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SpVgg Altenerding trauert um ihr Ehrenmitglied Brigitte Weber – Beisetzung findet am Mittwoch, den 15. April um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Altenerding statt

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N A C H R U F

Die SpVgg Altenerding trauert um ihr verdientes Ehrenmitglied

Brigitte Weber

die am Karsamstag, kurz vor ihrem 78. Geburtstag, nach langer schwerer Krankheit , die im letzten Jahr akut wurde, verstorben ist.

Mit Brigitte verlieren wir nicht nur ein langjähriges Mitglied, sondern einen Menschen, den in unserem Verein nahezu jeder kannte – und noch viel wichtiger: schätzte.

Seit ihrem Eintritt am 1. Januar 1971, gemeinsam mit ihrem Ehemann Heribert, war sie über Jahrzehnte hinweg ein fester Bestandteil unserer SpVgg. Brigitte war immer da – zuverlässig, herzlich und mit einer Selbstverständlichkeit, die man nicht oft findet. Egal ob gute oder schwierige Zeiten: Auf sie war immer Verlass.

Ihre tiefe Verbundenheit zum Verein kam nicht von ungefähr. Als Tochter von Altbürgermeister Josef Brenninger, der die Entwicklung unserer SpVgg entscheidend mitgeprägt hat, wurde ihr die Liebe zum Verein gewissermaßen in die Wiege gelegt. Und genau diese Liebe hat sie ein Leben lang weitergetragen.

Brigitte war eine echte Altenerdingerin – bodenständig, herzlich und stolz auf ihre Heimat und ihren Verein. Ihre Meinung hatte Gewicht, weil sie immer ehrlich und von echter Überzeugung getragen war.

Die Ernennung zum Ehrenmitglied im September 2021, gemeinsam mit ihrem Heribert, war mehr als verdient – und ein Moment, der ihr viel bedeutet hat.

Bis zuletzt war sie mittendrin statt nur dabei. Noch im vergangenen Jahr hat sie unsere Herrenmannschaft zu zahlreichen Auswärtsspielen begleitet. Viele werden sich an die gemeinsamen Busfahrten erinnern – und an Brigitte, die wie selbstverständlich mit selbstgebackenem Kuchen für alle da war. Diese kleinen Gesten sagen oft mehr als viele Worte: Sie zeigen, wer sie war.

Brigitte war nicht einfach nur ein treuer Fan – sie war Teil unserer Vereinsfamilie.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrem Ehemann Heribert, ihrem Sohn Markus, der jahrelang als Mitglied der Abteilungsleitung und als Betreuer bei den Herren aktiv für den Verein tätig war, sowie allen Angehörigen. Wir wünschen ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft.

Liebe Brigitte,
wir danken Dir für alles, was Du für unseren Verein und für uns als Gemeinschaft getan hast. Für Deine Treue, Deine Herzlichkeit und die vielen gemeinsamen Momente.

Du wirst uns fehlen.

Wir werden Dich nie vergessen und Dir stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Ruhe in Frieden.

Die Beisetzung von Brigitte Weber findet am Mittwoch, den 15. April 2026 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche in Altenerding statt

 

D2-Junioren: (SG) Eitting/Geisling – SpVgg Altenerding 4:1

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Die D2-Junioren der SpVgg Altenerding hatten sich den Auftakt in die Frühjahrsrunde sicherlich etwas anders vorgestellt, denn beim Derby bei der (SG) Eitting/Geisling gab es letzten Endes doch eine deutliche Niederlage für die Gäste.

Die SG hatte sich nämlich  in einem abwechslungsreichen D-Jugendspiel gegen die SpVgg Altenerding verdient mit 4:1 durchgesetzt und brachte die ersten drei Zähler auf die Habenseite. . Von Beginn an entwickelte sich eine lebhafte Partie mit Chancen auf beiden Seiten.

Bereits in der dritten Minute nutzte Kilian Strobl eine Unsicherheit der Veilchen im Aufbauspiel eiskalt aus. Nach einem missglückten Rückpass landete der Ball direkt beim Stürmer, der im Eins-gegen-eins gegen Schlussmann Quentin Klein die Nerven behielt und zur frühen Führung der Hausherren einschob.
In der Folgezeit agierten beide Mannschaften noch etwas ungenau, erspielten sich jedoch immer wieder kleinere Möglichkeiten. Die SG blieb jedoch gefährlicher und wurde in der 24. Minute mit einem Elfmeter belohnt. Johannes Eder trat an und verwandelte souverän zum 2:0.
Kurz vor der Halbzeit hatten die Platzherren weitere gute Chancen – unter anderem durch einen gefährlichen Freistoß und einen anschließenden Eckball, doch die Chancen wurden nicht genutzt, so dass die SG das Ergebnis jedoch zunächst nicht weiter ausbauen konnte.

Nach Wiederbeginn wollten die Gäste dann eine Aufholjagd starten, doch die Bemühungen erhielten schon nach drei Minuten einen herben Dämpfer, denn Florian Obermaier erzielte den dritten Treffer der Gastgeber, so dass die Vorentscheidung mehr oder weniger schon frühzeitig gefallen war.

Trotz der klaren Führung blieb Eitting/Geisling das tonangebende Team, und man wollte frühzeitig den Sack endgültig zuschnüren. Dieses Vorhaben wurde dann nach 40 Minuten realisiert und abermals traf Strobl ins Schwarze, und krönte seine starke Leistung mit seinem zweiten Treffer.

Aber die Gäste zeigten zumindest eine starke Moral und trotz der bereits feststehenden Niederlage versuchte man, zumindest den Ehrentreffer verbuchen zu können, was schließlich in der 45. Minute auch gelang. Nach einem Pass nach vorne tauchte Leopold Ulbrich im Strafraum auf und kam auch aus guter Position zum Abschluss. Jedoch konnte der SG-Keeper den ersten Schuss abwehren, doch als der Abpraller erneut bei Ulbrich landete, reagierte der Angreifer am Schnellsten und markierte per Nachschuss den 1:4-Endstand.

Nach Spielende zeigte sich der Altenerdinger Coach Eric Läntzsch als fairer Verlierer und er erkannte die Überlegenheit des Lokalrivalen neidlos an: „Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und konsequenter Chancenverwertung sicherte sich die SG Eitting/Geisling einen verdienten Sieg gegen unsere Mannschaft, die aber zumindest bis zum Schuss eine gute Einstellung zeigten und sich gegen den überlegenen Gegner stemmten“.

D4-Junioren: (SG) FC Schwaig II – SpVgg Altenerding 1:0

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Am Samstagmorgen traten die neu formierten D4-Junioren auswärts bei der zweiten Mannschaft des FC Schwaig an. Nach zuletzt drei Testspielen mit zwei Unentschieden und einer knappen Niederlage war bereits erkennbar, in welchen Bereichen noch Entwicklungspotenzial liegt. Vor allem in der Offensive gibt es noch Luft nach oben.

