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B1-Junioren: SpVgg Altenerding – TV 1861 Ingolstadt 1:2

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In einer Partie, die über weite Strecken von den Gastgebern kontrolliert wurde, musste sich die SpVgg Altenerding am Ende bitter mit 1:2 geschlagen geben, da zwei Konter der Gäste aus Ingolstadt zu einem aus Sicht der Veilchen schmeichelhaften Sieg der Gäste führte. Die Altenerdinger starteten engagiert und verzeichneten in der 15. Spielminute ihre erste gefährliche Aktion, als Artur Schumacher im Mittelfeld Stärke zeigte, den Ball eroberte und trotz eines Fouls weiterspielte. Seine scharfe Hereingabe verpasste Levin Kronthaler nur knapp, und der Nachschuss von Luca Sippel geriet zu schwach, und ging zudem genau auf den Schlussmann. Bis zur 25. Minute hatten die Hausherren das Spiel fest im Griff, wobei die Abwehr sicher stand und Ingolstadt bis dahin nicht einmal gefährlich vor den Strafraum gekommen war. In der 30. Minute schien der Knoten geplatzt, als Carl-Maria Schönfelder den Ball in den Sechzehner flankte, wo die Mannschaft zum vermeintlichen 1:0 einköpfte, doch der Schiedsrichter auf Abseits entschied und auf einen Spieler zeigte, der nicht aktiv in das Spielgeschehen eingriff. Kurz darauf bot sich die nächste Großchance durch eine schöne Passstafette über Kronthaler und Ben Wacker auf Nicolas Roith, doch dessen Abschluss ging über das Tor. Auf der Gegenseite rettete Schönfelder kurz vor der Pause in höchster Not auf der Linie, nachdem Torwart Kilian Burgholzer mit einem Heber bereits geschlagen war, wobei die Ingolstädter Angreifer zuvor deutlich im Abseits gestanden hatten. Der Auftritt des Unparteiischen stellte sich bereits hier als erste „bittere Pille“ des Tages heraus. Die Bemühungen der Gastgeber wurden in der 48. Minute endlich belohnt, als Kubilay Uluhan den Ball eroberte und über Kronthaler das Spiel aufbaute. Dieser schickte Sippel steil, der sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und den mitlaufenden Wacker bediente, welcher im Eins-gegen-eins mit dem Schlussmann uneigennützig quer auf Nicolas Roith legte, so dass dieser zum 1:0 vollenden konnte. Ingolstadt wachte erst in der 53. Minute, als sich ein Gegenspieler gegen Julian Posch auf dem Flügel durchsetzte, Burgholzer jedoch mit einer starken Parade im direkten Duell den Vorsprung zunächst festhielt. In der 58. Minute folgte jedoch die kalte Dusche, als Ingolstadt nach einem Konter wieder über die Außenbahn durchbrach und den Ausgleich zum 1:1 erzielte. Das Spiel wurde zunehmend hitziger und der Schiedsrichter rückte erneut in den Mittelpunkt, als er ein klares Tackling mit dem Ellenbogen gegen Kronthalers Nacken während eines Luftkampfes nicht ahndete. Die Gastgeber mussten in der Folgezeit viel einstecken, was der Unparteiische jedoch meist laufen ließ. So auch in der 70. Spielminute, als Kronthaler steil geschickt wurde, und im Strafraum ohne Chance auf den Ball vom Gegner zu Fall gebracht wurde; leider blieb auch hier der fällige Pfiff aus. Schließlich kam es, wie es in solchen Partien oft kommt: Ein weiterer Konter besiegelte die unglückliche Heimniederlage der Altenerdinger. Kurz vor dem Ende leistete sich ein Abwehrspieler der Gäste eine sehr unsportliche Reaktion, denn er spuckte einem Altenerdinger Spieler aus kurzer Entfernung ins Gesicht. Da sich der Ball zu diesem Zeitpunkt an ganz anderer Stelle befunden hatte, blieb dem Unparteiischen diese unschöne Szene verborgen, so dass er die eigentlich fällige Rote Karten nicht zeigen konnte. Überraschend war hingegen, dass er trotz der Tatsache, die Situation nicht gesehen zu haben, beide Spieler mit einer fünfminütigen Zeitstrafe zu belegen. Dementsprechend gab es nach Abpfiff auf dem Platz noch regen Diskussionsbedarf, doch schnell hatten sich beide Teams wieder beruhigt, so dass das Spiel trotz allem noch ordentlich beendet werden konnte, wobei die Enttäuschung der Hausherren beim Gang in die Kabine durchaus spür- und sichtbar war.

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(SG) SpVgg Mauern II – SpVgg Altenerding 3:4

