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Herren 1: FC Moosinning – SpVgg Altenerding 2:0

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Christoph Luberstetter , 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus (74. Nihad Mujkic), 5. Nessim Mahsas (78. Alexander Weiher), 6. Pedro Flores, 7. Leonardo Tunjic,  8. Samuel Kronthaler (83. Haki Vranovci), 9. Wiam Takruri (83. Advam de Oliveira), 10. Leart Bilalli, 11. Jannik Obermaier (67. Mario Dipalo)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
220

Spielbericht:
Ganz anderes hatten sich die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding den Jahresauftakt beim Lokalrivalen FC Moosinning vorgestellt, doch letztlich kam man nicht wie erhofft aus den Startlöchern, so dass man mit einer 0:2-Niederlage die Heimreise antreten musste.

„Wir haben es versäumt, in der ersten Halbzeit aus unserer Überlegenheit Kapital zu schlagen, denn da hätten wir mindestens einen Treffer erzielen müssen. Nach der Pause wurde Moosinning stärker und nach dem 0:1 fehlte uns die Kraft, zurückzuschlagen“, zeigte sich Trainer Pedro Locke vom Ergebnis, jedoch nicht unbedingt vom Auftritt seines Teams enttäuscht.

In der Anfangsphase gab es ein Abtasten beider Kontrahenten, und hüben wie drüber fehlte das letzte Risiko, so dass klare Tormöglichkeiten zunächst rar waren.

Erst nach 17 Minuten gab es die erste nennenswerte Szene vor dem Tor, die allerdings fast zum Führungstreffer für die SpVgg geführt hätte. Als eine Flanke auf den langen Pfosten geschlagen wurde, kam Leart Bilalli zum Kopfball, doch er hatte Pech, dass die Kugel nur an die Latte ging.

Nur eine Minute später hatte dann der Altenerdinger Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen. Als Bilalli einen langen Abschlag von Lukas Loher aufnahm, zog er eine mustergültige Flanke nach innen und fand Wiam Takruri, doch der Moosinninger Schlussmann Aaron Siegl zeigte seine Klasse und konnte mit einer starken Parade den Altenerdinger Führungstreffer verhindern.

Auch den nächsten Abschluss hatten die Veilchen, doch ein Schuss von Bilalli ging zu zentral auf das Moosinninger Gehäuse, so dass Siegl parieren konnte, doch in dieser Phase lag der Führungstreffer der SpVgg in der Luft (20.).

Nach 22 Minuten bot sich dann die Hausherren die erste Chance, denn nach einer Ecke des FCM brachte man das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, und als der Ball dann vor die Füße von Maximilian Völke fiel, hatte man Glück, dass er bei seinem Schuss das Visier etwas zu hoch eingestellt hatte.

Auch der nächste Moosininnger Eckstoß, den Tobias Killer nach innen zog, herrschte wieder Gefahr, doch mit vereinten Kräften konnte man dann doch noch klären (27.).

Im Anschluss daran verflachte die Partie etwas, denn beide Lokalrivalen ließen den Zug zum Tor vermissen, so dass es bis zum Seitenwechsel keine großartigen Gelegenheiten gab. So es mit einem torlosen Remis in die Pause und die Gastgeber konnte mit diesem Spielstand wohl etwas besser als die SpVgg leben, denn die Locke-Elf hatte die besseren Chancen, um zählbaren Erfolg zu landen.

Die Moosinninger reagierten zur Pause und brachten mit Maximilian Schmid und Mohammed zwei frische Akteure auf den Rasen, und diese Maßnahme zeigte Wirkung.

Von Beginn an wirkten die Hausherren nun frischer und nahmen das Zepter in die Hand, was dann auch schnell zur ersten dicken Chance führte. Als es nach einer Flanke zu einem Abstimmungsfehler in der Altenerdinger Defensive kam, landete die Hereingabe bei Abdame, der aber beim Abschluss die Kugel nicht richtig traf, und über das Tor schoss.

Nach 61 Minuten versuchte sich Samuel Kronthaler mit einem Fernschuss, doch auch er hatte zu hoch gezielt, so dass der Ball über den Querbalken ging.

Knapper wurde es auf der anderen Seite, als Liam Fitzpatrick nach einem Einwurf den Ball schön mit der Brust annahm, und dann sofort abzog, doch der Schuss verfehlte das lange Eck knapp, so dass es zunächst torlos blieb (67.).

Wenig später dann wieder eine gute Möglichkeit für die SpVgg. Als ein schöner Pass den am Flügel durchstartenden Bilalli erreichte, zog er den Ball sofort nach innen, doch leider verfehlte Takruri die Hereingabe um wenige Zentimeter.

In der 73. Minute klingelte es dann auf der anderen Seite und die Platzherren gingen in Front. Nach einem Pass von Maximilian Siebald aus dem rechten Halbfeld kam Marco Esposito im Strafraum zum Schuss und gegen den Flachschuss ins linke Eck konnte SVA-Schlussmann Lukas Loher nichts mehr ausrichten.

Dieser Treffer zeigte bei der SpVgg Wirkung, denn nun fehlte die Kraft, um zurückzuschlagen und man musste dem nun überlegenen Gastgeber das Kommando übergeben, was dann fast zum zweiten Gegentreffer geführt hätte. Nach einer flachen Hereingabe von Siebald kam Stefan Haas aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch mit einer glänzenden Parade hielt Loher sein Team im Spiel (77.).

Aber zehn Minuten vor dem Ende war es Hass dann doch vorbehalten, für die Vorentscheidung zu sorgen. Als Abdelaziz Abdane auf die Reise geschickt wurde, brachte er den Ball nach, wo sein Bruder Mohamed zunächst noch an Loher scheiterte. Jedoch landete der Abpraller dann bei Hass, der das Spielgerät per Kopf über die Linie drückte.

In den letzten Minuten tat sich dann nicht mehr sonderlich viel. Während bei der SpVgg der Glaube an eine Wende verloren gegangen war, kontrollierten die Ball-Schützlinge das Match, so dass es schließlich beim 2:0-Erfolg, der aufgrund der zweiten Halbzeit nicht unverdient war, des Gastgeber blieb.

Herren 3: SpVgg Altenerding – SG Reichenkirchen 3:3

0

Aufstellung:
1. Günter Zollner, 2. Florian Ammon, 3. Vitor de Oliveira Guedes (64. Ben Schiwietz), 4. Adrian Felsner (82. Yousef Takrouri), 5. Diego Baltus (46. Nobel Tesfamichael) 6. Ben Schiwietz (46. Hassan Attar), 7. Emilio Polsfuss (64. Patrick Emberger),  8. Nick-Luis Polsfuss (64. Duman Yusuf), 9. Tiago Cardante (46. Tarik Mahjoub / 82. Nick-Luis Polsfuss), 10. Miguel Cardante, 11. Yousef Takrouri (64. Ludwig Kaiser)

Torschützen:
1:0 Emilio Polsfuss (13.)
2:0 Yousef Takrouri (31.)
3:3 Yousef Takrouri (87.)

