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D-Juniorinnen: FC Langengeisling – SpVgg Altenerding 1:8

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Mit einer beeindruckenden Vorstellung haben die D-Juniorinnen der SpVgg das Ticket für das Finale des diesjährigen Lipp-Cups gelöst. Im Halbfinale beim Lokalrivalen FC Langengeisling setzten sich die Veilchen souverän und auch in dieser Höhe verdient mit 8:1 durch. Damit steht fest: Am 14. Mai kommt es im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion zur Neuauflage des Vorjahresfinales gegen den FC Lengdorf, der sich im zweiten Halbfinale knapp mit 1:0 gegen den FC Moosinning behauptete.

Von Beginn an machten die Altenerdingerinnen deutlich, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Mit viel Tempo, Entschlossenheit und Spielfreude übernahm die Mannschaft sofort die Kontrolle und setzte die Gastgeberinnen früh unter Druck. Dieser engagierte Start wurde bereits in den Anfangsminuten belohnt. In der 6. Minute eroberte Lilly Kapsner im Mittelfeld den Ball und leitete sofort weiter auf Lisa Weigel. Diese startete zu einem sehenswerten Sololauf, ließ mehrere Gegenspielerinnen stehen und vollendete im Strafraum sicher zur frühen 1:0-Führung.

Die Freude über den ersten Treffer war kaum verklungen, da schlugen die Veilchen direkt erneut zu. Nur eine Minute später profitierte diesmal Lilly Kapsner von einem starken Zuspiel von Pia Weigel und ließ der Langengeislinger Torhüterin mit einem präzisen Abschluss keine Chance. Mit diesem Doppelschlag stellte die SpVgg früh die Weichen auf Sieg.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit blieb Altenerding die spielbestimmende Mannschaft. Die Defensive stand sicher, das Mittelfeld kontrollierte das Geschehen und offensiv erspielten sich die Veilchen weitere gute Möglichkeiten. Allerdings wurden einige Chancen nicht konsequent genug genutzt, sodass es trotz klarer Überlegenheit mit einer 2:0-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Langengeisling zunächst deutlich mutiger und kam engagiert aus der Kabine. Bereits kurz nach Wiederanpfiff hatte der FCL die große Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch ein Schuss landete nur am Pfosten des Altenerdinger Tores. Dieser Warnschuss schärfte den Fokus der Gäste sofort wieder.

In der Folge übernahm die SpVgg erneut das Kommando und stellte die Kräfteverhältnisse schnell wieder klar. Nach einem starken Angriff über die linke Seite setzte sich Pia Weigel entschlossen durch, zog nach innen und erhöhte mit einem platzierten Schuss auf 3:0. Dieser Treffer wirkte wie ein endgültiger Nackenschlag für die Gastgeberinnen.

Nur wenig später sorgte erneut Pia Weigel für ein echtes Highlight. Aus rund 16 Metern zog sie kraftvoll ab, der Ball segelte über die Torhüterin hinweg und schlug sehenswert im Winkel ein – das 4:0 und wohl einer der schönsten Treffer des Tages.

Trotz des deutlichen Rückstands bewiesen die Langengeislinger Mädchen Moral und wurden in der 41. Minute mit dem Ehrentreffer belohnt. Zwar konnte Jennifer Berger im Altenerdinger Tor zunächst einen Schuss parieren, doch beim Nachschuss war sie chancenlos. Das 1:4 änderte jedoch nichts am Spielverlauf.

Denn die Antwort der Veilchen ließ nicht lange auf sich warten. Nur wenige Minuten später stellte Lisa Weigel mit einer starken Einzelaktion den alten Abstand wieder her und traf unhaltbar zum 5:1. Direkt im Anschluss nutzte Pia Weigel einen Fehler im Spielaufbau der Gastgeberinnen eiskalt aus und erhöhte auf 6:1.

In der Schlussphase zeigte sich, dass der Offensivdrang der Altenerdingerinnen noch längst nicht gestillt war. Zunächst erhöhte Lisa Weigel auf 7:1, ehe dann Kapsner sechs Minuten vor dem Schlusspfiff für den Schlusspunkt sorgte, und das Ergebnis auf 8:1 schraubte.
Mit dieser überzeugenden Leistung ziehen die D-Juniorinnen hochverdient ins Finale des Lipp-Cups ein. Dort wartet mit dem FC Lengdorf ein bekannter Gegner – und zugleich die Neuauflage des Endspiels aus dem Vorjahr, das die SpVgg damals mit 3:0 für sich entscheiden konnte.

Nun gilt der volle Fokus dem Finale am 14. Mai im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion. Wenn die Veilchen erneut mit derselben Leidenschaft, Spielfreude und Entschlossenheit auftreten, stehen die Chancen gut, den Titel erfolgreich zu verteidigen. Die Vorfreude auf dieses Endspiel ist jedenfalls jetzt schon riesig.