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Ein hartes Stück Arbeit mussten die B3-Junioren der SpVgg verrichten, um nach 80 Minuten bei der (SG) SpVgg Mauern II drei wichtige Punkte mit nach Hause zu nehmen. Allerdings müssen sich die Veilchen ankreiden lassen, dass sie auf der einen Seite den Spielmacher der Gastgeber im Mittelfeld zu viel Raum ließen und andererseits einen geradezu unvorstellbaren Chancenwucher betrieben, so dass es bis zum Schlusspfiff hektisch blieb. Dabei kamen die Lila-Weißen gut aus den Startlöchern und gingen mit ihrem ersten gut herausgespielten Angriff nach fünf Minuten in Front. Jason Ocansey setzte auf der rechten Seite Liman Bytici ein, der seinen Gegenspieler abschüttelte und trocken zum 1:0 für seine Farben einnetzte.  Nur drei Minuten später hatten die Semptstädter allerdings das Glück auf ihrer Seite, denn ein Schlenzer des SG-Regisseurs vom linken Strafraumeck klatschte an das rechte Gebälk und konnte auch vom nachsetzenden Stürmer nicht verwertet werden. Die nächste Gelegenheit bot sich den Veilchen nach einem Eckball, doch der Mauerner Keeper parierte den wuchtigen Kopfball von Liman Bytici glänzend. Eine Zeigerumdrehung später war er allerdings machtlos, als Fabian Felsner im Sechzehner freigespielt allein vor dem Schlussmann auf 2:0 erhöhte. Zehn Minuten später war erneut Liman Bytici auf der rechten Seite auf und davon, schob das Leder jedoch am langen Pfosten vorbei. So kamen die Gastgeber unvermittelt wieder heran. Der Zehner der Mauerner setzte sich gegen mehrere Altenerdinger auf der linken Seite durch, drang in den Strafraum ein und zirkelte den Ball ins lange Eck zum Anschlusstreffer. Die Veilchen mühten sich den alten Abstand wieder herzustellen, doch Jason Ocansey und Fabian Felsner verpassten noch vor dem Pausentee jeweils freistehend am Fünfer den überfälligen dritten Treffer. Und so wendete sich das Blatt plötzlich im zweiten Durchgang. Es waren erst wenige Minuten gespielt, da zappelte ein Fernschuss des Mauerner Zehners im Winkel des Altenerdinger Tores zum Gleichstand. Und nur vier Minuten später versäumten es die Gäste erneut, den Spielmacher der Hausherren am Sechzehner entscheidend zu stören, so dass dieser zur Führung der Heimelf einnetzen konnte. Die Veilchen besannen sich wieder auf ihre Offensivqualitäten. David Oganian steckte nach 50 Minuten einen Pass in die Tiefe auf Simon Faust, der platziert ins lange Eck den Gleichstand herstellte. Torjäger Liman Bytici krönte schließlich die Aufholjagd, setzte sich auf der rechten Seite nach einem langen Ball durch, und versenkte die Kugel ins kurze Eck zum 4:3. Obwohl die Lila-Weißen durch Liman Bytici und Fabian Felsner noch zwei hundertprozentige Chancen liegen ließen, konnten die Semptstädter den knappen Vorsprung über die Zeit retten und verließen nach aufreibenden 80 Minuten als Sieger den Platz.

C1-Junioren: SpVgg Altenerding – JFG Paartal 6:0

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Die C1-Junioren der SpVgg Altenerding wollte nach dem verlorenen Nachholspiel am Donnerstag im nächsten Heimspiel eine klare Reaktion zeigen. Allerdings wurde die Mannschaft durch einige Verletzungen geschwächt. Aber letztlich zeigten die Veilchen dann doch die richtige Antwort und kamen zu einem klaren 6:0-Kantersieg, der vor allem einer sehr starken Leistung im zweiten Durchgang geschuldet war.

Bis zur 20. Minute und der anschließenden Trinkpause war den Altenerdingern eine gewisse Verunsicherung anzumerken, obwohl sie das Spiel weitgehend unter Kontrolle hatten. Direkt nach der Pause führte jedoch eine Unachtsamkeit dazu, dass die JFG Paartal gefährlich vor das Tor kam. Leonhard Kulterer reagierte jedoch stark und verhinderte den Rückstand.

Im weiteren Verlauf erspielte sich die SpVgg immer wieder gute Torchancen, ließ jedoch zunächst die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. Nach einem kurz ausgeführten Eckball auf der linken Seite und einer schönen Verlagerung nach rechts brachte Henry Pfadenhauer eine präzise Flanke in die Mitte, wo Lennox Höhne souverän zum 1:0 einschob. Mit dieser Führung ging es in die Halbzeitpause.

Die Gastgeber wollten konzentriert in die zweite Hälfte starten, doch erneut war Paartal wacher. In der 36. Minute führte ein Ballverlust im Mittelfeld zu einem Konter, doch erneut konnten Leonhard Kulterer und Lennox Höhne in höchster Not klären.

Kurz darauf spielte sich Altenerding über die linke Seite schnell nach vorne. Arif Löhne bediente den freistehenden Stefan Bigiu, der zum 2:0 erhöhte. In der 43. Minute hatte Paartal Glück, als ein Abschluss nur am Lattenkreuz landete.

In der 47. Minute belohnte sich Korbinian Schmid nach einer starken Kombination durch die Mitte mit dem Treffer zum 3:0. Nun war die Spielfreude der Hausherren deutlich zu spüren, und sie dominierten das Geschehen.

Ein weiterer Eckball von der linken Seite führte in der 53. Minute zum 4:0: Stefan Bigiu traf per Kopf. Nach einer schönen Kombination über die Außen erhöhte Valentin Heid auf 5:0. Den Schlusspunkt setzte Sebastian Reiner, der nach einem Einwurf und einer starken Einzelaktion von Arif Löhne den Ball zum 6:0-Endstand einschob.

Nach anfänglicher Nervosität fand die Mannschaft immer besser ins Spiel und zeigte insgesamt eine sehr gute Leistung. Der Sieg war hochverdient, das Spiel wurde kontrolliert geführt. Einziges kleines Manko: Am Jubel nach dem Spiel darf noch gearbeitet werden.

