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E-Juniorinnen: SVA-Mädels müssen beim Merkur CUP erwartungsgemäß früh die Segel streichen

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Zum Vatertag ging es für die E-Mädels der SpVgg Altenerding Richtung Bodensee in den Südwesten Bayerns. Auf halber Strecke liegt bei Oberpfaffenhofen die kleine Ortschaft Weßling. Für viele wäre der Weßlinger See sicherlich ein schönes Ausflugsziel zum Vatertag gewesen, aber die unerschrockenen Altenerdinger Mädels hatten jedoch ein anderes Ziel: Teilnahme am Merkur CUP.

Aufgrund der etwas unglücklichen Terminlage musste Altenerding einige Ausfälle verkraften. Mit einem Rumpfteam ohne Wechselspieler trat man die schwierige Aufgabe in Weßling an. Zudem stellte Altenerding das jüngste Team des Turniers. Gespielt wurde nach den gewohnten U11-Regeln über 2×10 Minuten.

Pünktlich um 13 Uhr startete das Turnier bei windigem, aber trockenem Wetter.

Im ersten Spiel wartete mit Ottobrunn direkt ein starker Gegner, der es weit schaffen wird. Ottobrunn war über die gesamte Partie überlegen und gewann am Ende deutlich mit 5:0. Die ersten beiden Treffer fielen nach sechs Minuten sowie mit der letzten Aktion der ersten Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Ottobrunn weiter. Altenerding hielt kämpferisch gut dagegen, war körperlich jedoch klar unterlegen und kam kaum zu eigenen Torchancen.

Deutlich ausgeglichener verlief die zweite Begegnung gegen Pullach. Altenerding erspielte sich sogar die ersten Möglichkeiten der Partie. Kurz vor der Pause nutzte Pullach jedoch eine Unaufmerksamkeit zur 1:0-Führung. In der zweiten Hälfte gab es Chancen auf beiden Seiten, Treffer wollten aber keine mehr fallen.

Auch im dritten Spiel gegen Penzberg blieb den Altenerdingerinnen ein eigener Treffer verwehrt. Dabei waren durchaus gute Einschussmöglichkeiten vorhanden. Lange sah alles nach einem torlosen Unentschieden aus, ehe Penzberg kurz vor dem Schlusspfiff doch noch den entscheidenden Treffer zum 1:0 erzielte.

Am Ende standen drei Niederlagen zu Buche, zwei davon allerdings denkbar knapp. Aufgrund des kleinen Kaders und des jungen Alters war das Ausscheiden keine große Überraschung, dennoch sammelten die Mädels wichtige Erfahrungen auf hohem Niveau. Für fünf Spielerinnen bietet sich bereits in der kommenden Saison die nächste Chance auf ein Weiterkommen. Dann stehen die Aussichten sicherlich wieder deutlich besser.

Pullach und Ottobrunn sicherten sich die Qualifikation für die nächste Runde. Mit Lengdorf schaffte zudem auch ein Vertreter aus dem Landkreis den Sprung in die nächste Turnierphase.

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Herren 3: SpVgg Altenerding – SV Buch am Buchrain 6:1

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Christian Schulz, 3. Florian Ammon, 4. Daniel Brunner (79. Nobel Tesfamichael), 5. Vitor Guedes, 6. Rene Feuker, 7. Emilio Polsfuss,  8. Sebastian Pöschl, 9. Tiago Cardante (50. Tarik Mahjoub), 10. Nick-Luis Polsfuss, 11. Miguel Cardante

Torschützen:
1:0 Emilio Polsfuss (49.)
2:1 Emilio Polsfuss (52.)
3:1 Tarik Mahjoub (57.)
4:1 Tarik Mahjoub (63.)
5:1 Emilio Polsfuss (75 .)
6:1 Niklas Ostermaier (83 / Foulelfmeter / Niklas Ostermaier=

Gelbe Karten:
Tarik Mahjoub
Sebastian Pöschl

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
Emilio Polsfuss verschießt einen an Niklas Ostermaier verursachten Foulelfmeter (75.)

Zuschauer:
85

Spielbericht:
Im Spitzenspiel zwischen der gastgebenden SpVgg Altenerding und dem punktgleichen Tabellenführer SV Buch am Buchrain entwickelte sich ein Spiel, dass beide Konkurrenten wohl nicht so schnell vergessen werden, wobei das Match den Gastgebern wohl deutlich länger in Erinnerung bleiben wird.

Das Match war von zwei grundverschiedenen Halbzeiten geprägt, denn der SVB war im ersten Durchgang deutlich tonangebend, so dass die 1:0-Führung der Fumelli-Elf in jedem Fall verdient war.

Doch nach Wiederbeginn stand eine andere Altenerdinger Elf auf dem Platz und man brannte vor allem in den ersten 25 Minuten ein Feuerwerk ab, so dass am Ende der Partie ein 6:1-Erfolg für die Hausherren auf dem Papier stand.

Die Gäste starteten sehr dominant in das Spiel, was auch daran lag, dass die Veilchen dem SV Buch zu viel Platz ließ. So rollte das Spielgerät anfangs nur in eine Richtung und die SpVgg konnte sich kaum aus der Defensive lösen. Allerdings war es der umsichtigen Abwehrkette der Gastgeber zu verdanken, dass der Gast trotz der deutlichen Überlegenheit kaum gefährlich vor das Altenerdinger Gehäuse kam.

Aber nach 10 Minuten wurde es vor dem Tor der Veilchen erstmals gefährlich. Nach einem scharfen 20 Meter-Schuss von Kapitän Konrad Wagner konnte Schlussmann Jonas Pamer das Leder parieren, aber musste es nach vorne abprallen lassen. Anschließend reagierte der Gästespieler Omar Mardi am Schnellsten und kam im Strafraum zum Nachschuss, doch er traf die Kugel nicht richtig, so dass der Ball dann doch weit am langen Eck vorbeiging.

Auch die nächste gute Möglichkeit hatte Mardi. Als den Gästen nach einem Foul an Fumelli ca. 23 Meter vor dem Tor ein Freistoß zugesprochen wurde, landete der von der Mauer abgefälschte Schuss beim Bucher Angreifer, der das Leder, der dann versuchte, den Ball ins lange Eck zu zirkeln, dieses aber um etwa einen Meter verfehlte (16.).

