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Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Moos-Eittingermoos 6:1

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Christian Schulz (61. Nobel Tesfamichael / 70. Florian Ammon), 3. Sadam Ibrahim, 4. Florian Ammon (46. Yusuf Duman), 5. Diego Baltus (61. Yousef Takrouri), 6. Miguel Cardante (64. Emilio Polsfuss), 7. Emilio Polsfuss (46. Adrian Felsner),  8. Nick-Luis Polsfuss, 9. Tarik Mahjoub (46. Hassan Attar), 10. Tiago Cardante (71. Tarik Mahjoub), 11. Yousef Takrouri (36. Rene Feuker)

Torschützen:
1:0 Yousef Takrouri (9.)
2:0 Emilio Polsfuss (13.)
3:0 Emilio Polsfuss (69.)
4:0 Yusuf Duman (76.)
5:1 Adrian Felsner (82.)
6:1 Adrian Felsner (88.)

Gelbe Karten:
Emilio Polsfuss

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
45

Spielbericht:

Deutlicher Testspielerfolg für die „Dritte“ – 6:1 gegen Moos-Eittingermoos

Mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern präsentierten sich die Kicker der SpVgg Altenerding III im vorletzten Vorbereitungsspiel gegen den Tabellenführer der Freisinger B-Klasse, den FC Moos-Eittingermoos. Nach einer überragenden Anfangsphase und einer später wieder klaren Leistungssteigerung setzten sich die Veilchen am Ende deutlich mit 6:1 durch.

Blitzstart der Veilchen

Vom Anstoß weg übernahm Altenerding das Kommando und ließ Ball und Gegner laufen. Die Gäste kamen kaum in die Zweikämpfe, sodass sich das Spielgeschehen fast ausschließlich in ihrer Hälfte abspielte.

Bereits nach vier Minuten bot sich die erste große Möglichkeit: Tiago Cardante schickte Emilio Polsfuss auf dem rechten Flügel auf die Reise. Dessen Hereingabe suchte den im Zentrum lauernden Tarik Mahjoub, doch ein Verteidiger konnte im letzten Moment klären.

Kurz darauf musste Gästekeeper Alexander Kürzinger erstmals sein Können zeigen, als er einen Schuss von Yousef Trakouri nach Vorarbeit von Miguel Cardante stark zur Ecke abwehrte.

In der 9. Minute war er dann jedoch machtlos. Nick-Luis Polsfuss spielte einen präzisen Ball in die Tiefe auf Yousef Trakouri, der aus rund zwölf Metern eiskalt blieb und zur verdienten 1:0-Führung ins lange Eck traf.

Nur vier Minuten später legte Altenerding nach. Nach einem Ballgewinn von Tiago Cardante trieb der Youngster das Leder nach vorne und spielte gegen die Laufrichtung der Gästeabwehr auf den frei stehenden Emilio Polsfuss, der vor dem Tor souverän zum 2:0 einschob (13.).

Überlegenheit lässt nach

Die Gastgeber blieben zunächst klar überlegen und hätten in der 21. Minute beinahe das dritte Tor nachgelegt. Wieder setzte sich Emilio Polsfuss auf der rechten Seite durch und spielte flach nach innen, wo Tiago Cardante am langen Pfosten lauerte, den Ball aus kurzer Distanz jedoch am Tor vorbeisetzte.


Die scheinbar komfortable Führung sorgte anschließend jedoch dafür, dass sich bei der SpVgg etwas der Schlendrian einschlich. Man nahm deutlich Tempo heraus und vernachlässigte zunehmend die Arbeit gegen den Ball. Dadurch kam Moos-Eittingermoos besser in die Partie.

Nach 27 Minuten hatten die Gäste ihre erste große Chance, doch Manuel Gerstenberger scheiterte im Strafraum an einer starken Fußabwehr von Altenerdings Keeper Senal de Silva. Kurz darauf hatte Markus Heidenreich sogar noch die größere Gelegenheit, setzte den Ball jedoch knapp am langen Eck vorbei.

Auch eine weitere gute Möglichkeit der Gäste kurz vor der Pause blieb ungenutzt, sodass es trotz der schwächeren Phase der Veilchen mit einer 2:0-Führung in die Kabinen ging.

Spielfluss nach der Pause zunächst verloren

Zur Halbzeit nahm Altenerding mehrere Wechsel vor und stellte einige Positionen um. Dadurch ging zunächst der Spielfluss verloren, und da auch die Gäste daraus wenig Kapital schlagen konnten, entwickelte sich eine längere Phase mit wenig Höhepunkten.

Erst nach 66 Minuten wurde es wieder gefährlich. Nach einer Ecke von Emilio Polsfuss kam Sadam Ibrahim aus sechs Metern zum Abschluss, doch Kürzinger reagierte stark und verhinderte zunächst das 3:0.


Altenerding zieht davon

Drei Minuten später fiel der nächste Treffer dann doch. Nachdem Tiago Cardante kurz vor der Strafraumgrenze gefoult worden war, trat Emilio Polsfuss zum Freistoß an und traf mit einem Schuss, bei dem Gästekeeper Kürzinger nicht glücklich aussah, zum 3:0 (69.).

In der 76. Minute erhöhte Altenerding weiter. Nach einem Pass auf die rechte Seite spielte Adrian Felsner den Ball perfekt in die Mitte, wo Yusuf Duman aus neun Metern trocken zum 4:0 einschoss.


Nur zwei Minuten später hätte Emilio Polsfuss beinahe das fünfte Tor erzielt, doch diesmal reagierte Kürzinger stark und verhinderte im Eins-gegen-Eins einen weiteren Treffer.

Ehrentreffer und starke Schlussphase

Zehn Minuten vor dem Ende gelang den Gästen dann der Ehrentreffer. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld kam Daniel Haase frei vor Senal de Silva zum Abschluss und ließ dem Keeper mit einem platzierten Schuss keine Chance – 4:1.

Die Antwort der Veilchen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten später scheiterte Nick-Luis Polsfuss zunächst an Kürzinger, doch der Abpraller landete bei Tarik Mahjoub. Dessen Volleyversuch misslang zwar leicht, doch der Ball fiel Adrian Felsner vor die Füße, der problemlos zum 5:1 einschob.

Den Schlusspunkt setzte Altenerding zwei Minuten vor dem Ende mit dem schönsten Treffer des Tages. Nach einer gelungenen Kombination im Mittelfeld steckte Mahjoub den Ball auf den rechten Flügel zu Yousef Trakouri durch. Dessen präzise Flanke verwertete Adrian Felsner volley und setzte den Ball unhaltbar zum 6:1-Endstand ins linke Eck.

Fazit und Ausblick

Der deutliche Erfolg macht Mut für die kommenden Aufgaben, zeigte aber auch, dass über die gesamten 90 Minuten konzentriert gearbeitet werden muss. In der Phase nach der frühen 2:0-Führung ließ Altenerding defensiv zu viel zu, und bei besserer Chancenverwertung hätten die Gäste durchaus zum Anschluss kommen können.

Am Mittwoch steht um 19:30 Uhr in Wörth gegen die (SG) Hörlkofen II das letzte Testspiel der Vorbereitung auf dem Programm. Dort wollen die Veilchen die richtigen Lehren aus dieser Partie ziehen.

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F-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – TSV Turnerbund München 7:5

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Am ersten richtig warmen Wochenende des Jahres, bei strahlend blauem Himmel und fast schon frühlingshaften Temperaturen, war es endlich so weit: Auch die jüngsten Fußballmädels des Vereins durften ihr erstes Freundschaftsspiel des Jahres bestreiten. Die Vorfreude war groß – und am Ende stand ein sehr junges, aber hochmotiviertes Team auf dem Platz.

