Start Blog Seite 8

Herren 1: SV Nord-Lerchenau – SpVgg Altenerding 1:0

0

Aufstellung:
1. Jonas Pamer (9. Lukas Loher)), 2. Alexander Weiher, 3. Ajdin Nienhaus, 4. Juan Gomez (60. Haki Vranovci), 5. Christoph Luberstetter, 6. Johannes Dangl, 7. Jannik Obermaier, 8. Leonardo Tunjic, 9. Advam de Oliveira (20. Marc Winkelmann / 62. Ridwan Bello), 10.Lucas Rymas (46. Nessim Mahsas), 11. Marco Baumann

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
130

Spielbericht:
Die SpVgg Altenerding hat sich trotz einer unglücklichen 0:1-Niederlage beim frischgebackenen Meister und Landesligaaufsteiger SV Nord-Lerchenau mit einer starken Leistung viel Selbstvertrauen für die anstehende Relegation geholt. Vor allem kämpferisch, spielerisch und taktisch zeigte die Mannschaft von Neu-Trainer Stefan Huber einen deutlichen Aufwärtstrend und hätte sich für ihren couragierten Auftritt eigentlich belohnen müssen.

Schon in den Anfangsminuten machten die Veilchen deutlich, dass sie sich beim Meister keineswegs verstecken wollten. Bereits nach fünf Minuten lag der Führungstreffer in der Luft: Nach einer Flanke von Juan Gomez setzte Advam Oliveira einen Kopfball nur hauchdünn am Pfosten vorbei. Nur eine Minute später sorgte Lukas Rymas mit einem starken Zuspiel auf Jannik Obermaier erneut für Gefahr, doch ein Münchner Verteidiger konnte in letzter Sekunde zur Ecke klären.

Der starke Auftakt wurde allerdings früh überschattet. Ersatzkeeper Jonas Pamer, der für Lukas Loher zwischen den Pfosten stand, zog sich bereits nach neun Minuten eine Leistenzerrung zu. Dadurch musste der angeschlagene Stammkeeper doch wieder ins Tor zurückkehren.

Die Gastgeber fanden erst nach gut zwanzig Minuten besser in die Partie. Nach einer Kombination kam Edin Smajlovic im Strafraum zum Abschluss, verzog jedoch etwas zu hoch. Viel mehr ließ die konzentrierte Altenerdinger Defensive lange Zeit nicht zu.

Offensiv blieb dagegen die SpVgg die gefährlichere Mannschaft. Nach einer Kopfballverlängerung von Oliveira zog Obermaier aus spitzem Winkel ab, doch der Ball wurde noch entscheidend abgefälscht und strich knapp am langen Pfosten vorbei (34.).

Kurz vor der Pause hatten die Gäste erneut Pech: Nach einer Freistoßflanke von Marco Baumann köpfte Ajdin Nienhaus gefährlich auf das Tor, doch Münchens Keeper Matthias Angermeir lenkte den Ball stark über die Latte. So ging es trotz klarer Vorteile torlos in die Halbzeit.


Im zweiten Durchgang musste Huber erneut umstellen, nachdem de Oliveira bereits in der ersten Hälfte mit einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Für mehr Präsenz in der Offensive brachte der Trainer den etatmäßigen Verteidiger Ridwan Bello nach vorne – ein Schachzug, der Wirkung zeigte. Bello machte viele lange Bälle fest, verteilte geschickt und brachte neue Stabilität ins Offensivspiel.

Die größte Chance der Partie vergab die SpVgg nach 64 Minuten: Ein Ball rutschte durch die Münchner Abwehr, doch der kurz zuvor eingewechselte Haki Vranovci war überrascht und kam nicht mehr entscheidend an den Ball, obwohl der gegnerische Keeper bereits herausgeeilt war.

Defensiv arbeiteten die Gäste weiterhin leidenschaftlich. Vor allem die Innenverteidigung um Ajdin Nienhaus und Christoph Luberstetter überzeugte mit einer starken Leistung. Auch im Mittelfeld arbeitete die Mannschaft konsequent gegen den Ball. Besonders Johannes Dangl, dem Stefan Huber das Vertrauen schenkte, zeigte eine starke Vorstellung.

In der 73. Minute fehlten dann nur Zentimeter zur verdienten Führung. Nach einem Missverständnis der Münchner Defensive setzte Bello energisch nach und legte für Vranovci auf. Der Youngster erkannte sofort, dass der Keeper weit vor seinem Tor stand, zog direkt ab, doch der Ball hatte zu wenig Tempo. Yasir Sami konnte noch kurz vor der Linie retten.

Mit zunehmender Spielzeit mussten die Altenerdinger mehr Risiko gehen – und wurden dafür bitter bestraft. Nach einem langen Ball auf den Flügel konnte Nessim Mahsas nicht entscheidend klären. Kalle Lappe setzte sich durch und brachte den Ball scharf ins Zentrum, wo Dominik Besel zu viel Platz hatte und sechs Minuten vor Schluss zum 1:0 für die Hausherren einschob.

Doch selbst danach gab sich die SpVgg nicht auf. Nach einer starken Kombination über den laufstarken Alexander Weiher und den überzeugenden Jannik Obermaier landete der Ball bei Ajdin Nienhaus, der bereits mit aufgerückt war. Sein Volleyschuss geriet jedoch nicht sauber genug, sodass auch diese große Möglichkeit ungenutzt blieb (87.).

Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie. Trotz der bitteren Niederlage überwog bei der SpVgg Altenerding am Ende nicht nur die Enttäuschung über den verpassten direkten Klassenerhalt, sondern auch die Erkenntnis, dass die Mannschaft rechtzeitig vor der Relegation wieder zu alter Stärke gefunden hat. Mit einer Leistung wie in Nord-Lerchenau darf die Hoffnung auf das gewünschte Happy End absolut berechtigt sein.

Weitere Bilder vom Spiel

 

C3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Reichenkirchen 1:7

0

Die C3-Junioren der SpVgg Altenerding mussten am Samstagvormittag gegen die spielstarke (SG) Reichenkirchen eine deutliche 1:7-Heimniederlage hinnehmen. Während die Gäste in der ersten Halbzeit ihre Chancen eiskalt nutzten und die Altenerdinger Defensive immer wieder mit schnellen Angriffen vor große Probleme stellten, zeigte die Mannschaft nach der Pause eine klare Leistungssteigerung und bewies trotz des hohen Rückstands Moral.

Die Partie begann denkbar ungünstig für die Lilanen. Kaum hatte Schiedsrichter die Begegnung freigegeben, setzte Reichenkirchen die Altenerdinger Hintermannschaft früh unter Druck. Bereits in der 1. Minute führte ein Ballverlust im Spielaufbau zum frühen 0:1. Die Gäste schalteten schnell um und ließen Torhüter Moritz Hartlmaier keine Abwehrchance.

Altenerding versuchte anschließend, etwas Ruhe ins Spiel zu bringen. Innenverteidiger Sai Battu und Louis Etzold bemühten sich um Ordnung in der Defensive, während die Außenverteidiger Jan Kacprzak und Sebastian Ivan immer wieder versuchten, über die Außenbahnen nach vorne zu spielen. Doch Reichenkirchen blieb enorm gefährlich. In der 6. Minute verhinderte Moritz Hartlmaier mit einer starken Parade zunächst noch einen weiteren Treffer, wenige Augenblicke später war er jedoch machtlos: Ein Konter durch die Schnittstelle erreichte die Nummer 9 der Gäste, die trocken zum 0:2 abschloss.

