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D-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – TSV Eching 5:0

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Auch im fünften Saisonspiel blieben die D-Juniorinnen der SpVgg ungeschlagen und kamen im Heimspiel gegen den bis dato noch punktlosen Gast vom TSV Eching zu einem klaren 5:0-Kantersieg, so dass die Veilchen nun von der Tabellenspitze grüßen. Jedoch kann der Verfolger FC Ergolding, der ein Spiel weniger ausgetragen hat, mit einem Erfolg die SpVgg wieder überflügeln. Die Gastgeber legten schwungvoll los und schon nach zwei Minuten hatte man die erste große Torchance, doch bei einem Schuss von Lisa Weigel sprang das Leder vom Innenpfosten zurück ins Feld. Aber nur eine Minute später war es der Torjägerin vorbehalten, dann doch für die Altenerdinger Führung zu sorgen. Nachdem Lilli Kapsner das Spielgerät von der rechten Seite nach innen gebracht hatte, konnte sich Weigel gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen und gegen den abschließenden Schuss konnte die Echinger Torhüterin nichts mehr ausrichten. Auch in der Folgezeit blieben die Gastgeberinnen klar dominant die Zebras kamen kaum über die Mittellinie. Allerdings fehlte es der SpVgg im Abschluss an der Genauigkeit, so dass der letzte Pass in die Spitze oft zu hektisch und dadurch ungenau gespielt wurde, so dass Abschlüsse mehr oder weniger nur aus der Ferne erfolgten. Da die Schüsse aber meist zu wenig Fahrt hatten, konnte die Echinger Torhüterin stets problemlos abwehren. Nach 22 Minuten hätte sie bei einem Schuss, den Tuana Aydin nach kurz ausgeführter Ecke von Kapsner von der linken Seite abgegeben hatte, wohl Schwierigkeiten bekommen, doch der Ball verfehlte das kurze Eck knapp und landete nur im Außennetz. Was die Semptstädter zu diesem Zeitpunkt nicht schafften, erledigten die Echinger dann selbst, denn ein unglückliches Eigentor des TSV brachte den zweiten Treffer für die SpVgg. Als Tuana Aydin einen schönen Pass auf die links durchstartende Kapsner brachte, fand die Angreiferin zunächst ihre Meisterin in der Torhüterin der Gäste. Als der Abpraller wieder bei Kapsner landete, brachte sie die Kugel scharf vor das Tor und schoss dabei einen Abwehrspielerin der Zebras unglücklich an, so dass der Ball dann ins eigene Tor ging. So ging es mit einer beruhigenden und hochverdienten 2:0-Führung in die Pause und nach Wiederbeginn änderte sich wenig am Spielverlauf, denn die Gastgeberinnen hielten weiterhin das Zepter in der Hand, so dass sich das Spielgeschehen fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste abspielte. Aber, wohl auch bedingt durch zahlreiche Spielerwechsel, blieb in diesem Abschnitt vieles Stückwerk, denn einige Fehlpässe und Unkonzentriertheiten ließen kaum Chancen zu, so dass neben der beschäftigungslosen SVA-Keeperin Jennifer Berger auch die Torhüterin von Eching kaum gefordert war. Wie schon im ersten Beginn gab es nur vereinzelt Abschlüsse mit Fernschüssen, die aber letzten Endes auch keine große Gefahr heraufbeschwörten. Doch in den letzten 15 Minuten erhöhten die Veilchen noch einmal das Tempo, so dass nun auch zwangläufig weiterer Treffer fielen. Die Schlussoffensive eröffnete Helin Gülcü, denn nach einem schönen Pass von Tuana Aydin frei auf das Tor zulief, dann aber leider das Leder unglücklich verstolperte. Nur zwei Minuten später zog dann Weigel eine Ecke auf den kurzen Pfosten, wo Rana Aydin zum Abschluss kam, doch eine auf der Linie stehende Abwehrspielerin verhinderte das 3:0 für die Gastgeberinnen. Aber nur eine Minute später glückte der SpVgg dann doch die Vorentscheidung. Nach einem Zuspiel von Tuana Aydin fackelte die im Strafraum stehende Gülcü nicht lange und der Flachschuss schlug neben der Torhüterin ein und sorgte für den dritten Treffer der SpVgg. Nun war der Bann wieder gebrochen und nur eine Zeigerumdrehung weiter legte man dann das 4:0 nach. Acht Minuten vor dem Ende brachte Tuana Aydin das Leder von der rechten Seite nach innen, wo Kapsner zunächst aus kurzer Distanz an der gut reagierenden Torhüterin scheiterte, doch im zweiten Versuch drückte sie dann das Leder endgültig über die Linie. Aber noch war der Torhunger die Veilchen nicht gestillt und zwei Minuten vor dem Abpfiff des gut leitenden Referees trug sich Tuana Aydin nach Zuspiel von Kapsner noch in die Torschützenliste ein und markierte den 5:0-Endstand.

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B1-Junioren: SpVgg – SG Eichenfeld-Freising 0:0

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Keine Treffer bekamen die Zuschauer im Nachholspiel der SpVgg Altenerding U17 gegen die SG Eichenfeld Freising zu sehen. In der Anfangsphase neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, so dass Torchancen Mangelware waren. 

Die erste nennenswerte Torgelegenheit resultierte schließlich aus einem ruhenden Ball. Nach einem Foul an einem Gästespieler in halbrechter Position vor dem Altenerdinger Strafraum wurde der folgende Freistoß gefährlich auf das Tor geschlagen, doch Kilian Burgholzer im Tor der Veilchen behielt die Ruhe und entschärfte den gefährlichen Ball zur Ecke. Kurz darauf dann die erste Mega-Chance für die Gastgeber: Nach einem langen Ball in den Strafraum unterlief Eichenfelds Torhüter den Ball, so dass Fabian Veliqi das aufspringende Spielgerät freistehend vor dem Tor vor die Füße fiel. Bevor er jedoch den Ball über die Linie drücken konnte, behinderte ihn der bereits geschlagene Torwart von hinten, sodass Altenerdings Flügelflitzer die Balance verlor und nicht mehr abschließen konnte. Zum Glück für die Gäste blieb die Pfeife des gut leitenden Referees stumm. Nur 60 Sekunden später dann eine fast identische Situation: Nach einem Chipball von Carli Schönfelder auf den durchgestarteten Lukas Kronthaler, war es erneut Veliqi, der nach einem Lupfer des Veilchen Mittelfeldakteurs frei zum Abschluss kam, aber leider auch in dieser Situation das nötige Durchsetzungsvermögen vermissen ließ und den Ball über die Latte beförderte. Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich dann für die auf Konter spielenden Gäste die Chance zur Führung. Nach einem langen Ball übersprintete ein Stürmer der Domstädter die Altenerdinger Defensivreihe, wurde aber im letzten Moment etwas abgedrängt, wodurch sein Schuss aus halbrechter Position von Burgholzer pariert werden konnte.
Nach dem Seitenwechsel übernahm die Spielvereinigung mehr und mehr das Spielgeschehen, jedoch ohne nennenswerte Torgelegenheiten. Lediglich Oliver Baron kam dem SG Tor mit einem Distanzschuss in der 50. Spielminute nahe. Die dicksten Chancen beider Teams folgten dann in der Schlussphase, beide Male durch eine Standardsituation eingeleitet. Zunächst verpasste Eichenfeld die Führung. Nachdem ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld nicht konsequent von Altenerding geklärt werden konnte, fiel der Ball einem völlig überraschten Angreifer ans Knie, sodass dieser freistehend vor dem Tor keine Fahrt auf den Ball bekam. Nur 120 Sekunden später hatten die Altenerdinger Fans schon den Torschrei auf den Lippen, als aus einer fast identischen Situation der Ball auf der anderen Seite vom Knie eines Altenerdinger Angreifers an den Pfosten klatschte, zum Unmut der Gastgeber aber im Anschluss zurück ins Feld sprang und dort geklärt werden konnte.In der Schlussphase die Veilchen zwar dominant, aber ohne zählbaren Erfolg, sodass es am Ende beim torlosen Remis blieb. Bitter für die Gastgeber: In den Schlussminuten verletzte sich der zuletzt bärenstark aufspielende Außenverteidiger Dennis Neubert schwer und wird den Veilchen in den kommenden Partien schmerzlich fehlen.
Durch das Unentschieden rutschte die Spielvereinigung, die mit nur drei Gegentreffern in fünf Spielen die beste Defensive der Liga vorweisen kann, auf den zweiten Tabellenplatz und hat nun in den restlichen Partien alle Chancen auf den Herbstmeistertitel und sich für die BOL Quali im Frühling zu qualifizieren. Auch Eichenfeld wahrte seine Möglichkeit, unter die besten fünf Mannschaften zu kommen, die dann ab April den Aufstieg ausspielen dürfen.
Bereits am Freitag treffen die favorisierten Veilchen dann auf den Tabellenvorletzten, die SG SV Kranzberg.

