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Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Forstern II 3:1

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Aufstellung:
1. Günter Zollner, 2. Christian Schulz (79. Ludwig Kaiser), 3. Sadam Ibrahim, 4. Florian Ammon, 5. Diego Baltus (58. Vitor Guedes), 6. Miguel Cardante (66. Hassan Attar), 7. Emilio Polsfuss (63. Ramo Pevriz),  8. Nick-Luis Polsfuss, 9. Tiago Cardante (74. Tarik Mahjoub), 10. Rene Feuker, 11. Yousef Takrouri (88. Emilio Polsfuss)

Torschützen:
1:0 Emilio Polsfuss (4. / Foulelfmeter / Emilio Polsfuss)
2:0 Tiago Cardante (52.)
3:0 Rene Feuker (58.)

Gelbe Karten:
Miguel Cardante
Emilio Polsfuss

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
55

Spielbericht:

Starker Start ins neue Jahr: SpVgg Altenerding II besiegt Forstern II verdient mit 3:1

Mit einem letztlich verdienten 3:1-Heimerfolg gegen den FC Forstern II ist die B-Klassenmannschaft der SpVgg Altenerding erfolgreich ins neue Fußballjahr gestartet und bleibt damit weiterhin in Schlagdistanz zur Spitzengruppe.

Die Veilchen erwischten dabei einen Auftakt nach Maß. Bereits in der 4. Spielminute setzte man die Gäste früh unter Druck und wurde prompt belohnt. Nach einem Rückpass ließ sich Forsterns Keeper Stefan Unterhaslberger zu viel Zeit, sodass Yousef Takrouri energisch dazwischengehen und den Ball blocken konnte. Der Abpraller landete bei Emilio Polsfuss, der vom Torhüter beim Klärungsversuch zu Fall gebracht wurde. Die Entscheidung des Schiedsrichters war folgerichtig: Elfmeter. Polsfuss übernahm selbst die Verantwortung und verwandelte sicher zur frühen 1:0-Führung.

In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten. Das Spiel verlagerte sich zunehmend ins Mittelfeld, klare Torchancen blieben zunächst Mangelware. Die Defensivreihen standen kompakt und ließen wenig zu, sodass gefährliche Aktionen meist nur nach Standardsituationen entstanden.

Eine solche bot sich in der 20. Minute: Nach einer Ecke von Miguel Cardante konnte Forstern den Ball nicht konsequent klären, ein aufgerückter Altenerdinger Verteidiger kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, scheiterte jedoch am gut reagierenden Unterhaslberger.

Mit zunehmender Spieldauer nahm die Intensität der Partie deutlich zu. Viele Zweikämpfe, Nickligkeiten und Diskussionen sorgten dafür, dass der Spielfluss immer wieder unterbrochen wurde. Der junge Unparteiische war gefordert und hatte alle Hände voll zu tun, die Gemüter auf und neben dem Platz zu beruhigen.

Kurz vor der Pause wurde es dann noch einmal gefährlich vor dem Altenerdinger Tor. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld von Philipp Hoffmann kam Lukas Schneider frei zum Kopfball. Die Hausherren hatten Glück, dass der Ball nur an die Oberkante der Latte klatschte und ins Aus sprang. So blieb es zur Halbzeit bei der knappen, aber insgesamt gerechten 1:0-Führung.

In der Kabine fanden die Trainer der SpVgg offenbar die richtigen Worte. Nach Wiederanpfiff präsentierte sich die Mannschaft deutlich konzentrierter und zielstrebiger – mit unmittelbarem Erfolg. In der 52. Minute führte ein schön vorgetragener Angriff durch das Zentrum zum 2:0. Emilio Polsfuss verlagerte das Spiel auf die linke Seite zu Christian Schulz, der den Ball präzise nach innen spielte. Dort setzte sich Tiago Cardante trotz enger Bewachung stark durch und zog aus rund 22 Metern ab. Sein Schuss schlug flach und unhaltbar im Eck ein – ein Treffer der Marke „Traumtor“.

Die SpVgg blieb nun am Drücker und legte nur sechs Minuten später nach. Erneut wurde das Spiel über die linke Seite aufgebaut, Nick-Luis Polsfuss brachte den Ball scharf in die Mitte, wo Rene Feuker aus etwa 18 Metern abzog. Sein platzierter Flachschuss fand den Weg ins Eck und bedeutete das vorentscheidende 3:0. Für den routinierten „Oldie“ war es zugleich die verdiente Belohnung für eine starke Leistung.

In der Folge hatte Altenerding die Partie weitgehend unter Kontrolle. Defensiv stand man sicher, ließ kaum etwas zu und blieb nach vorne stets gefährlich. Die Gastgeber waren dem vierten Treffer näher als die Gäste dem Anschlusstreffer.

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit hätte das Spiel jedoch noch einmal spannend machen können. In der 68. Minute wurde nach einem eigenen Eckball nicht schnell genug umgeschaltet, sodass Forstern einen Konter fahren konnte. Franklin Boakaye spielte einen langen Ball auf Lukas Schneider, der plötzlich frei vor Keeper Günter Zollner auftauchte, den Ball jedoch überhastet links am Tor vorbeisetzte.

Dieser Warnschuss zeigte Wirkung. Die SpVgg agierte in der Folge wieder konzentrierter und ließ nichts mehr anbrennen. In der 82. Minute hätte Nick-Luis Polsfuss mit einem Freistoß aus 23 Metern beinahe für die endgültige Entscheidung gesorgt, verfehlte das Ziel jedoch knapp.

Stattdessen gelang den Gästen im direkten Gegenzug noch der Ehrentreffer. Nach einem harmlosen Rückpass wurde Altenerdings Keeper Günter Zollner von Manuel Mavunza angelaufen. Beim Versuch, den Angreifer auszuspielen, kam Zollner ins Straucheln, sodass Mavunza keine Mühe hatte, den Ball ins leere Tor zum 1:3 einzuschieben.

In der Schlussphase wurde es noch einmal kurz brenzlig: In der letzten Minute parierte Zollner einen gefährlichen Distanzschuss von Julian Faltlhauser stark und lenkte den Ball um den Pfosten. Der anschließende Eckball sorgte ebenfalls noch einmal für Gefahr, doch Boakaye setzte den Nachschuss aus rund zehn Metern knapp neben das Tor.

So blieb es am Ende bei einem verdienten 3:1-Erfolg für die SpVgg Altenerding, die mit einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugte und erfolgreich ins neue Jahr gestartet ist.