Trotz des frühen Rückstands zeigte die SpVgg erste offensive Ansätze. Kapitän Rafael Austen versuchte auf der Sechserposition das Spiel anzukurbeln und leitete in der 9. Minute die bis dahin beste Chance der Gastgeber ein. Mit einem präzisen Pass in die Tiefe schickte er Fabian Kummer auf die Reise. Kummer setzte sich stark durch und lief alleine Richtung Tor, wurde jedoch vom Verteidiger bedrängt und musste bereits vor dem Strafraum abschließen. Der Gästetorwart konnte den Ball sicher aufnehmen.

Im Mittelfeld arbeiteten Hasan Perviz und Philipp Kaiser viel gegen den Ball und versuchten immer wieder, das Spiel der Gäste früh zu stören. Auf den offensiven Außenbahnen bemühten sich Emanuel Kaiser und Fabian Kummer um Entlastung nach vorne, doch Reichenkirchen nutzte seine Chancen weiterhin konsequent.

In der 15. Minute fiel das 0:3. Die Gäste kombinierten sich sehenswert bis in den Strafraum, wo erneut die Nummer 9 aus kurzer Distanz vollendete. Nur drei Minuten später erhöhte Reichenkirchen auf 0:4. Ein langer Steilpass hebelte die Defensive aus, die Nummer 10 der Gäste nutzte ihren Tempovorteil und schob sicher ein. Auch beim 0:5 in der 20. Minute bot sich ein ähnliches Bild: Wieder wurde die Abwehr mit einem tiefen Ball überspielt, erneut traf die Nummer 9 der Gäste.

In dieser schwierigen Phase versuchten vor allem Rafael Austen und Hasan Perviz, die Mannschaft zusammenzuhalten und immer wieder lautstark zu ordnen. Auch Sebastian Artinger arbeitete im Sturm unermüdlich gegen den Ball und lief viele Wege an, um den Spielaufbau der Gäste zu stören.

Mit dem deutlichen Rückstand ging es schließlich in die Halbzeitpause. In der Kabine fanden die Trainer klare Worte. Mehr Einsatz, mehr Entschlossenheit und mehr gegenseitige Unterstützung wurden eingefordert – und die Mannschaft setzte dies nach Wiederbeginn sichtbar besser um.

Zur zweiten Halbzeit kam die von ihrer Verletzung zurückgekehrte Marie Jackisch für Sebastian Ivan ins Spiel. Zudem war bereits in der 32. Minute Nikolaus Wilhelm für Fabian Kummer eingewechselt worden. Beide brachten sofort neue Energie in die Partie. Marie Jackisch sorgte mit beherzten Zweikämpfen und gutem Stellungsspiel für mehr Stabilität in der Defensive, während Nikolaus Wilhelm über die Außenbahn immer wieder mutig nach vorne spielte.

Trotz der verbesserten Leistung erhöhte Reichenkirchen in der 41. Minute nach einer Ecke auf 0:6. Die Nummer 13 der Gäste kam im Fünfmeterraum völlig frei zum Kopfball. Fünf Minuten später fiel das 0:7. Nach einem langen Einwurf verlängerte die Nummer 9 den Ball Richtung Tor. Sebastian Artinger setzte alles daran, den Ball noch vor der Linie zu klären, konnte den Treffer jedoch nicht mehr verhindern.

Doch anders als noch in der ersten Halbzeit ließ sich Altenerding nun nicht mehr hängen. Die Mannschaft zeigte Moral und spielte deutlich mutiger nach vorne. Besonders Louis Etzold steigerte sich enorm, gewann wichtige Zweikämpfe und brachte gemeinsam mit Marie Jackisch mehr Ruhe in die Abwehrreihe. Jan Kacprzak schaltete sich mehrfach offensiv ein und unterstützte die Angriffe über außen.

Im Zentrum gelang es Rafael Austen, Hasan Perviz und Philipp Kaiser nun deutlich besser, das Spiel zu kontrollieren und eigene Kombinationen aufzuziehen. In der 48. Minute ergab sich daraus eine gute Gelegenheit: Emanuel Kaiser legte quer auf Hasan Perviz, der den Ball direkt zu Philipp Kaiser weiterleitete. Dessen flacher Abschluss aus etwa 15 Metern verfehlte das linke Eck nur knapp.

Auch der in der 53. Minute eingewechselte Lukas Abraham brachte noch einmal frischen Schwung in die Offensive und arbeitete engagiert gegen den Ball. Die Mannschaft belohnte sich schließlich in der 58. Minute mit dem verdienten Ehrentreffer. Hasan Perviz leitete den Angriff stark über die linke Seite ein und spielte auf Nikolaus Wilhelm. Dieser leitete den Ball mit nur einem Kontakt perfekt in die Mitte weiter, wo Emanuel Kaiser gestartet war und alleine vor dem Torwart der Gäste souverän zum 1:7 abschloss.

Die zweite Halbzeit zeigte deutlich, dass die Mannschaft durchaus das Potenzial besitzt, mit mehr Konsequenz und Entschlossenheit deutlich enger mitzuhalten. Vor allem die Reaktion nach der Pause, die verbesserte Zweikampfführung und die mannschaftliche Geschlossenheit machen Mut für die kommenden Aufgaben.

Nun geht es zunächst in die Pfingstferien, ehe für die C3-Junioren der SpVgg Altenerding mit den letzten drei Spielen der Rückrunde der Saisonendspurt beginnt. Die Mannschaft wird dort versuchen, an die deutlich bessere zweite Halbzeit anzuknüpfen.

Aufstellung SpVgg Altenerding:
Moritz Hartlmaier – Jan Kacprzak, Sai Battu, Louis Etzold, Sebastian Ivan – Rafael Austen (C), Hasan Perviz, Philipp Kaiser – Emanuel Kaiser, Fabian Kummer – Sebastian Artinger

Eingewechselt:
32. Minute: Nikolaus Wilhelm für Fabian Kummer
32. Minute: Marie Jackisch für Sebastian Ivan
53. Minute: Lukas Abraham für Sebastian Artinger

C2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) SpVgg Mauern 1:0

0

SpVgg Altenerding stürzt den Tabellenführer: 1:0-Heimsieg gegen Mauern

In einer intensiven und spielerisch starken Kreisklassen-Partie hat die SpVgg Altenerding dem Tabellenführer (SG) SpVgg Mauern die erste Saisonniederlage beigebracht. Mit viel Leidenschaft, taktischer Disziplin und dem entscheidenden Treffer nach einer Standardsituation verdiente sich Altenerding einen umjubelten 1:0-Erfolg.

