Die A1-Junioren der SpVgg zeigten sich auch im zweiten Saisonspiel von ihrer besten Seite und ließen im Landkreisderby den Gästen aus Forstern/Hohenlinden nicht den Hauch einer Chance, so dass der deutliche 4:0-Sieg eher noch der SG schmeichelte. Während die Gäste in der Vorrunde bei der knappen 0:1-Niederlage gegen die SpVgg fast noch auf Augenhöhe agiert hatten, war diesmal ein Klassenunterschied ersichtlich. Dabei begann das Match mit einer Schrecksekunde für den Veilchen, denn schon nach einer Spielminute drohte den Hausherren der Rückstand. Nach einem langen Ball konnte die Abwehr der Gastgeber den hohen Ball nicht klären, so dass ein SG-Angreifer im Strafraum frei vor dem Tor zum Abschluss kam, doch zumindest war Keeper Senal da Silva hellwach und konnte den Ball entschärfen, ehe dann Gentian Hoti mit einem Befreiungsschlag die prekäre Situation entschärfen konnte. Nur eine Minute später kombinierten sich die Veilchen über Jannik Obermaier und Artin Recica nach vorne und als die Kugel dann bei Benjamin Veladzic im Strafraum landete, wurde er von seinem Gegenspieler von hinten gestoßen. Allerdings schloss er im Taumeln noch ab, so dass die Entscheidung des Referees, nicht auf Elfmeter zu entscheiden, wohl richtig war. Nach 23 Minuten blieb dem Unparteiischen aber keine andere Möglichkeit, als auf den Punkt zu zeigen. Nach einem schönen Pass von Recica lief Lukas Rymas von der rechten Seite in den Strafraum und als der SG-Keeper, der im Verlauf der Partie zum besten Akteur seiner Farben wurde, aus dem Tor kam, legtes der Angreifer das Leder an ihm vorbei und dem Schlussmann blieb keine andere Chance, als seinen Kontrahenten unfair zu Fall zu bringen, so dass diesmal sofort der Elfmeterpfiff ertönte. Recica übernahm die Verantwortung und schoss auf das rechte Eck, hatte dann aber sogar noch etwas Glück, denn Torhüter verfehlte das Leder nur um Zentimeter, konnte aber trotzdem den ersten Gegentreffer nicht verhindern. Dieser Treffer verlieh der SpVgg Selbstvertrauen, so dass man nun eindeutig das Zepter in der Hand hatte und die Partie eindeutig diktierte. Da sich nun auch größere Lücken in der Abwehr der Gäste auftaten, konnten die Hausherren schon zehn Minuten später die Führung ausbauen. Als der Innen- und Außerverteidiger weit auseinanderstanden, ergab sich für Obermaier die Möglichkeit, das Leder durch die Gasse zu spielen, wo Benjamin Veladzic das Zuspiel aufnahm und unhaltbar für den Keeper zum wichtigen 2:0 „einnetzte“. Fünf Minuten vor der Pause trugen die Gastgeber das Leder schön nach vorne und das Spiel von der linken auf die rechte Seite verlagert wurde, bewies Rymas eine glänzende Übersicht, denn er legte auf den gut positionierten Benjamin Veladzic ab, doch sein Schuss war ausbaufähig und sorgte für keine große Gefahr. In den letzten Minuten vor der Pause waren die Altenerdinger Kicker dem dritten Treffer deutlich näher, als die Gäste dem Anschlusstreffer, doch leider blieb zählbarer Erfolg aus, so dass man „nur“ mit einer 2:0-Führung in die Pause ging. Nach Wiederbeginn zeigten sich die Gäste dann wieder in der Offensive. Als Elias Veladzic einen langen Ball unterlief, kam der hinter ihm stehende Angreifer im Strafraum aus halbrechter Position zum Schuss, doch er jagt das Leder in die zweite Etage, so dass der wenig beschäftigte Altenerdinger Keeper da Silva auch in dieser Szene nicht eingreifen musste. Sein Gegenüber musste sich