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Herren 3: SpVgg Altenerding – TSV Grüntegernbach II 2:2

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Niklas Konrad (74. Tarik Mahjoub), 3. Diego Baltus, 4. Florian Ammon, 5. Sadam Ibrahim, 6. Miguel Cardante, 7. Emilio Polsfuss (46. Sebastian Pöschl),  8. Nick-Luis Polsfuss, 9. Tiago Cardante (78. Fakher Mehrez), 10. Rene Feuker, 11. Yousef Takrouri

Torschützen:
1:0 Emilio Polsfuss (15.)
2:0 Miguel Cardante (27.)

Gelbe Karten:
Nick-Luis Polsfuss
Miguel Cardante
Yousef Takrouri

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:

SpVgg Altenerding verspielt 2:0-Führung – am Ende gerechtes Remis gegen den TSV Grüntegernbach

Nach dem Schlusspfiff wusste man auf Seiten der SpVgg Altenerding nicht so recht, wie man das 2:2 gegen den Tabellenzweiten TSV Grüntegernbach einordnen sollte. Einerseits überwog die Enttäuschung darüber, in den letzten 20 Minuten eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben zu haben, andererseits konnte man mit etwas Abstand durchaus zufrieden sein, gegen einen starken Gegner zumindest einen Punkt geholt zu haben. In der Schlussphase waren die Gäste dem Siegtreffer sogar näher, doch mit großem Kampfgeist retteten die Veilchen das Remis über die Zeit.

Die Hausherren erwischten einen Traumstart in die Partie. Bereits nach drei Minuten bot sich die große Chance zur frühen Führung: Emilio Polsfuss setzte sich stark über den Flügel durch und legte quer auf Tiago Cardante, der frei vor TSV-Keeper Martin Irl auftauchte. Dieser parierte zunächst glänzend, und auch der Nachschuss von Cardante fand aus spitzem Winkel nur den Weg ins Außennetz.

In der 15. Minute belohnten sich die Veilchen dann für ihren engagierten Beginn. Nach einem ruhigen Spielaufbau über Diego Baltus und Keeper Senal de Silva schaltete Altenerding schnell um. Niklas Konrad trieb den Ball nach vorne und bediente Tiago Cardante im Zentrum, der auf rechts zu Emilio Polsfuss weiterleitete. Der Youngster blieb vor dem Tor eiskalt und traf platziert ins lange Eck zur verdienten Führung.

Nur zwölf Minuten später legte die SpVgg nach – und das auf kuriose Weise: Eine Ecke von Miguel Cardante segelte an Freund und Feind vorbei, wurde zusätzlich vom Wind getragen und landete direkt im langen Eck – 2:0 (27.).

Die Veilchen blieben dran und hätten in der 34. Minute beinahe erhöht. Nach feinem Zuspiel von Miguel Cardante steckte Nick-Luis Polsfuss mustergültig auf Emilio Polsfuss durch, doch dessen Abschluss verfehlte das Ziel knapp. So ging es mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel musste Altenerding früh reagieren: Emilio Polsfuss musste verletzungsbedingt (Adduktorenprobleme) ausgewechselt werden, für ihn kam Sebastian Pöschl. Zunächst blieb die Defensive der Hausherren jedoch stabil. Zwar hatten die Gäste nun mehr Ballbesitz, doch die Angriffe konnten meist frühzeitig unterbunden werden, sodass Keeper de Silva kaum ernsthaft geprüft wurde.

In der 58. Minute bot sich Pöschl dann die große Chance zur Vorentscheidung. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte setzte er zu einem starken Solo an, überlief mehrere Gegenspieler und stand plötzlich frei vor Irl. Doch beim Abschluss entschied er sich für den rechten Fuß und setzte den Ball knapp links am Tor vorbei – eine verpasste Großchance zum 3:0.

Mit zunehmender Spielzeit kippte die Partie. Die Gäste übernahmen immer mehr die Kontrolle, während bei den Veilchen, die innerhalb von sechs Tagen ihr drittes Spiel absolvierten, die Kräfte schwanden.

In der 70. Minute fiel schließlich der Anschlusstreffer: Nach einer Flanke von Emil Otter konnte de Silva den Ball noch an die Latte lenken, doch Bernd Hanslmaier reagierte am schnellsten und köpfte den Abpraller ins Tor.

Nur fünf Minuten später folgte der Ausgleich. Erneut war Otter beteiligt, der im Strafraum angespielt wurde und mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel des kurzen Ecks zum 2:2 traf (75.).

Nun drängte Grüntegernbach auf den Sieg. Die SpVgg geriet zunehmend unter Druck und hatte in der Schlussphase gleich mehrfach Glück und einen starken Rückhalt im Tor. Nach einem gut gedachten Pass von Nick-Luis Polsfuss wurde das Zuspiel von den Gästen abgefangen, und der Konter der SpVgg unterbunden. Nach dem Ballgewinn schalteten die Gäste schnell um, doch de Silva lenkte einen gefährlichen Abschluss über die Latte. Auch bei der anschließenden Ecke und einem weiteren Versuch von Dominik Sommerer war der Keeper zur Stelle.

In den letzten Minuten verteidigten die Veilchen mit vereinten Kräften und brachten das Remis schließlich über die Zeit. Nach sechs Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Felix Top die Partie.

Am Ende steht ein 2:2-Unentschieden, das aufgrund zweier doch unterschiedlicher Halbzeiten als leistungsgerecht bezeichnet werden kann.

Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV 54-DJK München 4:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Christoph Luberstetter , 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus, 5. Nessim Mahsas (72. Lukas Rymas), 6. Pedro Flores (50. Alexander Weiher), 7. Marko Baumann, 8. Samuel Kronthaler (73. Haki Vranovci),  9. Mario Dipalo (87. Advam de Oliveira), 10. Wiam Takruri (21. Jannik Obermaier), 11. Leonardo Tunjic

Torschützen:
1:0 Mario Dipalo (2.)
2:1 Wiam Takruri (16.)
3:1 Leonardo Tunjic (42.)
4:2 Ridwan Bello (50.)

