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C3-Junioren: SV Vötting-Weihenstephan – SpVgg Altenerding 1:0

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Unglückliche Niederlage in Vötting – Veilchen verlieren knapp mit 0:1

Kreisklasse Freising – 9. Spieltag
SV Vötting-Weihenstephan – SpVgg Altenerding C3 1:0 (1:0)
Datum: Sonntag, 11. November | Anpfiff: 14:00 Uhr | Wetter: 8°C, nasskalt mit gelegentlichen Schauern

Am neunten Spieltag der Kreisklasse Freising unterlagen die C3-Junioren der SpVgg Altenerding beim SV Vötting-Weihenstephan knapp mit 0:1. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen zeigten die Veilchen vor allem im zweiten Durchgang eine engagierte Leistung, konnten sich für ihren Aufwand jedoch nicht mehr belohnen.

Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie. Bereits in der fünften Minute prüften sie die Altenerdinger Defensive erstmals mit einem Freistoß aus rund 25 Metern, der knapp über das Tor von Dominik Schaaser flog. Sechs Minuten später folgte die nächste Möglichkeit nach einer kurz ausgeführten Ecke, doch der Abschluss aus fünf Metern verfehlte erneut knapp das Ziel.

Die Altenerdinger Abwehr um Andrej Vadon, Anton Zellner, Louis Etzold und Leo Bao hatte in dieser Phase alle Hände voll zu tun. Besonders Zellner überzeugte mit leidenschaftlichem Einsatz und mehreren wichtigen Klärungsaktionen. Im defensiven Mittelfeld versuchte Rafael Austen, den Ball nach vorne zu tragen, doch die Vöttinger stellten die Passwege geschickt zu. Über die Außenbahnen suchten Sai Battu und Jan Kacprzak immer wieder den Weg nach vorne, während Philipp Kaiser im Sturmzentrum auf Zuspiele lauerte.

Kurz vor der Pause traf ein vom Boden aufspringender Ball unglücklich den Arm von Felix Binder, was den Gastgebern einen Freistoß aus zentraler Position einbrachte. Der Schütze aus Vötting nutzte die Gelegenheit und zirkelte den Ball unhaltbar über die Mauer in den rechten Torwinkel (34.). Torhüter Schaaser, der zuvor mit mehreren Paraden und gutem Stellungsspiel überzeugt hatte, war dabei chancenlos.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Lilane ein anderes Gesicht. Mit den Einwechslungen von Hasan Perviz, Samuel Maier und vor allem Tizian Isele kam mehr Schwung ins Offensivspiel. Perviz belebte das Zentrum, während Maier über die rechte Seite mehrere gefährliche Aktionen einleitete. Eine davon führte zu einem schönen Pass in den Lauf von dem kurz zuvor eingewechselten Lukas Abraham, der in dieser Situation allerdings knapp im Abseits stand.

In der 62. Minute stellte das Trainerteam um: Jan Kacprzak rückte auf die Linksverteidigerposition, über die fortan weniger Angriffe durchkamen, Kilian Braun kam ins defensive Mittelfeld, und Rafael Austen übernahm fortan die Innenverteidigung. Diese Umstellungen sorgten für zusätzliche Stabilität, sodass Vötting kaum noch zu Chancen kam.

In der Schlussphase drängte Altenerding auf den Ausgleich. Nach einem sehenswerten Steckpass von Emanuel Kaiser tauchte Tizian Isele frei vor dem Tor auf, scheiterte jedoch zunächst am Torwart. Den Nachschuss klärte ein Vöttinger Abwehrspieler in höchster Not per Kopf auf der Linie (69.).

Trotz der deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt blieb es beim knappen 0:1. Die SpVgg Altenerding zeigte besonders nach der Pause eine geschlossene Mannschaftsleistung und nahm wichtige positive Ansätze für die kommende Partie beim SC E. Freising mit.

B1-Junioren: SC Kirchdorf – SpVgg Altenerding 1:3

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Nach der unerwarteten 0:1-Heimniederlage gegen den FC Forstern mussten die B1-Junioren der SpVgg beim Tabellenvorletzten SC Kirchdorf antreten und diesmal ließen die Veilchen nichts anbrennen und wurden beim 3:1-Auswärtserfolg ihrer Favoritenrolle gerecht. .

⚽ Früher Dosenöffner und spielerische Glanzmomente

Mit einem Paukenschlag starteten die Gäste aus Altenerding in die Partie gegen Kirchdorf – und legten den Grundstein für einen verdienten 3:1-Erfolg. Bereits in der zweiten Minute zeigte Altenerding seine Offensivqualität: Nach einem Ballgewinn durch Carl-Maria Schönfelder im Zentrum folgte ein blitzschneller Doppelpass über Oliver Baron zu Luca Biewer, der den Ball mit einem traumhaften Chip über den herausstürmenden Keeper zum 0:1 versenkte – ein Tor wie aus dem Lehrbuch.

Die Gastgeber kamen in der achten Minute zu ihrer ersten Gelegenheit, begünstigt durch eine strittige Freistoßentscheidung gegen Oliver Baron. Doch Kilian Burgholzer im Tor der Gäste parierte stark und hielt die Führung fest.

In der 16. Minute folgte das Highlight des Spiels: Eine Kombination über sechs Stationen – Ben Wacker, Fabio Figliuzzi, Baron, Luca Sippel und erneut Wacker– ließ die Kirchdorfer Defensive alt aussehen. Letztgenannter vollendete trocken in die lange Ecke zum 0:2. Fußballherz, was willst du mehr?

