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Herren 3: FC Langengeisling III – SpVgg Altenerding 3:0

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Davud Hörl (34. Tobias Amberger), 3. Hussein Bahlak, 4. Florian Ammon, 5. Sadam Ibrahim (78. Benedikt Klingbeil), 6. Ben Schiwietz, 7. Sebastian Pöschl (81. Tobias Gräbe), 8. Rene Feuker, 9. Tarik Mahjoub (65. Sebastian Voichtleitner), 10. Florian Donig, 11. Amar Husic

Tore:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Amar Husic

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Voller Hoffnungen reisten die B-Klassenkicker der SpVgg Altenerding nach dem Auftaktsieg beim TSV Grüntegernbach zum Derby nach Langengeisling, doch leider erfüllten sich die Hoffnungen nicht, denn man unterlag dem Aufsteiger deutlich mit 0:3 und wurde auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams ab und hüben wie drüber riskierte man auf dem engen Kunstrasenplatz sehr wenig, sondern man ließ das Leder überwiegend in der eigenen Hälfte zirkulieren, ohne jedoch Impulse in der Offensive setzten zu können.

So dauerte es 17 Minuten bis einer der beiden Torhüter erstmals eingreifen musste. Nach einem schönen Diagonalball von Florian Donig drang Sebastian Pöschl von der rechten Angriffsseite in den Strafraum ein und zog dann ab, doch Keeper Louis Rotert war zur Stelle und konnte die Kugel im Nachfassen unter Kontrolle zu bringen.

Aber dies sollte für lange Zeit der einzige und letzte Abschluss auf das Tor der Gastgeber sein, denn fortan übernahm der Gastgeber das Kommando und hatte nun mehr vom Spiel.

Dies führte nach 22 Minuten zur ersten vielversprechenden Möglichkeit für den FCL, wobei dieser Chance ein Foul an Rene Feuker vorausging. Als er das Leder im eigenen Strafraum klären wollte, wurde er unfair zu Fall gebracht. Jedoch blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm und als das Leder dann bei Andreas Herrndier landete, drohte Gefahr, doch Keeper Maximilian Voichtleitner konnte glänzend zur Ecke klären.

Nach dieser Ecke brannte es schon wieder vor dem Tor der Veilchen. Als man das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone brachte, kam Martin Linz zum Abschuss, doch zum Glück hatte er sein Visier nicht exakt eingestellt, so dass das Leder knapp am langen Eck vorbeiging.

In dieser Phase zeigte sich die Heimelf in den Zweikämpfen deutlich willensstärker und aggressiver, so dass die SpVgg nicht mehr richtig ins Spiel kam und überwiegend nur noch reagierte, anstatt selbst zu agieren.

Nach 28 Minuten dann die bis dahin beste Chance für Langengeisling. Diesmal zog Herrndier von der linken Seite nach innen und als er nur noch Schlussmann Voichtleitner vor sich, schien der Rückstand nicht mehr vermeidbar, doch mit einer starken Fußabwehr klärte der Keeper.

Doch nur eine Zeigerumdrehung musste er dann doch hinter sich greifen. Als die Geislinger auf der rechten Seite einen Einwurf zugesprochen bekamen, war man in der Altenerdinger Defensive nicht auf der Höhe, so dass Mojeebullah Hamraz ungehindert flanken konnte. Bei der Hereingabe konnte sich Herrndier im Kopfballduell gegen Davud Hörl durchsetzen und versenkte die Kugel unhaltbar im langen Eck.

Nach 30 Minuten kamen dann die Gäste wieder zu einem Abschluss, doch der Schuss von Donig, der nach Ablage von Tarik Mahjoub aus 23 Metern zum Abschuss kam, hatte zu wenig Fahrt, um Rotert vor große Probleme zu stellen.

In der Schussphase der ersten Hälfe hatten die Hausherren alles unter Kontrolle und man ließ die SpVgg nicht zur Entfaltung kommen, so dass die Seiten mit einer verdienten Führung der Hausherren gewechselt wurden.

In der Kabine schwor man sich ein, nach Wiederbeginn mit deutlich mehr Engagement zu agieren, um dem Spiel eine Wende geben zu können.

Doch nach zwei Minuten gab es dann einen herben Rückschlag, denn die Heigl-Elf legte früh den zweiten Treffer nach. Nach einer Kombination des FCL kam Hinz etwa 23 Meter vor dem Tor stehend zum Abschluss. Diesen Schuss konnte Voichtleitner noch prächtig abwehren, doch dann wurde er von seinen Vordermännern im Stich gelassen, denn nur FCL-Akteur Hamraz setzte nach, während die Altenerdinger Abwehrspieler nur als als Zuschauer agierten. So kam der Angreifer aus kurzer Distanz zum Nachschuss und baute die Führung für sein Team aus.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der Platzherren, doch ein Schuss von Florian Gaigl, der von Stefan Frey bedient wurde, war etwas zu hoch angesetzt und ging über die Latte.

Aber nach 62 Minuten sollte die Partie dann doch vorentschieden werden, wobei bei diesem Tor der Altenerdinger Schlussmann Voichtleitner auf dem falschen Fuß erwischt wurde, und keine gute Figur machte. Als Herrndier aus gut 25 Metern abzog, schien keine große Gefahr in Verzug, denn der Ball ging nicht sonderlich platziert auf das Tor, doch letztlich konnte Voichtleitner den Ball nicht mehr abwehren, so dass der Rückstand auf 0:3 anwuchs.

Anschließend nahmen die Hausherren etwas Tempo aus dem Spiel und nun hatten die Veilchen mehr Spielanteile, ohne aber zwingend zu sein, denn nur einmal brannte es vor dem Tor des FCL. Nach einem schönen Pass von Amar Husic kam Donig einen Schritt vor dem aus seinem Tor kommenden Rotert an die Kugel, doch leider brachte er das Spielgerät nicht mehr am Keeper vorbei.

In diesem Spielabschnitt versuchten die Gäste mehr in die Offensive zu investierten, was aber auch dazu führte, dass man in der Abwehr offener wurde und diese hätte nach 76 Minuten fast zum nächsten Gegentreffer geführt. Nach einem langen Ball lief Herrndier allein auf Voichtleitner zu, doch der Schlussmann kam entschlossen aus seinem Geäuse und konnte gerade noch klären.

Weitaus weniger Mühe hatte der Keeper fünf Minuten später, und konnten einen Freistoß, den Maximilian Pichlmair aus 25 Metern auf das Tor gezogen hatte, ohne größere Mühe abwehren.

So plätscherte das Match dem Schlusspfiff entgegen und der verdiente Sieg des FC Langengeisling war in keiner Weise gefährdet. Es bleibt zu hoffen dass die Gäste in zwei Woche beim Gastspiel beim SVE Berglern wieder in die Erfolgsspur zurückfinden werden.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV Ober-/Unterhaunstadt 5:3

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Nassim Khemessi, 4. Samuel Kronthaler, 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Wiam Takruri,  8. Lukas Rymas, 9. Mario Dipalo, 10. Leart Bilalli, 11. Marco Baumann

Torschützen:
1:1 Mario Dipalo (23.)
2:1 Mario Dipalo (26.)
3:1 Leart Bilalli (27.)
4:3 Mario Dipalo (73. / Foulelfmeter / Mario Dipalo)
5:3 Nihad Mujkic (74. / Foulelfmeter / Leart Bilalli)

Gelbe Karten:
Leart Bilalli

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Ridwan Bello (47. / Foulspiel)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
170

Spielbericht:
Im Spiel zwischen der SpVgg Altenerding und dem Aufsteiger TSV Ober-/Unterhaunstadt kam nur selten Langeweile auf, denn beide Teams boten ein Torfestival, im dem die Gastgeber letztendlich dank eines 5:3-Sieges die drei Punkte für sich beanspruchten.

Allerdings resultierten einige dieser acht Tore aus haarsträubenden Fehlern, die für Spannung und gute Unterhaltung auf der Tribüne sorgten.

Die Partie begann für die Locke-Elf denkbar schlecht, denn schon nach zwei Minuten geriet man in Rückstand. Als Lukas Rymas seinen Gegenspieler auf der rechten Abwehrseite nicht stellen konnte, bot sich auch Ridwan Bello noch einmal die Gelegenheit zu klären. Doch auch er brachte die Kugel nicht weg, so dass der Pass nach innen kam, wo TSV-Angreifer Ramazan Kuraz vor Nassim Khmessi zum Schuss kam und aus kurzer Distanz zum frühen 1:0 einnetzte.

Unmitzelbar darauf ereignete sich denn eine ähnliche Szene. Diesmal tankten sich die Gäste über die andere Seite nach vorne, doch erneut kam der Ball zu Kuraz, der diesmal jedoch zu ungenau zielte, und das Spielgerät um wenige Zentimeter am Tor vorbeisetzte.