D1-Junioren: TSV Kösching – SpVgg Altenerding 0:5

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Wieder hatte sich die Fan- und Elterngemeinschaft bei schönstem Frühlingswetter aufgemacht, um die Wilde 13 bei ihrem Auswärtsspiel zu unterstützen. Leider musste die Mannschaft kurzfristig auf den erkrankten Abwehrchef Valentin Kugler verzichten und somit auch auf Edelfeder und Chefchronist Pit Kugler. Es fand sich Ersatz in der Kommune und so gingen alle optimistisch in die Partie beim Tabellenletzten, wiewohl mit Noah Memed ein weiterer Leistungsträger verletzt ausfiel. Hatte das geneigte Publikum nun ein Sturmlauf auf ein hoffnungslos unterlegenen Gegner erwartet, so rieb sich die Wide 13 erstmal die Augen. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Veilchen und das Spiel spielte sich vorwiegend in der Hälfte der Wilden 13 ab – unterbrochen nur von einem schön vorgetragenen Angriff mit guten Abschluss von Michi Melissourgos und einer Nachschusschance für Marco Ebert. Es war der guten Defensivleistung von Muaaz Mohammed, Matheo Hulm und Philipp Feuker (und später dann Simon Kreuzpointner) sowie einem aufmerksamen Torsteher Timo Wegener zu verdanken, dass die “0“ bis Ende des Spieles stehen sollte. Erst nach 10 Minuten konnten sich unsere jungen Talente etwas befreien und prompt sollte der zu diesem Zeitpunkt reichlich unverdiente Führungstreffer fallen: Nach einem Flankenlauf von Andi Neumann brauchte Marco Ebert nur noch den Fuß hinzuhalten, um zum 1:0 abzuschließen. Und nun sollte das Spiel auch deutlich kippen. Erst in der 15. Minute ein weiterer Flankenlauf von Andi Neumann, dann eine Torannäherung des stark aufspielenden Emil Fernandez Jackisch (mit leider schlampigen letzten Pass) und in der 20. Minute ein Abschluss von Paul Schiwietz. Diesem sollte dann auch das vorentscheidende 2:0 gelingen. Wieder hatte sich Neumann links durchgespielt, der Ball gelangte über Marco Ebert zu Torjäger Paul Schiwietz, der gekonnt abschließen konnte. Erst jetzt gelang es der Wilden 13, ihr gewohntes Offensivspiel aufzuziehen. Zwei Riesenchancen vom sehr stark aufspielenden Capitano  Michi Melissourgos, zwei weitere durch Marco Ebert und ein Pfostenschuss von Stoßstürmer Tobi Felsner sollten folgen, ein weiterer Treffer gelang vor der Halbzeit nicht mehr. Auch der Beginn der zweiten Halbzeit konnte sehr dominant gestaltet werden und so gelang es Tobi Felsner, sich noch zweimal in die Torschützenliste einzutragen, einmal auf Vorlage von Vinci Mörtl und einmal nach Zuspiel von Paul Schiwietz. Den Schlusspunkt setzte dann Michi Melissourgos, der einen Traumpass von Emil Jackisch Fernandez zum Endstand von 5:0 einnetzen konnte. Die letzten 10 Minuten gehörten wieder den Köschingern, aber eine Glanzparade von Timo Wegener sowie der Pfosten verhinderten den möglichen Gegentreffer. Insgesamt eine solide Leistung unserer jungen Wilden. Beim Tabellenführer aus Schwaig nächste Woche wird jedoch eine deutliche Leistungssteigerung vonnöten sein, um wieder siegreich vom Platz zu gehen. Wir glauben daran … .

Herren 1: TSV Gaimersheim – SpVgg Altenerding 3:2

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Nessim Mahsas (46. Alexander Weiher), 3. Ridwan Bello (82. Advam de Oliveira), 4. Ajdin Nienhaus (70. Nihad Mujkic), 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Leart Bilalli, 8. Samuel Kronthaler (78. Lukas Rymas),  9. Leonardo Tunjic, 10. Jannik Obermaier (46. Juan Gomez), 11. Marco Baumann

Torschützen:
2:1 Pedro Flores (51.)
2:1 Leart Bilalli (83.)

Gelbe Karten:
Marco Baumann
Leonardo Tunjic
Leart Bilalli
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:

Bitterer Nackenschlag in letzter Sekunde – SpVgg Altenerding steht trotz großer Moral mit leeren Händen da

Es war ein Abend, der für die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding kaum schmerzhafter hätte enden können. Nach einer leidenschaftlichen Aufholjagd beim TSV Gaimersheim sanken die Veilchen nach dem Schlusspfiff enttäuscht und ausgepumpt zu Boden. Der verdiente Lohn für eine starke zweite Halbzeit blieb aus – stattdessen kassierte die Elf von Trainer Pedro Locke in der Nachspielzeit den bitteren Knock-out und musste sich nach einem offenen Schlagabtausch unglücklich mit 2:3 geschlagen geben.

Dabei hatte die Partie für die Semptstädter durchaus vielversprechend begonnen. Von der ersten Minute an trat Altenerding mutig und engagiert auf, übernahm sofort die Initiative und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Gaimersheim wirkte in der Anfangsphase überrascht, agierte überwiegend reaktiv und fand kaum Zugriff auf das Spiel. Die Veilchen bestimmten das Geschehen, schafften es jedoch nicht, ihre Überlegenheit in zählbares Kapital umzuwandeln.

Erst nach neun Minuten meldeten sich die Hausherren erstmals offensiv an. Ein Distanzschuss von Philipp Stipic aus rund 20 Metern stellte jedoch keine Gefahr für das Altenerdinger Tor dar und segelte deutlich über das Gehäuse. Dennoch wirkte dieser erste Abschluss wie ein Weckruf für den TSV. Mit zunehmender Spieldauer gewannen die Gastgeber an Sicherheit, übernahmen mehr und mehr die Kontrolle und drehten das Momentum auf ihre Seite.

Die erste ernstzunehmende Möglichkeit der Gaimersheimer folgte nach 22 Minuten. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf gelangte der Ball in den Strafraum, wo Ridwan Bello zunächst per Kopf klären konnte. Die Kugel landete jedoch bei Nicolae Nechita, der von der Strafraumgrenze volley abzog, den Ball aber ebenfalls deutlich zu hoch ansetzte.

Auf der anderen Seite hätte Altenerding nach einer halben Stunde beinahe den perfekten Moment erwischt. Über Marco Baumann, Jannik Obermaier und Pedro Flores kombinierten sich die Gäste sehenswert nach vorne. Leart Bilalli legte uneigennützig quer auf Ajdin Nienhaus, der aus halbrechter Position abzog – doch sein Abschluss strich nur haarscharf am Gaimersheimer Tor vorbei.