🔄 Kirchdorf meldet sich zurück – Altenerding kontert clever

Nach einer Ecke in der 25. Minute verpasste Max Lerch per Kopf nur knapp das nächste Tor. Doch ein Fehler im Spielaufbau brachte Kirchdorf zurück ins Spiel: In der 27. Minute nutzte der gegnerische Stürmer die Unordnung eiskalt zum 1:2-Anschluss.

Kurz vor der Pause dann die Antwort: Ein flacher Freistoß von Figliuzzi führte nach einem Missverständnis in der Kirchdorfer Abwehr zum 3:1, für das sich Julian Posch verantwortlich zeigte – ein psychologisch wichtiger Treffer kurz vor dem Halbzeitpfiff.

🔥 Zweite Halbzeit: Dominanz, Chancen und Defensivstärke

Nach dem Seitenwechsel blieb Altenerding am Drücker. In der 57. Minute setzte Oliver Baron einen wuchtigen Freistoß ans Lattenkreuz – ein Tor des Monats war zum Greifen nah.

Weitere Großchancen folgten, unter anderem durch Luca Biewer, der den Torwart bereits umkurvt hatte, aber das Tor knapp verfehlte. Die Defensive stand nun sicher: Ben Wacker sprintete in der 76. Minute über 60 Meter zurück und vereitelte einen gefährlichen Konter – ein Sinnbild für den Einsatz der Gäste.

In der 80. Minute setzte Tobi Mertl mit einem energischen Sololauf aus der eigenen Hälfte ein letztes Ausrufezeichen, scheiterte jedoch am Keeper.

🏁 Fazit: Verdienter Sieg mit Charakter

Altenerding zeigte auf schwierigem Geläuf eine starke Leistung mit spielerischer Klasse und kämpferischem Herz. Der frühe Führungstreffer, das Traumtor zum 0:2 und die defensive Stabilität in der zweiten Halbzeit waren Garanten für den verdienten 3:1-Auswärtssieg.

Mit diesem Erfolg nimmt Altenerding nicht nur drei Punkte mit nach Hause, sondern auch viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

D2-Junioren: TSV Dorfen – SpVgg Altenerding 4:1

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Einen gebrauchten Tag erlebten die D2-Junioren der SpVgg am Samstag in Dorfen. Trotz guter Trainingswoche und ambitioniertem Kader, war beim Tabellendritten nichts zu holen, so dass man mit einer empfindlichen 1:4-Niederlage die Heimreise antrat. Aber von Anfang an. Mit Quentin Klein im Tor, Paul Zellner, Xaver Leingärtner und Christoph Zimmermann in der Abwehr, den Dauerläufern Basti Brugger, Jonas Ebert, Flo Angermeier und Vinzent Zanker im Mittefeld sowie Vinci Mörtl im Angriff rechneten sich die Veilchen gute Chancen aus. Von der Bank sollten Lisa Weigel, Tom Caspari und Francisco Canales unterstützen. Und so sollte sich die erste Viertelstunde der Begegnung so gestalten, wie häufig bei unseren Jungtalenten. Gefälliges Spiel, spielerische Überlegenheit, optisches Übergewicht, aber nicht zu übersehende Schwächen im letzten Spieldrittel. Und so kam es nur zu einigen Halbchancen, die von Jonas Ebert, Vinzent Zanker und Basti Brugger allesamt vergeben wurden. Und so kam es in der 18. Spielminute zur spielentscheidenden Spielszene. Nach einem erfolglosen Angriff der Dorfener, der mit einem Ausball endete, zeigte der Schiedsrichter vollkommen unverständlicherweise auf den Elfmeterpunkt – auf spätere Nachfrage wollte der Schiedsrichter ein Schubsen gesehen haben, selbst die hartgesottensten gegnerischen Anhänger konnten diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Ein gegnerischer Angreifer ließ sich das Geschenk nicht nehmen und vollendete zum 1:0 für die Gastgeber. Diese Szene führt dann im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zu enormer Verunsicherung, die auch durch die Hereinnahme von Lisa Weigel, Francisco Canales und Tom Caspari nicht korrigiert werden konnte. Folgerichtig legte der TSV nach einem Stellungsfehler nach, und erhöhte vor der Halbzeit auf 2:0. Das Trainergespann Brugger/Ebert versuchte dann in der Halbzeit, ihre Jungs wieder aufzubauen, aber auch diese Maßnahme sollte nicht greifen. Was folgte waren wahrscheinlich die schwächsten 20 Minuten in dieser Halbserie, da auch kämpferisch kaum ein Spieler an sein Leistungsniveau herankam. Folgerichtig konnte der Gegner durch Tore in der 33. und 41. Minute auf 4:0 davonziehen. Überraschenderweise fingen sich die Veilchen danach, hatten mehrere Großchancen und der als Abwehrchef stark aufspielende Paul Zellner erzielte mit einem fulminanten Freistoßtreffer unter die Latte noch den 1:4-Ehrentreffer. Ein etwas ernüchterndes Fazit zog das Trainergespann Brugger/Ebert: „Obwohl wir spielerisch die meisten Spiele dominieren, fehlt uns teilweise die Intensität im Spiel. Das ist teilweise natürlich der Tatsache geschuldet, dass wir ein junger Jahrgang sind, aber eben nicht nur scheitert. Wir strahlen außerdem insgesamt zu wenig Torgefahr aus, woran wir in den nächsten Trainings gezielt arbeiten werden.