Doch wenig später drohte schon wieder der zweite Gegentreffer. Nach einem Fehlpass von Marco Baumann ging Gästespieler Manuel Hunner zunächst an Bello und schließlich auch noch  an Loher vorbei, doch der zurückgeeilte Ridwan Bello war rechtzeitig zur Stelle und konnte auf der Linie klären (11.).

Dann wachten die Veilchen auf und nach einem groben Fehlpass kam Leart Bilalli an die Kugel. Als er seinen Kontrahenten überspielt hatte, wurde er zu Fall gebracht, doch der Unparteiische nutzte die Vorteilsregel gut, so dass Mario Dipalo frei vor dem Tor auftauchte, jedoch seinen Meister in Keeper Ali Cakmakci fand (21.)

Dann drehten die Locke-Schützlinge mächtig auf und ein Dreierpack innerhalb von nur vier Minuten drehte die Partie.

Zunächst hatte Dipalo sein Visier nachjustiert und nach Vorlage von Wiam Takruri, der die Kugel von der linken Seite flach an die Strafraumgrenze zurücklegte, hämmerte er die Kugel aus 16 Metern sehenswert in den Winkel (23.).

Beim nächsten Treffer hatte der Mittelstürmer weit weniger Mühe: Nach einem Schnittstellenpass von Pedro Flores lief Leart Bilalli allein auf das Tor zu, legte dann quer auf Dipalo, der aus kurzer Distanz einschob (26.).

Stadionsprecher Matthias Dasch war mit der Toransage noch beschäftigt, da klingelte es schon wieder im Kasten des TSV, wobei ein Blackout von Spielführer Enes Erdogan zum 3:1 verhalf. Als letzter Mann verlor er das Leder an Bilalli, und der Torjäger nahm das Geschenk dankend an und schob an Cakmakci vorbei zum 3:1 ins Netz.

Zehn Minuten vor dem Ende der erstem Hälfte köpfte Bello eine Ecke von Billali zurück ins Zentrum, doch im Gewühl sicherte sich Cakmakci das Leder vor dem abermals einschussbereiten Dipalo.


Als man das Spiel unter Kontrolle hatte, fiel der Anschlusstreffer aus dem Nichts. Baran Cakir war am linken Flügel nicht zu halten, brachte das Leder nach innen, wo Angelo Boharu verkürzte (39.).

Der folgende Angriff nach dem Anstoß sorgte wieder für Gefahr auf der anderen Seite. Bilalli ließ sich am rechten Flügel auf dem Weg nach vorne nicht stoppen, und als er die Kugel nach innen brachte, wäre Takruri fast an die Hereingabe gekommen, aber letztlich war Torhüter Cakmakci doch vor ihm am Leder (43.).


Die zweite Hälfte begann für die Hausherren wieder mit einem Rückschlag, denn nach einem Foul von Bello an Hunner zückte der Referee völlig überraschend und unangemessen die Rote Karte gegen den Altenerdinger Abwehrspieler. Zu allem Überfluß zirkelte Florian Diegel das Leder unhaltbar für Loher zum 3:3-Ausgleich ins Netz (47.).


Nun drohte die Partie zu kippen und bei einem 18-Meter-Schuss von David Polster, der nur Zentimeter am Tor vorbeiging, war das Durchatmen auf der SVA-Trainerbank sichtbar (53.).

Als Christoph Luberstetter dann ein Kopfballduell gegen seinen Gegenspieler verlor, landete der verlängerte Ball bei Kurnaz, doch sein Schlenzer vom linken Strafraumeck ging ebenso am Tor vorbei (61.).

Als die Gäste mehr vom Spiel hatten, schlugen die Platzherren dann aber eiskalt zu. Nach einem herrlichen Pass von Flores kam Dipalo vor Keeper Cakmakci an den Ball und wurde zu Fall gebracht, so dass der Elfmeterpfiff die logische Konsequenz und die Verwarnung für den Schlussmann waren (73.).

Der Gefoulte stellte sich selbst der Verantwortung mit dem seinem dritten Tagestreffer brachte Dipalo sein Team wieder in Front.


Kaum war der Anstoß ausgeführt, sollte der nächste Strafstoß folgen. Wie schon im ersten Durchgang wurde Bilalli erneut unfreiwilllig bedient. Er ließ sich die Chance nicht nehmen, setzte sich gegen einen Abwehrspieler, ehe er von Schlussmann Cakmakci wieder zu Fall gebracht wurde. Erneut zeigte der Unparteiische auf den Punkt, sprach aber gegen den Schlussmann zur Überraschung aller im Stadion nur eine Zeitstrafe aus.

Trotz allem musste mit Baran Cakir ein Feldspieler zwischen die Pfosten, aber den Strafstoß von Nihad Mujkic musste auch er passieren lassen.


Noch war die Entscheidung nicht gefallen und als Diegel das Leder mit einem Lupfer über die Abwehrkette hob, und Oliver Günther aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, hatte man Glück, dass der Ball um Haaresbreite am langen Eck vorbeirauschte (79.).

In der Schlussphase warf der Gast alles nach vorne, war dadurch in der Abwehr aber sehr anfällig und in der Nachspielzeit lag das 6:3 in der Luft, doch Hunner rettete bei einem Schuss von Bilalli auf der Linie (91.).


Auch die letzte Chance lag auf Seiten der Gastgeber und als der kurz zuvor eingewechselte Advam de Oliveira im Strafraum das Leder technisch stark annahm und sofort abzog, schien ein weiteres Tor fällig zu sein, doch Cakmakci klärte mit einer starken Fußabwehr, ehe ein turbulentes Spiel dann sein Ende gefunden hatte.

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Herren 3: TSV Grüntegernbach II – SpVgg Altenerding 2:3

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Davud Hörl (68. Patrick Emberger), 3. Christian Schulz, 4. Florian Ammon, 5. Sadam Ibrahim, 6. Ben Schiwietz, 7. Valentin Schachtl (50. Kilian Traschütz / 76. Valentin Schachtl), 8. Rene Feuker, 9. Peter Kugler (56. Furkan Arslan), 10. Julian Topf, 11. Felix Wöginger

Tore:
0:1 Sadam Ibrahim (6.)
0:2 Eigentor Adin Kuc (34.)
1:3 Julian Topf (74.)

Gelbe Karten:
Ben Schiwietz

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Mit einem hart erkämpften 3:2-Auswärtssieg beim TSV Grüntegernbach II starteten die Kicker der SpVgg Altenerding III in die neue Saison und konnten dabei über weite Strecken des Spieles durchaus überzeugen.

Der Auftakt für die Veilchen war vielversprechend, denn nahm sofort das Zepter in die Hand, was auch früh zum Führungstreffer führen sollte.

Nach einer Ecke von Davud Hörl kam der aufgerückte Innenverteidiger Sadam Ibrahim zum Kopfball und den Aufsetzer, der im rechten Eck landete, konnte TSV-Schlussmann Martin Irl nicht mehr abwehren (6.).


Im Gegenzug war dann der Torschütze in der Defensive gefordert. Nach einem Pass durch die Schnittstelle brachte Dominik Sommerer das Spielgerät von der rechten Seite nach innen, doch Ibrahim konnte die Kugel aus der Gefahrenzone schlagen.

Nach 10 Minuten bot sich den Veilchen dann die große Chance, um auf 2:0 zu stellen. Nach einem Einwurf verlängerte Julian Topf mit dem Kopf auf Peter Kugler. Der Angreifer setzte gleich gegen mehrere TSV-Abwehrspieler durch und tauchte dann allein vor Keeper Irl auf, doch brachte das Leder leider nicht am Torhüter vorbei.

Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe und bei einem gefährlichen Fernschuss von Philipp Greimel hätte Maximilian Voichtleitner wohl keine Abwehrchance gehabt, doch er hatte Glück, dass der Ball knapp das Ziel verfehlte.

Sechs Minuten später haderte die Veilchen dann mit dem Referee. Als sich der pfeilschnelle und umtriebige Valentin Schachtl auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler Andreas Bauer durchgesetzt hatte, drang er in den Strafraum ein und wurde unfair zu Fall gebracht. Doch der fällige Elfmeterpfiff blieb aus, denn der Unparteiische, der sich noch in der Altenerdinger Hälfte befand, wollte aus dieser großen Entfernung erkannt haben, dass der Ball gespielt wurde, jedoch bei seiner Einschätzung falsch lag.

Nach 24 Minuten gab es für die Gäste dann eine Doppelchance. Zunächst musste sich Keeper Irl gewaltig strecken, um eine Ecke von Hörl auf den langen Pfosten entschärfen zu können. Allerdings brachten seine Vorderleute das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte, zog Felix Wöginger aus 17 Metern ab, doch auch diesen Flachschuss konnte Irl parieren.

