Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher (34. Nessim Mahsas), 3. Florian Wagner, 4. Sebastian Gruber (66. Michael Gartner), 5. Ridwan Bello, 6. Christoph Luberstetter (78. Ajdin Nienhaus), 7. Marc Winkelmann (70,. Noah Tiefenbacher), 8. Samuel Kronthaler, 9. Thomas Bachmaier, 10. Deniz Sari, 11. Leart Bilalli (84. Noah Würzinger)

Torschützen:
0:1 Eigentor Christian Fuchs (12.)
0:2 Deniz Sari (57.)
0:3 Sebastian Gruber (65.)

Gelbe Karten:
Florian Wagner
Leon Würzinger

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
190

Spielbericht:
Nach Spielende war sowohl bei den Spielern als auch im Trainerstab der SpVgg Altenerding die Erleichterung deutlich zu sehen, denn dank eines verdienten 3:1-Erfolges beim Tabellenschusslicht TSV Fridolfing gelang der erste Sieg in diesem Jahr, der den Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen verringert hat.

Trotz des Erfolges musste man aber einmal mehr die mangelhafte Chancenauswertung kritisieren, denn der Sieg der Gäste hätte deutlich höher ausfallen müssen, doch man vergab einige Hochkaräter,, was sich in den weiteren Spielen sicherlich rächen kann.

Schon nach zwei Minuten war man dem Führungstreffer sehr nahe. Nach einem Angriff über die linke Seite spielte Leart Bilalli auf den aufgerückten Alexander Weiher durch und als nach dessen Hereingabe Deniz Sari nur noch den TSV-Schlussmann Maximilian Kiermeier vor sich hatte, hatte der mitgereiste Anhang schon den Torschrei auf den Lippen, doch leider brachte der Routinier das Leder nicht im Netz unter.  

Aber nach 12 Minuten sollte man doch in Front gehen und es war schon was bezeichnend, dass sich die Hausherren mit einem vermeidbaren Eigentor selbst ins Hintertreffen brachten. Nach einem Eckball von Sebastian Gruber, der mit einem engagierten Auftritt überzeugte, eine Ecke nach innen schlug, kam es zum Kopfballduell, bei dem das Leder via Bogenlampe auf den langen Pfosten ging. Als Kiermeier und sein Mitspieler Christian Fuchs zum Spielgerät gingen, schien keine Gefahr in Verzug, doch die beiden Protagonisten störten sich gegenseitig, so dass der Abwehrspieler die Kugel ins eigene Netz bugsierte.


Jedoch setzten die Veilchen nicht entschlossen nach, sondern man ließ die Gastgeber besser in die Partie kommen und nach 18 Minuten kam der Gastgeber zur ersten Chance. Als sich Albert Reiter auf der rechten Seite gegen Samuel Kronthaler behauptet, brachte er das Leder flach innen und fand den freistehenden Raphael Stettmeier, der das Zuspiel aber nicht richtig traf, so dass SVA-Schlussmann Lukas Loher problemlos parieren konnte.

Diese Möglichkeit befeuerte aber die Aschauer-Elf, denn man hatte nun deutlich mehr vom Spiel. Allerdings verstand es das Tabellenschlusslicht, aus dieser Überlegenheit Torchancen zu kreieren, da zu einem die Ideen fehlten, aber auch der letzte Pass nur selten den gewünschten Adressaten fand.

Nach etwa zehn Minuten nahmen dann die Locke-Schützlinge das Zepter wieder in die Hand. Bei der nächsten Chance nach 34 Minuten profitierte man aber von einem groben Fehler von Leon Krautenbacher, der als letzter Mann das Leder genau in die Beine von Marc Winkelmann spielte: Der Altenerdinger Angreifer lief alleine auf das Tor zu, ließ sich dann jedoch beim letzten Ballkontakt etwas zu weit abdrängen, so dass der Abwehrspieler den Schuss gerade noch zur Ecke abblocken konnte.

Nur zwei Minuten später kam dann Bilalli nach einem Angriff über die rechte Seite zum Schuss, aber Kiermeier war zur Stelle und parierte stark.

