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Amadeus-Juniorenhallentage: Anmeldungen ab sofort möglich

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Nach zweijähriger coronabedingter Pause feiern die Amadeus-Juniorenfußballentage in der kommenden Wintersaison ihr Comeback und es bleibt zu hoffen, dass die seit Jahren weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte und beliebte Veranstaltung in der Altenerdinger Semptsporthalle durchgeführt werden kann.

Im Dezember und Januar wird der Ball nahezu rund um die Uhr rollen und ab sofort können sich interessierte Vereine unter Anmeldung Amadeus-Juniorenfußballhallentage anmelden.

Noch kurz einige Informationen, die für die Vereine ggf. vor einer Anmeldung wichtig sind:

1. Es wird mit Rundum-Bande gespielt
2. Es wird mit Futsal-Ball gespielt. Jedoch werden keine Futsal-Regeln angewandt, sondern die Turniere werden nach den alten Hallenfußballregeln gespielt
3. Die Startgebühr beträgt 40 € und ist nach Zusage im Voraus zu entrichten
4. Es ist geplant, jedes Turnier mit 8 bis max. 10 Mannschaften, aufgeteilt in 2 Gruppen, zu spielen.
5. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2022 und die Zu-/Absagen werden in der Woche nach diesem Termin an alle Vereine verschickt

Das sind jetzt zunächst die Rahmenbedingungen. Sollten Sie noch weitere Rückfragen haben, steht Ihnen Abteilungsleiter Andreas Heilmaier (Tel. 0160/8367737) jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit Ihren Jugendmannschaften zahlreich anmelden und hoffen, dass wir Sie und Ihre Mannschaften nach zweijähriger Pause wieder bei uns als Gäste begrüßen zu dürfen.

Herren 1: SVE Berglern – SpVgg Altenerding 1:1

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Aufstellung:

1. Jonas Pamer, 2. Nihad Mukjic, 3. Domenik Gruber, 4. Tobias Neuner (67. Felix Wöginger), 5. Felix Hoffmann (46. Marc Florian),  6. Samuel Kronthaler (67. Christoph Harke),  7. Florian Aldinger, 8. Florian Ammon,  9. Felix Wöginger (46. Felix Reiser),  10. Lukas Bachmair (76. Elmaz Mujic),  11. Elmaz Mujic (67. Maximilian Voichtleitner)

Torschützen:

1:1 Florian Aldinger (58.)

Gelbe Karten:

Maximilian Voichtleitner

Gelb-Rote Karten:

keine

Rote Karten:

keine

Besondere Vorkommnisse:

keine

Spielbericht:

Obwohl die Veilchen nur mit einer gemischten Mannschaft aus Herren 1 und 2 angetreten waren, blieb man auch beim Kreisklassenaufsteiger SVE Eintracht Berglern ohne Niederlage und man trotzte der Filipetti-Elf ein verdientes 1:1-Remis ab.

Nach 10 Minuten setzten die Gäste das erste Ausrufezeichen. Nach einem Pass von Domenik Gruber in die Tiefe kam Tobias Neuner im Strafraum zum Abschluss, doch der Berglerner Schlussmann Christian Eiba war zur Stelle und konnte den Ball im Nachfassen unter Kontrolle bringen.

Mit diesem Schuss zwang Tobias Neuner den Berglern Keeper Eiba zu einer Parade

Nach 23 Minuten schien sich die nächste gute Gelegenheit für die Veilchen anzubahnen. Nach einen Ballgewinn von Samuel Kronthaler im Mittelfeld spielte der Mittelfeldspieler Doppelpass mit Elmaz Mujic. Als Kronthaler dann wieder in den Lauf von Mujic spielte, ertönte der Pfiff de Referees, der eine vermeintliche Abseitsstellung erkannt hatte und den allein auf das Tor zulaufenden Angreifer zurückpfiff.

In den nächsten Minuten neutralisierten sich die beide Teams überwiegend im Mittelfeld, sodass es auf beiden Seiten wenig Nennenswertes vor beiden Toren gab, was vorwiegend an den konsequent verteidigenden Abwehrreihen lag.

Kurz vor der Pause kamen die Veilchen aber dann nochmal zu einer guten Chance. Florian Aldinger setzte sich auf der rechten Strafraumseite durch, brachte die Kugel nach innen, doch der freistehende Mujic brachte das Leder nicht auf das Tor, sodass die Seiten torlos gewechselt wurden.

Die Hausherren zeigten sich in Sachen Chancenverwertung effektiver und nach 51 Minuten führe die erste Berglerner Chance prompt zum Führungstreffer für den frischgebackenen Kreisklassenaufsteiger.

Nach einem langen Ball wollte Nihad Mujkic klären, doch das Leder wurde von ihm ungewollt ins Zentrum befördert. Dort kam ein Eintracht-Akteur an den Ball, spielte auf die linke Seite zu Michael Faltermeier und dessen Hereingabe erreicht den im Zentrum freistehenen Marcus Balbach, der dann aus 10 Metern zum 1:0 für seine Farben vollendete.

Der Schuss von Marcus Balbach schlägt genau im Eck ein und Tobias Neuner kann den Rückstand nicht mehr verhindern

Vier Minuten später versuchte Markus Huber mit einem Distanzschuss auf 2:0 zu erhöhen, doch Schlussmann Jonas Pamer war zur Stelle und konnte per Faustabwehr parieren.

In der 58. Minute kamen dann die Gäste zum Ausgleich. Nach einem Pass von Kronthaler gewann Aldinger den Pressball gegen Torhüter Eiba und trotz Bedrängnis von Abwehrspieler Francesco Murgia konnte er aus 14 Metern zum 1:1 ins leere Tor einschieben.

Zu spät kommt der Abwehrversuch Franceso Murgia, denn der Schuss von Florian Aldinger findet den Weg ins Netz

Aber schon wenig später drohte der SpVgg schon der erneute Rückstand. Nach einem Pass in die Spitze tauchte Fabian Taubmann allein vor dem Altenerdinger Tor auf, doch mit einer tollen Fußabwehr konnte Torhüter Pamer einen Einschlag im kurzen Eck verhindern.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter bot sich der Eintracht die hundertprozentige Mögilchkeit, wieder in Front zu gehen. Nach einem Pass von Taubmann nach innen kam Faltermeier aus 7 Metern frei zum Schuss, doch abemals war Pamer zur Stelle und konnte den Ball glänzend abwehren.

Glänzend reagiert Schlussmann Jonas Pamer und kann den Schuss von Michael Faltermeier aus kurzer Entfernung abwehren

In der 78. Minute wären die Veilchen fast in Front gegangen. Nach einem Eckball von Mujic kam der aufgerückte Neuzugang Mukjic vor Schlussman Eiba zum Kopfball, doch das Leder verfehlte das Tor knapp.

Diese Chance läutete eine Schlussoffensive der SpVgg ein und nun wollten die Locke-Schützlinge den Sieg. Fünf Minuten vor dem Ende spitzelte Florian Ammon das Leder zu Mujic durch. Der Angreifer drang in den Strafraum ein und tauchte aus halbrechter Position allein vor dem Tor auf, doch sein Schuss ging dann knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus.

Auch die letzte Chance lag noch einmal auf Seiten der SpVgg. Nach einer Hereingabe von Domenik Gruber von der linken Seite kam Christoph Harke im Zentrum an die Kugel, doch er setzte sich die Kugel aus kurzer Entfernung am rechten Torpfosten vorbei, sodass es beim letztendlich leistungsgerechten Remis blieb.