Drei Minuten später war dann erstmals sein Gegenüber Mattias Holbinger gefordert. Als sich Nick-Luis Polsfuss im Mittelfeld gegen zwei Bucher Abwehrspieler erfolgreich behauptet hatte, spielte er weiter auf seinen Bruder Emilio der dann mit einem Flachschuss fast erfolgreich gewesen wäre, doch der Bucher Schlussmann tauchte gut ab, und drehte den Ball gerade noch um den Pfosten.

Wenig später drohte der SpVgg dann aber der Rückstand, denn nach einem Ballverlust im Mittelfeld lief man in eine Konter und als Mardi das Leder aus halbrechter Position mustergültig in den Strafraum spielte, hatte man großes Glück, dass Aid Osamini am Ball vorbeischlug und die  Großchance ungenutzt blieb (27.).

Doch zwei Minuten später wurde die Überlegenheit der Gäste dann doch mit zählbarem Erfolg belohnt. Als man einen Mittelfeldspieler zu spät attackierte, spielte er einen mustergültigen Pass in die Tiefe und fand Fumelli, der schließlich nur noch Schlussmann Pamer vor sich hatte und diesen mit einem unhaltbaren Schuss das Nachsehen ließ (33.).

Auch der verbleibenden Spielzeit bis zur Paus blieb Buch überlegen, aber der zweite Treffer war doch in weiter Ferne, denn im Angriff fehlte die letzte Entschlossenheit, so dass man die Seiten mit einer knappen Pausenführung für die Gäste wechselte.

In der Halbzeit schienen die Altenerdinger Trainer Andreas Heilmaier und Ronny Krause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach Wiederbeginn zeigten die Hausherren ein anderes Gesicht. Man ließ der Fumelli-Elf nun deutlich weniger Platz und man zeigte sich nun deutlich aggressiver, so dass die Heimelf nun das Heft des Handelns in die Hand nahm.

Dieses deutlich größere Engagement brachte schnell zählbaren Erfolg. Nach einem mustergültigen Pass von Nick-Luis Polsfuss überlief sein Bruder den letzten Abwehrspieler der Gäste und überwand dann Torhüter Holbiger mit einem überlegten und platzierten Schuss ins lange Eck zum 1:1 (49.)

Dieser Treffer zeigte auf beiden Seiten Wirkung – während die Gäste merklich angeschlagen wirkten, entfachten die Platzherren nun eine Euphorie, die nur drei Minuten später den nächsten Treffer brachte. Nach einem Angriff landete das Leder bei Emilio Polsfuss, der noch einige Meter nach innen zog und dann aus 18 Metern flach abzog, und auch diesen Schuss konnte Keeper Holbinger nicht abwehren (52.)

Nun rollte der Altenerdinger Express und alsbald sollte der dritte Treffer für die Gastgeber fallen, der einem Standard entsprang. Als der vor allem im zweiten Durchgang überragende Miguel Cardante einen Eckball nach innen zog, konnte Keeper Holbiger einen Kopfball von Sebastian Pöschl mit einem Reflex abwehren. Allerdings landete der Abpraller beim kurz zuvor eingewechselten Tarik Mahjoub, der dann mit dem Kopf zum vielumjubelten 3:1 erfolgreich war (57.).


Einmal auf dem Geschmack gekommen legte der Routinier sechs Minuten später den nächsten Treffer nach. Als eine Weiter Ecke von Cardante in der Mitte nicht erreicht wurde, landete das Leder bei Emilio Polsfuss, der dann eine mustergültige Flanke auf den zweiten Pfosten schlug, wo abermals Mahjoub goldrichtig stand und auf 4:1 erhöhte (63.).

Nach diesem Tor nahmen die Veilchen etwas den Fuß vom Pedal, so dass die Fumelli-Elf wieder besser in Spiel kam, doch die Altenerdinger Defensive ließ wenig zu. Zwar kam Buch immer wieder in den Strafraum, doch die Abschlüsse waren harmlos, so dass Keeper Pamer nun wenig beschäftigt war.

Die endgültige Entscheidung folgte dann 15 Minuten vor dem Ende. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde die Kugel in den Strafraum gespielt, wo Niklas Ostermaier nach einen Haken und sein Gegenspieler machte, von diesem dann aber unfair zu Fall gebracht wurde, so dass der gut leitende Referee Hannes Bauer sofort auf den Punkt zeigte. Holbinger konnte zunächst den Schuss von Emilio Polsfuss abwehren, doch der hoch abspringende Ball landete erneut beim Altenerdinger Torjäger, der dann mit seinem Volley-Nachschuss doch noch erfolgreich war.


Und der nächste Strafstoß sollte nicht lange auf sich warten. Diesmal erhielt Ostermaier am linken Flügel den Ball und zog mit großen Schritten auf und davon. Als er dann im Strafraum angekommen war, kam er einen Schritt vor Holbinger an den Ball, legte sich die Kugel am Bucher Torhüter vorbei, wurde dann aber von diesem erneut unfair gestoppt so dass der nächste Elfmeterpfiff die logische Konsequenz war. Der Gefoulte übernahm selbst die Ausführung, schickte Holbinger in die falsche Ecke und machte das halbe Dutzend voll (83.).


Die letzten Minuten verliefen dann ziemlich ereignisarm, was auch dem klaren Spielstand geschuldet war. Als der Unparteiische nach nach 90 Minuten abpfiff, war der Jubel bei den Veilchen groß, während man auf der anderen Seite in ungläubige Gesichter der Bucher Akteure blickte.

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Herren 1: SpVgg Altenerding trennt sich von Trainer Pedro Locke

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Nach sieben Jahren voller Höhenflüge und großer Emotionen endet bei der SpVgg Altenerding eine Ära: Trainer Pedro Locke wurde am Montag mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Die Verantwortlichen der Veilchen reagierten damit auf die sportliche Entwicklung der vergangenen Wochen.

Aus den letzten vier Partien holte die Mannschaft lediglich einen Punkt und rutschte dadurch auf den Relegationsplatz der Bezirksliga ab. „Die Entscheidung ist uns keinesfalls leichtgefallen“, erklärte die Abteilungsleitung der Semptstädter. „Wir erhoffen uns durch diesen Schritt noch einmal einen neuen Impuls innerhalb der Mannschaft.“

Locke hatte den Verein in den vergangenen sieben Jahren maßgeblich geprägt und aus der A-Klasse bis in die Bezirksliga geführt. Unter seiner Leitung entwickelte sich Altenerding sportlich wie strukturell kontinuierlich weiter. Umso schwerer fiel den Verantwortlichen nun der Schritt zur Trennung in der entscheidenden Phase der Saison.

