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C1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Eichstätt 0:4

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Zum Saisonauftakt in der Kreisliga-Aufstiegsrunde empfingen die C1-Junioren der SpVgg im ersten Heimspiel den Topfavoriten VfB Eichstätt im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion und es sollte sich zeigen, dass die Gäste doch eine Nummer zu groß für die Veilchen waren, so dass der 4:0-Erfolg von Eichstätt zwar etwas zu hoch ausfiel, aber in jedem Fall verdient war.

Jedoch verstanden es die Hausherren, dass man den Gegner aufgrund einer sehr disziplinierten Anfangsphase zunächst auf Augenhöhe begegnete, so dass man lange Zeit das torlose Remis hielt. 

In der 23. Minute geriet man dann jedoch ins Hintertreffen, wobei dieser Gegentreffer auch etwas unglücklich zu Stande kam. Als ein VfB-Akteur aus halbrechter Position eher aus der Not heraus Richtung Tor schoss, hatte er auch eine Portion Glück auf seiner Seite, denn die Kugel ging zunächst an die Latte, fand dann aber doch den Weg ins Netz. 

Aber diesen Rückstand steckten die Hausherren relativ gut weg. Bis zur Halbzeit erspielten sich beide Mannschaften immer wieder Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben, sodass es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel auf beiden Seiten etwas ruppiger, wodurch der Spielfluss leider etwas verloren ging. Nach einer starken Parade von Torhüter Lukas Busse landete der Ball unglücklich direkt vor den Füßen eines VfB-Spielers, der nur noch zum 0:2 einschieben musste.

In den folgenden Minuten erspielte sich die SpVgg immer wieder gute Torchancen, die jedoch ihr Ziel jeweils nur knapp verfehlten, so dass der erhoffte Anschlusstreffer einfach nicht fallen wollte, und es leider dann doch wieder aus Altenerdinger Sicht auf der falschen Seite klingelte.

In der 52. Spielminute spielte ein Spieler aus Eichstätt einen schönen Ball in die Tiefe in den Sechzehner. Beim Klärungsversuch kam der Abwehrspieler im Zweikampf zuerst gegen den Gegenspieler, bevor er den Ball traf, sodass der Schiedsrichter auf Elfmeter für den VfB entschied. Der Strafstoß wurde zum 0:3 verwandelt und markierte leider die Vorentscheidung. 

Nun war die Gegenwehr der Platzherren dann doch gebrochen, so dass man nur vier Minuten später noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen musste, wobei das Tor zum 0:4-Endstand sehenswerte war. Als das Spielgerät bei einem freistehenden Eichstätter Akteur landete, nahm dieser exakt Maß und versenkte das Leder mit einem traumhaften Kunstschuss unhaltbar im Kreuzeck des Altenerdinger Tores. 

Trotz der letztlich doch deutlichen Niederlage zog Trainer Oliver Pompei ein durchaus zufriedenes Fazit: „Aus unserer Sicht fiel das Ergebnis letztlich etwas zu hoch aus. Auf die gezeigte Leistung können dennoch alle Spieler im Kader stolz sein. Jetzt heißt es, genau so weiterzumachen und im nächsten Spiel die ersten drei Punkte einzufahren“.

B1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Hallbergmoos 2:0

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Heimsieg: Die Veilchen feiern ersten Dreier

Auf dem heimischen Kunstrasen behielten die Veilchen am vergangenen Spieltag die Oberhand und sicherten sich durch einen verdienten 2:0-Erfolg gegen den Gast aus Hallbergmoos die ersten drei Punkte der Saison. Während die Gastgeber mit dem Ergebnis vollauf zufrieden sein können, offenbarte das Spiel jedoch auch ein klares Thema für die kommenden Trainingseinheiten: die Chancenverwertung.

Von Beginn an übernahmen die Altenerdinger das Kommando. Besonders in der ersten Halbzeit suchte die SpVgg immer wieder den Weg über die rechte Seite, wo Mertl, Uluhan und Posch für mächtig Betrieb sorgten.

Ein besonderes taktisches Element war zudem das Spiel von Keeper Kilian Burgholzer. Der Schlussmann der Gastgeber agierte über die gesamte Spielzeit extrem hochstehend als „mitspielender Libero“. Er lief zahlreiche Bälle der Hallbergmooser ab und fungierte als erste Station im Spielaufbau.

In der 18. Minute belohnten sich die Hausherren schließlich: Nach einem von insgesamt acht Eckbällen, getreten von Oliver Baron, segelte das Leder in den Strafraum. Ein Hallbergmooser Verteidiger trat unglücklich am Ball vorbei, was Denni Neubert gedankenschnell ausnutzte und zum verdienten 1:0 einschob.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Altenerding die gefährlichere Mannschaft, ließ jedoch insgesamt fünf hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt, um den Sack frühzeitig zuzumachen. So musste erneut ein Standard herhalten, um für klare Verhältnisse zu sorgen.

In der 57. Minute schlug Carl Schönfelder einen Freistoß vom Anstoßpunkt hoch und weit in den gegnerischen Sechzehner. Im daraus resultierenden Durcheinander behielt Nicolas Roith die Übersicht und drückte den Ball zum 2:0-Endstand über die Linie.

Fazit

Am Ende steht ein souveräner Heimsieg, mit dem Hallbergmoos angesichts der Überlegenheit der Veilchen sogar noch gut bedient war. Das Trainerteam dürfte vor allem mit der Defensivarbeit und der Standardausbeute zufrieden sein – das einzige Manko bleibt das Auslassen der Großchancen.

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Gerolfing 1:2

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Gutes Wetter, gute Wurschtsemmeln – aber leider keine Punkte!

Mit gesenktem Kopf verließen die Spieler der Wilden 13 am Samstag trotz herrlicher Bedingungen den heimischen Rasen. Der Auftakt in die Aufstiegsrunde der Kreisliga ging zuhause gegen den FC Gerolfing mit 1:2 verloren.

Die Anfangsphase verlief zunächst ausgesprochen ereignisarm. Beide Mannschaften wirkten, als hätten sie sich stillschweigend darauf geeinigt, es erstmal gemütlich angehen zu lassen. Große Offensivlust? Fehlanzeige.

Und dennoch fiel ein Tor – allerdings nicht durch einen sehenswerten Angriff, sondern durch eine unglückliche Verkettung mehrerer Fehltritte der Wilden 13 in der eigenen Hälfte. Der letztlich entscheidende Querschläger von Altenerding landete rund zehn Meter vor dem Tor direkt auf dem Fuß eines Gerolfinger Stürmers. Der ließ sich nicht lange bitten, zog ab – und Timo Wegener konnte den Einschlag nicht mehr verhindern.

0:1!

Normalerweise geht nach einem Rückstand ein spürbarer Ruck durch eine Mannschaft. Bei der Wilden 13 stellte sich dieser allerdings erst gegen Ende der ersten Halbzeit ein. Bis dahin neutralisierten sich beide Teams überwiegend im Mittelfeld. Auch unsere Kreativabteilung konnte zunächst wenig Kapital daraus schlagen. Gefährlich wurde es eigentlich nur dann, wenn Unaufmerksamkeiten oder Fehlpässe den Gegner plötzlich in gute Position brachten.