Altenerding erwischte den besseren Start und setzte vor allem im Zentrum spielerische Akzente. Alessandro Cusati war von Beginn an kaum zu bremsen und stellte die Gäste immer wieder vor Probleme. Gemeinsam mit Felix Binder und Lenny Peschke sorgte er mit sehenswerten Passkombinationen dafür, dass die Außenbahnspieler Mailo Skupnik und Lewis Habel immer wieder gefährlich in Szene gesetzt wurden. Bereits in der achten Minute lag die Führung in der Luft: Nach einem starken Doppelpass zwischen Alex Montag und Cusati kam Letzterer zum Abschluss, verfehlte das Tor aber knapp. Mauern versuchte seinerseits, über tiefe Bälle auf die Offensivspitzen zum Erfolg zu kommen, doch Ludwig Woitzik und Niklas Braune präsentierten sich in der Innenverteidigung als kaum überwindbares Bollwerk. Mit zunehmender Spieldauer erspielte sich Altenerding weitere Chancen. Lewis Habel und Pablo Ahlschläger testeten den gegnerischen Keeper, und nach einer halben Stunde hatte Mailo Skupnik die große Möglichkeit zur Führung, als er eine präzise Flanke von Habel per Direktabnahme nahm, den Ball aber nicht im Tor unterbringen konnte. Altenerding ließ dem Gegner kaum Zeit am Ball und ging nach einer laufintensiven ersten Hälfte verdient mit einem 0:0 in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Altenerding tonangebend. Wieder war es Lewis Habel, der sich stark über die linke Seite durchsetzte und Emilio Pomaroli bediente, dessen Abschluss jedoch über die Latte ging. Im Vergleich zu den vorherigen Partien stand Altenerding diesmal etwas kompakter und bot weniger Räume zwischen Abwehrkette und Torhüter an. In der 50. Minute musste Sebastian König dann sein ganzes Können zeigen, als der gegnerische Mittelstürmer frei vor ihm auftauchte – im Eins-gegen-eins blieb der Altenerdinger Schlussmann jedoch Sieger. Überhaupt zeigte König eine starke Leistung und entschärfte mit gutem Stellungsspiel und sicherem Herauslaufen zahlreiche lange Bälle. Auf der anderen Seite drängte Altenerding weiter auf die Führung. Ein Abschluss von Lewis Habel wurde gerade noch zur Ecke abgefälscht – und genau diese brachte die Entscheidung: Emilio Pomaroli schlug den Ball von links in den Strafraum, wo der aufgerückte Lukas Ramm per Kopf zur verdienten 1:0-Führung traf. In der Schlussphase erhöhte Mauern den Druck und stellte offensiver um, doch Altenerding stemmte sich mit großem Einsatz dagegen. Entweder war die Defensive zur Stelle oder Sebastian König sorgte mit seiner Souveränität dafür, dass die Null stand. Die Chance zur Vorentscheidung hatte sieben Minuten vor Schluss Alex Montag nach schönem Zuspiel von Lewis Habel, doch sein Versuch ging über das Tor. Auch die letzte Offensivaktion gehörte Altenerding: Nach einem feinen Pass von Felix Binder setzte Lewis Habel noch einmal zum Sprint an, wurde aber entscheidend nach außen abgedrängt.

Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die Partie ab – und die C2 der SpVgg Altenerding durfte einen hochverdienten 1:0-Erfolg gegen den Tabellenführer bejubeln.

Frauen: SpVgg Altenerding – FC Moosinning II 0:13

0

Eine herbe Derbypleite mussten die Damen der SpVgg Altenerding im Heimspiel gegen den FC Moosinning II hinnehmen. Beim deutlichen 0:13 zeigte sich vor allem eine Spielerin als kaum zu bremsender Unterschied: Hannah Ram, die mit einer überragenden Leistung und insgesamt acht Treffern die Partie praktisch im Alleingang entschied.

Bereits im Vorfeld der Begegnung hatte es Diskussionen um die Rahmenbedingungen des Spiels gegeben. Der FC Moosinning hatte kurzfristig angekündigt, vom Flex-System Gebrauch machen und die Partie im 9-gegen-9 austragen zu wollen. Am Spieltag reisten die Gäste jedoch mit insgesamt zwölf Spielerinnen an und wollten trotz reduzierter Spieleranzahl alle drei Ersatzspielerinnen im Laufe der Partie einsetzen. Dies sorgte auf Seiten der SpVgg verständlicherweise für Unmut, weshalb Trainer Kaifel letztlich nochmals eine Spielerin aus dem eigenen Kader strich. Zudem stand mit Hannah Ram eine Akteurin im Aufgebot, die eigentlich dem Kader der ersten Frauenmannschaft des FCM angehört – und genau diese Spielerin sollte dem Derby ihren Stempel aufdrücken.

Die Gastgeberinnen erwischten einen denkbar ungünstigen Start. Bereits nach vier Minuten geriet man in Rückstand: Nach einem Pass in den Strafraum herrschte Uneinigkeit zwischen Torhüterin Katharina Hartmann und Abwehrspielerin Hannah Heilmaier. Unter Druck einer Gegenspielerin wollte Heilmaier den Ball zurück zur eigenen Keeperin spielen, bugsierte ihn jedoch unglücklich zum 0:1 ins eigene Netz.

In der Folge hielten die Veilchen zunächst ordentlich dagegen und konnten die Partie phasenweise ausgeglichen gestalten. Offensiv fehlte allerdings die Durchschlagskraft. Zwei Distanzschüsse von Nina Geiger und Hannah Heilmaier sorgten zwar für erste Abschlüsse, stellten die Moosinninger Defensive jedoch vor keine größeren Probleme.

Nach 22 Minuten zeigte Hannah Ram erstmals ihre ganze Klasse. Außerhalb des Strafraums setzte sie sich gegen mehrere Gegenspielerinnen durch und legte anschließend clever nach innen ab, wo Marie Künzinger mithilfe der Unterkante der Latte zum 0:2 traf. Nur wenige Minuten später war Ram dann selbst erfolgreich: Nach einem weiteren starken Solo blieb sie vor Hartmann eiskalt und schob zum 0:3 ins lange Eck ein.

Nun geriet die Partie endgültig außer Kontrolle. Beim 0:4 spitzelte Ram den Ball vor der herausstürmenden Hartmann ins Netz, ehe sie nach einem Ballverlust von Marie Grote auch das 0:5 erzielte und damit innerhalb von nur neun Minuten einen lupenreinen Hattrick perfekt machte. Doch damit nicht genug: Nach einer kurz ausgeführten Ecke reagierte Ram am schnellsten und drückte den Ball aus kurzer Distanz zum 0:6 über die Linie.

Kurz vor der Pause folgten zwei weitere Gegentreffer. Zunächst verlor Julia Pirschlinger im Spielaufbau den Ball, Ram schaltete blitzschnell und bediente Era Toplana, die freistehend zum 0:7 einschob. Den Schlusspunkt einer rabenschwarzen ersten Hälfte setzte erneut Ram mit einem weiteren Solo zum 0:8-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Direkt nach Wiederanpfiff führte ein weiterer Ballverlust in der eigenen Hälfte zum nächsten Treffer durch Ram, die zum 0:9 vollendete. Wenige Minuten später stoppte Pirschlinger die Moosinninger Angreiferin im Strafraum nur noch per Foul, sodass der Schiedsrichter folgerichtig auf Elfmeter entschied. Celine Gladischefski verwandelte sicher zum zweistelligen 0:10.

Das 0:11 ließ ebenfalls nicht lange auf sich warten. Nach einem erneuten Fehlpass zog Ram aus rund 20 Metern sofort ab und traf unhaltbar ins Eck. Trotz des deutlichen Rückstands gaben sich die Altenerdingerinnen nie komplett auf und kamen in der 69. Minute beinahe zum Ehrentreffer. Nach einer Ecke von Naomi Steinbrecher kam Nina Geiger zentral frei zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp über die Latte.