Die Nachfolge übernimmt ab sofort Stefan Huber, der ursprünglich erst zur kommenden Saison als neuer Cheftrainer vorgesehen war. Der bisherige Co-Trainer des FC Aschheim wurde nach Bekanntgabe seines Wechsels beim FCA freigestellt und tritt seine neue Aufgabe nun vorzeitig an. Unterstützt wird er schon jetzt von Suheyp Trabelsi, der ebenfalls als Co-Trainer sein Amtszeit früher startet.

Huber blickt trotz der schwierigen Ausgangslage optimistisch auf die verbleibenden Spiele: „Ich hoffe, dass wir gemeinsam doch noch den Klassenerhalt schaffen.“ Der neue Coach hatte die jüngsten Begegnungen seines künftigen Teams bereits intensiv verfolgt und startet deshalb nicht ohne Vorbereitung. „Ich habe schon einige Ideen im Kopf, die hoffentlich für einen Umschwung sorgen können“, erklärt Huber. Besonders wichtig sei es nun, der Mannschaft neues Selbstvertrauen zu vermitteln. Die beiden Trainingseinheiten bis zum richtungsweisenden Spiel am Samstag wolle er gezielt nutzen, um auch in Einzelgesprächen auf die Spieler einzuwirken und gleichzeitig seine Spielphilosophie zu vermitteln.

Die Aufgabe könnte allerdings kaum schwieriger sein: Altenerding gastiert beim bereits als Aufsteiger feststehenden SV Nord Lerchenau. Zudem muss Huber weiterhin auf Samuel Kronthaler und Leart Bilalli verzichten. Beide Spieler wurden nach ihren Platzverweisen in Langengeisling jeweils für vier Spiele gesperrt. Dennoch glaubt der neue Trainer an die Chance seiner Mannschaft: „Die Qualität für eine Überraschung ist definitiv vorhanden.“ Gleichzeitig weiß er jedoch, dass Altenerding im Kampf um den Klassenerhalt auch auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen sein wird.

Trotz der Trennung überwiegt bei den Verantwortlichen der Dank gegenüber Pedro Locke. Abteilungsleiter Andreas Heilmaier fand deutliche Worte für die Verdienste des scheidenden Trainers: „Pedro damals zu holen, war ein Sechser im Lotto. Er hat dem Verein neues Leben eingehaucht.“ Gleichzeitig betonte Heilmaier, dass die jüngste sportliche Entwicklung ein Handeln erforderlich gemacht habe.

Als Gründe für den Leistungseinbruch nennt der Verein unter anderem die angespannte Personalsituation. Neben den Sperren wichtiger Leistungsträger sorgte auch ein formaler Fehler bei den Verpflichtungen von Joshua Goodluck und Solomon Effiong, der jedoch am Samstag erstmal das Spielrecht für die SpVgg hat, für zusätzliche Probleme.

„Für diese Dinge kann Pedro nichts. Es gibt von unserer Seite keinerlei Schuldzuweisungen“, stellte Heilmaier klar. Vielmehr hoffe man darauf, dass die personelle Veränderung noch einmal einen Ruck durch die Mannschaft auslösen könne. „Wir hoffen, dass wir in zwei Wochen sagen können, dass es die richtige Entscheidung war.“ Mit Stefan Huber setzt die SpVgg Altenerding nun auf einen Neuanfang im Saisonendspurt – in der Hoffnung, dass die erfolgreiche Bezirksliga-Zeit der Veilchen noch nicht zu Ende ist.

E-Juniorinnen: SpVgg im Merkur CUP in klarer Außenseiterrolle

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Während bei den Buben bereits die ersten beiden Runden im diesjährigen Merkur CUP absolviert wurden, greifen am kommenden Donnerstag nun auch die Mädchen ins Geschehen ein.

Es war geplant, dass mit dem FC Langengeisling und der SpVgg Altenerding zwei Mannschaften aus dem Landkreis die heimischen Farben vertreten, doch der FCL wurde von diesem Termin überrascht. „Wir haben in der Vorrunde unsere E-Juniorinnen vom Spielbetrieb zurückgezogen und haben die verbleibenden Spielerinnen in andere Mannschaften verteilt, so dass wir davon ausgegangen ist, dass damit auch die Meldung zum Merkur CUP Makulatur ist“, erklärt D-Juniorinnentrainer Tobias Hunn die Situation.

Letztlich hat man die Teilnahme abgesagt, „weil wir leider keine Mannschaft stellen können“, war aus Kreisen des FCL zu hören. Somit spart man sich die Reise nach Wessling, wo die Vorrunde ausgetragen wird.

Die SpVgg Altenerding nimmt dagegen die lange Fahrt jedoch auf sich, weiß aber, dass man nicht über die Außenseiterrolle hinauskommt.

Trainer Stephan Mückel sieht seine Mannschaft klar in dieser Position, da sich das Team weiterhin im Aufbau befindet. Zudem fehlen wegen des Feiertags einige Spielerinnen. „Wir wollen uns trotzdem ordentlich präsentieren und das Beste aus uns herausholen“, gibt sich Mückel kämpferisch, wobei für ihn der Spaß bei seinen Mädchen ganz klar im Vordergrund stehen soll.

Mit dem FC Ottobrunn, dem SV Pullach und dem ESV Penzberg warten allerdings sehr anspruchsvolle Gegner auf die Semptstädterinnen, denn alle drei Teams sind im Mädchenfußball deutlich weiter als die SpVgg, so dass schon achtbare Ergebnisse als Erfolg zu werten wären.

Aus Altenerding Sicht wäre der Sprung in die nächste Runde wohl als große Sensation zu werten, doch die Altenerdinger Nachwuchskicker wollen diesen Wettbewerb nutzen, um wichtige Erfahrungen zu sammeln und den Spaß am Fußball nicht zu kurz kommen zu lassen.

E4-Junioren: (SG) SV Hörlkofen/SV Wörth II – SpVgg Altenerding 2:2

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Punktgewinn nach packendem Fußball-Krimi in Hörlkofen

Am Montagabend, dem 11. Mai 2026, gastierte die E4 der SpVgg Altenerding E4 beim Gastgeber aus Hörlkofen. Die Zuschauer bekamen dabei eine intensive und spannende Partie zu sehen, die bis zur letzten Minute für Nervenkitzel sorgte. Nach einer starken Anfangsphase der Veilchen und einer dramatischen Schlusssequenz endete das Spiel schließlich leistungsgerecht mit 2:2.