Mit viel Geduld durften die Zuschauer schließlich doch den ersten vernünftigen Angriff der Wilden 13 bestaunen. Paul Schiwietz schnappte sich im Mittelfeld den Ball und schickte auf der linken Seite Noah Memed auf die Reise. Noah nutzte seine Geschwindigkeit, überlief gleich zwei Gegner, drang in den Strafraum ein und zog ab – leider segelte der Ball knapp rechts am Tor vorbei.

Auch der zweite gute Angriff – erneut über Noah Memed über links initiiert – brachte keinen Torerfolg. Somit ging die Wilde 13 mit einem 0:1 in die Halbzeitpause.

Die Anhänger der Wilden 13 nutzten diese wie gewohnt sinnvoll und versammelten sich fast geschlossen an unserem hervorragend bestückten Verkaufsstand. Wir Eltern sehnten den Punktspielstart ohnehin herbei – was gibt es schließlich Schöneres, als an einem Samstagvormittag bei frühlingshafter Sonne erquicklich zu ratschen und ganz nebenbei die vereinsinternen Kontakte zu pflegen?

Halbzeit zwei wurde angepfiffen – und offenbar hatten sich beide Mannschaften in der Pause einen kleinen „Attacke-Eid“ geschworen. Die Wilde 13 trat nun deutlich aggressiver und lauffreudiger auf. Emil Jackisch hätte sich für sein energisches Bedrängen des gegnerischen Torhüters beinahe selbst belohnt, als er beim Befreiungsschlag des Torhüters sein Bein dazwischen stellte. Der Ball prallte allerdings an die Latte – das Glück blieb zunächst weiterhin aus.

Und wie es im Fußball so oft ist: Fleiß wird irgendwann belohnt.

Altenerding erhielt vom ordentlich leitenden Schiedsrichter einen berechtigten Freistoß auf der linken Seite zugesprochen. Headcoach Rene Feuker forderte lautstark einen Rechtsfuß als Schützen – so steht es schließlich auch im Handbuch für erfolgreich agierende Mannschaften.

Doch unser Linksfuß Philipp Feuker hatte offenbar sein eigenes Kapitel in diesem Handbuch geschrieben und schnappte sich kurzerhand selbst die Kugel. Die Zuschauer waren gespannt. Philipp beobachtete das Geschehen im Strafraum genau und erkannte zweierlei: Erstens wurde Paul Schiwietz nicht besonders eng gedeckt, und zweitens suchte dieser bereits den Blickkontakt zu ihm.

Während alle mit einem direkten Schuss rechneten, spielte Philipp den Ball flach zu Paul. Dieser drehte sich in bester Schiwietz-Manier geschickt zum Ball, nahm ihn direkt mit links – und versenkte ihn im Tor.

1:1 – der Jubel groß!

Rene Feuker blieb auch nach dem Ausgleich seiner offensiven Linie treu und brachte unseren Stoßstürmer Tobi Felsner aufs Feld. Tobi sorgte sofort für ordentlich Wind da vorne, und die Rechnung schien aufzugehen. Altenerding war nun drückender, aggressiver und spielbestimmend.

Nur eines fehlte weiterhin: der Torerfolg.

Und so musste es kommen, wie es im Fußball leider schon unzählige Male gekommen ist. Gerolfing nutzte die wohl einzige Chance, die unsere Jungs erneut etwas leichtsinnig zuließen. Wieder waren es mehrere unglückliche Aktionen, die in der Summe dazu führten, dass ein Gerolfinger Stürmer plötzlich samt Ball auf Timo Wegener zulaufen konnte. Der Stürmer kam einen Tick früher an den Ball und spitzelte ihn noch an Timo vorbei.

1:2 – der Jubel war wieder groß. Nur leider bei der falschen Mannschaft.

Ernüchterung machte sich breit. Es folgten noch einige wütende Angriffe der Wilden 13. Die beste Chance auf den möglichen Ausgleich hatte Valentin Kugler. Er hätte durchaus die Möglichkeit gehabt, einen Elfmeter zu kreieren – doch fehlende Schlitzohrigkeit, ein zu ausgeprägter Fairnessgedanke oder vielleicht eine Mischung aus beidem führten dazu, dass Valentin diese Gelegenheit nicht ausnutzte.

Und so blieb es am Ende bei der 1:2-Niederlage für Altenerding.

Das Schöne am Fußball ist allerdings: Schon am kommenden Wochenende gibt es die nächste Chance, einen Sieg einzufahren.

Ärgerlich war diese unnötige Niederlage trotzdem. Zum Glück hatte vor kurzem unser interner Eventmanager Dieter Neumann Geburtstag. Eventmanager lagern meist ein Tragl Bier im Auto – wie schön, dass wir somit wenigstens noch auf seinen Geburtstag anstoßen konnten. Nächste Woche dann auf 3 Punkte.

Kopf hoch Jungs – Mia hoidn zam!

E-Juniorinnen: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 3:2

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Mit viel Vorfreude und einer Portion Nervosität starteten die E-Mädels der SpVgg Altenerding am Samstagmorgen in die Rückrunde. Um 10 Uhr ging es beim Nachbarn in Lengdorf los. Die Sonne kämpfte sich langsam durch die Wolken, doch der Rasen war durch die nächtliche Feuchtigkeit tief und rutschig. Schon vor dem Anpfiff war klar: Heute wird gekämpft, gerutscht und kein Trikot sauber bleiben.

Die Voraussetzungen waren alles andere als ideal. Trainer Mückel musste wegen Samstagsschule auf mehrere Leistungsträgerinnen verzichten, dazu sagten kurzfristig noch zwei Spielerinnen ab. So reiste Altenerding mit nur zwei Wechselspielerinnen an – und sechs der neun Spielerinnen gehörten sogar noch dem jüngeren U9-Jahrgang an.

Doch eines war sofort zu sehen: Dieses Team hat sich in den letzten Monaten enorm entwickelt. Im September hatte man gegen Lengdorf noch deutlich verloren, doch diesmal standen die Veilchen als echte Mannschaft auf dem Platz – mutig, kämpferisch und voller Leidenschaft.

Mit Marie Halfar steht zudem eine Torhüterin zwischen den Pfosten, der man mit einem Augenzwinkern bereits eine große Zukunft zutraut – vielleicht sogar als zukünftige Nationaltorhüterin. Immer wieder bewies sie ihr Können mit starken Paraden und viel Mut. Vor ihr bildeten Anna Schulheiß und Paulina Kiermeier eine kampfstarke Abwehr, die heute erneut eine hervorragende Leistung zeigte und sich in jeden Zweikampf warf.


1. Viertel – Mutiger Start der Veilchen

Altenerding legte los wie die Feuerwehr und übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel. Chance um Chance erspielten sich die Gäste. Alexia Kiermeier hatte die erste Möglichkeit, kurz darauf startete Heidi Veicht zu einem tollen Solo, scheiterte aber noch an der Torhüterin.

In der 9. Minute dann der verdiente Jubel: Melina Duman fing einen Abschlag ab, setzte sich entschlossen gegen ihre Gegenspielerin durch, zog in den Strafraum und schob eiskalt zur 0:1-Führung ein. Die Altenerdinger Bank explodierte vor Freude. ?

Lengdorf antwortete wenig später mit seiner ersten großen Chance. Doch Torhüterin Marie Halfar zeigte ihre Klasse: Erst parierte sie einen gefährlichen Schuss, dann rettete sie mit einer mutigen Aktion, als der Ball wieder ins Spielfeld zurücksprang.