Weitere Bilder vom Spiel

A2-Junioren: SpVgg Altenerding – SV Althegensberg 1:2

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Im vierten Vorbereitungsspiel gab es für die A2-Junioren der SpVgg die erste Niederlage, denn gegen den Kreisligisten SV Althegensberg unterlagen die Veilchen mit 1:2. Dabei spielen die Gastgeber zwei verschiedene Halbzeiten. Im ersten Durchgang waren die Gäste spielbestimmend und die 2:0-Führung für den SVA ging durchaus in Ordnung. Nach Wiederbeginn zeigten sich die Hausherren stark leistungsverbessert und in der Schlussphase hätte man sich durchaus sogar noch ein Remis verdient. Schon nach zwei Minuten hatten die Gäste den Führungstreffer auf den Fuß. Nachdem die Veilchen versuchten, sich spielerisch aus der Defensive zu lösen, landete ein Pass von Torhüter Alexander Böhme bei einem gegnerischen Spieler. Der spielte sofort nach vorne und die Gastgeber hatten Glück, dass der Schuss eines Angreifers um Zentimeter das Tor verfehlte. Vier Minuten später bot sich dann der SpVgg die große Chance zum Führungstreffer. Nach einem Traumpass von Florian Donig lief Sebastian Pöschl allein auf das Gästetor zu, doch im letzten Moment konnte ein nachlaufender Spieler aus Althegensberg noch zur Ecke klären. Nach neun Minuten ging der Kreisligist dann aber in Front. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kam die Flanke nach innen, wo ein Angreifer aus kurzer Entfernung per Kopf erfolgreich war. Nach 14 Minuten drohte der SpVgg der zweite Gegentreffer, doch ein Freistoß aus 25 Metern strich haarscharf am Pfosten vorbei. Aber nur zwei Zeigerumdrehungen weiter ließen die Gäste doch den zweiten Treffer folgen. Nach einem langen Ball nach vorne, konnte der Ball nur kurz abgewehrt werden. Die Gäste reagierten dann schneller und sie kamen zum zweiten Ball und der Flachschuss des nachsetzendenden Angreifers schlug flach im Eck ein und brachte die 2:0-Führung für Althegensberg. Auch in der Folgezeit blieb der Gast am Drücker und nach 31 Minuten mussten die Hausherren tief durchatmen. Als ein Angreifer im Strafraum einen schönen Diagonalball annahm und sofort abzog, wäre Böhme machtlos gewesen, doch die Kugel strich knapp am lagen Eck vorbei. Zehn Minuten vor der Pause hoffte man auf Altenerdinger Seite auf den Anschlusstreffer, doch ein Flachschuss von Florian Donig aus 20 Metern verfehlte ebenso das Ziel. Kurz vor der Pause brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einem Pass nach vorne konnte Severin Müller nicht entscheidend klären, sodass sein Kontrahent plötzlich allein vor dem Tor auftauchte, doch Böhme war zur Stelle und verhinderte glänzend den dritten Gegentreffer. Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel bot sich dann den Hausherren. Nach einem Pass von Nick-Luis Polsfuss kam Donig im Strafraum an das Leder, doch er zögerte mit dem Abschluss zu lange, sodass der Ball nicht auf das Tor kam und man mit einem 0:2-Rückstand in die Pause ging. Im zweiten Durchgang offenbarten die Gastgeber bei einem gegnerischen Freistoß wieder Mängel. Diesmal war Sadam Ibrahmin zu weit von seinem Gegenspieler entfernt, hatte aber dann Glück, dass sein Gegenspieler über das Tor köpfte. Auch wenig später ermöglichte ein verlorenes Kopfballduell die nächste Chance für Althegnenberg, doch ein versuchter Heber aus 35 Metern verfehlte das Gehäuse. Zwei Minuten später wurde dann Serdar Dag herrlich von Julian Topf bedient, doch allein vor dem Tor stehend pflückte ihm der Keeper das Leder vom Fuß. Anschließend zeigten sich die Gastgeber am Drücker und man drängte auf den Anschlusstreffer. Nach 62 Minuten war man dem 1:2 sehr nahe. Nach einem schönen Zuspiel von Jonathan Günzel drang Julian Topf in den Strafraum ein. Doch anstatt nach innen abzulegen, versuchte er selbst den Abschluss scheiterte jedoch am Keeper der Gäste. Drei Minuten später hätten Althegensberg die Partie vorentscheiden können. Ein Angreifer lief allein auf das Tor zu, kam jedoch im Strafraum ins Straucheln, sodass diese Großchane ungenutzt blieb. Wenig später hatte dann der Altenerdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Foul an Lucio Gonzalo im Mittelfeld führte er den fälligen Freistoß blitzschnell aus und fand Donig, Der ließ an der Mittelinie seinen Gegenspieler aussteigen und lief aus großer Entfernung auf das Tor zu, hatte dann aber Pech, dass sein Schuss nur an den Außenpfosten ging. Aber 17 Minuten vor dem Ende kamen die Gastgeber dann doch ins Spiel zurück. Nachdem sich Donig im Mittelfeld behauptet hatte, spielte er mustergültig auf Günzel. Der Mittelfeldspieler lief allein auf das Tor zu, umkurvte den Keeper und schob dann überlegt ins lange Eck ein. Wenig später hofften die Gastgeber auf einen Elfmeterpfiff. Nachdem Donig seinen Gegenspieler auf der linken Strafraumseite umspielt hatte, kam er zu Fall, doch der Unparteiische hatte kein regelwidriges Verhalten erkannt und ließ die Partie weiterlaufen. Drei Minuten vor dem Ende hätten sich die Veilchen dann aber fast doch noch mit dem 2:2 belohnt. Als Ibrahim seinen Gegenspieler an der Torauslinie verladen hatten, kam er aus 8 Metern zum Abschluss, doch der Keeper konnte den Schuss gerade noch parieren. Als dann ein Verteidiger vor dem nachschussbereiten Polsfuss die Kugel aus der Gefahrenzone schlug, war die knappe Niederlage nicht mehr abzuwenden.

Weitere Bilder vom Spiel

Parkplätze täglich bis 17 Uhr gesperrt!

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Achtung!!!
vom 03.04.2017 – 03.06.2017 ist die Zufahrt und der Parkplatz am Sportgelände werktags von 7 – 17 Uhr wegen Bauarbeiten gesperrt.
Wir bitten um Verständnis.

A1-Junioren: TSV Buchbach – SG Herzogstadt/Altenerding 0:4

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Gelungene Premiere: Neu gegründete SG feiert überzeugenden 4:0-Erfolg in Buchbach

Der Zusammenschluss der A-Juniorenteams des FC Herzogstadt (ehemals RW Klettham) und der SpVgg Altenerding macht bereits große Hoffnung. Im ersten gemeinsamen Testspiel beim TSV Buchbach präsentierte sich die neu gegründete Spielgemeinschaft trotz kurzer Vorbereitungszeit erstaunlich eingespielt und feierte mit einem souveränen 4:0-Erfolg einen gelungenen Einstand.

Dabei hatte das von Trainer Gökmen Uluhan betreute Team vor der Partie gerade einmal zwei gemeinsame Trainingseinheiten absolviert. Davon war auf dem Platz allerdings nur wenig zu sehen. Von Beginn an übernahm die SG das Kommando, ließ Ball und Gegner laufen und dominierte das Geschehen mit hohem Ballbesitz. Vor allem im Mittelfeld gaben Levin Kronthaler, Yusuf Yalcin und Oliver Baron den Takt vor und sorgten immer wieder für spielerische Akzente.

Während die Buchbacher kaum ein Mittel fanden, die kompakt stehende Erdinger Viererkette zu überwinden, erspielte sich die SG bereits im ersten Drittel mehrere hochkarätige Chancen. Luca Sippl und Faruk Mazlumoglu hätten die Gäste früh in Führung bringen können, scheiterten jedoch am Abschluss, sodass es zunächst beim 0:0 blieb.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Die Gäste bestimmten weiterhin das Spielgeschehen und drängten Buchbach tief in die eigene Hälfte. Allerdings blieb die Chancenverwertung zunächst das einzige Manko. Lukas Kronthaler, Mazlumoglu und Kerem Cekin vergaben weitere gute Möglichkeiten.

Schließlich musste ein Standard die längst verdiente Führung bringen. Einen Freistoß aus halblinker Position zirkelte Faruk Mazlumoglu sehenswert ins kurze Eck und erzielte damit den ersten Treffer der neu gegründeten Spielgemeinschaft. Dass ausgerechnet Mazlumoglu diesen historischen Premierentreffer markierte, passte bestens ins Bild, hatte der Torjäger doch bereits für beide Vereine – Altenerding und Klettham – gespielt.

Defensiv ließ die SG während der gesamten Partie kaum etwas zu. Torhüter Kilian Burgholzer verlebte einen weitgehend ruhigen Nachmittag, da seine Vorderleute die Buchbacher Offensive konsequent aus dem Spiel nahmen und praktisch keine gefährlichen Abschlüsse zuließen.

Im Schlussdrittel belohnte sich die SG schließlich auch offensiv für ihren hohen Aufwand. Nach einem starken Steckpass von Oliver Baron setzte sich Lukas Kronthaler entschlossen gegen zwei Gegenspieler durch und schob überlegt zum 2:0 ein. Wenig später kam Kerem Cekin nach einer Hereingabe von der linken Seite zum Abschluss. Sein erster Versuch wurde zwar noch geblockt, doch im Nachsetzen ließ er sich die Chance nicht mehr nehmen und erhöhte auf 3:0.