D-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Markt Schwaben 2:1

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Erlösender Sieg zum Rückrundenauftakt: D-Mädels der SpVgg Altenerding drehen Partie gegen Markt Schwaben

Was für ein Auftakt in die Rückrunde! Die D-Juniorinnen der SpVgg Altenerding haben sich im Heimspiel gegen den FC Markt Schwaben nicht nur die ersten Saisontore erarbeitet, sondern sich mit einem 2:1-Erfolg auch endlich mit dem ersten Sieg belohnt.

Dabei begann der Spieltag alles andere als optimal. Kurzfristige Ausfälle zwangen das Trainerduo Duman/Emberger noch vor Anpfiff zum Improvisieren. Nach einigen spontanen Umstellungen und Telefonaten stand der Kader schließlich – und die Mannschaft zeigte von Beginn an, dass sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Die Partie entwickelte sich schnell zu einem offenen Schlagabtausch. Beide Teams gingen engagiert zur Sache, schenkten sich nichts und kamen zu ersten Torchancen. Die besseren Möglichkeiten lagen jedoch auf Seiten der Gastgeberinnen. Lisa Weigel versuchte es einmal aus dem Halbfeld, verfehlte das Tor aber nur knapp. Kurz darauf setzte sich Farahnaz Doosti stark über die rechte Seite durch, doch ihr Abschluss war zu zentral und wurde von der Gästekeeperin entschärft.

So ging es torlos in die Halbzeit – mit leichten Vorteilen für die Veilchen, die sich für ihren Aufwand jedoch noch nicht belohnen konnten.

Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff folgte dann allerdings der Dämpfer: Die Gäste gingen in Führung. Die auffällig spielende Nummer 20 des FC Markt Schwaben behauptete im Sturmzentrum stark den Ball, drehte sich geschickt um Pia Weigel und schloss direkt ab. Der Schuss war für Torhüterin Sophie Reiner nicht zu halten – 0:1.

Doch anstatt die Köpfe hängen zu lassen, zeigten die Altenerdingerinnen genau die richtige Reaktion. Mit viel Moral und Einsatz übernahmen sie zunehmend die Kontrolle über das Spiel und drängten auf den Ausgleich. Nach mehreren guten Angriffen war es schließlich soweit: Lisa Weigel setzte sich mit einem entschlossenen Dribbling durch, ließ mehrere Gegenspielerinnen stehen und zog kraftvoll ab. Die Torhüterin konnte den Ball nicht festhalten – und plötzlich war er drin: das erste Saisontor und der umjubelte Ausgleich.

Kurz darauf sorgte eine kuriose Szene für Verwirrung auf und neben dem Platz. Direkt nach dem Treffer pfiff die Schiedsrichterin überraschend ab – obwohl noch rund 15 Minuten zu spielen gewesen wären. Schnell stellte sich heraus, dass es ein Problem mit der Uhr gab. Nach kurzer Abstimmung einigten sich beide Teams darauf, die fehlende Spielzeit nachzuholen.

Und diese zusätzlichen Minuten hatten es in sich: Die Veilchen drängten nun mit aller Kraft auf den Siegtreffer und schnürten die Gäste zunehmend in deren Hälfte ein. Angriff um Angriff rollte auf das Tor des FC Markt Schwaben zu – doch der Ball wollte zunächst einfach nicht über die Linie.

Bis zur letzten Aktion des Spiels.

Nach einer Ecke von Lisa Weigel von der rechten Seite wurde der Ball im Strafraum unübersichtlich verlängert und schließlich Richtung Tor gespitzelt. Dort blieb er zunächst kurios zwischen den Beinen einer Verteidigerin hängen – doch Tiana Stanic schaltete am schnellsten, reagierte blitzschnell und drückte den Ball über die Linie.

2:1 – der viel umjubelte Siegtreffer!

Der Jubel kannte keine Grenzen. Nach einer langen Durststrecke war die Erleichterung riesig, endlich den ersten Sieg der Saison eingefahren zu haben. Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken wollen die D-Mädels nun neuen Schwung mitnehmen und selbstbewusst in die kommenden Spiele gehen.

C-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Fasanerie-Nord 2:1

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Gelungener Rückrundenstart – Altenerdinger C-Mädels gewinnen 2:1 gegen Fasanerie Nord

Am Sonntagnachmittag war es endlich soweit: Nach einer gefühlt dreijährigen Vorbereitung starteten die C-Mädels in die Rückrunde. Gegner war eben jener FC Fasanerie-Nord, gegen die man im Hinspiel noch ein torloses Remis zustande gebracht hatte. Dieses Mal jedoch blieben die Punkte verdient in Altenerding.

Trainerbank mit Überraschungsgast

Im Trainerteam gab es vor dem Spiel noch eine kurzfristige Umstellung: Chefcoach Florian Aldinger fiel arbeitsbedingt aus. Trainerin Regina Gruber organisierte kurzerhand Unterstützung – und holte das Altenerdinger Urgestein Andi Kapsner aus dem Fußball-Ruhestand.

Schon beim Treffpunkt merkten die Mädels: Heute weht ein anderer Wind.
Coach Kapsner ließ nicht nur die üblichen vier Hütchen zum Aufwärmen aufstellen – nein, zwölf mussten es sein. Dazu gesellten sich zwölf Stangen und – aus seinem Auto höchstpersönlich angeliefert – sechs Medizinbälle.
Zum Glück hatte er die Rechnung ohne Trainerin Gruber gemacht. Die griff beherzt ein und schickte die Medizinbälle wieder zurück ins Auto. Die Mädels atmeten kollektiv auf.

So blieb es bei einer ruhigen Erwärmung und einer konzentrierten Ansprache des Trainerduos. Natürlich durfte der Klassiker nicht fehlen:
„Flach spielen und hoch gewinnen!“

Mit im Kader waren auch die Neuzugänge Rosalie Zeiler, die nun ihren Schwestern zum Fußball folgte und kurz vor der Halbzeit ihr Debüt feiern durfte und Katharina Resch, die Ende der ersten Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Wir wünschen gute Besserung.

Pia Weigel dreht auf

Pünktlich angepfiffen wurde die Partie im Stadion auf gut bespielbarem Rasen. Von Beginn an machten die Gastgeberinnen klar, wer hier das Sagen hat. Das Spiel verlagerte sich größtenteils in die gegnerische Hälfte – nur die ganz großen Torchancen wollten zunächst noch nicht entstehen.

Viele Flanken und Ecken segelten durch den Strafraum, fanden aber keinen Abnehmer. Erst in der 18. Minute wurde es richtig gefährlich, als Pia Weigel erstmals abzog.

Diese Aktion schien ein Startsignal gewesen zu sein:
Nur zwei Minuten später spielte Lilli Kapsner einen perfekten Pass in die Spitze. Pia Weigel lief in den Strafraum und schloss eiskalt ab –1:0 für Altenerding.

Die Heimelf blieb am Drücker. Julia Mückel versuchte es aus spitzem Winkel, und kurz darauf verpasste Weigel eine Hereingabe um Haaresbreite.