Das neue Konzept der D4 sieht vor, als eingespieltes und konstantes Team aufzutreten. Zum Kern aus dem Jahrgang 2013 gehören Torwart Paul Rossa, Marko Serdiuk, Antonio Dumitru und Simon Schachtl. Das Team wird durch Spielern des Jahrgangs 2014 erweitert: Dominik Bendl, Konstantin Volkert, Luis Woitzik, Michael Widmann, Nils Bagge, Tobias Huber, Yusuf Can Konak sowie Mika Goecke, der in Schwaig jedoch fehlte. Aus diesem 12 Mann Kader versuchen Trainer Franz Huber und Co-Trainer Friedemann Bagge eine konkurrenzfähige Mannschaft zu formen mit dem klaren Ziel, ohne externe Verstärkungen in der Liga bestehen zu können.

Pünktlich um 10 Uhr wurde die Partie bei bestem Fußballwetter in Schwaig angepfiffen. Für ein besonderes Rahmenprogramm sorgte ein A320, der direkt über den Sportplatz flog und vor allem die jüngeren Zuschauer kurzzeitig ablenkte. Auf dem Spielfeld selbst blieb der Fokus jedoch klar auf dem Geschehen.

Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und umkämpftes Spiel, in dem schnell deutlich wurde, dass die Entscheidung vor allem über die Defensive fallen würde. Die ersten Offensivaktionen gehörten den Gästen: Dominik Bendl setzte Simon Schachtl in Szene, dessen Abschluss jedoch das Ziel verfehlte. Kurz darauf kam auch Antonio Dumitru zum Abschluss, traf den Ball aber nicht optimal, sodass der Torhüter problemlos klären konnte.

Im weiteren Verlauf kamen auch die Gastgeber zu ersten Chancen, doch Torwart Paul Rossa zeigte sich aufmerksam und parierte sicher. Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld, klare Torchancen blieben zunächst Mangelware. Abschlüsse aus der Distanz bestimmten das Bild: Dumitru verzog erneut, Tobias Huber setzte einen sehenswerten Schuss aus rund 20 Metern nur knapp über die Latte, und auch Schachtl blieb ohne Torerfolg.

Nach etwa 20 Minuten wurde Schwaig stärker und erspielte sich die erste große Chance der Partie. Ein Angreifer lief nach einem guten Zuspiel frei auf das Tor zu, scheiterte jedoch an Rossa, der stark reagierte. Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber eine weitere Möglichkeit, doch der Abschluss vom Strafraumeck ging knapp am kurzen Kreuzeck vorbei. So blieb es zur Halbzeit beim 0:0. Trainer Huber zeigte sich mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft zufrieden, sah jedoch noch Verbesserungspotenzial im spielerischen Bereich.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild deutlich. Die Gastgeber übernahmen zunehmend die Kontrolle und setzten die SpVgg immer stärker unter Druck. Immer wieder rollten Angriffe auf das Tor von Paul Rossa zu, der nun deutlich mehr gefordert war als noch in der ersten Hälfte. Mit starken Paraden, gutem Stellungsspiel und viel Mut hielt er seine Mannschaft lange im Spiel.

Doch nicht nur der Torwart stand im Mittelpunkt – auch die Defensive arbeitete unermüdlich. Immer wieder war ein Abwehrbein dazwischen, Pässe wurden im letzten Moment abgefangen oder Schüsse geblockt. Die Veilchen verteidigten leidenschaftlich und stemmten sich mit allem, was sie hatten, gegen die zunehmende Überlegenheit der Gastgeber.

Mit fortlaufender Spielzeit wurde der Druck jedoch immer größer. Schwaig erspielte sich eine Reihe von Abschlüssen und drängte auf die Entscheidung. Für Trainer Huber wurde es an der Seitenlinie zunehmend nervenaufreibend, da seine Mannschaft kaum noch für Entlastung sorgen konnte und fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt war.

Als sich bereits alles auf ein torloses Unentschieden einstellte, fiel in der Schlussminute doch noch die Entscheidung: Nach einer Flanke in den Strafraum fand der Ball eine freistehende Angreiferin in der Mitte, die den Ball im Tor unterbringen konnte und damit den späten Sieg für die Hausherren sicherte.

Die Veilchen versuchten in den letzten Sekunden noch einmal alles, doch ein letzter Angriff brachte keinen Erfolg mehr. Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie. Die Spieler aus Altenerding sanken erschöpft zu Boden. Sichtbar enttäuscht, aber auch gezeichnet von einem großen kämpferischen Einsatz.

Trainer Huber fand nach dem Spiel aufmunternde Worte und lobte die Moral sowie den Einsatz seiner Mannschaft. Viel Zeit zum Hadern bleibt jedoch nicht: Bereits in der kommenden Woche steht das Heimspiel gegen Steinkirchen II an. Bis dahin gilt es, in zwei intensiven Trainingseinheiten vor allem an der Offensive zu arbeiten.

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – SV Manching 2:0

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Die Wilde 13 ist zurück in der Erfolgsspur!

Die Osterferien haben den D1-Junioren der SpVgg sichtlich gutgetan. Kein Schulstress, dafür konzentrierte Trainingseinheiten – eine Kombination, die sich im Spiel gegen die Jungs aus Manching definitiv bemerkbar machte.

Vielleicht lag es aber auch ein kleines bisschen an den aufkommenden Party-Vibes rund um das bevorstehende Maibaum-Event in Altenerding. Einige Eltern der Wilden 13 hatten sich bereits am Vorabend beim Weinfest der Jungbauernschaft Altenerding mit reichlich Rotwein eine ordentliche Siegermentalität angetrunken.

Besonders hervorzuheben ist dabei unser Co-Trainer Enis Memed, der gemeinsam mit Walter Hulm das Trainergespann bildete (Rene Feuker weilte mit mehreren Jugendmannschaften im Trainingslager in Kroatien): Enis verließ das Fest vorbildlich früh, um sich körperlich und mental optimal auf die Partie vorzubereiten – Disziplin, die sich sehen lassen kann!

Aber nun zum Spiel:

Die Partie begann auf beiden Seiten eher zögerlich. Das lag zum einen daran, dass bei Altenerding mit Marco Ebert und Emil Fernandez Jackisch gleich zwei Mittelfeldmotoren fehlten, zum anderen aber auch daran, dass Manching unseren Jungs mit gehörigem Respekt begegnete.

Die erste Torchance gehörte Altenerding: Kapitän Michael Melissourgos, der an diesem Tag eine sehr starke Partie zeigte, setzte sich über rechts gekonnt durch, drang in den Strafraum ein und zog ab – leider landete der Ball nur an der Latte.

Ein erstes Ausrufezeichen der Wilden 13!

Doch auch die Manchinger fanden nun besser ins Spiel. Ein groß gewachsener Spieler setzte sich im Mittelfeld gegen zwei Altenerdinger durch, scheiterte mit seinem Abschluss jedoch an unserem sicheren Rückhalt Timo Wegener.

In der Folge plätscherte das Spiel in der ersten Halbzeit etwas dahin. Beide Mannschaften neutralisierten sich überwiegend im Mittelfeld. Erwähnenswert ist jedoch, dass viele Spieler der Manchinger aus dem Jahrgang 2014 stammen und dennoch sowohl körperlich als auch spielerisch stark dagegenhielten.