Den Schlusspunkt setzte Yusuf Yalcin mit einem Treffer der Marke „sehenswert“. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld startete er ein dynamisches Solo, ließ zwei Gegenspieler stehen und versenkte den Ball mit einem trockenen Schuss aus rund 20 Metern unhaltbar zum 4:0-Endstand.

Das Trainerduo Gökmen Uluhan und Levin Kronthaler zog nach dem Schlusspfiff ein rundum positives Fazit: „Es war ein gutes Spiel und ein gutes Ergebnis. Vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung macht Mut für die neue Saison – und das, obwohl noch einige sehr gute Akteure gefehlt haben.“

Der erste gemeinsame Auftritt der neuen SG macht damit Lust auf mehr. Trotz der erst kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit überzeugte die Mannschaft bereits mit spielerischer Reife, defensiver Stabilität und viel Offensivdrang – eine vielversprechende Basis für die bevorstehende Saison.

Merkur CUP-Bezirksfinale: SpVgg und BSG Taufkirchen bleiben leider auf der Strecke

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Mit Respekt, aber auch mit großen Erwartungen gingen die E-Juniorenmannschaften der BSG Taufkirchen und der SpVgg Altenerding bei den Bezirksfinals A und C des diesjährigen Merkur CUP an den Start und wollte mit der Endspielteilnahme den letzten Qualifikationsschritt für das große Finale am kommenden Samstag im Unterhachinger Uhlsport-Park machen. Aber leider sollte sich der Traum für beide Landkreisvertreter zerschlagen, denn die Konkurrenz erwies sich letzten Endes als zu stark, so man die „Road To Haching“ verpasste. Während die SpVgg Altenerding bereits in der Vorrunde die Segel streichen musste, stand der Erdinger Kreis-Sieger BSG Taufkirchen zumindest im Halbfinale, doch nach der 2:4-Niederlage gegen den späteren Bezirkssieger TSV München-Solln blieb auch die Vilstaler auf der Strecke.

Höhenkirchen – Erst im Halbfinale ist für die BSG Endstation
Voller Zuversicht reisten die E-Junioren der BSG Taufkirchen nach Höhenkirchen, und mit dem Ziel, das große Finale in Unterhaching zu erreichen, wurde die Messlatte bewusst hoch angelegt. Auch der verletzte Leistungsträger und Torjäger Kelvin Asomuhga war beim Bezirksfinale vom Spielfeldrand, konnte jedoch nicht aktiv auf dem Rasen helfen, doch trotzdem glaubte die Mannschaft von Trainer Saldin Omerovic fest an ihre Chance.

Jedoch gelang der BSG im Auftaktmatch ein zählbarer Erfolg gegen den SF-Gmund-Dürnbach. Nach einem ausgeglichenen Auftakt sorgte ein schöner Schuss von Romeo Asomugha für den ersten Aufreger, ehe Victor Koychev bei einer Flanke in höchster Not klären konnte. Nach einem herrlichen Pass von Lukas Braun ging der Heber von Ensar Omerovic knapp über das Gehäuse, so dass es torlos in die Pause ging. Nach Wiederbeginn nahm die Überlegenheit des Erdinger Vertreters zu, und als Braun ein sehenswertes Solo mit dem goldenen Treffer abschloss, war der Jubel groß.

In der zweiten Partie gegen den Gastgeber SpVgg Hohenkirchen gab es jedoch zunächst ein böses Erwachen, denn nach einer ersten Taufkirchner Chance bei einem Schuss von Romeo Asomuhga übernahm die SpVgg das Kommando und ging rasch in Front. In dieser Phase brachte Taufkirchen kein Bein auf den Boden, so dass Höhenkirchen eindeutig das Zepter in die Hand nahm. Als ein Stürmer nach einer Flanke sträflich frei vor Schlussmann zum Schuss konnte Keeper Semih zunächst glänzend parieren, doch der Nachschuss brachte die 2:0-Halbzeitführung für die Hausherren, wobei dieses Ergebnis zur Pause eher noch den Vilstalern schmeichelte. Nach Wiederbeginn drehte sich das Spie komplett, was auch dem schnellen Anschlusstreffer, für den sich Ensar Omerovic nach Zuspiel von Koychev verantwortlich zeigte, geschuldet war. Nun dominierte Taufkirchen und ein an Romeo Asomugha verursachter Strafstoß, Braun souverän verwandelte, sorgte für den immens wichtigen Punktgewinn, so dass im letzten Spiel gegen den SV Mammendorf bereits ein Remis für das Halbfinale ausreichend war.

Doch die Elf von Trainer Saldin Omerovic ließ sich auf keine Rechenexempel ein und legten los wie die Feuerwehr, und schon nach wenige Minuten sorgten Braun und Paul Bürger für eine Veränderung auf der Anzeigentafel. Aber selbst mit diesem Ergebnis zeigte man sich nicht zufrieden, und als Ensar Omerovic dann noch vor der Pause auf 3:0, schien die Messe gelesen. Jedoch musste Taufkirchen aufgrund einiger angeschlagener Akteure zur Pause Leistungsträger vom Feld nehmen, so dass nun Mammendorf die Initiative übernahm. Der 1:3-Anschlusstreffer sorgte noch für keine Beunruhigung, doch als drei Minuten vor Ende ein abgefälschter Schuss unhaltbar hinter Schlussmann Yildiz Semih einschlug, begann das Zittern. Doch mit vereinten Kräften brachte man den Vorsprung über die Zeit und zog als Gruppenzweiten in die Vorschlussrunde ein.

Dort wartete der Sieger aus der anderen Gruppe TSV München-Sollen und schon im ersten Durchgang hatten die Münchner etwas mehr vom Spiel, wurden aber nur bei Fernschüssen, die aber meist das Tor verfehlten, gefährlich. Effektiv dagegen der Taufkirchner Nachwuchs: Praktisch mit dem Halbzeitpfiff schlug Braun einen langen Ball nach vorne, und als Romeo Asomugha vor dem zögernden TSV-Schlussmann an den Ball kam, köpfte er zu umjubelten Führung ein. Allerdings waren erst wenige Sekunden im zweiten Durchgang gespielt, als die Kicker aus der Landeshauptstadt dann zum schnellen Ausgleich kamen, der bei der BSG Wirkung zeigte. Nun nahm der TSV das Heft in die Hand. Hatte der BSG bei einem Pfostenschuss von Solln noch Glück, bog Solln dann mit einem Doppelpack innerhalb von wenigen Minuten auf die Siegerstraße ein. Wäre der Lattenschuss von Eldar Omerovic im Netz gelandet, hätte man die Partie vielleicht nochmal spannend machen können, doch es kam anders, denn mit 4:1 war das Match entschieden, so dass der zweiten BSG-Treffer, für den sich Eldar Omerovic verantwortlich zeigte, nur noch statistischen Wert hatte.

Mit der ersten Niederlage im diesjährigen Wettbewerb musste man den Traum vom großen Finale begraben, doch trotz allem wollte man sich mit einem Erfolg im kleinen Finale entsprechend verabschieden. Dreimal ging die FT Starnberg 09 in Führung, doch Taufkirchen fand durch Braun (2) und Eldar Omerovic jeweils die passende Antwort. Als Romeo Asomugha in seinem letzten Spiel für die BSG vor dem Wechsel nach Landshut sein Team erstmals in Front brachte, war man dem Sieg nahe, musste aber auch den Ausgleich verkraften, so dass ein Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier wurde Keeper Semih zum entscheidenden Akteur, denn er konnte einen Schuss abwehren, während seine Mitspieler vom Punkt jeweils erfolgreich waren.

Im Endspiel setzte sich der TSV München-Solln knapp mit 2:1 gegen den Gastgeber SpVgg Höhenkirchen durch, doch beide Teams werden sich nächsten Samstag in Unterhaching beim großen Merkur CUP-Finale wieder sehen.

Stimmen zum Turnier
Thomas Braun (Trainer BSG Taufkirchen):
Vielleicht wäre im Halbfinale mehr möglich gewesen, aber zu Beginn der zweiten Hälfte sind wir schlecht gestanden und dann ist das Spiel gekippt. Insgesamt sind wir mit dem Wettbewerb mehr als zufrieden. Heute hat es halt nicht zu mehr gereicht, aber ich möchte der Mannschaft wirklich gratulieren, denn sie haben auch heute sehr gut gespielt, denke aber, dass die beiden Finalisten zurecht im Endspiel standen

Saldin Omerovic (Trainer BSG Taufkirchen): Zunächst gratuliere ich den beiden Finalisten, denn ich glaube, sie sind verdient ins große Finale eingezogen. Wir haben aber auch sehr gute Leistungen gezeigt und ich bin mit den Jungs sehr zufrieden. Im Halbfinale haben die Tore etwas zu leicht bekommen, aber unsere Mannschaft kann stolz auf sich sein, denn es eine starke Leistung, dass wir überhaupt so weit gekommen sind. Diese Spiele gegen solch starke Teams tut unseren Jungs für die Zukunft sehr gut.

