Start Blog Seite 13

B2-Junioren: SV Eintracht Berglern – SpVgg Altenerding 1:2

0

Nach dem spielfreien ersten Spieltag stand für die B2-Kicker am zweiten Spieltag der Kracher gegen den langjährigen Rivalen der SV Eintracht Berglern an. Bei sommerlichen Temperaturen aber auf einem ungemähten Rasen – der Löwenzahl treibte seinen Samen aus und die Gänseblümchen waren in voller Blüte – mussten beide Mannschaften ihr Können zeigen.

Bereits in der Anfangsphase übernahmen die Veilchen das Kommando und kombinierten sicher in der gegnerischen Hälfte. Die erste Chance ergab sich nach 5 Minuten als Gabriel Petkos aus der Abwehr einen langen gefühlvollen Ball in die Spitze auf Finn Backin schlug, der mit einem Kontakt den startenden Stürmer Luca Baumann mustergültig bediente. Baumann fackelte nicht lange und zog volley auf das lange Toreck, fand doch im Berglerner Keeper seinen Meister, der den Ball ins Toraus klärte. Die anschließende Ecke verwertete Grin Bajoku mit einem Rückfallzieher, doch der Ball ging knapp am linken Pfosten vorbei. Berglern konnte sich aus von Altenerdinger Offensivpower kaum lösen, versuchte es aber immer wieder durch lange Bälle. So auch in der 7. Minute als der rechte Flügelflitzer mit einem langen Ball bedient wurde und sich gegen die SpVgg-Abwehr durchsetzte. Sein Schuss konnte von Keeper Leonhard Kulterer sicher gehalten werden. Nächste Offensivaktion der Veilchen leitete Spielmacher Jannis Martin ein, der den auf der linken Seite startenden Bajoku bediente, welcher in den Strafraum eindrang und aus spitzem Winkel den Ball am Torwart vorbeilegen wollte. Doch der gut gelaunte Keeper vereitelte die Chance. Die nächste Chance wurde vom Abwehrchef Petkos durchgeführt. Einen Freistoß in der Höhe der Mittellinie schlug er in den Fünf-Meter-Raum, wo Bajoku im Zweikampf auf den Boden fiel und am Boden noch einen Schuss an den linken Pfosten setzte. Mitte der ersten Hälfte startete der stark spielende Thomas Patri auf der linken Seite mit einem Dribbling in den Strafraum, sein Abschluss wurde vom Torwart geblockt, der Ball landete bei Backin der auf das Tor zog, welches aber von mindestens fünf Berglerner Spieler vernagelt war. In der 32. Minute durfte sich Berglern mit einem Freistoß versuchen, der vom sicheren Keeper Kulterer gehalten wurde. Eine Minute später dann endlich die Erleichterung auf Altenerdinger Seite. Bei einem langen Ball von Petkos verschätzte sich die SVE-Abwehr, der Ball landete bei Backin, der mit der Innenseite am Torwart vorbei zur verdienten Führung einschob. Kurz vor der Halbzeitpause bediente Laurin Hesch den wirbelnden Bajoku, der es mal wieder mit dem Außenrist versucht, aber wieder am Torwart scheiterte.

Die zweite Halbzeit war geprägt von sehr vielen Nickligkeiten. Die Spieler konzentrierten sich nicht auf das Fußballspielen sondern eher auf Halten, Ziehen und einsammeln von gelben Karten und sogar einer Fünf-Minuten-Strafe. Durch Unkonzentriertheit fiel dann auch das Gegentor zum 1:1, da die Abwehr es nicht verstand konsekutiv das Spielgerät aus der Gefahrenzone zu befördern. So reichte es, dass ein SVE-Spieler den Ball mit wenig Druck an Keeper Kulterer vorbeilegte. Die Gastmannschaft ließ sich nicht beeindrucken und startete ihre nächste Aktion. Bajoku spielte über rechts auf Eduardo Marijan, der den Ball uneigennützig an die Strafraumgrenze spielte. Der heraneilende Lewin Skupnik zog ab, aber das Leder ging knapp über die Latte. Imad Gazic trug sich auch in die Liste der Lange-Bälle-Schläger ein. Sein Diagonalball von der linken Seite fand auf der rechten Seite Bajoku, der wieder versuchte, den Torwart der Gastgeber zu überzwingen. Aber auch diesmal war das Glück nicht auf seiner Seite. Die Veilchen zeigten in der Schlussviertelstunde, dass sie nicht mit einem Punkt nach Hause fahren wollte. Im Mittelfeld wurde Martin zentral angespielt, der legte sich den Ball auf und zog von gut 20 Metern ab. Der Ball schlug ins rechte Kreuzeck zum 2:1 für die lila Trikots ein. Was für ein Tor durch unseren Mannschaftskapitän. Die Veilchen bekamen nicht genug. Patri wurde auf die Reise geschickt und wurde mit einer Notbremse im Strafraum zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter ließ die rote Karte stecken und entschied auf Freistoß außerhalb des Strafraums. Leon Feuker versuchte sich diesmal als Freistoßschütze, aber der Ball ging am rechten Kreuzeck vorbei. Kurze Zeit später beendete der Schiedsrichte die hitzige Partie.