Und dann war auch schon Halbzeit – Zeit für eine wohlverdiente Erfrischung an unserem legendären Verkaufsstand!

Die zweite Halbzeit begann dann gleich mit einem Paukenschlag:

Nach einer klugen Ballverlagerung von rechts nach links durch Michael Melissourgos landete der Ball bei Andi Neumann. Dieser setzte sich stark durch, legte sich den Ball auf seinen linken Fuß und zog ab – doch erneut rettete das Lattenkreuz für Manching.

Dieser Schuss wirkte jedoch wie ein Weckruf. Die Wilde 13 legte nun einen Gang zu – und das spürbar.

Wieder war es Andi Neumann, der nach einer starken Einzelaktion von Tobi Felsner eine gute Chance zur Führung hatte. Doch auch diesmal verfehlte sein Abschluss das Tor nur knapp.

Kurz darauf setzte sich erneut Michael Melissourgos über rechts durch, dribbelte bis zur Torauslinie und legte clever zurück auf Tobi Felsner. Doch sowohl Tobi als auch Noah Memed im Nachschuss scheiterten am gegnerischen Torhüter.

Altenerding war nun klar am Drücker – spielerisch und läuferisch überlegen. Es fehlte nur noch das Tor.

Beinahe wäre Andi Neumann zur Stelle gewesen, doch ein Pass in die Tiefe geriet etwas zu lang. Der Torhüter klärte, allerdings genau vor die Füße von Tobi Felsner. Dieser suchte etwas überhastet den direkten Abschluss auf das leere Tor – und setzte den Ball leider neben das Gehäuse.

Doch dann war es endlich soweit:

Philipp Feuker, unser Freistoß-Spezialist, brachte einen Freistoß gefährlich vors Tor. Tobi Felsner antizipierte die Situation gut, blieb mit seinem Versuch jedoch zunächst hängen. Der Ball sprang steil nach oben – und Michael Melissourgos reagierte am schnellsten. Mit einem gefühlvollen Kopfball überwand er den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Keeper und setzte den Ball ins Netz.

1:0 für die Wilde 13!

Und dann war er da – der berühmte Knoten, der endlich platzte.

Valentin Kugler eroberte aufmerksam den Ball in der eigenen Hälfte, setzte sich stark gegen zwei Gegenspieler durch und schickte mit einem feinen Steilpass erneut Michael Melissourgos auf die Reise. Dieser marschierte wieder einmal unaufhaltsam über die rechte Seite bis zur Grundlinie und legte perfekt zurück auf Paul Schiwietz.

Und Paul machte, was ein Stürmer eben macht: nicht lange überlegen – einfach einschieben.

2:0 für Altenerding!

In der Schlussphase wurde das Spiel etwas hitziger. Auch abseits des Platzes kam es zu kleineren Wortgefechten zwischen Eltern aus Altenerding und Manching. Wie so oft überträgt sich diese Stimmung dann auch ein wenig auf das Spiel – es wurde nickliger, aber alles im Rahmen.

Es wird ja schließlich nicht Schach gespielt 😉

Und dann war Schluss!

Endstand: 2:0

Fazit:
Mit der Wilden 13 ist weiterhin zu rechnen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob die positive Entwicklung anhält – das Potenzial, oben mitzuspielen, ist auf jeden Fall da.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 1: Stefan Huber wird neuer Trainer bei der SpVgg

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In wenigen Monaten endet bei der SpVgg Altenerding eine prägende Ära: Nach sieben Jahren wird Erfolgstrainer Pedro Locke sein Amt niederlegen. Eine Zeit, die den Verein nachhaltig verändert und sportlich wie strukturell auf ein neues Niveau gehoben hat. Gleichzeitig richtet sich der Blick klar nach vorne, denn mit dem 34-jährigen Stefan Huber steht sein Nachfolger bereits fest – ein Trainer, der für frische Impulse steht und gleichzeitig die erfolgreiche Entwicklung weiterführen soll.

Der Abschied von Locke erfolgt keineswegs überraschend, sondern ist das Ergebnis einer frühzeitig abgestimmten Planung. Bereits nach dem Ende der vergangenen Saison verständigten sich die Verantwortlichen und der Trainer darauf, ein letztes gemeinsames Jahr zu gehen. Eine Entscheidung, die von gegenseitigem Respekt und großer Wertschätzung getragen war und dem Verein die nötige Zeit gab, sich intensiv mit der Zukunft auseinanderzusetzen.

Rückblickend lässt sich die Bedeutung von Pedro Locke für die SpVgg Altenerding kaum hoch genug einordnen. Als er das Amt übernahm, befand sich der Verein nach dem Abstieg in die A-Klasse in einer sportlich schwierigen Situation. Es brauchte nicht nur fußballerisches Know-how, sondern auch die Fähigkeit, einer Mannschaft neues Selbstvertrauen und eine klare Identität zu geben. Genau das gelang Locke in beeindruckender Weise. Unter seiner Führung entwickelte sich das Team Schritt für Schritt, gewann an Stabilität und Qualität und krönte diesen Weg mit drei Aufstiegen in Folge. Die Rückkehr in die Bezirksliga war dabei nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein starkes Signal für den gesamten Verein und den Fußball im Landkreis Erding.

Abteilungsleiter Andreas Heilmaier blickt daher mit großem Respekt und Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück. Für ihn steht fest, dass die Entwicklung der vergangenen Jahre untrennbar mit dem Namen Locke verbunden bleibt. Ohne dessen Engagement und seine akribische Arbeit wäre der Verein heute nicht dort, wo er steht. Diese Erfolgsgeschichte wird auch über seinen Abschied hinaus ein zentraler Bestandteil der Identität der SpVgg Altenerding bleiben.

Parallel zum letzten gemeinsamen Jahr begann im Hintergrund bereits die Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Die Verantwortlichen definierten ein klares Anforderungsprofil, das sowohl fachliche Kompetenz als auch menschliche Qualitäten in den Mittelpunkt stellte. Ziel war es, einen Trainer zu finden, der die Philosophie des Vereins versteht, weiterentwickeln kann und gleichzeitig neue Ideen einbringt. Mit Stefan Huber fiel die Wahl schließlich auf einen Kandidaten, der dieses Profil in den Augen der Verantwortlichen nahezu ideal erfüllt.

Sportlicher Leiter Jens Urbanczyk beschreibt den Entscheidungsprozess als bemerkenswert eindeutig. Schon im ersten Gespräch sei deutlich geworden, dass die Vorstellungen beider Seiten hervorragend zusammenpassen. Huber überzeugte nicht nur durch seine fachliche Herangehensweise, sondern auch durch seine klare Kommunikation und seine Begeisterung für die Aufgabe. Für die Verantwortlichen war schnell klar, dass er der richtige Mann ist, um die Mannschaft in die Zukunft zu führen.