Sechs Minuten später wurde es dann auf der anderen Seite gefährlich. Nach einem Einwurf auf der linken Abwehrseite verlor man das Leder und als die Kugel nach innen kam, gingen Florian Ammon und sein Kontrahent Sommerer zum Ball. Der Altenerdinger Abwehrspieler schoss den Angreifer bei einem Pressball mehr oder weniger an, doch das Leder ging dann um ca. einen halben Meter am Altenerdinger Tor vorbei.

Trotz allem gab es Eckball für den TSV und die wurde gefährlich, doch Adin Kuc verfehlte die Hereingabe knapp.


Dann waren wieder die Gäste an der Reihe. Als Kulger einen weiten Ball nach vorne mit dem Kopf auf Christian Schulz ablegte, spielte der Abwehrspieler schön auf Schachtl, der von der linken Seite frei in den Strafraum ging. Allerdings fehlte ihm das Vertrauen in seinen linken Fuß, so dass er sich den Ball auf rechts legte, aber in Keeper Irl seinen Meister fand.

Zehn Minuten vor der Pause zog dann Spielführer Bastian Wandinger das Leder bei einem Freistoß den Ball über die Altenerdinger Abwehrmauer, aber Schlussmann Voichtleitner war auf der Hut und wehrte glänzend ab.

Im Gegenzug glückte den Veilchen dann der zweite Treffer. Nach einem Pass von Kugler auf die rechte Seite war Schachtl einmal mehr deutlich schneller als sein Gegenspieler. Als Kuc dann seine Hereingabe klären wollte, bugsierte er die Hereingabe ins eigene Netz.


Vier Minuten später hätte dann eine weitere Fehlentscheidung fast zum Anschlusstreffer geführt. Als Ben Schiwietz im eigenen Strafraum von Constantin Rychlik zu Fall gebracht wurde, blieb die Pfeife abermals stumm, doch Voichtleitner reagierte überragend und konnte den Flachschuss stark parieren.

Wenig später hätte man dann fast noch auf 3:0 gestellt. Nach einem schönen Pass lief der überragende Julian Topf frei auf das Tor zu. Er brachte den Ball am herauseilenden Irl vorbei, brachte jedoch nicht mehr genügend Druck hinter den Ball, so dass ein Abwehrspieler noch klären konnte. Allerdings landete der Befreiunngsschlag bei Rene Feuker, der sofort aus 25 Metern abzog, aber Irl lenkte den gefährlichen Schuss gerade noch um den Pfosten.

Die erste Chance nach der Pause hatte dann Peter Kugler, doch dessen Volleyschuss fand leider nicht den Weg ins Tor.

Zwischen der 73. und 75. Minute wurde die Partie turbulent, denn drei Tore in dieser Phase sorgten für eine spannende Schlussphase.

Zunächst kam der TSV durch Adin Kuc zum Anschlusstreffer. Als die Hausherren einen Freistoß zugesprochen bekamen, wurde das Leder in den Strafraum geschlagen. Als der aus seinem Tor kommende Voichtleitner mit der Faust zum Ball ging, kam Kuc vor ihm an das Leder und verlängerte die Hereingabe zum 1:2 ins Netz.

Aber die Gäste fanden die passende Antwort und das Tor zum 3:1 war sehenswert. Nachdem der kurz kommende Furkan Aslan einen Ball auf Rene Feuker prallen ließ, spielte dieser sofort wieder auf Ben Schiwietz. Der Youngster spielte dann einen mustergültigen Steckpass durch die Grüntegernbacher Abwehrkette und fand den einlaufenden Topf, der seine starke Leistung krönte und Keeper Irl beim Abschluss keine Abwehrchance ließ.

Die Gastgeber gaben sich aber noch nicht geschlagen und als sie den nächsten Angriff dann auch wieder erfolgreich abschlossen, war das Match wieder offen. Als Sadam Ibrahim in der eigenen Hälfte einen Fehlpass spielte, konnte der erste Schuss noch geblockt werden.

Allerdings landete der Abpraller dann bei TSV-Akteur Rychlik, der sich dann „durchwurstelte“ und frei vor Voichtleitner auftauchte. Er ließ sich die Chance nicht entgehen und verkürzte mit einem unhaltbaren Schuss auf 2:3.

In den letzten Minuten merkte man dann, das der SpVgg etwas die Kräfte ausgingen, was auch damit zusammenhing, dass einige Akteure schon nach 90 Minuten in den Knochen hatten, doch man stemmte sich gegen den nun dominierenden Gastgeber und warf sich in jedem Zweikampf.

Aber kurz vor dem Ende drohte dann doch noch der Ausgleich. Abermals zogen die Gastgeber einen Freistoß nach innen und als man zwei Angreifer ziehen ließ, wurde es brandgefährlich, doch Voichtleitner verhinderte mit einem starken Reflex den Gegentreffer und sicherte seinen Farben den hart erkämpften Sieg.

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Herren 2; SpVgg Altenerding – DJK SV Oberndorf 2:2

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Davud Hörl, 3. Alexander Schwarz (46. Ben Schiwietz), 4. Pavlos Chantavaridis, 5. Hussein Bahlak, 6. Noh Tesfamichael (85. Florian Aldinger), 7. Furkan Aslan,  8. Kirubel Getnet, 9. Amar Husic, 10. Julian Topf, 11. Florian Donig

Torschützen:
1:0 Kirubel Getnet (4.)
2:0 Kirubel Getnet (6.)

Gelbe Karten:

keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
30

Spielbericht:
Am spielfreien Wochenende vor dem Punktspielstart bei der DJK Ottenhofen testete die SpVgg gegen den A-Klassisten SV DJK Oberndorf – und lieferte den Zuschauern auf dem heimischen Platz ein unterhaltsames und intensives Fußballspiel. Trotz früher Führung musste sich die Foltin-Elf am Ende mit einem 2:2-Unentschieden zufriedengeben, das viele Erkenntnisse für die kommende Saison bot.

⚡ Früher Doppelschlag bringt Veilchen in Führung

Die Partie begann furios: Bereits in der dritten Minute setzte Pavlos Chantavaridis ein erstes Ausrufezeichen, als er nach einem feinen Steckpass von Furkan Aslan aus 20 Metern abzog – der Ball strich knapp am Pfosten vorbei. Doch nur eine Minute später war es dann soweit: Ein katastrophaler Fehlpass der Gäste im Spielaufbau landete bei Florian Donig, der blitzschnell auf den freistehenden Kirubel Getnet weiterleitete. Der ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball aus 16 Metern zur frühen Führung.

Die Veilchen blieben am Drücker und profitierten erneut von einem groben Abwehrschnitzer. Nach einem riskanten Querpass durch den eigenen Strafraum setzte Davud Hörl den Verteidiger unter Druck, der den Ball zurückspielen wollte – doch Getnet roch den Braten, spritzte dazwischen und schob aus kurzer Distanz zum 2:0 ein. Ein Start nach Maß!

🔄 Chancen auf beiden Seiten – und ein verschenkter Treffer

Oberndorf brauchte einige Minuten, um sich zu sammeln, kam dann aber über die linke Seite gefährlich vors Tor. Eine scharfe Flanke wurde in letzter Sekunde von Furkan Aslan entschärft. Im direkten Gegenzug hätte Hussein Bahlak die Führung ausbauen können, als er nach langem Ball von Julian Topf allein auf Keeper Freundl zulief – doch sein Heber landete direkt in den Armen des Torwarts.

Dann schlichen sich Unkonzentriertheiten ins Spiel der Gastgeber. Nach einem Ballverlust  von Topf im Zentrum schaltete Oberndorf schnell um, fand Andreas Langenfeld in der Tiefe, der vor dem herausstürmenden de Silva cool blieb und zum 1:2 verkürzte.

🧠 Spielkontrolle verloren – Defensive unter Druck

In der Schlussphase der ersten Hälfte verlor die SpVgg zunehmend die Kontrolle. Fehlpässe und mangelnde Abstimmung sorgten dafür, dass Oberndorf immer wieder gefährlich vor das Tor kam. Nur dank eines starken Reflexes von de Silva nach einer scharfen Flanke ging es mit einer knappen Führung in die Pause.

Doch die hielt nicht lange: Kaum war die zweite Hälfte angepfiffen, unterlief der SpVgg ein folgenschwerer Fehler. Nach einem Rückpass von Ben Schiwietz auf Keeper de Silva, landete dessen Abspiel genau in den Beinen des Gästespielers Franz Kinstetter, Er sah, dass de Silva noch weit vor seinem Tor stand, nahm das Geschenk dankend an und schoss über den Schlussmann hinweg zum 2:2-Ausgleich ein.