C2-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Eching II 3:2

0

Mit dem TSV Eching 2 hatten die C2-Junioren der SpVgg einen Gegner zu Gast, der seine bisherigen drei Spiele jeweils mit einem Remis beendete.

Die Personaldecke bei der Altenerdinger C2 ist nach wie vor angespannt. Pablo Ahlschläger wird hoffentlich nächste Woche wieder ins Training einsteigen können, Goalie Sebastian König und Matteo Pirek waren verhindert.

Kader: Moritz Hartlmaier, Felix Hartlmaier, Niklas Braune, Ludwig Woitzik, Lukas Ramm, Lenny Peschke, Alexander Montag, Mailo Skupnik, Alessandro Cusati, Lewis Habel, Mateo Rezvan, Felix Binder und Emilio Pomaroli

Die Temperaturen lagen bei 25 Grad im schönen Sepp-Brenninger Stadion. Einzig der Platzverhältnisse lassen langsam aufgrund des fehlenden Wassers zu wünschen übrig. Hierzu steht man bereits mit der Stadtverwaltung im Austausch und erhofft sich hier eine zügige Lösung der Stadt. Die Partie begann ausgeglichen, und keine der beiden Mannschaften gelang es, das Leder länger in den eigenen Reihen halten zu können. Stattdessen ging der Ball viel zu oft hoch hin und her. Den ersten Schuss ließ nach 10 Minuten Mailo Skupnik auf das Tor der Gäste los, sein Schuss wurde zur Ecke pariert. Ein paar Minuten später fing Ludwig Woitzik einen Ball im Mittelfeld ab, ging ein paar Meter und schloss aus gut 23,7 Meter ab. Auch diesen Ball klärte, wenn auch glücklich, der Goalie zur Ecke. Als Lewis Habel kurz darauf alleine auf den gegnerischen Kasten zu stürmte, hätte man fast schon jubeln können, doch leider legte er sich den Ball einen Tick zu weit vor, so dass er das Leder nicht am Keeper vorbei bekam. Nach 18 Minuten war es dann so weit. Mailo Skupnik packte einen Schuss aus, den der Torhüter nur klatschen lassen konnte. Felix Binder war sofort zur Stelle, und vollstreckte gekonnt zur verdienten Führung. Mittlerweile hatte man den Gegner und auch den Ball gut unter Kontrolle. Als der Ball wunderbar auf die rechte Seite von Alessandro Cusati gespielt wurde, bediente dieser den in die Box gestarteten Mailo Skupnik mustergültig, was Letztgenannter souverän zum 2:0 nutzte. Man hätte diese Führung durch Torabschlüsse von Alessandro Cusati, Emilio Pomaroli oder Mailo Skupnik ausbauen können, doch es gab keinen zählbaren Erfolg, so dass die Seiten lediglich mit einer 2:0-Führung für die Gastgeber gewechselt wurde. Die zweite Halbzeit begannen die Lila-Weißen mit viel Zug zum Tor. Lewis Habel war brandgefährlich und hätte nach Wiederbeginn fast für den nächsten Treffer gesorgt. Eching hatte nicht mehr viele Körner entgegenzusetzen und beschränkte sich weitgehend auf die Defensive. Die Partie wurde nun auch ein bißchen ruppiger, denn die Spieler wurden zunehmends langsamer und kamen oft den berühmten Schritt zu spät. Auf Seiten der SpVgg handelten sich Ludwig Woitzik und Felix Binder jeweils einen gelben Karton ein, wohin gegen bei den Gästen Gelbe Karten gegen die Nr. 8, 14 und 7 gab. In der 51. Spielminute spielte Lukas Ramm den Ball auf Felix Binder, der sich im Sprintduell durchsetzte und den Ball auf den am zweiten Pfosten heranstürmenden Lewis Habel spielte. Dieser traf unwiderstehlich per Direktabnahme in den Winkel, boom 3:0. Also kurz darauf die Nummer 14 der Gäste mit Gelb/Rot vom Platz musste, sollte das Spiel gelaufen sein. Sollte! Durch individuelle Fehler beim ersten Gegentor und einen unglücklich abgefälschten Ball beim zweiten Gegentor machte man die Partie in den Schlussminuten völlig unnötig spannend. Doch letztendlich spielten die Altenerdinger Kicker die letzten Minuten von der Uhr und brachten den zweiten Saisonsieg verdient unter Dach und Fach.

E-Juniorinnen: FC Moosburg – SpVgg Altenerding 11:1

0

Am Samstagmittag fand bei sommerlichen Temperaturen das Punktspiel gegen den FC Moosburg statt. Altenerding konnte in Bestbesetzung antreten, zeigte jedoch nur in den Anfangsminuten eine ansprechende Leistung. Nach dem frühen Rückstand hatte der Gegner leichtes Spiel und nutzte seine spielerische Überlegenheit konsequent aus. Trainer Mückel hatte auf ein Duell auf Augenhöhe gehofft, doch dazu kam es nicht. Laufbereitschaft und Einsatzwille ließen über weite Strecken vermissen. Insgesamt war es die schwächste Saisonleistung der Rückrunde.