In der Schlussphase schlug Ram noch zweimal zu. Zunächst erhöhte sie nach einem weiteren Solo auf 0:12, ehe sie zwölf Minuten vor dem Ende auch den Treffer zum 0:13-Endstand erzielte.

Am Ende blieb den Gastgeberinnen wenig vorzuwerfen, denn gegen die individuelle Klasse von Hannah Ram fanden die Altenerdingerinnen trotz großem Einsatz über die gesamte Spielzeit hinweg kein wirksames Mittel. Die spielstarke Offensivakteurin entschied das Derby nahezu im Alleingang. Dass eine Spielerin dieses Formats in der Kreisklasse aufläuft, mag diskutabel erscheinen, regeltechnisch war ihr Einsatz jedoch vollkommen korrekt. Die Entscheidung darüber liegt letztlich beim jeweiligen Verein beziehungsweise Trainerteam.

Für die SpVgg Altenerding gilt es nun, die deutliche Niederlage schnell abzuhaken und den Blick wieder nach vorne zu richten.

Weitere Bilder vom Spiel

 

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Eching 1:0

0

Arbeitssieg gegen Eching!

Die Saison könnte an diesem Wochenende für die Wilde 13 nicht spannender sein. Die Jungs aus Altenerding traten heute zuhause gegen den TSV Eching an und am morgigen Sonntag treten die Konkurrenten um die Meisterschaft der FC Schwaig und der SV Ingolstadt-Hundszell im direkten Vergleich gegeneinander an.

Die Wilde 13 hatte am heutigen Samstag mit dem TSV Eching auf dem Papier die vermeintlich leichtere Aufgabe. Aber sowohl eine gewisse Trägheit, als auch eine fehlende Galligkeit den Sieg unbedingt einzufahren, sollten den Spieltag gegen den TSV Eching spannend gestalten.

Das Positive zu Beginn: Es war ein 1:0-Arbeitssieg gegen offensiv sehr sehr schwache Echinger.

Andi Neumann gelang das erlösende 1:0 in der zweiten Halbzeit. Nach einem Gewusel im Mittelfeld landete der Ball über Marco Ebert bei Andi Neumann. Dieser setzte zum Torschuss an und zum Wohle aller (bis auf das Wohl der Echinger) rutschte Andi Neumann der Ball über den Schlappen, so dass die Flugbahn des Balles den Weg ins Tor fand. Besser gesagt wuchtete er den Ball unter die Torlatte. Wie schön sind Tore, die mit Wucht und über den Schlappen schleifend unter die Torlatte erzielt werden. Es gibt wenig Schöneres tatsächlich.

Jubel kam auf zu diesem Zeitpunkt. Es ging ein erleichternder Ruck durch die Mannschaft.

Was aber sinnbildlich für die Wilde 13 die ganze Saison über steht, ist selbst nach einem so erlösenden 1:0 die nötige Konsequenz beim Torabschluss.

Wenn es nämlich an etwas nicht mangelt, dann sind das das Verwerten von Torchancen.

In der ersten Hälfte entstanden viele gefährliche Situationen über unseren Kapitän Michael Melissourgos. Unser Michi ist ein Garant für Umtriebigkeit und hoher Laufbereitschaft auf der rechten Außenbahn. Und so lassen sich in der ersten Halbzeit bestimmt fünf tolle Torchancen zusammenfassen. Es ist immer das gleiche, aber sehr gefährliche Muster. Melissourgos macht den Ball im Mittelfeld fest oder wird auf die Reise geschickt. Beides endet meist in einem unwiderstehlichen Lauf auf der rechten Außenbahn bis zur Torlinie. Was unser Kapitän noch verinnerlichen muss, ist der letzte entscheidende Pass in die Mitte oder in den Rücken der gegnerischen Abwehr. Hier fehlt oftmals Ruhe, Fokus und Konsequenz.

Wie schön wenn man als Trainerteam genau daran arbeiten kann. Dies wäre ein mögliches Entwicklungsfeld. Wenn dieses konsequent verbessert wird, erhöht die Wilde 13 ihr Tore-Konto um +10 Tore in dieser gesamten Saison. Und das ist konservativ gerechnet.

Das zweite „Manko“ was unsere talentierten und so wertvollen Kicker der Wilden 13 haben, ist der daraus folgende Torabschluss.

Sowohl Paul Schiwietz als auch Tobi Felsner , unsere beiden nominellen Stürmer, haben über die Saison hinweg viele geniale Momente. Momente, wofür sie berechtigt gefürchtet sind und wofür sie auch berechtigt große Wertschätzung von Mitspieler, Trainer und Eltern bekommen.

Sowohl Tobi als auch Paul könnten diese Gefahr exponentiell erhöhen, wenn sie beim Torabschluss noch ruhiger, emotionsärmer und fokussierter bleiben würden.

Die zahlreichen Torchancen die wir uns erarbeiten, oft über Melissorgos und nicht weniger oft über Noah Memed oder Andi Neumann, brauchen einfach noch öfter den Verwerter im Strafraum. Aber nicht nur Felsner und Schiwietz hatten heute wieder Chancen, auch Valentin Kugler oder Marco Ebert dürfen im richtigen Moment den richtigen Fuß oder auch gern mal den Kopf hinhalten.

Wenn man den Ball mit der richtigen Stelle des Kopfes trifft, tut’s auch nicht weh 😉

Soviel Analyse und so wenig im Detail beschriebene Torchancen aus dem Spiel gegen Eching.

Und warum? Weil die Torchancen so zahlreich sind, dass ihr Leser 3.500 Zeichen in diesem Artikel lesen dürftet, in denen inhaltlich stets das Gleiche passiert.

Wenn ich ein Fazit zu diesem Spiel schreiben müsste:

Ein haushoch verdienter Sieg gegen Eching, weil die Offensive der Echinger nicht existierte. Entweder zu inkonsequent oder von unseren Verteidigern Muuaz Mohammed, Matheo Hulm und Valentin Kugler im Keim erstickt.

Ein mehr als überfälliger Siegtreffer in der zweiten Halbzeit durch Andi Neumann und ganz ganz viele Bemühungen unserer Jungs über Philipp Feuker, Marco Ebert und unseren Sturmspitzen.

Und es fehlte am heutigen Spieltag ein Mann: Emil Jackisch. Er tut unserem Spiel unheimlich gut – kreativ, laufstark und gefährlich nach vorne.

Es bleibt also weiterhin spannend in dieser Liga.

Am morgigen Sonntag spielen die beiden Kontrahenten gegeneinander. Das Ergebnis dieses Spiels ist allerdings egal, solange unsere Wilde 13 nicht konsequent jedes Spiel das spielt, was sie kann und dementsprechend Siege einfährt.

Stolz sind wir Eltern trotzdem! Es geht immer noch darum, dass unsere Jungs Spaß haben. Und das haben sie – wie schön ist das eigentlich!

Mia hoidn zam!

B2-Junioren: (SG) SC Kirchasch – SpVgg Altenerding 2:3

0

Am Freitagabend fand das letzte Spiel der B2 vor den Pfingstferien bei der (SG) SC Kirchasch statt. Es traten der Erste gegen den Zweiten an und es ging um die Tabellenführung.

