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Herren 2: SpVgg Altenerding – SpVgg Neuching 1:0

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Patrick Lisiewicz, 3. Julian Topf,  4. Lukas Rymas, 5. Felix Wöginger, 6. Jannik Obermaier, 7. Nessim Mahsas, 8. Lucas Ude, 9. Johannes Dangl, 10. Kirubel Getnet, 11. Florian Donig (75. Yousef Takrouri)

Tore:
1:0 Kirubel Getnet (65.)

Gelbe Karten:

keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Mit einem immens wichtigen 1:0-Erfolg verabschieden sich die Kreisklassenkicker der SpVgg Altenerding in die Winterpause und nach dem verdienten Erfolg gegen die SpVgg Neuching hat die rote Laterne an den FC Hohenpolding abgegeben und nun wieder den Anschluss an die Nichtabstiegsränge hergestellt.

Die Partie bot im ersten Durchgang wenig Unterhaltungswert, denn beide Kontrahenten rieben sich im Mittelfeld durch intensive Zweikämpfe aus, während Torraumszenen sehr rar waren.

Dies lag aber auch daran, dass hüben wie drüben vieles Stückwerk blieb, denn zahlbare Fehlpässe prägten das Match, so dass man kaum den Weg in die Strafräume schafften.

So gab es in den ersten 45 Minuten im Grund genommen nur zwei nennenswerte Möglichkeiten, wobei die Protagonisten jeweils einmal auf einen zählbaren Erfolg hofften.

Zunächst hofften die Gäste auf die Führung. Als ein langen Ball nach vorne gespielt wurde, kam Keeper Senal de Silva aus seinem Kasten, konnte aber nicht klärten. Als dann ein Neuchinger Angreifer stark bedrängt zum Abschluss kam, brachte er nicht mehr genügend Druck hinter den Ball, so dass der Altenerdinger Schussmann rechtzeitig zurücklaufen konnte und den Ball vor dem Überschreiten der Torlinie klären konnte.

Wenig später wurde es dann vor dem Neuchinger Tor gefährlich. Als die Grün-Weißen nach einer Ecke das Leder nicht klärten konnten, kam Lukas Rymas aus sechs Metern zum Abschluss, doch leider zielte er knapp vorbei, so dass die Seiten torlos gewechselt wurden.

Zu Beginn der zweiten Hälfte änderte sich wenig am Spielverlauf, denn erneut stand der Kampf im Vordergrund, so dass sich kein Team einen entscheidenden Vorteil erarbeiten konnte.

Erst nach 58 Minuten gab es wieder einen Abschluss, denn die Neuchinger für sich beanspruchten. Als sich Benedikt Petz auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, flankte er nach innen und fand den freistehenden Antonio Zuparic, doch die Hereingabe war etwas zu hoch, so dass er nicht mehr richtig zum Ball kam, und diesen über die Latte setzte.

Nach 62 Minuten verbuchten die Foltin-Schützlinge dann im zweiten Durchgang den ersten Abschluss, doch ein Freistoß von Kirubel Getnet hatte etwas zu wenig Fahrt, so dass der Neuchigner Schlussmann Niklas Desideratos parieren konnte.


Nun kamen die Platzherren besser ins Spiel und nur zwei Minuten später versuchte sich Nessim Mahsas mit einem Fernschuss, doch diesmal ging der Ball zu zentral auf das Tor, so dass Desiderato abermals zur Stelle war.

Aber in der 65. Minute musste der Torhüter dann doch hinter sich greifen und dieser letztlich goldene Treffer wurde mustergültig herausgespielt. Nach einem Pass von Jannik Obermaier legte Rymas den Ball in die Mitte, wo sich Kirubel Getnet viel Platz bot. Er drehte sich auf und ließ Desiderato mit einem 15 Meter-Schuss keine Abwehrmöglichkeit.


Wer nun gedacht hätte, die Gäste wurden nun zu einem Sturmlauf ansetzen, sah sich getäuscht, denn die Neuchinger fanden keine Mittel, um sich gegen die sehr gute Altenerdinger Defensive durchzusetzten, so dass Keeper de Silva nahezu beschäftigungslos blieb.

Allerdings verstanden es aber auch die Foltin-Schützlinge nicht, den vorentscheidenden zweiten Treffer nachzulegen, so dass man bis zum Schuss um den Dreier bangen musste.

Doch im Vergleich zum Mittwoch, als der FC Herzogstadt in der Schlussminute noch zum Ausgleich kam, hielt man diesmal die Null.

Zwei Minuten vor dem Ende wäre Altenerding dann sogar fast der zweite Treffer geglückt. Nach einem Foulspiel an Yousef Takrouri, wurde der SpVgg vom gut leitenden Unparteiischen Christoph Helmecke an der linken Strafraumecke ein Freistoß zugesprochen. Getnet zirkelte das Leder an der Abwehrmauer vorbei, fand dann jedoch seinen Meister in Desiderato, der den Flachschuss glänzend aus dem Eck holte und die Kugel sogar noch festhalten konnte.


Allerdings sollte sich seine Parade nicht zählbar auswirken, dann nur drei Minuten später ertönte der Schusspfiff und die Erleichterung war den Gastgebern anzumerken, konnte man in den letzten drei Spielen sieben Punkte auf die Habenseite bringen, so dass man jetzt wieder deutlich bessere Aussichten hat, sich den Klassenerhalt zu sichern.

