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A1-Junioren: (SG) Wartenberg – SpVgg Altenerding 3:0

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Obwohl die Veilchen bei ihrem Gastspiel bei der (SG) Wartenberg deutlich mehr Ballbesitz als die Gastgeber hatten, war der Sieg der Gastgeber verdient, die die SpVgg macht zu wenig aus ihren Möglichkeiten, so dass auch das Fazit von Trainer Richard Kulterer entsprechend enttäuschend ausfiel. „Irgendwie war bei unseren Jungs die Luft raus. Wir waren absolut harmlos und haben in 90 Minuten nur zweimal auf das Tor geschossen. Zudem haben wir auch zu viele Fehler gemacht und haben Wartenberg durch leichtsinnige Fehler am eigenen Strafraum zum Toreschießen eingeladen. Es war einfach viel zu wenig“. Die Strogenmarkter nutzen die Fehler der SpVgg schon früh eiskalt aus. Als nach acht Minuten ein Freistoß von von der linken Seite flach ins Zentrum geschlagen wurde, ließ man einem Wartenberger Akteur deutlich zu viel Platz, so dass er ungedeckt zum Abschluss kam und Keeper Senal de Silva keine Abwehrmöglichkeit ließ. In der Folgezeit hatten die Gäste zwar ein optisches Übergewicht, aber man wirkte pomadig, so dass man als Zuschauer nie den Eindruck hatte, man können aus dieser Überlegenheit zählbaren Erfolg erwirken. Die Durchschlagskraft in der Offensive fehlte und auch die Einsatz- und Laufbereitschaft ließ zu wünschen übrig, so dass die Platzherren wenig Mühe hatten, die Angriffe der SpVgg schon frühzeitig im Keim zu ersticken. Die SG kam nur selten nach vorne, aber nach 25 Minuten konnte Wartenberg die Führung dann doch ausbauen. Abermals kam der Gastgeber über die linke Seite nach vorne und als der Flankenball nach innen geschlagen wurde, agierte die Altenerdinger Abwehrspieler mehr oder weniger als Zuschauer. So kam ein Angreifer an die Hereingabe und hatte beim Abschluss relativ wenig Mühe, um das Leder im Netz unterzubringen. Dieser weitere Gegentreffer ließ die Motivation der SpVgg weiterhin sinken, so dass eigentlich kein einziger Spieler seine Normalform abrufen konnte. Sieben Minuten vor der Pause glückte Wartenberg dann schon die Vorentscheidung. Diesem Treffer ging ein Einwurf der Hausherren voraus und aufgrund eines mangelnden Zweikampfverhaltens konnte die Flanke nach innen nicht verhindert werden. Zu allem Überfluss fehlte dann zwischen de Silva und Haki Vranovci die Absprache, denn beide Akteure verließen sich gegenseitig aufeinander, so dass letztlich keiner zum Ball ging. Lachender Dritter war somit ein SG-Angreifer, der an die Kugel kam und diese nur noch ins mehr oder weniger leere Tor zum 3:0-Halbzeitstand einschieben musste. Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, dass Chancen auf beiden Seiten bot. Allerdings blieben weitere Torerfolg aus, so dass der Sieg der Strogenmarkter nicht mehr in Gefahr geriet. Kulterer sprach nach Spielende von einem verdienten Erfolg der SG, der zu einem vieler individueller Fehler, aber auch der mangelnden Einstellung der Spieler geschuldet war.

D4-Junioren: TSV Dorfen II – SpVgg Altenerding 1:4

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D4 bleibt ungeschlagen – 4:1-Auswärtssieg in Dorfen

Am Sonntagmorgen reisten die D4-Junioren der SpVgg als bislang ungeschlagenes Team nach Dorfen. Aufgrund einiger Ausfälle wurde der Kader durch drei Spieler der spielfreien D5 ergänzt – und wie! Mika Goecke und Tobias Huber feierten ihr Debüt, Dominik Bendl kehrte erneut ins Team zurück. Alle drei fügten sich nahtlos ein und überzeugten mit starker Leistung.

Besonders Goecke und Huber machten als Außenverteidiger einen hervorragenden Job, entlasteten Innenverteidiger David Mückel und Torwart Paul Rossa spürbar. So übernahmen die Veilchen von Beginn an die Kontrolle. Erste Abschlüsse von Simon Schachtl und Antonio Dumitru wurden vom Dorfener Keeper pariert, ehe Leopold Ulbrich in der 10. Minute die erste Großchance hatte – doch auch er scheiterte am starken Schlussmann. Der Nachschuss von Marko Serdiuk landete an der Latte.

Dorfen kam nun besser ins Spiel, blieb aber bei Distanzschüssen harmlos. Die besseren Chancen hatten weiterhin die Gäste – und in der 17. Minute war es so weit: Nach einer Flanke von Helios Byberi schob Ulbrich überlegt zur verdienten Führung ein.

Kurz darauf hatte erneut Ulbrich das 2:0 auf dem Fuß, doch der Torwart parierte zur Ecke. Diese brachte Huber ins Zentrum, Ulbrich verlängerte per Kopf auf Schachtl, der den Ball volley an den Pfosten setzte. So ging es mit einem knappen, aber verdienten 1:0 in die Pause.

Die zweite Hälfte begann zerfahren, viele Zweikämpfe prägten das Mittelfeld. In der 40. Minute setzte Byberi dann ein Ausrufezeichen: Nach einem Solo über das halbe Feld schloss er im Strafraum ab – unhaltbar in den Winkel zum 2:0.

Dorfen stellte um und wurde offensiver. Die größte Chance der Gastgeber verpuffte knapp, als ein Stürmer eine Hereingabe nur um Zentimeter verpasste. Dann wurde es kurios: Nach einem Freistoß der Veilchen konterte Dorfen über das ganze Feld und verkürzte auf 1:2 – ein Weckruf für die Gäste.