Gelbe Karten:
Vitor de Oliveira Guedes

Zeitstrafen:
Emilio Polsfuss (54. / Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:
Nach dem das erste Testspiel der dritten Mannschaft aufgrund der Absage der SG Hörlkofen/Wörth II in der letzten Woche abgesagt werden musste, stand für den B-Klassisten am Sonntag der erste Härtetest auf dem Programm und man empfing auf dem Erdinger Kunstrasenplatz den A-Klassisten SG Reichenkirchen.

In der Anfangsphase fanden die Hausherren, die kurzfristig noch einige Spieler für die zweite Mannschaft hatten abstellen müssen, keinen Zugriff auf den Gegner, so dass zunächst der Klassenunterschied zu erkennen war. Die Peis-Elf nahm sofort das Heft in die Hand und nach sieben Minuten drohte der SpVgg denn der frühe Rückstand.

Nach einer Ecke ließ man die Hereingabe passieren, so dass Florian Scharf aus kurzer Distanz völlig frei zum Abschluss. Jedoch konnte Keeper Günter Zollner mit einem Reflex abwehren und hatte dann das Glück des Tüchtigen, dass der Nachschuss von Maximilian Wenhart über das Tor ging.

Diese Großchance war für die Gastgeber dann aber eine Art Weckruf, denn fortan hielt man entschlossen dagegen und brachte die Defensive des SGR nun auch selbst in Verlegenheit.

Nach neun Minuten bot sich dann die erste gute Chance für die SpVgg. Als Emilio Polsfuss das Leder nach einer Kombination von der rechten Seite nach innen brachte, kam Schlussmann Justin Tauber vor Tiago Cardante an die Kugel, brachte aber den Ball nicht unter Kontrolle, so dass der Altenerdinger Torjäger noch zum Abschluss kam, aber das Leder haarscharf am Tor vorbeisetzte.

Aber schon die nächste Chance sollte für die Hausherren dann zu zählbarem Erfolg führen. Nach einem Ballgewinn von Adrian Felsner, der auf der ungewohnten Position des Außenverteidigers eine gute Figur abgab, lief er mit dem Ball nach vorne, und bediente den im Strafraum stehenden Tiago Cardante, der auf den besser positionierten Emilio Polsfuss weiterspielte. Dies ließ sich nicht zweimal bitten und ließ Tauber mit einem unhaltbaren Flachschuss ins lange Eck kein Abwehrchance.

Doch dann waren wieder die Gäste an der Reihe und es war Keeper Zollner zu verdanken, dass die Peis-Elf nicht zum Ausgleich kam. Nach einem überragenden Pass von Wenhart kam der im Strafraum freistehende Michael Scharf zum Abschluss, doch Zollner tauchte blitzschnell ab und konnte mit einer starken Parade glänzend retten (29.).

Die SpVgg zeigte sich effektiver und baute zwei Minuten später die Führung aus. Diesmal erhielt Yousef Takrouri im Strafraum das Leder und obwohl der gleich von mehreren Gegenspielern umringt war, ließ er sich nicht vom Ball trennen und zog dann unverhofft aber, sos dass Ball zum 2:0 den Weg ins Netz fand.

Nach diesem Treffer überließen die Veilchen aber dem Gast dann wieder die Initiative, so dass nun der Anschlusstreffer in der Luft lag. Nach einer schönen Kombination kam Scharf im Strafraum zum Schuss, doch abermals war Zollner zur Stelle und lenkte das Spielgerät mit den Fingerspitzen über die Latte.

Als Vitor de Oliveira Guedes, der ein sehr starkes Debüt gab, das Leder aus der Gefahrenzone köpfte, schien die Gefahr gebannt. Allerdings brachte Reichenkirchen den Ball nochmal ins Zentrum, und dabei übersah man den im Zentrum völlig freistehenden Wenhard, der auf den besser positionierten Scharf ablegte, so dass der Angreifer wenig Mühe hatte, auf 1:2 zu verkürzen.

In der Halbzeit wurde auf beiden Seiten kräftig gewechselt, so dass es etwas Zeit bedurfte, bis der Spielfluss wieder zu Stande kam. In der Zeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das wenig klare Torraumszenen bot.

In der 59. Minute musste der bis dahin sehr quirlige Emilio Polsfuss nach einem groben Foulspiel für 10 Minuten vom Feld, doch diese numerische Überlegenheit konnten die Gäste nicht nutzen, so dass Reichenkirchen kaum zu gefährlichen Abschlüssen kam.

Doch kaum waren die Gastgeber wieder komplett, fing man sich dann doch das 2:2. Nach einem schönen Pass in die Tiefe konnte man Wenhart nicht mehr am Torschuss hindern, und auch der aus seinem Tor kommende Zollner blieb chancenlos.

Zwölf Minuten vor dem Ende drohte den Veilchen dann der Rückstand. Als man sich spielerisch aus einer Pressing-Situation lösen wollte, wurde Schlussmann Zollner bei einem riskanten Rückpass unter Druck gesetzt. Dabei sprang ihm das Leder etwas zu weit vom Fuß, so dass Jakob Strobel zum Schuss kam, doch der Winkel war sehr spitz, so dass er zum Glück nur in Außennetz traf.

Im Gegenzug brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Als Yusuf Duman etwa 20 Meter vor dem Tor an die Kugel kam, bewies der Routinier eine glänzende Übersicht und legte auf den rechts freistehenden Patrtick Emberger ab, doch sein Schuss ging leider zu zentral auf das SGR-Gehäuse, Torhüter Manuel Schmid per Faustabwehr klären konnte.

In der 81. Minute musste man bei der SpVgg dann tief durchatmen. Als man nach einem Pass in die Spitze nicht entscheidend klären konnte, legte ein Stürmer den Ball in die Mitte, wo Strobel frei zum Schuss kam, aber das Tor knapp verfehlte.

Drei Minuten später kam dann Takouri nach schönem Pass von Miguel Cardante aus 18 Metern zum Schuss, doch die Kugel rauschte etwa einen halben Meter über das Tor.

Nun wollten beide Teams den Sieg und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

Zunächst hatten die Veilchen den Führungstreffer auf den Schlappen, denn nach einem mustergültigen Zuspiel von Takouri hatte Nick-Luis Polsfuss nur noch den SGR-Keeper vor sich, doch sein Schuss ging um wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

Besser machten es die Gäste und erzielten drei Minuten vor dem Schusspfiff den vermeintlichen Siegtreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite spielte Wenhart das Leder nach innen, wo man Joel Biedermann zu viel Raum bot. Er ließ sich nicht zweimal bitten und brachte sein Team mit einem unhaltbaren Schuss erstmals in Front.