Weitere Bilder vom Bezirksfinale C in Höhenkirchen

Farchant – SpVgg scheitert an mangelhafter Chancenverwertung
Früh aufstehen hieß es für die E-Junioren der SpVgg, denn bereits um 9.30 Uhr stand die Begrüßung beim Merkur-CUP Bezirksfinale A in Farchant auf der Agenda. Aus diesem Grund entschloss man sich den langen Anfahrtsweg per Bus zurückzulegen, und diese Maßnahme sollte sich als gute Entscheidung herausstellen, denn man startet vielversprechend in den Wettbewerb, und war dem Zwischenziel Halbfinale bis zum letzten Gruppenspiel sehr nahe. Doch im letzten Vorrundenspiel konnte man an die vorausgehenden Leistungen nicht mehr anknüpfen. Vor allem die ungenügende Chancenwertung war zu bemängeln, so dass man dem ESV Penzberg schließlich im Kampf um die Vorschlussrunde den Vortritt lassen musste.

Zum Auftakt wartete mit dem TSV Milbertshofen ein Hochkaräter, doch die ausgeschlafenen Altenerdinger zeigten wenig Respekt und als Fabian Baumbach eine Flanke von Koray Uluhan die Maschen hämmerte, rieb sich der Favorit verwundert die Augen. Aber die Führung hielt nur drei Minuten und als Keeper Luke Läntzsch dann im zweiten Durchgang angeschlagen vom Feld musste, rückte Vincent Schindler zwischen die Pfosten. Er musste sechs Minuten vor Schluss den Treffern zum 1:2-Endstand hinnehmen. Jedoch gab dieser Auftritt gegen die Milben Zuversicht, denn man sah, dass man sich im Konzert der Großen durchaus behaupten kann, doch leichtfertig ließ man die Punkte auf der Strecke.

An diesem starken Auftritt konnten die Altenerdinger Nachwuchskicker auch im zweiten Match anknüpfen, so dass man dank eines 4:0-Erfolges gegen den SV Fuchstal sogar vier Punkte auf die Habenseite brachte, und somit ein großer Schritt in Richtung Semifinale machte. Die Semptstäder legten los, wie die Feuerwehr und schon nach zwei Minuten eröffnete Baumbach nach Vorlage von Vinzent Zanker den Torreigen. Euphorisiert von diesem Treffer legte Uluhan nach einem Abschlag von Keeper Läntzsch zum 2:0 nach. Er nahm den Ball seines Torhüters auf und traf fast von der Mittellinie ins Schwarze. Noch vor der Pause sicherten sich die Veilchen den Zusatzpunkt, denn Leon Goldberg nahm einen Einwurf von Franz Bauer auf und stellte auf 3:0. Nach der Pause ließ man dann etwas ruhiger angehen, aber eine Minute vor dem Ende markierte Uluhan mit seinem zweiten Treffer den 4:0-Endstand.

Nach diesem Spiel rückte das Weiterkommen in greifbare Nähe, denn schon ein Remis gegen TSV Penzberg hätte zum Weiterkommen gereicht. Doch es sollte anders kommen, denn die SpVgg vergab Chancen in Fülle, während der ESV sehr effektiv war und ihre einzige Chance im ersten Durchgang zur Pausenführung nutzte. Nach der Pause blieb Altenerding am Drücker, doch abermals ließ man im Abschluss die nötige Konsequenz vermissen und nach dem zweiten Gegentreffer wuchs die Nervosität, und der Versuch, mit der Brechstange an Ziel zu kommen, misslang gründlich, so dass man nach der vermeidbaren 0:2-Pleite unnötig aus dem Rennen war.

Auch im Spiel um Platz 5 gegen den TSV Eching war es der fehlenden Effektivität im Abschluss geschuldet, dass man sich gegen die Zebras erst nach Siebenmeterschießen durchsetzen konnte. Trotz größter Bemühungen und vieler Chacnen stand es nach regulärer Spielzeit torlos. Jedoch zeigte sich Schlussmann Läntsch in guter Verfassung. Er konnte zwei Schüsse abwehren, so dass ein Altenerdinger Fehlschuss nicht entscheidend war, und die SpVgg das Turnier auf Platz 5 abschießen konnte. Die Fahrt nach Unterhaching treten die beiden Finalisten ASV Dachau und der SV Heimstetten, der sich im Endspiel mit 0:3 beugen musste, an.

Stimmen zum Turnier
Jochen Ebert (Trainer SpVgg Altenerding):
Nach zwei guten Leistungen gegen Milbertshofen und Fuchstal haben wir uns durch eine sehr schwache Leistung gegen Penzberg den Halbfinaleinzug selbst vermassselt. Ich glaube, es wäre mehr drin gewesen. Aber es war eine tolle Veranstaltung im malerischen Farchant, die sehr gut ausgerichtet war. Ich möchte an dieser Stelle allen acht Finalisten gratulieren.

Goekmen Uluhan (Trainer SpVgg Altenerding): Es wäre heute deutlich mehr möglich gewesen. Wir haben gut angefangen, aber hätten schon das erste Spiel gegen Milbertshofen vor der Pause entscheiden müssen. Die Chancenverwertung war heute unser „Killer“, denn das Spiel gegen Penzberg hätten wir klar gewinnen müssen, aber im Fußball zählen halt letztendlich die Tore, die wir heute nicht gemacht haben. Ob wir Haching geschafft hätten, ist fraglich, denn der ASV Dachau hatte auch ein starkes Team, so dass es wohl ein Vergleich auf Augenhöhe gewesen wäre

Weitere Bilder vom Bezirksfinale A in Farchant

 

SpVgg Altenerding trauert um sein Mitglied Bernhard Stimmer

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Nachruf auf Bernhard „Stumsi“ Stimmer

Die Fußballabteilung der SpVgg Altenerding trauert in tiefer Anteilnahme um Bernhard Stimmer, der am 12. Juni 2026, genau am Tag seines 64. Geburtstages, viel zu früh aus dem Leben geschieden ist.

Mit ihm verliert die SpVgg Altenerding nicht nur einen langjährigen Wegbegleiter, sondern einen echten Vereinsmenschen, dessen Leben untrennbar mit dem Verein verbunden war. Sein Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke – sportlich, menschlich und persönlich.

Bernhard Stimmer, von allen im Verein liebevoll „Stumsi“ genannt, trat am 1. Januar 1973 im Alter von nur zehn Jahren in die SpVgg Altenerding ein. Damit begann eine außergewöhnliche Vereinsgeschichte, die mehr als fünf Jahrzehnte umfassen sollte. Von der Jugend an war er dem Verein mit großer Leidenschaft und beeindruckender Treue verbunden – eine Verbundenheit, wie sie im heutigen Sport nur noch selten zu finden ist.

Er durchlief sämtliche Jugendmannschaften und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil der Vereinsfamilie. Einen besonderen sportlichen Höhepunkt erlebte er im Jahr 1980, als nach Ende seiner Jugendzeit Bestandteil einer besonderen Mannschaft war, denn er war ein fester Bestandteil im Team, das gerade unter der Leitung von  Trainer Dieter „Mucki“ Brenninger erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bezirksliga aufgestiegen war. Auch wenn der Abstieg ein Jahr später folgte, blieb für Bernhard Stimmer eines immer unverrückbar: seine Treue zur SpVgg Altenerding. Ein Vereinswechsel stand für ihn zu keiner Zeit zur Diskussion – seine Farben waren die der „Veilchen“.

Diese Haltung, geprägt von Loyalität, Charakterstärke und Bodenständigkeit, machte ihn zu einem Vorbild für viele Generationen von Spielern, die nach ihm kamen.

Auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb „Stumsi“ seinem Verein eng verbunden. Seit dem Jahr 2003 engagierte er sich gemeinsam mit seinem Bruder Josef als Kassenprüfer in der Fußballabteilung. In dieser Funktion überzeugte er durch Genauigkeit, Verlässlichkeit und großes Verantwortungsbewusstsein. So wie auf dem Spielfeld war er auch im Vereinswesen ein Mensch, auf den man sich jederzeit verlassen konnte. Sein Engagement wurde allseits geschätzt und hoch anerkannt.

Neben seinen sportlichen und ehrenamtlichen Verdiensten war Bernhard Stimmer vor allem eines: ein herzlicher, bescheidener und verlässlicher Mensch, der durch seine ruhige Art und seine Loyalität Spuren hinterlässt, die weit über den Fußball hinausgehen.