Von Beginn an übernahm Altenerding das Kommando auf dem Platz. Die Veilchen spielten mutig nach vorne, kombinierten gefällig und setzten Hörlkofen früh unter Druck. Besonders über die linke Seite sorgten Moritz Baumbach und Kron Ibrahimaj immer wieder für gefährliche Angriffe. Mit Tempo, Übersicht und schönen Kombinationen erspielte sich die E4 mehrere gute Möglichkeiten. Gleichzeitig gab Tobias Walter aus der Defensive heraus Sicherheit und leitete mit klugen Pässen und Abschlägen immer wieder neue Offensivaktionen ein.

Die verdiente Führung fiel schließlich in der 26. Minute – und sie begann bei Tobias Walter. Mit einem weiten Abschlag überspielte er die gegnerische Defensive. Der Ball landete perfekt bei Koray Uluhan, der eiskalt blieb und souverän zum 1:0 einschob. Die Veilchen blieben weiter am Drücker und belohnten sich nur kurze Zeit später erneut: Wieder war Koray Uluhan zur Stelle und erhöhte mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 2:0.

Doch Hörlkofen zeigte Moral und gab sich keineswegs geschlagen. Im dritten Viertel wurde das Heimteam stärker, gewann mehr Zweikämpfe und nutzte seine Chancen konsequent. Mit zwei Treffern kämpfte sich Hörlkofen zurück ins Spiel und stellte auf 2:2.

In dieser schwierigen Phase bewiesen die Veilchen jedoch Charakter. Benjamin Gillmeister organisierte das Spiel und versuchte immer wieder, Ruhe in die Mannschaft zu bringen. Vitus und Merti verteidigten konsequent und warfen sich in jeden Zweikampf, während Marcel Eder auf der rechten Abwehrseite mit viel Einsatz und Übersicht überzeugte.

Die Schlussphase entwickelte sich dann zu einem echten Krimi. Kurz vor dem Ende verlor ein Rückpass eines Altenerdinger Spielers auf halbem Weg entscheidend an Tempo. Ein Hörlkofener Stürmer sprintete dazwischen und lief frei auf das Tor zu. Viele Zuschauer hatten den Ball bereits im Netz gesehen – doch Tobias Walter reagierte überragend. Mit einer starken Glanzparade rettete er seiner Mannschaft das Unentschieden und wurde damit endgültig zum gefeierten Rückhalt der Veilchen.

Trotz des späten Drucks der Gastgeber konnte Altenerding am Ende auf eine starke Mannschaftsleistung stolz sein. Trainer Reiner Hierl zeigte sich nach der Partie zufrieden mit dem Auftritt seines Teams. Besonders die Vielzahl an herausgespielten Chancen hob er hervor, auch wenn mehrfach Latte oder Pfosten im Weg standen.

„Die Leistung war stark, aber das Glück hat heute ein wenig gefehlt“, fasste Hierl zusammen.

Mit Kampfgeist, spielerischer Qualität und großem Teamzusammenhalt blickt die E4 nun optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Klar ist: Wenn die Chancenverwertung noch effizienter wird, werden die nächsten Siege nicht lange auf sich warten lassen.

Lipp-Cup-Finaltag: SpVgg hat zwei heiße Eisen im Feuer

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Fußball satt erwartet die Fans am kommenden Donnerstag im Semptsportstadion Altenerding, denn dort steigt der große Finaltag des diesjährigen Lipp-Cups.

Insgesamt drei Endspiele stehen auf dem Programm und versprechen den zahlreichen Fußballfreunden aus dem Landkreis Erding spannende Duelle, emotionale Momente und hoffentlich beste Unterhaltung.

Den Auftakt machen um 11 Uhr die D-Juniorinnen. Dabei kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Finals zwischen der SpVgg Altenerding und dem FC Lengdorf. Im Vorjahr behielten die Veilchen mit einem 3:0-Erfolg die Oberhand und sicherten sich neben dem Pokal auch die Siegprämie in Höhe von 300 Euro, die von der Lipp Markenvertriebs GmbH zur Verfügung gestellt wird.

Auch diesmal geht Altenerding leicht favorisiert ins Endspiel, nachdem die Mannschaft im Halbfinale den FC Langengeisling mit 8:1 aus dem Wettbewerb geschossen hatte. Doch der FC Lengdorf dürfte auf Revanche brennen. Die Lengdorfer Mädels zogen mit einem knappen 1:0-Erfolg gegen den FC Moosinning ins Finale ein und wollen diesmal selbst den Pokal stemmen.

Ab 13.30 Uhr rücken dann die männlichen D-Junioren in den Mittelpunkt. Im Finale zwischen dem FC Forstern und dem FC Schwaig spricht vieles für die Schwaiger. Die Mannschaft von Trainer Stefan Haberl spielt bislang eine überragende Saison und ist in der Aufstiegsrunde zur Bezirksoberliga weiterhin ungeschlagen. Besonders beeindruckend ist die Defensive, denn lediglich zwei Gegentreffer in sieben Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

Dennoch dürfte der FC Forstern alles daran setzen, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Wall geht zwar als Außenseiter ins Rennen, träumt aber von der großen Überraschung. Aber die Endspielteilnahme ist in jedem Fall sehr lukrativ, winkt dem selbst dem Verlierer eine Prämie in Höhe von 200 €.

Den emotionalen Höhepunkt des Tages bilden schließlich ab 16 Uhr die B-Junioren. Aus Sicht des Gastgebers hoffen die Verantwortlichen natürlich auf einen Heimsieg der Veilchen, doch die Aufgabe gegen die (SG) Eitting/Geisling hat es in sich. Der Lokalrivale überzeugte im Anschluss an einem glücklichen Elfmetersieg im Achtelfinale gegen den SC Moosen mit deutlichen Erfolgen und reist mit viel Selbstvertrauen an. Die Spielgemeinschaft will zudem die Finalniederlage aus dem Vorjahr vergessen machen, als man sich der (SG) SV Eichenried klar mit 0:3 geschlagen geben musste.

Neben den sechs Finalisten dürfen sich auch alle Halbfinalisten auf einen besonderen Feiertag freuen. Sponsor Lipp lädt sämtliche ausgeschiedenen Teams ein und stellt neben einem Fußball zusätzlich eine Prämie in Höhe von 50 Euro zur Verfügung.

Auch die besten Spieler der drei Endspiele gehen nicht leer aus. Für die jeweiligen „Player Of The Match“ gibt es ebenfalls eine Geldprämie von 50 Euro.