Aber die SpVgg war um eine passende Antwort nicht verlegen und holte schon im Gegenzug zum Konter an. Nach einem überragenden Pass von Miguel Cardante ließ sich Takrouri nicht zweimal bitten und schloss trocken zum 3:3 ein.

In der etwa fünfminütigen Nachspielzeit wollten beide Teams den Sieg erzwingen und es ergaben sich hüben wie drüber noch prekäre Situation, doch der Lucky-Punch war keinem der beiden Kontrahenten vergönnt, so dass man sich verdient mit einem Remis voneinander trennte.

Herren 1: TV Geisenhausen – SpVgg Altenerding 2:2

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Nessim Mahsas , 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (43. Nihad Mujkic), 5. Haki Vranovci (46. Mario Dipalo), 6. Jannik Obermaier, 7. Leonardo Tunjic,  8. Solomon Effiong, 9. Joshua Goodluck (58. Advam de Oliveira), 10. Leart Bilalli, 11. Wiam Takruri

Torschützen:
1:1 Wiam Takruri (29.)
1:2 Leart Bilalli (45. + 3)

Gelbe Karten:
Mario Dipalo

Zeitstrafen:
Leart Bilalli (22. / Reklamieren)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Mit einem Teilerfolg haben die Bezirksligakicker der SpVgg ihre Vorbereitung abgeschlossen. Bei der Generalprobe vor dem Punktspielauftakt am kommenden Samstag beim Lokalrivalen FC Moosinning gab es beim niederbayerischen Bezirksligisten TV Geisenhausen ein 2:2-Remis – ein Spiel, das alles zu bieten hatte: frühe Nackenschläge, starke Reaktionen, Aluminiumtreffer und ein unglückliches Eigentor.

Früher Rückstand – und die richtige Antwort

Bereits nach einer Minute musste die SpVgg tief durchatmen. Michael Eller lief nach einem Steckpass allein auf Lukas Loher zu, setzte den Heber aber nur an den Pfosten. Sechs Minuten später klingelte es dann doch: Eine scharfe Flanke von Eller fand Lorenz Obermeier, der zur frühen Führung für die Gastgeber einschob (7.).

Die Locke-Schützlinge brauchten einen Moment, um sich zu sortieren. Viele Fehlpässe störten zunächst den Spielfluss, Geisenhausen kam immer wieder zu guten Umschaltmomenten – spielte diese jedoch nicht konsequent aus. In Unterzahl (Zeitstrafe gegen Bilalli, 22.) überstand die SpVgg eine brenzlige Phase mit etwas Glück, als Mario Ulbrich frei vor Loher vergab.

Und dann kam die passende Antwort: Nach starker Einzelaktion von Solomon Effiong legte dieser von der Grundlinie zurück auf Wiam Takruri, der aus zwölf Metern trocken zum 1:1 vollendete (29.).

Bitterer Moment – und Führung vor der Pause

Aber nach dem Ausgleich dann der nächste Dämpfer: Marco Baumann musste nach einem Foul mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld. An dieser Stelle: Gute Besserung und schnelle Genesung!

Kurz vor der Pause drehte die SpVgg das Spiel. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kombinierten sich Takruri und Bilalli stark durch, ehe Bilalli aus kurzer Distanz durch die Beine von Keeper Soffietti zur 2:1-Halbzeitführung einschob.

Dominanz ohne Ertrag

Nach dem Seitenwechsel war die SpVgg das aktivere Team. Josh Goodluck scheiterte per Kopf an einer starken Parade von Soffietti (55.), Mario Dipalo zielte wenig später zu zentral. Die Semptstädter hatten nun deutlich mehr Ballbesitz und Spielkontrolle – doch der dritte Treffer wollte trotz Überlegenheit nicht fallen.

Das sollte sich rächen: Zehn Minuten vor Schluss führte eine unglückliche Aktion zum 2:2. Ein Querpass eines Angreifers sprang Bello Ridwan ans Bein und von dort ins eigene Netz – bitterer geht’s kaum.

Offener Schlagabtausch in der Schlussphase

In der hektischen Schlussphase hatten beide Teams den Siegtreffer auf dem Fuß. Goodluck (85.) und de Oliveira per Kopf nach Ecke vergaben für die SpVgg. Auf der Gegenseite rettete erst der Pfosten nach einem Freistoß von Daniel Stich – Loher wäre wohl geschlagen gewesen.

Am Ende blieb es beim insgesamt gerechten Remis.

Stimmen zum Spiel

„Das Spiel war etwas zerfahren, was aber nicht verwunderlich war, weil uns doch einige Spieler fehlten. Grundsätzlich war der Test aber positiv, denn wir haben nochmal was für die Fitness getan, so dass ich denke, dass wir für den Punktspielauftakt gut gerüstet sind“, analysierte Pedro Locke realistisch.

Fazit

Kein perfekter Auftritt, aber ein intensiver Härtetest mit wichtigen Erkenntnissen. Moral bewiesen, spielerisch phasenweise überzeugt – und körperlich nochmal ans Limit gegangen. Jetzt zählt’s: Am Samstag wartet mit dem FC Moosinning direkt ein echtes Derby. Und da geht es nicht um Teilerfolge, sondern um Punkte.

Herren 2: SpVgg Altenerding – TSV Grüntegernbach 1:3

0

Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Patrick Lisiwicz, 3. Kirubel Getnet, 4. Julian Topf, 5. Hussein Bahlak, 6. Simon Wolf, 7. Christian Schulz, 8. Sadam Ibrahim, 9. Tiago Cardante (76. Tarik Mahjoub), 10. Amar Husic, 11. Rene Feuker

Torschützen:
1:1 Kirubel Getnet (29.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:
Spielbericht folgt

Herren 1: SpVgg Landshut – SpVgg Altenerding 4:1

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ajdin Nienhaus (57. Alexander Weiher), 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (85. Johannes Dangl), 5. Christoph Luberstetter (85. Lukas Rymas), 6. Pedro Flores (85. Haki Vranovci), 7. Leonardo Tunjic (85. Advam de Oliveira),  8. Samuel Kronthaler, 9. Mario Dipalo (57. Jannik Obermaier, 10. Leart Bilalli, 11. Wiam Takruri (78. Solomon Effiong(

Torschützen:
1:1 Leonardo Tunjic (42. / Foulelfmeter / Wiam Takruri)

Gelbe Karten:
Mario Dipalo

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding mussten sich im Testspiel beim Landesligisten SpVgg Landshut mit 1:4 geschlagen geben. Das Ergebnis wirkt wirkt am Ende deutlich – spiegelt den Spielverlauf jedoch nur teilweise wider, denn vor allem im ersten Durchgang agierten die Veilchen mindestens auf Augenhöhe, doch zahlreiche hochkarätige Chancen ließen die Locke-Schützlinge liegen, so dass man sich nicht für den Aufwand belohnte.