Im direkten Gegenzug folgte die kalte Dusche. Nach einem von Benjamin Anikin scharf hereingezogenen Eckball von der linken Seite kam es im Fünfmeterraum zu einem Körperkontakt zwischen Torhüter Jonas Pamer und einem Gaimersheimer Spieler. Während Pamer zu Boden ging, segelte der Ball an den langen Pfosten, wo Luca Mancini sträflich frei stand und mühelos zur 1:0-Führung einköpfen konnte.


Noch vor der Pause setzte es den nächsten Rückschlag. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte schaltete Gaimersheim blitzschnell um. Mancini spielte den Ball sofort in die Spitze, wo die hochstehende Altenerdinger Defensive überrascht wurde. Benjamin Anikin startete wohl noch aus der eigenen Hälfte, lief von der Mittellinie allein auf Pamer zu und blieb eiskalt – 2:0 für die Hausherren.

Der TSV hatte nun klar Oberwasser und hätte kurz vor der Pause beinahe für die Vorentscheidung gesorgt. Diesmal setzte sich Stipic im Mittelfeld gegen drei Altenerdinger Verteidiger durch und tauchte frei vor Pamer auf. Doch der SVA-Schlussmann zeigte seine Klasse und hielt sein Team mit einer überragenden Parade im Spiel.


In der Halbzeitpause reagierte Trainer Pedro Locke nicht nur personell, sondern fand offenbar auch die richtigen Worte. Seine Mannschaft kam wie verwandelt aus der Kabine und zeigte sofort, dass sie sich keineswegs aufgegeben hatte.

Bereits kurz nach Wiederbeginn setzte Pedro Flores mit einem Warnschuss das erste Ausrufezeichen, doch Gaimersheims Keeper Benedikt Leixner war noch zur Stelle und parierte glänzend. Zwei Minuten später war aber auch er machtlos. Samuel Kronthaler brachte den Ball von der linken Seite scharf nach innen, die Hereingabe wurde noch entscheidend abgefälscht und landete genau vor den Füßen von Flores. Aus rund 15 Metern zog der Offensivmann mit voller Wucht ab und jagte den Ball unhaltbar in den Winkel – nur noch 2:1.


Altenerding war nun voll im Spiel. Allerdings hätte Gaimersheim den alten Abstand fast postwendend wiederhergestellt. Nach einer Flanke von links kam Dominic Raimann zum Kopfball, doch diesmal war es Flores selbst, der in der Defensive seinen enormen Wert unter Beweis stellte und auf der Torlinie rettete.

Nur wenig später mussten die Gäste erneut zittern. Nach einem Foulspiel von Bilalli bekam der TSV einen Freistoß aus rund 22 Metern zugesprochen. Raimann zirkelte den Ball sehenswert über die Mauer, doch der Pfosten rettete für Altenerding.


Im Anschluss übernahmen die Veilchen wieder zunehmend das Kommando. Sie drängten auf den Ausgleich, kamen immer wieder bis an den Strafraum heran, fanden jedoch zunächst keine Lücke für den entscheidenden Abschluss. Gaimersheim konnte sich nur noch sporadisch befreien, blieb aber vor allem bei Standards gefährlich. So verfehlte ein Kopfball von Stipic nach einer Freistoßflanke von Denis Janjic das Ziel nur knapp.

Doch der Glaube an einen Punktgewinn blieb bei Altenerding ungebrochen – und wurde in der 83. Minute belohnt. Nach einem abgefangenen Angriff des TSV spielte Marco Baumann einen perfekten Ball über die Abwehrkette. Benedikt Leixner musste aus seinem Kasten eilen, kam gegen Leart Bilalli jedoch einen Schritt zu spät. Der Altenerdinger Torjäger reagierte blitzschnell und spitzelte das Leder am Keeper vorbei ins verwaiste Tor – 2:2.

In der Schlussphase wollten beide Mannschaften mehr als nur das Remis. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem vor allem Gaimersheim bei ruhenden Bällen brandgefährlich blieb. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit krachte ein Schuss von Stipic an die Latte, ehe die Altenerdinger Defensive mit vereinten Kräften klären konnte.

Doch in der fünften Minute der Nachspielzeit folgte der endgültige Schock. Im Mittelfeld verlor Altenerding den Ball, Gaimersheim schaltete blitzschnell um. Über die linke Seite wurde Philipp Stipic in Szene gesetzt, der den Ball flach ins Zentrum spielte. Dort stand Dennis Huettinger goldrichtig und drückte das Zuspiel aus kurzer Distanz unhaltbar für Jonas Pamer zum 3:2-Siegtreffer über die Linie.

So blieb den Veilchen trotz großer Moral, Kampfgeist und einer beeindruckenden Aufholjagd am Ende nichts Zählbares. Statt des erhofften Befreiungsschlags musste Altenerding einen weiteren bitteren Rückschlag hinnehmen. Eine Niederlage, die besonders weh tut – weil sie so spät kam und weil die Mannschaft sich nach einer starken zweiten Halbzeit zumindest einen Punkt redlich verdient gehabt hätte.

