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D1-Junioren: FC SF Eitting – SpVgg Altenerding 0:2

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Verblühende Maisfelder, wolkenverhangener Himmel, fröstelnde Spielermütter und die komplett anwesende Kommune 13 – das waren die Rahmenbedingungen, mit denen die Wilde 13 beim heutigen Auswärtsspiel in Eitting konfrontiert wurde. Und es sollte ein Spiel der beiden großen Vs werden – “Verletzungssorgen und Veränderung“. So sah sich das Trainerteam Feuker/Felsner/Hulm erstmals mit gleich drei verletzungsbedingten Ausfällen konfrontiert: Weder Matheo Hulm noch Tobi Felsner und Andi Neumann sollten für dieses meisterschaftsentscheidende Spiel rechtzeitig fit werden. Und so startete das nächste Kapitel der Wilden 13 mit einigen Veränderungen: Timo Wegener ersetzte Tobi Felsner im Tor, Paul Schiwietz den erkrankten Andi Neumann auf dem linken Flügel und Noah Memed begann in der Sturmspitze. Nicht unerwähnt sollte auch bleiben, dass die nicht unwichtige Arbeit des Chronisten für dieses Spiel wieder vom Pullitzer- Preis verdächtigen Pit Kugler an Jochen Ebert zurückgegeben wurde.

Nach verhaltenen ersten fünf Minuten, begannen die jungen Veilchen sofort ihr gefürchtetes Kombinationsspiel aufzuziehen. Basierend auf der heute wieder sehr stark agierenden Abwehr um Muaaz Mohammed und Valentin Kugler rollte Angriff um Angriff auf das Eittinger Tor. In Minute 5 sollte sich dann auch für Noah Memed nach Pass von Michael Melissourgos bereits die erste Torchance ergeben, die aber unglücklich vergeben wurde. Nur drei Zeigerumdrehungen später eröffnete sich dann dem gleichen Spieler nach Pass von Emil Fernandez Jackisch eine Riesenchance, die der talentierte Linksfuß jedoch nicht nutzen konnte. Und nur drei Minuten später stand wieder Noah Memed im Mittelpunkt, aber sein guter Pass konnte von Marco Ebert nicht verwertet werden. Auch ein weiterer Abschluss von Marco Ebert nach der anschließenden Ecke brachte nichts ein. Und sollte es ein Geistesblitz des Kapitäns Michael Melissourgos sein, der die Führung einleitete: Nach einer Direktkombination mit Offensivwirbelwind Emil Fernandez Jackisch wurde Marco Ebert freigespielt, der den Ball gerade noch so ins Tor murmeln konnte. Im Anschluss folgte eine Phase gefälligen Passspiels mit hohen Ballbesitzquoten, aber wenigen Torabschlüssen. Und in Minute 21 sollte auch Eitting zu einem ersten Torabschluss kommen, der vom sehr souverän aufspielenden Timo Wegener jedoch entschärft werden konnte. Danach wieder Einbahnstraßenfußball und Chancen durch Paul Schiwietz nach einer weiteren Traumkombination über Marco Ebert und Emil Fernandez, durch einen Fernschuss von Michi Melissourgos und nach einer raffiniert getretenen Ecke von Philipp Feuker, Standardspezialist und wieder sehr umsichtig agierender Sechser vor der Abwehr. Nach dem auch Emil Fernandez eine Riesenchance nach Traumpass von Marco Ebert vergeben hatte, wurden die Seiten mit einem hochverdienten, wenn auch sehr schmeichelhaften 1:0 gewechselt.

Und so kamen die Spielerväter der Kommune 13 zu einem heiteren Pausenplausch zusammen (heute vorwiegend bei heißem Kaffee) und zogen ein durchwegs positives Halbzeitfazit. Einzig Peter Kugler, Torjäger der Herren III der Spielvereinigung Altenerding, selbst Siebter in der Torschützenliste der B-Klasse wies – nicht zu Unrecht – auf die mangelnde Chancenverwertung hin.

Nach der Pause rieb sich die Fanschar der SpVgg die Augen. Vorbei das gefällige Offensivspiel, hinfällig das aggressive Gegenpressing und perdu das überlegene Passspiel. Dem aufopferungsvoll kämpfenden Gegner aus Eitting sollte es die nächste Viertelstunde gelingen, das Spiel zu dominieren und stärker in die Hälfte der jungen Veilchen zu verlagern. Zwar führte die optische Überlegenheit vorerst nur zu einigen Halbchancen, die Dominanz der ersten Halbzeit war jedoch dahin. Und so kam der FC Eiiting in der 42. Minute zu einer Riesenchance zum Ausgleich, ein Rechtsschuss konnte jedoch durch den sehr starken Timo Wegener abgewehrt werden. Erst danach sollte sich die Wilde 13 wieder ein Übergewicht erarbeiten. Chancen durch Emil Fernandez Jackisch, Noah Memed (nach Direktkombination über Marco Ebert und Paul Schiwietz) und wieder Fernandez Jackisch wurden nicht genutzt. Und so war es in der 57. Minute dem wieder vorbildlich agierenden Kapitän Michael Melissourgos vorbehalten, mit einem eiskalt verwandelten Handelfmeter das Spiel zu entscheiden.

Mit jetzt 19 Punkten fehlt der Spielvereinigung nur noch ein Punkt zur sicheren Herbstmeisterschaft. Das Trainerteam zog dennoch ein gemischtes Fazit: „Leider folgte einer überragenden Halbzeit auf Bezirksoberliganiveau eine schwache zweite Halbzeit, in der wir bestenfalls auf gehobenen Kreisklassenniveau agiert haben.“ Nächste Woche steht für die jungen Talente mit dem Spiel gegen den FC Bayern auf deren Campus ein nächstes Highlight bevor.