1. Viertel
Die ersten zehn Minuten verliefen noch ausgeglichen, wobei Altenerding sogar die besseren Chancen hatte. Ein Schuss von Melina Duman wurde von der Torhüterin pariert, und auch Charlotte Ulbrich vergab eine Großchance aus kurzer Distanz. In der Schlussphase des Viertels schlug jedoch Moosburg zu: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung fiel das 1:0, das 2:0 entstand durch einen schnellen Konter.

2. Viertel
Im zweiten Abschnitt konnten die Altenerdingerinnen nicht mehr an die Leistung des ersten Viertels anknüpfen. Moosburg erhöhte in regelmäßigen Abständen auf 6:0. Die Mädels fanden kaum in die Zweikämpfe, Torchancen blieben aus. Der Gegner zeigte sich deutlich lauffreudiger und dominierte das Spielgeschehen.

3. Viertel
Auch im dritten Viertel blieb Altenerding glücklos. Melina Duman traf mit einem sehenswerten Versuch nur die Latte, Magdalena Aigner verzog knapp neben das Tor. Nach einer Hereingabe von Leonie Zeiler scheiterte Charlotte Ulbrich ebenfalls knapp. Ihr Abschluss sprang vom Knie an die Latte und zurück ins Spiel. Gleich drei Spielerinnen standen im Fünfmeterraum, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Die letzte Chance hatte erneut Duman, deren Schuss aus spitzem Winkel in den Armen der Torhüterin landete. Moosburg hingegen nutzte zwei Angriffe kurz vor Viertelende eiskalt und baute die Führung weiter aus.

4. Viertel
Zu Beginn des letzten Abschnitts erhöhte Moosburg schnell auf 11:0. Erst gegen Ende kam Altenerding wieder zu Abschlüssen: Ein Versuch von Zeiler ging über das Tor, bevor schließlich der Ehrentreffer fiel. Melina Duman verwandelte einen Freistoß sehenswert direkt ins Kreuzeck. Die letzte Aktion des Spiels gehörte noch einmal Moosburg, doch ein Neunmeter landete an der Latte.

Fazit
Am Ende steht ein deutlicher Sieg für Moosburg, das vor dem Tor wesentlich effizienter agierte. Mit einer Leistung wie in den vergangenen Spielen wäre für Altenerding sicherlich mehr möglich gewesen. Das Trainerteam wird in den kommenden Wochen vor allem an der Chancenverwertung und am Stellungsspiel arbeiten müssen.

Bereits nächste Woche wartet mit der SG SV Hörgertshausen / SpVgg Mauer der nächste Gegner. Mit einer Rückkehr zur gewohnten Form ist dort ein Erfolgserlebnis möglich. Vorausgesetzt, das Spiel in Moosburg wird schnell abgehakt.

Spielbericht: FC Moosburg – E-Mädels Altenerding 11:1

Am Samstagmittag fand bei sommerlichen Temperaturen das Punktspiel gegen den FC Moosburg statt. Altenerding konnte in Bestbesetzung antreten, zeigte jedoch nur in den Anfangsminuten eine ansprechende Leistung. Nach dem frühen Rückstand hatte der Gegner leichtes Spiel und nutzte seine spielerische Überlegenheit konsequent aus. Trainer Mückel hatte auf ein Duell auf Augenhöhe gehofft, doch dazu kam es nicht. Laufbereitschaft und Einsatzwille ließen über weite Strecken vermissen. Insgesamt war es die schwächste Saisonleistung der Rückrunde.

1. Viertel
Die ersten zehn Minuten verliefen noch ausgeglichen, wobei Altenerding sogar die besseren Chancen hatte. Ein Schuss von Melina Duman wurde von der Torhüterin pariert, und auch Charlotte Ulbrich vergab eine Großchance aus kurzer Distanz. In der Schlussphase des Viertels schlug jedoch Moosburg zu: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung fiel das 1:0, das 2:0 entstand durch einen schnellen Konter.

2. Viertel
Im zweiten Abschnitt konnten die Altenerdingerinnen nicht mehr an die Leistung des ersten Viertels anknüpfen. Moosburg erhöhte in regelmäßigen Abständen auf 6:0. Die Mädels fanden kaum in die Zweikämpfe, Torchancen blieben aus. Der Gegner zeigte sich deutlich lauffreudiger und dominierte das Spielgeschehen.

3. Viertel
Auch im dritten Viertel blieb Altenerding glücklos. Melina Duman traf mit einem sehenswerten Versuch nur die Latte, Magdalena Aigner verzog knapp neben das Tor. Nach einer Hereingabe von Leonie Zeiler scheiterte Charlotte Ulbrich ebenfalls knapp. Ihr Abschluss sprang vom Knie an die Latte und zurück ins Spiel. Gleich drei Spielerinnen standen im Fünfmeterraum, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Die letzte Chance hatte erneut Duman, deren Schuss aus spitzem Winkel in den Armen der Torhüterin landete. Moosburg hingegen nutzte zwei Angriffe kurz vor Viertelende eiskalt und baute die Führung weiter aus.

4. Viertel
Zu Beginn des letzten Abschnitts erhöhte Moosburg schnell auf 11:0. Erst gegen Ende kam Altenerding wieder zu Abschlüssen: Ein Versuch von Zeiler ging über das Tor, bevor schließlich der Ehrentreffer fiel. Melina Duman verwandelte einen Freistoß sehenswert direkt ins Kreuzeck. Die letzte Aktion des Spiels gehörte noch einmal Moosburg, doch ein Neunmeter landete an der Latte.