In der 13. Minute fiel jedoch der Ausgleich, als eine Lengdorfer Angreiferin über die linke Seite durchbrach und ins lange Eck traf. Kurz vor Ende des Viertels hätte Altenerding fast erneut zugeschlagen, doch der Schuss von Alexia Kiermeier strich knapp am Tor vorbei.


2. Viertel – Lengdorf drückt

Wie im Jugendfußball üblich wurde kräftig durchgewechselt, sodass nun auch Nina Ledovaia und Lejla Kapetanovic ins Spiel kamen. Beide fügten sich sofort stark ein.

In dieser Phase übernahm jedoch Lengdorf mehr und mehr das Kommando. Die Gastgeberinnen drängten auf die Führung und hatten Pech, als ein Schuss aus zehn Metern nur am Pfosten landete. Altenerding verteidigte leidenschaftlich und hielt das Unentschieden bis zur Pause.


3. Viertel – Duman schlägt erneut zu

Nach dem Seitenwechsel waren die Veilchen wieder hellwach. Der Kampfgeist war überall zu spüren – jeder Ball wurde umkämpft, jede Aktion lautstark angefeuert.

In der 34. Minute bekam Altenerding einen Freistoß am Strafraum. Melina Duman schnappte sich den Ball und versuchte es direkt – der Schuss ging hauchdünn vorbei.

Doch nur zwei Minuten später war sie wieder zur Stelle: Heidi Veicht dribbelte an und spielte auf Lejla Kapetanovic, deren Passversuch von einer Abwehrspielerin abgefangen wurde. Beim Rückpass zur Torhüterin roch Duman ihre Chance, sprintete dazwischen, umkurvte die Keeperin und schob zur 1:2-Führung ein.

Großer Jubel bei den Altenerdinger Mädchen – der Glaube an eine Überraschung war plötzlich riesig.


4. Viertel – Ein dramatisches Finale

Im letzten Abschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Altenerding wollte die Entscheidung, Lengdorf kämpfte um den Ausgleich.

Zunächst hatten die Gäste die besseren Chancen, doch ein Abschluss von Duman wurde stark gehalten. Dann kam die 51. Minute: Nach einem Abwehrfehler landete der Ball bei einer Lengdorfer Angreiferin, die aus dem Strafraum zum 2:2 traf.

Beide Teams waren nun sichtlich müde, doch niemand wollte nachgeben. In der 58. Minute dann die bittere Szene für Altenerding: Nach einem Freistoß in den Strafraum verpassten zwei Abwehrspielerinnen den Ball, eine Lengdorfer Stürmerin stand plötzlich frei vor Marie Halfar und traf zur 3:2-Führung.

Doch die Veilchen gaben nicht auf. Mit letzter Kraft warf Altenerding alles nach vorne. Und tatsächlich kam noch die große Chance: Melina Duman spielte einen starken Pass auf Heidi Veicht, die aus fünf Metern frei zum Abschluss kam. Für einen Moment hielt jeder den Atem an – doch der Ball ging knapp am Tor vorbei.

Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff.


Die Enttäuschung war groß, die Kräfte komplett aufgebraucht. Doch trotz der knappen Niederlage können die Altenerdinger Mädchen stolz sein. Gegen ein Topteam zeigten sie ihre beste Ligaleistung der Saison – mit Mut, Teamgeist und riesigem Einsatz.

Ein Punkt wäre absolut verdient gewesen, vielleicht sogar mehr.

Mit dieser Leistung im Rücken blickt das Team nun voller Zuversicht auf das nächste Spiel: Am kommenden Samstag gegen Hallbergmoos soll endlich der erste Saisonsieg gelingen. Und wenn die Veilchen wieder mit so viel Herz spielen, ist alles möglich.

Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Moos-Eittingermoos 6:1

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Christian Schulz (61. Nobel Tesfamichael / 70. Florian Ammon), 3. Sadam Ibrahim, 4. Florian Ammon (46. Yusuf Duman), 5. Diego Baltus (61. Yousef Takrouri), 6. Miguel Cardante (64. Emilio Polsfuss), 7. Emilio Polsfuss (46. Adrian Felsner),  8. Nick-Luis Polsfuss, 9. Tarik Mahjoub (46. Hassan Attar), 10. Tiago Cardante (71. Tarik Mahjoub), 11. Yousef Takrouri (36. Rene Feuker)

Torschützen:
1:0 Yousef Takrouri (9.)
2:0 Emilio Polsfuss (13.)
3:0 Emilio Polsfuss (69.)
4:0 Yusuf Duman (76.)
5:1 Adrian Felsner (82.)
6:1 Adrian Felsner (88.)

Gelbe Karten:
Emilio Polsfuss

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
45

Spielbericht:

Deutlicher Testspielerfolg für die „Dritte“ – 6:1 gegen Moos-Eittingermoos

Mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern präsentierten sich die Kicker der SpVgg Altenerding III im vorletzten Vorbereitungsspiel gegen den Tabellenführer der Freisinger B-Klasse, den FC Moos-Eittingermoos. Nach einer überragenden Anfangsphase und einer später wieder klaren Leistungssteigerung setzten sich die Veilchen am Ende deutlich mit 6:1 durch.

Blitzstart der Veilchen

Vom Anstoß weg übernahm Altenerding das Kommando und ließ Ball und Gegner laufen. Die Gäste kamen kaum in die Zweikämpfe, sodass sich das Spielgeschehen fast ausschließlich in ihrer Hälfte abspielte.

Bereits nach vier Minuten bot sich die erste große Möglichkeit: Tiago Cardante schickte Emilio Polsfuss auf dem rechten Flügel auf die Reise. Dessen Hereingabe suchte den im Zentrum lauernden Tarik Mahjoub, doch ein Verteidiger konnte im letzten Moment klären.

Kurz darauf musste Gästekeeper Alexander Kürzinger erstmals sein Können zeigen, als er einen Schuss von Yousef Trakouri nach Vorarbeit von Miguel Cardante stark zur Ecke abwehrte.

In der 9. Minute war er dann jedoch machtlos. Nick-Luis Polsfuss spielte einen präzisen Ball in die Tiefe auf Yousef Trakouri, der aus rund zwölf Metern eiskalt blieb und zur verdienten 1:0-Führung ins lange Eck traf.

Nur vier Minuten später legte Altenerding nach. Nach einem Ballgewinn von Tiago Cardante trieb der Youngster das Leder nach vorne und spielte gegen die Laufrichtung der Gästeabwehr auf den frei stehenden Emilio Polsfuss, der vor dem Tor souverän zum 2:0 einschob (13.).

Überlegenheit lässt nach

Die Gastgeber blieben zunächst klar überlegen und hätten in der 21. Minute beinahe das dritte Tor nachgelegt. Wieder setzte sich Emilio Polsfuss auf der rechten Seite durch und spielte flach nach innen, wo Tiago Cardante am langen Pfosten lauerte, den Ball aus kurzer Distanz jedoch am Tor vorbeisetzte.


Die scheinbar komfortable Führung sorgte anschließend jedoch dafür, dass sich bei der SpVgg etwas der Schlendrian einschlich. Man nahm deutlich Tempo heraus und vernachlässigte zunehmend die Arbeit gegen den Ball. Dadurch kam Moos-Eittingermoos besser in die Partie.

