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B1-Junioren: SV Eintracht Berglern – SpVgg Altenerding 1:8

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SpVgg dreht nach frühem Rückstand auf:  Veilchen stürmen mit 8:1 ins Halbfinale

Was für ein Statement im Pokal-Viertelfinale! Die „Veilchen“ lieferten beim SV Eintracht Berglern eine beeindruckende Vorstellung ab und drehten nach frühem Rückstand so richtig auf. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 8:1-Auswärtssieg – und ein klarer Fingerzeig Richtung Titelambitionen.

Früher Schock – und dann rollt der Veilchen-Express

Die Partie begann schwungvoll: Bereits in der 5. Minute sorgte Luca Sippl mit zwei gefährlichen Eckbällen für Alarm. Ein Abschluss landete an der Latte – ein erstes Ausrufezeichen. Doch nur zwei Minuten später folgte die kalte Dusche: Berglern ging per Freistoß über die Unterkante der Latte mit 1:0 in Führung.

Wer nun dachte, die Gäste würden ins Wanken geraten, sah sich getäuscht. Die Antwort kam prompt – und wie! Nach einer Ecke von Alexander Jankk stieg Julian Posch am kurzen Pfosten am höchsten und nickte zum 1:1 ein. Der Ausgleich war der Startschuss für eine dominante Phase: Nur wenig später drehte Alexander Jank nach feinem Zusammenspiel mit Sippl die Partie (1:2), ehe er in der 14. Minute per Kopf nach Flanke von Lerch direkt nachlegte (1:3).

Die Veilchen waren jetzt nicht mehr zu bremsen. Arthur Schumacher erhöhte noch vor der Pause mit einem starken Solo und präzisem Abschluss aus rund 20 Metern auf 1:4. Ein weiterer Treffer wurde wegen Abseits aberkannt – sonst wäre es schon zur Halbzeit richtig bitter für die Gastgeber geworden.

Zweite Halbzeit? Ein einziger Torreigen

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert: Angriff um Angriff rollte auf das Berglerner Tor zu. Fabio Filiguzzi eröffnete die zweite Hälfte mit einem echten Traumtor – ein direkter Freistoß nach Foul an Ben Wacker schlug unhaltbar zum 1:5 ein.

Kurz darauf wurde Alexander Jank im Strafraum gelegt, Levin Kronthaler trat zum Elfmeter an und verwandelte souverän zum 1:6. Spätestens jetzt war die Partie entschieden – doch die Veilchen hatten noch lange nicht genug.

Filiguzzi schnürte mit einem weiteren Freistoßtreffer aus 16 Metern seinen Doppelpack (1:7), während der Berglerner Keeper in der 62. Minute mit einer starken Parade gegen Schumacher zumindest noch Schadensbegrenzung betrieb. Doch den Schlusspunkt setzte erneut Filiguzzi: Nach einer clever ausgeführten kurzen Ecke mit Wacker vollendete er in der 73. Minute eiskalt zum 1:8-Endstand.

Fazit: Reaktion eines Top-Teams

Nach dem frühen Rückstand zeigten die Veilchen genau die Mentalität, die man in K.o.-Spielen braucht: Ruhe bewahren, Tempo anziehen – und den Gegner dann gnadenlos überrollen. Acht Tore auswärts im Viertelfinale sprechen eine klare Sprache.

Mit dieser Leistung im Rücken darf man sich auf das Halbfinale freuen. Wenn die Veilchen dieses Niveau halten, wird es für jeden Gegner richtig unangenehm.

Tore im Überblick:

  • 1:0 (7.) Berglern
  • 1:1 Posch (11.)
  • 1:2 Jank (12.)
  • 1:3 Jank (14.)
  • 1:4 Schumacher (18.)
  • 1:5 Filiguzzi (44.)
  • 1:6 Kronthaler (FE / 51.)
  • 1:7 Filiguzzi (58.)
  • 1:8 Filiguzzi (73.)

Besonderheiten:

  • Lattentreffer (5. Minute)
  • Aberkanntes Tor wegen Abseits (23.)
  • Glanzparade Berglern (62.)
  • Weiterer Lattentreffer (72.)

Herren 1: SpVgg Altenerding – ASV Dachau 2:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher (74. Nessim Mahsas), 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus (88. Lukas Rymas), 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Leart Bilalli, 8. Samuel Kronthaler,  9. Leonardo Tunjic, 10. Jannik Obermaier (69. Juan Gomez), 11. Marco Baumann

Torschützen:
1:1 Leonardo Tunjic (18.)
2:1 Leonardo Tunjic (37.)

Gelbe Karten:
Pedro Flores
Ridwan Bello

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
110

Spielbericht:

Starke Reaktion gezeigt: Veilchen erkämpfen sich 2:2 gegen den ASV Dachau

Nach der deutlichen 0:4-Niederlage gegen den SE Freising hatte Trainer Pedro Locke im Vorfeld der Partie gegen den ASV Dachau unmissverständlich eine Leistungssteigerung eingefordert. Mehr Laufbereitschaft, mehr Intensität und vor allem mehr Leidenschaft sollten auf den Platz gebracht werden – und seine Mannschaft lieferte.

Dabei begann die Begegnung alles andere als nach Wunsch für die Veilchen. Bereits in der 9. Minute brachte ein folgenschwerer Fehlpass von Marco Baumann die Gäste in eine aussichtsreiche Position. Sebastian Mack ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen, setzte sich gegen die Defensive durch und schloss im Strafraum präzise mit dem Außenrist ins rechte Eck ab – keine Abwehrchance für Torhüter Lukas Loher, 0:1.

Doch die Hausherren zeigten eine ganz andere Körpersprache als noch in der Vorwoche. Anstatt sich vom frühen Rückstand beeindrucken zu lassen, spielte die Locke-Elf mutig weiter nach vorne. Mit zunehmender Spieldauer gewann man mehr Zugriff auf die Partie, setzte die Gäste früh unter Druck und wurde in der 18. Minute belohnt. Leart Bilalli setzte sich auf der rechten Seite stark durch, brachte den Ball scharf nach innen. Dort wurde die Hereingabe von ASV-Akteur Mathias Cebulla zunächst abgefangen, doch landete dann vor den Füßen von Leonardo Tunjic, der nicht lange zögerte und den Ball flach und unhaltbar ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich setzte.


Dieser Treffer gab der SpVgg Auftrieb, denn wenig später wurde von der linken Seite eine schöne Flanke nach innen geschlagen und als die Gäste die Hereingabe nicht abwehren konnten, ging der Ballauf Ajdin Nienhaus, der jedoch beim Versuch, den Ball volley zu nehmen, die Kugel verfehlte, so dass die durchaus aussichtsreiche Chance ohne zählbaren Erfolg blieb.


Nur wenige Minuten später hätte die Partie erneut kippen können, als ein Dachauer Angreifer nach einem schnellen Vorstoß aus spitzem Winkel abzog – der Ball landete jedoch nur im Außennetz. In der Folge übernahmen die Veilchen mehr und mehr die Kontrolle. Die Defensive stand stabil, das Mittelfeld arbeitete konsequent gegen den Ball und offensiv wurden immer wieder gefährliche Akzente gesetzt.