Gespielt wurde auf Platz 6 in der Landgerichtstraße. Die Platzverhältnisse waren – sagen wir – „naturnah“. Der Rasen war zum Glück nicht allzu hoch, einige Maulwurfhügel markierten kreativ die Spielfeldgröße, und ein paar kleine Schlaglöcher wurden vor dem Anpfiff kurzerhand beseitigt. Somit konnten alle Spielerinnen gesund und munter ins Spiel starten.

Der Gegner war der TSV Turnerbund München, mit dem man bereits bei einigen Hallenturnieren Bekanntschaft gemacht hatte. Schnell war klar: Das wird ein interessantes Duell. Für Anfang März hatte man sich daher zu diesem Freundschaftsspiel verabredet.

Für die jüngsten Mädels aus Altenerding war es ein ganz besonderes Spiel. Das Team bestand aus Spielerinnen, die bereits regelmäßig im E-Juniorinnen-Team mitspielen, aber auch aus einigen Mädchen, die heute ihr allererstes Fußballspiel überhaupt bestritten. Entsprechend groß war die Aufregung – und natürlich auch die Freude.

Zum Team gehörten:
Alexia und Paulina Kiermeier, Anna Schultheiss, Marie Halfar, Heidi Veicht, Nina, Emma Brugger sowie die Neulinge Margarethe Zweck, Rebecca Toschkollari und Soleil Syll.

Gespielt wurde bei bestem Fußballwetter viermal 15 Minuten.


1. Viertel

Altenerding legte los wie die Feuerwehr. Von Beginn an wurde der Gegner in die eigene Hälfte gedrängt, und schnell war klar: Die Gastgeberinnen wollten heute unbedingt Tore sehen.

Das erste Tor ließ dann auch nicht lange auf sich warten. In der 5. Minute traf Paulina Kiermeier und brachte ihr Team verdient in Führung. Nur wenige Minuten später legte Anna Schultheiss nach und erzielte in der 9. Minute das 2:0 – gleichzeitig ihr erstes Tor überhaupt im Trikot von Altenerding.

Die Münchnerinnen kamen erst kurz vor Ende des ersten Viertels zu ihrer ersten richtigen Torchance. Doch Torhüterin Emma Brugger war aufmerksam und hielt den Ball souverän fest.

Besonders auffällig in diesem Abschnitt war Heidi Veicht, die gefühlt überall auf dem Platz zu finden war und immer wieder Bälle eroberte.


2. Viertel

Im zweiten Abschnitt wurde das Spiel etwas ausgeglichener. Nun durften auch die Neulinge Rebecca Toschkollari, Margarethe Zweck und Soleil Syll ihre ersten Erfahrungen im Spiel sammeln. Für sie war es ein großer Moment, zum ersten Mal auf dem Feld zu stehen.

Im Tor stand nun Paulina Kiermeier.

Die Gäste aus München übernahmen jetzt etwas mehr die Initiative und verlagerten das Spiel zunehmend in die Hälfte der Gastgeberinnen. In der 25. Minute gelang ihnen schließlich der Anschlusstreffer zum 2:1.

Doch Altenerding hatte die passende Antwort parat. Kurz vor dem Halbzeitpfiff zeigte Alexia Kiermeier ihre enorme Schnelligkeit. Mit zwei starken Läufen setzte sie sich durch und traf gleich zweimal hintereinander. Damit ging Altenerding mit einer komfortablen 4:1-Führung in die Pause.


3. Viertel

Paulina hatte inzwischen großen Spaß am Torwartspiel gefunden und blieb auch im dritten Viertel zwischen den Pfosten.

Für Altenerding war dies allerdings das schwächste Viertel des Spiels. Die Gäste nutzten ihre Chancen besser und verkürzten zunächst mit einem Fernschuss auf 4:2.

Doch kaum hatten die Münchnerinnen Hoffnung geschöpft, schlug Altenerding zurück: Wieder war es Alexia, die ihre Geschwindigkeit ausspielte und im Gegenzug auf 5:2 erhöhte.

Kurz vor Ende des Viertels wurde es dann plötzlich wieder spannend. Der Turnerbund München nutzte zwei gute Chancen und erzielte mit einem schnellen Doppelschlag das 5:4.

Das Spiel war damit wieder völlig offen.


4. Viertel

Im letzten Viertel kam nun etwas mehr Taktik ins zuvor sehr offene Spiel. Altenerding erspielte sich zwar mehrere gute Chancen, doch der Ball wollte zunächst einfach nicht zum 6:4 ins Netz.

In der Defensive versuchte man gleichzeitig, den drohenden Ausgleich zu verhindern. Viele Zweikämpfe fanden nun im Mittelfeld statt, und beide Teams kämpften um jeden Ball.

Fünf Minuten vor Schluss passierte es dann doch: Der Turnerbund München erzielte den 5:5-Ausgleich – und das nicht einmal unverdient.

Doch eine Spielerin hatte offenbar etwas gegen eine Punkteteilung: Alexia Kiermeier. In der Schlussphase zeigte sie erneut ihre Klasse, nutzte zwei Chancen konsequent und stellte das Ergebnis auf 7:5 für Altenerding.

Kurz danach ertönte der Schlusspfiff.


Fazit

Am Ende waren alle Beteiligten begeistert.
Das Wetter war perfekt, die Zuschauer sahen 12 Tore, und das Spiel blieb von Anfang bis Ende spannend und sehr fair.

Besonders schön war, dass auch die neuen Spielerinnen ihre ersten Erfahrungen sammeln konnten und mutig auf dem Platz standen.

Trainer Mückel zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit seiner jungen Mannschaft und blickt optimistisch in die Zukunft. Wenn dieses Team weiterhin mit so viel Einsatz, Freude und Teamgeist spielt, kann man sich auf viele weitere spannende Spiele freuen.

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Herren 2: SpVgg Altenerding – (SG) Zangberg I/Ampfing II 2:1

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Christian Schulz, 3. Patrick Lisiewicz, 4. Simon Wolf (66. Hassan Attar), 5. Christoph Harke (46. Sebastian Kahl), 6. Hussein Bahlak (84. Simon Wolf), 7. Felix Wöginger (71. Davud Hörl),  8. Julian Topf, 9. Lucas Ude (46. Adrian Felsner), 10. Kirubel Getnet, 11. Davud Hörl (33. Haki Vranovci /71. Lucas Ude / 87. Felix Wöginger)

Torschützen:
1:1 Julian Topf (61.)
2:1 Adrian Felsner (70.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:

SpVgg zeigt Moral und dreht Testspiel – 2:1-Erfolg gegen Zangberg/Ampfing

Im vorletzten Vorbereitungsspiel haben die Kreisklassenfußballer der SpVgg Altenerding eine starke Moral bewiesen. Gegen den A-Klassisten (SG) Zangberg I/Ampfing II lag die Mannschaft von Trainer Foltin zur Pause noch mit 0:1 zurück, drehte die Partie nach dem Seitenwechsel jedoch und setzte sich am Ende mit 2:1 durch. Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit war der Erfolg letztlich nicht unverdient.

SpVgg mit Vorteilen, aber ohne Torerfolg

Zu Beginn der Partie bestimmten die Hausherren das Geschehen und kamen früh zu einer ersten guten Möglichkeit. Bereits nach neun Minuten spielte Julian Topf einen starken Pass in die Spitze, doch Kirubel Getnet verfehlte aus aussichtsreicher Position an der Strafraumgrenze das Ziel.