A1-Junioren: (SG) BSG Taufkirchen – SpVgg Altenerding 0:6

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Die A1-Junioren der SpVgg scheinen immer mehr ins Rollen zu kommen, denn trotz zahlreicher Ausfälle war man die gastgebende (SG) BSG Taufkirchen, die im bisherigen Pokalwettbewerb mit sehr guten Leistungen überzeugt hat, aus dem Wettbewerb, doch die SpVgg trat mit einem 6:0-Kantersieg die Heimreise an. Von Beginn an rollte das Leder fast ausnahmslos in eine Richtung und schon nach vier Minuten gab es den ersten Warnschuss, der aber noch keinen zählbaren Erfolg brachte. Zwei Minuten später kam Lukas Rymas nach einer schönen Kombination zum Abschluss, doch das Leder landete leider im Außennetz. Doch nach 12 Minuten sollte dann der schon zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Führungstreffer fallen. Nach einem Ball auf die rechte Seite zog Matej Adzaip wie anno dazumal Arjen Robben nach innen und fand auch einen ähnlichen Abschluss wie früher der niederländischen Nationsspieler, denn er setzte das Spielgerät unhaltbar zur 1:0-Führung ins lange Eck. Auch nach diesem Treffer änderte sich nichts am Spielverlauf und schon fast im Minutentakt gab man Schüsse auf das Taufkirchner Tor ab. Nach 26 Minuten wäre die Kugel dann fast wieder im Netz gelandet, doch bei einem schönen Schuss verpasste Adzaip fast seinen zweiten Treffer, denn er visierte nur den Querbalken an. In der Schussphase des ersten Durchgangs lag der zweite Treffer der Veilchen mehrfach in der Luft, doch bei den Torschüssen fehlte die Genauigkeit, so dass man sich auf der Trainerbank schon die Haare raufte. Aber unmittelbar vor dem Seitenwechsel legte man dann doch den wichtigen zweiten Treffer nach und nach Vorlage von Gentian Hoti war Romeo Pluntke zur Stelle und traf zum 2:0 in die Maschen. So wie der erste Durchgang geendet hatte, so hätte auch die zweite Hälfte beginnen können – nämlich mit einem Tor für die SpVgg. Als der zur Pause ins Spiel gekommene Jannik Obermaier im Strafraum zu Fall gebracht wurde, gab es für die SpVgg Elfmeter. Allerdings scheiterte Enes Koc am Keeper der SG, der damit sein Team im Spiel hielt. Aber nach 59 Minute kamen die Gäste dann doch zum vorentscheidenden dritten Tor, bei der Keeper nun jedoch keine gute Figur machte. Als Rakan El-Katat abzog, machte es den Eindruck, als hätte der Schlussmann gedacht, das Leder würde das Tor verfehlen. Allerdings bewies er nun ein schlechtes Augenmaß, denn das Spielgerät fand den Weg ins Netz. Einmal auf den Geschmack gekommen trag sich El-Katat nur fünf Minuten später erneut in die Torschützenliste ein und profitierte bei seinem zweiten Treffer von einem schönen Querpass von Koc. Trotz der klaren Führung hielten die Gäste das Tempo hoch, so dass sich die Gastgeber nie aus Umklammerung lösen konnte und die SG nur in der Defensive beschäftigt war. Aber zahlreiche Ecken und Freistöße blieben zunächst ungenutzt. Nach 86 Minuten kamen dann die Hausherren erstmals im Spiel nach vorne und kamen zu einer Ecke, die aber folgenlos blieb. In den letzten beiden Minuten kamen dann die Gäste noch zu einem Doppelschlag und machten schließlich noch das halbe Dutzend voll. Zunächst erhöhte Elias Veladzic nach schönem Zuspiel von Obermaier auf 5:0, ehe Rymas zwei Zeigerumdrehungen weiter nach erneuter Obermaier-Vorlage für den Schlusspunkt sorgte. Kurz darauf pfiff der Unparteiische die doch sehr einseitige Partie ab und die Gäste freuten sich über einen verdienten Einzug in die nächste Pokalrunde.

Herren 3: FC Türk Gücü Erding II – SpVgg Altenerding 3:3

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Christian Schulz, 3. Hussein Bahlak (46. Rene Feuker), 4. Dominik Frisch, 5. Florian Ammon, 6. Maximilian Eberl, 7. Yusuf Duman (46. Julian Topf), 8. Faisal Haris (34. Patrick Emberger / 69. Mehmet Yalcin), 9. Tarik Mahjoub,  10. Mehmet Yalcin (46. Felix Wöginger), 11. Adrian Felsner

Torschützen:
3:1 Adrian Felsner (34.)
3:2 Yusuf Duman (38. / Handelfmeter)
3:3 Mehmet Yalcin (83.)

Gelbe Karten:
Christian Schulz

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Nach der herben 0:8-Niederlage wollte die dritte Mannschaft im Derby beim FC Türk Gücü Erding II wieder Gutmachung betreiben, doch die Umsetzung glückte nur bedingt, kam man beim 3:3-Remis nur zu einem Teilerfolg.

Letztlich zeigte man sich aber nicht unzufrieden, denn nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand schien die nächste Niederlage unvermeidbar. Freilich stand auch nach dem Schlusspfiff einigen die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, denn in der letzten Minute hatte man die große Chance, um noch den Lucky-Punch zum 4:3-Siegtreffer zu landen.