Doch Torwart Paul Rossa lief nun zur Höchstform auf und entschärfte mehrere gefährliche Abschlüsse. In der Schlussphase nutzten die Veilchen die Räume: Ein weiter Ball von Dumitru fand Serdiuk, der eiskalt zum 3:1 verwandelte. Nur Sekunden später legte Mückel für Ulbrich auf, der mit seinem zweiten Treffer den 4:1-Endstand markierte.

Mit sieben Punkten aus drei Spielen steht die D4 weiterhin ungeschlagen da. Am kommenden Wochenende wartet ein Doppelspieltag mit zwei Heimspielen gegen Eichenried und Steinkirchen – eine große Chance, sich in der Spitzengruppe festzusetzen.


Herren 2: SpVgg Altenerding – TuS Oberding 1:4

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Schwarz (46. Rene Feuker / 88. Yousef Takrouri), 3. Noh Tesfamichael (88. Miugel Cardante),  4. Pavlos Chantavaridis, 5. Furkan Arslan, 6. Lukas Rymas, 7. Jannik Obermaier, 8. Kirubel Getnet, 9. Lucas Ude, 10. Julian Topf, 11. Felix Wöginger

Tore:
1:4 Jannik Obermaier (75.)

Gelbe Karten:

Furkan Arslan
Lukas Rymas

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Auch nach dem vierten Heimspiel warten die Kreisklassenkicker der SpVgg Altenerding noch immer auf den ersten Punktgewinn auf heimischem Gelände, denn auch gegen den TuS Oberding gab es für die Foltin-Elf nicht zu holen, so dass man sich eine verdiente 1:4-Niederlage einfing.

Leider standen schon vor Beginn der Partie die Vorzeichen schlecht, denn aufgrund von Verletzungen und anderen Abwesenheitsgründen konnte der Coach zu Beginn der Partie nur auf elf Spieler zurückgreifen, so dass sich die Aufstellung von alleine ergab.

Erst später stießen mit Rene Feuker, Yousef Trakouri und Miguel Cardante drei weitere Akteure hinzu, die vorher schon in der dritten Mannschaft zum Einsatz kamen.

Auf Oberdinger Seite machte Spielertrainer Markus Strasser den Unterschied, denn er bestach durch seine Dynamik und war kaum zu halten, so dass er maßgeblich am Erfolg seines Teams beteiligt war.

Von Beginn an waren die Gäste tonangebend, doch in der Anfangsphase verstanden es die Hausherren den Gegner meist frühzeitig zu stellen, so dass zunächst die ganz klaren Tormöglichkeiten für den favorisierten Gast ausblieben.

So resultierte der erste gute Abschluss in der 18. Minute aus einem gefährlichen Fernschuss, doch Tobias Götze hat sein Visier etwas zu hoch eingestellt, so dass der Ball knapp über die Latte ging.

Doch nach 22 Minuten sollte Oberding dann doch in Führung gehen. Nach einem Ball nach vorne, setzte sich Strasser an der Strafraumgrenze entschlossen gegen Alexander Schwarz, der aufgrund einer vorausgehenden Erkrankung nur aufgrund des Spielermangels in der Startelf stand, und Furkan Arslan durch und ließ dann allein vor dem Tor stehend dem Altenerdinger Schlussmann mit einem flachen Schuss ins Eck keine Abwehrmöglichkeit.

Sechs Minuten später drohte dann schon der nächste Gegentreffer. Diesmal hatte sich Strasser auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durchgetankt und spielte dann die Kugel flach nach innen, doch Pavlos Chantavaridis war noch rechtzeitig zur Stelle und konnte vor dem hinter ihm einschussbereit stehenden Jan Götze im letzten Moment noch zur Ecke klären.


Aber neun Minuten vor dem Seitenwechsel legten die Gäste dann doch den zweiten Treffer nach, wobei sich die Gastgeber diesem Treffer selbst zuschreiben mussten. Abermals brachte Strasser die Kugel in die gefährliche Zone. Zunächst kam Julian Topf mit dem Kopf noch an den Ball, konnte aber nicht entscheidend klären. Als der Ball dann wieder nach unten fiel ging Götze zum Leder und Arslan ging dann zu ungestüm in den Zweikampf und brachte den Oberdinger Angreifer zu Fall, so dass Referee Florian Felkel zu Recht auf Elfmeter entschied.

Zwar hatte Torhüter Jonas Pamer die richtige Ecke erahnt, doch der der Schuss von Christian Werner war zu platziert und scharf und schlug unhaltbar im linken Eck ein.


Zur Pause waren die Kräfte des krankheitsgeschwächten Schwarz aufgebraucht und Feuker rückte in die Verteidigung. Schon nach zwei Minuten war er gefordert, konnte jedoch einen Pass von Tassilo Fröhlich auf Strasser nicht abfangen. So ging der spielende Coach allein auf das Altenerdinger Tor zu, schoss aber über das Gehäuse.

Auch die nächste Chance hatte der Oberdinger Führungsspieler. Als ein langer Ball nicht frühzeitig abgewehrt wurde, kam Arslan aus der Kette heraus, doch Strasser war einen Tick vor ihm am Ball, spitzelte die Kugel an ihm vorbei und kam dann aus halblinker Position zum Abschluss, doch mit einer überragenden Parade rettete Pamer zur Ecke.

Nach 63 Minuten brannte es erneut vor dem Tor der Veilchen. Nach einem Freistoß in den Strafraum konnte man nicht entscheiden klären und als Niko Simak aus 14 Metern zum Abschluss kam, hatte man Glück, dass er das Spielgerät nicht voll traf, so dass Pamer den Schuss letzten Endes sicher parieren konnte.