C-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – (SG) FC Aschheim/TSV Feldkirchen 1:0

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Zittersieg im Regen – Altenerding gewinnt glanzlos gegen Aschheim/Feldkirchen

Das Beste am gesamten Spiel war wohl der Schlusspfiff – eine Aussage, die hart klingt, aber die Partie treffend beschreibt. Trotz des 1:0-Erfolgs gegen Aschheim zeigte Tabellenführer Altenerding eine durchwachsene Leistung und musste am Ende froh sein, die drei Punkte behalten zu dürfen. Regen, Kälte und ein zerfahrenes Spiel prägten die Begegnung, in der spielerische Akzente Mangelware blieben.


Erste Halbzeit: Frühe Führung, wenig Glanz

Nach einer Viertelstunde hatte Julia Mückel die erste Möglichkeit: Nach einem Sololauf von der Mittellinie entschied sie sich am Strafraum zum Abschluss, doch die Aschheimer Torhüterin parierte sicher.

Nur vier Minuten später sorgte Pia Weigel (19.) für den Treffer des Tages. Ihr Schuss aus halblinker Position ins kurze Eck überraschte die Keeperin, die den Ball zwar noch mit dem Fuß berührte, aber nicht mehr abwehren konnte – 1:0 für Altenerding.

Kurios wurde es nach rund 25 Minuten: Der Schiedsrichter pfiff irrtümlich zur Halbzeit, wurde jedoch von beiden Trainern überzeugt, dass noch zehn Minuten zu spielen waren – die anschließend nachgeholt wurden. Viel passierte dabei allerdings nicht: Fehlpässe, Zweikämpfe im Mittelfeld und kaum Torchancen auf beiden Seiten. Erst kurz vor der Pause kombinierten sich Weigel und Tuana Aydin in den Strafraum, doch Weigels Abschluss verfehlte das Ziel knapp.


Zweite Halbzeit: Feldkirchen drückt – Berger hält den Sieg fest

Die zweite Hälfte begann verspätet – und die Gastgeberinnen verschliefen den Wiederanpfiff komplett. Feldkirchen übernahm sofort das Kommando und kam gleich zu einer gefährlichen Flanke, die Günes Öksüz unglücklich abfälschte. Torhüterin Jennifer Berger reagierte glänzend und verhinderte den Ausgleich mit einer starken Parade.

Kurz darauf folgten mehrere Ecken für die Gäste, die Altenerding tief in die eigene Hälfte drängten. Die größte Chance bot sich in der 55. Minute: Nach einem abgewehrten Schuss traf eine Feldkirchener Stürmerin den Pfosten, ehe Berger im Nachfassen erneut überragend reagierte. Diese Dreifachaktion brachte ihr Szenenapplaus und lautstarke „Berger für Deutschland!“-Rufe von der Fankurve ein.

55. Minute – Berger rettet in Weltklasse-Manier

In der 55. Minute hatte Aschheim die riesige Chance zum Ausgleich. Über die rechte Seite setzte sich eine Angreiferin stark durch, drang in den Strafraum ein und zog ab. Torhüterin Jennifer Berger konnte den Ball zunächst parieren, ließ ihn jedoch nach vorne abprallen.

Die nachrückende Stürmerin kam am Fünfmeterraum völlig frei zum Abschluss – und traf vor dem fast leeren Tor nur den linken Pfosten! Der Ball sprang zurück in den Strafraum, wo eine dritte Aschheimerin den Nachschuss setzte. Doch Berger war blitzschnell wieder auf den Beinen und wehrte auch diesen Versuch mit einer Glanztat zur Ecke ab.

Nach dieser unglaublichen Dreifachaktion stürmten ihre Mitspielerinnen jubelnd auf sie zu, um sich zu bedanken. Aus der Fankurve hallte es begeistert: „Berger für Deutschland!“

Mit dieser Szene verbrauchte Altenerding wohl das komplette Glück einer ganzen Saison.

Altenerding kam erst in der 60. Minute wieder zu einem Abschluss, als Mückel einen Freistoß aufs Tor brachte – doch die Gästetorhüterin hielt den gut geschossenen Ball fest. Aschheim drängte bis zum Schlusspfiff weiter, blieb aber glücklos im Abschluss.


Nach dem Spiel: Erleichterung statt Jubel

Nach 70 Minuten war Schluss – und die Erleichterung bei Trainerin Regina Gruber war deutlich spürbar. „Das war heute kein schönes Spiel, aber wir nehmen die Punkte mit“, meinte sie nach der Partie.

Trainer Florian Aldinger zeigte sich kritischer:
„Wenn wir weiter oben bleiben wollen, müssen wir uns deutlich steigern. Heute hatten wir sehr viel Glück.“

Mit dem Arbeitssieg verteidigten die C-Mädels zwar die Tabellenführung, doch für die kommenden Aufgaben ist eine Leistungssteigerung nötig. Nächste Woche wartet das Auswärtsspiel bei Fasanerie-Nord München, ehe in 14 Tagen das Hinrundenfinale in Garching ansteht.

Weitere Bilder vom Spiel




C1-Junioren: FC Gerolfing – SpVgg Altenerding 2:0

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Beim heutigen Auswärtsspiel beim FC Gerolfing wollten sich die C1-Junioren mit einem Sieg den sicheren Platz in der Aufstiegsrunde zur Bezirksoberliga sichern, doch leider misslang der Versuch, denn nach der 0:2-Niederlage beim FCG verpasste man die vorzeitige Qualifikation, hat es aber noch immer selbst in der Hand, das Ziel aus eigenen Kraft zu schaffen.

