Der Ausflug nach Hundszell begann für die Veilchen alles andere als ideal. Schon in den ersten Minuten machten die Gastgeber klar, dass sie vor allem über körperliche Härte ins Spiel finden wollten. Altenerding wirkte davon zunächst überrascht, und so wurde die Abwehr bereits früh überlaufen. Nach einem Dribbling über außen stand ein Hundszeller Angreifer am Fünfer völlig frei und schob in der 4. Minute zum 1:0 ein. Die Gastgeber setzten ihre ruppige Linie fort, während Altenerding Mühe hatte, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Viele Zweikämpfe wurden zugunsten der Gastgeber bewertet, was den Spielfluss der Veilchen zusätzlich hemmte. In der 22. Minute führte ein Freistoß, der aus Altenerdinger Sicht klar hätte zurückgepfiffen werden müssen, zum 2:0. Erst danach fanden die Gäste besser ins Spiel. Die Mannschaft nahm die Zweikämpfe an und drängte Hundszell zunehmend zurück. Über Kilian Burgholzer und Maximilian Lerch wurde das Mittelfeld schnell überbrückt, ein Steckpass auf Nicolas Roith leitete schließlich die entscheidende Szene ein: Luca Sippel wurde bei der Ballannahme klar gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Oliver Baron sicher zum 1:2-Anschlusstreffer. Kurz darauf lief Baron nach einem starken Zuspiel von Levin Kronthaler frei Richtung Tor, wurde jedoch durch eine aus Altenerdinger Sicht eindeutige Notbremse gestoppt – der Pfiff blieb aus. Mit viel Frust, aber auch mit dem Gefühl, im Spiel angekommen zu sein, ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Veilchen endgültig das Kommando. Altenerding spielte druckvoll, gewann die wichtigen Zweikämpfe und arbeitete entschlossen am Ausgleich. Doch mitten in diese starke Phase hinein folgte die nächste strittige Szene: Nach einem Hundszeller Freistoß rauschte ein Spieler mit beidbeiniger, offener Sohle in Fabian Veliqi – ohne jede Reaktion des Unparteiischen. Während die Altenerdinger noch mit dem harten Einsteigen beschäftigt waren, nutzten die Gastgeber die Unordnung und trafen per Kopf zum 3:1. Ein Treffer, der genau dann fiel, als Altenerding das Spiel eigentlich fest im Griff hatte. Trotz aller Bemühungen, trotz viel Herz und Offensivdrang, wurde fast jeder Zweikampf gegen Altenerding bewertet. In der Schlussphase führte ein weiterer Freistoß nach einem Gestochere im Strafraum schließlich zum 4:1‑Endstand.
Ein Spiel, in dem die Veilchen trotz schwieriger Bedingungen Moral zeigten, aber nie wirklich die Chance bekamen, ihr Spiel konsequent aufzuziehen. Besonders bitter: Viele Entscheidungen des Unparteiischen nahmen der Partie die sportliche Linie und ließen kaum Raum für einen fairen Schlagabtausch

