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Herren 3: FC Forstern II – SpVgg Altenerding 0:2

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Aufstellung:
1. Toby Martin, 2. Daniel Brunner, 3. Florian Ammon, 4. Vitor Guedes, 5. Niklas Konrad (46. Noh Tesfachmichael), 6. Rene Feuker, 7. Emilio Polsfuss (68. Valentin Schachtl) ,  8. Adrian Felsner (46. Mehmet Yalcin), 9. Tiago Cardante (81. Kilian Traschütz), 10. Nick-Luis Polsfuss, 11. Miguel Cardante (88. Tiago Cardante)

Torschützen:
0:1 Emilio Polsfuss (60.)
0:2 Daniel Brunner (90.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
100

Spielbericht:
Die SpVgg Altenerding III hat im Aufstiegsrennen ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. In einer intensiven und lange Zeit hart umkämpften Partie setzten sich die Veilchen am Donnerstagabend auswärts mit 2:0 beim FC Forstern II durch und verteidigten damit am vorletzten Spieltag die Tabellenführung.

Von Beginn an entwickelte sich auf schwierigem Geläuf ein kampfbetontes B-Klassen-Spiel, in dem die Gastgeber trotz zahlreicher Ausfälle und Unterstützung durch einige AH-Spieler mutig auftraten. Die Forsterner legten selbstbewusst los und stellten die Altenerdinger Defensive früh vor Probleme. Bereits nach zwei Minuten musste Toby Martin, der nach längerer Krankheit wieder das Tor der SpVgg hütete, erstmals eingreifen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß kam Thomas Schmid an der Strafraumgrenze frei zum Abschluss, doch Martin reagierte glänzend und lenkte den Flachschuss um den Pfosten.

Auch die Veilchen meldeten sich offensiv an. Emilio Polsfuss zog nach sieben Minuten vom rechten Flügel nach innen und prüfte FCF-Keeper Stefan Unterhaslberger mit einem platzierten Schuss aus 22 Metern. Wenig später sorgte Nick-Luis Polsfuss mit einem tückischen Aufsetzer aus der Distanz erneut für Gefahr, doch Unterhaslberger konnte den Ball gerade noch mit dem Knie entschärfen.

Auf der Gegenseite verbuchten dann die Gastgeber wieder eine gute Chance, denn die SVA-Abwehr konnte eine auf den kurzen Pfosten gezogene Ecke nicht abwehren, doch zum Glück sprang das Leder nur an den Außenpfosten (8.).

In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend im Mittelfeld. Torchancen blieben Mangelware, intensive Zweikämpfe und viel Laufarbeit bestimmten das Geschehen. Elf Minuten vor der Pause hatte Forstern erneut die Führung auf dem Fuß. Nach einer Kopfballabwehr von Florian Ammon nahm Schmid den Ball direkt volley, doch erneut war Martin aufmerksam und klärte zur Ecke.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff musste Altenerding dann noch einmal tief durchatmen. Martin unterlief eine Ecke, doch der hinter ihm stehende Forsterner Angreifer Leon Rode verpasste die Hereingabe knapp, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Direkt nach Wiederbeginn erhöhten die Gäste den Druck deutlich. Nach einer kurz ausgeführten Ecke brachte Emilio Polsfuss den Ball scharf vors Tor. Unterhaslberger konnte die Hereingabe nicht festhalten, wodurch Rene Feuker am langen Pfosten zum Abschluss kam. Doch der Forsterner Schlussmann zeigte eine überragende Reaktion und boxte den Ball noch aus dem Eck (48.).

Mit zunehmender Spielzeit übernahm die SpVgg immer mehr die Kontrolle – und wurde dafür nach 60 Minuten belohnt. Nach einem Einwurf behauptete Miguel Cardante stark den Ball und legte an der Strafraumgrenze auf Emilio Polsfuss ab. Der Torjäger fackelte nicht lange und jagte den Ball mit seinem linken Fuß unhaltbar zum 1:0 unter die Latte.

Die Veilchen blieben am Drücker und drängten auf die Vorentscheidung. Nur drei Minuten später setzte Daniel Brunner Noh Tesfamichael in Szene, dessen Abschluss allerdings knapp am Tor vorbeistrich. Danach scheiterte Mehmet Yalcin mit einem starken Abschluss an Unterhaslberger, ehe Rene Feuker per Kopf nur Zentimeter über die Latte zielte.

Auch in der Schlussphase erspielte sich Altenerding weitere hochkarätige Möglichkeiten. Tiago Cardante verfehlte nach schöner Kombination mit Miguel Cardante und Yalcin das Ziel nur knapp, ehe Valentin Schachtl nach feinem Zuspiel von Miguel Cardante allein vor Unterhaslberger auftauchte, den Keeper jedoch nicht überwinden konnte.

Weil die Gäste ihre Chancen ungenutzt ließen, wurde es in den letzten Minuten noch einmal richtig spannend. Forstern warf alles nach vorne und kam zwei Minuten vor dem Ende beinahe zum Ausgleich. Lukas Schneider zog vom linken Strafraumeck gefährlich ab, doch Toby Martin zeigte die Parade des Abends und lenkte den scheinbar unhaltbaren Schuss spektakulär um den Pfosten.

Auch die anschließende Ecke sorgte nochmals für große Gefahr, doch die Altenerdinger Defensive brachte den Ball mit vereinten Kräften aus der Gefahrenzone.

In der Schlussminute fiel dann endlich die Entscheidung. Florian Ammon klärte entschlossen aus der Defensive, Mehmet Yalcin setzte sich an der Mittellinie stark im Luftduell durch und bewies anschließend Übersicht. Sein perfekter Pass erreichte Daniel Brunner, der alleine vor Unterhaslberger die Ruhe behielt und den Ball unhaltbar unter die Latte zum 2:0-Endstand setzte.

Kurz darauf pfiff der souverän leitende Schiedsrichter Knut Friedrich die Partie ab und die Veilchen durften einen enorm wichtigen Auswärtssieg bejubeln.

Damit verteidigt die SpVgg Altenerding III vor dem letzten Spieltag die Tabellenführung und hat den Aufstieg weiterhin in eigener Hand. Zum Saisonfinale empfangen die Veilchen am kommenden Samstag um 12 Uhr den SV Eichenried II im Sepp-Brenninger-Stadion – mit der großen Chance, eine ohnehin schon starke Saison endgültig zu krönen.

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Herren 1: SV Waldperlach – SpVgg Altenerding 2:0

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Ajdin Nienhaus, 4. Juan Gomez (53. Nessim Mahsas), 5. Christoph Luberstetter, 6. Johannes Dangl, 7. Jannik Obermaier (79. Emilio Polsfuss), 8. Leonardo Tunjic (66. Marc Winkelmann), 9. Ridwan Bello, 10.Lucas Rymas (75. Patrick Lisiewicz), 11. Marco Baumann

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Leonardo Tunjic
Christoph Luberstetter
Ajdin Nienhaus

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
310

Spielbericht:
Die Ausgangslage hätte besser sein können, doch die Hoffnung lebt weiter: Nach der 0:2-Hinspielniederlage beim SV Waldperlach stehen die Bezirksligafußballer der SpVgg Altenerding im Rückspiel am kommenden Samstag unter Zugzwang. Trotz eines schwachen Starts und zweier früher Gegentreffer zeigten die Semptstädter insbesondere in der Schlussphase Moral und lieferten eine Leistung ab, die Mut für das entscheidende Duell im Kampf um den Klassenerhalt macht.