Erste Halbzeit: Chancenplus und Elfmeter-Tor

Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und gingen bereits nach vier Minuten in Führung. Als die Ajdin Nienhaus einen langen Ball der Spiele falsch eingeschätzt hatte, konnte man nicht entscheidend klären. So kam die Kugel zu einem Landshuter Akteur, der dann nach außen auf Alexander Ruppel, der dann frei auf das Tor zulief. Den ersten Versuch konnte man noch blocken, doch Ruppel bekam die zweite Chance, die er dann konsequent und unhaltbar für Schlussmann Lukas Loher zur frühen Führung seiner Farben nutzte.

Aber die Locke-Schützlinge ließen sich davon nicht beeindrucken und reagierten sehr gut. Die Gäste übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich klare Torchancen, doch Wiam Takruri, Mario Dipalo, Pedro „Junior“ Flores sowie Leonardo Tunjic vergaben teils hundertprozentige Möglichkeiten, so dass man sich belohnte. „Allein in der ersten Hälfte hätten wir drei Tore machen müssen“, trauerte Coach Pedro Locke dem Chancenwucher nach.

Aber kurz vor dem Pausenpfiff gelang dann zumindest eine „kleine“ Belohnung. Nach einem Foul an Takruri zeigte der Unparteiische sofort auf den Punkt, und Tunjic stellte sich der Verantwortung und ließ dem Landshuter Schlussmann Jakob Wurzer keine Chance, und verwandelte zum 1:1

Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeit – aus Altenerdinger Sicht mit dem Gefühl, eigentlich mehr aus der ersten Hälfte hätte mitnehmen zu müssen.

Zweite Halbzeit: Landshut effizienter

Direkt nach Wiederanpfiff folgte der nächste Rückschlag. Erneut war es ein langer Ball, Diesmal verlor Christoph Luberstetter den entscheidenden Zweikampf, so dass sein Kontrahent alleine auf das Tor zulaufen konnte. Er agierte dann sehr mannschaftsdienlich, legte quer auf den mitlaufenden Florian Weissenbach, der wenig Mühe hatte, sein Team wieder in Führung zu bringen.

In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Altenerding zwar gut dagegen hielt, aber nicht mehr so zwingend wie im ersten Durchgang war, so dass die ganz klaren Chancen nun fehlten.

Landshut präsentierte sich nun deutlich stabiler und nutzte seine Möglichkeiten konsequenter, doch erst in den letzten zehn Minuten machte der Landesligist dann alles klar.

Das 3:1 fiel nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite und bei einer Flanke ins Zentrum stand die SpVgg sehr schlecht, so dass Luan Gashi sogar noch die Zeit hatte, die Hereingabe anzunehmen, ehe er dann sicher zum erfolgreichen Abschluss kam (80.).

Auch dem Endstand zum 1:4 ging ein ähnlicher Spielzug voraus, denn erneut konnte man eine Flanke vom rechten Flügel nicht entscheidend klären und man konnte den Einschlag nur noch durch ein Foulspiel verhindern, so dass nun den Hausherren eine Strafstoß zugesprochen wurde. Tobias Sterr nahm sich der Sache an und ließ Loher keine Abwehrchance (82.)

Fazit des Trainers

Auch wenn das Ergebnis letzten Endes doch noch klar zu Gunsten des Favoriten ausblieb, zeigte sich Trainer Pedro Locke nicht enttäuscht, sondern ordnete die Partie sachlich ein:
„In der ersten Halbzeit haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt und uns zahlreiche klare Chancen erarbeitet, die wir leider nicht nutzen konnten. Nach der Pause war Landshut besser als wir und hat seine Qualitäten gezeigt und haben vor allem unsere Fehler eiskalt ausgenutzt“. Der Sieg der Gastgeber gehe daher in Ordnung – wenn auch vielleicht um ein bis zwei Tore zu hoch.

Unterm Strich bleibt für die SpVgg Altenerding die Erkenntnis, dass man gegen einen Landesligisten phasenweise absolut auf Augenhöhe agieren konnte. Die Effizienz vor dem Tor und die Konsequenz in den entscheidenden Defensivmomenten werden jedoch die zentralen Punkte sein, an denen in den kommenden Wochen gearbeitet werden muss.

Herren 2: SpVgg Altenerding – FC Lengdorf II 2:0

0

Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Patrick Lisiewicz (46. Florian Ammon), 3. Noh Tesfamichael (46. Sadam Ibrahim), 4. Alexander Schwarz (46. Nick-Luis Polsfuss) 5. Hussein Bahlak (63. Patrick Lisiewicz), 6. Amar Husic (63. Yousef Trakouri), 7. Yousef Takouri (46. Emilio Polsfuss),  8. Felix Wöginger, 9. Simon Wolf (72. Noh Tesfamichael),  10. Julian Topf, 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
1:0 Kirubel Getnet (40.)
2:0 Emilio Polsfuss (70.)

Gelbe Karten:
Noh Tesfamichael

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Im ersten Testspiel zeigten die Kreisklassenkicker der SpVgg im Vergleich gegen den FC Lengdorf II durchaus gute Ansätze, so dass der 2:0-Erfolg gegen den A-Klassisten auch den Kräfteverhältnissen entsprach.

Freilich musste Trainer Matthias Foltin bei der Aufstellung noch stark improvisieren, denn zahlreiche Akteure standen im Auftaktmatch im Jahr 2026 noch nicht zur Verfügung, so dass fünf Akteure aus dem Kader der dritten Mannschaft den dünnen Kader auffüllten, und ihren Anteil zum Erfolg beitrugen.

Die Hausherren übernahmen von Beginn an das Kommando und erarbeiteten sich rasch ein spielerisches Übergewicht, so dass sich das Geschehen überwiegend in der Hälfte des FCL abspielte.

Allerdings fehlten zunächst die ganz dicken Chancen, was auch daran lag, dass die Abläufe nach nur einer Trainingseinheit auf dem Rasen noch nicht wie gewohnt abliefen. Man kam zwar mehrmals aussichtsreich nach vorne, doch ungenaue Pässe im letzten Drittel sorgten dafür, dass die Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt wurden.

Trotz allem hätte man durchaus in Front gehen können, doch gut getretene Ecke fanden nie den gewünschten Abnehmer, was auch daran lag, dass die einlaufenden Akteure nicht entschlossen auf einen Torerfolg aus waren.

So auch nach 23 Minuten, als Yousef Takouri einen Eckstoß scharf nach innen brachte und als Julian Topf an den Ball kam, drehte es sich vom Ball weg. Zwar prallte die Kugel auf seinen Rücken, doch der Ball ging dann ca. einen Meter am Tor vorbei.


Drei Minuten später führte ein individueller Fehler des Lengdorfer Lukas Hibler zur bis dahin besten Chance der SpVgg. Als Topf einen fatalen Fehlpass des Abwehrspielers abfing, spielte er sofort in die Tiefe auf den freistehenden Kirubel Getnet. Der Angreifer drang in den Strafraum ein, doch bei seinem Schuss brachte ein Abwehrspieler noch sein Bein dazwischen, so das das Spielgerät knapp am Gehäuse vorbeiging.

