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D1-Junioren: (SG) FSV Steinkirchen – SpVgg Altenerding 0:3

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Einen wichtigen 3:0-Auswärtssieg holte die Wilde13 bei der FSV Steinkirchen im Holzland.

Der Samstagvormittag präsentierte sich im erwarteten November-Herbst-Format mit nasskalten und leicht zugigen Verhältnissen an der Niederstraubinger Straße in Steinkirchen.

Hochmotivierte Steinkirchner hielten in den Anfangsminuten sehr stark dagegen und forderten die Veilchen in jeder Sekunde. Vor allem die spielstarke Offensive der Steinkirchner zeigte, dass diese Truppe nicht umsonst den dritten Tabellenplatz belegt.

Dennoch ist auch das aktuelle Torverhältnis der SpVgg, nämlich 40:2, kein Zufall!

Die ersten 10 Minuten waren geprägt von beiderseitigem Bemühen die Oberhand im Mittelfeld zu erlangen. Aus subjektiver Sicht des Verfassers dieses Artikels ging dieses Kräftemessen nach Altenerding. Nicht zuletzt durch die 1:0 Führung.

Noah Memed, der eine starke Anfangsphase hatte, dominierte im Mittelfeld mit viel Ballbesitz. Auch beim 1:0 legte er den Ball toll in den Lauf von Pau Schiwietz. Dieser blieb vor dem Torwart der Gegner eiskalt und markierte den Führungstreffer.

Schiwietz unterstrich damit seine Ambitionen auch nachhaltig die Torjäger-Liste dieser Liga anzuführen. Bisher 9 Tore – Glückwunsch Paul!

Aber die Steinkirchner spielten auch nach dem Rückstand unbeirrt stark weiter und kamen nach einer Ecke zu einer ordentlichen Chance. Zunächst wurde die Ecke nach außen von Muaaz Mohammed noch abgewehrt, die erneute Flanke landete wieder bei einem gegnerischen Spieler. Dieser nahm den Ball direkt, setzt den Schuss aber zu hoch an, so dass er für Tobi Felsner im Tor keine Gefahr darstellte.

Tobi Felsner kehrte für dieses Spiel in den Kasten der Wilden 13 zurück, da Timo Wegener leider bei diesem Spiel fehlte.

Die Jungs aus Altenerding dominierten dann aber die Partie und kamen zu einer weiteren starken Aktion. Valentin Kugler, der ein sehr gutes Spiel in der Verteidigung zeigte, war aufmerksam, eroberte den Ball vor seinem Gegenspieler, passte direkt zu Philipp Feuker ins Mittelfeld. Dieser schickte Andi Neumann über links auf die Reise. Der Flügelflitzer setzte zu einem seiner unwiderstehlichen Sprints an und überlief zwei Gegenspieler. Kurz vor der Grundlinie legte er den Ball quer auf Paul Schiwietz. Beinahe kam er zu seinem 10. Saisontreffer, aber der Torjäger hatte sein Visier diesmal zu hoch angesetzt und schoss den Ball über das Tor.

Dann war Halbzeit! Fazit: Eine ereignisarme, aber dennoch unterhaltsame erste Halbzeit zeigte ein ordentliches D-Jugend Spiel mit überlegenen Altenerdingern, die nur in kurzen Sequenzen eine Gefahr fürs eigene Tor zuließ und somit verdient mit 1:0 führte.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste Halbzeit endete. Wieder hatte Paul Schiwietz nach einer tollen Vorlage durch Michael Melissourgos eine große Chance zum 2:0. Aber auch dieses Mal zielte er wieder etwas zu hoch und ballerte über das Gehäuse.

Wenn die Wilde 13 eine Optimierungsmöglichkeit hat, dann ist es nach wie vor der Torabschluss. Trotz der bereits 40 geschossenen Tore, könnten es viel mehr sein, wenn die erarbeiteten Chancen noch kaltschnäuziger genutzt würden.

Dann gelang den Veilchen aber dann doch das hochverdiente 2:0! Marco Ebert, der hellwach eine verunglückten Einwurf des Gegners im Mittelfeld eroberte, tanzte einen Gegenspieler aus und legte den Ball dann mustergültig in den Lauf von Michael Melissourgos. Dieser kam vor dem herauseilenden Torwart an den Ball und spitzelte diesen vorbei ins gegnerische Tor.

2:0! Für die mitgereisten Altenerdinger Zuschauer Balsam auf der Seele!

Marco Ebert hätte dann fast das nächste Tor vorbereitet. Wieder durch einen genialen Steckpass auf Paul Schiwietz, der in dieser Situation erneut zum Torerfolg hätte kommen können. Leider setzte er den Ball rechts neben das Tor!

In der Mitte der zweiten Hälfte bekam das Spiel dann eine leichte emotionale Note, als ein Steinkirchner Spieler unseren „Käptn“ Michael Melissourgos im Mittelfeld lediglich durch eine Grätsche von hinten stoppen konnte.

Zum Ärger der Steinkirchner Spieler wie Anhänger zuckte der Schiedsrichter in dieser Situation die rote Karte. Auch wenn die Situation durchaus dunkelgelb zu bewerten war, hätte man im Jugendbereich durchaus auch von der Möglichkeit einer fünfminütigen Zeitstrafe in dieser Situation Gebrauch machen können. Es ist wie es ist!

Ab diesem Zeitpunkt spielten die Gastgeber mit einem Mann weniger, was natürlich dazu führte, dass Altenerding das Spiel noch mehr im Griff hatte.

Im Anschluss kam Altenerding dann zu zwei weiteren Chancen. Einmal hatte Michael Melissourgos die Chance zu erhöhen und in der nächsten Situation dann Philipp Feuker. Aber wie bereits erwähnt ist die Chancenverwertung aktuell das größte Manko der Wilden 13.

In der nächsten Aktion machte es Altenerding aber dann besser. Wieder war es Marco Ebert, der eine missglückte Mittelfeldaktion der Steinkirchner nutzte, den Ball eroberte und dann erneut mustergültig den Ball in den Lauf von Noah Memed legte. Dieser blieb beim Abschluss hochkonzentriert und versenkte das Leder im rechten Kreuzeck. Sehenswert und erfolgreich! So solls sein Noah – weiter so!

Zum Abschluss des Spiels hatte Andi Neumann dann noch eine Chance zum 4:0. Aber auch er setzte den Ball leider neben das Tor, so dass es beim verdienten 3:0-Erfolg der Gäste blieb!

