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Amadeus-Juniorenhallentage: Anmeldungen ab sofort möglich

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Nach zweijähriger coronabedingter Pause feiern die Amadeus-Juniorenfußballentage in der kommenden Wintersaison ihr Comeback und es bleibt zu hoffen, dass die seit Jahren weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannte und beliebte Veranstaltung in der Altenerdinger Semptsporthalle durchgeführt werden kann.

Im Dezember und Januar wird der Ball nahezu rund um die Uhr rollen und ab sofort können sich interessierte Vereine unter Anmeldung Amadeus-Juniorenfußballhallentage anmelden.

Noch kurz einige Informationen, die für die Vereine ggf. vor einer Anmeldung wichtig sind:

1. Es wird mit Rundum-Bande gespielt
2. Es wird mit Futsal-Ball gespielt. Jedoch werden keine Futsal-Regeln angewandt, sondern die Turniere werden nach den alten Hallenfußballregeln gespielt
3. Die Startgebühr beträgt 40 € und ist nach Zusage im Voraus zu entrichten
4. Es ist geplant, jedes Turnier mit 8 bis max. 10 Mannschaften, aufgeteilt in 2 Gruppen, zu spielen.
5. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2022 und die Zu-/Absagen werden in der Woche nach diesem Termin an alle Vereine verschickt

Das sind jetzt zunächst die Rahmenbedingungen. Sollten Sie noch weitere Rückfragen haben, steht Ihnen Abteilungsleiter Andreas Heilmaier (Tel. 0160/8367737) jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit Ihren Jugendmannschaften zahlreich anmelden und hoffen, dass wir Sie und Ihre Mannschaften nach zweijähriger Pause wieder bei uns als Gäste begrüßen zu dürfen.

Herren 1: SVE Berglern – SpVgg Altenerding 1:1

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Aufstellung:

1. Jonas Pamer, 2. Nihad Mukjic, 3. Domenik Gruber, 4. Tobias Neuner (67. Felix Wöginger), 5. Felix Hoffmann (46. Marc Florian),  6. Samuel Kronthaler (67. Christoph Harke),  7. Florian Aldinger, 8. Florian Ammon,  9. Felix Wöginger (46. Felix Reiser),  10. Lukas Bachmair (76. Elmaz Mujic),  11. Elmaz Mujic (67. Maximilian Voichtleitner)

Torschützen:

1:1 Florian Aldinger (58.)

Gelbe Karten:

Maximilian Voichtleitner

Gelb-Rote Karten:

keine

Rote Karten:

keine

Besondere Vorkommnisse:

keine

Spielbericht:

Obwohl die Veilchen nur mit einer gemischten Mannschaft aus Herren 1 und 2 angetreten waren, blieb man auch beim Kreisklassenaufsteiger SVE Eintracht Berglern ohne Niederlage und man trotzte der Filipetti-Elf ein verdientes 1:1-Remis ab.

Nach 10 Minuten setzten die Gäste das erste Ausrufezeichen. Nach einem Pass von Domenik Gruber in die Tiefe kam Tobias Neuner im Strafraum zum Abschluss, doch der Berglerner Schlussmann Christian Eiba war zur Stelle und konnte den Ball im Nachfassen unter Kontrolle bringen.

Mit diesem Schuss zwang Tobias Neuner den Berglern Keeper Eiba zu einer Parade

Nach 23 Minuten schien sich die nächste gute Gelegenheit für die Veilchen anzubahnen. Nach einen Ballgewinn von Samuel Kronthaler im Mittelfeld spielte der Mittelfeldspieler Doppelpass mit Elmaz Mujic. Als Kronthaler dann wieder in den Lauf von Mujic spielte, ertönte der Pfiff de Referees, der eine vermeintliche Abseitsstellung erkannt hatte und den allein auf das Tor zulaufenden Angreifer zurückpfiff.

In den nächsten Minuten neutralisierten sich die beide Teams überwiegend im Mittelfeld, sodass es auf beiden Seiten wenig Nennenswertes vor beiden Toren gab, was vorwiegend an den konsequent verteidigenden Abwehrreihen lag.

Kurz vor der Pause kamen die Veilchen aber dann nochmal zu einer guten Chance. Florian Aldinger setzte sich auf der rechten Strafraumseite durch, brachte die Kugel nach innen, doch der freistehende Mujic brachte das Leder nicht auf das Tor, sodass die Seiten torlos gewechselt wurden.

Die Hausherren zeigten sich in Sachen Chancenverwertung effektiver und nach 51 Minuten führe die erste Berglerner Chance prompt zum Führungstreffer für den frischgebackenen Kreisklassenaufsteiger.

Nach einem langen Ball wollte Nihad Mujkic klären, doch das Leder wurde von ihm ungewollt ins Zentrum befördert. Dort kam ein Eintracht-Akteur an den Ball, spielte auf die linke Seite zu Michael Faltermeier und dessen Hereingabe erreicht den im Zentrum freistehenen Marcus Balbach, der dann aus 10 Metern zum 1:0 für seine Farben vollendete.

Der Schuss von Marcus Balbach schlägt genau im Eck ein und Tobias Neuner kann den Rückstand nicht mehr verhindern

Vier Minuten später versuchte Markus Huber mit einem Distanzschuss auf 2:0 zu erhöhen, doch Schlussmann Jonas Pamer war zur Stelle und konnte per Faustabwehr parieren.

In der 58. Minute kamen dann die Gäste zum Ausgleich. Nach einem Pass von Kronthaler gewann Aldinger den Pressball gegen Torhüter Eiba und trotz Bedrängnis von Abwehrspieler Francesco Murgia konnte er aus 14 Metern zum 1:1 ins leere Tor einschieben.

Zu spät kommt der Abwehrversuch Franceso Murgia, denn der Schuss von Florian Aldinger findet den Weg ins Netz

Aber schon wenig später drohte der SpVgg schon der erneute Rückstand. Nach einem Pass in die Spitze tauchte Fabian Taubmann allein vor dem Altenerdinger Tor auf, doch mit einer tollen Fußabwehr konnte Torhüter Pamer einen Einschlag im kurzen Eck verhindern.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter bot sich der Eintracht die hundertprozentige Mögilchkeit, wieder in Front zu gehen. Nach einem Pass von Taubmann nach innen kam Faltermeier aus 7 Metern frei zum Schuss, doch abemals war Pamer zur Stelle und konnte den Ball glänzend abwehren.

Glänzend reagiert Schlussmann Jonas Pamer und kann den Schuss von Michael Faltermeier aus kurzer Entfernung abwehren

In der 78. Minute wären die Veilchen fast in Front gegangen. Nach einem Eckball von Mujic kam der aufgerückte Neuzugang Mukjic vor Schlussman Eiba zum Kopfball, doch das Leder verfehlte das Tor knapp.

Diese Chance läutete eine Schlussoffensive der SpVgg ein und nun wollten die Locke-Schützlinge den Sieg. Fünf Minuten vor dem Ende spitzelte Florian Ammon das Leder zu Mujic durch. Der Angreifer drang in den Strafraum ein und tauchte aus halbrechter Position allein vor dem Tor auf, doch sein Schuss ging dann knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus.

Auch die letzte Chance lag noch einmal auf Seiten der SpVgg. Nach einer Hereingabe von Domenik Gruber von der linken Seite kam Christoph Harke im Zentrum an die Kugel, doch er setzte sich die Kugel aus kurzer Entfernung am rechten Torpfosten vorbei, sodass es beim letztendlich leistungsgerechten Remis blieb.

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A2-Junioren: SpVgg Altenerding – SV Althegensberg 1:2