Die Altenerdinger Mädels kombinierten sich nun sehenswert durch das Mittelfeld – von den Gästen war in dieser Phase kaum etwas zu sehen.

Traumtor zum Pausenpfiff

Kurz vor der Pause probierte es Lilli Kapsner noch einmal, traf aber nur das Außennetz. Doch quasi mit dem Halbzeitpfiff schlug Altenerding erneut zu: Pia Weigel lief alleine auf das Tor zu und schob den Ball überlegt ins lange Eck. Die Torhüterin war chancenlos – 2:0.

Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Das Trainerteam hatte wenig zu meckern und nutzte die Gelegenheit, noch einmal kräftig durchzuwechseln.

Spannung in der Schlussminute

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie etwas ausgeglichener. Torchancen blieben auf beiden Seiten rar, und viele Abschlüsse gingen am Tor vorbei oder sorgten für keine Gefahr.

Erst in der Schlussminute wurde es noch einmal kurios:
Nach einem Schuss der Gäste wollte Marie Jackisch klären, fälschte den Ball jedoch unglücklich ab – und dieser landete im anderen Eck im Tor. Torhüterin Jenny Berger hatte keine Chance.

Damit war das Zu-Null-Spiel leider dahin, aber am verdienten Sieg änderte das nichts.

Kurz darauf pfiff der souveräne Schiedsrichter die Partie ab – und Altenerding bleibt weiterhin das einzige ungeschlagene Team der Liga.

Coach Kapsner fand nach dem Spiel die passenden Worte und lobte Einstellung und Kampfbereitschaft. Trainerin Gruber hob besonders die starke Defensivarbeit und die Fortschritte des Teams hervor.

Nächste Woche geht es weiter mit dem nächsten Heimspiel – dann wartet das Team aus dem Dachauer Land. Und wer weiß: Vielleicht bringt Coach Kapsner dann wieder ein paar Medizinbälle mit. Nur zur Sicherheit.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 2: SpVgg Altenerding – TSV Soyen 10:1

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Davud Hörl, 3. Patrick Lisiewicz (46. Ramo Pevriz), 4. Julian Topf, 5. Hussein Bahlak, 6. Amar Husic (46. Florian Donig), 7. Simon Wolf,  8. Yousef Takouri, 9. Lucas Ude, 10. Kirubel Getnet, 11. Christoph Harke (11. Hassan Attar)

Torschützen:
1:0 Kirubel Getnet (21.)
2:0 Lucas Ude (28.)
3:0 Simon Wolf (34.)
4:0 Ramo Pevriz (48.)
5:0 Kirubel Getnet (54.)
6:1 Kirubel Getnet (61.)
7:1 Yousef Takrouri (64.)
8:1 Amar Husic (73.)
9:1 Ramo Pevriz (80.)
10:1 Lucas Ude (89.)

Gelbe Karten:
Ramo Pevriz

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
45

Spielbericht:

Generalprobe geglückt: Altenerding überzeugt beim 10:1-Kantersieg gegen Soyen

Einen Auftakt nach Maß in die heiße Phase der Vorbereitung erwischte die Kreisklassenmannschaft der SpVgg Altenerding. In der Generalprobe vor dem Punktspielstart gegen die DJK Ottenhofen präsentierten sich die Veilchen in Torlaune und besiegten den A-Klassisten TSV Soyen auf dem Erdinger Kunstrasenplatz auch in dieser Höhe verdient mit 10:1.

Trotz des deutlichen Ergebnisses blieb Trainer Matthias Foltin realistisch:
„Der Gegner war heute sicherlich kein Gradmesser. Ich will die Leistung meiner Mannschaft nicht schmälern, aber zum Punktspielstart erwartet uns ein ganz anderes Kaliber. Trotzdem nehmen wir das Selbstvertrauen aus diesem Spiel natürlich gerne mit.“

Von Beginn an zeigte die SpVgg, wer Herr im Haus ist. Bereits in der Anfangsphase kombinierten sich die Hausherren mehrfach sehenswert vor das Tor der Gäste. Die erste große Möglichkeit hatte Yousef Trakouri nach Vorarbeit von Lucas Ude, scheiterte jedoch am gut reagierenden TSV-Keeper Peter Feck. Auch Simon Wolf kam wenig später nach einer schönen Kombination zum Abschluss, verzog jedoch knapp.

Die Altenerdinger blieben spielbestimmend, mussten sich aber zunächst gedulden. Nach gut 20 Minuten schien der Führungstreffer bereits gefallen, doch Kirubel Getnet wurde nach einem Alleingang zurecht wegen Abseits zurückgepfiffen. Wenig später machte es der Torjäger dann besser: Nach einem perfekt getimten Pass von Ude startete Getnet im richtigen Moment, blieb vor dem Tor eiskalt und schob zur hochverdienten 1:0-Führung ein (23.).

Mit dem Treffer war der Widerstand der Gäste zunehmend gebrochen. Altenerding kombinierte weiter flüssig und zielstrebig nach vorne. Nur sechs Minuten später erhöhte erneut Getnet, nachdem Julian Topf die gegnerische Abwehr mit einem starken Steckpass ausgehebelt hatte – 2:0 (29.). In der 34. Minute kam dann auch das nötige Quäntchen Glück hinzu: Ein Distanzschuss von Simon Wolf wurde unhaltbar abgefälscht und landete zum 3:0 im Netz.

Bis zur Pause kontrollierten die Veilchen weiterhin das Geschehen, verpassten es aber trotz weiterer guter Ansätze, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.

Nach dem Seitenwechsel bewies Trainer Foltin ein glückliches Händchen. Mit Ramo Pevriz und Florian Donig brachte er frische Kräfte – und insbesondere Pevriz sorgte sofort für neuen Schwung. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff nahm er ein Zuspiel von Ude auf, blieb vor dem Tor ruhig und erhöhte auf 4:0 (48.).

Altenerding blieb auch in der Folge die klar bessere Mannschaft. Beim 5:0 profitierte Getnet von einem Fehler des gegnerischen Torhüters, der eine Flanke nicht festhalten konnte – der Stürmer reagierte am schnellsten und staubte ab (54.).

Einziger kleiner Schönheitsfehler aus Sicht der Gastgeber war der zwischenzeitliche Gegentreffer: Nach dem Anstoß ließ man den Gegner zu leicht gewähren, und Thomas Probst nutzte die Nachlässigkeit eiskalt aus. Für Schlussmann Jonas Pamer gab es dabei nichts zu halten.

Doch wer dachte, Altenerding würde einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht. Die direkte Antwort folgte prompt: Getnet stellte mit seinem vierten Treffer den alten Abstand wieder her und krönte damit seine starke Leistung.