Wie schon in Neuching kam man auch gegen die Türken wieder schlecht in die Partie und grobe Abspielfehler luden die Gastgeber immer wieder ein.

So auch nach fünf Minuten als Florian Ammon das Leder etwa 25 Meter vor dem eigenen Tor leichtfertig verlor. Als sich Aladin Music das Leder schnappte, ging er entschlossen nach vorne und konnte nicht mehr gestoppt werden, so dass er schließlich nur noch Torhüter Maximilian Voichtleitner vor sich hatte, der aber mit einer starken Fußabwehr den frühen Rückstand verhindern konnte.

Im Gegenzug kamen dann die Gäste erstmals aussichtsreich zum Abschluss. Als Simon Wolf eine Flanke von der rechten Seite nach innen geschlagen hatte, kam der freistehende Dominik Frisch zum Kopfball, doch leider ging das Leder knapp am Tor vorbei.

Aber nach acht Minuten geriet die SpVgg dann doch in Rückstand. Als Mehmet Yalcin auf der rechten Angriffsseite das Leder verlor, und Simon Wolf nicht entschlossen in den Zweikampf ging, spielte Fakher Mehrez das Leder schön nach vorne, wo Marco Nitzl das Leder aufnahm, noch an Voichtleitner vorbeiging und dann mühelos zum 1:0 ins leere Tor einschob.

Nach diesem Rückstand kam die Gäste nicht richtig in die Partie, so dass man keine Durchschlagskraft nach vorne entwickelte und somit auch keine Torchance kreieren konnte.

Nach 24 Minuten folgte dann der nächste Gegentreffer, dem ein grober individueller Fehler vorausging. Als Hussein Bahlak in der eigenen Hälfte mit einem katastrophalen Fehlpass Semtih Atasokum „bediente“, lief dieser in den Strafraum und gegen seinen Flachschuss ins lange Eck konnte Voichtleitner.

Wenig später drohte dann schon der nächste Gegentreffer, doch Keeper Voichtleitner hielt sein Team im Spiel und konnten einen gefährlichen Fernschuss von Mustafa Mandzuka gerade noch zur Ecke klären.

Allerdings machte sich die Parade nicht bezahlt, denn die darauffolgende Ecke sorgte für das nächste Gegentor. Bei der Hereingabe befand sich die Altenerdinger Defensive im Tiefschlaf, so dass Mandzuka sträflich ungedeckt zum Kopfball kam und die Kugel unhaltbar in den Winkel köpfte.

Wenig später wurde dann Adrian Felsner von Faisal Haris auf die Reise geschickt und tauchte dann allein vor dem türkischen Schlussmann Glory Kitoko auf, doch der Keeper konnte mit einer guten Parade das erste Erfolgserlebnis der Gäste verhindern.

Aber in der 35. Minute entschied dann der Altenerdinger Flügelstürmer das erneute Duell gegen den TG-Keeper für sich. Diesmal spielte Mehmet Yalcin das Leder in die Tiefe und als Felsner einen Schritt vor Kitoko zum Ball kam, schob er das Spielgerät aus spitzem Winkel zum 1:3 ins lange Eck.

Und nur zwei Minuten später kamen die Veilchen dann sogar zum Anschlusstreffer. Als Simon Wolf von der linken Seite das Leder nach innen flanken wollte, wehrte Ismail Cirik das Leder klar mit der Hand ab, so dass der Referee sofort auf den Punkt zeigte. Duman Yusuf übernahm die Verantwortung und traf gegen seinen ehemaligen Kameraden zum 2:3-Anschlusstreffer in die Maschen.

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hätten die Gastgeber fast den alten Abstand wieder hergestellt. Als Maximilian Eberl am eigenen Strafraum einen fatalen Fehlpass spielte, kam ein Angreifer völlig frei vor dem Tor zum Schuss, doch mit einer starken Fußabwehr konnte Voichtleitner retten und sorgte dafür, dass man mit großen Hoffnungen auf die Wende in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren dann die Gäste aktiver und kamen schon nach zwei Minuten zu einer guten Chance, doch ein Kopfball des eingewechselten Rene Feuker nach Ecke von Felix Wöginger ging knapp am Ziel vorbei.

Nach 61 Minuten brannte es dann aber wieder vor dem Tor der SpVgg, denn nach einem Angriff über den Flügel wurde die Kugel ins Zentrum gespielt, wo der an der Strafraumgrenze stehende Mehrez zum Schuss kam. Allerdings erwischte der Ex-Altenerdinger den Ball nicht richtig und schoss links am Kasten vorbei.

In der Folgezeit hatten die Gäste jetzt mehr vom Spiel und es war deutlich zu sehen, dass die Hausherren kräftemäßig nun am Limit waren, so dass Türk Gücü nur noch sporadisch nach vorne kam. Jedoch verteidigte die türkische Kraft konsequent und diszipliniert, so dass es für die SpVgg schwer war, sich klare Tormöglichkeiten zu erspielen.

Doch in der 83. Minute glückte dann doch der nicht unverdiente Ausgleich. Als Florian Ammon in der Defensive einen Zweikampf gewonnen hatte, schlug er das Leder nach vorne. Als Dominik Frisch dann den Ball mit dem Kopf verlängerte, landete das Spielgerät genau im Lauf von Mehmet Yalcin, der alleine auf das Tor zulief und sicher zum 3:3 einschob.

Nun hatten die Gäste das Momentum auf ihrer Seite und in der Schlussminute wäre der SpVgg dann fast der Lucky-Punch gelungen. Als Topf nach einem Zuspiel von Felsner im Strafraum zum Schuss kam, konnte Keeper Kitoko die Kugel nur zur Seite abwehren und als Frisch dann aus kurzer Distanz zum Nachschuss kam, hatte man schon zum Torjubel angesetzt, doch leider war Kitoko erneut zur Stelle und rettete seinem Team zumindest den einen Zähler.

Als der Unparteiische wenige später abpfiff, war die Gefühlslage bei den Veilchen gespalten. Einerseits war man froh, dass man trotz eines 0:3-Rückstandes noch einen Punkt mit nach Hause nehmen konnte, doch andererseits hatte man sich vor dem Match einen Sieg versprochen, denn man in der letzten Minute um ein Haar hätte noch realisieren können.