Der Lohn folgte in der 37. Minute: Nach einem Eckball konnten die Gäste die Situation nicht entscheidend klären. Pedro Flores kam zunächst zum Abschluss, sein Schuss wurde jedoch von Luca Demmel geblockt. Der Abpraller landete genau bei Tunjic, der aus rund 16 Metern Maß nahm und den Ball sehenswert flach im Eck versenkte – die verdiente 2:1-Führung für die Hausherren.

Doch noch vor dem Halbzeitpfiff wurde es turbulent. Dachau erhöhte den Druck und kam zu mehreren guten Möglichkeiten. Zunächst verfehlte Cihan Öztürk nach einem tiefen Ball das Tor nur knapp (40.), ehe Leonardo Di Pasquale nach einer Hereingabe von der linken Seite vor Pedro Flores mit einem zentralen Abschluss an Loher scheiterte (43.).


In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam es dann zur spielentscheidenden Szene: Als Di Pasquale von der linken Seite in den Strafraum eindrang, konnte er sich gegen Ridwan Bello behaupten, stieß dann aber, als er auf das Tor zulief mit Schlussmann Lukas Loher zusammen. Der ansonsten sehr gut leitende Referee hatte jedoch ein Foulspiel erkannt und verhängte einen doch sehr fragwürdigen Strafstoß gegen die Veilchen. Sebastian Mack übernahm die Verantwortung und verwandelte, obwohl Loher die richtige Ecke geahnt hatte, sicher zum 2:2-Halbzeitstand.


Auch nach der Pause blieb das Spiel intensiv und umkämpft. Beide Teams schenkten sich nichts, wobei die Gäste zunächst etwas zielstrebiger wirkten. In der 53. Minute hatte die SpVgg großes Glück: Nach einem missglückten Rückpass kam Mathias Cebulla frei zum Abschluss, doch Ridwan Bello reagierte glänzend und klärte in höchster Not auf der Linie. Die anschließende Ecke sorgte erneut für Gefahr, doch der Kopfball von Tobias Erl ging knapp am Tor vorbei.

Im weiteren Verlauf neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Dachau hatte optisch etwas mehr vom Spiel, kam jedoch selten zu klaren Abschlüssen. Die Veilchen hingegen blieben über Konter und Standardsituationen gefährlich. Rund 15 Minuten vor dem Ende wurde es nochmals brenzlig: Nach einem Pass in die Tiefe kam Jonas Grundmann im Duell gegen Ridwan aus kurzer Distanz zum Abschluss, traf aber den Ball nicht mit voller Wucht, so dass Loher sicher parieren konnte.


Auf der Gegenseite bot sich dann die große Chance auf den Heimsieg: Pedro Flores setzte sich stark über die rechte Seite durch und legte mustergültig auf Ajdin Nienhaus ab, doch ASV-Keeper Stefan Fängewisch parierte dessen Abschluss mit einer starken Fußabwehr.

In der Schlussphase hatten beide Teams noch einmal Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden. Die beste Gelegenheit für die Gäste vergab erneut Mack, dessen Abschluss jedoch zu harmlos blieb, um Loher ernsthaft zu prüfen.

So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, konnten diese jedoch nicht konsequent nutzen. Für die Veilchen überwiegt dennoch das Positive: Nach der enttäuschenden Vorstellung in der Vorwoche zeigte das Team eine klare Reaktion, überzeugte mit Einsatz, Teamgeist und spielerischen Ansätzen – und nahm verdient einen Punkt gegen einen starken Gegner mit.

Weitere Bilder vom Spiel

 

 

E3-Junioren: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 9:6

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Am Dienstagabend (21.04.26, 18:00 Uhr) starteten die Altenerdinger E3-Junioren auswärts in Lengdorf ins Punktspieljahr 2026 – und lieferten direkt ein Spiel, das man so schnell nicht vergisst. Neun Tore für den Gegner, sechs eigene Treffer, dazu Chancen im Minutentakt: Unterhaltung pur. Am Ende stand jedoch eine bittere 6:9-Niederlage gegen einen extrem effizienten Gastgeber.

Starker Beginn – und doch der Rückstand
Die Veilchen kamen perfekt in die Partie: Bereits in der 5. Minute brachte Benedikt Greinke seine Farben mit 0:1 in Führung – ein Auftakt nach Maß. Altenerding war sofort präsent, hatte Ballbesitz, Tempo und Kontrolle. Doch Lengdorf zeigte direkt, warum sie als unangenehmer Gegner gelten: Mit eiskalten Kontern drehten die Hausherren die Partie innerhalb kürzester Zeit auf 2:1. Ein Wirkungstreffer? Fehlanzeige. Die Veilchen reagierten stark. Julian Ehinger stellte in der 10. Minute auf 2:2, und erneut war es Greinke, der in der 21. Minute zur verdienten 2:3-Führung einschob. In dieser Phase spielte eigentlich nur Altenerding: druckvoll, spielerisch überlegen, mit mehreren hochkarätigen Chancen. Was fehlte? Die Konsequenz vor dem Tor. Entweder war der Abschluss nicht präzise genug – oder der Lengdorfer Keeper wuchs über sich hinaus. Und dann griff wieder die alte Fußballweisheit: Wer vorne liegenlässt, wird hinten bestraft. Lengdorf nutzte seine wenigen Chancen gnadenlos effizient und drehte das Spiel bis zur Pause auf 5:4.

Offener Schlagabtausch nach der PauseAuch nach dem Seitenwechsel blieb es ein wildes Spiel – allerdings mit dem besseren Momentum für die Gastgeber. Lengdorf machte genau da weiter, wo sie aufgehört hatten: konsequent im Umschaltspiel und brutal effizient vor dem Tor. Vor allem Husseck war kaum zu stoppen und stellte die Altenerdinger Defensive immer wieder vor große Probleme. Tor um Tor zog Lengdorf davon. Doch die Veilchen zeigten Moral. Mert Erdogan verkürzte in der 50. Minute mit einem starken Kopfball auf 8:5 – ein Treffer, der nochmal Hoffnung aufkeimen ließ. Altenerding versuchte weiterhin, Druck aufzubauen, spielte mutig nach vorne und gab sich zu keinem Zeitpunkt auf. Den Schlusspunkt aus Veilchen-Sicht setzte erneut Benedikt Greinke, der mit seinem Treffer zum 9:6-Endstand noch einmal seine starke Leistung unterstrich.

Fazit: Viel richtig gemacht – aber zu viel zugelassen
Unterm Strich steht eine Niederlage, die sich trotz sechs eigener Tore nicht gut anfühlt. Altenerding war über weite Strecken – besonders in der ersten Halbzeit – die spielbestimmende Mannschaft, ließ aber zu viele Chancen ungenutzt. Lengdorf hingegen spielte extrem zielstrebig und machte aus seinen Möglichkeiten fast immer etwas Zählbares. Diese Effizienz war letztlich der entscheidende Unterschied. Trotzdem: Die Leistung macht Mut. Offensiv präsent, spielerisch dominant und mit klar erkennbarer Struktur – darauf lässt sich aufbauen.