Im vergangenen Jahr wurde bei ihm eine schwere Krankheit diagnostiziert. Trotz der belastenden Diagnose zeigte er bemerkenswerten Mut, Optimismus und Kampfgeist. Nach einer Operation im Herbst keimte zunächst Hoffnung auf eine Genesung auf. Doch letztlich musste er sich dieser heimtückischen Krankheit stellen und verstarb ausgerechnet an seinem Geburtstag.

Die Nachricht seines Todes erfüllt die gesamte SpVgg Altenerding mit tiefer Trauer und großer Dankbarkeit zugleich. Dankbarkeit für mehr als 50 Jahre Vereinstreue, für unzählige gemeinsame Momente und für eine Haltung, die den Begriff „Vereinsliebe“ mit Leben gefüllt hat.

Bernhard „Stumsi“ Stimmer wird in der SpVgg Altenerding unvergessen bleiben. Sein Platz in der Vereinsgeschichte ist ihm sicher, ebenso wie ein ehrendes und dauerhaftes Gedenken.

Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie und allen Angehörigen.

Stumsi, ruhe in Frieden

 

D1-Junioren: SE Freising – SpVgg Altenerding 2:3

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Last-Minute-Wahnsinn! Veilchen krönen Traum-Saison mit Aufstieg in die Bezirksoberliga

Es gibt Fußballspiele. Und es gibt Spiele, die einem alles abverlangen – den Spielern auf dem Platz, den Trainern an der Seitenlinie und vor allem den Eltern und Fans, deren Herzschlag sich irgendwo zwischen Hoffnung, Verzweiflung und Ekstase bewegt. Das entscheidende Saisonfinale der D1-Junioren der SpVgg Altenerding beim SE Freising gehörte zweifellos zur zweiten Kategorie.

Die Ausgangslage war eindeutig – und gnadenlos. Nach dem 8:0-Erfolg des direkten Konkurrenten FC Schwaig am Vortag gab es für die Veilchen nur eine Option: Siegen oder den Traum von der Bezirksoberliga begraben.

Entsprechend groß war die Kulisse. Zahlreiche Anhänger aus Altenerding verwandelten den Sportplatz in Freising beinahe in ein Heimspiel. Die Unterstützung von außen war beeindruckend – und sie wirkte.

Kaum hatte der junge Schiedsrichter, der erst eine Minute vor dem Anpfiff den Platz erreichte, das Spiel freigegeben, übernahmen die Veilchen sofort das Kommando. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der Gastgeber zu. Michael Melissourgos hatte früh die Führung auf dem Fuß, doch der groß gewachsene Freisinger Schlussmann verhinderte den Einschlag. Auch in der Folge erspielte sich Altenerding beste Möglichkeiten, ließ jedoch die notwendige Konsequenz vor dem Tor vermissen.

Und wie so oft im Fußball rächte sich das.

Mit ihrer ersten echten Torchance gingen die Gastgeber in Führung. Nach einer Ecke setzte sich ein Freisinger Angreifer im Kopfballduell durch. Torhüter Timo Wegener war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte das 0:1 aber nicht mehr verhindern.

Wer nun dachte, die Veilchen würden nervös werden, irrte gewaltig

Angetrieben von einer überragenden Kulisse drängte Altenerding den SE Freising immer weiter in die eigene Hälfte. Besonders Valentin Kugler und Matteo Hulm verteidigten nicht nur souverän, sondern schalteten sich immer wieder mutig ins Offensivspiel ein. Kugler zwang den Torhüter mit einem Distanzschuss zu einer Glanzparade, wenig später entschärfte der Keeper auch seinen nächsten Versuch. Emil Fernandez wirbelte auf der linken Seite unermüdlich, bereitete Chancen vor und scheiterte anschließend selbst am Innenpfosten – spätestens da schien der Fußball-Gott an diesem Abend eher Gelb-Schwarz als Violett zu tragen.

Doch Beharrlichkeit wird im Fußball manchmal doch belohnt.

Nach 16 Minuten setzte sich Kapitän Michael Melissourgos erneut über die rechte Seite durch. Seinen Schuss konnte der Torhüter nur nach vorne abwehren – genau vor die Füße von Noah Memed. Der ließ sich nicht zweimal bitten und schob zum längst überfälligen 1:1-Ausgleich ein. Die Erleichterung war bis auf die Tribüne zu spüren.

Kurz vor der Pause belohnten sich die Gäste endgültig für ihren enormen Aufwand. Erneut war Melissourgos auf der rechten Seite nicht zu stoppen und konnte im Strafraum nur noch regelwidrig gestoppt werden. Elfmeter.

Obwohl es bekanntlich heißt, der Gefoulte solle nicht selbst antreten, kümmerte sich Melissourgos herzlich wenig um Fußballweisheiten. Eiskalt verwandelte er flach ins linke Eck und brachte seine Farben mit 2:1 in Führung.

Dass der Schiedsrichter anschließend trotz des dezenten Hinweises von Trainer René Feuker, sein Wecker habe bereits geklingelt, noch drei Minuten nachspielen ließ, änderte am Spielstand glücklicherweise nichts mehr.

Während die Spieler in der Halbzeitpause konzentriert den Anweisungen des Trainertrios Rene Feuker, Enes Memed und Walter Hulm folgten, und sich konzentriert auf den zweiten Durchgang vorbereiteten, herrschte bei den zahlreichen Zuschauern trotz der Führung plötzlich Tristesse.

In der Halbzeit mussten die mitgereisten Fans nämlich feststellen, dass es weit und breit keinen Verkaufsstand gab. Die geplante Bratwurst musste ebenso ausfallen wie das Kaltgetränk. Vermutlich war das aber gar nicht so schlecht – schließlich hätten viele ihre Brotzeit vor lauter Nervosität ohnehin nicht heruntergebracht.

Der zweite Durchgang begann dann allerdings mit dem nächsten Schock

Nur Sekunden nach Wiederbeginn zögerte der eingewechselte Muaaz Mohammed einen Moment zu lange beim Klärungsversuch. Ein Freisinger Angreifer nutzte die Gelegenheit eiskalt zum 2:2-Ausgleich. Bitter für Mohammed, der jedoch sofort von seinen Mitspielern aufgebaut wurde und anschließend wieder zu seiner starken Leistung fand – ein schönes Zeichen für den großartigen Zusammenhalt dieser Mannschaft.

Doch auch dieser Rückschlag brachte die Veilchen nicht aus der Spur

Philipp Feuker verpasste nach glänzender Vorarbeit von Fernandez nur knapp die erneute Führung, denn nach einer flachen Hereingabe von Fernandez visierte er nur den Querbalken an. Der unermüdliche Antreiber im Mittelfeld hatte aber sein Visier an diesem Tag nicht exakt genug eingestellt, so dass seine Freistöße aus aussichtsreichen Positionen leider das Tor  verfehlten.

Aber gemeinsam mit Marco Ebert lenkte er immer wieder das Spiel der Gäste, während Andi Neumann auf der Außenbahn unermüdlich Kilometer sammelte und selbst mit einem sehenswerten Abschluss nur an einer weiteren Glanzparade des Freisinger Torhüters scheiterte.

Dann schlug das Aluminium erneut gegen Altenerding aus.

Nach einem Traumpass von Melissourgos lief Paul Schiwietz alleine auf das Tor zu und schlenzte den Ball im Stile von Michael Olise technisch fein in Richtung langes Eck. Der Jubel setzte bereits ein – ehe der Innenpfosten dem Traum ein weiteres Mal im Weg stand.

Mit jeder verstrichenen Minute wurde die Anspannung größer. Auf dem Platz schwand die Zeit, am Spielfeldrand die Fingernägel. Die Veilchen rannten unermüdlich an, während sich Freising mit allem verteidigte, was Beine hatte. Jeder Schuss wurde geblockt, jeder Zweikampf angenommen. Ob es tatsächlich eine Siegprämie aus Schwaig gegeben hätte, ließ sich zwar nicht nachweisen – der Einsatz der Gastgeber hätte diese Vermutung allerdings durchaus glaubhaft erscheinen lassen.

Fünf Minuten vor dem Ende erinnerten sich die Zuschauer des älteren Semesters an das Jahr 2001, als der FC Bayern München beim Gastspiel beim Hamburger SV in der Schlussminute nach einem Rückpass zum Torhüter einen Freistoß zugesprochen bekamen und diesem zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft nutzten.