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Im vierten Vorbereitungsspiel gab es für die A2-Junioren der SpVgg die erste Niederlage, denn gegen den Kreisligisten SV Althegensberg unterlagen die Veilchen mit 1:2. Dabei spielen die Gastgeber zwei verschiedene Halbzeiten. Im ersten Durchgang waren die Gäste spielbestimmend und die 2:0-Führung für den SVA ging durchaus in Ordnung. Nach Wiederbeginn zeigten sich die Hausherren stark leistungsverbessert und in der Schlussphase hätte man sich durchaus sogar noch ein Remis verdient. Schon nach zwei Minuten hatten die Gäste den Führungstreffer auf den Fuß. Nachdem die Veilchen versuchten, sich spielerisch aus der Defensive zu lösen, landete ein Pass von Torhüter Alexander Böhme bei einem gegnerischen Spieler. Der spielte sofort nach vorne und die Gastgeber hatten Glück, dass der Schuss eines Angreifers um Zentimeter das Tor verfehlte. Vier Minuten später bot sich dann der SpVgg die große Chance zum Führungstreffer. Nach einem Traumpass von Florian Donig lief Sebastian Pöschl allein auf das Gästetor zu, doch im letzten Moment konnte ein nachlaufender Spieler aus Althegensberg noch zur Ecke klären. Nach neun Minuten ging der Kreisligist dann aber in Front. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kam die Flanke nach innen, wo ein Angreifer aus kurzer Entfernung per Kopf erfolgreich war. Nach 14 Minuten drohte der SpVgg der zweite Gegentreffer, doch ein Freistoß aus 25 Metern strich haarscharf am Pfosten vorbei. Aber nur zwei Zeigerumdrehungen weiter ließen die Gäste doch den zweiten Treffer folgen. Nach einem langen Ball nach vorne, konnte der Ball nur kurz abgewehrt werden. Die Gäste reagierten dann schneller und sie kamen zum zweiten Ball und der Flachschuss des nachsetzendenden Angreifers schlug flach im Eck ein und brachte die 2:0-Führung für Althegensberg. Auch in der Folgezeit blieb der Gast am Drücker und nach 31 Minuten mussten die Hausherren tief durchatmen. Als ein Angreifer im Strafraum einen schönen Diagonalball annahm und sofort abzog, wäre Böhme machtlos gewesen, doch die Kugel strich knapp am lagen Eck vorbei. Zehn Minuten vor der Pause hoffte man auf Altenerdinger Seite auf den Anschlusstreffer, doch ein Flachschuss von Florian Donig aus 20 Metern verfehlte ebenso das Ziel. Kurz vor der Pause brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einem Pass nach vorne konnte Severin Müller nicht entscheidend klären, sodass sein Kontrahent plötzlich allein vor dem Tor auftauchte, doch Böhme war zur Stelle und verhinderte glänzend den dritten Gegentreffer. Die letzte Chance vor dem Seitenwechsel bot sich dann den Hausherren. Nach einem Pass von Nick-Luis Polsfuss kam Donig im Strafraum an das Leder, doch er zögerte mit dem Abschluss zu lange, sodass der Ball nicht auf das Tor kam und man mit einem 0:2-Rückstand in die Pause ging. Im zweiten Durchgang offenbarten die Gastgeber bei einem gegnerischen Freistoß wieder Mängel. Diesmal war Sadam Ibrahmin zu weit von seinem Gegenspieler entfernt, hatte aber dann Glück, dass sein Gegenspieler über das Tor köpfte. Auch wenig später ermöglichte ein verlorenes Kopfballduell die nächste Chance für Althegnenberg, doch ein versuchter Heber aus 35 Metern verfehlte das Gehäuse. Zwei Minuten später wurde dann Serdar Dag herrlich von Julian Topf bedient, doch allein vor dem Tor stehend pflückte ihm der Keeper das Leder vom Fuß. Anschließend zeigten sich die Gastgeber am Drücker und man drängte auf den Anschlusstreffer. Nach 62 Minuten war man dem 1:2 sehr nahe. Nach einem schönen Zuspiel von Jonathan Günzel drang Julian Topf in den Strafraum ein. Doch anstatt nach innen abzulegen, versuchte er selbst den Abschluss scheiterte jedoch am Keeper der Gäste. Drei Minuten später hätten Althegensberg die Partie vorentscheiden können. Ein Angreifer lief allein auf das Tor zu, kam jedoch im Strafraum ins Straucheln, sodass diese Großchane ungenutzt blieb. Wenig später hatte dann der Altenerdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Foul an Lucio Gonzalo im Mittelfeld führte er den fälligen Freistoß blitzschnell aus und fand Donig, Der ließ an der Mittelinie seinen Gegenspieler aussteigen und lief aus großer Entfernung auf das Tor zu, hatte dann aber Pech, dass sein Schuss nur an den Außenpfosten ging. Aber 17 Minuten vor dem Ende kamen die Gastgeber dann doch ins Spiel zurück. Nachdem sich Donig im Mittelfeld behauptet hatte, spielte er mustergültig auf Günzel. Der Mittelfeldspieler lief allein auf das Tor zu, umkurvte den Keeper und schob dann überlegt ins lange Eck ein. Wenig später hofften die Gastgeber auf einen Elfmeterpfiff. Nachdem Donig seinen Gegenspieler auf der linken Strafraumseite umspielt hatte, kam er zu Fall, doch der Unparteiische hatte kein regelwidriges Verhalten erkannt und ließ die Partie weiterlaufen. Drei Minuten vor dem Ende hätten sich die Veilchen dann aber fast doch noch mit dem 2:2 belohnt. Als Ibrahim seinen Gegenspieler an der Torauslinie verladen hatten, kam er aus 8 Metern zum Abschluss, doch der Keeper konnte den Schuss gerade noch parieren. Als dann ein Verteidiger vor dem nachschussbereiten Polsfuss die Kugel aus der Gefahrenzone schlug, war die knappe Niederlage nicht mehr abzuwenden.

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Parkplätze täglich bis 17 Uhr gesperrt!

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Achtung!!!
vom 03.04.2017 – 03.06.2017 ist die Zufahrt und der Parkplatz am Sportgelände werktags von 7 – 17 Uhr wegen Bauarbeiten gesperrt.
Wir bitten um Verständnis.

Jugendleiter-Tagung: Verschärfte Maßnahmen erfordern große Disziplin

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Die Jugendleitertagung der Erdinger Fußballvereine im Vereinsheim des SV Eintracht Berglern verlief trotz einiger Unstimmigkeiten vor Beginn der diesjährigen Frühjahrsrunde, die vor allem den Minifußball betrafen, ausgesprochen harmonisch.

Im Mittelpunkt standen neben Ehrungen vor allem die Planungen für die neue Saison sowie mehrere wichtige Änderungen im Jugendspielbetrieb.

Zum Auftakt zeichnete Landrat Martin Bayerstorfer die fairsten Mannschaften der vergangenen Saison aus, und die Eichenrieder Jugendleiterin Lucia Gruber wurde gleich doppelt geehrt, denn sowohl die C- als auch D-Junioren des SVE sicherten sich die Fair-Play-Wertung in ihren Ligen. Neben Urkunden erhielten die Teams jeweils eine vom Landkreis gestiftete Prämie in Höhe von 150 Euro. Bayerstorfer dankte den zahlreichen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz: „Ihr leistet einen großen Verdienst an den Kindern und Jugendlichen. Gebt diesen Dank auch an Eure Trainer weiter.“

Anschließend wurden die Meistermannschaften geehrt. Besonders erfolgreich schnitten der FC Forstern mit zwei Meistertiteln bei den B- und D-Junioren sowie die SpVgg Altenerding mit den Erfolgen der B-Junioren in der Kreisklasse und der D-Junioren in der Kreisliga-Aufstiegsrunde ab.

Gruppenleiter Thomas Spahr informierte die Vereinsvertreter über die bereits eingeteilten Staffeln und kündigte an, die Spielpläne bis Ende Juli fertigzustellen und Anfang August zu veröffentlichen. Zudem stellte er die Termine des Lipp-Cups vor, der Ende September für die B-Junioren sowie Anfang Oktober für die D-Junioren startet. Mit 13 beziehungsweise 21 gemeldeten Mannschaften erfreut sich der Wettbewerb erneut großer Beliebtheit. Erstmals wird der Sparkassen-Hallencup außerdem wieder um ein Pilotturnier für die F-Junioren erweitert.

Dominik Dersein von der Schiedsrichtergruppe Erding appellierte an die Vereine, ihre Schiedsrichter stärker zu unterstützen und auf die Teilnahme an den Pflichtversammlungen zu achten. Gleichzeitig warb er für den Neulingskurs Anfang August in Berglern.

Sportrichter Dr. Thomas Lindner wies auf die deutlich verschärften Strafen bei diskriminierendem Verhalten hin. Künftig drohen bei Verstößen gegen die Menschenwürde Sperren von mindestens zehn Spielen oder Wochen sowie in bestimmten Fällen, in denen sich mehrere Personen gleichzeitig Verfehlungen erlauben, sogar Punktabzüge für die betroffenen Mannschaften.

Großen Raum nahm die Suche nach einem neuen Verantwortlichen für den Minifußball ein. Michaela Lettenbauer, die diese Aufgabe nach dem Rücktritt von Muharrem Yildiz nahezu allein übernommen hatte, kündigte an, die Organisation letztmals für alle vier Spielgruppen zu übernehmen.

Kreis-Jugendleiter Stefan Erl appellierte deshalb eindringlich an die Vereine, sich an der Suche nach einem Nachfolger zu beteiligen. “Wir haben schon einige Interessenten gehabt, aber sie wollten ihre Tätigkeit von Änderungen der Spielform bzw. der Regeln abhängig machen, und diese Forderungen konnten wir natürlich nicht umsetzen“, gibt Erl einen Einblick über eine gewünschte Nachbesetzung der vakante Position.

Mit Sorge blickte Erl zudem auf die Entwicklung bei den A-Junioren. Nur noch rund ein Drittel der Vereine könne inzwischen eine eigenständige Mannschaft stellen. Um den Spielbetrieb zu sichern, werden Spielverlegungen in den November künftig nicht mehr genehmigt. Zudem dürfen neue Termine nicht mit Verweis auf parallel stattfindende Herrentrainings abgelehnt werden. „Der Spielbetrieb darf nicht unter einem Trainingsbetrieb leiden“, betonte Erl.

Darüber hinaus kündigte der Verbandsjugendausschuss verstärkte Kontrollen an. Werden A-Juniorenspiele abgesagt oder Mannschaften zurückgezogen, während dieselben Spieler bei den Herren eingesetzt werden, droht künftig sogar der Entzug der Spielberechtigung im Herrenbereich.

