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A1-Junioren: (SG) FC Forstern/SV Hohenlinden – SpVgg Altenerding 3:1

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Auch nach der zweiwöchigen Pfingstpause fanden die A1-Junioren der SpVgg Altenerding nicht zurück in die Erfolgsspur. Im Nachholspiel bei der SG Forstern/Hohenlinden mussten sich die Schützlinge von Trainer Wiam Takruri mit 1:3 geschlagen geben. Dabei zeigten die Veilchen über weite Strecken eine engagierte Leistung und erspielten sich zahlreiche hochkarätige Torchancen, ließen diese jedoch ungenutzt und wurden für individuelle Fehler sowie mangelnde Chancenverwertung bestraft.

Die Gäste erwischten einen vielversprechenden Start. Bereits in der 4. Minute leitete Renas Senyoldas mit einem Ballgewinn die erste gute Gelegenheit ein. Sein präziser Diagonalball fand Jannik Obermaier, der nach innen zog und uneigennützig auf Enes Cosickic querlegte. Dessen aussichtsreicher Abschluss wurde jedoch im letzten Moment geblockt.

Zwei Minuten später meldeten sich auch die Gastgeber erstmals gefährlich vor dem Altenerdinger Tor an. Nach einem Durchbruch über die rechte Seite konnte Hamza Mucic den Querpass und den anschließenden Abschluss noch entscheidend entschärfen. Wenig später musste erneut die Altenerdinger Defensive eingreifen, als Risto Garbrecht mit einer starken Rettungsaktion einen gefährlichen Schuss zur Ecke abfälschte.

Auf der anderen Seite bot sich den Veilchen anschließend die große Chance zur Führung. Nach einem energischen Vorstoß von Obermaier über den rechten Flügel spielte dieser einen perfekten Steckpass auf Ben Wacker, der plötzlich alleine vor dem Forstener Torhüter auftauchte. Statt selbst abzuschließen, suchte er jedoch den mitgelaufenen Liniti Toplana. Das Zuspiel geriet etwas zu kurz, sodass die Großchance ungenutzt blieb.

Nur eine Minute später folgte die nächste hochkarätige Möglichkeit. Wacker setzte sich diesmal auf der linken Seite durch und brachte den Ball scharf in die Mitte. Eduardo Marijan verpasste die Hereingabe nur knapp, doch am langen Pfosten kam Obermaier noch zum Abschluss. Der Forstener Schlussmann reagierte jedoch glänzend und bewahrte seine Mannschaft vor dem Rückstand.

Im direkten Gegenzug musste dann Altenerdings Torhüter Simon Faust eingreifen. Nach einem weiten Abschlag des gegnerischen Keepers setzte sich erneut der rechte Flügelspieler der Hausherren durch, scheiterte aber am aufmerksamen Schlussmann der Veilchen. Die anschließende Ecke brachte jedoch die Führung für die SG. In der Altenerdinger Defensive wurde ein Angreifer nicht konsequent genug gedeckt und konnte den Ball aus kurzer Distanz problemlos zum 1:0 einköpfen.

Die Gastgeber blieben über ihre starke rechte Angriffsseite gefährlich und kamen in der Folge zu weiteren Möglichkeiten. Ein weiterer Abschluss strich knapp über das Tor. Die SpVgg versuchte dagegenzuhalten und kam nach einer vielversprechenden Hereingabe von Ibrahim Alakareta zu einer weiteren guten Offensivaktion, die jedoch in letzter Sekunde zur Ecke geklärt wurde.

In der 32. Minute hatten die Gäste dann Glück, als ein Kopfball der Heimelf aus aussichtsreicher Position knapp am Tor vorbeiging. Die letzte Gelegenheit vor der Pause gehörte wiederum Altenerding. Ein Freistoß von Obermaier zwang den Forstener Keeper zu einer weiteren starken Parade, sodass es mit dem knappen 0:1-Rückstand in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Bemühungen der Veilchen zunächst belohnt. In der 54. Minute führte ein Freistoß zum verdienten Ausgleich. Felix Röschke spielte den Ball auf Cosickic, der mit einem feinen Zuspiel den zur Pause eingewechselten Mücahit Cakir in Szene setzte. Der Joker blieb vor dem Tor eiskalt und schob überlegt zum 1:1 ein. Trainer Wiam Takruri bewies damit ein glückliches Händchen bei seiner Einwechslung.