Gelbe Karten:
Marko Baumann
Jannik Obermaier
Advam de Oliveira

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
180

Spielbericht:

SpVgg Altenerding legt nach: 4:2-Heimsieg gegen den TSV 54-DJK München

Nach dem wichtigen Auswärtssieg beim TSV Ober-/Unterhaunstadt haben die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding nachgelegt und auch im Heimspiel gegen den TSV 54-DJK München einen entscheidenden Dreier eingefahren. Mit einem verdienten 4:2-Erfolg bezwang man einen direkten Konkurrenten und konnte sich damit ein wertvolles Polster nach unten erarbeiten.

Blitzstart und schnelle Antwort

Die Partie begann schwungvoll und ohne große Abtastphase – und gleich mit einem frühen Erfolgserlebnis für die Veilchen. Bereits nach zwei Minuten brachte eine Freistoßflanke von Marco Baumann aus dem rechten Halbfeld Gefahr. Ridwan Bello verpasste am kurzen Pfosten noch, doch Mario Dipalo stand goldrichtig und verwertete die Hereingabe zur frühen 1:0-Führung.


Die Gäste aus München zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und fanden schnell die passende Antwort: Nach einer flachen Hereingabe von Berkan Altug war Marcel Scheingraber zur Stelle und drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 1:1 über die Linie (12.).

Traumtor und bitterer Rückschlag

Altenerding blieb aber die aktivere Mannschaft und ging nur wenig später erneut in Führung. Wiam Takruri nahm einen langen Ball von Baumann auf, zog nach innen und jagte das Leder sehenswert und unhaltbar unter die Latte – ein echtes Traumtor zum 2:1 (16.).

Nur eine Minute später bot sich sogar die große Chance zum dritten Treffer, doch Samuel Kronthaler verzog aus aussichtsreicher Position knapp. Überschattet wurde diese Phase allerdings von einer schweren Verletzung Takruris, der sich bei der Aktion an der Schulter verletzte und per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste.


Effiziente Veilchen vor der Pause

Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte die SpVgg dann auf 3:1. Nach einer sehenswerten Kombination über Pedro Flores und Nessim Mahsas kam Leonardo Tunjic aus rund zwölf Metern zum Abschluss und verwandelte sicher (42.).

Nur eine Minute später hätte Tunjic beinahe nachgelegt, doch diesmal reagierte TSV-Keeper Markus Blohmann stark und verhinderte den vierten Treffer.


Mit dem Pausenpfiff wurde es dann noch einmal brenzlig: Zunächst parierte Lukas Loher einen Schuss von Florian Morina glänzend, doch im Nachsetzen brachte Christoph Luberstetter einen Gegenspieler zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ahmet Ünal sicher zum 2:3-Anschlusstreffer (45.+4).


Bello mit Traumtor zur Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste, schnell Druck aufzubauen, doch die erste große Chance blieb ungenutzt (48.). Nach einer Hereingabe des quirligen Guiliano Rubenbauer von der rechten Seite traf der zum kurzen Pfosten einlaufende Florian Morina den Ball nicht richtig, so dass die Kugel quer durch den Fünfmeterraum ging, ehe die Veilchen die prekäre Situation klären konnten.


Effektiver zeigte sich erneut Altenerding: Nach einem Eckball von Baumann nahm der aufgerückte Ridwan Bello die Hereingabe direkt und traf per Volley sehenswert zum 4:2 (50.).


In der Folge entwickelte sich eine offene Partie. Die Gäste investierten mehr in die Offensive, doch die Defensive der Veilchen stand stabil. Zudem war auf Torhüter Lukas Loher Verlass, der mehrfach stark parierte – unter anderem bei einem schnellen Freistoß von Giuliano Rubenbauer (53.) sowie bei einem Abschluss von Omar Seni Worogo, der sich bei einem Konter bis in den Strafraum durchtankte und dann aus halblinker Position zum Abschluss kam, aber an Loher scheiterte (81.).

Chancen auf beiden Seiten – Entscheidung bleibt aus

Mit zunehmender Spielzeit boten sich für Altenerding gute Kontermöglichkeiten. Die größte Gelegenheit vergab Jannik Obermaier, der frei auf das Tor zulief, jedoch den besser positionierten Dipalo übersah und letztlich mit seinem Schuss aus spitzem Winkel an Blohmann scheiterte (84.).

Die Münchner warfen in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, fanden jedoch gegen die gut organisierte Defensive der Gastgeber kaum ein Durchkommen. Viele lange Bälle wurden konsequent verteidigt, sodass klare Torchancen Mangelware blieben.


Auf der anderen Seite ließ Altenerding weitere Kontermöglichkeiten ungenutzt, was am Ende jedoch nicht mehr ins Gewicht fiel.

Fazit

Ein insgesamt verdienter Heimsieg für die SpVgg Altenerding, die offensiv effizient agierte und defensiv über weite Strecken stabil stand. Besonders die schnelle Reaktion auf den Ausgleich sowie die beiden sehenswerten Treffer zeigten die Qualität der Mannschaft.

Unterm Strich stehen drei enorm wichtige Punkte, die die Chancen auf den direkten Klassenerhalt deutlich erhöht haben – nach diesem Sieg steht man derzeit sogar auf dem 6. Platz.

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Herren 2: SpVgg Altenerding – DJK Ottenhofen 1:2

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Felix Wöginger (91. Furkan Arslan), 3. Patrick Lisiewicz, 4. Julian Topf, 5. Hussein Bahlak (81. Davud Hörl), 6. Amar Husic (81. Ramo Pevriz), 7. Simon Wolf,  8. Haki Vranovci (46. Yousef Takouri), 9. Kirubel Getnet, 10. Johannes Dangl, 11. Lukas Rymas

Torschützen:
1:0 Kirubel Getnet (21. / Handelfmeter)

Gelbe Karten:
Ramo Pevriz

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
Maximilian Lechner verschießt einen von Julian Topf verursachten Handelfmeter (

Zuschauer:
70

Spielbericht:

Bitterer Rückrundenauftakt: SpVgg Altenerding unterliegt der DJK Ottenhofen mit 1:2

Zum Start in die Rückrunde mussten die Kreisklassenkicker der SpVgg Altenerding einen herben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen. Trotz zwischenzeitlicher Führung unterlag man der DJK Ottenhofen am Ende mit 1:2 und ließ damit drei enorm wichtige Punkte liegen.

Abtasten ohne große Höhepunkte

Die Partie begann verhalten. Beide Mannschaften agierten zunächst vorsichtig, scheuten das Risiko und neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld. Torchancen blieben in der Anfangsphase Mangelware.