Am kommenden Dienstag kommt es dann zum Showdown gegen die Sportfreunde aus Schwaig. In diesem Spiel wird sich zeigen, wer die Tabellenspitze für sich proklamiert.

Natürlich werden unsere Jungs unter der Woche wieder tatkräftig der mitgereisten Eltern und Fans unterstützt werden.

Vamos Altenerding!

D5-Junioren: TSV Isen II – SpVgg Altenerding 15:1

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Am vergangenen Wochenende traten die D5-Junioren der SpVgg Altenerding zu ihrem Auswärtsspiel beim TSV Isen II an und kamen gegen den starken Gastgeber mit 1:15 unter die Räder. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass die Veilchen auf einen sehr starken Gegner treffen würden, der bislang mit souveränen Leistungen in der Liga überzeugte. Von Beginn an übernahmen die Hausherren das Kommando und setzten die Altenerdinger Abwehr unter Dauerdruck. Trotz großer Laufbereitschaft und kämpferischem Einsatz gelang es den Gästen nur selten, sich vom Druck zu befreien. Die Gastgeber agierten mit hohem Tempo und präzisem Passspiel und nutzten ihre Chancen eiskalt, sodass es zur Halbzeit bereits 6:0 für Isen stand, und die Entscheidung zu diesem Zeitpunkt schon gefallen war.

In der zweiten Hälfte zeigte die junge Altenerdinger Mannschaft jedoch Moral und gab sich trotz des Rückstands nicht auf. Mit großem Willen kämpfte das Team um jeden Ball und versuchte, eigene Akzente zu setzen. Besonders erfreulich war, dass sich die Veilchen für ihren Einsatz schließlich belohnten: In der 57. Minute kombinierten sie sich mit mehreren schönen Pässen durch das Mittelfeld und die gegnerische Abwehr. Am Ende dieser sehenswerten Aktion war es Luis Woitzik, der den Ball überlegt im Tor des TSV Isen versenkte und damit den verdienten Ehrentreffer zum 1:15 erzielte.

Trotz der deutlichen Niederlage zeigte das Team bis zum Schlusspfiff großen Zusammenhalt und eine lobenswerte Einstellung. Der Trainer hob nach dem Spiel insbesondere den kämpferischen Einsatz und den ungebrochenen Teamgeist hervor. Auch wenn der Sieg für den TSV Isen völlig verdient war, gibt der Ehrentreffer und die gezeigte Moral Anlass zur Hoffnung. Mit weiterem Training und wachsendem Selbstvertrauen wird die junge Mannschaft der SpVgg Altenerding sicher bald wieder positivere Ergebnisse erzielen.

A2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Neikof Eichenkofen 0:7

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Trotz einer kämpferisch tadellosen Vorstellung musste sich das zusammengewürfelte Team der Altenerdinger A2-Junioren auch im letzten Heimspiel der Herbstrunde der (SG) Neikof Eichenkofen letztlich deutlich mit 0:7 geschlagen geben. Die Gäste spielten sich das erste Mal nach acht Minuten gefährlich vor das Tor der Veilchen, doch  eine hohe Hereingabe von rechts an den kurzen Pfosten wurde vom Eichenkofener Stürmer knapp per Kopf neben das Gehäuse gesetzt. Zwei Minuten später pfiff der Unparteiische nach einem Zweikampf im Mittelfeld für die Hausherren überraschend einen Freistoß in die Gegenrichtung, den die Gäste schnell ausgeführt auf die linke Seite schlugen und die flache Hereingabe an den Fünfer zur frühen Führung ins Netz versenkten. Fast hätten die Lila-Weißen im Gegenzug umgehend wieder den Gleichstand hergestellt, doch Simon Faust setzte sich zwar auf der rechten Seite im Sechzehner gegen seinen Gegenspieler durch, verzog den Schuss aufs lange Eck jedoch um einen guten Meter. Dies sollte sich rächen, denn nach einer Viertelstunde spielten sich die Gäste, denen zu viel Platz eingeräumt wurde, durch die Mitte und vollendeten aus zentraler Position zum 2:0. Zwei Minuten später versuchte sich Mory Toure mit einem Heber aus gut dreißig Meter, da der Eichenkofener Keeper zu weit vor seinem Tor weilte, hatte jedoch Pech, da das Leder um Zentimeter am rechten Pfosten vorbeiging. Die Gäste zeigten sich effektiver und erhöhten nach einer guten halben Stunde auf 3:0, wobei erneut ein Stangerlpass von links in den Strafraum von der Altenerdinger Defensive nicht verteidigt werden konnte. Kurz vor dem Pausentee hätten sich die Semptstädter allerdings den Ehrentreffer verdient gehabt. Lukas Kulterer übersprintete das halbe Feld, legte das Leder nach links außen, wo ein Altenerdinger Außenstürmer allein auf das Eichenkofener Tor zusteuerte, die Kugel aufs lange Eck hob, wo Abdullaye zum Entsetzen seines Anhangs mit der Brust aus kürzester Entfernung den Ball neben das Gehäuse setzte. Leider verdarben die ersten zwei Minuten nach dem Wechsel die bisherigen Bemühungen, denn nach einem Ballverlust am Sechzehner erhöhten die Gäste auf 4:0 und mit dem nächsten Angriff gar auf 5:0. Trotz dieses Nackenschlags gaben sich die Hausherren jedoch nicht auf und hatten durch einen Freistoß von der Strafraumgrenze nach 55 Minuten, denn Tiago Cantares leider deutlich über den Querbalken setzte eine gute Anschlusschance. So waren es die Gäste, die nach 70 Minuten eine Unachtsamkeit im Altenerdinger Abwehrverbund zum nächsten Treffer nutzten. Den Schlusspunkt setzte erneut der Lokalrivale aus Eichenkofen und erzielte zehn Minuten vor dem Abpfiff den Endstand von 7:0. Trotz des deutlichen Ergebnisses muss man den tapferen Altenerdinger attestieren, dass sie nie den Kopf hängen ließen und sich bis zum Abpfiff in jeden Zweikampf warfen.