Dabei begann die Partie für die Mannschaft von Trainer Stefan Huber denkbar ungünstig. Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und setzten die Altenerdinger Defensive von Beginn an massiv unter Druck. Bereits nach zwei Minuten wurde der Anfangselan des SV Waldperlach belohnt. Nach einem langen Ball auf den linken Flügel konnte die SpVgg die flache Hereingabe nicht entscheidend verteidigen, sodass Roberto Valanzano im Zentrum zu viel Platz erhielt. Zwar traf der Angreifer den Ball nicht sauber, doch das Spielgerät sprang vom Innenpfosten unhaltbar ins Netz zur frühen 1:0-Führung.


Und es kam noch bitterer für die Gäste. Nur fünf Minuten später erhöhte Waldperlach bereits auf 2:0. Ein langer Ball in die Spitze erreichte Assad Khalil, der sich dabei stark an der Abseitsgrenze bewegte. Die Fahne der Assistentin blieb jedoch unten, sodass Khalil allein auf SpVgg-Keeper Lukas Loher zulaufen konnte. Loher bekam zwar noch eine Hand an den Abschluss des Torjägers, konnte den zweiten Gegentreffer jedoch nicht mehr verhindern.

Die beiden frühen Nackenschläge hinterließen Wirkung. Altenerding wirkte verunsichert und hatte in der Anfangsphase große Probleme, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. In der 19. Minute wäre beinahe sogar das 3:0 gefallen. Nachdem Christoph Luberstetter einen Ball nicht entscheidend klären konnte, setzte sich erneut Khalil gegen Ajdin Nienhaus durch und tauchte wieder frei vor Loher auf. Der Schlussmann reagierte erneut stark, und diesmal konnte Nienhaus in höchster Not retten, bevor der Ball die Linie überschreiten konnte.

Erst mit zunehmender Spielzeit fanden die Gäste besser in die Begegnung. Die Defensive stabilisierte sich merklich, wodurch Waldperlach weniger Räume für gefährliche Konter bekam. Offensiv blieb die SpVgg jedoch zunächst zu harmlos, sodass zwingende Torchancen bis zur Pause Mangelware blieben.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Altenerdinger deutlich fokussierter und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Dennoch musste die SpVgg in der 50. Minute erneut tief durchatmen. Nach einem schnellen Gegenstoß kam Zoran Dimitrijevic im Strafraum aus 14 Metern zum Abschluss. Der abgefälschte Schuss wurde jedoch sichere Beute von Lukas Loher, der sein Team mit einer starken Parade im Spiel hielt.

Kurz darauf setzte Altenerding offensiv erstmals ein deutliches Ausrufezeichen. Nach einem Zuspiel von Lukas Rymas auf der rechten Seite legte Ridwan Bello den Ball sehenswert per Absatz für Jannik Obermaier ab, der den kurz zuvor eingewechselten Nessim Mahasas bediente. Der Mittelfeldspieler kam im Strafraum frei zum Abschluss, setzte den Ball aus 14 Metern allerdings über das Tor (53.).

Im direkten Gegenzug zeigte sich auch Waldperlach wieder gefährlich. Roberto Valanzano nahm einen abgewehrten Ball an der Strafraumgrenze direkt volley, doch erneut war Loher mit einer starken Faustabwehr zur Stelle.

Mit fortschreitender Spielzeit machte sich bei den Gastgebern zunehmend ein Kräfteverschleiß bemerkbar. Die SpVgg gewann nun immer mehr die Kontrolle und drängte den SV Waldperlach tief in die eigene Hälfte. In der 73. Minute lag der Anschlusstreffer erstmals spürbar in der Luft. Ridwan Bello kam im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss, schoss jedoch genau Torhüter Benedikt Heinrich an, der mit dem Gesicht parieren konnte.

Nur wenig später versuchte sich Marc Winkelmann mit einem scharfen Distanzschuss aus rund 23 Metern, doch auch dieser Abschluss war zu zentral platziert, sodass Heinrich erneut eingreifen konnte.

Die beste Möglichkeit vor der Schlussphase bot sich dann in der 79. Minute. Marco Baumann brachte einen gefährlichen Freistoß aus dem rechten Halbfeld präzise nach innen und fand den aufgerückten Christoph Luberstetter. Der Verteidiger kam zwar zum Kopfball, konnte den Ball jedoch nicht entscheidend nach unten drücken, sodass die Hereingabe lediglich auf dem Tordach landete.


In den letzten Minuten erhöhte Altenerding den Druck nochmals deutlich. Die konditionell angeschlagenen Gastgeber konnten sich häufig nur noch mit langen Befreiungsschlägen retten und mussten immer wieder durch Fouls den Spielfluss der SpVgg unterbrechen. Vor allem die Standards von Marco Baumann sorgten dabei mehrfach für Gefahr, doch der erhoffte Treffer wollte nicht fallen.


Die größte Chance zum verdienten Anschlusstreffer bot sich schließlich in der 89. Minute. Nach einer Ecke von Baumann kam Ajdin Nienhaus völlig frei zum Kopfball. Im Altenerdinger Lager lag der Torschrei bereits in der Luft, doch anstatt direkt abzuschließen, versuchte der Verteidiger den Ball als Aufsetzer zu platzieren. Mit großem Pech sprang dieser schließlich knapp über die Latte.


Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie. Zwar überwog bei der SpVgg Altenerding zunächst die Enttäuschung über die Niederlage, doch die starke Schlussphase machte gleichzeitig Mut für das Rückspiel. Noch auf dem Platz schwor sich die Mannschaft auf das entscheidende Duell am kommenden Samstag ein. Trainer Stefan Huber brachte die Stimmung treffend auf den Punkt: „Jetzt ist erst Halbzeit.“ Und tatsächlich scheint im Kampf um den Klassenerhalt trotz des Zwei-Tore-Rückstands weiterhin alles möglich.

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Frauen: SpVgg Altenerding – SpVgg Attenkirchen II 0:6

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Die Frauen der SpVgg Altenerding erlebten im Nachholspiel gegen die SpVgg Attenkirchen II einen bitteren Abend und mussten sich am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 0:6 geschlagen geben. Dabei zeigten die Veilchen eine ihrer schwächsten Saisonleistungen und fanden über die gesamte Spielzeit hinweg kaum zu ihrem gewohnten Spiel. Vor allem in den Zweikämpfen fehlte die nötige Aggressivität, dazu ließ auch die Lauf- und Einsatzbereitschaft über weite Strecken zu wünschen übrig. Möglich, dass das kräftezehrende Derby gegen den FC Moosinning, das erst zwei Tage zuvor ausgetragen worden war, noch deutlich in den Knochen steckte.

Von Beginn an übernahmen die Gäste das Kommando und setzten die Altenerdinger Defensive früh unter Druck. Bereits nach vier Minuten hatte Attenkirchen die große Chance zur Führung. Eine Gästestürmerin setzte sich energisch durch, umkurvte anschließend sogar Torhüterin Katharina Hartmann und hatte das leere Tor praktisch vor sich. Doch statt des sicheren 0:1 landete der Ball nur am Pfosten, ehe die SpVgg-Defensive die Situation bereinigen konnte. Nur wenige Minuten später folgte die nächste brenzlige Szene: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurde sofort in die Tiefe gespielt, Katharina Flinner verlor das Laufduell gegen ihre schnelle Gegenspielerin, doch deren Abschluss aus 14 Metern ging knapp am Tor vorbei.

