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E4-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Wartenberg 11:6

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Am sonnigen und warmen Freitagabend, den 17. April 2026, startete die E4-Junioren der SpVgg Altenerding mit viel Vorfreude in ihr erstes Punktspiel der Frühjahrsrunde. Um 18:30 Uhr erfolgte der Anpfiff – und die jungen Veilchen zeigten von Beginn an, dass sie richtig Lust auf Fußball hatten. Am Ende stand ein verdienter 11:6-Erfolg gegen den TSV Wartenberg, bei dem vor allem die offensive Durchschlagskraft, aber auch der Teamgeist überzeugte.

Der Start hätte kaum besser laufen können: Bereits in der zweiten Minute brachte Lennard Merget die Veilchen mit einem Treffer aus kurzer Distanz mit 1:0 in Führung. Nur wenige Minuten später erhöhte Jonathan Habermeier nach einem starken Solo über das halbe Feld auf 2:0. Die Altenerdinger spielten sich nun in einen richtigen Rausch – es war erneut Merget, der in der 12. Minute auf 3:0 stellte.

Auch defensiv stand das Team zunächst stabil. Benjamin Gillmeister hatte auf der rechten Abwehrseite alle Hände voll zu tun, löste seine Aufgaben aber sehr souverän und unterband mehrere Angriffe frühzeitig. Moritz Baumbach zeigte sich flexibel einsetzbar und überzeugte sowohl auf der linken Abwehrseite als auch im Offensivbereich durch Einsatz und Laufbereitschaft.

In der 23. Minute war es dann Jermaine Ocansey, der mit einem energischen Ballgewinn im Strafraum und einem platzierten Abschluss auf 4:0 erhöhte. Kurz darauf legte Jonathan Habermeier mit seinem zweiten Treffer zum 5:0 nach. In dieser Phase spielte die Mannschaft mutig nach vorne und kombinierte sich immer wieder gefährlich durch die gegnerischen Reihen.

Doch der Gegner kam zurück ins Spiel – unter anderem durch einen Neunmeter sowie weitere Treffer verkürzte er zwischenzeitlich auf 3:5. Die Veilchen ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Lennard Merget zeigte erneut seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor und stellte kurz vor der Halbzeit den 6:3-Pausenstand her.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel torreich. Zunächst baute Ibarhimja Kron die Führung weiter aus. Wenig später schnürte Jonathan Habermeier mit einem weiteren Treffer zum 8:4 seinen Dreierpack und war an vielen Offensivaktionen beteiligt. Immer wieder setzte er mit Tempo und Zug zum Tor gefährliche Akzente. Lennard Merget krönte seine starke Leistung mit insgesamt mehreren Treffern und war ein ständiger Unruheherd für die gegnerische Abwehr.

Dann konnten die Strogenmarkter verkürzen, doch die Altenerdinger behielten die Kontrolle. Besonders hervorzuheben ist auch die Leistung von Kron Ibrahimaj, der im Mittelfeld viele Bälle eroberte und das Spiel immer wieder klug nach vorne lenkte, denn er stellte postwendend den alten Abstand wieder her.

So ging es weiter. Als der TSV wieder Ergebniskosmetik betrieb, fand die SpVgg abermals durch Kron wieder die passende Antwort. Aber die Gäste bewiesen trotz des klaren Rückstandes große Moral und verkürzten auf 6:10. Der Schlusspunkt gehörte dann aber nochmal die Veilchen und Merget sorgte kurz vor dem Ende dann für den 11:6-Endstand.

Aber nicht nur die Torschützen glänzten auf Seiten der SpVgg, denn das ganze Team leistete einen großen Anteil zum erfreulichen Auftaktsieg.

Leonardo Plakolli zeigte großen Einsatz im Angriff und kam unter anderem nach einer Ecke per Kopf zum Abschluss – auch wenn ihm ein Treffer verwehrt blieb, war er stets präsent.

Im Tor zeigte Tobias Walter eine engagierte Leistung. Er parierte mehrere Schüsse und war ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft, auch wenn er bei einigen Gegentoren machtlos war.

Ein besonderes Lob gilt auch Jonathan Habermeier, der nicht nur als Torschütze glänzte, sondern auch mit starkem Einsatz und Spielverständnis überzeugte. Ebenso zeigte Jermaine Ocansey eine starke Partie, war zweikampfstark und belohnte sich mit einem Tor.

Am Ende war es eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder Spieler seinen Beitrag leistete. Die Veilchen präsentierten sich spielfreudig, kämpferisch und torhungrig – ein gelungener Auftakt in die Rückrunde.

Trainer Reiner Hierl zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden: „Das war ein richtig guter Start von den Jungs. Jeder hat heute seinen Teil beigetragen, und man hat gesehen, wie viel Spaß sie am Fußball haben. Darauf können wir aufbauen.“

Herren 3: (SG) Hohenpolding II/Neufraunhofen IV – SpVgg Altenerding 1:2

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Christian Schulz, 3. Valentin Schachtl (61. Patrick Lisiwiecz / 87. Niklas Ostermaier), 4. Florian Ammon, 5. Rene Feuker, 6. Daniel Brunner, 7. Emilio Polsfuss (68. Diego Baltus),  8. Niklas Ostermaier (75. Tiago Cardante), 9. Markus Felsner (37. Adrian Felsner), 10. Nick-Luis Polfuss, 11. Sebastian Pöschl (78. Vitor Guedes)

Torschützen:
0:1 Emilio Polsfuss (22.)
1:2 Sebastian Pöschl (77.)

Gelbe Karten:
Emilio Polsfuss
Patrick Lisiwiecz

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
Emilio Polsfuss verschießt einen Elfmeter (13. / Emilio Polsfuss)
Tiago Cardante verschießt einen Elfmeter (77. / Patrick Lisiwiecz)

Zuschauer:
110

Spielbericht:
Ein hartes Stück Arbeit mussten die Kicker der dritten Herrenmannschat verrichten, ehe der knappe, aber zweifellos hochverdiente 2:1-Auswärtssieg der SpVgg beim Tabellenschlusslicht SG Hohenpolding II/Neufraunhofen IV unter Dach und Fach war.

Die Veilchen trafen einen sehr engagierten und kampfstarken Gegner, der alles in die Waagschale war und den Veilchen mit enormem Willen und hoher Einsatzbereitschaft alles abverlangte. Freilich war der knappe Ausgang der Partie auch der sehr schwachen Chancenauswertung der Gäste geschuldet, so dass die Partie bis zum Schluss spannend blieb.