🎯 Aluminium rettet – Chancen auf den Lucky Punch

Die Gastgeber zeigten sich nicht geschockt und hätten beinahe die passende Antwort geliefert. Nach einem langen Ball von Aslan verpassten gleich zwei Verteidiger der Gäste das Leder, Donig war durch – doch sein Abschluss landete am Querbalken. Auch Oberndorf hatte noch gute Möglichkeiten, scheiterte aber ebenfalls am Aluminium und an einem stark aufgelegten de Silva.

In der Schlussphase fehlte beiden Teams die Kraft, um noch einmal entscheidend zuzusetzen. Die Partie verflachte etwas, blieb aber bis zum Schlusspfiff spannend.

📝 Fazit und Ausblick

Die SpVgg zeigte in der Anfangsphase eine gute Leistung, die aber auch durch fatale Fehler der Gäste zur frühen Führung genutzt wurde. Anschließend ließ man aber nach dem Anschlusstreffer die nötige Konsequenz vermissen, wobei vor allem die Fehlerquote im Spielaufbau unbedingt minimiert werden muss, was sicherlich auch an der teils mangelnden Konzentration geschuldet war.

Herren 1: SpVgg Altenerding – FC Moosinning 1:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Nassim Khemessi, 4. Samuel Kronthaler, 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Wiam Takruri,  8. Lukas Rymas (86. Ajdin Nienhaus), 9. Mario Dipalo, 10. Leart Bilalli (82. Advam de Oliveira), 11. Jannik Obermaier (82. Salomon Mwamba)

Torschützen:
1:0 Eigentor (3.)

Gelbe Karten:
Christoph Luberstetter
Leart Bilalli
Salomon Mwamba

Zeitstrafen:
Pedro Flores (85. / Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
270

Spielbericht:
Das Derby hielt den Erwartungen stand: Neun Verwarnungen, eine Zeitstrafe, eine Ampelkarte und zwei Eigentore verdeutlichen das hart umkämpfte Spiel, das mit dem FC Moosinning aber letztlich – aufgrund einer starken zweiten Halbzeit- auch einen verdienten 2:1-Sieger fand.


Der Auftakt verlief für die Gastgeber aber optimal, denn schon nach drei Minuten ging man in Führung. Als Leart Bilalli einen Eckball von der rechten Seite nach innen zog, wollte Nicolai Brugger vor dem aufgerückten Bello Ridwan klären, doch seine Kopfballabwehr misslang und die Kugel schlug unhaltbar für Schlussmann Aaron Siegl im langen Eck ein (3.).


Nach elf Minuten kam der FCM erstmals zum Abschluss, doch ein 25 Meter-Schuss von Mateus Hones sorgte noch für keine große Gefahr bei Schlussmann Lukas Loher, der den Aufsetzer sicher auf nehmen konnte.

Doch dann kamen die Gäste doch zum 1:1 und erneut sorgte ein Eigentor für den Ausgleich. Nach einer Freistoßflanke aus der halbrechten Position von Maximilian Siebald konnte sich Ridwan im Kopfballduell gegen Brugger durchsetzen, doch auch seine Abwehr landete unhaltbar im eigenen Netz (22.).


Die nächste große Chance lag dann auf Seiten der Gastgeber und erneut ging der Möglichkeit ein Eckball voraus. Als Siegl die Hereingabe von Bilalli per Faustabwehr klären wollte, prallte die Kugel vom Rücken von Spielführer Stefan Haas ins Zentrum, doch SVA-Angreifer Mario Dipalo wurde entscheidend gestört und brachte beim Nachschuss keinen Druck mehr hinter den Ball, so dass Siegl parieren konnte (33.).


Im Gegenzug brannte es dann auf der anderen Seite. Nach einem schönen Ball durch die Schnittstelle brachte Siebald das Leder scharf nach innen, doch Keeper Lukas Loher war mit der Hand noch entscheidend am Ball, so dass Thomas Auerweck die Hereingabe knapp verfehlte.

Unmittelbar vor der Pause hoffte der SVA-Anhang dann nochmal auf zählbaren Erfolg, doch Brugger brachte bei einem Schuss von Dipalo noch sein Bein dazwischen, so dass es mit einem Remis in die Pause ging.


Zwei Minuten nach Wiederbeginn drohten den Veilchen bei einem Kopfball von Haas der Rückstand, doch Loher stand goldrichtig und wehrte ab (47.).

Wenig später landete ein Zuspiel von Haas nach einem Ballverlust von Samuel Kronthaler beim rechts freistehenden Siebald, der aber beim Abschluss dann über das kurze Eck schoss.


Aber nun nahmen Moosinning das Zepter immer mehr in die Hand, und die Locke-Schützlinge konnten das Leder nicht mehr in den eigenen Reihen behaupten, so dass man immer mehr in die Defensive gedrängt wurde, was auch zwangläufig zu verheißungsvollen Chanen führte. So auch nach 57 Minuten als eine Siebald-Flanke nicht entscheidend geklärt wurde, doch den 17 Meter-Schuss von Felix Meier konnte Loher sicher unter sich begraben.


In dieser Phase konnten sich die Gastgeber nicht mehr aus der Umklammerung lösen und die SpVgg fand in der Offensive nicht mehr statt. Jedoch stand die SVA-Defensive stabil, so dass für die nächsten Chance eines Standards bedurfte. Nach einem Foul führte Siebald schnell aus und überraschte damit die SpVgg, doch man hatte Glück, dass David Kamm den langen Ball im Strafraum freistehende verfehlte (70.).

Aber fünf Minuten später sollte dem Gast dann doch die verdiente Führung glücken. Als Jannik Obermaier einen entscheidenden Zweikampf im Mittelfeld verlor, wurde das Leder geschickt in die Tiefe gespielt, wo der kurz zuvor eingewechselte Christian Häusler an der Strafraumgrenze stehend Maß nahm und Loher mit einem Flachschuss ins rechte Eck nur noch das Nachsehen ließ.

Nun wurde die Partie immer hektischer und die Foulspiele häuften sich sowohl in der Anzahl und Intensität, was schließlich zu zwei verletzungsbedingten Auswechslungen führte. Zunächst musste der Altenerdinger Torjäger Bilalli vom Feld, wobei er sich bei einem eigenen Foulspiel verletzte, während der Moosinninger Siebald nach einem harten Einsteigen von Pedro Flores vom Platz geführt werden musste.

Nach dieser Aktion minimierten sich beide Teams, denn Flores musste wegen des Foulspieles für zehn Minuten vom Platz und der Moosininger Felix Meier reklamierte derart heftig, dass ihm der Referee die Ampelkarte unter die Nase hielt.



Nach dieser Aktion wäre Hones beim folgerichtigen Freistoß fast die Vorentscheidung geglückt, aber das Leder ging knapp am Gehäuse vorbei (85.).


Obwohl der FCM weiterhin spielbestimmend war, wären die Gastgeber kurz vor Schluss fast noch zum Gleichstand gekommen, doch er scheiterte nach einem erfolgreichen Dribbling allein vor dem Tor stehend am gut reagierenden Keeper Sigl, der damit den letztendlich verdienten Sieg seinen Farben ins Ziel rettete (92.) Obwohl der Referee aufgrund zahlreicher Unterbrechungen eine achtminütige Nachspielzeit verhängte, wurden die Bemühungen der SVA-Kicker nicht mehr belohnt.

Weitere Bilder vom Spiel

     

Herren 1: SpVgg Kammerberg – SpVgg Altenerding 1:0

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Alexander Weiher (73. Nassim Khemessi), 4. Samuel Kronthaler (79. Johannes Dangl), 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Wiam Takruri (79. Jannik Obermaier),  8. Marco Baumann, 9. Mario Dipalo (85. Advam de Oliveira), 10. Leart Bilalli, 11. Leonardo Tunjic (85. Salomon Mwamba)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Ridwan Bello
Nassim Khemessi
Lukas Loher

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
130

Spielbericht:
Als der Schiedsrichter die Partie auf der Kammerberger Sportanlage abpfiff, herrschte bei der SpVgg Altenerding ungläubiges Kopfschütteln. Niemand konnte nachvollziehen, wie man dieses Spiel verlieren konnte.

Die Gäste dominierten die Anfangsphase klar, die personell geschwächten Gastgeber kamen kaum aus der eigenen Hälfte. Besonders Wiam Takruri hatte mehrfach die Chance zur Führung, doch Kammerbergs Torwart Robin Anselment hielt sein Team mit starken Paraden im Spiel.

Schon nach fünf Minuten erreichte den Torjäger ein herrlicher Pass von Marco Baumann und als er nur noch den Kammerberger Torhüter vor sich hatte, hoffte man auf die frühe Führung, aber mit einem Reflex machte Anselement die Hoffnung des Altenerdinger Anhangs zu Nichte.