Aber drei Zeigerumdrehungen weiter musste er dann doch wieder hinter sich greifen, wobei die Gäste diesmal auch das nötige Glück hatten. Nach einem Ball nach vorne hatte Arslan den Zweikampf gegen Strasser eigentlich schon gewonnen, aber dem Oberdinger sprang der abgewehrte Ball so glücklich gegen den Körper, dass er nun freie Bahn hatte.

Er nutzte gegen Feuker seinen Geschwindigkeitsvorteil, legte sich den Ball vorbei und bewies dann im Strafraum eine glänzende Übersicht, indem er die Kugel quer legte, wo Daniel Karpfinger wenig Mühe hatte, um aus kurzer Distanz mühelos einzunetzen.


Nur vier Minuten später folgte dann schon das 0:4, das fast eine Kopie des dritten Treffers war. Diesmal schlugen die Gäste einen Pass über die Altenerdinger Abwehrkette, so dass Strasser erneut frei auf Pamer zuging. Erneut agierte er uneigennützig liegt, diesmal von rechts auf die andere Seite ab, wo Sebastian Simmet dankbarer Abnehmer war und erfolgreich abschloss.


Positiv auf Altenerdinger Seite war anschließend die Reaktion, denn man ließ sich nicht hängen, sondern zeigte plötzlich ein anderes Gesicht. Man ging nun wesentlich entschlossener und aggressiver in die Zweikämpfe. Zudem ging die Fehlpassquote nun deutlich zurück, so dass man sich in dieser Phase auch gut durchkombinieren konnte.

Dieser erhöhte Aufwand wurde in der 75. Minute auch entsprechend belohnt. Als Lucas Ude entschlossen in den Strafraum ging, wurde er zwar zunächst vom Ball getrennt, doch man ging ins Gegenpressing, eroberte den Ball zurück, denn Lukas Rymas dann schön auf den besser postierten Jannik Obermaier ablegte. Der Youngster legte sich den Ball zu Recht und erzielte mit einem unhaltbaren Flachschuss ins lange Eck den Ehrentreffer für die Hausherren.

Nur eine Minute später dann die nächste gute Chance für die Foltin-Elf. Nach einer schönen Kombination kam Ude im Strafraum zum Abschluss, doch der Oberdinger Keeper Alexander Strobl war mit der Hand noch am Ball und konnte zur Ecke klären.

In den letzten Minuten blieben dann weitere Chancen auf beiden Seiten aus, denn die Oberdinger verwalteten den klaren Vorsprung und die Veilchen fanden keine Mittel, um weitere Möglichkeiten zu kreieren.

Auch wenn man abermals vergeblich auf zählbaren Erfolg hoffte, sollte der Auftritt in der Schlussphase für etwas Auftrieb sorgen, denn in dieser Phase zeigte man, dass man durchaus die Qualität hat, um in dieser Liga bestehen zu können und es bleibt zu hoffen, dass man nächste Woche bei der BSG Taufkirchen über 90 Minuten ähnlich mutig agiert.

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B3-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Forstern II 1:5

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Trotz einer tadellosen kämpferischen Vorstellung unterlagen die B3-Junioren im Spitzenspiel der bislang verlustpunktfreien Teams gegen den FC Forstern II am Ende deutlich mit 1:5, vergaben aber ein weit besseres Ergebnis durch eine katastrophale Chancenverwertung. Während die Veilchen zunächst aus einer stabilen Defensive ins Spiel finden wollten, drückten die Gäste von Beginn an auf die Tube und hatten bereits nach zwei Spielminuten die erste vielversprechende Tormöglichkeit, doch der auf der rechten Seite durchgebrochene Stürmer hob das Leder über Keeper Emilian Schreyer, aber auch über den Querbalken. So bedurfte es einer Nachlässigkeit der Hausherren, als nach 10 Minuten ein Abschlag missriet und bei einem völlig frei stehenden Gästestürmer etwa 20 Meter vor dem Gehäuse landete. Bevor die Altenerdinger Abwehr diesen stellen konnte, versenkte dieser die Kugel zum frühen Rückstand. Fast hätte der FC Forstern unmittelbar nachlegen können, denn nach einem langen Ball auf links kam Schlussmann Emilian Schreyer, am Strafraumeck herausgeeilt, einen Schritt zu spät, so dass der Forsterner Spieler ihm den Ball durch die Beine schieben konnte. Doch statt eines schnellen Abschlusses, wollte dieser den Ball nochmals nach innen legen, so dass die Lila-Weißen in höchster Not klären konnten. Im Gegenzug vergaben indes die Hausherren den ersten Hochkaräter. Simon Faust lies seinen Gegenspieler auf der rechten Seite aussteigen, zog in den Strafraum, setzte das Leder jedoch aus aussichtsreicher Position am langen Pfosten vorbei. Die Gäste zeigten sich hier wesentlich effektiver. Nach 29 Spielminuten ließen die Altenerdinger den FC Forstern am Strafraum zu viel Platz, störten nicht entscheidend bei einem Doppelpass, so dass die Gäste plötzlich frei vor dem Tor auf 2 : 0 erhöhten. Doch es sollte noch schlimmer kommen. Nach 35 Minuten führte ein nahezu identischer Spielzug durchs Zentrum zum 0 : 3 Rückstand. Die nimmermüden Veilchen gaben trotz des deprimierenden Spielstands nie auf und hatten in den letzten fünf Minuten vor dem Wechsel allein drei Hundertprozentige auf dem Schlappen. Zunächst scheiterte der stark aufspielende Liman Bytici gleich zweimal innerhalb einer Zeigerumdrehung alleine durchgebrochen vor dem Forsterner Keeper, indem er die Bälle überhastet neben das Gehäuse setzte. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff rutschte dann David Oganian am Fünfer frei vor dem Tor weg und vermochte das Leder ebenfalls nicht zu versenken. Zu Beginn des zweiten Durchgangs mussten die Semptstädter zunächst einmal durchatmen, als sich ein Fernschuss der Gäste nach einer zu kurzen Abwehr aus dem Sechzehner an die Latte senkte. Doch in der 50 Spielminute keimte nochmals Hoffnung auf, als Liman Bytici sich auf der rechten Seite den Ball erkämpfte und mit einem satten Flachschuss zum 1 : 3 verkürzte. Die Veilchen drückten nun auf den Anschluss und waren diesem nach 58 Minuten sehr nah, doch der Forsterner Kreisligakeeper lenkte einen Schuss des unermüdlichen Liman Bytici von der Strafraumgrenze mit den Fingerspitzen noch über das Gebälk. Eine Minute später kam der Ball auf der rechten Seite zu dem frei stehenden Juan Ahlschläger, der das Leder aus gut 14 Metern knapp neben den rechten  Pfosten schlenzte. Der Chancenwucher sollte sich rächen und der FC Forstern entschied die Partie mit einem Doppelschlag. In der 65. und 66. Spielminute liefen die aufgerückten Altenerdinger jeweils in einen Konter, den die Gäste effizient ausspielten und auf 5:1 davon zogen. trotz des klaren Rückstands gaben die Altenerdinger zu keinem Zeitpunkt der Partie auf und versuchten in einer wilden Schlussphase nochmals alles nach Vorne zu werfen, ohne jedoch Kosmetikkorrektur betreiben zu können. Trotz der Enttäuschung nach Abpfiff heißt es das Positive mitzunehmen, denn am kommenden Wochenende wartet bereits das nächste Topspiel bei der SG Isen/St. Wolfgang.