C4-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) TSV Grüntegernbach 1:1

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Im letzten Heimspiel der Herbstrunde zeigten die C4-Junioren der SpVgg eine gute Leistung und trotzten dem Tabellendritter (SG) TSV Grüntegernbach ein 1:1-Remis ab. Wäre man vor dem Spiel mit einer Punkteteilung wohl zufrieden gewesen, trauerte man nach dem Abpfiff den vielen vergebenen Chancen nach, denn ein Sieg wäre für die Gastgeber in jedem Fall verdient gewesen. Die Elf von Trainer Fikret Duman kam gut die Partie und bot dem Favoriten von Beginn richtig Paroli, so dass sich schnell eine Überlegenheit der Platzherren herauskristallisierte, der auch früh für zählbaren Erfolg der Gastgeber sorgte. Als das Leder in der fünften Minuten nach einem Pressball bei Gridi Peci landete, spielte er die Kugel sofort in die Tiefe und fand dort seinen Mitspieler Toprak Karaagac. Der Angreifer hatte bei seinem Lauf nach vorne nur noch den Grüntegernbacher Schlussmann vor sich, blieb aber dann vor dem Tor eiskalt und markierte mit einem unhaltbaren Schuss die frühe Führung für seine Farben. Aber schon wenig später geriet der Vorsprung in Gefahr, doch es war Torhüter Patrick Stanic zu verdanken, dass die Führung hielt, denn er wehrte er einen gefährlichen Schuss eines SG-Stürmers überragend ab (10.). Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe und nach Einwurf von Tugra Duman landete die Kugel im Lauf von Karaagac, doch diesmal ließ der Torjäger die Chance liegen, denn sein Schuss aus aussichtsreicher Position war nicht optimal und sorgte leider für keine große Gefahr (18.). Drei Minuten später bot sich den Semptstädtern erneut eine gute Gelegenheit, um die Führung auszubauen. Diesmal landete ein schöner Diagonalball von Duman bei Ryan Brandt, der frei auf das Grüntegernbacher Tor zulief, doch leider hatte er sein Visier schlecht eingestellt, und schoss am Ziel vorbei. In der 28. Minute kamen dann die Gäste wieder zum Abschluss, doch letztlich hatte Schlussmann Stanic bei einem Fernschuss aus 30 Metern wenig Mühe, um zu diesem Zeitpunkt noch die „Null“ zu halten. Eine Minute später musste dann der Altenerdinger Anhang aber tief durchatmen. Als ein SG-Angreifer in den Strafraum eindrang, war die Führung in Gefahr, doch mit einer starken Grätsche konnte Niklas Braune den Schussversuch seines Gegenspielers verhindern. Nun ergab sich ein offener Schlagabtausch und vier Minuten vor der Pause brannte es dann wieder auf der anderen Seite, doch Brandt, der nach einem schönen Zuspiel von Karaagac im Strafraum zum Abschluss kam, konnte leider keinen erfolgreichen Abschluss erzielen. Noch in der gleichen Minute war man dem zweiten Treffer dann aber sehr nahe. Nach einem Ballgewinn von Peci im Mittelfeld konnte er sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und setzte dann Karaagac mustergültig in Szene, doch auch dessen Schuss landete nicht im Netz, sondern strich um Zentimeter am Pfosten vorbei. In der Schlussphase der ersten Hälfte lag das 2:0 für die Hausherren in der Luft und zwei Minuten vor dem Seitenwechsel dann die nächste dicke Chance, denn nach herrlichem Zuspiel von Duman tauchte Karaagac frei vor dem Tor der SG aus, doch auch er ließ die Großchance liegen und schoss neben am Gehäuse vorbei. Auch die letzte Chance vor der Pause lag auf Seiten der SpVgg. Diesmal fand ein Zuspiel von Braune den durchstartenden Brandt, der aber nicht im Stande war, für zählbaren Erfolg zu sorgen, so dass die Seiten mit einer 1:0-Führung der Platzherren, die aber eindeutig den Gästen schmeichelte, gewechselt wurden. Zu Beginn der zweiten Hälfe blieb Altenerding spielbestimmend und als Omen Khankan kurz vor der Strafraumgrenze gefoult wurde, hoffte man den daraus resultierenden Freistoß, zum 2:0 zu nutzen. Allerdings platzte die Hoffnung, denn der Schuss von Karaagac sorgte für keinerlei Gefahr für die Gäste. Das Auslassen dieser großen Chancen sollte sich dann in der 46. Minute rächen. Als der Ball nach einer Ecke bei einem an der Strafraumgrenz laudernden Spieler landete, zog dieser sofort ab. Zunächst schien es, als könne Stanic den Ball parieren, doch rutschte ihm das Leder durch die Hände und fand somit zum 1:1-Ausgleichstreffer den Weg ins Netz. Anschließend gab es auf beiden Seiten immer wieder Annäherungsversuche, doch die ganz großen Chancen blieben aus, was auch dem Umstand, dass beide Defensivreihen stabil standen, geschuldet war. So resultierte der nächste Torabschluss in der 53. Minute aus einem Standard, doch Torhüer Stanic war diesmal hellwach und konnte den Schuss sicher parieren. Vier Minuten vor dem Ende wurde ein Altenerdinger Konter mit einem Foulspiel unterbunden, doch den folgenden Freistoß brachte Karaagac nicht im Tor unter. In der 68. Minute versuchte Korbinian Irl noch den entscheidenden Siegtreffer einzuleiten. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfe ließ er zwei Gegenspieler aussteigen, lief auf der rechten Seite die Linie entlang und brachte dann eine schöne Flanke nach innen, doch leider fehlte ein Abnehmer, so dass der erhoffte Lucky-Punch nicht mehr gelingen wollte. Wenig später pfiff der Unparteiische ab und einerseits konnte man sich über eine bärenstarke Leistung freuen, doch es gab auch enttäuschte Gesichter, denn eine mangelhafte Chancenverwertung kostete zwei Zähler. Trotz allem zog Trainer Fikret Duman ein zufriedenes Fazit: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie haben während der gesamten Spielzeit unglaublich gekämpft und konnten auch spielerische überzeugen“. In zwei Wochen findet dann das letzte Saisonspiel auswärts in Grüntegernbach statt und vielleicht kann man erneut an die Leistung anknüpfen, um sich dann ggf. sogar mit einem Sieg in die Winterpause zu verabschieden.

A1-Junioren: SG Hohenkammer – SpVgg Altenerding 1:0

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Im Nachholspiel der Qualifikationsrunde zur Kreisliga Süd musste die U19 der SpVgg Altenerding eine knappe 0:1-Niederlage bei der SG Hohenkammer hinnehmen. In einem intensiven Duell setzte sich die körperlich robuste Heimelf durch – das goldene Tor erzielte ausgerechnet ein ehemaliger Altenerdinger.