D5-Junioren: (SG) Eitting/Geisling II – SpVgg Altenerding 12:0

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Deutliche Niederlage bei sommerlichen Bedingungen

Bei hochsommerlichen Temperaturen mussten die D5-Junioren der SpVgg Altenerding bei der (SG) Eitting/Geisling II eine klare 0:12-Niederlage hinnehmen. Das Ergebnis fiel am Ende deutlich aus, spiegelte jedoch den Spielverlauf wider. Trotz des klaren Resultats zeigte die Mannschaft in der Anfangsphase, dass sie durchaus in der Lage ist, strukturiert aufzutreten und dem Gegner Paroli zu bieten.

Die Begegnung begann zunächst überraschend ausgeglichen. In den ersten Minuten präsentierte sich Altenerding kompakt, hielt die Ordnung und versuchte, durch einzelne Vorstöße für Entlastung zu sorgen. Defensiv arbeitete die Mannschaft engagiert und ließ den Gegner zunächst nicht zur Entfaltung kommen. Diese stabile Anfangsphase dauerte allerdings nur wenige Minuten.

Dann folgte die spielentscheidende Phase: Innerhalb von nur drei Minuten gelang es dem SV Eiting/Geißling, gleich dreimal erfolgreich abzuschließen. Diese schnelle Torserie brachte nicht nur einen deutlichen Rückstand auf die Anzeigetafel, sondern hinterließ auch sichtbare Spuren im Auftreten der Altenerdinger Mannschaft. Das Selbstvertrauen sank, die Unsicherheit nahm zu und der zuvor gezeigte Widerstand verlor an Stabilität.

Mit dem 0:3 geriet das Spiel früh in eine Richtung, aus der sich Altenerding nur schwer befreien konnte. Von außen versuchte der Trainer immer wieder, seine Mannschaft neu einzustellen, sie wachzurütteln und zusätzliche Motivation zu vermitteln. Doch die Wirkung blieb begrenzt. Die Gäste fanden in dieser Phase kaum Zugriff auf das Spiel, während Geißling den Druck hoch hielt und die entstandenen Räume konsequent nutzte.

Bis zur Halbzeit erhöhten die Gastgeber die Führung auf 0:6. Vor allem das schnelle Umschalten und die effiziente Chancenverwertung des Gegners machten den Unterschied aus. Altenerding hatte Mühe, die Ordnung wiederzufinden und die defensive Stabilität zurückzugewinnen.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nur phasenweise. Zwar stemmte sich Altenerding gegen die drohende hohe Niederlage und kam zwei- bis dreimal in aussichtsreiche Abschlusspositionen, doch die Konsequenz im letzten Drittel fehlte. Gute Ansätze blieben unvollendet, sodass der verdiente Ehrentreffer ausblieb.

Mit zunehmender Spielzeit wurden die Kräfte spürbar weniger. Die hohen Temperaturen forderten ihren Tribut, und gleichzeitig zeigten sich konditionelle Defizite deutlich. Die Laufbereitschaft ließ nach, wodurch die Wege in der Defensive länger wurden und Geißling noch mehr Räume zur Verfügung standen.

Die Gastgeber blieben weiterhin spielbestimmend, kombinierten sicher und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent. Tor um Tor schraubten sie das Ergebnis in die Höhe, während Altenerding dem Tempo und der Intensität des Gegners immer weniger entgegenzusetzen hatte.

Besonders ärgerlich war, dass einige Situationen genau so eintrafen, wie sie im Vorfeld angesprochen worden waren. Bestimmte Schwächen und Abläufe wurden vor dem Spiel thematisiert, konnten auf dem Platz jedoch nicht wie gewünscht umgesetzt werden. Dadurch wurde einmal mehr deutlich, dass zwischen theoretischer Vorbereitung und praktischer Umsetzung noch Entwicklungspotenzial besteht.

Am Ende stand eine deutliche 0:12-Niederlage, die zwar schmerzhaft ist, aber auch wichtige Erkenntnisse liefert. Entscheidend wird nun sein, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Vor allem in den Bereichen Kondition, Laufbereitschaft und Spielverständnis gilt es, im Training gezielt weiterzuarbeiten. Nur so kann die Mannschaft in den kommenden Begegnungen wieder konkurrenzfähiger auftreten und solche Spiele enger gestalten.

D2-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Grüntegernbach 8:1

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Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel empfingen die D2-JUnioren am Sonntagnachmittag am 4. Spieltag den TSV Grüntegernbach, und man zeigte sich als schlechter Gastgeber, schickte nämlich den TSV mit einer 1:8-Packung auf die Heimreise.

Das Trainergespann Ebert/Brugger schenkte den folgenden neun Spielern das Vertrauen: im Tor Quentin Klein, davor verteidigten wie gewohnt Kapitän Paul Zellner und Christoph Zimmermann, das Mittelfeld bildeten Xaver Leingärtner und Tom Caspari auf den beiden Außenbahnen und Basti Brugger sowie Francisco Canales in der Mitte. Im Sturm durften sich Eduard Ranga und Florian Angermeier beweisen.

Das Spiel begann rasant und schon nach zwei Zeigerumdrehungen lag der Ball im Netz der Gäste, Brugger spielte Canales perfekt frei und dieser legte in den Lauf von Leingärtner, der im Eins-gegen-Eins seinem Gegenspieler und dem Torhüter keine Chance ließ und überlegt ins lange Eck traf.