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Herren 3: FC Türk Gücü Erding II – SpVgg Altenerding 2:0

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Aufstellung:
1. Senal da Silva, 2. Abel Fernandez, 3. Florian Ammon, 4. Rene Feuker, 5. Daniel Brunner, 6. Nick-Luis Polsfuss, 7. Enis Memed (52. Yusuf Duman), 8. Youssef Takrouri, 9. Tiago Cardante, 10. Miguel Cardante, 11. Emilio Polsfuss

Tore:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Daniel Brunner

Zeitstrafen:
Rene Feuker (43. / Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Nach der Niederlage beim FC Moosinning III (1:2) hat es die Kicker der dritten Herrenmannschaft nun schon wieder erwischt, denn beim Derby beim FC Türk Gücü Erding II zog man mit 0:2 den Kürzeren.

Das Spiel wurde von den Türken kurzerhand vom städtischen Stadion in Erding auf den anliegenden Kunstrasenplatz verlegt, da im Stadion eine Veranstaltung der Erding Bulls stattfand

Die Hausherren fanden besser in die Partie und schon in der Anfangsminute drohte den Veilchen der Rückstand. Nach einem Ballverlust von Nick-Luis Polsfuss im Mittelfeld schlugen die Hausherren das Leder sofort auf die rechte Seite, wo Abel Fernandez das Laufduell gegen den pfeilschnellen Marco Nützl verlor. Der Angreifer steuerte allein auf das Altenerdinger Tor zu, doch Keeper Senal de Silva verhinderte mit einer starken Fußabwehr den frühen Rückstand.

Nach fünf Minuten war auch sein Gegenüber Samir Selimovic erstmals gefordert. Nach einem Angriff über die linke Seite zog Yousef Takrouri nach innen und legte dann auf Miguel Cardante ab. Der Mittelfeldspieler zog aus ca. 22 Metern ab, doch der FCT-Keeper war zur Stelle und konnte den halbhohen Schuss zur Ecke abwehren.

Nach acht Minuten hatte der Schlussmann dann das Glück des Tüchtigen. Als Tiago Cardante aus dem Gewühl heraus einen sehenswerten Außenrist-Schuss abgab, brachte Selimovic gerade noch seine Fingerspitzen an den Schuss und konnte den Ball mit letztem Einsatz noch an die Latte lenken.

Auch die nächste Chance gehörte der SpVgg. Als Emilio Polsfuss aus der eigenen Hälfe einen schönen Pass in die Tiefe spielte, konnte sich Tiago Cardante auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und brachte das Leder flach nach innen. Dort kam Daniel Brunner aus acht Metern zum Abschluss, doch Selimovic zeigte erneut seine Klasse und konnte den Flachschuss hervorragend parieren.

Nach 24 Minuten brannte es dann aber wieder vor dem Tor der SpVgg. Als Antonio Leone aus dem Mittelfeld entschlossen nach vorne rückte, legte er von der Grundlinie mit viel Übersicht auf Yasin Sahin zurück, doch Keeper de Silva hatte den Braten gerochen, kam schnell aus dem Tor und konnte den Schuss gerade noch erfolgreich abwehren.

Da aber die Hausherren über die Flügel immer wieder gefährlich durchkamen, die Vorstöße aber nicht konsequent zu Ende spielten, rückten die Gäste frühzeitig von der Dreierkette ab. Die Umstellung auf eine Kette mit vier Akteuren sollte sich bezahlt machen, denn fortan stand man in der Defensive doch etwas stabiler.

Im Gegenzug hätten dann die Gebrüder Polsfuss fast für die Führung der SpVgg gesorgt. Nach einem starken Pass von Nick-Luis machte Emilio im Strafraum noch einen Haken um seinen Gegenspieler, und kam dann aus acht Metern zum Abschuss, doch mit einem Reflex konnte Selimovic den Ball über die Latte lenken.

Dann waren wieder die Hausherren an der Reihe und als sich Leone auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchtankte, und Richtung Tor zulief, zögerte er mit dem Abspiel etwas zu lange, so dass der im Zentrum stehende Nützl schon zu stark bedrängt wurde, und mit seinem Schuss knapp das Ziel verfehlte.