Spielverlauf

  • Ersatzgeschwächte Veilchen: Die SpVgg Altenerding reiste mit einer stark verjüngten Mannschaft an, da zahlreiche Stammkräfte ausfielen. Die junge Truppe zeigte von Beginn an großen Einsatz, musste sich aber zunächst der physischen Überlegenheit der Gastgeber beugen.
  • Hohenkammer mit Druckphase: Die Hausherren dominierten die erste Halbzeit und erspielten sich mehrere hochkarätige Chancen. Altenerdings Schlussmann Senal da Silva war mehrfach gefordert und hielt sein Team lange im Spiel.
  • Entscheidender Moment: In der 12. Minute schlug Rade Marinkovic zu – der Ex-Altenerdinger traf aus halbrechter Position mit einem gefühlvollen Heber aus rund acht Metern über den herausgeeilten da Silva zum 1:0.
  • Altenerding steigert sich: Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Veilchen deutlich verbessert. Zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich blieben jedoch ungenutzt – beide Male fehlte die Präzision.
  • Schlussoffensive ohne Ertrag: In der Schlussphase warf Altenerding alles nach vorne, doch der Lucky Punch blieb aus. Trotz großem Kampf und Moral reichte es nicht mehr zum Ausgleich.

Fazit

Ein bitterer Abend für die SpVgg Altenerding, die sich trotz personeller Sorgen teuer verkaufte. Die Leistung in der zweiten Halbzeit macht Mut für die kommenden Aufgaben – mit etwas mehr Glück im Abschluss wäre ein Punktgewinn durchaus möglich gewesen.

Herren 2: FC Fraunberg – SpVgg Altenerding 4:2

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Alexander Schwarz (46. Patrick Lisiewicz), 3. Felix Wöginger,  4. Lukas Rymas, 5. Ajdin Nienhaus, 6. Johannes Dangl (46. Lucas Ude), 7. Jannik Obermaier, 8. Florian Donig, 9. Salomon Mwamba (61. Kirubel Getnet), 10. Julian Topf, 11. Nessim Mahsas

Tore:
1:1 Florian Donig (24.)
4:2 Kirubel Getnet (86. / Foulelfmeter / Ajdin Nienhaus)

Gelbe Karten:

Julian Topf
Patrick Lisiewicz

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
140

Spielbericht:
Für die Kreisklassenmannschaft der SpVgg Altenerding gab es im Kellerduell beim FC Fraunberg eine bittere 2:4-Niederlage für den Aufsteiger, so dass der Abstand der Foltin-Elf zum ersten Nichtabstiegsplatz mittlerweile schon auf sechs Zähler angewachsen ist.

Jedoch war der Sieg der Hausherren verdient, denn die Lippcke-Elf zeigte sich deutlich aggressiver und auch in den Zweikämpfen bissiger. Insgesamt zeigte der FCF einen größeren Siegeswillen und verdiente sich die drei Zähler im Abstiegskampf.

Schon früh hatte der Fraunberger Anhang den Torschrei auf den Lippen, wobei der durchaus mögliche Führungstreffer der Gastgeber durchaus kurios entstanden wäre. Als Fraunberg einen Freistoß in den Strafraum geschlagen hatte, wollte Abwehrspieler Alexander Schwarz die Kugel aus der Gefahrenzone köpfen. Allerdings landete der Abwehrversuch am Körper eines FCF-Akteurs, doch letztlich hatte man Glück, dass das Spielgerät gegen den Pfosten ging (3.).

Aber nur eine Minute später glückte Fraunberg dann doch die frühe Führung, wobei die SpVgg hier tatkräftige Unterstützung leistete. Als ein Eckball flach nach innen kam, verstand man es nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, so dass Florian Lex an die Hereingabe kam und aus sechs Metern zum Schuss kam. Zwar kam der auf der Linie stehende Felix Wöginger noch an den Schuss, doch konnte ihn nicht mehr klären.

Nach 19 Minuten kamen dann die Gäste erstmals zum Abschluss. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam die Kugel nach innen und landete bei Julian Topf, doch dessen 19 Meter-Schuss hatte zu wenig Fahrt, um für FCF-Keeper Maximilian Baches eine ernsthafte Gefahr darzustellen.

Aber anschließend fand die SpVgg besser ins Spiel und kam dann wenig später zur ersten wirklich guten Chance. Als Salomon Mwamba von der linken Seite eine schöne Flanke nach innen brachte, kam der einlaufende Nessim Mahsas zwar noch mit dem Bein zum Ball, doch die Abnahme war sehr schwierig, so dass der Ball leider das Ziel verfehlte.

Nach 23 Minuten hätte man sich dann aber fast den zweiten Gegentreffer eingefangen, doch mit einer überragenden Parade konnte Pamer retten. Nach einem Pass in den Strafraum spielte Kaps das Leder in Richtung langer Pfosten, wo Florian Haider aus wenigen Metern sträflich ungedeckt zum Abschluss, doch mit einem großartigen Reflex klärte der Altenerdinger Schlussmann sehenswert.


Fast im Gegenzug kamen die Gäste dann jedoch zum Ausgleichstreffer. Nach einer Hereingabe von Nessim Mahsas von der linken Seite kam Florian Donig im Strafraum an den Ball, und kam dann aus etwas 10 Metern frei vor dem Tor zum Abschluss. Dabei hatte er auch das nötige Glück, dass Florian Altmann den Ball noch leicht, jedoch schließlich unhaltbar, für seinen Keeper abgefälscht hatte (24.).


Doch die Freude bei den Veilchen hielt nicht lange an, denn schon vier Minuten später führte ein „Tor des Monats“ zur erneuten Fraunberger Führung. Als sich Topf im Mittelfeld einen leichtfertigen Ballverlust leistete, spielte die Gastgeber schnell nach vorne. Topf wollte seinen Ballverlust wieder egalisieren, ging dabei aber knapp vor der Strafraumgrenze zu ungestüm in den Zweikampf und brachte seinen Gegenspieler zu Fall.

Den daraus resultierenden Freistoß aus etwa 19 Metern hämmerte Markus Lex absolut unhaltbar für Pamer zum 2:1 in den Winkel.


In der Schlussphase der ersten Halbzeit entwickelte sich dann im Mittelfeld eher ein Abnutzungskampf, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Allerdings fanden beide Mannschaften keine Mittel, um sich in der Offensive entscheidend durchsetzen zu können, so dass die Gastgeber die knappe Führung mit in die Pause nahmen.