Dennoch gingen die Hausherren nach 21 Minuten überraschend in Führung – und das eher aus dem Nichts. Nach einem Ball im Strafraum der Gäste sprang das Leder unglücklich an die Hand von DJK-Verteidiger Marcel Kottlewski. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoß. Kirubel Getnet übernahm Verantwortung, verlud Torhüter Jonas Röhling und verwandelte sicher zum 1:0 für die Veilchen.


Ottenhofen erhöht den Druck

Die Führung brachte jedoch nicht die erhoffte Sicherheit. Nur vier Minuten später hätte Ottenhofen beinahe ausgeglichen, doch nach einer Freistoßflanke von Maximilian Lechner konnte Mike Silbersack den Ball zwar frei per Kopf aufs Tor bringen, scheiterte jedoch an einer starken Parade von Jonas Pamer.


In der 29. Minute vergaben die Gäste dann eine hundertprozentige Gelegenheit: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam Peter Werndl auf der rechten Seite an den Ball und flankte scharf nach innen. Am langen Pfosten stand Lechner völlig frei, setzte den Ball jedoch über das Tor.


Der Ausgleich lag nun in der Luft. Nur eine Minute später tauchte Silbersack erneut frei vor dem Tor auf, doch auch er verfehlte das Gehäuse knapp.

Aluminium rettet – Ausgleich kurz vor der Pause
Wenig später hatte Altenerding Glück, als es erneut Strafstoß für Ottenhofen gab. Nach einem Handspiel von Julian Topf zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt. Maximilian Lechner trat an, setzte den Ball jedoch nur an den Pfosten.


Kurz vor der Pause belohnten sich die Gäste dann doch für ihren Aufwand: Nach einer Flanke auf den langen Pfosten verpasste Felix Wöginger zunächst, doch Mike Silbersack stand dahinter goldrichtig und schob aus kurzer Distanz zum verdienten 1:1 ein.


Ottenhofen bleibt am Drücker

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die DJK die aktivere Mannschaft. Nach einem weiteren Handspiel bot sich Lechner per Freistoß die nächste Gelegenheit, doch Pamer lenkte den Ball stark über die Latte (54.).

Nur zwei Minuten später strich ein Flachschuss von Peter Werndl aus rund 17 Metern nur knapp am Tor vorbei. Die Gäste erhöhten den Druck zunehmend, während Altenerding immer wieder Probleme im Spielaufbau hatte.

In der 64. Minute folgte die nächste Großchance für Ottenhofen: Nach einem Ballverlust lief Sven Jajcinovic in den Strafraum, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor.

Platzverweis und Entscheidung vom Punkt

In der 77. Minute fiel schließlich die Entscheidung – erneut durch einen Strafstoß. Nach einer Ecke köpfte Andreas Lechner den Ball in Richtung Tor, wo Simon Wolf auf der Linie reflexartig mit der Hand klärte. Die Folge: Elfmeter und Platzverweis für den Altenerdinger Verteidiger.

Diesmal übernahm Sven Jajcinovic die Verantwortung und verwandelte sicher zur 2:1-Führung für die Gäste.


Späte Chance bleibt ungenutzt

Trotz Unterzahl gab sich Altenerding nicht auf und kam zehn Minuten vor Schluss noch einmal zu einer großen Ausgleichschance. Nach einer Flanke von Getnet kam Amar Husic im Strafraum völlig frei zum Abschluss, konnte den Ball jedoch nicht im Tor unterbringen.

In der Schlussphase fehlten den Hausherren dann die Kräfte und auch die Durchschlagskraft, um noch einmal entscheidend nachzulegen. Ottenhofen verteidigte clever und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

Fazit

Eine bittere Niederlage für die SpVgg Altenerding, die zwar in Führung ging, anschließend jedoch zu viele Chancen zuließ und defensiv immer wieder unter Druck geriet. Ottenhofen war über weite Strecken das aktivere Team und sicherte sich letztlich verdient die drei Punkte.

Für die Veilchen heißt es nun: Mund abputzen und im nächsten Spiel wieder angreifen – denn im Abstiegskampf zählt jeder Zähler.

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B1-Junioren: SV Ingolstadt-Hundszell – SpVgg Altenerding 4:1

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Der Ausflug nach Hundszell begann für die Veilchen alles andere als ideal. Schon in den ersten Minuten machten die Gastgeber klar, dass sie vor allem über körperliche Härte ins Spiel finden wollten. Altenerding wirkte davon zunächst überrascht, und so wurde die Abwehr bereits früh überlaufen. Nach einem Dribbling über außen stand ein Hundszeller Angreifer am Fünfer völlig frei und schob in der 4. Minute zum 1:0 ein. Die Gastgeber setzten ihre ruppige Linie fort, während Altenerding Mühe hatte, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien. Viele Zweikämpfe wurden zugunsten der Gastgeber bewertet, was den Spielfluss der Veilchen zusätzlich hemmte. In der 22. Minute führte ein Freistoß, der aus Altenerdinger Sicht klar hätte zurückgepfiffen werden müssen, zum 2:0. Erst danach fanden die Gäste besser ins Spiel. Die Mannschaft nahm die Zweikämpfe an und drängte Hundszell zunehmend zurück. Über Kilian Burgholzer und Maximilian Lerch wurde das Mittelfeld schnell überbrückt, ein Steckpass auf Nicolas Roith leitete schließlich die entscheidende Szene ein: Luca Sippel wurde bei der Ballannahme klar gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Oliver Baron sicher zum 1:2-Anschlusstreffer.  Kurz darauf lief Baron nach einem starken Zuspiel von Levin Kronthaler frei Richtung Tor, wurde jedoch durch eine aus Altenerdinger Sicht eindeutige Notbremse gestoppt – der Pfiff blieb aus. Mit viel Frust, aber auch mit dem Gefühl, im Spiel angekommen zu sein, ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Veilchen endgültig das Kommando. Altenerding spielte druckvoll, gewann die wichtigen Zweikämpfe und arbeitete entschlossen am Ausgleich. Doch mitten in diese starke Phase hinein folgte die nächste strittige Szene: Nach einem Hundszeller Freistoß rauschte ein Spieler mit beidbeiniger, offener Sohle in Fabian Veliqi – ohne jede Reaktion des Unparteiischen. Während die Altenerdinger noch mit dem harten Einsteigen beschäftigt waren, nutzten die Gastgeber die Unordnung und trafen per Kopf zum 3:1. Ein Treffer, der genau dann fiel, als Altenerding das Spiel eigentlich fest im Griff hatte. Trotz aller Bemühungen, trotz viel Herz und Offensivdrang, wurde fast jeder Zweikampf gegen Altenerding bewertet. In der Schlussphase führte ein weiterer Freistoß nach einem Gestochere im Strafraum schließlich zum 4:1‑Endstand.