D2-Junioren: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 0:11

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Als ein sehr ungleiches Duell sollte sich das Pokalspiel der zweiten Runde im diesjährigen Lipp-Cup erweisen, denn die Gäste von der SpVgg Altenerding II war bei ihrem Gastspiel beim FC Lengdorf turmhoch überlegen, so dass der 11:0-Kantersieg der Veilchen im Großen und Ganzen dem Spielverlauf entsprach. Die Hausherren waren auch körperlich klar im Nachteil, schon dass man schon in den ersten Minuten feststellen musste, dass der FCL, der mit allen verfügbaren Kräften tapfer wehrte, heute wohl chancenlos bleiben würde. Schon nach zwei Minuten lag der Führungstreffer der SpVgg in der Luft, doch ein Schuss von Emilio Pomaroli ging zu zentral auf das Lengdorfer Tor, so dass der Torhüter zur Ecke klären konnte. Zwei Zeigerumdrehungen weiter hatte der Anhang der SpVgg schon wieder den Torschrei auf den Lippen, doch Pablo Ahlschläger, der nach einer Ecke von Mateo Rezvan frei zum Kopfball kam, setzte das Spielgerät aus kurzer Distanz über den Querbalken. Aber die nächste Chance sorgte in der 6. Minute endlich für zählbaren Erfolg: Als Pomaroli einen Eckball auf den langen Pfosten geschlagen hatte, kam Lukas Ramm sträflich ungedeckt an die Hereingabe. Er ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und köpfte sicher und unhaltbar zur 1:0 ins lange Eck. Nach zehn Minuten hätte sich die Vorlagengeber dann eigentlich selbst in die Torschützenliste eintragen müssen. Als Rezvan aus der eigenen Hälfte einen mustergültigen Pass in die Tiefe spielte, lief Pomaroli aus großer Entfernung allein auf das Lengdorfer Tor. Wahrscheinlich hatte er zu viel Zeit zu überlegen, so dass er dann die falsche Entscheidung traf und das Leder links am Tor vorbeisetzte. Die klare Überlegenheit sorgte dann dafür, dass sich bei Niklas Brause kurzfristig Bruder Leichtsinn einschlich. Als er einen Ball abgefangen hatte, ging er als letzter Mann ins Dribbling und prompt ging der Ball verloren. Jedoch hatte die SpVgg Glück, dass der nun allein auf das Tor zulaufende FCL-Angreifer das Leder an die Oberkante er Latte setzte. Dieser Aussetzer wirkte aber als Weckruf und fortan agierten die Gäste wieder konzentriert und sehr zielstrebig, so dass alsbald wieder zählbarer Erfolg glückte. Nach 16 Minuten bauten die Veilchen die Führung aus und dieser Treffer hätte bei der Auswahl zum „Tor des Monats“ gute Erfolgssichten gehabt. Als der kurz zuvor eingewechselte Léo Dasch eine herrliche Flanke von der rechten Seite nach innen geschlagen hatte, nahm Alessandro Cusati die Hereingabe volley und die Kugel rauschte wie ein Strich zum 2:0 unhaltbar in die Maschen. Nur zwei Zeigerumdrehungen weiter brachte Dasch vom Flügel wieder in Zentrum und diesmal landete das Spielgerät beim am langen Pfosten stehenden Ahlschläger, der den halbhoch anfliegenden Ball akrobatisch mit dem rechten Fuß ins Netz beförderte. Nun fielen die Treffer wie die reifen Früchte und abermals sollte es nur zwei weitere Minuten dauern, bis die Veilchen den nächsten Treffer nachlegten. Als Rezvan einen Abstoß des Lengdorfer Torhüters abfing, fackelte er nicht lange und zündete eine Rakete. Als der Keeper den Gewaltschuss nach vorne abprallen ließ, war Ahlschläger zur Stelle und lupfte das Leder gefühlvoll über den noch am Boden liegenden Torhüter zum 4:0 hinweg. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel war der Torschütze Initiator des nächsten Tores. Diesmal flanke Ahlschläger nach innen, wo Dasch den Ball schon zur Seite mitnahm und dann mit einem trockenen Flachschuss ins Eck erfolgreich war. Noch vor der Pause machten die Gäste dann das halbe Dutzend voll. Als eine Hereingabe von Cusati den abseitsverdächtig stehenden Ahlschläger erreichte, ging der Torjäger noch am Torhüter vorbei und markierte den 6:0-Halbzeitstand. Wenig später hätte Ahlschläger dann sogar noch nachlegen müssen, denn nach einer flachen Hereingabe von Dasch, schoss er aus vier Metern freistehend über das Tor. In Anbetracht des klaren Halbzeitstandes nahm Trainer Matthias Dasch einige personelle Veränderungen im Team und auch einige Positionswechsel vor, doch trotz allem änderte sich nichts am Spielverlauf. Einziger Unterschied zum ersten Durchgang war, dass man in den ersten 10 Minuten die erforderliche Konsequenz beim Abschluss vermissen ließ, so dass sich der Altenerdinger Anhang bis zum nächsten Tor doch einige Zeit gedulden musste. Dabei fing man wieder gut an und schon nach drei Minuten prüfte Pomaroli den FCL-Keeper, der aber auf der Hut war und den Ball zur Ecke abwehren konnte. Unmittelbar darauf hatte der Schlussmann das Glück des Tüchtigen, denn der quirlige Alexander Montag setzte einen Schuss aus halblinker Position nur an die Latte. Aber nach 41 Minuten gab es im zweiten Durchgang doch den ersten Treffer für die SpVgg, denn nach einer Ecke von Cusati kam Ramm im Zentrum an den Ball und köpfte unter die Latte ein, so dass er auch in Halbzeit Zwei den Torreigen eröffnete. Dieses Tor von Ramm brach den Bann – was sich reimt ist gut -, denn nun legte man wieder ordentlich nach. Als die Gastgeber nach einer Ecke das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachten, kam Ludwig Woitzik aus kurzer Distanz zum Schuss, doch er scheiterte (noch) am Torhüter. Dann neun Minuten vor dem Ende glänzte der Abwehrspieler als Torschütze. Nach einem Schuss von Ahlschläger konnte der Lengdorfer Keeper den Ball an die Latte lenken. Als sein Vordermann dann beim abprallenden Ball nur behäbig reagierte, nutzte Woitzik die Chance, schnappte sich den Ball und staubte dann zum 8:0 ab. Nun war die Gegenwehr von Lengdorf endgültig gebrochen und in den letzten Minuten wurde es sogar noch zweistellig. Nur 90 Sekunden später schlug Ahlschläger von der rechten Seite einen schönen Diagonalball, den ein Abwehrspieler gerade noch seinem langen Ball abfangen konnte. Allerdings fiel die Kugel dann bei Rezvan, der sofort abzog und dem Schlussmann mit einem platzierten Schuss das Nachsehen gab. Nun wollten die Gäste den zehnten Treffer und fünf Minuten vor dem Ende fiel dann auch das 10:0. Als Alexander Montag auf der linken Seite an den Ball kam, sah er dann im Zentrum blank stehenden Braune. Er nahm Maß, zog flach ab und der FCL-Torwart war chancenlos, denn die Kugel schlug genau neben dem Pfosten. Aber noch war der Torhunger der SpVgg noch nicht gestillt und in der 58. Minute folgte der letzte Treffer. Nachdem Rezvan seinen Gegenspieler unmittelbar vor der Torlinie umspielt hatte, agierte er etwas zu eigensinnig, denn aus fast unmöglich spitzem Winkel zog er ab, scheiterte aber dann fast zwangläufig am Torhüter. Doch das Glück stand ihm zur Seite, denn über den Umweg des Torhüters landete der Ball dann doch beim im Zentrum stehenden Ahlschläger, der aus kurzer Distanz mit seinem fünften Treffer für den Endstand sorgte. Pünktlich auf die Sekunde beendete der sehr gut leitende junge Referee das Match und schickte beide Kontrahenten unter die Dusche. Im Viertelfinale treten die Veilchen am 08. April des nächsten Jahres beim TSV St. Wolfgang an.