Die Freude über den Ausgleich währte allerdings nicht lange. Nur neun Minuten später gingen die Gastgeber erneut in Führung. Nach einem langen Ball schien die Situation zunächst ungefährlich. Doch zunächst verschätzte sich Garbrecht bei der Flugbahn des Balles, anschließend verfehlte auch Röschke beim Klärungsversuch das Leder. Ein Forstener Angreifer sagte danke, umkurvte Torhüter Faust und schob zum 2:1 ein.

Fast im direkten Gegenzug bot sich Altenerding die große Chance zur erneuten Antwort. Nach einem starken Dribbling von Ben Wacker im Strafraum wurde dieser regelwidrig zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Strafstoß. Kapitän Enes Cosickic übernahm die Verantwortung, konnte den Elfmeter jedoch nicht im Tor unterbringen.

Die Veilchen zeigten sich vom Fehlschuss nicht entmutigt und drängten nun vehement auf den Ausgleich. In der 67. Minute scheiterte zunächst Toplana nach Vorarbeit von Cosickic am glänzend reagierenden Forstener Torhüter. Auch den Nachschuss von Cosickic konnte der Schlussmann entschärfen. Nur eine Minute später setzte sich Wacker erneut stark auf der linken Seite durch und legte für Alakareta auf, doch auch dessen Abschluss wurde vom überragenden Keeper der Gastgeber vereitelt.

Mitten in diese starke Druckphase der Gäste hinein fiel die Vorentscheidung. Nach einem Foulspiel von Ali El Katat führten die Gastgeber einen Freistoß schnell aus. Über die rechte Seite gelangte der Ball zu einem freistehenden Angreifer, der die sich bietende Gelegenheit mit einem präzisen Schuss zum 3:1 nutzte (75.).

In der Schlussphase wurde die Aufgabe für Altenerding noch schwieriger. Nach einem langen Ball setzte sich Garbrecht im Laufduell eigentlich fair gegen seinen Gegenspieler durch. Der Schiedsrichter wertete den Zweikampf jedoch als Foulspiel und zeigte dem bereits verwarnten Verteidiger in der 84. Minute die Gelb-Rote Karte.

Trotz Unterzahl stemmten sich die Veilchen gegen die Niederlage. Kurz vor Schluss verhinderte Simon Faust mit einer starken Parade sogar einen weiteren Gegentreffer. Wenig später beendete der Schiedsrichter die Partie.

Am Ende stand für die SpVgg Altenerding eine bittere 1:3-Niederlage zu Buche. Die Mannschaft zeigte insbesondere nach dem Seitenwechsel eine engagierte Leistung und erspielte sich mehrere hochkarätige Torchancen. Allerdings fehlte in den entscheidenden Momenten die notwendige Konsequenz im Abschluss, während die Gastgeber ihre Möglichkeiten deutlich effizienter nutzten. So mussten die Veilchen die Heimreise trotz einer insgesamt ordentlichen Vorstellung erneut ohne Punkte antreten.

D3-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Isen 5:2

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Bereits am Montagabend nach den Ferien empfingen die D3-Junioren den TSV Isen. Aufgrund des Sommerfestes am kommenden Wochenende in Isen wurde die Partie vorgezogen. Verzichten musste das Team dabei auf Jonas Zacher. Nach zweieinhalb Wochen ohne Training und direkt nach den Ferien hatte man schnell den Eindruck, dass die Spielpause den Gastgebern nicht gutgetan hatte.

Die Partie begann zwar ausgeglichen, doch Altenerding fand nur schwer zu seinem Spiel. Die erste gute Gelegenheit hatte Phillip Wischhof, ehe auch die Gäste erstmals gefährlich vor das Tor kamen. Wenig später setzte sich Wischhof stark über die linke Seite durch, drang in den Strafraum ein und kam aus fünf Metern frei zum Abschluss. Doch er schoss den Torhüter an, und auch der Nachschuss wurde von den Isenern mit vereinten Kräften geklärt.

