Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Felix Wöginger (65. Christian Schulz), 3. Patrick Lisiewicz (46. Furkan Arslan), 4. Hussein Bahlak, 5. Sadam Ibrahim, 6. Lukas Rymas (65. Davud Hörl), 7. Florian Donig,  8. Julian Topf, 9. Marc Winkelmann, 10. Haki Vranovci (65. Lucas Ude), 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Hussein Bahlak

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Die Kreisklassenfußballer der SpVgg Altenerding haben auch im nächsten Heimspiel den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Gegen den Tabellenzweiten BSG Taufkirchen hielt die Mannschaft von Trainer Matthias Foltin lange dagegen, musste sich am Ende jedoch mit 0:3 geschlagen geben. Vor allem ein später Doppelschlag der Gäste sorgte dafür, dass die Veilchen weiterhin auf den ersten Sieg im Jahr 2026 warten müssen.

Die Gäste aus Taufkirchen präsentierten sich nach dem Trainerwechsel unter dem neuen Duo Florian Jakob und Thomas Hamburger von Beginn an hochmotiviert und bestimmten die Anfangsphase klar. Vor allem in den ersten zehn Minuten setzte die BSG die Altenerdinger Defensive immer wieder unter Druck und kam mehrfach gefährlich vor das Tor. Allerdings fehlte den Gästen zunächst die nötige Präzision im Abschluss. Zudem erwischte SVA-Keeper Senal de Silva einen starken Tag und hielt seine Mannschaft mit mehreren guten Paraden im Spiel.

Nach 16 Minuten war jedoch auch der Altenerdinger Schlussmann erstmals geschlagen. Nach einem langen Ball auf die linke Seite bekam Felix Wöginger die Situation nicht entscheidend geklärt, sodass die Gäste den Ball nach innen bringen konnten. Dort kam Thomas Heilmeier frei zum Abschluss und traf mit einem platzierten Schuss aus rund 17 Metern unhaltbar zur verdienten Führung für Taufkirchen.

Nur wenige Minuten später hätte die BSG beinahe nachgelegt. Nach einem Zuspiel in die Mitte verpasste ein freistehender Gästespieler die Hereingabe jedoch knapp. Auch anschließend blieb Taufkirchen die gefährlichere Mannschaft. Jannis Tsimeridis prüfte de Silva mit einem gefährlichen Flachschuss, doch der Altenerdinger Keeper reagierte stark und lenkte den Ball zur Ecke.

In der 34. Minute wurde es dann hektisch. Nach einem langen Ball war Haki Vranovci frei auf dem Weg Richtung Tor, ehe ihn Torschütze Heilmeier kurz vor dem Strafraum unfair stoppte. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Notbremse und zeigte dem Taufkirchener Angreifer die Rote Karte.

Trotz Unterzahl blieb die BSG auch danach gefährlich. Kurz vor der Pause zog Tsimeridis nach einem Angriff über die rechte Seite aus aussichtsreicher Position ab, setzte den Ball jedoch über das Tor.


Wenig später hatte Altenerding großes Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten. Daniele Eibl dribbelte sich mit starkem Tempo durch mehrere Gegenspieler, verzog seinen Abschluss aus kurzer Distanz aber knapp.


Auch nach dem Seitenwechsel blieb Taufkirchen trotz numerischer Unterlegenheit das aktivere Team. Immer wieder war es de Silva zu verdanken, dass die Gastgeber im Spiel blieben. Nach 55 Minuten rettete der Torhüter mit einer glänzenden Fußabwehr gegen Fabian Kieblspeck, der nach einer missglückten Abwehraktion plötzlich frei vor dem Tor auftauchte.

Zehn Minuten später verhinderte de Silva erneut den zweiten Gegentreffer, als er einen Abschluss von Tsimeridis aus kurzer Distanz mit einem starken Reflex entschärfte. Zwar landete der Abpraller erneut beim BSG-Stürmer, doch diesmal konnte Sadam Ibrahim den Nachschuss erfolgreich blocken.


Wenig später musste der Schlussmann sogar gegen den eigenen Mitspieler retten. Nach einer scharfen Hereingabe wollte Davud Hörl vor dem hinter ihm einschussbereiten Maximilian Gebhart klären, bugsierte den Ball dabei aber beinahe ins eigene Tor. De Silva reagierte erneut glänzend und kratzte das Leder gerade noch von der Linie.


Die Gastgeber fanden offensiv kaum noch statt und konnten aus der Überzahl kein Kapital schlagen. Sieben Minuten vor dem Ende sorgte die BSG schließlich für die Vorentscheidung. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau schalteten die Gäste schnell um. Valentin Unterreitmeier setzte sich entschlossen durch und bediente Daniele Eibl, der frei vor dem Tor die Nerven behielt und zum 0:2 einschob.

Damit war die Gegenwehr der Veilchen endgültig gebrochen. Nur zwei Minuten später setzte Unterreitmeier selbst den Schlusspunkt. Sein Abschluss aus rund 17 Metern sprang vom Innenpfosten zum 0:3-Endstand ins Netz.

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