Natürlich sollen am Vatertag nicht nur die Fußballer auf ihre Kosten kommen. Die Verantwortlichen der SpVgg versprechen rund um das Stadion beste Verpflegung mit Speisen und Getränken. Der Eintritt zu allen Spielen ist frei, sodass einem stimmungsvollen Fußballfeiertag in Altenerding nichts im Wege stehen dürfte.

Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV Rohrbach 1:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher (46. Jonas Pamer), 2. Alexander Weiher, 3. Ridwan Bello, 4. Juan Gomez, 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Jannik Obermaier (78. Lukas Rymas), 8. Leonardo Tunjic, 9. Mario Dipalo (73. Marc Winkelmann), 10. Ajdin Nienhaus, 11. Marco Baumann (86. Advan de Oliveira)

Torschützen:
1:0 Leonardo Tunjic (36.)

Gelbe Karten:
Riwan Bello

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
150

Spielbericht:
Mit einem 1:1 gegen den TSV Rohrbach hat die SpVgg Altenerding ihre Hoffnungen auf den direkten Klassenerhalt in der Bezirksliga am Leben gehalten. Die Veilchen stehen vor dem letzten Spieltag allerdings weiterhin enorm unter Druck, denn im Kampf um den Ligaverbleib hat man es nicht mehr selbst in der Hand. Damit die direkte Rettung noch gelingt, braucht die Mannschaft beim abschließenden Gastspiel beim bereits als Aufsteiger feststehenden SV Nord-Lerchenau zwingend einen Sieg und zusätzlich Schützenhilfe der Konkurrenz.

Die Gastgeber starteten engagiert in die Begegnung und übernahmen in der Anfangsphase sofort die Initiative. Vor allem über Standardsituationen entwickelte die SpVgg früh Gefahr und brachte die Rohrbacher Defensive mehrfach in Bedrängnis. Nach mehreren gefährlichen Eckbällen retteten die Gäste jeweils in höchster Not und verhinderten einen frühen Rückstand.

Nach 13 Minuten musste Altenerding dann allerdings erstmals tief durchatmen. Rohrbach kombinierte sich schnell durch das Mittelfeld und plötzlich kam Erduart Rushiti aus aussichtsreicher Position zum Abschluss. Der Ball krachte jedoch nur an die Latte, sodass die Veilchen in dieser Szene das nötige Glück auf ihrer Seite hatten.

Nur wenige Minuten später bot sich auf der anderen Seite die große Chance zur Führung für die Gastgeber. Nach einer präzisen Flanke von der rechten Seite kam Ajdin Nienhaus im Strafraum volley zum Abschluss. Rohrbachs Schlussmann Tobias Lindlmaier reagierte jedoch glänzend und lenkte den Ball mit einer starken Parade gerade noch um den Pfosten (16.).

In der Folge entwickelte sich eine intensive, aber weitgehend ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften versuchten immer wieder, schnell nach vorne zu spielen, doch im letzten Drittel fehlte häufig die letzte Präzision oder die notwendige Konsequenz im Abschluss. Klare Torchancen blieben dadurch zunächst Mangelware.

Dennoch gelang den Veilchen nach 35 Minuten die wichtige Führung – allerdings mit kräftiger Unterstützung der Gäste. Rohrbachs Julian Herzer spielte einen fatalen Fehlpass genau in die Füße von Leonardo Tunjic. Der Altenerdinger Angreifer erkannte die Situation sofort, lief alleine auf das Tor zu, umkurvte Lindlmaier und schob souverän zum umjubelten 1:0 ins leere Tor ein.

Bis zur Pause verteidigten die Hausherren den knappen Vorsprung konzentriert und ließen kaum noch gefährliche Aktionen der Gäste zu. Entsprechend zufrieden ging die SpVgg mit der Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel musste Altenerding jedoch früh reagieren. Stammtorhüter Lukas Loher konnte aufgrund einer Verletzung nicht weitermachen und wurde durch Jonas Pamer ersetzt. Der eingewechselte Keeper sah sich sofort einer druckvollen Rohrbacher Mannschaft gegenüber, denn die Gäste übernahmen mit Wiederbeginn klar die Kontrolle über das Spiel.

Rohrbach drängte die Veilchen nun tief in die eigene Hälfte und ließ Ball und Gegner laufen. Zwar erspielten sich die Gäste zahlreiche Angriffe, doch entweder fehlte der entscheidende letzte Pass oder gute Abschlussmöglichkeiten wurden zu leichtfertig vergeben. Altenerding verteidigte mit viel Einsatz, schaffte es offensiv jedoch kaum noch für Entlastung zu sorgen, weil die wenigen Konterchancen nicht konsequent ausgespielt wurden.

Richtig gefährlich wurde es dann in der 69. Minute. Nach einer Hereingabe in den Strafraum hatte sich Julian Herzer bereits um Ridwan Bello gedreht und wollte aus kurzer Distanz abschließen. Im letzten Moment brachte Bello jedoch noch sein Bein dazwischen und blockte den Schuss entscheidend ab.

Zwölf Minuten vor dem Ende fiel dann doch der Ausgleich. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld stiegen Ridwan Bello und Rohrbachs Spielertrainer Philipp Federl gemeinsam zum Kopfball hoch. Dabei bekam Bello den Ball im Luftduell an den ausgestreckten Arm, worauf der Schiedsrichter sofort auf Elfmeter entschied. Michael Humbach übernahm Verantwortung und verwandelte den Strafstoß trotz geahnter Ecke von Jonas Pamer sicher zum 1:1 (78.).


In der Schlussphase wollten beide Mannschaften unbedingt den Siegtreffer erzwingen. Zunächst bot sich Rohrbach die große Chance zur Führung, doch Pamer zeigte bei einem Schuss von Humbach eine starke Parade. Beim anschließenden Nachschuss reagierte Federl aufgrund der kurzen Reaktionszeit etwas etwas zu spät und setzte den Ball knapp neben das Tor.

Auf der Gegenseite hoffte Altenerding noch auf den späten Lucky Punch. Nach einem energischen Vorstoß über die rechte Seite brachte Pedro Flores den Ball scharf in die Mitte, doch ein Abnehmer fand sich nicht mehr.

So blieb es letztlich bei einem Remis, mit dem am Ende keines der beiden Teams wirklich zufrieden war. Entsprechend groß war die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff, als zahlreiche Spieler beider Mannschaften frustriert auf dem Rasen zusammensanken.