B2-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Herzogstadt 1:2

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Eine knappe 1:2-Heimniederlage gab es für die B2-Junioren der SpVgg im Derby gegen den FC Herzogstadt und die Pleite war einer sehr schwachen Chancenverwertung geschuldet, denn man ließ im zweiten Durchgang viele gute Chancen liegen, so dass der FCH das bessere für sich beanspruchte. Die Veilchen hatten schon den besseren Start und wären bereits nach wenigen Minuten in Front gegangen, doch bei einem schönen hohen Schuss war der Erdinger Keeper zur Stelle und konnte die frühe Führung des Lokalrivalen glänzend verhindern. In der 10. Minute hoffte der Altenerdinger Anhang dann abermals auf zählbaren Erfolg. Als Enes Cosickic einen tückischen Freistoßaufsetzer auf das Tor des FCH abgab, musste der Schlussmann die Kugel nach vorne abklatschen lassen und als Renas Senyoldas zum Nachschuss kam, schien die Führung perfekt, doch leider verfehlte er das Ziel. Zwei Minuten später setzten die Gäste dann ein Ausrufezeichen vor dem Altenerdinger Tor. Als sich ein Angreifer auf der rechten Seite in den Strafraum gedribbelt hatte, kam er zum Abschluss, doch auch sein Visier war nicht richtig eingestellt, so dass der Ball knapp am langen Eck vorbeiging. Zwei Minuten weiter waren dann wieder die Hausherren am Zug und als Leon Kressierer aus 25 Metern abzog, raufte man sich die Haare, denn der sehenswerte Schuss krachte nur an den Pfosten. Nach 17 Minuten kam Herzogstadt dann zu überraschenden und auch etwas schmeichelhaften Führungstreffer. Als der Altenerdinger Armen Karupovic beim Abwehrversuch über das Leder schlug, kam ein hinter ihm stehender Gästespieler an die Kugel  und ließ Torhüter Daniel Drznjak mit einem unhaltbaren Schuss erstmals das Nachsehen. Anschließend gab es ein ausgeglichenes Spiel, in dem die besseren Chancen weiterhin auf Seiten der SpVgg lagen, doch kurz nach dem Rückstand wurde es für die Veilchen nochmals gefährlich, denn nach einem Angriff über die rechte Seite kam ein FCH-Akteur im Strafraum zum Abschluss, doch Drznjak reagierten im Tor hervorragend und konnte das Leder gekonnt über die Latte lenken. Aber wenig später kamen die Gastgeber dann doch zum Ausgleich. Als sich Cosickic über die linke Seite in den Strafraum durchtankte, kam er im Duell gegen seinen Gegenspieler im Strafraum zu Fall, so dass der Referee sofort auf den Punkt zeigte. Der Gefoulte schritt selbst zur Exekution und schoss das Spielgerät punktgenau ins linke Eck, so dass der Erdinger Keeper nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit hatte, und es mit einem Remis in die Pause ging. Nach Wiederbeginn schien es so, als könne die SpVgg das Match auf ihre Seite ziehen, dann man hatte mehr vom Spiel, doch im letzten Drittel fehlte oftmals die erforderliche Genauigkeit, um entscheidend zum Abschuss zu kommen. So auch in der 47. Minute als eine schöner Diagonalball beim links freistehenden Kronthaler landete. Als er den Ball in Richtung Tor mitnehmen wollte, legte er sich die Kugel aber einen Tick zu weite vor, so dass der Erdinger Keeper vor ihm an das Leder kam. Zehn Minuten später drohte dann aber der Rückstand, doch Drznjak war zur Stelle und konnte einen scharfen Schuss auf sein Tor sicher parieren. Drei Minuten später reichten aber seine Fangkünste nicht mehr aus, um einen erneuten Rückstand verhindern zu können. Als seine Vorderleute das Leder verloren, startete der FCH einen schönen Konter und als schließlich ein Angreifer auf der linken Seite zum Abschuss kam, landete der abschließende Schuss unhaltbar in den Maschen. Aber die Gastgeber gaben sich noch nicht geschlagen neun Minuten vor dem Ende war man dem Ausgleich wieder sehr nahe, doch ein 25-Meter-Freistoß von Cosickic strich knapp über das rechte Eck hinweg. Zwei Minuten später versuchte dann Kronthaler bei einem Freistoß aus guter Distanz sein Glück, doch auch er zielte etwas zu ungenau und schoss links am Kasten vorbei. Nachdem sich die Erdinger in der Schlussphase immer wieder Foulspiele im tornahen Raum leisteten, gab es für die SpVgg mehrfach Freistöße aus aussichtsreichen Positionen, die aber nicht zu zählbarem Erfolg führten. So auch in der 76. Minute als sich Kronthaler erneut die Kugel zurechtlegte, aber auch diesmal das Leder nicht im Netz unterbrachte. Auch die letzte Chance lag noch einmal auf Seiten der SpVgg. Renas Senyoldas versuchte noch einmal alles und tankte sich entschlossen in den Strafraum durch, doch sein Schuss aus acht Metern aus halbrechter Position konnte vom Erdinger Torhüter pariert werden, so dass die Gastgeber die äußerst unglückliche Niederlage nicht mehr verhindern konnten.

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E3-Junioren: SV Buch am Buchrain – SpVgg Altenerding 0:4