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D4-Junioren: (SG) SpVgg Langenpreising II – SpVgg Altenerding 2:5

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D4 dreht nach holprigem Start auf und krönt die Saison mit Auswärtssieg
Am Samstagvormittag reisten die D4-Junioren der SpVgg Altenerding mit einem stark dezimierten Kader – nur zehn Spieler, also ein einziger Auswechselspieler – zum Saisonabschluss nach Langenpreising. Trotz der personellen Knappheit wollten die Veilchen die Runde positiv beenden – und dies gelang ihnen blendend.

Der Start verlief jedoch alles andere als ideal: Mit dem ersten ernsthaften Angriff nutzten die Gastgeber ihre Chance und gingen früh mit 1:0 in Führung. Altenerding ließ sich davon aber nicht schocken, übernahm anschließend das Kommando und drängte auf den Ausgleich. Mitte der ersten Halbzeit war es dann soweit: Flanke von Antonio Domitru auf Paul Ipolyi, der frei vor dem Tor nur den Fuß hinhalten muss –1:1.

Auch wenn Altenerding weiter tonangebend blieb, kam Langenpreising ebenfalls zu Abschlüssen. Weitere Treffer fielen vor der Pause jedoch nicht. In der Halbzeit stellte Trainer Marco Ipolyi, der die Mannschaft an diesem Tag allein betreute, sein Team neu ein und motivierte die Jungs, mutig nach vorne zu spielen.

Die zweite Hälfte begann mit mehreren guten Chancen der Veilchen, doch zunächst fehlte das nötige Glück im Abschluss – das Spiel stand auf Messers Schneide. Doch zehn Minuten vor dem Ende wurde Paul Ipolyi im Strafraum gefoultDavid Mückel übernahm die Verantwortung und verwandelte souverän zum 2:1.

Nun war der Bann gebrochen. Keine Minute später landete eine Ecke von Paul Ipolyi bei Antonio Domitru, der im Strafraum frei zum Schuss kam und auf 3:1 erhöhte. Nur zwei Minuten darauf gab es nach einem Handspiel erneut Strafstoß – wieder Mückel, wieder eiskalt: 4:1 – die Vorentscheidung.

Jetzt lief es wie am Schnürchen. Mit dem nächsten Angriff setzte Domitru nach, eroberte im Strafraum den Ball und schlenzte ihn sehenswert ins Kreuzeck – 5:1.

Langenpreising gelang zwar mit der letzten Aktion des Spiels noch das 2:5, doch am hochverdienten Auswärtssieg der Veilchen änderte das nichts mehr.

In der Defensive zeigte Altenerding eine konzentrierte Leistung. Die Abwehrreihe um Abwehrchef Adam El Mekhantar sowie die Außenverteidiger Tobias Huber und Marko Serdiuk stand stabil. Zudem erledigte Antonio Domitru seine Spezialaufgabe als Manndecker mit Bravour.

Mit diesem Erfolg beendet die SpVgg die Saison auf einem starken 6. Platz in einer Zehnerliga. Die ausgeglichene Bilanz von drei Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen zeigt, dass viel Potenzial in der Mannschaft steckt – und sogar noch mehr möglich gewesen wäre. Mit Siegen in den Spielen gegen Eichenried und Hörlkofen, die beide hinter Altenerding landeten, hätte man sogar noch weiter vorrücken können. Dennoch kann das Team stolz auf eine solide, kämpferische und spielerisch starke Saison sein.

E4-Junioren: SpVgg Altenerding – RW Klettham-Erding 11:4

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Nach der 5:6-Niederlage im Hinspiel wollten sich die E4-Junioren für die Derbyniederlage von vor drei Wochen revanchieren und dies gelang überraschend klar, denn die Veilchen behielten im Vergleich gegen den Lokalrivalen mit 11:4 die Oberhand.

1. Halbzeit

Bei strahlendem Winterwetter und großartiger Stimmung trafen im heißen Stadtderby die SpVgg Altenerding und RW Klettham-Erding aufeinander. Schon früh war zu spüren, wie viel Energie und Leidenschaft in diesem Duell steckte. Die Veilchen fanden sofort gut ins Spiel und setzten die ersten Akzente.

In der Defensive präsentierte sich Altenerding extrem stabil: Mert ErdoganMatteo Notter und Denis Ismail bildeten ein hervorragend abgestimmtes Defensivtrio. Mit starkem Stellungsspiel, guter Kommunikation und mutigem Aufbauspiel stellten sie die Herzogstädter immer wieder vor große Probleme. Hinter ihnen zeigte Torwart Vitus Riepold eine sehr ruhige, aufmerksame und souveräne Leistung – ein sicherer Rückhalt über die gesamte Spielzeit.

Nach fünf Minuten erzielte Alexander Kohlmann das verdiente 1:0. Der FC Herzogstadt glich in der 10. Minute nach einer Ecke aus, doch Altenerding antwortete eindrucksvoll: Das Offensivtrio Plamen BurowskiAlexander Kohlmann und Kerem Arican erhöhte innerhalb von drei Minuten auf 4:1. Nach einem weiteren Gegentreffer setzte Johannes Huber mit einem technisch starken Direktschuss den Treffer zum 5:2-Halbzeitstand.


2. Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste, mit langen Bällen Druck aufzubauen. Doch diese Angriffe verpufften meist wirkungslos – das Altenerdinger Defensivtrio fing nahezu jeden Ball souverän ab und zeigte eine beeindruckende Antizipation.

In der 36. Minute gelangen den Gästen dennoch ein Treffer durch Gabriel Glück, der auf 5:3 verkürzte. Altenerding ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken.

Nun kam die große Phase von David Rausch, der die Außenbahn dominierte und das Spiel mit seinen schnellen Läufen und präzisen Hereingaben prägte. In der 49., 51. und 59. Minute war er maßgeblich an fünf Toren beteiligt. Unterstützt wurde er von den treffsicheren Plamen BurowskiAlexander Kohlmann und Kerem Arican, die die Angriffe konsequent verwerteten.

Das zwischenzeitliche 10:4 der Herzogstädter in der 58. Minute blieb reine Ergebniskosmetik. Altenerding setzte sofort nach und stellte am Ende auf 11:4.

In der Schlussphase sorgte Vitus Riepold nochmals mit zwei sehenswerten Paraden für ein starkes Finale seines ohnehin souveränen Auftritts.


Schiedsrichterleistung

Erwähnenswert ist auch die sehr souveräne und ruhige Spielleitung des jungen Schiedsrichters Adrian Wilk. Mit klaren Entscheidungen, gutem Überblick und einem freundlichen, aber bestimmten Auftreten behielt er das Geschehen jederzeit unter Kontrolle. Auch das zeitweise aufgebrachte Publikum hatte er stets im Griff und trug so wesentlich zu einem fairen und gut geführten Stadtderby bei.


Fazit:
Ein intensives, torreiches und bis zum Schluss spannendes Stadtderby, das die SpVgg Altenerding dank starker Defensivarbeit, durchschlagskräftiger Offensive und geschlossener Teamleistung verdient für sich entschied – abgerundet durch eine bemerkenswert souveräne Schiedsrichterleistung.

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D1-Junioren: SpVgg Altenerding – RW Klettham-Erding 8:1

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Bei mildem Herbstwetter traf sich die Fangemeinde der Wilden 13 zum abschließenden Saisonspiel gegen die Rot Weißen aus Klettham. Durch das 1:1 des FC Schwaig am Vorabend in Moosburg war klar, dass ein Unentschieden bereits zur Herbstmeisterschaft reichen würde und die Hoffnung war groß, dass man diese Steilvorlage zur Absicherung des 1. Platzes auch nutzen könne. Allerdings war schon schnell ersichtlich, dass sich die Hausherren nicht auf ein Rechenexempel einlassen wollten, sondern sie wollten den Sieg und alles vorzeitig klar machen. Und so starteten unsere jungen Talente mit der gewohnten Offensivwucht ins Spiel und zogen von Beginn an ihr Kombinationsspiel auf. Bereits nach zwei Zeigerumdrehungen sollte sich der erste Torerfolg einstellen: Nach einem Zuspiel des quirligen Marco Ebert nahm Flügelspieler Noah Memed den Ball rechts im Strafraum an, ließ noch zwei Gegenspieler aussteigen und versenkte die Kugel mit seinem linken Zauberfuß ins rechte Toreck. In der Folgezeit entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, mehr als einige Halbchancen von Tobi Felsner, Matteo Hulm und Paul Schiwietz sollten jedoch nicht herausspringen. Es entstand der Eindruck, dass sich das Team etwas selbstvergessen an ihren Ballstafetten berauschte und so kam es in der 17. Minute zur eiskalten Dusche: Nach einem unberechtigten Freistoß im Mittelfeld legte sich der wuchtige Mittelfeldspieler der Kletthamer den Ball zurecht und versenke die Kugel im linken unteren  Toreck – allerdings auch begünstigt durch den einen Ausrutscher des ansonsten formidablen Torhüters Timo Wegener. Damit war der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt und für ca. fünf Minuten lief das Spiel der Wilden 13 etwas unrund – ein weiterer Freistoß aus gefährlicher Freistoßposition blieb jedoch ohne Folgen. Eine Stärke dieser Truppe ist es, auch nach kurzen Rückschlägen, wieder zurück zum kontrollierten Passspiel zu finden. So auch am heutigen Tag. Dieses Mal sollte es dem bärenstarken Sturmführer Paul Schiwietz vorbehalten bleiben, mit einem klassischen Stürmertor die erneute Führung zu erzielen – mit diesem Treffer sollte er sich auch die Torjägerkrone der Kreisliga sichern. Und jetzt sollten die goldenen Minuten von Mittelfeldrenner Emil Fernandez Jackisch folgen: Erst versenkte er einen direkten Freistoß und zwei Minuten später einen direkte verwandelten Eckball zur 4:1-Halbzeitführung – beides allerdings unter gütiger Mithilfe des etwas unglücklich agierenden Kletthamer Torstehers. Was dann folgte, war einer der entspannteren Nachmittage für die Wilde 13-Familie. Sonnenschein, ansprechendes, reichlich genutztes Catering,  gute Gespräche, ein dominant geführtes Spiel (ohne an die Grenzen gehen zu müssen) und 4 weitere Tore durch Michael Melissourgos, Emil Fernandez Jackisch, Tobi Felsner und Noah Memed. Und so gilt es ein kurzes Hinrundenfazit zu ziehen. Das Team funktioniert, hat Spaß und entwickelt sich weiter. Das Trainerteam durch Enis Memed erweitert und verstärkt, das Supportteam vom Eventmanagement & Catering (Family Neumann, Mymy Memed, und Alex Wegener mit ihren zauberhaften Töchtern) weiter auf Weltklasseniveau und begleitet vom Pit Kugler als Chronist und Literat. Ein abschließendes Wort soll auch an die Hauptkonkurrenten aus Schwaig und  Steinkirchen gehen: In beiden Vereinen wird tolle Arbeit geleistet und guter Fußball gespielt. Die Duelle verliefen bei aller Konkurrenz und Wettbewerbsintensität immer fair und sportlich – auch das ist in diesen Zeiten eine Erwähnung wert.