In der Schlussphase entwickelte sich die Partie endgültig zu einer einseitigen Angelegenheit. Trakouri trug sich nach einem abgewehrten Ball per Kopf in die Torschützenliste ein (70.), ehe Amar Husic nach schöner Vorarbeit von Topf auf 8:1 erhöhte (73.). Pevriz setzte mit einem sehenswerten Distanzschuss in den Winkel das nächste Highlight (81.).

Den Schlusspunkt setzte schließlich Lucas Ude, der nach starker Vorarbeit im Zusammenspiel mit Trakouri seine gute Leistung ebenfalls mit einem Treffer belohnte und für das zweistellige Endergebnis sorgte.

Unterm Strich steht ein hochverdienter und auch in dieser Höhe überzeugender Erfolg, bei dem vor allem die Offensivabteilung der SpVgg Altenerding zu glänzen wusste. Dennoch dürfte allen Beteiligten klar sein, dass im kommenden Punktspiel gegen die DJK Ottenhofen eine deutlich größere Herausforderung wartet.

Gelingt es der Foltin-Elf jedoch, die Spielfreude, Konsequenz und Zielstrebigkeit aus dieser Partie mitzunehmen, darf man dem Saisonstart durchaus optimistisch entgegenblicken.


Herren 1: TSV Ober-/Unterhaunstadt – SpVgg Altenerding 1:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Christoph Luberstetter , 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus, 5. Nessim Mahsas, 6. Pedro Flores, 7. Leonardo Tunjic (87. Advam de Oliveira), 8. Alexander Weiher (71. Lukas Rymas), 9. Marko Baumann (71. Johannes Dangl), 10. Wiam Takruri (67. Jannik Obermaier), 11. Mario Dipalo (77. Haki Vranovci)

Torschützen:
0:1 Mario Dipalo (33.)
1:2 Mario Dipalo (61.)

Gelbe Karten:
Christoph Luberstetter
Alexander Weiher
Leonardo Tunjic
Haki Vranovci
Johannes Dangl

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
180

Spielbericht:
Hart erkämpfter Arbeitssieg in Ober-/Unterhaunstadt – Dipalo-Doppelpack bringt Altenerding drei wichtige Punkte

Als Schiedsrichter Ken Eichentopf nach fast acht Minuten Nachspielzeit endlich zur Pfeife griff und die Partie beendete, war die Erleichterung auf Seiten der SpVgg Altenerding förmlich greifbar. Nach zwei tor- und punktlosen Spielen zum Auftakt nach der Winterpause gelang den Veilchen beim TSV Ober-/Unterhaunstadt ein hart erkämpfter 2:1-Auswärtssieg – und damit drei immens wichtige Punkte.

Bereits beim Aufwärmen deutete sich an, dass die Zuschauer wohl kein fußballerisches Feuerwerk erwarten durften. Der tiefe und äußerst unebene Platz stellte vor allem technisch versierte Spieler vor große Herausforderungen und spielte eher den zweikampfstarken Akteuren in die Karten. Entsprechend entwickelte sich von Beginn an eine intensive, kampfbetonte Partie, in der beide Mannschaften ihr Heil meist mit langen Bällen suchten.

Da diese allerdings häufig zu ungenau gespielt wurden oder von den Abwehrreihen konsequent geklärt werden konnten, blieben Torchancen zunächst Mangelware.

Erst nach 27 Minuten wurde es erstmals richtig gefährlich – und das beinahe mit Folgen für die Gäste. Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Fabio Udella eine mustergültige Flanke in den Strafraum, wo Amadeus Taubert zum Kopfball kam. Altenerdings Schlussmann Lukas Loher reagierte jedoch glänzend und parierte stark.

Effizienter präsentierte sich kurz darauf die SpVgg. In der 33. Minute setzte sich Wiam Takruri auf der linken Seite energisch im Zweikampf durch und brachte den Ball scharf in die Mitte. Dort lauerte Mario Dipalo, der das Zuspiel volley nahm und Keeper Ali Cakmakci mit einem platzierten Abschluss keine Chance ließ – die Führung für die Gäste.

Nur zwei Minuten später hätte der Torjäger beinahe nachgelegt. Nach einem feinen Pass von Marko Baumann über die Abwehrkette war Dipalo erneut einen Schritt schneller als sein Gegenspieler, doch diesmal behielt Cakmakci im Eins-gegen-eins die Oberhand.


Die Schlussphase der ersten Halbzeit hatte es dann in sich. Zunächst setzte sich Nail Dizdarevic auf der linken Seite gegen Alexander Weiher durch und drang in den Strafraum ein, wo er regelwidrig gestoppt wurde. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Baha Asici blieb eiskalt, verlud Loher und verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich.


Doch nur drei Minuten später gab es erneut Elfmeter – diesmal für Altenerding. Mario Dipalo wurde im Strafraum von Fabian Cordes zu Fall gebracht. Leonardo Tunjic trat an, doch Cakmakci ahnte die Ecke und parierte den halbhohen Schuss stark. So ging es mit einem Remis in die Pause.


Nach dem Seitenwechsel wirkten die Semptstädter entschlossener und übernahmen zunehmend die Kontrolle. Bereits sechs Minuten nach Wiederanpfiff hätte sich diese Phase beinahe ausgezahlt: Nach einer schönen Kombination steckte Ajdin Nienhaus den Ball auf Takruri durch, doch Cakmakci war einen Tick schneller am Ball.


In der 58. Minute kam Altenerding erneut gefährlich vors Tor. Nachdem die Gastgeber eine Weiher-Flanke nicht entscheidend klären konnten, landete der Ball bei Flores. Dieser ließ noch einen Gegenspieler stehen und zog aus rund zwölf Metern ab – sein Schuss strich jedoch knapp über die Latte.

Vier Minuten später war es dann soweit: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld trieb Flores den Ball nach vorne und verlagerte das Spiel auf die linke Seite zu Takruri. Dessen weite Flanke fand erneut Mario Dipalo, der die Hereingabe sehenswert volley im langen Eck versenkte – das 2:1 für die SpVgg.

Die Gastgeber zeigten sich davon jedoch keineswegs geschockt und suchten ihrerseits den Ausgleich. In der 66. Minute setzte sich Asici nach einem Diagonalball durch und kam aus rund 18 Metern zum Abschluss, doch Loher reagierte erneut glänzend und kratzte den Flachschuss aus der Ecke.


Zehn Minuten vor dem Ende bot sich Altenerding dann die große Chance zur Entscheidung. Nach einem feinen Zuspiel von Nessim Mahsas kam Jannik Obermaier im Strafraum frei zum Schuss, setzte den Ball jedoch etwas zu hoch an.