Doch die Nachwuchskicker der SpVgg wussten 25 Jahre später die gleiche Chance nicht zu nutzen, denn man agierte zu umständlich, so dass der abschießende Schuss leider in den auffangbereiten Händen des SEF-Torhüters landete.  Die Nerven war bis zum Zerreißen angespannt.

Als bereits die Nachspielzeit lief, schien der Traum von der Bezirksoberliga endgültig zu platzen.

Doch Fußball schreibt bekanntlich die schönsten Geschichten und der Fußball-Gott war nun auf Altenerdinger Seite und sollte die Überlegenheit der Veilchen schließlich doch noch belohnen.

In der dritten Minute der Nachspielzeit zog Michael Melissourgos noch einmal flach ab. Sein Schuss wäre vermutlich am Tor vorbeigegangen, doch ein Freisinger Verteidiger blockte den Ball ab. Und plötzlich lag das Spielgerät genau dort, wo sich Stürmer instinktiv aufhalten.

Vincent Mörtl reagierte blitzschnell. Ohne zu zögern drosch er den Ball kompromisslos zum 3:2 in die Maschen.

Danach gab es kein Halten mehr.

Spieler, Trainer, Ersatzbank und Fans explodierten förmlich vor Freude. Die Emotionen entluden sich in einer Jubeltraube, die man wohl noch in Altenerding gespürt haben dürfte.

Ganz vorbei war das Drama allerdings noch nicht.

Der Schiedsrichter verlängerte die Nachspielzeit aufgrund der ausgiebigen Feierlichkeiten kurzerhand um weitere zwei Minuten und ließ die Veilchen noch einmal zittern. Freising warf nun alles nach vorne, doch die Defensive um den starken Timo Wegener ließ nichts mehr anbrennen. Der letzte Abschluss der Gastgeber strich deutlich am Tor vorbei.

Dann ertönte endlich der erlösende Schlusspfiff

Was folgte, waren unvergessliche Bilder.

Spieler, Trainer und Fans feierten gemeinsam die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksoberliga – den verdienten Lohn für eine herausragende Saison, in der die Mannschaft nicht nur spielerische Klasse, sondern vor allem außergewöhnlichen Teamgeist, unerschütterlichen Glauben und beeindruckende Moral bewiesen hat.

Und eines darf zum Abschluss natürlich nicht unerwähnt bleiben: Die in der Halbzeit schmerzlich vermissten Getränke dürften spätestens in der dritten Halbzeit reichlich nachgeholt worden sein, so dass die mitgereisten Zuschauer noch auf ihre Kosten kamen, während die erfolgreichen Kicker mehr Spaß daran hatten, die Meisterschale stolz in den Abendhimmel zu hieven.

Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft, das Trainerteam sowie alle Eltern und Unterstützer zu einem Aufstieg, der spannender kaum hätte geschrieben werden können. Ab der kommenden Saison heißt es wieder: Bezirksoberliga – mit den Veilchen mittendrin.


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A-Junioren: SpVgg bildet in der neuen Saison eine Spielgemeinschaft mit dem FC Herzogstadt

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Was vor wenigen Jahren im Erdinger Nachwuchsfußball noch kaum vorstellbar gewesen wäre, wird in der kommenden Saison Wirklichkeit: Die beiden Lokalrivalen FC Herzogstadt und SpVgg Altenerding gehen im U19-Bereich erstmals gemeinsame Wege. Die A-Junioren beider Vereine werden künftig als Spielgemeinschaft in der Bezirksliga an den Start gehen und damit ein deutliches Zeichen für eine moderne und zukunftsorientierte Nachwuchsarbeit setzen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Vereinsgrenzen oder alte Rivalitäten, sondern die bestmögliche sportliche Förderung junger Fußballer aus der Region.

Die Entscheidung für diese Zusammenarbeit ist das Ergebnis einer Entwicklung, die beide Vereine in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt hat. Während die A-Junioren der SpVgg Altenerding aufgrund erheblicher personeller Engpässe die Rückrunde der abgelaufenen Saison nur noch in der Kreisklasse bestreiten konnten, spielte der FC Herzogstadt lange Zeit sogar um den Aufstieg in die Bezirksoberliga mit. Erst am letzten Spieltag entschied sich das Titelrennen. Gleichzeitig verändern sich die Altersstrukturen in beiden Vereinen erheblich. In Klettham rückt ein Großteil des erfolgreichen U19-Jahrgangs in den Herrenbereich auf, während in Altenerding nahezu die komplette B1-Mannschaft in die A-Jugend wechselt. Schnell wurde deshalb deutlich, dass beide Vereine ihre jeweiligen Stärken bündeln können und gemeinsam hervorragende Voraussetzungen für eine leistungsorientierte Mannschaft schaffen.

Den entscheidenden Anstoß für die Gespräche gab Herzogstadts Jugendleiter Thomas Greckl. Gemeinsam mit seinem Altenerdinger Kollegen Rene Feuker entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Beide Verantwortlichen waren sich schnell einig, dass der Zusammenschluss für alle Beteiligten zahlreiche Vorteile bietet.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, den talentierten Spielern eine sportliche Heimat auf hohem Niveau zu bieten. Sowohl in der Bezirksliga als auch perspektivisch in höheren Spielklassen benötigen wir einen breiten und leistungsstarken Kader. Dies lässt sich durch die Bündelung der vorhandenen Qualität optimal erreichen. Davon profitieren beide Vereine gleichermaßen“, erklären Thomas Greckl und Rene Feuker übereinstimmend.

Ebenso unkompliziert verlief die Suche nach dem Trainerteam. Mit Gökmen Uluhan und Marco Kronthaler übernehmen zwei erfahrene Nachwuchstrainer die sportliche Verantwortung. Beide kennen den überwiegenden Teil der Spieler bereits aus den vergangenen Jahren und genießen sowohl bei den Jugendlichen als auch in den Vereinen großes Vertrauen. Marco Kronthaler wird aufgrund einer parallel laufenden Ausbildung etwas zeitversetzt in seine neue Aufgabe einsteigen, dennoch freuen sich beide Coaches bereits auf die gemeinsame Herausforderung.

Für Gökmen Uluhan besitzt dieses Projekt weit mehr als nur sportliche Bedeutung. „Diese Spielgemeinschaft zeigt, dass beide Vereine Verantwortung übernehmen und den Jugendlichen die bestmöglichen Entwicklungsmöglichkeiten bieten wollen. Der Gedanke der Rivalität wurde bewusst in den Hintergrund gestellt. Entscheidend ist, dass die Spieler optimale Bedingungen erhalten und sich auf einem hohen Niveau weiterentwickeln können. Wenn es uns dadurch gelingt, talentierte Fußballer dauerhaft in Erding zu halten, wäre das ein großer Gewinn für den gesamten Nachwuchsfußball der Region“, sagt Uluhan.

Dass die Zusammenarbeit zunächst nur für eine Saison vereinbart wurde, hat ausschließlich organisatorische Gründe. Hintergrund sind die aktuellen Regularien des Bayerischen Fußballverbandes. Bereits im kommenden Jahr verfügen beide Vereine wieder über zahlreiche Nachwuchsspieler des Jahrgangs 2011, sodass neben der gemeinsamen U19 jeweils wieder eigene Mannschaften denkbar wären. Die derzeitigen Verbandsbestimmungen lassen dies bei einer bestehenden Spielgemeinschaft allerdings nicht zu. Insgesamt dürfen in einer Altersklasse lediglich zwei Mannschaften gemeldet werden.

Eine entsprechende Anfrage auf Anpassung dieser Regelung wurde vom Bayerischen Fußballverband zwar abgelehnt, dennoch zeigen beide Vereine Verständnis für diese Entscheidung. Gleichzeitig wollen sich die Verantwortlichen dadurch nicht von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen lassen. Für sie steht weiterhin ausschließlich die sportliche Entwicklung der Jugendlichen im Mittelpunkt.

„Die Spieler dürfen nicht an formalen Regelungen scheitern. Unser Ziel ist es, ihnen die Möglichkeit zu geben, sich regelmäßig mit starken Gegnern zu messen und sich sportlich weiterzuentwickeln. Für die Zukunft werden wir gemeinsam Lösungen finden, die im Sinne unserer Jugendlichen sind“, betonen Greckl und Feuker.

Mit der neuen Spielgemeinschaft entsteht nicht nur eine leistungsstarke Bezirksligamannschaft, sondern auch ein Signal weit über die beiden Vereine hinaus. Die Verantwortlichen beweisen, dass erfolgreiche Nachwuchsarbeit heute Zusammenarbeit, Offenheit und gegenseitiges Vertrauen erfordert. Statt Konkurrenzdenken stehen gemeinsame Verantwortung und nachhaltige Förderung im Vordergrund. Davon profitieren nicht nur die Spieler selbst, sondern langfristig auch beide Vereine sowie der gesamte Erdinger Fußball.