Wir freuen uns alle auf die Rückrunde.

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B3-Junioren: (SG) Sp.Gschft. Reichenkirchen II – SpVgg Altenerding 1:3

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Drei wichtige Punkte entführten die Altenerdinger B3-Junioren in einem bis zum Abpfiff engen Match im Spitzenspiel bei der SG Reichenkirchen II und haben nun alle Trümpfe in der eigenen Hand am kommenden Wochenende die Herbstmeisterschaft einzufahren. Dabei kamen die Veilchen zunächst schwer in die Partie und hatten Mühe sich offensiv gegen die kampfstarken Hausherren durchzusetzen. Die Abwehr um Paul Balling hatte alle Hände voll zu tun, um die stürmischen Gastgeber in den ersten Minuten vom Tor fern zu halten. Nach acht Minuten mussten die Altenerdinger Anhänger das erste Mal tief durchatmen, denn nach einem langen Ball auf die linke Seite zog ein Reichenkirchener allein auf das Tor der Gäste zu, setzte das Leder am herausstürmenden Emilian Schreyer aber auch am Torpfosten vorbei. 4 Minuten später war der Schlussmann der Semptstädter jedoch geschlagen. Ein Freistoß aus gut 25 Metern senkte sich über den Keeper der Gäste zur zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Führung der Hausherren ins Tor. Fast wäre den Lila-Weißen im Gegenzug bereits der Ausgleich gelungen, doch Fabian Felsner, der am Sechzehner nach einem Gestocher frei zum Schuss kam, konnte nicht genug Fahrt hinter die Kugel bekommen, so dass das Leder eine sichere Beute des Heimkeepers wurde.. Nach einer knappen Viertelstunde hätten sich die Veilchen beinahe selbst ein Ei ins Nest gelegt. Nach einem Missverständnis in der Altenerdinger Defensive angelte sich der Reichenkirchener Rechtsaußen den Ball, umspielte Schlussmann Schreyer und schoss aus spitzen Winkel aufs Tor, doch Daniel Dreznjak Kratzte das Leder mit einer Monstergrätsche noch über den Querbalken. Die Veilchen kämpften sich langsam ins Spiel. In der 17. Spielminute wurde Fabian Felsner am Strafraum freigespielt, wartete mit dem Abschluss jedoch einen Tick zu langen, so dass nunmehr ein Reichenkirchener den Schuss noch abblocken konnte. Dies schien jedoch ein Weckruf gewesen zu sein, den fortan drückten  die Lila-Weißen auf den Ausgleich. Nach einer halben Stunde sollten die Mühen belohnt werden, denn Ben Wacker setzte sich halblinks gegen mehrere Gegenspieler durch zog in den Strafraum und vollendete zum 1 : 1 ins kurze Eck. Den Gästen gelang es noch vor dem Wechsel die Partie zu drehen. Ein Steilpass in die Mitte auf Sechzehnerhöhe wurde von der Abwehr der Hausherren verpasst, so dass urplötzlich der lauernde Jason Ocansey an das Leder kam und überlegt den Ball aus zentraler Position am Heimkeeper vorbei ins flach im linken Eck zum 2 : 1 versenkte. Das Spiel stand nach dem Pausentee auf Messers Schneide, denn die Heimelf probierte nochmal alles um dem Spiel eine Wende zu geben, aber die Veilchen kämpften aufopferungsvoll um jeden Ball. Nach einer guten Stunde fiel die Vorentscheidung. Der überragende Imad Gazic setzte sich auf der rechten Seite gegen mehrere Gegenspieler durch, steckte durch auf Ben Wacker, der die Kugel nach innen an den Fünfer brachte, wo Simon Faust im zweiten Versuch flach zum 3 : 1 vollendete. Die Gastgeber warfen alles nach Vorne, doch die Altenerdinger Defensive verteidigte mit immensen Willen den Vorsprung. In der Nachspielzeit wäre beinahe noch der Anschlusstreffer gefallen, doch einen langen Ball ins Zentrum erlief Keeper Emilian Schreyer vor dem heranstürmenden Gästespieler und klärte die brenzlige Situation. Wenig später pfiff der Unparteiische die Partie ab. so dass sich die Veilchen vor dem abschließenden Spiel in Berglern eine gute Ausgangsposition im spannenden Meisterschaftskampf erspielt haben.