Den ersten Abschuss hatten die Gastgeber. Als sich Michael Huber nach einem Pass auf der rechten Angriffsseite gegen Christian Schulz durchsetzte, brachte er den Ball ins Zentrum, wo Hans Sieve dann aus gut 25 Metern abzog, doch zum Glück ging der Ball einen Meter rechts am Tor vorbei (2.).

Dieser Warnschuss wirkte, denn fortan übernahmen die Veilchen das Kommando und drängten auf den Führungstreffer, der aber nicht fallen wollte.

Nach zehn Minuten steckte Emilio Polsfuss das Leder mustergültig durch die Schnittstelle, so dass der überzeugende Sebastian Pöschl frei auf das Tor zulief, doch beim Abschluss scheiterte er an Keeper Patrick Kriegenhofer, der mit eine starken Fußabwehr den frühen Rückstand seines Teams verhindern konnte.

Nur zwei Minuten später zeigte der Keeper, der im Laufe der Partie zum besten Akteur seiner Mannschaft wurde, erneut seine Klasse. Nach einem Pass von Niklas Ostermaier konnte sich Pöschl am Flügel gegen seinen Gegenspieler durchsetzen, und legte dann von der Grundlinie schön auf Rene Feuker zurück, doch dessen Schuss aus 13 Metern konnte von Kriegenhofer stark abgewehrt werden.

Doch eine Minute später lag der Führungstreffer doch in der Luft. Nach einem langen Ball nach vorne, konnte sich Emilio Polsfuss im Laufduell gegen Martin Angermaier durchsetzen und lief in den Strafraum. Dort wurde er vom Abwehrspieler der Hausherren von hinten zu Boden gestoßen, so dass der Referee zu Recht auf den Punkt zeigte.

Der Gefoulte übernahm selbst die Verantwortung, zielte jedoch zu ungenau, so dass die Kugel knapp am rechten Torpfosten vorbeiging.


Doch wenig später war es dem Torjäger dann doch vorbehalten, für die längst überfällige Führung seiner Farben zu sorgen. Nachdem er auf der rechten Seite das Leder erhielt, setzte er sich im Duell gegen zwei Abwehrspieler durch und ließ Kriegenhofer schließlich mit einem Schuss ins lange Eck endlich das Nachsehen (22.).

Auch nach diesem Tor blieb die SpVgg am Drücker und wäre nur kurz darauf fast zum zweiten Treffer gekommen. Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog Emilio Polsfuss das Leder ins Zentrum. Zunächst wurde die Hereingabe verfehlt, doch Pöschl setzte nach, eroberte sich den Ball und machte die Kugel mit seiner Hereingabe nochmals scharf, doch der in der Mitte stehende Ostermaier traf das Leder nicht richtig, so dass es um Haaresbreite am langen Eck vorbeiging (24.).

Nach 36 Minuten lag erneut das 2:0 in der Luft. Diesmal spielte Markus Felsner das gekonnt aus dem Mittelfeld in den Lauf des agilen Emilio Polsfuss, der auf dem Flügel erneut nicht gestellt werden konnte. Als er dann nach innen zog und trocken abzog, hatte Kriegenhofer Glück, dass der Flachschuss knapp am kurzen Eck vorbei ging, denn hier hätte der Keeper keine Abwehrchance gehabt.

Das Auslasen dieser Chance hätte sich dann sechs Minuten vor der Pause fast gerächt. Nach einer Freistoßflanke von Angermaier brachten die Gäste das Leder nicht aus der Gefahrenzone und als eine Hereingabe den am langen Pfosten völlig freistehenden Korbinian Selmaier erreichte, schien der Ausgleichstreffer unvermeidbar, doch der Außenverteidiger schoss aus zwei Metern Entfernung am leeren Tor vorbei.

Im Gegenzug brannte es dann schon wieder auf der anderen Seite. Als die Hausherren einen Flankenball von Schulz nicht entscheidend abwehren konnte, spielte Valentin Schachtl die Kugel auf den rechts freistehenden Emilio Polsfuss, der jedoch bei seinem Abschluss abermals an Kriegenhofer scheiterte.

Und dann stellten die Gastgeber unmittelbar vor der Pause den Spielverlauf mit dem Ausgleichstreffer auf den Kopf. Abermals konnte man nach einer Hereingabe nicht konsequent klären und als dann ein SG-Akteur abzog, hatte er das Glück, dass der Ball, der neben das Gehäuse gegangen wäre, beim freistehenden Michael Huber landete, der seinen Fuß in den Schuss hielt, und die Richtung des Balles somit entscheidend veränderte, so dass der bis dahin beschäftigungslose Keeper Jonas Pamer keine Abwehrmöglichkeit hatte.

Noch vor der Pause hätten die Veilchen fast die passende Antwort gefunden. Nach einem Pass von Adrian Felsner ging Emilio Polsfuss abermals an Angermaier vorbei und hatte schließlich nur noch Kriegenhofer vor sich, doch erneut hatte er sein Visier schlecht eingestellt, schoss links am Tor vorbei, so dass es mit einem Remis in die Halbzeit ging.

Auch nach der Pause änderte sich wenig am Spielverlauf und schon nach drei Minuten hatte die SpVgg wieder eine gute Chance, um wieder in Front zu gehen, doch ein Kopfball von Ostermaier nach Flanke von Polsfuss verfehlte das Ziel haarscharf.

Die nächste Möglichkeit gehörte wieder der SpVgg, denn nach einem Zuspiel von Ostermaier ging Emilio Polsfuss von der rechten Seite frei in den Strafraum, doch der abschließende Schuss ging leider nur ins Außennetz des kurzes Eckes (55.).

Drei Minuten später kamen dann die Gastgeber zum ersten Abschluss im zweiten Durchgang, der jedoch sehr gefährlich war. Nach einem Zuspiel von Huber konnte sich Kilian Franke im Zweikampf gegen Schachtl behaupten und kam dann im Strafraum zum Schuss, doch zum Glück ging der Ball knapp am langen Eck vorbei.

Wenig später gab es dann eine unschöne Szene, denn der nach vorne laufende Emilio Polsfuss wurde von Michael Huber rüde mit offener Sohle von hinten in die Wade getreten, so dass er verletzungsbedingt vom Platz musste. Der Unparteiische schätzte die Situation leider falsch ein, denn anstatt die zwingend notwendige Rote Karte zog, beließ es bei einer Zeitstrafe.

Vier Minuten später hatten die Veilchen abermals Pech, denn nach einer Ecke nahm Ostermaier die Hereingabe volley, scheiterte diesmal aber leider am Pfosten (72.).