Danach nahmen sich die Veilchen eine kleine schöpferische Auszeit und ließen den Gegner kommen, welcher sich prompt bedankte, und in der 7. Spielminute zum Ausgleich traf.

Nach diesem Hallo-wach-Effekt schüttelten sich die Altenerdinger kurz und Lisa Weigel und Jonas Ebert, die inzwischen von der Bank gekommen waren, gaben dem Spiel wieder mehr Druck auf das gegnerische Tor. Eine Co-Produktion von Weigel und Leingärtner mit schönem Doppelpass am Strafraum brachte die erneute Führung durch Leingärtner.

Jetzt lief das Spiel aber tatsächlich nur noch in eine Richtung, und nur eine Zeigerumdrehung später erzielte Angermeier auf Zuspiel von Brugger das 3:1.

Jetzt gab es Chancen im Minutentakt, welche aber reihenweise von den Altenerdingern vergeben wurden. In der 25. Spielminute dribbelte sich Weigel sehenswert durch drei Gegenspieler durch und erzielte das 4:1 und kurz vor der Pause wollte Ebert seiner Teamkameradin nicht nachstehen. Er umdribbelte im Strafraum drei Gegenspieler wie Fahnenstangen und erzielte den 5:1-Halbzeitstand.

Dann bat der souverän leitende Schiedsrichter zum Pausentee und das Trainergespann Ebert/Brugger war voll zufrieden mit der Leistung in der Mannschaft in Halbzeit 1, ermahnte aber die Jungs, nicht die Konzentration zu verlieren und weiter auf Sieg zu spielen.

Dies befolgten die kleinen Veilchen und spielten souverän, auch nach wechselbedingten Umstellungen, auf Sieg.

In Minute 43 war es Ranga, der von Brugger auf die Reise geschickt wurde, und dem Torwart der Gäste durch die Hosenträger das 6:1 einschenkte. Dann schalteten die Spieler der SpVgg einen Gang nach unten, ließen aber Ball und Gegner laufen.
Dann fasste sich Angermeier ein Herz und lief an der linken Außenseite entlang, ließ zwei Gegenspieler ins Leere laufen, zog nach innen und traf zum 7:1.
Dem souveränen Kapitän Zellner war es schließlich vorbehalten, nach einer Ecke von Brugger den Endstand von 8:1 zu erzielen.

Der nächste souverän herausgespielte Sieg der D2-Junioren, und das Trainergespann freute sich über die nächsten drei Punkte, die aufgrund einer starken Leistung hochverdient eingefahren wurden.

D3-Junioren: SC Kirchasch – SpVgg Altenerding 1:0

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Am Sonntagmorgen kam es in Kirchasch zum Duell zwischen den Gastgebern und den D3-Junioren aus Altenerding. Bei sonnigen Temperaturen wurde auf dem Hauptplatz gespielt, der mit Hütchen markiert war. Aufgrund der Witterung entschied man sich für zwei Trinkpausen, sodass die Partie in vier Viertel à 15 Minuten unterteilt wurde.

Die Anfangsphase gehörte zunächst den Gastgebern, die es mehrfach mit Fernschüssen versuchten, jedoch ohne große Gefahr. Die erste nennenswerte Aktion der Gäste hatte Leopold Ulbrich, dessen Abschluss aus rund zehn Metern am Tor vorbeiging. Kurz darauf dann die große Chance für Altenerding: Nach einer Ecke von Phillip Wischhof klärte der Torwart ins Zentrum genau auf Adam El Mekhantar. Doch dieser brauchte zu lange bei der Ballannahme, sodass sein Abschluss noch geblockt werden konnte.

Nach der ersten Trinkpause wurde Altenerding stärker. Wischhof setzte sich auf der linken Seite durch, zog in Richtung Tor und traf den Pfosten. Wenig später erneut Aluminium: Nach einer Ecke von David Mückel landete der Ball bei Marvel Onyebibile, dessen Schuss vom Torwart noch an den Pfosten gelenkt wurde. In dieser Phase lag die Führung der Gäste in der Luft, während Kirchasch nur durch drei Abschlüsse auffiel, die allesamt das Tor verfehlten.

Mit dem Halbzeitpfiff dann die größte Gelegenheit des Spiels: Helios Byberi spielte einen starken Steckpass auf Semnin Husic, der allein auf das Tor zulief. Unter Bedrängnis schob er den Ball zwar am Torwart vorbei, doch ein zurückeilender Verteidiger konnte in letzter Sekunde klären. So ging es torlos in die Pause in einem kurzweiligen Spiel.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Altenerding die spielbestimmende Mannschaft. Die erste Chance hatte erneut Mückel, der einen zu kurzen Abschlag des Torwarts abfing, jedoch scheiterte. Insgesamt wurden die Abschlüsse nun seltener, obwohl die Gäste weiterhin überlegen waren. Kirchasch verteidigte kompakt und ließ wenig zu.

In der 42. Minute fiel dann überraschend das einzige Tor des Tages: Nach einer Flanke von der rechten Seite setzte sich ein Kirchascher Stürmer im Zentrum gegen drei Verteidiger durch und köpfte aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung ein.