 
Fazit
Ein Spiel, in dem die Veilchen trotz schwieriger Bedingungen Moral zeigten, aber nie wirklich die Chance bekamen, ihr Spiel konsequent aufzuziehen. Besonders bitter: Viele Entscheidungen des Unparteiischen nahmen der Partie die sportliche Linie und ließen kaum Raum für einen fairen Schlagabtausch

C-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – JFG Dachauer Land 0:0

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C-Mädels – Dachauer Land Mädels 0:0

Am Sonntagvormittag um 11 Uhr stand das zweite Punktspiel der C-Mädels an – und die Bedingungen hätten kaum besser sein können. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und ein hervorragend präparierter Rasen im Stadion sorgten für beste Fußballatmosphäre.

Auch neben dem Platz war einiges geboten: Die Eltern stellten einen Verkauf auf die Beine, der im Verein seinesgleichen sucht. Von Kaffee und Tee über Muffins und Kuchen bis hin zu belegten Brötchen und Altenerdinger Spezialitäten war alles dabei. Nur auf Bier musste verzichtet werden – vor 12 Uhr aber wohl auch verschmerzbar.

Im Trainerteam wurde erneut rotiert: Andi Kapsner hielt sich dieses Mal im Hintergrund und verfolgte das Spiel als Zuschauer, während Florian Aldinger gemeinsam mit Regina Gruber die Verantwortung übernahm.

Mit im Kader war erneut Lisa Weigel, die das Hinspiel vor rund sechs Monaten mit drei Treffern entschieden hatte.


Das Spiel

Die Partie begann denkbar unglücklich für Altenerding: Bereits nach sieben Minuten musste Marie Jackisch verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Aufgrund von Oberschenkelproblemen ging es für sie nicht weiter – gute Besserung an dieser Stelle! Für sie rückte Katharina Resch in die Innenverteidigung.

Die erste gefährliche Aktion gehörte den Gastgeberinnen: Nach einem Querpass von Pia Weigel in den Fünfmeterraum war die gegnerische Torhüterin jedoch einen Tick schneller als Lilli Kapsner.

Kurz darauf meldeten sich auch die Gäste zu Wort: Eine Stürmerin setzte sich auf der linken Seite durch, zog in den Strafraum und schloss aus spitzem Winkel ab – Jennifer konnte den Ball zur Ecke klären.

In der 13. Minute dann die größte Chance der ersten Halbzeit: Ein langer Ball hinter die Abwehr, die Angreiferin gewinnt das Laufduell und läuft allein aufs Tor zu, setzt den Abschluss jedoch knapp neben das Gehäuse.

Wenig später die Antwort von Altenerding: Isabell Paproth spielt auf Lisa Weigel, die aus rund 16 Metern abzieht. Die Torhüterin lässt den Ball abprallen, doch Pia Weigel kommt einen Schritt zu spät.

Ansonsten blieb die erste Hälfte chancenarm. Viele Aktionen spielten sich im Mittelfeld ab, klare Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Folgerichtig ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.


Zweite Halbzeit

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Die erste Gelegenheit hatte Altenerding durch einen Distanzschuss von Paproth, der jedoch keine Probleme für die Torhüterin darstellte.

Das Spiel war nun vor allem von Kampf und vielen Ungenauigkeiten geprägt. Häufig scheiterte es bereits am ersten Ballkontakt, sodass nur selten flüssige Kombinationen zustande kamen. Das Geschehen verlagerte sich größtenteils zwischen die Strafräume.

Mitte der zweiten Hälfte bekam die Partie sogar prominenten Besuch: Das Herrenteam schaute vorbei, bevor es im Anschluss selbst im Ligabetrieb gefordert war – viel Spektakel wurde ihnen allerdings nicht geboten.

Erst in der Schlussphase wurde es noch einmal etwas gefährlicher: Nach einem zu kurzen Abschlag kamen die Gäste in Tornähe an den Ball, entschieden sich jedoch für den Abschluss statt für den besser postierten Mitspieler – die Situation konnte geklärt werden.

In der Nachspielzeit wurde es dann doch noch einmal spannend: Torhüterin Berger bewahrte ihr Team mit zwei starken Paraden nach gegnerischen Abschlüssen vor dem Rückstand und sicherte so den Punkt.


Fazit

Am Ende steht ein leistungsgerechtes 0:0. Die U15-Mädels bleiben damit auch im elften Saisonspiel ungeschlagen, haben nun jedoch bereits drei Unentschieden auf dem Konto. Spielerisch war es sicherlich nicht die beste Saisonleistung, doch Einsatz und Defensivarbeit stimmten.

Während Trainer Aldinger sich etwas mehr erhofft hatte, lobte Trainerin Gruber vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit und die kämpferische Leistung.

Weiter geht es nach den Osterferien in vier Wochen mit dem nächsten Heimspiel – wieder samstags um 11 Uhr. Dann soll auch offensiv wieder mehr gelingen.

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D-Juniorinnen: TSV Grasbrunn-Neukeferloh – SpVgg Altenerding 2:0

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D-Mädels zeigen großen Kampf – 0:2-Niederlage in Grasbrunn

Im zweiten Spiel der Rückrunde mussten die D-Juniorinnen der SpVgg Altenerding eine Niederlage hinnehmen. Beim Auswärtsspiel in Grasbrunn unterlag man mit 0:2, zeigte dabei jedoch über weite Strecken eine engagierte und kämpferisch starke Leistung.

Starke Defensivarbeit in der ersten Halbzeit

Von Beginn an war klar, dass die Gastgeberinnen zu den spielstärkeren Teams gehören. Grasbrunn übernahm früh die Kontrolle und erspielte sich ein deutliches Übergewicht.