Dabei starteten die Veilchen gut in die Partie und übernahmen anfangs die Spielkontrolle. 

Bereits in der 10. Minute lief Stefan Bigiu allein auf das Tor der Gastgeber zu, wurde jedoch knapp vor der Strafraumgrenze gefoult – der Schiedsrichter ließ weiterspielen. In den darauffolgenden Angriffen entschied der Unparteiische gleich zweimal auf Abseits, obwohl die Situationen sehr zweifelhaft waren.

Auf der anderen Seite ließ der Unparteiische bei einem deutlich im Abseits stehenden Gerolfinger Stürmer weiterspielen, doch Schlussmann Leonhard Kulterer parierte den folgenden Schuss stark und verhinderte die drohenden Rückstand.

In der 18. Minute bekam Gerolfing einen Freistoß aus rund 20 Metern zugesprochen. Der Ball segelte in den Strafraum, wo ein Spieler der Gastgeber zum 1:0 abstaubte. Durch das teils überharte Spiel und mehrere strittige Entscheidungen verlor die SpVgg zunehmend den Spielfluss. Selbst einige Gerolfinger Fans sprachen die Gäste in der Halbzeit darauf an, ob der Schiedsrichter womöglich eine Abneigung gegen die SpVgg habe.

Die zweite Hälfte begann ähnlich zerfahren, wie die erste geendet hatte. Der Schiedsrichter verlor nun völlig den Überblick, wodurch das Spiel immer ruppiger wurde. Mehrmals musste die Partie unterbrochen werden, da er mit Zuschauern oder den Trainern beider Teams diskutierte.

Einen Aufreger der Gastgeber konnte man auf Seiten der SpVgg allerdings nachvollziehen: In der 55. Minute foulte Stefan Bigiu einen Gegenspieler überhart. Dem Altenerdinger Angreifer war sofort klar, dass dies überzogen war, und er entschuldigte sich direkt. In dieser Situation hatten man Glück, dass es „nur“ eine Fünf-Minuten-Strafe gab.

Gerade in dieser Phase kam die SpVgg wieder besser ins Spiel und zeigte einige ansehnliche Kombinationen in Richtung des verdienten Ausgleichs. Doch an diesem Tag fehlte das nötige Glück im Abschluss, so dass eine zählbarer Erfolg verwehrt blieb.

In der 63. Minute dann die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren: Gerolfing erhielt einen weiteren Freistoß – diesmal aus etwa 25 Metern halbrechter Position. Der Schütze zirkelte den Ball über die Mauer hinweg und traf unhaltbar unter die Latte zum 2:0-Endstand in die Maschen.

Fazit von Trainer Oliver Pompei
„Wir gratulieren Gerolfing zum Sieg. Trotz fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen suchen wir keine Ausreden für die Niederlage. Die Mannschaft hat gekämpft, jedoch an diesem Tag weder spielerisch noch im Abschluss das nötige Quäntchen Glück gehabt“.

Herren 2: SpVgg Altenerding – FC Hohenpolding 3:1

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer (87. Senal de Silva), 2. Patrick Lisiewicz (92. Alexander Schwarz), 3. Felix Wöginger,  4. Lukas Rymas, 5. Ajdin Nienhaus, 6. Nihad Mujkic, 7. Jannik Obermaier (74. Yousef Takrouri), 8. Florian Donig (74. Benjamin Veladzic), 9. Felix Wöginger (56., Kirubel Getnet), 10. Julian Topf, 11. Nessim Mahsas

Tore:
1:1 Florian Donig (48.)
2:1 Kirubel Getnet (57.)
3:1 Julian Topf (91.)

Gelbe Karten:

Jannik Obermaier
Benjamin Veladzic

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Endlich ist bei der Kreisklassenmannschaft der SpVgg Altenerding und im Vergleich gegen den FC Hohenpolding glückte der Foltin-Elf der erste dreifache Punktgewinn auf heimischer Anlage und nach diesem letztlich verdienten 3:1-Erfolg hat man wieder Anschuss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt.

Bemerkenswert war die gute Moral der Gastgeber, denn diesmal ließ man sich auch durch den zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand nicht aus der Bahn werfen, und zwang die Gäste aufgrund einer starken Leistung im zweiten Durchgang in die Knie.

Aber schon früh gab es eine Schrecksekunde für die Heimelf: Nach einem Fehlpass von Nihad Mujkic kam Vincent Seelig an die Kugel. Als er auch von Lukas Rymas nur halbherzig angegriffen wurde, lief er entschlossen durch und hatte nur noch Keeper Jonas Pamer vor sich, scheiterte aber zum Glück am gut reagierenden Torhüter der SpVgg (8.).


Nach 17 Minuten kam dann die Hausherren zum ersten Abschluss, doch auch der Hohenpoldinger Schlussmann Florian Lehner war hellwach und konnten einen 19 Meter-Flachschuss von Florian Donig im Nachfassen unter Kontrolle bringen.

Dann waren wieder die Gäste an die Reihe und die SpVgg hatte Glück, dass der erste Ballkontakt von Sebastian Grichtmaier nach schönem Pass von Quirin Eibl misslang. Ihm sprang die Kugel bei der Ballmitnahme deutlich zu weit vom Fuß, so dass Pamer zur Stelle war.