Altenerding reagierte offensiv. Byberi schickte Ulbrich mit einem Steckpass auf die Reise, doch dessen Abschluss ging deutlich über das Tor. Onyebibile setzte sich stark auf der rechten Seite durch und spielte den Ball präzise hinter die Abwehr auf Ulbrich. Dieser versuchte, den etwa 30 Zentimeter über dem Boden fliegenden Ball per Kopf zu verwerten, verpasste ihn jedoch knapp. Mit dem Fuß wäre der Ausgleich zum 1:1 in dieser Situation sehr wahrscheinlich gewesen.

Auch Mekhantar hatte nach einer Ecke von Paul Ipolyi nochmals eine gute Gelegenheit, brauchte aber erneut zu lange und scheiterte am Torwart.

In der Schlussminute musste Torwart Leon Drincianu Cara sogar zweimal retten, um einen höheren Rückstand zu verhindern.

Am Ende steht eine bittere und unnötige Niederlage für die D3 Altenerding. Trotz spielerischer Überlegenheit und zahlreicher hochkarätiger Chancen fehlte es an der nötigen Konsequenz im Abschluss. Ob es an den hohen Temperaturen, dem trockenen Rasen oder dem tiefstehenden Gegner lag, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Chancenverwertung und der unbedingte Wille, Tore zu erzwingen, müssen weiter verbessert werden.

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C-Juniorinnen: Kirchheimer SC – SpVgg Altenerding 3:1

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Es ist Sommer. Während sich viele bei hochsommerlichen Temperaturen am See abkühlen oder ein Eis genießen, waren die U15-Mädels von Altenerding beim Kirchheimer SC gefordert. Gespielt wurde auf dem Kunstrasen – ausgerechnet in der Straße, die nach dem Haupttrainer der Altenerdingerinnen benannt ist.

Bereits in der Vorbereitung vor rund neun Monaten trafen beide Teams aufeinander – ein Spiel, das unschön endete. Auch im Hinspiel kam es zu hitzigen Szenen am Spielfeldrand, und leider blieb auch dieses Aufeinandertreffen nicht frei davon.

1. Halbzeit

Durch eine verspätete Anreise vom U11-Spiel in Moosburg verpasste der Berichterstatter die Anfangsphase und war pünktlich zum ersten Highlight vor Ort: In der 16. Minute wurde Julia Mückel mit einem Pass in die Tiefe geschickt, setzte sich stark gegen ihre Gegenspielerinnen durch und vollendete souverän zum 0:1. Heftige Proteste der Gastgeber folgten, doch der Schiedsrichter erkannte den Treffer an. Aus Sicht des Beobachters eine korrekte Entscheidung.

Zuvor, ließ sich der Berichterstatter erzählen, soll Kirchheim in den Anfangsminuten leicht tonangebend gewesen sein, ohne jedoch zwingende Torchancen zu kreieren.

Nach der Führung hatte Altenerding die große Möglichkeit zum 0:2: Nach einer Ecke von Mückel kam Tuana Aydin frei zum Abschluss, setzte den Ball jedoch neben das Tor.

Eine Trinkpause brachte dann eine Szene, die zumindest verwunderte: Der Schiedsrichter suchte das Gespräch mit dem Kirchheimer Co-Trainer und diskutierte dabei ausführlich die Situation rund um das 0:1. Ein Bild, das nach außen einen unglücklichen Eindruck hinterließ.

Bis zur Pause blieb Altenerding die gefährlichere Mannschaft und hatte durch Aydin die größte Chance. Ihr Abschluss nach Ecke Mückel aus 5m blieb ungenutzt. Ihr Schuss ging am Tor vorbei.

Kirchheim kam nur zu vereinzelten Abschlüssen, die jedoch das Tor verfehlten. So blieb es beim knappen 0:1 zur Halbzeit.

Zur Halbzeit kam es erneut zu Gesprächen zwischen dem Co-Trainer und dem Schiedsrichter am Spielfeldrand. Selbst wenn man sich gut kennt, sollte dies während eines laufenden Spiels keine Rolle spielen. Nach außen wirkt ein solcher Austausch unglücklich und wirft kein gutes Licht auf die Spielleitung – zumal sich in der zweiten Hälfte noch zeigen sollte, warum diese Situation kritisch gesehen werden kann.

2. Halbzeit

Direkt nach Wiederanpfiff zeigte Kirchheim mehr Präsenz. Eine Unachtsamkeit in der Defensive führte beinahe zum Ausgleich, doch der Ball klatschte an die Latte. Altenerding benötigte einige Minuten, um sich davon zu erholen, und verlor in dieser Phase den Zugriff im Kombinationsspiel.

In der 51. Minute fiel schließlich der Ausgleich: Ein Distanzschuss wurde unglücklich von der Verteidigerin abgefälscht und schlug unhaltbar für Torhüterin Jennifer Berger ins Eck zum 1:1 ein.

Es folgte die letzte Trinkpause und erneut nutzte der Schiedsrichter die Unterbrechung für ein Gespräch mit dem Kirchheimer Co-Trainer. Worum es dabei genau ging, bleibt offen. Ob belanglose Themen oder die Szenen der vergangenen Minuten, nach außen hinterließ auch diese Situation jedoch einen zumindest fragwürdigen Eindruck.

Altenerding hatte danach Pech im Abschluss: Lilli Kapsner wurde von Aydin stark in Szene gesetzt, traf im Strafraum jedoch nur den Innenpfosten. Auf der Gegenseite vergab auch Kirchheim eine gute Möglichkeit aus spitzem Winkel.