Die Gastgeberinnen fanden nur schwer in die Partie und kamen offensiv zunächst kaum zur Entfaltung. Erst nach 21 Minuten gab die SpVgg Altenerding den ersten gefährlichen Warnschuss ab. Nach einer sehenswerten Flanke von Lena Birkner konnte die Gästeabwehr nur unzureichend klären. Nina Geiger legte daraufhin clever für Julia Pirschlinger ab, die aus rund 23 Metern abzog. Der Schuss war durchaus gefährlich, doch die Torhüterin der Gäste reagierte aufmerksam und parierte sicher.

In der Folge spielte sich das Geschehen überwiegend in der Altenerdinger Hälfte ab. Attenkirchen ließ Ball und Gegner laufen und suchte immer wieder den Abschluss aus der Distanz. Dabei war es vor allem Katharina Hartmann zu verdanken, dass die Veilchen zunächst nicht in Rückstand gerieten. Die SVA-Keeperin zeigte mehrere starke Paraden und hielt ihre Mannschaft mit guten Reflexen im Spiel. Kurz vor der Pause musste sie allerdings einen Schreckmoment überstehen, als sie sich bei einer Abwehraktion leicht am Handgelenk verletzte. Trotz der Beschwerden biss sie auf die Zähne und spielte zunächst weiter. So ging es mit einem schmeichelhaften torlosen Remis in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Attenkirchen blieb die tonangebende Mannschaft und drängte weiter auf den Führungstreffer. Fünf Minuten nach Wiederbeginn rettete Hartmann ihre Farben erneut mit einer überragenden Fußabwehr. Wieder war eine Gästestürmerin frei durchgebrochen, doch die Altenerdinger Schlussfrau reagierte glänzend und verhinderte mit ihrer Parade das 0:1. Nur kurze Zeit später musste sie erneut aus kurzer Distanz eingreifen. Den Nachschuss konnten die Gäste anschließend jedoch nicht nutzen, sodass die SpVgg Altenerding weiterhin im Spiel blieb.

Nach 62 Minuten fiel dann allerdings die längst überfällige Führung für Attenkirchen. Ein Rückpass von Hannah Heilmaier geriet etwas zu kurz, sodass eine Gästestürmerin vor Hartmann an den Ball kam. Diana Dreznjak versuchte zwar noch entscheidend zu stören, konnte den erfolgreichen Abschluss zum 0:1 aber nicht mehr verhindern.

Der Gegentreffer zeigte Wirkung. Die Gastgeberinnen wirkten nun zunehmend verunsichert und nur sieben Minuten später erhöhte Attenkirchen auf 2:0. Nach einem langen Ball wollte Dreznjak klären, schoss dabei jedoch unglücklich ihre Gegenspielerin an. Der Ball sprang direkt in Richtung Altenerdinger Tor und plötzlich lief eine Gästespielerin alleine auf das Gehäuse zu. Mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern ließ sie Hartmann keine Chance und sorgte für die Vorentscheidung.

Spätestens jetzt war die Gegenwehr der Veilchen gebrochen. Besonders bitter fiel wenig später das 0:3 aus. Ein eher harmloser Distanzschuss vom rechten Strafraumeck stellte eigentlich keine große Gefahr dar, doch die am Handgelenk verletzte Hartmann war sichtlich gehandicapt und konnte den Ball nicht entscheidend abwehren, sodass dieser ins Netz rutschte (72.). Kurz darauf musste die Torhüterin schließlich ausgewechselt werden. Für sie kam Amelie Zeiler zwischen die Pfosten.

In der Schlussphase machte sich dann auch der Kräfteverschleiß deutlich bemerkbar. Die SpVgg Altenerding wirkte nun völlig demoralisiert, während Attenkirchen weiter konsequent nach vorne spielte. Fünf Minuten vor dem Ende fiel nach einer Ecke das 0:4, als eine Gästespielerin sträflich ungedeckt zum Kopfball kam und Zeiler keine Abwehrchance ließ.

Doch damit nicht genug: Wenig später entschied Schiedsrichter Georg Weber nach einem Rückpass, den Zeiler mit der Hand aufgenommen hatte, regelkonform auf indirekten Freistoß im Strafraum. Diese Gelegenheit nutzten die Gäste eiskalt zum fünften Treffer. Den Schlusspunkt setzte Attenkirchen schließlich in der letzten Minute. Nach einem Schuss vom linken Strafraumeck konnte Zeiler zunächst noch per Fußabwehr klären, doch der Ball sprang zu kurz zurück ins Feld. Eine aufmerksam nachsetzende Gästestürmerin reagierte am schnellsten und staubte zum 0:6-Endstand ab.

Am Ende musste sich die SpVgg Altenerding eingestehen, dass Attenkirchen an diesem Abend in allen Belangen überlegen war. Während die Gäste spielerisch überzeugten und konsequent ihre Chancen nutzten, fanden die Veilchen nie zu ihrer gewohnten Form. Viel Zeit zum Hadern bleibt allerdings nicht, denn bereits am Freitagabend bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Im letzten Heimspiel der Saison empfängt die SpVgg Altenerding um 18 Uhr den FC Neufahrn im Sepp-Brenninger-Stadion.

D3-Junioren: (SG) FC Fraunberg – SpVgg Altenerding 0:2

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Altenerdinger D3-Junioren feiern hochverdienten Auswärtssieg in Fraunberg

Am Montagabend waren die Altenerdinger D3-Junioren beim (SG) FC Fraunberg zu Gast. Trotz des Fehlens von Marvelous Omyebibible präsentierte sich die Mannschaft von Beginn an in starker Verfassung und zeigte über die gesamte Spielzeit eine ihrer besten Leistungen der Rückrunde. Am Ende stand ein hochverdienter 2:0-Auswärtssieg, der bei konsequenterer Chancenverwertung sogar deutlich höher hätte ausfallen können.

Vor der Partie lag der Fokus nicht nur auf dem Sportlichen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams hatte noch für viel Gesprächsstoff gesorgt und wurde sogar überregional diskutiert. Dieses Mal verlief jedoch alles ruhig und fair. Der Schiedsrichter leitete die Begegnung souverän, auf dem Platz herrschte jederzeit eine sportliche Atmosphäre.

Die SpVgg übernahm sofort die Kontrolle über das Spiel und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Bereits in den ersten Minuten sorgten Paul Ipolyi, Semin Husic und Jonas Zacher mit ersten Abschlüssen für Gefahr. In der 8. Minute folgte die erste große Torchance: Adam El Mekhantar brachte eine Flanke scharf vor das Tor, Phillip Wischhof verpasste nur knapp, ehe Jonas Zacher im Rückraum an den Ball kam und den Pfosten traf.

Die Gäste spielten weiter mutig nach vorne. Ein Schuss von Husic wurde vom Torwart stark pariert, den Nachschuss setzte Wischhof knapp neben das Tor. Wenig später profitierte Zacher von einem missglückten Einwurf der Gastgeber direkt in den eigenen Strafraum, konnte die unerwartete Gelegenheit jedoch nicht nutzen.

Es war kaum zu glauben, dass es nach zehn Minuten noch immer 0:0 stand. Die D3 erspielte sich Chance um Chance. Nach einem schnellen Doppelpass zwischen Zacher und Husic lief Zacher alleine auf den Torwart zu, scheiterte jedoch am stark reagierenden Keeper. Nur Sekunden später legte Wischhof quer auf Husic, dessen Abschluss erneut mit einer starken Fußabwehr entschärft wurde.

Von Fraunberg war offensiv kaum etwas zu sehen. Altenerding dominierte das Spielgeschehen komplett und kam beinahe im Minutentakt zu Möglichkeiten. Auch die Defensive schaltete sich immer wieder mit ein. So versuchte es unter anderem Saadat Hassan aus der Distanz, allerdings ohne Erfolg.