Die bis dahin beste Möglichkeit hatte dann der aufgerückte Ajdin Nienhaus, der nach einer Ecke zum Kopfball kam, doch FCH-Akteur Wolfgang Stummer stand goldrichtig und konnte auf der Linie stehend die Führung für die Gastgeber verhindern (26.).


Zwei Minuten später wurde der SpVgg auf der rechten Seite knapp außerhalb des Strafraumes ein Freistoß zugesprochen. Nessim Mahsas versuchte es direkt und hätte fast Erfolg gehabt, doch die Faust von Lehner schnellte hoch und lenkte die Kugel über den Querbalken.


In dieser Phase lag der Führungstreffer für die Foltin-Elf in der Luft. Bei einem Konter lief Felix Wöginger von rechts frei auf das Tor zu. Der Angreifer bewies eine glänzende Übersicht und legte auf den freistehenden Mahsas ab. Der machte noch einen Haken um seinen Gegenspieler, zielte dann aber aus 12 Metern zu hoch und ließ diese Großchance leider ungenutzt (31.).


Dann waren wieder die Gäste am Zug, denn nach einem Fehlpass von Rymas kam Grichtmaier an die Kugel, doch bei seinem Fernschuss aus etwa 30 Metern hatte Pamer wenig Mühe und konnte den Flachschuss sicher unter sich begraben.

Zehn Minuten vor der Pause brachte Julian Topf das Leder von der rechten Seite flach nach innen. Zunächst hatten Freund und Feind die Hereingabe verfehlt, doch schließlich kam der aufgerückte Pavlos Chantavaridis im Strafraum zum Schuss, aber sein Versuch hatte zu wenig Fahrt und konnte von Lehner problemlos gemeistert werden.

Wenig später hatten die Hausherren dann Glück, nicht in Rückstand zu geraten, denn nach einer Ecke von Maximilian Valentin kam Stummer am langen Pfosten frei zum Kopfball, setzte die Hereingabe aber zum Glück über das Gehäuse (37.), so dass es torlos in die Halbzeit ging.


Die zweite Hälfte benötigte keine lange Anlaufzeit, denn schon nach wenigen Sekunden ging der Gast überraschend in Front. Nach einem Ballverlust der Veilchen im Mittelfeld spielten die Hohenpoldinger das Leder sofort in die Tiefe. Als Grichtmaier dann im Strafraum an den Ball kam, brachte er das Leder nach innen. Julian Topf wollte die Hereingabe abwehren, doch die Abwehraktion misslang, denn er brachte das Spielgerät auf das eigene Tor. Zwar war Pamer mit der Hand noch am Ball, konnte aber den Rückstand nicht mehr verhindern.

Aber die Platzherren wussten die passende Antwort und glichen nur zwei Minuten später zum wichtigen 1:1 aus. Nach einer schönen Spielverlagerung von Nienhaus brachte Mahsas den Ball von von der rechten Seite schön ins Zentrum. Dort fand er Donig, der vor seinem Gegenspieler an die Hereingabe kam und Lehner mit seiner Volleyabnahme nicht den Hauch einer Chance ließ.

Beim zweiten Treffer profitierte die Heimelf von einem Missgeschick des Gegners. Als Torhüter Lehner den Ball nach vorne schlagen wollte, schoss er dem wenige Meter vor ihm stehenden Mitsipeler Markus Feckl an. Der Abpraller landete bei Kirubel Getnet, der sich dann die Chance nicht nehmen ließ und flach ins lange Eck einschoss (52.). Hier hatte Trainer Foltin ein goldenes Händchen bewiesen, denn erst eine Minute vorher wurde der Torschütze eingewechselt.

Nun übernahmen die Veilchen eindeutig das Kommando und waren dem dritten Treffer deutlich näher als der FCH dem Ausgleich. So auch in der 62. Minute als Nienhaus einen mustergültigen Pass auf Jannik Obermaier schlug. Der Youngster hatte nur noch Keeper Lehner vor sich, brachte aber die Kugel nicht am Schlussmann vorbei.

17 Minuten vor dem Ende kamen die Gäste dann wieder zu einem Abschluss, denn nach einem Diagonalball zog Grichtmaier aus ca. 22 Metern ab, aber Pamer wusste auch diesen Ball zu entschärfen.

Im Gegenzug war dann sein Gegenüber Lehner bei einem Schuss von Donig wieder gefordert, doch auch er war zur Stelle, lenkte den 15-Meter-Schuss über die Latte und hielt sein Team damit im Spiel.

Drei Minuten später wäre er dann bei der nächsten Großchance dann aber chancenlos gewesen. Nach einem Pass von Benjamin Veladzic, der ein beachtliches Comeback im Herrenbereich feierte, brachte Chantavaridis den Ball von der linken Seite die Kugel nach innen. Dort kam der durchgelaufene Veladzic wieder zum Ball, doch beim Abschluss hatte er Pech, dass der auf der Linie stehende Seelig mit dem Kopf abwehrte und somit den „Traumeinstand“ des Youngsters verhinderte.

Drei Minuten vor dem Ende gab es für die Veilchen dann eine Schrecksekunde, denn nach einem Ball in die Tiefe kam Pamer rechtzeitig aus seinem Tor und konnte den Pass sichern. Dabei verletzte er sich aber unglücklich am Oberschenkel und konnte nicht mehr weiterspielen und musste von Senal de Silva zwischen den Pfosten ersetzt werden. Wir wünschen dem Unglücksraben auf diesem Wege gute Besserung und hoffen, dass er bald wieder fit

In der ersten Minute der Nachspielzeit setzen die Gastgeber dann endgültig den Deckel drauf und schafften durch den dritten Treffer die Vorentscheidung. Als der Ball ins Zentrum kam, machte der mit dem Rücken zum Tor stehende Mahsas den Ball fest, und legte dann für den besser stehenden Topf ab. Er ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und markierte mit einem unhaltbaren Flachschuss ins Eck den 3:1-Endstand für seine Farben.