Nach 27 Minuten hatten die Gäste ihre erste große Chance, doch Manuel Gerstenberger scheiterte im Strafraum an einer starken Fußabwehr von Altenerdings Keeper Senal de Silva. Kurz darauf hatte Markus Heidenreich sogar noch die größere Gelegenheit, setzte den Ball jedoch knapp am langen Eck vorbei.

Auch eine weitere gute Möglichkeit der Gäste kurz vor der Pause blieb ungenutzt, sodass es trotz der schwächeren Phase der Veilchen mit einer 2:0-Führung in die Kabinen ging.

Spielfluss nach der Pause zunächst verloren

Zur Halbzeit nahm Altenerding mehrere Wechsel vor und stellte einige Positionen um. Dadurch ging zunächst der Spielfluss verloren, und da auch die Gäste daraus wenig Kapital schlagen konnten, entwickelte sich eine längere Phase mit wenig Höhepunkten.

Erst nach 66 Minuten wurde es wieder gefährlich. Nach einer Ecke von Emilio Polsfuss kam Sadam Ibrahim aus sechs Metern zum Abschluss, doch Kürzinger reagierte stark und verhinderte zunächst das 3:0.


Altenerding zieht davon

Drei Minuten später fiel der nächste Treffer dann doch. Nachdem Tiago Cardante kurz vor der Strafraumgrenze gefoult worden war, trat Emilio Polsfuss zum Freistoß an und traf mit einem Schuss, bei dem Gästekeeper Kürzinger nicht glücklich aussah, zum 3:0 (69.).

In der 76. Minute erhöhte Altenerding weiter. Nach einem Pass auf die rechte Seite spielte Adrian Felsner den Ball perfekt in die Mitte, wo Yusuf Duman aus neun Metern trocken zum 4:0 einschoss.


Nur zwei Minuten später hätte Emilio Polsfuss beinahe das fünfte Tor erzielt, doch diesmal reagierte Kürzinger stark und verhinderte im Eins-gegen-Eins einen weiteren Treffer.

Ehrentreffer und starke Schlussphase

Zehn Minuten vor dem Ende gelang den Gästen dann der Ehrentreffer. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld kam Daniel Haase frei vor Senal de Silva zum Abschluss und ließ dem Keeper mit einem platzierten Schuss keine Chance – 4:1.

Die Antwort der Veilchen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten später scheiterte Nick-Luis Polsfuss zunächst an Kürzinger, doch der Abpraller landete bei Tarik Mahjoub. Dessen Volleyversuch misslang zwar leicht, doch der Ball fiel Adrian Felsner vor die Füße, der problemlos zum 5:1 einschob.

Den Schlusspunkt setzte Altenerding zwei Minuten vor dem Ende mit dem schönsten Treffer des Tages. Nach einer gelungenen Kombination im Mittelfeld steckte Mahjoub den Ball auf den rechten Flügel zu Yousef Trakouri durch. Dessen präzise Flanke verwertete Adrian Felsner volley und setzte den Ball unhaltbar zum 6:1-Endstand ins linke Eck.

Fazit und Ausblick

Der deutliche Erfolg macht Mut für die kommenden Aufgaben, zeigte aber auch, dass über die gesamten 90 Minuten konzentriert gearbeitet werden muss. In der Phase nach der frühen 2:0-Führung ließ Altenerding defensiv zu viel zu, und bei besserer Chancenverwertung hätten die Gäste durchaus zum Anschluss kommen können.

Am Mittwoch steht um 19:30 Uhr in Wörth gegen die (SG) Hörlkofen II das letzte Testspiel der Vorbereitung auf dem Programm. Dort wollen die Veilchen die richtigen Lehren aus dieser Partie ziehen.

Weitere Bilder vom Spiel

 

F-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – TSV Turnerbund München 7:5

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Am ersten richtig warmen Wochenende des Jahres, bei strahlend blauem Himmel und fast schon frühlingshaften Temperaturen, war es endlich so weit: Auch die jüngsten Fußballmädels des Vereins durften ihr erstes Freundschaftsspiel des Jahres bestreiten. Die Vorfreude war groß – und am Ende stand ein sehr junges, aber hochmotiviertes Team auf dem Platz.

Gespielt wurde auf Platz 6 in der Landgerichtstraße. Die Platzverhältnisse waren – sagen wir – „naturnah“. Der Rasen war zum Glück nicht allzu hoch, einige Maulwurfhügel markierten kreativ die Spielfeldgröße, und ein paar kleine Schlaglöcher wurden vor dem Anpfiff kurzerhand beseitigt. Somit konnten alle Spielerinnen gesund und munter ins Spiel starten.

Der Gegner war der TSV Turnerbund München, mit dem man bereits bei einigen Hallenturnieren Bekanntschaft gemacht hatte. Schnell war klar: Das wird ein interessantes Duell. Für Anfang März hatte man sich daher zu diesem Freundschaftsspiel verabredet.

Für die jüngsten Mädels aus Altenerding war es ein ganz besonderes Spiel. Das Team bestand aus Spielerinnen, die bereits regelmäßig im E-Juniorinnen-Team mitspielen, aber auch aus einigen Mädchen, die heute ihr allererstes Fußballspiel überhaupt bestritten. Entsprechend groß war die Aufregung – und natürlich auch die Freude.

Zum Team gehörten:
Alexia und Paulina Kiermeier, Anna Schultheiss, Marie Halfar, Heidi Veicht, Nina, Emma Brugger sowie die Neulinge Margarethe Zweck, Rebecca Toschkollari und Soleil Syll.

Gespielt wurde bei bestem Fußballwetter viermal 15 Minuten.


1. Viertel

Altenerding legte los wie die Feuerwehr. Von Beginn an wurde der Gegner in die eigene Hälfte gedrängt, und schnell war klar: Die Gastgeberinnen wollten heute unbedingt Tore sehen.

Das erste Tor ließ dann auch nicht lange auf sich warten. In der 5. Minute traf Paulina Kiermeier und brachte ihr Team verdient in Führung. Nur wenige Minuten später legte Anna Schultheiss nach und erzielte in der 9. Minute das 2:0 – gleichzeitig ihr erstes Tor überhaupt im Trikot von Altenerding.

Die Münchnerinnen kamen erst kurz vor Ende des ersten Viertels zu ihrer ersten richtigen Torchance. Doch Torhüterin Emma Brugger war aufmerksam und hielt den Ball souverän fest.

Besonders auffällig in diesem Abschnitt war Heidi Veicht, die gefühlt überall auf dem Platz zu finden war und immer wieder Bälle eroberte.


2. Viertel

Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel etwas ausgeglichener. Nun durften auch die Neulinge Rebecca Toschkollari, Margarethe Zweck und Soleil Syll ihre ersten Erfahrungen im Spiel sammeln. Für sie war es ein großer Moment, zum ersten Mal auf dem Feld zu stehen.

Im Tor stand nun Paulina Kiermeier.

Die Gäste aus München übernahmen jetzt etwas mehr die Initiative und verlagerten das Spiel zunehmend in die Hälfte der Gastgeberinnen. In der 25. Minute gelang ihnen schließlich der Anschlusstreffer zum 2:1.

Doch Altenerding hatte die passende Antwort parat. Kurz vor dem Halbzeitpfiff zeigte Alexia Kiermeier ihre enorme Schnelligkeit. Mit zwei starken Läufen setzte sie sich durch und traf gleich zweimal hintereinander. Damit ging Altenerding mit einer komfortablen 4:1-Führung in die Pause.