Weitere gute Chancen folgten durch Lukas Reiser nach einem sehenswerten Doppelpass mit Wischhof sowie durch Abschlüsse von Wischhof und Mekhantar. Kurz vor der Pause hätte schließlich die längst überfällige Führung fallen müssen: Mekhantar setzte Leopold Ulbrich perfekt in Szene, doch dieser schoss freistehend aus vollem Lauf über das Tor.

So ging es trotz klarer Überlegenheit torlos in die Halbzeitpause. Das Trainerteam um Mückel und Ipolyi hatte dennoch kaum Grund zur Kritik. Die Mannschaft kombinierte stark, ließ Ball und Gegner laufen und erspielte sich eine Vielzahl hochkarätiger Chancen. Lediglich die Chancenverwertung blieb der einzige Kritikpunkt. Auch die zahlreich mitgereisten Zuschauer konnten das 0:0 kaum fassen.

Defensiv stand man äußerst sicher, und Torwart Leon Drincianu-Cara blieb in der ersten Hälfte nahezu beschäftigungslos, da die Abwehrreihe um Innenverteidiger Julian Jaworeck und seine Außenverteidiger eine hervorragende Leistung zeigte.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielverlauf, denn die Gäste blieben das klar bessere Team. David Mückel, der nun auch am Spiel teilnahm, schlug einen Freistoß von der Mittellinie punktgenau auf Ulbrich, der erneut frei vor dem Tor auftauchte, aber am Torwart scheiterte. Kurz darauf kombinierten sich Helios Byberi, Mückel und Ulbrich sehenswert durch, doch auch diesmal ging der Abschluss knapp vorbei. Wenig später setzte Byberi einen weiteren Versuch über das Tor.

Erst in der 38. Minute kam Fraunberg zum ersten Abschluss der Partie. Besonders bemerkenswert: Der gegnerische Stürmer startete bereits an der Mittellinie im Vollsprint, doch David Mückel holte ihn trotz mehrerer Meter Rückstand noch im Strafraum ein und erschwerte den Abschluss entscheidend.

Die Semptstädter ließen sich davon nicht beeindrucken und drängte weiter auf die Führung. Byberi setzte Husic stark in Szene, doch dessen Schuss aus zehn Metern ging über das Tor.

In der 43. Minute fiel dann endlich das hochverdiente 1:0. Nach einem Foul an der Mittellinie reagierte Lukas Reiser schnell und spielte den Ball perfekt auf den freistehenden Mückel im Strafraum. Dieser behielt die Übersicht und legte quer auf Semin Husic, der den Ball souverän im Tor unterbrachte.

Auch danach erspielte sich Altenerding weitere Chancen. Ein Freistoß von Mückel landete im Rückraum bei Byberi, der sich den Ball in Ruhe zurechtlegte, jedoch knapp verzog.

Die Entscheidung fiel wenig später: Mückel schickte erneut Husic auf die Reise, der frei vor dem Tor cool blieb und den Torwart zum zweiten Mal überwinden konnte – 2:0.

Doch selbst danach blieben die Veilchen hungrig. Jaworeck schickte Ulbrich mit einem langen Ball Richtung Tor, doch dieser scheiterte aus spitzem Winkel am Keeper. Kurz darauf entstand nach einer Flanke von Ipolyi großes Durcheinander im Strafraum: Wischhof verlängerte per Kopf, Mückel traf den Torwart, Reiser wurde geblockt und Wischhof setzte den letzten Versuch knapp neben das Tor.

In der Schlussphase wurde Fraunberg offensiver und kam ebenfalls noch zu einigen Möglichkeiten. Ein Angreifer verzog freistehend knapp, ehe die Gastgeber in der letzten Aktion des Spiels ihre größte Chance vergaben: Nach einem Missverständnis in der D3-Defensive umkurvte ein Fraunberger Stürmer Torwart Drincianu-Cara, setzte den Ball jedoch am leeren Tor vorbei.

Am Ende blieb es beim hochverdienten 2:0-Erfolg für die Gäste. Das Trainerteam zeigte sich nach Abpfiff äußerst zufrieden. Spielerisch war es die bislang stärkste Leistung der Rückrunde. Die Mannschaft dominierte den Gegner über weite Strecken klar und überzeugte mit starkem Kombinationsspiel, hoher Laufbereitschaft und einer stabilen Defensive.

Nach den Ferien geht es für die SpVgg mit einem Heimspiel gegen Isen weiter. Dort soll die starke Leistung bestätigt und der nächste Dreier eingefahren werden.

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Herren 2: FC Herzogstadt – SpVgg Altenerding 5:0

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Aufstellung:
1. Senal de Silva (15. Maximilian Voichtleitner, 2. Felix Wöginger 3. Patrick Lisiewicz, 4. Christian Schulz, 5. Sadam Ibrahim (73. Davud Hörl), 6. Davud Hörl (46. Furkan Aslan), 7. Florian Donig,  8. Hussein Bahlak, 9. Amar Husic, 10. Haki Vranovci, 11. Kirubel Getnet (46. Lucas Ude / 63. Markus Felsner)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Amar Husic

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
140

Spielbericht:
Eine herbe 0:5-Niederlage gab es für die Kreisklassenkicker der SpVgg Altenerding im Lokalderby beim FC Herzogstadt. Dabei sah es für die Veilchen in der Anfangsphase gar nicht schlecht, denn zunächst stellte die Foltin-Elf das aktivere Team, hatte mehr vom Spiel und hätte durchaus in Führung gehen können. Doch nach dem ersten Gegentreffer war von der Anfangseuphorie nicht mehr viel zu sehen, so dass der Sieg der Gastgeber letzten Endes sogar in dieser Höhe nicht unverdient war.

Die Partie begann für die Foltin-Elf denkbar ungünstig, denn schon beim Aufwärmen verletzte sich Keeper Senal de Silva am Finger. Zwar versuchte er, auf die Zähne zu beißen und stellte sich trotz der Blessur anfangs zwischen die Pfosten. Doch schon beim ersten Erdinger Torabschluss musste er feststellen, dass ein weiterer Einsatz wenig Sinn macht, so dass er nach 15 Minuten von Maximilian Voichtleitner zwischen den Pfosten abgelöst wurde.

Aber zunächst trotzen die Veilchen diesem Handicap und kamen gut ins Spiel. Schon nach 12 Minuten wurde es vor dem Tor erstmals gefährlich, doch der Herzogstädter Torhüter Matthias Bartke war zur Stelle und konnten einen gefährlichen Schuss von Davud Hörl hervorragend parieren.

Auch die nächste Möglichkeit lag auf Seiten der Gäste, doch ein Kopfball von Sadam Ibrahim nach einer Ecke ging knapp über das Gehäuse (21.)

In dieser Phase kamen die Hausherren nicht richtig ins Spiel und die Altenerdinger Defensive stand sicher und konnte die Angriffe der Gastgeber meist frühzeitig abfangen.

Zudem setzten die Gäste in der Offensive immer wieder Nadelstiche und nach 27 Minuten wurde Haki Vranovci im Strafraum schon freigespielt, so dass der Youngster auf der rechten Seite zum Abschluss kam, aber erneut war Bartke zur Stelle und drehte den Ball um den Pfosten.

Drei Minuten später bot sich der SpVgg nochmals eine gute Einschussmöglichkeit. Als Florian Donig nach einem starken Pass von Patrick Lisiewicz das Leder nach innen ablegte, kam Amar Husic zum Schuss, doch Bartke klärte mit einer starken Fußabwehr.