Ausblick
Viel Zeit zum Grübeln bleibt nicht: Bereits am kommenden Samstag steht das erste Heimspiel an – gegen Eitting. Mit der gezeigten Leistung und etwas mehr Konsequenz vor beiden Toren ist dort definitiv etwas drin.
Eins ist sicher: Langweilig wird es mit den Veilchen aktuell nicht.

E1-Junioren: FC Finsing – SpVgg Altenerding 1:10

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Starke Teamleistung mit vielen individuellen Highlights

Die SpVgg Altenerding zeigte beim FC Finsing eine beeindruckende Offensivleistung und setzte sich am Ende deutlich mit 10:1 durch. Im Mittelpunkt standen dabei mehrere Spieler, die das Spiel mit Toren und Vorlagen prägten.

Allen voran war Jonas Ebert der herausragende Akteur auf dem Platz. Er eröffnete die Partie früh mit einem Treffer nach einem Fehler im Aufbauspiel und legte wenig später nach. Mit seinem Tempo und seinem guten Timing bei Tiefenläufen stellte er die Finsinger Defensive immer wieder vor große Probleme. Insgesamt war er an zahlreichen Treffern direkt beteiligt und glänzte sowohl als Torschütze als auch als Vorbereiter.

Auch Vinzent Zanker zeigte eine starke Leistung. Nach schöner Kombination mit Ebert traf er früh im Spiel und sorgte immer wieder mit gefährlichen Aktionen für Unruhe in der gegnerischen Abwehr. Besonders auffällig war sein Offensivdrang, auch wenn ein weiterer Abschluss nur an der Latte landete.

Im weiteren Verlauf trugen sich auch Fabian Baumbach und Franz Bauer in die Torschützenliste ein. Baumbach überzeugte vor allem durch sein gutes Zusammenspiel mit seinen Mitspielern und erzielte seine Treffer nach sehenswerten Kombinationen. Bauer war zur Stelle, als er nach Vorarbeit aus kurzer Distanz sicher einschob.

Im Mittelfeld setzte Koray Uluhan wichtige Impulse, unter anderem mit einem starken Steilpass, der zu einem Treffer führte. Auch Finn Ley hatte Anteil am Offensivspiel, bereitete unter anderem ein Tor vor und sorgte über die linke Seite für Druck.

Defensiv zeigte Altenerding ebenfalls eine engagierte Leistung. Roman Ragusa und Jonathan Habermeier konnten ein um das andere Mal die Chancen der Finsinger Hausherren vereiteln. Torhüter Luke Läntzsch überzeugte mit gutem Stellungsspiel und mutigem Herauslaufen, wodurch er mehrere gefährliche Situationen entschärfen konnte und Keeper Vincent Schindler parierte mehrere, gut platzierte Schüsse.

Der FC Finsing kam dennoch zu einigen Chancen und nutzte eine Unachtsamkeit in der Erdinger Defensive zum Ehrentreffer. Zudem verhinderten Aluminiumtreffer und knappe Abschlüsse ein besseres Ergebnis für die Gastgeber.

Fazit:
Eine geschlossene Mannschaftsleistung der SpVgg Altenerding, bei der vor allem die Offensive um Jonas Ebert den Unterschied machte. Viele schön herausgespielte Tore und gute Kombinationen prägten das Spiel, während Finsing trotz Einsatz dem Druck der Gäste nicht dauerhaft standhalten konnte.

E1-Junioren: Veilchen qualifizieren sich souverän für die nächste Runde

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Mr. Merkur CUP Uwe Vaders hat scheinbar einen guten Draht zum Wettergott, denn pünktlich zum Startschuss des weltweit größten E-Juniorenturnieres strahlte die Sonne mit den ehrgeizigen Nachwuchsfußballern um die Wette. Freilich konnten sich die Aktiven mit der ungewohnten Wärme noch nicht so recht anfreunden, so dass man im Verlauf des Turniertages in Kirchasch dann doch merkte, dass zum Ende der Veranstaltung die Kräfte bei einigen Team doch deutlich nachließen. Gleich vier Gruppen wurden auf der bestens präparierten Sportanlage des KSC ausgetragen und der Erdinger Juniorenspielgruppenleiter Thomas Spahr war voll des Lobes. „Er war ein rundum gelungener Tag. Zu einem war der Veranstalter mit viel Herzblut bereit und hatte maßgeblichen Anteil, dass der Wettkampftag reibungslos verlief und die Zuschauer für ihr Kommen belohnt wurden. Auch die Mannschaften und deren Trainer zeigten sich als Vorbilder, und agierten äußert fair“.

Um 10.00 Uhr erfolgte der Anstoß und es wurden in den Gruppen 1 und 3 die Qualifikanten für die nächste Runde ermittelt.

Gruppe 1
Diese Gruppe umfasste mit dem FC Herzogstadt, SV Eichenried und FC Inning am Holz nur drei Teams, so dass jedes Spiel mehr oder weniger ein Endspiel für die beteiligten Kontrahenten war. Letztlich setzte sich der favorisierte FC Herzogstadt souverän durch. Überraschend war jedoch das Weiterkommen des FC Inning am Holz, die im entscheidenden Spiel den SV Eichenried in die Knie zwang.

FC Herzogstadt – FC Inning am Holz 5:0 (3:0): Die Kreisstädter legten los wie die Feuerwehr und bereits bis zur Pause war die Entscheidung gefallen, denn Tore von Oliver Szeleczky, Samuel Erdmann und Johan Baris sicherten den Sieg und schon vorzeitig den Zusatzpunkt. Auch im zweiten Durchgang blieb man am Drücker und Szeleczky und Noe Petrosino legten nach.

SV Eichenried – FC Herzogstadt 2:7 (1:4): Auch der SV Eichenried hatte gegen den Favoriten keine Chance. Zwar konnte SVE-Akteur Jakob Blume nach dem Doppelschlag von John Baris verkürzen, doch Anton Baris (3) und Erdmann machten das halbe Dutzend voll, ehe Blume Ergebniskosmetik betrieb. Für den Schlusspunkt sorgte abermals Anton Baris.

FC Inning am Holz – SV Eichenried 3:0 (2:0): Im Endspiel um den Einzug in die nächste Runde hatte der FCI das bessere Ende für sich. Nach einem Foul an Mitev Aleksei nutzte Johannes Strunk den fälligen Strafstoß zur Führung. Wenig später wurde Strunk dann zu Fall gebracht und diesmal war Felix Zeidler vom Punkt erfolgreich, ehe Aleksei für den Endstand sorgte.

Gruppe 3
Der SC Kirchasch konnte nicht nur als Ausrichter überzeugen, sondern zeigte sich auch sportlich konkurrenzfähig und zog zusammen mit dem Lokalrivalen FC Lengdorf in die nächste Runde ein.

FC Moosinning – (SG) SC Kirchasch 1:4 (0:2): Früh nutzte Kirchasch den Heimvorteil Tore von Felix Schwinghammer und Elias Schäffler stellten die Weichen auf Sieg. Dann kam der Gegner und Maxi Zierz stelle die Partie wieder scharf, doch Vincent Palmberger und erneut Schäffler sicherten dem Ausrichten die ersten vier Punkte.