In der Folge setzte sich Mückel an der Mittellinie in Bewegung, wurde jedoch von der letzten Gegenspielerin klar umgegrätscht. Zur Verwunderung aller blieb der Pfiff des Schiedsrichters aus – es gab nicht einmal einen Freistoß noch eine Karte. Eine Entscheidung, die auf Seiten Altenerding für großes Unverständnis sorgte.

Für Mückel war die Partie damit beendet. Sie musste im Anschluss ins Krankenhaus gebracht werden und wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen. An dieser Stelle: gute Besserung!

Kurz darauf erhielt Kirchheim nach einem umstrittenen Freistoß die Chance zur Führung. Der Ball wurde lang in den Strafraum geschlagen, quergelegt und schließlich zum 2:1 verwertet.

Altenerding versuchte zu antworten: Kapsner setzte sich auf der linken Seite stark durch, ließ mehrere Gegenspielerinnen stehen, verzog jedoch knapp.

Altenerding versuchte alles, um die Niederlage zu verhindern, kam aber nicht mehr zum Erfolg.

In der Schlussminute kam es zur endgültigen Entscheidung: Nach einem weiteren Freistoß sprang der Ball im Strafraum Kapsner vom Fuß an die eigene Hand. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Handstrafstoß. Kirchheim nutzte die Gelegenheit und stellte auf 3:1.

Fazit
Altenerding zeigte über weite Strecken eine engagierte Leistung und hätte mit etwas mehr Spielglück durchaus ein besseres Ergebnis erzielen können. Das Resultat spiegelt den Spielverlauf nur bedingt wider.

Trainer Aldinger lobte nach dem Spiel die Einstellung und den Kampfgeist seiner Mannschaft. Die personellen Ausfälle, die Hitze, fragwürige Schiedsrichterentscheidungen und der ungewohnte Kunstrasen wurden nicht als Ausrede herangezogen. Stattdessen gilt es, aus solchen Spielen zu lernen und die Entwicklung weiter voranzutreiben.

Nun heißt es: Mund abputzen und nach vorne schauen. Am kommenden Wochenende wartet mit dem Spitzenreiter aus Röhrmoos die nächste große Herausforderung.

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C3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FSV Steinkirchen 0:7

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Spielbericht – 2. Spieltag der Kreisklasse Erding (Rückrunde)
SpVgg Altenerding III – (SG) FSV Steinkirchen
Samstag, 02.05.2026 | Anstoß: 14:30 Uhr (2 x 35 Minuten)
Endstand: 0:7 (0:4)

Am 2. Spieltag der Rückrunde mussten die C3-Junioren der SpVgg Altenerding die nächste bittere Niederlage hinnehmen. Nach dem Fehlstart in die Rückrunde setzte es gegen die (SG) FSV Steinkirchen eine deutliche 0:7-Heimniederlage.

Die Vorzeichen standen bereits nicht optimal: Neben mehreren Ausfällen – darunter die verletzten Leistungsträger Tizian Isele, Marie Jackisch und Sebastian Ivan sowie Sai Battu und Sebastian Artinger – musste das Team früh einen herben Rückschlag verkraften. Bereits in der 7. Spielminute sah Altenerding die rote Karte und war fortan in Unterzahl.

Trotz dieses frühen Schocks hielt die Mannschaft zunächst gut dagegen. Vor allem Torhüter Dominik Schaaser bewahrte sein Team mit mehreren starken Paraden vor einem frühen Rückstand. Bis zur 23. Minute konnte man dem Druck standhalten, ehe Steinkirchen durch einen unhaltbaren Abschluss der Nummer 4 in Führung ging.

In der Folge brachen jedoch alle Dämme: Innerhalb weniger Minuten erhöhten die Gäste im Vier-Minuten-Takt auf 0:4 zur Halbzeitpause. Mit einem Mann weniger und bei sommerlichen Temperaturen jenseits der 20 Grad lief Altenerding meist nur hinterher, wodurch die Kräfte zunehmend schwanden.

Auch nach der Pause, trotz taktischer Anpassungen, zeigte sich ein ähnliches Bild. Steinkirchen blieb spielbestimmend, war läuferisch überlegen und nutzte die Überzahl konsequent aus. Bis zur 56. Minute schraubten die Gäste das Ergebnis auf 0:7 in die Höhe.

In der Schlussphase passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Die Kräfte waren aufgebraucht, und die Spieler sehnten sich nach dem Abpfiff und einem schattigen Platz.

Kader SpVgg Altenerding III
Dominik Schaaser (TW), Anton Zellner, Leo Bao, Andrej Vadon, Jan Kacprzak, Rafael Austen, Louis Etzold, Emanuel Kaiser, Nikolaus Wilhelm, Hasan Perviz, Philipp Kaiser

Einwechslungen
Fabian Kummer (35. Minute), Kilian Braun und Lukas Abraham (52. Minute für die angeschlagenen Andrej Vadon und Rafael Austen)

Am Ende bleibt eine „kalte Dusche“, auf die man gerne verzichtet hätte. Nun gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten – in der Hoffnung, dass im Laufe der Woche einige angeschlagene Spieler wieder ins Training zurückkehren können.