3. Viertel

Paulina hatte inzwischen großen Spaß am Torwartspiel gefunden und blieb auch im dritten Viertel zwischen den Pfosten.

Für Altenerding war dies allerdings das schwächste Viertel des Spiels. Die Gäste nutzten ihre Chancen besser und verkürzten zunächst mit einem Fernschuss auf 4:2.

Doch kaum hatten die Münchnerinnen Hoffnung geschöpft, schlug Altenerding zurück: Wieder war es Alexia, die ihre Geschwindigkeit ausspielte und im Gegenzug auf 5:2 erhöhte.

Kurz vor Ende des Viertels wurde es dann plötzlich wieder spannend. Der Turnerbund München nutzte zwei gute Chancen und erzielte mit einem schnellen Doppelschlag das 5:4.

Das Spiel war damit wieder völlig offen.


4. Viertel

Im letzten Viertel kam nun etwas mehr Taktik ins zuvor sehr offene Spiel. Altenerding erspielte sich zwar mehrere gute Chancen, doch der Ball wollte zunächst einfach nicht zum 6:4 ins Netz.

In der Defensive versuchte man gleichzeitig, den drohenden Ausgleich zu verhindern. Viele Zweikämpfe fanden nun im Mittelfeld statt, und beide Teams kämpften um jeden Ball.

Fünf Minuten vor Schluss passierte es dann doch: Der Turnerbund München erzielte den 5:5-Ausgleich – und das nicht einmal unverdient.

Doch eine Spielerin hatte offenbar etwas gegen eine Punkteteilung: Alexia Kiermeier. In der Schlussphase zeigte sie erneut ihre Klasse, nutzte zwei Chancen konsequent und stellte das Ergebnis auf 7:5 für Altenerding.

Kurz danach ertönte der Schlusspfiff.


Fazit

Am Ende waren alle Beteiligten begeistert.
Das Wetter war perfekt, die Zuschauer sahen 12 Tore, und das Spiel blieb von Anfang bis Ende spannend und sehr fair.

Besonders schön war, dass auch die neuen Spielerinnen ihre ersten Erfahrungen sammeln konnten und mutig auf dem Platz standen.

Trainer Mückel zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit seiner jungen Mannschaft und blickt optimistisch in die Zukunft. Wenn dieses Team weiterhin mit so viel Einsatz, Freude und Teamgeist spielt, kann man sich auf viele weitere spannende Spiele freuen.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 2: SpVgg Altenerding – (SG) Zangberg I/Ampfing II 2:1

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Christian Schulz, 3. Patrick Lisiewicz, 4. Simon Wolf (66. Hassan Attar), 5. Christoph Harke (46. Sebastian Kahl), 6. Hussein Bahlak (84. Simon Wolf), 7. Felix Wöginger (71. Davud Hörl),  8. Julian Topf, 9. Lucas Ude (46. Adrian Felsner), 10. Kirubel Getnet, 11. Davud Hörl (33. Haki Vranovci /71. Lucas Ude / 87. Felix Wöginger)

Torschützen:
1:1 Julian Topf (61.)
2:1 Adrian Felsner (70.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:

SpVgg zeigt Moral und dreht Testspiel – 2:1-Erfolg gegen Zangberg/Ampfing

Im vorletzten Vorbereitungsspiel haben die Kreisklassenfußballer der SpVgg Altenerding eine starke Moral bewiesen. Gegen den A-Klassisten (SG) Zangberg I/Ampfing II lag die Mannschaft von Trainer Foltin zur Pause noch mit 0:1 zurück, drehte die Partie nach dem Seitenwechsel jedoch und setzte sich am Ende mit 2:1 durch. Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit war der Erfolg letztlich nicht unverdient.

SpVgg mit Vorteilen, aber ohne Torerfolg

Zu Beginn der Partie bestimmten die Hausherren das Geschehen und kamen früh zu einer ersten guten Möglichkeit. Bereits nach neun Minuten spielte Julian Topf einen starken Pass in die Spitze, doch Kirubel Getnet verfehlte aus aussichtsreicher Position an der Strafraumgrenze das Ziel.

Auch in der Folge blieb Altenerding spielbestimmend. Nach einem sehenswerten Diagonalball kam Simon Wolf in der 24. Minute zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor.

Mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste besser in die Partie, sodass sich beide Teams fortan auf Augenhöhe begegneten.

Gäste nutzen ihre Chance zur Führung

Etwa zwanzig Minuten vor der Pause verbuchte Zangberg/Ampfing die erste gute Möglichkeit. Nachdem ein Pass von Christoph Harke im Mittelfeld abgefangen worden war, ging es schnell nach vorne. Der anschließende Abschluss aus rund 14 Metern hatte jedoch zu wenig Druck, um Altenerdings Torhüter Jonas Pamer ernsthaft zu gefährden.

Kurz darauf wurde es allerdings deutlich brenzliger. Nach einer nicht konsequent geklärten Flanke kam ein Gästespieler aus etwa 18 Metern zum Schuss, der nur knapp links am Tor vorbeiging.

In der 31. Minute fiel schließlich der Führungstreffer für die SG. Harke wollte einen Einwurf abfangen, verpasste jedoch das Leder, sodass Philipp Strasser zur Grundlinie durchlaufen konnte. Seine präzise Hereingabe fand Björn Seifen, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschob.

Sekunden vor dem Pausenpfiff bot sich Altenerding noch die große Chance zum Ausgleich. Hussein Bahlak nahm an der Strafraumgrenze einen Ball auf, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und kam aus etwa 14 Metern frei zum Abschluss. Doch auch ihm fehlte die nötige Präzision, sodass der Ball über den Kasten ging.

Altenerding dreht nach der Pause auf

Nach Wiederbeginn traten die Hausherren deutlich zielstrebiger auf. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff setzte Haki Vranovci mit einem Schuss aus halblinker Position ein erstes Ausrufezeichen, doch Gästekeeper Samuel Rading konnte parieren.

Auch die Gäste blieben gefährlich. In der 58. Minute kam der SG-Spielführer nach einer Flanke im Strafraum völlig frei an den Ball, konnte die Hereingabe jedoch technisch nicht sauber verarbeiten, sodass Pamer schließlich eingreifen konnte.

Wenig später prüfte Yves Deutsch mit einem Abschluss aus guter Position die Altenerdinger Defensive, doch sein Schuss ging über das Tor.

Kurioser Ausgleich und Führung durch Felsner

In der 61. Minute gelang der SpVgg dann – etwas glücklich – der Ausgleich. Julian Topf zog vom rechten Flügel eine Flanke in den Strafraum, doch der Ball rutschte ihm leicht über den Spann und segelte über Torhüter Rading hinweg direkt ins lange Eck zum 1:1.

Nur zwei Minuten später hätte Altenerding die Partie komplett drehen können. Haki Vranovci setzte sich im Strafraum durch, entschied sich jedoch aus halblinker Position selbst für den Abschluss, anstatt querzulegen, und scheiterte an Rading.

Nach 70 Minuten war es dann aber soweit: Kirubel Getnet prüfte den Gästekeeper mit einem gefährlichen Schuss, den Rading zunächst stark abwehren konnte. Der Ball landete jedoch bei Adrian Felsner, der gedankenschnell reagierte und zum 2:1 für Altenerding abstaubte.

Pamer sichert den Sieg in der Schlussphase

Die Gäste gaben sich allerdings noch nicht geschlagen. Vier Minuten vor dem Ende verfehlte Sercan Karaismail mit einem Schuss nur knapp das lange Eck.