Kurz darauf wurde es auf der anderen Seite gefährlich. Nach einem Konter stoppte Saadat Hassan einen Angreifer an der Strafraumgrenze. Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß, eine persönliche Strafe blieb jedoch aus. Dies war sicherlich eine glückliche Entscheidung für Altenerding. Der Freistoß landete zunächst in der Mauer, den Nachschuss parierte Torhüter Leon Drincianu-Cara stark mit dem Fuß.

In der Folge übernahm Isen zunehmend die Kontrolle. Immer wieder sorgten lange Bälle für Probleme in der Altenerdinger Defensive. Die Gäste konnten ihre Angreifer regelmäßig in aussichtsreiche Positionen bringen, während bei den Veilchen Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und Passspiel deutlich nachließen. Zu viele einfache Ballverluste führten zu gefährlichen Kontern.

Offensiv konnte Altenerding lediglich durch Chancen von Semin Husic und Phillip Wischhof Akzente setzen. Insgesamt war die erste Halbzeit jedoch die schwächste Saisonleistung der Gastgeber.

Passend dazu fiel auch der Führungstreffer für Isen. Nach einem langen Ball wurde eine Flanke zunächst abgefangen, doch mehrere Altenerdinger Spieler reagierten nicht konsequent genug. Der einzige Akteur, der energisch nachsetzte, war der Isener Stürmer. Er nahm den Abpraller auf, umspielte Julian Jaworeck und schob zum verdienten 0:1 ein.

Bis zur Pause spielte fast nur noch Isen. Mehrere weitere Abschlüsse der Gäste sowie einige glückliche Entscheidungen des Schiedsrichters verhinderten einen höheren Rückstand. So blieb es beim 0:1, und das Trainerteam Mückel/Ipolyi hatte in der Kabine einiges zu besprechen.

Die Halbzeitansprache zeigte Wirkung.

Altenerding kam deutlich verbessert aus der Pause. Wischhof sorgte nach einer Flanke von Paul Ipolyi für den ersten Abschluss. Kurz darauf legte Wischhof den Ball perfekt auf Leopold Ulbrich zurück, der jedoch am Torwart scheiterte. Auch der Nachschuss wurde zur Ecke geklärt. Wenig später lief Ulbrich nach einem Zuspiel von Helios Byberi allein auf das Tor zu, verfehlte aber knapp.

Auf der Gegenseite hatte Isen die große Chance zum 0:2. Ein freistehender Angreifer umspielte den Torwart bereits, doch Helios Byberi rettete in letzter Sekunde auf der Torlinie.

Diese Szene sollte sich als Wendepunkt erweisen.

In der 43. Minute gelang Altenerding der Ausgleich. David Mückel spielte einen Ball hinter die Abwehr. Semin Husic setzte sich durch und hob den Ball über den Torwart hinweg zum 1:1 ins Netz.

Nun war der Knoten geplatzt.

Kurz darauf bediente Lukas Reiser Paul Ipolyi auf der rechten Seite. Dessen Hereingabe verwertete Marvelous Onyebibile nach energischem Nachsetzen zum 2:1. Nur wenige Minuten später zeigte Onyebibile eine starke Aktion über die Außenbahn. Die Gäste bekamen den Ball nicht geklärt, und Husic traf aus zehn Metern mit links zum 3:1.

Das Spiel wurde nun völlig verrückt. Nach einem Einwurf von Husic sprang der Ball zunächst vom Rücken eines Verteidigers zurück. Husic erkämpfte sich das Spielgerät erneut und schickte Ulbrich auf die Reise. Dieser umkurvte beinahe den Torwart, verfehlte zunächst den Ball, blieb aber dran und traf im zweiten Versuch zum 4:1. Ein Verteidiger versuchte zwar noch auf der Linie zu retten, konnte den Treffer jedoch nicht verhindern.

Dabei hätte Isen zwischenzeitlich durchaus verkürzen können. Die Gäste vergaben sowohl beim Stand von 3:1 als auch nach dem 4:1 jeweils hochkarätige Möglichkeiten.

Altenerding blieb jedoch gefährlich. Husic scheiterte erneut am Torwart, Onyebibile versuchte sich aus der Distanz. Schließlich sorgte eine Ecke von David Mückel für die Vorentscheidung. Onyebibile reagierte im Strafraum am schnellsten und stocherte den Ball zum 5:1 über die Linie.