Dann übernahmen aber die Gastgeber langsam das Kommando und nach 33 Minuten drohte dann der Rückstand. Nach einem Angriff über die linke Seite kam das Leder flach nach innen, wo der zum kurzen Pfosten laufende Marco Steinberg zum Abschluss kam, doch Lisiewicz konnte das Leder zur Ecke blocken.

Wenig später musste man dann auf Seiten der SpVgg durchatmen, denn nach einem Zuspiel von Steinberg kam Jonas Kaspar im Strafraum zum Schuss, und der Ball hätte wohl den Weg ins Tor gefunden, doch Ibrahim fälschte das Leder noch entscheidend ab, so dass der Ball knapp am Ziel vorbeiging (34.).

Nun wuchs der Druck auf das Altenerdinger Tor und fünf Minuten später hätte ein „Billardtor“ fast zum Rückstand geführt. Als man das Leder nicht aus dem Strafraum brachte, ging der Ball hin und her und als dann beim Befreiungsversuch ein Abwehrspieler der Veilchen angeschossen wurde, hatte man Glück, dass das Leder knapp am Tor vorbeiging.

Doch die daraus resultierende Ecke brachte dann aber den Führungstreffer für die Hausherren, denn nach der Hereingabe von Paul Notka kam Aldin Imanovic zum Kopfball und ließ Voichtleitner keine Abwehrmöglichkeit.


Dieser Treffer zeigte bei den Gäste Wirkung, so dass der FCH nur zwei Minuten später auf 2:0 stellte. Diesmal konnte man einen Angriff über die linke Seite nicht stoppen und als Tobias Paulus dann flach nach innen spielte, hatte Steinberg wenig Mühe, das Leder aus kurzer Distanz über die Linie zu befördern, so dass die Veilchen innerhalb weniger Minuten ihre Chancen aus der Hand gegeben hatten.

Auch nach der Pause blieb Herzogstadt dominant und hätte nach 53 Minuten fast für die Vorentscheidung gesorgt. Nach einem langen Ball nach vorne, kam Ibrahim nicht entscheidend zum Kopfball und als Gegenspieler dann mit dem Kopf auf Moritz Bigalke ablegte, hatte man Glück, dass der Erdinger Angreifer nur die Latte traf.

Unmittelbar darauf nahm Bigalke auf der linken Seite einen schönen Diagonalball auf, zog nach innen, schoss dann aber knapp am Tor vorbei.

Nun rollte Angriff auf Angriff auf das Altenerdinger Tor zu, was auch zwangsläufig zu guten Chancen führte. Als Metehan Özen dann von der linken Seite einen flachen Ball nach innen spielte, hatte der FCH-Anhang schon wieder den Torschrei auf den Lippen, doch mit einer starken Abwehr konnte Voichtleitner den Schuss von Paulus abwehren (59.).

Doch nach 65 Minuten musste der Keeper dann erneut hinter sich greifen. Als Paulus einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld auf den zweiten Pfosten gezogen hatte, nahm der Imanovic, dem man zu viel Platz bot, die Hereingabe volley und versenkte die Kugel zum vorentscheidenden 3:0 im Netz.

Der Erdinger Torjäger hatte aber seinen Torhunger noch nicht gestillt, so dass er dann seinen dritten Treffer beisteuerte. Nach einem Angriff über die linke Seite legte Paulus das Leder in den Rücken der Abwehr und fand dort den freistehenden Imanovic, der mit einem Flachschuss auf 4:0 erhöhte (69.).

Im weiteren Verlauf blieb Herzogstadt überlegen, aber jetzt fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Da jedoch die Offensive der SpVgg nicht mehr stattfand, blieben in den nächsten 15 Minuten klare Tormöglichkeiten Mangelware.

Doch vier Minuten vor dem Ende glückte dem FCH doch noch der fünfte Treffer. Diesmal wurde auf der linken Seite ein Einwurf nach vorne gebracht, und die SpVgg verstand es nicht, die Hereingabe von Özen zu verhindern. Davon profitierte abermals Kapitän Sternberg, der dann vor Markus Felsner an das Leder kam, und mit einem unhaltbaren Flachschuss für den 5:0-Endstand sorgte.

Auch die letzte Chance lag auf Seiten des verdienten Siegers. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld konterten die Gastgeber blitzschnell. Nach einem Pass von Bigalke leitete Paulus weiter auf den rechts freistehenden Kaspar, der dann aber mit einem satten Schuss seinen Meister in Schlussmann Voichtleitner fand, so dass er nicht mehr hinter sich greifen musste.

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C1-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Uttenhofen/Tegernbach 3:3

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Zum 8. Spieltag der Aufstiegsrunde stand in Altenerding ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Mit Uttenhofen gastierte der punktgleiche Tabellennachbar zum direkten Duell – ein Spiel mit richtungsweisendem Charakter. Doch schon vor Anpfiff mussten die Gastgeber einige personelle Herausforderungen meistern. Auf der Torhüterposition war Improvisation gefragt: Stammtorwart Lukas Busse fällt verletzungsbedingt für den Rest der Saison aus, Ersatzkeeper Leonhard Kulterer musste nach seiner Roten Karte im Spiel der B2 gesperrt zuschauen und auch der Torhüter der C2 stand nicht zur Verfügung. So rückte kurzfristig Dominik Schaaser aus der C3 zwischen die Pfosten – und sollte später zu einer wichtigen Stütze werden.

Die Voraussetzungen wurden zusätzlich erschwert, da Uttenhofen dank einer Sonderregelung mit drei Spielern aus der B-Jugend antreten durfte. Eine Verlegung der Begegnung kam nicht zustande, sodass die SpVgg die Herausforderung annehmen musste – und genau das tat sie mit großer Leidenschaft.

Die Anfangsphase war zunächst von gegenseitigem Respekt geprägt. Beide Mannschaften tasteten sich ab, viele Zweikämpfe spielten sich im Mittelfeld ab und Nervosität war auf beiden Seiten deutlich spürbar. In den ersten Minuten wollte keine Mannschaft zu viel Risiko gehen.

Dann schlug Altenerding eiskalt zu. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte segelte tief in die Defensive der Gäste. Ein Uttenhofener Verteidiger wollte den Ball clever zum eigenen Keeper durchlassen, verschätzte sich jedoch entscheidend. Valentin Heid schaltete blitzschnell, sprintete dazwischen und schob den Ball abgeklärt zur umjubelten 1:0-Führung ins Netz.

Das Tor gab den Gastgebern sichtbar Sicherheit. Die SpVgg übernahm nun zunehmend die Kontrolle, ließ den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und gewann immer mehr Zweikämpfe im Mittelfeld. Uttenhofen hatte Mühe, das variable Angriffsspiel der Hausherren zu verteidigen. Besonders das hohe Pressing machte sich bezahlt.

In der 17. Minute folgte die verdiente Belohnung: Arif Löhne setzte die Gästeabwehr mit aggressivem Anlaufen unter Druck, eroberte den Ball in gefährlicher Position direkt am Strafraum und behielt die Übersicht. Uneigennützig legte er quer auf den völlig freistehenden Valentin Heid, der souverän blieb und zum hochverdienten 2:0 einschob.

Doch Uttenhofen zeigte, warum die Mannschaft im Spitzenspiel stand. In der 23. Minute kamen die Gäste zurück in die Partie. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld landete der Ball über Umwege im Strafraum, wo ein Angreifer am schnellsten reagierte und zum 2:1 verkürzte.