Wenig später wurde der Torjäger wieder freigespielt und kam fast aus identischer Position zum Abschluss. Einziger Unterschied war, dass der Winkel etwas spitzer wie bei der vorausgehenden Chance war, doch auch diesmal brachte der Angreifer das Spielgerät nicht an Anselment vorbei.

Erst nach dieser druckvollen Phase wagte Kammerberg einen ersten Vorstoß, und verbuchte seinerseits den ersten Abschuss. Als Mario Stanic am rechten Flügel die Kugel erhielt, zog er nach innen und wagte aus gut 25 Metern einen sehenswerten Fernschuss, der jedoch ca. einen halben Meter am Altenerdinger Tor vorbeiging (22.)

Waren die ersten zwei Tormöglichkeit von Takruri noch hundertprozentig waren, hätte er nach 23 Minuten die Führung für sein Team erzielen müssen. Nach einem schönen Pass von Christoph Luberstetter auf die rechte Seite konnte sich Bilalli gegen seinen Kontrahenten behaupten und spielte dann mustergültig nach innen, wo Takruri aus sieben Metern völlig frei zum Abschluss kam, aber den Ball links am Tor vorbeisetzte.


Kurz darauf verhinderte Altenerdings Keeper Lukas Loher mit einer Glanzparade dann den drohenden Rückstand. Als die Gastgeber durch Martin Reindl einen langen Ball nach vorne schlugen, drang Dominik Kaiser in den Strafraum ein und konnte von der Altenerdinger Abwehr nicht mehr vom Torschuss abgehalten werden, doch der Altenerdinger Torwart tauchte blitzschnell ab und konnte mit einem großartigen Reflex parieren.

Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und als Leonardo Tunjic einen Steckpass durch die Schnittstellte brachte, kam Mario Dipalo zwar vor dem aus seinem Tor kommenden Schlussmann Anselment an den Ball, doch der Abstand zwischen den beiden Protagonisten war zu gering, so dass der Mittelstürmer die Kugel nicht mehr am Torhüter vorbeibrachte.

Kammerberg fand nun besser ins Spiel, doch kurz vor der Pause hatte Altenerding nochmals die Chance zur Führung. Als Loher einen abgefangenen Ball weit nach vorne schlug, konnte sich Bilalli im Strafraum gleich gegen zwei Gegenspieler behaupten, und legte dann auf auf Tunjic ab, doch dessen 16 Meter-Schuss ging knapp am Ziel vorbei.

Die letzte Chance vor der Pause lag dann noch einmal auf Seiten der Hausherren. Als sich ein Angreifer der Gastgeber nach vorne durchtankte, ging die Defensive der SpVgg nicht entschlossen in den Zweikampf. So konnte auch das Zuspiel auf Stanic nicht unterbunden, doch man hatte Glück, dass der abschließende Schuss aus vielversprechender Position deutlich zu hoch angesetzt war, so dass es torlos in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel wurde es erneut turbulent: Drei Minuten nach Wiederbeginn drang Bilalli nach einem Steilpass von Samuel Kronthaler in den Strafraum ein. Der Torjäger wurde im Strafraum klar von Tim Hoffmann gehalten und ging zu Boden, doch der Schiedsrichter entschied sich gegen einen Elfmeterpfiff, der aber zwingend notwendig gewesen wäre.

Nach 51 Minuten wurde es es dann auf der Gegenseite wieder brenzlig. Als Kaiser das Leder auf der rechten Angriffsseite erhielt, ging er in den Strafraum und kam dann aus rechter Position zum Abschluss, doch er hatte sein Visier zum Glück nicht exakt eingestellt und schoss am kurzen Eck vorbei.


In der 59. Minute hätte Altenerding dann in Führung gehen müssen: Takruri brachte den Ball von links nach innen, Dipalo verlängerte die Hereingabe, doch Bilalli schoss aus wenigen Metern über das Tor.

Diese vergebene Möglichkeit sollte sich rächen, denn in der 83. Minute gelang Kammerberg die überraschende Führung. Stanic setzte sich auf der linken Seite durch, umspielte Johannes Dangl und versenkte den Ball mit einem traumhaften Schuss aus 16 Metern unhaltbar im Winkel.

Altenerding gab sich nicht geschlagen und drängte auf den Ausgleich. In der 87. Minute fehlte dann auch das nötige Spielglück: Christoph Luberstetter flankte präzise in den Strafraum, doch die Hereingabe war für Advam de Oliveira etwas zu hoch. Der hinter ihm stehende Jannik Obermaier kam aus kurzer Distanz zum Schuss, doch de Oliveira fiel beim Kopfballversuch zu Boden und blockierte den Ball unfreiwillig.


Auch die nächste Flanke von der linken Seite, diesmal durch Nassim Khemissi brachte die nächste Chance, denn die lang gezogene Hereingabe erreichte den am langen Pfosten stehenden Jannik Obermaier. Der Youngster köpfte den Ball zurück ins Zentrum, doch weder Freund und Feind erreichten das Leder, so dass auch diese Chance ungenützt blieb.

So wollte der erhoffte Ausgleichstreffer nicht mehr gelingen, und so musste sich Altenerding trotz eines überlegen geführten Spieles, denn genügend Tormöglichkeiten bot, mit einer bitteren 0:1-Niederlage abfinden.

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Frauen: SpVgg Altenerding – FCA Unterbruck 0:8

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Mit großer Vorfreude und viel Engagement startete die Frauenmannschaft der SpVgg Altenerding in ihr erstes Pflichtspiel – doch am Ende stand eine deutliche 0:8-Niederlage gegen den  Kreisligisten FCA Unterbruck zu Buche. Damit war das Pokalabenteuer bereits nach der ersten Runde beendet. Trotz des klaren Ergebnisses zeigten die SVA-Damen in vielen Phasen Moral, Kampfgeist und den Willen, sich weiterzuentwickeln.

⚽ Ungünstige Ausgangslage

Die Vorzeichen für die Partie standen alles andere als günstig. Urlaubsbedingte Ausfälle, Verletzungen und Erkrankungen dezimierten den Kader erheblich, sodass Trainer Florian Aldinger und Andreas Heilmaier lediglich zwölf Spielerinnen zur Verfügung hatten. Dennoch ging das Team motiviert in die Partie – wissend, dass man gegen den Kreisligisten aus Unterbruck als Außenseiter antrat.

🕒 Früher Rückstand und kalte Dusche

Die Gäste aus Unterbruck machten von Beginn an Druck und nutzten die Unsicherheiten der Altenerdingerinnen gnadenlos aus. Bereits nach fünf Minuten fiel das 0:1: Nach einem Pass in die Tiefe verlor Hannah Heilmaier das Laufduell, und die flache Hereingabe fand eine Abnehmerin, die von Chiara Reiland nicht mehr entscheidend gestört wurde – aus kurzer Distanz war Torhüterin Heidi Mückel chancenlos.

Nur vier Minuten später folgte der nächste Rückschlag. Eine Unterbrucker Spielerin zog aus rund 25 Metern ab, und der hoch angesetzte Ball senkte sich unhaltbar unter die Latte – 0:2. Als in der zehnten Minute ein Fernschuss zunächst an die Latte klatschte und der Abpraller von der Altenerdinger Defensive nicht geklärt wurde, stand es bereits 0:3.

🔄 Stabilisierung und erste Offensivversuche

Nach dem frühen Schock fanden die SVA-Frauen besser ins Spiel. Die Defensive stabilisierte sich etwas, und im Mittelfeld gelangen erste Kombinationen. Lara Mentrup arbeitete unermüdlich im Angriff, doch meist fehlte die Unterstützung, um gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Ein Fernschuss von Nina Geiger nach knapp 20 Minuten blieb die einzige echte Torchance der ersten Halbzeit.

Doch Unterbruck blieb gnadenlos effizient. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung konterten die Gäste schnell und nutzten die zu langsame Rückwärtsbewegung der Altenerdingerinnen aus. Zwar konnte Mückel den ersten Schuss stark parieren, doch beim Nachschuss war sie erneut machtlos – 0:4.

Ein Freistoß aus fast 30 Metern, der unhaltbar in den Winkel einschlug, sowie ein weiterer Fernschuss kurz vor der Pause sorgten für den 0:6-Halbzeitstand.

Kurz vor der Pause dann eine Schrecksekunden auf Altenerdinger Seite, denn bei einem Zweikampf stürzte Lena Birkner und verletzte sich am Arm, so dass sich mit Verdacht auf einen Armbruch vom Feld musste, so dass man nach Wiederbeginn keine Wechselmöglichkeit mehr hatte. Zum Glück stellte sich die Verletzung „nur“ als schwere Zerrung heraus, so dass Birkner noch Glück um Unglück hatte und hoffentlich bald wieder einsatzbereit ist. Auf diesem Weg gute Besserung!!

