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C-Juniorinnen: FC Fasanerie Nord – SpVgg Altenerding 0:0

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Veilchen rennen an, Fasanerie mauert – Altenerding trotz Punktverlust weiter ungeschlagen
Am frühen Sonntagmorgen machten sich die C-Mädels der SpVgg Altenerding auf den Weg nach München zum vorletzten Spiel der Hinrunde beim FC Fasanerie-Nord. Auf dem Kunstrasen wartete trotz kleinerem Kader und einiger Ausfälle eine klare Mission: die Tabellenführung verteidigen.

Schon die Anfangsphase zeigte, dass die Gastgeberinnen den Respekt vor den Veilchen verinnerlicht hatten. Fasanerie stellte sich von Beginn an tief hinten rein und konzentrierte sich fast ausschließlich aufs Verteidigen. So verlief die Partie praktisch über die gesamte Spieldauer in nur eine Richtung ab – allerdings ohne dass Altenerding die massive Abwehrmauer entscheidend durchbrechen konnte.

Für die mitgereisten Fans war das Spielbild zwar wenig spektakulär, für Fasanerie dagegen höchst effektiv. Und als ob das ständige Anrennen nicht schon frustrierend genug gewesen wäre, kam in der 1. Halbzeit auch noch Pech dazu: Lisa Weigel tauchte kurz vor der Pause frei vor dem Tor auf, wurde im Strafraum von der letzten Gegenspielerin klar unfair gestoppt – doch der Pfiff des erfahrenen Schiedsrichters blieb aus. Ratlose Blicke, ungläubiges Kopfschütteln. Vielleicht fehlte tatsächlich die Lesebrille …

Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild: Altenerding drückte, kombinierte, suchte jede Lücke – aber spätestens am Strafraum war Endstation. Die beste Möglichkeit der zweiten Hälfte gehörte Julia Mückel, deren Abschluss hauchdünn am Tor vorbeistrich.

So blieb es letztlich beim torlosem Endstand, einem Ergebnis, das den Spielverlauf kaum widerspiegelt. Durch den parallelen Sieg von Röhrmoos rutschten die Veilchen zwar auf Platz 2 ab, bleiben aber weiterhin als einziges Team der Liga ungeschlagen.

Jetzt richtet sich der Blick auf das letzte Hinrundenspiel beim VfR Garching, das nächsten Sonntag bereits um 9.30 Uhr über die Bühne gehen wird. Dort soll – und muss – nochmal der Tor-Turbo gezündet werden.

Weitere Bilder vom Spiel

D3-Junioren: SC Kirchasch – SpVgg Altenerding 1:2

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Freitagabend, Flutlicht, warmer Novemberabend

Unter perfekten Flutlichtbedingungen, für November dennoch ordentlich bespielbarem Untergrund, gastierte die spielstarke D3 der SpVgg Altenerding beim SC Kirchasch. Doch schnell wurde klar: Für die technisch versierten „Veilchen“ war der Platz alles andere als ein ideales Geläuf.

Vorsichtiger Auftakt gegen tief stehende Gastgeber

Trainer Mückel und Ipolyi setzten diesmal auf folgende Startformation:
Drincianu-Cara im Tor, JaworeckHassan und El Mekhantar in der Defensive, im Mittelfeld die Zentrale mit ByberiMückel und Kapitän Zacher, auf den Außen WischhofIpolyi und Reiser, vorne Ulbrich und Husic.

Für Jonas Zacher, der im Sommer von Kirchasch nach Altenerding wechselte, sollte es ein ganz besonderes Spiel gegen seine alten Kollegen werden.

Im Hinspiel vor fünf Wochen hatte man zur Pause klar geführt, ehe die zweite Hälfte ausgeglichener verlief. Die Veilchen wollten auch diesmal früh das Spiel kontrollieren und einen ähnlichen Verlauf wie im Hinspiel erzwingen. Altenerding nahm sich viel vor, wollte mit spielerischen Mitteln früh Lösungen finden – doch es kam anders.

Die Gastgeber überraschten: Kirchasch zog sich extrem tief zurück, praktisch ohne Mittelfeld, teilweise mit sechs Abwehrspielern direkt vor dem Strafraum. Altenerding kombinierte gefällig, kam aber kaum gefährlich in den Strafraum. Viele Abschlüsse wurden geblockt, ein Schuss von Ipolyi nach einer Wischhof-Ecke blieb die einzige wirklich nennenswerte Chance der Gäste vor der Pause.

Der einzige Torschuss der Kirchascher in Hälfte eins war ein harmloser 25-Meter-Versuch, den Drincianu sicher aufnahm.

Offensivumstellung zur Pause – und ein Fehlstart

Bei klaren spielerischen Vorteilen, aber zu geringer Strafraumpräsenz, reagierte das Trainerteam zur Halbzeit. Man stellte auf zwei echte Stürmer um und opferte dafür einen Innenverteidiger.

Der Plan schien sofort aufzugehen: Nur Sekunden nach Wiederanpfiff landete ein viel zu kurzer Kirchascher Abschlag direkt vor den Füßen von Ulbrich, der frei aufs Tor zulief – doch aus zehn Metern verzog. Es wäre der perfekte Dosenöffner gewesen.

Ein Sonntagsschuss stellt das Spiel auf den Kopf

Dann wurde es kurios. In der 33. Minute klärte Altenerding zunächst einen der seltenen Vorstöße der Gastgeber, doch der Ball landete beim Kirchascher Angreifer. Der nahm aus 30 Metern Maß, und sein flacher Schuss schlug überraschend im linken Eck ein. Selbst der heimische Fanblock war kurz sprachlos – 1:0 für Kirchasch.

Nun zogen sich die Gastgeber endgültig komplett zurück. „Parkten ihren Bus inklusive Anhänger direkt vor dem Tor“ beschreibt es treffend. Altenerding rannte an, flankte ununterbrochen, aber immer wieder war ein Abwehrbein, ein Kopf oder der starke Torwart zur Stelle.

Dauerdruck – und Erlösung beim 21. Eckball

Je näher die Schlussphase rückte, desto mehr erhöhte Altenerding das Risiko. Die Innenverteidigung wurde komplett aufgelöst, man spielte phasenweise ein extrem offensives 2-4-2. Die 18., 19., 20. Ecke – nichts.
Noch fünf Minuten: Die Außenverteidiger rückten konsequent mit auf, Doppelbesetzungen auf den Flügeln, Flanke um Flanke in den Strafraum.