Das Spiel bot den Anwesenden – die mitgereisten Eltern, Angehörige und die unterstützenden Spieler der C1 – alles, was als Drama verfilmt werden kann. Das Drehbuch hätte für einen 80 Minuten Film geschrieben werden können. Das Drehbuch beinhaltet ein Happy End, denn die B2-Kicker gingen nach einer spielerischen taktischen Glanzleistung und kämpferischem Einsatz als Sieger vom Platz, denn sie bezwangen den Gastgeber mit 3:2.

Und nun zum Drehbuch, der aus acht Akten besteht.

Erster Akt: Bereits in der 6. Minute mussten die Altenerdinger nach einer roten Karte an Keeper Leonhard Kulterer auf einen Spieler verzichten. Vorausgegangen war ein missglückter Pass eines Abwehrspielers in der Vorwärtsbewegung, der bei einem offensiven Kirchascher Mittelfeldspieler landete. Dieser erkannte, dass Keeper Kulterer vor der Strafraumgrenze stand. Sein Schuss wurde von Kulterer reflexartig mit der Hand aufgenommen. Der Schiedsrichter zog regelkonform die rote Karte. Dies war nun ein Nackenschlag für die SpVgg, denn sie mussten 74 Minuten in Unterzahl agieren. Leon Feuker übernahm die Verantwortung und übernahm den Platz zwischen den Pfosten. Und er war gleich gefordert, denn der zentrale Freistoß knapp hinter der Strafraumgrenze musste ausgeführt werden. Feuker parierte den unter die Latte platzierenden Ball mit Bravour und behielt seine Mannschaft im Rennen. Ab da galt es, die taktischen Anweisungen des Trainers zu befolgen.

Zweiter Akt: Abwehrchef Gabriel Petkos schlug in der 15. Minute einen Freistoß von der Mittellinie zentral auf Grin Bajoku, der per Kopf auf den links startenden Stürmer Luca Baumann verlängerte. Baumann nahm den Ball mustergültig an und schob ihn zum 0:1 für seine Farben ins lange Eck. Der Treffer zeigte bei den Altenerdinger Wirkung, denn sie wollten noch mehr. Sie waren auch in Unterzahl die klar bessere Mannschaft.

Dritter Akt: In der 26. Minute trug sich Baumann erneut als Torschütze ein. Eingeleitet hat er den Angriff selbst über die linke Seite. Er spielte zentral auf den mitlaufenden Bajoku, der eine Schussposition suchte, aber abbrechen musste und den Ball auf Luis Kapsner spielte. Dieser flankte scharf in den Fünf-Meterraum. Der SCK-Keeper konnte den aufspringenden Ball nicht kontrollieren, so dass Jannis Martin zum Abschluss kam. Sein Schuss wurde vom Keeper nach vorne vor die Füße von Baumann pariert, der sicher zum 0:2 einnetzte.

Vierter Akt: Wir befanden uns noch immer in der ersten Halbzeit (31. Minute) und in Unterzahl. Angriff über die linke Seite durch Bajoku, der den stark spielenden defensiven Mittelfeldspieler Thomas Patri bediente, dieser setzte sich entlang der Grundlinie durch und passte scharf nach innen in den Fünf-Meterraum, wo Kapsner goldrichtig stand und mit der Innenseite seines rechten Schuhs zum 0:3 einlochte.

Fünfter Akt: In einem undurchsichtigen Zweikampf, in dem mehrere Spieler beteiligt waren, sah der Schiedsrichter ein Foul von Petkos und ahndete dies in der 35. Minute mit einer 5-minütigen Zeitstrafe. Nun war man mit zwei Mann weniger auf dem Platz. Man merkte, dass die Kräfte und die Konzentration nachließen, aber die Veilchen hielten dem Sturmlauf der Heimmannschaft gegen.

Sechster Akt: Kurz vor der Halbzeitpause dann doch der Anschlusstreffer für den SC Kirchasch zum 1:3. Der Angriff über die linke Seite war eigentlich bereits geklärt, aber dem Altenerdinger Abwehrspieler wurde der Ball abgeluchst, der Flügelspieler passte scharf nach innen und fand einen freistehenden Mitspieler, der ohne Mühe das Tor erzielte. Der bis dato sichere Torwart Feuker hatte dabei keine Chance.

In der Halbzeit galt es nun die Spieler taktisch einzustellen, um defensiv stabiler zu stehen. Levin Kronthaler kam für den angeschlagenen Patri.

Siebter Akt: Kurz nach Wiederanpfiff wurden alle taktischen Bemühungen über den Haufen geworfen, denn man vertändelte auf der linken Seite den Ball und verstand es nicht, das Spielgerät auch mal mit einem Gewaltschuss aus der Gefahrenzone zu befördern. Der Ball erreichte den Topstürmer der Gastgeber, der die Kugel unhaltbar zum 2:3 ins lange Eck versenkte.

Eigentlich sollte das Drehbuch noch weitere Akte beinhalten, aber irgendwann musss man zum Abschluss des Spielberichts kommen. Die Veilchen blieben auch nach dem zweiten Treffer der Kirchascher unbeeindruckt und stellten sich nicht hinten rein, sondern versuchten mit schönem Kombinations-Fußball zu Chancen zu kommen. Bajoku und Baumann hatten Abschlüsse, die vom SCK-Keeper gehalten wurden.

Achter Akt: Schlusspfiff des sehr gut leitenden Unparteiischen. An dieser Stelle nochmal danke an Leon Feuker, der den Posten im Tor übernahm und mit Ruhe und tollen Paraden glänzte. Kopf hoch Leonhard Kulterer, das Team steht hinter dir und wir erwarten dich sehnsüchtig nach der Sperre wieder im Kasten.

Glückwunsch an das B2-Team, das mit Kampf, spielerischem Können und Leidenschaft die drei Punkte auf die Habenseite brachte und verdient die Tabellenführung übernahm.


Video zum 0:1

Video zum 0:2


A1-Junioren: (SG) FC Inning am Holz – SpVgg Altenerding 1:3

0

Die A1-Junioren der SpVgg Altenerding haben unter schwierigen Voraussetzungen einen verdienten 3:1-Auswärtssieg bei der (SG) FC Inning am Holz gefeiert. Noch bis in den frühen Nachmittag hinein stand die Austragung der Partie auf der Kippe, denn kurzfristig musste Trainer Wiam Takruri aus privaten Gründen einen Flug in die Heimat antreten. Zusätzlich war die personelle Situation äußerst angespannt, sodass zunächst kaum ein spielfähiger Kader zur Verfügung stand.

Mit vereinten Kräften gelang es schließlich doch noch, eine Mannschaft zusammenzustellen. Leart Bilalli übernahm kurzfristig die Betreuung an der Seitenlinie – und die Veilchen belohnten sich trotz aller Umstände mit drei wichtigen Punkten.

Die Gäste fanden sofort gut in die Partie und wurden bereits früh für ihren engagierten Beginn belohnt. In der 6. Minute unterlief einem SG-Abwehrspieler ein folgenschwerer Fehler. Beim Versuch, den Ball nach vorne zu schlagen, wurde sein Pass von Ibrahim Alakareta geblockt. Der Altenerdinger Angreifer reagierte blitzschnell, lief alleine auf das Tor zu, umspielte den Inninger Keeper leichtfüßig und schob souverän zur frühen 1:0-Führung ein.