In der Schlussphase schalteten die Gastgeber allerdings sichtbar mehrere Gänge zurück. Nach einem Lattenschuss der Gäste landete der Ball erneut vor den Füßen dreier freistehender Isener Angreifer, die schließlich zum 5:2-Endstand einschieben konnten.

Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie.

Am Ende stand ein glücklicher 5:2-Erfolg für Altenerding. Zehn starke Minuten nach der Pause reichten aus, um ein Spiel zu drehen, in dem Isen über weite Strecken die bessere Mannschaft war. Während das Ergebnis zufriedenstellt, werden die übrigen 50 Minuten schnell abgehakt werden müssen. Bis zum nächsten Spiel stehen nun einige dringend benötigte Trainingseinheiten auf dem Programm. Denn auf so viel Spielglück wird man sich nicht immer verlassen können.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren: Neuanfang nimmt Formen an

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Nach dem schmerzhaften Abstieg in die Kreisliga laufen bei der SpVgg Altenerding die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Die Verantwortlichen arbeiten mit Hochdruck daran, den Kader für die kommende Spielzeit zu formen – und dabei entsteht Schritt für Schritt eine Mannschaft, die wieder für Aufbruchstimmung sorgen soll.

Der personelle Umbruch fällt größer aus als zunächst erwartet, da mit Pedro Flores, Mario Dipalo (beide Ziel unbekannt), Juan Gomez, Leonardo Tunjic, Ridwan Bello (alle FC Türk Gücü Erding), Senal de Silva, Leart Bilalli (beide FC Eitting), Nihad Mujkic (FC Schwaig) zahlreiche Akteure der SpVgg den Rücken kehren werden.

„Jedoch ist die Basis, die unsere Werte vertreten, nach dem Abstieg geblieben. Dafür bin ich sehr dankbar, denn wir haben nun die Chance, unsere DNA wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Wir wollen eine Mannschaft formen, die sich mit dem Verein idenztifiziert und unsere Werte lebt. Wir wollen vor allem den Fokus nun wieder auf das Wesentliche richten“, schließt der sportliche Leiter mit der Vergangenheit ab und freut sich auf die neue Saison.

Die ersten Weichen für den Neustart sind bereits gestellt. Mit Stefan Huber übernimmt ein ehrgeiziger und ambitionierter Trainer das Kommando an der Sempt. Der bisherige Coach des FC Aschheim bringt nicht nur klare Vorstellungen mit, sondern auch seinen letztjährigen Kapitän Suheyp Trabelsi. Der 29-jährige Mittelfeldspieler kann auf Erfahrungen aus der Bayernliga, wo er für den FC Ismaning aktiv war, zurückblicken und wird künftig als spielender Co-Trainer Verantwortung übernehmen.

„Altenerding ist einer der traditionsreichsten und größten Vereine der Region, und bringt viel Stahlkraft mit, so dass ich in der Jugend schon fast bei der SpVgg gelandet wäre. Die Gespräche haben mir von Anfang an gezeigt, wie sehr man mich hier haben möchte. Diese Wertschätzung, die zuletzt nicht mehr gespürt habe, hat mich überzeugt“, erklärt Trabelsi, der trotz anderer Angebote bewusst den Weg zur SpVgg gewählt hat. Sein Ziel: Die Mannschaft weiterentwickeln und gemeinsam den nächsten Schritt gehen.

Ein echtes Ausrufezeichen gelang den Verantwortlichen zudem mit der Verpflichtung von Alexander Gschwend. Der 29-jährige Defensivspezialist durchlief in seiner Jugendzeit die Nationalmannschaften U16, U18 und U19 durchlief. Diese Erfolge ebneten ihm dem Weg zum FC Bayern, wo er in der Reginalliga für den Amateure des FCB agierte. So lagen ihm zahlreiche Angebote vor, doch er entschied für den Kreisligistien.