Zehn Minuten vor der Pause hätte der SVA-Akteur erneut den Führungstreffer auf dem Schlappen. Nach einem Angriff über die rechte Seite nahm Amar Husic ein Zuspiel von Felix Wöginger auf und spielte dann in den Lauf von Getnet, der dann aus spitzem Winkel frei auf das Tor zulief.  Anstatt nach innen zu spielen, versuchte er sich selbst mit dem Abschuss, doch leider ging sein Schuss knapp am langen Eck vorbei.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter näherten sich die Gäste dann erstmals gefährlich dem Tor der SpVgg an, doch zum Glück verfehlte Jakob Altmann eine Freistoßhereingabe aus dem rechten Halbfeld um Haaresbreite, so dass das Leder unberührt ins Toraus ging.

Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel sollte dann doch die verdiente Führung gelingen. Als die Lengdorfer über die linke Seite einen Angriff nach vorne trugen, und versuchten das Leder in die Mitte zu schlagen, kam Takouri mit dem Kopf an das Leder. Als der Ball dann beim gut spielenden Husic landete, spielte dieser sofort hinter die weit aufgerückte Abwehr des FCL, so dass Getnet nur noch den Lengdorfer Schlussmann Matthias Besser vor sich hatte, diesem aber mit einem Schuss ins linke Eck das Nachsehen ließ.


Vier Minuten nach Wiederbeginn hätte man den Vorsprung dann fast ausgebaut, doch ein satter 23 Meter-Schuss von Topf landete nur am Torpfosten.

Auch in der Folgezeit blieben die Veilchen überlegen und kamen nach 61 Minuten zur nächsten vielversprechenden Möglichkeit. Abermals war es Husic, der mit einem mustergültigen Pass den zur Halbzeit eingewechselten Emilio Polsfuss überragend in Szene setzte. Als der Youngster frei vor Besser auftauchte, hatte man schon den Torschrei auf den Lippen, doch mit einer starken Parade hielt der FCL-Keeper sein Team im Spiel.

Aber 20 Minuten vor dem Ende trug sich der Angreifer dann doch in die Torschützenliste ein. Nach einem Angriff über die rechte Seite zog er nach innen und feuerte dann aus etwa 20 Metern einen satten Schuss ab und gegen den im einschlagenden Ball konnte Besser nichts mehr ausrichten.

Drei Minuten später wäre den Gästen dann fast der Anschlusstreffer gelungen. Als die SVA-Defensive bei einem Angriff über die rechte Seite das nötige Abwehrverhalten vermissen ließ, kam der Ball ins Zentrum, wo Tobias Baumgärtel an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, aber das Tor knapp verfehlte.

Dann waren wieder die Foltin-Schützlinge an der Reihe und als ein Zuspiel von Takouri den freistehenden Getnet erreichte, lag das nächste Tor in der Luft, doch ein Abwehrspieler des FCL blockte noch entscheidend ab, so dass das Leder über den Querbalken ging.

Auch die nächste Chance bot sich Getnet. Nach einem Zuspiel von Topf ließ der technisch versierte Angreifer zwei Abwehrspieler gekonnt stehen, und hatte dann nur noch den Torhüter vor sich, der aber mit einer tollen Parade den dritten Gegentreffer verhindern konnte.

Fünf Minuten vor dem Ende hätte es dann um ein Haar auf der anderen Seite geklingelt. Als eine Freistoßflanke von der rechten Seite mit dem Kopf ins Zentrum verlängert wurde, schlug der völlig freistehende Moritz Hertel am Ball vorbei. Allerdings war die Gefahr noch nicht gebannt, denn das Leder landete bei Vinzenz Stangl, doch dessen 14 Meter-Schuss wurde Patrick Lisiewicz erfolgreich abgeblockt.

Die letzte Chance in diesem Match lag dann nochmal auf Seiten der Gäste. Nachdem sich Vitus Stangl im Zweikampf gegen Sadam Ibrahim behauptet hatte, kam er frei vor Torhüter Jonas Pamer zum Abschluss, doch der Altenerdinger Schlussmann war trotz der eisigen Temperaturen noch nicht „eingefroren“ und konnte dank einer starken die „Null“ halten.

Weitere Bilder vom Spiel

Herren 1: SpVgg Altenerding – SV Waldperlach 2:2

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ajdin Nienhaus (79. Nihad Mujkic), 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (79. Lukas Rymas), 5. Alexander Weiher (65. Johannes Dangl), 6. Pedro Flores (70. Jannik Obermaier), 7. Leonardo Tunjic (80. Advam Oliveira),  8. Samuel Kronthaler, 9. Solomon Effiong (46. Mario Dipalo), 10. Leart Bilalli, 11. Wiam Takruri (46. Joshua Goodluck)

Torschützen:
1:2 Leonardo Tunjic (39.)
2:2 Leonardo Tunjic (52.)

Gelbe Karten:
Mario Dipalo

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Ein auf hohem Niveau stehendes Spiel zwischen den beiden Bezirksligisten SpVgg Altenerding und SV Waldperlach fand keinen Sieger, denn die beiden Kontrahenten trennten sich mit einem letztlich verdienten 2:2-Remis voneinander.

Trainer Pedro Locke sprach von einem sehr starken Gegner, der vor allem durch sehr hohes Pressing überzeugen konnte. Dadurch wurden die Aufbauversuche der SpVgg sehr oft schon im Ansatz gestört, was manchmal auch zu frühen Ballverlusten führte.

Dies wusste Waldperlach schon nach elf Minuten zu nutzen, denn nach einem Abspielfehler im Mittelfeld konterten die Gäste blitzschnell nach vorne und als der im Zentrum stehende Ridwan Bello seinem im Rücken stehenden Gegenspieler aus den Augen verlor, nutzte Zoran Dimitrijevic seine Chance und ließ Schlussmann Lukas Loher keine Abwehrmöglichkeit.

„Wir haben in dieser Phase gar nicht schlecht gespielt, und konnten der Forechecking von Waldperlach oft gut umspielen, aber leider gab es dann doch immer wieder Ballverluste, die vom Gegner eiskalt bestraft wurden“, analysierte Locke.

So fiel auch der zweite Gegentreffer nach ähnlichem Muster. Diesmal ging die Kugel im Zentrum verloren und nach einem Pass auf den Flügel umspielte Asaad Khalil seinen Kontrahenten Ajdin Nienhaus, ehe er dann aus extrem spitzem Winkel mit einem fulminanten Schuss unter die Latte auf 2:0 stellte.

Die Gastgeber agierten auch in dieser Phase nahezu auf Augenhöhe, doch die zwingenden Chancen blieben aus.