Herren 1: FC Langengeisling – SpVgg Altenerding 3:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Ridwan Bello, 4. Juan Gomez (46. Nessim Mahsas), 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Leart Bilalli, 8. Samuel Kronthaler,  9. Leonardo Tunjic (80. Haki Vranovci), 10. Ajdin Nienhaus (80. Jannik Obermaier), 11. Marco Baumann (80. Nihad Mujkic)

Torschützen:
0:1 Leonardo Tunjic (7. / Foulelfmeter / Leart Bilalli)

Gelbe Karten:
Juan Gomez
Ajdin Nienhaus
Nessim Mahsas

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Samuel Kronthaler (44./Unsportlichkeit)
Leart Bilalli (76. / Tätlichkeit)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
400

Spielbericht:
Im Bezirksligaderby zwischen dem FC Langengeising und der SpVgg Altenerding bekamen die Zuschauer genau das, was man von einem Duell zweier abstiegsbedrohter Lokalrivalen erwarten durfte: Leidenschaft, Intensität, hitzige Zweikämpfe – und leider auch mehrere unschöne Szenen, die das Spiel zeitweise an den Rand des Kontrollverlusts brachten. Drei Platzverweise unterstrichen den unrühmlichen Charakter eines emotional aufgeladenen Derbys, das am Ende dennoch einen verdienten Sieger fand.

Mit einem hart erkämpften 3:1-Erfolg sicherte sich der gastgebende FC Langengeising nicht nur drei enorm wichtige Punkte, sondern zog in der Tabelle auch an den Gästen vorbei. Für die Mannschaft von Trainer Hintermaier war es ein Sieg mit Signalwirkung im Abstiegskampf.

Dabei erwischte zunächst die SpVgg Altenerding den besseren Start. Die Elf von Trainer Pedro Locke präsentierte sich in den Anfangsminuten spielerisch überlegen, ließ Ball und Gegner laufen und wirkte strukturierter im Spielaufbau. Bereits in der 7. Minute wurde diese gute Anfangsphase belohnt: Nach einem Zuspiel auf die rechte Seite setzte sich Leart Bilalli im direkten Duell gegen Lucas Seeholzer durch und wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Leonardo Tunjic übernahm Verantwortung und verwandelte souverän zur frühen 1:0-Führung für die Gäste.


Langengeising zeigte sich davon jedoch wenig beeindruckt und antwortete nur wenige Minuten später mit der ersten gefährlichen Aktion. Nach einem langen Ball behauptete sich Lenny Gremm gegen Ridwan Bello, scheiterte mit seinem Abschluss aus 14 Metern jedoch an Altenerdings Keeper Lukas Loher (10.). Auf der Gegenseite bot sich Bilalli die große Chance zum Ausbau der Führung, doch aus spitzem Winkel blieb er an Michael Hierl hängen (13.).

Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. In der 20. Minute jubelten die Gäste bereits über das vermeintliche 2:0, nachdem Christoph Luberstetter einen Abpraller im Tor unterbrachte. Doch die Fahne des Assistenten ging hoch – Abseits. Eine knappe, aber wohl korrekte Entscheidung.

Wenig später schlug das Pendel in die andere Richtung aus. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld segelte in den Strafraum der Gäste. Eigentlich schien die Situation bereits geklärt, doch Altenerdings Torhüter Loher ließ den Ball unglücklich aus den Händen gleiten. Kilian Kaiser reagierte am schnellsten und schob zum glücklichen, aber umjubelten 1:1-Ausgleich ein (27.).

Auch die nächste Chance gehörte dem FCL, denn nach einer Flanke von Rafael Jorge köpfte Schubert das Leder zurück ins Zentrum, wo Kaiser zum Schuss kam, aber zu zentral abschloss.


Mit zunehmender Spieldauer verlor die Partie mehr und mehr ihre spielerische Linie. Die Zweikämpfe wurden härter, die Emotionen kochten hoch. Kurz vor der Pause eskalierte die Situation endgültig: Nach einem Ball ins Seitenaus gerieten Samuel Kronthaler und Lucas Seeholzer aneinander. Aus einer zunächst harmlosen Szene entwickelte sich binnen Sekunden eine Rudelbildung, in die Spieler beider Teams involviert waren. Nach Beratungen entschied der Schiedsrichter auf Gelb für Seeholzer sowie glatte Rote Karten für Kronthaler und Rafael Jorge. Eine harte, aber im Kontext der aufgeheizten Atmosphäre nachvollziehbare Entscheidung (44.).


Nach dem Seitenwechsel blieb das Derby emotional aufgeladen. Bereits in der 48. Minute musste der Unparteiische erneut eingreifen, als Kilian Kaiser den bereits im Ballbesitz befindlichen Keeper Loher unsanft attackierte. Eine weitere durchaus mögliche Verwarnung für den bereits verwarnten FCL-Angreifer blieb jedoch aus.


Sportlich hatte Altenerding zunächst wieder leichte Vorteile. In der 58. Minute verhinderte Michael Hierl mit einer starken Parade gegen Pedro Flores die erneute Gästeführung. Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte sich Bilalli durchsetzen und legte das Leder in den Rücken der Abwehr. Tunjic ließ das Zuspiel auf den besser positionierten Pedro Flores durch, doch seinen Schuss konnte Hierl gerade noch zur Ecke abwehren (58.).

Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm Langengeising mehr und mehr die Kontrolle, und hätte dann fast wieder zugeschlagen. Nach einem Ball auf die rechte Seite konnte sich Schubert gegen Nessim Mahsas behaupten und spielte das Leder dann mustergültig in den Strafraum, wo Lenny Gremm frei vor dem Altenerdinger Tor auftauchte, doch mit einer starken Abwehr hielt Lukas Loher sein Team im Spiel (66.).