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C2-Junioren: (SG) FC Fraunberg – SpVgg Altenerding 1:0

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Beim Auswärtsspiel bei der (SG) Fraunberg mussten sich die C2-Junioren erstmals in der laufenden Saison geschlagen geben, denn im Nachholspiel zogen die Veilchen mit 0:1 den Kürzeren. Zunächst begann das Spiel der beiden Tabellennachbarn auf Augenhöhe, und beide Teams zeigten keine Schwäche, konnten aber auch in der Offensive keinen zählbaren Erfolg für sich vermelden. Nach 14 Minuten wären die Gäste fast in Führung gegangen. Als sich Enis Veseli über links durchsetzte und auf Christian Massari ablegte, hoffte man auf die frühe Führung, doch leider ging der abschließende Schuss knapp über den Querbalken.  Keine zwei Zeigerumdrehungen später setzte dann der Gastgeber das erste Ausrufezeichen, doch ein Freistoß aussichtsreicher Position brachte nichts Zählbares ein, da der Ball rechts am Tor vorbeiging. In den letzten Minuten vor der Pauset häuften sich die Ecken und Freistöße gegen. die Semptstädter, doch die Gäste zeigten ihre Kämpfermentalität und brachten das torlose Remis in die Pause. Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte sich Altenerding wieder etwas befreien und boten den Hausherren nun wieder mehr Paroli. In der 47. Minute tankte sich Nicolas Roith über links durch und bediente Enis Veseli, der den Ball auf das Tor zog. Als der Abpraller dann bei Peer Krop landete, lag das erste Tor in der Luft, doch der Schuss von einem Fraunberger Abwehrspieler gerade noch abgeblockt. Wenig später zielten die Gastgeber besser und kamen zum goldenen Tor. Ein langer Pass, der einen abseitsverdächtig stehenden Fraunberger Stürmer erreichte, ermöglichte dem SG-Akteur allein auf das SpVgg-Tor zuzulaufen. Er ließ sich die Chance nicht nehmen, und überwand Torhüter Leonhard Kulterer mit einem unhaltbaren Schuss. Nach diesem Rückstand wurde die SpVgg aktiver und man drängte den Gegner in deren eigene Hälfte zurück. Mehrfach lag der Ausgleich in der Luft, doch der finale Abschluss wurde leider nicht von zählbarem Erfolg gekrönt, so dass der Schlusspfiff des Unparteiischen alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn zu Nichte machte. So musste man sich trotz einer guten kämpferischen Leistung in einem intensiven Spiel, das acht gelbe Karten (5 x Heim / 3 x Gast) brachte unglücklich geschlagen geben und den Gegner in der Tabelle passieren lassen.

Herren 1: SpVgg Altenerding – FC Langengeisling 0:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Sebastian Gruber, 3. Tobias Lamm (40. Leonardo Tunjic), 4. Bello Ridwan, 5. Nihad Mujkic (80. Alexander Weiher), 6. Pedro Flores, 7. Marc Winkelmann (46. Juan Gomez Moreno), 8. Samuel Kronthaler, 9. Florian Wagner (60. Mehmet Cay),  10. Thomas Bachmaier, 11. Ajdin Nienhaus (46. Wiam Takruri)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Mehmet Cay
Juan Gomez Moreno
Wiam Takruri

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Pedro Flores (90. + 5 / Tätlichkeit)
Mehmet Cay (90. + 8 / Tätlichkeit)

Besondere Vorkommnisse:
Pedro Locke erhielt nach Spielende wegen Beleidigung eines Gästespielers die Rote Karte

Zuschauer:
350

Spielbericht:
Einen gebrauchten Sonntagnachmittag gab es für die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding, so dass auch das Derby gegen den FC Langengeisling nicht den erhofften Umschwung brachte. Die 0:2-Schlappe war die dritte Niederlage in Folge und bei diesen drei Partien gab es für die Locke-Elf keinen einzigen Torerfolg.

Dabei schien sich zunächst alles zum Besseren zu wenden, denn die Gastgeber starteten entschlossen und wären um ein Haar nach fünf Minuten in Front gegangen. Nach einem öffnenden Diagonalball von Nihad Mujkic lief Samuel Kronthaler auf der rechten Seite bis zur Grundlinie durch und legte dann zurück auf Thomas Bachmaier, doch dessen Schuss landete leider nur am Querbalken.


Zwei Minuten später kamen dann die Geislinger zu ihrem ersten Abschluss, doch eine Schuss von Carlos Prados Sesmero, der nach einem Ballverlust von Ajdin Nienhaus aus etwa 18 Metern abzog, hatte zu wenig Fahrt, um Schlussmann Lukas Loher vor ernsthafte Probleme zu stellen.


Wenig später drang dann Nienhaus auf der anderen Seite in den FCL-Strafraum ein, und kam auch zum Abschluss, doch er traf die Kugel mit seinem linken Fuß nicht richtig, dass auch der Geislinger Schlussmann Michael Hierl sich parieren konnte.


In der Folgezeit waren die Platzherren das aktivere Team, aber auch diesmal fehlte die Durchschlagskraft in der Offensive, so dass es doch einiger Zeit bis zur nächsten Möglichkeit bedurfte.

Aber nach 28 Minuten hoffte man dann auf den zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Führungstreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Marc Winkelmann das Leder nach innen, wo sich Sebastian Gruber gegen zwei Abwehrspieler behaupten konnte, und dann von der rechten Seite zum Schuss kam, doch das Leder ging leider knapp am langen Pfosten vorbei.


Drei Minuten später stellten die Gäste den Spielverlauf dann etwas auf den Kopf und gingen aus dem Nichts in Front. Zu allem Überfluss resultierte der erste Derbytreffer aus einem Eigentor der Gastgeber. Als Spielertrainer Maximilian Hintermaier einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld nach innen geschlagen hatte, kam Loher aus seinem Kasten und konnte die Kugel aus wegfausten. Jedoch landete der Ball auf dem Rücken seinen Mitspielers Florian Wagner und von dort fand der Ball unglücklich den Weg ins eigene Tor.


Und die Gäste zeigten sich auch wenig später sehr effektiv und nutzten die nächste Möglichkeit zwei Minuten vor der Pause zum nächsten zählbaren Erfolg. Nach einem Ballverlust von Pedro Flores wurde das Leder auf die linke Seite gespielt, wo man Maximilian Birnbeck zu viel Platz ließ. Er spielte dann die Kugel flach nach innen und fand den am langen Pfosten blank stehenden Prados Sesmero, der keine Mühe hatte, um ins verwaiste Tor einzuschießen.


Nun verloren die Gastgeber völlig den Faden und hatten Glück, dass der FCL die Führung vor der Pause nicht noch weiter ausbaute. Als ein hoher Ball nach vorne geschlagen wurde, versuchten sich mit Leonardo Tunjic und Ridwan Bello zwei SVA-Abwehrspieler gegen den FCL-Angreifer Florian Rupprecht zu behaupten. Letztlich kam der Torjäger aber dann doch zum Abschluss, doch er fand seinen Meister in SVA-Schlussmann Loher, der den Schuss gerade noch über die Latte lenken konnte.