Auch in der Folge blieb Altenerding spielbestimmend. Nach einem sehenswerten Diagonalball kam Simon Wolf in der 24. Minute zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor.

Mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste besser in die Partie, sodass sich beide Teams fortan auf Augenhöhe begegneten.

Gäste nutzen ihre Chance zur Führung

Etwa zwanzig Minuten vor der Pause verbuchte Zangberg/Ampfing die erste gute Möglichkeit. Nachdem ein Pass von Christoph Harke im Mittelfeld abgefangen worden war, ging es schnell nach vorne. Der anschließende Abschluss aus rund 14 Metern hatte jedoch zu wenig Druck, um Altenerdings Torhüter Jonas Pamer ernsthaft zu gefährden.

Kurz darauf wurde es allerdings deutlich brenzliger. Nach einer nicht konsequent geklärten Flanke kam ein Gästespieler aus etwa 18 Metern zum Schuss, der nur knapp links am Tor vorbeiging.

In der 31. Minute fiel schließlich der Führungstreffer für die SG. Harke wollte einen Einwurf abfangen, verpasste jedoch das Leder, sodass Philipp Strasser zur Grundlinie durchlaufen konnte. Seine präzise Hereingabe fand Björn Seifen, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschob.

Sekunden vor dem Pausenpfiff bot sich Altenerding noch die große Chance zum Ausgleich. Hussein Bahlak nahm an der Strafraumgrenze einen Ball auf, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und kam aus etwa 14 Metern frei zum Abschluss. Doch auch ihm fehlte die nötige Präzision, sodass der Ball über den Kasten ging.

Altenerding dreht nach der Pause auf

Nach Wiederbeginn traten die Hausherren deutlich zielstrebiger auf. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff setzte Haki Vranovci mit einem Schuss aus halblinker Position ein erstes Ausrufezeichen, doch Gästekeeper Samuel Rading konnte parieren.

Auch die Gäste blieben gefährlich. In der 58. Minute kam der SG-Spielführer nach einer Flanke im Strafraum völlig frei an den Ball, konnte die Hereingabe jedoch technisch nicht sauber verarbeiten, sodass Pamer schließlich eingreifen konnte.

Wenig später prüfte Yves Deutsch mit einem Abschluss aus guter Position die Altenerdinger Defensive, doch sein Schuss ging über das Tor.

Kurioser Ausgleich und Führung durch Felsner

In der 61. Minute gelang der SpVgg dann – etwas glücklich – der Ausgleich. Julian Topf zog vom rechten Flügel eine Flanke in den Strafraum, doch der Ball rutschte ihm leicht über den Spann und segelte über Torhüter Rading hinweg direkt ins lange Eck zum 1:1.

Nur zwei Minuten später hätte Altenerding die Partie komplett drehen können. Haki Vranovci setzte sich im Strafraum durch, entschied sich jedoch aus halblinker Position selbst für den Abschluss, anstatt querzulegen, und scheiterte an Rading.

Nach 70 Minuten war es dann aber soweit: Kirubel Getnet prüfte den Gästekeeper mit einem gefährlichen Schuss, den Rading zunächst stark abwehren konnte. Der Ball landete jedoch bei Adrian Felsner, der gedankenschnell reagierte und zum 2:1 für Altenerding abstaubte.

Pamer sichert den Sieg in der Schlussphase

Die Gäste gaben sich allerdings noch nicht geschlagen. Vier Minuten vor dem Ende verfehlte Sercan Karaismail mit einem Schuss nur knapp das lange Eck.

In der Schlussphase drängte die SG nochmals auf den Ausgleich und erspielte sich mehrere hochkarätige Möglichkeiten. Zunächst tauchte Yves Deutsch nach einem Pass in die Tiefe frei vor Jonas Pamer auf, doch der Altenerdinger Keeper reagierte glänzend und parierte sowohl den ersten Abschluss als auch den Nachschuss (90.).

Auch in der Nachspielzeit musste Pamer noch einmal sein Können zeigen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam Nicolas Fritzsche bei einem Konter zum Abschluss, doch erneut blieb der Altenerdinger Schlussmann Sieger und hielt damit den Sieg seiner Mannschaft fest (93.).

Fazit

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause und großem Einsatzwillen drehte die SpVgg Altenerding die Partie im zweiten Durchgang. Während vorne Adrian Felsner den entscheidenden Treffer erzielte, sicherte Torhüter Jonas Pamer mit mehreren starken Paraden in der Schlussphase den verdienten 2:1-Erfolg.

Bilder vom Spiel

 

 

Herren 1: SpVgg Altenerding – SpVgg Kammerberg 0:3

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Christoph Luberstetter , 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus (85. Johannes Dangl), 5. Alexander Weiher (75. Lukas Rymas), 6. Pedro Flores, 7. Leonardo Tunjic,  8. Marco Baumann (85. Haki Vranovci), 9. Mario Dipalo (75. Advam de Oliveira), 10. Leart Bilalli, 11. Jannik Obermaier (64. Wiam Takruri)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Marco Baumann
Ajdin Nienhaus
Pedro Flores
Christoph Luberstetter

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Leart Bilalli (68. / Tätlichkeit)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
140

Spielbericht:

Frühe Gegentreffer brechen Altenerding das Genick – 0:3 gegen Kammerberg

Auch nach dem zweiten Spiel nach der Winterpause warten die Bezirksligafußballer der SpVgg Altenerding weiterhin auf den ersten Sieg – und sogar noch auf den ersten eigenen Treffer. Im Heimspiel gegen die SpVgg Kammerberg musste sich die Mannschaft von Trainer Locke mit 0:3 geschlagen geben. Nach der 0:2-Niederlage zum Auftakt in Moosinning bleiben die Veilchen damit weiterhin ohne Torerfolg.

Dabei geriet Altenerding bereits früh auf die Verliererstraße. Ein Doppelschlag der Gäste innerhalb weniger Minuten sorgte schon nach 13 Minuten für einen 0:2-Rückstand, von dem sich die Hausherren zunächst nur schwer erholten.

Kammerberg nutzt die Anfangsphase konsequent

Schon in der achten Minute drohte der Rückstand für die Gastgeber. Nach einem Freistoß von Mario Stanic verlor Ajdin Nienhaus den entscheidenden Zweikampf gegen Martin Reindl, der plötzlich frei vor dem Tor auftauchte. Doch Altenerdings Schlussmann Loher bewahrte seine Mannschaft mit einer überragenden Parade zunächst vor dem Rückstand.


Nur wenig später war aber auch der Keeper der Veilchen machtlos. Nach einem Zuspiel von Reindl kam Domenik Kaiser auf der linken Seite frei zum Abschluss und setzte den Ball platziert ins lange Eck zur Führung für Kammerberg (12.).


Der Treffer brachte jedoch nicht die erhoffte Reaktion der Gastgeber. Stattdessen schlugen die Gäste nur kurze Zeit später erneut zu. Nach einem Zusammenprall zweier Spieler reagierte Dario Stanic am schnellsten, nahm den Ball auf, zog nach innen und schloss aus rund 17 Metern ab. Sein Flachschuss erwischte Loher auf dem falschen Fuß und landete unhaltbar im linken Eck – das frühe 0:2 aus Altenerdinger Sicht (13.).

Erste Chancen der Veilchen vor der Pause

Erst nach etwa 25 Minuten fand Altenerding offensiv besser ins Spiel und kam zur ersten eigenen Möglichkeit. Nach einem sehenswerten Pass von Marco Baumann in die Tiefe kam Mario Dipalo zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp am langen Eck vorbei.