Die Gastgeber übertrieben nun die Härte, so dass, diesmal nach einem Foul von Leon Winterer an Rene Feuker – die nächste Zeitstrafe erfolgt. Diese Überzahlsituation konnten die Gäste dann endlich zum erlösenden zweiten Treffer nutzen.

Nach einem Pass auf die rechte Seite zog Patrick Lisiewicz entschlossen in den Strafraum ein und wurde erneut von Angermaier an der Grundlinie unfair zu Fall gebracht, so dass der Unparteiische sofort auf Elfmeter entschied. Allerdings sprach er gegen den Abwehrspieler, der schon beim ersten Strafstoß verwarnt wurde, diesmal aus unerfindlichen Gründen keiner persönliche Strafe aus, so dass hier erneute kein Platzverweis verhängt wurde.

Zu allem Überfluss setzte Tiago Cardante den Strafstoß nur an den linken Pfosten. Jedoch landete der Abpraller beim Pöschl, der dann seine starke Leistung krönte und das Leder gegen die Laufrichtung von Torhüter Kriegenhofer zur vielumjubelten 2:1-Führung im Netz unterbrachte (77.).

Vier Minuten vor dem Ende hätten die Veilchen den Sack dann zumachen müssen. Als Diego Baltus das Leder aus den eigenen Strafraum nach vorne geschlagen hatte, verfehlte ein an der Mittellinie stehender Abwehrspieler den Ball, so dass Adrian Felsner alleine auf das Tor zuging, doch erneut war es Schlussmann Kriegenhofer, der seine Elf mit einer weiteren starken Parade im Spiel hielt.

Aber letztlich brachte man dann den knappen Vorsprung doch ins Ziel, denn die Gastgeber kamen zu keiner weiteren nennenswerten Tormöglichkeit, so dass die Erleichterung groß war, als der Unparteiische nach einer fünfminütigen Nachspielzeit ein hitziges Spiel abgepfiffen hatte.

Weitere Bilder vom Spiel

 

E4-Junioren: SpVgg Altenerding –

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Bei bestem Fußballwetter entwickelte sich von Beginn an ein torreiches und unterhaltsames E-Jugendspiel zwischen der SpVgg Altenerding IV und dem TSV Wartenberg, das mit einem 11:6-Erfolg für die Veilchen endete.

Altenerding erwischte einen Traumstart: Bereits in der ersten Minute brachte Lennard Merget seine Farben früh in Führung. Nur wenige Minuten später erhöhte Jonathan Habermeier nach einem Solo von der Mittellinie auf 2:0. Die Gastgeber blieben zunächst spielbestimmend und Merget stellte in der siebten Minute auf 3:0.

Doch Wartenberg zeigte Moral und kam zurück ins Spiel. Nach einem vergebenen Elfmeter der Gäste in der 13. Minute gelang Jermaine Ocansey für Altenerding in der 17. Minute ein weiterer Treffer – er setzte im gegnerischen Strafraum energisch nach, behauptete sich und schob ins linke untere Eck ein. Kurz darauf waren es wieder die Gastgeber mit einer Riesenchance. Habermeier schlägt eine Ecke von links zentral vor das Tor, wo Leonardo Imperiale goldrichtig steht. Er steigt zum Kopfball hoch und köpft den Ball präzise auf das Tor. Aber der Wartenberger Keeper kann diese Chance vereiteln. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Habermeier traf erneut (23.), ehe Iman Rasouli (25.) und Aron Kaesler (26.) für weitere Tore sorgten. Wilhelm Rogler verkürzte in der 28. Minute für Wartenberg, doch Merget stellte kurz vor der Pause den alten Abstand wieder her.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel spektakulär. Habermeier traf erneut für die Veilchen, während auch Wartenberg durch Bühl und Rogler weitere Tore nachlegte. Besonders auffällig war die Nummer 7 Kron Ibrahimaj der Erdinger, der mehrfach gefährlich vor dem Tor auftauchte und gleich mehrere Treffer erzielte – unter anderem per Kopf nach einer Ecke sowie nach starkem Nachsetzen im Strafraum.

In der Schlussphase ging es weiter hin und her: Habermeier scheiterte zunächst noch am Torwart, ehe kurz vor Schluss beide Teams noch einmal trafen. Rogler nutzte einen Abpraller zum Tor für Wartenberg, doch quasi mit dem Schlusspfiff setzte Merget mit seinem Treffer den Schlusspunkt.

Fazit:
Ein echtes Torfestival endet 11:6 mit vielen sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Altenerding zeigte vor allem in der Offensive große Durchschlagskraft, während Wartenberg nie aufgab und immer wieder zurückschlug. Ein Spiel, das den Zuschauern viel Freude bereitete und den engagierten Einsatz beider Mannschaften widerspiegelte.

A1-Junioren: (SG) Langenpreising – SpVgg Altenerding 1:7

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A1-Junioren feiern Traumstart in die neue Saison

Den A1-Junioren der SpVgg Altenerding gelingt mit einem deutlichen Auswärtssieg bei der SG Langenpreising ein perfekter Auftakt in die neue Spielzeit. Nach dem Abstieg in die Kreisklasse präsentierten sich die Veilchen in guter Form und setzten mit einem klaren 7:1-Erfolg direkt ein Ausrufezeichen. Gleichzeitig bescherte man dem neuen Trainergespann um Wiam Takruri und Richard Kulterer einen Einstand nach Maß.

Dominanter Beginn – aber zunächst ohne Ertrag

Von der ersten Minute an übernahm Altenerding die Kontrolle und zeigte sich hochmotiviert. Bereits früh näherten sich die Gäste dem gegnerischen Tor an, doch zunächst fehlte noch die letzte Präzision im Abschluss. Mehrere gute Möglichkeiten – unter anderem durch Kililan Traschütz und Kapitän Enes Cosickic – blieben ungenutzt.

Wie so oft im Fußball wurde diese Phase der Überlegenheit zunächst nicht belohnt. Stattdessen nutzten die Gastgeber eine ihrer wenigen Chancen eiskalt aus und gingen nach gut 20 Minuten überraschend in Führung.

Starke Reaktion und verdiente Führung

Die Antwort der Veilchen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Weiterhin spielbestimmend und druckvoll, erarbeitete sich Altenerding schließlich den verdienten Ausgleich: Nach einem Foul im Strafraum verwandelte Cosickic den fälligen Elfmeter souverän zum 1:1.

Nun war der Knoten geplatzt. Nur wenige Minuten später drehte Altenerding die Partie komplett. Nach einem starken Angriff traf Neuzugang Ibrahim Alakareta zur Führung, ehe Haki Vranovci kurz vor der Pause auf 3:1 erhöhte. Die Halbzeitführung war zu diesem Zeitpunkt hochverdient.