dagegen nicht über eine Unterbeschäftigung beklagen und schon im Gegenzug musste er wieder hinter sich greifen, wobei sein Vorderleute dieses Tor verschuldeten. Als die Abwehr der SG gepresst wurde, gab es sofort einen Ballverlust und als zu Pause eingewechselte Leo Würzinger an das Leder kam, sah er, dass der Torhüter noch weit vor seinem Tor stand. Er packte einen mustergültigen Heber aus und als sich die Kugel punktgenau ins Netz senkte, war die Vorentscheidung schon sehr früh gefallen. Fünf Minuten später war der Goalkeeper der Gäste schon wieder gefordert, doch mit einer starken Parade konnte er einen strammen Flachschuss von Romeo Pluntke hervorragend parieren. Zwei Zeigerumdrehungen weiter hatte der Torhüter dann das Glück des Tüchtigen. Abermals gewannen die Veilchen das Leder durch ein erfolgreiches Pressing und als Noah Tiefenbacher abzog, hatte man schon den Torschrei auf den Lippen, doch die Kugel sprang vom Pfosten zurück. Doch als der Abpraller bei Würzinger landete, schien das 4:0 perfekt, doch der Angreifer hatte sein Visier deutlich zu eingestellt. Auch die nächste Chance hatte Pluntke, konnte aber diese nicht nutzen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß erhielt Würzinger das Spielgerät auf der rechten Strafraumseite. Er spielte das Leder punktgenau ins Zentrum, und fand Pluntke, der aber die Hereingabe aus kurzer Distanz über das Gehäuse beförderte. In der 77. Minute wollte Pluntke mit aller Macht zu seinem Torerfolg zu kommen. Er unternahm einen sehenswerten Sololauf, bei dem er fünf Spieler aussteigen ließ. Als sein Schuss geblockt wurde, landete das Leder bei Würzinger und bestärkt von seinem sehenswerten Treffer zum 3:0, versuchte er erneut mit einem Lupfer zum Erfolg zu kommen. Doch diesmal hatte er etwas Pech, denn der Ball prallte nur an den Innenpfosten und landete dann in den auffangbereiten Armen des SG-Torhüters. Drei Minuten später konnten die Veilchen aber dann doch wieder zählbaren Erfolg verbuchen und dieser Treffer war sehenswert. Beim Spielaufbau schickte Würzinger den rechts durchstartenden Benjamin Veladzic auf die Reise und als der Flügelstürmer das Spielgerät punktgenau nach innen spielte, hatte Obermaier wenig Mühe, um aus wenigen Metern zum 4:0 einzuschießen. Nun rollte das Spielgerät nur noch in eine Richtung und die Platzherren wollten trotz der klaren Führung weiter nachlegen, doch das Glück stand vor allem Pluntke an diesem Tag nicht zur Seite, so dass wenige Minuten vor dem Ende wieder am Alu scheiterte. Auch die letzte Großchance lag auf Seiten der Gastgeber. Nach einem Foul an Würzinger führte der Angreifer den Freistoß schnell aus und fand den im Strafraum rechts freistehenden Rymas. Er schloss sofort ab, doch mit einer sensationellen Parade konnte der Torhüter das Leder aus dem kurzen Eck holen. Als die Kugel jedoch dann beim nachsetzenden Pluntke landete, schien das nächste Tor nur noch Formsache. Doch anstatt einzuschieben wollte, nahm der Angreifer den Ball nach an, so dass der Torhüter den Nachschuss genau auf der Linie zu fassen bekam und er das 0:5 noch verhindern konnte. Als der Schiedsrichter wenig später die einseitige Partie beendete, sah man Altenerdinger Seite in zufriedene Gesichter, denn dank einer sehr starken Leistung ließ man den Gästen keine Chance, so dass man den nächsten Spielen zuversichtlich entgegenblicken kann.

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