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Am Freitag trafen die Jungs der E3-Junioren in ihrem letzten Spiel auf den Tabellenzweiten SV Buch. Mit einem Sieg konnten sich die Veilchen den zweiten Platz in der Gruppe 6 sichern. Die Jungs haben sich in dieser Saison als Team gut zusammengefunden und boten den Zuschauern immer wieder unterhaltsame Spiele. Pünktlich wurde das erste Viertel angepfiffen. Beide Mannschaften versuchten schnell ins Spiel zu kommen, wobei dies den SVA-Jungs besser gelang. Die Abwehr der Altenerdinger, bestehend aus Leo Moreira Wolf und Toni Reising, funktionierte hervorragend, so dass sich die Offensive des ersten Viertels, Batuhan Ökebas rechts, Matteo Katic in der Mitte, Simeon Piehler links und Tim Pösl im Sturm, entsprechend einstellen konnte und ihr Angriffsspiel von Angriff zu Angriff verstärkte. Leider blieben den Veilchen einige Torchancen verwehrt, sei es durch die gute Abwehrarbeit des Gegners oder durch die Wahl des hohen statt flachen Abschlusses. Die gegnerischen Angriffe wurden geschickt abgefangen oder von Torhüter Julius Baumbach souverän entschärft. In der fünften Minute trat Simeon Piehler eine Ecke, die er vor das Tor in den gegnerischen Strafraum schlug und die vom gegnerischen Verteidiger unglücklich abgefälscht und unhaltbar über den Torwart ins Netz katapultiert wurde. Weitere fünf Minuten weiter drückten die SVA-Junioren vehement auf das gegnerische Tor, bis in der 11. Minute Tim Pösl durch einen Steilpass perfekt bedient wurde. Allein auf das gegnerische Tor zulaufend, zielte er zu genau und traf nur den rechten Außenpfosten. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts erkämpfte sich Piehler erneut den Ball in der eigenen Hälfte und bediente Pösl mit einem Steilpass, der leider sofort von drei gegnerischen Spielern bearbeitet wurde und letztendlich am Torwart des SV Buch scheiterte. Im zweiten Viertel stellte der Trainer Tristan Dominic, Xavi Hermann und Levi Stigloher auf das Feld und Tobi Walter ins Tor, und das Quartett fügte sich gut in das Spiel ein. In der 19. Spielminute bediente Hermann nach einem gelungenen Tackling auf Strafraumhöhe Dominic, der entschlossen abschloss, aber leider am Torwart scheiterte. Die Altenerdinger hatten das Spiel gut im Griff und die wenigen Angriffe des Gegners, die in die Altenerdinger Hälfte kamen, wurden von Stigloher und Reising hervorragend vereitelt. Im Laufe des zweiten Viertels wurde klar, dass dies das beste Spiel der Saison werden sollte. Die Laufbereitschaft und das Zusammenspiel wurden zum eigenen Vorteil genutzt, so dass Trainer und Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Der anfängliche kindliche Eigensinn wurde durch gekonntes Fußballspielen in den Hintergrund gedrängt. Für die letzten fünf Minuten des zweiten Viertels wurde Hermann durch den pausierenden Moreira Wolf ersetzt, der auf der rechten Seite noch einmal für Furore sorgte. In den letzten zwei Minuten kamen die Gegner noch einmal gefährlich vor das Altenerdinger Tor. Doch Walter hielt seinen Kasten kompromisslos sauber und parierte den gezielten Schuss des gegnerischen Stürmers mit einem tadellosen Reflex. In der Schlussminute kam es zu einem kuriosen, nicht nachvollziehbaren Handspiel, das mit einem Neunmeter geahndet werden sollte. Der erste Strafstoß wurde zurückgepfiffen, da nicht alle Spieler den Strafraum verlassen hatten, was den Veilchen in die Karten spielte, denn den zweiten perfekt geschossenen Versuch vereitelte Walter überragend. Auch der letzte gut getretene Eckball brachte nichts ein und so ging es mit einem 0:1 in die Halbzeitpause. Der zweite Durchgang wurde wieder von der Mannschaft des ersten Viertels bestritten, damit sich die Jungs des zweiten Viertels für den finale Spielabschnitt erholen konnten. Die Veilchen und die Jungs aus Buch lieferten sich einen tollen Kampf, der in der 33. Minute mit dem 0:2 durch Ökebas gekrönt wurde. Er hatte sich den Ball am gegnerischen Strafraum hervorragend erkämpft und schoss die Pille gekonnt ins rechte kurze Eck. Matteo Katic rückte nun immer mehr in den Mittelpunkt und bediente Pösl und Piehler immer wieder mit hervorragenden Pässen, die leider an der Abwehr und am Torwart scheiterten. In der 35. Minute erkämpfte sich Piehler im Mittelfeld den Ball, setzte immer wieder nach und dribbelte sich durch die gegnerische Abwehr, so dass er den Ball aus kurzer Distanz unter dem Torwart hindurch zum 0:3 einschieben konnte. Immer wieder versuchten die Gastgeber das Spiel zu drehen, was die Veilchen aber konsequent verhinderten und den besseren Fußball spielten. In der 40. Minute kam Buch jedoch gefährlich vor das Altenerdinger Tor, aber sie hatten ihre Rechnung nicht mit Torwart Julius Baumbach gemacht, der zwei hundertprozentige Chancen mit seinen Reflexen gut vereitelte. Wiederum bekam Piehler einen tollen Pass über links, den er leider nur ans Aluminium schoss und es beim 0:3 blieb. In der 43. Spielminute bekam Pösl, der heute immer wieder durch gute Dribblings und starke Laufwege auf sich aufmerksam machte, den Ball. Der Angreifer legte sich den Ball hervorragend vor und hatte das 0:4 auf dem Fuß, scheiterte aber zunächst am Torwart Als er jedoch den Ball genau vor die Füße von Piehler spielte, fackelte der Torjäger nicht lange und schoss ohne zu Zögern in die Maschen.  Toni Resing, der in der Schlussminute des dritten Viertels den Gegner am eigenen Strafraum mehr als überrumpelte, tankte sich nach zwei perfekten Dribblings durch und mit zwei guten Pässen war man wieder im gegnerischen Strafraum, konnte aber keinen weiteren zählbaren Erfolg für sich verbuchen. Im letzten Viertel nahmen die Veilchen etwas Druck aus dem Spiel und hielten Buch durch gute Defensivarbeit immer wieder in Schach. Die zwei Versuche des Gegners zu verkürzen, wurden immer wieder von Baumbach entschärft. Die Jungs haben ihr Spiel im letzten Viertel mehr als gut verstanden, denn sie dominierten das letzte Viertel und machten so den 0:4 Sieg gegen den Tabellenzweiten perfekt. Besonders hervorzuheben ist die Defensivleistung von Reising und Stigloher, die dem Gegner in der Schlussphase kaum Hoffnung auf einen Treffer ließen. Mit dem letzten gewonnenen Spiel sicherten sich die Jungs souverän den zweiten Platz in der Gruppe 6 und mussten nur dem TSV St. Wolfgang den Vortritt lassen.

B1-Junioren: (SG) Massenhausen/Pulling/Neufahrn – SpVgg Altenerding 1:1

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Ein hartes Stück Arbeit mussten die U17-Junioren der SpVgg Altenerding beim 1:1 im Spitzenspiel der Quali KL Süd gegen die SG Massenhausen/Pulling/Neufahrn verrichten. Am Ende durften sich die Veilchen über den Auswärtspunkt freuen, der ihnen weiterhin Platz 1 in der Vorrundentabelle beschert und bei 6 Punkten Vorsprung auf einen Nicht-BOL-Qualiplatz bei zwei verbleibenden Partien wohl zur Aufstiegsrunde in die BOL verhalf. 

Die Gäste starteten dabei alles andere als gut in die Partie. Der Tabellenzweite aus dem Landkreis Freising zeigte vom Anpfiff an hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft sowie ein sehr aggressives Angriffspressing, sodass die Spielvereinigung kaum Bälle für sich behaupten konnte oder gar zu einem geordneten Spielaufbau kam. Dennoch zeigte sich die beste Defensive der Liga in der Anfangsviertelstunde sehr stabil, sodass kaum nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten zu verzeichnen waren. 

Dann aber die Gäste gleich mehrfach im Glück. Zunächst spielte Kilian Burgholzer einem gegnerischen Angreifer das Leder in aussichtsreicher Position direkt in den Fuß, die anschließende Flanke köpfte der SG Angreifer aber dann zu unplatziert, sodass Altenerdings Torwart den Ball parieren konnte. Nach einer halben Stunde hatten die Gästefans den Torschrei auf den Lippen als Burgholzer einen Distanzschuss nur nach vorne prallen lassen konnte und Toptorjäger Andreas Dietel völlig alleinestehend das Leder am Fünfmeterraum vor die Füße bekam, doch der SG Knipser schien derart überrascht, dass er den hechtenden SpVgg Keeper anschoss. Sieben Minuten später dann erneut riesiges Glück für die Gäste: Gleich drei Mal schien der Weg des Balles nach einem Gewühl im Strafraum den Weg ins Altenerdinger Tor zu finden, doch jedes Mal bekam ein Altenerdinger Verteidiger noch ein Körperteil dazwischen, zuletzt war es dann Risto Garbrecht, der mit einer entschlossenen Grätsche den Ball von der Linie kratzte. Altenerding in dieser Phase völlig chancenlos ohne geordnete Entlastung nach vorne. Kurz vor der Halbzeit dann doch noch der Führungstreffer für die Hausherren. Nachdem die Veilchen erneut einen unnötigen Ballverlust im Mittelfeld leisteten, konnte Thomas Buttstedt die Überzahlsituation für die Gäste nur noch mit einem Foul etwa 35 Meter vor dem eigenen Gehäuse unterbinden. Der anschließende Freistoß aus halbrechter Position fand dann einen völlig freistehenden Aristotelis Stefanidis, der keine Mühe hatte den Ball aus 5 Metern über die Linie zu drücken.