Acht Minuten nach Wiederbeginn konnten die Gastgeber dann den Vorsprung ausbauen. Bei diesem Gegentreffer ließ die Altenerdinger Abwehr das notwendige Zweikampfverhalten vermissen, denn man ließ den an der Strafraumgrenze stehenden Christian Daimer fast ungestört gewähren, so dass der Routinier das Leder auf den durchlaufenden Florian Altmann durchsteckte. Altmann blieb dann frei vor dem Tor stehend eiskalt und schob an Torhüter Pamer vorbei sicher ein.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten des FCF und hätte fast für die Vorentscheidung gesorgt. Abermals wurde ein Pass in die Tiefe gespielt und als Johannes Lex die Kugel schon an Keeper Pamer vorbeigelegt hatte, schien das 1:4 unvermeidbar. Allerdings hatte er sich den Ball beim letzten Kontakt zu weit vorgelegt, so dass er den Ball erst fast auf der Grundlinie erreichte und ihn nicht mehr im Tor unterbringen konnte.


Aber 15 Minuten vor dem Ende machten die Hausherren den Deckel dann endgültig drauf. Bei einem Angriff der SpVgg kam der Fraunberger Altmann an den Ball und fabrizierte einen weiten Befreiungsschlag. Da Felix Wöginger in der Defensive nicht gut stand, kam sein Gegenspieler Markus Lex an den Ball und ließ auch Pamer mit einem unhaltbaren Schuss keine Abwehrmöglichkeit.


Trotz des klaren Rückstandes gaben die Gäste noch nicht auf und kamen in der 82. Minute zu einer guten Chance. Nach einem Zuspiel von Julian Topf kam der aufgerückte Lukas Rymas im Strafraum zum Schuss, doch er hatte Pech, denn der von einem Verteidiger noch abgefälschte Schuss ging leider nur an die Oberkante der Latte.

Die daraus resultierende Ecke von Florian Donig landete bei Mahsas, doch dessen Volleyabnahme aus etwa zehn Metern konnte von Baches pariert werden.

Aber vier Minuten vor dem Ende musste der Fraunberger Keeper doch noch einmal hinter sich greifen. Als die Foltin-Elf einen Freistoß in den Strafraum gechippt hatte, wurde der mit dem Rücken zum Tor stehende Ajdin Nienhaus unglücklich von Christian Daimer am Fuß getroffen und ging zu Boden. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Kirubel Getnet stellte sich der Verantwortung, schickte Baches in die falsche Ecke und verkürzte auf 2:4.


Wenig später hätte es der aufgerückte Luca Ude dann noch einmal spannend machen können. Als er vom rechten Flügel kommend einige Abwehrspieler wunderbar hatte aussteigen lassen, hatte er nur noch Baches vor sich, doch leider ließ er diese Großchance liegen und scheiterte am Fraunberger Keeper, der mit einer gekonnten Fußabwehr zur Ecke klären konnte.

So war die Niederlage für die Gäste nicht mehr abzuwenden, denn nur wenig später beendete der gut leitenden Unparteiische die Partie und leider musste man erneut mit leeren Händen die Heimreise antreten.

Weitere Bilder vom Spiel

A1-Junioren: VfB Hallbergmoos – SpVgg Altenerding 2:2

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Nach den Platzverweisen beim Nachholspiel bei der (SG) Zolling/Plazing gegen Risto Garbrecht und Thomas Buttstedt mussten die A1-Junioren der SpVgg zum Gastspiel beim VfB Hallbergmoos mit einer bunt zusammengewürfelten Elf antreten, doch die Akteure zeigten, dass man mit Willenskraft einiges erreichen kann und man kam zu einem gerechten 2:2-Remis. Spieler aus der der zweiten und dritten Herrenmannschaft sowie Akteure aus der B-Jugend komplettierten den doch etwas geschrumpften Kader, verstanden es aber, als Einheit aufzutreten. Dabei begann die Partie für die Veilchen mit einem herben Rückschlag, denn schon früh geriet man ins Hintertreffen. Nach einer Ecke kam ein VfB-Stürmer völlig unbedrängt an die Hereingabe und gegen seine Volleyabnahme konnte Senal de Silva im Altenerdinger Tor nichts mehr ausrichten (4.). Jedoch zeigten sich die Gäste davon wenig beeindruckt und nur drei Minuten später war schon dem Ausgleich nahe, doch der Hallbergmooser Keeper tauchte bei einem schönen Schuss von Haki Vranovci blitzschnell ab und konnte die Kugel aus dem Eck holen. Fünf Minuten später wurde man jedoch für den Aufwand belohnt. Zunächst konnte der Keeper der Gastgeber zweimal glänzend retten, und als der VfB den Ball dann aus der Gefahrenzone brachte, raufte man sich schon die Haare. Allerdings wurde die Kugel nach dem folgenden Einwurf auf Tiago Cardante geworfen. Der Angreifer fackelte nicht lange, zog aus knapp 30 Metern sofort ab. Abermals war der Schlussmann mit der Hand am Ball, doch diesmal konnte auch er den Einschlag im langen Eck nicht mehr verhindern. Auch die nächste Chance hatte die SpVgg. Nach einem schönen Spielzug über die Stationen Emilio Polsfuss und Tiago Cardante wurde die Kugel auf Benjamin Veladzic durchgesteckt. Der kam aus spitzem Winkel zum Schuss, doch abermals zeigte der Torhüter seine Klasse und konnte per Fußabwehr den durchaus zu diesem Zeitpunkt verdienten Führungstreffer der SpVgg vereiteln. Die Hausherren zeigten sich effektiver und nutzen drei Minuten später ihre zweite Chance zum erneuten Torerfolg. Nach einem weiten Ball zögerte Niklas Langner etwas zum Ball zu gehen, so dass war sein Gegenspieler einen Tick vor ihm an der Kugel und ließ dann de Silva ein zweites Mal das Nachsehen, so dass die Seiten mit einer knappen und nicht unbedingt verdienten Führung für die Hausherren gewechselt wurden. Die Gäste kamen mit neuem Mut aus der Pause und es sollte auch nicht lange dauern, bis das Ergebnis wieder auf „Null“ gestellt war. Diesmal erreichte ein mustergültiger Steckpass von Enes Cosickic erneut Veladzic, der sich nun die Gelegenheit nicht nehmen ließ und sicher mit einem Schuss ins lange Eck zum 2:2 erfolgreich war. Zwei Minuten dann fast eine Kopie des vorausgehenden Tores, doch leider ging diesmal der VfB-Schlussmann im Duell gegen Veladzic als Sieger hervor und bewahrte sein Team vor dem erstmaligen Rückstand. Nu lag aber die Führungstreffer der SpVgg in der Luft und nur drei Zeigerumdrehungen weiter kam dann auch noch Pech hinzu, denn Cardante nagelte einen mustergültigen Freistoß gegen die Latte des Hallbergmooser Tores. Das einzige Manko, das zu Kritisieren war, war die mangelende Chancenverwertung. So auch in der 59. Minute: Abermals wurde Veldazic von Cosickic steil geschickt und spielte dann mustergültig nach innen, wo Laurent Kolgeci frei vor dem Tor zum Abschluss kam, aber den bereits am Boden liegenden Torwart anschoss. Auch die nächste Chance hatte der Neuzugang fünf Minuten später, doch bei einem Schuss aus halbrechter Position zeigte der Hallberger Schlussmann erneut seine Klasse und rettete bravourös. Noch in der gleichen Minute die näcshte Mega-Chance. Als Vranovic einen schönen Freistoß von Polsfuss absichtlich passieren ließ, schien das 3:2 fällig, doch mit einem Reflex brachte der Torhüter die SpVgg langsam zur Verzweiflung. Das Auslassen dieser Chance hätte sich zehn Minuten vor dem Ende fast gerächt. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde das Leder in den Rücken der Abwehr gelegt, wo ein Angreifer aus etwa 16 Metern abzog, zum Glück aber doch deutlich verzog. Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und als Vranovci nach herrlichem Pass nur noch den Torhüter vor sich hatte, hatte man den Torschrei schon auf den Lippen, doch sein Schuss ging haarscharf am Tor vorbei. Auch in den letzten beiden Minuten hätte man den Siegtreffer noch erzielten müssen. Zunächst brachte Polsfuss, der aus sehr spitzem Winkel zum Abschluss kam, ebenso wie wenig später Veladzic bei einem schönem 20 Meter-Schuss, das Hallbergmooser Gehäuse, so dass man für eine sehr starke Vorstellung leider nicht belohnt wurde und sich mit einem aus VfB-Sicht absolut schmeichelhaften Remis begnügen musste. Trotz allem zeigte sich das Trainerduo Patrick Hahn und Richard Kulterer sehr zufrieden. „In den letzten Wochen hatten wir doch das ein oder andere Problem, doch heute hat es richtig Spaß gemacht. Wir hatten heute ein sehr willensstarkes und auch spielerisch überzeugendes Team am Start. Leider wurden für das Engagement nicht belohnt, aber wir sind stolz auf die Mannschaft. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Auftritt den Zusammenhalt stärkt, denn heute hat man wirklich gesehen, was in diesem Team steckt. Hoffentlich haben wir am Mittwoch wieder eine Mannschaft zur Verfügung, die mit der gleichen Einstellung beim Nachholspiel in Hohenkammer erfolgreich auftreten kann. Wir sind jetzt seit vier Spielen ungeschlagen, und wollen uns nun endlich mal mit einem Sieg belohnen“.