Huber selbst ist im Landkreis Erding längst kein Unbekannter mehr. Bereits in der Saison 2021/2022 machte er als Trainer beim SV Eichenried auf sich aufmerksam, als ihm auf Anhieb der Aufstieg in die Kreisliga gelang. Doch damit nicht genug: Auch in der darauffolgenden Spielzeit stellte er seine Qualitäten unter Beweis, indem er mit dem Team den Klassenerhalt sicherte. Diese Erfahrungen haben ihn geprägt und ihm wichtige Impulse für seine weitere Entwicklung als Trainer gegeben.

Aktuell ist Huber als Co-Trainer beim Bezirksligisten FC Aschheim tätig und erlebt dort eine weitere erfolgreiche Phase seiner noch jungen Trainerlaufbahn. Gemeinsam mit Cheftrainer Vincenzo Contento arbeitet er an der Weiterentwicklung der Mannschaft, die aktuell im engen Rennen um den Aufstieg in die Landesliga steckt. Huber trägt dabei große Verantwortung, insbesondere im taktischen Bereich und im Coaching während der Spiele. Diese Aufgabenfülle ist für einen Co-Trainer keineswegs selbstverständlich und unterstreicht das Vertrauen, das ihm innerhalb des Teams entgegengebracht wird.

Trotz seines bevorstehenden Wechsels nach Altenerding stellt Huber unmissverständlich klar, dass sein voller Fokus bis zum letzten Spieltag dem FC Aschheim gilt. Die aktuelle Situation im Aufstiegskampf, in dem nur ein Punkt auf Tabellenführer VfB Forstinning fehlt, spornt ihn zusätzlich an. Sein Ziel ist es, sich im Idealfall mit dem Aufstieg in die Landesliga zu verabschieden – möglichst ohne den Umweg über die Relegation. Dabei wird deutlich, mit welcher Energie und welchem Ehrgeiz Huber seine Aufgaben angeht.

Die Entscheidung für den Wechsel zur SpVgg Altenerding fiel ihm dennoch schnell. Die Gespräche mit den Verantwortlichen hinterließen bei ihm einen durchweg positiven Eindruck. Besonders die Professionalität, mit der der Verein trotz seines Amateurstatus arbeitet, habe ihn beeindruckt. Die klare Struktur, die langfristige Ausrichtung und die spürbare Leidenschaft innerhalb der Abteilung hätten ihn letztlich überzeugt, diesen Schritt zu gehen.

Ein weiterer entscheidender Faktor war die Größe und Breite des Vereins. Mit über 30 Mannschaften und mehr als 70 Trainern im Spielbetrieb bietet die SpVgg Altenerding ein Umfeld, das weit über den klassischen Amateurbereich hinausgeht. Für Huber ist dies ein klares Zeichen für die Ambitionen des Vereins und gleichzeitig eine große Chance, aktiv an dessen Weiterentwicklung mitzuwirken. Besonders die Zusammenarbeit mit der Abteilungsleitung beschreibt er als äußerst positiv und von gegenseitigem Vertrauen geprägt.

Offenheit spielte auch im Umgang mit seinem aktuellen Verein eine zentrale Rolle. Huber informierte Cheftrainer Vincenzo Contento frühzeitig über das Angebot aus Altenerding. Die beiden verbindet nicht nur die gemeinsame Arbeit, sondern auch eine enge persönliche Freundschaft. Entsprechend groß war das Verständnis für Hubers Entscheidung, den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen.

Neben seiner Trainerlaufbahn bringt Huber auch als ehemaliger Spieler wertvolle Erfahrungen mit. In seiner Jugend spielte er unter anderem in der U17-Bundesliga beim TSV 1860 München und gehörte damit zu den talentierten Nachwuchsspielern der Region. Später sammelte er weitere Erfahrungen beim SV Heimstetten sowie bei der SpVgg Unterhaching II, wo er Einblicke in den höherklassigen Fußball erhielt. Seine aktive Laufbahn wurde jedoch durch einen Kreuzbandriss jäh unterbrochen, ein Einschnitt, der letztlich auch den Übergang in den Trainerbereich beschleunigte.

Trotz dieses Rückschlags blieb Huber dem Fußball eng verbunden und fand im Trainerdasein eine neue Perspektive. Heute sieht er seine Stärken vor allem in der taktischen Arbeit und im Coaching, Bereiche, in denen er sich kontinuierlich weiterentwickelt hat. Eine Rückkehr als aktiver Spieler schließt er zwar nicht kategorisch aus, stellt jedoch klar, dass sein Fokus klar auf seiner Rolle als Trainer liegt.

Mit der Verpflichtung von Stefan Huber hat die SpVgg Altenerding eine wichtige Personalentscheidung frühzeitig getroffen und damit Planungssicherheit für die kommende Saison geschaffen. Gleichzeitig laufen im Hintergrund bereits die nächsten Schritte. In enger Abstimmung mit dem neuen Trainer arbeiten die Verantwortlichen an der Zusammenstellung des künftigen Trainerteams sowie an möglichen Verstärkungen im Kader.

Huber selbst hat sich bereits bei Spielbeobachtungen ein erstes Bild von der Mannschaft gemacht und zeigt sich von deren Qualität überzeugt. Der Kader sei gut aufgestellt, sodass es vor allem darum gehe, gezielt nachzubessern und die vorhandenen Stärken weiter auszubauen. Die Gespräche mit potenziellen Neuzugängen laufen bereits, ebenso wie die Planungen für den Staff, der zeitnah präsentiert werden soll.

Die SpVgg Altenerding unterstreicht mit diesem strukturierten Vorgehen einmal mehr ihren hohen Stellenwert im regionalen Fußball. Der Verein gilt im Landkreis Erding als ambitionierte Adresse mit klarer Ausrichtung und einer starken Basis im Jugend- und Herrenbereich. Der anstehende Trainerwechsel fügt sich nahtlos in dieses Bild ein und zeigt, dass man nicht nur kurzfristig denkt, sondern langfristig plant.

Wenn Pedro Locke am Ende der Saison sein Amt übergibt, wird er einen Verein hinterlassen, der gefestigt, ambitioniert und voller Perspektiven ist. Mit Stefan Huber steht bereits ein Nachfolger bereit, der diese Entwicklung fortführen und gleichzeitig eigene Akzente setzen möchte. Damit ist alles angerichtet für ein neues Kapitel – eines, das die Erfolgsgeschichte der SpVgg Altenerding weiterschreiben soll.

Herren 3: SC Moosen II – SpVgg Altenerding 0:2

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Christian Schulz, 3. Diego Baltus (62. Felix Ramberger), 4. Florian Ammon, 5. Sadam Ibrahim, 6. Miguel Cardante (74. Yusuf Duman), 7. Sebastian Pöschl,  8. Ben Schiwietz (66. Niklas Ostermaier), 9. Advam de Oliveira (83. Patrick Emberger), 10. Rene Feuker, 11. Yousef Takrouri

Torschützen:
0:1 Sebastian Pöschl (32.)
0:2 Yousef Takrouri (53.)