Die Halbzeitführung der Gastgeber daher völlig in Ordnung, Altenerding hätte sich zum Seitenwechsel nicht über einen höheren Rückstand beschweren dürfen.

Kurz nach dem Seitenwechsel dann fast die identische Situation, wie beim 1:0. Erneut war es ein Freistoß aus dem Halbfeld, bei dem die Veilchen Abwehr nicht gut aussah und einen Gegner völlig frei zum Kopfball kommen ließ. Zum Glück für die ganz in lila gekleideten Gäste blieb der zu hoch angesetzte Kopfball aber ohne Folgen. Trotz der Großchance für die Hausherren war die Partie nach einigen Umstellungen zur Halbzeit nun deutlich offener, da die Kräfte auf Seiten der Gastgeber langsam zu schwinden schienen und die Gäste nun deutlich mehr Aktionen für sich entscheiden konnten. In der 63. Spielminute sorgte dann eine Willensleistung von Risto Garbrecht für die erste Riesenchance auf Altenerdinger Seite. Nach eigenem Ballgewinn sprintete der athletische Abwehrhüne über das gesamte Feld und konnte erst innerhalb des Strafraums unfair gestoppt werden. Die Verantwortung übernahm einmal mehr Lukas Kulterer, der den Ball mit etwas Glück unter den ins linke Torwarteck springenden SG Torwart zum viel umjubelten 1:1 Ausgleich in die Maschen setzte. Nun drohte die Partie aus Sicht der Gastgeber sogar zu kippen. Altenerding hatte der Treffer neues Leben eingehaucht und man schien die Lauf- und Einsatzbereitschaft, die man über lange Strecken vermissen hatte lassen, gefunden zu haben, sodass die Gastgeber nun kaum mehr geordnete Angriffe zustande bekamen. 

Am Ende blieb es in dieser hochintensiv geführten Partie beim 1:1, mit dem beide Teams gut leben können. Für die Veilchen ein Punktgewinn, für die SG Massenhausen/Pulling/Neufahrn die Erkenntnis, dass in diesem Spiel mehr als nur ein Unentschieden drin gewesen wäre. Altenerding bleibt somit als einziges Team nach 7 Spieltagen ungeschlagen mit den wenigsten Gegentoren an der Tabellenspitze und kann mit einem Sieg gegen Tabellenschlusslicht Moosinning/Eichenried am kommenden Sonntag endgültig die BOL Quali klarmachen und hat im Erfolgsfalle eine gute Position auf die Herbstmeisterschaft.

 

C3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) TSV Grüntegernbach 6:1

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Hochspannung versprach das letzte Spiel der C-Junioren, die am Samstagvormittag als Tabellenzweiter den punktgleichen Verfolger (SG) TSV Grüntegernbach empfingen und der Sieger winkte der aufstiegsberechtigte zweite Rang in der Abschlusstabelle. Letztlich hielt die Spannung nur in der Anfangsphase, denn die Veilchen waren von Beginn an tonangebend, so dass der klare 6:1-Erfolg letzten Endes eher den Gästen schmeichelte. Die Heidler-/Hirsch-Elf legte entschlossen los und schon nach drei Minuten glückte der erste zählbare Erfolg. Nach einem Pass auf die rechte Seite drang Simon Faust in den Strafraum ein. Zunächst wehrte der SG-Keeper dessen Schuss noch ab, konnte jedoch den Ball nur nach vorne abklatschten. Faust setzte entschlossen nach und brachte im Fallen das Leder trotz Bedrängnis seines Gegenspielers doch noch in den Maschen unter. In der zehnten Minute hätte sich der Torjäger fast ein zweites Male in die Torschützenliste eingetragen, denn diesmal eilte er von der anderen Seite allein auf das Gehäuse zu, doch beim Abschluss fand er seinen Meister im Keeper der Gäste. Sieben Minuten später konnten die Hausherren aber dann doch den zweiten Treffer nachlegen. Als ein Ball in die Tiefe gespielt wurde, geriet der Pass etwas zu lang, so dass der Torhüter an den Ball kam. Als er den auf sich zulaufenden Faust mit einem Haken aussteigen ließ, schien die Gefahr gebannt, doch sein Pass nach Außen landete bei Sebastian Reiner, der die Chance eiskalt nutzte, und das Spielgerät zum 2:0 ins lange Eck setzte. Zwei Zeigerumdrehungen weiter bot sich Faust nach einem weiteren Pass in die Spitze schon frühzeitig die Möglichkeit zur Vorentscheidung, doch der Torhüter, der mit einer Fußabwehr retten konnte, hielt sein Team zu diesem Zeitpunkt noch im Spiel. Auch die nächste Chance hatte der Altenerdinger Angreifer. Diesmal kam er nach einem Pass von Reiner im Strafaum aus halbrechter Position zum Schuss, hatte aber sein Visier nicht exakt genau eingestellt, so dass der Ball nur im Außennetz landete. Aber nach 26 Minuten kamen die Veilchen dann doch zum dritten Treffer. Diesmal zog Faust von der linken Seite in den Strafraum und setzte sich gegen zwei Abwehrspieler der Gäste durch. Der zweite Verteidiger konnte ihn dann bei einer Grätsche nur noch unfair von den Beinen holen, so dass der gut leitende Referee sofort konsequent auf Elfmeter entschied, den Lev Usatenko sicher im Netz unterbrachte. Wenig später später hätte sich der erfolgreiche Elfmeterschütze fast wieder in die Torschützenliste eingetragen. Als er bei einem sehenswerten Sololauf gleich von mehreren Abwehrspielern nicht gestoppt werden konnte, kam er im Strafraum zum Schuss, doch mit einer starken Parade drehte der Torhüter den Ball um den Pfosten. Kurz vor dem Seitenwechsel klingelte es dann nochmals im Tor der Gäste. Zunächst scheiterte der quirlige Faust zum wiederholten Male in sehr guter Position am gut reagierenden Keeper. Allerdings setzte er dann entschlossen nach, kämpfte sich den Ball zurück und spielte dann uneigennützig nach innen, wo Usatenko für den 4:0-Halbzeitstand sorgte. Zwei Minuten nach Wiederbeginn bot sich dem Stürmer die nächste Chance Nach einem Pass nach vorne war es schon am Torhüter vorbei, wurde dann aber etwas zu weit abgedrängt, so dass ein Verteidiger seinen Schuss aus spitzem Winkel gerade noch vor der Torlinie entschärfen konnte. Im Anschluss daran nahm das Trainerteam einige Wechsel vor, so dass der Spielfluss etwas ins Stocken und Grüntegernbach dann zur ersten Chance. Allerdings zeigte sich Schussmann Reischl hellwach und konnt einen Schuss von der Strafraumgrenze mit einer Hand noch zur Ecke abwehren. Dann waren wieder die Gastgeber an der Reihe und als Til Jandl von der linken Seite auf das Tor lief, hatte er den nächsten Treffer vor Augen, doch sein sehenswerter Heber über den Torhüter hinweg, war einen Tick zu hoch, und landete nur auf dem Tordach. Unmittelbar darauf hatte der Altenerdinger Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen, doch bei einem Schuss Jason Ocansey stand ein Verteidiger der Gäste goldrichtig und konnte auf der Torlinie retten. Nun gab es wieder Chancen im Minutentakt und als Toprak Karaagac nach Pass von Jandl frei zum Abschluss kam, zielte er etwas zu ungenau, so dass der Ball knapp am langen Eck vorbeiging. 16 Minuten vor dem Ende glückte dem Gast dann der Anschlusstreffer. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde das Leder an die Strfraumgrenze zurückgelegt, wo ein SG-Akteur sofort abzog. Er hatte hier noch etwas Glück, dass er den Ball nicht richtig traf, so dass sich die Kugel via Bogenlampe über den etwas zu weit vor seinem Tor platzierten Reischl zum 1:4 in die Maschen senkte. Aber die Gastgeber zeigten sich davon wenig beeindruckt und stellten postwendend wieder den alten Abstand. Zunächst zielte Reiner etwas zu genau und traf nur den Pfosten. Allerdings landete der Abpraller bei Til Jandl, die dann mit einem fulminanten Schuss unter die Latte auf 5:1 erhöhte. Aber noch war der Spielfreunde nicht zum Erlegen gekommen, denn man spielte weiterhin mutig nach vorne, so dass man kurz vor dem Schlusspfiff noch das halbe Dutzend vollmachte. Diesmal zog Reiner von der linken Seite in die Mitte, so dass wie kurz zuvor fast an der identischen Stelle zum Abschluss kam. Doch zwischenzeitlich hatte er sein Visier nachjustiert, so dass das Leder flach im Eck einschlug. Wenig später ertönte der Schlusspfiff und die Gastgeber freuten sich über einen selbst in dieser Höhe verdienten Sieg und feierten den überaus erfolgreichen Saisonabschluss.