Kammerberg blieb dennoch gefährlich, vor allem über schnelle Gegenangriffe. Zehn Minuten vor der Pause konnte Loher einen 22-Meter-Schuss von Dario Stanic sicher parieren. Wenig später musste der Altenerdinger Schlussmann erneut eingreifen, als Stanic nach einer langen Flanke auf das kurze Eck zielte, doch Loher lenkte den Ball zur Ecke (37.).

Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich dann noch eine große Möglichkeit für die Hausherren. Nach einer herrlichen Vorlage von Pedro Flores rutschte Mario Dipalo allerdings knapp an der Hereingabe vorbei, sodass der Anschlusstreffer ausblieb (40.). Mit einer insgesamt verdienten 2:0-Führung für Kammerberg ging es in die Halbzeitpause.

Entscheidung nach der Pause

Trainer Locke schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Altenerding kam engagierter aus der Pause und hatte nun mehr Ballbesitz, doch gegen die kompakt stehende Defensive der Gäste fehlten zunächst die klaren Torchancen.

In der 58. Minute fiel dann die Vorentscheidung: Thomas Eichenseer brachte einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld gefährlich vor das Tor. Freund und Feind verpassten den Ball, und auch Loher kam nicht mehr heran – die Hereingabe senkte sich schließlich ins lange Eck zum 0:3.

Rudelbildung und Platzverweise

Zehn Minuten später überschlugen sich die Ereignisse. Nachdem ein Altenerdinger Konter durch ein Foulspiel unterbunden worden war, kam es zu hitzigen Szenen auf dem Platz. Beide Teams gerieten aneinander, es bildete sich eine Rudelbildung mit mehreren gegenseitigen Attacken.


Schiedsrichter Raphael Ott zog daraufhin gleich drei Rote Karten. Auf Altenerdinger Seite musste Torjäger Leart Bilalli vorzeitig vom Platz, während bei den Gästen mit Dario Stanic und Jan Lipovsek ein Duo des Feldes verwiesen wurde, so dass Kammerberg fortan in Unterzahl agieren musste.

Die Partie wurde danach zunehmend hektischer. Bereits drei Gelbe Karten waren zuvor verteilt worden, doch in den letzten 30 Minuten folgten weitere acht Verwarnungen. Durch die vielen Unterbrechungen litt der Spielfluss spürbar.

Chancen auf den Ehrentreffer bleiben ungenutzt

Trotzdem versuchte Altenerding weiterhin, zumindest noch zum Ehrentreffer zu kommen. Neun Minuten vor dem Ende war man diesem Ziel sehr nahe. Nach einem kurz ausgeführten Freistoß brachte Marco Baumann den Ball scharf von der linken Seite nach innen. Am zweiten Pfosten lauerte Adam de Oliveira, der aus kurzer Distanz jedoch das leere Tor verfehlte (81.).

Kurz darauf fehlte erneut nur das Quäntchen Glück. Nach einer abgewehrten Ecke kam Christoph Lubertetter im Strafraum zum Abschluss, doch sein Schuss prallte lediglich an den Pfosten (86.).

Fazit

Am Ende blieb es beim 0:3 aus Altenerdinger Sicht. Auch wenn die Veilchen in der zweiten Halbzeit mehr Spielanteile hatten und sich mehrere Möglichkeiten auf den Ehrentreffer erarbeiteten, war der Erfolg der Gäste letztlich nicht unverdient. Vor allem in der Anfangsphase fehlte Altenerding die nötige Aggressivität in den Zweikämpfen, sodass Kammerberg früh zuschlagen konnte und sich die Locke-Elf das Leben durch die schnellen Gegentreffer selbst schwer machte.

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Frauen: SpVgg Altenerding – (SG) Hohenlinden/Markt Schwaben/Forstern 1:0

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Nach der deutlichen Auftaktniederlage beim TSV Poing (1:11) zeigten die Damen der SpVgg Altenerding im Spiel gegen die SG Hohenlinden/Markt Schwaben/Forstern eine starke Reaktion. Die Veilchen präsentierten sich sehr engagiert und überzeugten mit mutigem Aufbauspiel, sodass sie sich am Ende mit einem verdienten 1:0-Erfolg für ihren Aufwand belohnten.

Von Beginn an hielt die SpVgg gut dagegen, verstand es jedoch zunächst nicht, die durchaus gut initiierten Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Klare Torraumszenen blieben daher in der Anfangsphase eine Seltenheit. Die erste gefährliche Aktion gehörte den Gästen: Nach einem Angriff über die linke Seite wurde der Ball nach innen gespielt, wo einer SG-Angreiferin zu viel Platz gelassen wurde. Torhüterin Katharina Hartmann kam jedoch rechtzeitig aus ihrem Kasten, verkürzte geschickt den Winkel und konnte den Abschluss souverän parieren.

Wenig später bot sich auch der SpVgg die erste gute Möglichkeit. Nach einem herrlichen Pass von Nina Geiger – die gemeinsam mit Julia Pirschlinger und Annika Michael in der Mittelfeldzentrale überzeugte – kam Lena Birkner frei vor der Torhüterin zum Abschluss. Doch bereits hier zeigte die Gästekeeperin ihre Klasse und deutete an, dass sie an diesem Tag zur besten Spielerin der SG avancieren würde.

Im weiteren Verlauf verflachte die Partie etwas, auch weil die Semptstädterinnen im Spielaufbau häufig die nötige Ruhe vermissen ließen. Zu oft agierte man hektisch, was immer wieder zu unnötigen Ballverlusten führte. Positiv hervorzuheben war jedoch die starke Defensivarbeit der Veilchen. Die Abwehrreihe um Abwehrchefin Diana Drznjak erstickte die Angriffsbemühungen der Gäste meist schon im Keim, sodass Hartmann nahezu beschäftigungslos blieb.

Acht Minuten vor der Pause wurde es dann auf der anderen Seite gefährlich. Nach einem Pass von Naomi Steinbrecher auf die rechte Seite setzte sich die emsige Heidi Mückel stark durch und zog von außen Richtung Tor. Mit viel Übersicht versuchte sie anschließend die im Zentrum lauernde Steinbrecher zu bedienen, doch die Torhüterin der Gäste roch den Braten und konnte die Hereingabe glänzend entschärfen. So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Zehn Minuten nach Wiederanpfiff wurde es vor dem Altenerdinger Tor nochmals brenzlig. Nach einem Pass auf die rechte Seite zog eine SG-Angreiferin den Ball flach nach innen. Da Hartmann den Ball nicht erreichen konnte, rollte dieser parallel zur Fünferlinie quer durch den Torraum, doch weder Freund noch Feind kam entscheidend an den Ball – Glück für die SpVgg.

Ab Mitte der zweiten Hälfte übernahmen die Gastgeberinnen jedoch zunehmend die Kontrolle und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. In der 64. Minute setzte man die Gäste beim Spielaufbau erfolgreich unter Druck. Nach dem Ballgewinn zog Naomi Steinbrecher von der rechten Seite in den Strafraum und schloss stark ab, doch erneut parierte die überragende SG-Torhüterin.

Zehn Minuten später hatte der Altenerdinger Anhang bereits den Torschrei auf den Lippen. Nach einem mustergültigen Pass von Steinbrecher tauchte Nina Geiger frei vor dem Tor auf, doch ihr Abschluss strich hauchdünn am Gehäuse vorbei. Nur eine Minute später verzweifelte Steinbrecher mit einem weiteren sehenswerten Abschluss erneut an der bärenstarken Gästekeeperin.