Die beste Chance hatte noch Wiam Takruri, der nach einem schönen Steckpass von Samuel Kronthaler von außen frei auf das Tor zuging, und aus spitzem Winkel aussichtsreich abzog, doch mit einer tollen Parade konnte der Waldperlacher Schlussmann Hugo Kaiser parieren.

Aber sechs Minuten vor der Pause konnte der Keeper den Anschlusstreffer dann doch nicht mehr verhindern. Nachdem man sich aus der eigenen Defensive gut gelöste hatte, zog Kronthaler mit dem Ball am Fuß nach innen, so dass die Kugel über die Zwischenstation Marco Baumann auf dem linken Flügel bei Leart Bilalli landete.

Der Torjäger brachte das Spielgerät schließlich ins Zentrum und fand den am Fünfer lauernden Leonardo Tunjic, der die Hereingabe dann zum 1:2-Halbzeitstand per Kopf in die Maschen beförderte.

Nach Wiederbeginn wurden die Veilchen dann zwingender und erarbeiteten sich ein Übergewicht, so dass die Gäste nun nur noch sporadisch nach vorne kamen, dabei aber wenig Gefahr ausstrahlten, denn die Hereingabe vor das Altenerdinger Tor landeten meistens in den Armen von Schlussmann Loher.

Das Engagement wurde dann sehr schnell mit zählbarem Erfolg belohnt, dann nach 52 Minuten kam man zum Ausgleich. Diesmal kam Joshua Goodluck auf dem rechten Flügel nach einer Kombination mit Kronthaler an das Leder. An der Grundlinie angekommen düpierte er noch seinen Gegenspieler, legte dann nach innen, wo Tunjic diesmal am Elfmeterpunkt der Abnehmer war, und mit seinem zweiten Treffer für den Ausgleich sorgte.

Im weiteren Verlauf waren die Platzherren dem Sieg näher, hatten dabei aber bei einem Fernschuss von Baumann Pech. Zudem fanden Bilalli und Pedro Flores bei Hereingabe vom Flügel den passenden Abnehmer, so dass der Aufwand nicht zählbar belohnt wurde und es beim Remis blieb.

Trotz allem fiel das Fazit von Locke sehr positiv aus. „Es war ein sehr gutes Testspiel gegen einen starken Gegner. Sowohl mein Kollege als auch ich waren mit dem Test sehr zufrieden und so kann es gerne weitergehen“.

E1-Junioren: Erst im letzten Gruppenspiel verliert man das Halbfinale aus den Augen

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Große Erwartungen, frühes Aus: Landkreis-Teams scheitern knapp am Halbfinale

Mit großen Hoffnungen und gleich vier Vertretern war der Landkreis Erding zum Hallenkreisfinale Donau/Isar der D-Junioren nach Schwaig gereist. Am Ende jedoch blieb den heimischen Teams der Einzug ins Halbfinale verwehrt – für alle Erdinger Mannschaften war bereits nach der Vorrunde Schluss. Dabei schnupperten sowohl die SpVgg Altenerding als auch der FC Herzogstadt bis zum letzten Gruppenspiel am Weiterkommen, scheiterten jedoch denkbar knapp.

Für den gastgebenden FC Schwaig begann das Turnier ernüchternd. Bereits im Auftaktspiel wurde deutlich, wie hoch die Hürden an diesem Tag hängen sollten. Gegen den späteren Halbfinalisten SE Freising waren die Sportfreunde chancenlos und unterlagen deutlich mit 0:4 – ein Dämpfer für die anfängliche Euphorie. Auch in den weiteren Partien zeigte sich die Stärke der Konkurrenz: Niederlagen gegen den FC Gerolfing (0:2), den SV Manching (0:5) und den FC Herzogstadt (0:3) bedeuteten am Ende Rang sechs in der Gruppe. Im Spiel um Platz neun keimte nochmals Hoffnung auf ein versöhnliches Ende auf, doch trotz des ersten Turniertreffers von Luiz da Silva musste man sich der FT Ingolstadt-Ringsee knapp mit 1:2 geschlagen geben. „Wir als Ausrichter nicht sportlich qualifiziert und leider daher deutlich unterlegen. Nur im Platzierungsspiel wäre ein Sieg drin gewesen“, zog Trainer Manuel Brunner ein ehrliches Fazit.

Der FC Herzogstadt startete ebenfalls mit einer Niederlage ins Turnier, zeigte dabei aber bereits, dass man konkurrenzfähig war. Gegen den SV Manching hielt man gut dagegen, erspielte sich zahlreiche Chancen, doch es fehlte das Quäntchen Glück – ein Treffer kurz vor Schluss blieb aus, die 0:1-Niederlage sollte sich später als besonders bitter erweisen. Im zweiten Spiel belohnte sich die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Baris dann für ihren Aufwand und feierte einen knappen, aber verdienten Sieg. Das goldene Tor erzielte Cezar Bordean mit einem wunderbaren Schuss ins Kreuzeck Im Derby gegen den FC Schwaig setzten sich die Herzogstädter schließlich souverän mit 3:0 durch und hielten sich damit alle Optionen offen. Abermals war Bordean unter den Torschützen und zudem trafen Samuel Erdmann und Noel Petrosino in die Maschen. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen den punktgleichen SE Freising musste ein Sieg her, da die Domstädter das um einen Treffer bessere Torverhältnis hatten. Trotz klarer Überlegenheit und Chancen im Minutentakt, schaffte es Herzogstadt nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. Während Freising das torlose Remis frenetisch bejubelte, schlichen die Baris-Schützlinge mit hängenden Köpfen aus der Halle – ein Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlte.

In Gruppe B vertraten die SpVgg Altenerding und der TSV Wartenberg die Landkreisfarben. Der TSV startete unglücklich, aber mutig ins Turnier. Gegen den späteren Finalisten SVA Palzing agierte man auf Augenhöhe, musste sich jedoch knapp geschlagen geben – ein Pfostentreffer von Lukas Engl stand sinnbildlich für das fehlende Glück. Auch gegen Turnierfavorit DJK Ingolstadt hielt Wartenberg stark dagegen, unterlag jedoch erneut mit 0:1. Mit einem verdienten 2:0-Erfolg gegen die FT Ingolstadt-Ringsee meldete sich der TSV zwar zurück, doch im abschließenden Landkreisderby gegen Altenerding reichte ein torloses Remis nicht mehr zum Weiterkommen.