Und schließlich, in der 60. Minute, Ecke Nummer 21: Ipolyi und El Mekhantar spielen kurz, Ipolyi legt sich den Ball auf links, flankt an den ersten Pfosten – und ein Kirchascher Verteidiger köpft den Ball unglücklich über den eigenen Torwart hinweg ins Netz. Der hochverdiente 1:1-Ausgleich – und riesiger Jubel bei den Veilchen.

Später Elfmeter entscheidet das Spiel

Doch Altenerding wollte mehr – und bekam die Chance. In der Nachspielzeit die nächste Flanke, dann nach eine: Byberi legt per Kopf quer auf Husic, der im Strafraum klar gefoult wird. Der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Neunmeterpunkt.

Das Trainerteam reagiert clever und bringt David Mückel erneut ins Spiel. Dieser übernimmt Verantwortung – und verwandelt den Strafstoß eiskalt zum 1:2.

Mit dem Schlusspfiff brach grenzenloser Jubel aus. Die tapfer kämpfenden Kirchascher sanken erschöpft zu Boden, während Altenerding einen hochverdienten, wenn auch glücklichen Last-Minute-Sieg feierte – ein Sieg des Willens und der Moral.

Stimmen zum Spiel & Ausblick

Trainer Mückel lobte die Mannschaft für ihren unermüdlichen Einsatz und den Glauben an sich selbst. Trainer Ipolyi hob die starke spielerische Leistung und die beeindruckende Spieldynamik hervor.

Mit dem Sieg festigt Altenerding den 2. Tabellenplatz. Nach oben wie nach unten geht vor dem letzten Saisonspiel gegen den TSV Isen nichts mehr – dennoch wollen die Veilchen kommenden Freitag den 7. Sieg im 10. Spiel einfahren.

E5-Junioren: SpVgg Altenerding – TuS Oberding II 8:4

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⚽ E5 der SpVgg Altenerding holt souverän die Meisterschaft – 8:4-Spektakel gegen bärenstarke Oberdinger!

Donnerstagabend in Altenerding – leichte Nervosität in der Luft, Flutlicht an, die Fans sind laut, der Gegner stark: Der TuS Oberding kam vorbei, um dem Spitzenreiter SpVgg Altenerding,  sowie am letzten Spieltag der FC Schwaig, ein Bein zu stellen und legte los wie die Feuerwehr. Doch am Ende jubelten die Veilchen, und zwar gewaltig, denn man kam zu einem 8:4-Erfolg.  Und ja, wir sagen’s gleich: Die Altenerdinger Nachwuchskicker haben sich die Herbstmeisterschaft gesichert! Und zwar so sicher, wie die Glanzparaden von unserem Torwart Emir Durgun!

🔥 1. Viertel – Oberding wirbelt, Altenerding hält dicht

Die Partie begann mit einem kleinen Ecken-Festival der Oberdinger. Bereits in Minute 1 zwei brandgefährliche Eckbälle, gefolgt von weiteren Attacken. Aber: Die Altenerdinger Defensive stand wie eine Mauer um Raphaël Lafitte. Auch Elias Langer räumte ab, was in seine Nähe kam, und Emir Durgun pflückte einen Schuss nach dem anderen runter. Dann endlich die Erlösung: Ecke von Philip Ranga, der Ball wird abgewehrt, Paul Reiner holt  zum Schuss aus  – BOOM! – in der 12. Spielminute gingen die Veilchen dann in Front. Kurz darauf noch ein Lattenschuss der Oberdinger, aber Durgun sagte: „Nicht mit mir!“ und sicherte den Zwischenstand.

🔵 Ende des 1. Viertels: 1:0 für die Jungs von Trainer Markus Dindorf

 💨 2. Viertel – Das Altenerdinger Offensivradar geht an

Die Kombi Paul Reiner + Simon Okbazghi wirbelte, bis Ranga wieder eine Vorlage servierte. Und Simon dachte sich: „Na gut, wenn er’s so schön auflegt, dann mach ich ihn auch rein“ – 2:0 nach 21. Minuten. Die Veilchen blieben im Angriffsmodus: Chancen durch Paul Reiner, Kapitän Damian Dindorf, Ranga wurden vergeben, da der Oberdinger Torwart hatte einen guten Tag erwischte.

Dann kam Oberdings Nummer 8, ein kleiner Wirbelwind mit Torinstinkt  und markierte nach 26 Minuten den 1:2-Anschlusstreffer.

Doch noch im gleichen Viertel schlugen die Gastgeber zurück und als Achmed Horozovic einen Strahl zündete war der alte Abstand wieder hergestellt – 3:1 in der 29. Minute. Und es sollte noch besser kommen, wobei zunächst Chaos im Oberdinger Strafraum herrschte. Zunächst konnte ein Schuss Paul Reising, gehalten werden, doch der Abpraller landete bei Edis Mujič, der sich nur eine Minute später mit dem Treffer zum 4:1-Halbzeitstand bedankte.

🔒 3. Viertel – Abwehrbollwerk & Offensivpower

Nun hatten Simon Okbazghi, Elias Langer, Raphaël Lafitte und Emir Durgun hinten alles unter Kontrolle – doch Oberdings Nummer 8 blieb gefährlich. Auf Altenerdinger Seite stürmten Damian Dindorf und Simon immer wieder an, so dass die SpVgg wieder zu guten Chancen kam, doch Lafitte, Langer, Reising und Dindorf konnten die Möglichkeiten leider nicht in zählbaren Erfolg ummünzen – alle knapp daneben oder stark gehalten. Doch dann gelang doch der erlösende fünfte Treffer: Nach Vorlage von Reising war Achmed Horozovic zur Stelle und vollendete eiskalt zum 5:1 in der 36. Minute. Drei Minuten später fand Oberding dann eine schnelle Antwort und verkürzte auf 2:5. In den restlichen Minuten vor dem abschließenden Spielabschnitt drängten die Gäste, doch Durgun stand wie eine Bank, so dass er dank einiger starker Parade verhinderte, dass Oberding nochmal herangekommen wäre.