🧠 Mut und Moral trotz Rückstand

In der Kabine fanden die Trainer klare, aber aufbauende Worte. Trotz des Rückstands lobten sie den Einsatz und die Bereitschaft, sich spielerisch zu befreien. Der eingeschlagene Weg sollte nicht verlassen werden – auch wenn er mit Rückschlägen verbunden ist.

Und tatsächlich: Nach Wiederanpfiff zeigte sich Altenerding verbessert. Die Defensive stand kompakter, und Mückel wuchs über sich hinaus. Nach einem missglückten Pass von Anika Michael kam ein FCA-Stürmerin frei zum Schuss, doch die Torhüterin  reagierte sie glänzend und lenkte einen Schuss aus kurzer Distanz über die Latte.

🔥 Kleine Offensivakzente und weitere Gegentreffer

Auch offensiv setzte Altenerding nun kleine Akzente. Lara Mentrup versuchte sich aus halbrechter Position im Strafraum, doch ihr Schuss landete direkt bei der Torhüterin. Wenig später brachte sie eine schöne Flanke von rechts, doch im Zentrum fehlte der Abnehmer.

Unterbruck blieb jedoch gefährlich. Nach einem weiteren Abspielfehler von Heilmaier im Aufbau erhöhte der FCA auf 7:0. Kurz vor Schluss nutzten die Gäste eine weitere Unachtsamkeit zum 8:0-Endstand. Nach einem Pass nach vorne schien Reiland das Leder schon sicher zu haben. Allerdings versäumte sie es, die Kugel zu Mückel zurückzuspielen. So eroberte ihre Gegenspielerin das Leder und schoss dann unhaltbar ins linke Eck ein.

🗣️ Fazit der Trainer: Geduld und Entwicklung

Trotz der hohen Niederlage zogen Florian Aldinger und Andreas Heilmaier ein positives Fazit: „Das Spiel heute war ein Lernprozess für uns. Es gab auch gute Phasen, in denen wir gezeigt haben, dass wir spielerisch Fortschritte machen. Der nächste Schritt muss sein, dass wir die Anzahl unserer einfachen Fehler minimieren und die Hektik aus dem Spiel bekommen. Dieser Prozess benötigt Zeit, aber wir sind bereit, ihn gemeinsam zu gehen.“

💜 Ausblick

Die Altenerdinger Frauenmannschaft steht am Anfang ihrer Entwicklung. Die Niederlage gegen einen eingespielten Kreisligisten zeigt, wo die Reise hingehen muss – aber auch, dass mit Einsatz, Teamgeist und Geduld viel möglich ist. Die nächsten Spiele bieten die Chance, aus den gemachten Erfahrungen zu lernen und sich Schritt für Schritt zu verbessern.

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Herren 1: FC SF Eitting – SpVgg Altenerding 0:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Alexander Weiher (57. Patrick Lisiwiecz), 4. Nassim Khemessi, 5. Christoph Luberstetter, 6. Lukas Rymas (65. Johannes Dangl), 7. Salomon Mwamba (57. Leart Bilalli),  8. Marco Baumann, 9. Mario Dipalo, 10. Advam de Oliveira (72. Lucas Ude), 11. Jannik Obermaier (57. Wiam Takruri)

Torschützen:
0:1 Salomon Mwamba (40.)
0:2 Lucas Ude (86.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Drei Tage nach der unglücklichen Niederlage beim SV Walpertskirchen haben die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden und zwangen den Kreisligisten FC SF Eitting mit 2:0 in die Knie.  Für die Locke-Elf war es nach zwei Freilosen in den ersten beiden Runden das erste Pokalspiel in dieser Saison.

Allerdings sahen die Zuschauer eine mäßige Partie, in der es wenige Torchancen gab, so dass die beiden einzigen Treffer auch keine „Leckerbissen“ waren, sondern mehr oder weniger dem Zufall geschuldet waren.

Beide Teams starteten nicht mit dem Stammpersonal in den Pokal-Fight, denn die Eittinger mussten auf zahlreiche Urlauber verzichten und selbst Trainer Bastian Schweiger stand nicht zur Verfügung, so dass der verletzte Ex-Altenerdinger Tom Bachmaier die Betreuung übernahm.

Auch bei den Veilchen gab es zahlreiche urlaubsbedingte Absagen. Zudem schmiss Trainer Pedro Locke die Rotationsmaschine an, und verordnete zahlreichen Stammspielern eine Verschnaufpause, so dass kein eingespieltes Team auf dem Platz stand.

Dies sollte sich auch in den Anfangsminuten zeigen, so dass die Hausherren etwas forscher in das Match starteten, aber daraus kein Kapital schlagen konnten, denn die ganz dicken Chancen blieben nicht aus.

So verbuchten die Gäste nach elf Minuten die erste vielversprechende Möglichkeit. Nach einem Doppelpass mit Jannik Obermaier setzte sich Außenverteidiger Alexander Weiher am linken Flügel entschlossen durch. Bei seiner mustergültigen Flanke fand er den im Strafraum völlig freistehenden Salomon Mwamba, doch dem Neuzugang sprang das Leder bei der Ballannahme weit vom Fuß, so dass der Eittinger Schlussmann Quirin Fendt die Kugel sichern konnte.

Zwei Minuten später tauchten dann die Hausherren erstmals gefährlich vor dem Kasten der SpVgg auf. Als sich Sebastian Gruber am rechten Flügel schön durchgesetzt hatte, spielte er das Leder von der Grundlinie scharf nach innen, doch seine Mitspieler verfehlten die Hereingabe, so dass der Ball parallel von Auslinie durch den Fünfmeterraum ging.

Dann waren wieder die Gäste am Zug: Nach einer Freistoßflanke von Christoph Luberstetter aus dem linken Halbfeld kam Advam de Oliveira im Strafraum zum Kopfball, doch das Leder verfehlte das Ziel um wenige Zentimeter.


Wenig später kam dann der Eittinger Max Modlmayr aus ca. 20 Metern aus halbrechter Position zum Abschuss, doch zum Glück ging der scharfe Schuss genau auf Keeper Lukas Loher, so dass er Torhüter den Ball ohne größere Probleme abwehren konnte.

In der 24. Minute drohte aber den Veilchen der Rückstand. Diesmal hatte sich der quirlige Maximilian Heilmeier auf der linken Seite durchgesetzt und lief dann von der linken Seite frei auf das Tor zu, doch schließlich brachte er das Leder nicht an Loher vorbei.


Fünf Minuten vor der Pause fiel dann der zu diesem Zeitpunkt eher überraschende Führungstreffer für die Gäste. Als Luberstetter eine Ecke von der linken Seite nach innen schlug, brachte Keeper Fendt die Hereingabe nicht unter Kontrolle und als der Ball dann zu Boden fiel, kam es zu einem übersichtlichen Getümmel, in dem Mwamba dann die Übersicht behielt und das Leder aus kurzer Distanz über die Linie stocherte.


Fast hätten die Eittinger die passende Antwort gefunden, denn nur zwei Minuten spielte Modlmayr einen Steckpass durch die Altenerdinger Abwehrkette und fand Jeremy Bauer, der frei auf das Tor zulief, sich aber den Ball einen Tick zu weit vorlegte, so dass ihm Loher den Ball vom Fuß pflückte, so dass die Veilchen mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause gingen.


Auch die erste Chance nach Wiederbeginn verbuchten die Hausherren. Als sich Heilmeier erneut am linken Flügel gegen den zu Boden stürzenden Lukas Rymas durchgesetzt hatte, setzte er Modlmayr in Szene, doch dessen Schuss aus linker Position im Strafraum stehend ging erneut genau auf Loher, so dass keine große Gefahr entstand.


Im Anschluss daran entwickelte sich ein Match ohne wenige Höhepunkte, denn beide Offensivreihen fand keinen Mittel, um sich gegen die gut stehenden Defensivreihen durchzusetzen, was auch vielen Abspielfehlern geschuldet war, so dass aussichtsreiche Angriffe nie konsequent zu Ende gespielt wurden.

So war es auch nicht verwunderlich, dass der vorentscheidende Treffer in der 86. Minute sehr kurios und auch nicht wie gewollt fallen wollte. Ausgangspunkt war eine Freistoßflanke von der linken Seite, die Luberstetter auf den langen Pfosten gezogen hatte, kam Leart Bilalli völlig frei zum Kopfball, brachte den Ball aber nicht im Tor unter.

Allerdings brachte Eitting den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass schließlich Wiam Takruri aus 16 Metern zum Schuss kam. Bei dieser Aktion schoss er seinen wenige Meter vor ihm stehenden Mitspieler Lucas Ude an. Er fälschte den Schuss noch entscheidend ab, so dass Schlussmann Fendt nicht den Hauch einer Abwehrchance hatte.