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Frauen: SpVgg Altenerding – SpVgg Steinkirchen 1:1

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Im Kellerduell der Frauen-Kreisklasse zwischen der gastgebenden SpVgg Altenerding und dem Tabellenvorletzten SpVgg Steinkirchen gab es nach 90 spannenden Minuten keinen Sieger, denn letztlich endete das Nachholspiel mit einem leistungsgerechten 1:1-Remis, mit dem die Veilchen den ersten Punkt auf die Habenseite gebracht haben. Die Partie begann für die Gastgeberinnen mit einem herben Rückschlag, denn schon nach vier Minuten geriet man in Rückstand, wobei dieser Gegentreffer eher dem Zufall geschuldet war. Als eine Gästespielerin das Leder von der linken Seite nach innen flanken wollte, rutschte ihr das Leder über den Schlappen. Doch letztlich wurde die Hereingnabe immer länger und fand zufällig den Weg ins lange Eck. Torhüterin Katharina Hartmann streckte sich vergeblich, und konnte den Einschlag nicht mehr verhindern. In der Folgezeit entwickelte sich dann ein Spiel, das viele Fehlpässe auf beiden Seiten bot. Die SpVgg konnte nicht wie in den zurückliegenden Spielen einen geordneten Spielaufbau aus der eigenen Hälfte kreieren, so dass die Aufbauversuche oft schon 30 Meter vor dem eigenen Tor von Steinkirchen abgefangen wurden. Die Gäste fackelten nach Ballgewinnen nicht lange und suchten sofort Abschlüsse, doch zählbarer Erfolg lag hier nicht in der Luft, denn zu einem gingen einige harmlose Bälle auf den Kasten und bei anderen Versuchen war Hartmann stets auf der Höhe und konnte die Fernschüsse sichern parieren. Nach 18 Minuten kamen die Veilchen dann erstmals gefährlich vor das Tor von Steinkirchen, hätten dabei aber fast den Ausgleich gesorgt. Als Lena Birkner einen Ball auf der rechten Seite die Linie entlang nach vorne schlug, gewann die emsige Heidi Mückel das Laufduell gegen ihre Gegenspielerin und drang dann in den Strafraum ein, wo sie zum Abschluss kam, aber das Spielgerät knapp am langen Eck vorbeisetzte. Wenig später drohte dann Altenerding wieder Gefahr, doch Hartmann zeigte abermals ihre Klasse und konnten einen gefährlichen 25-Meter-Freistoß glänzend über die Latte lenken. Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte dann den Gästen, doch im letzten Drittel agierte man zu ungenau, so dass klare Torchancen nicht vorhanden waren. Als alles darauf hinauslief, dass die Seiten mit einer knappen Führung der Gäste gewechselt werden, schlug die Heimelf zu, und kam zugebenermaßen zu diesem Zeitpunkt doch zum überraschenden Ausgleichstreffer. Abermals konnte sich Mückel auf der rechten Seite gegen ihre Gegenspielerin behaupten und brachte die Kugel nach innen, wo Nina Geiger vor ihrer Kontrahentin an den Ball kam und diesen aus fünf Metern volley über die Linie drückte. Dieser Treffer gab Altenerding Auftrieb, denn im zweiten Durchgang erarbeitete man sich ein deutliches Übergewicht, so dass Steinkirchen nun mehr und mehr in die Defensive gedrängt wurde. Allerdings verstand es der Gast, die Semptstädter vom eigenen Tor fernzuhalten so dass die Torhüterin der Gäste kaum gefordert wurde. Nach 52 Minuten bot sich aber doch eine gute Chance, die aber leider überhastet vergeben wurde. Als Naomi Steinbrecher das Leder 20 Meter quer vor dem Strafraum auf Mückel ablegte, schloss die Stürmerin sofort auf das Tor, schoss aber leider rechts am Kasten vorbei. Hätte Mückel noch etwas mehr Ruhe am Ball gehabt, hätte sich noch einige Meter Richtung Tor laufen können, um sich in eine wesentlich bessere Schussposition bringen zu können. Doch davon unbeirrt blieben die Gastgeberinnen am Drücker und die sehr kompakt und diszipliniert agierende Defensive um Nina Siemens, Diana Dreznjak, Hannah Heilmaier und Lilly Weger zeigten sich enorm zweikampfstark und bissig, so dass die bis dahin durchaus gefährlichen Sturmspitzen der Gäste nicht mehr entscheidend zur Entfaltung kamen. Einen großen Anteil daran hatten aber auch die Mittelfeldspielerinnen Julia Pirschlinger und Annika Michael, die eine vor allem im ersten Durchgang bärenstarke Akteurin der Gäste, aus dem Spiel nahmen. Da aber auch Steinkirchen in der Defensive sehr konsequent verteidigte, tat sich die Gastgeberinnen trotz einem spielerischen Übergewicht sehr schwer die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln. Nina Geiger setzte die Angriffsreihe um Steinbrecher, Merlin Ahmedova, Lara Mentrup, Mückel und die eingewechselte Chiara Reiland und Pia Stipkovic immer wieder in Szene, aber leider gab es kein Durchkommen. Zwar näherte man sich immer wieder aussichtsreich dem gegnerischen Tor an, doch der finale Pass kam nur selten an und auch gelegentliche Schusschancen wurde immer wieder geblockt, da man mit den Abschlüssen zu lange zögerte. In der Schussphase hatte man den Eindruck, dass die Heimelf konditionelle Vorteile hatte und dem Siegtreffer näher war, doch letztlich hatte Steinkirchen dann zwei Minuten vor Schluss den Lucky-Punch vor Augen. Nach fragwürdigen Freistoßentscheidung auf der linken Abwehrseite der SpVgg wurde das Leder nach innen geschlagen und als Siemens die Hereingabe nicht entscheidend klären konnte, kam eine hinter ihr stehende Angreiferin an den Ball, den sich glücklicherweise knapp am langen Eck vorbeischoss, so dass es nach zwei verschiedenen Halbzeitverläufen bei der insgesamt gerechten Punkteteilung blieb.