Die Pause kam für die SpVgg nun zum richtigen Zeitpunkt, denn nach Wiederbeginn war man wieder zielstrebiger und nahm  das Heft wieder in die Hand.

Zwar hatte man nun wieder eine optische Überlegenheit und auch mehr Ballbesitz als der Lokalrivale, aber im letzten Drittel fehlten die Ideen, so dass die FCL-Abwehr alles wegverteidigen konnte und keine Altenerdinger Torchancen zuließ.

Allerdings beschränkte sich der Gast überwiegend auf defensive Aufgaben und fand in der Offensive nicht mehr statt, was dazu führte, dass die zweite Hälfte ziemlich ereignisarm war und kaum Strafraumszenen brachte.

Doch in den letzten Minute lief das Derby, das bis zur 89. Minute absolut fair verlaufen war, völlig aus dem Ruder, was aber weniger am gut leitenden Schiedsrichter lag, sondern vielmehr an der mangelnden Disziplin diverser Protagonisten auf beiden Seiten geschuldet war.

Den Anfang machte Pedro Flores in der Nachspielzeit, als es zu einem Gerangel mit FCL-Spielertrainer Maximilian Hintermaier kam. Letztlich ließ sich der Altenerdinger Mittelfeldspieler zu einem leichten Nachtreten hinreißen und handelte sich einen Platzverweis ein.


Kaum war die Partie wieder angepfiffen, war die numerische Gleichheit wieder hergestellt, denn der bereits verwarnte Paul Bucher leistete sich im Mittelfeld erneut ein Foulspiel und folgte dem Altenerdinger Akteur in die Kabine.

Doch damit nicht genug, denn in der achten Minute der Nachspielzeit handelte sich Mehmet Cay völlig unnötig einen weiteren Platzverweis ein. Bei einem Zweikampf mit Maximilian Maier gingen beide Akteure zu Boden, ehe sich der Altenerdinger Angreifer dann eine Tätlichkeit leistete.


Nach diesem Vergehen pfiff der gut leitende Unparteiische ab, doch die Gemüter hatten sich auch anschließend nicht beruhigt. Als der Altenerdinger Trainer Pedro Locke gegenüber einem Gästespieler seine Glückwünsche aussprach, wurde er von anderer Seite beleidigt, was der Coach dann mit einer unbeherrschten Aussage quittierte, so dass der Referee abermals in die Gesäßtasche griff.


Diese Platzverweise haben dem gebrauchten Spieltag die Krone aufgesetzt, denn in den folgenden Spielen spitzt sich die personell ohnehin schon angespannte Lage weiter zu.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 3: SpVgg Neuching II – SpVgg Altenerding 8:0

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Christian Schulz, 3. Abel Fernandez, 4. Maximilian Eberl, 5. Florian Ammon, 6. Adrian Rusu (46. Yusuf Duman), 7. Jeremy Bauer (46. Sebastian Pöschl / 59. Peter Kugler), 8. Simon Wolf (74. Adrian Rusu), 9. Tarik Mahjoub,  10. Mehmet Yalcin (46. Florian Donig), 11. Adrian Felsner

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Sehr enttäuscht zeigte sich Trainer Andreas Heilmaier vom Auftritt seiner Mannschaft beim Gastspiel bei der SpVgg Neuching, denn nach einer indiskutablen Vorstellung kamen die Veilchen mit 0:8 unter die Räder. „Ich hatte den Eindruck, dass einige Spieler heute nicht wollten und sich nicht in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Wir haben jeglichen Willen vermissen lassen, sind allen Zweikämpfen aus dem Weg gegangen und die Rückwärtsbewegung war nicht vorhanden, so dass die Gastgeber heute gegen uns ein leichtes Spiel hatten. Es hat heute einfach die nötige Einstellung gefehlt, und ich hoffe, dass jeder aus diesem Spiel die richtigen Lehren zieht“.

Schon nach drei Minuten war zu sehen, dass sich die SpVgg gedanklich noch nicht auf dem Platz befand. Als die Gastgeber einen Freistoß schnell ausführten, reagierten die Veilchen viel zu langsam. Nach einigen Pässen landete das Leder beim an der Strafraumgrenze völlig freistehenden Lukas Haberthaler, der aber zum Glück sein Visier zu noch eingestellt hatte die SpVgg vor dem frühen Rückstand bewahrte.

Aber nach 12 Minuten ging der Gastgeber dann doch in Führung. Als sich Mehmet Yalcin im Mittelfeld einen Ballverlust leistete, spielte Christoph Vilgertshofer das Leder steil nach vorne und fand Enrico Buchmann, der im Strafraum auf der linken Seite zum Ball kam. Als dann Keeper Maximilian Voichtleitner auch etwas zu überhastet aus seinem Tor kam, schob der Angreifer sicher zum 1:0 ins lange Eck ein.

Zwei Minuten später wären die Gäste dann fast unverhofft zum Ausgleich gekommen. Als Maximilian Eberl aus der eigenen Hälfte einen langen Ball nach vorne schlug, und Abwehrspieler Philipp Lerche den Ball verfehlte, kam Adrian Felsner vor dem aus seinem Tor kommenden Schlussmann Noah Hottinger an das Leder. Leider legte er sich das Spielgerät dann einen Tick zu weit vor, so dass beim Abschluss der Winkel zu spitz wurde, und er nur noch ins Außennetz traf.

Wer gedacht hätte, dass die Veilchen noch dieser Großchance aufwachen würde, wurde leider enttäuscht, denn man spielte weiterhin pomadig und ließ jegliche Lauf- und Zweikampfbereitschaft vermissen, so dass Neuching nach Belieben kombinieren konnte.

Nur wenig später wurde das Leder wieder nach vorne in den Altenerdinger Strafraum geschlagen. Obwohl die Altenerdinger Abwehr mehrmals die Möglichkeit hatte, das Leder aus der Gefahrenzone zu schlagen, konnte man nicht entscheiden klären. Letztlich landete das Leder beim rechts freistehenden Buchman, der an der Strafraumgrenze abzog und Voichtleitner mit einem Schuss ins linke Eck keine Abwehrchance gab.

Auch nach diesem Tor gab es auf Seiten der SpVgg keinerlei Reaktion, so dass schon vier Minuten später der nächste Gegentreffer folgte. Bei einem Angriff über die linke Seite ließ Adrian Felsner seinen Gegenspieler Lerche in der Hoffnung, dass er nicht angespielt wird, ohne ihn zu folgen, nach vorne laufen. Als schließlich der Diagonalball doch geschlagen wird, versucht der Mittelfeldspieler den in den Strafraum laufenden Lerche noch zu stören. Jedoch kommt er nun deutlich zu spät, so dass der Abwehrspieler ungehindert nach innen passen konnte, wo Lukas Haberthaler wenig Mühe hat, um aus kurzer Distanz auf 3:0 zu erhöhen.