Die Antwort der Gastgeber hätte allerdings beinahe unmittelbar folgen können. Nach einem weiten Abschlag des Inninger Torhüters bekam die Altenerdinger Defensive den Ball nicht entscheidend geklärt. Der schnelle Außenspieler der Hausherren drang frei in den Strafraum ein und kam alleine vor Keeper Senal de Silva zum Abschluss. Glück für die Gäste: Der Ball rutschte dem Angreifer über den Spann und verfehlte das Tor deutlich.

Altenerding blieb dennoch die aktivere Mannschaft und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. In der 14. Minute setzte sich Liniti Toplana stark über die linke Seite durch und brachte den Ball präzise in die Mitte. Dort kam Mücahit Cakir völlig frei zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor und ließ damit eine große Chance auf das zweite Tor liegen.

Diese vergebene Möglichkeit rächte sich wenig später. In der 17. Minute kamen die Gastgeber eher überraschend zum Ausgleich. Nach einem scharf hereingezogenen Freistoß von der rechten Seite ließ die Altenerdinger Defensive einem SG-Angreifer zu viel Raum. Dieser stieg im Zentrum am höchsten und köpfte wuchtig zum 1:1 ein. Für de Silva im Tor der Gäste war der Ball nicht zu halten.

Die Veilchen zeigten sich vom Ausgleich jedoch unbeeindruckt und blieben spielbestimmend. Die erneute Führung ließ deshalb nicht lange auf sich warten. Nach einem Zweikampf im Zentrum zwischen Cakir und seinem Gegenspieler blieb der Ball frei liegen. Toplana reagierte am schnellsten, zog einige Meter nach innen und traf mit einem unhaltbaren Schuss sehenswert zum 2:1 für Altenerding (25.).

Der Treffer brachte zusätzliche Sicherheit ins Spiel der Gäste. Altenerding kontrollierte weiterhin das Geschehen und erspielte sich bis zur Pause mehrere gute Chancen, ohne jedoch nachlegen zu können. Zunächst versuchte es Alakareta aus rund 18 Metern, scheiterte jedoch am stark reagierenden Inninger Schlussmann (38.). Nur eine Minute später hätte ihm beinahe ein echtes Traumtor gelungen: Einen Eckball zog er direkt auf das Tor, doch der Keeper der Gastgeber kratzte den Ball mit einer starken Parade gerade noch über die Latte.

Kurz vor der Pause drang Enes Coickic noch einmal gefährlich in den Strafraum ein. Statt den Ball querzulegen, entschied er sich jedoch aus spitzem Winkel selbst für den Abschluss und scheiterte erneut am Torhüter. Auf der Gegenseite wurde es nach einem weiteren Standard noch einmal brenzlig, doch Senal de Silva konnte einen gefährlichen Kopfball im Nachfassen sicher entschärfen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Hausherren deutlich aggressiver und entschlossener. Die SG FC Inning am Holz übernahm zunehmend die Spielkontrolle und drängte Altenerding phasenweise tief in die eigene Hälfte. Wirklich gefährlich wurden die Gastgeber allerdings nur selten, denn im letzten Drittel fehlte häufig die Präzision.

Vor allem die Innenverteidiger Renas Senyoldas und Ben Schiwietz zeigten eine starke Leistung und verteidigten nahezu alles konsequent weg. Dadurch musste Keeper de Silva nur selten ernsthaft eingreifen und war hauptsächlich bei Standardsituationen gefordert.

Altenerding konzentrierte sich in dieser Phase zunehmend auf das Umschaltspiel, spielte die sich bietenden Konterchancen jedoch oftmals nicht sauber zu Ende. Dadurch blieb die Partie lange offen. Auch wenn die Gastgeber mehr Ballbesitz hatten, blieben klare Torchancen Mangelware. Als die Inninger bei einem Konter sogar in Überzahl auf die Altenerdinger Defensive zuliefen, die Situation jedoch nicht sauber ausspielten, machte sich bei den Hausherren zunehmend Frust bemerkbar.

Die endgültige Entscheidung fiel schließlich drei Minuten vor dem Ende. Alakareta kam auf der rechten Seite im Strafraum zum Abschluss, doch der Inninger Keeper reagierte stark und konnte mit einer Fußabwehr zunächst retten. Die Gastgeber brachten den Ball jedoch nicht aus der Gefahrenzone, sodass Toplana den Abpraller aus rund zehn Metern verwerten konnte und zum entscheidenden 3:1 einschob.

Beinahe hätte Altenerding in der Schlussphase sogar noch erhöht. Einen Freistoß aus rund 40 Metern von Enes Cosickic konnte der Torhüter nicht festhalten, reagierte anschließend aber gerade noch rechtzeitig vor einem einschussbereiten Altenerdinger Angreifer.

Am Ende blieb es beim verdienten 3:1-Auswärtssieg der SpVgg Altenerding. Trotz schwieriger personeller Voraussetzungen zeigte die Mannschaft eine starke Moral, großen Einsatzwillen, und kam zurecht zum verdienten zweiten Saisonsieg.

Weitere Bilder vom Spiel

 

C4-Junioren: (SG) TSV Grüntegernbach – SpVgg Altenerding 2:3

0

Die Altenerdinger C4-Junioren konnten sich in einem intensiven und teilweise hitzigen Auswärtsspiel beim TSV Grüntegernbach mit 3:2 durchsetzen und feierte damit einen verdienten Auswärtserfolg. Vor allem nach der Halbzeit zeigte Altenerding eine starke Leistungssteigerung und drehte die Partie mit viel Einsatz, Spielfreude und Offensivdruck.

Die Begegnung begann mit hohem Tempo. Altenerding suchte von Anfang an den Weg nach vorne und kombinierte sich bereits in den ersten Minuten mehrfach gefährlich über die rechte Seite durch. Sebastian Artinger setzte dabei früh ein erstes Ausrufezeichen, als er sich stark bis an die Strafraumgrenze durchtankte und abschloss, den Ball jedoch knapp über das Tor setzte.

Trotz des guten Starts der Gäste ging überraschend der TSV Grüntegernbach in Führung. Nach einem Abwehrfehler entstand ein Eckball, der für Gefahr sorgte. Der Ball wurde dabei unglücklich abgefälscht und landete bereits in der 4. Minute zum 1:0 im Tor der Altenerdinger.

Die Gäste ließen sich vom frühen Rückstand jedoch nicht aus dem Konzept bringen und spielten mutig weiter nach vorne. In der 7. Minute kam Lev Usatenko zu einer guten Abschlusschance, scheiterte jedoch am stark reagierenden Torhüter der Gastgeber. Wenige Minuten später wurde Altenerding erneut gefährlich: Wieder setzte sich Sebastian Artinger energisch über die rechte Seite durch, doch auch diesmal war der Grüntegernbacher Keeper zur Stelle und lenkte den Ball stark zur Ecke.

Die Partie blieb intensiv und umkämpft. In der 33. Minute sorgte dann eine umstrittene Szene für Diskussionen auf und neben dem Platz. Nach einem starken Angriff durch die Mitte lief ein Altenerdinger Spieler alleine auf das gegnerische Tor zu, wurde jedoch vom letzten Verteidiger klar zu Fall gebracht. Viele rechneten mit einem Platzverweis wegen einer Notbremse, doch der Schiedsrichter entschied lediglich auf Gelb. Den anschließenden Freistoß setzte Mateo Rezvan nur knapp am rechten Pfosten vorbei. So ging es trotz guter Möglichkeiten mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Altenerding deutlich verbessert und übernahm immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Die Mannschaft trat nun aggressiver in den Zweikämpfen auf, kombinierte schneller und setzte die Gastgeber dauerhaft unter Druck.