Dieser Treffer veränderte die Dynamik des Spiels. Altenerding verlor etwas die Sicherheit, während Uttenhofen zunehmend körperbetonter agierte und mehr Druck entwickelte. Ballverluste im Mittelfeld sowie fehlende Konsequenz im Spielaufbau der Gastgeber luden die Gäste immer wieder zu gefährlichen Angriffen ein. Dennoch hielt die Defensive um den kurzfristig eingesprungenen Dominik Schaaser zunächst stand. Mit mehreren starken Aktionen strahlte der junge Keeper Ruhe aus und verhinderte mehrfach Schlimmeres.

Nach der Halbzeit erwischte Uttenhofen den besseren Start. In der 43. Minute führte ein erneuter Ballverlust im Zentrum zu einem schnellen Umschaltmoment der Gäste. Über die Außen kombinierten sie sich mit Tempo nach vorne, ehe ein Angreifer konsequent den Weg Richtung Tor suchte und zum 2:2-Ausgleich einschob.

Nun entwickelte sich eine intensive und zunehmend hitzige Begegnung. In der 48. Minute kippte die Stimmung kurzzeitig. Nach einem Foulspiel inklusive Nachtreten eines Uttenhofener Spielers entstand in der bis dahin fairen Partie eine Rudelbildung. Der Schiedsrichter griff konsequent durch und schickte beide beteiligten Akteure mit einer Zeitstrafe vorübergehend vom Feld.

Uttenhofen blieb offensiv brandgefährlich und nutzte seine körperliche Präsenz geschickt aus. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite spielte sich die Mannschaft erneut gefährlich über außen durch. In der Altenerdinger Defensive fehlte in diesem Moment die Abstimmung – eine Unsicherheit, die die Gäste eiskalt ausnutzten und zum 2:3 verwerteten.

Doch genau jetzt zeigte sich der Charakter der Mannschaft. Die SpVgg steckte nicht auf, sondern stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Die Jungs glaubten weiter an sich, erhöhten den Druck und drängten Uttenhofen immer tiefer in die eigene Hälfte.

In der 70. Minute wurde dieser Wille schließlich belohnt. Nach einer scharf getretenen Ecke von Valentin Heid stieg Stefan Bigiu am langen Pfosten am höchsten. Mit einem wuchtigen Kopfball ließ er dem Torwart keine Chance und köpfte den Ball zum viel umjubelten 3:3-Ausgleich ins Netz.

Die Schlussminuten waren geprägt von Leidenschaft, Kampf und dem unbedingten Willen, das Spiel noch komplett zu drehen. Doch am Ende blieb es beim gerechten Remis in einem intensiven Topspiel, das beiden Mannschaften alles abverlangte.

Besonders hervorzuheben ist die beeindruckende Moral der Altenerdinger Mannschaft. Trotz schwieriger personeller Voraussetzungen, eines zwischenzeitlichen Rückstands und der körperlichen Überlegenheit der Gäste kämpfte die SpVgg bis zum Schlusspfiff leidenschaftlich um jeden Ball und belohnte sich verdient mit einem Punkt. Ein besonderes Lob verdiente sich außerdem Dominik Schaaser, der kurzfristig einsprang und mit einer starken Leistung sowie mehreren sehenswerten Paraden eindrucksvoll zeigte, dass auf ihn Verlass ist. Ein Einsatz, der in einem solchen Spitzenspiel alles andere als selbstverständlich ist.

B1-Junioren: SpVgg Altenerding – SV Vötting-Weihenstephan 3:0

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Der B1-Junioren der SpVgg Altenerding haben dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Vötting eindrucksvoll die Grenzen aufgezeigt und sich mit einer leidenschaftlichen sowie spielerisch starken Leistung hochverdient mit 3:0 durchgesetzt. Die Veilchen lieferten dabei nicht nur fußballerisch ein echtes Ausrufezeichen ab, sondern bewiesen vor allem enorme Moral, Zusammenhalt und Kampfgeist. Selbst Unterzahl und hitzige Spielphasen brachten die Hausherren nicht aus dem Konzept.

Bereits vor Anpfiff war die Stimmung auf der Sportanlage spürbar besonders. Mit breiter Brust nach dem Triumph beim LIPP-CUP empfingen die Altenerdinger den Ligaprimus – und genau diese Euphorie war von der ersten Minute an auf dem Platz zu sehen. Die Veilchen gingen mutig, aggressiv und spielfreudig in die Partie. Direkt die erste gefährliche Aktion lief über Kubilay Uluhan, der Luca Sippel in Szene setzte. Dessen scharfe Hereingabe durch den Strafraum verpasste das Zentrum nur um Haaresbreite.

In der sechsten Minute belohnten sich die Gastgeber dann früh für ihren mutigen Beginn. Ben Wacker schlug von der linken Seite eine butterweiche Flanke präzise in den Strafraum, wo Artur Schumacher perfekt eingelaufen kam. Mit einem wuchtigen Kopfball gegen die Laufrichtung des Torhüters setzte er das Leder unhaltbar zum 1:0 in die Maschen. Die Zuschauer bekamen früh das Gefühl: Heute geht hier etwas.

Vötting wirkte vom aggressiven Pressing und der hohen Intensität der Veilchen sichtlich überrascht. Altenerding gewann viele Zweikämpfe, schob konsequent nach und ließ den Gästen kaum Luft zum Atmen. Immer wieder sorgten schnelle Kombinationen und mutige Einzelaktionen für Gefahr. Besonders Fabio Figliuzzi wirbelte die Defensive der Gäste mehrfach durcheinander. In der 25. Minute setzte er sich spektakulär gegen gleich drei Gegenspieler durch, scheiterte im Eins-gegen-Eins jedoch knapp am gegnerischen Keeper.

Kurz vor dem Seitenwechsel setzte Levin Kronthaler nochmals ein echtes Ausrufezeichen. Mit einem unwiderstehlichen Sprint startete er aus der eigenen Hälfte, ließ mehrere Gegenspieler stehen und zog bis zur Grundlinie durch. Seine scharfe Hereingabe konnte Luca Sippel nur noch leicht abfälschen, sodass der Gästekeeper zur Ecke retten musste. Von Vötting kam offensiv dagegen über die gesamte erste Halbzeit praktisch nichts. Die Veilchen dominierten die Partie und gingen hochverdient mit der Führung in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff legten die Hausherren sogar noch eine Schippe drauf. Direkt nach dem Anstoß rollte die nächste Angriffswelle auf das Tor der Gäste zu. Mit fünf bis sechs Spielern schoben die Veilchen sofort nach vorne und erzwangen prompt einen Eckball. Nicolas Roith brachte diesen scharf in den Strafraum, wo erneut Artur Schumacher zum Kopfball hochstieg. Dennis Neubert reagierte am schnellsten, hielt clever den Fuß hin und bugsierte den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie.

Doch Altenerding wollte mehr. Die Mannschaft spielte weiter mutig nach vorne und blieb gefährlich. Nach einem starken Zuspiel von Dennis Neubert setzte sich Nickl Roith sehenswert im Strafraum durch, scheiterte mit seinem Abschluss jedoch knapp am Schlussmann der Gäste.

Dann folgte mitten in der Drangphase plötzlich der Knackpunkt der Partie. Nach einem Foulspiel im eigenen Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Vötting und zeigte Tobias Mertl zusätzlich die Rote Karte. Die Veilchen mussten die verbleibende Spielzeit in Unterzahl bestreiten. Doch anstatt einzubrechen, rückte die Mannschaft noch enger zusammen.