Fünf Minuten vor der Pause bot sich der SpVgg nach einem fatalen Fehlpass der Türken eine gute Chance. Als der Ball beim Tiago Polsfuss landete, übersah er den im Zentrum völlig blank stehenden Emilio Polsfuss, Er versuchte selbst zum Abschuss zu kommen, doch der Flachschuss hatte zu wenig Fahrt und konnte von Selimovic gemeistert werden.

Nur drei Minuten später ging Yousef Takrouri, der nach der Umstellung auf die linke Verteidigerposition rückte, ein Ballverlust und als das Leder dann in die Mitte gespielt wurde, hatte Nützl nur noch de Silva vor sich, verfehlte beim Abschluss jedoch das Gehäuse der SpVgg um Haaresbereite.

Auf der Gegenseite gab es dann ein prekäre Situation vor dem Tor der Platzherren. Als sich Nick-Luis Polsfuss gegen seinen Kontrahenten durchsetzte, zwang er Selimovic zu einer Glanzparade. Als der Abpraller bei Miguel Cardante landete, zog er sofort ab, doch abermals brachte ein Verteidiger sein Bein dazwischen. Auch der dritte Versuch, der sich Nick-Luis Polfuss bot, brachte keinen zählbaren Erfolg, denn erneut blieb der Ball in der vielbeinigen Abwehr hängen.

Kurz vor der Pause gab es dann gegen Rene Feuker eine Zeitstrafe, denn beim Abwehrversuch gegen den ins Zentrum ziehenden Nützl kam er einen Tick zu spät und brachte den Angreifer rüde zu Fall, so dass er kurzzeitig vom Feld musste.

Nach 52 Minuten hatte die Anhängerschaft von Türk Gücü schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einem schönen Pass von Mert Uluhan lief Adrian Rusu allein auf das Tor, doch einmal mehr zeigte de Silva eine glänzende Parade und wehrte wieder ab.

Vier Minuten später gingen die Hausherren dann in Führung, doch bei diesem Gegentreffer haderte die Gäste mit dem Referee. Zunächst wurde Emilio Polsfuss auf dem rechten Flügel unfair zu Fall gebracht, doch der Pfiff der Unparteiischen blieb leider auf.

Und beim darauffolgenden Angriff der Hausherren sollte es noch schlechter kommen. Ein schöner Pass aus dem Mittelfeld erreichte Salih Ünlü, der nur noch de Silva vor sich hatte. Als er den Ball aber nach innen ablegte, kam der stark abseitsverdächtig stehende Miran Djaferi zum Ball und schob zum 1:0. Auch diesmal hatte der Schiedsrichter keine Regelwidrigkeit gesehen und gab dem Treffer die Anerkennung.

Fünf Minuten später hofften die Veilchen auf den schnellen Ausgleich, aber Selimovic war einmal mehr zur Stelle und konnten einen schönen Flachschuss von Tiago Cardante zur Eck klären.

Als die Gäste dann 15 Minuten vor dem Ende mit Fernandez einen Abwehrspieler „opferten“ und mit Peter Kugel eine weitere Offensivkraft ins Rennen schickten, boten sich Türk Gücü immer wieder gute Konterchancen gegen die entblößte die Defensive der SpVgg.

So auch in der 78. Minute, als Takouri das Leder bei der Ballannahme etwas zu weit vom Fuß sprang. Als der Ball dann auf die linke Seite zu Serhill Domba kam, hatten die Gäste Glück, dass er den im Zentrum völlig freistehenden Tomy Kurz übersah. Anstatt seiner suchte er selbst den Abschluss, doch er jagte das Leder über den Fangzaun hinter dem Tor und ließ die Veilchen im Spiel.

Nur zwei Minuten später war es Rene Feuker zu verdanken, dass Türk Gücü nicht zu vorentscheiden zweiten Treffer kam. Nach einer Ecke kam zunächst Leone und beim Nachschuss Uluhan aus zehn Metern zum Abschluss, doch der Routinier stand zweimal goldrichtig und blockte ab.


Drei Minuten vor dem Ende hoffte man bei einem 25 Meter-Freistoß auf den Ausgleich, doch der Schuss von Tiago Cardante blieb in der Abwehrmauer hängen und fiel der SpVgg auf den Fuß, denn die Türken konterten blitzschnell und als das Leder dann auf den rechten Flügel bei Rusu landete, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein, doch der an diesem Tage überragende de Silva hielt sein Team mit einer weiteren Glanzparade im Spiel.

Obwohl sich die Gäste redlich bemühten, wollte der Ausgleich nicht fallen, denn die türkische Abwehr kämpfte mit viel Leidenschaft und Einsatzbereitschaft, so dass es für die Gäste kaum ein Durchkommen gab und klare Einschussmöglichkeiten in der Schlussphase ausblieben.

In der ersten Minute der Nachspielzeit machten die Hausherren dann den Sack endgültig zu. Als man sich die SpVgg bei einem weiteren Offensivversuch im Mittelfeld festliefen, wurde das Leder sofort in die Tiefe gespielt, wo Djaferi wieder nur noch de Silva vor sich hatte. Diesmal blieb der Angreifer cool und konnte sich mit einem Flachschuss ins lange Eck zum zweiten Male in die Torschützenliste eintragen, so dass er im Derby zum Matchwinner für sein Team wurde.