Gelbe Karten:
Sebastian Pöschl
Rene Feuker
Christian Schulz
Sadam Ibrahim
Miguel Cardante

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:

Verdienter Auswärtssieg: Dritte meldet sich eindrucksvoll zurück

Nach der witterungsbedingten Spielabsage gegen die Eintracht aus Berglern am vergangenen Wochenende griff die dritte Mannschaft der SpVgg Altenerding am Karsamstag wieder ins Spielgeschehen ein – und das mit Erfolg. Beim SC Moosen II feierten die Veilchen einen verdienten 2:0-Auswärtssieg und bleiben damit weiter in Schlagdistanz zur Spitzengruppe.

Schwieriger Beginn bei schwierigen Bedingungen

Zu Beginn tat sich die SpVgg noch schwer, ins Spiel zu finden. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen waren zu groß, was die Hausherren geschickt ausnutzten. Immer wieder spielte der SCM die Bälle in die Zwischenräume und setzte mit langen Pässen auf die Flügel Nadelstiche – zusätzlich begünstigt durch den starken Wind.

Zwingende Torchancen blieben auf beiden Seiten zunächst Mangelware, da vor allem der letzte Pass häufig zu ungenau gespielt wurde.

Erste Chancen auf beiden Seiten

Die erste gute Möglichkeit gehörte den Gästen: Nach einem starken Zuspiel über die rechte Seite setzte sich Yousef Takouri durch und bediente Sebastian Pöschl im Zentrum. Dieser zögerte jedoch einen Moment zu lange, sodass ein Verteidiger in letzter Sekunde klären konnte (6.).

Im direkten Gegenzug wurde es dann auch vor dem Altenerdinger Tor gefährlich. Nach einem Einwurf kam Maximilian Prey aus spitzem Winkel zum Abschluss, scheiterte jedoch am stark reagierenden Keeper Senal de Silva, der den Ball trotz eines schmerzhaften Treffers im Gesicht zur Ecke abwehrte.

In der Folge übernahm die SpVgg zunehmend die Kontrolle. Pöschl hatte nach einem feinen Pass von Rene Feuker die nächste Großchance, setzte den Ball jedoch über das Tor (14.). Kurz darauf zeichnete sich erneut de Silva aus: Nach einem Pass auf die rechte Seite lief Johannes Böhm bis zur Grundlinie durch, legte dann mustergültig auf seinen Mitspieler Maximilian Hennig zurück, doch dessen Schuss auf das linke Eck konnte der Keeper glänzend um den Pfosten drehen.

Pöschl sorgt für die Führung

Nach gut einer halben Stunde fiel dann der verdiente Führungstreffer: Debütant Advam de Oliveira setzte mit einem klugen Pass Pöschl in Szene und nachdem SCM-Abwehrspieler Christian Huber das Zuspiel nicht unter Kontrolle brachte, kam Pöschl an das Leder und lief frei auf das Tor zu. Diesmal ließ er sich die Chance diesmal nicht entgehen und vollendete souverän zur 1:0-Führung.

Die Schlussphase der ersten Halbzeit war von vielen Unterbrechungen geprägt, sodass kaum noch Spielfluss aufkam und es mit der knappen Gästeführung in die Pause ging.

Starker Start nach der Pause

Die zweite Halbzeit begann beinahe mit einem Paukenschlag: Nur Sekunden nach Wiederanpfiff profitierte de Oliveira von einem langen Ball von Sadam Ibrahim und einem Abstimmungsfehler der Moosener Defensive. Nachdem er bereits den Torhüter Walter umspielt hatte, wurde sein Abschluss im letzten Moment noch entscheidend gestört, so dass der zurückeilende Schlussmann den Ball gerade noch zur Ecke klären konnte (46.).

Kurz darauf hatte erneut Pöschl das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte jedoch nach Zuspiel von de Oliveira, der ein belebendes Element im Angriff war, am gut reagierenden Torhüter Walter (50.).

Takouri erhöht – und dann wird’s unnötig spannend

In der 53. Minute war es dann aber soweit: Nach einem überragenden Schnittstellenpass von Miguel Cardante tauchte Yousef Takouri frei vor dem Tor auf und ließ sich die Chance nicht entgehen – 2:0 für die SpVgg.


Statt nun konsequent nachzulegen, zog sich Altenerding im Anschluss jedoch etwas zu weit zurück. Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten schlichen sich ins Spiel ein, doch die Gastgeber konnten daraus kein Kapital schlagen, was auch an der guten Defensive, in der Ben Schiwietz und Niklas Ostermaier nach längerer Zeit ihr gelungenes Comeback gaben, lag.

Chancen auf die Entscheidung
In der Schlussphase boten sich den Veilchen mehrere Gelegenheiten zur endgültigen Entscheidung. De Oliveira, der nach einen Ballgewinn von Felix Ramberger in Szene gesetzt wurde, scheiterte mit einem Distanzschuss nur knapp (76.). Wenig später schlug Christian Schulz eine Freistoßflanke nach innen und als der lang stehende Takrouri die Kugel volley nahm, wurde sein Mut nicht belohnt, denn der Ball ging nicht auf das Tor, sondern landete wiederum bei Schulz. Abermals zog er eine schöne Flanke nach innen , fand dann de Oliveira, doch leider ging sein Kopfball knapp am Tor vorbei, so dass sein Debüt in der dritten Mannschaft nicht mit einem Torerfolg belohnt wurde (82.).


Souveränes Finish

Die Hausherren bemühten sich zwar bis zum Schluss, den Anschlusstreffer zu erzielen, fanden jedoch kein Mittel gegen die stabile Defensive der SpVgg. So brachte Altenerding die Führung letztlich souverän über die Zeit und sicherte sich verdient drei wichtige Punkte.

Fazit

Ein insgesamt verdienter Auswärtssieg, der bei konsequenter Chancenverwertung auch höher hätte ausfallen können. Trotz kleinerer Schwächephasen zeigte die Mannschaft eine engagierte Leistung und belohnte sich mit einem wichtigen Erfolg im Kampf um die oberen Tabellenplätze.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 2: SpVgg Altenerding – FC Forstern 2:2

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Felix Wöginger, 3. Patrick Lisiewicz, 4. Daniel Brunner, 5. Nihad Mujkic, 6. Haki Vranovci (83. Lucas Ude), 7. Sebastian Kahl,  8. Julian Topf, 9. Lucas Ude (58. Yousef Trakouri), 10. Johannes Dangl, 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
1:0 Haki Vranovci (17.)
2:1 Julian Topf (74.)

Gelbe Karten:
Nihad Mujkic
Yousef Trakouri
Johannes Dangl

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:

Leistungsgerechtes Remis im vorgezogenen Kreisklassenspiel

Keinen Sieger gab es im vorgezogenen Kreisklassenspiel zwischen der gastgebenden SpVgg Altenerding II und dem FC Forstern. Nach 90 Minuten stand ein insgesamt leistungsgerechtes 2:2-Remis auf der Anzeigentafel.

