Bei traumhaftem Frühlingswetter fand das vierte Spiel der C1-Juniren beim TSV 1897 Kösching statt, welches die Altenerdinger nach hartem Kampf mit 3:1 für sich entschieden. Große Probleme bereitete den Veilchen die schlechten Platzverhältnisse. Ballführung und sauberes Passspiel war auf dem holprigen Fußballplatz nicht möglich. Trotzdem ging der Gast durch einen Befreiungsschlag von Karl Hanslmaier in der achten Minute in Führung. Sein langer Ball fand den im Zentrum startenden Nicolas Roith, der sich vom letzten gegnerischen Abwehrspieler absetzte und allein Richtung Tor lief. Auf dem Weg wurde er noch von dem Abwehrspieler eingeholt, dribbelte diesen gekonnt aus und schoss von gut 18 Metern links am herauseilenden Torwart zum 0:1 ein. Chancentechnisch war es das in der ersten Halbzeit, denn hüben wie drüben hatten die Spieler große Probleme mit Platzbeschaffenheit. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es für die Zuschauer einen Leckerbissen, den man so recht selten erlebt. Mit Anpfiff des Schiedsrichters sahen Grin Bajoku und Roith (eigentlich kam der Hinweis von den Trainern), dass der gegnerische Torwart außerhalb seines Strafraums stand. Bajoku tippte den Ball und Roith zog vom Mittelpunkt ab. Der Ball flog über den verdutzt schauenden Torwart und schlug zum 2:0 ein, so dass sich nun die Gastgeber das Leder auf den Anstoßpunkt legen durften. Aber die Hausherren gaben sich noch nicht geschlagen und verkürzten auf 1:2. Nachdem die Gäste das Leder nicht klären konnten, versäumte es Torhüter Leonhard Kulterer rechtzeitig herauszulaufen, um das Leder aufzunehmen. So kam ein Angreifer zum Schuss, doch zunächst hatte man Glück, dass die Kugel am Querbalken landete. Allerdings brachte man den zurückprallenden Ball erneut nicht aus der Gefahrenzone und diesmal nutzte ein Angreifer die Chance und netzte mit einem trockenen Schuss knallhart ins rechte Eck ein. Durch das Gegentor wurden die SpVgg-Spieler wieder wachgerüttelt und fuhren ihrerseits konzentriertere Angriffsaktionen durch, wofür sie in der 59. Minute belohnt wurden. Das Spielgerät wurde auf der halbrechten Position Richtung Strafraumgrenze gespielt, wo Bajoku den entscheidenden Pass in den Strafraum auf Roith spielte und dieser mit seinem dritten Tor eiskalt ins linke Toreck zum 3:1 einschoss. Fünf Minuten vor Schluss hätte Roith seinen Dreierpack in einen Viererpack umwandeln können, als er aus dem rechten Mittelfeld den Ball in den Strafraum zugespielt bekam, aber leider im Eins-gegen-Eins den Meister im generischen Torwart fand, der mit einer Glanzparade das vierte Gegentor vermied. Eine Minute vor Schluss gab es für die Gastgeber die Möglichkeit zu verkürzen. Der umsichtig und konzentriert spielende Jannis Martin konnte einen heraneilenden Angreifer nur mit einem Foul vor der Strafraumgrenze stoppen. Der daraus resultierende Freistoß touchierte zwar noch den den rechten Pfosten, aber der 3:1-Erfolg der Veilchen war danach endgültig in trockenen Tüchern.