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B2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Neuching/Finsing 7:0

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Die beiden dominierenden Mannschaften in der B-Jugend-Kreisklasse von der SG Reichenkirchen und der SpVgg Altenerding gaben sich auch am 4. Spieltag keine Blösse, denn beide Kontrahenten feierten einen 7:0-Kantersieg. Die SGR konnte dank eines 7:0-Kantersieges gegen die (SG) SV Wörth die Tabellenführung, doch die Veilchen bleiben gleichauf mit dem Klassenprimus, denn die Backin-Elf rang die (SG) Neuching/Finsing ebenfalls mit 7:0 in die Knie. Dabei sah es für die Veilchen in der Anfangsphase nach einer sehr harten Aufgabe auf, denn die Gäste hielten in der Anfangsphase das Zepter in der Hand, so dass die Gastgeber überwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt waren. Diese wurden aber zum Glück ausgezeichnet verrichtet, so dass die SG trotz des optischen Übergewichts zu keinen ganz klaren Chancen kamen. Lediglich zweimal kam das von Schlussmann Leonhard Kulterer in Gefahr, doch in beiden Fällen musste er nicht aktiv eingreifen, denn sowohl ein Fernschuss aus etwas 25 Metern Entfernung, als auch ein Freistoß aus dem linken Halbfeld verfehlten das Tor der Hausherren knapp. Nach 12 Minuten kamen die Gastgeber dann erstmals aussichtsreich nach vorne: Als Nicolas Roith bei einem Angriff von der linken Seite nach innen zog, kam er im Strafraum zum Abschluss, doch ein Abwehrspieler der Gäste brachte sein Bein noch dazwischen und konnte den Schuss erfolgreich blocken. Vier Minuten kamen die Veilchen dann aber erstmals zu zählbarem Erfolg, den nach einer Ecke von Roith auf den kurzen Pfosten, kam Luca Baumann vor seinem Gegenspieler an den Ball und er konnte das Leder aus kurzer Entfernung volley im Eck unterbringen. Dieser Treffer gab der SpVgg Auftrieb und nur eine Minute später war man dem zweiten Treffer sehr nahe, doch Roith, der allein vor dem Tor der Gäste auftauchte, scheiterte am gut reagierenden Keeper. In der 28. Minute musste der Torhüter der SG aber dann doch wieder hinter sich greifen. Nach einer schönen Kombination auf der linken Seite spielte Tom Patri schön auf Grin Bajoku durch. Der Angreifer ging von der linken Seite in den Strafraum und platzierte das Leder aus spitzem Winkel punktgenau ins lange Eck. Dieser zweite Gegentreffer zog der SG dann scheinbar den Stecker, denn in den nächsten Minuten zeigte sich Neuching/Finsing sehr unkonzentriert und innerhalb von nur wenigen Minuten war die Partie vorentschieden. Nur zwei Minuten später legte Altenerding den dritten Treffer nach. Abermals war es Patri, der das 3:0 einleitete. Er fand bei seinem Pass in die Tiefe den durchstartenden Roith. Der Angreifer zielte beim Abschluss freistehend vor dem Tor zu genau und visierte den Pfosten des langen Ecks an. Als der Abpraller dann aber bei Baumann landete, zögerte die Offensivkraft nicht lange und schoss sofort nach. Als ein SG-Abwehrspieler kurz vor der Linie klären wollte, blieb es beim Versuch, denn er bugsierte das Leder unglücklich ins eigene Netz. Und der nächste Treffer ließ nicht lange auf sich warten und fiel noch in der gleichen Minute. Als die Gäste einen langen Ball nach vorne nicht entscheiden klären konnte, köpfte Baumann das Leder wieder nach vorne. Als ein Verteidiger den Ball schon erlaufen hatte, schien keine Gefahr in Verzug. Allerdings gab Bajoku das Spielgerät nicht verloren und attackierte den Abwehrspieler mit einem fairen Körpereinsatz. Dies führte dazu, dass der Altenerdinger Stürmer an den Ball und frei auf das Tor zulaufend sicher am Torhüter vorbei zum 4:0 vollendete. Mit dem Halbzeitpfiff hätten die Platzherren fast noch den fünften Treffer nachgelegt. Nach einem herrlichen Pass von Bajoku durch die Schnittstelle kam Baumann zum Abschluss, doch der Ball verfehlte den langen Pfosten um Haaresbreite. Wie die erste Hälfe geendet hatte, so begann der zweite Durchgang, denn es sollte nur zwei Minuten dauern, bis die SpVgg einen weiteren Torerfolg bejubeln durfte. Als die SG einen Eckball zugesprochen bekam, wurde die Hereingabe von der SpVgg konsequent geklärt, und als der Ball in die Tiefe gespielt wurde, verstanden es zwei nachhechelnde Abwehrspieler nicht, denn Altenerdinger Flügelspieler zu stoppen. Im Strafraum angekommen nahm er genau Maß und versenkte den Ball scharf und flach zum 5:0 im langen Eck. Die Gastgeber blieben weiterhin am Drücker und nur wenig später bot sich dann die Chance, um frühzeitig das halbe Dutzend vollzumachen, denn nach einem Foul an Roith wurde den Gastgebern ein berechtigter Strafstoß zugesprochen. Allerdings sollte sich das ungeschriebene Gesetz, dass der Gefoulte nicht schießen soll, einmal mehr bewahrheiten, denn Roith verfehlte beim Strafstoß das Ziel. Aber nur fünf Minuten später trug er sich dann doch wieder in die Torschützenliste ein. Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog er mit dem Ball am Fuß nach innen und zog vom linken Strafraumeck ab. Als der Ball auf das Tor kam, machte der Keeper keine gute Figur und musste den haltbar erscheinenden Schuss zum 0:6 passieren lassen. Und auch die nächste Ecke der Gastgeber brachte wieder einen Torerfolg. Diesmal zog Roith den Ball scharf nach innen und als die Hereingabe dann von einem Gegenspieler abprallte und bei Baumann landete, hatte dieser wenig Mühe, um die Kugel aus kürzester Distanz zum 7:0 über die Linie zu drücken. Nun rollte der Ball nur noch eine Richtung und schon zwei Zeigerumdrehungen weiter, wurde Roith von Jannis Martin mit einem mustergültigen Schnittstellenpass in Szene gesetzt, scheiterte aber beim Versuch, den aus dem Tor kommenden Torhüter zu tunneln, denn er war mit der Ferse noch am Ball und sorgte dafür, dass das Leder knapp am Pfosten vorbei ins Toraus ging. Auch die letzte Möglichkeit lag auf Seiten der Gastgeber, denn ein schöner Pass von Deniz Dyrks erreichte Bajoku, der in der Spitze startenden Finn Backin auf die Reise schickte, doch sein abschließender Schuss ging leider knapp am Tor vorbei, so dass es beim deutlichen 7:0-Erfolg der Veilchen blieb.