D3-Junioren: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 2:1

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Schlamm, Regen und vergebener Kampfgeist – D3 unterliegt in Lengdorf mit 1:2

Es war einer dieser Sonntage, die man als Fußballer nie vergisst – und vielleicht auch nie vergessen will. Nicht, weil es am Ende eine Niederlage setzte, sondern weil dieses Spiel alles hatte, was diesen Sport so besonders macht: Leidenschaft, Kampf, Emotionen – und ein bisschen tragische Ironie.

Am frühen Sonntagmorgen, während sich der Himmel über Lengdorf grau färbte und der Regen unaufhörlich auf die Dächer trommelte, machte sich die D3 des FC Altenerding auf den Weg ins vermeintliche „Wasserschlachtgebiet“. Schon bei der Ankunft wurde diskutiert, ob das Spiel überhaupt stattfinden könne. Der Rasen? Tief, rutschig, gesättigt. Die Schuhe? Nach dem Aufwärmen schon klatschnass. Doch der Platzwart zeigte sich unerschütterlich: „Es wird gespielt!“

Und so begann ein Kampf, der nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch in den Köpfen stattfand.

Verzögerter Start – und eine Überraschung schon vor dem Anpfiff

Noch bevor der Schiedsrichter zur Pfeife griff, musste das Trainerduo Mückel/Ipolyi einen Rückschlag hinnehmen: Floard Morina sagte kurzfristig ab. Eine taktische Umstellung war nötig, und man spürte sofort, dass sich die Jungs viel vorgenommen hatten. Die Stimmung war fokussiert, aber irgendwie lag da auch eine gewisse Nervosität in der Luft.

Pünktlich um 10:30 Uhr ertönte dann der Anpfiff – und das Spiel begann so, wie es das Wetter vorgab: zäh, kampfbetont, schmutzig. Kein Ball, der richtig rollte, kein Pass, der wirklich sicher ankam. Es war mehr Ackerarbeit als Fußballkunst.

Kampf um jeden Meter

Die Anfangsphase war geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld. Jeder Ball wurde gefeiert, jeder Zweikampf war ein kleiner Sieg. Nach etwa zehn Minuten dann der erste Hoffnungsschimmer: Saadat Hassan fasst sich aus rund 20 Metern ein Herz – der Ball rauscht knapp am Pfosten vorbei. Ein Aufatmen, ein erstes Signal: Wir sind da!

Doch dann drehte Lengdorf auf. Die Gastgeber kamen besser mit den Platzverhältnissen zurecht, setzten sich in der Hälfte der Altenerdinger fest und suchten den Abschluss. Zunächst noch harmlos, aber man spürte: da kommt was.

Und es kam – leider auf kuriose Weise. Ein harmlos wirkender Schuss aus dem Rückraum trudelt durch den Strafraum, springt über die nassen Grashalme hinweg und landet beim völlig freistehenden Lengdorfer Stürmer. Verdächtig nach Abseits sieht es aus, aber die Fahne bleibt unten. Die Abwehr schaut zu, der Ball liegt im Netz. 1:0 für Lengdorf – aus dem Nichts, aber symptomatisch für den bisherigen Spielverlauf.

Ein Strafstoß bringt den Doppelschlag

Altenerding wirkte danach verunsichert. In dieser Phase passte wenig zusammen, der Zugriff fehlte. Lengdorf nutzte die Gelegenheit und erhöhte den Druck. Eine Flanke segelt von links in den Strafraum, der Angreifer läuft Verteidiger Philip Wischhof davon – und wird von diesem im letzten Moment zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zögert keine Sekunde: Neunmeter.

Der Lengdorfer Schütze tritt an, versenkt eiskalt – 2:0 nach 24 Minuten. Ein Dämpfer, der saß.