Von Beginn an zeichnete sich eine ausgeglichene Partie ab. Beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld, sodass sowohl die Elf von Trainer Foltin als auch die Gäste aus Forstern offensiv kaum zur Entfaltung kamen. Durchschlagskraft im letzten Drittel blieb auf beiden Seiten Mangelware, was auch den gut organisierten Defensivreihen geschuldet war. Klare Torchancen waren daher zunächst nicht zu verzeichnen.

Nach 17 Minuten gelang den Gastgebern jedoch der erste Treffer – und das mit der ersten echten Möglichkeit. Patrick Lisiewicz verteidigte im Mittelfeld energisch nach vorne, eroberte den Ball und trieb das Spielgerät über die rechte Seite nach vorne. Seine präzise Flanke fand im Zentrum Haki Vranovci, der eiskalt abschloss und dem Forstener Schlussmann Stefan Renauer keine Chance ließ.

Auch nach der Führung änderte sich das Spielgeschehen kaum. Viele lange Bälle fanden keinen Abnehmer, die Torhüter wurden nur selten geprüft. Kurz vor der Pause hätten die Gäste dennoch beinahe den Ausgleich erzielt: Bastian Keilhacker behauptete den Ball an der Strafraumgrenze, drehte sich geschickt und kam zum Abschluss, doch sein Schuss verfehlte das Gehäuse nur knapp.

Im direkten Gegenzug bot sich den Veilchen eine gute Gelegenheit zur Resultatserhöhung. Johannes Dangl setzte sich im Mittelfeld durch und bediente den freistehenden Vranovci. Dessen Abschluss aus halblinker Position wurde jedoch von Max Lindenblatt abgefälscht und landete lediglich im Außennetz. So ging es mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste deutlich zielstrebiger und übernahmen zunehmend die Spielkontrolle. Der Ausgleich fiel folgerichtig nach einem Standard: Einen Freistoß von Philipp Alletter konnte Keeper Pamer nicht festhalten, und Samuel Boateng reagierte am schnellsten und staubte zum 1:1 ab (50.).

Forstern blieb in dieser Phase am Drücker und kam erneut durch einen ruhenden Ball zur nächsten Gelegenheit. Nach einem Foul von Yousef Takrouri brachte Keilhacker einen Freistoß gefährlich vors Tor, doch diesmal war Pamer zur Stelle und faustete den Ball aus der Gefahrenzone.

Die Gastgeber hatten nun Mühe, für Entlastung zu sorgen, während die Gäste spielbestimmend wirkten, ohne jedoch zwingende Chancen herauszuspielen. In der 73. Minute meldete sich die SpVgg zurück: Nach einem Eckball von Kirubel Getnet kam Vranovci freistehend zum Volleyabschluss, traf jedoch einen Verteidiger.


Nur eine Minute später dann die erneute Führung für Altenerding – und die hatte es in sich. Julian Topf fasste sich aus rund 28 Metern ein Herz und traf mit einem sehenswerten Distanzschuss unhaltbar ins Eck zum 2:1.

Die Freude währte jedoch nur kurz. Bereits drei Minuten später schlugen die Gäste zurück. Nach einer zunächst geklärten Flanke kam der Ball erneut in den Strafraum. Pamer konnte einen Kopfball von Spielertrainer Leo Balderanos stark parieren, doch Tobias Keserü setzte energisch nach und hämmerte den Abpraller zum 2:2 unter die Latte.

In der Schlussphase drängte Forstern auf den Siegtreffer und kam zu mehreren Standardsituationen. Besonders Keserü hätte beinahe noch einmal zugeschlagen, doch sein Kopfball ging am langen Pfosten vorbei.

So blieb es letztlich beim gerechten Unentschieden. Für die SpVgg Altenerding II ist dieser Punktgewinn nach zuletzt zwei Niederlagen ein wichtiger Teilerfolg und ein Schritt in die richtige Richtung.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 2: TSV Aspis Taufkirchen – SpVgg Altenerding 1:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Felix Wöginger, 3. Patrick Lisiewicz, 4. Furkan Arslan 5. Hussein Bahlak, 6. Amar Husic, 7. Sebastian Kahl,  8. Julian Topf, 9. Lucas Ude (46. Yousef Takrouri), 10. Johannes Dangl, 11. Kirubel Getnet (82. Hassan Attar)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Furkan Arslan
Lucas Ude

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:

Aufopferungsvoll gekämpft, aber nicht belohnt – ersatzgeschwächte SpVgg unterliegt knapp in Taufkirchen

Unter denkbar schwierigen Vorzeichen trat die SpVgg zum richtungsweisenden Kellerduell der Kreisklasse beim TSV Aspis Taufkirchen an. Trainer Matthias Foltin musste im Vorfeld der Partie bis zur letzten Minute improvisieren, telefonieren und organisieren, um überhaupt eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu bringen. Der ohnehin dünne Kader wurde zusätzlich durch Ausfälle weiter dezimiert, sodass eine in weiten Teilen neu formierte Elf auflaufen musste.

Umso bemerkenswerter war am Ende die Leistung der Veilchen, die trotz der unglücklichen 0:1-Niederlage großen Einsatz, Moral und Kampfgeist zeigten. „Die Jungs haben heute alles gegeben, haben erstklassig gekämpft, aber leider konnten wir uns nicht belohnen“, resümierte Foltin nach der Partie. Zwar gestand er den Gastgebern ein Chancenplus zu, stellte aber gleichzeitig klar, dass seine Mannschaft angesichts der Umstände ein großes Lob verdient habe.

Die Partie begann zunächst verhalten. Beide Teams agierten aus einer kompakten Grundordnung heraus und waren darauf bedacht, keine frühen Fehler zu machen. Torchancen blieben in der Anfangsviertelstunde Mangelware, ehe eine strittige Szene die Begegnung erstmals emotional werden ließ: Nach einem perfekt getimten Steckpass war Kirubel Getnet auf und davon und lief alleine auf das Tor der Hausherren zu. Doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits – eine Entscheidung, die aus Sicht der SpVgg zumindest äußerst zweifelhaft wirkte und für ersten Unmut sorgte (15.).

Nur wenige Minuten später folgte dann der spielentscheidende Moment. Nach einem langen Abschlag des Taufkirchner Torhüters Mateusz Machura konnte die SpVgg den Ball im Kopfballduell gegen Julian Schaumaier nicht entscheidend klären. Die Kugel sprang gefährlich auf, und Angreifer Sandro Stütz reagierte am schnellsten, spitzelte den Ball einen Tick vor Torhüter Jonas Pamer und schob zur 1:0-Führung für Aspis ein (19.).

Die Veilchen zeigten sich jedoch keineswegs geschockt, sondern suchten ihrerseits den Weg nach vorne. Bereits im direkten Gegenzug sorgte eine scharfe Hereingabe von Sebastian Kahl für Gefahr, fand im Zentrum jedoch keinen Abnehmer. In der 25. Minute bot sich dann die bis dato beste Chance für die Gäste: Nach einem abgefangenen Einwurf schaltete die SpVgg schnell um. Hussein Bahlak trieb den Ball dynamisch durch das Mittelfeld und legte im richtigen Moment auf Julian Topf ab. Dessen Abschluss aus rund 17 Metern war gut platziert, wurde jedoch vom stark reagierenden Aspis-Keeper Machura noch zur Ecke abgewehrt.