Die Altenerdinger Mädels hielten jedoch mit großem Einsatz dagegen. Mit viel Leidenschaft und Disziplin verteidigte man die eigenen Reihen und ließ zunächst kaum klare Torchancen zu. Zwar gelang es vereinzelt, sich in die gegnerische Hälfte zu kombinieren, doch insgesamt spielte sich das Geschehen überwiegend in der eigenen Spielhälfte ab.

Kuriose Szene an der Seitenlinie

Für eine ungewöhnliche Randnotiz sorgte eine hitzige Diskussion an der Seitenlinie. Hintergrund war die Unterstützung des jungen Schiedsrichters, der kurzfristig aus dem Umfeld der Heimmannschaft gestellt wurde und vor Spielbeginn um Mithilfe der Trainer gebeten hatte.

Während des Spiels kam es daraufhin zu einem lebhaften Austausch zwischen den Trainerteams, da sich die Gastgeber über diese Unterstützung beschwerten. Nach einem emotionalen, aber letztlich fairen Wortgefecht kehrte nach dem Abpfiff wieder Ruhe ein, und man verabschiedete sich sportlich.

Doppelschlag entscheidet die Partie

Nach der Halbzeitpause kam Altenerding noch einmal mit viel Energie aus der Kabine und konnte die Angriffe der Gastgeberinnen zunächst weiterhin gut verteidigen. Bis zur 40. Minute hielt man das Spiel offen und kämpfte aufopferungsvoll gegen den Rückstand an.

Dann jedoch fiel die Führung für Grasbrunn – und erneut wurde ein Standard zur entscheidenden Szene. Nach einem scharf getretenen Eckball entstand ein unübersichtliches Getümmel im Strafraum, in dem der Ball über mehrere Stationen schließlich den Weg ins Tor fand (42.).

Nur eine Minute später folgte der nächste Rückschlag: Nach einer unzureichenden Klärung kam eine Grasbrunner Spielerin am linken Strafraumeck frei zum Abschluss und traf mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 0:2.

Kräfte lassen nach – Einsatz stimmt

Die intensive Defensivarbeit über mehr als 40 Minuten forderte ihren Tribut. In der Schlussphase merkte man den Altenerdingerinnen den hohen Aufwand an, sodass die Kräfte langsam schwanden und man nicht mehr entscheidend dagegenhalten konnte.

Dennoch zeigte die Mannschaft bis zum Ende großen Einsatz und gab sich nie auf.

Fazit

Auch wenn am Ende eine Niederlage steht, kann die Leistung der D-Mädels durchaus positiv bewertet werden. Gegen einen spielstarken Gegner überzeugte das Team mit Kampfgeist, Teamwork und großem Willen.

Darauf lässt sich aufbauen – die Einstellung stimmt, und genau das wird im weiteren Saisonverlauf entscheidend sein.

Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Langengeisling III 2:1

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Aufstellung:
1. Günter Zollner, 2. Christian Schulz, 3. Vitor Guedes, 4. Florian Ammon, 5. Diego Baltus, 6. Miguel Cardante, 7. Emilio Polsfuss (84. Nobel Tesfamichael),  8. Nick-Luis Polsfuss, 9. Tarik Mahjoub (67. Hassan Attar / 83. Tarik Mahjoub), 10. Rene Feuker, 11. Ramo Pevriz (33. Valentin Schachtl / 56. Ramo Pevriz / 92. Emilio Polsfuss)

Torschützen:
1:0 Emilio Polsfuss (8.)
2:0 Valentin Schachtl (54.)

Gelbe Karten:

Miguel Cardante
Nick-Luis Polsfuss
Noh Tesfamichael

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Vitor Guedes (41. / grobes Foulspiel)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Mit einer leidenschaftlichen Energieleistung und beeindruckender Moral hat die dritte Mannschaft der SpVgg Altenerding das Lokalderby gegen den FC Langengeisling III mit 2:1 für sich entschieden. Trotz einer über 60 Minuten andauernden Unterzahl retteten die Veilchen einen knappen und zugegebenermaßen auch etwas glücklichen Sieg über die Zeit – und bleiben damit weiter in Schlagdistanz zur Spitzengruppe.

Die Gäste aus Langengeisling kamen gut in die Partie und drängten der SpVgg ihr Spiel auf. Nach sechs Minuten musste man auf Seiten der Veilchen erstmals tief durchatmen, doch zum Glück war Andreas Herrndier bei einem schönen Steckpass von Florian Gaigl einen Schritt zu früh gestartet, sodass er vom Unparteiischen aufgrund einer knappen Abseitsstellung zu Recht zurückgepfiffen wurde.

Nur wenig später kam dann der Ex-Altenerdinger Steve Zimmermann im Strafraum aus halblinker Position zum Abschluss, doch sein Schuss ging zum Glück sehr zentral auf das Tor, sodass Schlussmann Günter Zollner wenig Mühe hatte, den Ball zu parieren.

Besser machten es die Hausherren, und nach acht Minuten führte der erste Abschluss sofort zum Führungstreffer für Altenerding. Als Emilio Polsfuss auf der rechten Seite unfair zu Fall gebracht wurde, legte er sich selbst das Leder zur Ausführung des fälligen Freistoßes zurecht.

Er schlug die Kugel scharf vor das Tor, und als die Hereingabe von Freund und Feind verfehlt wurde, kam auch der Abwehrversuch des Langengeislinger Torhüters Moritz Petermeier zu spät, sodass der Ball vom Innenpfosten des langen Ecks ins Netz sprang.


Aber auch dieser Führungstreffer gab den Gastgebern keine Ruhe, denn die Gäste blieben das aktivere Team und hatten deutlich mehr Ballbesitz. Allerdings stand die Defensive der Gastgeber sehr stabil, sodass die ganz klaren Chancen rar waren.

Einzig zwei individuelle Fehler – einmal bei einem verunglückten Abstoß von Schlussmann Zollner und ein weiteres Mal bei einem Abspielfehler des ansonsten überragend agierenden Rene Feuker – verhalfen dem FCL zu guten Ausgleichsmöglichkeiten. Doch zum Glück trafen die Angreifer des Lokalrivalen jeweils die falschen Entscheidungen, sodass sie daraus kein Kapital schlagen konnten.