Lebenszeichen kurz vor der Pause

Doch wer dachte, die SpVgg würde sich aufgeben, irrte. Im Gegenteil: Jetzt erwachte der Kampfgeist. Nach einem schönen Spielzug über Adam El Mekhantar, der Paul Ipolyi auf der rechten Seite in Szene setzt, folgt eine scharfe Flanke an den langen Pfosten – dort steht Leopold Ulbrich goldrichtig und drückt den Ball über die Linie. 2:1 – Anschluss! Und plötzlich war Leben in der Partie.

Kurz vor der Halbzeit hätte Ulbrich fast den Ausgleich gemacht, als er nach einer Ecke von Wischhof nur knapp verzieht. Dann der Halbzeitpfiff – Regen, durchgeschwitzte Trikots, dreckverschmierte Hosen, aber auch der unbändige Wille, das Spiel noch zu drehen.

Zweite Halbzeit: Ein Sturmlauf im Regen

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigte Altenerding, warum man eigentlich als Favorit ins Spiel gegangen war. Endlich rollten die Angriffe. Schon kurz nach Wiederanpfiff flankt Ipolyi aus dem Halbfeld präzise in den Strafraum – Ulbrich und Mückel stehen frei, doch Ulbrich trifft den Ball nicht richtig. Der Ball geht haarscharf vorbei. Die Bank springt auf, man will es einfach nicht glauben.

Jetzt spielte nur noch ein Team – und das trug violett. Lengdorf kam kaum noch aus der eigenen Hälfte, verteidigte mit Mann und Maus. Ipolyi mit der nächsten Flanke, Ulbrich verlängert, Wischhof zieht ab – doch der Torwart rettet spektakulär.

Die Szenen wiederholten sich wie ein Muster: Ecke Altenerding, Gewühl im Strafraum, immer wieder Ulbrich im Mittelpunkt, immer wieder fehlte nur ein Schritt, ein bisschen Glück, ein trockener Rasen vielleicht.

Semin Husic setzt einen Schuss knapp neben den Pfosten, Lukas Reiser probiert’s aus der Distanz, Julian Jaworeck zieht nach – alles ohne Erfolg. Lengdorfs Keeper wird zur tragischen Heldenfigur dieses Spiels, pariert Schuss um Schuss und hält den Sieg fest.

Und als in der Schlussminute ein Freistoß von Husic nur wenige Zentimeter am Tor vorbeistreicht, war allen klar: Dieser Ball wollte heute einfach nicht rein.

Verloren, aber nicht besiegt

Als der Schlusspfiff ertönt, sinken einige Spieler erschöpft in den Matsch. 2:1 – eine bittere, fast ungerechte Niederlage. Denn spielerisch, kämpferisch und vom Einsatz her war Altenerding über weite Strecken das bessere Team. Nur die ersten 15 Minuten der Unordnung – sie kosteten am Ende alles.

Trainer Mückel fasst es nach dem Spiel treffend zusammen:

„Wir haben nie aufgegeben, aber wir müssen lernen, von der ersten Minute an wach zu sein. Wenn du 15 Minuten verschläfst, ist es in so einem Spiel kaum mehr zu drehen.“

Und Co-Trainer Ipolyi ergänzt:

„Fußball ist manchmal brutal. Wir machen das Spiel, haben die Chancen, aber der Gegner hat das Glück.“

Fazit: Stolz trotz Frust

Trotz der Niederlage gibt es keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Die Mannschaft hat Moral gezeigt, sich in widrigsten Bedingungen zurück gekämpft und nie aufgegeben. Das Spielglück fehlte, die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ebenso – aber der Teamgeist war da.

Mit dieser Einstellung kann man auch die kommenden Aufgaben angehen. Lengdorf wird mit diesem Sieg wohl den Titel klar machen, doch für Altenerding bleibt noch das Ziel, Platz zwei zu sichern – und das nächste Spiel gegen den FC Moosen bietet die perfekte Gelegenheit zur Wiedergutmachung.

Denn wenn man eines an diesem verregneten Sonntag gesehen hat, dann das: Diese Mannschaft lebt. Und sie hat noch lange nicht fertig.

Weitere Bilder vom Spiel

 

D-Juniorinnen: FC Ergolding – SpVgg Altenerding 7:0

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D-Juniorinnen unterliegen dem FC Ergolding mit 0:7 – Einsatz und Moral stimmen trotzdem

Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, zeigten die D-Juniorinnen der SpVgg Altenerding beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten FC Ergolding eine engagierte Leistung und hielten phasenweise gut dagegen. Trotz der 0:7-Niederlage war der Auftritt von Kampfgeist und einzelnen gelungenen Aktionen geprägt – und der erste Saisontreffer lag mehrfach in der Luft, sollte aber diesmal leider noch nicht gelingen.

Die Partie begann mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Die Altenerdinger Mädels, verstärkt durch Lisa und Pia Weigel, hielten in den ersten Minuten gut dagegen und ließen den Favoriten aus Niederbayern zunächst nicht zur Entfaltung kommen. Doch in der 8. Minute fiel der erste Gegentreffer: Ein zu kurz ausgeführter Freistoß der Veilchen landete direkt bei einer Ergoldinger Spielerin, die nicht lange fackelte. Ihr hoher Schuss senkte sich über Torhüterin Sophie Reiner hinweg ins Netz – ein unglücklicher und vermeidbarer Rückstand.

Der Treffer zeigte Wirkung. Die Altenerdingerinnen verloren etwas den Glauben an die eigene Stärke, was sich in der Körpersprache und im Spieltempo bemerkbar machte. Dennoch gab es kurz darauf eine erste gute Offensivaktion: Pia Weigel kam nach einem schönen Zuspiel ihrer Schwester Lisa zum Abschluss, doch der Ball strich knapp am linken Pfosten vorbei. Vielleicht hätte ein Treffer in dieser Phase den Spielverlauf etwas erfreulicher gestalten können.

Ergolding blieb gefährlich und kombinierte sich immer wieder geschickt durch das Mittelfeld. In der 16. Minute folgte das 2:0: Ein langer Ball in die Spitze wurde von der Altenerdinger Defensive nicht konsequent geklärt, sodass eine Angreiferin frei zum Schuss kam und platziert ins lange Eck traf.

Fünf Minuten später verhinderte Sophie Reiner mit einer starken Parade einen weiteren Gegentreffer, als sie einen Fernschuss aus dem linken Halbfeld entschärfte. Doch die Entlastung nach vorne blieb aus, und in der 25. Minute nutzten die Gastgeberinnen einen Ballverlust der SpVgg eiskalt aus. Nach einem schnellen Umschaltspiel landete der Ball zentral vor dem Tor, wo eine Ergoldinger Stürmerin nur noch einschieben musste – 3:0 zur Pause.