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B3-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Herzogstadt II 1:0

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In einem erwartet hart umkämpften Derby behielten die B3-Junioren gegen die zweite Garnitur des FC Herzogstadt mit einem 1:0 knapp, aber aufgrund des Chancenplus, insbesondere in der zweiten Hälfte verdient die Oberhand und ihre weiße Weste. Die Gäste zeigten zu Beginn, dass sie gewillt waren, für die Niederlage in der Vorrunde Revanche zu nehmen und versuchten die Heimdefensive mit langen Bällen zu überspielen. Trotzdem hätten die Veilchen nach drei Minuten schon in Führung gehen müssen, doch Fabian Felsner, der nach einem Freistoß aus dem Halbfeld im Sechzehner frei an die Kugel kam, setzte den schwer zu nehmenden Ball deutlich über das Gebälk. Zehn Minuten später ging Simon Faust auf der echten Seite bis zur Torlinie und versuchte dann nach innen zu ziehen und das kurze Eck anzuvisieren, wurde aber noch abgeblockt. Mitte des ersten Durchgangs wurde es dann plötzlich hinten gefährlich. Einem Abschlag der Herzogstädter gingen die Lila-Weißen nur halbherzig entgegen, so dass nach einem Gestocher unvermittelt ein Gästestürmer allein auf das Tor zog, die Kugel jedoch am herauseilenden Emilian Schreyer, aber auch dem linken Torpfosten knapp vorbeisetzte. Nur eine Minute später brachten sich die Altenerdinger selbst in Bedrängnis, denn nach einem Rückpass auf Keeper Schreyer, schoss dieser den attackierenden Mittelstürmer an, der die Bogenlampe mit dem Kopf zum Glück für die neben das Gehäuse setzte. Dies war allerdings ein Weckruf für die Heimelf, die nun wieder zielstrebiger nach Vorne agierten. David Oganian scheiterte mit einem Freistoß aus gut zwanzig Metern nur um Zentimeter. Nach dem Wechsel drehten die Veilchen auf. Insbesondere Liman Bytici war kaum noch zu halten, umkurvte nach 43 Spielminuten drei Gegenspieler und setzte seinen Schuss vom Sechzehner nur knapp daneben. Drei Minuten später belohnten sich die Gastgeber für ihren Aufwand. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf, spielte sich David Oganian zentral an den Strafraum, legte den Ball überlegt nach Außen, wo Matchwinner Jason Ocansey das Leder flach ins lange Eck zur Führung für seine Farben schob. Die Lila-Weißen drängten auf die Vorentscheidung. Nach einer Stunde setzte sich Liman Bytici erneut gegen mehrere Gegenspieler durch, drang in den Strafraum ein, wo der frei stehende Simon Faust mit einem Direktschuss, den Gästekeeper zu einer starken Fußabwehr zwang. Fünf Minuten später wäre das 2:0 verdient gewesen, als sich Liman Bytici erneut behauptete, vom Sechzehner abzog und den Abpraller des parierenden Schlussmanns volley an die Latte hämmerte. So blieb es bis zum Schluss spannend, wobei sich auch Keeper Emilian Schreyer, der gegen einen durchgebrochenen Gästestürmer stark per Fußabwehr rettete, auszeichnen durfte. Viel ließ die starke Altenerdinger Abwehr jedoch nicht mehr zu und sicherte drei wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze.

D2-Junioren: TSV St. Wolfgang – SpVgg Altenerding 1:5

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D2-Junioren bleiben auf Erfolgskurs – Deutlicher Auswärtssieg in St. Wolfgang

Nach dem souveränen Heimsieg in der vergangenen Woche gegen Eichenried reisten die D2-Juniren mit breiter Brust ins Erdinger Hinterland nach St. Wolfgang, um die aktuell starke Form erneut unter Beweis zu stellen.

Das Trainergespann Jochen Ebert und Benjamin Brugger setzte dabei auf die bewährte Startformation der Vorwoche: Im Tor begann Quentin Klein, davor organisierte Kapitän Paul Zellner gemeinsam mit Christoph Zimmermann die Defensive. Auf den Außenbahnen agierten Vinzent Zanker und Xaver Leingärtner, während Basti Brugger und Francisco Canales das Zentrum besetzten. Im Sturm starteten Florian Angermeier und  Jonas Ebert. Auf der Bank standen Lisa Weigel, Eduard Ranga und Tom Caspari bereit.

Die Partie begann schwungvoll mit sehenswerten Angriffen auf beiden Seiten. Nach etwa zehn Minuten übernahmen die Veilchen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich mehrere gute Chancen, die zunächst jedoch ungenutzt blieben.

In der 14. Minute fiel dann die verdiente Führung: Zimmermann gewann im Defensivzentrum einen wichtigen Zweikampf und spielte auf Brugger, der den Ball dynamisch durchs Mittelfeld trug. Sein Pass auf Canales leitete den entscheidenden Angriff ein. Canales erkannte den Lauf von Ebert und setzte ihn mit einem präzisen Steckpass perfekt in Szene. Ebert blieb vor dem Torwart eiskalt und verwandelte sicher zum 1:0.

Auch in der Folge dominierten die Altenerdinger das Spielgeschehen. Die eingewechselten Ranga, Caspari und Weigel fügten sich nahtlos in die starke Mannschaftsleistung ein. In der 21. Minute fiel das 2:0 – beinahe eine Kopie des ersten Treffers: Brugger auf Canales, der mit einem klugen Pass in die Tiefe Leingärtner bediente. Dieser erkannte die Lücke im kurzen Eck und ließ dem Torwart keine Chance.

Die Veilchen kontrollierten das Spiel nun mit sicherem Passspiel und klarem Positionsspiel. Kurz vor der Pause erhöhte Ranga auf 3:0, nachdem ein Schuss von Ebert vom Torwart nur nach vorne abgewehrt werden konnte und Ranga gedankenschnell abstaubte.

In der Halbzeit lobte das Trainerteam die starke Leistung, warnte jedoch zugleich davor, die Konzentration zu verlieren – insbesondere mit Blick auf die Anfangsphase der zweiten Halbzeit.

Doch genau diese Warnung sollte sich zunächst bewahrheiten: Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff verschlief die D2, und St. Wolfgang nutzte dies zum 1:3-Anschlusstreffer.