Die Vorbereitungen auf die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren. Ziel ist es, den ohnehin qualitativ starken Kader noch gezielt zu verstärken. Deshalb laden der FC Herzogstadt und die SpVgg Altenerding alle ambitionierten und leistungsbereiten Fußballer der Jahrgänge 2008 und 2009 herzlich zu einem Probetraining ein. Gesucht werden motivierte Spieler, die Freude am leistungsorientierten Fußball haben, sich sportlich weiterentwickeln möchten und Teil dieses spannenden Gemeinschaftsprojekts werden wollen. Interessierte können sich jederzeit per E-Mail an info@spvgg-altenerding-fussball.de wenden, um weitere Informationen zu erhalten oder einen Termin für ein Probetraining zu vereinbaren.

Mit dieser Spielgemeinschaft beginnt für beide Vereine ein neues Kapitel. Sie steht für Mut, Weitsicht und die gemeinsame Überzeugung, dass der Nachwuchs die wichtigste Investition in die Zukunft des regionalen Fußballs ist. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass dieses Projekt den jungen Spielern optimale Perspektiven eröffnet und gleichzeitig ein starkes Signal für den gesamten Erdinger Nachwuchsfußball setzt.

Bayerischer Fußballverband sagt wegen Hitze alle Spiele für das kommende Wochenende ab

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Liebe Fußballfreunde,

uns hat heute die folgende Nachricht des Bayerischen Fußballverbandes erreicht und wir bitten um Beachtung, dass am kommenden Wochenende wegen der Hitze alle vorgesehenen Spiele abgesagt sind

Mitteilung des Bayerischen Fußballverbandes 
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) sagt aufgrund der weiterhin extrem hohen Temperaturen sämtliche von ihm organisierten Verbandsspiele sowie -turniere für das kommende Wochenende (26. bis 28. Juni 2026) im gesamten Freistaat ab.

4400 Spiele sind betroffen

Während bei Frauen und Herren bereits die Sommerpause eingeläutet ist, sind von der Absage des BFV bayernweit fast 4400 Partien im Saisonendspurt bei den Juniorinnen und Junioren betroffen. Der Bayerische Fußball-Verband hat darüber hinaus neben allen Minifußball-Festivals auch das Turnier um den „Erdinger Meister-Cup“ in Gaimersheim, das Landesfinale des U15-Junioren-Verbandspokals in Rödental sowie die Bayerische Meisterschaft der Ü40-Herren in Schierling abgesagt.  Zudem findet die Endrunde des Futsal-Verbandspokals in Nürnberg nicht statt.

Wichtig: Über die Durchführung von Test- oder Freundschaftsspielen am Wochenende entscheiden die Vereine eigenverantwortlich. Wir appellieren jedoch ausdrücklich an die Vernunft der Verantwortlichen und empfehlen, Spiele abzusagen oder – wenn überhaupt – dann in die kühleren Morgen- bzw. Abendstunden zu verlegen. Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter können selbst entscheiden, ob sie eine Spielleitung übernehmen oder ob eine Ersatzansetzung erfolgen soll. Zudem werden die Unparteiischen verstärkt auf Hitzeschutzmaßnahmen achten und für ausreichend Trinkpausen zu sorgen.

D3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Hörlkofen 1:6

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D3-Junioren – Hörlkofen gewinnt deutlich mit 6:1 in Altenerding

Nach der überraschenden Niederlage des Kirchascher SC am Vortag in Moosen war die Ausgangslage vor dieser Partie klar: Für beide Mannschaften lebte die Hoffnung auf den Titelgewinn noch. Doch nur Hörlkofen nutzte diese Chance konsequent.

Von Altenerding war über die gesamte Spielzeit nur wenig zu sehen. Die schwankenden Leistungen der vergangenen Wochen setzten sich fort, allerdings in besonders deutlicher Form. Das Zweikampfverhalten war zu harmlos, das Passspiel fehlerhaft und die Laufbereitschaft ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Zwar machten die hohen Temperaturen beiden Teams zu schaffen, doch die Bedingungen waren für beide Seiten identisch.

Dabei begann die Partie aus Sicht der Gastgeber noch ordentlich. Altenerding kam zu den ersten Abschlüssen, die beste Möglichkeit vergab jedoch Philipp Wischhof, der freistehend am Torhüter scheiterte. Hörlkofen zeigte sich deutlich effektiver und nutzte seine erste Torchance eiskalt zur 1:0-Führung.

Der Rückstand wirkte sich sichtbar auf das Spiel der Gastgeber aus. Die Köpfe gingen nach unten, während Hörlkofen immer besser in die Partie fand und sich zahlreiche weitere Chancen erspielte. Kurz vor der Trinkpause fiel folgerichtig das 0:2. Besonders ärgerlich aus Altenerdinger Sicht: In dieser Szene griff die Defensive kaum ein und ließ den Gästen zu viel Raum zum Kombinieren.

Nach der Trinkpause und einer taktischen Umstellung stabilisierte sich Altenerding zunächst etwas. Leopold Ulbrich gelang in dieser Phase der Anschlusstreffer zum 1:2. Die Gastgeber schöpften kurzzeitig Hoffnung und suchten nun den Weg nach vorne. Doch statt des möglichen Ausgleichs schlug Hörlkofen erneut zu. Noch vor dem Halbzeitpfiff erhöhten die Gäste auf 1:4. Altenerding versuchte in dieser Phase viel über lange Bälle, die jedoch meist abgefangen wurden und direkt zu gefährlichen Gegenangriffen führten.

Mit dem 1:4 war die Partie praktisch bereits entschieden. Ein echtes Aufbäumen der Gastgeber blieb aus. Direkt nach Wiederanpfiff legte Hörlkofen mit zwei weiteren Treffern nach und stellte auf 1:6. Spätestens damit war die Begegnung endgültig entschieden.

In der verbleibenden Spielzeit nahmen die Gäste etwas Tempo aus dem Spiel und überließen Altenerding mehr Ballbesitz. Dennoch gelang es den Gastgebern trotz einiger guter Möglichkeiten nicht, einen weiteren Treffer zu erzielen.

Am Ende steht die mit Abstand schwächste Saisonleistung der Altenerdinger, und das zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Durch die deutliche Niederlage rutscht die Mannschaft hinter Isen, Kirchasch und Hörlkofen auf Rang vier ab. Mit dieser Platzierung kann man angesichts der Saisonziele nicht zufrieden sein.

Zum Saisonabschluss wartet am Sonntag das Derby bei Herzogstadt III. Dort gilt es, die enttäuschende Vorstellung schnellstmöglich vergessen zu machen und mit einer engagierten Leistung Schadensbegrenzung zu betreiben. Dafür werden jedoch wieder die Tugenden gefragt sein, die gegen Hörlkofen weitgehend vermisst wurden: Einsatzbereitschaft, Zusammenhalt und Laufstärke. Nur dann besteht die Chance, die Saison mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.

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E3-Junioren: (SG) SV Hörlkofen/SV Wörth – SpVgg Altenerding 1:14