„Natürlich haben Stefan und Su eine entscheidende Rolle gespielt, denn ich habe zu beiden ein sehr gutes Verhältnis und weiß, was mich menschlich erwartet. Aber mich haben auch die Gespräche mit den Verantwortlichen überzeugt und habe den Altenerdinger Slogan „Mia Hoidn Zsam“ von Anfang an gespürt“, begründet Gschwend seine Entscheidung für die SpVgg. Er hofft, dass das Team schnell zusammenwächst, und „will mit meiner Erfahrung die jungen Spieler unterstützen“.

Auch im Mittelfeld erhält die SpVgg zusätzliche Qualität. Mit Michael Kopp kommt ein erfahrener Spieler nach Altenerding, der in der Region kein Unbekannter ist, spielte er doch drei Jahre beim SV Eichenried und war maßgeblich am damaligen Aufstieg in die Kreisliga beteiligt. Trainer Stefan Huber kennt seine Stärken bestens: „Koppi war unter mir immer ein absoluter Leistungsträger. Umso mehr freut es mich, dass wir nun wieder gemeinsam arbeiten.“

Ein weiterer wichtiger Baustein ist Abwehrspieler Victor Bezerra do Nascimento, der vom Landesliga-Aufsteiger VfB Forstinning zur SpVgg wechselt. Der 26-jährige Defensivspieler überzeugte zuletzt sowohl in der Kreisklasse als auch mit Einsätzen in der Bezirksiga und konnte Coach Huber im ersten Trainering von seiner Qualität überzeugen. Den Kontakt zu ihm hat Hubert Schunk, der nach Beendiung seiner lanjährigen Trainertätigkeit nun eine neue Aufgabe in Alteneding übernimmt, hergestellt.

Schunk bekleidet künftig die Rolle des Koordinators zwischen A-Jugend und Herrenbereich und soll den talentierten Nachwuchsspielern durch seine Erfahrung und sein ausgeprägtes Fußallverständnis den Übergang in den Seniorenfußball erleichtern.

Die Mischung aus erfahrenen Führungsspielern, ambitionierten Trainern und talentierten Nachwuchskräften sorgt bereits jetzt für große Vorfreude auf die kommende Saison. Klar ist aber auch: Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen. Vor allem für die Offensive suchen die Verantwortlichen weiterhin nach Verstärkungen.

Deshalb richtet die SpVgg Altenerding einen klaren Aufruf an alle ambitionierten Fußballer der Region:

Wer Teil eines traditionsreichen Vereins, eines ehrgeizigen Neuanfangs und einer Mannschaft mit klaren Zielen werden möchte, ist herzlich willkommen.

Am 24. Juni um 19:00 Uhr findet ein Sichtungstraining statt. Hier haben interessierte Spieler die Möglichkeit, sich für die neue Mannschaft zu empfehlen und Teil eines spannenden Projekts zu werden. Über Anmeldungen (info@spvgg-altenerding-fussball.de) würden wir uns sehr freuen.

Die Richtung ist klar: Die SpVgg Altenerding möchte wieder angreifen. Mit frischen Kräften, neuen Impulsen und einer Mannschaft, die gemeinsam etwas bewegen will.

 

F-/E-Junioren: Mädchen erleben unvergesslichen Tag in Ingolstadt

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U9-Mädchen feiern Turniersieg, U11 überzeugt mit großem Kampfgeist

Ein besonderer Fußballtag liegt hinter den Mädchen des SpVgg Altenerding. Beim BFV-Event „Lasst sie spielen“ im Sportpark Ingolstadt durften unsere U9- und U11-Mädchen vor beeindruckender Kulisse ihr Können zeigen. Ziel der Veranstaltung ist es, den Frauen- und Mädchenfußball noch stärker in den Fokus zu rücken und genau das gelang an diesem Samstag eindrucksvoll.

Bereits die Austragungsstätte war etwas Besonderes. Nachdem das Event im vergangenen Jahr auf dem FC Bayern Campus stattfand, wurden die Mannschaften dieses Mal ins Stadion des FC Ingolstadt eingeladen. Für viele der jungen Spielerinnen war es ein echtes Highlight, auf einem perfekten Rasen in einem Profistadion auflaufen zu dürfen. Bei angenehmen Temperaturen und besten Bedingungen stand einem großartigen Fußballnachmittag nichts im Wege.