⚡ 4. Viertel – SpVgg lässt nichts mehr anbrennen (außer das Tornetz von Oberding)

Zu Beginn gab es zwei gefährliche Ecke von Reiner, der aber leider noch für keine Veränderung auf der Anzeigentafel führte. Aber auch Oberding kam in der Offensive immer wieder zu Abschlüssen, doch am starken Torhüter Durgun gab es zunächst kein Vorbeikommen. Dafür fanden die Dindorf-Schützling in der 51. Minute wieder einen erfolgreichen Abschluss. Diesmal profitierte Reiner von einer schönen Vorlage von Martin Schweinhuber und machte das halbe Dutzend voll. Anschließend spielte Oberding in Überzahl und man konnte diesen Vorteil nutzen, so dass die Gäste noch einmal auf 4:6 herankamen. Aber keine Sorge: Altenerding ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und machte in der Schlussphase alles klar. Erst war es Achmed Horozovic, der mit seinem Treffer zum 7:4 für die Vorentscheidung sorgte.  Aber das sollte noch nicht der krönende Abschuss gewesen sein, denn unmittelbar vor Spielende folgte noch ein weiteres Tor zum 8:4-Endstand. Nach einer Ecke von Ranga war Horozovic abermals zur Stelle und hämmerte  das Leder unhaltbar in die Maschen.

💜 Fazit: Die E5 holt verdient den Meistertitel–  der Gegner gratuliert

Die E5-Junioren der SpVgg Altenerding bestätigte auch im letzten Spiel der Herbstrunde, was man während der ganzen Saison gezeigt hatte: Teamgeist schlägt Druck. Einsatz und Wille zahlt sich aus – und Zusammen sind wir stark. Aber auch riesiges Lob an die E-Jugend vom TuS Oberding: technisch stark, enormer Kampfgeist, und ihre Nummer 8 war gefühlt überall gleichzeitig.

Aber die Helden des Abends waren:
Ahmed Horozovic, Damian Dindorf, Edis Mujič, Elias Langer, Emir Durgun, Martin Schweinhuber, Paul Reiner, Paul Reising, Philip Ranga, Raphael Lafitte, Simon Okbazghi –

einmal laut klatschen bitte! 👏👏👏

 📈 Mit diesem 8:4-Spektakel ist die Meisterschaft für die E5 bombensicher – und die Veilchen bleiben weiter auf Erfolgskurs!

Altenerding, macht weiter so! 💜⚽

E-Juniorinnen: FC Langengeisling – SpVgg Altenerding 7:6

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E-Mädels zeigen Moral – knappes 6:7 in Langengeisling

Langengeisling, Mittwochabend. Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt und unter Flutlicht traten die E-Mädels auf dem Kunstrasen in Langengeisling zu einem spannenden 5-gegen-5-Duell auf verkleinertem Kleinfeld an. Trotz einer knappen 6:7-Niederlage zeigten die jungen Veilchen eine starke kämpferische Leistung und konnten mit sechs eigenen Treffern ein Ausrufezeichen setzen.

Marie Halfar übernahm diesmal die Torwartposition – und machte ihre Sache hervorragend. In der Abwehr rotierten Anna SchultheißPaulina Kiermaier und Heidi Veicht. In der Offensive sorgten Leonie ZeilerAlexia KiermaierCharlotte Ulbrich und Nina Faisal für Druck nach vorne.

1. Viertel

Die Gastgeber starteten furios: Bereits nach wenigen Sekunden führte ein langer Pass zum 1:0. Trotz guter Chancen durch Leonie ZeilerAlexia Kiermaier und Charlotte Ulbrich fehlte zunächst das nötige Quäntchen Glück im Abschluss. Kurz vor der Pause erhöhte Langengeisling auf 2:0 – ein Spielstand, der den Spielverlauf jedoch kaum widerspiegelte.

2. Viertel

Früh im zweiten Abschnitt fiel das 3:0. Durch eine vorübergehende Überzahl kamen die Veilchen besser ins Spiel – und wurden prompt belohnt: Nach schönem Zuspiel von Zeiler traf Nina Faisal zum 3:1. Danach entwickelte sich eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Langengeisling nutzte jedoch eine Möglichkeit zum 4:1-Halbzeitstand.

Trainer Mückel zeigte sich in der Pause dennoch zufrieden: „Einstellung und Kampfgeist stimmen – jetzt müssen wir nur geduldiger im Abschluss werden.“

3. Viertel

Die Ansprache zeigte Wirkung: Nach starker Vorarbeit von Ulbrich traf Alexia Kiermaier ins Eck zum 4:2. Fünf Minuten später sorgte ein schneller Konter über Ulbrich und Zeiler für das 4:3 durch erneut Nina Faisal. Doch kurz vor der Viertelpause schlug Langengeisling doppelt zurück und stellte auf 6:3.

4. Viertel

Im Schlussabschnitt bewiesen die Veilchen noch einmal Moral: Alexia Kiermaier drehte auf und schnürte mit zwei Treffern ihren Dreierpack – plötzlich stand es nur noch 6:5. Die Gastgeber legten in der 53. Minute zwar wieder auf 7:5 nach, doch Charlotte Ulbrich verkürzte mit ihrem zweiten Treffer nach einem abgewehrten Schuss von Kiermaier erneut. In der Nachspielzeit hatte Leonie Zeiler sogar noch den Ausgleich auf dem Fuß, verfehlte jedoch knapp.

Trotz der knappen 6:7-Niederlage war der Auftritt ein großer Schritt nach vorne. Die Mädels kämpften bis zur letzten Minute, erspielten sich zahlreiche Chancen und erzielten mehr Tore als in der gesamten bisherigen Saison.

„Wenn wir so weitermachen, ist der erste Sieg nur noch eine Frage der Zeit“, zeigte sich das Trainerteam optimistisch.

Am Wochenende steht zum Abschluss der Hinrunde das Auswärtsspiel beim Spitzenteam FC Ergolding an, bevor es in die Hallensaison geht.

 

 

Herren 2: SpVgg Altenerding – FC Herzogstadt 1:1

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Patrick Lisiewicz, 3. Julian Topf,  4. Lukas Rymas, 5. Felix Wöginger (76. Pavlos Chantavaridis), 6. Jannik Obermaier, 7. Nessim Mahsas, 8. Lucas Ude (76. Kirubel Getnet), 9. Johannes Dangl, 10. Ajdin Nienhaus, 11. Nihad Mujkic (18. Florian Donig / 84. Alexander Schwarz)

Tore:
1:0 Lukas Rymas (22.)

Gelbe Karten:

Nihad Mujkic
Nessim Mahsas

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
140

Spielbericht:
Leider fehlten die Informationen vom Spiel, so dass keine Spielbericht erstellt werden kann

D1-Junioren: FC SF Schwaig – SpVgg Altenerding 0:0

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Das Spitzenspiel der Kreisliga-Süd unserer Wilden 13 bei den Sportfreunden aus Schwaig erfüllte die Erwartungshaltung an dieses Spiel vollkommen. Auch wenn es eine ereignisarme und letztendlich torlose Partie war, hatte sie durchaus Unterhaltungswert und zeigte definitiv, dass sich die beiden besten Mannschaften in dieser Liga voll auf Augenhöhe gestern Abend um den ersten Platz duellierten.