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D-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Moosinning 0:4

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Eine weitere Niederlage mussten die D-Juniorinnen der SpVgg Altenerding am Samstag einstecken, denn diesmal blieb man im Heimspiel gegen den Lokalrivalen bei der 0:4-Niederlage chancenlos. Wie bereits in den letzten Spielen wurde man von Anfang an in Defensive gedrängt. Diese hielt in den ersten 15 Minuten auch stand, ehe man dann doch in Rückstand geriet. Nachdem ein Freistoß aus dem Halbfeld auf die Außenposition kam, war die Altenerdinger Defensive unsortiert und so kam der Ball von der rechten Angriffsseite in den Strafraum, wo die Moosinninger Stürmerin lauerte und den Ball an Sophie Reiner vorbei ins Tor platzieren konnte. Nur drei Minuten später bot sich die Fans auf dem eiskalten Platz 5 ein ähnliches Bild. Dieses Mal ein Freistoß von der rechten Seite – die Altenerdinger Verteidigung war erneut unsortiert und die Gäste nutzen ihr Chance eiskalt und stellten auf 2:0. Kurz vor der Halbzeit gab es noch ein Highlight des Spiels auf Altenerdinger Seite. Nachdem eine Gästestürmerin frei auf das Tor von Reiner zulief, schloss sie ab und tunnelte die unglücklich die herausgeeilte Altenerdinger Keeperin. Der Ball rollte auf das Tor zu, doch Melina Duman eilte dem Ball pfeilschnell hinterher und konnte ihn mit einer sehenswerten Grätsche kurz vor der Linie zur Ecke klären. Diese Ecke sollte die kurze Euphorie sofort wieder ersticken – war es nämlich wieder eine Standartsituation, die ein Tor für Moosinning brachte. Die Ecke kam von links herein – der Ball spielte Flipper im Strafraum – rollte aus ihm hinaus und eine Moosininngerin nahm sich ein Herz und zog ab. Der Ball landete unhaltbar im Netz und brachte den 3:0-Pausenstand für die Gäste. In der zweiten Halbzeit konnte man sich wieder nicht aus der eigenen Hälfte befreien. Immerhin kämpfte man mutig und mit großen Einsatz, so dass man nur noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen musste. Eine Gästeverteidigerin dribbelte durchs Mittelfeld und zog aus großer Distanz ab. Sophie Reiner sah den Ball vermutlich zu spät und der Flachschuss ging auf dem nassen, schnellen Rasen ins linke Eck. Am Ende stimmte immerhin der Kampfgeist – allerdings muss dringend an den offensiven Fähigkeiten gearbeitet werden, um sich zukünftig in den noch ausstehenden Spielen aus Umklammerungen lösen zu können.  

D4-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Grüntegernbach 0:6

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Altenerding ohne Chance gegen den Tabellenführer

Am Samstagnachmittag traf die D4 des SpVgg Altenerding auf den unangefochtenen Spitzenreiter TSV Grüntegernbach. Schon im Vorfeld war klar, dass die Gastgeber eine echte Bewährungsprobe erwartete – und tatsächlich zeigten die Gäste von Beginn an, warum sie an der Tabellenspitze stehen.

Starker Beginn der Gäste – Rossa hält Altenerding im Spiel

Von der ersten Minute an bestimmte Grüntegernbach das Geschehen. Mit hohem Tempo, sicherem Passspiel und entschlossenem Zweikampfverhalten drängten sie die Altenerdinger tief in die eigene Hälfte. Nur dank eines glänzend aufgelegten Paul Rossa im Tor blieb die Partie zunächst offen. Mehrmals parierte der Schlussmann stark, ehe ein sehenswerter Distanzschuss nach rund 20 Minuten unhaltbar im Kreuzeck einschlug – das verdiente 0:1 für die Gäste. Bis zur Pause kamen die Gäste zu weiteren Abschlüssen, die aber nicht zum Erfolg führten.

Erst kurz vor der Pause wagte Altenerding den ersten eigenen Vorstoß, doch der Schussversuch landete deutlich neben dem Tor. Mit dem knappen Rückstand ging es in die Halbzeit, in der die Trainer vor allem mehr Einsatz im Zweikampf und besseres Zusammenspiel forderten.

Zweite Halbzeit – Effizienz des Spitzenreiters

Nach dem Seitenwechsel agierte Grüntegernbach noch entschlossener. Bereits in der 33. Minute erhöhte ein weiterer Distanzschuss auf 0:2. Nur wenige Minuten später nutzten die Gäste zwei grobe Abwehrfehler und schraubten das Ergebnis auf 0:4.

