Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Christoph Luberstetter , 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus (74. Nihad Mujkic), 5. Nessim Mahsas (78. Alexander Weiher), 6. Pedro Flores, 7. Leonardo Tunjic,  8. Samuel Kronthaler (83. Haki Vranovci), 9. Wiam Takruri (83. Advam de Oliveira), 10. Leart Bilalli, 11. Jannik Obermaier (67. Mario Dipalo)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
220

Spielbericht:
Ganz anderes hatten sich die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding den Jahresauftakt beim Lokalrivalen FC Moosinning vorgestellt, doch letztlich kam man nicht wie erhofft aus den Startlöchern, so dass man mit einer 0:2-Niederlage die Heimreise antreten musste.

„Wir haben es versäumt, in der ersten Halbzeit aus unserer Überlegenheit Kapital zu schlagen, denn da hätten wir mindestens einen Treffer erzielen müssen. Nach der Pause wurde Moosinning stärker und nach dem 0:1 fehlte uns die Kraft, zurückzuschlagen“, zeigte sich Trainer Pedro Locke vom Ergebnis, jedoch nicht unbedingt vom Auftritt seines Teams enttäuscht.

In der Anfangsphase gab es ein Abtasten beider Kontrahenten, und hüben wie drüber fehlte das letzte Risiko, so dass klare Tormöglichkeiten zunächst rar waren.

Erst nach 17 Minuten gab es die erste nennenswerte Szene vor dem Tor, die allerdings fast zum Führungstreffer für die SpVgg geführt hätte. Als eine Flanke auf den langen Pfosten geschlagen wurde, kam Leart Bilalli zum Kopfball, doch er hatte Pech, dass die Kugel nur an die Latte ging.

Nur eine Minute später hatte dann der Altenerdinger Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen. Als Bilalli einen langen Abschlag von Lukas Loher aufnahm, zog er eine mustergültige Flanke nach innen und fand Wiam Takruri, doch der Moosinninger Schlussmann Aaron Siegl zeigte seine Klasse und konnte mit einer starken Parade den Altenerdinger Führungstreffer verhindern.

Auch den nächsten Abschluss hatten die Veilchen, doch ein Schuss von Bilalli ging zu zentral auf das Moosinninger Gehäuse, so dass Siegl parieren konnte, doch in dieser Phase lag der Führungstreffer der SpVgg in der Luft (20.).

Nach 22 Minuten bot sich dann die Hausherren die erste Chance, denn nach einer Ecke des FCM brachte man das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, und als der Ball dann vor die Füße von Maximilian Völke fiel, hatte man Glück, dass er bei seinem Schuss das Visier etwas zu hoch eingestellt hatte.

Auch der nächste Moosininnger Eckstoß, den Tobias Killer nach innen zog, herrschte wieder Gefahr, doch mit vereinten Kräften konnte man dann doch noch klären (27.).

Im Anschluss daran verflachte die Partie etwas, denn beide Lokalrivalen ließen den Zug zum Tor vermissen, so dass es bis zum Seitenwechsel keine großartigen Gelegenheiten gab. So es mit einem torlosen Remis in die Pause und die Gastgeber konnte mit diesem Spielstand wohl etwas besser als die SpVgg leben, denn die Locke-Elf hatte die besseren Chancen, um zählbaren Erfolg zu landen.

Die Moosinninger reagierten zur Pause und brachten mit Maximilian Schmid und Mohammed zwei frische Akteure auf den Rasen, und diese Maßnahme zeigte Wirkung.

Von Beginn an wirkten die Hausherren nun frischer und nahmen das Zepter in die Hand, was dann auch schnell zur ersten dicken Chance führte. Als es nach einer Flanke zu einem Abstimmungsfehler in der Altenerdinger Defensive kam, landete die Hereingabe bei Abdame, der aber beim Abschluss die Kugel nicht richtig traf, und über das Tor schoss.

Nach 61 Minuten versuchte sich Samuel Kronthaler mit einem Fernschuss, doch auch er hatte zu hoch gezielt, so dass der Ball über den Querbalken ging.

Knapper wurde es auf der anderen Seite, als Liam Fitzpatrick nach einem Einwurf den Ball schön mit der Brust annahm, und dann sofort abzog, doch der Schuss verfehlte das lange Eck knapp, so dass es zunächst torlos blieb (67.).

Wenig später dann wieder eine gute Möglichkeit für die SpVgg. Als ein schöner Pass den am Flügel durchstartenden Bilalli erreichte, zog er den Ball sofort nach innen, doch leider verfehlte Takruri die Hereingabe um wenige Zentimeter.

In der 73. Minute klingelte es dann auf der anderen Seite und die Platzherren gingen in Front. Nach einem Pass von Maximilian Siebald aus dem rechten Halbfeld kam Marco Esposito im Strafraum zum Schuss und gegen den Flachschuss ins linke Eck konnte SVA-Schlussmann Lukas Loher nichts mehr ausrichten.

Dieser Treffer zeigte bei der SpVgg Wirkung, denn nun fehlte die Kraft, um zurückzuschlagen und man musste dem nun überlegenen Gastgeber das Kommando übergeben, was dann fast zum zweiten Gegentreffer geführt hätte. Nach einer flachen Hereingabe von Siebald kam Stefan Haas aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch mit einer glänzenden Parade hielt Loher sein Team im Spiel (77.).

Aber zehn Minuten vor dem Ende war es Hass dann doch vorbehalten, für die Vorentscheidung zu sorgen. Als Abdelaziz Abdane auf die Reise geschickt wurde, brachte er den Ball nach, wo sein Bruder Mohamed zunächst noch an Loher scheiterte. Jedoch landete der Abpraller dann bei Hass, der das Spielgerät per Kopf über die Linie drückte.

In den letzten Minuten tat sich dann nicht mehr sonderlich viel. Während bei der SpVgg der Glaube an eine Wende verloren gegangen war, kontrollierten die Ball-Schützlinge das Match, so dass es schließlich beim 2:0-Erfolg, der aufgrund der zweiten Halbzeit nicht unverdient war, des Gastgeber blieb.