Text zum Bild: Fairness wird belohnt: Einmal mehr zeigte sich Landrat Martin Bayerstorfer (3.v.l.) sehr spendabel und prämierte die fairsten Mannschaften der letzten Saison mit 150 €. Spielgruppenleiter Thomas Spahr (links) sowie die Vereinsjugendvertreter Max Lehmer (SpVgg Neuching), Nina Wöhrle (SpVgg Altenerding), Thomas Greckl (RW Klettham), Lucia Gruber (SV Eichenried), Max Nieder (BSG Taufkirchen), Michael Böck (SG Langenpreising), Rainer Englhart (SG SV Wörth/Hörlkofen), Lars Leier (FC Langengeisling), Markus Hacker (TSV Isen) und Stefan Eibl (FSV Steinkirchen) freuten sich über die Großzügigkeit des Landkreises

Herren 3: SV Hohenlinden II – SpVgg Altenerding 1:2

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Aufstellung:
1. Nicolas Brendel, 2. Rene Feuker (71. Daniel Brunner), 3. Christian Schulz (71. Noh Tesfamichael), 4. Daniel Brunner (46. Tobias Gräbe),  5. Noh Tesfamichael (46. Florian Aldinger) , 6. Adrian Felsner (46. Valentin Schachtl), 7. Yousef Takrouri (46. Sebastian Pöschl), 8. Ben Schiwietz (71. Yousef Takrouri), 9. Markus Felsner (46. Kilian Traschütz), 10. Emilio Polsfuss (73. Adrian Felsner), 11. Nick-Luis Polsfuss (71. Hassan Attar)

Torschützen:
0:1 Adrian Felsner (3.)
0:2 Emilio Polsfuss (67.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:

Leistungssteigerung wird belohnt – SpVgg Altenerding III gewinnt in Hohenlinden mit 2:1

Im zweiten Testspiel der Sommervorbereitung zeigte die dritte Mannschaft der SpVgg Altenerding eine klare Leistungssteigerung und durfte sich am Ende über einen verdienten 2:1-Erfolg beim B-Klassisten SV Hohenlinden II freuen. Auch wenn in vielen Bereichen noch Luft nach oben vorhanden ist, waren gegenüber dem ersten Vorbereitungsspiel bereits deutliche Fortschritte zu erkennen. Vor allem nach dem Seitenwechsel überzeugten die Veilchen mit mehr Struktur, besserem Kombinationsspiel und einer insgesamt reiferen Vorstellung.

Der Start verlief dabei nahezu optimal. Bereits in der Anfangsphase gingen die Gäste in Führung, wobei sie von einer Unsicherheit in der Defensive der Gastgeber profitierten. Nach einem Einwurf von Markus Felsner in den Strafraum herrschte zwischen Torhüter Lukas Eisenreich und einem Abwehrspieler Uneinigkeit darüber, wer den Ball übernehmen sollte. Adrian Felsner erkannte die Situation blitzschnell, schnappte sich das Spielgerät und ließ sich aus wenigen Metern die Chance nicht entgehen. Mit einem überlegten Abschluss brachte er die SpVgg früh mit 1:0 in Führung.

In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich beide Mannschaften überwiegend im Mittelfeld neutralisierten. Torchancen blieben zunächst Mangelware, weil sich beide Teams mit großem Einsatz gegenseitig den Schneid abkauften. Als der SV Hohenlinden II sein Pressing deutlich intensivierte und die Altenerdinger früh anlief, bekam die SpVgg zunehmend Probleme im Spielaufbau. Zum einen fehlte im Mittelfeld oftmals die notwendige Laufbereitschaft, um sich als Anspielstation anzubieten, zum anderen erschwerte der holprige Rasen ein kontrolliertes Flachpassspiel.

Eine dieser Situationen führte schließlich in der 18. Minute beinahe zum Ausgleich. Ein Fehlpass im Spielaufbau wurde abgefangen und der Angriff sofort abgeschlossen. Zwar konnte der erste Schuss noch geblockt werden, doch der Abpraller landete direkt vor den Füßen von Sebastian Roß. Der Hohenlindener stand plötzlich völlig frei vor Nico Brendel, doch der Altenerdinger Schlussmann blieb lange stehen und parierte den Abschluss glänzend.

Die Antwort der Veilchen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Emilio Polsfuss setzte sich stark im Mittelfeld durch und schickte den auf der rechten Seite startenden Yousef Takrouri mit einem präzisen Pass auf die Reise. Takrouri drang frei in den Strafraum ein, scheiterte mit seinem Abschluss auf das kurze Eck jedoch am aufmerksam reagierenden Eisenreich.

Wenig später wurde Takrouri dann auf der Gegenseite beinahe zum Unglücksraben. Am eigenen Strafraum wollte er ins Dribbling gehen, verlor jedoch den entscheidenden Zweikampf gegen Sebastian Roß. Dieser legte uneigennützig quer auf den am langen Pfosten völlig freistehenden Vitus Rathke. Doch zur Erleichterung der Gäste verzog dieser deutlich und setzte den Ball über das Tor.

Bis zum Halbzeitpfiff blieb das Spiel zwar intensiv, litt aber zunehmend unter vielen technischen Fehlern und Ungenauigkeiten. Immer wieder verhinderten Fehlpässe und unsaubere Ballannahmen auf beiden Seiten, dass aussichtsreiche Angriffe sauber zu Ende gespielt werden konnten.

Zur Pause wechselte das Trainerteam der SpVgg kräftig durch, und die frischen Kräfte brachten sofort neuen Schwung ins Spiel. Die Gäste wirkten nun deutlich präsenter, gewannen mehr Zweikämpfe und fanden zunehmend spielerische Lösungen. Vor allem über das Zentrum, das nun von Rene Feuker, Ben Schiwietz in der Defensive und von den Gebrüdern Polsfuss in der Offensive gebildet wurde, ging nun wesentlich mehr Gefahr aus, weil man es verstand, die pfeilschnellen Außenspieler vermehrt in Szene zu setzen.

Dennoch gehörte die erste Möglichkeit des zweiten Durchgangs den Gastgebern. Nach einem langen Ball konnte die Altenerdinger Defensive das Leder nicht konsequent klären, sodass Moritz Wimmer aus rund 14 Metern zum Abschluss kam. Nico Brendel zeigte jedoch erneut seine Klasse, riss blitzschnell den Arm nach oben und lenkte den Ball über die Latte (49.).

Nur drei Minuten später wäre die Antwort der Veilchen beinahe perfekt ausgefallen. Nach einem Zuspiel seines Bruders Nick-Luis nahm Emilio Polsfuss den Ball auf der linken Seite auf, zog nach innen und zirkelte den Ball sehenswert in Richtung langes Eck. Diesmal fehlten nur wenige Zentimeter, denn der Ball landete lediglich auf der Oberkante der Latte.

Die SpVgg blieb nun am Drücker. In der 59. Minute rollte ein mustergültiger Konter über mehrere Stationen. Sebastian Pöschl spielte den Ball auf den rechten Flügel zu Valentin Schachtl, der sich stark durchsetzte und flach in den Strafraum passte. Pöschl war eingelaufen und erreichte den Ball noch vor dem herausstürmenden Eisenreich, konnte den Torhüter aus kurzer Distanz jedoch nur noch anschießen.

Der fällige zweite Treffer fiel schließlich in der 67. Minute. Sebastian Pöschl gewann im Mittelfeld energisch den Ball und spielte sofort steil in die Spitze. Emilio Polsfuss startete im richtigen Moment, blieb vor dem Tor eiskalt und schob den Ball flach ins linke Eck zum verdienten 2:0 ein.

Nur fünf Minuten später hätte die Partie bereits entschieden sein können. Erneut war es der starke Kilian Traschütz, der mit einem gewonnenen Zweikampf den Angriff einleitete. Pöschl bewies anschließend Übersicht und legte quer auf Emilio Polsfuss, dessen Abschluss jedoch nur gegen den Innenpfosten sprang.

Diese vergebene Großchance sollte sich schnell rächen. Im direkten Gegenzug agierten die Altenerdinger im Mittelfeld zu zögerlich, wodurch Moritz Wimmer den Ball erobern konnte. Der Angreifer setzte sich über die linke Seite entschlossen durch, lief allein auf Nico Brendel zu und ließ dem Keeper mit einem platzierten Abschluss ins lange Eck keine Chance. Der Anschlusstreffer zum 1:2 brachte die Gastgeber zurück ins Spiel.

Nur wenige Minuten später bot sich der SpVgg die große Gelegenheit, den alten Abstand wiederherzustellen. Erneut wurde über die rechte Seite schnell kombiniert. Valentin Schachtl spielte den Ball flach in die Mitte auf den völlig freistehenden Yousef Takrouri. Anstatt den Ball noch anzunehmen und sicher einzuschieben, suchte dieser direkt den Abschluss und scheiterte an einer starken Reaktion von Eisenreich.

Auch in der Schlussphase blieb es spannend. In der 84. Minute offenbarte die SpVgg erneut Unsicherheiten bei hohen Bällen. Nach einer Ecke kam Moritz Wimmer völlig unbedrängt zum Kopfball, setzte den Ball jedoch hauchdünn am Pfosten vorbei.

Auf der Gegenseite verhinderte Eisenreich wenig später mit einer starken Parade den dritten Altenerdinger Treffer, als er einen sehenswerten Distanzschuss von Hassan Attar noch um den Pfosten lenkte.

Kurz vor dem Abpfiff mussten die Veilchen dann noch einmal tief durchatmen. Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte lief Max Prünster allein auf das Tor der Gäste zu. Sein Abschluss landete jedoch nur an der Unterkante der Latte. Florian Aldinger reagierte anschließend am schnellsten und schlug den Ball entschlossen aus der Gefahrenzone. Wenige Augenblicke später beendete der Schiedsrichter die Partie.

Unter dem Strich war der Erfolg der SpVgg Altenerding III verdient. Vor allem nach der Pause überzeugten die Gäste mit mehr Spielfreude, höherer Intensität und einer klaren Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Testspiel. Gleichzeitig zeigte die Partie aber auch, woran in den kommenden Trainingswochen noch gearbeitet werden muss. Insbesondere der Spielaufbau unter Druck, die Konsequenz in den Zweikämpfen sowie die Chancenverwertung bieten noch reichlich Verbesserungspotenzial. Dennoch durfte das Trainerteam mit der gezeigten Entwicklung insgesamt zufrieden sein, denn die Mannschaft machte einen weiteren Schritt in die richtige Richtung.