Nach 27 Minuten hätten die Gastgeber dann fast den zweiten Treffer nachgelegt, denn nach einem mustergültigen Steckpass von Emilio Polsfuss kam Tarik Mahjoub frei vor Torhüter Petermeier zum Abschluss. Doch der Angreifer fand seinen Meister im Keeper, der mit einer Fußabwehr das 0:2 verhindern konnte.

Im Gegenzug brannte es dann auf der anderen Seite. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau konnte die daraus resultierende Flanke nicht entscheidend geklärt werden, sodass Herrndier an der Strafraumkante zum Schuss kam. Doch mit einer starken Parade verhinderte Zollner den Ausgleich.

Wenig später nahm Trainer Andreas Heilmaier den ersten Wechsel vor: Der im ersten Durchgang glücklose Ramo Pevriz machte für Comebacker Valentin Schachtl Platz. Der Coach bewies ein glückliches Händchen, denn nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung markierte der Youngster das 2:0.

Diesmal spielte Mahjoub einen herrlichen Steckpass, und als Schachtl vor dem aus seinem Tor stürmenden Petermeier an den Ball kam, schob er sicher zum 2:0 ein (34.).

Zwei Minuten später drohte dann aber der Anschlusstreffer. Als Martin Linz eine Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld vor das Tor schlug, kam Steve Zimmermann vor Zollner an die Kugel, doch seine Volleyabnahme ging wenige Zentimeter über die Latte.

Vier Minuten vor dem Seitenwechsel kam dann Vitor Guedes bei einer Grätsche gegen Herrndier etwas zu spät und brachte den Langengeislinger Angreifer rüde zu Fall, sodass der Referee aufgrund des groben Foulspiels die Rote Karte aus der Gesäßtasche zog.

Trotz allem wäre der SpVgg unmittelbar vor dem Pausenpfiff fast der dritte Treffer geglückt. Nach einem Zuspiel von Miguel Cardante leitete Mahjoub sofort weiter auf Emilio Polsfuss. Der Mittelfeldakteur ließ mit seinem Tempo noch zwei Gegenspieler stehen, konnte die schöne Einzelleistung jedoch nicht krönen, denn allein vor Petermeier stehend scheiterte er am Keeper, der erneut mit einer starken Fußabwehr klären konnte.


Nach Wiederbeginn entwickelte sich eine Abwehrschlacht, denn die Gäste drängten mit Vehemenz auf den Anschlusstreffer. Die Abwehrkette um Diego Baltus, Florian Ammon, Christian Schulz und Rene Feuker – der nach dem Platzverweis gegen Guedes in die Viererkette gerutscht war – leistete Schwerstarbeit und wurde dabei auch vom gut arbeitenden Mittelfeld um die Gebrüder Polsfuss, Valentin Schachtl und später auch von Ramo Pevriz, der nach seiner Rückwechslung eine deutlich stärkere Leistung als im ersten Durchgang zeigte, glänzend unterstützt.


Freilich konnte man nicht alles wegverteidigen, und in der 51. Minute war auch das Glück auf Seiten der SpVgg. Als Martin Linz von der linken Seite in den Strafraum lief, ging er im Zweikampf gegen Baltus zu Fall. Die Gäste reklamierten lautstark auf Elfmeter, doch der Referee ließ die Partie weiterlaufen. Jonas Schneider fackelte nicht lange, hatte aber Pech, dass die Kugel nur an den Pfosten ging.

Wenig später wurde eine Flanke des FCL unglücklich verlängert, sodass Herrndier aus guter Position zum Abschluss kam. Doch Zollner war erneut zur Stelle und fing sicher (58.).

Nun rollten die Angriffe der Gäste fast ohne Unterbrechung auf das Altenerdinger Tor, und als Zimmermann bei einem weiten Ball erneut vor Zollner an die Kugel kam, hatten die Veilchen Glück, dass der Keeper gerade noch mit der Hand an den Ball kam, sodass die Kugel rechts am Tor vorbeiging (66.).

Der daraus resultierende Eckball landete schließlich bei Julian Block, doch dessen Direktabnahme ging doch deutlich links am Tor vorbei.


Als die Gäste dann mehr und mehr ihre Defensive opferten und auf eine Dreierkette umstellten, ergaben sich für die SpVgg gute Konterchancen, die jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt wurden. Zweimal lief Pevriz von der linken Seite frei in den Strafraum, übersah dabei jedoch seine besser positionierten Mitspieler im Zentrum, sodass er bei seinen Abschlüssen am gut reagierenden Petermeier scheiterte, der damit seine Farben im Spiel hielt.

Auf der anderen Seite verzweifelten die Geislinger: Trotz der drückenden Überlegenheit gelang es ihnen nicht mehr, sich klare Torchancen zu erspielen. Fernschüsse und hohe Flanken blieben wirkungslos, da die gut gestaffelte Abwehr der SpVgg nahezu jede Hereingabe klären konnte.

Acht Minuten vor dem Ende hätten die Gastgeber dann fast den Sack zugemacht. Nach einer Ecke kam Nick-Luis Polsfuss aus 16 Metern zum Abschluss, doch Petermeier klärte erneut stark.

In der 88. Minute hätte Hassan Attar nach einem starken Pass von Miguel Cardante die Partie entscheiden müssen. Er lief von der Mittellinie frei auf das Tor zu, doch erneut klärte Petermeier bravourös.


Als die Gäste dann in der Schlussminute verkürzten, wurde es noch einmal spannend. Nach einer Flanke von der rechten Seite kam Martin Linz zum Kopfball und erzielte den 1:2-Anschlusstreffer.

Zunächst verhängte der Unparteiische eine sechsminütige Nachspielzeit, in der die Geislinger alles nach vorne warfen, jedoch kein Mittel fanden, sich große Chancen zu erspielen. Zwar kombinierte man sich mehrfach in den Strafraum, doch die vielbeinige Abwehr der SpVgg konnte immer wieder klären.

Als dann von außerhalb des Spielfeldes viel Unruhe aufkam, unterbrach der Referee die Partie und verwies einige Zuschauer der Sportanlage.

So dauerte das Spiel deutlich länger als die ursprünglich angezeigte Nachspielzeit. Nach insgesamt 105 Minuten hatte das Zittern schließlich ein Ende, und die Gastgeber konnten einen hart erkämpften Derbysieg feiern.