Nach einer motivierenden Halbzeitansprache kamen die Veilchen mit frischem Elan zurück aufs Feld. Die ersten Minuten der zweiten Hälfte waren ausgeglichen, das Spiel verlagerte sich ins Mittelfeld. Doch wie schon im ersten Durchgang war die Gegenwehr nicht von langer Dauer. In der 35. Minute eroberte Ergolding den Ball im Zentrum, spielte schnell nach vorne und nutzte die fehlende Entschlossenheit in der Altenerdinger Abwehr zum 4:0.

Zwei Minuten später unterlief Torhüterin Reiner ein zu kurzer Abschlag, der direkt bei einer Gegenspielerin landete. Diese ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte mit einem strammen Schuss auf 5:0.

In der 44. Minute dann die große Chance auf den Ehrentreffer: Lisa Weigel trat einen sehenswerten Freistoß aus rund 20 Metern, den die Ergoldinger Torhüterin mit einer Glanzparade gerade noch über die Latte lenken konnte. Fünf Minuten später war Lisa Weigel nach einem langen Pass ihrer Schwester allein auf dem Weg zum Tor, wurde aber im letzten Moment von einer Verteidigerin gestört, sodass ihr Abschluss das Ziel verfehlte.

Ergolding zeigte sich effizienter: In der 55. Minute setzte sich eine Stürmerin nach einem langen Abschlag im Zweikampf durch und ließ Reiner erneut keine Chance – 6:0. Doch die Veilchen gaben nicht auf. Zwei Minuten vor dem Ende setzte sich Lia Weigel stark über die rechte Seite durch und brachte den Ball scharf in die Mitte. Dort lauerte Lilly Mörtl, die direkt abzog, aber das Tor um wenige Zentimeter verfehlte.

Den Schlusspunkt setzte Ergolding in der letzten Spielminute: Nach einem Eckball kam eine Spielerin völlig frei zum Kopfball und stellte den 7:0-Endstand her.

Trotz der klaren Niederlage zeigten die Altenerdinger Mädels eine tolle Moral, kämpften bis zum Schluss und erspielten sich mehrere gute Chancen. Der erste Saisontreffer wäre mehr als verdient gewesen – und mit dieser Einstellung wird er sicher nicht lange auf sich warten lassen.

B2-Junioren: Sp.Gschft. Reichenkirchen – SpVgg Altenerding 0:0

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Auch am letzten Spieltag bewiesen die B2-Kicker, dass sie die beste Defensive der Liga haben. Vorgabe vor dem Spiel war, dass hinten die „0“ stehen muss, was den in weiß auflaufenden Spielern mit dem torlosen Unentschieden beim (SG) Sp.Gschft. Reichenkirchen gelang. Auf dem großen „Acker von Reichenkirchen“ mussten die technischen Leckerbissen auf der Strecke bleiben. Die Spieler waren vorrangig damit beschäftigt, einen guten Halt zu finden. Ballannahmen und Ballführung war schier unmöglich, so dass das Spiel kein Spitzenspiel (Zweiter gegen Erster) war.

Erst nach 14 Minuten die erste Möglichkeit für die Veilchen nach einem Eckball getreten durch Philipp Marburg. Der Ball wurde lang geschlagen und fand den im Rückraum lauernden Imad Gazic. Dieser legte sich den Ball zurecht, zog ab, traf aber leider nur den linken Außenpfosten. Die Heimmannschaft versuchte des Öfteren  Nadelstiche zu setzen, aber auch gegen die körperlich robusten SGR-Spieler stand die Defensive wie eine Staumauer. Zweite gute Chance auf Altenerdinger Seite verzeichneten die zahlreich mitgereisten Fans in der 30. Minute. Luca Baumann wurde mit einem Schnittstellenpass von Mittelfeldmotor Tom Schneider auf der rechten Seite bedient. Er drang in den Strafraum ein, doch sein Schuss ging an den herauseilenden Torwart aber auch am Tor vorbei. Acht Minuten später Gestochere im Reichenkirchener Strafraum. Der zu kurz geklärte Ball landete bei Stürmer Deniz Dyrks, der von der Strafraumgrenze abzog. Leider ging das Leder knapp am linken Pfosten vorbei. Kurz vor dem Pausenpfiff die nächste Chance für die Veilchen. Laurin Hesch führte einen Freistoß aus gut 40 Metern aus. Der stramme Schuss konnte vom gegnerischen Keeper sicher gehalten werden. Keeper Leonhard Kulterer hatte in der ersten Halbzeit fast nichts zu tun, was er seinen Vorderleuten Jannis Martin, Hesch, Gazic, Danijel Aleksandric, Thomas Patri und Eduardo Marijan zu verdanken hatte, die die offensiven Vorstöße der Gastgeber rechtzeitig unterbinden konnten.

In der zweiten Halbzeit drückte die Heimmannschaft immer mehr auf den Führungstreffer. Denn sie benötigten einen Sieg, um sich sicher für die Kreisliga Platzierungsrunde im nächsten Frühjahr zu qualifizieren. Die erste Chance hatten trotzdem die Gäste. Baumann dribbelte sich über die linke Seite in den Strafraum, aber sein Schuss landete am Außennetz. Die Veilchen konzentrierten sich ab diesem Zeitpunkt nur auf die Defensive, so dass es keinen weiteren Torschuss auf den Kasten des Gegners gab. Reichenkirchen war kurz vor dem Führungstreffer, als ein Eckball von einem großgewachsenen Reichenkirchener per Kopf ins rechte Eck gesetzt wurde. Aber Kulterer fischte den Ball aus dem Eck und bewahrte seine Elf vor einem Rückstand. Immer wieder versuchten die SGR-Spieler über die linke Seite für Gefahr zu sorgen. Der 11er beschäftigte Lewin Skupnik und die restliche Defensive immer wieder. Aber entweder wurden seine Bemühungen durch den lila Kampfgeist erstickt oder er lief mit dem Ball ins Seitenaus. Die turbulente Schlussphase überstanden die Altenerdinger durch kollektivem Zusammenhalt und konzentrierter Defensivarbeit. Kulterer konnte sich am Ende durch viele Aktionen als starker Rückhalt beweisen, denn er hielt seinen Kasten sauber. Vor allem dirigierte er in allen Spielphasen seine Vorderleute.

Glückwünsch an die Jungs zur verdienten Meisterschaft.