Mr. Merkur CUP Uwe Vaders hat scheinbar einen guten Draht zum Wettergott, denn pünktlich zum Startschuss des weltweit größten E-Juniorenturnieres strahlte die Sonne mit den ehrgeizigen Nachwuchsfußballern um die Wette. Freilich konnten sich die Aktiven mit der ungewohnten Wärme noch nicht so recht anfreunden, so dass man im Verlauf des Turniertages in Kirchasch dann doch merkte, dass zum Ende der Veranstaltung die Kräfte bei einigen Team doch deutlich nachließen. Gleich vier Gruppen wurden auf der bestens präparierten Sportanlage des KSC ausgetragen und der Erdinger Juniorenspielgruppenleiter Thomas Spahr war voll des Lobes. „Er war ein rundum gelungener Tag. Zu einem war der Veranstalter mit viel Herzblut bereit und hatte maßgeblichen Anteil, dass der Wettkampftag reibungslos verlief und die Zuschauer für ihr Kommen belohnt wurden. Auch die Mannschaften und deren Trainer zeigten sich als Vorbilder, und agierten äußert fair“.
Um 10.00 Uhr erfolgte der Anstoß und es wurden in den Gruppen 1 und 3 die Qualifikanten für die nächste Runde ermittelt.
Gruppe 1
Diese Gruppe umfasste mit dem FC Herzogstadt, SV Eichenried und FC Inning am Holz nur drei Teams, so dass jedes Spiel mehr oder weniger ein Endspiel für die beteiligten Kontrahenten war. Letztlich setzte sich der favorisierte FC Herzogstadt souverän durch. Überraschend war jedoch das Weiterkommen des FC Inning am Holz, die im entscheidenden Spiel den SV Eichenried in die Knie zwang.
FC Herzogstadt – FC Inning am Holz 5:0 (3:0): Die Kreisstädter legten los wie die Feuerwehr und bereits bis zur Pause war die Entscheidung gefallen, denn Tore von Oliver Szeleczky, Samuel Erdmann und Johan Baris sicherten den Sieg und schon vorzeitig den Zusatzpunkt. Auch im zweiten Durchgang blieb man am Drücker und Szeleczky und Noe Petrosino legten nach.
SV Eichenried – FC Herzogstadt 2:7 (1:4): Auch der SV Eichenried hatte gegen den Favoriten keine Chance. Zwar konnte SVE-Akteur Jakob Blume nach dem Doppelschlag von John Baris verkürzen, doch Anton Baris (3) und Erdmann machten das halbe Dutzend voll, ehe Blume Ergebniskosmetik betrieb. Für den Schlusspunkt sorgte abermals Anton Baris.
FC Inning am Holz – SV Eichenried 3:0 (2:0): Im Endspiel um den Einzug in die nächste Runde hatte der FCI das bessere Ende für sich. Nach einem Foul an Mitev Aleksei nutzte Johannes Strunk den fälligen Strafstoß zur Führung. Wenig später wurde Strunk dann zu Fall gebracht und diesmal war Felix Zeidler vom Punkt erfolgreich, ehe Aleksei für den Endstand sorgte.
Gruppe 3
Der SC Kirchasch konnte nicht nur als Ausrichter überzeugen, sondern zeigte sich auch sportlich konkurrenzfähig und zog zusammen mit dem Lokalrivalen FC Lengdorf in die nächste Runde ein.
FC Moosinning – (SG) SC Kirchasch 1:4 (0:2): Früh nutzte Kirchasch den Heimvorteil Tore von Felix Schwinghammer und Elias Schäffler stellten die Weichen auf Sieg. Dann kam der Gegner und Maxi Zierz stelle die Partie wieder scharf, doch Vincent Palmberger und erneut Schäffler sicherten dem Ausrichten die ersten vier Punkte.
FC Lengdorf – (SG) Grünbach/Walpertskirchen 6:0 (5:0): Als eine Nummer zu groß erwies sich der FCL für den SG. Vor allem vor der Pause gab es nicht zu holen und Tore von Severin Fugmann (2) und Florian Husseck entschieden die Partie frühzeitig. Anschließend ließ man es ruhiger angehen, so dass lediglich Andreas Menzinger noch für zählbaren Erfolg sorgte.
FC Moosinning – FC Lengdorf 1:6 (1:1): Zur Pause sah es nach einem spannenden Spiel aus, denn FCL-Angreifer Menzinger konterte die Führung von Leon Merkert. Als Emil Block Lengdorf in Front brachte, brachen beim FCM die Dämme und Menzinger (2) und Finn Gawlitza brachten ihre Farben vorzeitig in die nächste Runde.