C3-Junioren: SC E. Freising – SpVgg Altenerding 0:0

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Keine Sieger fand das Match der D3-Junioren der SpVgg Altenerding beim SE Freising, denn trotz aller Bemühungen wollte hüben wie drüben der entscheidende Treffer nicht fallen, so dass man sich mit einem torlosem Remis, das leistungsgerecht war, von einander trennte.

Erste Halbzeit

Beide Teams starteten engagiert in die Partie. Bereits in der 7. Minute setzte Freising das erste offensivere Ausrufezeichen: Ein Schuss aus der zweiten Reihe flog jedoch deutlich am Tor von Lukas Busse vorbei, der heute den erkrankten Stammtorhüter Dominik Schaaser vertrat.

Nur wenige Minuten später spielte sich Altenerding erstmals gefährlich nach vorne. In der 12. Minute eroberte Gridi Peci im Zentrum den Ball, zog über rechts nach außen und brachte eine scharfe Hereingabe in die Mitte. Dort stand Hasan Perviz gut positioniert im Fünfmeterraum, doch sein Schuss geriet zu harmlos und landete direkt in den Armen des Freisinger Keepers. Quasi im Gegenzug testete Freising erneut die Defensive der Gäste, doch Busse war aufmerksam und parierte den Schuss sicher.

Die größte Chance der Anfangsphase kam dann nach einem starken Ballgewinn von Philipp Kaiser. In der 15. Minute spielte dieser direkt weiter zu Hasan Perviz, der geschickt auf Tizian Isele durchsteckte. Isele setzte sich im Laufduell gegen beide Innenverteidiger durch, blieb aber im Abschluss am Torwart hängen. Isele blieb jedoch der aktivste Offensivspieler und kam bereits in der 18. Minute erneut zum Abschluss. Aus spitzem Winkel zwang er den Keeper zu einer Parade, der den Ball am Pfosten vorbei lenkte.

Die anschließende Ecke führte zu einer weiteren Gelegenheit: Gridi Peci behauptete sich am kurzen Pfosten, drehte sich schnell und schoss knapp über das Tor.

Nach der starken 15-minütigen Druckphase Altenerdings übernahm Freising wieder häufiger die Kontrolle über das Spiel. Anton Zellner, heute Kapitän und Abwehrchef, organisierte die Defensive souverän und setzte immer wieder die richtigen Akzente. Leo Bao, zunächst Innenverteidiger, rückte nach dem späteren Wechsel von Louis Etzold auf die Rechtsverteidigerposition und neutralisierte dort den bis dahin sehr aktiven Linksaußen der Gastgeber.

Auch Sebastian Ivan und Jan Kacprzak, die beide in der 25. Minute durch Etzold bzw. Andrej Vadon ersetzt wurden, hatten bis dahin defensiv viel Laufarbeit geleistet. Vadon wiederum fand nach kurzer Anlaufphase gut ins Spiel und ließ auf seiner Seite kaum Möglichkeiten zu.

Im Mittelfeld überzeugten Hasan Perviz und Emanuel Kaiser mit Zweikampfstärke und vielen Ballgewinnen, während Sai Battu und Gridi Peci über die Außen viel Betrieb machten. Philipp Kaiser agierte auf der Zehn als Verbindungsspieler zwischen Mittelfeld und Angriff.

Torhüter Lukas Busse blieb auch in der Schlussphase der ersten Halbzeit fehlerfrei und entschärfte mehrere Distanzschüsse der Gastgeber.

Zweite Halbzeit

Altenerding kam stark aus der Kabine. Bereits kurz nach Wiederanpfiff setzte sich Gridi Peci nach einem schönen Zuspiel von Sai Battu über rechts durch und flankte präzise an den zweiten Pfosten. Hasan Perviz war eingelaufen, verpasste den Ball aber hauchdünn – eine der besten Möglichkeiten des Spiels.

Auf der anderen Seite legte Freising nun zu. Die Gastgeber drängten auf die Führung, doch das Abwehrzentrum um Anton Zellner, Leo Bao sowie später Louis Etzold verteidigte kompromisslos. In der 45. Minute tauchte ein Freisinger Stürmer nach einem Steckpass frei vor dem Tor auf, doch Lukas Busse eilte heraus und klärte stark.

Nach einem Ballgewinn leitete Toprak Karaagac, der in der 36. Minute für Philipp Kaiser in die Partie gekommen war, gemeinsam mit Sai Battu einen vielversprechenden Konter ein. Battu spielte scharf in die Tiefe zu Tizian Isele, der jedoch an der eng gestaffelten Freisinger Abwehr hängenblieb.

Eine weitere brenzlige Situation im eigenen Strafraum wurde durch Busse souverän gelöst, der wieder einmal Endstation eines schön vorgetragenen Freisinger Angriffes war.

Gegen Ende des Spiels erhöhte Freising nochmals den Druck. Doch sowohl die eingewechselten Lukas Abraham (63. Minute für Peci) als auch Fabian Kummer (55. Minute für Emanuel Kaiser) brachten frische Beine in die Defensive und halfen, die zahlreichen Angriffe abzuwehren. Über schnelle Entlastungsaktionen – vor allem durch Isele, die Läufe von Kacprzak und die offensiven Impulse von Peci blieb Altenerding stets gefährlich.

