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Herren 1: SpVgg Landshut – SpVgg Altenerding 4:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ajdin Nienhaus (57. Alexander Weiher), 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (85. Johannes Dangl), 5. Christoph Luberstetter (85. Lukas Rymas), 6. Pedro Flores (85. Haki Vranovci), 7. Leonardo Tunjic (85. Advam de Oliveira),  8. Samuel Kronthaler, 9. Mario Dipalo (57. Jannik Obermaier, 10. Leart Bilalli, 11. Wiam Takruri (78. Solomon Effiong(

Torschützen:
1:1 Leonardo Tunjic (42. / Foulelfmeter / Wiam Takruri)

Gelbe Karten:
Mario Dipalo

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding mussten sich im Testspiel beim Landesligisten SpVgg Landshut mit 1:4 geschlagen geben. Das Ergebnis wirkt wirkt am Ende deutlich – spiegelt den Spielverlauf jedoch nur teilweise wider, denn vor allem im ersten Durchgang agierten die Veilchen mindestens auf Augenhöhe, doch zahlreiche hochkarätige Chancen ließen die Locke-Schützlinge liegen, so dass man sich nicht für den Aufwand belohnte.

Erste Halbzeit: Chancenplus und Elfmeter-Tor

Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und gingen bereits nach vier Minuten in Führung. Als die Ajdin Nienhaus einen langen Ball der Spiele falsch eingeschätzt hatte, konnte man nicht entscheidend klären. So kam die Kugel zu einem Landshuter Akteur, der dann nach außen auf Alexander Ruppel, der dann frei auf das Tor zulief. Den ersten Versuch konnte man noch blocken, doch Ruppel bekam die zweite Chance, die er dann konsequent und unhaltbar für Schlussmann Lukas Loher zur frühen Führung seiner Farben nutzte.

Aber die Locke-Schützlinge ließen sich davon nicht beeindrucken und reagierten sehr gut. Die Gäste übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich klare Torchancen, doch Wiam Takruri, Mario Dipalo, Pedro „Junior“ Flores sowie Leonardo Tunjic vergaben teils hundertprozentige Möglichkeiten, so dass man sich belohnte. „Allein in der ersten Hälfte hätten wir drei Tore machen müssen“, trauerte Coach Pedro Locke dem Chancenwucher nach.

Aber kurz vor dem Pausenpfiff gelang dann zumindest eine „kleine“ Belohnung. Nach einem Foul an Takruri zeigte der Unparteiische sofort auf den Punkt, und Tunjic stellte sich der Verantwortung und ließ dem Landshuter Schlussmann Jakob Wurzer keine Chance, und verwandelte zum 1:1

Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeit – aus Altenerdinger Sicht mit dem Gefühl, eigentlich mehr aus der ersten Hälfte hätte mitnehmen zu müssen.

Zweite Halbzeit: Landshut effizienter

Direkt nach Wiederanpfiff folgte der nächste Rückschlag. Erneut war es ein langer Ball, Diesmal verlor Christoph Luberstetter den entscheidenden Zweikampf, so dass sein Kontrahent alleine auf das Tor zulaufen konnte. Er agierte dann sehr mannschaftsdienlich, legte quer auf den mitlaufenden Florian Weissenbach, der wenig Mühe hatte, sein Team wieder in Führung zu bringen.

In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Altenerding zwar gut dagegen hielt, aber nicht mehr so zwingend wie im ersten Durchgang war, so dass die ganz klaren Chancen nun fehlten.

Landshut präsentierte sich nun deutlich stabiler und nutzte seine Möglichkeiten konsequenter, doch erst in den letzten zehn Minuten machte der Landesligist dann alles klar.

Das 3:1 fiel nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite und bei einer Flanke ins Zentrum stand die SpVgg sehr schlecht, so dass Luan Gashi sogar noch die Zeit hatte, die Hereingabe anzunehmen, ehe er dann sicher zum erfolgreichen Abschluss kam (80.).

Auch dem Endstand zum 1:4 ging ein ähnlicher Spielzug voraus, denn erneut konnte man eine Flanke vom rechten Flügel nicht entscheidend klären und man konnte den Einschlag nur noch durch ein Foulspiel verhindern, so dass nun den Hausherren eine Strafstoß zugesprochen wurde. Tobias Sterr nahm sich der Sache an und ließ Loher keine Abwehrchance (82.)

Fazit des Trainers

Auch wenn das Ergebnis letzten Endes doch noch klar zu Gunsten des Favoriten ausblieb, zeigte sich Trainer Pedro Locke nicht enttäuscht, sondern ordnete die Partie sachlich ein:
„In der ersten Halbzeit haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt und uns zahlreiche klare Chancen erarbeitet, die wir leider nicht nutzen konnten. Nach der Pause war Landshut besser als wir und hat seine Qualitäten gezeigt und haben vor allem unsere Fehler eiskalt ausgenutzt“. Der Sieg der Gastgeber gehe daher in Ordnung – wenn auch vielleicht um ein bis zwei Tore zu hoch.

Unterm Strich bleibt für die SpVgg Altenerding die Erkenntnis, dass man gegen einen Landesligisten phasenweise absolut auf Augenhöhe agieren konnte. Die Effizienz vor dem Tor und die Konsequenz in den entscheidenden Defensivmomenten werden jedoch die zentralen Punkte sein, an denen in den kommenden Wochen gearbeitet werden muss.

Herren 2: SpVgg Altenerding – FC Lengdorf II 2:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Patrick Lisiewicz (46. Florian Ammon), 3. Noh Tesfamichael (46. Sadam Ibrahim), 4. Alexander Schwarz (46. Nick-Luis Polsfuss) 5. Hussein Bahlak (63. Patrick Lisiewicz), 6. Amar Husic (63. Yousef Trakouri), 7. Yousef Takouri (46. Emilio Polsfuss),  8. Felix Wöginger, 9. Simon Wolf (72. Noh Tesfamichael),  10. Julian Topf, 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
1:0 Kirubel Getnet (40.)
2:0 Emilio Polsfuss (70.)

Gelbe Karten:
Noh Tesfamichael

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Im ersten Testspiel zeigten die Kreisklassenkicker der SpVgg im Vergleich gegen den FC Lengdorf II durchaus gute Ansätze, so dass der 2:0-Erfolg gegen den A-Klassisten auch den Kräfteverhältnissen entsprach.

Freilich musste Trainer Matthias Foltin bei der Aufstellung noch stark improvisieren, denn zahlreiche Akteure standen im Auftaktmatch im Jahr 2026 noch nicht zur Verfügung, so dass fünf Akteure aus dem Kader der dritten Mannschaft den dünnen Kader auffüllten, und ihren Anteil zum Erfolg beitrugen.

Die Hausherren übernahmen von Beginn an das Kommando und erarbeiteten sich rasch ein spielerisches Übergewicht, so dass sich das Geschehen überwiegend in der Hälfte des FCL abspielte.

Allerdings fehlten zunächst die ganz dicken Chancen, was auch daran lag, dass die Abläufe nach nur einer Trainingseinheit auf dem Rasen noch nicht wie gewohnt abliefen. Man kam zwar mehrmals aussichtsreich nach vorne, doch ungenaue Pässe im letzten Drittel sorgten dafür, dass die Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt wurden.

Trotz allem hätte man durchaus in Front gehen können, doch gut getretene Ecke fanden nie den gewünschten Abnehmer, was auch daran lag, dass die einlaufenden Akteure nicht entschlossen auf einen Torerfolg aus waren.

So auch nach 23 Minuten, als Yousef Takouri einen Eckstoß scharf nach innen brachte und als Julian Topf an den Ball kam, drehte es sich vom Ball weg. Zwar prallte die Kugel auf seinen Rücken, doch der Ball ging dann ca. einen Meter am Tor vorbei.


Drei Minuten später führte ein individueller Fehler des Lengdorfer Lukas Hibler zur bis dahin besten Chance der SpVgg. Als Topf einen fatalen Fehlpass des Abwehrspielers abfing, spielte er sofort in die Tiefe auf den freistehenden Kirubel Getnet. Der Angreifer drang in den Strafraum ein, doch bei seinem Schuss brachte ein Abwehrspieler noch sein Bein dazwischen, so das das Spielgerät knapp am Gehäuse vorbeiging.

Zehn Minuten vor der Pause hätte der SVA-Akteur erneut den Führungstreffer auf dem Schlappen. Nach einem Angriff über die rechte Seite nahm Amar Husic ein Zuspiel von Felix Wöginger auf und spielte dann in den Lauf von Getnet, der dann aus spitzem Winkel frei auf das Tor zulief.  Anstatt nach innen zu spielen, versuchte er sich selbst mit dem Abschuss, doch leider ging sein Schuss knapp am langen Eck vorbei.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter näherten sich die Gäste dann erstmals gefährlich dem Tor der SpVgg an, doch zum Glück verfehlte Jakob Altmann eine Freistoßhereingabe aus dem rechten Halbfeld um Haaresbreite, so dass das Leder unberührt ins Toraus ging.

Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel sollte dann doch die verdiente Führung gelingen. Als die Lengdorfer über die linke Seite einen Angriff nach vorne trugen, und versuchten das Leder in die Mitte zu schlagen, kam Takouri mit dem Kopf an das Leder. Als der Ball dann beim gut spielenden Husic landete, spielte dieser sofort hinter die weit aufgerückte Abwehr des FCL, so dass Getnet nur noch den Lengdorfer Schlussmann Matthias Besser vor sich hatte, diesem aber mit einem Schuss ins linke Eck das Nachsehen ließ.


Vier Minuten nach Wiederbeginn hätte man den Vorsprung dann fast ausgebaut, doch ein satter 23 Meter-Schuss von Topf landete nur am Torpfosten.

Auch in der Folgezeit blieben die Veilchen überlegen und kamen nach 61 Minuten zur nächsten vielversprechenden Möglichkeit. Abermals war es Husic, der mit einem mustergültigen Pass den zur Halbzeit eingewechselten Emilio Polsfuss überragend in Szene setzte. Als der Youngster frei vor Besser auftauchte, hatte man schon den Torschrei auf den Lippen, doch mit einer starken Parade hielt der FCL-Keeper sein Team im Spiel.

Aber 20 Minuten vor dem Ende trug sich der Angreifer dann doch in die Torschützenliste ein. Nach einem Angriff über die rechte Seite zog er nach innen und feuerte dann aus etwa 20 Metern einen satten Schuss ab und gegen den im einschlagenden Ball konnte Besser nichts mehr ausrichten.

Drei Minuten später wäre den Gästen dann fast der Anschlusstreffer gelungen. Als die SVA-Defensive bei einem Angriff über die rechte Seite das nötige Abwehrverhalten vermissen ließ, kam der Ball ins Zentrum, wo Tobias Baumgärtel an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, aber das Tor knapp verfehlte.

Dann waren wieder die Foltin-Schützlinge an der Reihe und als ein Zuspiel von Takouri den freistehenden Getnet erreichte, lag das nächste Tor in der Luft, doch ein Abwehrspieler des FCL blockte noch entscheidend ab, so dass das Leder über den Querbalken ging.

Auch die nächste Chance bot sich Getnet. Nach einem Zuspiel von Topf ließ der technisch versierte Angreifer zwei Abwehrspieler gekonnt stehen, und hatte dann nur noch den Torhüter vor sich, der aber mit einer tollen Parade den dritten Gegentreffer verhindern konnte.

Fünf Minuten vor dem Ende hätte es dann um ein Haar auf der anderen Seite geklingelt. Als eine Freistoßflanke von der rechten Seite mit dem Kopf ins Zentrum verlängert wurde, schlug der völlig freistehende Moritz Hertel am Ball vorbei. Allerdings war die Gefahr noch nicht gebannt, denn das Leder landete bei Vinzenz Stangl, doch dessen 14 Meter-Schuss wurde Patrick Lisiewicz erfolgreich abgeblockt.

Die letzte Chance in diesem Match lag dann nochmal auf Seiten der Gäste. Nachdem sich Vitus Stangl im Zweikampf gegen Sadam Ibrahim behauptet hatte, kam er frei vor Torhüter Jonas Pamer zum Abschluss, doch der Altenerdinger Schlussmann war trotz der eisigen Temperaturen noch nicht „eingefroren“ und konnte dank einer starken die „Null“ halten.

Weitere Bilder vom Spiel

Herren 1: SpVgg Altenerding – SV Waldperlach 2:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ajdin Nienhaus (79. Nihad Mujkic), 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (79. Lukas Rymas), 5. Alexander Weiher (65. Johannes Dangl), 6. Pedro Flores (70. Jannik Obermaier), 7. Leonardo Tunjic (80. Advam Oliveira),  8. Samuel Kronthaler, 9. Solomon Effiong (46. Mario Dipalo), 10. Leart Bilalli, 11. Wiam Takruri (46. Joshua Goodluck)

Torschützen:
1:2 Leonardo Tunjic (39.)
2:2 Leonardo Tunjic (52.)

Gelbe Karten:
Mario Dipalo

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Ein auf hohem Niveau stehendes Spiel zwischen den beiden Bezirksligisten SpVgg Altenerding und SV Waldperlach fand keinen Sieger, denn die beiden Kontrahenten trennten sich mit einem letztlich verdienten 2:2-Remis voneinander.

Trainer Pedro Locke sprach von einem sehr starken Gegner, der vor allem durch sehr hohes Pressing überzeugen konnte. Dadurch wurden die Aufbauversuche der SpVgg sehr oft schon im Ansatz gestört, was manchmal auch zu frühen Ballverlusten führte.

Dies wusste Waldperlach schon nach elf Minuten zu nutzen, denn nach einem Abspielfehler im Mittelfeld konterten die Gäste blitzschnell nach vorne und als der im Zentrum stehende Ridwan Bello seinem im Rücken stehenden Gegenspieler aus den Augen verlor, nutzte Zoran Dimitrijevic seine Chance und ließ Schlussmann Lukas Loher keine Abwehrmöglichkeit.

„Wir haben in dieser Phase gar nicht schlecht gespielt, und konnten der Forechecking von Waldperlach oft gut umspielen, aber leider gab es dann doch immer wieder Ballverluste, die vom Gegner eiskalt bestraft wurden“, analysierte Locke.

So fiel auch der zweite Gegentreffer nach ähnlichem Muster. Diesmal ging die Kugel im Zentrum verloren und nach einem Pass auf den Flügel umspielte Asaad Khalil seinen Kontrahenten Ajdin Nienhaus, ehe er dann aus extrem spitzem Winkel mit einem fulminanten Schuss unter die Latte auf 2:0 stellte.

Die Gastgeber agierten auch in dieser Phase nahezu auf Augenhöhe, doch die zwingenden Chancen blieben aus.

Die beste Chance hatte noch Wiam Takruri, der nach einem schönen Steckpass von Samuel Kronthaler von außen frei auf das Tor zuging, und aus spitzem Winkel aussichtsreich abzog, doch mit einer tollen Parade konnte der Waldperlacher Schlussmann Hugo Kaiser parieren.

Aber sechs Minuten vor der Pause konnte der Keeper den Anschlusstreffer dann doch nicht mehr verhindern. Nachdem man sich aus der eigenen Defensive gut gelöste hatte, zog Kronthaler mit dem Ball am Fuß nach innen, so dass die Kugel über die Zwischenstation Marco Baumann auf dem linken Flügel bei Leart Bilalli landete.

Der Torjäger brachte das Spielgerät schließlich ins Zentrum und fand den am Fünfer lauernden Leonardo Tunjic, der die Hereingabe dann zum 1:2-Halbzeitstand per Kopf in die Maschen beförderte.

Nach Wiederbeginn wurden die Veilchen dann zwingender und erarbeiteten sich ein Übergewicht, so dass die Gäste nun nur noch sporadisch nach vorne kamen, dabei aber wenig Gefahr ausstrahlten, denn die Hereingabe vor das Altenerdinger Tor landeten meistens in den Armen von Schlussmann Loher.

Das Engagement wurde dann sehr schnell mit zählbarem Erfolg belohnt, dann nach 52 Minuten kam man zum Ausgleich. Diesmal kam Joshua Goodluck auf dem rechten Flügel nach einer Kombination mit Kronthaler an das Leder. An der Grundlinie angekommen düpierte er noch seinen Gegenspieler, legte dann nach innen, wo Tunjic diesmal am Elfmeterpunkt der Abnehmer war, und mit seinem zweiten Treffer für den Ausgleich sorgte.

Im weiteren Verlauf waren die Platzherren dem Sieg näher, hatten dabei aber bei einem Fernschuss von Baumann Pech. Zudem fanden Bilalli und Pedro Flores bei Hereingabe vom Flügel den passenden Abnehmer, so dass der Aufwand nicht zählbar belohnt wurde und es beim Remis blieb.

Trotz allem fiel das Fazit von Locke sehr positiv aus. „Es war ein sehr gutes Testspiel gegen einen starken Gegner. Sowohl mein Kollege als auch ich waren mit dem Test sehr zufrieden und so kann es gerne weitergehen“.

E1-Junioren: Erst im letzten Gruppenspiel verliert man das Halbfinale aus den Augen

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Große Erwartungen, frühes Aus: Landkreis-Teams scheitern knapp am Halbfinale

Mit großen Hoffnungen und gleich vier Vertretern war der Landkreis Erding zum Hallenkreisfinale Donau/Isar der D-Junioren nach Schwaig gereist. Am Ende jedoch blieb den heimischen Teams der Einzug ins Halbfinale verwehrt – für alle Erdinger Mannschaften war bereits nach der Vorrunde Schluss. Dabei schnupperten sowohl die SpVgg Altenerding als auch der FC Herzogstadt bis zum letzten Gruppenspiel am Weiterkommen, scheiterten jedoch denkbar knapp.