U9 krönt sich mit acht Siegen zum Turnierstar

Den Auftakt machten um 13 Uhr die U9-Mädchen der SpVgg Altenerding. Für die Veilchen gingen Alexia und Paulina Kiermeier, Anna Schultheiß, Greta Werner sowie die erst siebenjährige Margarethe Zweck an den Start.

Und was die Mädchen anschließend zeigten, war schlicht beeindruckend.

Während die Ergebnisse beim gleichen Event im vergangenen Jahr noch wechselhaft waren, präsentierte sich das Team diesmal wie aus einem Guss. Von Beginn an waren die Veilchen hellwach, spielfreudig und voller Selbstvertrauen.

Zum Auftakt gelang gegen den TSV Ustersbach ein hart erkämpfter 2:1-Erfolg. Danach kamen die Veilchen richtig ins Rollen. Mit 7:0 gegen den 1. FC Heilsbronn, 5:1 gegen die SpVgg Roth und 7:0 gegen die DJK Wettstetten/Ingolstadt spielte sich die Mannschaft verdient bis auf das höchste Spielfeld des Turniers vor.

Dort wartete das starke Auswahlteam des Turniers und es entwickelte sich ein echtes Fußball-Spektakel. Altenerding führte bereits mit 6:2, ehe die Gegnerinnen noch einmal zurückkamen und auf 7:7 stellten. Doch die Veilchen bewahrten die Nerven. Sekunden vor dem Schlusspfiff fiel der viel umjubelte Treffer zum 8:7-Sieg. Ein Spiel, das Spielerinnen, Trainer und Zuschauer gleichermaßen begeisterte.

Von diesem Moment an war spürbar: Heute ist alles möglich.

Auch der TSV Deiningen konnte die Altenerdinger Mädchen nicht stoppen. Mit einem souveränen 4:0 verteidigten sie die Spitzenposition. Im anschließenden Rückspiel gegen das Auswahlteam ließen die Veilchen keinen Zweifel mehr aufkommen, wer an diesem Tag die stärkste Mannschaft war. Mit einer konzentrierten Leistung wurde auch diese Partie mit 4:2 gewonnen.

Kurzzeitig hielt die Mannschaft den Atem an, als Paulina Kiermeier nach einem Sturz auf die Hand von den Sanitätern behandelt werden musste. Doch die Entwarnung folgte schnell und rechtzeitig zum letzten Spiel stand sie wieder auf dem Platz.

Im abschließenden Duell gegen den TSV Deiningen machten die Mädchen schließlich den perfekten Turniertag komplett. Mit dem achten Sieg im achten Spiel krönten sie ihre herausragende Leistung und durften sich als eines der erfolgreichsten Teams des gesamten Turniers feiern lassen.

42 erzielte Tore bei nur 10 Gegentreffern sprechen eine deutliche Sprache. Noch beeindruckender war jedoch die Art und Weise, wie die Mannschaft auftrat: mutig, geschlossen und mit großer Spielfreude.

Die Torschützinnen:

  • Alexia Kiermeier: 19 Tore
  • Greta Werner: 10 Tore
  • Anna Schultheiß: 8 Tore
  • Paulina Kiermeier: 4 Tore
  • Margarthe Zweck: 1 Tor 

Ein riesiges Kompliment an die gesamte Mannschaft diese Leistung war Werbung für den Mädchenfußball und für den SpVgg Altenerding.

U11 wächst im Turnier über sich hinaus

Im Anschluss waren die U11-Mädchen an der Reihe. Für viele Spielerinnen war es die erste Erfahrung bei einem großen Funino-Turnier dieser Art. Entsprechend groß war die Vorfreude, aber auch die Nervosität.

Mit Leonie Zeiler, Charlotte Ulbrich, Sophia Fink, Estefania Serrano Mesa und Anna-Lena Voichtleitner stellte Altenerding erstmals eine eigene Mannschaft in dieser Altersklasse.

Die ersten beiden Spiele zeigten, dass sich das Team zunächst an die besondere Spielform gewöhnen musste. Gegen den ST Scheyern setzte es eine 1:4 Niederlage, gegen den TSV Neudorf fehlte trotz großer Moral am Ende beim 3:4 nur ein Tor.

Doch an Aufgeben war nicht zu denken.

