Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ajdin Nienhaus (57. Alexander Weiher), 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (85. Johannes Dangl), 5. Christoph Luberstetter (85. Lukas Rymas), 6. Pedro Flores (85. Haki Vranovci), 7. Leonardo Tunjic (85. Advam de Oliveira), 8. Samuel Kronthaler, 9. Mario Dipalo (57. Jannik Obermaier, 10. Leart Bilalli, 11. Wiam Takruri (78. Solomon Effiong(
Torschützen:
1:1 Leonardo Tunjic (42. / Foulelfmeter / Wiam Takruri)
Gelbe Karten:
Mario Dipalo
Zeitstrafen:
keine
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
80
Spielbericht:
Die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding mussten sich im Testspiel beim Landesligisten SpVgg Landshut mit 1:4 geschlagen geben. Das Ergebnis wirkt wirkt am Ende deutlich – spiegelt den Spielverlauf jedoch nur teilweise wider, denn vor allem im ersten Durchgang agierten die Veilchen mindestens auf Augenhöhe, doch zahlreiche hochkarätige Chancen ließen die Locke-Schützlinge liegen, so dass man sich nicht für den Aufwand belohnte.
Erste Halbzeit: Chancenplus und Elfmeter-Tor
Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und gingen bereits nach vier Minuten in Führung. Als die Ajdin Nienhaus einen langen Ball der Spiele falsch eingeschätzt hatte, konnte man nicht entscheidend klären. So kam die Kugel zu einem Landshuter Akteur, der dann nach außen auf Alexander Ruppel, der dann frei auf das Tor zulief. Den ersten Versuch konnte man noch blocken, doch Ruppel bekam die zweite Chance, die er dann konsequent und unhaltbar für Schlussmann Lukas Loher zur frühen Führung seiner Farben nutzte.
Aber die Locke-Schützlinge ließen sich davon nicht beeindrucken und reagierten sehr gut. Die Gäste übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich klare Torchancen, doch Wiam Takruri, Mario Dipalo, Pedro „Junior“ Flores sowie Leonardo Tunjic vergaben teils hundertprozentige Möglichkeiten, so dass man sich belohnte. „Allein in der ersten Hälfte hätten wir drei Tore machen müssen“, trauerte Coach Pedro Locke dem Chancenwucher nach.
Aber kurz vor dem Pausenpfiff gelang dann zumindest eine „kleine“ Belohnung. Nach einem Foul an Takruri zeigte der Unparteiische sofort auf den Punkt, und Tunjic stellte sich der Verantwortung und ließ dem Landshuter Schlussmann Jakob Wurzer keine Chance, und verwandelte zum 1:1
Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeit – aus Altenerdinger Sicht mit dem Gefühl, eigentlich mehr aus der ersten Hälfte hätte mitnehmen zu müssen.
Zweite Halbzeit: Landshut effizienter
Direkt nach Wiederanpfiff folgte der nächste Rückschlag. Erneut war es ein langer Ball, Diesmal verlor Christoph Luberstetter den entscheidenden Zweikampf, so dass sein Kontrahent alleine auf das Tor zulaufen konnte. Er agierte dann sehr mannschaftsdienlich, legte quer auf den mitlaufenden Florian Weissenbach, der wenig Mühe hatte, sein Team wieder in Führung zu bringen.
In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Altenerding zwar gut dagegen hielt, aber nicht mehr so zwingend wie im ersten Durchgang war, so dass die ganz klaren Chancen nun fehlten.
Landshut präsentierte sich nun deutlich stabiler und nutzte seine Möglichkeiten konsequenter, doch erst in den letzten zehn Minuten machte der Landesligist dann alles klar.
Das 3:1 fiel nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite und bei einer Flanke ins Zentrum stand die SpVgg sehr schlecht, so dass Luan Gashi sogar noch die Zeit hatte, die Hereingabe anzunehmen, ehe er dann sicher zum erfolgreichen Abschluss kam (80.).
Auch dem Endstand zum 1:4 ging ein ähnlicher Spielzug voraus, denn erneut konnte man eine Flanke vom rechten Flügel nicht entscheidend klären und man konnte den Einschlag nur noch durch ein Foulspiel verhindern, so dass nun den Hausherren eine Strafstoß zugesprochen wurde. Tobias Sterr nahm sich der Sache an und ließ Loher keine Abwehrchance (82.)
Fazit des Trainers
Auch wenn das Ergebnis letzten Endes doch noch klar zu Gunsten des Favoriten ausblieb, zeigte sich Trainer Pedro Locke nicht enttäuscht, sondern ordnete die Partie sachlich ein:
„In der ersten Halbzeit haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt und uns zahlreiche klare Chancen erarbeitet, die wir leider nicht nutzen konnten. Nach der Pause war Landshut besser als wir und hat seine Qualitäten gezeigt und haben vor allem unsere Fehler eiskalt ausgenutzt“. Der Sieg der Gastgeber gehe daher in Ordnung – wenn auch vielleicht um ein bis zwei Tore zu hoch.
Unterm Strich bleibt für die SpVgg Altenerding die Erkenntnis, dass man gegen einen Landesligisten phasenweise absolut auf Augenhöhe agieren konnte. Die Effizienz vor dem Tor und die Konsequenz in den entscheidenden Defensivmomenten werden jedoch die zentralen Punkte sein, an denen in den kommenden Wochen gearbeitet werden muss.