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C1-Junioren: FC Gerolfing – SpVgg Altenerding 3:0

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Am 2. Spieltag mussten die C1-Junioren der SpVgg auswärts beim FC Gerolfing mit einer stark geschwächten Mannschaft antreten. Unterstützt wurde das Team durch Aushilfsspieler aus der C2 – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Ludwig Woitzik und Mailo Skupnik für ihren Einsatz.

Für das Spiel hatte sich die SpVgg vorgenommen, höher zu agieren, um mehr Torchancen zu kreieren. Allerdings setzte auch die Heimmannschaft auf ein intensives Pressing, sodass sich eine von Beginn an umkämpfte Partie entwickelte.

Durch individuelle Fehler in der Defensive sowie ein Eigentor geriet die SpVgg früh in Rückstand und ging mit einem 0:2 in die Halbzeitpause. Wie bereits über weite Strecken des Spiels rückte dabei auch der Schiedsrichter immer wieder in den Fokus.

So hatten die Gäste aus Altenerding Glück, dass Torwart Lukas Busse nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums lediglich mit Gelb verwarnt wurde. Zudem war die Spielweise der Gastgeber sehr körperbetont und teilweise überhart, was dazu führte, dass sowohl unser Torwart als auch mehrere Feldspieler behandelt werden mussten.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie hitzig und zunehmend ruppig. Ein besonders kritischer Moment ereignete sich bei einem Foul an Valentin Haid auf Höhe der Mittellinie, bei dem er mit offener Sohle oberhalb des Knöchels getroffen wurde – ohne Konsequenzen durch den Schiedsrichter. Ebenso ging dem 3:0 ein klares Abseits voraus, das nicht erkannt wurde.

Nun gilt es, die anstehende Osterpause zu nutzen, um die eigene Spielstärke wiederzufinden und neues Selbstvertrauen zu tanken.

Enttäuschend war jedoch nicht nur das sportliche Ergebnis, sondern auch das Verhalten abseits des Spielfelds. Als Gastmannschaft wurden wir weder begrüßt noch organisatorisch unterstützt, sodass grundlegende Abläufe eigenständig geklärt werden mussten.

Darüber hinaus kam es im Umfeld des Spiels wiederholt zu unsportlichem Verhalten, das nicht dem Fair-Play-Gedanken entspricht. Auch die Situation im Kabinenbereich war aus unserer Sicht nicht angemessen.

Solche Vorkommnisse werfen Fragen hinsichtlich des sportlichen Umgangs und der vermittelten Werte auf. Unabhängig vom Spielausgang sollte gegenseitiger Respekt stets im Vordergrund stehen.

E-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – VfB Hallbergmoos 8:0

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SpVgg Altenerding – VfB Hallbergmoos-Goldach 8:0

Am Samstagmorgen war es endlich soweit! Die Mädels der SpVgg Altenerding traten zum ersten Punktspiel des Jahres 2026 auf heimischem Boden an. Der Gegner? Ein guter, alter Bekannter! Der VfB Hallbergmoos-Goldach, gegen den man schon viele spannende Duelle hatte. Nach einem eher durchwachsenen Hinspiel (2:2) und einer Achterbahnfahrt in den Vorbereitungsspielen (1:6 verloren, 3:2 gewonnen) waren die Erwartungen hoch. Beide Teams hatten noch keinen Punktspielsieg, doch das sollte sich heute ändern – und wie!

Vorbereitungen mit Stil

  • Personelle Änderungen: Coach Mückel musste aufgrund eines Trainerfortbildungslehrgangs in Moosburg passen. Aber keine Sorge, der fähige Yusuf Duman sprang ein und unterstützte Co-Trainer David Ullbrich.
  • Aufwärmung: Die Hütchen wurden gleich mal 10 Meter weiter auseinander gestellt, um die Mädels zu mehr Bewegung zu motivieren. Gummibänder aus dem Keller fanden auch ihren Weg aufs Spielfeld. Ein Laie hätte gedacht, er sei in der Allianz Arena und nicht bei einem Jugendspiel in Erding!
  • Taktik: Duman zog seine Taktiktafel hervor, und die Spielerinnen schauten gebannt auf die ausführlichen taktischen Anweisungen des Trainerduos. Vielleicht hätte man den beiden sagen sollen, dass viele der Begriffe für die Mädels Neuland waren!

Schiedsrichter

  • Leopold Ulbrich: Der zukünftige FIFA-Schiedsrichter hatte die Ehre, das Spiel zu leiten.

Spielverlauf

1. Viertel

  • Start: Altenerding legte los wie die Feuerwehr! Melina Duman setzte gleich ein erstes Ausrufezeichen mit einem Weitschuss, der mehr Schwung hatte als die meisten Schüler in der ersten Schulstunde nach den Ferien.
  • Erste Tore:
    • 1:0! Duman klaut der Gegnerin den Ball und die Flanke? Die senkt sich unhaltbar hinter der Torhüterin ins Netz. „Das nenne ich mal eine Flanke mit Überraschungseffekt!“
    • 2:0! Heidi Veicht erobert den Ball, spielt steil zu Magdalena Aigner, die den Ball im Kasten versenkt. Ein ganz starkes Duo!
  • Spielverlauf: Altenerding war hier der Chef auf dem Platz.

2. Viertel

  • Fortsetzung der Überlegenheit und die Duman- Show:
    • 3:0! Melina Duman schnappte sich den Ball und knallte ihn unhaltbar ins linke untere Eck. „Das war ein Schuss, der selbst die Torhüterin zum Staunen brachte!“
    • Nach einem Handspiel entschied der gut leitende Referee David Urlbrich auf Strafstoß. Duman trat zum Neunmeter an und traf leider nur die Latte.
    • 4:0! Duman ließ die Hallbergmooser Hintermannschaft alt aussehen und schnappte sich einen weiteren Treffer.
  • Defensive Stabilität: Die Abwehr um Anna Schultheiß, Paulina Kiermeier und Heidi Veicht sorgte für Ruhe. Torhüterin Marie Halfar hatte bis hierhin einen entspannten Vormittag. Leonie Zeiler stellte sicher, dass das Zusammenspiel zwischen der Offensive und der Defensive reibungslos funktionierte.