So blieb die Partie bis zum Schluss spannend. In der Schlussphase warfen die Gastgeber alles nach vorne und schlugen zahlreiche Bälle in den Strafraum, doch die Veilchen verteidigten mit vereinten Kräften.

In der Nachspielzeit mussten die Altenerdinger Fans dennoch noch einmal den Atem anhalten. In der 92. Minute zog Baris Soysal aus rund 25 Metern einfach ab. Der Ball wurde von keinem Abwehrbein geblockt und flatterte gefährlich aufs Tor, doch Loher packte im Nachfassen sicher zu.

Drei Minuten später hatte der Keeper zudem das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum landete der Ball bei Alem Husejnovic, dessen Schuss bereits wie der Ausgleich aussah – doch der Ball klatschte an den Innenpfosten und sprang direkt in die Arme von Loher.

Kurz darauf ertönte der erlösende Schlusspfiff. Nach einer intensiven und umkämpften Partie durfte die SpVgg Altenerding einen wichtigen 2:1-Arbeitssieg feiern – und die Erleichterung war allen Beteiligten deutlich anzusehen.

Weitere Bilder vom Spiel

C1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Eichstätt 0:4

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Zum Saisonauftakt in der Kreisliga-Aufstiegsrunde empfingen die C1-Junioren der SpVgg im ersten Heimspiel den Topfavoriten VfB Eichstätt im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion und es sollte sich zeigen, dass die Gäste doch eine Nummer zu groß für die Veilchen waren, so dass der 4:0-Erfolg von Eichstätt zwar etwas zu hoch ausfiel, aber in jedem Fall verdient war.

Jedoch verstanden es die Hausherren, dass man den Gegner aufgrund einer sehr disziplinierten Anfangsphase zunächst auf Augenhöhe begegnete, so dass man lange Zeit das torlose Remis hielt. 

In der 23. Minute geriet man dann jedoch ins Hintertreffen, wobei dieser Gegentreffer auch etwas unglücklich zu Stande kam. Als ein VfB-Akteur aus halbrechter Position eher aus der Not heraus Richtung Tor schoss, hatte er auch eine Portion Glück auf seiner Seite, denn die Kugel ging zunächst an die Latte, fand dann aber doch den Weg ins Netz. 

Aber diesen Rückstand steckten die Hausherren relativ gut weg. Bis zur Halbzeit erspielten sich beide Mannschaften immer wieder Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben, sodass es mit einem 0:1-Rückstand in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel auf beiden Seiten etwas ruppiger, wodurch der Spielfluss leider etwas verloren ging. Nach einer starken Parade von Torhüter Lukas Busse landete der Ball unglücklich direkt vor den Füßen eines VfB-Spielers, der nur noch zum 0:2 einschieben musste.

In den folgenden Minuten erspielte sich die SpVgg immer wieder gute Torchancen, die jedoch ihr Ziel jeweils nur knapp verfehlten, so dass der erhoffte Anschlusstreffer einfach nicht fallen wollte, und es leider dann doch wieder aus Altenerdinger Sicht auf der falschen Seite klingelte.

In der 52. Spielminute spielte ein Spieler aus Eichstätt einen schönen Ball in die Tiefe in den Sechzehner. Beim Klärungsversuch kam der Abwehrspieler im Zweikampf zuerst gegen den Gegenspieler, bevor er den Ball traf, sodass der Schiedsrichter auf Elfmeter für den VfB entschied. Der Strafstoß wurde zum 0:3 verwandelt und markierte leider die Vorentscheidung. 

Nun war die Gegenwehr der Platzherren dann doch gebrochen, so dass man nur vier Minuten später noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen musste, wobei das Tor zum 0:4-Endstand sehenswerte war. Als das Spielgerät bei einem freistehenden Eichstätter Akteur landete, nahm dieser exakt Maß und versenkte das Leder mit einem traumhaften Kunstschuss unhaltbar im Kreuzeck des Altenerdinger Tores. 

Trotz der letztlich doch deutlichen Niederlage zog Trainer Oliver Pompei ein durchaus zufriedenes Fazit: „Aus unserer Sicht fiel das Ergebnis letztlich etwas zu hoch aus. Auf die gezeigte Leistung können dennoch alle Spieler im Kader stolz sein. Jetzt heißt es, genau so weiterzumachen und im nächsten Spiel die ersten drei Punkte einzufahren“.

B1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Hallbergmoos 2:0

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Heimsieg: Die Veilchen feiern ersten Dreier

Auf dem heimischen Kunstrasen behielten die Veilchen am vergangenen Spieltag die Oberhand und sicherten sich durch einen verdienten 2:0-Erfolg gegen den Gast aus Hallbergmoos die ersten drei Punkte der Saison. Während die Gastgeber mit dem Ergebnis vollauf zufrieden sein können, offenbarte das Spiel jedoch auch ein klares Thema für die kommenden Trainingseinheiten: die Chancenverwertung.

Von Beginn an übernahmen die Altenerdinger das Kommando. Besonders in der ersten Halbzeit suchte die SpVgg immer wieder den Weg über die rechte Seite, wo Mertl, Uluhan und Posch für mächtig Betrieb sorgten.

Ein besonderes taktisches Element war zudem das Spiel von Keeper Kilian Burgholzer. Der Schlussmann der Gastgeber agierte über die gesamte Spielzeit extrem hochstehend als „mitspielender Libero“. Er lief zahlreiche Bälle der Hallbergmooser ab und fungierte als erste Station im Spielaufbau.

In der 18. Minute belohnten sich die Hausherren schließlich: Nach einem von insgesamt acht Eckbällen, getreten von Oliver Baron, segelte das Leder in den Strafraum. Ein Hallbergmooser Verteidiger trat unglücklich am Ball vorbei, was Denni Neubert gedankenschnell ausnutzte und zum verdienten 1:0 einschob.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Altenerding die gefährlichere Mannschaft, ließ jedoch insgesamt fünf hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt, um den Sack frühzeitig zuzumachen. So musste erneut ein Standard herhalten, um für klare Verhältnisse zu sorgen.

In der 57. Minute schlug Carl Schönfelder einen Freistoß vom Anstoßpunkt hoch und weit in den gegnerischen Sechzehner. Im daraus resultierenden Durcheinander behielt Nicolas Roith die Übersicht und drückte den Ball zum 2:0-Endstand über die Linie.

Fazit

Am Ende steht ein souveräner Heimsieg, mit dem Hallbergmoos angesichts der Überlegenheit der Veilchen sogar noch gut bedient war. Das Trainerteam dürfte vor allem mit der Defensivarbeit und der Standardausbeute zufrieden sein – das einzige Manko bleibt das Auslassen der Großchancen.

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Gerolfing 1:2

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Gutes Wetter, gute Wurschtsemmeln – aber leider keine Punkte!

