Während bei den Buben bereits die ersten beiden Runden im diesjährigen Merkur CUP absolviert wurden, greifen am kommenden Donnerstag nun auch die Mädchen ins Geschehen ein.

Es war geplant, dass mit dem FC Langengeisling und der SpVgg Altenerding zwei Mannschaften aus dem Landkreis die heimischen Farben vertreten, doch der FCL wurde von diesem Termin überrascht. „Wir haben in der Vorrunde unsere E-Juniorinnen vom Spielbetrieb zurückgezogen und haben die verbleibenden Spielerinnen in andere Mannschaften verteilt, so dass wir davon ausgegangen ist, dass damit auch die Meldung zum Merkur CUP Makulatur ist“, erklärt D-Juniorinnentrainer Tobias Hunn die Situation.

Letztlich hat man die Teilnahme abgesagt, „weil wir leider keine Mannschaft stellen können“, war aus Kreisen des FCL zu hören. Somit spart man sich die Reise nach Wessling, wo die Vorrunde ausgetragen wird.

Die SpVgg Altenerding nimmt dagegen die lange Fahrt jedoch auf sich, weiß aber, dass man nicht über die Außenseiterrolle hinauskommt.

Trainer Stephan Mückel sieht seine Mannschaft klar in dieser Position, da sich das Team weiterhin im Aufbau befindet. Zudem fehlen wegen des Feiertags einige Spielerinnen. „Wir wollen uns trotzdem ordentlich präsentieren und das Beste aus uns herausholen“, gibt sich Mückel kämpferisch, wobei für ihn der Spaß bei seinen Mädchen ganz klar im Vordergrund stehen soll.

Mit dem FC Ottobrunn, dem SV Pullach und dem ESV Penzberg warten allerdings sehr anspruchsvolle Gegner auf die Semptstädterinnen, denn alle drei Teams sind im Mädchenfußball deutlich weiter als die SpVgg, so dass schon achtbare Ergebnisse als Erfolg zu werten wären.

Aus Altenerding Sicht wäre der Sprung in die nächste Runde wohl als große Sensation zu werten, doch die Altenerdinger Nachwuchskicker wollen diesen Wettbewerb nutzen, um wichtige Erfahrungen zu sammeln und den Spaß am Fußball nicht zu kurz kommen zu lassen.