Besonders Oliver Baron übernahm nun Verantwortung und zeigte nach der Umstellung eine überragende Leistung in der Innenverteidigung. Gemeinsam mit Carl Maria Schönfelder warf er sich in jeden Zweikampf und verteidigte kompromisslos. Als Vötting beim anschließenden Freistoß und dem direkten Nachschuss gefährlich wurde, war auf Kilian Burgholzer Verlass. Mit zwei sensationellen Paraden unter der Latte hielt der Keeper die Null fest und brachte seine Mannschaft endgültig auf Betriebstemperatur.

Die Gäste erhöhten in der Schlussphase spürbar den Druck und versuchten ihre Überzahl auszunutzen. Doch die Veilchen verteidigten leidenschaftlich, clever und mit enormem Einsatzwillen. Jeder lief für jeden, jeder Zweikampf wurde angenommen. Die erste wirklich große Möglichkeit der Gäste strich schließlich knapp am Tor vorbei.

In der 75. Minute wurde es nochmals hektisch. Nach einem kleinen Wortgefecht zwischen Dennis Neubert und einem Gegenspieler griff der Schiedsrichter hart durch und verhängte gegen Neubert eine Zeitstrafe. Plötzlich standen die Altenerdinger zeitweise nur noch mit neun Feldspielern auf dem Platz – doch selbst das brachte die Mannschaft nicht aus dem Rhythmus.

Im Gegenteil: Trotz doppelter Unterzahl spielten die Veilchen weiterhin mutig nach vorne und hielten den Ball clever in den eigenen Reihen. Luca Biewer brachte nach seiner Einwechslung sofort frischen Schwung ins Spiel. Nach einem starken Steckpass von Fabio Figliuzzi setzte Levin Kronthaler zum nächsten Tempolauf an und legte perfekt quer auf Biewer. Dieser schob den Ball souverän ins Netz, doch der Schiedsrichter entschied äußerst fragwürdig auf Abseits und verweigerte dem Treffer die Anerkennung.

Die endgültige Entscheidung fiel schließlich in den Schlussminuten – und sie passte perfekt zu diesem emotionalen Fußballabend. Fabio Figliuzzi bewies erneut seine Übersicht und spielte einen traumhaften Pass in die Tiefe auf Levin Kronthaler. Dieser überraschte den herausstürmenden Gästekeeper mit einem genialen Hackentrick, sodass der Ball ideal vor Dennis Neubert landete. Der ließ sich nicht zweimal bitten und köpfte zum viel umjubelten 3:0-Endstand ein.

Mit dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Die Veilchen lieferten dem Tabellenführer nicht nur die erste Niederlage der Saison zu, sondern taten dies mit einer beeindruckenden Mischung aus Leidenschaft, Spielfreude und unerschütterlichem Teamgeist. Genau solche Spiele bleiben in Erinnerung: Fußball mit Herz, Emotionen und einer Mannschaft, die füreinander durchs Feuer geht.

D-Juniorinnen: FC Ottobrunn – SpVgg Altenerding 11:0

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Trotz der deutlichen Niederlage zeigten die SVA-Mädels beim FC Ottobrunn großen Einsatzwillen. Am Ende stand zwar ein bitteres 0:11 auf der Anzeigetafel, doch die Voraussetzungen vor der Partie machten die Aufgabe ohnehin zu einer echten Mammutaufgabe. Verletzungen und zahlreiche Ausfälle durch das lange Wochenende sorgten bereits im Vorfeld für erhebliche Personalsorgen. Um die Begegnung überhaupt stattfinden zu lassen, zeigten sich die Gastgeberinnen äußerst fair und stimmten einem Spiel im Modus 7 gegen 7 zu.

Von Beginn an übernahm Ottobrunn die Kontrolle über das Spiel und ließ keinen Zweifel daran, wer an diesem Tag den Platz als Sieger verlassen würde. Die Gastgeberinnen kombinierten stark, spielten zielstrebig nach vorne und setzten die Veilchen permanent unter Druck. Die SVA-Mädels fanden dagegen kaum Entlastung und kamen über die gesamte Spielzeit hinweg nicht zu einer nennenswerten Torchance.

Trotzdem gab es auch positive Erkenntnisse auf Seiten der Altenerdingerinnen. Da Stammkeeperin Sophie Reiner weiterhin mit einem Fingerbruch ausfällt, feierte Angelina Verbystka zwischen den Pfosten ihr Debüt – und machte ihre Sache hervorragend. Mit zahlreichen starken Paraden verhinderte sie ein noch höheres Ergebnis und war über weite Strecken die auffälligste Spielerin im Trikot der Veilchen. Gerade angesichts der schwierigen Umstände zeigte sie eine beeindruckende Leistung und gab ihrer Mannschaft immer wieder Halt.

Mit einem Augenzwinkern könnte man sogar sagen: Die Formkurve zeigt weiterhin nach oben. Schließlich endete das Hinspiel noch mit einer 0:13-Niederlage. Doch unabhängig vom Ergebnis konnten die SVA-Mädels wichtige Erfahrungen mitnehmen. Ottobrunn präsentierte sich spielerisch stark und zeigte guten Fußball – genau solche Spiele helfen dabei, sich weiterzuentwickeln und dazuzulernen.

Auch wenn das Ergebnis schmerzt, gilt nun: abhaken, weitermachen und die positiven Aspekte mitnehmen. Einsatz, Zusammenhalt und Kampfgeist waren trotz aller Widrigkeiten vorhanden – und genau darauf lässt sich aufbauen.

E-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FSV Pfaffenhofen/Ilm 1:9

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Im letzten Heimspiel der Saison mussten sich die E-Mädels aus Altenerding dem Team aus Pfaffenhofen mit 1:9 geschlagen geben. Das Ergebnis fiel am Ende zwar deutlich aus, spiegelte den Spielverlauf aber nur teilweise wider. Vor allem kämpferisch zeigte die junge Mannschaft erneut eine starke Leistung und hielt trotz aller Rückschläge bis zum Schluss zusammen.

Bereits vor dem Anpfiff sorgte die Partie für Diskussionen. Pfaffenhofen reiste mit acht Spielerinnen an. Da das Team als sogenanntes „Flex-Team“ gemeldet ist, spielen die Gäste in dieser Spielform normalerweise im 5 gegen 5 gespielt. Pfaffenhofen ist dabei das einzige Team der Liga, das im Flex- Modell antritt. Alle anderen Teams spiele 7 gegen 7. Auf Nachfrage, wenn man schon mit acht Mädels nach Erding kommt, auf das 7 gegen 7 wechseln möchte, wurde vom Gästetrainer abgelehnt, da seine Mannschaft ausschließlich das 5er-Modell spielt und seine Mädels das 7 gegen 7 nicht beherrschen.

Für zusätzliche Unruhe sorgten weitere gewünschte Regeländerungen seitens der Gäste, wodurch es bereits vor Spielbeginn hitzige Diskussionen zwischen den Trainern gab. Besonders bitter: In dieser Begegnung ging es sportlich um nicht viel. Die Fußballmeisterschaft der Frauen wurde nicht am Samstagvormittag in Altenerding entschieden. Allerdings herrschte hierbei unterschiedliche Auffassungen zwischen beiden Vereinen.

So wurde schließlich auf dem verkleinerten E-Jugendfeld mit vier Feldspielerinnen plus Torhüterin gespielt. Altenerding hatte dabei vier Wechselspielerinnen auf der Bank, Pfaffenhofen drei.

1. Viertel

Der Start in die Partie verlief denkbar schlecht. Bereits nach zehn Sekunden lagen die Veilchen mit 0:1 zurück. Doch die Gastgeberinnen zeigten sich keineswegs geschockt und kamen im Anschluss zu mehreren hochkarätigen Chancen auf den Ausgleich.

