Trotz der deutlichen Niederlage zeigten die SVA-Mädels beim FC Ottobrunn großen Einsatzwillen. Am Ende stand zwar ein bitteres 0:11 auf der Anzeigetafel, doch die Voraussetzungen vor der Partie machten die Aufgabe ohnehin zu einer echten Mammutaufgabe. Verletzungen und zahlreiche Ausfälle durch das lange Wochenende sorgten bereits im Vorfeld für erhebliche Personalsorgen. Um die Begegnung überhaupt stattfinden zu lassen, zeigten sich die Gastgeberinnen äußerst fair und stimmten einem Spiel im Modus 7 gegen 7 zu.

Von Beginn an übernahm Ottobrunn die Kontrolle über das Spiel und ließ keinen Zweifel daran, wer an diesem Tag den Platz als Sieger verlassen würde. Die Gastgeberinnen kombinierten stark, spielten zielstrebig nach vorne und setzten die Veilchen permanent unter Druck. Die SVA-Mädels fanden dagegen kaum Entlastung und kamen über die gesamte Spielzeit hinweg nicht zu einer nennenswerten Torchance.

Trotzdem gab es auch positive Erkenntnisse auf Seiten der Altenerdingerinnen. Da Stammkeeperin Sophie Reiner weiterhin mit einem Fingerbruch ausfällt, feierte Angelina Verbystka zwischen den Pfosten ihr Debüt – und machte ihre Sache hervorragend. Mit zahlreichen starken Paraden verhinderte sie ein noch höheres Ergebnis und war über weite Strecken die auffälligste Spielerin im Trikot der Veilchen. Gerade angesichts der schwierigen Umstände zeigte sie eine beeindruckende Leistung und gab ihrer Mannschaft immer wieder Halt.

Mit einem Augenzwinkern könnte man sogar sagen: Die Formkurve zeigt weiterhin nach oben. Schließlich endete das Hinspiel noch mit einer 0:13-Niederlage. Doch unabhängig vom Ergebnis konnten die SVA-Mädels wichtige Erfahrungen mitnehmen. Ottobrunn präsentierte sich spielerisch stark und zeigte guten Fußball – genau solche Spiele helfen dabei, sich weiterzuentwickeln und dazuzulernen.

Auch wenn das Ergebnis schmerzt, gilt nun: abhaken, weitermachen und die positiven Aspekte mitnehmen. Einsatz, Zusammenhalt und Kampfgeist waren trotz aller Widrigkeiten vorhanden – und genau darauf lässt sich aufbauen.