Am ersten richtig warmen Wochenende des Jahres, bei strahlend blauem Himmel und fast schon frühlingshaften Temperaturen, war es endlich so weit: Auch die jüngsten Fußballmädels des Vereins durften ihr erstes Freundschaftsspiel des Jahres bestreiten. Die Vorfreude war groß – und am Ende stand ein sehr junges, aber hochmotiviertes Team auf dem Platz.

Gespielt wurde auf Platz 6 in der Landgerichtstraße. Die Platzverhältnisse waren – sagen wir – „naturnah“. Der Rasen war zum Glück nicht allzu hoch, einige Maulwurfhügel markierten kreativ die Spielfeldgröße, und ein paar kleine Schlaglöcher wurden vor dem Anpfiff kurzerhand beseitigt. Somit konnten alle Spielerinnen gesund und munter ins Spiel starten.

Der Gegner war der TSV Turnerbund München, mit dem man bereits bei einigen Hallenturnieren Bekanntschaft gemacht hatte. Schnell war klar: Das wird ein interessantes Duell. Für Anfang März hatte man sich daher zu diesem Freundschaftsspiel verabredet.

Für die jüngsten Mädels aus Altenerding war es ein ganz besonderes Spiel. Das Team bestand aus Spielerinnen, die bereits regelmäßig im E-Juniorinnen-Team mitspielen, aber auch aus einigen Mädchen, die heute ihr allererstes Fußballspiel überhaupt bestritten. Entsprechend groß war die Aufregung – und natürlich auch die Freude.

Zum Team gehörten:
Alexia und Paulina Kiermeier, Anna Schultheiss, Marie Halfar, Heidi Veicht, Nina, Emma Brugger sowie die Neulinge Margarethe Zweck, Rebecca Toschkollari und Soleil Syll.

Gespielt wurde bei bestem Fußballwetter viermal 15 Minuten.


1. Viertel

Altenerding legte los wie die Feuerwehr. Von Beginn an wurde der Gegner in die eigene Hälfte gedrängt, und schnell war klar: Die Gastgeberinnen wollten heute unbedingt Tore sehen.

Das erste Tor ließ dann auch nicht lange auf sich warten. In der 5. Minute traf Paulina Kiermeier und brachte ihr Team verdient in Führung. Nur wenige Minuten später legte Anna Schultheiss nach und erzielte in der 9. Minute das 2:0 – gleichzeitig ihr erstes Tor überhaupt im Trikot von Altenerding.

Die Münchnerinnen kamen erst kurz vor Ende des ersten Viertels zu ihrer ersten richtigen Torchance. Doch Torhüterin Emma Brugger war aufmerksam und hielt den Ball souverän fest.

Besonders auffällig in diesem Abschnitt war Heidi Veicht, die gefühlt überall auf dem Platz zu finden war und immer wieder Bälle eroberte.


2. Viertel

Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel etwas ausgeglichener. Nun durften auch die Neulinge Rebecca Toschkollari, Margarethe Zweck und Soleil Syll ihre ersten Erfahrungen im Spiel sammeln. Für sie war es ein großer Moment, zum ersten Mal auf dem Feld zu stehen.

Im Tor stand nun Paulina Kiermeier.

Die Gäste aus München übernahmen jetzt etwas mehr die Initiative und verlagerten das Spiel zunehmend in die Hälfte der Gastgeberinnen. In der 25. Minute gelang ihnen schließlich der Anschlusstreffer zum 2:1.

Doch Altenerding hatte die passende Antwort parat. Kurz vor dem Halbzeitpfiff zeigte Alexia Kiermeier ihre enorme Schnelligkeit. Mit zwei starken Läufen setzte sie sich durch und traf gleich zweimal hintereinander. Damit ging Altenerding mit einer komfortablen 4:1-Führung in die Pause.


3. Viertel

Paulina hatte inzwischen großen Spaß am Torwartspiel gefunden und blieb auch im dritten Viertel zwischen den Pfosten.

Für Altenerding war dies allerdings das schwächste Viertel des Spiels. Die Gäste nutzten ihre Chancen besser und verkürzten zunächst mit einem Fernschuss auf 4:2.

Doch kaum hatten die Münchnerinnen Hoffnung geschöpft, schlug Altenerding zurück: Wieder war es Alexia, die ihre Geschwindigkeit ausspielte und im Gegenzug auf 5:2 erhöhte.

Kurz vor Ende des Viertels wurde es dann plötzlich wieder spannend. Der Turnerbund München nutzte zwei gute Chancen und erzielte mit einem schnellen Doppelschlag das 5:4.

Das Spiel war damit wieder völlig offen.


4. Viertel

Im letzten Viertel kam nun etwas mehr Taktik ins zuvor sehr offene Spiel. Altenerding erspielte sich zwar mehrere gute Chancen, doch der Ball wollte zunächst einfach nicht zum 6:4 ins Netz.

In der Defensive versuchte man gleichzeitig, den drohenden Ausgleich zu verhindern. Viele Zweikämpfe fanden nun im Mittelfeld statt, und beide Teams kämpften um jeden Ball.

Fünf Minuten vor Schluss passierte es dann doch: Der Turnerbund München erzielte den 5:5-Ausgleich – und das nicht einmal unverdient.

Doch eine Spielerin hatte offenbar etwas gegen eine Punkteteilung: Alexia Kiermeier. In der Schlussphase zeigte sie erneut ihre Klasse, nutzte zwei Chancen konsequent und stellte das Ergebnis auf 7:5 für Altenerding.

Kurz danach ertönte der Schlusspfiff.


Fazit

Am Ende waren alle Beteiligten begeistert.
Das Wetter war perfekt, die Zuschauer sahen 12 Tore, und das Spiel blieb von Anfang bis Ende spannend und sehr fair.

Besonders schön war, dass auch die neuen Spielerinnen ihre ersten Erfahrungen sammeln konnten und mutig auf dem Platz standen.

Trainer Mückel zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit seiner jungen Mannschaft und blickt optimistisch in die Zukunft. Wenn dieses Team weiterhin mit so viel Einsatz, Freude und Teamgeist spielt, kann man sich auf viele weitere spannende Spiele freuen.

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