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A1-Junioren: (SG) Herzogstadt/Altenerding – VfB Hallbergmoos 8:2

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Überzeugender Auftritt der SG macht Lust auf die Saison

Einen überzeugenden Auftritt zeigte die SG Herzogstadt/Altenerding im Testspiel gegen den Kreisligisten VfB Hallbergmoos und setzte sich am Ende mit 8:2 (3:1) durch. Der Erfolg fiel allerdings etwas zu deutlich aus, denn die Gäste hielten insbesondere in der ersten Halbzeit gut dagegen und mussten nach einer Verletzung Mitte der ersten Hälfte ohne Wechselspieler auskommen. Während Hallbergmoos lediglich einen Ersatzspieler zur Verfügung hatte, konnte die SG auf sechs Einwechselspieler zurückgreifen. Dennoch machte der Auftritt der Heimelf große Lust auf die bevorstehende Saison.

Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start. Bereits nach neun Minuten setzte ein langer Ball den Hallbergmooser Angreifer in Szene, der vor Torhüter Kilian Burgholzer an den Ball kam, seinen Heber aber knapp am Tor vorbeisetzte. Nur eine Minute später machte es der VfB besser. Nach einem leichtfertigen Ballverlust der SG am eigenen Strafraum drang ein Gästestürmer von der linken Seite in den Strafraum ein und traf flach ins lange Eck zur Führung.

Die Antwort der Heimelf ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einem starken Solo setzte sich Ben Wacker energisch durch und erzielte mit einem präzisen Flachschuss aus 16 Metern den verdienten Ausgleich (12.). Hallbergmoos blieb mit seinen langen Bällen gefährlich und hatte in der 22. Minute Pech, als ein Stürmer Burgholzer bereits umkurvt hatte, den Ball aus spitzem Winkel aber knapp am langen Pfosten vorbeisetzte.

Effizienter präsentierte sich die SG. Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog Fabio Figliuzzi nach innen und jagte den Ball aus rund 22 Metern sehenswert zur 2:1-Führung ins Netz (28.). Nur drei Minuten später folgte ein mustergültiger Konter. Ben Wacker setzte sich auf der linken Seite durch, spielte den Ball flach vor das Tor, wo Luca Sippel nur noch einschieben musste. Kurz darauf verletzte sich ein Hallbergmooser Spieler und musste das Feld verlassen. Da der VfB nur mit zwölf Akteuren angereist war, war somit das Wechselkontingent schon sehr früh erschöpft.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte die SG das Geschehen zunehmend, ließ zunächst jedoch einige gute Möglichkeiten ungenutzt. Erst in der 62. Minute fiel das 4:1 – allerdings mit etwas Glück. Eine missglückte Flanke von Oliver Baron wurde immer länger und senkte sich unhaltbar im langen Eck ins Tor. Drei Minuten später verhinderte Burgholzer mit einer starken Parade nach einem Ballverlust im Spielaufbau den möglichen Anschlusstreffer.

Im direkten Gegenzug jubelte die SG über das 5:1, das jedoch nicht regelkonform war. denn Kerem Cekin stand nach einem Pfostenschuss von Julian Posch beim Abstauber knapp im Abseits.

Die Gäste gaben sich trotz des klaren Rückstandes aber nicht auf. Nach einer Ecke köpfte ein VfB-Spieler an die Oberkante der Latte (78.), ehe die Heimelf ihre Chancen konsequenter nutzte. Nach Vorarbeit von Julian Posch legte sich Kerem Cekin den Ball an der Strafraumgrenze zurecht und traf mit einem platzierten Flachschuss zum 6:1 (81.). Kurz darauf rettete für die Heimelf zunächst der Innenpfosten, denn nach einem Ball durch die Schnittstelle zielte ein allein vor dem Tor auftauchenden Angreifer zu genau und visierte nur den Innenpfosten, von dem das Leder zurück ins Feld sprang (83.), ehe ein weiterer Gästeschuss das Tor deutlich verfehlte. Wenig später bewahrte bei einem sehenswerten Hallbergmoos Fernschuss erneut das Aluminium die Gastgeber vor einem weiteren Gegentreffer.

In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem Zuspiel von Ben Wacker erhöhte Lukas Kronthaler zunächst auf 7:1 (86.). Kurz darauf parierte Burgholzer einen Foulelfmeter glänzend, war gegen den Nachschuss jedoch machtlos. Den Schlusspunkt setzte wiederum Kronthaler mit einem fulminanten Distanzschuss zum 8:2-Endstand.

Auch wenn das Ergebnis angesichts der personellen Situation der Gäste etwas zu hoch ausfiel, überzeugte die SG Herzogstadt/Altenerding mit viel Spielfreude, Tempo und Offensivdrang. Vor allem nach der Pause dominierte die Mannschaft das Geschehen und ließ erkennen, dass sie für die bevorstehende Saison bereits gut gerüstet ist.

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Herren 1: SpVgg Altenerding – SV Vötting/Weihenstephan 6:0

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Aufstellung:
1. Nicolas Brendel (74. Lukas Loher), 2. Altin Capa (46. Julian Topf), 3. Alexander Gschwend, 4. Mehmet Acikgöz (46. Nessim Mahsas),  5. Michael Kopp , 6. Alexander Weiher, 7. Enes Cosickic (66. Marco Baumann), 8. Samuel Kronthaler (59. Lukas Rymas), 9. Nicolas Esono Ntutum (74. Fabio Gabelunke), 10. Jannik Obermaier, 11. Marc Winkelmann (59. Florian Donig)

Torschützen:
1:0 Alexander Gschwend (3.)
2:0 Jannik Obermaier (7.)
3:0 Eigentor (58.)
4:0 Nicolas Esono Ntutum (60.)
5:0 Fabio Gabelunke (77.)
6:0 Jannik Obermaier (79.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht:
Langsam, aber sicher scheint die Kreisligamannschaft der SpVgg Altenerding ins Rollen zu kommen, denn im vierten Testspiel glückte der Heimelf ein überzeugender 6:0-Erfolg gegen den Kreisklassisten SV Vötting-Weihenstephan.

Man sollte den klaren Erfolg nicht überbewerten, weil die Freisinger Gäste keine Gradmesser für die Veilchen waren, doch trotz allem sollte die Leistung nicht geschmälert werden, denn die Huber-Schützlinge zeigten gute Ansätze und hielten am zuletzt erkennbaren Aufwärtstrend fest.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und schon nach drei Minuten nutzte man einen Standard zum Führungstreffer, denn nach einer von Michael Kopp getretenen Ecke stieg Alexander Gschwend am langen Pfosten stehend hoch zum Kopfball und ließ dem Vöttinger Keeper Michael Schlicht, der im Verlauf der Partie zum besten Akteur seines Teams wurde, keine Chance.

Nur vier Minuten später musste er jedoch schon wieder hinter sich greifen und diesem Treffer ging eine sehr starke Kombination voraus. Nach einem Pass von Enes Cosickic ließ der am rechten Flügel stehende Samuel Kronthaler die Kugel absichtlich passieren, so dass er hinterlaufende Alexander Weiher auf die Grundlinie durchbrechen konnte. Seine Hereingabe landete schließlich bei Jannik Obermaier, der noch einige Schritte nach innen ging, und mit einem unhaltbaren Flachschuss ins rechte Eck auf 2.0 erhöhte.

Zwar blieben die Semptstädter im weiteren Spielverlauf klar überlegen und ließen in der Defensive absolut nichts zu, doch auch nach vorne ging in der nächsten Phase nicht viel zusammen, was vielleicht auch der ungewöhnlichen Hitze geschuldet war.

So dauerte es bis zur 35. Minute, ehe es wieder Nennenswertes zu berichten gab. Abermals hatte der an diesem Tag sehr stark spielende Obermaier seine Aktien im Spiel. Nach einem schönen Pass durch die Schnittstelle hatte Angreifer Nicolas Esono Ntutum nur noch Keeper Schlicht vor sich, doch der Torhüter kam entschlossen aus dem Kasten und konnte glänzend abwehren, so dass sich bis zur Pause nichts mehr am Spielstand ändern sollte.

Zu Beginn er zweiten Hälfte brachte Trainer Huber mit Nessim Mahsas und Julian Topf zwei frische Akteure in die Partie und Erstgenannter initiierte schon nach vier Minuten die nächste Möglichkeit. Als seine Flanke den am anderen Ende des Strafraums stehenden Kronthaler erreichte, war man dem dritten Treffer nahe, doch dessen Schuss verfehlte das lange Eck um wenige Zentimeter.

Doch nun gab es Chance im Minutentakt und nur eine Zeigerumdrehung weiter wurde Esono Ntutum erneut von Obermaier glänzend in Szene gesetzt, doch auch diesmal spielte Schlussmann Schlicht sehr gut mit, und klärte im letzten Moment.

Aber nach 58 Minuten lag das Leder dann wieder im Netz der Gäste. Als sich Marc Winkelmann über die linke Seite entschlossen durchsetzte, brachte er den Ball scharf nach innen und als Moritz Baumgarten vor Kronthaler klären konnte, unterlief ihm ein Eigentor.

Wenig später dann eine ähnliche Situation, nur mit dem Unterschied, dass Donig nach Zuspiel von Mahsas den Ball nach innen brachte, wo Ntutum aber die Hereingabe nicht auf das Gehäuse brachte (60.).

Aber schon beim nächsten Angriff konnte sich der Torjäger dann doch in die Torschützenliste eintragen. Wieder war es Obermaier, der den Ball geschickt auf Ntutum durchsteckte und diesmal konnte er das Duell gegen Schlicht für sich entscheiden und netzte sicher im linken Eck zum 4:0 ein.

Vier Minuten später trug dann Gschwend das Leder entschlossen nach vorne und fand dann den hinter die Kette laufenden Obermaier, doch seinen Schuss konnte Schlicht wieder stark parieren.

