Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Ajdin Nienhaus, 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (46. Pedro Flores), 5. Kirubel Getne (61. Wiam Takruri), 6. Nihad Mujkic, 7. Lukas Rymas, 8. Jannik Obermaier, 9. Solomon Effiong, 10. Johannes Dangl (61. Mario Dipalo), 11. Joshua Goodluck
Torschützen:
Fehlanzeige
Gelbe Karten:
Nihad Mujkic
Pedro Flores
Zeitstrafen:
keine
Gelb-Rote Karten:
keine
Rote Karten:
keine
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
65
Spielbericht:
Einen Tag nach dem 4:2-Erfolg stand für die Bezirksligamannschaft der SpVgg Altenerding schon der nächste Test auf dem Programm und die Locke-Elf gastierte beim Münchner Kreisligisten SV Helios Daglfing, und man dort mit 0:5 kräftig unter die Räder.
Schon nach fünf Minuten drohte der SpVgg der erste Gegentreffer, denn die Hereingabe von Alexander Bräckle, die auf den kurzen Pfosten gezogen wurde, stand Jannik Obermaier zum Glück goldrichtig und konnte den Ball von der Linie köpfen.
Aber nach zwei Minuten später sollten die Daglfinger dann doch in Front gehen. Nach einem Foul von Solomon Effiong blieb der daraus resultierende Freistoß in der Altenerdinger Abwehrmauer hängen. Allerdings landete der Abpraller genau vor den Füßen von Bräckle, der dann Maß nahm und unhaltbar für Keeper Senal de Silva die Kugel im Netz versenkte.
Obwohl die Gastgeber anfangs spielbestimmend waren, wären die Semptstädter dann nach 18 Minuten fast zum Ausgleich gekommen. Nach einem Foul an Lukas Rymas auf der rechten Seite brachte Marco Baumann den Ball in Richtung kurzer Pfosten. Als sich Schlussmann Luca Aulbach etwas verschätzt hatte, kam Joshua Goodluck an den Ball, doch er traf die Hereingabe nur mit der Schulter, so dass daraus kein Kapital geschlagen werden konnte.
Als die Gäste dann besser in die Partie fand, führte ein individueller Fehler von Keeper de Silva zum zweiten Gegentreffer. Nach einem Rückpass wollte der Youngster den Ball wieder ins Spiel bringen. Doch der Versuch misslang, denn sein Abspiel landete genau in den Füßen von Ediz Ofli, der das Geschenk dankbar annahm und zum 2:0 ins leere Tor einschoss (21.).
Vier Minuten später dann die nächste dicke Chance für Helios. Nach einer Flanke kam ein Akteur der Gastgeber zum Kopfball, doch Ridwan Bello stand an richtigen Fleck, unn konnte auf der Linie für den bereits geschlagenen de Silva klären.
In der Folgephase stellte Daglfing das agilere Team und man war auch in den Zweikämpfen präsenter, so dass die Platzherren mehr vom Spiel hatten.
Dies sollte nach 35 Minuten in einen weiteren Treffer zum 3:0 münden, wobei diesem Tor ein unnötiges Foulspiel knapp außerhalb des Strafraumes vorausging. Benjamin Maierhofer nutzte die Gelegenheit und profitierte bei seinem Versuch schließlich auch noch von der falsch stehenden Abwehrmauer, so dass er mit seinem Schuss für den nächsten zählbaren Erfolg sorgte (29.).
Aber die Platzherren hatten ihren Torhunger noch nicht gestillt und erhöhten sechs Minuten vor dem Seitenwechsel auf 4:0. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte war die Rückwärtsbewegung bei der SpVgg zu langsam, so dass sich der Gastgeber bis an den Strafraum durchkombinieren konnte, wo Ofli aus ca. 18 Metern genau Maß nahm, und de Silva erneut das Nachsehen ließ.
Und es hätte für die Gäste fast noch schlimmer kommen können. Abermals unterlief der SpVgg ein fataler Abspielfehler im Spielaufbau. Als die Kugel dann Bräckle landete, ging der Angreifer noch an Ajdin Nienhaus vorbei, und zog dann stark ab, doch diesmal hatte die SpVgg Glück, dass der Ball knapp am langen Eck vorbeiging und es „nur“ beim 0:4 aus Sicht der SpVgg blieb.
Die letzte Chance vor der Pause hatten dann aber die Gäste, denn nach einer Flanke Rymas kam Kirubel Getnet aus guter Position zum Abschluss, verfehlte aber das Ziel auch haarscharf.
Zur Pause brachte dann Trainer Locke seinen Sohn auf das Feld, der kurz nach Wiederbeginn auch für eine gute Möglichkeit sorgte. Nach einem schönen Ball von ihm durch die Gasse brachte Rymas eine schöne Flanke ins Zentrum, wo Joshua Goodluck mit einem Pfostentreffer Pech hatte (47.).
Drei Minuten später konnten die Veilchen dann einen Konter nicht unterbinden, doch beim Abschluss war der Winkel für einen Angreifer doch etwas zu spitz, so dass der Abschluss am Tor vorbeiging.
Anschließend kamen die Gäste dann besser in die Partie, doch die ganz dicken Chancen fehlten, so dass eine Aufholjagd nicht in Sicht. Die Chance auf die erhoffte Wende bekam dann nach 68. Minuten einen weiteren Dämpfer, denn nach einer Zeitstrafe gegen Mario Dipalo mussten die Gäste für zehn Minuten in Unterzahl spielen.
Aber trotz der Unterzahl wären die Gsäte dann fast zum ersten Treffer gekommen. Nach einem schönen Pass von Jannik Obermaier tankte sich Goodluck am Flügel durch, und lief dann aus spitzem Winkel frei auf das Tor zu. Als er den Ball dann in Rücken der Abwehr spielte, fehlte die Unterstützung, denn kein Spieler war mitgelaufen, so dass dieser vielversprechende Angriff keinen zählbaren Erfolg einbrachte.
Besser machten des die Platzherren und legten in der 74. Minute den nächsten Treffer nach. Als man einen Freistoß aus dem Zentrum auf den Flügel spielte, wurde die Kugel nach innen geflankt, wo Goodluck seinem Gegenspieler Philipp Popp zu viel Platz ließ, den dieser mit einem unhaltbaren Kopfball geschickt nutzte.
Als Dipalo wieder auf den Platz zurückkehrte, bot sich der SpVgg wenige Minuten später eine hundertprozentige Chance zum Ehrentreffer. Nach einer Freistoßflanke von Pedro Flores auf den langen Pfosten kam Solomon Effiong völlig frei und ungestört zum Kopfball, setzte das Spielgerät aber am Tor vorbei.
Auch die letzte Chance lag noch mal auf Seiten der SpVgg. Nach einem Zuspiel von Flores bediente Jannik Obermaier auf der rechten Seite Lukas Rymas, doch der Youngster zielte einen Tick zu genau, so dass der Ball nur an de Außenpfosten ging und sich am Endergebnis von 0:5 nichts mehr ändern sollte.
Obwohl Coach Pedro Locke mit der Vorstellung seines Teams nicht zufrieden war, hatte er auch etwas Verständnis für die klare Niederlage. „Der Erfolg von Daglfing war selbst in dieser Höhe verdient. Aber wir waren nach der fünften Einheit in dieser Woche doch ziemlich ausgelaugt, so dass die Schlappe nur ein kleiner Dämpfer, aber nicht weiter schlimm ist. Der Gegner war agiler, tat mehr und hat sich den Erfolg verdient, aber ich hoffe, wir werden daraus unsere Lehren ziehen“