Viele Anhänger der Wilden 13 fragten mich nach dem Spiel, was denn nun über dieses Spiel geschrieben werden kann.

Lassen Sie es mich, liebe Leser, folgendermaßen ausdrücken. „Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann“. Diese weisen Worte von Antoine de Saint-Exupery trifft den Nagel auf den Kopf!

Es würde der Qualität des Spiels nicht gerecht werden, wenn man die insgesamt zwei bis vier Möglichkeiten während des Spiels für beide Mannschaften in diesem Artikel aufzählt.

Mehr geht es darum beiden Mannschaften ein Lob auszusprechen, dass zwei Landkreisvertreter eine Kreisliga dominieren, die zur Hälfte auch aus Vertretern des Landkreises Freising bestehen. Lange Jahre hinkte der Fussball im Erdinger Landkreis dem Freisinger Landkreis ein wenig hinterher.

Die letzten Jahre haben es umgedreht. Ein Zeichen dafür, dass sowohl in Schwaig (zumindest im Herrenbereich und in der U13 😉) aber auch in Altenerding hervorragende Arbeit gemacht wird.

Hüben wie drüben gab es gestern Abend bei tollem Fussball-Wetter brillante Einzelaktionen verschiedener Akteure.

Sichere Ballstafetten im Mittelfeld, den Mut in der Bedrängnis aus der Abwehr heraus die Situation spielerisch zu lösen und nicht á la „Kick and Rush“ den Ball einfach wegzuhauen. Und aus der Sicht des Verfassers dieser Zeilen immer mehr konstruktive, unterstützende und vor allem aktive lautstarke Kommunikation im Team untereinander. Eins der größten Mankos in diesem Alter ist fehlende Kommunikationsbereitschaft. Bei diesen beiden Mannschaften ist das nicht zu erkennen. Insbesondere bei gelungenen Aktionen haben sich beide Mannschaften untereinander für diese Taten lautstark gefeiert und somit angefeuert. Das ist Teamsport.

Zum Abschluss dieses doch sehr kurzen Artikels noch ein abschließender Fakt, welcher diese beiden Mannschaften zu den Plätzen 1 und 2 verholfen hat: SpVgg Altenerding 40:2 Tore und FC Schwaig 25:0 Tore. Auch wenn es den Verfasser dieser Zeilen ein wenig ärgert, dass bei Schwaig nach  wie vor die Null steht, muss man neidlos anerkennen, dass insgesamt 65 geschossene Tore und „nur“ 2 Gegentore schon ein Ausrufezeichen sind!

Glückwunsch an beide Trainergespanne – so sieht erfolgreicher Jugendfußball aus!

Die Saison der Wilden 13 endet nochmal mit einem Schmankerl am Wochenende. Dann treten unsere Jungs zum Heimspiel-Finale gegen unsere Nachbarn aus Klettham-Erding an. Auch dieses Spiel wird spannend, da die Jungs aus Erding eine sehr erfolgreiche Saison spielen und aktuell auf Tabellenplatz 4 stehen. Und da es zwischen Altenerding und Erding meist recht emotional und hitzig zugeht noch ein spaßig gemeinter Tipp meinerseits: „Nur nicht gleich sachlich werden – es geht ja auch persönlich!“ 😉 Die Ironie dieses Zitates ist hoffentlich zu erkennen.

Weitere Bilder vom Spiel

 

C1-Junioren: SpVgg Altenerding – SVE Berglern 10:0

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Beim Nachholspiel gegen den SV Eintracht Berglern auf dem Kunstrasenplatz am GVS zeigte sich die SpVgg Altenerding im Vergleich zum Spiel beim FC Gerolfing (0:2) wie ausgewechselt. Von Torwart Leonhard Kulterer über Abwehrchef Johannes Kieweg bis hin zu Stürmer Frederik Røschke stand eine Mannschaft auf dem Platz, die mit einer geschlossenen Leistung überzeugte und den Landkreisrivalen mit 10:0 in die Schranken wies.  Das gesamte Team spielte füreinander, kämpfte um jeden Ball und sicherte sich mit einer starken Vorstellung hochverdient die nächsten drei Punkte.

Bereits in der 12. Minute nutzte Altenerding einen Eckball der Gäste zu einem mustergültigen Konter: Valentin Heid startete zentral durch und eröffnete mit einem unhaltbaren Schuss ins linke obere Ecke souverän den Torreigen. Nur sechs Minuten später wurde der SpVgg ein Freistoß von der rechten Grundlinie zugesprochen. Der hohe Ball fand im Zentrum Stefan Bigiu, der per Kopf auf Karl Hanslmaier ablegte – Hanslmaier köpfte zum 2:0 ein.

Kaum zwei Minuten danach schlug die SpVgg erneut zu: Nach einem Eckball von links kam der Ball an den langen Pfosten, wo erneut Valentin Heid goldrichtig stand und zum 3:0 erhöhte. In diesem Takt ging es weiter, denn bis zum nächsten Treffer sollten nur weitre drei Zeigerumdrehungen vergehen. Lukas Straßer setzte im Strafraum stark gegen zwei Gegenspieler durch und schob überlegt zum 4:0 ein.

Nach exakt einer halben Stunde folgte das nächste sehenswerte Tor: Über das Zentrum kam der Ball per Steilpass auf die Außenbahn zu Korbinian Schmid, der mustergültig in die Mitte zurücklegte, wo Theo Ziemann auf 5:0 erhöhte.

Das sollte im ersten Durchgang noch nicht der letzte Streich gewesen sein. Kurz vor dem Seitenwechsel Halbzeit servierte Karl Hanslmaier einen hohen Ball in den Strafraum, den Frederik Røschke gut annahm und für den mitgelaufenen Valentin Heid auflegte, der das halbe Dutzend schon frühzeitig vollmachte.

Auch nach Wiederbeginn machte die SpVgg dort weiter, wo sie aufgehört hatte. In der 43. Minute setzte sich erneut Korbinian Schmid über rechts durch, sein Rückpass landete nach einem Abwehrversuch bei Hanslmaier, der trocken rechts unten zum 7:0 traf. Keine Minute später eroberte Theo Ziemann den Ball am Sechzehner, ließ zwei Gegenspieler stehen und schob zum 8:0 ein.