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B1-Junioren: SE Freising – SpVgg Altenerding 4:3

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In einem torreichen und emotional aufgeladenen Duell zwischen den U17-Junioren des SE Freising und der SpVgg Altenerding mussten sich die Gäste aus Erding auswärts knapp mit 3:4 geschlagen geben. Trotz starker Aufholjagd in der zweiten Halbzeit reichte es am Ende nicht ganz zum Punktgewinn.

Erste Halbzeit – Effektive Freisinger nutzen Standards

Die Partie begann mit viel Tempo und beidseitigem Offensivdrang. In der 24. Minute nutzte der SE Freising seine erste Standardsituation eiskalt aus: Eine Ecke wurde scharf hereingebracht, ein Freisinger setzte sich im Strafraum durch und bugsierte den Ball per Schulter zur 1:0-Führung ins Tor.

Altenerding zeigte sich davon unbeeindruckt. Nur sechs Minuten später kombinierten sich die Gäste sehenswert durch die Zentrale. Ben Wacker legte im richtigen Moment für Oliver Baron ab, der den Ball überlegt aus rund 16 Metern flach in die Ecke schob – der verdiente 1:1-Ausgleich in der 30. Minute.

Doch die Gastgeber schlugen postwendend zurück – erneut nach einer Ecke. Wie beim ersten Treffer wurde der Ball im Fünfmeterraum verlängert und wieder per Schulter über die Linie gedrückt (35. Minute). Und es kam noch bitterer für die „Veilchen“: Kurz vor der Pause verwertete Freising eine Hereingabe von der Grundlinie, die clever in die kurze Ecke gelegt wurde, zum 3:1 (40. Minute).

Zweite Halbzeit – Aufholjagd mit bitterem Beigeschmack

Mit breiter Brust und viel Moral kamen die Altenerdinger Jungs aus der Kabine und drückten auf den Anschluss. In der 58. Minute war es soweit: Nach einer Ecke herrschte großes Getümmel im Freisinger Strafraum, ehe Fabian Veliqi den Ball zum 2:3 über die Linie drückte.

Nur zwei Minuten später dann eine strittige Szene: Ozan Ünal wurde nach einem feinen Zuspiel von Fabio Figliuzzi im Strafraum klar zu Fall gebracht, nachdem er seinen Gegenspieler ausspielte. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm – zum Entsetzen der Gäste und ihres Anhangs.

Während Altenerding offensiv auf den Ausgleich drängte, nutzte Freising die sich bietenden Räume. In der 63. Minute segelte ein langer Ball durch die Altenerdinger Abwehr, der Domstädter Angreifer nahm das Spielgerät jedoch klar mit der Hand mit – zur Überraschung aller blieb auch hier der Pfiff aus – und vollendete zum 4:2.

Die Gäste gaben sich jedoch nicht geschlagen: Nur fünf Minuten später stellte Ozan Ünal mit einem Treffer nach der Hereingabe von Dennis Neubert den Anschlusstreffer zum 3:4 her. In der Schlussphase warfen die „Veilchen“ alles nach vorne, doch Freising verteidigte leidenschaftlich, schlug jeden Ball weit aus der Gefahrenzone und rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

Fazit:

Ein intensives Spiel, das Altenerding in der ersten Halbzeit durch fehlende Konsequenz aus der Hand gab. Trotz starker Moral und einer Aufholjagd mit zwei fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen blieb die Belohnung aus. Dennoch: Solche Niederlagen machen stärker – und das Team freut sich schon auf das Rückspiel gegen den SE Freising.

D2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Finsing/Neuching 1:0

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D2 feiert ersten Saisonsieg gegen SG Finsing/Neuching

Bei herbstlichem Wetter gelang den D2-Junioren der SpVgg Altenerding am Sonntag der ersehnte erste Dreier der Saison. Gegen die SG Finsing/Neuching setzte sich das Team des Trainergespannes Benjamin Brugger und Jochen Ebert mit 1:0 durch – dank einer kämpferisch starken Leistung und einem goldenen Treffer von Stürmer Eduard Ranga.

Die Veilchen starteten mit folgender Formation: Quentin Klein im Tor, davor das Abwehrtrio Paul Zellner (Kapitän), Christoph Zimmermann und Xaver Leingärtner auf der Sechs. Im Mittelfeld agierten Weigel, Jonas Ebert und Bastian Brugger, während Ranga die Sturmspitze bildete.

Die Gäste aus Finsing kamen in den ersten fünf Minuten mit ihren schnellen Außenspielern gefährlich vor das Altenerdinger Tor, doch Keeper Klein und seine Abwehr hielten stand. Danach fanden die Veilchen besser ins Spiel: Ein sehenswerter Angriff über Ebert und Brugger führte zum Führungstreffer – Brugger zog aus 15 Metern ab, der Finsinger Schlussmann konnte nur abklatschen, und Ranga staubte eiskalt zum 1:0 ab.

In der Folge entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Die größte Möglichkeit für Altenerding vergab Brugger, der nach einem starken Solo von Leingärtner und dessen Pfostenschuss beim Abschluss irritiert wurde – die Gäste konnten klären.