Für den gastgebenden FC Schwaig begann das Turnier ernüchternd. Bereits im Auftaktspiel wurde deutlich, wie hoch die Hürden an diesem Tag hängen sollten. Gegen den späteren Halbfinalisten SE Freising waren die Sportfreunde chancenlos und unterlagen deutlich mit 0:4 – ein Dämpfer für die anfängliche Euphorie. Auch in den weiteren Partien zeigte sich die Stärke der Konkurrenz: Niederlagen gegen den FC Gerolfing (0:2), den SV Manching (0:5) und den FC Herzogstadt (0:3) bedeuteten am Ende Rang sechs in der Gruppe. Im Spiel um Platz neun keimte nochmals Hoffnung auf ein versöhnliches Ende auf, doch trotz des ersten Turniertreffers von Luiz da Silva musste man sich der FT Ingolstadt-Ringsee knapp mit 1:2 geschlagen geben. „Wir als Ausrichter nicht sportlich qualifiziert und leider daher deutlich unterlegen. Nur im Platzierungsspiel wäre ein Sieg drin gewesen“, zog Trainer Manuel Brunner ein ehrliches Fazit.

Der FC Herzogstadt startete ebenfalls mit einer Niederlage ins Turnier, zeigte dabei aber bereits, dass man konkurrenzfähig war. Gegen den SV Manching hielt man gut dagegen, erspielte sich zahlreiche Chancen, doch es fehlte das Quäntchen Glück – ein Treffer kurz vor Schluss blieb aus, die 0:1-Niederlage sollte sich später als besonders bitter erweisen. Im zweiten Spiel belohnte sich die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Baris dann für ihren Aufwand und feierte einen knappen, aber verdienten Sieg. Das goldene Tor erzielte Cezar Bordean mit einem wunderbaren Schuss ins Kreuzeck Im Derby gegen den FC Schwaig setzten sich die Herzogstädter schließlich souverän mit 3:0 durch und hielten sich damit alle Optionen offen. Abermals war Bordean unter den Torschützen und zudem trafen Samuel Erdmann und Noel Petrosino in die Maschen. Im entscheidenden Gruppenspiel gegen den punktgleichen SE Freising musste ein Sieg her, da die Domstädter das um einen Treffer bessere Torverhältnis hatten. Trotz klarer Überlegenheit und Chancen im Minutentakt, schaffte es Herzogstadt nicht, das Spiel für sich zu entscheiden. Während Freising das torlose Remis frenetisch bejubelte, schlichen die Baris-Schützlinge mit hängenden Köpfen aus der Halle – ein Unentschieden, das sich wie eine Niederlage anfühlte.

In Gruppe B vertraten die SpVgg Altenerding und der TSV Wartenberg die Landkreisfarben. Der TSV startete unglücklich, aber mutig ins Turnier. Gegen den späteren Finalisten SVA Palzing agierte man auf Augenhöhe, musste sich jedoch knapp geschlagen geben – ein Pfostentreffer von Lukas Engl stand sinnbildlich für das fehlende Glück. Auch gegen Turnierfavorit DJK Ingolstadt hielt Wartenberg stark dagegen, unterlag jedoch erneut mit 0:1. Mit einem verdienten 2:0-Erfolg gegen die FT Ingolstadt-Ringsee meldete sich der TSV zwar zurück, doch im abschließenden Landkreisderby gegen Altenerding reichte ein torloses Remis nicht mehr zum Weiterkommen.

Für die SpVgg Altenerding begann das Turnier mit einem echten Wechselbad der Gefühle. Gegen Ingolstadt-Ringsee lag man früh mit 0:2 zurück, kämpfte sich aber mit einem Doppelschlag von Franz Bauer eindrucksvoll zurück. Sieben Sekunden vor der Sirene sorgte schließlich Finn Ley per Kopf nach einer Ecke für den umjubelten 3:2-Siegtreffer. Auch im nächsten Spiel gegen die DJK Ingolstadt war man nahe am zweiten Erfolg: Ein sehenswerter Fernschuss von Jonas Ebert brachte die Veilchen in Führung, doch 13 Sekunden vor dem Ende fiel noch der Ausgleich. Im Landkreisderby gegen Wartenberg hätte man einen großen Schritt in Richtung Halbfinale machen können, doch die Chancenverwertung war ungenügend, so dass man sich mit einem torlosen Remis begnügen musste. So kam es gegen den SVA Palzing zum alles entscheidenden Gruppenspiel. Altenerding war zum Siegen verdammt, glich nach Palzings Führung durch Ebert nochmals aus, riskierte in der Schlussphase alles – doch der Mut wurde nicht belohnt. Ohne Torhüter kassierte man noch den entscheidenden Gegentreffer und schied aus.

Im Spiel um Platz fünf kam es zur Neuauflage des Endspiels im Sparkassen-Cup, bei dem der FC Herzogstadt erneut das bessere Ende für sich hatte und sich mit 2:0 gegen die SpVgg Altenerding durchsetzte. Der FCH war spielbestimmend, so der Sieg, für de Tore von John Baris und Oliver Szeleczky sorgte, verdient war. Der TSV Wartenberg beendete das Turnier nach einem 1:2 gegen den FC Gerolfing auf Rang acht.

Für das Bezirksfinale am 15. Februar in Mammendorf qualifizierten sich der SV Manching sowie die beiden Finalisten SVA Palzing und DJK Ingolstadt. Auch wenn kein Landkreis-Team mehr vertreten ist, bleibt die Erkenntnis: Die Erdinger Nachwuchsmannschaften hielten mit der starken Konkurrenz gut mit – und am Ende fehlten nur Kleinigkeiten zum großen Wurf.

Für der hervorragende Ausrichtung gebührt dem FC Schwaig ein großes Lob, und auch die hervorragende Organisation im Vorfeld durch den Jugend-Spielgruppenleiter Thomas Spahr rundete ein tolles Event entsprechend ab.

Weitere Bilder vom Turnier

 

Herren 1: SV Helios Daglfing – SpVgg Altenerding 5:0

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Ajdin Nienhaus, 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (46. Pedro Flores), 5. Kirubel Getne (61. Wiam Takruri), 6. Nihad Mujkic, 7. Lukas Rymas,  8. Jannik Obermaier, 9. Solomon Effiong, 10. Johannes Dangl (61. Mario Dipalo), 11. Joshua Goodluck

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Nihad Mujkic
Pedro Flores

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
65

Spielbericht:
Einen Tag nach dem 4:2-Erfolg stand für die Bezirksligamannschaft der SpVgg Altenerding schon der nächste Test auf dem Programm und die Locke-Elf gastierte beim Münchner Kreisligisten SV Helios Daglfing, und man dort mit 0:5 kräftig unter die Räder.

Schon nach fünf Minuten drohte der SpVgg der erste Gegentreffer, denn die Hereingabe von Alexander Bräckle, die auf den kurzen Pfosten gezogen wurde, stand Jannik Obermaier zum Glück goldrichtig und konnte den Ball von der Linie köpfen.

Aber nach zwei Minuten später sollten die Daglfinger dann doch in Front gehen. Nach einem Foul von Solomon Effiong blieb der daraus resultierende Freistoß in der Altenerdinger Abwehrmauer hängen. Allerdings landete der Abpraller genau vor den Füßen von Bräckle, der dann Maß nahm und unhaltbar für Keeper Senal de Silva die Kugel im Netz versenkte.

Obwohl die Gastgeber anfangs spielbestimmend waren, wären die Semptstädter dann nach 18 Minuten fast zum Ausgleich gekommen. Nach einem Foul an Lukas Rymas auf der rechten Seite brachte Marco Baumann den Ball in Richtung kurzer Pfosten. Als sich Schlussmann Luca Aulbach etwas verschätzt hatte, kam Joshua Goodluck an den Ball, doch er traf die Hereingabe nur mit der Schulter, so dass daraus kein Kapital geschlagen werden konnte.

Als die Gäste dann besser in die Partie fand, führte ein individueller Fehler von Keeper de Silva zum zweiten Gegentreffer. Nach einem Rückpass wollte der Youngster den Ball wieder ins Spiel bringen. Doch der Versuch misslang, denn sein Abspiel landete genau in den Füßen von Ediz Ofli, der das Geschenk dankbar annahm und zum 2:0 ins leere Tor einschoss (21.).

Vier Minuten später dann die nächste dicke Chance für Helios. Nach einer Flanke kam ein Akteur der Gastgeber zum Kopfball, doch Ridwan Bello stand an richtigen Fleck, unn konnte auf der Linie für den bereits geschlagenen de Silva klären.