Fazit
Am Ende steht ein deutlicher Sieg für Moosburg, das vor dem Tor wesentlich effizienter agierte. Mit einer Leistung wie in den vergangenen Spielen wäre für Altenerding sicherlich mehr möglich gewesen. Das Trainerteam wird in den kommenden Wochen vor allem an der Chancenverwertung und am Stellungsspiel arbeiten müssen.

Bereits nächste Woche wartet mit der SG SV Hörgertshausen/SpVgg Mauern der nächste Gegner. Mit einer Rückkehr zur gewohnten Form ist dort ein Erfolgserlebnis möglich. Vorausgesetzt, das Spiel in Moosburg wird schnell abgehakt.

Weitere Bilder vom Spiel

 

D-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Langengeisling 0:3

0

Im Lokalderby gegen Langengeisling mussten die Mädels des SVA eine bittere, aber am Ende verdiente 0:3-Niederlage hinnehmen. Besonders ärgerlich: Das Ergebnis spiegelt weniger die komplette Spielkontrolle in Phasen wider, sondern vielmehr individuelle Fehler und eiskalte Gäste wider.


Erste Halbzeit: Viel Kontrolle, aber zwei Nackenschläge

Die Partie startete ordentlich. In den ersten 15 Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel ohne echte Großchancen. Beide Teams tasteten sich ab, spürten aber sofort: Wer hier den ersten Fehler macht, liegt hinten.

Genau das passierte in der 16. Minute: Nach einem Schiedsrichterball hatte die SVA-Keeperin Sophie Reiner den Ball eigentlich sicher am Fuß. Doch der anschließende Pass geriet zu unplatziert und zu lasch. Eine aufmerksam lauernde Stürmerin aus Langengeisling schaltete am schnellsten und hob den Ball kompromisslos über die Keeperin zum 0:1 ins Netz.

Ein klassischer „Geschenk-Treffer“, der auf diesem Niveau einfach wehtut.

Nur drei Minuten später der nächste Rückschlag: Ein Ballverlust im eigenen Strafraum auf der rechten Seite brachte die Defensive ins Wanken. Die Gäste spielten es danach sauber aus – Grundlinie, Querpass, zwei völlig freie Spielerinnen im Zentrum. Eine davon musste nur noch einschieben: 0:2. Effektivität trifft Unordnung.


💪 Reaktion des SVA: Viel Wille, wenig Durchschlagskraft

Trotz des Doppelschlags gaben sich die Mädels nicht auf. Ganz im Gegenteil: Bis zur Pause verlagerte sich das Spielgeschehen fast komplett in die Hälfte der Gäste aus Altenerding.

Der Einsatz stimmte, die Zweikämpfe wurden angenommen, aber im letzten Drittel fehlte die Klarheit. Viele Ansätze, viele gute Ideen – aber keine zwingende Chance. Langengeisling verteidigte das clever und ließ kaum etwas wirklich Gefährliches zu.


🔄 Zweite Halbzeit: Druckphase ohne Belohnung

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich: Der SVA drückte, kämpfte und suchte den Anschluss. Allerdings blieben die Gäste bei Kontern gefährlich und sorgten immer wieder für Unruhe im Strafraum.

Die größte Qualität der Gastgeber an diesem Tag – der Wille – reichte leider nicht aus, um das Spiel nochmal zu drehen.


🎯 Entscheidung durch Standard: 0:3

In der 44. Minute dann die endgültige Entscheidung: Freistoß an der linken Strafraumgrenze nach einem Foulspiel. Die Spielerin aus Langengeisling trat an – und verwandelte den Ball mustergültig ins rechte obere Eck.

Ein Treffer, bei dem man ehrlich sagen muss: Den kannst du schwer verteidigen, wenn er so gut geschossen ist.


🧠 Fazit: Bitter, aber lehrreich

Am Ende steht eine klare 0:3-Niederlage, die sich vor allem durch drei Dinge erklärt:

  • individuelle Fehler in entscheidenden Momenten
  • fehlende Konsequenz im letzten Drittel
  • eiskalte Gäste, die jede Chance nutzen

Trotzdem: Die Spielphasen, in denen der SVA das Geschehen kontrollierte, zeigen, dass die Richtung grundsätzlich stimmt. Nur die Fehlerquote und die Durchschlagskraft müssen runter – sonst werden solche Spiele weiterhin brutal bestraft.

Unterm Strich ein Derby, das weh tut, aber auch klare Hinweise gibt, woran gearbeitet werden muss.

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – FC SF Schwaig 0:0

0

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstagnachmittag das Spitzenspiel der D- Junioren-Kreisliga zwischen der SpVgg Altenerding und dem Tabellenführer aus Schwaig statt. Es sollte ein intensives Spiel auf hohem Niveau werden … aber von Anfang an.