Mit gesenktem Kopf verließen die Spieler der Wilden 13 am Samstag trotz herrlicher Bedingungen den heimischen Rasen. Der Auftakt in die Aufstiegsrunde der Kreisliga ging zuhause gegen den FC Gerolfing mit 1:2 verloren.

Die Anfangsphase verlief zunächst ausgesprochen ereignisarm. Beide Mannschaften wirkten, als hätten sie sich stillschweigend darauf geeinigt, es erstmal gemütlich angehen zu lassen. Große Offensivlust? Fehlanzeige.

Und dennoch fiel ein Tor – allerdings nicht durch einen sehenswerten Angriff, sondern durch eine unglückliche Verkettung mehrerer Fehltritte der Wilden 13 in der eigenen Hälfte. Der letztlich entscheidende Querschläger von Altenerding landete rund zehn Meter vor dem Tor direkt auf dem Fuß eines Gerolfinger Stürmers. Der ließ sich nicht lange bitten, zog ab – und Timo Wegener konnte den Einschlag nicht mehr verhindern.

0:1!

Normalerweise geht nach einem Rückstand ein spürbarer Ruck durch eine Mannschaft. Bei der Wilden 13 stellte sich dieser allerdings erst gegen Ende der ersten Halbzeit ein. Bis dahin neutralisierten sich beide Teams überwiegend im Mittelfeld. Auch unsere Kreativabteilung konnte zunächst wenig Kapital daraus schlagen. Gefährlich wurde es eigentlich nur dann, wenn Unaufmerksamkeiten oder Fehlpässe den Gegner plötzlich in gute Position brachten.

Mit viel Geduld durften die Zuschauer schließlich doch den ersten vernünftigen Angriff der Wilden 13 bestaunen. Paul Schiwietz schnappte sich im Mittelfeld den Ball und schickte auf der linken Seite Noah Memed auf die Reise. Noah nutzte seine Geschwindigkeit, überlief gleich zwei Gegner, drang in den Strafraum ein und zog ab – leider segelte der Ball knapp rechts am Tor vorbei.

Auch der zweite gute Angriff – erneut über Noah Memed über links initiiert – brachte keinen Torerfolg. Somit ging die Wilde 13 mit einem 0:1 in die Halbzeitpause.

Die Anhänger der Wilden 13 nutzten diese wie gewohnt sinnvoll und versammelten sich fast geschlossen an unserem hervorragend bestückten Verkaufsstand. Wir Eltern sehnten den Punktspielstart ohnehin herbei – was gibt es schließlich Schöneres, als an einem Samstagvormittag bei frühlingshafter Sonne erquicklich zu ratschen und ganz nebenbei die vereinsinternen Kontakte zu pflegen?

Halbzeit zwei wurde angepfiffen – und offenbar hatten sich beide Mannschaften in der Pause einen kleinen „Attacke-Eid“ geschworen. Die Wilde 13 trat nun deutlich aggressiver und lauffreudiger auf. Emil Jackisch hätte sich für sein energisches Bedrängen des gegnerischen Torhüters beinahe selbst belohnt, als er beim Befreiungsschlag des Torhüters sein Bein dazwischen stellte. Der Ball prallte allerdings an die Latte – das Glück blieb zunächst weiterhin aus.

Und wie es im Fußball so oft ist: Fleiß wird irgendwann belohnt.

Altenerding erhielt vom ordentlich leitenden Schiedsrichter einen berechtigten Freistoß auf der linken Seite zugesprochen. Headcoach Rene Feuker forderte lautstark einen Rechtsfuß als Schützen – so steht es schließlich auch im Handbuch für erfolgreich agierende Mannschaften.

Doch unser Linksfuß Philipp Feuker hatte offenbar sein eigenes Kapitel in diesem Handbuch geschrieben und schnappte sich kurzerhand selbst die Kugel. Die Zuschauer waren gespannt. Philipp beobachtete das Geschehen im Strafraum genau und erkannte zweierlei: Erstens wurde Paul Schiwietz nicht besonders eng gedeckt, und zweitens suchte dieser bereits den Blickkontakt zu ihm.

Während alle mit einem direkten Schuss rechneten, spielte Philipp den Ball flach zu Paul. Dieser drehte sich in bester Schiwietz-Manier geschickt zum Ball, nahm ihn direkt mit links – und versenkte ihn im Tor.

1:1 – der Jubel groß!

Rene Feuker blieb auch nach dem Ausgleich seiner offensiven Linie treu und brachte unseren Stoßstürmer Tobi Felsner aufs Feld. Tobi sorgte sofort für ordentlich Wind da vorne, und die Rechnung schien aufzugehen. Altenerding war nun drückender, aggressiver und spielbestimmend.

Nur eines fehlte weiterhin: der Torerfolg.

Und so musste es kommen, wie es im Fußball leider schon unzählige Male gekommen ist. Gerolfing nutzte die wohl einzige Chance, die unsere Jungs erneut etwas leichtsinnig zuließen. Wieder waren es mehrere unglückliche Aktionen, die in der Summe dazu führten, dass ein Gerolfinger Stürmer plötzlich samt Ball auf Timo Wegener zulaufen konnte. Der Stürmer kam einen Tick früher an den Ball und spitzelte ihn noch an Timo vorbei.

1:2 – der Jubel war wieder groß. Nur leider bei der falschen Mannschaft.

Ernüchterung machte sich breit. Es folgten noch einige wütende Angriffe der Wilden 13. Die beste Chance auf den möglichen Ausgleich hatte Valentin Kugler. Er hätte durchaus die Möglichkeit gehabt, einen Elfmeter zu kreieren – doch fehlende Schlitzohrigkeit, ein zu ausgeprägter Fairnessgedanke oder vielleicht eine Mischung aus beidem führten dazu, dass Valentin diese Gelegenheit nicht ausnutzte.

Und so blieb es am Ende bei der 1:2-Niederlage für Altenerding.

Das Schöne am Fußball ist allerdings: Schon am kommenden Wochenende gibt es die nächste Chance, einen Sieg einzufahren.

Ärgerlich war diese unnötige Niederlage trotzdem. Zum Glück hatte vor kurzem unser interner Eventmanager Dieter Neumann Geburtstag. Eventmanager lagern meist ein Tragl Bier im Auto – wie schön, dass wir somit wenigstens noch auf seinen Geburtstag anstoßen konnten. Nächste Woche dann auf 3 Punkte.

Kopf hoch Jungs – Mia hoidn zam!