Der verdiente Ausgleich fiel schließlich in der 42. Minute nach einer clever ausgespielten Standardsituation. Omar Khankan führte eine Ecke kurz aus und spielte den Ball auf Nahom Tesfamichael, der den Ball sehenswert in die lange linke Ecke schlenzte und damit das 1:1 erzielte.

Altenerding blieb anschließend am Drücker und belohnte sich erneut. In der 50. Minute brachte Omar Khankan einen präzisen Eckball in den Strafraum. Dort stand erneut Nahom Tesfamichael goldrichtig und traf zur verdienten 2:1-Führung für die Gäste.

Auch danach blieb Altenerding die spielbestimmende Mannschaft. Besonders über die rechte Seite entstanden immer wieder gefährliche Angriffe. In der 59. Minute wurde der Druck schließlich erneut belohnt: Nach einem Angriff über außen kam der eingewechselte Marco Ebert an den Ball und traf mit einem starken Abschluss zum verdienten 3:1.

In der Schlussphase beruhigte sich die Partie etwas, doch spannend wurde es dennoch noch einmal. In der letzten Minute gelang dem TSV Grüntegernbach noch der Anschlusstreffer zum 2:3. Altenerding ließ sich den verdienten Auswärtssieg jedoch nicht mehr nehmen und brachte die Führung souverän über die Zeit.

Am Ende stand ein verdienter Erfolg für die SpVgg Altenerding, die besonders in der zweiten Halbzeit eine starke Mannschaftsleistung zeigte. Kampfgeist, Moral und eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause waren die Grundlage für drei wichtige Punkte in einem intensiven Auswärtsspiel.

D4-Junioren: TSV Wartenberg II – SpVgg Altenerding 4:0

0

Die D4-Junioren der SpVgg Altenerding mussten sich im Auswärtsspiel beim TSV Wartenberg II am Ende deutlich mit 0:4 geschlagen geben. Das Ergebnis fiel zwar klar aus, spiegelte jedoch nicht in allen Phasen wider, wie engagiert und kämpferisch die Gäste aus Altenerding auftraten. Über weite Strecken hielt die Mannschaft ordentlich dagegen und zeigte vor allem im kämpferischen Bereich eine starke Leistung.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive, aber jederzeit faire Begegnung. Wartenberg präsentierte sich taktisch sehr diszipliniert und überzeugte insbesondere durch sein sauberes Kombinationsspiel sowie eine gute Raumaufteilung. Die Gastgeber ließen den Ball immer wieder ruhig durch die eigenen Reihen laufen und suchten geduldig nach Lücken in der Defensive der Altenerdinger. Besonders im Spielaufbau zeigte sich die spielerische Qualität der Heimelf, die mit hoher Passsicherheit das Tempo der Partie bestimmte.

Altenerding hielt dagegen und verteidigte mit großem Einsatz. Viele Angriffe der Gastgeber konnten durch konsequente Zweikampfführung und viel Laufbereitschaft zunächst entschärft werden. Gleichzeitig blieb das Spiel auf beiden Seiten äußerst fair. Diskussionen oder unnötige Härten gab es kaum – beide Teams konzentrierten sich voll auf den Fußball und lieferten ein respektvolles Jugendspiel ab.

Im Verlauf der ersten Halbzeit gelang es Wartenberg jedoch, seine spielerische Überlegenheit auch in Tore umzuwandeln. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen konsequent und erspielten sich nach und nach einen Vorsprung. Altenerding ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und kämpfte weiterhin leidenschaftlich um jeden Ball.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte die SpVgg Moral. Immer wieder versuchte die Mannschaft nach Ballgewinnen schnell umzuschalten und kam dadurch selbst zu guten Offensivaktionen. Zwei bis drei vielversprechende Möglichkeiten konnten herausgespielt werden, doch im Abschluss fehlte letztlich das nötige Glück. Mit etwas mehr Konsequenz vor dem Tor wäre ein eigener Treffer durchaus möglich gewesen.

Wartenberg blieb dennoch über die gesamte Spielzeit die spielbestimmende Mannschaft. Durch ihr strukturiertes Aufbauspiel, die hohe Passqualität und ihre taktische Ordnung kontrollierten die Gastgeber weite Teile der Partie und erspielten sich am Ende einen verdienten 4:0-Erfolg.

Trotz der Niederlage kann die SpVgg Altenerding viele positive Aspekte aus dem Spiel mitnehmen. Die Mannschaft zeigte große Einsatzbereitschaft, kämpfte bis zum Schluss und hielt gegen einen starken Gegner lange gut mit. Für Wartenberg war es dagegen ein überzeugender Auftritt mit viel Spielfreude, taktischer Disziplin und starkem Kombinationsfußball.

Lipp-Cup-Finaltag: B-Junioren der SpVgg sichern sich den Titel – D-Juniorinnen müssen sich dem FC Lengdorf beugen

0

Auch wenn die Witterung im Vergleich zum Vorjahr, als der Lipp-Cup-Finaltag bei sengender Hitze ausgetragen wurde, diesmal von den „Eisheiligen“ geprägt war und die Temperaturen somit deutlich niedriger lagen, sollte auch das der diesjährige Finaltag im Altenerdinger Sepp-Brenninger-Stadion für die Endspielteilnehmer zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Alle drei Finalspiele verliefen äußerst fair, so dass die sehr gut leitenden Schiedsrichter Milli (D-Juniorinnen), Luca Baumann (D-Junioren) und das Gespann Bastian Schuster, Linus Stupp und Luis Kolb mit den Spielleitungen keine Probleme hatten.

Die zahlreichen Zuschauer, die die Tribüne säumten, kamen voll auf ihre Kosten, denn neben spannenden, intensiven und hart umkämpften Spielen, sorgten auch die Verantwortlichen der SpVgg kulinarisch mit einer großen Auswahl an Speisen und Getränken für Hochgenuss, so dass die auch die zahlreichen Familienväter, die am Vatertag den Wegs ins Stadion gefunden hatten, für ihr Kommen nicht enttäuscht wurden.