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Zweiter Dreier in Folge: SpVgg Altenerding 3 setzt Miniserie eindrucksvoll fort
Mit dem zweiten Dreier in Folge bestätigten die E3-Junioren der SpVgg Altenerding ihre starke Form und die positive Entwicklung der vergangenen Wochen. Das gewachsene Selbstvertrauen war von der ersten Minute an spürbar. Bei sommerlichen 31 Grad und bestem Fußballwetter zeigte die Mannschaft in Hörlkofen eine beeindruckende Vorstellung und feierte am Ende einen auch in dieser Höhe verdienten 14:1-Auswärtserfolg gegen die SG SV Hörlkofen/SV Wörth.
Die Stimmung auf und neben dem Platz war hervorragend. Von Beginn an peitschten sich die Veilchen gegenseitig nach vorne, gingen hohes Tempo und kombinierten sich immer wieder sehenswert durch die gegnerischen Reihen. Bereits früh stellte Alexander Kohlmann mit seinen beiden Treffern die Weichen auf Sieg und brachte die Veilchen auf Kurs. Benedikt Greinke zeigte sich einmal mehr treffsicher und erhöhte mehrfach. Auch Leon Goldberg durfte sich über einen Treffer freuen und belohnte seine engagierte Leistung im Sturmzentrum.
Die Gastgeber hielten kämpferisch dagegen, mussten aber immer wieder die spielerische Überlegenheit der Gäste anerkennen. Vor allem in der Schlussphase der ersten Halbzeit drehten die Altenerdinger noch einmal richtig auf. Franz Bauer eröffnete den furiosen Endspurt vor der Pause, in dem den Veilchen innerhalb von nur sechs Minuten fünf Treffer gelangen. Mit dem deutlichen 0:9-Halbzeitstand war die Partie praktisch entschieden.
Kurz nach Wiederanpfiff setzte Christian Gladitz das nächste Ausrufezeichen. Nach einer sehenswerten Aktion schloss er eiskalt per Volley ab und erhöhte weiter für die Veilchen. Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Mannschaft spielfreudig, konzentriert und hungrig auf weitere Tore.
Neben der starken Offensive überzeugte auch die Defensive. Mert Erdogan organisierte die Hintermannschaft mit großer Übersicht und Ruhe. Gemeinsam mit Mattheo Notter und Kerem Arican bildete er ein stabiles Abwehrzentrum, an dem die tapfer kämpfenden Hörlkofener immer wieder hängen blieben. Die wenigen gefährlichen Situationen wurden konsequent entschärft.
Über die Außenbahnen sorgte Julian Ehinger mit seinem Tempo und seinen dynamischen Läufen immer wieder für Gefahr. Der Flügelflitzer setzte die gegnerische Abwehr permanent unter Druck und bereitete zahlreiche Angriffe vor.
Wenn die Gastgeber doch einmal durchkamen, war auf Torhüter Vitus Riepold Verlass. Mit mehreren starken Paraden vereitelte er einige Großchancen und bewahrte seine Mannschaft vor weiteren Gegentreffern.
Am Ende stand ein deutlicher 14:1-Erfolg, der auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung basierte. Jeder Spieler brachte sich ein, kämpfte für den Nebenmann und trug seinen Teil zu diesem Erfolg bei.
Der zweite Sieg in Folge ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit und einer bemerkenswerten Entwicklung der Mannschaft in den vergangenen Wochen. Einsatz, Zusammenhalt, Spielfreude und Effizienz stimmten an diesem Abend von der ersten bis zur letzten Minute. Die Veilchen machen aktuell richtig Spaß und zeigen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Der perfekte Abschluss eines heißen Fußballabends war schließlich die verdiente Wasserdusche nach dem Schlusspfiff, die von Spielern und Betreuern ausgelassen gefeiert wurde.

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E1-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SC Kirchasch 15:0

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E1-Junioren krönen starke Rückrunde mit Vizemeisterschaft
Einen perfekten Abschluss einer erfolgreichen Rückrunde feierte die E1 der SpVgg Altenerding am letzten Spieltag der Saison. Mit einem eindrucksvollen 15:0-Heimsieg gegen die (SG) SC Kirchasch sicherte sich das Team die Vizemeisterschaft und belohnte sich für eine starke Saisonleistung.
Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich die Partie von Beginn an zu einer einseitigen Angelegenheit. Die Gastgeber übernahmen sofort die Kontrolle über das Spielgeschehen und setzten den Gegner früh unter Druck. Nach acht Minuten brachte Fabian Baumbach seine Mannschaft in Führung, nachdem er sich im Strafraum energisch durchgesetzt hatte. Die SpVgg kombinierte gefällig und erspielte sich Chance um Chance. Koray Uluhan erhöhte in der 16. Minute auf 2:0 und leitete damit eine torreiche Phase ein.
Vor allem das Zusammenspiel zwischen Vinzent Zanker, Jonas Ebert und Leon Goldberg stellte die Gäste immer wieder vor große Probleme. Zanker traf innerhalb weniger Minuten doppelt zum 3:0 und 4:0, ehe Jonas Ebert nach Vorarbeit von Goldberg und Zanker auf 5:0 stellte. Leon Goldberg erhöhte wenig später mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck auf 6:0. Kurz vor der Pause traf Ebert erneut und sorgte für den 7:0-Halbzeitstand.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ die SpVgg nicht nach. Die Mannschaft blieb spielfreudig, kombinierte schnell und erspielte sich zahlreiche weitere Torchancen. Fabian Baumbach erhöhte kurz nach Wiederanpfiff auf 8:0, ehe Leon Goldberg mit einem starken Solo über die linke Seite das 9:0 erzielte. Damit war die Partie bereits nach dem dritten Viertel entschieden.
Im Schlussabschnitt zeigte die Mannschaft noch einmal ihre ganze Offensivstärke. Jonas Ebert drehte nun richtig auf und erzielte innerhalb weniger Minuten vier weitere Treffer. Dabei profitierte er sowohl von seiner guten Positionierung als auch vom konsequenten Pressing seiner Mannschaftskameraden. Nach dem 13:0 durch Ebert trugen sich auch Vinzent Zanker mit seinem dritten Treffer des Tages sowie Luke Läntzsch kurz vor Schluss noch in die Torschützenliste ein. Den Schlusspunkt setzte Läntzsch nach einem gelungenen Doppelpass mit Jakob Habermeier zum vielumjubelten 15:0-Endstand.
Besonders erfreulich war neben der Vielzahl an Toren die geschlossene Mannschaftsleistung. Die Defensive ließ über die gesamte Spielzeit kaum Chancen zu, während die Offensive immer wieder mit schönen Kombinationen und sehenswerten Treffern glänzte. Die zahlreichen Torbeteiligungen zeigten eindrucksvoll, wie mannschaftlich geschlossen die E1 auftrat.
Mit dem klaren Erfolg sicherte sich die SpVgg Altenerding die Vizemeisterschaft und beendet eine starke Rückrunde auf einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz. Die Entwicklung der Mannschaft über die gesamte Saison hinweg war deutlich sichtbar. Einsatzbereitschaft, Teamgeist und spielerische Qualität zeichneten das Team aus und machten die Vizemeisterschaft zu einem verdienten Lohn für die geleistete Arbeit.
Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft sowie das Trainer- und Betreuerteam zu einer großartigen Saison und einem beeindruckenden Saisonabschluss!

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D2-Junioren: FC Herzogstadt II – SpVgg Altenerding II 5:3

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Verdiente Derbyniederlage der D2 beim FC Herzogstadt
Am vergangenen Dienstag spielten die D2-Junioren ihr Derby beim FC Herzogstadt. Bei warmen Temperaturen schickte das Trainerduo Ebert/ Brugger die folgenden Neun aufs Feld. Es begann Quentin Klein im Tor, davor verteidigten wie gewohnt Christoph Zimmermann und Kapitän Paul Zellner, das Mittelfeld bildeten Basti Brugger, Vinzent Zanker, Jonas Ebert und Xaver Leingärnter. Im Sturm begannen diesmal Florian Angermeier und Eduard Ranga, während Tom Caspari, Francisco Canales und Lisa Weigel zunächst auf der Bank Platz nahmen.Das Spiel begann offen, mit Chancen auf beiden Seiten, wobei sich die  kleinen Veilchen anfangs einen leichten Vorteil erspielten.

Nach zehn gespielten Minuten initiierten die Jungs einen schönen Angriff über Ebert und Brugger, dieser spielte auf Leingärtner, der in den Strafraum eindrang, und den freistehenden Angermeier bediente, der sich nicht zweimal bitten ließ und für die frühe Führung seiner Farben sorgte.

Wer meinte, dass diese Führung den Jungs Sicherheit geben sollte, sah sich getäuscht.Die Veilchen verloren den Faden und überließen das Spiel komplett dem Gegner, der binnen weniger Minuten nach einem schön herausgespielten Treffer und einem direkt verwandelten Freistoß die Partie drehen konnte.

Wer nun dachte es geht ein Ruck durch die Mannschaft, wurde enttäuscht und nach einem schlimmen Defensivfehler stellte der FC Herzogstadt auf den 3:1 Pausenstand.In der Halbzeit versuchten die Trainer die Mannschaft nochmal zu motivieren, da hier noch nichts verloren war, aber leider gab es kein Aufbäumen und so fiel kurz nach dem Seitenwechsel sogar das 1:4 und die Partie war mehr oder weniger schon frühzeitig entschieden.

Danach versuchten die Jungs vom Pretzner Weg, sich doch wieder ein bisschen zu wehren und kamen nach einem kapitalen Fehler in der Defensive durch Angermeier´s zweiten Treffer auf 2:4 heran, musste dann aber wenig später den fünften Gegentreffer, dem eine abseitsverdächtige Situation vorausging, schlucken.

Weigel konnte mit einem Neunmeter noch auf 3:5 verkürzen, aber die verdiente Derbyniederlage nach einem schlechten Spiel der Veilchen war perfekt.

Nun gilt es in der Sommerpause neue Kräfte zu sammeln um solche Leistungen nicht zu wiederholen.