16 Minuen vor dem Ende hatte Schlicht dann leichtes Spiel, denn Lukas Rymas, der nach einem Pass von Winkelmann nur noch den Schlussmann vor sich hatte, legte sich den Ball leider etwas zu weit vor, und kam somit nicht mehr zum Abschluss.

Doch in der 76. Minute zappelte die Kugel dann doch wieder im Netz. Diesmal brachte Marco Baumann ein flaches Zuspiel nach innen und als Donig für den besser positionierten Obermaier durchließ, war es für den Youngster ein Leichtes, auf 5:0 zu stellen.

Beim letzten Treffer, der schon drei Minuten später fiel, war Obermaier dann wieder der finale Vorlagengeber. Zwar scheiterte Fabio Gabelunke im ersten Versuch nach am gut reagierenden Schlicht, doch als der Ball nochmals bei ihm landete, markierte er aus kurzer Distanz den 6:0-Endstand für die Veilchen.

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C4-Junioren: DJK Ottenhofen II – SpVgg Altenerding 1:3

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Am Freitagabend gastiertem die C4-Junioren der SpVgg bei der DJK Ottenhofen II. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen 28 Grad wurde nach den FIFA-Vorgaben sogar eine Hydration-Break eingelegt.

Für die Veilchen steht derzeit vor allem die Umstellung auf das Großfeld im Mittelpunkt. Nach dem ersten Test gegen Forstern I, in dem noch einiges an Lehrgeld bezahlt werden musste, war gegen Ottenhofen bereits eine deutliche Entwicklung zu erkennen. Dennoch befinden sich die Jungs noch mitten im Lernprozess. Auf dem größeren Feld mit elf Spielern sind andere Laufwege und Entscheidungen gefragt. Oft wird noch versucht, sich mit vielen kurzen Pässen durch zu kombinieren, obwohl in manchen Situationen ein einfacher langer Ball die bessere Lösung wäre. Genau diese Abläufe müssen sich die Spieler nun Schritt für Schritt erarbeiten.

Die Partie begann zunächst sehr zerfahren. Über weite Strecken spielte sich das Geschehen zwischen den beiden Strafräumen ab. Beide Mannschaften leisteten sich viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau, sodass klare Torchancen zunächst Mangelware blieben.

Nach einer Viertelstunde gingen die Gastgeber in Führung. Ein sauberer Steckpass hebelte die Altenerdinger Abwehr aus, der Ottenhofener Angreifer lief allein auf das Tor zu und verwandelte zum 1:0.

Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später eroberte sich Julian Jaworeck in der eigenen Hälfte den Ball, spielte einen Doppelpass mit Jonas Zacher und schickte anschließend Phillip Wischhof mit einem perfekten Pass auf die Reise. Dieser blieb vor dem Tor eiskalt und schob zum verdienten 1:1-Ausgleich ein.

Mit dem Ausgleich übernahm Altenerding zunehmend die Kontrolle. Die Veilchen setzten sich immer häufiger in der gegnerischen Hälfte fest, taten sich jedoch zunächst schwer, im Strafraum für echte Gefahr zu sorgen. Kurz vor der Pause wurden die Bemühungen schließlich belohnt. Leopold Ullbrich brachte den Ball von der Außenlinie scharf vor das Tor. Phillip Wischhof legte am ersten Pfosten uneigennützig auf den völlig freistehenden Lukas Reiser ab, der keine Mühe hatte, zum 2:1 einzuschieben.

Immer deutlicher war zu erkennen, dass sich die Mannschaft an die Gegebenheiten des Großfeldes gewöhnte und zunehmend das Spiel bestimmte.

Das Trainerteam um Stephan Mückel und Marco Ipolyi nutzte die Partie, um fleißig durch zu wechseln. Alle 16 eingesetzten Spieler erhielten ausreichend Einsatzzeit.

In der zweiten Halbzeit wurde allerdings auch deutlich, dass nach der langen Saison die Grundfitness noch Luft nach oben hatte. Spielerisch setzte Altenerding nun vermehrt auf die Außenbahnen. Es gelang immer mal wieder, das sich Flügelspieler durchzusetzten, um gefährliche Flanken vors Tor zu bringen. Die sich bietenden Chancen blieben jedoch ungenutzt.

In der Nachspielzeit wurde es noch einmal turbulent. Ottenhofen erhöhte den Druck und drängte auf den Ausgleich. Nach einem Foul ließ sich Marvelous Onyebibile zu einem Wortgefecht mit seinem Gegenspieler hinreißen und beleidigte diesen. Der insgesamt sehr souverän leitende Schiedsrichter zeigte in der ansonsten äußerst fairen Partie konsequent die Rote Karte. Welche Folgen dies haben wird, entscheidet nun das Sportgericht. Vielleicht hilft ja noch ein Anruf aus Amerika beim BFV bei der Urteilsfindung.

Altenerding reagierte auf die Unterzahl, nahm einen Offensivspieler vom Feld und stabilisierte die Defensive. Dennoch gelang in der Schlussminute sogar noch die Entscheidung. Semin Husic fasste sich aus rund 20 Metern ein Herz und jagte den Ball unhaltbar ins Kreuzeck – ein Traumtor zum 3:1-Endstand.

Damit feierte die SpVgg im zweiten Großfeldspiel den ersten Sieg. Wichtiger als das Ergebnis war jedoch die erkennbare Entwicklung der Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel immer besser auf die neuen Anforderungen einstellt.

Nun geht es erst einmal in die Sommerpause. Der Spielplan wird abgewartet, ehe zum Ende der Ferien passende Testspielgegner gesucht werden.

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Jugendfußball: Lisa Weigel wechselt zum FC Bayern München

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Von den Veilchen zum FC Bayern – Lisa Weigel startet in ein neues Abenteuer

Manchmal beginnt eine besondere Fußballgeschichte ganz unscheinbar. Bei Lisa Weigel begann sie lange bevor sie das erste Mal das Trikot der SpVgg Altenerding überstreifte. Gemeinsam mit ihrer großen Schwester Pia wurde im heimischen Garten, auf Bolzplätzen und überall dort gekickt, wo ein Ball rollen konnte. Die Begeisterung für den Fußball war schon früh unverkennbar.

Im Jahr 2021 trat Lisa schließlich der SpVgg Altenerding bei – und entwickelte sich von Beginn an zu einer Spielerin, die mit ihrem Talent, ihrem Ehrgeiz und ihrer Leidenschaft für den Fußball auffiel. In den folgenden Jahren durchlief sie verschiedene Mannschaften unseres Vereins und hinterließ überall ihre Spuren.

Bereits in den jüngsten Altersklassen zeigte Lisa ihr außergewöhnliches Potenzial. Ob bei den F-Junioren oder später in den Mädchenmannschaften der Veilchen – sie überzeugte mit Technik, Spielverständnis, Schnelligkeit und einem bemerkenswerten Torriecher. Zahlreiche Tore, Vorlagen und starke Leistungen machten sie schnell zu einer wichtigen Spielerin ihrer Teams.

Besonders erfolgreich verlief ihre Zeit bei den Juniorinnen der SpVgg Altenerding. Gemeinsam mit ihren Mitspielerinnen feierte sie viele Erfolge und sorgte bei Turnieren und Punktspielen immer wieder für Aufsehen. Mehrfach gelang die Qualifikation für das große Finale des Merkur CUP in Unterhaching – ein Höhepunkt für jede Nachwuchsfußballerin. Lisa gehörte dabei stets zu den prägenden Spielerinnen und übernahm auf dem Platz Verantwortung.

Mit zunehmendem Alter suchte sie immer neue Herausforderungen. Diese fand sie zuletzt in der D-Jugend der Jungen. Als einziges Mädchen im Team stellte sie Woche für Woche unter Beweis, dass sie auf diesem Niveau nicht nur mithalten kann, sondern eine echte Leistungsträgerin ist. Mit ihrer positiven Art, ihrem Einsatzwillen und ihrer fußballerischen Qualität erarbeitete sie sich den Respekt ihrer Mitspieler, Trainer und Gegner gleichermaßen.

Ihre kontinuierliche Entwicklung blieb auch den Talentsichtern nicht verborgen. Im Sommer 2025wurde Lisa in den DFB-Stützpunkt aufgenommen – ein weiterer wichtiger Schritt auf ihrem sportlichen Weg. Dort bestätigte sie ihre Leistungen und empfahl sich für höhere Aufgaben.

Nun folgte der bislang größte Meilenstein ihrer noch jungen Karriere: Der FC Bayern München wurde auf Lisa aufmerksam und verpflichtete sie für seinen Nachwuchsbereich. Seit drei Wochen trägt sie das Trikot des deutschen Rekordmeisters und hat damit den Sprung zu einem der renommiertesten Nachwuchsprogramme Deutschlands geschafft.

Die Erfolgsgeschichte geht sogar schon weiter: Erst vor wenigen Tagen erhielt Lisa die Berufung in die Südbayernauswahl des Bayerischen Fußball-Verbandes. Eine Auszeichnung, die nur den talentiertesten Spielerinnen des Freistaats vorbehalten ist und die ihre außergewöhnliche Entwicklung eindrucksvoll unterstreicht.

Aktuell befindet sich Lisa bereits mit ihrem neuen Verein in einem Trainingslager auf Island und sammelt dort weitere wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau.

Für die SpVgg Altenerding ist Lisas Weg etwas ganz Besonderes. Er zeigt, was mit Leidenschaft, Fleiß, Talent und der richtigen Förderung möglich ist. Gleichzeitig ist er ein Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit unseres Vereins und ein Vorbild für viele junge Spielerinnen und Spieler, die heute auf unseren Plätzen trainieren.