In der 58. Minute konnte der Berglerner Torhüter einen Fernschuss nicht festhalten – David Pompei reagierte am schnellsten und legte für Korbinian Schmid ab, der problemlos zum 9:0 traf.

Den Schlusspunkt setzte kurz vor Abpfiff David Pompei, der es nach einem schönen Doppelpass mit Bigiu mit einem sehenswerten Schuss ins rechte Kreuzeck zweistellig machte.

Das Trainerduo Oliver Pompei und Tom Pscheidl zeigte sich mit der Leistung der gesamten Mannschaft äußerst zufrieden und lobte besonders den Teamgeist und die Spielfreude. Mit dieser geschlossenen Vorstellung darf die SpVgg optimistisch auf die kommenden Partien blicken.

Herren 1: SVA Palzing – SpVgg Altenerding 0:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Pedro Flores, 3. Alexander Weiher (78. Nessim Mahsas), 4. Christoph Luberstetter, 5. Ridwan Bello, 6. Marco Baumann, 7. Wiam Takruri (86. Ajdin Nienhaus),  8. Samuel Kronthaler, 9. Advam de Oliveira (59. Mario Dipalo), 10. Leart Bilalli, 11. Leonardo Tunjic

Torschützen:
0:1 Eigentor Maximilian (45. +1)

Gelbe Karten:
Advam de Oliveira
Samuel Kronthaler

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Marco Baumann (82. / Foulspiel)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:
Noch am Freitag hatte der Palzinger Trainer Enes Mehmedovic bei der Vorschau angekündigt, dass sich der Platz in Palzing in einem sehr guten Zustande befinde, doch zwei Tage später war davon nichts mehr zu sehen, so dass das Punktspiel gegen die SpVgg Altenerding zunächst stark gefährdet war.

Das Vorspiel der zweiten Mannschaft des SVA fand noch auf dem Hauptplatz statt, doch nach Ende dieser Partie und der darauffolgenden Platzbesichtigung durch den Schiedsrichter der Bezirksligapaarung zwischen dem gastgebenden SVA Palzing und der SpVgg Altenerding, befand der Unparteiische, dass der für das Match vorgesehene Sportplatz der Austragung nicht Stand halten konnte.

Kurzerhand wich man auf den Trainingsplatz aus und letztlich sollte sich aufgrund der Größe des Platzes als Vorteil für die Locke-Elf erweisen, so dass der knappe 1:0-Erfolg der Veilchen auch dem Spielverlauf gerecht wurde, so dass die Locke-Elf auch in der Rückrunde einen guten Start schafften.

Freilich war auch der Trainingsplatz nicht optimal und anfangs taten sich beide Teams auf dem äußerst rutschigen Untergrund schwer, so richtig ins Spiel zu kommen.

Zwar hatten die Gäste mehr vom Spiel und kamen auch immer wieder zu Torannäherungen, aber der kampfstarken Gastgeber konnten immer wieder rechtzeitig klären, so dass die ganz klaren Torchancen hüben wie drüben ausblieben.

Erst nach 29 Minuten wurde es erstmals vor dem Gehäuse der Gastgeber gefährlich, doch ein Kopfball von Ridwan Bello nach Flanke von Marco Baumann war zu hoch angesetzt.

Diese Chance war dann aber das Startsignal für eine ereignisreiche Schlussphase im ersten Durchgang, die nun deutlich mehr Torraumszenen bot, die aber großteils von den Gästen aus Altenerding initiiert wurden.

Aber nach 30 Minuten wurde es dann erstmals auf der Gegenseite gefährlich. Als sich Fabian Radlmaier auf der linken Seite im Zweikampf gegen Pedro Flores behaupten konnte, brachte er die Kugel ins Zentrum, wo Ivan Radkonic zwar an die Hereingabe kam. Allerdings wurde er stark bedrängt, so dass er die Kugel mehr oder weniger nur hoch in die Luft brachte und als Keeper Lukas Loher dann den Ball unter Kontrolle brachte, war die Gefahr gebannt.

Dann hatte der Altenerdinger Anhang den Torschrei auf den Lippen: Als Leart Bilalli das Leder nach einem Zuspiel von Samuel Kronthaler direkt in den Lauf von Sammy Kronthaler legte, brachte er das Leder flach nach innen und fand Wiam Takruri, der jedoch aus kurzer Distanz an Keeper Matea Kostic scheiterte (33.).

Nun übernahmen die die Gäste immer mehr das Kommando und drängten auf den Führungstreffer.

Zunächst kam Pedro Flores knapp außerhalb des Strafraumes ziemlich unbedrängt zum Abschluss, doch leider hatte er sein Visier noch exakt genug eingestellt und schoss links am Tor vorbei.

Drei Minuten vor dem Pausenpfiff landete dann die Kugel wieder bei Flores, der rechts im Strafraum stehend zum Schuss. Als Keeper Katic den Ball nach vorne abprallen lassen musste, gab es wenige Meter vor dem Tor zu einem Getümmel, wo Advan de Oliveira und Wiam Takruri fast zum Nachschuss gekommen wäre, doch mit vereinten Kräften brachte die Hausherren das Leder aus der Gefahrenzone.


Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg, doch ein Schuss von Wiam Takruri strich um Zentimeter am Tor vorbei.

Noch in der gleichen Minute waren die Gäste abermals den zu diesem Zeitpunkt verdienten Führungstreffer sehr nahe. Als Kronthaler das Leder gekonnt durch die Schnittstelle steckte, kam de Oliveira im Strafraum aus ca. zehn Metern zum Abschluss, doch Katic zeigte seine Klasse und konnte den Flachschuss meistern, so dass es den Anschein machte, dass die Seiten torlos gewechselt würden.

Doch dieser Glaube zeigte sich als trügerisch, denn eine Minute vor dem Pausenpfiff wurden die Gäste dann doch noch entsprechend belohnt.

Was aber die Locke-Schützlinge nicht schafften, erledigten die Hausherren selbst, denn nach einem Eckball von Bilalli beförderte Maximilian Berndl das Leder unglücklich ins eigene Tor.


Die Halbzeitansprache fiel diesmal kurz und doch etwas ungewohnt aus: Aufgrund der weiten Entfernung zum Vereinsheim, verzichtete man spontan, denn weiten Weg in die Kabine nicht anzutreten, so dass die Analyse bei strömendem Regen im Freien stattfand.