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D2-Junioren: SpVgg Altenerding – JFG Sempt Erding II 11:0

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Ab abschließenden Spieltag setzten die D2-Junioren der SpVgg noch einmal ein dickes Ausrufezeichen, denn im Derby gegen die JFG Sempt Erding II gab es für die Veilchen einen 11:0-Kanteriseg, so dass man die Saison ohne jeglichen Punktverlust auf dem ersten Rang abschloss. Dieser Erfolg führt dazu, dass man im Frühjahr in der Kreisliga aktiv ist und die Herbstrunde hat gezeigt, dass diese Spielklasse für Dasch-/Kapsner-Schützlinge wohl die richtige Runde ist, denn man erreichte in sieben Spielen die Maximalpunktzahl von 21 Zähler und auch das Torverhältnis von 45:1 verdeutlicht die Überlegenheit der Altenerdinger Nachwuchskicker. Trotz der bereits feststehenden Meisterschaft startete man mit absoluter Konzentration in das prestigeträchtige Derby, das für die Veilchen nach Wunsch begann, denn schon nach zwei Minuten glückte durch Alexander Montag der Führungstreffer. Auch in der Folgezeit blieben die Hausherren am Drücker. Zunächst ließ man einige gute Chancen liegen, doch nach 12 Minuten war es Torjäger Leó Dasch vorbehalten, die Führung auf 2:0 ausbauen. Fünf Minuten später war es erneut Dasch, der bereits vor der Pause mit dem dritten Treffer für die Vorentscheidung sorgte. Dieser Spielstand hatte auch noch zur Pause Bestand und das Ergebnis schmeichelte den Gästen, denn wären die Gastgeber bei der Chancenverwertung noch effektiver gewesen, dann hätte der Vorsprung schon zur Pause deutlich höher sein können. Dies schien auch die Trainer Matthias Dasch und Andreas Kapsner, der in seiner aktiven Zeit ein Vollblutstürmer war, auch bei der Pausenansprache bemängelt zu habe, denn fortan zeigten man sich vor dem Erdinger Tor wesentlich konzentrierter, so dass für die Gäste in den zweiten dreißig Minuten eine wahre Trefferflut hereinbrach. Schon fünf Minuten nach Wiederbeginn klingelte es erstmals im Kasten der JFG, denn ein Schuss von Pablo Ahlschläger schlug unhaltbar hinter dem Torhüter ein. Nur drei Minuten später legte Alexander Montag mit seinem zweiten Treffer nach, ehe dann wieder Ahlschläger an der Reihe war und schon nach 41 Minuten das halbe Dutzend vollmachte. Unmittelbar nach Wiederanstoß der Gäste schnappten sich die Hausherren schon wieder das Leder und mit hohem Tempo ging es wieder in die andere Richtung, wo Montag dann den Angriff schon wieder erfolgreich abschließen konnte. Die Gäste konnte sich kaum aus der Umklammerung lösen und liefen dem Geschehen während der gesamten Spielzeit nur hinterher, so dass weitere Tore der Veilchen die logische Konsequenz waren. Elf Minuten vor dem Ende war es dann Ludwig Woitzik vorbehalten auf 8:0 zu stellen und der Abwehrspieler scheint nun immer mehr Gefallen in der Offensive zu finden, denn schon in den letzten Spielen zeigte er seine Abschlussstärke und war zuletzt immer wieder unter den Torschützen zu finden. Dem wollte auch Emilio Pomaroli nicht nachstehen und nur zwei Minuten später schraubte er das Ergebnis auf 9:0 nach oben. Nun entstand bei den Gastgebern eine neue Motivation, denn man strebte in den letzten Minuten natürlich einen zweistelligen Erfolg an, den man vier Minuten vor dem Ende dann auch realisieren konnte und es war Lukas Ramm vorbehalten, auf 10:0 zu erhöhen. Doch nach war das Ende der Fahnenstange nicht erreicht und zwei Minuten vor dem Abpfiff einer absolut einseitigen Partie fiel noch ein weiterer Treffer zum 11:0, für den sich die Gäste mit einem unglücklichen Eigentor selbst verantwortlich zeigten. Als wenig später der Abpfiff des Derbys ertönte, gab es auf Seiten der SpVgg einen ausgelassenen Jubel, während die Gäste mit hängenden Köpfen sichtlich demoralisiert vom Platz schlichen. Die Gastgeber blicken auf eine sehr erfolgreiche Runde zurück und haben mit überragenden Leistungen voll und ganz überzeugt, so dass man sich nun zunächst auf die Hallensaison und dann auf die steigenden Anforderungen in der Kreisliga freut. Herzlichen Glückwunsch an das erfolgreiche Team und das Trainertandem Matthias Dasch und Andreas Kapsner.