In der 78. Minute war es dann aber endlich soweit: Nach einer Hereingabe in die Mitte verlängerte Heidi Mückel den Ball per Kopf geschickt. Naomi Steinbrecher kam im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss und ließ der Torhüterin diesmal keine Chance – der Ball schlug unhaltbar im Eck ein und Altenerding belohnte sich endlich für den betriebenen Aufwand.

Fünf Minuten später hätte die SpVgg beinahe nachgelegt. Nach einem Foul an Lena Birkner setzte Julia Pirschlinger den fälligen Freistoß jedoch nur an die Latte. Auch die nächste Chance gehörte den Veilchen: Nach einem schönen Querpass von Geiger kam Birkner an der Strafraumgrenze zum Abschluss, legte sich den Ball jedoch einen Tick zu weit vor, sodass die herauseilende Torhüterin klären konnte.

In der Nachspielzeit meldeten sich die Gäste noch einmal mit einem letzten Versuch. Doch als Katharina Hartmann einen tückischen Schuss im Nachfassen sicher festhielt, war der Sieg praktisch perfekt. Kurz darauf pfiff der gut leitende Schiedsrichter Richard Graf nach vierminütiger Nachspielzeit die Partie ab.

Trainer Andreas Heilmaier zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft:
„Wir haben heute eine sehr kompakte Mannschaftsleistung gezeigt und verdient gewonnen. Vor allem die Defensivarbeit der gesamten Mannschaft war stark, sodass Hohenlinden kaum zu Abschlüssen kam. Wenn wir die Hektik noch aus unserem Spiel bekommen, werden wir uns künftig noch mehr Chancen erarbeiten. Außerdem müssen wir noch mutiger im Abschluss werden – einige gute Möglichkeiten haben wir liegen gelassen. Trotzdem war das heute eine gute Leistung.“



Herren 3: TSV Poing II – SpVgg Altenerding 4:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Christian Schulz , 3. Christoph Harke (46. Florian Aldinger / 78. Christoph Harke), 4. Sadam Ibrahim (46. Yusuf Duman), 5. Daniel Brunner (46. Nick-Luis Polsfuss), 6. Rene Feuker, 7. Miguel Cardante (77. Daniel Brunner), 8. Adrian Felsner (70. Patrick Emberger), 9. Tarik Mahjoub (46. Tiago Cardante), 10. Diego Baltus (61. Yousef Takrouri), 11. Yousef Takrouri (46. Emilio Polsfuss)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Christoph Harke
Miguel Cardante

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht:
Nach der klaren 0:4-Niederlage beim TSV Poing II trat bei der dritten Mannschaft der SpVgg Altenerding ganz deutlich zu Tage, dass man bis zum Punktspielstart noch eine Menge Arbeit vor sich. Vor allem in läuferischer und konditioneller Hinsicht gab es bei den Veilchen noch erhebliche Defizite, die man in den nächsten Wochen unbedingt lösen muss.

In der Anfangsphase entwickelte sich ein zunächst noch ausgeglichenes Spiel, in dem die Hausherren zwar ein optisches Übergewicht hatte, aber daraus wenig Kapital schlagen konnten. Die Gäste standen in der Defensive sehr sicher, so dass auf das von Jonas Pamer gehütete Tor nur sehr wenig kam, und Poing spätestens an der Strafraumgrenze mit ihrem Latein am Ende waren.

Die Altenerdinger fingen die Angriffe immer wieder ab, doch dies sich daraus bietenden Konter wurde nicht konsequent gespielt, so dass man nicht zum Abschluss kam, und klare Tormöglichkeiten rar waren.

Nach 24 Minuten bot sich der SpVgg dann die erste dicke Möglichkeit. Als man einen Angriff der Hausherren in der eigenen Hälfte abfing, konterte man blitzschnell. Nach einem Pass auf die linke Seite liefen Tarik Mahjoub und Miguel Cardante in einer Überzahlsituation auf das Poinger zu. Als Mahjoub dann nach innen passte, tauchte Cardante frei vor dem Tor auf, doch er agierte zu uneigennützig und anstatt selbst aus 14 Metern abzuschließen, wollte er nochmal auf Mahjoub ablegen, doch der Pass ging leider ins Leere.

Zwei Minuten später dann fast eine identische Situation: Abermals liefen die Gastgeber in einen Konter und diesmal steuerte Adrian Felsner von links auf den Strafraum zu. Allerdings verpasste er richtigen Moment das Abspiel in das Zentrum, so dass er von einem Gegenspieler gestellt wurde. Er kam zwar noch zum Abschluss, doch der Schuss unter Bedrängnis ging dann links am Tor vorbei.

Effektiver zeigten sich schließlich die Platzherren und ging in der 26. Minute in Front. Diesem Gegentreffer ging ein unnötiges Foulspiel von Christoph Harke voraus, der Nähe der Eckfahne seinen mit dem Rücken zum Tor stehenden Gegenspieler unnötig von hinten zu Boden stieß. Als der Freistoß dann von der linken Seite flach nach innen gezogen wurde, kam Florian Francaj einen Schritt vor Harke an die Kugel und ließ Pamer mit einem Flachschuss ins Eck das Nachsehen.

Die Veilchen hätten fast die passende Antwort gefunden, denn nach flachen Hereingabe von Rene Feuker von der rechten Seite kam Mahjoub der 14 Meter vor dem Tor völlig freistehende Mahjoub zum Abschluss, doch der Ball war leider nicht sonderlich platziert, so dass der TSV-Keeper Christoph Nowok den Ausgleich verhindern konnte (28.).

In der 32. Minute bauten die Platzherren dann den Vorsprung aus. Als ein Eckball der SpVgg abgewehrt wurde, nahm Yousef Takrouri den Zweikampf im Mittelfeld nicht entscheidend an, und als sein Gegenspieler dann die Kugel mit einem wunderbaren Pass sofort in die Tiefe spielte, lief Henri Stöcker frei auf das Tor zu und schob an Pamer vorbei zum 2:0 ein.

Zwei Minuten später war es dem Altenerdinger Keeper jedoch zu verdanken, dass die Hausherren nicht auf 3:0 stellten. Diesmal verlor Daniel Brunner im Mittelfeld das Leder und erneut wurde das Spielgerät sofort nach vorne gespielt, wo ein Angreifer dann von der rechten Seite frei auf Pamer zulief, diesen jedoch nicht überwinden konnte, so dass man mit einem 0:2-Rückstand in die Pause ging.

Zur Pause wurde auf Altenerdinger Seite kräftig gewechselt, denn fünf neue Akteure stand nach Wiederbeginn auf dem Platz.

Diese kräftigte Rotation sorgte dafür, dass man in den Anfangsminuten nicht gut sortiert war, so dass Poing in den ersten fünf Minuten hätte die Partie entscheiden können.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn leistete man sich an der Strafraumgrenze einen fatalen Fehlpass und als die Kugel schließlich beim im Zentrum blank stehenden Francaj landete, schien das 0:3 nicht mehr zu verhindern sein, doch mit einer starken Fußabwehr hielt Pamer sein Team im Spiel.

Wenig später bot sich dann auf der anderen Seite die Chance zum Anschlusstreffer. Nach einem mustergültigen Pass von Nick-Luis Polsfuss auf die rechte Seite war sein Bruder Emilio nicht mehr zu halten. Er lief frei auf Keeper Nowok zu und brachte das Leder auch mit einem gefühlvollen Heber am Schussmann vorbei, doch leider verfehlte die Kugel das Gehäuse knapp.