Für die SpVgg Altenerding begann das Turnier mit einem echten Wechselbad der Gefühle. Gegen Ingolstadt-Ringsee lag man früh mit 0:2 zurück, kämpfte sich aber mit einem Doppelschlag von Franz Bauer eindrucksvoll zurück. Sieben Sekunden vor der Sirene sorgte schließlich Finn Ley per Kopf nach einer Ecke für den umjubelten 3:2-Siegtreffer. Auch im nächsten Spiel gegen die DJK Ingolstadt war man nahe am zweiten Erfolg: Ein sehenswerter Fernschuss von Jonas Ebert brachte die Veilchen in Führung, doch 13 Sekunden vor dem Ende fiel noch der Ausgleich. Im Landkreisderby gegen Wartenberg hätte man einen großen Schritt in Richtung Halbfinale machen können, doch die Chancenverwertung war ungenügend, so dass man sich mit einem torlosen Remis begnügen musste. So kam es gegen den SVA Palzing zum alles entscheidenden Gruppenspiel. Altenerding war zum Siegen verdammt, glich nach Palzings Führung durch Ebert nochmals aus, riskierte in der Schlussphase alles – doch der Mut wurde nicht belohnt. Ohne Torhüter kassierte man noch den entscheidenden Gegentreffer und schied aus.

Im Spiel um Platz fünf kam es zur Neuauflage des Endspiels im Sparkassen-Cup, bei dem der FC Herzogstadt erneut das bessere Ende für sich hatte und sich mit 2:0 gegen die SpVgg Altenerding durchsetzte. Der FCH war spielbestimmend, so der Sieg, für de Tore von John Baris und Oliver Szeleczky sorgte, verdient war. Der TSV Wartenberg beendete das Turnier nach einem 1:2 gegen den FC Gerolfing auf Rang acht.

Für das Bezirksfinale am 15. Februar in Mammendorf qualifizierten sich der SV Manching sowie die beiden Finalisten SVA Palzing und DJK Ingolstadt. Auch wenn kein Landkreis-Team mehr vertreten ist, bleibt die Erkenntnis: Die Erdinger Nachwuchsmannschaften hielten mit der starken Konkurrenz gut mit – und am Ende fehlten nur Kleinigkeiten zum großen Wurf.

Für der hervorragende Ausrichtung gebührt dem FC Schwaig ein großes Lob, und auch die hervorragende Organisation im Vorfeld durch den Jugend-Spielgruppenleiter Thomas Spahr rundete ein tolles Event entsprechend ab.

Weitere Bilder vom Turnier

 

Herren 1: SV Helios Daglfing – SpVgg Altenerding 5:0

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Ajdin Nienhaus, 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (46. Pedro Flores), 5. Kirubel Getne (61. Wiam Takruri), 6. Nihad Mujkic, 7. Lukas Rymas,  8. Jannik Obermaier, 9. Solomon Effiong, 10. Johannes Dangl (61. Mario Dipalo), 11. Joshua Goodluck

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Nihad Mujkic
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
65

Spielbericht:
Einen Tag nach dem 4:2-Erfolg stand für die Bezirksligamannschaft der SpVgg Altenerding schon der nächste Test auf dem Programm und die Locke-Elf gastierte beim Münchner Kreisligisten SV Helios Daglfing, und man dort mit 0:5 kräftig unter die Räder.

Schon nach fünf Minuten drohte der SpVgg der erste Gegentreffer, denn die Hereingabe von Alexander Bräckle, die auf den kurzen Pfosten gezogen wurde, stand Jannik Obermaier zum Glück goldrichtig und konnte den Ball von der Linie köpfen.

Aber nach zwei Minuten später sollten die Daglfinger dann doch in Front gehen. Nach einem Foul von Solomon Effiong blieb der daraus resultierende Freistoß in der Altenerdinger Abwehrmauer hängen. Allerdings landete der Abpraller genau vor den Füßen von Bräckle, der dann Maß nahm und unhaltbar für Keeper Senal de Silva die Kugel im Netz versenkte.

Obwohl die Gastgeber anfangs spielbestimmend waren, wären die Semptstädter dann nach 18 Minuten fast zum Ausgleich gekommen. Nach einem Foul an Lukas Rymas auf der rechten Seite brachte Marco Baumann den Ball in Richtung kurzer Pfosten. Als sich Schlussmann Luca Aulbach etwas verschätzt hatte, kam Joshua Goodluck an den Ball, doch er traf die Hereingabe nur mit der Schulter, so dass daraus kein Kapital geschlagen werden konnte.

Als die Gäste dann besser in die Partie fand, führte ein individueller Fehler von Keeper de Silva zum zweiten Gegentreffer. Nach einem Rückpass wollte der Youngster den Ball wieder ins Spiel bringen. Doch der Versuch misslang, denn sein Abspiel landete genau in den Füßen von Ediz Ofli, der das Geschenk dankbar annahm und zum 2:0 ins leere Tor einschoss (21.).

Vier Minuten später dann die nächste dicke Chance für Helios. Nach einer Flanke kam ein Akteur der Gastgeber zum Kopfball, doch Ridwan Bello stand an richtigen Fleck, unn konnte auf der Linie für den bereits geschlagenen de Silva klären.

In der Folgephase stellte Daglfing das agilere Team und man war auch in den Zweikämpfen präsenter, so dass die Platzherren mehr vom Spiel hatten.

Dies sollte nach 35 Minuten in einen weiteren Treffer zum 3:0 münden, wobei diesem Tor ein unnötiges Foulspiel knapp außerhalb des Strafraumes vorausging. Benjamin Maierhofer nutzte die Gelegenheit und profitierte bei seinem Versuch schließlich auch noch von der falsch stehenden Abwehrmauer, so dass er mit seinem Schuss für den nächsten zählbaren Erfolg sorgte (29.).

Aber die Platzherren hatten ihren Torhunger noch nicht gestillt und erhöhten sechs Minuten vor dem Seitenwechsel auf 4:0. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte war die Rückwärtsbewegung bei der SpVgg zu langsam, so dass sich der Gastgeber bis an den Strafraum durchkombinieren konnte, wo Ofli aus ca. 18 Metern genau Maß nahm, und de Silva erneut das Nachsehen ließ.

Und es hätte für die Gäste fast noch schlimmer kommen können. Abermals unterlief der SpVgg ein fataler Abspielfehler im Spielaufbau. Als die Kugel dann Bräckle landete, ging der Angreifer noch an Ajdin Nienhaus vorbei, und zog dann stark ab, doch diesmal hatte die SpVgg Glück, dass der Ball knapp am langen Eck vorbeiging und es „nur“ beim 0:4 aus Sicht der SpVgg blieb.

Die letzte Chance vor der Pause hatten dann aber die Gäste, denn nach einer Flanke Rymas kam Kirubel Getnet aus guter Position zum Abschluss, verfehlte aber das Ziel auch haarscharf.

Zur Pause brachte dann Trainer Locke seinen Sohn auf das Feld, der kurz nach Wiederbeginn auch für eine gute Möglichkeit sorgte. Nach einem schönen Ball von ihm durch die Gasse brachte Rymas eine schöne Flanke ins Zentrum, wo Joshua Goodluck mit einem Pfostentreffer Pech hatte (47.).

Drei Minuten später konnten die Veilchen dann einen Konter nicht unterbinden, doch beim Abschluss war der Winkel für einen Angreifer doch etwas zu spitz, so dass der Abschluss am Tor vorbeiging.