In der Folgephase stellte Daglfing das agilere Team und man war auch in den Zweikämpfen präsenter, so dass die Platzherren mehr vom Spiel hatten.

Dies sollte nach 35 Minuten in einen weiteren Treffer zum 3:0 münden, wobei diesem Tor ein unnötiges Foulspiel knapp außerhalb des Strafraumes vorausging. Benjamin Maierhofer nutzte die Gelegenheit und profitierte bei seinem Versuch schließlich auch noch von der falsch stehenden Abwehrmauer, so dass er mit seinem Schuss für den nächsten zählbaren Erfolg sorgte (29.).

Aber die Platzherren hatten ihren Torhunger noch nicht gestillt und erhöhten sechs Minuten vor dem Seitenwechsel auf 4:0. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte war die Rückwärtsbewegung bei der SpVgg zu langsam, so dass sich der Gastgeber bis an den Strafraum durchkombinieren konnte, wo Ofli aus ca. 18 Metern genau Maß nahm, und de Silva erneut das Nachsehen ließ.

Und es hätte für die Gäste fast noch schlimmer kommen können. Abermals unterlief der SpVgg ein fataler Abspielfehler im Spielaufbau. Als die Kugel dann Bräckle landete, ging der Angreifer noch an Ajdin Nienhaus vorbei, und zog dann stark ab, doch diesmal hatte die SpVgg Glück, dass der Ball knapp am langen Eck vorbeiging und es „nur“ beim 0:4 aus Sicht der SpVgg blieb.

Die letzte Chance vor der Pause hatten dann aber die Gäste, denn nach einer Flanke Rymas kam Kirubel Getnet aus guter Position zum Abschluss, verfehlte aber das Ziel auch haarscharf.

Zur Pause brachte dann Trainer Locke seinen Sohn auf das Feld, der kurz nach Wiederbeginn auch für eine gute Möglichkeit sorgte. Nach einem schönen Ball von ihm durch die Gasse brachte Rymas eine schöne Flanke ins Zentrum, wo Joshua Goodluck mit einem Pfostentreffer Pech hatte (47.).

Drei Minuten später konnten die Veilchen dann einen Konter nicht unterbinden, doch beim Abschluss war der Winkel für einen Angreifer doch etwas zu spitz, so dass der Abschluss am Tor vorbeiging.

Anschließend kamen die Gäste dann besser in die Partie, doch die ganz dicken Chancen fehlten, so dass eine Aufholjagd nicht in Sicht. Die Chance auf die erhoffte Wende bekam dann nach 68. Minuten einen weiteren Dämpfer, denn nach einer Zeitstrafe gegen Mario Dipalo mussten die Gäste für zehn Minuten in Unterzahl spielen.

Aber trotz der Unterzahl wären die Gsäte dann fast zum ersten Treffer gekommen. Nach einem schönen Pass von Jannik Obermaier tankte sich Goodluck am Flügel durch, und lief dann aus spitzem Winkel frei auf das Tor zu. Als er den Ball dann in Rücken der Abwehr spielte, fehlte die Unterstützung, denn kein Spieler war mitgelaufen, so dass dieser vielversprechende Angriff keinen zählbaren Erfolg einbrachte.

Besser machten des die Platzherren und legten in der 74. Minute den nächsten Treffer nach. Als man einen Freistoß aus dem Zentrum auf den Flügel spielte, wurde die Kugel nach innen geflankt, wo Goodluck seinem Gegenspieler Philipp Popp zu viel Platz ließ, den dieser mit einem unhaltbaren Kopfball geschickt nutzte.

Als Dipalo wieder auf den Platz zurückkehrte, bot sich der SpVgg wenige Minuten später eine hundertprozentige Chance zum Ehrentreffer. Nach einer Freistoßflanke von Pedro Flores auf den langen Pfosten kam Solomon Effiong völlig frei und ungestört zum Kopfball, setzte das Spielgerät aber am Tor vorbei.

Auch die letzte Chance lag noch mal auf Seiten der SpVgg. Nach einem Zuspiel von Flores bediente Jannik Obermaier auf der rechten Seite Lukas Rymas, doch der Youngster zielte einen Tick zu genau, so dass der Ball nur an de Außenpfosten ging und sich am Endergebnis von 0:5 nichts mehr ändern sollte.

Obwohl Coach Pedro Locke mit der Vorstellung seines Teams nicht zufrieden war, hatte er auch etwas Verständnis für die klare Niederlage. „Der Erfolg von Daglfing war selbst in dieser Höhe verdient. Aber wir waren nach der fünften Einheit in dieser Woche doch ziemlich ausgelaugt, so dass die Schlappe nur ein kleiner Dämpfer, aber nicht weiter schlimm ist. Der Gegner war agiler, tat mehr und hat sich den Erfolg verdient, aber ich hoffe, wir werden daraus unsere Lehren ziehen“

D1-Junioren: SpVgg hält im Konzert der Großen mit, scheidet aber trotzdem aus

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Außer Spesen nichts gewesen – zumindest auf dem Papier. Die D1-Junioren der SpVgg Altenerding sind bei der oberbayerischen Bezirkshallenmeisterschaft ohne Punkt- und Torerfolg ausgeschieden. Doch wer nur auf die nackten Ergebnisse blickt, tut den Veilchen unrecht. Denn kämpferisch und spielerisch zeigte die Mannschaft des Trainertrios René Feuker, Enis Memed und Walter Hulm, dass sie im Konzert der Großen durchaus mithalten kann. Bereits das Auftaktspiel gegen den FC Ingolstadt 04 machte Mut. Über weite Strecken war Altenerding das aktivere Team, ließ Ball und Gegner laufen und versteckte sich keineswegs vor dem Nachwuchs des Drittligisten. Ein früher Freistoßtreffer der Schanzer nach nur drei Minuten brachte jedoch die Entscheidung. Trotz mehrerer guter Möglichkeiten blieb der verdiente Ausgleich aus – die erste unglückliche 0:1-Niederlage war besiegelt.

Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Gruppenspiel gegen die Fußballtalente München. Wieder startete die SpVgg besser, wieder erspielte man sich Chancen. Besonders bitter: Emil Jackisch-Fernandez ließ eine hundertprozentige Gelegenheit zur Führung liegen. Als sich beide Teams bereits mit einem torlosen Remis angefreundet hatten, schlug das Schicksal gnadenlos zu. 13 Sekunden vor dem Ende fiel der entscheidende Treffer – erneut 0:1. Torhüter Tobias Felsner, der den kurzfristig erkrankten Timo Wegener stark vertrat und kurz zuvor noch mit einer Glanzparade glänzte, war machtlos. Der Traum vom Viertelfinale war damit frühzeitig geplatzt.


Im abschließenden Gruppenspiel gegen den TSV 1860 Rosenheim wollten die Altenerdinger wenigstens noch Zählbares mitnehmen. Doch die favorisierten Sechzger übernahmen von Beginn an das Kommando und drängten die SpVgg tief in die eigene Hälfte. Der Führungstreffer der Rosenheimer entsprach dem Spielverlauf. Die beste Altenerdinger Möglichkeit hatte Philipp Feuker, der über rechts durchbrach, aus spitzem Winkel jedoch am Torhüter scheiterte. Am Ende stand die dritte 0:1-Niederlage – ein bitterer Turnierabschluss ohne eigenen Treffer.


Kurios wurde es anschließend abseits des Spielfeldes: Bereits während des Turniers mussten mehrere Partien unterbrochen werden, da Wasser von der Hallendecke auf das Spielfeld tropfte und der Boden immer wieder gewischt werden musste. Mit zunehmender Dauer verschärfte sich das Problem, sodass sich Ausrichter, BFV-Funktionäre und Trainer vor Beginn der K.-o.-Spiele berieten. Die Vernunft siegte: Um das Verletzungsrisiko für die jungen Spieler auszuschließen, wurde die Veranstaltung vorzeitig abgebrochen. Damit bleibt offen, welcher Verein den Bezirk Oberbayern beim bayerischen Finale vertreten wird. Fest steht lediglich, dass die acht Viertelfinalisten zeitnah einen neuen Termin benötigen, um den oberbayerischen Hallenmeister zu ermitteln. Der BFV steht nun unter Zugzwang, denn bereits für den 28. Februar ist das Landesfinale in Arnsdorf (Niederbayern) angesetzt. Trotz des frühen Ausscheidens fiel das Fazit von Trainer René Feuker sachlich und konstruktiv aus: „Man hat gesehen, dass wir mithalten können. Unser größtes Manko war die fehlende Zweikampfhärte. Da müssen wir körperlich zulegen. Trotzdem fahren wir mit erhobenem Kopf nach Hause – und ich hoffe, dass dieses Turnier für meine Jungs ein wichtiger Lernprozess war.“ Unterm Strich bleibt: Ergebnislos ausgeschieden, aber keineswegs chancenlos. Die D-Junioren der SpVgg Altenerding haben sich teuer verkauft – auch wenn ihnen der Weg zum Landesfinale diesmal verwehrt blieb.