Liebe Lisa, wir sind unglaublich stolz auf deinen Weg und dankbar, dass wir ein Teil deiner fußballerischen Entwicklung sein durften. Für deine Zukunft beim FC Bayern München, in der Bayernauswahl und auf deinem weiteren sportlichen Weg wünschen wir dir von Herzen viel Erfolg, Gesundheit und vor allem weiterhin so viel Freude am Fußball wie an deinem ersten Tag bei den Veilchen.

Die gesamte SpVgg Altenerding drückt dir die Daumen und wird deinen weiteren Weg mit großer Begeisterung verfolgen.

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Herren 1: SpVgg Altenerding – SV Hohenlinden 3:1

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Aufstellung:
1. Dominic Dachs (58. Nicolas Brendel), 2. Daniel Wiskitenski (71. Maximilian Topf), 3. Marco Baumann (46. Enes Cosickic), 4. Suheyp Trabesli,  5. Michael Kopp (71. Florian Donig), 6. Mehmet Acikgöz, 7. Ajdin Nienhaus (46. Nicolas Esono Ntutum), 8. Samuel Kronthaler (58. Patrick Lisiewicz), 9. Altin Capa (46. Nessim Mahsas), 10. Alexander Weiher (58. Fabio Gabelunke), 11. Marc Winkelmann (46. Jannik Obermaier)

Torschützen:
1:0 Suheyp Trabelsi (12.)
2:0 Nicolas Esono Ntutum (52.)
3:0 Fabio Gabelunke (62.)

Gelbe Karten:
Michael Kopp
Suheyp Trabelsi

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Suheyp Trabelsi (39. / Unsportlichkeit)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Im dritten Vorbereitungsspiel glückte dem Kreisligateam der SpVgg Altenerding der erste Erfolg, denn man kam im Heimspiel gegen den Kreisklassisten SV Hohenlinden zu einem verdienten 3:1-Erfolg, der durchaus noch hätte höher ausfallen können.

Die Gastgeber nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und drängten die Ittlinger-Elf in die Defensive, sodass der frühe Führungstreffer nach 12 Minuten nicht überraschend kam, jedoch dann doch etwas glücklich fiel.

Nach einem Pass auf die linke Seite zog Co-Trainer Suheyp nach innen und kam in der Nähe des Fünfmeterraums zum Abschluss. Zwar traf der Mittelfeldspieler das Leder nicht voll, doch damit überraschte er den SVH-Keeper Maximilian Mayerhofer, der den Einschlag im langen Eck nicht mehr verhindern konnte.

Acht Minuten später hätte der Keeper fast wieder hinter sich greifen müssen, denn nach einer Ecke von Marco Baumann kam Ajdin Nienhaus völlig frei zum Kopfball, doch das Leder ging zu zentral auf das Gehäuse, sodass Mayerhofer mit einer Fußabwehr das 0:2 verhindern konnte.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg. Als sich Alexander Weiher auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durchgetankt hatte, brachte er das Leder nach innen, wo ein Hohenlindener Abwehrspieler zwar zunächst klärte, die Kugel aber nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachte.

Dort nahm Trabelsi das Leder auf, zögerte beim Abschluss jedoch einen kleinen Tick zu lange, sodass der Ex-Altenerdinger Sebastian Ittlinger seinen Fuß noch dazwischen brachte und die Kugel entscheidend knapp neben das Gehäuse abblockte (28.).

Sechs Minuten vor der Pause musste sich der Spielertrainer dann vorzeitig unter die Dusche verabschieden. Bei einer Vorteilentscheidung zugunsten der SpVgg waren sich Schiedsrichter Florian Neubert und Trabelsi nicht einig. Als der Altenerdinger protestierte, wurde er verwarnt. Diese Entscheidung quittierte er mit einer unglücklichen Äußerung, die der Unparteiische als persönliche Beleidigung verstand, sodass er die Rote Karte zückte.

Doch zunächst war die numerische Unterlegenheit nicht zu erkennen, denn Altenerding blieb weiterhin tonangebend, konnte daraus aber bis zur Pause kein weiteres Kapital schlagen.

Vier Minuten nach Wiederbeginn verbuchten dann die Gäste ihre bis dahin beste Chance. Als ein schlampiger Ball im Mittelfeld abgefangen wurde, spielte Hohenlinden das Leder sofort zurück in den Strafraum, wo sich Zoran Pejic im Zweikampf gegen Nessim Mahsas behauptete und zum Abschluss kam. Jedoch tauchte Keeper Dominic Dachs beim Flachschuss schnell ab und konnte den Ball hervorragend zur Ecke klären.

Freilich hätte dieser Eckstoß dann fast Folgen gehabt, denn die Hereingabe von Pejic erreichte den am langen Pfosten völlig freistehenden Luis Hüniger, der die Chance jedoch nicht nutzte und das Spielgerät am Tor vorbeisetzte.

Dann waren wieder die Veilchen an der Reihe und erhöhten auf 2:0. Als Mahsas aus der eigenen Abwehr einen langen Ball über die Kette schlug, kam Keeper Mayerhofer einen Schritt zu spät aus seinem Tor. Dies wusste Neuzugang Nicolas Esono Ntutum zu nutzen. Er kam vor dem Schlussmann an den Ball und hämmerte das Leder aus vollem Lauf in die Maschen (52.).

Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber dann Glück, dass ein sehenswerter Fernschuss von Hüniger knapp über den Querbalken strich (56.).

Nach 64 Minuten legten die Huber-Schützlinge dann den vorentscheidenden dritten Treffer nach. Hier bewies der Coach ein glückliches Händchen, denn bei diesem Treffer stachen seine eingewechselten Joker.

Zunächst setzte sich der überzeugende Ntutum auf dem linken Flügel stark durch, spielte dann die Kugel scharf nach innen, wo der kurz zuvor ins Spiel gekommene Fabio Gabelunke heranrauschte, in den Ball rutschte und diesen mit Vehemenz in die Maschen donnerte (64.).

Drei Minuten später wurde der SpVgg nach einem Foul an Ntutum aus dem rechten Halbfeld ein Freistoß zugesprochen, den Nessim Mahsas nach innen schlug. Als der Ball von Freund und Feind verfehlt wurde, wurde Keeper Mayerhofer überrascht, doch letztlich war er mit der Hand noch am Ball und konnte einen weiteren Gegentreffer gerade noch verhindern.


In der 74. Minute kamen die Gäste dann aber auf der anderen Seite zum Ehrentreffer. Nach einem langen Ball von Maximilian Attenberger aus der eigenen Hälfte stand die Abwehrreihe etwas zu hoch, sodass der hinter die Kette laufende Moritz Wimmer alleine auf das Tor zulaufen konnte und dem eingewechselten Schlussmann Nicolas Brendel mit einem Schuss unter die Latte keine Abwehrchance ließ.

Dann waren wieder die Veilchen am Zug. Als Mahsas eine Flanke auf den langen Pfosten schlug, wo Gabelunke frei zum Kopfball kam, hoffte man auf den vierten Treffer der SpVgg, doch der Kopfball ging rund einen Meter am langen Pfosten vorbei (82.).

Die letzte Chance war jedoch noch einmal für die Gäste reserviert. Nach einer Flanke konnte das Leder nicht entscheidend geklärt werden und als ein SVH-Spieler den Ball noch einmal ins Zentrum brachte, kam Wimmer zum Kopfball. Doch zum Glück ging das Leder knapp am Ziel vorbei, sodass der Sieg der Semptstädter letztlich in trockenen Tüchern war.

 

 

A1-Junioren: TSV Buchbach – SG Herzogstadt/Altenerding 0:4

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Gelungene Premiere: Neu gegründete SG feiert überzeugenden 4:0-Erfolg in Buchbach

Der Zusammenschluss der A-Juniorenteams des FC Herzogstadt (ehemals RW Klettham) und der SpVgg Altenerding macht bereits große Hoffnung. Im ersten gemeinsamen Testspiel beim TSV Buchbach präsentierte sich die neu gegründete Spielgemeinschaft trotz kurzer Vorbereitungszeit erstaunlich eingespielt und feierte mit einem souveränen 4:0-Erfolg einen gelungenen Einstand.

Dabei hatte das von Trainer Gökmen Uluhan betreute Team vor der Partie gerade einmal zwei gemeinsame Trainingseinheiten absolviert. Davon war auf dem Platz allerdings nur wenig zu sehen. Von Beginn an übernahm die SG das Kommando, ließ Ball und Gegner laufen und dominierte das Geschehen mit hohem Ballbesitz. Vor allem im Mittelfeld gaben Levin Kronthaler, Yusuf Yalcin und Oliver Baron den Takt vor und sorgten immer wieder für spielerische Akzente.

Während die Buchbacher kaum ein Mittel fanden, die kompakt stehende Erdinger Viererkette zu überwinden, erspielte sich die SG bereits im ersten Drittel mehrere hochkarätige Chancen. Luca Sippl und Faruk Mazlumoglu hätten die Gäste früh in Führung bringen können, scheiterten jedoch am Abschluss, sodass es zunächst beim 0:0 blieb.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Die Gäste bestimmten weiterhin das Spielgeschehen und drängten Buchbach tief in die eigene Hälfte. Allerdings blieb die Chancenverwertung zunächst das einzige Manko. Lukas Kronthaler, Mazlumoglu und Kerem Cekin vergaben weitere gute Möglichkeiten.

Schließlich musste ein Standard die längst verdiente Führung bringen. Einen Freistoß aus halblinker Position zirkelte Faruk Mazlumoglu sehenswert ins kurze Eck und erzielte damit den ersten Treffer der neu gegründeten Spielgemeinschaft. Dass ausgerechnet Mazlumoglu diesen historischen Premierentreffer markierte, passte bestens ins Bild, hatte der Torjäger doch bereits für beide Vereine – Altenerding und Klettham – gespielt.