Anschließend kamen die Gäste dann besser in die Partie, doch die ganz dicken Chancen fehlten, so dass eine Aufholjagd nicht in Sicht. Die Chance auf die erhoffte Wende bekam dann nach 68. Minuten einen weiteren Dämpfer, denn nach einer Zeitstrafe gegen Mario Dipalo mussten die Gäste für zehn Minuten in Unterzahl spielen.

Aber trotz der Unterzahl wären die Gsäte dann fast zum ersten Treffer gekommen. Nach einem schönen Pass von Jannik Obermaier tankte sich Goodluck am Flügel durch, und lief dann aus spitzem Winkel frei auf das Tor zu. Als er den Ball dann in Rücken der Abwehr spielte, fehlte die Unterstützung, denn kein Spieler war mitgelaufen, so dass dieser vielversprechende Angriff keinen zählbaren Erfolg einbrachte.

Besser machten des die Platzherren und legten in der 74. Minute den nächsten Treffer nach. Als man einen Freistoß aus dem Zentrum auf den Flügel spielte, wurde die Kugel nach innen geflankt, wo Goodluck seinem Gegenspieler Philipp Popp zu viel Platz ließ, den dieser mit einem unhaltbaren Kopfball geschickt nutzte.

Als Dipalo wieder auf den Platz zurückkehrte, bot sich der SpVgg wenige Minuten später eine hundertprozentige Chance zum Ehrentreffer. Nach einer Freistoßflanke von Pedro Flores auf den langen Pfosten kam Solomon Effiong völlig frei und ungestört zum Kopfball, setzte das Spielgerät aber am Tor vorbei.

Auch die letzte Chance lag noch mal auf Seiten der SpVgg. Nach einem Zuspiel von Flores bediente Jannik Obermaier auf der rechten Seite Lukas Rymas, doch der Youngster zielte einen Tick zu genau, so dass der Ball nur an de Außenpfosten ging und sich am Endergebnis von 0:5 nichts mehr ändern sollte.

Obwohl Coach Pedro Locke mit der Vorstellung seines Teams nicht zufrieden war, hatte er auch etwas Verständnis für die klare Niederlage. „Der Erfolg von Daglfing war selbst in dieser Höhe verdient. Aber wir waren nach der fünften Einheit in dieser Woche doch ziemlich ausgelaugt, so dass die Schlappe nur ein kleiner Dämpfer, aber nicht weiter schlimm ist. Der Gegner war agiler, tat mehr und hat sich den Erfolg verdient, aber ich hoffe, wir werden daraus unsere Lehren ziehen“

D1-Junioren: SpVgg hält im Konzert der Großen mit, scheidet aber trotzdem aus

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Außer Spesen nichts gewesen – zumindest auf dem Papier. Die D1-Junioren der SpVgg Altenerding sind bei der oberbayerischen Bezirkshallenmeisterschaft ohne Punkt- und Torerfolg ausgeschieden. Doch wer nur auf die nackten Ergebnisse blickt, tut den Veilchen unrecht. Denn kämpferisch und spielerisch zeigte die Mannschaft des Trainertrios René Feuker, Enis Memed und Walter Hulm, dass sie im Konzert der Großen durchaus mithalten kann. Bereits das Auftaktspiel gegen den FC Ingolstadt 04 machte Mut. Über weite Strecken war Altenerding das aktivere Team, ließ Ball und Gegner laufen und versteckte sich keineswegs vor dem Nachwuchs des Drittligisten. Ein früher Freistoßtreffer der Schanzer nach nur drei Minuten brachte jedoch die Entscheidung. Trotz mehrerer guter Möglichkeiten blieb der verdiente Ausgleich aus – die erste unglückliche 0:1-Niederlage war besiegelt.

Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Gruppenspiel gegen die Fußballtalente München. Wieder startete die SpVgg besser, wieder erspielte man sich Chancen. Besonders bitter: Emil Jackisch-Fernandez ließ eine hundertprozentige Gelegenheit zur Führung liegen. Als sich beide Teams bereits mit einem torlosen Remis angefreundet hatten, schlug das Schicksal gnadenlos zu. 13 Sekunden vor dem Ende fiel der entscheidende Treffer – erneut 0:1. Torhüter Tobias Felsner, der den kurzfristig erkrankten Timo Wegener stark vertrat und kurz zuvor noch mit einer Glanzparade glänzte, war machtlos. Der Traum vom Viertelfinale war damit frühzeitig geplatzt.


Im abschließenden Gruppenspiel gegen den TSV 1860 Rosenheim wollten die Altenerdinger wenigstens noch Zählbares mitnehmen. Doch die favorisierten Sechzger übernahmen von Beginn an das Kommando und drängten die SpVgg tief in die eigene Hälfte. Der Führungstreffer der Rosenheimer entsprach dem Spielverlauf. Die beste Altenerdinger Möglichkeit hatte Philipp Feuker, der über rechts durchbrach, aus spitzem Winkel jedoch am Torhüter scheiterte. Am Ende stand die dritte 0:1-Niederlage – ein bitterer Turnierabschluss ohne eigenen Treffer.


Kurios wurde es anschließend abseits des Spielfeldes: Bereits während des Turniers mussten mehrere Partien unterbrochen werden, da Wasser von der Hallendecke auf das Spielfeld tropfte und der Boden immer wieder gewischt werden musste. Mit zunehmender Dauer verschärfte sich das Problem, sodass sich Ausrichter, BFV-Funktionäre und Trainer vor Beginn der K.-o.-Spiele berieten. Die Vernunft siegte: Um das Verletzungsrisiko für die jungen Spieler auszuschließen, wurde die Veranstaltung vorzeitig abgebrochen. Damit bleibt offen, welcher Verein den Bezirk Oberbayern beim bayerischen Finale vertreten wird. Fest steht lediglich, dass die acht Viertelfinalisten zeitnah einen neuen Termin benötigen, um den oberbayerischen Hallenmeister zu ermitteln. Der BFV steht nun unter Zugzwang, denn bereits für den 28. Februar ist das Landesfinale in Arnsdorf (Niederbayern) angesetzt. Trotz des frühen Ausscheidens fiel das Fazit von Trainer René Feuker sachlich und konstruktiv aus: „Man hat gesehen, dass wir mithalten können. Unser größtes Manko war die fehlende Zweikampfhärte. Da müssen wir körperlich zulegen. Trotzdem fahren wir mit erhobenem Kopf nach Hause – und ich hoffe, dass dieses Turnier für meine Jungs ein wichtiger Lernprozess war.“ Unterm Strich bleibt: Ergebnislos ausgeschieden, aber keineswegs chancenlos. Die D-Junioren der SpVgg Altenerding haben sich teuer verkauft – auch wenn ihnen der Weg zum Landesfinale diesmal verwehrt blieb.