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Herren 3: DJK Ottenhofen II – SpVgg Altenerding 1:2

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Christian Schulz, 3. Florian Ammon, 4. Noh Tesfamichael, 5. Adrian Felsner (46. Vitor Guedes), 6. Rene Feuker, 7. Emilio Polsfuss (83. Daniel Brunner),  8. Sebastian Pöschl (46. Miguel Cardante), 9. Tiago Cardante (70. Markus Felsner), 10. Nick-Luis Polsfuss (76. Tiago Cardante), 11. Daniel Brunner (46. Yousef Takrouri / 74. Adrian Felsner)

Torschützen:
0:1 Emilio Polsfuss (18.)
0:2 Adrian Felsner (33.)

Gelbe Karten:
Emilio Polsfuss
Sebastian Pöschl
Miguel Cardante

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
85

Spielbericht:
Beim hart erkämpften 2:1-Erfolg bei der DJK Ottenhofen II kamen die B-Klassenkicker der SpVgg Altenerding zum fünften Sieg in Serie, doch man zeigte dabei eine schwache Leistung, und hatte auch das nötige Glück, um den drei Zähler mit nach Altenerding nehmen zu können.

Die Hausherren zeigten sich nämlich als ebenbürtiger Kontrahent und verlangten die Veilchen alles ab, wenngleich bei den Semptstädtern die Lauf- und Einsatzbereitschaft etwas zu wünschen ließ, während die Akteure der Heimelf alles aus sich herausholten und durchaus ein Remis verdient hatten.

Von Beginn an übernahm Ottenhofen das Kommando, und kamen bereits nach drei Minuten zur ersten Chance. Nach einem Ballverlust von Tiago Cardante im Mittelfeld lief Mike Silbersack auf die Altenerdinger Abwehrkette zu und wollte dann die Kugel durch die Schnittstelle spielen. Noh Tesfamichael kam mit der Fußspitze nach an das Leder, hatte dann aber Pech, dass der Ball direkt in den Lauf des DJK-Angreifers Marvin Mehnert landete. Doch letztlich hatte man dann beim Abschluss wieder das nötige Glück, denn Mehnert schoss knapp am langen Eck vorbei.

Nur zwei Minuten später brannte es dann erstmals vor dem Tor der DJK. Nach einem schönen Pass von Daniel Brunner auf die linke Seite überlief der pfeilschnelle Sebastian Pöschl seinen Gegenspieler und spielte dann scharf nach innen, wo Tiago Cardante zum Abschluss kam, aber Pech hatte, dass seine Direktabnahme knapp am langen Pfosten vorbei ging.

Aber dann waren wieder die Hausherren am Zug und nachdem die Veilchen das Zentrum nicht zumachten, stürmte Luca Raacke in den Strafraum, wo Tesfamichael mit einer beherzten Grätsche noch entscheidend zum Ball kam, so dass Torhüter Maximilian Voichtleitner dann gerade noch rechtzeitig an das Leder kam und Raacke nicht mehr abschließen konnte (9.).

Drei Minuten später hätten die Gäste dann aber in Front gehen müssen. Nach einem fatalen Fehlpass eines DJK-Abwehrspielers kam Emilio Polsfuss an den Ball, überlief Rupert Ruhstorfer und hatte schließlich nur noch den Ottenhofener Keeper Benedikt Sedelmayr vor sich. Allerdings wollte es der Torjäger dann zu kompliziert machen, und versuchte den Schlussmann zu umspielen, anstatt direkt einzuschieben. Dieser Versuch misslang, so dass diese Großchance leider keinen zählbaren Erfolg brachte.

In der 16. Minute mussten die Veilchen dann aber tief durchatmen und hatten Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nach einem Foul von Rene Feuker wurde den Platzherren etwa 23 Meter vor dem Tor ein Freistoß zugesprochen. Raake zirkelte das Leder gekonnt über die Abwehrmauer, hatte dann aber Pech, dass er nur den Querbalken anvisierte. Als der abprallende Ball dann jedoch bei Jason Johann landete, hatte man Glück, dieser beim Nachschuss den Ball nicht richtig traf, so dass Voichtleitner wenig Mühe hatte, das Leder schließlich zu sichern.

Dann gab es aber doch den ersten Torerfolg, und für diesen zeigte sich Emilio Polsfuss verantwortlich. Nach einem herrlichen Diagonalball von Tiago Cardante sicherte sich Pöschl am linken Flügel das Leder. Er spielte dann flach auf den in der Nähe der Strafraumgrenze stehenden Nick-Luis Polsfuss. Der Mittelfeldspieler spielte weiter auf seinen besser positionierten Bruder Emilio, der rechts im Strafraum stehend noch einen Haken um seinen Gegenspieler machte und dann mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck für die Führung der SpVgg sorgte (19.).


Nur eine Minute später hätte man die Führung um ein Haar ausgebaut. Nach einem schönen Steilpass von Emilio Polsfuss spielte Noh Tesfamichael von der rechten Seite das Leder nach innen zu Tiago Cardante, der von der Strafraumeck gekonnt abzog, aber bei seinem Schuss seinen Meister im DJK-Keeper Sedelmayr fand, denn er konnte das Leder glänzend zur Ecke abwehren.

Aber die Ottenhofener zeigten sich von diesem Rückstand nicht sonderlich beeindruckt, und als Silbersack nach einer Flanke von Raacke im Strafraum zum Kopfball kam, stand das Alu der SpVgg erneut zur Seite, denn der Routiniert scheiterte am Querbalken (22.).

Der offene Schlagabtausch hielt an und vier Minuten später brannte es dann wieder auf der anderen Seite. Als die Gäste einen schönen Konter vortrugen, spielte Brunner einen herrlichen Pass auf Tiago Cardante, der frei vor dem Tor zum Abschluss kam, doch sein Heber über Schlussmann Sedelmayr war einen Tick zu hoch angesetzt, und ging leider knapp über das Tor (26.).

In der 33. Minute glückte der SpVgg dann aber doch der zweite Treffer. Bei einem Vorstoß über die linke Seite konnte man die DJK-Abwehr mit einem mustergültigen Doppelpass zwischen Pöschl und Adrian Felsner geschickt aus den Angeln haben. Als Letztgenannter dann im Strafraum auf der linken Seite zum Abschluss kam, nahm Felsner genau Maß, denn vom Innenpfosten das langen Eckes sprang die Kugel zur 2:0-Führung ins Netz.