Defensiv blieb die Partie für die SpVgg anspruchsvoll. Immer wieder versuchten die Gastgeber mit langen Bällen und schnellen Vorstößen für Gefahr zu sorgen. In der 33. Minute kam Julian Schaumaier nach einem Pass durch die Schnittstelle frei zum Abschluss, setzte den Ball jedoch über das Tor. Eine ähnliche Situation ergab sich fünf Minuten vor der Pause, als ein weiter Freistoß in den Strafraum segelte und erneut nicht konsequent geklärt werden konnte – doch auch hier fehlte den Taufkirchnern die nötige Präzision im Abschluss.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte die SpVgg beinahe selbst noch den Ausgleich erzielt. Nach einem Ballgewinn leitete Furkan Arslan einen schnellen Konter ein und hatte viel Raum vor sich. Im entscheidenden Moment versprang ihm jedoch der Ball leicht, sodass er nicht mehr kontrolliert zum Abschluss kam und sich bei dem Versuch, die Situation noch zu retten, zudem eine Gelbe Karte einhandelte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren den Druck und drängten auf die Vorentscheidung. Bereits in der 53. Minute musste Jonas Pamer sein ganzes Können aufbieten, als er nach einer Ecke einen Kopfball von Schaumaier aus kurzer Distanz stark parierte. Nur eine Minute später war der Schlussmann erneut zur Stelle, als ein Taufkirchner Akteur aus rund 16 Metern abzog – wieder blieb Pamer Sieger und hielt seine Mannschaft im Spiel.

Die SpVgg tat sich offensiv nun schwerer, klare Chancen herauszuspielen, blieb aber bemüht und lauerte auf Umschaltsituationen. Ein Distanzschuss von Sebastian Kahl (63.) sowie ein vielversprechender Angriff über Amar Husic, dessen Zuspiel  auf Yousef Takrouri jedoch etwas zu weit geriet (69.), sorgten für die wenigen offensiven Akzente in dieser Phase.

Mit zunehmender Spieldauer warf die SpVgg mehr nach vorne und investierte zunehmend in die Offensive. Dadurch ergaben sich zwangsläufig Räume für die Gastgeber, die nun mehrfach gefährlich kontern konnten. In der 73. Minute hatte die SpVgg Glück, als ein Volleyschuss von Schaumaier knapp am Tor vorbeiging. Die größte Möglichkeit zur Vorentscheidung vergaben die Taufkirchner schließlich in der 81. Minute: Nach einem Pass in die Tiefe lief Robin Schluttenhofer alleine auf Pamer zu, setzte den Ball jedoch zu zentral, sodass der Keeper erneut parieren konnte.

Auch in der Schlussphase blieb es turbulent. Nach einer Ecke der SpVgg konterten die Gastgeber und kamen gleich zu mehreren Abschlüssen, die jedoch mit vereinten Kräften geblockt werden konnten. Die Veilchen warfen in den letzten Minuten noch einmal alles nach vorne und hofften auf den Lucky Punch. In der Nachspielzeit verlängerte Hussein Bahlak einen Freistoß, der Ball wurde zur Ecke geklärt – doch auch diese letzte Gelegenheit brachte keinen Erfolg mehr.

So blieb es am Ende bei einer knappen, aber nicht unverdienten Niederlage. Trotz des ausgedünnten Kaders und der schwierigen Voraussetzungen zeigte die SpVgg eine engagierte und kämpferisch überzeugende Leistung, auf der sich für die kommenden Wochen aufbauen lässt. Allerdings vergrößerte sich durch die Niederlage der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf sechs Punkte, was die Situation im Tabellenkeller weiter verschärft.

Dennoch macht die gezeigte Moral Mut – wenn die Mannschaft diesen Einsatz konservieren kann, ist im Abstiegskampf weiterhin alles möglich.

Herren 1: FC Gerolfing – SpVgg Altenerding 1:1

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus, 5. Lukas Rymas 6. Christoph Luberstetter (82. Johannes Dangl), 7. Marko Baumann, 8. Samuel Kronthaler,  9. Mario Dipalo (82. Advam de Oliveira), 10. Jannik Obermaier (75. Haki Vranovci), 11. Pedro Flores

Torschützen:
0:1 Marco Baumann (19.)

Gelbe Karten:
Christoph Luberstetter
Alexander Weiher
Marco Baumann
Johannes Dangl

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
210

Spielbericht:

Bezirksliga: SpVgg Altenerding holt Punkt in Gerolfing – Locke hadert trotz Remis

Mit der klaren Vorgabe von Trainer Pedro Locke, zumindest einen Zähler aus Gerolfing mitzunehmen, reiste die SpVgg Altenerding zum Auswärtsspiel beim FCG – und dieses Minimalziel wurde am Ende auch erreicht. Wie bereits im Hinspiel trennten sich beide Teams mit einem 1:1-Unentschieden. Dennoch war die Stimmung nach dem Schlusspfiff etwas zwiegespalten, denn der Altenerdinger Coach trauerte auch zwei liegengelassenen Punkten hinterher.

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als optimal: Insgesamt zehn Spieler standen Trainer Locke nicht zur Verfügung. Dennoch wollte er dies nach der Partie nicht als Ausrede gelten lassen. Vielmehr zeigte sich der Übungsleiter selbstkritisch und unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: Für einen durchaus möglichen Auswärtssieg habe es an diesem Tag schlicht nicht gereicht, weshalb die Punkteteilung letztlich als leistungsgerecht einzustufen sei.

Die Veilchen fanden zunächst gut in die Partie und hatten mehr Ballbesitz sowie Spielanteile. Dennoch hätte man beinahe früh einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel schalteten die Hausherren schnell um und bedienten Lukas Achhammer mit einem diagonalen Pass. Dieser tauchte frei vor SpVgg-Keeper Lukas Loher auf, konnte den stark reagierenden Schlussmann jedoch nicht überwinden.

Auf der Gegenseite zeigte sich die Locke-Elf dann effizienter. Samuel Kronthaler verlagerte das Spiel sehenswert auf die rechte Außenbahn, wo der aufgerückte Lukas Rymas eine präzise Flanke in den Strafraum schlug. Am langen Pfosten lauerte Marco Baumann, der den Ball aus kurzer Distanz per Kopf zur 1:0-Führung über die Linie drückte (19.).


Doch die Führung war alles andere als beruhigend. Nur wenige Minuten später hatte Altenerding Glück, als nach einer Freistoßflanke von Max Seitle der Ball nicht konsequent geklärt werden konnte. Über Umwege landete das Spielgerät bei Felix Winkelmeyr, der aus kürzester Distanz jedoch über das Tor köpfte.