Angeführt von der stabilen Defensive um Zellner und Zimmermann fand die Mannschaft jedoch schnell zurück ins Spiel. Ab der 40. Minute übernahmen die Veilchen wieder klar die Kontrolle.

In der 45. Minute sorgte Angermeier für die Vorentscheidung: Nach schöner Vorarbeit von Zanker und Weigel wurde er perfekt in Szene gesetzt und schob zum 4:1 ein.

In der Schlussphase ließ die Gegenwehr der Gastgeber deutlich nach, während die Veilchen einen Gang zurückschalteten und das Spiel souverän zu Ende brachten. Einen weiteren Höhepunkt gab es dennoch: Caspari wurde von Leingärtner und Weigel gut eingesetzt, behielt den Überblick und legte quer auf den mitgelaufenen Ranga, der zum 5:1-Endstand einschob.

Fazit: Eine insgesamt sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung sichert der D2 einen verdienten Auswärtssieg. Das Trainerteam zeigte sich entsprechend zufrieden – nun gilt es, diesen Schwung in die kommenden Spiele mitzunehmen.

Herren 2: FC Türk Gücü Erding – SpVgg Altenerding 3:2

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1. Senal de Silva, 2. Felix Wöginger, 3. Patrick Lisiewicz, 4. Simon Wolf (61. Diego Baltus), 5. Sadam Ibrahim, 6. Amar Husic, 7. Florian Donig,  8. Julian Topf, 9. Lucas Ude (30. Davud Hörl), 10. Haki Vranovci, 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
0:1 Florian Donig (12.)
3:2 Florian Donig (89.)

Gelbe Karten:
Patrick Lisiewicz
Davud Hörl

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:

SpVgg Altenerding wartet weiter auf ersten Sieg – 2:3-Niederlage im Lokalderby

Auch im Lokalderby beim FC Türk Gücü Erding konnte die Kreisklassenmannschaft der SpVgg Altenerding den ersehnten ersten Sieg im neuen Jahr nicht einfahren. Auf dem Kunstrasenplatz am Geislinger Anger unterlagen die Veilchen mit 2:3 und müssen damit weiterhin auf den ersten „Dreier“ warten.

Dabei schmeichelte das knappe Ergebnis der Elf von Trainer Foltin durchaus. Die Gastgeber waren über weite Strecken das spielbestimmende Team und hätten die Partie bei besserer Chancenverwertung frühzeitig entscheiden können. Dass es bis zum Schluss spannend blieb, war vor allem einem überragenden Altenerdinger Schlussmann zu verdanken: Senal de Silva zeigte eine herausragende Leistung und brachte die Offensive von Türk Gücü Erding immer wieder zur Verzweiflung.

Trotz druckvoller Anfangsphase der Hausherren gingen zunächst die Gäste in Führung. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schaltete Kapitän Julian Topf schnell und schickte Florian Donig auf die Reise. Der Angreifer blieb vor Torhüter Samir Selimovic eiskalt und schob den Ball überlegt ins lange Eck zur überraschenden 1:0-Führung ein.

Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Bereits in der 14. Minute setzte Ertugrul Nacar nach einer Flanke von Attila Lanzendorfen mit einem spektakulären Seitfallzieher ein erstes Ausrufezeichen, scheiterte jedoch an de Silva, der stark parierte. In der 22. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß fand Ömer Altinisik im Zentrum Nacar, der diesmal sicher zum 1:1 vollendete.

Türk Gücü blieb am Drücker und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Doch immer wieder war Endstation bei de Silva, der unter anderem kurz vor der Pause mit einem Reflex gegen einen Volleyschuss von Amel Culjak glänzte und den Ball an die Latte lenkte. So ging es mit einem schmeichelhaften Remis für Altenerding in die Halbzeitpause.

Direkt nach Wiederanpfiff nahm das Spiel wieder Fahrt auf. Nur Sekunden nach Beginn der zweiten Hälfte verhinderte de Silva mit einer Glanzparade erneut die Führung der Hausherren (46.). Doch nur eine Minute später war auch er machtlos: Nach Vorarbeit von Nacar traf Berin Brzovic mit einem präzisen Flachschuss zur 2:1-Führung für Türk Gücü.

Die Gastgeber blieben spielbestimmend und drängten auf die Vorentscheidung. Altenerding war nun fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt und kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. Mehrfach rettete de Silva mit starken Paraden, unter anderem gegen Brzovic, der zudem einmal nur die Latte traf (51.).

In der 81. Minute fiel schließlich der längst überfällige dritte Treffer: Nach einem langen Ball setzte sich Brzovic im Laufduell durch und ließ diesmal auch de Silva keine Chance – 3:1.

Doch die Veilchen gaben sich nicht auf und sorgten kurz vor Schluss noch einmal für Spannung. Florian Donig fasste sich aus rund 25 Metern ein Herz und traf mit einem sehenswerten Distanzschuss unhaltbar zum 2:3-Anschlusstreffer.

In der fünfminütigen Nachspielzeit warf Altenerding noch einmal alles nach vorne, konnte sich jedoch keine klare Ausgleichschance mehr erarbeiten. So blieb es bei der knappen Niederlage, die angesichts des Spielverlaufs letztlich verdient war – auch wenn die Moral der Mannschaft und die herausragende Leistung von Torhüter de Silva Hoffnung für die kommenden Aufgaben machen.

C-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC SF Schwaig 2:1

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C-Juniorinnen feiern verdienten Heimsieg gegen Schwaig

Vor einer gut besuchten Tribüne in der Sepp Brenninger Arena präsentierten sich die U15-Mädels aus Altenerding bei bestem Fußballwetter mit blauem Himmel in starker Verfassung und sicherten sich einen verdienten 2:1 Erfolg gegen Schwaig.