FC Lengdorf – (SG) Grünbach/Walpertskirchen 6:0 (5:0): Als eine Nummer zu groß erwies sich der FCL für den SG. Vor allem vor der Pause gab es nicht zu holen und Tore von Severin Fugmann (2) und Florian Husseck entschieden die Partie frühzeitig. Anschließend ließ man es ruhiger angehen, so dass lediglich Andreas Menzinger noch für zählbaren Erfolg sorgte.

FC Moosinning – FC Lengdorf 1:6 (1:1): Zur Pause sah es nach einem spannenden Spiel aus, denn FCL-Angreifer Menzinger konterte die Führung von Leon Merkert. Als Emil Block Lengdorf in Front brachte, brachen beim FCM die Dämme und Menzinger (2) und Finn Gawlitza brachten ihre Farben vorzeitig in die nächste Runde.

(SG) Grünbach/Walpertskirchen – SC Kirchasch 1:2 (0:2): Auch der Gastgeber löste bereits im zweiten Spiel das Ticket für das Weiterkommen, musste aber hart dafür kämpfen. Nach Tore von Moritz Schaberl und Palmberger schien schon alles klar, doch nach dem Anschlusstreffer von Mohammed Kharoty wurde es wieder spannend. Doch der KSC brachte den Vorsprung ins Ziel.

(SG) SC Kirchasch – FC Lengdorf 1:2 (1:1): Auch wenn beide Teams das Ziel schon erreicht hatten, war man erpicht, den Gruppensieg zu holen. Der FCL legte durch Menzinger vor, doch Schäffler antwortete noch vor der Pause. Als Meninger einen Handstrafstoß sicher verwandelte, kam vom KSC nichts mehr. Trainer Andreas Hackl war nach Spielende zwiegespalten. „Wir sind glücklich, dass wir die nächste Runde erreicht haben, aber man will ein Derby natürlich nie verlieren. Aber trotzdem sind wir stolz auf unser Team“.

(SG) Grünbach/Walpertskirchen – FC Moosinning 3:5 (1:3): In einem eigentlich bedeutungslosen Spiel sorgten beide Kontrahenten für gute Unterhaltung. Zierz brachte den FCL in Front, doch die SG schlug durch Tobias Stangl zurück. Zierz mit einen Doppelpack und Toni Jahne sorgten für die Vorentscheidung. Der SG zeigte eine gute Moral und Elias Hanke und Ben Willer betrieben Ergebniskosmetik.

Nach einer kurzen Pause von nur einer Stunde ging es dann weiter, doch der Veranstalter nutzte die Unterbrechung sinnvoll und sorgte mit der Beregnungsanlage doch für etwas Abkühlung, so dass die teilnehmenden Teams in den Gruppe 2 und 4 erneut beste Bedingungen vorfanden.

Gruppe 2
Diese Gruppe wurde eindeutig von der SpVgg Altenerding dominiert, denn die Veilchen gingen in allen drei Spiele als klarer Sieger vom Platz ein Torverhältnis von 19:0 unterstreicht die Überlegenheit der Semptstädter.

Auch der TSV Dorfen zog in die nächste Runde, musste sich aber gehörig strecken, um den die (SG) SV Hörlkofen/SV Wörth hinter sich zu lassen.

(SG) SV Hörlkofen/SV Wörth – SpVgg Altenerding 0:6 (0:3): Von Beginn an übernahm die SpVgg die Kontrolle und bereits nach drei Minuten sorgten Fabian Baumbach (2) und Franz Bauer für die sichere Pausenführung. Aber nach Wiederbeginn hielt die Altenerdinger Spielfreude an und ein weiterer Baumbach-Doppelpack und Roman Ragusa brachten den Kantersieg zum Auftakt.

FC Langengeisling – TSV Dorfen 0:5 (0:1): Auch der TSV startete mit viel Elan in das Turnier. Bis zur Pause hielt der FCL trotz des Rückstandes von Quirin Zwirglmaier noch gut mit. Doch im zweiten Durchgang brachen alle Dämme und Lukas Becker und Jan Tlucak (3) legten nach.

(SG) SV Hörlkofen/SV Wörth – FC Langengeisling 5:0 (2:0): Während sich die SG von der Auftaktniederlage gut erholt zeigte, kam der FCL wieder unter die Räder. Joshua Grötsch und Luis Geisler trafen vor der Pause. Anschießend erhöhten Geisler (Handstrafstoß), Florian Stangl und Bastian Borasch, so dass man punkt- und torgleich mit dem TSV Dorfen in das „Endspiel“ um Platz 2 ging.

TSV Dorfen – SpVgg Altenerding 0:6 (0:5): Böse unter die Räder kam der Dorfener Nachwuchs gegen die SpVgg. Die Veilchen nahm das Tor des Kontrahenten von Beginn an unter Dauerbeschuss und Jonas Ebert und Baumbach trafen doppelt, und ein Eigentor des TSV sorgte für den klaren Halbzeitstand. Nach der Pause nahm die Spvgg den Fuß vom Gaspedal, doch Ebert macht mit seinem dritten Tor das halbe Dutzend voll. TSV-Trainer Frank Göbl zeigte sich enttäuscht. „Eine Niederlage gegen Altenerding war zu erwarten, aber dass wir so klar verlieren, hätte ich nicht gedacht“.

TSV Dorfen – (SG) SV Hörlkofen/SV Wörth 2:0 (1:0): Nach dem letzten Spiel hellte sich der Gemütszustand von Göbl wieder auf, denn der Sieger dieser Partie kam eine Runde weiter und ein 2:0-Erfolg seines Teams, den Tore von Jakob Last und Jan Tlucak sicherstellten.

SpVgg Altenerding – FC Langengeisling 7:0 (2:0): Trotz des klaren Derbysieges haderten die Veilchen mit der schwachen Chancenverwertung. Vor allem vor der Pause war es starken FCL-Keeper Lukas Maier zu verdanken, dass man nur mit 0:2 (Tore von Uluhan Koray und Baumbach) nur mit 0:2 zurücklag. Nach der Pause zeigte sich die SpVgg konsequenter und Vinzent Zanker (3), Luke Läntzsch und Baumbach schraubten das Ergebnis deutlich nach oben.

Gruppe 4
In dieser Gruppe war die BSG das Maß aller Dinge, so dass die Vilstaler als Gruppensieger in die nächste Runde aufstiegen. BSG-Coach Thomas Braun glaubt jedoch, dass sein Team die Leistungsgrenze noch nicht erreicht hat. „Wir haben gut gespielt, aber haben noch Luft nach oben, weil wir noch nicht richtig eingespielt sind“. Daher sieht er das Erreichen des Kreisfinales als Minimalziel an.

Den zweiten Platz sicherte sich der FC Finsing, der lediglich gegen den BSG verlor, aber dennoch das Ticket für die zweite Runde löste.

TSV Isen – BSG Taufkirchen 1:4 (0:2): Schon im Auftaktmatch zeigte Taufkirchen seine Klasse. Früh eröffnete Ensar Omerovic den Torreigen, und noch vor der Pause legte Lukas Braun nach. Er war es auch der für das 3:0 sorgte. Auf den Isener Ehrentreffer (Vincent Bäumer), wusste die BSG durch Santiago Böttcher die sofortige Antwort.

