Zum Saisonauftakt in der Kreisliga-Aufstiegsrunde empfingen die C1-Junioren der SpVgg im ersten Heimspiel den Topfavoriten VfB Eichstätt im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion und es sollte sich zeigen, dass die Gäste doch eine Nummer zu groß für die Veilchen waren, so dass der 4:0-Erfolg von Eichstätt zwar etwas zu hoch ausfiel, aber in jedem Fall verdient war.
Jedoch verstanden es die Hausherren, dass man den Gegner aufgrund einer sehr disziplinierten Anfangsphase zunächst auf Augenhöhe begegnete, so dass man lange Zeit das torlose Remis hielt.
In der 23. Minute geriet man dann jedoch ins Hintertreffen, wobei dieser Gegentreffer auch etwas unglücklich zu Stande kam. Als ein VfB-Akteur aus halbrechter Position eher aus der Not heraus Richtung Tor schoss, hatte er auch eine Portion Glück auf seiner Seite, denn die Kugel ging zunächst an die Latte, fand dann aber doch den Weg ins Netz.
Aber diesen Rückstand steckten die Hausherren relativ gut weg. Bis zur Halbzeit erspielten sich beide Mannschaften immer wieder Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben, sodass es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause ging.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel auf beiden Seiten etwas ruppiger, wodurch der Spielfluss leider etwas verloren ging. Nach einer starken Parade von Torhüter Lukas Busse landete der Ball unglücklich direkt vor den Füßen eines VfB-Spielers, der nur noch zum 0:2 einschieben musste.
In den folgenden Minuten erspielte sich die SpVgg immer wieder gute Torchancen, die jedoch ihr Ziel jeweils nur knapp verfehlten, so dass der erhoffte Anschlusstreffer einfach nicht fallen wollte, und es leider dann doch wieder aus Altenerdinger Sicht auf der falschen Seite klingelte.
In der 52. Spielminute spielte ein Spieler aus Eichstätt einen schönen Ball in die Tiefe in den Sechzehner. Beim Klärungsversuch kam der Abwehrspieler im Zweikampf zuerst gegen den Gegenspieler, bevor er den Ball traf, sodass der Schiedsrichter auf Elfmeter für den VfB entschied. Der Strafstoß wurde zum 0:3 verwandelt und markierte leider die Vorentscheidung.
Nun war die Gegenwehr der Platzherren dann doch gebrochen, so dass man nur vier Minuten später noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen musste, wobei das Tor zum 0:4-Endstand sehenswerte war. Als das Spielgerät bei einem freistehenden Eichstätter Akteur landete, nahm dieser exakt Maß und versenkte das Leder mit einem traumhaften Kunstschuss unhaltbar im Kreuzeck des Altenerdinger Tores.
Trotz der letztlich doch deutlichen Niederlage zog Trainer Oliver Pompei ein durchaus zufriedenes Fazit: „Aus unserer Sicht fiel das Ergebnis letztlich etwas zu hoch aus. Auf die gezeigte Leistung können dennoch alle Spieler im Kader stolz sein. Jetzt heißt es, genau so weiterzumachen und im nächsten Spiel die ersten drei Punkte einzufahren“.