Nach anfänglichem Abtasten mit Schwerpunkt von rassigen Zweikämpfen im Mittefeld, sollte es in nach fünf Minuten zu einer ersten Torannäherung der Wilden 13 kommen: Nach einem energischen Flankenlauf von Michi Melissourgos gelangte der Ball auf Umwegen zu Emil Fernandez Jackisch, dessen Fernschuss das Ziel jedoch deutlich verfehlte. Kurz später tauchte auch der körperlich deutlich überlegene Gegner aus Schwaig erstmals vor dem Tor auf, aber sowohl ein Torabschluss von links als auch eine verunglückte Flanke von rechts verfehlten das Ziel deutlich. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit sollte es keiner Mannschaft gelingen, sich entscheidend in Szene zu setzen. Gleichwertiger kann eine Partie kaum sein. Es sollte bis kurz vor der Halbzeit dauern, bis es zu ersten wirklichen Torchance kam: Ein Offensivspieler der Schwaiger konnte sich rechts durchsetzen, traf beim Abschluss jedoch nur den Pfosten des langen Ecks. Und so ging es torlos in die Halbzeit, ein Umstand der in hohem Maß, der sehr starken Leistung des Defensivtrios Valentin Kugler, Matteo Hulm und Philipp Feuker zu verdanken war sowie der souveränen Leistung unseres Torstehers Timo Wegener.

In der zweiten Halbzeit wollten dann die jungen Talente der Wilden 13 sofort zeigen, wer Herr im Haus ist und kamen dominant aus der Kabine – ein Abschluss des stark spielenden Capitanos Michi Melissourgos fand jedoch nicht sein Ziel. Und so sollten die stärksten 10 Minuten des FC Schwaig folgen: Auf zwei guten Abschlusschancen per Kopf, in denen die Jungs aus Schwaig ihre körperliche Überlegenheit ausspielen konnten, folge noch ein Treffer an die Außenseite des Pfostens – in dieser Phase wäre eine Führung der Gäste nicht mehr überraschend gewesen. Erst ab der 40. Minute konnten sich die Veilchen wieder ein optisches Übergewicht erspielen, aber Abschlüsse von Emil Fernandez Jackisch, Noah Memed und des heute überragenden Matheo Hulm fanden nicht ihren Weg zum Ziel.

Und so blieb es bis zum Schluss beim leistungsgerechten Unentschieden, das aber eher den Gästen aus Schwaig half, während die SpVgg nun auf Schützenhilfe angewiesen ist, um noch den Sprung an die Tabellenspitze zu schaffen. Entscheidend ist für die Wilde 13 aber erst einmal das nächste Spiel beim Spitzenreiter SV Ingolstadt/Hundszell, in dem man einen Dreier einfahren muss, um weiterhin im Meisterschaftsrennen bleiben zu können.

Weitere Bilder vom Spiel

C1-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Lengdorf 0:1

0

Derby mit vielen Emotionen: SpVgg Altenerding unterliegt in Lengdorf trotz spielerischer Vorteile

Im Sepp-Brenninger-Stadion kam es zum mit Spannung erwarteten Derby zwischen dem bislang ungeschlagenen FC Lengdorf und der SpVgg Altenerding. Während die Gastgeber mit einer makellosen Bilanz in die Partie gingen, wollte die SpVgg nach zwei Siegen und zwei Niederlagen den nächsten wichtigen Schritt machen. Das Spiel war aufgrund eines parallel stattfindenden Trainingslagers der Veilchen verschoben worden.

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel mit hohem Tempo, in dem beide Mannschaften deutlich machten, dass sie den Platz nur als Sieger verlassen wollten.

Bereits in der vierten Minute geriet die SpVgg allerdings früh in Rückstand. Nach einer Situation, die aus Sicht vieler Beobachter aus einer deutlichen Abseitsposition heraus entstand, stand es plötzlich 0:1. Dass der Treffer anerkannt wurde, sorgte nicht nur bei den Gästen, sondern auch bei neutralen Zuschauern für Verwunderung und prägte die Anfangsphase des Spiels.

In der Folge entwickelte sich eine Partie, die nicht nur sportlich, sondern auch atmosphärisch von hoher Intensität geprägt war. Mehrere Offensivaktionen der SpVgg wurden in aussichtsreichen Situationen wegen Abseits zurückgepfiffen. Darunter waren sicherlich korrekte Entscheidungen, doch nicht jede Szene wirkte aus Sicht der Beteiligten eindeutig. Gleichzeitig begleiteten lautstarke Kommentare in Richtung des Schiedsrichters das Spielgeschehen, was die ohnehin aufgeheizte Stimmung zusätzlich verstärkte.

Ein weiterer unschöner Moment ereignete sich in der Halbzeitpause, als Spieler der SpVgg auf dem Weg in die Kabine aus dem Umfeld des FC Lengdorf beschimpft wurden. Solche Vorfälle haben im Jugendfußball keinen Platz und stehen im klaren Widerspruch zu den Werten von Fairness und Respekt, die auf und neben dem Platz gelten sollten.

Trotz aller Nebengeräusche lag der Fokus der SpVgg Altenerding auf der eigenen Leistung. Spielerisch hatte das Team über weite Strecken Vorteile und gestaltete die Partie aktiver. Während Lengdorf vor allem auf lange Bälle auf seine schnellen Offensivkräfte setzte, versuchte die SpVgg immer wieder, das Spiel kontrolliert aufzubauen und eigene Lösungen zu finden.