E-Juniorinnen: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 3:2

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Mit viel Vorfreude und einer Portion Nervosität starteten die E-Mädels der SpVgg Altenerding am Samstagmorgen in die Rückrunde. Um 10 Uhr ging es beim Nachbarn in Lengdorf los. Die Sonne kämpfte sich langsam durch die Wolken, doch der Rasen war durch die nächtliche Feuchtigkeit tief und rutschig. Schon vor dem Anpfiff war klar: Heute wird gekämpft, gerutscht und kein Trikot sauber bleiben.

Die Voraussetzungen waren alles andere als ideal. Trainer Mückel musste wegen Samstagsschule auf mehrere Leistungsträgerinnen verzichten, dazu sagten kurzfristig noch zwei Spielerinnen ab. So reiste Altenerding mit nur zwei Wechselspielerinnen an – und sechs der neun Spielerinnen gehörten sogar noch dem jüngeren U9-Jahrgang an.

Doch eines war sofort zu sehen: Dieses Team hat sich in den letzten Monaten enorm entwickelt. Im September hatte man gegen Lengdorf noch deutlich verloren, doch diesmal standen die Veilchen als echte Mannschaft auf dem Platz – mutig, kämpferisch und voller Leidenschaft.

Mit Marie Halfar steht zudem eine Torhüterin zwischen den Pfosten, der man mit einem Augenzwinkern bereits eine große Zukunft zutraut – vielleicht sogar als zukünftige Nationaltorhüterin. Immer wieder bewies sie ihr Können mit starken Paraden und viel Mut. Vor ihr bildeten Anna Schulheiß und Paulina Kiermeier eine kampfstarke Abwehr, die heute erneut eine hervorragende Leistung zeigte und sich in jeden Zweikampf warf.


1. Viertel – Mutiger Start der Veilchen

Altenerding legte los wie die Feuerwehr und übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel. Chance um Chance erspielten sich die Gäste. Alexia Kiermeier hatte die erste Möglichkeit, kurz darauf startete Heidi Veicht zu einem tollen Solo, scheiterte aber noch an der Torhüterin.

In der 9. Minute dann der verdiente Jubel: Melina Duman fing einen Abschlag ab, setzte sich entschlossen gegen ihre Gegenspielerin durch, zog in den Strafraum und schob eiskalt zur 0:1-Führung ein. Die Altenerdinger Bank explodierte vor Freude. ?

Lengdorf antwortete wenig später mit seiner ersten großen Chance. Doch Torhüterin Marie Halfar zeigte ihre Klasse: Erst parierte sie einen gefährlichen Schuss, dann rettete sie mit einer mutigen Aktion, als der Ball wieder ins Spielfeld zurücksprang.

In der 13. Minute fiel jedoch der Ausgleich, als eine Lengdorfer Angreiferin über die linke Seite durchbrach und ins lange Eck traf. Kurz vor Ende des Viertels hätte Altenerding fast erneut zugeschlagen, doch der Schuss von Alexia Kiermeier strich knapp am Tor vorbei.


2. Viertel – Lengdorf drückt

Wie im Jugendfußball üblich wurde kräftig durchgewechselt, sodass nun auch Nina Ledovaia und Lejla Kapetanovic ins Spiel kamen. Beide fügten sich sofort stark ein.

In dieser Phase übernahm jedoch Lengdorf mehr und mehr das Kommando. Die Gastgeberinnen drängten auf die Führung und hatten Pech, als ein Schuss aus zehn Metern nur am Pfosten landete. Altenerding verteidigte leidenschaftlich und hielt das Unentschieden bis zur Pause.


3. Viertel – Duman schlägt erneut zu

Nach dem Seitenwechsel waren die Veilchen wieder hellwach. Der Kampfgeist war überall zu spüren – jeder Ball wurde umkämpft, jede Aktion lautstark angefeuert.

In der 34. Minute bekam Altenerding einen Freistoß am Strafraum. Melina Duman schnappte sich den Ball und versuchte es direkt – der Schuss ging hauchdünn vorbei.

Doch nur zwei Minuten später war sie wieder zur Stelle: Heidi Veicht dribbelte an und spielte auf Lejla Kapetanovic, deren Passversuch von einer Abwehrspielerin abgefangen wurde. Beim Rückpass zur Torhüterin roch Duman ihre Chance, sprintete dazwischen, umkurvte die Keeperin und schob zur 1:2-Führung ein.

Großer Jubel bei den Altenerdinger Mädchen – der Glaube an eine Überraschung war plötzlich riesig.


4. Viertel – Ein dramatisches Finale

Im letzten Abschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Altenerding wollte die Entscheidung, Lengdorf kämpfte um den Ausgleich.

Zunächst hatten die Gäste die besseren Chancen, doch ein Abschluss von Duman wurde stark gehalten. Dann kam die 51. Minute: Nach einem Abwehrfehler landete der Ball bei einer Lengdorfer Angreiferin, die aus dem Strafraum zum 2:2 traf.

Beide Teams waren nun sichtlich müde, doch niemand wollte nachgeben. In der 58. Minute dann die bittere Szene für Altenerding: Nach einem Freistoß in den Strafraum verpassten zwei Abwehrspielerinnen den Ball, eine Lengdorfer Stürmerin stand plötzlich frei vor Marie Halfar und traf zur 3:2-Führung.

Doch die Veilchen gaben nicht auf. Mit letzter Kraft warf Altenerding alles nach vorne. Und tatsächlich kam noch die große Chance: Melina Duman spielte einen starken Pass auf Heidi Veicht, die aus fünf Metern frei zum Abschluss kam. Für einen Moment hielt jeder den Atem an – doch der Ball ging knapp am Tor vorbei.

Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff.


Die Enttäuschung war groß, die Kräfte komplett aufgebraucht. Doch trotz der knappen Niederlage können die Altenerdinger Mädchen stolz sein. Gegen ein Topteam zeigten sie ihre beste Ligaleistung der Saison – mit Mut, Teamgeist und riesigem Einsatz.

Ein Punkt wäre absolut verdient gewesen, vielleicht sogar mehr.

Mit dieser Leistung im Rücken blickt das Team nun voller Zuversicht auf das nächste Spiel: Am kommenden Samstag gegen Hallbergmoos soll endlich der erste Saisonsieg gelingen. Und wenn die Veilchen wieder mit so viel Herz spielen, ist alles möglich.

Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Moos-Eittingermoos 6:1

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Christian Schulz (61. Nobel Tesfamichael / 70. Florian Ammon), 3. Sadam Ibrahim, 4. Florian Ammon (46. Yusuf Duman), 5. Diego Baltus (61. Yousef Takrouri), 6. Miguel Cardante (64. Emilio Polsfuss), 7. Emilio Polsfuss (46. Adrian Felsner),  8. Nick-Luis Polsfuss, 9. Tarik Mahjoub (46. Hassan Attar), 10. Tiago Cardante (71. Tarik Mahjoub), 11. Yousef Takrouri (36. Rene Feuker)

Torschützen:
1:0 Yousef Takrouri (9.)
2:0 Emilio Polsfuss (13.)
3:0 Emilio Polsfuss (69.)
4:0 Yusuf Duman (76.)
5:1 Adrian Felsner (82.)
6:1 Adrian Felsner (88.)