Herren 1: SpVgg Altenerding – FC Fürstenried 4:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Ajdin Nienhause, 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann, 5. Wiam Takruri (62. Jannik Obermaier), 6. Alexander Weiher, 7. Pedro Flores (94. Kirubel Getnet),  8. Samuel Kronthaler, 9. Mario Dipalo (62. Joshua Goodluck), 10. Leart Bilalli, 11. Leonardo Tunjic

Torschützen:
1:0 Wiam Takruri (15.)
2:2 Joshua Goodluck (84.)
3:2 Leonardo Tunjic (90. + 4)
4:2 Leart Bilalli (90. + 5)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:
Nach der kurzfristigen Absage des SV Reichertsheim war es Trainer Pedro Locke gelungen, mit dem FC Fürstenried einen „Ersatzgegner“ zu finden und der Kreisligist aus München sorgte für einen guten Test, denn die Veilchen schließlich mit 4:2 für sich entscheiden konnten.

Die Gastgeber fanden gut in die Partie und hätten nach fünf Minuten in Front gehen können. Nach einem schönen Pass von Leart Bilalli hatte Wiam Takruri nur noch den Fürsternrieder Schlussmann Andrej Popravak, doch anstatt selbst abzuschließen, legte er quer ab, fand aber dabei nicht erhofften Mitspieler.

Sieben Minuten später die nächste gute Chance für die Locke-Elf. Nach einem Pass von Pedro Flores brachte Bilalli die Kugel von der linken Seite nach innen auf den einlaufenden Mario Dipalo, doch die Direktabnahme war etwas zu hoch, so dass das Leder über den Querbalken ging.

Aber nach 15 Minuten wurde die Anfangseuphorie doch mit zählbarem Erfolg belohnt. Nach einem Seitenwechsel von Flores spielte Samuel Kronthaler weiter auf Leonardo Tunjic. Der Angreifer zog entlang der Strafraumlinie in Richtung Grundlinie, brachte dann das Leder scharf nach innen, wo Takruri diesmal goldrichtig stand und die Hereingabe aus kurzer Distanz zum 1:0 verwertete.

Nur zwei Minuten später dann die nächste gute Chance für die Gastgeber. Diesmal landete ein Zuspiel von Bilalli bei Dipalo, der sofort eine schönen Flanke nach innen zog, die Hereingabe war um einen Tick zu hoch, so dass Takruri das Leder um Zentimeter verfehlte.

Die Gastgeber hatten zu diesem Zeitpunkt das Spiel unter Kontrolle und nach 23 Minuten brachte es schon wieder vor dem Tor der Münchner. Abermals brachte Dipalo, diesmal nach Zuspiel von Tunjic das Leder nach innen und bediente den an der Strafraumgrenze lauernden Flores, doch der Mittelfeldakteur fand bei seinem Abschluss in Popravak seinen Meister.

Wenig später bot sich Flores dann die nächste Chance. Als die Fürstenrieder einen Eckball nicht entscheidend klären konnten, kam der Spielmacher aus ca. 25 Metern zum Abschluss, doch leider hatte der Schuss nicht genügend Fahrt, so dass Popravak den Ball sicher parieren konnte.

In dieser Phase kam die SpVgg fast im Minutentakt zu Chance und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter, hätte man die Führung ausbauen müssen. Als Ajdin Nienhaus einen Ball abgefangen hatte, steckte er schön auf Takruri durch. Der Flügelstürmer lief aus spitzem Winkel frei auf das Tor zu, und legte dann in die Mitte ab. Doch leider spielte er das Leder etwas in den Rücken des freistehenden Tunjic, so dass auch diese Chance ungenutzt blieb.

In der 30. Minute kam der Gast zum ersten Abschluss, denn nach einem Freistoß aus linken Halbfeld kam ein Stürmer zum Kopfball, setzte das Spielgerät aber neben das Tor, so dass Torhüter Lukas Loher weiterhin beschäftigungslos blieb.

Zwei Minuten waren die Platzherren wieder an der Reihe. Als sich Takruri am Flügel gut behauptet hatte, spielte er nach innen. Zunächst schien es, als hätte Bialli das Leder schon verfehlt, doch er kam noch einmal an die Kugel, und legte auf Dipalo ab. Der Angreifer sah dann den besser positionierten Flores, doch dessen schöner 20 Meter-Schuss wurde erneut zur Beute von Popravak.

Im Gegenzug gab es dann die erste Bewährungsprobe. Nach einer Hereingabe kam Bujar Emini an der Strafraumbegrenzung zum Abschluss, doch er brachte nicht genügend Druck hinter den Ball, so dass der Altenerdinger Schlussmann vor keine allzu großen Probleme gestellt wurde.

Zwölf Minuten vor der Pause haderten die Gastgeber dann mit dem Referee. Nach einem Seitenwechsel von Flores , lief Bilalli in den Strafraum und als er von seinem Gegenspieler zu Boden gezogen wurde, forderte man vehement einen Strafstoß, den er ansonsten gut leitende Schiedsrichter Florian Neubert jedoch verweigerte.

120 Sekunden später zeigte Neubert dann doch auf den Punkt. Diesmal kam Bilalli im Zweikampf gegen den Fürstenrieder Kapitän Erkut Satilmis zu Fall. Allerdings konnte Takruri die Chance zum 2:0 nicht nutzten und brachte das Leder nicht im Netz unter (38.).

Auch die nächste Chance gehörte der SpVgg: Dipalo versuchte es mit einem Fernschuss, doch das Leder verfehlte das Ziel, so dass man lediglich die 1:0-Führung für sich beanspruchen konnte.

Dies sollte sich rächen, denn urplötzlich kamen die Gäste dann zum schmeichelhaften Ausgleich. Als man im Mittelfeld einen Zweikampf nicht entschlossen annahm, setzte sich ein Angreifer auf der rechten Seite durch, Zwar konnte Loher die Hereingabe noch abwehren, doch der Ball landete genau bei Emini, der wenig Mühe hatte, um aus kurzer Distanz zum 1:1 zu vollenden (38.).

Fast hätte die Veilchen kurz vor der Pause wieder vorgelegt, doch ein 25 Meter-Schuss von Marco Baumann verfehlte sein Ziel um Zentimeter, so dass es mit einem Remis in die Halbzeit ging.

Eine Minute nach Wiederbeginn gab es für die Heimelf dann die kalte Dusche, denn die Münchner stellten das Spiel auf dem Kopf und gingen in Front. Nach einem Freistoß Nähe der Eckfahne schienen die Gastgeber mit den Gedanken noch in der Kabine zu sein, denn bei der Hereingabe hatte man Emini übersehen, so dass der Torjäger sträflich ungedeckt zum 2:1 in die Maschen traf.

In der Anfangsphase der zweiten Hälfte war die klare Überlegenheit der Gastgeber wie verflogen und es entwickelte sich zunächst ausgeglichenes Spiel, so dass der erste Abschluss der SpVgg aus einem Fernschuss entsprang, doch beim Schuss aus ca. 30 Metern hatte Flores sein Visier zu hoch eingestellt.

Nach etwa 15 Minuten nahmen die Gastgeber wieder das Zepter in die Hand, und dies hätte fast zum Ausgleich geführt, doch ein Kopfball von Ridwan Bello nach Takruri-Ecke landete genau den Armen von Popravka.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg, doch Joshua Goodluck verfehlte eine scharfe Hereingabe von Alexander Weiher hauchdünn.

In dieser Phase lag der Führungstreffer für Altenerding wieder in der Luft, was auch der Tatsache geschuldet war, dass sich Popravak verletzt hatte und der Gegner nur mit 10 Mann auf dem Feld war.

Zehn Minuten vor dem Ende glückte dann der zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Ausgleichstreffer. Als der Schlussmann einen Schuss von Flores nach vorne abprallen lassen musste, landete die Kugel bei Tunjic, der sofort weiter auf Goodluck spielte, so dass der Neuzugang per Kopfball seinen ersten Treffer für die SpVgg erzielte.

Nun wollten die Veilchen den Sieg uns schon wenig später hatte man Torschrei schon wieder auf den Lippen, doch ein Schuss von Marco Baumann ging haarscharf am Pfosten vorbei.

Doch fünf Minuten vor dem Ende wurde das Engagement der Hausherren doch belohnt und diesmal gelang Goodluck ein Assist. Als der Keeper einen scharfen Schuss des Torjägers nicht festhalten konnte, landete der Abpraller bei Tunjic, der mit einem satten Schuss unter die Latte für den dritten Treffer seiner Farben sorgte.