Allerdings gelang es der Mannschaft nicht in jeder Phase, das gewohnte Kombinationsspiel konsequent auf den Platz zu bringen. Statt klarer Abläufe wurden phasenweise zu oft Einzelaktionen gesucht. Dennoch erspielte sich Altenerding mehrere gute Torchancen, die jedoch nicht mit der nötigen Konsequenz verwertet wurden. Mit mehr Effizienz im Abschluss wäre ein Unentschieden – oder sogar ein Heimsieg– durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.

Auch defensiv war Konzentration gefragt. In einer gefährlichen Situation zeigte Torhüter Leonhard Kulterer seine Klasse und bewahrte sein Team mit einer starken Parade vor einem weiteren Gegentreffer.

Am Ende blieb die Erkenntnis, dass nicht nur äußere Umstände, sondern auch die eigene Chancenverwertung und Spielweise entscheidend waren. Nun gilt es, die Partie sachlich aufzuarbeiten, Lehren daraus zu ziehen und den Blick nach vorne zu richten.

Bereits am Sonntag wartet mit der JFG Paartal die nächste Herausforderung – eine Gelegenheit, wieder geschlossen aufzutreten und die richtigen Antworten auf dem Platz zu geben.

E1-Junioren: BSG Taufkirchen – SpVgg Altenerding 6:4

0
Erste Niederlage seit fast einem Jahr – Altenerding unterliegt in Taufkirchen

Nach einer beeindruckenden Serie musste die SpVgg Altenerding erstmals seit fast einem Jahr wieder eine Punktspielniederlage hinnehmen. Bei der BSG Taufkirchen unterlagen die Gäste mit 4:6.

Altenerding startete stark in die Partie und ging früh mit 2:0 in Führung. Zunächst traf Finn Ley nach einer starken Einzelaktion (10.), ehe Fabian Baumbach nach einem Abpraller auf 2:0 erhöhte (13.). Doch Taufkirchen zeigte sich unbeeindruckt und kam schnell zurück: Mit zwei Treffern gelang der Ausgleich zum 2:2.

Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Altenerding ging erneut in Führung – und das sehenswert: Torhüter Luke Läntzsch schlug einen langen Ball aus dem eigenen Strafraum, den Fabian Baumbach stark verarbeitete und zur 3:2-Führung (2:3) abschloss. Doch die Gastgeber antworteten postwendend mit dem 3:3. Kurz vor der Pause nutzten die Hausherren ihre Chancen erneut konsequent und drehten die Partie zur 4:3-Halbzeitführung.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Taufkirchen zunächst auf 5:3 und stellte damit die Weichen auf Sieg. Doch Altenerding kämpfte weiter: Jonas Ebert verkürzte im letzten Viertel – erneut nach einem weiten Abstoß von Läntzsch – auf 5:4 (55.) und brachte die Gäste noch einmal heran.

Die Entscheidung fiel jedoch wenig später, als Taufkirchen den alten Abstand wiederherstellte und auf 6:4 stellte. In der Schlussphase warf Altenerding noch einmal alles nach vorne. Die größte Chance hatte Finn Ley in der 60. Minute, doch sein Distanzschuss prallte nur an die Querlatte – der mögliche Anschluss blieb aus.

Fazit
Ein torreiches und intensives Spiel mit einem starken Beginn der Altenerdinger, die jedoch defensiv zu anfällig agierten. Taufkirchen nutzte seine Chancen konsequenter und drehte die Partie noch vor der Pause. Trotz großer Moral und einer spannenden Schlussphase steht am Ende die erste Niederlage seit langer Zeit. Besonders auffällig war Torhüter Luke Läntzsch, der nicht nur mit Paraden überzeugte, sondern auch mehrfach als Vorlagengeber glänzte.

E5-Junioren: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 2:3

0

Starker Auswärtssieg der Veilchen in Lengdorf

Am Donnerstagabend waren die E5-Junioren der SpVgg Altenerding zu Gast beim FC Lengdorf  und zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine engagierte und kämpferisch überzeugende Leistung, die mit einem verdienten 3:2-Auswärtssieg belohnt wurde.

Die Veilchen starteten mit Emir Durgun im Tor, Simon Okbazghi, Raphael Lafitte und Vincent Lindner in der Defensive sowie Philip Ranga, Paul Reiner und Ahmed Horozovic in der Offensive. Bereits in der Anfangsminute setzte Philip Ranga den ersten Torschuss, der jedoch knapp am Tor vorbeiging. Auch Paul Reiner hatte kurz darauf zwei gute Möglichkeiten, darunter eine große Chance allein vor dem Tor, konnte den Ball jedoch nicht im Netz unterbringen. Defensiv stand die Mannschaft stabil, Raphael Lafitte unterband früh einen Angriff der Gastgeber und auch mehrere Standardsituationen der Lengdorfer wurden sicher verteidigt. Trotz weiterer Offensivaktionen und großem Einsatz gelang es zunächst nicht, in Führung zu gehen. Stattdessen nutzte Lengdorf eine Ecke zur 1:0-Führung am Ende des ersten Viertels.