Die letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel lag erneut auf Seiten der Veilchen, aber der Ball, den Sari nach schönem Zuspiel von Winkelmann auf das Tor brachte, hatte zu wenig Fahrt, um den TSV-Schlussmann zu fordern.

Wie schon zu Beginn der Partie hatten die Gäste auch nach Wiederbeginn schon nach zwei Minuten wieder eine Großchance. Als Bilalli das Leder mit viel Übersicht auf Christoph Luberstetter ablegte, hoffte man auf das erlösende 2:0, doch leider hatte er sein Visier zu hoch eingestellt.


Aber nur drängten die Locke-Schützlinge vehement auf das zweite Tor. So auch in der 52. Minute, als ein verunglückter Schussversuch von Ridwan Bello beim an linken Strafraumeck stehende Florian Wanger landete, doch seinen Schuss auf das kurze Eck konnte Kiermeier gerade noch zur Ecke klären,

Die daraus resultierende Ecke wurde kurz ausgeführt und als die Hereingabe von Gruber bei Wagner landete, wollte der Abwehrspieler auf das Tor köpfen, hatte dabei aber Glück, dass der abgeblockte Ball bei Sari landete. Der Mittelfeldspieler kam am Fünfmeterraum zum per Kopf zum Abschluss, brachte jedoch nicht mehr genügend Druck dahinter, so dass Kiermeier sein Team im Spiel hielt.


Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter raufte man sich erneut die Haare. Als Bilalli nach Pass von Sari alleine auf das Tor zusteuerte, hatte man schon zum Torjubel angesetzt, aber mit einer gekonnten Fußabwehr verhinderte Kiermeier den zweiten Gegentreffer.


Als man schon der Verzweiflung nahe war, wich diese nur eine Minute später der puren Freude. Bilalli ließ sich von dieser vergebenen Chance nicht entmutigen und setzte entschlossen nach, so dass er schnell wieder an die Kugel kam, diese glänzend auf Sari spielte, der dann vor dem Tor eiskalt blieb und sicher zum 2:0 ins Eck traf.

Wenig später fing dann Samuel Kronthaler einen Pass von Krautenbacher ab. Er lief noch einige Schritte nach vorne und bediente dann den freistehenden Bilalli, der sofort abzog, aber links am Tor vorbeischoss.

Nun waren die Veilchen dem dritten Treffer nahe und nach 63 Minuten kam Gruber nach einer Freistoßflanke von Sari zum Kopfball, doch Kiermeier war einmal mehr zur Stelle und konnte das Leder aus dem langen Eck fischen.

Aber nach 66 Minuten belohnte sich Gruber für seinen Aufwand und markierte schließlich das längst überfällige 3:0. Nach einem Angriff gab es zwischen Sari und Bilalli auf der rechten Seite einen schönen Doppelpass und als der Torjäger dann den freistehenden Gruber bediente, konnte Kiermeier den ersten Schuss nach parieren, doch den Abpraller drückte der Youngster endgültig zur Vorentscheidung über die Linie.


Zehn Minuten später wurde der SpVgg nach einem Foul an Sari am rechten Strafraumeck ein Freistoß zugesprochen und als Bialli die Kugel schön auf das lange Eck schlenzte, wäre er fast doch zu seinem Treffer gekommen, doch auch diesmal war Kiermeier zur Stelle und konnten den Einschlag verhindern.


Sieben Minuten vor dem Ende kam es nach herrlichem Pass von Michael Gartner erneut zum gleichen Duell. Als Bilalli frei auf das Tor zulief, wollte er dem aus seinem Tor eilenden Keeper umspielen, doch Kiermeier pflückte ihm die Kugel vom Fuß, so dass Bilalli an diesem Tag ohne Treffer bleiben sollte, aber mit zwei Vorlagen doch entscheidenden Anteil am Sieg seiner Farben hatte.


In der Schlussminute kamen die Gastgeber dann noch zum Ehrentreffer. Als sich David Prams im Strafraum auf der linken Seite im Zweikampf gegen Bello behaupten konnte, spielte er flach nach innen, wo der eingewechselte Maximilian Menghin an das Zuspiel kam und die Kugel aus kurzer Distanz zum 1:3-Endstand im Netz unterbrachte.

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