Fazit

Am Ende steht ein 0:0, welches beide Mannschaften sich redlich verdient haben. Freising zeigte sich über weite Strecken spielerisch stärker, doch Altenerding hielt mit enormem Einsatz, Kampfgeist und Leidenschaft dagegen. Alle Spieler – von der disziplinierten Abwehr über das arbeitsintensive Mittelfeld bis hin zum lauffreudigen Angriff – trugen dazu bei, diesen Punkt aus der Fremde mitzunehmen.

Ein besonders starker Rückhalt war Torwart Lukas Busse, der mit mehreren wichtigen Paraden die Null hielt.

Die Veilchen belohnen sich damit für eine geschlossene Mannschaftsleistung und einen leidenschaftlichen Auswärtsauftritt.

Frauen: SpVgg Altenerding – SpVgg Attenkirchen II 2:2

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Ein Spiegelbild des letzten Vergleiches gegen die SpVgg Steinkirchen zeigten die Frauen der SpVgg Altenerding im letzten Spiel vor der Winterpause gegen die SpVgg Attenkirchen II. Auch diesmal konnte man im ersten Durchgang, vor allem in den ersten 25 Minuten, nicht die erhoffte Leistung abrufen, so dass der 0:2-Rückstand durchaus den Verhältnissen auf dem Rasen entsprach. Aber nach Wiederbeginn zeigte man sich stark verbessert, so dass man dank eines 2:2-Remis den zweiten Punkt auf die Habenseite brachte und den letzten Platz in der Tabelle verlassen konnte.

Schon früh zeigte sich, dass man gegen Attenkirchen ein hartes Stück Arbeit vor sich hat, denn man kam nicht gut in die Partie und musste dem Gast von Beginn an die Initiative überlassen. Vor allem hatte man mit einer pfeilschnellen Angreiferin, die kaum zu bändigen war, große Probleme, so dass man anfangs das nötige Glück für sich beanspruchen musste, um nicht frühzeitig ins Hintertreffen zu geraten.

Vor hatte man erhebliche Schwierigkeiten, das Zentrum zu schließen, denn man bekam im Mittelfeld nicht en nötigen Zugriff.

Nach acht Minuten hatten die Gäste dann Führungstreffer auf dem Schlappen, doch ein Schuss ging haarscharf am langen Eck vorbei.

Doch zwei Minuten war es dann doch so weit und der Gast ging nicht unverdient in Front. Nach einem langen Ball nach vorne, ging Diana Dreznjak in den Zweikampf gegen die bereits erwähnte Angreiferin aus Attenkirchen. Zunächst schien es so, als könne die Altenerdinger Abwehrspielerin die Situation klären können. Leider brachte sie aber das Leder nicht weg und die Stürmerin nutzte ihr Tempo, kam schließlich an das Leder, das sie dann mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck zur Führung platzierte.

Weiterhin blieben die Gäste tonangebend und waren vor allem bei Standards gefährlich, was vor allem der Tatsache geschuldet war, dass die Veilchen bei hohen Flanken Kopfbälle vermieden. Die Attenkirchener Akteurinnen gingen dagegen mit dem Kopf an die Hereingaben, doch SVA-Keeperin Katharina Hartmann konnte einige prekäre Situationen klären.

Doch nach 22 Minuten musste sie dann doch wieder hinter sich greifen und diesmal nutzten die Gäste einen Eckball zu einem zählbaren Abschluss.

Da die SpVgg die Hereingabe wieder nicht klären konnte, kam eine Stürmerin aus kurzer Distanz frei an den Ball und traf volley zum 2:0 in die Maschen.

Nach diesem Treffer fühlte sich Attenkirchen scheinbar zu sicher, denn fortan konnten die Gastgeberinnen die Partie deutlich ausgeglichener gestalten, ohne jedoch zunächst zwingend vor das Tor der Gäste zu kommen.

Doch fünf Minuten vor dem Seitenwechsel glückte dann doch der Anschlusstreffer, bei dem man jedoch von erheblicher Unterstützung des Gegners profitierte. Beim Spielaufbau unterlief Attenkirchen am eigenen Strafraum ein fataler Fehlpass. Lara Mentrup bestrafte diesen Fauxpas eiskalt und sorgte mit einem unhaltbaren Flachschuss für den 1:2-Pausenstand.

Dieser Treffer gab der SpVgg mächtig Auftrieb, denn zu Beginn der zweiten Hälfte wurde man tonangebend und hätte sich bereits da den Ausgleich verdient. Als sich die quirlige Naomi Steinbrecher am linken Flügel sehr gut durchgetankt hatte, brachte sie den Ball nach innen und als die Torhüterin den Ball nicht abwehren konnte, kam Lena Birkner völlig frei vor dem leeren Tor an die Hereingabe. Scheinbar war sie von dieser Vorlage zu überrascht, so dass sie den Ball nicht unter Kontrolle brachte, so dass Attenkirchen diese Großchance noch vereiteln konnte.

Wenig später brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Nach einem langen Ball nach vorne, kam die schnelle Stürmerin vor Torhüterin Hartmann an den Ball, so dass sich auch das verwaiste Tor vor sich hatte. Doch auch sie konnte diese Möglichkeit nicht zum 3:1 nutzen, dann der Schuss aus spitzem Winkel ging am kurzen Eck vorbei.

Glück hatte die Veilchen dann wenig später bei einem sehenswerten Freistoß aus ca. 25 Metern, doch Hartmann war mit den Fingerspitzen noch am Ball und lenkte das Leder gerade noch an die Latte.

