zwar war Tillmann mit der Hand noch am Ball, doch den Einschlag konnte auch er nicht mehr verhindern (19.).

Nach der Trinkpause kamen die Gastgeber entschlossen auf das Feld zurück, und kamen sofort zur nächsten guten Möglichkeit. Als ein leichtsinniger Pass von Florian Henneberger bei Felsner landete, kam er im Eichenrieder Strafraum zum Abschluss, doch ein SVE-Abwehrspieler brachte seine Fußspitze noch in den Schuss, so dass das Leder wenige Zentimeter am langen Eck vorbeiging (23.).
Doch dann drehte sich wieder das Spiel und Eichenried gewann wieder an Oberwasser, und war vor allem bei Eckbällen stets gefährlich, und bei einigen Hereingaben hatte man Glück, dass Eichenried keinen zählbaren Erfolg landete.
So auch in der 36. Minute als man nach einem weiteren Eckstoß in höchster Not klären konnte. Jedoch landete der Befreiungsschlag von Ostermaier bei David Müller, der aus ca. 23 Metern sofort abzog, aber ca. einen Meter über den Querbalken schoss.
Kurz vor der Pause gab es dann für die Hausherren einen Rückschlag, denn beim wenige Augenblicke zuvor für Risto Garbrecht in Spiel gekommenen Diego Baltus brach bei seiner ersten Aktion seine Muskelverletzung wieder auf, so dass ein sofortiger Rückwechsel notwendig wurde.
Jedoch ging mit einer knappen, aber nicht unverdienten 1:0-Führung in die Pause.
Die erste Chance nach Wiederbeginn gehörte erneut der SpVgg und hier hätte man den zweiten Treffer nachlegen müssen. Nach einem Pass in die Tiefe hatte der immens laufstarke Felsner nur Keeper Tillmann vor sich. Als der Torhüter den Schuss noch mit der Hand verlangsamen konnte, rollte die Kugel in Richtung Torlinie, wo der Eichenrieder Abwehrspieler Daniele di Bella in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Debütanten Bleron Bajraktari noch klären konnte (52.).

Zwei Minuten später zog dann Polsfuss erneut von der rechten Seite nach innen und kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch diesmal hatte das Leder zu wenig Fahrt, so dass Tillmann abtauchte und den Ball unter sich begrub.
Nun lag der zweite Treffer der Veilchen in der Luft und nach einer Stunde Spielzeit hoffte man auf weiteren zählbaren Erfolg. Als Ostermaier bei einem Konter genau im richtigen Moment auf Polsfuss spielte, zog der Torjäger von der rechten Seite in den Strafraum, und spielte scharf nach innen. Als di die Eichenrieder die Hereingabe nicht entscheidend klären konnten, kam der überzeugende Mehmet Yalcin in zentraler Position aus etwa 12 Metern zum Schuss, doch leider hatte auch er sein Visier nicht gut eingestellt, so dass der Ball auf die Tormitte ging, und erneut von Tillmann entschärft werden konnte (61.).
Nachdem der erlösende zweite Treffer nicht gelingen wollte, blieben die Eichenrieder im Spiel und wurden nun ihrerseits wieder aktiver, wobei man abermals bei Standards stets für Gefahr vor dem Altenerdinger Strafraum sorgte.
In der 64. Minute schienen sich die Bemühungen der Gäste belohnt zu machen, wobei man hier auf Unterstützung der Gastgeber angewiesen war. Als man einen Angriff abgewehrt hatte und sich ein Eichenrieder Spieler mit dem Ball gerade aus dem Strafraum lösen wollte, ging Daniel Brunner zu ehrgeizig und ungestüm in den Strafraum, so dass er seinem Kontrahenten knapp innerhalb der Sechszehnermarkierung zu Fall brachte, so dass der Referee zurecht auf den Punkt zeigte.
Jedoch hatte man Glück, dass Rene Winkler bei der Ausführung einen Kunstschuss fabrizieren wollte. Sein Versuch scheiterte jedoch kläglich, denn sein Heber misslang gründlich, so dass Keeper Toby Martin das Leder kurz vor der Torlinie sichern konnte.

Dann hatte der Altenerdinger Anhang dann bei einer ganz dicken Möglichkeit der Veilchen schon den Torschrei auf den Lippen. Als Bajaktari von der linken Seite einen mustergültigen Flankenball auf den zweiten Pfosten gezogen hatte, schien das 2:0 für die Hausherren fällig, denn weder Torhüter Tillmann noch Abwehrspieler di Bello konnten die Hereingabe abfangen, so dass Felnser zum Kopfball kam. Leider landete jedoch nur der Angreifer im Netz, während das Leder knapp am Tor vorbeiging (68.)

Bei der SpVgg merkte man jetzt doch einen gewissen Kräfteverschleiß an, da man aufgrund fehlender Akteure doch einige Spieler im Einsatz hatte, die aufgrund fehlender Trainingseinheiten konditionelle Rückstände aufwiesen.
Jedoch verteidigten die Semptstädter mit Leidenschaft und wollten die Führung über die Zeit bringen, was auch lange Zeit gute Erfolgsaussichten hatten, denn die Eichenrieder hatten bei ihren Schüssen aus der zweiten Reihe meist zu hoch gezielt.
Vier Minuten vor dem Ende wurde es dann aber doch brandgefährlich. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Maurice Baumbach das Leder scharf nach innen, doch zum Glück spielte er etwas in den Rücken von Florian Henneberger, so dass der Torjäger nur mit der Hacke an den Ball kam, und diesen dann rechts am Kasten vorbeisetzte.
In der letzten Spielminute gab es dann für die Platzherren einen Rückschlag, denn nach einem Foulspiel spielte der bereits verwarnte Vitor Guedes das Leder kurz nach dem Pfiff des Unparteiischen weiter, und er gab dann den Protesten der Eichenrieder nach und hielt dem Altenerdinger Abwehrspieler die Ampelkarte unter die Nase.
Diese numerische Unterlegenheit sollte den SVE dann tatsächlich noch zum Ausgleichstreffer verhelfen. Zunächst hatte man noch Glück, dass eine Kopfballabwehr von Brunner nach einer Flanke in den Strafraum knapp am eigenen Tor vorbei ging, doch die daraus resultierende Ecke ließen die Meisterträume der SpVgg jäh platzen.
Als Daniele di Bella den Ball vor das Tor schlug, wurde die Hereingabe von keinem Abwehrspieler abgewehrt und da auch Martin nicht aus seinem Tor kam, war es für Florian Henneberger ein Leichtes, die Kugel aus kurzer Distanz in die Maschen zu köpfen (96.).
Nachdem der Schiedsrichter die Partie wenig später abpfiff, war die Enttäuschung bei der SpVgg sehr groß, denn man konnte die starke Saison nicht wunschgemäß krönen, und musste sich letztlich mit dem Aufstieg trösten, wobei man dabei vom Aufstiegsverzicht des SV Buch am Buchrain profitierte.