In der Nachspielzeit legten die Platzherren dann noch einen weiteren Treffer nach. Nach einem Ballgewinn von Jannik Obermaier im Mittelfeld, schaltete der Youngster blitzschnell und steckte das Leder schön auf den durchstartenden Bilalli durch, der frei vor dem Tor eiskalt blieb und zum 4:2-Endstand vollendete.

Trainer Pedro Locke zog ein ausgewogenes Fazit. „Wir haben über weite Strecken sehr gut gespielt, aber wir müssen unbedingt an der Chancenauswertung arbeiten, denn in Zukunft werden wir nicht in jedem Spiel diese Vielzahl an Möglichkeiten haben. Außerdem müssen wir es schaffen, dass wir künftig die Standards, die vor unserem Tor landen, besser zu verteidigen“.

E-Juniorinnen: SVA-Mädels als Einlaufkinder bei den Damen des FC Bayern

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Es war ein Moment, auf den elf Nachwuchsspielerinnen der SpVgg Altenerding ganze acht Wochen lang hin gefiebert hatten. Am vergangenen Sonntagabend war es schließlich so weit: Die Mädels durften beim Frauen-Bundesligaspiel des FC Bayern München gegen RB Leipzig die „große Bühne“ des Fußballs betreten. Inmitten einer verschneiten Kulisse wurde dieser Ausflug zu einem Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden.

Einzug ins „Winter Wonderland“

Pünktlich zum Spielbeginn verwandelte ein kräftiger Wintereinbruch den FC Bayern Campus im Norden Münchens in ein glitzerndes „Winter Wonderland“. Doch die eisigen Temperaturen konnten der Begeisterung nichts anhaben. Eine Stunde vor Anpfiff wurden die elf Mädels und ihre zwei Begleitpersonen vom Organisationsteam des FC Bayern herzlich in Empfang genommen.

Hinter den Kulissen erhielten sie exklusive Einblicke in die Abläufe eines Profispiels. In der Kabine stieg die Spannung, als sie in ihre spezielle Ausrüstung schlüpften: Ein exklusives T-Shirt, das sie später als Andenken behalten durften, sowie die passende Hose und Stutzen machten den Auftritt perfekt.

Elf Namen im Rampenlicht

Während sich die Tribünen des „Schmuckkästchens“ mit Eltern, Großeltern, Geschwistern und Trainern aus Erding füllten, bereiteten sich die Hauptpersonen auf ihren Einsatz vor. Um 18.15 Uhr durften sie erstmals den „heiligen Rasen“ betreten, der bereits von einer feinen, weißen Schneeschicht überzogen war.

Um exakt 18.25 Uhr öffneten sich die Tore zum Spielertunnel. Angeführt von Schiedsrichterin Karoline Wacker und unter dem Jubel der Zuschauer schritten sie Hand in Hand mit den Spielerinnen von RB Leipzig auf das Feld. Mit Stolz und strahlenden Augen präsentierten sich:

  • Alexia Kiermaier
  • Anna Schultheiß
  • Anna-Lena Voichtleitner
  • Charlotte Ulbrich
  • Estefania Serrano Mesa
  • Heidi Veicht
  • Magdalena Anderl
  • Margarethe Zweck
  • Marie Jalfar
  • Paulina Kiermaier
  • Yorda Mahri

Es war ein beeindruckendes Bild, als die elf Altenerdingerinnen gemeinsam mit den Profis an der Mittellinie standen und die Zuschauer begrüßten – ein Gänsehautmoment, den die mitgereisten Eltern wohl nie wieder vergessen werden.

Träume von der eigenen Profikarriere

Nach der offiziellen Begrüßung verabschiedeten sich die Mädels in Richtung Seitenlinie, wobei sie vom FCB-Maskottchen „Mia“ begleitet wurden. Neben der unbezahlbaren Erfahrung, einmal Bundesliga-Luft geschnuppert zu haben, gab es für jedes Kind noch eine Autogrammkarte von Mia als Souvenir für die heimische Vitrine.

Für die Mädels der SpVgg Altenerding war dieser Abend weit mehr als nur ein Ausflug zum FC Bayern. Es war die Bestärkung ihres Traums, durch Fleiß und Teamgeist irgendwann vielleicht selbst einmal als Profispielerinnen auf einem solchen Platz zu stehen. Mit leuchtenden Augen und der neuen Ausrüstung im Gepäck trat die Gruppe die Heimreise ins verschneite Altenerding an.

Ein großer Dank geht abschließend an Nina Wöhrle, die den Kontakt zum FC Bayern hergestellt hatte und den Altenerdinger Mädchen damit ein unvergessliches Erlebnis ermöglicht hat.

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D1-Junioren: SpVgg qualifiziert sich für das Hallenbezirksfinale

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Das Hallenkreisfinale Donau/Isar der D-Junioren unterstrich mit Nachdruck, dass die Jugendausbildung im Landkreis in jedem Fall vor Konkurrenzfähigkeit in dieser Altersklasse sorgt. Alle drei Lokalmatadoren wussten restlos zu überzeugen. Das Trio stand im Halbfinale und mit der DJK Ingolstadt gab es nur noch ein Team, dass dem Erdinger Landkreis den Titel des Hallenkreismeisters streitig machen konnte.

Die SpVgg Altenerding schaffte durch einen 2:0-Erfolg im Landkreisderby gegen den FC Forstern den Einzug ins Finale, und löste zudem das Ticket zum Bezirksfinale, das am nächsten Wochende in Ingolstadt stattfinden wird. Auch der FC Herzogstadt blieb im Semifinale hängen, denn der Titelverteidiger DJK Ingolstadt setzte sich knapp mit 1:0 gegen den FCH durch.

Im kleinen Finale zeigte sich Herzogstadt jedoch gut erholt und setzte sich gegen den FC Forstern durch. Das entscheidende Tor erzielte einmal mehr John Macouda.

Der Auftakt für die Gastgeber verlief optimal, denn im ersten Match ließ man der JFG Paartal beim 3:0-Erfolg deutlich das Nachsehen und zeigte, dass man im Kampf um den Titel durchaus aussichtsreich war.  Als Torschützen glänzten Valentin Kugler, der gleich doppelt traf, sowie Andreas Neumann, dem ein Kopfballtreffer gelang.

Auch der Lokalrivale FC Herzogstadt kam hervorragend aus den Startlöchern. Man stellte im Duell gegen die SpVgg Mauern das bessere Team, so dass Tore von John Macouda und Aldion Veseli für einen verdienten 2:0-Erfolg sorgten.


Einen aus Erdinger Sicht rundum gelungenen 1. Spieltag rundeten die Kicker des FC Forstern ab, denn im Vergleich gegen den SV Hohenkammer kam die Wall-Elf dank des goldenen Tores von Xaver Riepl zu einem wichtigen Auftaktsieg.


Einen großen Schritt in Richtung Halbfinale machten die Gastgeber bereits im zweiten Spiel, denn gegen den FC Gerolfing glückte der SpVgg ein vor allem in dieser Höhe überraschender 7:0-Sieg. Die Veilchen spielten sich in einen Rausch uns fegten den FCG dank Treffer von Noah Memed, Emil Jackisch-Fernandez, Kugler, Neumann Tobias Felsner, Marco Ebert und Mateo Hulm aus der Halle.


Der Nachwuchs des FC Herzogstadt sorgte dafür, dass die Erfolgsserie der Landkreisvereine auch nach dem Duell gegen den Mitfavoriten SV Ingolstadt-Hundszell kein Ende fand, denn einziger Treffer, für den sich erneut Macouda verantwortlich zeigte, brachten den nächsten Dreier auf die Habenseite.

Auch der starke FC Forstern ließ sich gegen den SE Freising nicht aus der Erfolgsspur drängen, denn der FCF zeigte sich erneut in der Defensive bärenstark und blieb auch gegen die Domstädter ohne Gegentreffer. Doch auch in der Offensive setzte man Nadelstiche und Xaver Riepl und Mahamed Kammara schlossen zwei Angriffe erfolgreich ab, so dass nach dem 2:0-Erfolg die weiße Weste unbefleckt blieb.


In einem Spiel auf ein Tor dominierten die Hausherren eindeutig gegen die SpVgg Mauern, so dass die -Niederlage eher noch den Freisinger Gästen schmeichelte. Ein von Jackisch-Fernandez verwandelter Strafstoß sorgte für die Führung, ehe dann Paul Schiwietz für den Endstand sorgte und die Tür zum Semifinale weit öffnete.


Auch für den FC Herzogstadt lebte der Traum vom Semifinale nach dem verdienten 2:0-Erfolg gegen den FC Gerolfing weiter. Beim Führungstor profitierte der FCH von einem Eigentor. Als dann Miktat Civaoglu auf 2.0 stellte, war Herzogstadt der Sieg nicht mehr zu nehmen.