Entscheidung nach der Pause

Auch im zweiten Durchgang blieb das Bild unverändert: Altenerding dominierte das Geschehen klar. Zwar vergab Vranovci zunächst einen Elfmeter, doch kurz darauf sorgte Ali El Katat nach einer Ecke für die Vorentscheidung zum 4:1.

Spätestens jetzt war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Die Veilchen spielten sich regelrecht in einen Rausch und erhöhten durch weitere Treffer von Alakareta und Emilio Polsfuss innerhalb weniger Minuten auf 6:1.

Den Schlusspunkt setzte erneut Polsfuss, der mit seinem zweiten Treffer den 7:1-Endstand herstellte.

Souveräner Auftritt mit kleinen Schönheitsfehlern

In der Schlussphase schlichen sich zwar einige Unkonzentriertheiten ein, doch Torhüter Toby Martin war zur Stelle und verhinderte weitere Gegentreffer. Insgesamt blieb es beim hochverdienten und auch in der Höhe gerechtfertigten Erfolg.

Fazit

Ein Auftakt, der sich sehen lassen kann: Spielerisch überlegen, offensiv durchschlagskräftig und mit klarer Reaktion auf den zwischenzeitlichen Rückstand. Die A1-Junioren der SpVgg Altenerding zeigen, dass sie in der Kreisklasse eine gute Rolle spielen wollen – wenn nicht sogar mehr.

B3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Isen/TSV St. Wolfgang II 9:1

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Einen starken Auftritt zum Saisonauftakt zeigten die Altenerdinger B3 Junioren und fuhren einen Kantersieg am Gerd Vogt Kunstrasen gegen die zweite Garnitur des SG Isen/St. Wolfgang ein. Die Veilchen bestimmten von Beginn an die Partie und hatten bereits nach 8 Spielminuten den ersten Hochkaräter auf ihrer Seite. Doch der nach einem langen Ball durchgebrochene Nicolas Roith versäumte es das Leder über den weit aus seinem Gehäuse geeilten Gästekeeper zu lupfen, nahm das Leder mit, lies sich aber etwas nach rechts abdrängen, so dass sein Schuss vom Gästeschlussmann noch an das Außennetz abgewehrt werden konnte. Mit der Anschlussaktion sollte jedoch die Führung gelingen. Die von Nicolas Roith getretene Ecke wurde zunächst wieder nach Außen abgewehrt, doch die folgende Flanke ans lange Eck verwandelte Simon Faust mit einem sehenswerten Kopfball zum 1 : 0 für seine Farben. Nach einer guten Viertel Stunde fiel mit einem Doppelschlag die Vorentscheidung. Zunächst überwand Goalgetter Roith mit einem fulminanten Flachschuss aus gut 20 Metern den Isener Torhüter und setzte sich nur zwei Minuten später im Laufduell gegen die gesamte Isener Abwehr durch, um überlegt auf 3 :0 zu stellen. Die Gäste zeigten sich nach 22 Minuten das erste mal gefährlich vor dem Altenerdinger Gehäuse. doch ein schnell ausgeführter Freistoß auf den Rechtsaußen und dessen Abschluss aus 16 Meter halbrechter Position verfehlte sein Ziel, ohne dass Keeper Leo Kulterer eingreifen musste. Nicolas Roith hatte sein Visier 4 Minuten später besser eingestellt und schnürte mit einem Schlenzer ins lange Eck einen lupenreinen Hattrick. Die Lila-Weißen vergaben weitere zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten durch Fabian Felsner und Liman Bytici nahezu im Minutentakt und mussten unverhofft nach einer halben Stunde einen Gegentreffer hinnehmen. Nach einer Ecke kam der Ball zu einem Gästespieler in die linke Strafraumhälfte. Da die Altenerdinger etwas zu zaghaft agierten nutzte dieser seine Freiheit und hob das Leder gefühlvoll über den machtlosen Leo Kulterer ins lange Eck zum Ehrentreffer. Dies schien jedoch eher noch Ansporn für die Heimelf zu sein, denn nach dem Wechsel drehten die Semptstädter nochmals richtig auf. Zunächst schlug Jason Ocansey eine butterweiche Flanke aus dem Halbfeld auf Außenflitzer Tizian Isele, der die Kugel am 11er Punkt technisch anspruchsvoll herunterpflückte und zum 5 : 1 vollendete. Nach 54 Spielminuten schlug nun auch der bislang glücklose Goalgetter Liman Bytici zu, setzte sich an der rechten Strafraumkante durch und schob den Ball überlegt zum 6 : 1 in die Maschen. Nur 6 Minuten später erhöhte Nicolas Roith mit einem Schuss von der Strafraumgrenze sein Torekonto auf 4 Treffer und nach weiteren drei Zeigerumdrehungen zirkelte Simon Faust den Ball wunderschön vom Sechzehnereck in den Winkel der langen Ecke. Zehn Minuten vor Abpfiff konnte sich der bislang nahezu beschäftigungslose Leo Kutterer auszeichnen und fischte einen strammen Flachschuss eines Isener Konters mit einer überragenden Parade aus dem Eck. Doch der Torhunger der Gastgeber war noch nicht gestillt. Liman Bytici traf nach 73 Minuten mit einem fulminanten Schuss nur die Latte, überwand aber nur 60 Sekunden später den herauseilenden Isener Schlussmann mite einem überlegten Schuss ins kurze Eck zum Endstand von 9:1, der zumindest bis zum nächsten Spieltag, an dem die Veilchen pausieren, die Tabellenführung erbrachte.

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Herren 1: FC Fatih Ingolstadt – SpVgg Altenerding 1:5

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher (77. Juan Gomez), 3. Ridwan Bello (61. Nihad Mujkic / 70. Advam de Oliveira), 4. Ajdin Nienhaus, 5. Lukas Rymas (61. Nessim Mahsas), 6. Christoph Luberstetter, 7. Leonardo Tunjic, 8. Samuel Kronthaler,  9. Mario Dipalo, 10. Jannik Obermaier (61. Marc Winkelmann), 11. Pedro Flores

Torschützen:
1:1 Christoph Luberstetter (22.)
1:2 Mario Dipalo (49.)
1:3 Jannik Obermaier (61.)
1:4 Advam de Oliveira (72.)
1:5 Leonardo Tunjic (74.)

Gelbe Karten:
Ridwan Bello
Jannik Obermaier
Lukas Rymas
Marc Winkelmann
Advam de Oliveira

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:

SVA dreht nach Rückstand auf und feiert klaren 5:1-Auswärtssieg

Die Bezirksligafußballer der SpVgg Altenerding haben ihre Pflichtaufgabe beim Tabellenletzten FC Fatih Ingolstadt letztlich souverän gelöst. Nach einer zunächst holprigen Anfangsphase steigerte sich die Mannschaft von Trainer Locke deutlich und setzte sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 5:1 durch.