Die Partie begann schwungvoll. Bereits früh setzte Tuana Aydin mit einem ersten Abschluss ein Zeichen, ihr Schuss verfehlte das Tor jedoch knapp. Auch im weiteren Verlauf blieb Altenerding die aktivere Mannschaft. Pia Weigel versuchte es aus rund 16 Metern. Ein eigentlich ungefährlicher Schuss, der jedoch beinahe zur Führung geführt hätte. Die gegnerische Torhüterin ließ den Ball fallen, doch im letzten Moment konnte sie ihn noch vor dem Überqueren der Linie sichern.

Nach etwa 14 Minuten kam auch Schwaig erstmals gefährlich vor das Tor, doch ein Abschluss aus spitzem Winkel strich knapp am langen Pfosten vorbei. In der Folge flachte das Spiel etwas ab, ehe in der 25. Minute ein gut getretener Freistoß der Gäste Torhüterin Jennifer Berger zu einer Parade zwang.

Kurz vor der Pause nahm die Partie dann wieder Fahrt auf und Altenerding belohnte sich. Pia Weigel legte den Ball am Strafraum clever zurück auf Julia Mückel, die sich aus gut 20 Metern ein Herz fasste und mit einem platzierten Linksschuss ins linke Eck das verdiente 1:0 erzielte. Die Torhüterin war dabei chancenlos.

In den verbleibenden Minuten der ersten Hälfte dominierte Altenerding klar. Zunächst verpasste Rosalie Zeiler eine Flanke von Weigel im Fünfmeterraum nur knapp, ehe kurz vor dem Halbzeitpfiff Lilli Kapsner erneut Weigel mustergültig bediente. Diese setzte den Ball jedoch am Tor vorbei. Die Führung hätte zu diesem Zeitpunkt bereits höher ausfallen können.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit knüpfte Altenerding nahtlos an die starke Leistung an. Julia Mückel schickte Lilli Kapsner in die Tiefe, deren Abschluss von der Torhüterin zur Ecke abgewehrt wurde. Die anschließende Ecke führte erneut zu Gefahr. Kapsner legte am Strafraum auf Mückel ab, deren Schuss pariert wurde. Den Nachschuss setzte Aydin aus etwa zehn Metern knapp neben das Tor.

Doch auch Schwaig meldete sich wieder zurück und ließ eine große Chance ungenutzt, als eine Angreiferin freistehend vor dem Tor am Kasten vorbeischoss. Altenerding zeigte sich im Gegenzug effizienter. Kapsner schickte Weigel mit einem starken Pass auf die Reise, die alleine vor dem Tor die Nerven behielt und zum 2:0 einschob.

Kurz darauf bot sich Schwaig die große Gelegenheit zum Anschluss, als der Schiedsrichter auf Foulelfmeter entschied. Doch die Schützin verzögerte ihren Anlauf und setzte den Ball schließlich neben das Tor. Glück für Altenerding.

Die Heimelf blieb am Drücker, ließ jedoch weitere Chancen liegen. Weigel vergab freistehend aus 16 Metern und auch Aydin konnte nach einem zu kurzen Abschlag der Torhüterin eine gute Möglichkeit nicht nutzen.

In der 63. Minute wurde es dann doch noch einmal spannend. Luzia Kreuzpointner wurde mit einem Pass in die Tiefe geschickt und traf aus 16 Metern zum 2:1 Anschluss für Schwaig.

In der Schlussphase versuchten die Gäste noch einmal alles, doch Altenerding verteidigte konzentriert und ließ keine zwingenden Chancen mehr zu. So blieb es beim verdienten Heimsieg.

Mit dem neunten Erfolg im 13. Spiel festigen die U15 Mädels ihren starken zweiten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag wartet mit dem Auswärtsspiel in Kirchheim die nächste Herausforderung. Nach den bisherigen Duellen ist erneut mit einer intensiven Partie zu rechnen. Vielleicht hat Co Trainerin Gruber dann auch wieder den passenden Balsamtee für Chefcoach Aldinger parat.


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B1-Junioren: TSV Gaimersheim – SpVgg Altenerding 1:4

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Auswärtssieg mit Statement-Charakter – SpVgg Altenerding triumphiert mit 4:1 in Gaimersheim

Die SpVgg Altenerding hat beim TSV Gaimersheim ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Mit einer hochkonzentrierten Vorstellung, effizientem Offensivspiel und einem überragenden Kilian Burgholzer im Tor feierten die Veilchen einen verdienten 4:1-Auswärtserfolg. Es war ein Sieg, der nicht nur durch die Höhe beeindruckte, sondern vor allem durch die mannschaftliche Geschlossenheit und die Entschlossenheit in den entscheidenden Momenten.

Von Beginn an zeigte sich Altenerding hellwach – und legte einen Traumstart hin. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt, als Kubilay Uluhan in der eigenen Defensive souverän klärte und damit die Grundlage für den Führungstreffer schuf. Der Ball landete bei Carl-Maria Schönfelder, der mit einem perfekt getimten langen Zuspiel die Gaimersheimer Hintermannschaft aushebelte. Levin Kronthaler startete im richtigen Moment, nahm Tempo auf und überlupfte den herausstürmenden Torhüter mit viel Übersicht und technischem Feingefühl zur frühen 1:0-Führung.

Ein Treffer wie aus dem Lehrbuch – und gleichzeitig ein Wirkungstreffer, der den Gastgebern sofort Druck machte.

Doch Gaimersheim reagierte und erhöhte in der Folge das Tempo. Die Hausherren drängten auf den schnellen Ausgleich und kamen zu mehreren guten Möglichkeiten. In dieser Phase rückte ein Mann besonders in den Mittelpunkt: Kilian Burgholzer.