Im zweiten Abschnitt lief Altenerding mit Paul Reising, Paul Reiner und Philip Ranga in der Offensive auf, unterstützt von Matiu Cornfine im Mittelfeld sowie Toni Ramic und Raphael Lafitte in der Abwehr. Die Mannschaft blieb weiterhin aktiv und belohnte sich schließlich: Nach einer starken Kombination erzielte Paul Reiner nach Vorlage von Matiu Cornfine den verdienten Ausgleich zum 1:1. Das Spiel war geprägt von intensiven Zweikämpfen und guter Raumaufteilung, sodass die Veilchen immer wieder Zugriff auf das Spiel bekamen. Besonders hervorzuheben ist eine starke Parade von Emir Durgun, der einen gefährlichen Schuss der Gastgeber entschärfte. Auch offensiv setzte Altenerding weitere Akzente, doch es blieb beim 1:1.

Im dritten Viertel standen Ahmed Horozovic, Matiu Cornfine und Paul Reising in der Offensive, während Simon Okbazghi, Samir Mandozy und Vincent Lindner die Defensive bildeten. Lengdorf erhöhte den Druck und ging nach einem gelungenen Angriff mit 2:1 in Führung. Doch die Veilchen zeigten Moral und gaben sich nicht auf. Immer wieder erspielte sich die Mannschaft Chancen, während Emir Durgun mit mehreren starken Paraden sein Team im Spiel hielt. Der verdiente Ausgleich fiel schließlich nach einer Ecke: Der Ball wurde zunächst abgewehrt, doch Matiu Cornfine reagierte am schnellsten und traf zum 2:2. Auch defensiv überzeugte die Mannschaft weiterhin, unter anderem durch eine starke Leistung von Samir Mandozy. Vincent Lindner zeigte dabei ein herausragendes Spielverständnis und war durch seine Übersicht und Einsatzbereitschaft auf nahezu allen Positionen präsent.

Im Schlussabschnitt übernahmen Paul Reiner, Philip Ranga und Ahmed Horozovic die Offensive, während Raphael Lafitte, Vincent Lindner und Toni Ramic die Defensive stabilisierten. Beide Mannschaften lieferten sich ein intensives und enges Spiel. Altenerding erspielte sich zahlreiche Chancen durch gute Kombinationen, bei denen besonders Philip Ranga immer wieder gefährliche Situationen vorbereitete und Torchancen ermöglichte. Schließlich war es Paul Reiner, der sich stark durchsetzte und den Ball zur 3:2-Führung im Tor unterbrachte.

In der Schlussphase zeigte die Mannschaft große Geschlossenheit: Die Defensive um Toni Ramic und Simon Okbazghi erledigte ihre Aufgaben zuverlässig und ließ den Gegner kaum noch zur Entfaltung kommen. Mehrere gefährliche Angriffe der Gastgeber wurden gemeinsam abgewehrt und souverän geklärt.

Am Ende steht ein verdienter 3:2-Auswärtssieg für die SpVgg Altenerding, die mit Teamgeist, Einsatzbereitschaft und spielerischer Qualität überzeugte.

B1-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SV Buch/Walpertskirchen 1:0

0
SVA zieht ins Finale ein: Wacker bricht den Abwehrriegel kurz vor Schluss

In einem hochdramatischen Halbfinale des Erdinger Lipp-Cup-Wettbewerbes sind die U17-Junioren der SpVgg Altenerding ihrer Favoritenrolle gerecht worden und stehen nach einem hart erkämpften 1:0-Sieg gegen die (SG) SV Buch/Walpertskirchen im Finale. Es war ein Geduldsspiel gegen einen Gegner, der sich fast ausschließlich auf das Verteidigen konzentrierte.

Einbahnstraßen-Fußball gegen die „Mauer“

Von der ersten Minute an übernahm die SpVgg wie erwartet das Kommando. Die Gäste aus Walpertskirchen machten aus ihrer Taktik keinen Hehl: Mit einer „Acht-Mann-Mauer“ im eigenen Strafraum wurde von Beginn an Beton angerührt. Kombinationen oder spielerische Akzente suchte man bei den Gästen vergebens; das Leder wurde meist planlos nach vorne geschlagen in der Hoffnung auf einen glücklichen „Lucky Punch“.

Defensiv-Bollwerk Mertl, Schönfelder und Baron

Dass dieser Plan der Gäste überhaupt nicht aufging, lag vor allem an der hellwachen Defensive der Altenerdinger. Tobias Mertl, Carl-Maria Schönfelder und Oliver Baron lieferten eine makellose Partie ab. Sie fingen nahezu jeden langen Befreiungsschlag der Walpertskirchner bereits im Keim ab und ließen den Gegner gar nicht erst zur Luft holen. Anstatt den Ball nur sicher zu klären, agierte das Trio als erster Antreiber: Mit klugen Pässen und Übersicht leiteten sie direkt nach den Ballgewinnen die nächsten Angriffswellen der „Veilchen“ ein.

Altenerding drückte ununterbrochen, doch die Gäste warfen sich leidenschaftlich in jeden Zweikampf. Selbst gute Gelegenheiten durch Baron und Fabio Figliuzzi fanden in der ersten Halbzeit nicht den Weg ins Netz, sodass sich die Gäste mit einem schmeichelhaften Remis in die Kabine retteten.

