Zum Vatertag ging es für die E-Mädels der SpVgg Altenerding Richtung Bodensee in den Südwesten Bayerns. Auf halber Strecke liegt bei Oberpfaffenhofen die kleine Ortschaft Weßling. Für viele wäre der Weßlinger See sicherlich ein schönes Ausflugsziel zum Vatertag gewesen, aber die unerschrockenen Altenerdinger Mädels hatten jedoch ein anderes Ziel: Teilnahme am Merkur CUP.
Aufgrund der etwas unglücklichen Terminlage musste Altenerding einige Ausfälle verkraften. Mit einem Rumpfteam ohne Wechselspieler trat man die schwierige Aufgabe in Weßling an. Zudem stellte Altenerding das jüngste Team des Turniers. Gespielt wurde nach den gewohnten U11-Regeln über 2×10 Minuten.
Pünktlich um 13 Uhr startete das Turnier bei windigem, aber trockenem Wetter.
Im ersten Spiel wartete mit Ottobrunn direkt ein starker Gegner, der es weit schaffen wird. Ottobrunn war über die gesamte Partie überlegen und gewann am Ende deutlich mit 5:0. Die ersten beiden Treffer fielen nach sechs Minuten sowie mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ottobrunn weiter. Altenerding hielt kämpferisch gut dagegen, war körperlich jedoch klar unterlegen und kam kaum zu eigenen Torchancen.
Deutlich ausgeglichener verlief die zweite Begegnung gegen Pullach. Altenerding erspielte sich sogar die ersten Möglichkeiten der Partie. Kurz vor der Pause nutzte Pullach jedoch eine Unaufmerksamkeit zur 1:0-Führung. In der zweiten Hälfte gab es Chancen auf beiden Seiten, Treffer wollten aber keine mehr fallen.
Auch im dritten Spiel gegen Penzberg blieb den Altenerdingerinnen ein eigener Treffer verwehrt. Dabei waren durchaus gute Einschussmöglichkeiten vorhanden. Lange sah alles nach einem torlosen Unentschieden aus, ehe Penzberg kurz vor dem Schlusspfiff doch noch den entscheidenden Treffer zum 1:0 erzielte.
Am Ende standen drei Niederlagen zu Buche, zwei davon allerdings denkbar knapp. Aufgrund des kleinen Kaders und des jungen Alters war das Ausscheiden keine große Überraschung, dennoch sammelten die Mädels wichtige Erfahrungen auf hohem Niveau. Für fünf Spielerinnen bietet sich bereits in der kommenden Saison die nächste Chance auf ein Weiterkommen. Dann stehen die Aussichten sicherlich wieder deutlich besser.
Pullach und Ottobrunn sicherten sich die Qualifikation für die nächste Runde. Mit Lengdorf schaffte zudem auch ein Vertreter aus dem Landkreis den Sprung in die nächste Turnierphase.
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