Zwischen der 13. und 15. Minute zeigte der Altenerdinger Schlussmann eine Serie an spektakulären Paraden, die man durchaus als spielentscheidend bezeichnen darf. Zunächst reagierte er glänzend bei einem Kopfball aus kurzer Distanz, wenig später fischte er einen gefährlichen Freistoß aus dem Winkel und setzte mit einer weiteren starken Rettungstat den Schlusspunkt unter eine beeindruckende Phase. Burgholzer hielt seine Mannschaft mit diesen Reflexen im Spiel – und legte damit den Grundstein für den späteren Erfolg.

Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich den Veilchen sogar die Chance auf das zweite Tor. Wieder war es Levin Kronthaler, der mit einem Heber den Keeper überwinden wollte. Diesmal war jedoch ein Gaimersheimer Verteidiger zur Stelle und klärte in letzter Sekunde auf der Linie.

So ging es mit einer knappen, aber verdienten 1:0-Führung in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel blieb Altenerding bissig und entschlossen. Die Mannschaft von Beginn an wieder präsent – und belohnte sich in der 50. Minute mit dem zweiten Treffer.

Luca Sippl setzte die Gaimersheimer Defensive mit aggressivem Pressing unter Druck und zwang die Gastgeber zu einem folgenschweren Ballverlust. Oliver Baron schaltete am schnellsten, drang entschlossen in den Strafraum ein und schob den Ball flach und präzise zum 2:0 ins Eck.

Ein Treffer, der die Stärke der Veilchen an diesem Tag perfekt widerspiegelte: hellwach, konsequent und effektiv.

Doch Gaimersheim gab sich noch nicht geschlagen und verkürzte in der 55. Minute auf 1:2. Für einen kurzen Moment schien die Partie wieder offen.

Altenerding hatte jedoch die perfekte Antwort parat.

Nur drei Minuten später startete Levin Kronthaler auf der rechten Seite einen dynamischen Vorstoß und legte klug für Julian ab. Dessen Ablage landete bei Luca Sippl, dessen erster Abschluss noch pariert werden konnte. Doch die Szene war noch nicht vorbei: Fabian Veliqi brachte den Ball erneut in die Gefahrenzone, ehe Fabio Figliuzzi aus der zweiten Reihe abzog und das Leder wuchtig an die Unterkante der Latte setzte. Der Ball sprang zurück ins Feld – und Luca Sippl reagierte am schnellsten, köpfte entschlossen ein und stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Das 3:1 war ein Wirkungstreffer – und die Vorentscheidung ließ nicht lange auf sich warten.

In der 65. Minute kombinierten sich die Veilchen sehenswert durch das Mittelfeld. Fabio Figliuzzi und Levin Kronthaler spielten sich mit Tempo und Übersicht durch die Reihen der Gastgeber, ehe Sippl mit einem perfekten Steckpass in die Tiefe geschickt wurde. Im Strafraum setzte sich der Offensivspieler stark durch und wurde dabei klar zu Fall gebracht.

Den fälligen Strafstoß übernahm Fabio Figliuzzi – und verwandelte sicher zum 4:1-Endstand.

Spätestens jetzt war die Partie entschieden.

In der Schlussphase zeigte Altenerding nicht nur spielerische Qualität, sondern auch Moral und Leidenschaft. In der 70. Minute sorgte eine unglückliche Aktion für eine Schrecksekunde: Bei einer hohen Hereingabe fing Kilian Burgholzer den Ball sicher ab, wurde dabei jedoch vom Gegenspieler gefährlich unterlaufen. Nach einer längeren Behandlungspause konnte der Torhüter weitermachen – sehr zur Erleichterung aller Beteiligten.

Und auch in den verbleibenden Minuten blieb Burgholzer hellwach. Mit zwei weiteren starken Paraden sicherte er die klare Führung ab und unterstrich einmal mehr seine überragende Tagesform.

Am Ende stand ein verdienter 4:1-Erfolg für die SpVgg Altenerding – ein Sieg, der durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, gnadenlose Effizienz vor dem Tor und einen überragenden Rückhalt im Tor zustande kam.

Spieler des Spiels: Kilian Burgholzer – ohne jede Diskussion. Mit zahlreichen starken Paraden und seiner Präsenz war er der sichere Rückhalt einer überzeugenden Veilchen-Elf.

Die Tore im Überblick:

0:1 Levin Kronthaler (3.)
0:2 Oliver Baron (50.)
1:2 (55.)
1:3 Luca Sippl (58.)
1:4 Fabio Figliuzzi (65., Foulelfmeter)

E4-Junioren: (SG) Steinkirchen – SpVgg Altenerding 4:2

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Spannendes E-Jugend-Duell in Steinkirchen – Altenerding unterliegt knapp

Die E4-Junioren der SpVgg Altenerding mussten sich in einem intensiven Auswärtsspiel bei der SG Steinkirchen mit 2:4 geschlagen geben.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung (9.), nachdem ein Spieler über die linke Seite ins lange Eck abschloss. Steinkirchen blieb zunächst das aktivere Team und kam zu weiteren Möglichkeiten, unter anderem durch einen Freistoß an die Latte.

Im zweiten Viertel gelang Altenerding dann der wichtige Ausgleich: Nach einer Ecke von links war Ibrahimaj zur Stelle und schob den Ball zum 1:1 über die Linie (27.). Weitere Treffer fielen in diesem Abschnitt nicht, sodass es mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Halbzeit ging – auch wenn die Gastgeber insgesamt etwas mehr Ballbesitz und Chancen verzeichneten.

Nach der Pause erhöhte Steinkirchen den Druck weiter und ging erneut in Führung. Eine unglückliche Aktion führte zum 2:1, als ein hoher Ball vom Erdinger Keeper ins eigene Tor abgewehrt wurde (38.). Trotz dieses Rückschlags blieb Altenerding bemüht, konnte seine Möglichkeiten jedoch nicht konsequent nutzen.