Altenerding kämpfte tapfer weiter, hatte aber gegen die stark aufspielenden Gäste kaum Entlastungsmöglichkeiten. Torwart Rossa verhinderte mit tollen Paraden einen noch höheren Rückstand, musste aber in der Schlussphase doch noch zweimal hinter sich greifen – Endstand 0:6.


Kämpferisch bis zum Schluss

Trotz des deutlichen Rückstands bewies die D4 Moral und gab nie auf. Immer wieder versuchte die Mannschaft, den Ehrentreffer zu erzwingen, doch an diesem Nachmittag blieb das Glück aus.

Für Grüntegernbach war der Sieg ein großer Schritt Richtung Meisterschaft. Für Altenerding hingegen war es das erste Spiel der Saison, in dem man einem Gegner klar unterlegen war – gleichzeitig aber auch eine wichtige Erfahrung für die Entwicklung des Teams.


Trainerstimme Mückel:

„Wir müssen neidlos anerkennen, dass Grüntegernbach heute die klar bessere Mannschaft war. Trotzdem bin ich stolz, dass unsere Jungs nie aufgegeben und bis zum Ende gekämpft haben. Solche Spiele sind wichtig, um zu lernen und als Team zu wachsen. Jetzt wollen wir im Saisonfinale in Langenpreising noch einmal zeigen, was in uns steckt.“


Ausblick: Saisonfinale in Langenpreising

Am kommenden Wochenende steht das letzte Spiel der Saison an. Mit einem Sieg bei Langenpreising kann sich die D4 noch Platz vier sichern – ein Ziel, das in Reichweite liegt. Die Mannschaft wird in der Trainingswoche intensiv daran arbeiten, sich mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu verabschieden.

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B3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) TSV Isen/St. Wolfgang II 2:0

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Mit einem hart erkämpften 2:0 im letzten Heimspiel vor der Winterpause gegen den Tabellenprimus SG Isen/St. Wolfgang fanden die Altenerdinger B3-Junioren nach zuletzt drei punktlosen Partien wieder zurück in die Erfolgsspur und halten Anschluss an das obere Tabellendrittel. Dabei standen die Vorzeichen nicht gerade günstig, da man erneut ohne etatmäßigen Torhüter auskommen musste, so dass die geschlossene Mannschaftsleistung umso mehr zu würdigen ist. Die Heimelf setzte nach nur vier Spielminuten das erste Ausrufezeichen, als ein strammer Schuss von Niklas Langer vom linken Strafraumeck nur knapp sein Ziel verfehlte. Doch auch die Gäste suchten den Weg zum Tor und waren nach einer Viertelstunde der Führung nahe. Eine flache Hereingabe von der linken Seite an den Elferpunkt wurde direkt von einem Gästespieler aufs Altenerdinger Tor gelenkt, doch der Flachschuss ging um Haaresbreite am Gehäuse vorbei. Die beste Chance des ersten Durchgangs vergaben die Gäste in der 22. Minute. Erneut kam das Leder von der linken Seite in den Strafraum der Veilchen, wo ein Isener Stürmer die Kugel zunächst an die Unterkante des Querbalkens hämmerte und den Abpraller per Kopf am rechten Pfosten vorbei setzte. Im Gegenzug hätten die Lila-Weißen in Front gehen können, doch Jason Ocansey, der nach einem Gestocher im Fünfer plötzlich frei an den Ball kam, bekam zu wenig Fahrt hinter seinen Schuss, so dass dieser auf der Linie noch geklärt werden konnte. Kurz vor der Pause stockte den Anhängern  der Veilchen nochmals der Atem, als ein Isener auf der rechten Seite durchbrach, aber das Leder am langen Eck vorbeischlenzte. Auch nach dem Wechsel wogte das Spiel hin und her. In der 57. Spielminute zog Lukas Langer auf der linken Seite auf und davon, legte das Leder in die Mitte auf Lewin Skupnik, der den Ball auf den frei stehenden Simon Faust weiterleitete und dieser aus acht gut acht Metern die Kugel zur umjubelten Führung in die Maschen drosch. Fast wäre den Hausherren zwei Minuten später die Vorentscheidung gelungen, als Liman Bytici sich nach einem Alleingang gegen den Isener Schlussmann durchsetzte und einnetzte, doch der gut leitende Referee hatte in dieser Szene ein Foulspiel erkannt und dem Treffer die Anerkennung versagt. Die Isener warfen nochmals alles nach vorne und bauten zunehmend Druck auf, doch die starke Defensive der gesamten Altenerdinger Mannschaft hielt stand. So ergaben sich zudem Kontermöglichkeiten. Fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit, brachte sich Jason Ocansey nach einem schönen Doppelpass am rechten Strafraumeck in Schussposition, schlenzte die Kugel aber denkbar knappen langen Eck vorbei. Die Semptstädter kämpften leidenschaftlich um die letzten Minuten zu überstehen und belohnten sich in der Nachspielzeit. In der 86. Minute wurde ein Ball an den Elferpunkt des Isener Sechzehners geflankt, wo Liman Bytici per Kopf im dritten Versuch den wacker abwehrenden Gästeschlussmann zum 2:0-Endstand überwand. Unmittelbar nach Wiederanpfiff beendete der Unparteiische die Partie und drei wichtige Punkte blieben in Altenerding.

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