Auch bei der nächsten Chance der Gäste half das Alu. Als die SpVgg bei einem Einwurf schlecht stand, lief eine Stürmerin von der linken Seite frei auf Hartmann zu, doch diesmal rettete der Pfosten für die SpVgg. Da man nicht entscheidend klären konnte, kam eine weitere Gästespielerin zum Nachschuss, schoss jedoch knapp am Tor vorbei.

Dann fingen sich die Gastgeberinnen wieder und wurden sieben Minuten vor dem Ende für ihr Engagement belohnt, denn Steinbrecher war mit einem sehenswerten Freistoß aus ca. 25 Metern erfolgreich, denn der sehenswerte Schuss schlug neben den Pfosten ein und brachten den vielumjubelten Ausgleichstreffer.

Drei Minuten später bot sich dann sogar einen sehr gute Möglichkeit, um in Front zu gehen. Nachdem die Attenkirchener Torhüterin einen Rückpass mit der Hand aufgenommen hatte, wurde den Veilchen ein indirekter Freistoß zugesprochen. Allerdings geriet die Auflage auf Steinbrecher einen Tick zu kurz, so dass eine Abwehrspielerin den Schuss blocken konnte.

In den letzten Minute warfen die Gäste alles nach vorne und wollten sich drei Punkte sichern, aber letztlich gab es keinen Lucky-Punch, so dass es bei der Punkteteilung blieb.

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D2-Junioren: SpVgg Altenerding – TuS Oberding 8:1

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An einem herbstlich kühlen Freitagabend empfingen die D2-Junioren der Veilchen die Gäste vom TuS Oberding zu einem stimmungsvollen Flutlichtspiel. Die Ausgangslage war klar: Mit einem Sieg wollte man die Gäste in der Tabelle überholen und sich für die guten Leistungen der vergangenen Wochen belohnen. Das Trainerteam Ebert und Brugger schickte eine eingespielte Formation auf den Platz. Im Tor stand der sichere Rückhalt Quentin Klein, vor ihm verteidigten Kapitän Paul Zellner und Florian Angermeier. Auf der Sechs agierte der spielstarke Xaver Leingärtner, während in der Offensive die quirligen Bastian Brugger, Francisco Canales und Vizent Zanker sowie Jonas Ebert und Vincent Mörtl für Druck sorgen sollten.

Die Veilchen begannen furios und erspielten sich bereits in den ersten zehn Minuten mehrere aussichtsreiche Chancen durch Mörtl, Ebert, Brugger und Canales. Diese blieben jedoch ungenutzt. Der erste gefährliche Angriff der Gäste wurde von der Defensive souverän abgewehrt, ehe die Veilchen ihre Offensivpower voll entfalten konnten. Zanker eröffnete den Torreigen per Neunmeter nach einem Foul an Mörtl. In den folgenden acht Minuten erhöhten Zellner, Mörtl und Ebert auf 4:0 und stellten die Weichen früh auf Sieg.

Von der Bank kamen Eduard Ranga, Lisa Weigel und Tom Caspari ins Spiel und sorgten sofort für frischen Wind. In dieser Phase gelang Oberding der Anschlusstreffer zum 4:1, ehe der Schiedsrichter zur Halbzeitpause bat. Nach dem Seitenwechsel spielten die Veilchen weiter mutig nach vorne und ließen keinen Zweifel am Ausgang der Partie. Kapitän Zellner, Caspari, Ranga und Brugger, erneut per Neunmeter, schraubten das Ergebnis auf 8:1. Weitere Chancen blieben ungenutzt, doch der souverän leitende Schiedsrichter beendete die Partie schließlich mit einem klaren Heimsieg.

Die Semptstädter belohnten sich mit diesem Erfolg für ihre starke Spielweise der letzten Wochen. Besonders hervorzuheben ist Kapitän Zellner, der mit Kampfgeist und Mentalität voranging und seine Leistung mit zwei Treffern krönte. Das Trainerteam Ebert und Brugger zeigte sich hochzufrieden und blickt mit breiter Brust auf das letzte Heimspiel gegen Eichenried.

E-Juniorinnen: FC Ergolding – SpVgg Altenerding 13:0

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Tapfere Veilchen zahlen Lehrgeld beim Saisonfinale – großer Alters- und Klassenunterschied prägt die Partie

Für die E-Mädels der SpVgg Altenerding stand am Samstag das letzte Punktspiel der Hinrunde an – und die Reise führte weit weg von der Heimat, nämlich ins „Nachbarland“ Niederbayern bis nach Ergolding. Die Anfahrt dauerte fast länger als das Spiel selbst, und schon im Vorfeld war klar, dass die Aufgabe eine extrem schwere werden würde.

Der Altersunterschied zwischen den Teams war deutlich: Altenerding spielte mit zwei 2015er- und sogar einer 2016er-Spielerin, unterstützt durch mehrere F-Mädels. Ergolding dagegen trat nahezu komplett mit dem 2015er-Jahrgang an, lediglich ergänzt durch drei 2016er – körperlich und spielerisch ein klarer Vorteil.

1. Viertel
Die Veilchen begannen mutig und kamen sogar zum ersten Abschluss. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gastgeber immer mehr die Kontrolle und erzielten vier Treffer, so das man schon mit einem deutlichen Rückstand in die erste Pause ging.