3. Viertel

  • Gegnerische Chancen: Hallbergmoos bekam zwei gute Chancen, aber Halfar war hellwach.
  • Tore:
    • 5:0! Anna-Lena Voichtleitner setzte sich im Mittelfeld durch und schickte Aigner auf die Reise. „Die beiden verstehen sich blind!“
    • 6:0! Voichtleitner schnappte sich den Ball und netzte selbst ein. „Was für ein Treffer! Das war ein Schuss wie ein Pfeil!“

4. Viertel

  • Schlussakkorde:
    • 7:0! Aigner setzt sich über außen durch, und die Torhüterin von Hallbergmoos kann den Ball nicht festhalten. Ulbrich steht goldrichtig und staubt ab. „Ein klassischer Stürmer-Treffer!“
    • 8:0! Ulbrich setzt sich erneut durch und schiebt souverän ein. „Das war das i-Tüpfelchen auf dem Kuchen!“

Fazit

  • Erster Saisonsieg: Altenerding hat sich souverän gegen die Hallbergmooser durchgesetzt. Die starke Spielweise war der Schlüssel zum Erfolg!
  • Leistungssteigerung: Alle Spielerinnen übertrafen sich selbst. Die Defensive war stabil, die Offensive eiskalt!
  • Nächster Spieltag: Am Donnerstag geht es gleich weiter mit dem nächsten Heimspiel gegen die SG TSV Sandelzhausen/SpVgg Schmatzhausen/TSV Obersüßbach – ein Name so lang wie die Vorbereitungszeit! Es kann nur spannend werden!

Ein riesiges Kompliment an die Mannschaft für diese grandiose Leistung! Weiter so, Mädels!

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C4-Junioren: SpVgg Altenerding (SG) FC Lengdorf II 8:1

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Torfestival nach der Winterpause: C4-Junioren der SpVgg Altenerding feiern 8:1-Kantersieg

Einen Auftakt nach Maß ins neue Fußballjahr erwischten die C4-Junioren der SpVgg Altenerding. Nach der langen Winterpause präsentierten sich die Veilchen in Torlaune und schickten die (SG) FC Lengdorf II mit einer deutlichen 8:1-Niederlage nach Hause.

Von Beginn an übernahm die SpVgg das Kommando und drängte die Gäste tief in die eigene Hälfte. Mit viel Ballbesitz, Tempo und Spielfreude erspielten sich die Altenerdinger früh erste gute Möglichkeiten und machten deutlich, in welche Richtung sich die Partie entwickeln sollte.

Nach zehn Minuten wurde der engagierte Start schließlich belohnt – wenn auch etwas glücklich. Ein Lengdorfer Abwehrspieler schoss sich bei einem Klärungsversuch selbst an die Hand, sodass der Schiedsrichter auf Strafstoß entschied. Lev Ustantenko ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte souverän zur 1:0-Führung.

Nur wenig später lag der zweite Treffer bereits in der Luft. Nach einem verlängerten Einwurf kam Nahom Tesfamichael im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, scheiterte jedoch am stark reagierenden SG-Keeper, der den Ball mit einem Reflex noch über die Latte lenken konnte. Doch die anschließende Ecke brachte den nächsten Treffer: Omen Khankan schlug den Ball präzise in den Strafraum, wo Tesfamichael zur Stelle war und per Kopf auf 2:0 erhöhte.

Auch in der Folge blieb Altenerding die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings agierten die Angreifer im letzten Drittel phasenweise etwas zu eigensinnig und verzettelten sich immer wieder in Zweikämpfen, sodass klare Torchancen zunächst Mangelware blieben. Defensiv ließ die SpVgg hingegen überhaupt nichts zu – Torhüter Patrik Stanic erlebte bis dahin einen äußerst ruhigen Nachmittag.

Kurz vor der Pause setzte die SpVgg dann noch ein echtes Highlight. Bei einem Freistoß aus halbrechter Position nahm Emilio Pomaroli Maß und jagte den Ball unhaltbar in den Winkel – ein Traumtor zum 3:0-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel ging das Offensivspektakel nahtlos weiter. Bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn erhöhte die SpVgg auf 4:0. Nach einem Angriff über die linke Seite drang Omen Khankan in den Strafraum ein und traf aus spitzem Winkel – trotz eines technisch anspruchsvollen Abschlusses mit dem rechten Außenrist – sehenswert ins lange Eck.

Die Gäste waren nun völlig überfordert, und nur vier Minuten später fiel bereits das nächste Tor. Nach mehreren missglückten Klärungsversuchen landete der Ball bei Ustantenko, der blitzschnell reagierte und die Kugel mit der Fußspitze unhaltbar im linken Eck versenkte.

Nur zwei Minuten später machte Altenerding das halbe Dutzend voll – allerdings unter Diskussionen. Tugra Duman zog aus der Distanz ab, sein Schuss krachte an die Unterkante der Latte und sprang auf den Boden. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Tor, sehr zum Unmut der Lengdorfer, deren Proteste jedoch wirkungslos blieben. So stand es 6:0.

In der 45. Minute gelang den Gästen dann der Ehrentreffer. Nach einem weiten Abschlag stand die Altenerdinger Defensive ungeordnet, sodass ein SG-Angreifer frei vor Stanic auftauchte. Dieser parierte zunächst stark, war beim Nachschuss jedoch chancenlos – 1:6.

Die Veilchen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und stellten wenig später den alten Abstand wieder her. Nach einem Pass von Pomaroli setzte sich Ryan Brandt auf der linken Seite durch. Zwar scheiterte er zunächst am Keeper, reagierte aber gedankenschnell, schnappte sich den Abpraller und legte quer auf Mateo Rezvan, der den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken musste – 7:1.

In der Schlussphase entwickelte sich ein regelrechtes Chancenfestival. Tesfamichael traf mit einem Distanzschuss nur die Latte, Brandt setzte den Nachschuss an einen Verteidiger, und auch Ustantenko scheiterte per Kopf am Aluminium.

Drei Minuten vor dem Ende belohnte sich die SpVgg dann doch noch einmal für ihren Offensivdrang. Nach einem Abschluss aus rund 16 Metern setzte Tesfamichael den Schlusspunkt und stellte den 8:1-Endstand her.

Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg, bei dem die C4-Junioren der SpVgg Altenerding vor allem durch Spielfreude, Offensivpower und eine geschlossene Mannschaftsleistung überzeugten.

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