Defensiv ließ die SG während der gesamten Partie kaum etwas zu. Torhüter Kilian Burgholzer verlebte einen weitgehend ruhigen Nachmittag, da seine Vorderleute die Buchbacher Offensive konsequent aus dem Spiel nahmen und praktisch keine gefährlichen Abschlüsse zuließen.

Im Schlussdrittel belohnte sich die SG schließlich auch offensiv für ihren hohen Aufwand. Nach einem starken Steckpass von Oliver Baron setzte sich Lukas Kronthaler entschlossen gegen zwei Gegenspieler durch und schob überlegt zum 2:0 ein. Wenig später kam Kerem Cekin nach einer Hereingabe von der linken Seite zum Abschluss. Sein erster Versuch wurde zwar noch geblockt, doch im Nachsetzen ließ er sich die Chance nicht mehr nehmen und erhöhte auf 3:0.

Den Schlusspunkt setzte Yusuf Yalcin mit einem Treffer der Marke „sehenswert“. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld startete er ein dynamisches Solo, ließ zwei Gegenspieler stehen und versenkte den Ball mit einem trockenen Schuss aus rund 20 Metern unhaltbar zum 4:0-Endstand.

Das Trainerduo Gökmen Uluhan und Levin Kronthaler zog nach dem Schlusspfiff ein rundum positives Fazit: „Es war ein gutes Spiel und ein gutes Ergebnis. Vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung macht Mut für die neue Saison – und das, obwohl noch einige sehr gute Akteure gefehlt haben.“

Der erste gemeinsame Auftritt der neuen SG macht damit Lust auf mehr. Trotz der erst kurzen gemeinsamen Vorbereitungszeit überzeugte die Mannschaft bereits mit spielerischer Reife, defensiver Stabilität und viel Offensivdrang – eine vielversprechende Basis für die bevorstehende Saison.

Merkur CUP-Bezirksfinale: SpVgg und BSG Taufkirchen bleiben leider auf der Strecke

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Mit Respekt, aber auch mit großen Erwartungen gingen die E-Juniorenmannschaften der BSG Taufkirchen und der SpVgg Altenerding bei den Bezirksfinals A und C des diesjährigen Merkur CUP an den Start und wollte mit der Endspielteilnahme den letzten Qualifikationsschritt für das große Finale am kommenden Samstag im Unterhachinger Uhlsport-Park machen. Aber leider sollte sich der Traum für beide Landkreisvertreter zerschlagen, denn die Konkurrenz erwies sich letzten Endes als zu stark, so man die „Road To Haching“ verpasste. Während die SpVgg Altenerding bereits in der Vorrunde die Segel streichen musste, stand der Erdinger Kreis-Sieger BSG Taufkirchen zumindest im Halbfinale, doch nach der 2:4-Niederlage gegen den späteren Bezirkssieger TSV München-Solln blieb auch die Vilstaler auf der Strecke.

Höhenkirchen – Erst im Halbfinale ist für die BSG Endstation
Voller Zuversicht reisten die E-Junioren der BSG Taufkirchen nach Höhenkirchen, und mit dem Ziel, das große Finale in Unterhaching zu erreichen, wurde die Messlatte bewusst hoch angelegt. Auch der verletzte Leistungsträger und Torjäger Kelvin Asomuhga war beim Bezirksfinale vom Spielfeldrand, konnte jedoch nicht aktiv auf dem Rasen helfen, doch trotzdem glaubte die Mannschaft von Trainer Saldin Omerovic fest an ihre Chance.

Jedoch gelang der BSG im Auftaktmatch ein zählbarer Erfolg gegen den SF-Gmund-Dürnbach. Nach einem ausgeglichenen Auftakt sorgte ein schöner Schuss von Romeo Asomugha für den ersten Aufreger, ehe Victor Koychev bei einer Flanke in höchster Not klären konnte. Nach einem herrlichen Pass von Lukas Braun ging der Heber von Ensar Omerovic knapp über das Gehäuse, so dass es torlos in die Pause ging. Nach Wiederbeginn nahm die Überlegenheit des Erdinger Vertreters zu, und als Braun ein sehenswertes Solo mit dem goldenen Treffer abschloss, war der Jubel groß.

In der zweiten Partie gegen den Gastgeber SpVgg Hohenkirchen gab es jedoch zunächst ein böses Erwachen, denn nach einer ersten Taufkirchner Chance bei einem Schuss von Romeo Asomuhga übernahm die SpVgg das Kommando und ging rasch in Front. In dieser Phase brachte Taufkirchen kein Bein auf den Boden, so dass Höhenkirchen eindeutig das Zepter in die Hand nahm. Als ein Stürmer nach einer Flanke sträflich frei vor Schlussmann zum Schuss konnte Keeper Semih zunächst glänzend parieren, doch der Nachschuss brachte die 2:0-Halbzeitführung für die Hausherren, wobei dieses Ergebnis zur Pause eher noch den Vilstalern schmeichelte. Nach Wiederbeginn drehte sich das Spie komplett, was auch dem schnellen Anschlusstreffer, für den sich Ensar Omerovic nach Zuspiel von Koychev verantwortlich zeigte, geschuldet war. Nun dominierte Taufkirchen und ein an Romeo Asomugha verursachter Strafstoß, Braun souverän verwandelte, sorgte für den immens wichtigen Punktgewinn, so dass im letzten Spiel gegen den SV Mammendorf bereits ein Remis für das Halbfinale ausreichend war.

Doch die Elf von Trainer Saldin Omerovic ließ sich auf keine Rechenexempel ein und legten los wie die Feuerwehr, und schon nach wenige Minuten sorgten Braun und Paul Bürger für eine Veränderung auf der Anzeigentafel. Aber selbst mit diesem Ergebnis zeigte man sich nicht zufrieden, und als Ensar Omerovic dann noch vor der Pause auf 3:0, schien die Messe gelesen. Jedoch musste Taufkirchen aufgrund einiger angeschlagener Akteure zur Pause Leistungsträger vom Feld nehmen, so dass nun Mammendorf die Initiative übernahm. Der 1:3-Anschlusstreffer sorgte noch für keine Beunruhigung, doch als drei Minuten vor Ende ein abgefälschter Schuss unhaltbar hinter Schlussmann Yildiz Semih einschlug, begann das Zittern. Doch mit vereinten Kräften brachte man den Vorsprung über die Zeit und zog als Gruppenzweiten in die Vorschlussrunde ein.

Dort wartete der Sieger aus der anderen Gruppe TSV München-Sollen und schon im ersten Durchgang hatten die Münchner etwas mehr vom Spiel, wurden aber nur bei Fernschüssen, die aber meist das Tor verfehlten, gefährlich. Effektiv dagegen der Taufkirchner Nachwuchs: Praktisch mit dem Halbzeitpfiff schlug Braun einen langen Ball nach vorne, und als Romeo Asomugha vor dem zögernden TSV-Schlussmann an den Ball kam, köpfte er zu umjubelten Führung ein. Allerdings waren erst wenige Sekunden im zweiten Durchgang gespielt, als die Kicker aus der Landeshauptstadt dann zum schnellen Ausgleich kamen, der bei der BSG Wirkung zeigte. Nun nahm der TSV das Heft in die Hand. Hatte der BSG bei einem Pfostenschuss von Solln noch Glück, bog Solln dann mit einem Doppelpack innerhalb von wenigen Minuten auf die Siegerstraße ein. Wäre der Lattenschuss von Eldar Omerovic im Netz gelandet, hätte man die Partie vielleicht nochmal spannend machen können, doch es kam anders, denn mit 4:1 war das Match entschieden, so dass der zweiten BSG-Treffer, für den sich Eldar Omerovic verantwortlich zeigte, nur noch statistischen Wert hatte.

Mit der ersten Niederlage im diesjährigen Wettbewerb musste man den Traum vom großen Finale begraben, doch trotz allem wollte man sich mit einem Erfolg im kleinen Finale entsprechend verabschieden. Dreimal ging die FT Starnberg 09 in Führung, doch Taufkirchen fand durch Braun (2) und Eldar Omerovic jeweils die passende Antwort. Als Romeo Asomugha in seinem letzten Spiel für die BSG vor dem Wechsel nach Landshut sein Team erstmals in Front brachte, war man dem Sieg nahe, musste aber auch den Ausgleich verkraften, so dass ein Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Hier wurde Keeper Semih zum entscheidenden Akteur, denn er konnte einen Schuss abwehren, während seine Mitspieler vom Punkt jeweils erfolgreich waren.

Im Endspiel setzte sich der TSV München-Solln knapp mit 2:1 gegen den Gastgeber SpVgg Höhenkirchen durch, doch beide Teams werden sich nächsten Samstag in Unterhaching beim großen Merkur CUP-Finale wieder sehen.

Stimmen zum Turnier
Thomas Braun (Trainer BSG Taufkirchen):
Vielleicht wäre im Halbfinale mehr möglich gewesen, aber zu Beginn der zweiten Hälfte sind wir schlecht gestanden und dann ist das Spiel gekippt. Insgesamt sind wir mit dem Wettbewerb mehr als zufrieden. Heute hat es halt nicht zu mehr gereicht, aber ich möchte der Mannschaft wirklich gratulieren, denn sie haben auch heute sehr gut gespielt, denke aber, dass die beiden Finalisten zurecht im Endspiel standen

Saldin Omerovic (Trainer BSG Taufkirchen): Zunächst gratuliere ich den beiden Finalisten, denn ich glaube, sie sind verdient ins große Finale eingezogen. Wir haben aber auch sehr gute Leistungen gezeigt und ich bin mit den Jungs sehr zufrieden. Im Halbfinale haben die Tore etwas zu leicht bekommen, aber unsere Mannschaft kann stolz auf sich sein, denn es eine starke Leistung, dass wir überhaupt so weit gekommen sind. Diese Spiele gegen solch starke Teams tut unseren Jungs für die Zukunft sehr gut.