Nur sechs Minuten später glückte dann die Hausherren bereits nach 32 Minute die Vorentscheidung, wobei auch beim vierten Gegentreffer jegliche Gegenwehr fehlte. Die Hausherren konnten sich mühelos durch das Mittelfeld kombinieren. Als das Spielgerät schließlich bei Robert Edlfurtner landete, hatte er noch genügend Zeit, um sich das Leder zum Schuss zurecht zu legen. Der Abschluss war sehenswert und der Schuss aus gut 25 Metern Entfernung prallte an die Unterkante der Latte und von da zurück ins Feld. Während die SVA-Abwehrspieler mehr oder weniger als staunende Zuschauer agierten, setzte Buchmann nach und staubte aus kurzer Distanz zum 4:0 ab.

Zwei Minuten später wäre der SpVgg fast eine Ergebniskorrektur gelungen. Als Jeremy Bauer von der rechten Seite ein schöne Flanke nach innen brachte, war Abel Fernandez zur Stelle und köpfte auf das Tor, doch ein auf der Linie stehender Abwehrspieler klärte für seinen bereits geschlagenen Torhüter Hottinger.

In der Halbzeit wurde an das Ehrgefühl der Veilchen appelliert und man forderte eine deutliche Leistungssteigerung im zweiten Durchgang ein, um die guten Eindrücke aus den letzten Spielen nicht gänzlich vergessen zu machen.

Aber der Start nach Wiederbeginn verhieß nichts Gutes, denn um ein Haar hätte sich der Rückstand nach 30 Sekunden weiter erhöht, doch diesmal stand das Alu der SpVgg bei einer verunglückten Flanke von Marius Heesen zur Seite, denn der Ball prallte vom Pfosten des langen Ecks zurück ins Feld.

In der Folgezeit zeigten sich die Gäste etwas verbessert, wobei man vor allem in der Rückwärtsbewegung nun etwas stabiler wirkte.

Man ließ auch den Ball nun besser durch die eigenen Reihen lassen, aber leider fehlte in der Offensive die Durchschlagskraft, was auch daran lag, dass man im letzten Drittel zu ungenau spielte, so dass man das Tor der Gastgeber nie ernsthaft in Gefahr brachte.

Und so kam es, wie es kommen musste, denn die Neuchinger nutzten in der 68. Minute ihre nächste Chance sofort wieder zu einem Tor. Als Matthias Michalik auf der linken Seite das Leder erhält, zieht er nach innen. Zunächst wird er von Florian Donig noch verfolgt, doch als er nicht sofort an den Ball kommt, läßt er seinen Gegenspieler unbedrängt ziehen. Als der Mittelfeldspieler dann aus ca. 30 Metern abzieht, ist zu sehen, dass Neuching heute alles gelingt, denn der Schuss schlägt sehenswert und unhaltbar im rechten Winkel ein und bringt das 5:0.

Dieser Gegentreffer sorgte dafür, dass die Leistungskurve nun wieder nach unten ging, was dann vier Minuten später zum nächsten Gegentreffer führte. Trotz des klaren Rückstandes zeigte der Unparteiische kein Mitleid mit der SpVgg, denn dem Treffer zum 0:6 ging wohl eine Abseitsstellung voraus. Als ein Pass von Buchmann den abseitsverdächtig stehenden Marius Heesen erreichte, blieb die Pfeife stumm, so dass der Neuchinger Spieler frei vor Voichtleitner stehend sicher das halbe Dutzend vollmachte.

Nachdem die SpVgg dann aufgrund verletzungsbedingter Wechsel auf eine Dreierkette umstellen musste, war die Abwehr noch offener, weil das Mittelfeld nicht wie gefordert zurückarbeitete und man die Abwehrspieler nicht spürbar unterstützte.

Dies wussten die Hausherren auch in der Schlussphase zu nutzen und in der 81. Minute folgte das 7:0. Als der Ball von der rechten Seite nach innen gespielt wurde, kam Andreas Obermaier im Zentrum an das Zuspiel. Er legte dann auf den im Strafraum rechts freistehenden Buchmann ab und mit einem satten Flachschuss ins lange Eck, gegen den Voichtleitner nichts ausrichten konnte, markierte der Torjäger seinen vierten Treffer.

Wenig später drohte dann schon das nächste Gegentor. Nach einem langen Ball nach vorne kam es zum Laufduell zwischen Buchmann und dem aus seinem Tor kommenden Schlussmann Voichtleitner. Als es zum Pressball kam, setzte sich Buchmann durch und zog das Leder von der linken Seite auf das leere Tor. Kurz vor dem Einschlag rettete Fernandez mit einer sehenswerten Rettungskation, und hatte dabei auch das nötige Glück, dass der Ball an der eigenen Latte landete.

Aber trotzdem alles kamen dann die Hausherren doch noch zum achten Treffer. Diesmal spielte Buchmann das Leder in die Tiefe und fand hinter der Abwehrkette seinen Mitspieler Andreas Obermaier, der nur noch Voichtleitner vor sich hatte und dem bedauernswerten Schlussmann erneut das Nachsehen gab.

Unmittelbar darauf erlöste der Unparteiische die SpVgg, die nach diesem Debakel mit hängenden Köpfen das Spielfeld verließen.

Bereits am Mittwoch habe die Veilchen im Nachholspiel beim FC Türk Gücü Erding II sich für diese Vorstellung zu rehabilitieren und Heilmaier hofft, „dass man dann die richtige Reaktion zeigt, und an die im bisherigen Saisonverlauf guten Leistungen anknüpfen kann“.

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B1-Junioren: SpVgg Altenerding – SG Buch/Grünbach/Walpertskirchen 6:0

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Weiterhin ungeschlagen sind die B-Junioren der SpVgg Altenerding nach ihrem deutlichen 6:0- Heimerfolg gegen den Tabellenletzten der SG Buch/Grünbach/Walpertskirchen.

Die Veilchen starteten hochmotiviert in die Partie und bereits nach 120 Sekunden drohte Ungemach vor dem Gästetor als Lukas Kulterer nach einem Steilpass alleine im Strafraum auftauchte, jedoch einen Moment zu lange mit dem Abschluss zögerte, sodass ein Gegenspieler den Ball in höchster Not blocken konnte.

Nur wenige Augenblicke später konnte Elias Faust kurz vor dem Strafraum in halblinker Position nur unfair gestoppt werden, woraufhin der souverän leitende Unparteiische Serkan Gürer folgerichtig auf Freistoß entschied. Dieser sollte für den ersten Torschrei auf Seiten der Gastgeber sorgen, denn Elias Veladzic hämerte den Ball flach unter der Mauer direkt neben den Pfosten ohne jegliche Abwehrchance für den Keeper der SG.

Der Altenerdinger Torjäger schien nun auf den Geschmack gekommen, denn mit zwei weiteren Treffern in den folgenden Spielminuten krönte der stark aufspielende Angreifer seine Leistung mit zwei weiteren Treffern. In der 11. Minute ließ der robuste Stürmer sich auch von drei Gegnern nicht aufhalten und setzte den Ball nach einem Solo über den halben Platz unhaltbar aus 13 Metern zentraler Position in die Maschen. Nach einer Ablage im Strafraum, die Veladzic aus kurzer Distanz über die Linie beförderte, durfte sich der Altenerdinger Torjäger bereits in der 18. Spielminute über einen lupenreinen Hattrick freuen.