Schwacher Start und früher Rückstand

Dabei begann die Partie alles andere als optimal für die Veilchen. Die Gastgeber traten trotz ihrer Rolle als abgeschlagenes Schlusslicht mutig auf, übernahmen früh die Initiative und setzten Altenerding unter Druck.

Der frühe Rückstand ließ nicht lange auf sich warten: Über die linke Seite setzte sich Fatih energisch durch, Deniz Aydin brachte den Ball scharf in den Strafraum. Dort kam Murat Sucuoglu an die Kugel und wurde im Zweikampf von Ridwan Bello zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß übernahm Sucuoglu selbst und verwandelte ihn mit etwas Glück – Lukas Loher war zwar noch mit der Hand am Ball, konnte den Einschlag aber nicht mehr verhindern (6.).


Ausgleich nach und nach verdient

Altenerding brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Die erste richtig gefährliche Aktion entstand nach einer Flanke von Christoph Luberstetter, die Fatih-Keeper Can Djedovic unterschätzte. Der Ball rutschte durch bis zu Leonardo Tunjic am zweiten Pfosten, dessen Abschluss jedoch in höchster Not auf der Linie geklärt wurde (19.).

Nur wenige Minuten später fiel dann der Ausgleich – und der hatte es in sich: Samuel Kronthaler brachte den Ball von außen präzise in den Strafraum, wo sich Luberstetter im Kopfballduell durchsetzte. Sein Abschluss geriet zu einer schwer berechenbaren Bogenlampe, die sich über den zu weit vor seinem Tor stehenden Djedovic hinweg senkte und unhaltbar im Netz landete – 1:1 (22.).

Knackpunkt vor der Pause

Kurz vor der Pause hätte Altenerding die Partie bereits drehen können: Nach einem starken Diagonalball von Kronthaler brachte Lukas Rymas den Ball direkt scharf nach innen, wo Jannik Obermaier aus kurzer Distanz abschloss – doch Djedovic reagierte stark und verhinderte die Führung.

Wenig später dezimierten sich die Gastgeber selbst: Nach einem Foul forderte Sucuoglu lautstark eine Verwarnung für seinen Gegenspieler, sah dafür selbst Gelb – und da er bereits verwarnt war, folgte die Gelb-Rote Karte.

Dipalo dreht das Spiel
Mit einem Mann mehr kam Altenerding mit deutlich mehr Zug aus der Kabine – und schlug früh zu. Nach einem Zuspiel von Pedro Flores nahm Mario Dipalo den Ball auf, zog mit einem Haken an seinem Gegenspieler vorbei und schloss anschließend aus rund 14 Metern trocken ab. Der Schuss schlug unhaltbar im Eck ein – die erstmalige Führung für den SVA (49.).


Obermaier staubt ab

Die Veilchen blieben weiter am Drücker und zwangen Fatih immer mehr in die Defensive. In der 61. Minute fiel dann das 3:1 – erneut nach einer energischen Offensivaktion: Ajdin Nienhaus kam im Strafraum zum Abschluss, scheiterte zunächst noch an Djedovic, der den Ball jedoch nicht festhalten konnte. Obermaier reagierte am schnellsten, setzte nach und schob den Abpraller aus kürzester Distanz ins leere Tor ein.

Joker stechen – Altenerding macht alles klar

Mit zunehmender Spieldauer machte sich die Überzahl immer deutlicher bemerkbar. Altenerding kombinierte sich nun sicher durch die Reihen der Gastgeber.

Das 4:1 in der 72. Minute war dann auch das Ergebnis eines gelungenen Angriffs über die rechte Seite: Nienhaus spielte den Ball in den Strafraum auf den freistehenden Marc Winkelmann, der nach seiner Einwechslung sofort präsent war. Dieser behielt die Übersicht und legte quer, wo sich der ebenfalls eingewechselte Advam de Oliveira im Zweikampf gegen zwei Verteidiger durchsetzte und den Ball mit letztem Einsatz über die Linie drückte.


Nur zwei Minuten später folgte der schönste Treffer des Spiels: Dipalo spielte einen perfekt getimten Pass in die Tiefe hinter die Abwehrkette. Leonardo Tunjic startete im richtigen Moment, lief allein auf Djedovic zu, umkurvte den Keeper eiskalt und schob anschließend souverän zum 5:1-Endstand ein (74.).

Rote Karte als Schlusspunkt
Den Schlusspunkt setzte eine weitere Unsportlichkeit der Gastgeber: In der Nachspielzeit ging Boubacarr Saho mit offener Sohle in den Zweikampf gegen Juan Gomez, woraufhin der Schiedsrichter direkt die Rote Karte zeigte.


Fazit

Nach anfänglichen Problemen zeigte die SpVgg Altenerding vor allem im zweiten Durchgang eine dominante Vorstellung. Mit klaren Abläufen, hoher Effizienz vor dem Tor und clever ausgespielter Überzahl wurde aus einem zähen Beginn ein souveräner und auch in der Höhe verdienter Auswärtssieg.

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B1-Junioren: SpVgg Altenerding – SE Freising 3:0

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B1-Junioren der SpVgg Altenerding feiern verdienten 3:0-Erfolg gegen SE Freising

Die B1-Junioren der SpVgg Altenerding haben am Sonntag im heimischen Stadion einen überzeugenden 3:0-Erfolg gegen den SE Freising eingefahren. In einer intensiven und phasenweise hitzigen Partie legten die Veilchen früh den Grundstein für den Sieg und zeigten sich vor allem in den entscheidenden Momenten eiskalt.


Perfekter Start nach Standard

Die Partie begann mit hohem Tempo und viel Einsatz auf beiden Seiten. Altenerding erwischte dabei den besseren Start und belohnte sich früh: In der 8. Minute brachte Maximilian Lerch eine Ecke von der rechten Seite punktgenau in den Strafraum. Tobias Mertl antizipierte die Flugbahn perfekt, setzte sich am kurzen Pfosten durch und verwertete die Hereingabe souverän zur 1:0-Führung.

Ein klassischer Standardtreffer – gut einstudiert und konsequent umgesetzt.


Hitzige Phase und Freising mit Chancen

Nach der frühen Führung entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, in dem auch die Gäste aus Freising ihre Möglichkeiten hatten. Bereits in der 10. Minute wurde es brenzlig, als ein Fehler im Altenerdinger Aufbauspiel zu einem Foul und einem gefährlichen Freistoß führte. Die anschließende Hereingabe sorgte für Chaos im Strafraum, doch der Kopfball der Gäste klatschte nur an den Pfosten – Glück für die Veilchen.