Dann waren aber wieder die Hausherren an der Reihe und als Angreifer im Strafraum von der linken Seite zum Abschluss kam, musste man tief durchatmen, als der Schuss um Haaresbreite am langen Pfosten vorbeiging.

Im Gegenzug war dann Emilio Polsfuss auf dem rechten Flügel wieder nicht zu stoppen und eilte abermals frei auf das Tor der Gastgeber zu, doch fehlte erneut die Präzession im Abschluss, so dass das Spielgerät wieder knapp am Tor vorbeiging.

In der 65. Minute erhöhten die Hausherren dann jedoch auf 3:0. Als man die Abwehr etwas noch vorne schob, ließ man im Mittefeld den erforderlichen Druck auf einen Poinger Spieler vermissen, so dass dieser einen langen Ball über die Kette schlug, so dass Stöcker von der rechten Seite in den Strafraum lief, mustergültig nach innen passte, wo Joas Birnr keine Mühe mehr hatte, um aus kurzer Distanz erfolgreich abzuschließen.

Drei Minuten später hofften die Veilchen dann auf eine Ergebnisverbesserung. Nach einer abgefälschten Flanke von Emilio Polsfuss kam der von der anderen Seite eingelaufene Adrian Felsner frei zum Abschuss, doch er kam etwas in Rücklage, so dass der Ball über die Querlatte ging.

Allerdings war mit zunehmender Spieldauer zu erkennen, dass die Kräfte bei der SpVgg doch nachließen. Dies führte dazu, dass die Überlegenheit der Hausherren deutlich zunahm, da man dem spielstarken TSV zu Fall Räume bot, die vom Gastgeber auch geschickt genutzt wurden.

13 Minuten vor dem Ende glückte dem Gastgeber dann aber die endgültige Entscheidung und dieser Treffer war sehenswert. Im Vorfeld haderten die Gäste etwas mit dem Referee, denn bei einem Zweikampf im Mittelfeld ging Takouri zu Boden, doch der erwartete Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Als der Ball dann auf der linken Seite landete, feuerte Francaj einen herrlichen Schuss ab, der unhaltbar für Pamer zum 4:0 im langen Eck einschlug.

Nur eine Minute später drohte der SpVgg dann der nächste Treffer, doch nach einer flachen Hereingabe von der linken Seite verfehlte der im Zentrum stehende Stöcker die Hereingabe um Zentimeter.

Auf der anderen Seite hätte dann Takrouri für den Ehrentreffer sorgen können, doch als er frei auf das Tor zusteuerte, legte er sich den Ball zu weit vor, so dass der Abstand zu Torhüter Nowok zu gering war, um den Ball noch an ihm vorbeizubringen (82.).

Die letzte Chance blieb dem siegreichen Gastgeber vorbehalten. Als Christoph Harke einen langen Ball aus dem Mittelfeld nicht entscheidend klären konnte, kam Erion Zeqiraj an die Kugel und hatte schließlich nur noch Pamer vor sich. Der Keeper kam beim Schuss mit der Hand an den Ball und konnte sich dann auf die Unterstützung von Rene Feuker bedanken, der den Richtung Torlinie kullernden Ball endgültig aus der Gefahrenzone beförderte, so dass es bei der 0:4-Schlappe blieb.

Bilder vom Spiel

Herren 1: FC Moosinning – SpVgg Altenerding 2:0

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Christoph Luberstetter , 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus (74. Nihad Mujkic), 5. Nessim Mahsas (78. Alexander Weiher), 6. Pedro Flores, 7. Leonardo Tunjic,  8. Samuel Kronthaler (83. Haki Vranovci), 9. Wiam Takruri (83. Advam de Oliveira), 10. Leart Bilalli, 11. Jannik Obermaier (67. Mario Dipalo)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
220

Spielbericht:
Ganz anderes hatten sich die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding den Jahresauftakt beim Lokalrivalen FC Moosinning vorgestellt, doch letztlich kam man nicht wie erhofft aus den Startlöchern, so dass man mit einer 0:2-Niederlage die Heimreise antreten musste.

„Wir haben es versäumt, in der ersten Halbzeit aus unserer Überlegenheit Kapital zu schlagen, denn da hätten wir mindestens einen Treffer erzielen müssen. Nach der Pause wurde Moosinning stärker und nach dem 0:1 fehlte uns die Kraft, zurückzuschlagen“, zeigte sich Trainer Pedro Locke vom Ergebnis, jedoch nicht unbedingt vom Auftritt seines Teams enttäuscht.

In der Anfangsphase gab es ein Abtasten beider Kontrahenten, und hüben wie drüber fehlte das letzte Risiko, so dass klare Tormöglichkeiten zunächst rar waren.

Erst nach 17 Minuten gab es die erste nennenswerte Szene vor dem Tor, die allerdings fast zum Führungstreffer für die SpVgg geführt hätte. Als eine Flanke auf den langen Pfosten geschlagen wurde, kam Leart Bilalli zum Kopfball, doch er hatte Pech, dass die Kugel nur an die Latte ging.

Nur eine Minute später hatte dann der Altenerdinger Anhang erneut den Torschrei auf den Lippen. Als Bilalli einen langen Abschlag von Lukas Loher aufnahm, zog er eine mustergültige Flanke nach innen und fand Wiam Takruri, doch der Moosinninger Schlussmann Aaron Siegl zeigte seine Klasse und konnte mit einer starken Parade den Altenerdinger Führungstreffer verhindern.

Auch den nächsten Abschluss hatten die Veilchen, doch ein Schuss von Bilalli ging zu zentral auf das Moosinninger Gehäuse, so dass Siegl parieren konnte, doch in dieser Phase lag der Führungstreffer der SpVgg in der Luft (20.).

Nach 22 Minuten bot sich dann die Hausherren die erste Chance, denn nach einer Ecke des FCM brachte man das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, und als der Ball dann vor die Füße von Maximilian Völke fiel, hatte man Glück, dass er bei seinem Schuss das Visier etwas zu hoch eingestellt hatte.

Auch der nächste Moosininnger Eckstoß, den Tobias Killer nach innen zog, herrschte wieder Gefahr, doch mit vereinten Kräften konnte man dann doch noch klären (27.).

Im Anschluss daran verflachte die Partie etwas, denn beide Lokalrivalen ließen den Zug zum Tor vermissen, so dass es bis zum Seitenwechsel keine großartigen Gelegenheiten gab. So es mit einem torlosen Remis in die Pause und die Gastgeber konnte mit diesem Spielstand wohl etwas besser als die SpVgg leben, denn die Locke-Elf hatte die besseren Chancen, um zählbaren Erfolg zu landen.

Die Moosinninger reagierten zur Pause und brachten mit Maximilian Schmid und Mohammed zwei frische Akteure auf den Rasen, und diese Maßnahme zeigte Wirkung.

Von Beginn an wirkten die Hausherren nun frischer und nahmen das Zepter in die Hand, was dann auch schnell zur ersten dicken Chance führte. Als es nach einer Flanke zu einem Abstimmungsfehler in der Altenerdinger Defensive kam, landete die Hereingabe bei Abdame, der aber beim Abschluss die Kugel nicht richtig traf, und über das Tor schoss.

Nach 61 Minuten versuchte sich Samuel Kronthaler mit einem Fernschuss, doch auch er hatte zu hoch gezielt, so dass der Ball über den Querbalken ging.

Knapper wurde es auf der anderen Seite, als Liam Fitzpatrick nach einem Einwurf den Ball schön mit der Brust annahm, und dann sofort abzog, doch der Schuss verfehlte das lange Eck knapp, so dass es zunächst torlos blieb (67.).