Kurz vor der Pause wurde es dann nochmals auf der anderen Seite gefährlich, denn nach einer Ecke von Kapitän Thomas Flossmann kam Silbersack am langen Pfosten zum Kopfball, setzte das Leder jedoch knapp am Ziel vorbei, so dass die Gäste mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit gingen.

Nach Wiederbeginn zeigten sich die Gäste anfangs als das aktivere Team, und es machte den Anschein, als wolle man nun frühzeitig die Vorentscheidung erzwingen, doch Tiago Cardante wollte heute kein Tor glücken, denn abermals rettete Torhüter Sedelmayr bei einem Schuss des Youngster mit Bravur (49.).

Unmittelbar darauf kam der Angreifer nach einem schönen Pass von Emilio Polsfuss im Strafraum zum Abschluss, doch sein Außenristschuss verfehlte das lange Eck um ca. einen Meter.

Nur wenig später konnte sich dann der zur Pause eingewechselte Youssef Takrouri auf der linken Seite gleich gegen mehrere DJK-Abwehrspieler behaupten, und schaffte es aus der Bedrängnis heraus das Leder auf Tiago Cardante abzulegen, so dass der Angreifer aus guter Position zum Abschluss kam, aber sein Visier beim 20 Meter-Schuss leider etwas zu hoch eingestellt hatte (55.).

Mitten in die Drangperiode hinein, kamen die Hausherren dann zu diesem Zeitpunkt doch etwas überraschend zum Anschlusstreffer. Als Takrouri einen langen Ball auf die rechte Seite abgelaufen hatte, schien die Gefahr schon gebannt, doch anstatt, das Leder ins Seitenaus zu spielen, wollte er die Situation spielerisch lösen.

Er spielte die Kugel flach nach innen, wo Silbersack den Braten gerochen hatte und das Zuspiel abfing. Vitor Guedes wollte die prekäre Situation noch klären, brachte dabei aber den Ottenhofener Stürmer zu Fall, so dass gut leitende Nachwuchsreferee zu Recht auf den Punkt zeigte. Der Gefoulte übernahm selbst die Verantwortung, schickte Torhüter Voichtleitner in die falsche Eck und konnte auf 1:2 verkürzen (58.).


Wenig später war dann für Takrouri das Spiel leider schon wieder beendet, denn nach einem Foulspiel fiel er unglücklich zu Boden und kugelte sich dabei leider die Schulter aus, so dass er verletzungsbedingt vom Feld musste.

In der Folgezeit versuchten die Hausherren zum Ausgleich zu kommen, doch nun fehlte der Heimelf die nötige Durchschlagskraft, denn die Defensive der SpVgg ließ wenig zu, was aber auch daran lag, dass der finale Pass der DJK kaum den gewünschten Abnehmer fand.

Neun Minuten vor dem Ende wurde es noch einmal gefährlich, denn nach einem Pass in die Tiefe wäre Silbersack um ein Haar an den Ball gekommen, doch Voichtleitner war rechtzeitig zur Stelle und konnte den Ball aus der Gefahrenzone schlagen.

Allerdings verstanden es die Gäste nicht, bei den sich bietenden Kontermöglichkeiten, die Vorentscheidung herbeizuführen, so dass das Match spannend blieb.

Letzen Endes brachte man aber den knappen Vorsprung trotz der sechsminütigen Nachspielzeit ins Ziel, so dass den 2. Tabellenplatz erfolgreich verteidigen konnte.

Am kommenden Mittwoch kommt es nun zum Showdown gegen den punktgleichen Tabellenführer SV Buch am Buchrain und bei der SpVgg muss man sich im Klaren sein, dass in jedem Fall eine deutliche Leistungssteigerung notwendig ist, um gegen den Klassenprimus bestehen zu können.

Herren 2: SpVgg Altenerding – BSG Taufkirchen 0:3

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Felix Wöginger (65. Christian Schulz), 3. Patrick Lisiewicz (46. Furkan Arslan), 4. Hussein Bahlak, 5. Sadam Ibrahim, 6. Lukas Rymas (65. Davud Hörl), 7. Florian Donig,  8. Julian Topf, 9. Marc Winkelmann, 10. Haki Vranovci (65. Lucas Ude), 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Hussein Bahlak

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Die Kreisklassenfußballer der SpVgg Altenerding haben auch im nächsten Heimspiel den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Gegen den Tabellenzweiten BSG Taufkirchen hielt die Mannschaft von Trainer Matthias Foltin lange dagegen, musste sich am Ende jedoch mit 0:3 geschlagen geben. Vor allem ein später Doppelschlag der Gäste sorgte dafür, dass die Veilchen weiterhin auf den ersten Sieg im Jahr 2026 warten müssen.

Die Gäste aus Taufkirchen präsentierten sich nach dem Trainerwechsel unter dem neuen Duo Florian Jakob und Thomas Hamburger von Beginn an hochmotiviert und bestimmten die Anfangsphase klar. Vor allem in den ersten zehn Minuten setzte die BSG die Altenerdinger Defensive immer wieder unter Druck und kam mehrfach gefährlich vor das Tor. Allerdings fehlte den Gästen zunächst die nötige Präzision im Abschluss. Zudem erwischte SVA-Keeper Senal de Silva einen starken Tag und hielt seine Mannschaft mit mehreren guten Paraden im Spiel.

Nach 16 Minuten war jedoch auch der Altenerdinger Schlussmann erstmals geschlagen. Nach einem langen Ball auf die linke Seite bekam Felix Wöginger die Situation nicht entscheidend geklärt, sodass die Gäste den Ball nach innen bringen konnten. Dort kam Thomas Heilmeier frei zum Abschluss und traf mit einem platzierten Schuss aus rund 17 Metern unhaltbar zur verdienten Führung für Taufkirchen.

Nur wenige Minuten später hätte die BSG beinahe nachgelegt. Nach einem Zuspiel in die Mitte verpasste ein freistehender Gästespieler die Hereingabe jedoch knapp. Auch anschließend blieb Taufkirchen die gefährlichere Mannschaft. Jannis Tsimeridis prüfte de Silva mit einem gefährlichen Flachschuss, doch der Altenerdinger Keeper reagierte stark und lenkte den Ball zur Ecke.

In der 34. Minute wurde es dann hektisch. Nach einem langen Ball war Haki Vranovci frei auf dem Weg Richtung Tor, ehe ihn Torschütze Heilmeier kurz vor dem Strafraum unfair stoppte. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Notbremse und zeigte dem Taufkirchener Angreifer die Rote Karte.