2. Viertel
Jetzt zeigte Altenerding großen Kampfgeist. Zehn Minuten lang stand die Defensive stabil und ließ keinen weiteren Gegentreffer zu. Erst, als die Kräfte gegen Ende des Viertels nachließen, kam der Gastgeber wieder zu zählbarem Erfolg und erhöhte auf 6:0. 

3. Viertel
Dieses Viertel verlief aus Altenerdinger Sicht am schwierigsten. Ergolding traf fünfmal und stellte auf 11:0. Zudem kam Verletzungspech hinzu: Zwei Spielerinnen mussten behandelt werden, was das Team zusätzlich schwächte.

4. Viertel
Im letzten Abschnitt stemmten sich die Veilchen noch einmal mit viel Einsatz gegen die Übermacht des Gegners. Dennoch gelangen Ergolding zwei weitere Treffer. Der viel umjubelte Ehrentreffer blieb den tapfer kämpfenden Altenerdingerinnen leider verwehrt.


Fazit
Diese Begegnungen sind in dieser Saison für die jungen E-Mädels leider wenig zielführend. Der Alters- und Klassenunterschied ist einfach zu groß, um realistische Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Dennoch zeigte die Mannschaft großen Willen, Zusammenhalt und Einsatzbereitschaft – Qualitäten, die langfristig viel wichtiger sind als ein einzelnes Ergebnis.

Nun geht es zunächst in die Halle, bevor Mitte März bereits das nächste Punktspiel ansteht – erneut auswärts, diesmal in Lengdorf.

Positiv: In der Rückrunde warten sechs Heimspiele und nur drei Auswärtspartien – eine deutlich bessere Ausgangslage für die Entwicklung der jungen Veilchen.

D-Juniorinnen: FC Markt Schwaben – SpVgg Altenerding 4:0

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Im letzten Spiel vor der Winterpause unterlagen die D-Juniorinnen der SVA beim FC Markt Schwaben mit 0:4. Auf Altenerdinger Seite war man trotzdem relativ zufrieden, nachdem man zwei Tage zuvor im Nachholspiel gegen den FC Ottobrunn mit 0:13  unterging. Denn was man am dort an Kampfgeist vermissen ließ, kam heute mit großem Eifer gegen Markt Schwaben auf den Platz.

Direkt von Anfang an war das Spiel recht ausgeglichen. Klare Torchancen auf beiden Seiten waren allerdings Fehlanzeige. Dennoch machte die Leistung der Veilchen Mut. Dieser Mut bekam allerdings in der 16. Minute einen Dämpfer, als der FCS mit einem Traumtor in Führung ging.

Die starke Nummer 5 auf Seiten der Gastgeberinnen schnappte sich links vom Altenerdinger Tor den Ball und hämmerte das Leder unhaltbar in das Kreuz. Hier prallte der Ball vom Gestänge wieder heraus, so dass auch das Trainerteam der SVA den Ball an der Latte vermutete. Die Schiedsrichterin gab allerdings einen Treffer und so lief man ab nun dem Rückstand hinterher.

Das stachelte die Veilchen aber – im Gegensatz zu vorangegangen Spielen – noch mehr an und von nun an war Altenerding die tonangebende Mannschaft.

In der 23. Minute wäre es fast zum Ausgleich gekommen. Nach einer Ecke von Hana Mujkic kam Farahnaz Doosti per Kopf an den Ball. Leider war der Ball zu mittig platziert und somit konnte die Keeperin den drohenden Gegentreffer gerade noch verhindern. Aber das Zeichen war gesetzt. Bis zu Halbzeit blieben die Veilchen bestimmend und waren gut im Spiel.

Nach der Halbzeit zeigte die intensive erste Hälfte, dass sie bei den Kickern der Veilchen Spuren hinterlassen hatte und es schlichen sich kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten ein. Direkt nach einem Einwurf verlor man den Ball abermals gegen Markt Schwabens Nummer 5. Die setzte zu einem starken Dribbling an und wurde nicht entscheidend gestört. Sie zog eiskalt links ins untere Eck ab und stelle auf 2:0.

Nun war auch der Gastgeber wieder spielbestimmend, und so fiel in der 50. Minute der vorentscheidende dritte Treffer für Markt Schwaben.  Wieder wurde nicht entscheidend gestört und die Angreiferin konnte den Ball einschieben.

Der Schlusspunkt des Spiels wurde durch das 4:0 markiert. Vorausgegangen war eine Freistoßentscheidung der Unparteiischen, die aus Sicht des Altenerdinger Trainerteams in die andere Richtung hätte gegeben werden müssen.

Aber Tatsachen wurden gesprochen und damit geschaffen. Die Markt Schwabener nutzten ihre Chance von links aus spitzem Winkel clever, denn die Gäste versäumten es den kurzen Pfosten mit einem Spieler zu besetzen, so dass der Freistoß auf direktem Weg ins Tor ging.

Nach einer schwierigen Hinrunde hofft das Trainerteam Duman/Hilterhaus/Emberger auf eine steile Lernkurve über den Winter hinweg, wenn es jetzt in die Halle geht. Bleibt zu hoffen, dass man sich die Spielanlage und den Spirit aus der ersten Halbzeit mitnimmt, um so dann auch das erste Saisontor zu erzielen.