Wenig später dann wieder eine gute Möglichkeit für die SpVgg. Als ein schöner Pass den am Flügel durchstartenden Bilalli erreichte, zog er den Ball sofort nach innen, doch leider verfehlte Takruri die Hereingabe um wenige Zentimeter.

In der 73. Minute klingelte es dann auf der anderen Seite und die Platzherren gingen in Front. Nach einem Pass von Maximilian Siebald aus dem rechten Halbfeld kam Marco Esposito im Strafraum zum Schuss und gegen den Flachschuss ins linke Eck konnte SVA-Schlussmann Lukas Loher nichts mehr ausrichten.

Dieser Treffer zeigte bei der SpVgg Wirkung, denn nun fehlte die Kraft, um zurückzuschlagen und man musste dem nun überlegenen Gastgeber das Kommando übergeben, was dann fast zum zweiten Gegentreffer geführt hätte. Nach einer flachen Hereingabe von Siebald kam Stefan Haas aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch mit einer glänzenden Parade hielt Loher sein Team im Spiel (77.).

Aber zehn Minuten vor dem Ende war es Hass dann doch vorbehalten, für die Vorentscheidung zu sorgen. Als Abdelaziz Abdane auf die Reise geschickt wurde, brachte er den Ball nach, wo sein Bruder Mohamed zunächst noch an Loher scheiterte. Jedoch landete der Abpraller dann bei Hass, der das Spielgerät per Kopf über die Linie drückte.

In den letzten Minuten tat sich dann nicht mehr sonderlich viel. Während bei der SpVgg der Glaube an eine Wende verloren gegangen war, kontrollierten die Ball-Schützlinge das Match, so dass es schließlich beim 2:0-Erfolg, der aufgrund der zweiten Halbzeit nicht unverdient war, des Gastgeber blieb.

Herren 3: SpVgg Altenerding – SG Reichenkirchen 3:3

0

Aufstellung:
1. Günter Zollner, 2. Florian Ammon, 3. Vitor de Oliveira Guedes (64. Ben Schiwietz), 4. Adrian Felsner (82. Yousef Takrouri), 5. Diego Baltus (46. Nobel Tesfamichael) 6. Ben Schiwietz (46. Hassan Attar), 7. Emilio Polsfuss (64. Patrick Emberger),  8. Nick-Luis Polsfuss (64. Duman Yusuf), 9. Tiago Cardante (46. Tarik Mahjoub / 82. Nick-Luis Polsfuss), 10. Miguel Cardante, 11. Yousef Takrouri (64. Ludwig Kaiser)

Torschützen:
1:0 Emilio Polsfuss (13.)
2:0 Yousef Takrouri (31.)
3:3 Yousef Takrouri (87.)

Gelbe Karten:
Vitor de Oliveira Guedes

Zeitstrafen:
Emilio Polsfuss (54. / Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:
Nach dem das erste Testspiel der dritten Mannschaft aufgrund der Absage der SG Hörlkofen/Wörth II in der letzten Woche abgesagt werden musste, stand für den B-Klassisten am Sonntag der erste Härtetest auf dem Programm und man empfing auf dem Erdinger Kunstrasenplatz den A-Klassisten SG Reichenkirchen.

In der Anfangsphase fanden die Hausherren, die kurzfristig noch einige Spieler für die zweite Mannschaft hatten abstellen müssen, keinen Zugriff auf den Gegner, so dass zunächst der Klassenunterschied zu erkennen war. Die Peis-Elf nahm sofort das Heft in die Hand und nach sieben Minuten drohte der SpVgg denn der frühe Rückstand.

Nach einer Ecke ließ man die Hereingabe passieren, so dass Florian Scharf aus kurzer Distanz völlig frei zum Abschluss. Jedoch konnte Keeper Günter Zollner mit einem Reflex abwehren und hatte dann das Glück des Tüchtigen, dass der Nachschuss von Maximilian Wenhart über das Tor ging.

Diese Großchance war für die Gastgeber dann aber eine Art Weckruf, denn fortan hielt man entschlossen dagegen und brachte die Defensive des SGR nun auch selbst in Verlegenheit.

Nach neun Minuten bot sich dann die erste gute Chance für die SpVgg. Als Emilio Polsfuss das Leder nach einer Kombination von der rechten Seite nach innen brachte, kam Schlussmann Justin Tauber vor Tiago Cardante an die Kugel, brachte aber den Ball nicht unter Kontrolle, so dass der Altenerdinger Torjäger noch zum Abschluss kam, aber das Leder haarscharf am Tor vorbeisetzte.

Aber schon die nächste Chance sollte für die Hausherren dann zu zählbarem Erfolg führen. Nach einem Ballgewinn von Adrian Felsner, der auf der ungewohnten Position des Außenverteidigers eine gute Figur abgab, lief er mit dem Ball nach vorne, und bediente den im Strafraum stehenden Tiago Cardante, der auf den besser positionierten Emilio Polsfuss weiterspielte. Dies ließ sich nicht zweimal bitten und ließ Tauber mit einem unhaltbaren Flachschuss ins lange Eck kein Abwehrchance.

Doch dann waren wieder die Gäste an der Reihe und es war Keeper Zollner zu verdanken, dass die Peis-Elf nicht zum Ausgleich kam. Nach einem überragenden Pass von Wenhart kam der im Strafraum freistehende Michael Scharf zum Abschluss, doch Zollner tauchte blitzschnell ab und konnte mit einer starken Parade glänzend retten (29.).

Die SpVgg zeigte sich effektiver und baute zwei Minuten später die Führung aus. Diesmal erhielt Yousef Takrouri im Strafraum das Leder und obwohl der gleich von mehreren Gegenspielern umringt war, ließ er sich nicht vom Ball trennen und zog dann unverhofft aber, sos dass Ball zum 2:0 den Weg ins Netz fand.

Nach diesem Treffer überließen die Veilchen aber dem Gast dann wieder die Initiative, so dass nun der Anschlusstreffer in der Luft lag. Nach einer schönen Kombination kam Scharf im Strafraum zum Schuss, doch abermals war Zollner zur Stelle und lenkte das Spielgerät mit den Fingerspitzen über die Latte.

Als Vitor de Oliveira Guedes, der ein sehr starkes Debüt gab, das Leder aus der Gefahrenzone köpfte, schien die Gefahr gebannt. Allerdings brachte Reichenkirchen den Ball nochmal ins Zentrum, und dabei übersah man den im Zentrum völlig freistehenden Wenhard, der auf den besser positionierten Scharf ablegte, so dass der Angreifer wenig Mühe hatte, auf 1:2 zu verkürzen.

In der Halbzeit wurde auf beiden Seiten kräftig gewechselt, so dass es etwas Zeit bedurfte, bis der Spielfluss wieder zu Stande kam. In der Zeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das wenig klare Torraumszenen bot.

In der 59. Minute musste der bis dahin sehr quirlige Emilio Polsfuss nach einem groben Foulspiel für 10 Minuten vom Feld, doch diese numerische Überlegenheit konnten die Gäste nicht nutzen, so dass Reichenkirchen kaum zu gefährlichen Abschlüssen kam.

Doch kaum waren die Gastgeber wieder komplett, fing man sich dann doch das 2:2. Nach einem schönen Pass in die Tiefe konnte man Wenhart nicht mehr am Torschuss hindern, und auch der aus seinem Tor kommende Zollner blieb chancenlos.