In einem packenden Spiel blieb auch der FC Forstern im Kampf um die begehrten ersten beiden Plätze im Rennen, denn man hielt den Favoriten VfB Eichstätt dank eines 1:1-Unentschieden weiter auf Distanz. Zwar geriet der FCF in Rückstand, doch wusste durch Alexandru Fatan die richtige Antwort, so dass man den zweiten Platz weiterhin verteidigen konnte.


Im vorletzten Gruppenspiel der beiden Lokalrivalen SpVgg Altenerding und FC Herzogstadt sicherten sich die Gastgeber vorzeitig den Gruppensieg und lösten somit das Ticket für das Halbfinale. Der FCH hatte zunächst die erste Großchance, doch Macouda scheiterte an der Latte. Die SpVgg zielte besser und Noah Memed und Kugler sorgten für einen 2:0-Derbyiseg, so dass der FCH um das Halbfinalticket bangen musste. Doch das Zittern hatte schon nach dem nächsten Spiel ein Ende, denn nach der Niederlage des SV Ingolstadt-Hundszell gegen die SpVgg Mauern konnten die Erdinger nicht mehr von Platz 2 verdrängt werden und folgten der SpVgg in die Vorschlussrunde.


Der FC Forstern vergab dagegen im Vergleich gegen die DJK Ingolstadt den ersten Matchball im Kampf um die Halbfinalqualifikation. Der Ingolstädter erwiesen sich als zu starker Gegner, so dass der FCF bei der 0:3-Niederlage ohne echte Chance blieb.

Doch trotz der Niederlage hielt man sich die Chance offen, doch der VfB Eichstätt und der FSV Pfaffenhofen/Ilm hofften auf das Erreichen des Zwischenzieles. Für einen sicheren Einzug ins Halbfinale musste die Wall-Elf gegen Pfaffenhofen unbedingt gewinnen. Und das Team von Trainer Wall konnte die Vorgabe erfolgreich umsetzen. Es begann jedoch nicht gut, denn Xaver Riepl kassierte einen Platzverweis, doch in Unterzahl brachte Mahamed Kammara sein Team in Front. Als man den Ausgleich kassierte, fand Alexandru Fatan die passende Antwort. Ein unglückliches Eigentor machte es nochmal spannend, doch Forstern brachte den Vorsprung über die Zeit, so dass alle drei Erdinger Team im Semifinale standen.


Deutlich entspannter konnten die beiden Stadtmannschaften in die letzten Vorrundenpartien gehen, aber trotz allem blieben die Veilchen im Flow und auch gegen den SV Ingolstadt-Hundszell ging man wieder siegreich vom Feld, wobei abermals ein Eigentor zur Führung verhalf. Aber man traf auch selbst ins gegnerische Tor und zwei Minuten vor dem Ende der Partie erzielte Andreas Neumann das 2:0. Zwar musste Schlussmann Timo Wegener dann erstmals hinter sich greifen, aber die SpVgg ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen, so dass man mit der Maximalpunktzahl ins Halbfinale einzog.

Für Herzogstadt gab sich im letzten Spiel gegen die JFG Paartal einen Teilerfolg. Nach Toren von  Aldion Veseli und Arlis Kucani sah es nach einem sicheren Sieg aus, doch in der Schlussminuten fing man sich noch zwei Gegentreffer ein und musste sich mit einem Remis begnügen.

Gruppe A
SpVgg Altenerding – JFG Paartal 3:0, FC Gerolfing – SV Ingolstadt-Hundszell 0:0. FC Herzogstadt – SpVgg Mauern 1:0, FC Gerolfing – SpVgg Altenerding 0:7, SpVgg Mauern – JFG Paartal 3:1, SV Ingolstadt-Hundszell – FC Herzogstadt 0:1, SpVgg Altenerding – SpVgg Mauern 2:0, FC Herzogstadt – FC Gerolfing 2:0, JFG Paartal – SV Ingolstadt-Hundszell 0:1, FC Herzogstadt – SpVgg Altenerding 0:2, SV Ingolstadt-Hundszell – SpVgg Mauern 1:2, FC Gerolfing – JFG Paartal 2:0, SV Ingolstadt-Hundszell – SpVgg Altenerding 1:2, JFG Paartal – FC Herzogstadt 2:2, SpVgg Mauern – FC Gerolfing 0:0

PlatzMannschaftPunkteTore
1.SpVgg Altenerding1516:1
2.FC Herzogstadt107:4
4SpVgg Mauern56:7
4.FC Gerolfing52:9
5.SV Ingolstadt-Hundszell43:5
6.JFG Paartal13:11

Gruppe B
DJK Ingolstadt – FSV Pfaffenhofen/Ilm  2:1, VfB Eichstätt – SE Freising 1:1, FC Forstern – SV Hohenkammer 1:0, VfB Eichstätt – DJK Ingolstadt 1:1, SV Hohenkammer – FSV Pfaffenhofen/Ilm 0:3, SE Freising – FC Forstern 0:2, DJK Ingolstadt – SV Hohenkammer 2:0, FC Forstern – VfB Eichstätt 1:1, FSV Pfaffenhofen/Ilm – SE Freising 4:3, FC Forstern – DJK Ingolstadt 0:3, SE Freising – SV Hohenkammer 0:0, VfB Eichstätt – FSV Pfaffenhofen/Ilm 1:0, SE Freising – DJK Ingolstadt 1:1, FSV Pfaffenhofen/Ilm – FC Forstern 2:3, SV Hohenkammer – VfB Eichstätt 0:4

PlatzMannschaftPunkteTore
1.DJK Ingolstadt119:3
2.FC Forstern 107:6
4VfB Eichstätt98:3
4.FSV Pfaffenhofen/Ilm611:10
5.SE Freising35:8
6.SV Hohenkammer11:11

Halbfinale

SpVgg Altenerding – FC Forstern 2:0: Das Team von Benny Wall baute ein Abwehrbollwerk auf, an dem die Altenerdinger Kicker anfangs immer hängenblieben, so dass die ganz klaren Tormöglichkeiten ausblieben. Als dann Andreas Neumann nach toller Vorarbeit von Marco Ebert dann doch für die Führung sorgte, schien man auf einem guten Weg. Allerdings musste man auch das Glück beanspruchen, denn bei einer Doppelchance traf der FCF innerhalb weniger Sekunden zweimal den Pfosten. Kurz vor dem Ende war es dann abermals Neumann, erneut von Marco Ebert in Szene gesetzt, für die Entscheidung sorgte.

DJK Ingolstadt – FC Herzogstadt 1:0: Im zweiten Semifinale hoffte man, dass der Nachwuchs der SpVgg von einem zweiten Erdinger Team auf dem Weg zum Bezirksfinale nach Ingolstadt begleiten würde und die Elf des FC Herzogstadt zog sich gegen den Titelverteidiger auch ordentlich aus der Affäre. Der FCH warf alles in die Waagschale und hielt mit aller Kraft dagegen, doch letztlich reichte Ingolstadt ein Treffer, um das Finalticket zu lösen.

Spiel um Platz 3: FC Forstern – FC Herzogstadt 1:0: Die Kicker des FCH zeigten sich von der Halbfinalniederlage gut erholt und starteten gegen den Landkreisrivalen aus Forstern druckvoll, so dass der Führungstreffer von Macouda die logische Konsequenz war. Zwar versuchten der FCF dem Spiel noch eine Wende zu geben, aber Herzogstadt stand in der Defensive sicher, so dass man sich dank des knappen Sieges Platz 3 sichern konnte.

Finale: SpVgg Altenerding – DJK Ingolstadt 0:2: Im Endspiel verfehlten die Gastgeber leider den ganz großen Wurf, denn man konnte dem Titelverteidiger DJK Ingolstadt nicht entthronen. Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, ehe die DJK dann das Kommando übernahm. Als die SpVgg bei einem Einkick unsortiert war, wurde dies sofort mit einem Gegentor bestraft. In letzten 90 Sekunden setzte Trainer Rene Feuker alles auf eine Karte. Er nahm Torhüter Wegener vom Feld und schickte mit Valentin Kugler einen weiteren Feldspieler auf das Parkett. Leider fruchtete dies nicht, denn nach einem Ballverlust nutzte Ingolstadt die Gunst der Stunde und ein Schuss ins Empty-Goal sorgte für die Entscheidung.

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Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV Peterskirchen 5:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Christoph Luberstetter, 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (64. Alexander Weiher), 5. Wiam Takruri (64. Jannik Obermaier), 6. Ajdin Nienhaus, 7. Pedro Flores (64. Haki Vranovci),  8. Samuel Kronthaler (64. Lukas Rymas), 9. Joshua Goodluck (72. Solomon Effiong), 10. Leart Bilalli, 11. Solomon Effiong (46. Mario Dipalo)

Torschützen:
1:0 Leart Bilalli (13.)
2:0 Mario Dipalo (51.)
3:0 Wiam Takruri (58.)
4:0 Jannik Obermaier (72.)
5:0 Mario Dipalo (82.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Nach einer Woche Training zeigten die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding im Vergleich gegen den Bezirksligisten vom TSV Peterskirchen schon sehr gute Ansätze, so dass man zum Auftakt der Testspielserie einen deutlichen 5:0-Erfolg feierte.

