D-Mädels zeigen starke Moral trotz knapper Niederlage in Aschheim
Am Freitagabend mussten sich die D-Mädels der SpVgg Altenerding auswärts beim FC Aschheim knapp mit 0:1 geschlagen geben. Auch wenn am Ende keine Punkte mit nach Hause genommen werden konnten, zeigte die Mannschaft insbesondere in der zweiten Halbzeit eine engagierte und kämpferisch starke Leistung, auf der sich definitiv aufbauen lässt.
Die Gastgeberinnen erwischten zunächst den besseren Start und bestimmten über weite Strecken die erste Halbzeit das Spielgeschehen. Immer wieder kam Aschheim gefährlich vor das Altenerdinger Tor, doch Torhüterin Jenny Berger hielt ihre Mannschaft mit mehreren starken Paraden im Spiel. Berger vertrat Stammkeeperin Sophie Reiner, die sich in der Vorwoche unglücklich einen Finger gebrochen hatte und dem Team nun wohl mehrere Wochen fehlen wird. Trotz der schwierigen Situation zeigte Berger eine starke Leistung und strahlte über die gesamte Partie hinweg viel Ruhe und Sicherheit aus.
Der entscheidende Treffer fiel schließlich in der 22. Minute. Eine Angreiferin der Gastgeberinnen lief mit Tempo auf die Altenerdinger Defensive zu. In dieser Situation kam es zu einem kurzen Missverständnis in der Zuordnung, wodurch die Abwehrreihe zögerte. Diese Unsicherheit nutzte die schnelle Stürmerin eiskalt aus, dribbelte zentral durch die Abwehrkette und schloss an der Strafraumgrenze präzise ins linke lange Eck ab. Für Jenny Berger gab es bei diesem sehenswerten Abschluss keinerlei Abwehrchance.
Trotz des Rückstands ließ sich Altenerding jedoch nicht hängen. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Mannschaft deutlich mutiger und offensiver. Die D-Mädels kombinierten besser, suchten konsequenter den Weg nach vorne und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Besonders gefährlich wurde es bei einem Fernschuss von Farahnaz Doosti, der sich gefährlich senkte, jedoch von der Aschheimer Torhüterin mit einer starken Parade noch an die Latte gelenkt werden konnte.
Auch darüber hinaus zeigte das Team eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem Hinspiel. Während man sich damals auf heimischem Platz noch deutlich mit 0:7 geschlagen geben musste, begegnete man dem Gegner dieses Mal auf Augenhöhe und hielt die Partie bis zum Schlusspfiff offen. Einsatz, Laufbereitschaft und die mannschaftliche Geschlossenheit stimmten über weite Strecken.
Am Ende fehlte den D-Mädels lediglich das entscheidende Tor, um sich für die engagierte zweite Halbzeit zu belohnen. Aufgrund der Leistungssteigerung und des kämpferischen Auftritts wäre ein Punktgewinn durchaus verdient gewesen.
Trotz der Niederlage kann die Mannschaft viele positive Erkenntnisse aus diesem Spiel mitnehmen. Die Entwicklung im Vergleich zum Hinspiel ist deutlich sichtbar – und genau auf dieser Leistung gilt es nun aufzubauen. ⚽