FC Finsing – SV E. Berglern 4:0 (1:0): Auch der FCF startete mit einem Sieg in das Turnier, und der Zusatzpunkt ließ die Hoffnungen auf die nächste Runde ansteigen. Mit dem Halbzeitpfiff traf Louis Engelmaier zum 1:0. Einmal auf den Geschmack gekommen, erhöhte er nach der Pause, bevor dann sein Kamerad Luis Hopfner ebenfalls einen Doppelpack landete.

TSV Isen – FC Finsing 0:2 (0:1): Schon im zweiten Match sicherte sich der FCF die Fahrkarte ins nächste Turnier. Tore von Julian Waldinger und Engelmaier sorgten für die Punkte 5 – 7. Der TSV fand dagegen nicht in die Partie, so dass deren Coach Tobias Perner auch enttäuscht war. „Wir haben uns viel vorgenommen, und wollten in jedem Fall im Rennen bleiben. Dieses Ziel haben wir leider nicht erreicht, so dass leider schon früh aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind“.

SV E. Berglern – BSG Taufkirchen 0:5 (0:3): Auch Taufkirchen ließ sich nicht stoppen und erwies sich für die Eintracht aus Berglern als eine Nummer zu groß. Eldar Omerovic, Braun und Romeo Asomugha machten schon vor der Pause alles klar. Doch man ließ nicht locker und Paul Bürger sowie Kelvin Asomugha veredelten den Erfolg.

BSG Taufkirchen – FC Finsing 7:1 (4:1): Im Vergleich der bis dahin ungeschlagenen Team tat sich ein Leistungsunterschied auf, denn die BSG war in allen Belangen überlegen. Dies führte dann zu einer wahren Trefferflut, für die sich Braun (2), Ensar Omerovic (2), Kelvin Asomugha (3) verantwortlich zeigten. Den Ehrentreffer für den FCF erzielte Lenny Knöbl.

SV E. Berglern – TSV Isen 1:1 (1:0): Der TSV hätte sich gerne mit einem Sieg verabschiedet, aber selbst dieses Minimalziel wurde verfehlt. Zur Pause lief man noch einem Rückstand (Fernando Schrödl) nach, doch als Paula Pfreimbtner ausglich, hatte man noch gute Chancen, um sich mit einem Erfolg aus dem Wettbewerb zu verabschieden, doch die der Ball wollte nicht mehr ins Tor.

Die drei Schiedsrichter Helmut Gandl, Johannes Bals und Josef Daimer zeigten gute Leistungen und hatten alle fair geführten Spiele immer unter Kontrolle.

Die nächste Runde ist für den 09. Mai terminiert und als Ausrichter hat sich der SV Buch am Buchrain zur Verfügung gestellt.

Bilder vom Merkur CUP in Kirchasch

 

Herren 1: SpVgg Altenerding – SE Freising 0:4

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Marco Baumann (73. Lukas Rymas), 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus, 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Leart Bilalli, 8. Samuel Kronthaler,  9. Mario Dipalo (17. Alexander Weiher), 10. Jannik Obermaier (62. Juan Gomez), 11. Leonardo Tunjic

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Ajdin Nienhaus
Alexander Weiher

Zeitstrafen:
Pedro Flores (62. / Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
180

Spielbericht:
Ganz anders hatten sich die Bezirksligakicker das Heimspiel gegen den SE Freising vorgestellt, und man hoffte, an die Leistung aus dem Hinspiel, das einen 2:0-Erfolg für die Locke-Elf brachte, anknüpfen zu können.

Doch diesmal gab es für die Veilchen kein Erfolgserlebnis, denn Domstädter konnten auch von der SpVgg nicht gestoppt werden, so dass die Elf von Trainer Mijo Stijepic nach dem klaren 4:0-Erfolg an der Sempt auch im neunten Spiel in diesem Jahr ungeschlagen bleibt.

Drei Minuten nach dem Anpfiff, war das Match für den Altenerdinger Angreifer Mario Dipalo schon fast wieder beendet, denn schon in der Anfangsminute wurde er vom Freisinger Spielführer Felix Fischer bei einem Zweikampf rüde am Bein getroffen. Nach längerer Verletzungspause kam der Torjäger nochmal kurz auf das Feld zurück, doch wenig später musste er dann doch vom Platz, während Fischer Glück hatte, bei diesem Foulspiel mit einer Verwarnung davonzukommen (17.).

Auch im Anschluss an diese Szene entwickelte sich eine kampfbetonte und rassig geführte Partie, die im Mittelfeld mehr oder weniger zu einem Abnutzungskampf führte, so dass beide Teams in der Anfangsphase nur selten in Richtung Strafraumnähe kamen und klare Tormöglichkeiten eine Rarität waren.

Erst nach 18 Minuten musste mit dem Freisinger Schlussmann Jonas Trost erstmals ein Torhüter eingreifen. Nachdem Samuel Kronthaler ein Zuspiel aus dem Mittelfeld sofort auf Jannik Obermaier weiterleitete, kam der Youngster aus 17 Metern zum Schuss und der Ball hätte genau ins Eck gepasst, doch leider brachte er nicht genug Druck hinter das Leder, so dass der Keeper den Ball im Nachfassen schließlich unter Kontrolle brachte.


Wenig stand dann sein Gegenüber Jonas Pamer, der für den angeschlagenen Lukas Loher zwischen den Pfosten stand, erstmals im Mittelpunkt. Nach einem Ballgewinn trieb Fischer die Kugel nach vorne und zog dann aus ca. 23 Meter ab, doch der Altenerdinger Schlussmann tauchte rechtzeitig ab und drehte den Flachschuss um den Pfosten (23.).

Kurz darauf lag dann aber der Altenerdinger Führungstreffer in der Luft. Pedro Flores spielte einen mustergültigen Ball aus dem Mittelfeld über die Freisinger Kette nach vorne, doch Leart Bilalli kam einen Tick zu spät, so dass der aus seinem Tor kommenden Trost vor ihn an den Ball kam.

Jedoch landete der geklärte Ball direkt beim nachsetzenden Leonardo Tunjic, der aus ungefähr 30 Metern versuchte, das abgewehrte Leder direkt im verwaisten Tor unterzubringen, doch leider ging der Nachschuss dann doch einige Meter links am Tor vorbei (36.).

Die Gäste zeigten sich dagegen effektiver und nutzten ihre zweite Gelegenheit, um in Führung zu gehen. Als Osaro Alteniora auf der rechten Seite einen langen Ball nach vorne schlug, konnte sich der robuste Fabrizio Brandes im Duell gegen seinen Widersacher Bello Ridwan im Zweikampf behaupten, und blieb dann auch vor dem Tor eiskalt, so dass Pamer den halbhohen Schuss ins rechte Eck nicht mehr abwehren konnte (41.)

Drei Minuten später tauchte der Torjäger nach einem Pass in die Tiefe wieder allein vor Pamer auf, doch diesmal konnte der Altenerdinger Schlussmann das Duell für sich entscheiden und verhinderte mit einer starken Parade das durchaus mögliche 0:2.