(SG) Grünbach/Walpertskirchen – SC Kirchasch 1:2 (0:2): Auch der Gastgeber löste bereits im zweiten Spiel das Ticket für das Weiterkommen, musste aber hart dafür kämpfen. Nach Tore von Moritz Schaberl und Palmberger schien schon alles klar, doch nach dem Anschlusstreffer von Mohammed Kharoty wurde es wieder spannend. Doch der KSC brachte den Vorsprung ins Ziel.
(SG) SC Kirchasch – FC Lengdorf 1:2 (1:1): Auch wenn beide Teams das Ziel schon erreicht hatten, war man erpicht, den Gruppensieg zu holen. Der FCL legte durch Menzinger vor, doch Schäffler antwortete noch vor der Pause. Als Meninger einen Handstrafstoß sicher verwandelte, kam vom KSC nichts mehr. Trainer Andreas Hackl war nach Spielende zwiegespalten. „Wir sind glücklich, dass wir die nächste Runde erreicht haben, aber man will ein Derby natürlich nie verlieren. Aber trotzdem sind wir stolz auf unser Team“.
(SG) Grünbach/Walpertskirchen – FC Moosinning 3:5 (1:3): In einem eigentlich bedeutungslosen Spiel sorgten beide Kontrahenten für gute Unterhaltung. Zierz brachte den FCL in Front, doch die SG schlug durch Tobias Stangl zurück. Zierz mit einen Doppelpack und Toni Jahne sorgten für die Vorentscheidung. Der SG zeigte eine gute Moral und Elias Hanke und Ben Willer betrieben Ergebniskosmetik.
Nach einer kurzen Pause von nur einer Stunde ging es dann weiter, doch der Veranstalter nutzte die Unterbrechung sinnvoll und sorgte mit der Beregnungsanlage doch für etwas Abkühlung, so dass die teilnehmenden Teams in den Gruppe 2 und 4 erneut beste Bedingungen vorfanden.
Gruppe 2
Diese Gruppe wurde eindeutig von der SpVgg Altenerding dominiert, denn die Veilchen gingen in allen drei Spiele als klarer Sieger vom Platz ein Torverhältnis von 19:0 unterstreicht die Überlegenheit der Semptstädter.
Auch der TSV Dorfen zog in die nächste Runde, musste sich aber gehörig strecken, um den die (SG) SV Hörlkofen/SV Wörth hinter sich zu lassen.
(SG) SV Hörlkofen/SV Wörth – SpVgg Altenerding 0:6 (0:3): Von Beginn an übernahm die SpVgg die Kontrolle und bereits nach drei Minuten sorgten Fabian Baumbach (2) und Franz Bauer für die sichere Pausenführung. Aber nach Wiederbeginn hielt die Altenerdinger Spielfreude an und ein weiterer Baumbach-Doppelpack und Roman Ragusa brachten den Kantersieg zum Auftakt.
FC Langengeisling – TSV Dorfen 0:5 (0:1): Auch der TSV startete mit viel Elan in das Turnier. Bis zur Pause hielt der FCL trotz des Rückstandes von Quirin Zwirglmaier noch gut mit. Doch im zweiten Durchgang brachen alle Dämme und Lukas Becker und Jan Tlucak (3) legten nach.
(SG) SV Hörlkofen/SV Wörth – FC Langengeisling 5:0 (2:0): Während sich die SG von der Auftaktniederlage gut erholt zeigte, kam der FCL wieder unter die Räder. Joshua Grötsch und Luis Geisler trafen vor der Pause. Anschießend erhöhten Geisler (Handstrafstoß), Florian Stangl und Bastian Borasch, so dass man punkt- und torgleich mit dem TSV Dorfen in das „Endspiel“ um Platz 2 ging.
TSV Dorfen – SpVgg Altenerding 0:6 (0:5): Böse unter die Räder kam der Dorfener Nachwuchs gegen die SpVgg. Die Veilchen nahm das Tor des Kontrahenten von Beginn an unter Dauerbeschuss und Jonas Ebert und Baumbach trafen doppelt, und ein Eigentor des TSV sorgte für den klaren Halbzeitstand. Nach der Pause nahm die Spvgg den Fuß vom Gaspedal, doch Ebert macht mit seinem dritten Tor das halbe Dutzend voll. TSV-Trainer Frank Göbl zeigte sich enttäuscht. „Eine Niederlage gegen Altenerding war zu erwarten, aber dass wir so klar verlieren, hätte ich nicht gedacht“.