E4-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Eitting II 3:3

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Einen scheinbar sicheren 3:0-Vorsprung gaben die E4-Junioren der SpVgg im Heimspiel gegen die Sportfreunde aus Eitting aus der Hand, so dass man sich letzten Endes mit einem 3:3-Remis begnügen musste. Die Gastgeber begannen engagiert und von Beginn an rollte das Leder, in der Anfangsphase fast ausschließlich, nur in eine Richtung und die Eittinger Abwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Angriffswelle der Gastgeber zu stoppen. Doch nach sechs Minuten belohnten sich die Veilchen für das Engagement und Jermaine Ocansey fasst sich ein Herz, zog von der Strafraumgrenze ab und traf zur verdienten 1:0-Führung in die Maschen. Auch nach diesem Tor ließen die Gastgeber nicht locker und man wollte mit aller Macht frühzeitig den nächsten Treffer nachlegen. Fünf Minuten später hatte man schon wieder den Torschrei auf den Lippen, doch Simon Döwich, dessen Schuss noch abgefälscht wurde, hatte Pech, dass der Ball knapp am Tor vorbeiging. Nach zwölf Minuten tauchten die Eittinger erstmals vor dem Tor der SpVgg auf, doch ein Schuss sorgte für wenig Gefahr und konnte von Schlussmann Matteo Di Loreto sicher pariert werden. Im Gegenzug musste dann sein Gegenüber erneut hinter sich greifen. Als die Eittinger im Strafraum nicht klären konnte, kam Simeon Piehler aus dem Gewühl heraus zum Abschuss und traf unhaltbar zum 2:0 ins Eck und sorgte für eine beruhigende Führung nach dem ersten Viertel. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Altenerding klar tonangebend und schon nach drei Minuten hoffte man auf den dritten Treffer, doch Dominik Bendl scheiterte unglücklich am Pfosten. Aber als der Ball dann zurück ins Feld sprang, war Francesco Barbatano zur Stelle und erhöhte früh auf 3:0, so dass die Geschichte schon frühzeitig klar schien. In den folgenden Minuten verpassten die Gastgeber dann die Vorentscheidung, wobei hier auch Pech im Spiel war. Zunächst ging ein Schuss von Barbatano um Haaresbreite am Ziel vorbei und unmittelbar darauf, scheiterte Bendl zum zweiten Male am Alu des Eittinger Tores. Dann kamen die Eittinger wieder zu einem Entlastungsangriff, der mit einem Schuss, der knapp neben dem Altenerdinger Tor landete, endete. Aber eine Minute vor dem Ende des zweiten Viertels kam Eitting tatsächlich zum ersten Treffer. Bei einer Ecke legte sich der Gästespieler das Leder vor und verkürzte mit einem Schuss ins kurze Eck auf 1:3. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber aber trotzdem hochverdient mit 3:1 in Führung und schienen einem sicheren Sieg entgegenzustreben. Doch weit gefehlt, denn mit Beginn des dritten Viertels zeigte sich Eitting deutlich verbessert und konnte die Partie nun ausgeglichen gestalten. Dies sollte schon nach zwei Minuten mit dem Anschlusstreffer belohnt werden. Nach einem Foul verhängte der sehr gut leitende Referee David Mückel ca. 16 Meter vor dem Tor einen Freistoß gegen die Gastgeber. Ein Eittinger Schütze legte sich die Kugel zurecht und obwohl Keeper Di Loreto mit den Fingerspitzen noch am Ball war, konnte er den Einschlag nicht mehr verhindern. Die Gastgeber zeigten sich von diesem Gegentreffer aber wenig beeindruckt und kam dann wieder zu guten Chancen, aber Barabtano, der bei zwei Abschlüssen das Tor knapp verfehlte, sowie wie Ocansey, dessen Schuss zu wenig Fahrt hatte, versäumten es, den alten Abstand wieder herzustellen.  Kurz vor dem Ende des vorletzten Viertels kam dann Eitting wieder gefährlich vor das Tor er Veilchen, doch der Schuss ging knapp vorbei, so dass man mit einer knappen Führung der Gastgeber in den letzten Spielabschnitt ging. Nach Wiederbeginn setzten die Gastgeber alles daran, um zur Vorentscheidung zu kommen. Zweimal kam Ocansey zu gefährlichen Abschlüssen, doch der vierte und wohl entscheidende Treffer wollte einfach nicht gelingen, denn weitere vielversprechende Möglichkeiten brachten keinen zählbaren Erfolg. Und so kam es wie es kommen musste. Als die Hausherren trotz der Führung etwas zu weit aufgerückt waren, lief man in einen Konter, den die Eittinger in der Schlussminute mit einem Treffer zum glücklichen 3:3-Endstand abschlossen.

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E1-Junioren: SpVgg Altenerding – BSG Taufkirchen 1:6

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Mit kleinem Kader, aber hochmotiviert gingen die E1-Junioren der SpVgg Altenerding in das letzte Meisterschaftsspiel gegen die bereits als Meister feststehende Mannschaft der BSG aus Taufkirchen. Im Tor wechselten sich Quentin Klein und Vincent Schindler ab, in der Abwehr agierte Christoph Zimmermann (der den abwesenden Luke Läntzsch ersetzte) neben Ferdi Pickelmann und Finn Ley. Im Mittelfeld wirbelten die quirligen Xaver Leingärtner, Vinzent Zanker und Jonas Ebert und im Sturm der eminent fleißige Fabian Baumbach.

Im ersten Viertel des Spiels sollten die jungen Veilchen dann für eine große Überraschung sorgen, denn sie konnten dem großen Favoriten aus Taufkirchen durchaus Paroli bieten. Und so war die Führung in der fünften Minute auch nicht unverdient: Nach einem Dribbling von Jonas Ebert auf der linken Seite passte dieser nach innen, so dass der mitgelaufene Vinzent Zanker nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte, um zum 1:0 zu vollenden. Im Anschluss ergab sich eine hochklassige Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Hervorzuheben hier eine Glanzparade von Quentin Klein in der 10. Minute nach einem Schuss von der Strafraumgrenze. Und so sollte es den jungen Veilchen mit großem Kampf gelingen, den Vorsprung bis in die 15. Minute zu halten. Erst dann – der umsichtig leitende Unparteiische Felix Röschke hatte die Pfeife bereits in der Hand – fiel der glückliche Ausgleich über den Umweg über den Innenpfosten.