Die größte Möglichkeit vergab Anna Lena Voichtleitner, die den Ball aus kürzester Distanz nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Auch Melina Duman und Alexia Kiermeier scheiterten in aussichtsreicher Position. Während Altenerding seine Chancen liegen ließ, zeigte sich Pfaffenhofen eiskalt vor dem Tor und erhöhte bis zum Ende des ersten Viertels auf 0:3.

Wie offen die Partie dennoch war, zeigte die Schussbilanz von 6:4 für Altenerding nach dem ersten Abschnitt.

2. Viertel

Auch im zweiten Viertel änderte sich wenig am Spielverlauf. Durch das kleinere Spielfeld und die geringe Spieleranzahl ging es ständig hin und her – Chancen auf beiden Seiten im Minutentakt. Doch erneut nutzte Pfaffenhofen nahezu jeden Fehler konsequent aus, während Altenerding im Angriff oft der entscheidende Abschluss fehlte.

Exemplarisch dafür stand eine kuriose Szene: Nach einem Einspielen von der Seite traf Magdalena Aigner mit ihrem ersten Kontakt direkt von der Außenlinie ins Tor. Aufgrund eines technischen Fehlers fand der Treffer jedoch keine Anerkennung.

Kurz darauf folgte die kalte Dusche auf der anderen Seite. Nach einer Ecke für Altenerding führte eine unsaubere Ballannahme dazu, dass eine Pfaffenhofener Spielerin den Ball an der eigenen Grundlinie eroberte, allen Gegenspielerinnen davonlief und zum nächsten Treffer einschob. Bis zur Pause des Viertels erhöhten die Gäste auf 0:5.

3. Viertel

Das 0:6 war schließlich sinnbildlich für die Probleme der Altenerdinger Mannschaft an diesem Tag. Die Veilchen schnürten den Gegner minutenlang am eigenen Strafraum ein und kamen zu mehreren Abschlüssen, doch der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Dann genügte Pfaffenhofen erneut ein Befreiungsschlag: Die Stürmerin lief alleine aufs Tor zu und verwandelte sicher zum nächsten Treffer.

Doch die Gastgeberinnen gaben weiterhin nicht auf und wurden schließlich belohnt. Heidi Veicht eroberte sich an der Mittellinie den Ball, lief einige Meter alleine Richtung Tor und schoss zum verdienten Ehrentreffer zum 1:6 ein.

Mit dem Pausenpfiff stellte Pfaffenhofen allerdings noch auf 1:7.

4. Viertel

Auch im letzten Abschnitt blieb das Spiel offen. Altenerding erspielte sich weiterhin Möglichkeiten, schaffte es aber erneut nicht, sich für den Aufwand zu belohnen. Selbst gute 3-gegen-1-Situationen wurden zu überhastet abgeschlossen. Pfaffenhofen hingegen blieb effizient und erhöhte mit zwei weiteren Treffern auf den 1:9-Endstand.

Resümee

Trotz der deutlichen Niederlage zeigte sich erneut, dass in der jungen Altenerdinger Mannschaft viel Potenzial steckt. Viele Spielerinnen sind teilweise bis zu drei Jahre jünger als ihre Gegnerinnen und körperlich noch unterlegen. Auch technisch gibt es in einigen Bereichen noch Entwicklungsmöglichkeiten.

Besonders positiv bleibt jedoch die Einstellung des Teams. Die Mannschaft gab zu keinem Zeitpunkt auf, kämpfte bis zum Schluss und hielt auch in schwierigen Phasen zusammen. Einsatz, Wille und Teamgeist stimmten über die gesamte Partie hinweg.

Dieses wichtige Lernjahr endet nach den Ferien mit dem letzten Meisterschaftsspiel in Mainburg. Dort wartet dann noch einmal der Meister auf die jungen Veilchen.

Weitere Bilder vom Spiel

 

D4-Junioren: TSV Wartenberg II – SpVgg Altenerding 0:4

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Die D4-Juioren der SpVgg Altenerding musste sich im Auswärtsspiel bei der TSV Wartenberg am Ende mit 0:4 geschlagen geben. Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine engagierte und kämpferisch starke Leistung gegen einen spielerisch sehr guten Gegner.

Von Beginn an war zu erkennen, weshalb Wartenberg in dieser Partie als spielbestimmende Mannschaft auftreten sollte. Die Gastgeber überzeugten mit großer taktischer Disziplin, sauberem Passspiel und einer hervorragenden Raumaufteilung. Immer wieder ließen sie den Ball geduldig durch die eigenen Reihen laufen und warteten auf die passende Lücke in der Altenerdinger Defensive.

Die Gäste aus Altenerding hielten dagegen mit viel Einsatzbereitschaft, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit. Besonders in der Anfangsphase gelang es der SpVgg immer wieder, gefährliche Situationen durch konsequentes Verteidigen und hohe Laufbereitschaft zu entschärfen. Trotz der spielerischen Überlegenheit der Gastgeber entwickelte sich zunächst ein ausgeglichen wirkendes Jugendspiel, das vor allem durch Fairness und Respekt auf beiden Seiten geprägt war.

Zweikämpfe wurden sauber geführt, Diskussionen gab es kaum und beide Mannschaften konzentrierten sich voll auf das Sportliche. Gerade dieser faire Umgang miteinander machte die Begegnung zu einem sehr angenehmen Jugendspiel.

Mit zunehmender Spielzeit erspielte sich Wartenberg jedoch immer mehr Vorteile. Durch ihre hohe Passsicherheit und die cleveren Laufwege kamen die Gastgeber zu mehreren guten Torchancen. Altenerding verteidigte lange mit großem Aufwand, musste jedoch schließlich die ersten Gegentreffer hinnehmen. Wartenberg nutzte seine Möglichkeiten konsequent und erspielte sich Schritt für Schritt die Führung.

Doch auch nach den Gegentoren ließ sich die SpVgg keineswegs hängen. Die Mannschaft zeigte Moral und suchte immer wieder den Weg nach vorne. Vor allem nach Ballgewinnen schalteten die Altenerdinger schnell um und setzten einige gefährliche Konter. Zwei bis drei gute Möglichkeiten konnten sich die Gäste im Verlauf der Partie selbst erspielen. Mit etwas mehr Glück und Konsequenz im Abschluss wäre dabei durchaus ein eigener Treffer möglich gewesen.

Gerade diese Offensivaktionen zeigten, dass die Mannschaft trotz des Rückstands weiter an sich glaubte und nie aufsteckte. Immer wieder wurde versucht, mutig nach vorne zu spielen und die Wartenberger Defensive unter Druck zu setzen.

Die Gastgeber blieben jedoch über die gesamte Spielzeit die dominierende Mannschaft. Mit ihrem strukturierten Spielaufbau, dem starken Kombinationsspiel und ihrer Ruhe am Ball kontrollierten sie große Teile der Begegnung und ließen defensiv nur wenig zu. So stand am Ende ein verdienter 4:0-Erfolg für die TSV Wartenberg D2.

Trotz der Niederlage kann die SpVgg Altenerding D4 viele positive Aspekte aus diesem Spiel mitnehmen. Einsatzbereitschaft, Kampfgeist und Teamzusammenhalt stimmten über die gesamte Spielzeit hinweg. Gegen einen spielerisch starken Gegner hielt die Mannschaft lange ordentlich dagegen und zeigte eine Leistung, auf der sich weiter aufbauen lässt.

Für Wartenberg war es gleichzeitig ein überzeugender Auftritt mit viel taktischer Disziplin und sehenswertem Kombinationsfußball – eingebettet in ein jederzeit faires und respektvolles Jugendspiel.