Noch vor der Pause kamen dann die Gastgeber zu einer letzten Chancen. Nach einem Pass von Ajdin Nienhaus zog Bilalli nach innen, doch auch sein Flachschuss hatte zu wenig Fahrt, so dass Trost abtauchte, und die Führung seines Teams in die Pause brachte.


Die Veilchen kamen mit dem Ziel, den Rückstand zu drehen, wieder aus Kabine, doch diese Hoffnungen erhielten schon wenige Minuten einen herben Dämpfer.

Als die Gäste etwa 19 Meter vor dem Tor auf halbrechter Seite einen Freistoß zugesprochen bekamen, feuerte Bastian Lomp eine Rakete ab. Zunächst hatte die SpVgg noch Glück, denn der Ball donnerte an die Unterkante der Latte, ehe Pamer dann vermeintlich klären konnte.


Doch letztlich war seine Tat nicht mehr entscheidend, der SR-Assistent hatte sofort signalisiert, dass der Ball bereits die Torlinie überschritten hatte, so dass die Freisinger die Führung früh ausbauen konnten (49.).

Nun verloren die Gastgeber den Faden und man verstand es nicht, sich gegen die sattelfeste Abwehr der Domstädter entscheidend in Szene zu setzen. Man hatte zwar viel Ballbesitz, doch die Gäste kontrollierten in dieser Phase die Partie und ließen die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen.

Wenig später gab es für die Hausherren den nächsten Rückschlag, denn der eifrige Pedro Flores musste nach einem harten Einsteigen gegen seinen Gegenspieler eine zehnminütige Zeitstrafe absitzen (62.)

Der SEF wusste diese numerische Überlegenheit zählbar zu nutzen und erhöhten drei Minuten später vorentscheidend auf 3:0. Als ein Eckball von Jonathan Kleimann verlängerte wurde, kam Michael Schmid zum Kopfball. Zwar war Jonas Pamer mit der Hand noch am Ball, doch den Einschlag im langen Eck konnte auch er nicht mehr verhindern.

Als die Gastgeber dann wieder komplett waren, sorgte Nienhaus mit einem sehenswerten Fernschuss zumindest nochmal für ein Lebenszeichen der SpVgg, aber leider verfehlte sein Schuss das Ziel.

Zehn Minuten vor dem Ende machten die Freisinger dann den Deckel endgültig drauf. Nach einem Ballverlust von Bilalli im Mittelfeld, trieb Josif Racean den Ball nach vorne, und bewies im Strafraum angekommen, eine glänzende Übersicht, denn er spielte mustergültig nach innen, wo Brandes wenig Mühe hatte, um seinen zweiten Treffer zu erzielen.


Fünf Minuten vor dem Ende hofften die Veilchen zumindest, den Ehrentreffer verbuchen zu können, doch Nienhaus hatte Pech, dass er am Querbalken scheiterte.

Auch ein gefährlicher Flachschuss von Bilalli brachte keinen Erfolg, denn Trost reagierte glänzend und konnte den Ball mit einer starken Parade aus dem Eck holen (90.)

Die letzte Chance hatten dann nochmal die siegreichen Gäste, doch Pamer wehrte einen Schuss des frei vor ihm auftauchenden Florian Huber ab, so dass es keine Ergebnisänderung mehr gab.

Am kommenden Mittwoch steht um 18.15 Uhr das Nachholspiel gegen den ASV Dachau, und es ist z hoffen, dass sich die SpVgg diesmal anders präsentiert, um hoffentlich schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

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Herren 2: SpVgg Altenerding – SC Kirchasch 0:4

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Felix Wöginger, (46. Haki Vranovci), 3. Patrick Lisiewicz, 4. Nessim Mahsas, 5. Hussein Bahlak, 6. Amar Husic, 7. Sadam Ibrahim,  8. Julian Topf, 9. Florian Donig (46. Lucas Ude), 10. Johannes Dangl, 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Amar Husic
Sadam Ibrahim

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Im Hinspiel feierten die Kreisklassenkicker beim SC Kirchasch den ersten Saisonsieg (3:2), so dass man sich im Rückrundenspiel gegen den KSC durchaus Chancen ausrechnete, auch diesmal den ersten Dreier im neuen Jahr auf die Habenseite bringen zu können.

Doch diese Hoffnungen sollten sich nicht erfüllen, denn die Veilchen zeigten lt. Trainer Matthias Foltin „eine unterirdische Leistung“, so dass sich die Elf von Spielertrainer Tobias Bartl für die Heimspielpleite eindrucksvoll revanchierte und mit einem deutlichen, aber auch hochverdienten 4:0-Erfolg, die Heimreise antrat.

In der Anfangsphase gab es auf beiden Seiten noch eine Abtastphase, so dass hüben wie drüber das Risiko fehlte und beide Teams beschränkten sich zunächst auf die Ballsicherung, so dass es doch einiger Zeit bedurfte, bis sich Nennenswertes vor der Toren ereignete.

Den Anfang machte der KSC: Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte Sadam Ibrahim den Kirchascher Spielertrainer nicht stoppen, doch letztlich hatte die Foltin-Elf Glück, dass der Ball nur an den Pfosten prallte, und der Nachschuss dann über den Kasten gesetzt wurde (23.).

Zehn Minuten später kamen dann die Hausherren zum ersten Abschluss, doch der Kopfball von Amar Husic nach Ecke von Simon Wolf war leider etwas zu hoch angesetzt, so dass leider der erhoffte zählbare Erfolg ausblieb.

Wenig später drohte dann jedoch der Rückstand, doch ein Schuss von Samed Mocic verfehlte knapp das von Senal de Silva gehütete Tor, so dass bis dahin noch nicht Null stand (35.)

Aber zwei Minuten später gingen die Gäste dann doch in Führung. Als ein Ball in den Strafraum kam, spielte Patrick Lisiewicz das Spielgerät unglücklich mit der Hand, so dass der Unparteiische auf Strafstoß entschied. Spielertrainer Bartl stellte sich der Verantwortung und erzielte das 1:0 für sein Team (39.).

Dieser Treffer zeigte bei der SpVgg Wirkung, denn schon zwei Minuten später wuchs der Rückstand weiter an. Nach einem Pass von Luis Triebenbacher kam Kapitän Markus Zollner auf der rechten Seite zum Abschluss, und gegen den platzierten Schuss ins lange Eck konnte de Silva nichts mehr ausrichten, so dass man mit einem 0:2-Rückstand in die Pause ging.

Dabei hätten die Hausherren unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff noch fast den psychologisch wichtigen Anschlusstreffer erzielt, doch die Volleyabnahme von Julian Topf nach einer Freistoßflanke von Simon Wolf war leider etwas zu hoch angesetzt.

In der 59. Minute glückte dem KSC dann schon die Vorentscheidung. Als Wolf das Leder in die gegnerische Hälfte geführt hatte, fehlte ihm eine nötige Anspielstation, was dann auch dem Ballverlust gegen Zollner geschuldet war. Der Spielführer schlug das Leder weit nach vorne, wo Mocic davon profitierte, dass Ibrahim den langen Ball verfehlte. So konnte der Angreifer allein auf das Tor zulaufen und gab de Silva zum dritten Male an diesem Tag das Nachsehen.