Vier Minuten nach Wiederbeginn haderten die Veilchen mit dem Referee: Nach einem schönen Pass von Bilalli kam Takruri vor Tobias Wirth an den Ball und wurde von seinem Gegenspieler von hinten umgegrätscht, doch der Referee war wohl der Einzige auf der Sportanlage, der einen Ballkontakt des Palzinger Abwehrspielers sah und verzichtete aus unverständlichen Gründen auf den zwingend notwendigen Elfmeterpfiff.


Der immer stärkende Regen sorgte dafür, dass die Partie immer mehr von intensiven Zweikämpfen geprägt war, so dass es auch mit zunehmender Dauer die Foulspiele zunahmen und der Referee alle Hände voll zu tun hatte, um die Partie weiterhin im Griff zu haben. Dies gelang ihm überwiegend, so dass alles im Rahmen blieb.

Die nächste Chance hatte dann wieder Altenerding. Nach einem weiten Abschlag von Torhüter Lukas Loher kam Bilalli an das Leder und konnte sich im Zweikampf gegen seinen Kontrahenten behauten. Im Strafraum bewies er eine glänzende Übersicht, legte auf den besser stehenden Mario Dipalo ab, doch dessen 12-Meter-Schuss wehrte Katic hab und hielt sein Team im Spiel (64.).

Der Palzinger Schlussmann war auch wenig später bei einem Schuss von Christoph Luberstetter gefordert, verhinderte aber das 0:2 mit einer Faustabwehr (73.).

Die Gastgeber mühten sich redlich, zum Ausgleich zu kommen, und versuchten es immer wieder mit langen Bällen, doch die Altenerdinger Defensive ließ wenig zu, so dass die Nadelstiche der Locke-Elf bei Kontern für mehr Gefahr sorgten, aber nicht den entscheidenden Treffer brachten.

Jedoch sollte es in der Schlussphase noch einmal eng für die SpVgg werden, denn nach einem Foulspiel an Marcel Radlmaier gab es einen Platzverweis gegen Baumann (82.).

Locke reagierte umgehend und stärkte mit der Hereinnahme von Ajdin Nienhaus für Angreifer Takruri die Defensive, so dass man die Angriffe der Hausherren fast immer rechtzeitig unterbinden konnten, und der Ausgleichstreffer der Hausherren nicht in der Luft lag.

Trotz allem gab es nach einer Ecke, die nicht entscheidend geklärt wurde, noch eine Schrecksekunde für die SpVgg. Wenige Meter vor dem Tor stocherten viele Spieler nach dem Ball, und zum Glück hatte der Schuss, der schließlich noch in Richtung Altenerdinger Tor ging, deutlich zu wenig Fahrt, so dass der wenige Meter vor der eigenen Torlinie stehende Nessim Mahsas dann die prekäre Situation endgültig bereinigen konnte.

Als der Unparteiische dann das Match nach vierminütiger Nachspielzeit endlich beendete, war die Erleichterung bei der SpVgg deutlich zu spüren, auch wenn der Jubel der völlig durchnässten Kicker nur kurz ausfiel, denn alle Beteiligten waren sicherlich froh, dass man nach 90 hart umkämpften Minuten endlich unter die warme Dusche kam.

Weitere Bilder vom Spiel

Herren 3: SV Eichenried II – SpVgg Altenerding 2:4

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Christian Schulz, 3. Sadam Ibrahim (73. Diego Baltus), 4. Rene Feuker, 5. Sebastian Kahl, 6. Nick-Luis Polsfuss (70. Tobias Amberger), 7. Emilio Polsfuss (61. Valentin Schachtl), 8. Youssef Takrouri), 9. Tiago Cardante (79. Nick-Luis Polsfuss), 10. Miguel Cardante, 11. Daniel Brunner

Tore:
0:1 Yousef Takrouri (24.)
0:2 Emilio Polsfuss (26.)
0:3 Yousef Takrouri (49.)
1:4 Tiago Cardante (79.)

Gelbe Karten:
Miguel Cardante
Nick-Luis Polsfuss
Daniel Brunner
Sebastian Kahl

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
Miguel Cardante (30. / Unsportlichkeit)

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Die dritte Mannschaft der SpVgg Altenerding ist nach der Spielabsage vom vergangenen Wochenende wieder gut in Tritt gekommen, denn man beim hoch eingeschätzten SV Eichenried II zu einem verdienten 4:2-Erfolg und konnte den Anschluss an die Spitzengruppe wieder herstellen.

Die Gäste kamen gut in die Partie und nahmen sofort das Zepter in die Hand, so dass in den ersten Minuten der Ball fast ausschließlich in Richtung Eichenrieder Tor rollte. Dabei wussten die Veilchen durchaus zu gefallen, denn man ließ die Kugel auf dem sehr unebenen Platz gut durch die eigenen Reihen laufen, so dass der Gastgeber kaum zur Entfaltung kam.

Allerdings konnten die Gäste trotz mehrfacher Torannäherungen in dieser Phase keine klare Abschlussmöglichkeit erarbeiten, so dass die Eichenrieder nach acht Minuten erstmals gefährlich noch vorne kamen und sich ihnen sofort eine gute Chance bot.

Als sich Maximilian Henneberger nach einem Einwurf geschickt um Sadam Ibrahim drehte, zog er vom linken Strafraumeck ab, doch der Ball ging ca. 30 Zentimeter über das Tor.

Zwei Minuten später kamen auch die Veilchen zum ersten Torabschluss und auch dieser Gelegenheit ging ein Einwurf voraus. Diesmal konnte sich Tiago Cardante von seinem Kontrahenten lösen und kam dann aus ca. 24 Meter zum Schuss, doch der Eichenrieder Schlussmann Jonas Dreiseitel brachte den Ball im Nachfassen unter Kontrolle.

Dann waren wieder die Hausherren an der Reihe. Als ein langer Ball auf die linke Seite den abseitsverdächtig stehenden Maximilian Henneberger erreichte, lief dieser bis zur Grundlinie durch, und legte dann geschickt auf Maximilian Henneberger zurück, der an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, aber das Leder links am Tor vorbeischoss (14.).

Nach 25 Minuten sollten die Veilchen dann aber in Front gehen, profitierten dabei aber von einem schweren Fehler des Eichenrieder Torhüters. Als Marc Uscharewitz die Kugel zu seinem Keeper zurückspielte, rutschte Dreiseitl die Kugel unter seinem Fuß durch. Yousef Takrouri hatte die Situation blitzschnell erkannt, lief zum Ball und schob ihn aus halbrechter Position ins verwaiste Tor ein.