Auch in der Folge blieb Freising bei Standards gefährlich: In der 19. Minute zwang ein direkt getretener Freistoß den Altenerdinger Defensivverbund zu höchster Aufmerksamkeit. Wenig später kam ein weiterer gefährlicher Ball aus rund 17 Metern auf das Tor, doch Levin Kronthaler reagierte stark und klärte per Kopf zur Ecke.

Altenerding überstand diese Druckphase mit viel Einsatz und defensive Geschlossenheit.


Traumangriff vor der Pause bringt die Vorentscheidung

Kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte die SpVgg dann den nächsten Nadelstich – und der hatte es in sich. In der 40./41. Minute schlug Carl-Maria Schönfelder einen langen Ball präzise auf die rechte Seite. Tobias Mertl setzte sich stark durch, behauptete das Leder an der Auslinie und bewies Übersicht.

Seine scharfe Hereingabe in den Rückraum fand Artur Schumacher, der mit seiner neuen Rückennummer 9 goldrichtig stand. Mit einem trockenen Abschluss verwandelte er die Vorlage in „Torjäger-Manier“ und stellte auf 2:0 – ein perfekt ausgespielter Angriff genau zum richtigen Zeitpunkt.


Schumacher macht den Deckel drauf

Auch nach der Pause blieb Altenerding die gefährlichere Mannschaft und kontrollierte das Spiel zunehmend. In der 57. Minute fiel schließlich die Entscheidung:

Nach einem feinen Steckpass von Fabio F. wurde Levin Kronthaler in die Tiefe geschickt und lief allein auf das Tor zu. Im Strafraum wurde er vom herausstürmenden Freisinger Torwart zu Fall gebracht – klare Sache, Elfmeter.

Artur Schumacher übernahm die Verantwortung, blieb cool und verwandelte den Strafstoß souverän zum 3:0. Damit schnürte er seinen Doppelpack und sorgte endgültig für klare Verhältnisse.


Souveräner Auftritt bringt verdienten Sieg

In der Schlussphase ließ Altenerding nichts mehr anbrennen. Die Defensive stand stabil, Zweikämpfe wurden konsequent geführt und auch spielerisch setzte man weiterhin Akzente.

Freising fand kein Mittel mehr, um die gut organisierte Hintermannschaft der Veilchen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.


Fazit

Die B1-Junioren der SpVgg Altenerding zeigten eine reife und geschlossene Mannschaftsleistung. Früh in Führung gegangen, in Druckphasen stabil geblieben und vor dem Tor eiskalt – genau so gewinnt man solche Spiele.

Mit einem verdienten 3:0-Erfolg unterstreicht das Team seine starke Form und setzt ein klares Zeichen im Saisonendspurt.

Herren 3: SpVgg Altenerding – TSV St. Wolfgang II 2:2

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Aufstellung:
1. Toby Martin, 2. Christian Schulz, 3. Diego Baltus (46. Valentin Schachtl), 4. Florian Ammon, 5. Rene Feuker, 6. Miguel Cardante (49. Tarik Mahjoub / 87. Diego Baltus), 7. Emilio Polsfuss,  8. Ben Schiwietz, 9. Adrian Felnser (82. Miguel Cardante), 10. Nick-Luis Polfuss, 11. Yousef Takrouri (61. Ramo Pevriz)

Torschützen:
1:0 Emilio Polsfuss (4.)
2:0 Adrian Felsner (28.)

Gelbe Karten:
Miguel Cardante
Nick-Luis Polsfuss

Zeitstrafen:
Miguel Cardante (39. / Unsportlichkeit)
Nick-Luis Polsfuss (85. / Reklamieren)
Emilio Polsfuss (85. / Reklamieren)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
65

Spielbericht:

Bitteres 2:2 – SVA III verspielt Führung und verliert die Nerven

Auch im fünften Spiel nach der Winterpause bleibt die dritte Mannschaft der SpVgg Altenerding ungeschlagen – dennoch fühlte sich das 2:2 im Heimspiel gegen den TSV St. Wolfgang II eher wie eine Niederlage an. Eine komfortable 2:0-Führung wurde leichtfertig aus der Hand gegeben, dazu schwächte sich die Mannschaft durch gleich drei Zeitstrafen selbst.

Wie bereits vor einigen Wochen gegen den TSV Grüntegernbach III zeigte sich erneut ein bekanntes Problem: Eine Führung konnte nicht über die Zeit gebracht werden – vier verlorene Punkte, die im Saisonendspurt noch richtig wehtun könnten.


Traumstart durch Polsfuss-Brüder

Die Partie begann aus Sicht der Veilchen optimal. Bereits in der 4. Minute nutzte man die erste Gelegenheit eiskalt: Nick-Luis Polsfuss spielte einen präzisen Ball auf die rechte Seite zu seinem Bruder Emilio. Dieser nahm Tempo auf, zog entschlossen in den Strafraum, ließ seinen Gegenspieler stehen und schloss flach ins lange Eck ab – keine Chance für Gästekeeper Maikel Punscher, 1:0 für Altenerding.

Doch anstatt Sicherheit zu gewinnen, blieb die Partie offen. Die Gäste aus St. Wolfgang präsentierten sich als spielstarker Gegner, übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich vor allem über Standardsituationen immer wieder gefährliche Szenen.

Nach 16 Minuten hatte Altenerding Glück: Nach einer Ecke von Markus Müller kam Bastian Göschl am langen Pfosten völlig frei zum Kopfball, doch SVA-Keeper Toby Martin parierte stark.

Felsner nutzt kapitalen Fehler eiskalt

Trotz der stärkeren Phase der Gäste blieb Altenerding im Umschaltspiel gefährlich. Nachdem zunächst Emilio Polsfuss und Yousef Takrouri gute Möglichkeiten liegen ließen, fiel in der 28. Minute das 2:0 – und das nach einem groben Fehler der Gäste:

Markus Müller wurde auf der rechten Abwehrseite unter Druck gesetzt und wollte den Ball zurück zu seinem Torhüter spielen. Dabei übersah er jedoch Adrian Felsner, der im Zentrum lauerte. Felsner erkannte die Situation blitzschnell, spritzte dazwischen, lief allein auf das Tor zu und blieb vor Punscher eiskalt – souverän schob er zum 2:0 ein.