Mit hängenden Köpfen trotteten die Recken der Frechen 15 dann zum Pausentee. Nach einer kurzen motivierenden Ansprache des Trainerteams sollten den jungen Veilchen ein weiteres starkes Viertel gelingen. In einem weiterhin ausgeglichenen Spiel mit zahlreichen Chancen sollte es nur einen weiteren Gegentreffer in der 21. Minute geben: Nach einem nach neuer Regel erlaubten Eindribbeln, umkurvte ein Spieler der BSG den hochspringenden Ferdi Pickelmann und schoss das Spielgerät scharf auf das von Quentin Klein gehütete Tor. Im Anschluss fälschte der überragend spielende Christoph Zimmermann den Ball unglücklich ins eigene Tor ab. Und auch im dritten Abschnitt ein ähnliches Bild: Aufopferungsvoll kämpfende Altenerdinger mit durchaus sehenswerten Kombination stemmten sich gegen eine spielstarke, körperlich deutlich überlegene Mannschaft aus Taufkirchen. Aber auch hier sollte der Gegner von der neuen Eckenregelung profitieren und zum vorentscheidenden 3:1 einnetzen.

Im vierten Durchgang war die Freche 15 dann nicht mehr in der Lage das hohe Tempo mitzugehen und musste drei weitere Gegentreffer zum 1:6-Endstand hinnehmen. Trainer Ebert zog dennoch ein positives Fazit: „Wir haben heute gegen einen sehr starken Gegner aus Taufkirchen nach überwiegend sehr gutem Spiel etwas zu hoch verloren. Insgesamt sind wir mit unserem jungen 2015er Team und dem erreichten 4. Tabellenplatz sehr zufrieden. Dem Meister aus Taufkirchen gratulieren wir herzlich.“

Herren 3: TSV Grüntegernbach II – SpVgg Altenerding 4:2

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Christian Schulz, 3. Hussein Bahlak (86. Adrian Felsner), 4. Simon Wolf, 5. Florian Ammon, 6. Rene Feuker, 7. Yusuf Duman (40. Davud Hörl), 8. Adrian Felsner (22. Sebastian Pöschl), 9. Markus Felsner (46. Peter Kugler),  10. Tobias Amberger (64. Youssef Takrouri),   11. Felix Wöginger

Torschützen:
1:1 Felix Wöginger (54.)
4:2 Youssef Takrouri (88.)

Gelbe Karten:
Davud Hörl
Hussein Bahlak

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
75

Spielbericht:
Auch am abschließenden Vorrundenspieltag fanden die Kicker der dritten Mannschaft nicht mehr in die Erfolgsspur zurück, so dass man nach der 2:4-Niederlage beim TSV Grüntegernbach II in den letzten vier Partien nur einen Zähler auf die Habenseite gebracht hat.

Nach anfänglichem Abtasten führte ein eklatanter Fehler von Rene Feuker zum Führungstreffer für die Platzherren. Als der Mittelfeldakteur das Leder zu Keeper Maximilian Voichtleitner zurück passen sollte, verlor der Ball auf dem Rasen deutlich an Geschwindigkeit, so dass TSV-Angreifer Dominik Sommerer an den Ball kam. Er umkurvte aus seinem Tor stürzenden Voichtleitner und schob dann sicher ein, so dass auch die Grätsche von Florian Ammon, der noch im letzten Moment vor der Linie klären wollte, zu später kam.

Dieser Gegentreffer zeigte bei den Gästen Wirkung, denn fortan musste man den Hausherren das Kommando überlassen. Man ließ dem TSV zu viel Platz und kam nicht mehr entscheidend in die Zweikämpfe, so dass die nächste Grüntegernbacher Chance nicht lange auf sich warten ließ.

Nach sieben Minuten wurde ein Ball in die Tiefe gespielt, so dass Bernhard Ostermaier aus rechter Position im Strafraum zum Schuss, doch diesmal war Voichtleitner zur Stelle und konnte den Schuss auf das kurze Eck meistern.

Anschließend kamen die Gäste zwar etwas besser ins Spiel, doch im Angriff fehlte die Durchschlagskraft, so dass man das TSV-Tor nicht ernsthaft in Gefahr brachte. So lag auch die nächste Chance auf Seiten der Platzherren, denn nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten kam Sommerer zum Kopfball, scheiterte jedoch an Voichtleitner, der den Ball zur Ecke abwehrte.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter kamen dann die Veilchen erstmals zum Abschluss. Als Sebastian Pöschl, der kurz zuvor für den angeschlagenen Adrian Felsner in die Partie kam, von der linken Seite einen Flankenball nach innen schlug, kam Feuker an die Kugel und als der aus dem Gewühl heraus zum Schuss kam, traf er den Ball nicht voll, so dass TSV-Torhüter Martin Irl sicher aufnehmen konnte.

Acht Minuten vor der Pause profitierten die Gastgeber bei ihrer nächsten Chance wieder von einem fatalen Fehlpass der Veilchen. Als Duman Yusuf bei einem Pass in die Mitte TSV-Akteur Sommerer übersah, kam der Angreifer etwa 30 Meter vor dem Altenerdinger Tor an die Kugel, doch diesmal schloss er zu überhastet ab, so dass er den Ball doch um einige Meter am Tor vorbeisetzte.

Nur drei Zeigerumdrehungen weiter hielt dann Voichtleitner sein Team mit einer starken Parade im Spiel. Als das Leder durch die Schnittstelle gespielt wurde, hatte Bernd Hanslmaier nur noch den Altenerdinger Keeper vor sich, doch mit einer überragenden Fußabwehr hielt der Keeper seine Farben im Spiel.

Die nächste Chance lag nun auf der anderen Seite und entsprang ebenfalls einem Eckball. Als Felix Wöginger das Leder schön nach innen gezogen hatte, kam Torwart Irl gerade noch mit der Faust an den Ball und konnte zunächst klären. Als die Kugel dann bei Feuker landete, hoffte man auf zählbaren Erfolg, doch abermals war Irl zur Stelle und konnte den Linksschuss von Feuker auf den kurzen Pfosten sicher parieren.

Auch nach Wiederbeginn verbuchte der TSV den ersten Abschuss, und fast wäre den Hausherren ein Tor des Monats gelungen. Als Markus Mühlhuber das Leder von der rechten Seite nach innen gezogen hatte, setzte der zur Halbzeit eingewechselte Charlie Janocha zu einem sehenswerten Fallrückzieher an, scheiterte jedoch an Keeper Voichtleitner, der den Ball aus dem Eck holen konnte.