Nun war die Gegenwehr der Hausherren gebrochen und nur eine Minute später gab es die nächste Chance für die Locke-Elf. Nach einem Angriff kam Ude im Strafraum zu Fall, doch der nachsetzende Mario Dipalo nahm die Kugel auf und kam dann zum Schuss, doch der Ball verfehlte das lange Eck um Haaresbreite, so dass sich am 2:0-Endstand für die SpVgg nichts mehr ändern sollte.

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Herren 1: SV Walpertskirchen – SpVgg Altenerding 3:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ridwan Bello, 3. Alexander Weiher, 4. Nassim Khemessi, 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Wiam Takruri (90. Advam De Oliveira,  8. Marco Baumann, 9. Mario Dipalo (75. Johannes Dangl), 10. Leart Bilalli, 11. Johannes Dangl (59. Salomon Mwamba / 93. Lukas Rymas)

Torschützen:
1:1 Wiam Takruri (39)
2:2 Leart Bilalli (84.)

Gelbe Karten:
Christoph Luberstetter
Pedro Flores
Salomon Mwamba
Leart Bilallli
Wiam Takruri
Marco Baumann
Advam De Oliveira

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
450

Spielbericht:
Das Bezirksligaderby zwischen dem Aufsteiger SV Walpertskirchen und der SpVgg Altenerding hielt, was man sich vor Beginn der Partie vorstellte, denn fünf Tore, Spannung bis zum Schluss und rassige Zweikämpfe brachte den vielen Zuschauern eine gute Unterhaltung.

Überschattet wurde die Partie von einer schweren Verletzung von WSV-Kapitän Tobias Rauch, der sich kurz vor dem Ende bei einem unglücklichen Sturz auf den Boden sein Schlüsselbein brach und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste. Wir wünsche dem Unglücksraben auf diesem Wege gute Besserung.


Wie nahe Glück und Unglück zusammenlagen, zeigte sich dann etwa 15 Minuten später, denn in der 101. Minute verbuchten die Gastgeber dann eines glücklichen Tores den nicht mehr für möglich gehaltenen Lucky-Punch, der der Heimelf einen knappen 3:2-Erfolg brachte.

Letztlich gab es im Derby zwei grundverschiedene Halbzeiten: Während der WSV vor der Pause dominierend war und mit einer verdienten 1:0-Führung in die Pause ging, hatten die Veilchen nach Wiederbeginn mehr vom Spiel, was aber letztlich nicht entsprechend belohnt wurde.

Die Gastgeber nahmen von Beginn an das Heft des Handelns in die Hand und man band die Veilchen eher in die Defensive, was am deutlichen aggressiveren Wirken der Heimelf lag. Vor allem über die linke Seite sorgte Youngster Paul Jäger immer wieder für Unruhe und stellte die Altenerdinger Defensive vor Probleme.

Nach 13 Minuten wurde es dann erstmals gefährlich. Als Benedikt Schuler aus ca. 23 Metern aus halblinker Position abzog, musste Keeper Lukas Loher das Leder nach vorne abprallen lassen, hatte dann aber das nötige Glück, dass der Ball vom Schienbein des nachsetzenden Luca Fellermeier knapp neben das Tor ging.

Acht Minuten später glückte den Hausherren aber dann doch der zu diesem Zeitpunkt verdiente Führungstreffer. Als Alexander Weiher einen Angriff des WSV über die rechte Seite abfangen konnte, landete der abgewehrte Ball genau bei Benedikt Schuler, der dann mustergültig für den durchstartenden Jäger durchsetzte. Der Angreifer ging in den Strafraum, legte dann in die Mitte, wo Fellermeier noch genügend Zeit hatte, um sich aufzudrehen, ehe er dann mit einem Flachschuss ina linke Eck für die umjubelte Führung von Walpertskrichen traf.


Erst nach 30 Minuten tauchten die Locke-Schützlinge erstmals gefährlich vor dem Tor des Gastgeber auf und es war bezeichnend, dass Schlussmann Lukas Loher als Vorbereiter in Erscheinung trat. Er schlug das Leder nach einem abwehrten Ball schnell nach vorne und als Leart Billali der Kugel nachjagte, war WSV-Schlussmann Deniz Erden einen Schritt vor dem Torjäger am Ball und konnte außerhalb des Strafraumes mit dem Kopf klären.

Doch sieben Minuten später gab es dann auf der Altenerdinger Trainerbank doch Jubel, denn der SpVgg gelang der Ausgleich. Als Bilalli mit dem Ball am Fuß vom rechten Flügel nach innen zog, landete das Leder bei Mario Dipalo. Er spielte weiter auf den besser stehenden Wiam Takruri und der Angreifer unterstrich seine aktuelle Form, denn der Flachschuss aus 18 Metern landete unhaltbar im Eck des Walpertskirchner Tores.

Unmittelbar darauf drohte der SpVgg dann aber schon wieder der Rückstand. Als die Kopfballabwehr von Alexander Weiher nach einem langen Ball nach vorne unglücklich im Zentrum landete, konnte Christoph Luberstetter den nachsetzenden Daniel Schuler zu Fall, so dass die Heilmeier-Elf in zentraler Position 18 Meter vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen bekam. Zum Glück landete der Schuss von Christian Käser in der Abwehrmauer und auch sein Nachschuss wurde von der SVA-Abwehre geblockt.

Aber unmittelbar vor der Pause sollten die Hausherren dann doch noch einmal zählbaren Erfolg feiern. Als sich der kurz zuvor eingewechselte Maximilian Spreitzer am linken Flügel gegen Bilallli und Weiher durchgesetzt hatte, zog er eine mustergültige Flanke auf den langen Pfosten, wo Fellermeier beim Kopfball nicht mehr entscheidend von Ridwan Bello gestört werden konnte und das Leder unhaltbar unter der Latte zum 2:1 versenkte.


Fast hätten die Gastgeber die vierminütige Nachspielzeit noch zum dritten Treffer genutzt. Diesmal schlug Jäger einen Freistoß vor das Tor und als Mario Dipalo seinen Gegenspieler aus den Augen verloren hatte, hatte die SpVgg Glück, dass Nils Wölken die Hereingabe knapp über das Tor köpfte.


Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkten die Gäste dann deutlich fokussierter und fortan nahm die Locke-Elf das Zepter in die Hand. Allerdings tat man sich in der Anfangsviertelstunde daraus Chancen zu erwirken, denn der letzte Pass fand meist nicht den gewünschten Abnehmer, so dass in dieser Phase trotz der Überlegenheit die ganz dicken Chancen ausblieben.

So feierten die Platzherren nach 59 Minuten den ersten Abschluss, doch Lukas Loher war auf der Hut und konnten einen Käser-Schuss aus halbrechter Position im Nachfassen unter Kontrolle bringen.


Drei Minuten später hatte der Altenerdinger Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Als es im Mittelfeld zu einer unübersichtlichen Zweikampfsituation kam, wurde die Kugel überraschend in die Tiefe gespielt, so dass Takruri frei auf das Tor zulaufen konnte. Allerdings wurde er im Strafraum im letzten Moment noch von Martin Deutinger gestellt, so dass er nicht mehr zum Abschluss kam, und auch den im Zentrum freistehenden Bilalli nicht in Szene setzen konnte.

Drei Minuten später wurde es wieder auf der anderen Seite gefährlich. Als Daniel Schuler das Leder von der rechten Seite ins Zentrum schlug, wurde die Hereingabe zunächst von Freund und Feind verfehlt, so dass Fellermeier am langen Pfosten stehend aus kurzer Distanz zum Schuss kam, doch mit einem Reflex rettete Loher, ehe seine Vorderleute endgültig klären konnten.


Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und hatten 16 Minuten vor dem Ende den Ausgleich auf dem Schlappen. Diesmal kam Bilalli nach einem langen Ball von Marco Baumann vor dem aus seinem Tor kommenden Erden an das Leder und brachte es auch am WSV-Schlussmann vorbei. Zwar kam Takruri noch zum Abschuss, doch Deutinger war rechtzeitig zurückgeeilt und konnte den Schuss im letzten Moment noch blocken.

Nun häuften sich die Möglichkeiten der SpVgg und drei Minuten später hatte man großes Pech. Als Weiher einen hohen Ball nach innen schlug, missglückte zunächst der Kopfballversuch von Salomon Mwamba. Allerdings landete der Ball vom rechts freistehenden Bialli, der dann sofort abzog, doch der bereits geschlagene Erden hatte Glück, dass der Ball um Zentimeter am langen Eck vorbeiging.


In der 81. Minute konnte sich dann Takruri im Strafraum gegen Marius Orthuber durchsetzen und zog aus 13 Metern ab, doch Erden stand an der richtigen Stelle und wehrte ab.