In der Schlussphase drängte die SG nochmals auf den Ausgleich und erspielte sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Zunächst tauchte Yves Deutsch nach einem Pass in die Tiefe frei vor Jonas Pamer auf, doch der Altenerdinger Keeper reagierte glänzend und parierte sowohl den ersten Abschluss als auch den Nachschuss (90.).

Auch in der Nachspielzeit musste Pamer noch einmal sein Können zeigen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam Nicolas Fritzsche bei einem Konter zum Abschluss, doch erneut blieb der Altenerdinger Schlussmann Sieger und hielt damit den Sieg seiner Mannschaft fest (93.).

Fazit

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause und großem Einsatzwillen drehte die SpVgg Altenerding die Partie im zweiten Durchgang. Während vorne Adrian Felsner den entscheidenden Treffer erzielte, sicherte Torhüter Jonas Pamer mit mehreren starken Paraden in der Schlussphase den verdienten 2:1-Erfolg.

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Herren 1: SpVgg Altenerding – SpVgg Kammerberg 0:3

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Christoph Luberstetter , 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus (85. Johannes Dangl), 5. Alexander Weiher (75. Lukas Rymas), 6. Pedro Flores, 7. Leonardo Tunjic,  8. Marco Baumann (85. Haki Vranovci), 9. Mario Dipalo (75. Advam de Oliveira), 10. Leart Bilalli, 11. Jannik Obermaier (64. Wiam Takruri)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Marco Baumann
Ajdin Nienhaus
Pedro Flores
Christoph Luberstetter

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Leart Bilalli (68. / Tätlichkeit)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
140

Spielbericht:

Frühe Gegentreffer brechen Altenerding das Genick – 0:3 gegen Kammerberg

Auch nach dem zweiten Spiel nach der Winterpause warten die Bezirksligafußballer der SpVgg Altenerding weiterhin auf den ersten Sieg – und sogar noch auf den ersten eigenen Treffer. Im Heimspiel gegen die SpVgg Kammerberg musste sich die Mannschaft von Trainer Locke mit 0:3 geschlagen geben. Nach der 0:2-Niederlage zum Auftakt in Moosinning bleiben die Veilchen damit weiterhin ohne Torerfolg.

Dabei geriet Altenerding bereits früh auf die Verliererstraße. Ein Doppelschlag der Gäste innerhalb weniger Minuten sorgte schon nach 13 Minuten für einen 0:2-Rückstand, von dem sich die Hausherren zunächst nur schwer erholten.

Kammerberg nutzt die Anfangsphase konsequent

Schon in der achten Minute drohte der Rückstand für die Gastgeber. Nach einem Freistoß von Mario Stanic verlor Ajdin Nienhaus den entscheidenden Zweikampf gegen Martin Reindl, der plötzlich frei vor dem Tor auftauchte. Doch Altenerdings Schlussmann Loher bewahrte seine Mannschaft mit einer überragenden Parade zunächst vor dem Rückstand.


Nur wenig später war aber auch der Keeper der Veilchen machtlos. Nach einem Zuspiel von Reindl kam Domenik Kaiser auf der linken Seite frei zum Abschluss und setzte den Ball platziert ins lange Eck zur Führung für Kammerberg (12.).


Der Treffer brachte jedoch nicht die erhoffte Reaktion der Gastgeber. Stattdessen schlugen die Gäste nur kurze Zeit später erneut zu. Nach einem Zusammenprall zweier Spieler reagierte Dario Stanic am schnellsten, nahm den Ball auf, zog nach innen und schloss aus rund 17 Metern ab. Sein Flachschuss erwischte Loher auf dem falschen Fuß und landete unhaltbar im linken Eck – das frühe 0:2 aus Altenerdinger Sicht (13.).

Erste Chancen der Veilchen vor der Pause

Erst nach etwa 25 Minuten fand Altenerding offensiv besser ins Spiel und kam zur ersten eigenen Möglichkeit. Nach einem sehenswerten Pass von Marco Baumann in die Tiefe kam Mario Dipalo zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp am langen Eck vorbei.

Kammerberg blieb dennoch gefährlich, vor allem über schnelle Gegenangriffe. Zehn Minuten vor der Pause konnte Loher einen 22-Meter-Schuss von Dario Stanic sicher parieren. Wenig später musste der Altenerdinger Schlussmann erneut eingreifen, als Stanic nach einer langen Flanke auf das kurze Eck zielte, doch Loher lenkte den Ball zur Ecke (37.).

Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich dann noch eine große Möglichkeit für die Hausherren. Nach einer herrlichen Vorlage von Pedro Flores rutschte Mario Dipalo allerdings knapp an der Hereingabe vorbei, sodass der Anschlusstreffer ausblieb (40.). Mit einer insgesamt verdienten 2:0-Führung für Kammerberg ging es in die Halbzeitpause.

Entscheidung nach der Pause

Trainer Locke schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Altenerding kam engagierter aus der Pause und hatte nun mehr Ballbesitz, doch gegen die kompakt stehende Defensive der Gäste fehlten zunächst die klaren Torchancen.

In der 58. Minute fiel dann die Vorentscheidung: Thomas Eichenseer brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld gefährlich vor das Tor. Freund und Feind verpassten den Ball, und auch Loher kam nicht mehr heran – die Hereingabe senkte sich schließlich ins lange Eck zum 0:3.

Rudelbildung und Platzverweise

Zehn Minuten später überschlugen sich die Ereignisse. Nachdem ein Altenerdinger Konter durch ein Foulspiel unterbunden worden war, kam es zu hitzigen Szenen auf dem Platz. Beide Teams gerieten aneinander, es bildete sich eine Rudelbildung mit mehreren gegenseitigen Attacken.


Schiedsrichter Raphael Ott zog daraufhin gleich drei Rote Karten. Auf Altenerdinger Seite musste Torjäger Leart Bilalli vorzeitig vom Platz, während bei den Gästen mit Dario Stanic und Jan Lipovsek ein Duo des Feldes verwiesen wurde, so dass Kammerberg fortan in Unterzahl agieren musste.

Die Partie wurde danach zunehmend hektischer. Bereits drei Gelbe Karten waren zuvor verteilt worden, doch in den letzten 30 Minuten folgten weitere acht Verwarnungen. Durch die vielen Unterbrechungen litt der Spielfluss spürbar.

Chancen auf den Ehrentreffer bleiben ungenutzt

Trotzdem versuchte Altenerding weiterhin, zumindest noch zum Ehrentreffer zu kommen. Neun Minuten vor dem Ende war man diesem Ziel sehr nahe. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß brachte Marco Baumann den Ball scharf von der linken Seite nach innen. Am zweiten Pfosten lauerte Adam de Oliveira, der aus kurzer Distanz jedoch das leere Tor verfehlte (81.).

Kurz darauf fehlte erneut nur das Quäntchen Glück. Nach einer abgewehrten Ecke kam Christoph Lubertetter im Strafraum zum Abschluss, doch sein Schuss prallte lediglich an den Pfosten (86.).

Fazit

Am Ende blieb es beim 0:3 aus Altenerdinger Sicht. Auch wenn die Veilchen in der zweiten Halbzeit mehr Spielanteile hatten und sich mehrere Möglichkeiten auf den Ehrentreffer erarbeiteten, war der Erfolg der Gäste letztlich nicht unverdient. Vor allem in der Anfangsphase fehlte Altenerding die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen, sodass Kammerberg früh zuschlagen konnte und sich die Locke-Elf das Leben durch die schnellen Gegentreffer selbst schwer machte.