Zehn Minuten später hofften die Hausherren dann auf das erste zählbare Erfolgserlebnis, doch sein Schuss, der von knapp außerhalb des Strafraumes abgefeuert wurde, ging knapp am Kirchascher Tor vorbei.

Besser machten es die Gäste, die sieben Minuten vor dem Ende dann noch einen weiteren Treffer für sich verbuchten. Abermals wurde das Leder weit nach vorne geschlagen und auch diesmal konnte die Defensive nicht klären, so dass Bartl an den Ball kam. De Silva wollte noch weit vor seinem Tor klären, kam jedoch nicht an Ball, so dass Bartl am Altenerdinger Keeper vorbeiging und zum 4:0 ins leere Tor einschob.

Fast hätte der Spielertrainer sein Trefferkonto noch weiter aufgefüllt, doch diesmal scheiterte er an de Silva, der einen Schuss auf das kurze Eck stark parieren konnte (88.).

In der Schlussminute wären die Veilchen fast noch zum Ehrentreffer gekommen, doch KSC-Keeper Sven Kouame wollte die Null halten und war bei einem gefährlichen Schuss von Nessim Mahsas zur Stelle, so der SpVgg selbst der Ehrentreffer versagt blieb.

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C1-Junioren: SE Freising – SpVgg Altenerding 1:2

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Zum dritten Spiel der Saison reisten die C1-Junioren SpVgg Altenerding nach Freising. In den Osterferien absolvierte die Mannschaft ein Trainingslager in Kroatien, wo sie sich intensiv auf die kommenden Aufgaben vorbereitete und als Team noch enger zusammenwuchs.

Aufgrund der Verletzung von Lukas Busse rückte Leonhard Kulterer zwischen die Pfosten. Beide Mannschaften starteten hochkonzentriert in die Partie, wobei Altenerding die ersten zehn Minuten klar dominierte. Die Defensive um Abwehrchef Johannes Kieweg stand äußerst stabil und ließ keine gefährlichen Angriffe der Gastgeber zu.

In der 12. Minute zahlte sich das hohe Pressing der SpVgg aus: Altenerding setzte die Hausherren tief in deren eigener Hälfte unter Druck, eroberte den Ball rund 30 Meter vor dem Tor, und Korbinian Schmid reagierte blitzschnell. Er erkannte das leere Tor und traf mit einem sehenswerten Abschluss zur verdienten 1:0-Führung.

Freising kam offensiv meist nur über lange Bälle ins Spiel. In der 23. Minute führte eine Situation nach einem Ballgewinn an der Eckfahne zu einem umstrittenen Elfmeter für den SC E. Freising, nachdem ein Klärungsversuch aus kurzer Distanz an einen Altenerdinger Spieler sprang. Der Strafstoß wurde sicher zum 1:1 verwandelt.

Kurz vor der Halbzeit sorgte eine gefährliche Szene noch für Aufregung, als ein Freisinger Stürmer mit offener Sohle und gestrecktem Bein gegen Keeper Leonhard Kulterer einstieg. Die Sorge war groß, da kein Ersatzkeeper im Kader stand. Nach kurzer Behandlung konnte Kulterer jedoch weiterspielen, sodass es mit einem 1:1 in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Nach einem Einwurf in der 45. Minute versuchte Arif Löhne es mit einer Direktabnahme, sein Abschluss ging jedoch knapp am Tor vorbei.

Kurz darauf rutschte ein Ball durch die ansonsten sicher stehende Altenerdinger Abwehr, doch Leonhard Kulterer reagierte stark und entschärfte die einzige echte Chance der Freisinger in Halbzeit zwei zur Ecke.

Auch als das Spiel etwas hektischer wurde, bewahrte Altenerding einen klaren Kopf und behielt die Kontrolle. In der 57. Minute erhielt die SpVgg einen Freistoß von der rechten Strafraumseite. Freising konnte den Ball nicht sauber klären, Lukas Strasser fasste sich ein Herz und schloss entschlossen zur hochverdienten 2:1-Führung ab.

In den Schlussminuten versuchte Freising noch einmal alles, konnte die geschlossen auftretende Altenerdinger Mannschaft jedoch nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen.

Am Ende holte sich die SpVgg Altenerding hochverdient drei Punkte und ging als verdienter Sieger vom Platz.

Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft für diese starke Teamleistung und den überragenden Teamgeist – MACHT WEITER SO!

D5-Junioren: FC Forstern III – SpVgg Altenerding 9:5

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Torreiches Spektakel im Kunstrasenkäfig – D5-Junioren unterliegen beim  FC Forstern III mit 5:9

Ein echtes Offensivspektakel bekamen die Zuschauer am Sonntagmorgen im Kunstrasenkäfig von Forstern geboten. Bei zunächst leichtem Regen, der im Laufe des Spiels immer wieder von sonnigen Abschnitten abgelöst wurde, entwickelte sich von Beginn an eine unterhaltsame und torreiche Partie.

Die D5 aus Altenerding konnte personell aus dem Vollen schöpfen und erhielt zudem Unterstützung vom D3 Torwart Leon Drinciau Cara, der auf die Innenverteidigerposition rückte, ergänzt durch David Mückel und Phillip Wischhof aus der D3. Forstern hingegen setzte ein deutliches Zeichen in Sachen Ambition und verstärkte sich gleich mit drei Stammspielern aus der ersten Mannschaft. Das war ein klarer Hinweis darauf, dass man dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte.

So war bereits vor Anpfiff klar, dass es ein intensives Duell mit zahlreichen Torchancen werden würde. Die ersten Abschlüsse gehörten den Gastgebern, die jedoch zunächst noch nicht die nötige Präzision fanden. Auf der anderen Seite hatte Altenerding die erste große Gelegenheit: Ein Befreiungsschlag der Gastgeber landete genau bei Lukas Lux, der aus der Mittellinie heraus direkt abzog und nur den Innenpfosten traf – von dort sprang der Ball zurück ins Feld.

Forstern blieb am Drücker und kam immer wieder über präzise gespielte Bälle hinter die Abwehr zu guten Möglichkeiten. Doch entweder fehlte die Genauigkeit im Abschluss oder die Defensive der Gäste rettete in höchster Not. Die größte Chance der Gastgeber vereitelte Drinciau Cara spektakulär, als er den bereits umspielten Torwart Hashim Teym ersetzte und den Ball auf der Linie mit der Brust klärte.

Dann die kuriose Führung für Altenerding: Nach einem weiten Abstoß von Drinciau Cara setzte sich Wischhof durch und traf ins Netz. Der junge Schiedsrichter pfiff zunächst wegen vermeintlichen Abseits, revidierte seine Entscheidung jedoch nach Hinweisen von beiden Trainierseiten. Ein Abseits kann es beim Abstoß schließlich nicht geben. Das 1:0 zählte.

Kurz darauf schlug die Stunde von Mehmet Kevioglu: Mit einem starken Solo ab der Mittellinie ließ er mehrere Gegenspieler stehen und erhöhte auf 2:0. Doch die Antwort von Forstern ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Serie von Chancen gelang zunächst der Anschlusstreffer und wenig später der Ausgleich zum 2:2. In dieser Phase hatte Altenerding kaum Zugriff auf das Spiel.