Gelbe Karten:
Emilio Polsfuss

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
45

Spielbericht:

Deutlicher Testspielerfolg für die „Dritte“ – 6:1 gegen Moos-Eittingermoos

Mit zwei völlig unterschiedlichen Gesichtern präsentierten sich die Kicker der SpVgg Altenerding III im vorletzten Vorbereitungsspiel gegen den Tabellenführer der Freisinger B-Klasse, den FC Moos-Eittingermoos. Nach einer überragenden Anfangsphase und einer später wieder klaren Leistungssteigerung setzten sich die Veilchen am Ende deutlich mit 6:1 durch.

Blitzstart der Veilchen

Vom Anstoß weg übernahm Altenerding das Kommando und ließ Ball und Gegner laufen. Die Gäste kamen kaum in die Zweikämpfe, sodass sich das Spielgeschehen fast ausschließlich in ihrer Hälfte abspielte.

Bereits nach vier Minuten bot sich die erste große Möglichkeit: Tiago Cardante schickte Emilio Polsfuss auf dem rechten Flügel auf die Reise. Dessen Hereingabe suchte den im Zentrum lauernden Tarik Mahjoub, doch ein Verteidiger konnte im letzten Moment klären.

Kurz darauf musste Gästekeeper Alexander Kürzinger erstmals sein Können zeigen, als er einen Schuss von Yousef Trakouri nach Vorarbeit von Miguel Cardante stark zur Ecke abwehrte.

In der 9. Minute war er dann jedoch machtlos. Nick-Luis Polsfuss spielte einen präzisen Ball in die Tiefe auf Yousef Trakouri, der aus rund zwölf Metern eiskalt blieb und zur verdienten 1:0-Führung ins lange Eck traf.

Nur vier Minuten später legte Altenerding nach. Nach einem Ballgewinn von Tiago Cardante trieb der Youngster das Leder nach vorne und spielte gegen die Laufrichtung der Gästeabwehr auf den frei stehenden Emilio Polsfuss, der vor dem Tor souverän zum 2:0 einschob (13.).

Überlegenheit lässt nach

Die Gastgeber blieben zunächst klar überlegen und hätten in der 21. Minute beinahe das dritte Tor nachgelegt. Wieder setzte sich Emilio Polsfuss auf der rechten Seite durch und spielte flach nach innen, wo Tiago Cardante am langen Pfosten lauerte, den Ball aus kurzer Distanz jedoch am Tor vorbeisetzte.


Die scheinbar komfortable Führung sorgte anschließend jedoch dafür, dass sich bei der SpVgg etwas der Schlendrian einschlich. Man nahm deutlich Tempo heraus und vernachlässigte zunehmend die Arbeit gegen den Ball. Dadurch kam Moos-Eittingermoos besser in die Partie.

Nach 27 Minuten hatten die Gäste ihre erste große Chance, doch Manuel Gerstenberger scheiterte im Strafraum an einer starken Fußabwehr von Altenerdings Keeper Senal de Silva. Kurz darauf hatte Markus Heidenreich sogar noch die größere Gelegenheit, setzte den Ball jedoch knapp am langen Eck vorbei.

Auch eine weitere gute Möglichkeit der Gäste kurz vor der Pause blieb ungenutzt, sodass es trotz der schwächeren Phase der Veilchen mit einer 2:0-Führung in die Kabinen ging.

Spielfluss nach der Pause zunächst verloren

Zur Halbzeit nahm Altenerding mehrere Wechsel vor und stellte einige Positionen um. Dadurch ging zunächst der Spielfluss verloren, und da auch die Gäste daraus wenig Kapital schlagen konnten, entwickelte sich eine längere Phase mit wenig Höhepunkten.

Erst nach 66 Minuten wurde es wieder gefährlich. Nach einer Ecke von Emilio Polsfuss kam Sadam Ibrahim aus sechs Metern zum Abschluss, doch Kürzinger reagierte stark und verhinderte zunächst das 3:0.


Altenerding zieht davon

Drei Minuten später fiel der nächste Treffer dann doch. Nachdem Tiago Cardante kurz vor der Strafraumgrenze gefoult worden war, trat Emilio Polsfuss zum Freistoß an und traf mit einem Schuss, bei dem Gästekeeper Kürzinger nicht glücklich aussah, zum 3:0 (69.).

In der 76. Minute erhöhte Altenerding weiter. Nach einem Pass auf die rechte Seite spielte Adrian Felsner den Ball perfekt in die Mitte, wo Yusuf Duman aus neun Metern trocken zum 4:0 einschoss.


Nur zwei Minuten später hätte Emilio Polsfuss beinahe das fünfte Tor erzielt, doch diesmal reagierte Kürzinger stark und verhinderte im Eins-gegen-Eins einen weiteren Treffer.

Ehrentreffer und starke Schlussphase

Zehn Minuten vor dem Ende gelang den Gästen dann der Ehrentreffer. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld kam Daniel Haase frei vor Senal de Silva zum Abschluss und ließ dem Keeper mit einem platzierten Schuss keine Chance – 4:1.

Die Antwort der Veilchen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Zwei Minuten später scheiterte Nick-Luis Polsfuss zunächst an Kürzinger, doch der Abpraller landete bei Tarik Mahjoub. Dessen Volleyversuch misslang zwar leicht, doch der Ball fiel Adrian Felsner vor die Füße, der problemlos zum 5:1 einschob.

Den Schlusspunkt setzte Altenerding zwei Minuten vor dem Ende mit dem schönsten Treffer des Tages. Nach einer gelungenen Kombination im Mittelfeld steckte Mahjoub den Ball auf den rechten Flügel zu Yousef Trakouri durch. Dessen präzise Flanke verwertete Adrian Felsner volley und setzte den Ball unhaltbar zum 6:1-Endstand ins linke Eck.

Fazit und Ausblick

Der deutliche Erfolg macht Mut für die kommenden Aufgaben, zeigte aber auch, dass über die gesamten 90 Minuten konzentriert gearbeitet werden muss. In der Phase nach der frühen 2:0-Führung ließ Altenerding defensiv zu viel zu, und bei besserer Chancenverwertung hätten die Gäste durchaus zum Anschluss kommen können.

Am Mittwoch steht um 19:30 Uhr in Wörth gegen die (SG) Hörlkofen II das letzte Testspiel der Vorbereitung auf dem Programm. Dort wollen die Veilchen die richtigen Lehren aus dieser Partie ziehen.

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