Der Jubel der Heimfans war kaum verhallt, da klingelte es bereits zum vierten Male im Netz der Gäste. Nach einer Ecke von der linken Seite stieg Elias Faust am 5-Meterraum höher als seine Kontrahenten und bugsierte den Ball per Kopf unhaltbar zum 4:0 in die Maschen. Beinahe hätte der umsichtige Spielmacher der Veilchen seine gute Leistung nach einem weiteren Abschluss aus 12 Metern halbrechter Position mit einem weiteren Treffer gekrönt, eine starke Parade von Matthias Wadenspanner verhinderte aber den Doppelpack. Das Altenerdinger Urgestein durfte sich aber nur kurze Zeit später über einen Assistpunkt freuen, als er aus dem linken Halbfeld nach schöner Einzelleistung den Ball scharf nach innen schlug, wo er in Fabian Veliqi einen völlig freien Abnehmer zum 5:0 am langen Pfosten fand.

Den Halbzeitstand, der auch den Endstand markieren sollte, stellte Ali Al-Katat her, der nach einer Ecke am schnellsten schaltete und einen geblockten Petermeierschuss in die Maschen setzte.

Mit dem sicheren 6:0 im Handgepäck, ging bei den Gastgebern in der zweiten Hälfte dann nur wenig zusammen. Die besseren Chancen hatten im zweiten Durchgang die Gäste, doch die gut stehende Abwehrreihe um Risto Garbrecht, Thomas Buttstedt und Dennis Neubert sowie der zweimal glänzend parierende Altenerdinger Torwart Kilian Burgholzer, besiegelten am Ende den klaren 6:0 Erfolg der Semptstädter.

Die Veilchen kletterten durch den Erfolg auf den dritten Tabellenplatz in der heißumkämpften Kreisliga Quali zur BOL, während die Gäste weiterhin ohne Punktgewinn am Tabellenende verweilen. Die Spielvereinigung erwartet in kommenden Woche ein straffes Programm, denn bereits am Mittwoch steht das Nachholspiel gegen Eichenfeld-Freising auf dem Programm, bevor am Freitag dann die SG Kranzberg/Hohenkammer Altenerdings U17 empfängt.

B-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – TSV Eching 2:3

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Trotz der knappen 2:3-Niederlage gegen den TSV Eching zeigte die B-Juniorinnen der SpVgg Altenerding eine gute Leistung und wehrten sich gegen den Favoriten nach Kräften. Allerdings war der Sieg der Zebras nicht unverdient, denn die Echinger zeigten die reifere Spielanlage und kombinierten auch deutlich besser, aber die Veilchen hielten dann einer guten Einstellung gut dagegen und schnupperten in der Schlussphase sogar an einen möglichen Remis. Die Gastgeber hatten nach sechs Minuten die erste Chance, doch leider verfehlte die im Zentrum stehende Julia Mückel eine Flanke von Lara Mentrup nicht verarbeiten. Besser machten es die Gäste und münzten nach zehn Minuten ihre erste Möglichkeit gleich in einen Torerfolg um. Als Torhüterin Katharina Hartmann einen Freistoß aus 20 Metern nach vorne abprallen ließ, setzte eine Echinger Spielerin nach und obwohl Hartmann die Hand schon auf den Ball hatte, spitzelte die Stürmerin das Leder ins Netz. Leider gab der Referee diesem sehr umstrittenen Treffer die Anerkennung. Aber die Gastgeber gaben die passende Antwort und kamen nur eine Zeigerumdrehung weiter zum Ausgleich. Als Mentrup auf der linken Seite ein Laufduell gegen ihre Kontrahentin gewann, wollte sie eine Flanke nach innen ziehen, doch als ihr die Kugel über den Schlappen rutschte, hatte sie das Glück der Tüchtigen, denn der Ball senkte sich unhaltbar für die TSV-Keeperin zum 1:1 ins Netz. In den folgenden zehn Minuten erhöhten die Gäste dann immer mehr den Druck, doch Hartmann war mehrmals zur Stelle und konnte gefährliche Schüsse meistern. Aber sieben Minuten vor der Pause war es dann doch so weit und Eching legte wieder vor. Als sich eine Angreiferin auf der rechten Seite im Laufduell gegen Hannah Heilmaier behauptet hatte, lief sie in den Strafraum. Den ersten Schuss konnte Hartmann noch abwehren, doch der Abpraller landete leider bei einer nachsetzenden Stürmerin, die die Kugel dann mühelos aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte. Auch die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag auf Seiten der Zebras, aber ein Fernschuss ging knapp über das Tor, so dass es zur Pause beim knappen Vorsprung der Gäste blieb. Der zweite Durchgang begann mit einem herben Rückschlag, denn schon nach einer Minute legte Eching den dritten Treffer nach. Als die SpVgg eine Flanke von der linken Seite klären konnte, landete das Leder bei einer 20 Meter vor dem Tor stehenden TSV-Akteurin. Diese zögerte beim Abschluss keine Sekunden und hatte dann auch noch das nötige Glück, dass der Ball unhaltbar für Hartmann abgefälscht wurde und im Netz landete. Nun wollte Eching zur Vorentscheidung kommen, doch Hartmann war bei zwei Schüssen wieder hellwach und hielt ihr Team im Spiel. Aber im Vergleich zu früheren Spielen fielen die Veilchen diesmal nicht auseinander, sondern blieben dank großer Leidenschaft im Spiel. Nach 62 Minuten wurde es dann wieder vor dem Echinger Tor gefährlich. Als Emilia Nunberger einen Einwurf von Marie Grote vor das Tor verlängerte, fehlte leider ein Abnehmer am Fünfmeterraum, so dass diese durchaus gute Chance ungenutzt blieb. Aber nur eine Minute später gelang dann doch der Anschlusstreffer. Nachdem sich Heidi Mückel auf dem rechten Flügel schön durchgesetzt hatte, zog sich eine herrliche Flanke nach innen und fand die am langen Pfosten stehende Amelie Zeiler, die die Hereingabe dann aus kurzer Entfernung zum 2:3 über die Linie drückte. Nun bekamen die Gastgeberinnen die zweite Luft und man gewann nun sogar die Oberhand, aber leider fehlte in dieser Phase der zwingende Abschluss. Doch fünf Minuten vor Schluss gab es dann doch wieder einen erhofften Abschluss. Als Zeiler einen Ball nach vorne spielte, kam Heidi Mückel vor der Torhüterin an das Leder und ging an ihr vorbei. Aber leider wurde der Winkel zu spitz, so dass ein zurückeilende Abwehrspielerin die prekäre Situation klären konnte. Zwei Minuten später kam die Angreiferin der SpVgg im Strafraum auf der rechten Seite zum Abschluss, doch der Schuss auf das kurze Eck hatte etwas zu wenig Fahrt, so dass die Torhüterin zur Stelle war und den erhofften Ausgleich verhindern konnte. So blieb es trotz aller Bemühungen bei der knappen Niederlage, doch der Auftritt gegen Eching sollte den Mädels für die kommenden Spiele neuen Mut verleihen.


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