In der 54. Minute kamen dann die Veilchen zum Ausgleichstreffer. Als man nun etwas weiter vorne angriff, verloren die Hausherren auf der rechten Abwehrseite das Leder an Wöginger. Der Außenstürmer spielte nach innen auf Hussein Bahlak, der sofort wieder auf den hinterlaufenden Wöginger passte, so dass dieser dann an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam, und Torhüter Irl keine Abwehrchance ließ.

Dieser Tor stärkte das Selbstvertrauen der Gäste zusehends und nach 60 Minuten hätte man sich für das erhöhte Engagement dann fast mit dem Führungstreffer belohnt. Als Irl das Leder auf den an der Strafraumgrenze stehenden Abwehrspieler Rupert Mayer gespielt hatte, wurde er von Peter Kugler entschlossen gepresst. Als der Torjäger zum Ballgewinn kam, hatte seinen Mitspieler schon den Torschrei auf den Lippen, doch leider scheiterte er frei vor dem Tor stehend an Irl und ließ somit die große Chance zum Führungstreffer liegen.

Und es sollte noch bitterer kommen, denn mitten in die Drangperiode der Gäste hinein, gingen die Platzherren wieder in Front. Nach einem schönen Diagonalball auf den rechten Flügel konnte Simon Wolf die Hereingabe von Kapitän Alexander Mayer, die in den Rücken der Abwehr gespielt wurde, nicht mehr verhindern. So kam der an der Strafraumgrenze stehende Janocha an den Ball und gegen den Schuss, der punktgenau im Eck einschlug, konnte Voichtleitner nichts mehr ausrichten.

Nach diesem Tor nahmen die Gastgeber wieder das Zepter in die Hand und kontrollierten in dieser Phase das Spiel, so dass der Ausgleichstreffer in weiter Ferne lag.

Nach 76 Minuten hofften die Gelb-Schwarzen sogar auf den dritten Treffer. Als die Gäste das Leder nach einer Ecke nicht entscheidend klären konnte, wurde das Spielgerät noch einmal in die Mitte gebracht, wo Ostermaier frei zum Kopfball kam, aber die Kugel über die Latte beförderte.

Als die SpVgg nun alles auf eine Karte setzte und mehr und mehr in die Offensive setzte, gab es zehn Minuten vor dem Ende bei einem Konter den Knock-Out. Als die Abwehr der SpVgg einen langen Ball nicht verteidigen konnte, kam Julian Dinalic an das Leder, spielte dann nach innen, wo Janocha frei vor dem Tor eiskalt blieb und flach zum 3:1 ins Eck einschob.

Nur eine Minute später wären die Gäste fast noch einmal zum Anschlusstreffer gekommen, doch ein schöne Freistoß von Peter Kugler aus ca. 23 Metern war einen Tick zu hoch geraten, denn der Ball touchierte noch die Oberkante der Latte, so dass man vergeblich auf das 2:3 hoffte.

Während die Gäste nun etwas Pech hatte, gelang Grüntegernbach nun fast alles, so dass man eine Minute vor dem Ende sogar noch auf 4:1 erhöhte. Abermals lief man in einen Konter und als Mark Rasch einen Ball von der linken Seite nach innen brachte, schien die Chance bereits vertan, denn der Passempfänger Markus Braun erreichte die Kugel doch erst weit hinter dem zweiten Pfosten. Doch trotz der nicht idealen Position versuchte sich Braun mit einem Schuss aus spitzem Winkel und er wurde für seinen Mut belohnt, denn der Ball schlug unter der Latte ein.

Für den Schlusspunkt sorgten dann aber noch einmal die Gäste. Nach einem Foul im Mittelfeld führte Wöginger blitzschnell und spielte steil auf den links lauernden Youssef Takrouri. Da die Abwehr der Gastgeber bei der Ausführung noch nicht bei der Sache waren, lief der Youngster von links allein in den Strafraum und ließ Irl mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck keine Abwehrchance.

Aber letztlich hatte der Treffer zum 2:4-Endstand nur noch statistischen Wert, so dass der Jubel bei den Hausherren, die sich mit diesem Sieg an die Tabellenspitze gesetzt haben, groß war.

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C2-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Forstern 0:3

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Bei der Begegnung zwischen den C2-Junioren der Spvgg Altenerding und den Gästen aus Forstern war für die Veilchen nichts zu holen, denn die Gäste erwiesen sich als das bessere Team, so dass der 3:0-Erfolg des FCF den Kräfteverhältnissen entsprach. Zu Beginn der Partie zeigten sich die Hausherren aber von ihrer kämpferischen Seite, so dass die Zuschauer eine ziemlich ausgeglichene Partie zu sehen bekam. Beide Mannschaften legten sich gehörig ins Zeug und vereitelten so jegliche Torchancen. Der genaue Betrachter konnte jedoch im Laufe der Begegnung erkennen, dass der ältere Jahrgang aus Forstern, unbeeindruckt der Spieldauer, den frischeren und eloquenteren Fußball spielte. Dieser Vorteil zeigte sich das erste Mal in der 30. Spielminute. Zwar konnte Torhüter Lukas Busse einen Torschuss zunächst mit einer Parade noch gekonnt von der Linie kratzen, doch der Nachschuss zappelte unmittelbar danach, links unten im Netz und brachte die Führung für Forstern. Die Halbzeitpause nutzte Trainer Heidler das Spielsystem umzustellen, um im Mittelfeld stabiler zu agieren. Nichtsdestotrotz kam Forstern immer besser ins Spiel und drängten den Gastgeber immer mehr in deren eigene Hälfte zurück. Altenerding kam immer weniger in die gegnerische Hälfte und immer mehr ins Schwimmen. Trotzdem gelang es den Veilchen, zunächst keinen weiteren Treffer zuzulassen. Erst fünf Minuten vor Spielende bekam Abwehrspieler Lukas Djordjevic einen Schuss auf das Tor nicht unter Kontrolle und stolperte mit einem Handspiel das Spielgerät unglücklich ins eigene Netz. Glück im Unglück, denn der Unparteiische verweigerte dem Eigentor die Anerkennung, entschied aber aufgrund des Handspieles auf Elfmeter, so dass die Freude über den Pfiff des Referees nur von kurzer Dauer war, denn die Gäste nutzten den Strafstoß zum vorentscheidenden zweiten Treffer. Ein letztes Aufbäumen der Semptstädter blieb leider erfolglos und wurde von Forstern mit dem 3:0 quittiert. Wie beim ersten Gegentor prallte das Leder vom Altenerdinger Schlussmann ab und dem Gegner direkt vor die Füße, der sich nicht zweimal bitten ließ und erneut erfolgreich, diesmal zum 3:0-Endstand für seine Farben abstaubte. Enttäuscht und mit gesenkten Haupt ging es anschließend zurück in die Kabine und jetzt liegt es am Trainerteam Böttcher/Heidler das Team wieder aufzubauen, um in den nächsten Spielen weitere Punkte auf die Habenseite zu bringen.