Mit jedem Spiel wurden die Mädchen mutiger und sicherer. Gegen die SpVgg Roth platzte schließlich der Knoten. In einer spannenden Partie feierte das Team einen verdienten 4:3-Erfolg. Es folgte ein überzeugendes 5:0 gegen die FT Ringsee Ingolstadt.

Nach der Pause traf Altenerding auf die SG Münchsmünster/Schwaig. Nach einer schnellen 2:0-Führung schien der nächste Sieg bereits greifbar. Doch die Gegnerinnen kamen zurück und erzielten den Ausgleich. Da im Funino bei einem Unentschieden die Mannschaft gewinnt, die zuletzt getroffen hat, fühlte sich dieses 2:2 für die Veilchen wie eine Niederlage an.

Wie gut die Mannschaft inzwischen ins Turnier gefunden hatte, zeigte sie wenig später gegen den Gastgeber FC Ingolstadt. Betreut von den FCI-Spielerinnen Mara Winter und Melissa Kuya Strobel bot das junge Heimteam großen Einsatz. Doch die Altenerdinger Mädchen lieferten ihre vielleicht beste Leistung des Tages ab und belohnten sich mit einem verdienten 3:1-Erfolg.

Zwar folgte anschließend gegen die SG Münchsmünster/Schwaig eine deutliche 1:5-Niederlage, doch auch davon ließ sich die Mannschaft nicht dauerhaft beeindrucken. Im letzten Spiel mobilisierten die Mädchen noch einmal alle Kräfte und verabschiedeten sich mit einem starken 4:2 Sieg aus dem Turnier.

Mit vier Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen fiel die Bilanz am Ende absolut positiv aus. Noch wichtiger als die Ergebnisse war jedoch die Entwicklung, die das Team im Laufe des Nachmittags zeigte. Die Mädchen kämpften sich nach schwierigen Momenten immer wieder zurück und bewiesen großen Teamgeist.

Die Torschützinnen:

  • Leonie Zeiler: 8 Tore
  • Charlotte Ulbrich: 8 Tore
  • Anna-Lena Voichtleitner: 3 Tore
  • Sophia Fink: 2 Tore
  • Estefania Serrano Mesa: 2 Tore

Ein Tag, der in Erinnerung bleibt

Neben vielen Toren, spannenden Spielen und tollen Leistungen sorgte auch das FCI-Maskottchen Schanzi für strahlende Gesichter. Natürlich durfte ein gemeinsames Erinnerungsfoto nicht fehlen.

Das BFV-Event „Lasst sie spielen“ war erneut hervorragend organisiert und zeigte einmal mehr, wie viel Begeisterung und Potenzial im Mädchenfußball steckt. Für unsere Spielerinnen war es ein unvergesslicher Tag voller Emotionen, neuer Erfahrungen und großer Erfolgserlebnisse.

Nun richtet sich der Blick bereits nach vorne: Für die U11-Mädchen wartet am kommenden Wochenende das entscheidende Ligaspiel beim Tabellenführer SG TSV Sandelzhausen/SpVgg Schmatzhausen/TSV Obersüßbach in Mainburg.

Mit dem Selbstvertrauen aus Ingolstadt im Gepäck dürfen sich die Veilchen auch dort einiges ausrechnen.

Weitere Bilder vom Event in Ingolstadt

 

Herren 3: SpVgg Altenerding – SV Eichenried II 1:1

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Aufstellung:
1. Toby Martin, 2. Daniel Brunner, 3. Risto Garbrecht (42. Diego Baltus / 46. Risto Garbrecht), 4. Vitor Guedes, 5. Noh Tesfachmichael (46. Bleron Bajraktari), 6. Rene Feuker, 7. Emilio Polsfuss ,  8. Mehmet Yalcin, 9. Markus Felsner (70. Moritz Martin), 10. Niklas Konrad (24. Abel Fernandez), 11. Niklas Ostermaier

Torschützen:
1:0 Rene Feuker (19.)