Ein starkes Dribbling von Oracles Npoyi Fwamba führte schließlich zu einem Foul im Strafraum. Den fälligen Neunmeter verwandelte David Mückel souverän zur erneuten Führung (3:2). Doch quasi mit dem Halbzeitpfiff stellte Luca Ender mit einem platzierten Schuss auf 3:3 – ein leistungsgerechtes Ergebnis nach einer äußerst kurzweiligen ersten Hälfte, in der Altenerding seine wenigen Chancen konsequent genutzt hatte.

Direkt nach Wiederanpfiff setzte Forstern ein Ausrufezeichen mit einem Lattentreffer – keine zehn Sekunden waren gespielt. Doch erneut zeigte sich Altenerding effektiv: Ein langer Ball von Drinciau Cara fand Mückel, der zur 4:3-Führung einschob.

Dann jedoch folgte die spielentscheidende Phase. Die drei eingesetzten D1-Spieler von Forstern demonstrierten eindrucksvoll ihr Können und drehten innerhalb von zehn Minuten die Partie. Mit hoher individueller Klasse und sehenswerten Kombinationen erhöhten sie auf 7:4. Ender traf doppelt (insgesamt 4x), während sich auch Kammara und Wall in die Torschützenliste eintrugen.

Altenerding gab sich jedoch nicht auf und verkürzte nach einer Ecke durch Omar Buljubasic auf 7:5. Hoffnung keimte kurzzeitig auf, doch diese wurde schnell wieder gedämpft: Ender traf direkt per Ecke zum 8:5, ehe kurz darauf ein weiterer Treffer zum 9:5-Endstand fiel.

Trotz des Rückstands spielte Altenerding weiter nach vorne. Mehmet Kevioglu prüfte den Torwart noch einmal mit einem sehenswerten Distanzschuss, und auch Wischhof hatte mit einem knappen Fehlschuss die letzte Gelegenheit des Spiels.

Am Ende stand ein torreiches Spiel mit insgesamt 14 Treffern – im Schnitt fiel alle vier Minuten ein Tor. Leider verteilten sich diese nicht zugunsten der Gäste. Dennoch zeigte die D5 eine engagierte Leistung und bewies Moral bis zum Schluss.

Bereits nächste Woche wartet mit Aspis Taufkirchen der nächste Gegner. Diesmal eine Mannschaft, die sich nicht mit höherklassigen Spielern verstärken kann. Die Hoffnung liegt auf einem ebenso spannenden, wenn auch vielleicht weniger torreichen Spiel, das es ja nicht im Forsterner Käfig stattfindet.

Frauen: SpVgg Altenerding – FC Langengeisling 0:1

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Starker Kampf wird nicht belohnt: SpVgg-Frauen unterliegen knapp im Derby

Mit großer Unsicherheit empfing die Frauenmannschaft der SpVgg Altenerding zum Rückrundenauftakt den Lokalrivalen FC Langengeisling im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion. Personell arg gebeutelt mussten die Veilchen gleich auf mehrere Spielerinnen verzichten, sodass sich die Startelf nahezu von selbst aufstellte. Mit Naomi Steinbrecher, Nina Siemens, Pia Stipkovic, Marie Grote, Emilia Nunberger und Chiara Reiland fehlten gleich mehrere Optionen. Immerhin stellte sich Lara Mentrup kurzfristig noch zur Verfügung, wodurch zumindest eine Wechselmöglichkeit vorhanden war – auch wenn sich im Verlauf der Partie zeigen sollte, dass der Kader insgesamt zu dünn besetzt war.

Dennoch erwischten die Gastgeberinnen einen ordentlichen Start und boten dem Tabellenführer von Beginn an Paroli. In der Anfangsphase war kein wirklicher Leistungsunterschied zu erkennen, die SpVgg agierte diszipliniert und hielt kämpferisch dagegen. Nach zehn Minuten hatten die Altenerdingerinnen allerdings Glück, als ein Freistoß aus rund 18 Metern nur am Querbalken landete. Dieser Warnschuss brachte die Veilchen jedoch nicht aus dem Konzept, vielmehr blieben sie weiter gut im Spiel.

Nach 16 Minuten bot sich dann sogar die große Chance zur Führung. Annika Michael spielte einen starken Pass in die Tiefe auf Heidi Mückel, die frei auf das Tor zulief. Beim letzten Kontakt legte sie sich den Ball jedoch etwas zu weit vor, sodass die Torhüterin des FCL rechtzeitig herauskam und klären konnte. Es war die beste Möglichkeit einer insgesamt ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der sich beide Teams weitgehend neutralisierten. Folgerichtig ging es torlos in die Pause.

Der zweite Durchgang begann aus Sicht der SpVgg denkbar ungünstig. Praktisch mit dem ersten Angriff gingen die Gäste in Führung. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld war die Defensive kurz unsortiert, was eine Angreiferin des FCL eiskalt ausnutzte und zum 0:1 ins linke Eck einschob. Dieser Treffer sollte sich später als spielentscheidend erweisen.

In der Folge hielt Altenerding weiter dagegen, musste jedoch zunehmend dem hohen Aufwand Tribut zollen. In der 65. Minute leistete sich die Defensive einen seltenen Fehler, als Hannah Heilmaier einen Ball passieren ließ und eine Gegenspielerin plötzlich frei vor Torhüterin Kathi Hartmann auftauchte. Doch der Abschluss war zu harmlos, sodass Hartmann sicher parieren konnte.

Mit zunehmender Spielzeit machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Während der FC Langengeisling regelmäßig frische Kräfte von der Bank bringen konnte, waren die Wechselmöglichkeiten der SpVgg stark eingeschränkt. Die Gäste übernahmen dadurch mehr und mehr die Spielkontrolle und kamen zu weiteren Chancen, unter anderem mit einem Schuss, der knapp über die Latte ging.

Eine der größten Möglichkeiten zur Vorentscheidung hatte Langengeisling wenig später, als eine Angreiferin im Strafraum viel Zeit hatte, den Ball zu kontrollieren. Doch erneut war Hartmann zur Stelle und hielt ihr Team mit einer starken Parade im Spiel. Auf der anderen Seite sorgte eine strittige Szene für Diskussionen: Lara Mentrup setzte sich stark durch und wurde als letzte Spielerin vor dem Tor gefoult, doch der Schiedsrichter beließ es bei einer Verwarnung – eine Entscheidung, die durchaus auch härter hätte ausfallen können.

In der Schlussphase warf die SpVgg noch einmal alles nach vorne. Hannah Heilmaier wurde in die Offensive beordert und das System auf eine Dreierkette umgestellt. Dadurch entstanden jedoch auch Räume für die Gäste, die sechs Minuten vor dem Ende eine weitere gute Chance vergaben, als ein Schuss aus aussichtsreicher Position knapp am langen Eck vorbeiging.

Trotz aller Bemühungen gelang den Veilchen kein Treffer mehr, sodass es am Ende bei einer knappen 0:1-Niederlage blieb. Auch wenn das Ergebnis enttäuschend ist, macht die engagierte Leistung gegen den Tabellenführer Mut für die kommenden Aufgaben.

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