In der Folge entwickelte sich ein zunehmend zerfahrenes Spiel. Viele Ungenauigkeiten im Passspiel auf beiden Seiten führten dazu, dass klare Torchancen Mangelware blieben. Das Geschehen verlagerte sich überwiegend ins Mittelfeld, wo ein intensiver Abnutzungskampf geführt wurde. Mit der knappen Führung im Rücken ging die SpVgg dennoch mit einem besseren Gefühl in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich zunächst ein ähnliches Bild. Das Spiel blieb von vielen Ballverlusten und wenig Struktur geprägt. Die Gastgeber versuchten mit personellen Veränderungen neue Impulse zu setzen, doch zunächst ohne durchschlagenden Erfolg. Lediglich ein Distanzschuss von Philipp Haunschild sorgte für etwas Gefahr (62.).

Erst ab der 65. Minute nahm die Partie spürbar an Fahrt auf – allerdings aus Sicht der Altenerdinger in die falsche Richtung. Gerolfing erhöhte den Druck und drängte die SpVgg zunehmend in die eigene Hälfte. Entlastungsangriffe blieben selten und wurden zudem nicht konsequent ausgespielt.

Die zunehmende Dominanz der Hausherren spiegelte sich auch in den Torchancen wider. Rund 18 Minuten vor dem Ende musste Lukas Loher sein ganzes Können aufbieten, als Ahmet Altay aus kurzer Distanz zum Abschluss kam. Mit einem starken Reflex bewahrte der Schlussmann seine Farben zunächst noch vor dem Ausgleich.

Kurz darauf war jedoch auch er machtlos: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schaltete der FCG erneut schnell um. Ein präziser Pass in die Tiefe erreichte erneut Achhammer, der sich diesmal die Chance nicht entgehen ließ und zum 1:1-Ausgleich vollendete (74.).

Die Gastgeber witterten nun ihre Chance auf die komplette Wende. Nur zwei Minuten später hätte das Spiel kippen können, doch Donat Bashota traf den Ball bei einer Volleyabnahme nicht sauber, sodass Loher problemlos eingreifen konnte.


In der Schlussphase entwickelte sich schließlich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung. Die große Möglichkeit zum Lucky Punch hatte die SpVgg fünf Minuten vor dem Ende: Nach einem Ballgewinn von Ajdin Nienhaus schaltete Altenerding schnell um. Über Haki Vranovci kam der Ball in aussichtsreiche Position, doch dieser wurde nach außen abgedrängt und scheiterte aus spitzem Winkel am Gerolfinger Keeper Michael Oblinger.

Auch auf der Gegenseite blieb es spannend. FCG-Kapitän Haunschild versuchte es noch einmal mit einem gefährlichen Distanzschuss, verfehlte das Tor jedoch knapp.

So blieb es letztlich beim 1:1-Unentschieden – ein Ergebnis, das den Spielverlauf widerspiegelt. Während die SpVgg Altenerding ihr Minimalziel erreichte, blieb dennoch das Gefühl, dass an diesem Tag durchaus mehr möglich gewesen wäre.

Stimmen zum Spiel
Pedro Locke (Trainer SpVgg Altenerding): Beide Mannschaften zeigten heute nicht ihre besten Leistungen. Es gab viele Fehler im Pass- und Aufbauspiel, die wir normal nicht machen. Es waren insgesamt sehr wenige Chancen da. Wir haben nach einer Stunde die Kontrolle über das Spiel verloren, so dass Gerolfing immer besser aufgekommen ist und sich den Ausgleich auch verdient hatte. Wir hätten das Spiel gewinnen können, aber können auch mit dem Punkt ganz gut leben

Den Lovric (Trainer FC Gerolfing): In der ersten Hälfte gab es auf beiden Seite jeweils eine Chance – Altenerding macht das Tor, so dass die Führung zur Pause auch verdient war. Es war vor der Pause so ein „totes“, eher langweiliges Spiel. Erst nach 65 Minuten sind wir aufgewacht und haben wieder an uns geglaubt. Zum Schluss hätten wir vielleicht sogar noch gewinnen können, Wir hatten vielleicht einen Tick mehr Chancen, machen sie halt nicht rein, aber zum Schluss können beide Teams mit dem 1:1 leben

Weitere Bilder vom Spiel

 

E-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – (SG) TSV Sandelzhausen/SpVgg Schmatzhausen/TSV Obersüßbach 1:22

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E-Mädels unterliegen Tabellenführer deutlich mit 1:22

Am Donnerstagabend trafen die E-Mädels auf den Tabellenführer SG TSV Sandelzhausen/SpVgg Schmatzhausen/TSV Obersüßbach. Dass diese Partie eine große Herausforderung werden würde, war allen Beteiligten im Vorfeld bewusst. Dass das Ergebnis am Ende jedoch so deutlich ausfallen würde, überraschte dann doch. Von der Spielfreude des überzeugenden 8:0-Sieges vom vergangenen Samstag war diesmal nur wenig zu sehen – zu groß war der Klassen- und Altersunterschied.

  1. Viertel
    Die Gäste machten von Beginn an klar, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollten. Mit zwei schnellen Treffern gingen sie früh mit 2:0 in Führung. Die Veilchen fanden anschließend etwas besser ins Spiel und erspielten sich auch eine erste Torchance. Kurz vor der Pause erhöhten die Gäste jedoch auf 4:0.
  2. Viertel
    Das Spielgeschehen blieb unverändert: Die Gäste präsentierten sich zweikampfstark und technisch überlegen. Die Gegenwehr der Gastgeberinnen ließ zunehmend nach, sodass die Gäste immer wieder zu einfachen Torerfolgen kamen. Bis zur Halbzeit schraubten sie das Ergebnis auf 0:11 in die Höhe.
    In der Pause versuchte das Trainerteam, die Moral der Mannschaft hochzuhalten. Das Ziel blieb klar: zumindest einen Treffer erzielen.
  3. Viertel
    Direkt nach Wiederanpfiff bot sich die große Chance zum Ehrentreffer. Nach einem Foul an Alexia Kiermeier entschied Schiedsrichter Ulbrich auf Neunmeter. Magdalena Aigner trat an, scheiterte jedoch an der gegnerischen Torhüterin. Auch in der Folge erspielten sich die Veilchen weitere Möglichkeiten, doch im letzten Pass fehlte oft die nötige Präzision. Die Gäste nutzten hingegen weiterhin konsequent ihre Chancen und erhöhten auf 0:18.
  4. Viertel
    Auch im letzten Abschnitt blieb das Ziel der Ehrentreffer. Kurz vor Schluss war es dann soweit: Charlotte Ulbrich erzielte nach mehreren zuvor ungenutzten Chancen den verdienten Treffer zum 1:22-Endstand. Die Gäste konnten zwischenzeitlich noch vier weitere Tore erzielen.

Fazit
Das Trainerteam konnte klare Unterschiede feststellen: Die Gäste überzeugten vor allem durch ihre hohe Laufbereitschaft, präzises Passspiel und konsequente Chancenverwertung. Hier gilt es für die E-Mädels in den kommenden Trainingseinheiten anzusetzen.

Nun heißt es, das Spiel schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten. Nach den Osterferien steht das Heimspiel gegen den FC Ergolding an. Bis dahin wird intensiv trainiert, um dort wieder ein besseres Ergebnis zu erzielen.

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