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Frauen: SpVgg Altenerding – (SG) Hohenlinden/Markt Schwaben/Forstern 1:0

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Nach der deutlichen Auftaktniederlage beim TSV Poing (1:11) zeigten die Damen der SpVgg Altenerding im Spiel gegen die SG Hohenlinden/Markt Schwaben/Forstern eine starke Reaktion. Die Veilchen präsentierten sich sehr engagiert und überzeugten mit mutigem Aufbauspiel, sodass sie sich am Ende mit einem verdienten 1:0-Erfolg für ihren Aufwand belohnten.

Von Beginn an hielt die SpVgg gut dagegen, verstand es jedoch zunächst nicht, die durchaus gut initiierten Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Klare Torraumszenen blieben daher in der Anfangsphase eine Seltenheit. Die erste gefährliche Aktion gehörte den Gästen: Nach einem Angriff über die linke Seite wurde der Ball nach innen gespielt, wo einer SG-Angreiferin zu viel Platz gelassen wurde. Torhüterin Katharina Hartmann kam jedoch rechtzeitig aus ihrem Kasten, verkürzte geschickt den Winkel und konnte den Abschluss souverän parieren.

Wenig später bot sich auch der SpVgg die erste gute Möglichkeit. Nach einem herrlichen Pass von Nina Geiger – die gemeinsam mit Julia Pirschlinger und Annika Michael in der Mittelfeldzentrale überzeugte – kam Lena Birkner frei vor der Torhüterin zum Abschluss. Doch bereits hier zeigte die Gästekeeperin ihre Klasse und deutete an, dass sie an diesem Tag zur besten Spielerin der SG avancieren würde.

Im weiteren Verlauf verflachte die Partie etwas, auch weil die Semptstädterinnen im Spielaufbau häufig die nötige Ruhe vermissen ließen. Zu oft agierte man hektisch, was immer wieder zu unnötigen Ballverlusten führte. Positiv hervorzuheben war jedoch die starke Defensivarbeit der Veilchen. Die Abwehrreihe um Abwehrchefin Diana Drznjak erstickte die Angriffsbemühungen der Gäste meist schon im Keim, sodass Hartmann nahezu beschäftigungslos blieb.

Acht Minuten vor der Pause wurde es dann auf der anderen Seite gefährlich. Nach einem Pass von Naomi Steinbrecher auf die rechte Seite setzte sich die emsige Heidi Mückel stark durch und zog von außen Richtung Tor. Mit viel Übersicht versuchte sie anschließend die im Zentrum lauernde Steinbrecher zu bedienen, doch die Torhüterin der Gäste roch den Braten und konnte die Hereingabe glänzend entschärfen. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff wurde es vor dem Altenerdinger Tor nochmals brenzlig. Nach einem Pass auf die rechte Seite zog eine SG-Angreiferin den Ball flach nach innen. Da Hartmann den Ball nicht erreichen konnte, rollte dieser parallel zur Fünferlinie quer durch den Torraum, doch weder Freund noch Feind kam entscheidend an den Ball – Glück für die SpVgg.

Ab Mitte der zweiten Hälfte übernahmen die Gastgeberinnen jedoch zunehmend die Kontrolle und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. In der 64. Minute setzte man die Gäste beim Spielaufbau erfolgreich unter Druck. Nach dem Ballgewinn zog Naomi Steinbrecher von der rechten Seite in den Strafraum und schloss stark ab, doch erneut parierte die überragende SG-Torhüterin.

Zehn Minuten später hatte der Altenerdinger Anhang bereits den Torschrei auf den Lippen. Nach einem mustergültigen Pass von Steinbrecher tauchte Nina Geiger frei vor dem Tor auf, doch ihr Abschluss strich hauchdünn am Gehäuse vorbei. Nur eine Minute später verzweifelte Steinbrecher mit einem weiteren sehenswerten Abschluss erneut an der bärenstarken Gästekeeperin.

In der 78. Minute war es dann aber endlich soweit: Nach einer Hereingabe in die Mitte verlängerte Heidi Mückel den Ball per Kopf geschickt. Naomi Steinbrecher kam im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss und ließ der Torhüterin diesmal keine Chance – der Ball schlug unhaltbar im Eck ein und Altenerding belohnte sich endlich für den betriebenen Aufwand.

Fünf Minuten später hätte die SpVgg beinahe nachgelegt. Nach einem Foul an Lena Birkner setzte Julia Pirschlinger den fälligen Freistoß jedoch nur an die Latte. Auch die nächste Chance gehörte den Veilchen: Nach einem schönen Querpass von Geiger kam Birkner an der Strafraumgrenze zum Abschluss, legte sich den Ball jedoch einen Tick zu weit vor, sodass die herauseilende Torhüterin klären konnte.

In der Nachspielzeit meldeten sich die Gäste noch einmal mit einem letzten Versuch. Doch als Katharina Hartmann einen tückischen Schuss im Nachfassen sicher festhielt, war der Sieg praktisch perfekt. Kurz darauf pfiff der gut leitende Schiedsrichter Richard Graf nach vierminütiger Nachspielzeit die Partie ab.

Trainer Andreas Heilmaier zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft:
„Wir haben heute eine sehr kompakte Mannschaftsleistung gezeigt und verdient gewonnen. Vor allem die Defensivarbeit der gesamten Mannschaft war stark, sodass Hohenlinden kaum zu Abschlüssen kam. Wenn wir die Hektik noch aus unserem Spiel bekommen, werden wir uns künftig noch mehr Chancen erarbeiten. Außerdem müssen wir noch mutiger im Abschluss werden – einige gute Möglichkeiten haben wir liegen gelassen. Trotzdem war das heute eine gute Leistung.“



Herren 3: TSV Poing II – SpVgg Altenerding 4:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Christian Schulz , 3. Christoph Harke (46. Florian Aldinger / 78. Christoph Harke), 4. Sadam Ibrahim (46. Yusuf Duman), 5. Daniel Brunner (46. Nick-Luis Polsfuss), 6. Rene Feuker, 7. Miguel Cardante (77. Daniel Brunner), 8. Adrian Felsner (70. Patrick Emberger), 9. Tarik Mahjoub (46. Tiago Cardante), 10. Diego Baltus (61. Yousef Takrouri), 11. Yousef Takrouri (46. Emilio Polsfuss)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Christoph Harke
Miguel Cardante

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht:
Nach der klaren 0:4-Niederlage beim TSV Poing II trat bei der dritten Mannschaft der SpVgg Altenerding ganz deutlich zu Tage, dass man bis zum Punktspielstart noch eine Menge Arbeit vor sich. Vor allem in läuferischer und konditioneller Hinsicht gab es bei den Veilchen noch erhebliche Defizite, die man in den nächsten Wochen unbedingt lösen muss.

In der Anfangsphase entwickelte sich ein zunächst noch ausgeglichenes Spiel, in dem die Hausherren zwar ein optisches Übergewicht hatte, aber daraus wenig Kapital schlagen konnten. Die Gäste standen in der Defensive sehr sicher, so dass auf das von Jonas Pamer gehütete Tor nur sehr wenig kam, und Poing spätestens an der Strafraumgrenze mit ihrem Latein am Ende waren.