Aber drei Zeigerumdrehungen weiter kamen die Gäste dann zum verdienten Ausgleichstreffer. Als Baumann einen verunglückten Abstoß von Loher aufnahm, schlug er das Leder weit nach vorne, wo Takruri und Bilalli nach vorne stürmten. Letztlich sicherte sich Bilalli die Kugel und obwohl er von Noah Baumann noch bedrängt wurde, kam er zum Abschluss und gegen den Flachschuss mit dem linken Fuß konnte Erden nichts mehr ausrichten.


Wenig später kam es zu verhängnisvollen Situation, bei der sich Rauch schwer verletzte und nach einer längeren Unterbrechung zeigte die Schiedsrichterin eine achtminütige Nachspielzeit an. Lange Zeit sah es danach aus, dass sich beide Lokalrivalen mit einem Remis trennen sollten, doch kurz vor dem Abpfiff sicherte sich der Aufsteiger doch noch den glücklichen Sieg, wobei der entscheidende Treffer durchaus vermeidbar gewesen wäre.

Als die Hausherren über die rechte Seite angriffen, konnte der Vorstoß zunächst abgewehrt werden. Allerdings wurde die Kugel dann noch einmal zu Florian Baumann gespielt, der eine scheinbar harmlose Flanke auf den kurzen Pfosten schlug. Als Bello zum Ball ging, schien die Gefahr gebannt zu sein, doch der Abwehrspieler verfehlte die Hereingabe und als die Hereingabe durch seine Beine ging, war auch der hinter ihm stehende Lukas Loher überrascht und musste den Ball, der ebenfalls durch seine Beine ging, zum entscheidenden Treffer passieren lassen.

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Herren 3: FC Hörgersdorf – SpVgg Altenerding 3:0

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Nobel Tesfamichael (46. Tobias Gräbe), 3. Simon Wolf, 4. Christian Schulz, 5. Rene Feuker, 6. Ben Schiwietz, 7. Yousef Takrouri (55. Nobel Tesfamichael / 72. Benedikt Klingbeil), 8. Daniel Brunner (24 . Yusuf Duman), 9. Tiago Cardante (61. Daniel Brunner), 10. Enis Memed (35. Patrick Emberger), 11. Adrian Felsner

Tore:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Im vierten Testspiel gab es für die dritte Mannschaft der SpVgg die erste Niederlage, denn im Auswärtsspiel beim Kreisklassenabsteiger FC Hörgersdorf zogen die Veilchen mit 0:3 den Kürzeren und die Niederlage war verdient, denn der Gastgeber war über weite Strecken des Spieles überlegen.

Vor allem fehlte es den Gäste in der Offensive an der nötigen Durchschlagskraft, so dass man vielversprechende Angriffe meist nicht zu Ende spielte und man beim letzten Pass oft die falschen Entscheidungen traf.

Die Partie begann für die Veilchen denkbar schlecht, denn schon nach sieben Minuten geriet man in Rückstand und diesem Gegentreffer ging ein fataler individueller Fehler voraus. Als man einen Angriff des FCH abgefangen hatte, kam Ben Schiwietz an die Kugel, übersah dann aber beim Rückpass zu Torhüter Maximilian Voichtleitner den Hörgersdorfer Angreifer Tizian Hopf.

Der Angreifer nahm das Geschenk dankend an und ließ Voichtleitner mit einem unhaltbaren Flachschuss ins linke Eck keine Abwehrchance.

Dieser Treffer zeigte bei den Veilchen Wirkung, so dass nur sieben Minuten später das 0:2 folgte. Bei einem Angriff der Platzherren bot sich mehrmals die Chance, das Leder entscheidend zu klären, doch man wollte die Situation spielerisch lösen, was sich in diesem Fall als die falsche Lösung erwies.

Denn man gab die Kugel wieder an die Hausherren ab und als dann ein Pass den rechts völlig freistehenden Daniel Schraufstetter erreichte, spielte der Flügelstürmer flach nach innen und fand den am langen Pfosten lauernden Titz, der schließlich wenig Mühe hatte, um zum 2:0 nachzulegen.

Nach 39 Minuten hofften die Veilchen dann auf den Anschlusstreffer. Als die Hörgersdorfer etwa 2 Meter vor dem eigenen Tor das Leder vertändelten, spielte Tiago Cardante die Kugel auf die rechte Seite zu Yousef Takrouri. Er ging noch einige Schritte nach vorne und legte dann auf den mitlaufenden Cardante ab, doch dessen 15 Meter-Schuss ging ca. einen Meter über das Gehäuse.

Dann waren aber wieder die Platzherren an der Reihe und kurz vor der Pause war es Voichtleitner zu verdanken, dass der Rückstand nicht weiter anwuchs. Nach einer Flanke von der linken Seite von Sebastian Deuschl konnte sich Schraufstetter im Kopfballduell gegen Simon Wolf durchsetzen, doch der Altenerdinger Schlussmann reagierte überragend und konnte den Kopfball mit einer starken Parade um den Pfosten drehen.

In der Halbzeit wurden die Fehler angesprochen und man wollte es nach Wiederbeginn deutlich besser machen, doch zunächst kamen die Altenerdinger etwas verträumt aus der Kabine, so dass Hörgersdorf in den ersten Minuten durchaus Chancen hatten, das Match vorzeitig zu entscheiden.

Schon nach wenige Sekunden brannte es lichterloh vor dem Kasten der SpVgg. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau wurde das Leder sofort in die Tiefe gespielt, so dass Simon Widl im Strafraum frei zum Schuss kam, aber erneut seinen Meister in Voichtleitner fand.


Allerdings brachte seine Vorderleute den Abpraller erneut nicht aus der Gefahrenzone. Als man das Leder dann wieder an den Gegner abgab, wurde der Ball sofort ins Zentrum gespielt, wo Schraufstetter dann aus kurzer Distanz völlig frei zum Abschuss kann. Doch der Torjäger ließ die Veilchen „am Leben“ und traf nur die Oberkante der Latte.

Nur eine Minute später bot sich dem FCH dann die nächste dicke Chance. Als Takouri bei einem langen Ball aus der eigenen Hälfte zu hoch stand, kam der hinter ihm einlaufende Widl an das Zuspiel. Er hatte nur noch Voichtleitner vor sich, der aber mit einer prächtigen Parade sein Team im Spiel hielt. Aber noch war die Gefahr nicht gebannt, denn Widl bot sich eine zweite Chance, verzweifelte aber erneut am SVA-Keeper, der auch den Flachschuss gekonnt meisterte.

Dann konnten sich die Gäste wieder etwas aus der Umklammerung lösen und nach 58 Minuten wäre man um ein Haar zum Anschlusstreffer gekommen. Als Schiwietz einen herrlichen Diagonalball auf Patrick Emberger spielte, hatte der Angreifer nur noch FCH-Schlussmann Michael Wagner vor sich, doch bei der Ballannahme sprang dem Mittelstürmer das Leder zu weit vom Fuß, so dass der Keeper das Leder problemlos aufnehmen konnte.

Besser machten es die Gastgeber nach 62 Minuten und kamen zum vorentscheidenden 3:0, wobei dieser Treffer durchaus vermeidbar gewesen wäre. Bei einem schönen Pass des Ex-Altenerdinger Thomas Schmittner beging der Altenerdinger Abwehrspieler Nobel Tesfamichael einen Stellungsfehler, denn Widl nutzte. Der Angreifer kam so frei vor dem Tor an das Zuspiel und diesmal ließ er Voichtleitner bei seinem Abschluss keine Chance.

Wenig später bot sich dann wieder eine vielversprechende Möglichkeit für die Veilchen. Nach einem mustergültigen langen Ball von Simon Wolf hinter die Abwehrkette, schien Emberger das Zuspiel zu erreichen. Allerdings verfehlte der Angreifer das Zuspiel, irritierte dabei aber Schlussmann Wagner, so dass auch das Spielgerät verpasste, doch letztlich konnte ein Abwehrspieler dann die Kugel aus der Gefahrenzone befördern, so dass diese durchaus vielversprechende Möglichkeit leider verpuffte.

In der Schlussphase ließen die Kräfte auf beiden Seiten merklich, was sicherlich der enormen Hitze geschuldet war. Zudem standen auf Altenerdinger Seite einige Akteure auf dem Platz, denn sowohl am Donners- als auch am Freitag bei den Testspielen der zweiten Mannschaft auf dem Feld standen, so dass auch die Körner fehlten, um nach vorne Akzente setzen zu können.

Jedoch ist positiv zu erwähnen, dass man sich nicht hängen ließ, sondern alles in die Waagschale warf, um den Favoriten Paroli bieten zu können. Letztlich erwiesen sich die Hausherren aber als das bessere Team, so dass der Erfolg des A-Klassisten in jedem Fall verdient war.

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