Nur zwei Minuten sollte dann schon der zweite Treffer folgen. Diesmal attackierte Takrouri einen Gegenspieler im Mittelfeld erfolgreich und spielte dann den gewonnenen Ball zu Miguel Cardante, der Emilio Polsfuss mit einem überragenden Pass in Szene setzte. Der Angreifer blieb vor dem Tor eiskalt und schoss sicher zum 2:0 ein.

Aber wenig später gab es dann für die SpVgg einen Rückschlag, denn der bereits verwarnte Miguel Cardante musste mit der Ampelkarte vom Platz. Nach einem Foul wollte er seinen Kontrahenten die Hand reichen, aber als dieser die Entschuldigung verweigerte, ließ er sich zu einer Unsportlichkeit verleiten und musste frühzeitig vom Platz.

Der folgende Freistoß sorgte dann auch prompt für Gefahr. Als man die Hereingabe nicht entscheidend klärten konnte, kam Dominik Lindner aus spitzem Winkel zum Schuss, fand aber im stark reagierenden Keeper Senal de Silva seinen Meister.

Aber die numerische Überlegenheit ließ den Spielverlauf kippen, denn fortan hatten die Platzherren mehr vom Spiel und der Anschlusstreffer lag in der Luft.

So auch in der 33. Minute als die Eichenrieder einen verunglückten Abschlag von de Silva abfingen. Sofort wurde die Kugel in die Tiefe gespielt und als Maximilian Henneberger vor dem Keeper dann zum Ball kam und ihn umspielt hatte, drohte der erste Gegentreffer, doch Ibrahim war rechtzeitig zurückgelaufen und konnte kurz vor der Linie klären.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter brannte es wieder. Diesmal gab es bei einem langen Ball nach vorne ein Abstimmungsproblem zwischen de Silva und Ibrahim, so dass der Abwehrspieler das Leder an de Silva vorbeispielte. Der nachsetzende Maximilian Henneberger profitierte von diesem Missgeschick, doch der Ball, den er aus der Luft nahm, ging zum Glück über das Gebälk.

Mitten in die Drangperiode hinein leistete sich dann Maximilian Hoyer ein verwarnungswürdiges Foulspiel an Sebastian Kahl und da er bereits vorher Gelb gesehen hatte, musste auch er vorzeitig vom Feld.

Dieser Platzverweis sorgte dafür, dass die Überlegenheit der Eichenrieder nun wieder abnahm und die Gäste die 2:0-Führung mit in die Pause nahmen.

Wie schon im ersten Durchgang starteten die Veilchen auch nach Wiederbeginn wieder gut und kam schon nach wenigen Sekunden zu einer guten Chance. Nach einem fatalen Ballverlust der Hausherren spielte Takrouri auf den besser stehenden Emilio Polsfuss, der aber dann bei seinem Schuss aus 16 Metern einen Tick zu hoch zielte.

Aber in der 49. Minute konnte man die Führung dann doch weiter ausbauen. Nach einem herrlichen Pass von Tiago Cardante, der nach dem Platzverweis gegen seinen Bruder Miguel im Mittelfeld wertvolle Defensivaufgaben übernommen hatte, war Takrouri nicht mehr zu halten. Er lief allein auf das Tor der Eichenrieder zu, und hätte den mitlaufenden Emilio Polsfuss bedienen können. Allerdings sah er von diesem Abspiel ab, und schob selbst sicher an Dreiseitel vorbei zum 3:0 ins Netz.

Nur wenig später hätte man dann den Sack schon vorzeitig zuschnüren können. Als Christian Schulz einen langen Ball abgefangen hatte, landete die Kugel bei Daniel Brunner, der im Mittelfeld eine starke Leistung ablieferte. Er spielte das Leder herrlich auf die linke Seite, wo der immens lauffreudige Takrouri dann den im Zentrum stehenden Emilio Polsfuss bediente. Er machte noch einen Haken um seinen Gegenspieler, doch mit einer starken Parade hielt Dreiseitel sein Team noch im Spiel.

Die nächste hatte dann Brunner nach Pass von Kahl selbst, doch erneut war Dreiseitl zur Stelle uind hatte dann das Glück das Tüchtigen, dass der Nachschuss von Kahl über die Latte ging.

Dann waren aber wieder die Gastgeber am Zug, doch de Silva zeigte einmal mehr seine Klasse und konnte einen Schuss von Florian Henneberger aus halblinker Position zur Ecke abwehren.

Nach 67 Minuten schöpften die Hausherren dann nochmals Hoffnung. Als ein langer Ball nach vorne geschlagen wurde, kam Maximilian Henneberger an den Ball. Als ihm die Kugel dann schon etwas zu weit vom Fuß gesprungen war, schien die Chance vertan. Jedoch setzte er nach und spielte dann flach auf den langen Pfosten, wo Florian Henneberger aus kurzer Distanz zum Schuss. Zwar war Schulz mit dem Bein noch am Ball, doch den Gegentreffer konnte auch er nicht mehr verhindern.


Nun warfen die Eichenrieder noch einmal alles nach vorne, aber die Defensive der SpVgg stand sehr sicher und die Abwehrreihe um Rene Feuker, Sadam Ibrahim, Christian Schulz und Sebastian Kahl ließ wenig anbrennen.

Als dann Ibrahim verletzungsbedingt aus dem Spiel musste, gab es in der Abwehr eine Rochade und Schulz rückte in die Innenverteidigung und wurde von Diego Baltus, der nach jahrelanger Pause sein Comeback feierte, auf der linken Abwehrseite ersetzt.

Der Comebacker leistete nur drei Minuten nach seiner Einwechslung einen Assist zum 4:1. Als er nach einem Einwurf das Leder auf der linken Angriffsseite erhielt, legte er den Ball auf Tiago Cardante ab. Der Angreifer fasste sich ein Herz und zog von der linken Strafraumecke ab und den Schuss, der genau unter der Latte einschlug, konnte Dreiseitel nicht mehr abwehren.

Aber die Eichenrieder gaben auch nach diesem Gegentreffer nicht auf und glaubten noch immer an ihre Chance, und in der 83. Minute bekam die Hoffnung noch zusätzliche Nahrung. Als der Ball von der linken Seite in den Strafraum gespielt wurde, drehte sich der kurz zuvor eingewechselte Dominik Lindner im Strafraum um Baltus, hatte dann nur noch de Silva vor sich, dem er aus kurzer Distanz keine Abwehrchance ließ.

Auch wenn die Hausherren nun noch einmal alles nach vorne warfen, hielt die Abwehr der SpVgg dem Druck stand, so dass man die Vorsprung sicher über die Zeit brachte und drei wichtige Punkte mit nach Hause nehmen konnte.