Die Altenerdinger fingen die Angriffe immer wieder ab, doch dies sich daraus bietenden Konter wurde nicht konsequent gespielt, so dass man nicht zum Abschluss kam, und klare Tormöglichkeiten rar waren.

Nach 24 Minuten bot sich der SpVgg dann die erste dicke Möglichkeit. Als man einen Angriff der Hausherren in der eigenen Hälfte abfing, konterte man blitzschnell. Nach einem Pass auf die linke Seite liefen Tarik Mahjoub und Miguel Cardante in einer Überzahlsituation auf das Poinger zu. Als Mahjoub dann nach innen passte, tauchte Cardante frei vor dem Tor auf, doch er agierte zu uneigennützig und anstatt selbst aus 14 Metern abzuschließen, wollte er nochmal auf Mahjoub ablegen, doch der Pass ging leider ins Leere.

Zwei Minuten später dann fast eine identische Situation: Abermals liefen die Gastgeber in einen Konter und diesmal steuerte Adrian Felsner von links auf den Strafraum zu. Allerdings verpasste er richtigen Moment das Abspiel in das Zentrum, so dass er von einem Gegenspieler gestellt wurde. Er kam zwar noch zum Abschluss, doch der Schuss unter Bedrängnis ging dann links am Tor vorbei.

Effektiver zeigten sich schließlich die Platzherren und ging in der 26. Minute in Front. Diesem Gegentreffer ging ein unnötiges Foulspiel von Christoph Harke voraus, der Nähe der Eckfahne seinen mit dem Rücken zum Tor stehenden Gegenspieler unnötig von hinten zu Boden stieß. Als der Freistoß dann von der linken Seite flach nach innen gezogen wurde, kam Florian Francaj einen Schritt vor Harke an die Kugel und ließ Pamer mit einem Flachschuss ins Eck das Nachsehen.

Die Veilchen hätten fast die passende Antwort gefunden, denn nach flachen Hereingabe von Rene Feuker von der rechten Seite kam Mahjoub der 14 Meter vor dem Tor völlig freistehende Mahjoub zum Abschluss, doch der Ball war leider nicht sonderlich platziert, so dass der TSV-Keeper Christoph Nowok den Ausgleich verhindern konnte (28.).

In der 32. Minute bauten die Platzherren dann den Vorsprung aus. Als ein Eckball der SpVgg abgewehrt wurde, nahm Yousef Takrouri den Zweikampf im Mittelfeld nicht entscheidend an, und als sein Gegenspieler dann die Kugel mit einem wunderbaren Pass sofort in die Tiefe spielte, lief Henri Stöcker frei auf das Tor zu und schob an Pamer vorbei zum 2:0 ein.

Zwei Minuten später war es dem Altenerdinger Keeper jedoch zu verdanken, dass die Hausherren nicht auf 3:0 stellten. Diesmal verlor Daniel Brunner im Mittelfeld das Leder und erneut wurde das Spielgerät sofort nach vorne gespielt, wo ein Angreifer dann von der rechten Seite frei auf Pamer zulief, diesen jedoch nicht überwinden konnte, so dass man mit einem 0:2-Rückstand in die Pause ging.

Zur Pause wurde auf Altenerdinger Seite kräftig gewechselt, denn fünf neue Akteure stand nach Wiederbeginn auf dem Platz.

Diese kräftigte Rotation sorgte dafür, dass man in den Anfangsminuten nicht gut sortiert war, so dass Poing in den ersten fünf Minuten hätte die Partie entscheiden können.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn leistete man sich an der Strafraumgrenze einen fatalen Fehlpass und als die Kugel schließlich beim im Zentrum blank stehenden Francaj landete, schien das 0:3 nicht mehr zu verhindern sein, doch mit einer starken Fußabwehr hielt Pamer sein Team im Spiel.

Wenig später bot sich dann auf der anderen Seite die Chance zum Anschlusstreffer. Nach einem mustergültigen Pass von Nick-Luis Polsfuss auf die rechte Seite war sein Bruder Emilio nicht mehr zu halten. Er lief frei auf Keeper Nowok zu und brachte das Leder auch mit einem gefühlvollen Heber am Schussmann vorbei, doch leider verfehlte die Kugel das Gehäuse knapp.

Dann waren aber wieder die Hausherren an der Reihe und als Angreifer im Strafraum von der linken Seite zum Abschluss kam, musste man tief durchatmen, als der Schuss um Haaresbreite am langen Pfosten vorbeiging.

Im Gegenzug war dann Emilio Polsfuss auf dem rechten Flügel wieder nicht zu stoppen und eilte abermals frei auf das Tor der Gastgeber zu, doch fehlte erneut die Präzession im Abschluss, so dass das Spielgerät wieder knapp am Tor vorbeiging.

In der 65. Minute erhöhten die Hausherren dann jedoch auf 3:0. Als man die Abwehr etwas noch vorne schob, ließ man im Mittefeld den erforderlichen Druck auf einen Poinger Spieler vermissen, so dass dieser einen langen Ball über die Kette schlug, so dass Stöcker von der rechten Seite in den Strafraum lief, mustergültig nach innen passte, wo Joas Birnr keine Mühe mehr hatte, um aus kurzer Distanz erfolgreich abzuschließen.

Drei Minuten später hofften die Veilchen dann auf eine Ergebnisverbesserung. Nach einer abgefälschten Flanke von Emilio Polsfuss kam der von der anderen Seite eingelaufene Adrian Felsner frei zum Abschuss, doch er kam etwas in Rücklage, so dass der Ball über die Querlatte ging.

Allerdings war mit zunehmender Spieldauer zu erkennen, dass die Kräfte bei der SpVgg doch nachließen. Dies führte dazu, dass die Überlegenheit der Hausherren deutlich zunahm, da man dem spielstarken TSV zu Fall Räume bot, die vom Gastgeber auch geschickt genutzt wurden.

13 Minuten vor dem Ende glückte dem Gastgeber dann aber die endgültige Entscheidung und dieser Treffer war sehenswert. Im Vorfeld haderten die Gäste etwas mit dem Referee, denn bei einem Zweikampf im Mittelfeld ging Takouri zu Boden, doch der erwartete Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Als der Ball dann auf der linken Seite landete, feuerte Francaj einen herrlichen Schuss ab, der unhaltbar für Pamer zum 4:0 im langen Eck einschlug.

Nur eine Minute später drohte der SpVgg dann der nächste Treffer, doch nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite verfehlte der im Zentrum stehende Stöcker die Hereingabe um Zentimeter.

Auf der anderen Seite hätte dann Takrouri für den Ehrentreffer sorgen können, doch als er frei auf das Tor zusteuerte, legte er sich den Ball zu weit vor, so dass der Abstand zu Torhüter Nowok zu gering war, um den Ball noch an ihm vorbeizubringen (82.).

Die letzte Chance blieb dem siegreichen Gastgeber vorbehalten. Als Christoph Harke einen langen Ball aus dem Mittelfeld nicht entscheidend klären konnte, kam Erion Zeqiraj an die Kugel und hatte schließlich nur noch Pamer vor sich. Der Keeper kam beim Schuss mit der Hand an den Ball und konnte sich dann auf die Unterstützung von Rene Feuker bedanken, der den Richtung Torlinie kullernden Ball endgültig aus der Gefahrenzone beförderte, so dass es bei der 0:4-Schlappe blieb.

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