In der zweiten Halbzeit verteidigte die SpVgg mit vollem Einsatz und ließ trotz einiger Konter keinen Gegentreffer zu. Nach 65 nervenaufreibenden Minuten pfiff der souveräne Schiedsrichter ab – der knappe Sieg war perfekt.

Das Trainerteam zeigte sich erleichtert: „Die Mannschaft hat heute alles reingeworfen. Der Sieg war vielleicht etwas glücklich, aber absolut verdient“, so Brugger und Ebert unisono.

Mit diesem Erfolg belohnten sich die Jungs und Mädels für ihren Einsatz und können mit Rückenwind in die kommenden Aufgaben gehen.

C1-Junioren: TSV Eching – SpVgg Altenerding 0:3

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Arbeitssieg auf schwierigem Geläuf: SpVgg gewinnt 0:3 in Eching

Die C1-Junioren der  SpVgg sicherten sich drei wichtige Punkte im Auswärtsspiel gegen den TSV Eching – und das nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit auf einem schwer bespielbaren Rasenplatz. Erst nach der Pause fand das Team zur gewohnten Stärke und entschied die Partie verdient mit 0:3 für sich. Die Anfangsphase war geprägt von fehlender Einstellung und mangelndem Respekt gegenüber dem Gegner. Zwar setzte Arif Löhne bereits in der achten Minute ein erstes Ausrufezeichen mit einem energischen Vorstoß durchs Zentrum, doch der Eching-Keeper parierte sicher. Auch die Gastgeber kamen in der 16. Minute gefährlich vors Tor, doch Lukas Busse klärte in höchster Not zur Ecke. Bis zur 37. Minute blieb das Spiel zerfahren, ehe erneut Busse im 1:1-Duell stark reagierte und die Führung der Hausherren verhinderte. Nach der Halbzeitpause zeigte die SpVgg ein anderes Gesicht. Das Trainer-Duo Oliver Pompei und Tom Pscheidl stellte taktisch um und fand offenbar die richtigen Worte. In der 41. Minute leitete Henry Pfadenhauer über die rechte Seite eine sehenswerte Offensivaktion ein. Nach Flanke und Verlängerung durch Frederik Röschke kam Arif Löhne zum Abschluss – erneut glänzte der Eching-Torwart. Doch aus der folgenden Ecke fiel das verdiente 0:1: David Pompei schob überlegt ins lange Eck ein. Ein Rückpass in der 50. Minute sorgte kurz für Aufregung, als Eching einen indirekten Freistoß im Strafraum zugesprochen bekam. Doch die SpVgg-Mauer hielt stand. In der 58. Minute belohnte sich das Team für die engagierte zweite Hälfte: Lennox Höhne setzte sich stark über rechts durch, flankte punktgenau auf Frederik Röschke, der zum 0:2 einköpfte. Nur vier Minuten später erhöhte Stefan Bigiu per Kopf nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld auf 3:0. In der Nachspielzeit vergab Lukas Straßer noch einen Strafstoß knapp neben das Tor – am verdienten Auswärtssieg änderte das nichts mehr.

Fazit: Nach einer schwachen ersten Hälfte zeigte die SpVgg<< Moral und Spielstärke. Der 0:3-Erfolg war das Ergebnis einer klaren Leistungssteigerung und taktischen Anpassung – ein echter Arbeitssieg auf schwierigem Untergrund.

C-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – Kirchheimer SC 2:1

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C-Mädchen holen Heimsieg gegen Kirchheim – Emotionen kochen spät hoch

Beim ersten Heimspiel der Saison empfingen die C-Mädchen der SpVgg Altenerding am Sonntagmittag die Gäste aus Kirchheim. Nach einem hitzigen Testspiel im Sommer war die Begegnung im Vorfeld bereits mit Spannung erwartet worden – und sollte auch diesmal nicht ohne emotionale Momente bleiben.

Trotz personeller Engpässe auf beiden Seiten – Kirchheim trat mit nur zehn Spielerinnen an, bei Altenerding fehlte das reguläre Trainerteam – wurde das Spiel wie geplant ausgetragen. Mit den Altenerdinger Trainerurgesteinen Andi Kapsner und Patrick Emberger auf der Bank übernahm das Heimteam von Beginn an das Kommando.

Die Veilchen setzten die Gäste früh unter Druck und erspielten sich zahlreiche Chancen. Nach Abschlüssen von Julia Mückel, Lilli Kapsner und Tuana Aydin war es schließlich Pia Weigel, die in der 23. Minute mit einem starken Solo das verdiente 1:0 erzielte. Nur eine Minute später erhöhte Lilli Kapsner nach feinem Zuspiel von Weigel auf 2:0.

Kirchheim fand kaum ins Spiel, wurde in der eigenen Hälfte eingeschnürt und konnte sich nur selten befreien. Der junge Schiedsrichter zeigte eine souveräne Leistung und unterband überharte Zweikämpfe konsequent – ein deutlicher Unterschied zum hitzigen Testspiel im Sommer.

Kurz vor Spielende kam es dennoch zu unschönen Szenen: Provokationen von Angehörigen der Gäste sorgten für aufgeheizte Stimmung. Nach einem Schubser gegen Pia Weigel durch zwei Kirchheimerinnen – der leider ungeahndet blieb – reagierte diese mit einer unpassenden Geste, die ihr die Rote Karte einbrachte. In der Schlussphase gelang Kirchheim noch der Anschlusstreffer, doch der verdiente Sieg blieb in Erding.

Mit dem dritten Erfolg im vierten Spiel festigen die Altenerdinger C-Mädchen ihre starke Position in der Liga. Am kommenden Freitag steht das Topspiel in Schwabhausen an – mit Rückenwind und klarer Zielsetzung.

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