Trotz Unterzahl blieb die BSG auch danach gefährlich. Kurz vor der Pause zog Tsimeridis nach einem Angriff über die rechte Seite aus aussichtsreicher Position ab, setzte den Ball jedoch über das Tor.


Wenig später hatte Altenerding großes Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten. Daniele Eibl dribbelte sich mit starkem Tempo durch mehrere Gegenspieler, verzog seinen Abschluss aus kurzer Distanz aber knapp.


Auch nach dem Seitenwechsel blieb Taufkirchen trotz numerischer Unterlegenheit das aktivere Team. Immer wieder war es de Silva zu verdanken, dass die Gastgeber im Spiel blieben. Nach 55 Minuten rettete der Torhüter mit einer glänzenden Fußabwehr gegen Fabian Kieblspeck, der nach einer missglückten Abwehraktion plötzlich frei vor dem Tor auftauchte.

Zehn Minuten später verhinderte de Silva erneut den zweiten Gegentreffer, als er einen Abschluss von Tsimeridis aus kurzer Distanz mit einem starken Reflex entschärfte. Zwar landete der Abpraller erneut beim BSG-Stürmer, doch diesmal konnte Sadam Ibrahim den Nachschuss erfolgreich blocken.


Wenig später musste der Schlussmann sogar gegen den eigenen Mitspieler retten. Nach einer scharfen Hereingabe wollte Davud Hörl vor dem hinter ihm einschussbereiten Maximilian Gebhart klären, bugsierte den Ball dabei aber beinahe ins eigene Tor. De Silva reagierte erneut glänzend und kratzte das Leder gerade noch von der Linie.


Die Gastgeber fanden offensiv kaum noch statt und konnten aus der Überzahl kein Kapital schlagen. Sieben Minuten vor dem Ende sorgte die BSG schließlich für die Vorentscheidung. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau schalteten die Gäste schnell um. Valentin Unterreitmeier setzte sich entschlossen durch und bediente Daniele Eibl, der frei vor dem Tor die Nerven behielt und zum 0:2 einschob.

Damit war die Gegenwehr der Veilchen endgültig gebrochen. Nur zwei Minuten später setzte Unterreitmeier selbst den Schlusspunkt. Sein Abschluss aus rund 17 Metern sprang vom Innenpfosten zum 0:3-Endstand ins Netz.

Weitere Bilder vom Spiel

 

B2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SC Moosen 2:0

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Am dritten Spieltag stand das erste Spiel der Rückrunde im heimischen Stadion gegen die bis dato ungeschlagene Spielgemeinschaft SC Moosen / BSG Taufkirchen an, die in der Hinrunde noch in der Kreisliga spielten. Mit einer geschlossenen und disziplinierten Mannschafts- sowie einer taktischen Glanzleistung gewannen die B2-Kicker hochverdient mit 2:0 und untermauerten ihr Ziel auf den Meistertitel. Aufgrund von vielen Ausfällen musste die halbe Hintermannschaft umgebaut werden.

Die Anfangsminuten dienten dem Abklopfen auf beiden Seiten und boten daher kaum Offensivaktionen. Bereits in der 13. Minute erweiterte sich die Verletztenliste, denn Finn Backin musste mit einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden. Adrian Wilk übernahm die Position. Erst Mitte der ersten Halbzeit ergab sich die erste Chance nach einem von Tom Schneider getretenen Eckball. Per Kopf wurde dieser von Danijel Aleksandric per Kopf auf Thomas Patri verlängert, der ans rechte Strafraumeck abtropfen ließ, wo Adrian Wilk goldrichtig stand und mit seinem starken linken Fuß ins linke Kreuz schlenzte und das 1:0 für seine Mannschaft erzielte. Die Gäste versuchten danach das Spiel an sich zu reißen, wurden aber von der gutstehenden Defensive angeführt durch die zwei Innenverteidiger Laurin Hesch und Gabriel Petkos zur Verzweiflung gebracht. Auch die Außenverteidiger Leon Feuker und Aleksandric ließen nichts anbrennen und standen bei den Gegenangriffen sicher. Die größte Chance der Gäste wurde von den Gastgebern initiiert, als man es nicht verstand sicher den Ball aus den Abwehrreihen herauszuspielen. Stattdessen landete ein missglückter Pass Richtung Mittelfeld bei einem gegnerischen Spieler, der sofort auf den Elfmeterpunkt auf einen freistehenden Stürmer spielte. Dessen Schuss wurde vom Keeper Leonhard Kulterer stark pariert, der Ball landete aber wieder bei einem Moosener Spieler, der mit Vollspann abzog. Glücklicherweise ging der Ball deutlich über den Altenerdinger Kasten. Das war ein 100%-iges Geschenk. Mit einer verdienten Führung ging es in die Halbzeitpause.

Anfang der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste die Initiative und drückten die Veilchen in ihre Hälfte. Sie konnten aber kein Profit daraus schlagen, denn der nie leerwerdende Akku Schneider und der aufopferungsvoll kämpfende Patri fingen oft die Offensivaktionen der Gäste früh ab. Und wenn Not am Mann war, schaltete sich der Mittelfeldstratege Jannis Martin ein und half aus. In der 53. Minute belohnte Stürmer Luca Baumann die Mannschaft, der sich im gesamten Spiel an den Innenverteidiger aufgerieben hat. Baumann wurde im Strafraum angespielt, dribbelte einen Abwehrspieler aus und wurde zu Fall gebracht. Der gut leitende Unparteiische zögerte nicht und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Feuker übernahm die Verantwortung und verwandelte mit einem knallharten Schuss ins linke obere Eck zum 2:0. Nun war bei den Gästen die Luft raus. Sie fanden kein Mittel, um gefährlich vor das Altenerdinger Tor zu kommen. In der 67. Minute wurde ein Schuss von der Mittellinie immer länger. Kulterer war hellwach und konnte den Ball über die Latte lenken. Kurz vor Schluss wurde auf der rechten Seite eine Ecke von Schneider kurz auf Luis Kapsner ausgeführt. Dieser flankte in den Strafraum, wo Grin Bajoku es mit einem Rückfallzieher versuchte. Doch der Ball ging deutlich neben das Tor. Kurze Zeit später beendete der Schiedsrichter die Partie.

Glückwunsch an die Mannschaft für den Sieg und das sehenswerte Spiel. Nun gilt es, sich auf das Auswärtsspiel am kommenden Freitag beim SC Kirchasch zu konzentrieren und die Tabellenführung zu übernehmen.

Video zum 1:0

Video zum 2:0