Erste Undiszipliniertheit bringt Unruhe

St. Wolfgang ließ sich davon nicht beeindrucken und blieb weiter gefährlich – unter anderem durch einen Fernschuss von Martin Heigl, den Martin sicher entschärfte.

Für einen ersten Bruch im Spiel der Hausherren sorgte dann eine unnötige Aktion: Miguel Cardante, bereits verwarnt, forderte nach einem Foulspiel lautstark eine Karte für den Gegner – und musste dafür selbst für zehn Minuten vom Platz. In Unterzahl verlor Altenerding zunehmend die Kontrolle, konnte den Vorsprung aber mit viel Einsatz in die Pause retten.

Kurz vor dem Seitenwechsel hätte man sogar auf 3:0 erhöhen können: Emilio Polsfuss setzte sich stark über rechts durch und spielte scharf nach innen, doch Takrouri verpasste die Hereingabe knapp (44.).


Chancen auf die Entscheidung bleiben ungenutzt

Auch nach der Pause blieb das Spiel intensiv. Wieder waren es zunächst die Gäste, die per Ecke für Gefahr sorgten, doch Heigl köpfte knapp vorbei (47.).

Auf der anderen Seite boten sich Altenerding mehrere gute Möglichkeiten zur Vorentscheidung: Emilio Polsfuss verfehlte nach einem starken Ballgewinn von Valentin Schachtl das lange Eck nur um Zentimeter (58.). Wenig später zielte Heigl für die Gäste aus der Distanz ebenfalls knapp daneben.

Die größte Chance auf das 3:0 ergab sich nach einem Freistoß: Nick-Luis Polsfuss wurde in aussichtsreicher Position gefoult, doch Emilio setzte den Ball hauchdünn links am Tor vorbei (72.).

Auch Tarik Mahjoub hatte wenig später gleich mehrfach die Gelegenheit, doch seine Abschlüsse wurden geblockt oder gingen knapp über das Tor.


Doppelschlag nach Fehlern bringt Gäste zurück

Was sich bereits angedeutet hatte, trat dann innerhalb weniger Minuten ein – und erneut waren individuelle Fehler der Auslöser.

In der 74. Minute spielte Rene Feuker einen Rückpass auf Keeper Martin, der den Ball schnell weiterverarbeiten wollte. Sein Zuspiel geriet jedoch zu ungenau, sodass Bernhard Deuschl dazwischengehen konnte. Der Gästeangreifer blieb frei vor dem Tor eiskalt und schob zum 1:2-Anschlusstreffer ein.

Nur eine Minute später folgte der nächste Nackenschlag: Nach einer Flanke von Maximilian Fischer verlängerte Simon Reithmayr den Ball per Kopf, sodass Heigl am langen Pfosten völlig frei zum Abschluss kam und zum 2:2 ausglich (75.).


Altenerding verliert die Kontrolle

Dieser Doppelschlag zeigte Wirkung – und wie. Statt Ruhe zu bewahren, verlor Altenerding komplett die Ordnung. Diskussionen mit dem Schiedsrichter, ständiges Reklamieren und unnötige Emotionen bestimmten nun das Spiel.

Die Konsequenz: Zwei weitere Zeitstrafen gegen die Brüder Polsfuss – plötzlich stand man nur noch zu neunt auf dem Platz.

St. Wolfgang witterte seine Chance und drängte auf den Sieg. Nach einer Ecke und mehreren Abschlüssen hatte Altenerding Glück, dass der Ball nicht im Tor landete. Besonders brenzlig wurde es in der 89. Minute: Nach einem Abpraller kam erneut Deuschl zum Abschluss, doch Diego Baltus warf sich in den Schuss und rettete in höchster Not.


Fast noch der Lucky Punch

Als Altenerding wieder komplett war, bot sich tatsächlich noch die Chance auf den späten Sieg: Miguel Cardante spielte einen starken Pass auf den agilen Ramo Pevriz, der über den Flügel durchgebrochen war. Doch bei der Ballannahme versprang ihm das Leder, sodass diese große Gelegenheit ungenutzt blieb.


Fazit

Am Ende steht ein leistungsgerechtes, aber aus Altenerdinger Sicht dennoch bitteres 2:2. Über weite Strecken zeigte man gute Ansätze und führte verdient mit zwei Toren. Doch individuelle Fehler und vor allem mangelnde Disziplin brachten die Gäste zurück ins Spiel.

Unterm Strich bleibt die Erkenntnis: Fußballerisch ist das Team absolut konkurrenzfähig – doch ohne die nötige Ruhe und Cleverness kostet man sich aktuell selbst wichtige Punkte.

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C2-Junioren: SpVgg Altenerding – SE Freising II 3:0

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Nach einer langen Vorbereitung ging es für die Dasch-/Kapsner-Schützlinge endlich wieder los mit der Punkterunde. Nachdem der BFV den Aufstieg nach einer souveränen Meisterschaft in der Kreisklasse Erding (24 Punkte 40:4 Tore aus 8 Spielen) aufgrund von veralteten Statuten verneinte, tritt man nun in der Kreisklasse Freising an.

Im ersten Punkspiel bekam man es mit dem SE Freising II zu tun, der seinen Kader aufgrund der Situation, dass deren C1 spielfrei hatte demensprechend verstärkte.

Der Kader der SpVgg: Sebastian König, Moritz Hartlmaier, Niklas Braune, Ludwig Woitzik, Lukas Ramm, Lenny Peschke, Felix Hartlmaier, Mailo Skupnik, Alessandro Cusati, Mateo Rezvan, Lewis Habel, Alex Montag, Felix Binder, Matteo Pirek, Leon Rechenmacher, Pablo Ahlschläger und Emilio Pomaroli.