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D3-Junioren: SpVgg Altenerding – SC Moosen 4:2

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Ulbrich mit Dreierpack – D3-Junioren drehen starkes Spiel nach Rückstand

Sonntagmorgen an der Sempt

Sonntag früh. Nebel liegt über der Sempt, feiner Nieselregen hängt in der Luft. Langsam kämpft sich die Sonne durch das Grau und verwandelt das Dunkel in sanftes Morgenlicht.

Im Vereinsheim herrscht schon reges Treiben – die D3-Jungs sind bereit, um die nächsten drei Punkte einzufahren.

Auch Vereinslegende Heilmaier ist längst vor Ort. Mit gewohnter Ruhe schließt er das Vereinsheim auf und unterzieht die Spielbälle einer letzten, sorgfältigen Inspektion – alles muss passen, bevor in Altenerding der Anpfiff für einen langen Fußballtag ertönt.


Starker Beginn – und ein unglücklicher Rückstand

Punkt 10 Uhr ging’s auf Platz 5 los, und die D3-Junioren übernahm sofort die Kontrolle.

Erste Chancen von Paul Ipolyi nach Zuspiel von Adam El Makhantar blieben noch ungenutzt. Dann eine schöne Kombination: Lukas Reiser wirft auf Jonas Zacher, der den Ball zurücklegt. Reiser flankt aus dem Halbfeld vor das Tor, Phillip Wischhof köpft quer auf David Mückel, dessen Schuss aber von der Torhüterin zur Ecke geklärt wird. Auch zwei weitere Abschlüsse von Mückel bringen nichts Zählbares.

Nach elf Minuten dann der Rückschlag: Mit dem ersten Torschuss gehen die Gäste aus Moosen in Führung. Ein Freistoß von der Mittellinie segelt in den Strafraum – und Mückel fälscht den Ball unglücklich ins eigene Tor ab. Unglücklicher kann man kaum in Rückstand geraten. Doch der Defensivmann reagiert wie ein Führungsspieler – und wird fortan zur treibenden Kraft.


Altenerding drückt – Mückel und Ulbrich drehen das Spiel

Altenerding bleibt klar spielbestimmend. Semin Husic flankt in die Mitte auf Mückel, der den Ball am Fünfer annimmt und quer auf Leopold Ulbrich legt. Dessen Abschluss wird geblockt. Kurz darauf kombinieren Mückel und Ulbrich per doppeltem Doppelpass durchs Zentrum, Mückel schließt aus zehn Metern ab, zielt aber etwas zu genau – drüber.

Dann wird’s turbulent: Husic flankt auf Zacher, der sofort schießt, doch die Torhüterin kratzt den Ball im letzten Moment von der Linie. Drei Ecken in Folge, Flanken von links, von rechts – Altenerding dominiert, aber das Ergebnis bleibt 0:1.

In der 29. Minute ist es endlich soweit: Flanke Ipolyi, Mückel verpasst knapp, der Ball geht auf die andere Seite zu Helios Byberi, der erneut flankt. Wieder ist Mückel zur Stelle und fälscht den Ball aus kurzer Distanz zum 1:1 ins Tor ab.

Bemerkenswert: Obwohl Mückel im defensiven Mittelfeld spielte, war er bei nahezu jeder Offensivaktion beteiligt – ein Sinnbild der drückenden Überlegenheit.

Kurz vor der Pause drehen die heute in Weiß spielenden Veilchen das Spiel komplett: Wieder Flanke Byberi, wieder Mückel – diesmal pariert die Torhüterin stark, doch Ulbrich steht goldrichtig und schiebt zur 2:1-Halbzeitführung ein.

Eine überragende erste Hälfte – nur die Chancenverwertung verhinderte ein höheres Ergebnis.


Moosen gleicht aus – Ulbrich antwortet doppelt

Nach Wiederanpfiff haben erneut die Veilchen die erste Chance: Reiser flankt, Ulbrich nimmt direkt ab, verfehlt aber knapp. Danach wird Moosen stärker. Nach einer Spielverlagerung kommt ein Angreifer aus zehn Metern frei zum Schuss, doch Leon Drincianu-Cara reagiert glänzend.

Kurz darauf ist er machtlos: Eine Ecke wird am kurzen Pfosten weitergeleitet, und der Ball landet zum 2:2 (40.) im Netz.

Altenerding schüttelt sich kurz – und antwortet prompt. Nach einem Schuss von Husic lässt die Torhüterin den Ball abprallen, Ulbrich erkennt die Situation blitzschnell und staubt zur 3:2-Führung ab.

Dann zeigt Ulbrich seine ganze Klasse: An der Außenlinie legt er den Ball rechts am Gegenspieler vorbei, läuft selbst links an ihm vorbei und ist als Erster wieder am Ball. Allein vor der Torhüterin scheitert er nur knapp – brasilianisches Flair an der Sempt!

Husic kombiniert anschließend mit Reiser, dessen Schuss die Torhüterin zur Ecke lenkt. Beim folgenden Eckball zerstört Wischhof kurzerhand die Eckfahne, der Ball kommt zu Zacher, dessen Schuss erneut pariert wird. Doch die Veilchen bleiben dran: erst Schuss Mückel, dann versucht sich Husic, doch die Torhüterin bleibt Sieger.

Doch bei Reisers Flanke ist auch sie machtlos. Diese landet auf Höhe des zweiten Pfosten – dort steht Ulbrich goldrichtig und köpft zum 4:2 ein. Sein drittes Tor – und die Entscheidung!


Fazit: Überlegenheit, Moral und Teamgeist

Die letzten Minuten werden wieder ausgeglichener: Byberi zirkelt einen Freistoß knapp über das Tor, während Moosen per Standard knapp den Pfosten verfehlt. Nach der letzten Ecke von Ipolyi, die unberührt durch den Fünfer segelt, pfeift der Schiedsrichter ab.

Am Ende steht ein verdienter 4:2-Heimsieg, bei dem sich die D3 nur die mangelnde Chancenverwertung vorwerfen kann. Das Trainerteam Mückel / Ipolyi zeigte sich vollauf zufrieden:

„Vor einem halben Jahr wären wir nach einem Rückstand nicht mehr zurückgekommen. Heute haben wir Charakter gezeigt und das Spiel verdient gedreht.“

Die Entwicklung stimmt, der Teamgeist auch – und nächste Woche wartet bereits das Gastspiel in Kirchasch, ehe in 14 Tagen der Saisonabschluss gegen Isen ansteht.

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