Doch drei Minuten später sollten die Hausherren dann doch in Front gehen: Nach einem Ballverlust von Tunjic in der gegnerischen Hälfte schaltete Sebastian Schubert blitzschnell um, startete aus der eigenen Hälfte und marschierte nahezu ungehindert bis in den Strafraum. Dort behielt er die Nerven – und auch das nötige Quäntchen Glück, als sein Abschluss über den Innenpfosten zum 2:1 im Netz landete (69.).

Als wäre dieser Rückschlag nicht bitter genug gewesen, schwächten sich die Gäste in der 76. Minute selbst entscheidend. Abseits des Spielgeschehens trat Leart Bilalli seinem Gegenspieler Maximilian Maier gegen das Bein. Der Linienrichter hatte die Szene beobachtet, informiere den Referee, der erneut die Rote Karte aus der Gesäßtasche zog.

Langengeising nutzte die Überzahl eiskalt. Nur drei Minuten später schlug Maier einen langen Ball nach vorne, den Gremm im Strafraum aufnahm und aus halbrechter Position abschloss. Altenerdings Schlussmann Loher sah dabei nicht gut aus und musste den Ball zum 3:1-Endstand passieren lassen (79.).

In der Schlussphase versuchte Trainer Locke mit personellen Veränderungen noch einmal alles, doch gegen die nun kompakt stehende Defensive der Hausherren fehlte die Durchschlagskraft. Stattdessen hätte Langengeising das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können, ließ jedoch zwei gute Möglichkeiten ungenutzt.


Am Ende stand ein verdienter Derbyerfolg für den FC Langengeising, der sich in einem intensiven, hitzigen und über weite Strecken chaotischen Bezirksligaduell als das effektivere Team präsentierte. Während die Hausherren einen immens wichtigen Sieg im Abstiegskampf feiern durften, spitzt sich die Situation bei der SpVgg Altenerding weiter zu, so dass am Mittwoch im Nachholspiel gegen den VfR Garching unbedingt Zählbares erzielt werden muss.

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D4-Junioren: BSG Taufkirchen II – SpVgg Altenerding 4:1

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D4 unterliegt in Taufkirchen – frühe Rückschläge prägen die Partie

Bei sommerlichen Temperaturen entwickelte sich in Taufkirchen von Beginn an ein intensives Auswärtsspiel, das für die D4-Junioren der SpVgg Altenerding jedoch einen denkbar unglücklichen Verlauf nahm.

Zwei frühe Eigentore bringen Altenerding ins Hintertreffen

Die Anfangsphase verlief aus Sicht der Veilchen äußerst bitter. Bereits in den ersten 15 Minuten führten zwei unglückliche Eigentore zum schnellen 0:2‑Rückstand. Beide Situationen entstanden aus eigentlich harmlosen Aktionen, bei denen Abstimmungsprobleme in der Defensive den Gastgebern in die Karten spielten. Diese frühe Hypothek bestimmte den weiteren Verlauf der ersten Halbzeit.

Altenerding versuchte zwar, wieder Struktur ins eigene Spiel zu bringen, doch klare Torchancen blieben Mangelware. Die ungewohnt hohen Temperaturen taten ihr Übriges: Das Tempo sank spürbar, und beide Teams mussten dem Wetter Tribut zollen. So ging es mit einem 0:2 in die Pause.

Konaks Traumfreistoß bringt Hoffnung – Taufkirchen antwortet sofort

Nach dem Seitenwechsel zeigte Altenerding ein anderes Gesicht. Die Mannschaft agierte mutiger, suchte häufiger den Weg nach vorne und wurde in der 44. Minute belohnt. Nach einem Foul gab es eine aussichtsreiche Freistoßposition – Yusuf Konak übernahm Verantwortung und versenkte den Ball mit einem sehenswerten Direktschuss im Tor. Ein technisch starker Treffer, der das Spiel beim Stand von 1:2 wieder offen erscheinen ließ.

Doch die Freude währte nur kurz: Bereits zwei Minuten später stellte Taufkirchen mit einem schnellen Gegenangriff den alten Abstand wieder her und erhöhte auf 1:3. Dieser erneute Rückschlag wirkte spürbar – sowohl mental als auch konditionell.

Kampfgeist bis zum Schluss – Taufkirchen setzt den Schlusspunkt

Trotz schwindender Kräfte warfen die Altenerdinger in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne. Die Gastgeber verteidigten jedoch kompakt und setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche. Kurz vor Ende wurde es noch einmal hitzig: Nach einem härteren Einsteigen sah der Altenerdinger Torschütze die Gelbe Karte.

In der letzten Spielminute sorgte Taufkirchen schließlich für den Endstand. Eine Ecke wurde mustergültig hereingebracht und per Volley zum 1:4 verwertet – ein technisch anspruchsvoller Abschluss, der die Partie endgültig entschied.

Fazit

Die 1:4‑Niederlage fiel am Ende etwas zu hoch aus, war jedoch vor allem durch die unglückliche Anfangsphase geprägt. Die beiden frühen Eigentore brachten Altenerding früh auf die Verliererstraße. Positiv bleibt der starke Auftritt nach der Pause sowie der sehenswerte Freistoßtreffer von Yusuf Konak.

Der Trainer zeigte sich trotz des Ergebnisses optimistisch: Die Partie lieferte wertvolle Erkenntnisse, an denen in den kommenden Trainingseinheiten gearbeitet wird, um in den nächsten Spielen wieder erfolgreicher aufzutreten.