Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Gschwend (46. Alexander Weiher), 3. Julian Topf, 4. Marco Baumann, 5. Victor Bezerra do Nascimento (46. Altin Capa), 6. Michael Kopp, 7. Jannik Obermaier (78. Mohamed Yussuf), 8. Samuel Kronthaler (61. Nicolas Esono Ntutum), 9. Mohammed Aldaher (61. Wiam Takruri)), 10. Enes Cosickic, 11. Mehmet Acikgöz

Torschützen:
0:1 Jannik Obermaier (35.)
0:2 Samuel Kronthaler (40.)
0:3 Mohammed Aldaher (45.)
0:4 Wiam Takruri (75.)
0:5 Altin Capa (87.)

Gelbe Karten:
Enes Cosickic

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
220

Spielbericht:
Das mit großer Spannung erwartete Viertelfinale im Toto-Pokal zwischen dem gastgebenden FC Lengdorf und den Gästen aus Altenerding verlief keinesfalls wie erwartet, denn die Huber-Elf, die vor gut drei Wochen beim Punktspiel beim FCL noch mit 0:2 den Kürzeren gezogen hatte, drückte dem Pokalfight von Beginn ihren Stempel auf, so dass die Veilchen selbst einen in dieser Höhe verdienten 5:0-Erfolg einfuhren.

Von der ersten Minute an liefen die Hausherren nur hinterher und ließen die SpVgg nach Belieben kombinieren. Vor allem ließ die Fischer-Elf ihr übliches aggressives Zweikampfverhalten vermissen, was der technisch und spielerisch sehr versierten Altenerdinger Elf natürlich zu Gute kam.

Schon nach drei Minuten bot sich die erste dicke Chancen, denn nach einem Pass in die Tiefe lief Mohammed Aldaher von der linken Seite frei auf das Tor zu, doch FCL-Torhüter Johannes Preis konnte den frühen Rückstand verhindern.

Unmittelbar darauf brannte es schon wieder vor dem Tor der Hausherren, doch erneut hatten die Gastgeber Glück, dass ein abgefälschter Schuss von Michael Kopp knapp das Ziel verfehlte (4.).

Die Altenerdinger zeigten in der Anfangsphase ein enormes Pressingverhalten und kamen dadurch immer wieder zu frühen Ballgewinnen, doch zunächst blieb zählbarer Erfolg aus, weil auch Schüsse von Samuel Kronthaler, der knapp am Tor vorbei zielte, als auch von Jannik Obermaier, der am erneut glänzenden reagierenden Preis scheiterte, noch nichts einbrachten (10./12.).

Nach 22 Minuten zeigte sich dann Lengdorf dann erstmals vor dem Tor der SpVgg, wobei es dann auch sofort gefährlich wurde. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Maximilian Mayer den Ball ins Zentrum und fand den am langen Pfosten lauernden Moritz Mayer, der aber nicht mehr richtig zum Abschluss kam, und das Gehäuse knapp verfehlte.

Dies sollte aber nur ein Strohfeuer sein, denn sofort nahm die SpVgg wieder die Zügel in der Hand und als Aldaher wieder auf Preis zulief, war es dem Keeper zu verdanken, dass seine Farben zu diesem Zeitpunkt noch im Spiel waren (33.).

Aber zwei Minuten später glückte der SpVgg dann der längst überfällige Führungstreffer. Nach einem Ball von Alexander Gschwend nahm Obermaier an der Strafraumgrenze das Leder, lief noch einige Schritte nach innen, ehe er Preis mit einem 14 Meter-Flachschuss das Nachsehen gab.

Nun war der Bann gebrochen und wenig später konnte man den Vorsprung ausbauen. Diesmal steckte Gschwend das Leder mustergültig auf Kronthaler durch, der vor dem aus seinem Tor kommenden Preis an das Zuspiel kam und das Leder zum 2:0 in die Maschen spitzelte (40.).


Und es sollte für die hoch überlegenen Gäste noch besser kommen, denn unmittelbar vor dem Seitenwechsel legte man den dritten Treffer nach. Diesmal erreichte ein Zuspiel von Enes Cosickic den rechts durchstartenden Gschwend. Er konnte sich noch gegen seinen Gegenspieler durchsetzen, bewies dann eine glänzende Übersicht, so dass der mitlaufende Aldaher keine Mühe mehr hatte, den Querpass ins leere Tor zum 3:0-Pausenstand einzuschieben.

Zur Paus nahm FCL-Coach Bastian Fischer einen Vierfachwechsel vor und zu Beginn zeigte diese Maßnahme auch kurzfristig Wirkung, denn nun wirkten die Hausherren etwas entschlossener und hatten bei einem Schuss von Mario Schmidt, der knapp am langen Eck vorbeiging, auch etwas Pech (54.).

Aber dann ergriffen die Gäste wieder Initiative und hätten nach 62 Minuten fast den nächsten Treffer für sich verbucht, doch Preis war bei einem Schuss von Obermaier nach Vorlage von Wiam Takrouri zur Stelle und wehrte glänzend ab.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg, denn nach einem Pass in den Strafraum drehte sich Nicolas Esono Ntutum blitzschnell um seine eigenen Achse, verfehlte aber dann das Tor aus ca. acht Metern (67.).

Aber 15 Minuten vor dem Ende glänzte der Torjäger erstmals als Vorlagengeber. Nachdem er sich auf dem rechten Flügel durchsetzt hatte, lief er in den Strafraum und spielte dann mustergültig auf Takruri, für den es ein Leichtes war, den Vorsprung auf 4:0 auszubauen.

Nach 83 Minuten bot sich den Gastgebern dann eine Möglichkeit zum Ehrentreffer. Als die Gäste in einen Konter liefen kam Maximilian Mayer im Strafraum aus halblinker Position zum Abschluss, doch er hatte sein Visier schlecht eingestellt, und schoss deutlich über das Tor.

Besser machten es die Gäste, die drei Minuten vor dem Ende noch für den Schlusspunkt sorgten. Als Ntutum im Mittelfeld das Leder erhielt, war sein großes Selbstvertrauen deutlich zu spüren. Obwohl er nach vier Lengdorfer Defensivakteure vor sich hatte, setzte er zu einem beherzten Sololauf an. Er ließ sich nicht vom Ball trenne und hatte letztlich nur noch Torhüter Preis vor sich, zeigte sich dann aber absolut mannschaftsdienlich, legte quer auf Altin Capa ab, der mühelos zum 5:0-Endstand abschließen konnte.

Stimmen zum Spiel
Bastian Fischer (Trainer FC Lengdorf):
Wir haben heute vor allem in der ersten Halbzeit einen trostlosen Auftritt gezeigt. Altenerding war aber auch der stärkste Gegner, den wir bislang incl. der Vorbereitung gehabt haben, so dass der Sieg der SpVgg auch hochverdient war. Wir lassen jetzt den Kopf nicht hängen, bündeln unsere Kräfte und werden am Sonntag sicherlich ein anderes Gesicht zeigen

Stefan Huber (Trainer SpVgg Altenerding): Von Anfang ein dominanter Auftritt von uns. Wir waren sehr griffig, haben zielstrebig Richtung Tor gespielt und am Ende ein hochverdienter Sieg erzielt, der durchaus hätte noch höher ausfallen können, ja vielleicht sogar auch müssen

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