Erlösung kurz vor dem Ende

Mit frischem Elan und einer dreifachen Auswechslung verschärfte Altenerding nach dem Seitenwechsel das Tempo. Immer wieder suchte Schönfelder mit präzisen langen Bällen den schnellen Levin Kronthaler, der seine Bewacher mehrfach stehen ließ, jedoch am stark reagierenden Keeper der Gäste scheiterte. Ein Treffer von Ben Wacker nach einer Bogenlampe von Figliuzzi wurde zudem wegen einer knappen Abseitsstellung zurückgepfiffen.

Drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fiel die hochverdiente Entscheidung: Ein strammer Distanzschuss konnte vom Gästekeeper nicht festgehalten werden. Ben Wacker schaltete am schnellsten, stand goldrichtig und staubte zum 1:0 ab.

Hektik in der Schlussphase

In den letzten Minuten wurde es emotional. Als Kronthaler den Ball geschickt an der Eckfahne festmachte, um Zeit von der Uhr zu nehmen, geriet Figliuzzi verbal mit seinem Gegenspieler aneinander. Die Folge: Eine Rote Karte gegen den Altenerdinger Angreifer sowie eine 5-Minuten-Zeitstrafe. Diese unnötige Szene trübte die Freude nach dem Abpfiff jedoch nur kurz.

Fazit
Mit nur einem einzigen Torschuss über die gesamte Spieldauer war Walpertskirchen offensiv völlig abgemeldet – auch dank der souveränen Abwehrarbeit von Mertl, Schönfelder und Baron. Altenerding zieht hochverdient in das Finale des Erdinger Lipp Cups ein.

A1-Junioren: (SG) SV Wörth – SpVgg Altenerding 4:2

0
Bittere Niederlage trotz spielerischer Überlegenheit

Die A1-Junioren der SpVgg mussten im vorgezogenen Punktspiel bei der (SG) SV Wörth eine bittere 2:4-Niederlage hinnehmen. Über weite Strecken der Partie waren die Veilchen das spielbestimmende Team, verpassten es jedoch, ihre Überlegenheit konsequent in Tore umzumünzen. Zwei späte Gegentreffer in einer hektischen Schlussphase besiegelten schließlich die enttäuschende Auswärtsniederlage.

Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste vielversprechend. Bereits in der 12. Minute nutzte die SpVgg ihre erste klare Gelegenheit eiskalt aus. Nach einem langen Einwurf von Risto Garbrecht konnte die Wörther Defensive den Ball nicht entscheidend klären, sodass Emilio Polsfuss knapp außerhalb des Strafraums an den Ball kam und platziert zur 1:0-Führung abschloss.

Nur wenige Minuten später bot sich die große Chance auf das 2:0. Polsfuss setzte sich stark über die rechte Seite bis zur Grundlinie durch und legte den Ball clever in den Rückraum. Dort kam Haki Vranovci frei zum Abschluss, traf jedoch nur den Pfosten. Auch in der Folge blieben die Veilchen gefährlich: Polsfuss scheiterte aus guter Position am stark reagierenden Wörther Keeper, und der Nachschuss von Hamza Mucic wurde geblockt. Ein sehenswerter Distanzschuss von Ibrahim Alakareta strich zudem nur knapp über das Gehäuse.

Die Gastgeber kamen erst nach einer halben Stunde besser ins Spiel, wurden dann aber prompt gefährlich. Eine starke Grätsche von Garbrecht verhinderte zunächst den Ausgleich. Kurz darauf musste jedoch auch Schlussmann Toby Martin mehrfach eingreifen und hielt die Führung mit starken Paraden fest. So ging es mit einem knappen, aber verdienten 1:0 für die SpVgg in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb die SpVgg zunächst engagiert, ehe Wörth in der 55. Minute durch einen individuellen Fehler zum 1:1 ausgleichen konnte. Doch die Antwort der Veilchen ließ nicht lange auf sich warten: Nur sieben Minuten später zeigte Ibrahim Alakareta seine Klasse, nahm den Ball im Strafraum mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich blitzschnell und traf unhaltbar zur erneuten Führung.

Diese hielt allerdings nur kurz. Nach einem abgewehrten Schuss reagierte die Wörther Offensive beim Nachschuss schneller und stellte in der 64. Minute auf 2:2. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die große Chance zur erneuten Führung vergab die SpVgg zehn Minuten vor Schluss, als Mory Kaba aus kürzester Distanz am Torhüter scheiterte.

Die entscheidende Phase begann mit einer Zeitstrafe gegen Ibrahim Alakareta, nachdem er einen Konter nur mit einem Foul stoppen konnte. Die Gastgeber nutzten die Überzahl eiskalt und gingen nach einem sehenswerten Freistoß erstmals in Führung. In der hektischen Schlussphase drängten die Veilchen auf den Ausgleich, doch ein Freistoß von Polsfuss wurde vom Wörther Keeper entschärft.

Kurz darauf sah Alakareta nach einem weiteren taktischen Foul die Ampelkarte. In der Nachspielzeit warf die SpVgg alles nach vorne und lief in einen Konter, den Wörth zum 4:2-Endstand abschloss.

Am Ende steht eine Niederlage, die besonders bitter ist, weil die Mannschaft über weite Strecken die bessere war. Chancenwucher, individuelle Fehler und die hektische Schlussphase kosteten die Veilchen letztlich einen möglichen Auswärtserfolg.