Das Team von Trainer Pedro Locke kam sehr gut aus den Startlöchern und übernahm sofort das Kommando, was auch schnell zu guten Einschussmöglichkeiten führte.

So auch nach sechs Minuten als Pedro Flores nach einer schönen Kombination über Leart Bilalli und Wiam Takruri aus ca. 25 Metern zum Abschuss kam, aber leider etwas zu hoch zielte.

Drei Minuten später sorgte dann zwei Eckbälle für große Gefahr vor dem Tor des TSV. Beim ersten Eckstoß kam Neuzugang Johsua Goodluck am langen Pfosten an das Leder, doch sein Schuss wurde noch entscheidend abgeblockt und ging über das Tor. Der weitere daraus resultierende wurde von Marco Baumann auf den langen Pfosten gezogen, wo der einlaufende Ridwan Bello die Hereingabe knapp verfehlte.

Nur wenig später kombinierte sich die SpVgg auf der linken Seite wieder gekonnt nach vorne, doch auch Flores verfehlte die schöne Hereingabe von Christoph Luberstetter knapp.

Nach 12 Minuten bot sich den Veilchen dann die bis dahin beste Möglichkeit. Diesmal fand eine Flanke von Bilalli den zehn Meter vor dem Tor stehenden Goodluck, der jedoch sein Visier nicht exakt eingestellte hatte und das Tor knapp verfehlte.

Aber eine Minuten später sollte dann doch die verdiente Führung glücken. Nach einer schönen Kombination steckte Samuel Kronthaler das Leder durch die Schnittstelle und fand den durchstartenden Takruri, der aus spitzem Winkel die Kugel nach innen brachte. Zwar war TSV-Keeper Markus Mittermaier mit der Hand noch am Ball, doch letztlich landete das Leder bei Bilalli, der dann zum 1:0 vollendete.

Nach 25 Minuten fanden die Gäste dann doch etwas besser ins Spiel, doch zunächst bleiben klare Torchancen für Peterskirchen aus.

So verbuchten die Hausherren in der 27. Minute die nächste Chance. Goodluck setzte sich im Strafraum entschlossen gegen zwei Gegenspieler durch und kam dann auch zum Abschluss, doch Torhüter Mittermaier verhinderte mit einer starken Fußabwehr den zweiten Gegentreffer.

Fünf Minuten später hätte den Gäste ein Abstimmungsfehler in der Altenerdinger Defensive fast zum Ausgleich verholfen, denn nach einem Pass in die Tiefe lief Jonas Huber frei auf das Tor zu, doch sein Schuss ging dann links am Gehäuse vorbei.

Dann waren wieder die Hausherren an der Reihe, doch ein Schuss von Solomon Effiong nach Ablage von Goodluck hatte zu wenig Fahrt, so dass man vergeblich auf zählbaren Erfolg hoffte.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter hätte man dann den zweiten Treffer nachlegen müssen. Nach einem Chipball von Flores konnte sich Bilalli auf der linken Seite am Ball behaupten und hatte nur noch Schlussmann Mittermaier vor sich. Er agierte jedoch uneigennützig, legte auf den freistehenden Takruri ab, der jedoch am glänzend reagierenden Mittermaier scheiterte.

In der 36. Minute bot sich Peterskirchen die große Chance zum Gleichstand. Als ein Pass von Luberstetter auf Ajdin Nienhaus zu kurz geraten war, spritzte ein Angreifer des TSV dazwischen, doch er nahm das Geschenk nicht an und ließ die Großchance ungenutzt.

Anschließend zeigten die Gastgeber wieder ihr Stärken bei Standards, doch die Ecken – von Tarkuri und Baumann getreten – brachten nichts ein, da Bello und Goodluck diese Hochkaräter nicht in Tore ummünzen konnten.

Kurz vor der Pause drohte dann aber erneut der Ausgleich. Als die Veilchen nicht sauber aus der eigenen Abwehr kombinierten, gab es einen Ballverlust, und als Huber dann an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, musste man tief durchatmen, als das Leder abermals das Ziel verfehlt hatte.

Noch in der gleichen Minute brannte es erneut vor dem Tor der Gastgeber. Als ein Freistoß scharf nach innen geschlagen wurde, konnte die Hereingabe nicht entscheidend geklärt werden, so dass ein an der Strafraumgrenze stehender TSV-Akteur zum Abschuss kam. Keeper Pamer hätte nicht mehr eingreifen können, doch der auf der Linie stehende Flores rettete für seinen bereits geschlagenen Schlussmann.

Die letzte Chance in einem durchaus unterhaltsamen Spiel hätte aber noch einmal die Locke-Schützlinge, denn ein abgefälschter Effiong-Schuss kam als Bogenlampe auf das Peterskirchener Tor, doch ging um Zentimeter über den Querbalken, so dass die Seiten mit einer knappen Altenerdinger Führung gewechselt wurden. 

Die zweite Hälfte begann zunächst ausgeglichen, doch trotz allem kamen die Veilchen wieder zur ersten Möglichkeit, doch ein Schuss von Marco Baumann war einen Tick zu hoch angesetzt.

Wenig später brachte dann Samuel Kronthaler nach einem schönen Pass von Bello scharf nach innen, wo die TSV-Abwehr gerade noch klären konnte, aber auch das nötige Glück beanspruchen musste, um die Kugel durch Felix Eck nicht ins eigene Tor zu befördern.

Aber letztlich sollte sich der Aufwand des Kapitäns nicht lohnen, denn man schlug durch den zur Pause eingewechselten Mario Dipalo Kapital, denn der Torjäger köpfte die Hereingabe von Baumann unhaltbar zum 2:0 ein. 

Nach 55 Minuten gab es dann eine Doppelchance für die Gastgeber. Zunächst fing Leart Bilalli einen Fehlpass der Gäste ab, doch sein Versuch auf Dipalo abzulegen, misslang kläglich, denn der Rückpass war deutlich zu hoch geraten, so dass sein Mitspieler nur noch mit dem Kopf an die Kugel kam, diese dann aber über das Tor beförderte.

Unmittelbar darauf wurde dann Dipalo von Baumann wunderbar bedient. Bevor mit seinem starken linken Fuß zum Abschluss kam, ging er noch an seinen Gegenspieler vorbei, doch der Schuss hatte zu wenig Fahrt und brachte nichts Zählbares ein.

Aber in Minute 58 konnte man dann doch den nächsten Treffer nachlegen. Nach einer sehr starken Kombination über Flores und Bilalli legte Letztgenannter schließlich für Takruri ab und diesmal schloss der Youngster zielgenau ab und sorgte mit seinem Treffer zum 3:0 für die Vorentscheidung.

Nur wenig später hätte die SpVgg dann wieder jubeln müssen. Nachdem Torhüter Mittermaier einen 20-Meter-Schuss von Dipalo nach vorne abprallen ließ, kam Goodluck zum Nachschuss, doch leider schoss er den TSV-Keeper an, so dass diese Großchance keine Veränderung auf der Anzeigentafel brachte. 

Aber 18 Minuten vor dem Ende musste der Torhüter dann doch wieder hinter sich greifen. Nach einem schönen Doppelpass mit Alexander Weiher lief Dipalo von der linken Seite alleine auf das Tor zu. Als Mittermaier seinen Schuss noch festhalten konnte, stand Jannik Obermaier an der richtigen Stelle und staubte zum 4:0 ab.

Wenig später bot sich Peterskirchen dann eine gute Möglichkeit zum Ehrentreffer, denn nach einer Flanke kam Fabian Diermeier völlig frei zum Kopfball, verfehlte jedoch aus guter Position das Ziel.

Für den Schlusspunkt sorgte dann Mario Dipalo mit seinem zweiten Treffer. Nach einer Balleroberung spielte Luberstetter sofort auf Obermaier weiter. Der Youngster leitete dann auf Dipalo weiter, der seinen Gegenspieler umspielte, ehe er dann mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck auf 5:0 erhöhte (82.).

In der Schlussphase plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Obwohl die SpVgg weiterhin Vorteile hatte, fehlte die klaren Tormöglichkeiten, so dass es beim klaren 5:0-Erfolg der Gastgeber blieb.

Trainer Pedro Locke zog ein zufriedenes Fazit, relativierte aber den klaren Sieg seiner Schützlinge: „Es war für uns ein guter Test und das Ergebnis war sehr deutlich. Aber man darf nicht vergessen, dass der Gegner bislang nur Laufeinheiten absolviert hat, und noch keine Trainingseinheit mit Ball hinter sich hat. Doch trotzdem will ich die Leistung meines Teams nicht schmälern. Es waren schon gute Ansätze vorhanden“.