TSV Dorfen – (SG) SV Hörlkofen/SV Wörth 2:0 (1:0): Nach dem letzten Spiel hellte sich der Gemütszustand von Göbl wieder auf, denn der Sieger dieser Partie kam eine Runde weiter und ein 2:0-Erfolg seines Teams, den Tore von Jakob Last und Jan Tlucak sicherstellten.
SpVgg Altenerding – FC Langengeisling 7:0 (2:0): Trotz des klaren Derbysieges haderten die Veilchen mit der schwachen Chancenverwertung. Vor allem vor der Pause war es starken FCL-Keeper Lukas Maier zu verdanken, dass man nur mit 0:2 (Tore von Uluhan Koray und Baumbach) nur mit 0:2 zurücklag. Nach der Pause zeigte sich die SpVgg konsequenter und Vinzent Zanker (3), Luke Läntzsch und Baumbach schraubten das Ergebnis deutlich nach oben.
Gruppe 4
In dieser Gruppe war die BSG das Maß aller Dinge, so dass die Vilstaler als Gruppensieger in die nächste Runde aufstiegen. BSG-Coach Thomas Braun glaubt jedoch, dass sein Team die Leistungsgrenze noch nicht erreicht hat. „Wir haben gut gespielt, aber haben noch Luft nach oben, weil wir noch nicht richtig eingespielt sind“. Daher sieht er das Erreichen des Kreisfinales als Minimalziel an.
Den zweiten Platz sicherte sich der FC Finsing, der lediglich gegen den BSG verlor, aber dennoch das Ticket für die zweite Runde löste.
TSV Isen – BSG Taufkirchen 1:4 (0:2): Schon im Auftaktmatch zeigte Taufkirchen seine Klasse. Früh eröffnete Ensar Omerovic den Torreigen, und noch vor der Pause legte Lukas Braun nach. Er war es auch der für das 3:0 sorgte. Auf den Isener Ehrentreffer (Vincent Bäumer), wusste die BSG durch Santiago Böttcher die sofortige Antwort.
FC Finsing – SV E. Berglern 4:0 (1:0): Auch der FCF startete mit einem Sieg in das Turnier, und der Zusatzpunkt ließ die Hoffnungen auf die nächste Runde ansteigen. Mit dem Halbzeitpfiff traf Louis Engelmaier zum 1:0. Einmal auf den Geschmack gekommen, erhöhte er nach der Pause, bevor dann sein Kamerad Luis Hopfner ebenfalls einen Doppelpack landete.
TSV Isen – FC Finsing 0:2 (0:1): Schon im zweiten Match sicherte sich der FCF die Fahrkarte ins nächste Turnier. Tore von Julian Waldinger und Engelmaier sorgten für die Punkte 5 – 7. Der TSV fand dagegen nicht in die Partie, so dass deren Coach Tobias Perner auch enttäuscht war. „Wir haben uns viel vorgenommen, und wollten in jedem Fall im Rennen bleiben. Dieses Ziel haben wir leider nicht erreicht, so dass leider schon früh aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind“.
SV E. Berglern – BSG Taufkirchen 0:5 (0:3): Auch Taufkirchen ließ sich nicht stoppen und erwies sich für die Eintracht aus Berglern als eine Nummer zu groß. Eldar Omerovic, Braun und Romeo Asomugha machten schon vor der Pause alles klar. Doch man ließ nicht locker und Paul Bürger sowie Kelvin Asomugha veredelten den Erfolg.
BSG Taufkirchen – FC Finsing 7:1 (4:1): Im Vergleich der bis dahin ungeschlagenen Team tat sich ein Leistungsunterschied auf, denn die BSG war in allen Belangen überlegen. Dies führte dann zu einer wahren Trefferflut, für die sich Braun (2), Ensar Omerovic (2), Kelvin Asomugha (3) verantwortlich zeigten. Den Ehrentreffer für den FCF erzielte Lenny Knöbl.
SV E. Berglern – TSV Isen 1:1 (1:0): Der TSV hätte sich gerne mit einem Sieg verabschiedet, aber selbst dieses Minimalziel wurde verfehlt. Zur Pause lief man noch einem Rückstand (Fernando Schrödl) nach, doch als Paula Pfreimbtner ausglich, hatte man noch gute Chancen, um sich mit einem Erfolg aus dem Wettbewerb zu verabschieden, doch die der Ball wollte nicht mehr ins Tor.
Die drei Schiedsrichter Helmut Gandl, Johannes Bals und Josef Daimer zeigten gute Leistungen und hatten alle fair geführten Spiele immer unter Kontrolle.
Die nächste Runde ist für den 09. Mai terminiert und als Ausrichter hat sich der SV Buch am Buchrain zur Verfügung gestellt.
Bilder vom Merkur CUP in Kirchasch