Die Partie begann mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld, wobei sich beide Mannschaften nicht viel schenkten. Nach 15 Minuten kamen die Altenerdinger brandgefährlich vors Tor. Nach einem Eckball von Pablo Ahlschläger hätte Lukas Ramm fast zur Führung eingeköpft. Die Gäste versuchten es oft mit langen Bällen auf deren Nummer 17, doch Ludwig Woitzik und Niklas Braune hatten alles unter Kontrolle. Nach 18 Minuten wären die Gäste aus Freising fast in Führung gegangen. Nach einen langen hohen Ball von der rechten Seite verfehlte der im Zentrum lauernde Stürmer den Kopfball um Zentimeter. Nach 25 Minuten hätten die Gäste in Führung gehen müssen. Niklas Braune kam im Zweikampf schlichtweg einen Schritt zu spät und senste seinen Gegenspieler klassisch im Strafraum. Der sehr gut leitende Schiedsrichter zeigte unmittelbar auf den Punkt. Den folgenden Strafstoß parierte Sebastian König und hielt somit sein Team im Spiel, hatte dabei auch das nötige Glück, dass der Nachschuss am Pfosten landete. Und das sollte sich auszahlen. In der 33. Spielminute kam das Leder aus der Mitte auf den rechts wirbelnden Alessandro Cusati, der einen tollen Diagonalball auf die linke Seite spielte. Lewis Habel nahm den Ball schön mit und vollendete souverän zur wichtigen 1:0-Pausenführung. Nach der Pause übernahm die Hausherren immer mehr das Geschehen und ließen durch gutes Zweikampfverhalten in der Defensive nicht viel zu. Viel mehr beschäftige man den Gegner sehr viel mit Defensivarbeit. In der 39. Spielminute war es wieder ein guter Diagonalball, der diesmal von Mailo Skupnik auf den durchstartenden Alessandro Cusati ging. Dieser setzte das Runde unhaltbar in die Maschen und erhöhte folgerichtig auf 2:0. In den Folgeminuten hätte man durch weitere Chancen von Pablo Ahlschläger, Mailo Skupnik oder auch Alessandro Cusati, auf 3:0 stellen können. Nach 60 Minuten war die „Messe dann gelesen“. Nach einen herrlichen Steckpass von Mateo Rezvan schnürte Lewis Habel mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und bescherte damit der Mannschaft einen 3:0-Auftaktsieg in die Kreisklasse Freising. Kurz vor dem Ende gab es noch einen Schreckmoment, als Niklas Braune einen hohen Fuß ins Gesicht bekam. An dieser Stelle gute Besserung Niklas! Nächste Woche müssen die Veilchen ihre Koffer packen und beim SV Vötting-Weihenstephan antreten.

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D5-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FSV Steinkirchen III 2:4

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Am Sonntagvormittag empfingen die Veilchen das Team aus Steinkirchen. Gleich vorweg: Die Gäste traten leider nicht mit ihrer dritten Mannschaft an, sondern verstärkten sich mit zwei Spielern aus der ersten Mannschaft – die in der höchsten Liga des Landkreises zum Stammpersonal gehören – sowie drei Leistungsträgern aus der zweiten Mannschaft, die erst am Vortag im Einsatz waren. Das Trainerteam behält sich daher vor, eine Überprüfung der Spielwertung beim BFV in Betracht zu ziehen, da es wenig sinnvoll erscheint, in der untersten Liga mit fünf Spielern aus höheren Teams anzutreten.

Kommen wir zum Sportlichen: Die D5 ist ein Zusammenschluss aus Spielern, die in der Hinrunde wenig Einsatzzeit hatten. Im Vordergrund stehen Spaß am Spiel und das Sammeln von Erfahrungen. Entscheidend sind Einsatz und Lernbereitschaft. Unterstützt wird das Team von drei Spielern aus der D3, die ebenfalls in der Gruppe spielen. Einer davon ist der Stammtorhüter der D3, der sich hier bewusst als Feldspieler ausprobieren soll – ganz im Sinne der Trainerphilosophie, junge Spieler nicht zu früh auf eine feste Position festzulegen.

Zum Spielverlauf:
Mak Klepo feierte sein Debüt als Kapitän und führte die Mannschaft aufs Feld – inklusive seiner ersten Platzwahl, ein sicher besonderes Erlebnis.

Altenerding übernahm zunächst die Initiative. Paul Ipolyi hatte die erste gute Aktion, als er den Ball scharf vor das Tor brachte. Der Torwart konnte nur unzureichend klären, doch Lukas Fuchs kam einen Schritt zu spät. Kurz darauf verfehlte Mehmet Kevioglu das Tor nur knapp.

Auch Steinkirchen kam zu Chancen. Die gefährlichste Situation klärte Adam El Mekhantar mit einer starken Grätsche im Strafraum, nachdem ein gegnerischer Spieler das halbe Feld überdribbelt hatte.

In der 16. Minute fiel die Führung für Altenerding: Nach einem Pass von Leon Drincianu-Cara nahm Mekhantar den Ball an der Mittellinie auf, wurde nicht angegriffen und schob souverän ins lange Eck zum 1:0 ein.

In der Folge übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Der Ausgleich fiel, nachdem der Ball über längere Zeit nicht aus dem Strafraum geklärt werden konnte und schließlich Maier, der Torjäger der 2ten zum 1:1 einschob.

Kurz darauf ging Steinkirchen in Führung: Nach einem weiten Abschlag spekulierte Meier richtig, lief allein auf das Tor zu und lupfte den Ball technisch stark über Torwart Hashim Teym zum 1:2.

Dieser Angriff war technisch sehr stark und kaum zu verteidigen – ob dieses Niveau in die unterste Spielstärkengruppe passt, bleibt allerdings fraglich.

In dieser Phase verhinderte Teym mit mehreren Glanzparaden einen höheren Rückstand, unter anderem mit vier Paraden innerhalb weniger Sekunden.

Gegen Ende der ersten Halbzeit kam Altenerding wieder besser ins Spiel. Ipolyi setzte sich auf der linken Seite durch, scheiterte zunächst am Torwart, setzte aber nach. Schließlich war Mehmet Kevioglu zur Stelle und stocherte den Ball zum 2:2 über die Linie. Kurz vor der Pause hatte Ipolyi noch eine weitere Großchance, blieb jedoch erneut am Torwart hängen.

So ging es mit einem guten Gefühl in die Halbzeitpause, in der kleinere Fehler angesprochen und Anpassungen vorgenommen wurden.

Die zweite Hälfte begann ausgeglichen. Die erste Chance hatten die Gäste, doch der Ball ging aus kurzer Distanz über das Tor. Auf der anderen Seite verfehlte Mekhantar ebenfalls knapp.

Mit zunehmender Spieldauer übernahm Steinkirchen wieder das Kommando. Rund zwölf Minuten vor Schluss fiel das 2:3, erneut nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum, bei der Meier am schnellsten reagierte.

In der Schlussphase spielte fast nur noch Steinkirchen, scheiterte jedoch immer wieder am überragenden Torwart Teym. In der letzten Minute war aber auch er machtlos, als ein Eckball am kurzen Pfosten verwertet wurde und zum 2:4-Endstand führte.

Trotz der Niederlage zeigte die D5 ein sehr engagiertes und starkes Spiel. Alle Spieler erhielten ausreichend Einsatzzeit und konnten wichtige Erfahrungen sammeln. Nun hofft das Team, am kommenden Sonntag in Forstern die ersten Punkte einzufahren.

Bis dahin steht für viele Spieler eine spannende Schulwoche mit zwei Trainingseinheiten auf dem Programm.

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