Zwölf Minuten vor dem Ende drohte den Veilchen dann der Rückstand. Als man sich spielerisch aus einer Pressing-Situation lösen wollte, wurde Schlussmann Zollner bei einem riskanten Rückpass unter Druck gesetzt. Dabei sprang ihm das Leder etwas zu weit vom Fuß, so dass Jakob Strobel zum Schuss kam, doch der Winkel war sehr spitz, so dass er zum Glück nur in Außennetz traf.

Im Gegenzug brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Als Yusuf Duman etwa 20 Meter vor dem Tor an die Kugel kam, bewies der Routinier eine glänzende Übersicht und legte auf den rechts freistehenden Patrtick Emberger ab, doch sein Schuss ging leider zu zentral auf das SGR-Gehäuse, Torhüter Manuel Schmid per Faustabwehr klären konnte.

In der 81. Minute musste man bei der SpVgg dann tief durchatmen. Als man nach einem Pass in die Spitze nicht entscheidend klären konnte, legte ein Stürmer den Ball in die Mitte, wo Strobel frei zum Schuss kam, aber das Tor knapp verfehlte.

Drei Minuten später kam dann Takouri nach schönem Pass von Miguel Cardante aus 18 Metern zum Schuss, doch die Kugel rauschte etwa einen halben Meter über das Tor.

Nun wollten beide Teams den Sieg und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.

Zunächst hatten die Veilchen den Führungstreffer auf den Schlappen, denn nach einem mustergültigen Zuspiel von Takouri hatte Nick-Luis Polsfuss nur noch den SGR-Keeper vor sich, doch sein Schuss ging um wenige Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

Besser machten es die Gäste und erzielten drei Minuten vor dem Schusspfiff den vermeintlichen Siegtreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite spielte Wenhart das Leder nach innen, wo man Joel Biedermann zu viel Raum bot. Er ließ sich nicht zweimal bitten und brachte sein Team mit einem unhaltbaren Schuss erstmals in Front.

Aber die SpVgg war um eine passende Antwort nicht verlegen und holte schon im Gegenzug zum Konter an. Nach einem überragenden Pass von Miguel Cardante ließ sich Takrouri nicht zweimal bitten und schloss trocken zum 3:3 ein.

In der etwa fünfminütigen Nachspielzeit wollten beide Teams den Sieg erzwingen und es ergaben sich hüben wie drüber noch prekäre Situation, doch der Lucky-Punch war keinem der beiden Kontrahenten vergönnt, so dass man sich verdient mit einem Remis voneinander trennte.

Herren 1: TV Geisenhausen – SpVgg Altenerding 2:2

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Nessim Mahsas , 3. Ridwan Bello, 4. Marco Baumann (43. Nihad Mujkic), 5. Haki Vranovci (46. Mario Dipalo), 6. Jannik Obermaier, 7. Leonardo Tunjic,  8. Solomon Effiong, 9. Joshua Goodluck (58. Advam de Oliveira), 10. Leart Bilalli, 11. Wiam Takruri

Torschützen:
1:1 Wiam Takruri (29.)
1:2 Leart Bilalli (45. + 3)

Gelbe Karten:
Mario Dipalo

Zeitstrafen:
Leart Bilalli (22. / Reklamieren)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Mit einem Teilerfolg haben die Bezirksligakicker der SpVgg ihre Vorbereitung abgeschlossen. Bei der Generalprobe vor dem Punktspielauftakt am kommenden Samstag beim Lokalrivalen FC Moosinning gab es beim niederbayerischen Bezirksligisten TV Geisenhausen ein 2:2-Remis – ein Spiel, das alles zu bieten hatte: frühe Nackenschläge, starke Reaktionen, Aluminiumtreffer und ein unglückliches Eigentor.

Früher Rückstand – und die richtige Antwort

Bereits nach einer Minute musste die SpVgg tief durchatmen. Michael Eller lief nach einem Steckpass allein auf Lukas Loher zu, setzte den Heber aber nur an den Pfosten. Sechs Minuten später klingelte es dann doch: Eine scharfe Flanke von Eller fand Lorenz Obermeier, der zur frühen Führung für die Gastgeber einschob (7.).

Die Locke-Schützlinge brauchten einen Moment, um sich zu sortieren. Viele Fehlpässe störten zunächst den Spielfluss, Geisenhausen kam immer wieder zu guten Umschaltmomenten – spielte diese jedoch nicht konsequent aus. In Unterzahl (Zeitstrafe gegen Bilalli, 22.) überstand die SpVgg eine brenzlige Phase mit etwas Glück, als Mario Ulbrich frei vor Loher vergab.

Und dann kam die passende Antwort: Nach starker Einzelaktion von Solomon Effiong legte dieser von der Grundlinie zurück auf Wiam Takruri, der aus zwölf Metern trocken zum 1:1 vollendete (29.).

Bitterer Moment – und Führung vor der Pause

Aber nach dem Ausgleich dann der nächste Dämpfer: Marco Baumann musste nach einem Foul mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Feld. An dieser Stelle: Gute Besserung und schnelle Genesung!

Kurz vor der Pause drehte die SpVgg das Spiel. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kombinierten sich Takruri und Bilalli stark durch, ehe Bilalli aus kurzer Distanz durch die Beine von Keeper Soffietti zur 2:1-Halbzeitführung einschob.

Dominanz ohne Ertrag

Nach dem Seitenwechsel war die SpVgg das aktivere Team. Josh Goodluck scheiterte per Kopf an einer starken Parade von Soffietti (55.), Mario Dipalo zielte wenig später zu zentral. Die Semptstädter hatten nun deutlich mehr Ballbesitz und Spielkontrolle – doch der dritte Treffer wollte trotz Überlegenheit nicht fallen.

Das sollte sich rächen: Zehn Minuten vor Schluss führte eine unglückliche Aktion zum 2:2. Ein Querpass eines Angreifers sprang Bello Ridwan ans Bein und von dort ins eigene Netz – bitterer geht’s kaum.

Offener Schlagabtausch in der Schlussphase

In der hektischen Schlussphase hatten beide Teams den Siegtreffer auf dem Fuß. Goodluck (85.) und de Oliveira per Kopf nach Ecke vergaben für die SpVgg. Auf der Gegenseite rettete erst der Pfosten nach einem Freistoß von Daniel Stich – Loher wäre wohl geschlagen gewesen.

Am Ende blieb es beim insgesamt gerechten Remis.

Stimmen zum Spiel

„Das Spiel war etwas zerfahren, was aber nicht verwunderlich war, weil uns doch einige Spieler fehlten. Grundsätzlich war der Test aber positiv, denn wir haben nochmal was für die Fitness getan, so dass ich denke, dass wir für den Punktspielauftakt gut gerüstet sind“, analysierte Pedro Locke realistisch.

Fazit

Kein perfekter Auftritt, aber ein intensiver Härtetest mit wichtigen Erkenntnissen. Moral bewiesen, spielerisch phasenweise überzeugt – und körperlich nochmal ans Limit gegangen. Jetzt zählt’s: Am Samstag wartet mit dem FC Moosinning direkt ein echtes Derby. Und da geht es nicht um Teilerfolge, sondern um Punkte.

Herren 2: SpVgg Altenerding – TSV Grüntegernbach 1:3

0

Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Patrick Lisiwicz, 3. Kirubel Getnet, 4. Julian Topf, 5. Hussein Bahlak, 6. Simon Wolf, 7. Christian Schulz, 8. Sadam Ibrahim, 9. Tiago Cardante (76. Tarik Mahjoub), 10. Amar Husic, 11. Rene Feuker

Torschützen:
1:1 Kirubel Getnet (29.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:
Spielbericht folgt