Im letzten Viertel sorgte Steinkirchen mit einem Treffer ins lange Eck für das 3:1 (48.) und baute die Führung weiter aus. Altenerding gab sich jedoch nicht auf: Nach einem schön eingeleiteten Angriff über Läntzsch und Ocansey landete eine Hereingabe schließlich als Eigentor im Netz der Gastgeber – nur noch 3:2 (57.).

Den Schlusspunkt setzte erneut Steinkirchen mit einem sehenswerten Angriff über die rechte Seite zum 4:2-Endstand (59.).

Fazit
Ein engagierter Auftritt der Altenerdinger Mannschaft, die sich vor allem im zweiten Viertel belohnte, insgesamt aber an der Chancenverwertung und der Effizienz der Gastgeber scheiterte. Positiv hervorzuheben ist der Kampfgeist des Erdinger Teams, das sich bis zum Schluss nicht aufgab.


Weitere Bilder vom Spiel

 

D4-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV St. Wolfgang II 0:3

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D4 erlebt Neunmeterfestival – starke Leistung bleibt unbelohnt

Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel entwickelte sich ein intensives und spielerisch ansprechendes Jugendspiel, in dem die D4-Junioren von Altenerding trotz guter Leistung am Ende mit 0:3 gegen St. Wolfgang unterlagen. Ausschlaggebend waren neben fehlender Chancenverwertung vor allem mehrere Strafstoßsituationen – und ein starker gegnerischer Abschluss.

Die Partie begann ausgeglichen und war in den ersten zehn Minuten vor allem von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt. Beide Teams tasteten sich ab, zeigten aber immer wieder gute spielerische Ansätze, die jedoch meist am Strafraum endeten.

In der 11. Minute setzte Altenerding das erste Ausrufezeichen: Antonio Dumitru schickte Paul Ipolyi auf den rechten Flügel, der von der Grundlinie präzise ins Zentrum flankte. Simon Schachtl verpasste zunächst, doch am zweiten Pfosten kam Dominik Bendl frei zum Abschluss – der gegnerische Torwart reagierte jedoch stark und verhinderte die Führung.

Kurz darauf wurde auch St. Wolfgang erstmals gefährlich. Ein Schuss aus rund zehn Metern zwang Torhüter Paul Rossa zu einer starken Parade zur Ecke. Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau, mit wenigen Fouls und sehenswerten Kombinationen auf beiden Seiten.

Altenerding blieb offensiv aktiv: Ipolyi setzte sich erneut über rechts durch, seine Flanke sorgte für Gefahr und landete an der Latte. Der Abpraller kam zu David Mückel, der quer auf Yusuf Konak legte, doch dessen Abschluss ging knapp vorbei.

Dann wurde es kurios: Ein langer Ball der Gäste landete hinter der Abwehr, der Angreifer lupfte den Ball über Rossa hinweg an die Latte. Beim Nachsetzen kam es zu einem leichten Kontakt im Strafraum – der Schiedsrichter entschied sofort auf Neunmeter. Doch Rossa parierte stark und hielt seine Mannschaft im Spiel.

Die Zuschauer bekamen weiterhin einiges geboten: Nach einer kurz ausgeführten Ecke brachte Ipolyi den Ball scharf in die Mitte, erneut sprang der Ball von der Latte zu Bendl, doch auch dieser Versuch ging neben das Tor. Auf der Gegenseite blieb Rossa erneut Sieger im Eins-gegen-eins.

Mit dem Halbzeitpfiff dann die nächste strittige Szene: Simon Schachtl traf im eigenen Strafraum den Gegenspieler, erneut zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Doch wieder behielt Rossa die Nerven und parierte auch diesen Strafstoß – eine herausragende Leistung des Keepers.

So ging es mit einem torlosen, aber hochklassigen und unterhaltsamen Spiel in die Pause.

Die zweite Hälfte begann jedoch denkbar ungünstig für Altenerding: Nach einer Ecke der Gäste landete der Ball am zweiten Pfosten, wo ein St. Wolfganger Angreifer freistehend volley zum 0:1 traf. Kurz darauf folgte der nächste Rückschlag: Wieder ein Foul im Strafraum, wieder Strafstoß – und diesmal verwandelten die Gäste sicher zum 0:2.

Altenerding zeigte Moral und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Bendl spielte Konak frei, der sich stark gegen zwei Gegenspieler durchsetzte, jedoch knapp verzog. Auch ein Distanzschuss von Ipolyi stellte den Torwart vor Probleme, konnte aber gehalten werden.

Effizienter präsentierten sich die Gäste: Ein langer Ball wurde stark verarbeitet, der Angreifer kam frei zum Abschluss und ließ Rossa beim 0:3 keine Chance. In dieser Szene verletzte sich der Altenerdinger Keeper und musste ausgewechselt werden. Michael Widmann übernahm für die Schlussphase im Tor.

In den letzten Minuten versuchte Altenerding noch einmal alles: Mückel kam zum Abschluss, Ipolyi scheiterte nach Zuspiel von Schachtl gleich zweimal am Torwart, und auch ein Kopfball von Schachtl nach Ecke von Ipolyi ging knapp daneben. Die letzte Gelegenheit vergab Dumitru mit einem Distanzschuss.

Am Ende steht ein 0:3, das den Spielverlauf nur bedingt widerspiegelt. Altenerding zeigte über weite Strecken eine starke Leistung, ließ jedoch zu viele Chancen ungenutzt und hatte zudem nicht das nötige Spielglück auf seiner Seite.

In der kommenden Woche geht es auswärts zur zweiten Mannschaft der BSG Taufkirchen. Mit einer ähnlichen Leistung und etwas mehr Konsequenz vor dem Tor dürfte dort endlich der erste Punktgewinn möglich sein.

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