D-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Lengdorf  0:4: Bei der Neuauflage des Endspieles aus dem Jahr 2025 nahmen die Lengdorfer Mädels, die im Vorjahr mit 0:3 unterlagen, eindrucksvoll Revanche und holten sich dank eines deutlichen 4:0-Erfolges heuer den Titel hochverdient. Von Beginn an agierte der FCL überlegen und mutig, während die Veilchen nur schleppend ins Spiel kamen. Trotz der Überlegenheit der Lengdorfer kam Altenerding zum ersten Abschluss, doch FCL-Torfrau Melissa Gaigals wehrte einen Schuss von Hiranur Sirin stark ab (8.). Aber Lengdorf ließ nicht beindrucken und mit zwei brandgefährlichen Torschüssen von Lena Kießetz und Nina Zehetmaier setzte man dicke Ausrufezeichen. Der Altenerdinger Trainer Florian Aldinger nahm einige Positionsänderungen vor, aber sein Team fand nicht in die Spur. Zwar konnte Lisa Weigel mit einigen Sololäufen aufwarten, doch die FCL-Abwehr konnte immer wieder klären. Als man schon mit einem torlosen Halbzeitstand rechnete, war es Franziska Gerlmeier vorbehalten, für die nicht unverdiente Führung ihrer Farben zu sorgen. Wer gedacht hätte, die SpVgg würde nun vehement aus der Pause kommen, sah sich getäuscht, denn nur fünf Minute nach Wiederbeginn tauchte Gerlmaier erneut frei vor SVA-Keeperin Jennifer Berger auf und traf unhaltbar zum 2:0 in die Maschen. Aber die Angreiferin hatte ihren Torhunger noch nicht gestillt und als sie auf 3:0 stellte, war die Vorentscheidung gefallen, doch er Lengdorfer Coach Stefan Duschl traute dem Frieden noch nicht, denn er gab freimütig zu, „dass er noch sehr nervös ist“. Doch neun Minuten vor dem Ende war auch der nach dem vierten Treffer, für den sich Lena Kießetz verantwortlich zeigte, siegessicher, so der Jubel beim FCL nach Spielende riesengroß war. Bei der Siegerehrung merkte Matthias Loher vom Sponsor Lipp-Markenvertriebs GmbH humorvoll an, „dass die Lengdorfer aufgrund des 4:0-Sieges in der Europapokal-Wertung nach dem letztjährigen Finalniederlage doch noch weitergekommen seien. Zur beten Spielerin wurde die dreifache Torschützin Gerlmaier gewählt, und sie durfte sich neben einer Siegprämie von 50 € auch noch über einen imposanten Siegerpokal freuen. Ihre Teamkolleginngen bekamen 300 € für die Mannschaftskasse, doch der Trost der SpVgg konnte sich sehen lassen, gab es auch für den Zweitplatzieren noch 200 €. Bei den Halbfinalisten, die auch prämiert wurden, war der FC Moosinning vor Ort, während der FC Langengeisling mit Abwesenheit glänzte.

D-Junioren: FC Forstern – FC SF Schwaig 2:4 n.N. (0:0): Wer gedacht hätte, dass der FC Schwaig im Finale leichtes Spiel hätte, sah sich getäuscht, denn Wall-Elf des FC Forstern erwies sich als nahezu ebenbürtiger Gegner, so dass nach regulärer Spielzeit noch immer kein Sieger feststand. Beim folgenden Neunmeterschießen hatten die Haberl-Schützlinge dann aber das bessere Ende für sich, während der FCF unglücklich scheiterte, die zwei Schüsse vom Punkt landete nur am Alu. Der Außenseiter zeigte keinen Respekt und vor allem der quirlige Angreifer des FCL Mahamed Kammara stellte die Schwaiger Abwehr doch immer wieder vor Probleme. Aber auch die Sportfreunde blieben gefährlich und ein Schuss von Alexander Huber, der knapp über das Tor ging, brachte das Forstener Tor erstmals in Gefahr. Dann wurde Schwaig etwas aktiver, aber auch Bastian Brischke hat sein Visier noch einem tollen Solo etwas zu hoch eingestellt. Die beste Chance hatte Forsten im ersten Durchgang, denn nach einem Schuss von Alexandru Fatan, musste der Schwaiger Keeper Felix Hertel den Ball nach vorne abprallen lassen, aber der Nachschuss von Kammera verfehlte das Ziel knapp. Dort drohte dann Forstern zunächst der Rückstand, doch Vincent Kittler scheitere nach einer Freistoßflanke mit seinem Kopfball am stark reagierenden Torhüter Antonius Kostka. Auch die zweite Hälfte verlief ähnlich, denn beide Teams begegneten sich nahezu auf Augenhöhe. Bei einem Freistoß von FCF-Akteur Max Albrecht musste sich Torhüter Hertel gewaltig strecken, um den Ball über die Latte zu lenken. Auf der anderen Seite hatte Schwaig nach einer Flanke ins Zentrum durch Huber eine gute Chance, und als David Hellinger ein starkes Solo mit einem Schuss knapp neben das Tor abschloss, sollte es nach 60 Minuten beim torlosen Endstand bleiben. Bei der Entscheidung vom Punkt hatte Schwaig die besseren Nerven, denn alle vier Schüsse wurden verwandelt, während die Wall-Elf zweimal knapp an der Latte scheiterten. So war der Jubel groß, während die Enttäuschung beim Forstern deutlich sichtbar war. Die Mine hellte sich aber vor allem bei Kammera schnell wieder auf, wurde er doch zum Player-Of-The-Match ausgezeichnet.

B-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Eitting/Geisling 6:0: Das letzte Finale im diesjährigen Lipp-Cup-Wettbewerb nahm einen klaren Verlauf, der so im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten war. Nachdem bei D-Juniorinnen das erste Eisen im Feuer bereits verglüht war, ließen die B-Junioren der Veilchen nichts anbrennen und feierten gegen die Lokalrivalen einen deutlichen 6:0-Kantersieg, der vor allem einer bärenstarken Leistung im ersten Durchgang zu verdanken war. Begünstigt wurde die Euphorie den den frühen Führungstreffer, für den sich Luca Biewer bereits nach zwei Minuten verantwortlich zeigte. Sehenswert war der zweite Treffer, denn nach einem 50 Meter-Pass von Carl Maria Schönfelder überlupfte Luca Sippel den SG-Schlussmann Maximilian Koch mii viel Gefühl (8.). Noch vor der Pause glückte den Hausherren die Vorentscheidung: Zunächst stand Dennis Neubert noch einer schönen Freistoßflanke von Sippel goldrichtig und erhöhte auf 3:0, ehe Oliver Baron nach einem schönen Solo mit einem unhaltbaren Flachschuss auf 4:0 stellte. Aber noch hatte die Torflut im ersten Durchgang ein Ende, denn praktisch mit dem Halbzeitpfiff markierte Biewer nach schöner Vorarbeit von Baron und Wacker den 5:0-Pausenstand. So konnte man es sich erlauben, zur Pause zahlreiche Wechsel vorzunehmen, um einige Akteure für das am Wochenende stattfindende Duell gegen den Tabellenführer SV Vötting-Weihenstephan zu schonen. Trotz allem hielt die Dominanz unverändert an, doch zählbarer Erfolg stellte sich nicht sofort an. Auf der anderen Seite sicherte Torhüter Kilian Burgholzer mit einer starken Parade die Null. Sein Gegenüber unterlief dann noch ein fataler Fehler, denn Alexander Jank nutzte, und das halbe Dutzend vollmachte. Überragender Akteur bei der SpVgg war Artur Schumacher, der folgerichtig zum Player-Of-The-Match ernannt wurde.

Doch die SpVgg konnte nicht nur in sportlicher Hinsicht überzeugen, denn der Wettbewerb war einmal mehr glänzend organisiert, so dass sowohl die aktiven Spieler, aber auch die zahlreichen Besucher bestens unterhalten wurden. Man hat deutlich gesehen, dass der Lipp-Cup trotz seiner langen 16jährigen Austragung noch immer attraktiv ist, so dass man sich schon heute auf eine Neuauflage in der kommenden Saison freuen. Ein Dank geht hierbei insbesondere an den großzügigen Sponsor Lipp-Markenvertriebs GmbH, denn ohne deren Unterstützung wäre ein Turnier in dieser Großordnung nicht machbar.