Weitere Bilder vom Bezirksfinale C in Höhenkirchen

Farchant – SpVgg scheitert an mangelhafter Chancenverwertung
Früh aufstehen hieß es für die E-Junioren der SpVgg, denn bereits um 9.30 Uhr stand die Begrüßung beim Merkur-CUP Bezirksfinale A in Farchant auf der Agenda. Aus diesem Grund entschloss man sich den langen Anfahrtsweg per Bus zurückzulegen, und diese Maßnahme sollte sich als gute Entscheidung herausstellen, denn man startet vielversprechend in den Wettbewerb, und war dem Zwischenziel Halbfinale bis zum letzten Gruppenspiel sehr nahe. Doch im letzten Vorrundenspiel konnte man an die vorausgehenden Leistungen nicht mehr anknüpfen. Vor allem die ungenügende Chancenwertung war zu bemängeln, so dass man dem ESV Penzberg schließlich im Kampf um die Vorschlussrunde den Vortritt lassen musste.

Zum Auftakt wartete mit dem TSV Milbertshofen ein Hochkaräter, doch die ausgeschlafenen Altenerdinger zeigten wenig Respekt und als Fabian Baumbach eine Flanke von Koray Uluhan die Maschen hämmerte, rieb sich der Favorit verwundert die Augen. Aber die Führung hielt nur drei Minuten und als Keeper Luke Läntzsch dann im zweiten Durchgang angeschlagen vom Feld musste, rückte Vincent Schindler zwischen die Pfosten. Er musste sechs Minuten vor Schluss den Treffern zum 1:2-Endstand hinnehmen. Jedoch gab dieser Auftritt gegen die Milben Zuversicht, denn man sah, dass man sich im Konzert der Großen durchaus behaupten kann, doch leichtfertig ließ man die Punkte auf der Strecke.

An diesem starken Auftritt konnten die Altenerdinger Nachwuchskicker auch im zweiten Match anknüpfen, so dass man dank eines 4:0-Erfolges gegen den SV Fuchstal sogar vier Punkte auf die Habenseite brachte, und somit ein großer Schritt in Richtung Semifinale machte. Die Semptstäder legten los, wie die Feuerwehr und schon nach zwei Minuten eröffnete Baumbach nach Vorlage von Vinzent Zanker den Torreigen. Euphorisiert von diesem Treffer legte Uluhan nach einem Abschlag von Keeper Läntzsch zum 2:0 nach. Er nahm den Ball seines Torhüters auf und traf fast von der Mittellinie ins Schwarze. Noch vor der Pause sicherten sich die Veilchen den Zusatzpunkt, denn Leon Goldberg nahm einen Einwurf von Franz Bauer auf und stellte auf 3:0. Nach der Pause ließ man dann etwas ruhiger angehen, aber eine Minute vor dem Ende markierte Uluhan mit seinem zweiten Treffer den 4:0-Endstand.

Nach diesem Spiel rückte das Weiterkommen in greifbare Nähe, denn schon ein Remis gegen TSV Penzberg hätte zum Weiterkommen gereicht. Doch es sollte anders kommen, denn die SpVgg vergab Chancen in Fülle, während der ESV sehr effektiv war und ihre einzige Chance im ersten Durchgang zur Pausenführung nutzte. Nach der Pause blieb Altenerding am Drücker, doch abermals ließ man im Abschluss die nötige Konsequenz vermissen und nach dem zweiten Gegentreffer wuchs die Nervosität, und der Versuch, mit der Brechstange an Ziel zu kommen, misslang gründlich, so dass man nach der vermeidbaren 0:2-Pleite unnötig aus dem Rennen war.

Auch im Spiel um Platz 5 gegen den TSV Eching war es der fehlenden Effektivität im Abschluss geschuldet, dass man sich gegen die Zebras erst nach Siebenmeterschießen durchsetzen konnte. Trotz größter Bemühungen und vieler Chacnen stand es nach regulärer Spielzeit torlos. Jedoch zeigte sich Schlussmann Läntsch in guter Verfassung. Er konnte zwei Schüsse abwehren, so dass ein Altenerdinger Fehlschuss nicht entscheidend war, und die SpVgg das Turnier auf Platz 5 abschießen konnte. Die Fahrt nach Unterhaching treten die beiden Finalisten ASV Dachau und der SV Heimstetten, der sich im Endspiel mit 0:3 beugen musste, an.

Stimmen zum Turnier
Jochen Ebert (Trainer SpVgg Altenerding):
Nach zwei guten Leistungen gegen Milbertshofen und Fuchstal haben wir uns durch eine sehr schwache Leistung gegen Penzberg den Halbfinaleinzug selbst vermassselt. Ich glaube, es wäre mehr drin gewesen. Aber es war eine tolle Veranstaltung im malerischen Farchant, die sehr gut ausgerichtet war. Ich möchte an dieser Stelle allen acht Finalisten gratulieren.

Goekmen Uluhan (Trainer SpVgg Altenerding): Es wäre heute deutlich mehr möglich gewesen. Wir haben gut angefangen, aber hätten schon das erste Spiel gegen Milbertshofen vor der Pause entscheiden müssen. Die Chancenverwertung war heute unser „Killer“, denn das Spiel gegen Penzberg hätten wir klar gewinnen müssen, aber im Fußball zählen halt letztendlich die Tore, die wir heute nicht gemacht haben. Ob wir Haching geschafft hätten, ist fraglich, denn der ASV Dachau hatte auch ein starkes Team, so dass es wohl ein Vergleich auf Augenhöhe gewesen wäre

Weitere Bilder vom Bezirksfinale A in Farchant

 

SpVgg Altenerding trauert um sein Mitglied Bernhard Stimmer

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Nachruf auf Bernhard „Stumsi“ Stimmer

Die Fußballabteilung der SpVgg Altenerding trauert in tiefer Anteilnahme um Bernhard Stimmer, der am 12. Juni 2026, genau am Tag seines 64. Geburtstages, viel zu früh aus dem Leben geschieden ist.

Mit ihm verliert die SpVgg Altenerding nicht nur einen langjährigen Wegbegleiter, sondern einen echten Vereinsmenschen, dessen Leben untrennbar mit dem Verein verbunden war. Sein Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke – sportlich, menschlich und persönlich.

Bernhard Stimmer, von allen im Verein liebevoll „Stumsi“ genannt, trat am 1. Januar 1973 im Alter von nur zehn Jahren in die SpVgg Altenerding ein. Damit begann eine außergewöhnliche Vereinsgeschichte, die mehr als fünf Jahrzehnte umfassen sollte. Von der Jugend an war er dem Verein mit großer Leidenschaft und beeindruckender Treue verbunden – eine Verbundenheit, wie sie im heutigen Sport nur noch selten zu finden ist.

Er durchlief sämtliche Jugendmannschaften und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil der Vereinsfamilie. Einen besonderen sportlichen Höhepunkt erlebte er im Jahr 1980, als nach Ende seiner Jugendzeit Bestandteil einer besonderen Mannschaft war, denn er war ein fester Bestandteil im Team, das gerade unter der Leitung von  Trainer Dieter „Mucki“ Brenninger erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bezirksliga aufgestiegen war. Auch wenn der Abstieg ein Jahr später folgte, blieb für Bernhard Stimmer eines immer unverrückbar: seine Treue zur SpVgg Altenerding. Ein Vereinswechsel stand für ihn zu keiner Zeit zur Diskussion – seine Farben waren die der „Veilchen“.

Diese Haltung, geprägt von Loyalität, Charakterstärke und Bodenständigkeit, machte ihn zu einem Vorbild für viele Generationen von Spielern, die nach ihm kamen.

Auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb „Stumsi“ seinem Verein eng verbunden. Seit dem Jahr 2003 engagierte er sich gemeinsam mit seinem Bruder Josef als Kassenprüfer in der Fußballabteilung. In dieser Funktion überzeugte er durch Genauigkeit, Verlässlichkeit und großes Verantwortungsbewusstsein. So wie auf dem Spielfeld war er auch im Vereinswesen ein Mensch, auf den man sich jederzeit verlassen konnte. Sein Engagement wurde allseits geschätzt und hoch anerkannt.

Neben seinen sportlichen und ehrenamtlichen Verdiensten war Bernhard Stimmer vor allem eines: ein herzlicher, bescheidener und verlässlicher Mensch, der durch seine ruhige Art und seine Loyalität Spuren hinterlässt, die weit über den Fußball hinausgehen.

Im vergangenen Jahr wurde bei ihm eine schwere Krankheit diagnostiziert. Trotz der belastenden Diagnose zeigte er bemerkenswerten Mut, Optimismus und Kampfgeist. Nach einer Operation im Herbst keimte zunächst Hoffnung auf eine Genesung auf. Doch letztlich musste er sich dieser heimtückischen Krankheit stellen und verstarb ausgerechnet an seinem Geburtstag.

Die Nachricht seines Todes erfüllt die gesamte SpVgg Altenerding mit tiefer Trauer und großer Dankbarkeit zugleich. Dankbarkeit für mehr als 50 Jahre Vereinstreue, für unzählige gemeinsame Momente und für eine Haltung, die den Begriff „Vereinsliebe“ mit Leben gefüllt hat.

Bernhard „Stumsi“ Stimmer wird in der SpVgg Altenerding unvergessen bleiben. Sein Platz in der Vereinsgeschichte ist ihm sicher, ebenso wie ein ehrendes und dauerhaftes Gedenken.

Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie und allen Angehörigen.

Stumsi, ruhe in Frieden