Gelbe Karten:
Vitor Guedes
Emilio Polsfuss

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht:
Mit gemischten Gefühlen verabschiedeten sich die B-Klassenkicker der SpVgg Altenerding aus der Saison. Zu einem war man glücklich, dass man das Aufstiegsticket in die A-Klasse lösen konnten, doch trotz allem lag man nach Spielende enttäuscht auf dem Boden, hatte man in letzter Sekunde die Meisterschaft aus der Hand gegeben, denn der Ausgleichstreffer des SV Eichenried sorgten letztlich doch für einen bitteren Beigeschmack.

Die Gäste begannen forsch und nahmen sofort das Zepter in die Hand, so dass der SVE am Anfang deutlich mehr vom Spiel hatte, jedoch ohne richtig gefährlich zu werden, denn die SVA-Abwehr, die nach den Ausfällen von Florian Ammon und Christian Schulz kräftig umgebaut werden musste, stand ziemlich sicher und ließ nur wenig zu.

Nach etwa zehn Minuten konnten sich die Gastgeber jedoch vom Anfangsdruck der Eichenrieder befreien und kamen besser ins Spiel, was dann schnell zur ersten Großchance führte.

Als Emilio Polfuss nach einem Angriff über die rechte Seite nach innen zog und aus 20 Metern zum Abschluss kam, konnte der Eichenrieder Schlussmann Jonas Tillmann das Leder nicht festhalten. Als der abspringende Ball dann bei Markus Felsner landete, hoffte man auf die Führung, doch die Kugel war nicht leicht zu nehmen und zudem hatte der Angreifer Pech, dass sein Nachschuss von einem Eichenrieder Abwehrspieler abprallte und dann hauchdünn am Tor vorbeiging (14.).

Nur eine Minute später kam dann Polsfuss erneut an der Strafraumgrenze zum Schuss, doch leider ging der Ball zu zentral auf das Eichenrieder Gehäuse, so dass Tillmann sicher zupacken konnte.

Doch zwei Zeigerumdrehungen weiter glückte dann doch die umjubelte Führung für die Hausherren. Zunächst spielte Rene Feuker aus dem Mittelfeld einen schönen Ball auf die rechte Seite und fand dort Polsfuss. Als der Angreifer dann mit einem Doppelpass mit Niklas Ostermaier in den Strafraum gelang, spitzelte er das Leder weiter auf Feuker, der schließlich aus 14 Metern zum Schuss kam. Zwar war Tillmann mit der Hand noch am Ball, doch den Einschlag konnte auch er nicht mehr verhindern (19.).


Nach der Trinkpause kamen die Gastgeber entschlossen auf das Feld zurück, und kamen sofort zur nächsten guten Möglichkeit. Als ein leichtsinniger Pass von Florian Henneberger bei Felsner landete, kam er im Eichenrieder Strafraum zum Abschluss, doch ein SVE-Abwehrspieler brachte seine Fußspitze noch in den Schuss, so dass das Leder wenige Zentimeter am langen Eck vorbeiging (23.).

Doch dann drehte sich wieder das Spiel und Eichenried gewann wieder an Oberwasser, und war vor allem bei Eckbällen stets gefährlich, und bei einigen Hereingaben hatte man Glück, dass Eichenried keinen zählbaren Erfolg landete.

So auch in der 36. Minute als man nach einem weiteren Eckstoß in höchster Not klären konnte. Jedoch landete der Befreiungsschlag von Ostermaier bei David Müller, der aus ca. 23 Metern sofort abzog, aber ca. einen Meter über den Querbalken schoss.

Kurz vor der Pause gab es dann für die Hausherren einen Rückschlag, denn beim wenige Augenblicke zuvor für Risto Garbrecht in Spiel gekommenen Diego Baltus brach bei seiner ersten Aktion seine Muskelverletzung wieder auf, so dass ein sofortiger Rückwechsel notwendig wurde.

Jedoch ging mit einer knappen, aber nicht unverdienten 1:0-Führung in die Pause.

Die erste Chance nach Wiederbeginn gehörte erneut der SpVgg und hier hätte man den zweiten Treffer nachlegen müssen. Nach einem Pass in die Tiefe hatte der immens laufstarke Felsner nur Keeper Tillmann vor sich. Als der Torhüter den Schuss noch mit der Hand verlangsamen konnte, rollte die Kugel in Richtung Torlinie, wo der Eichenrieder Abwehrspieler Daniele di Bella in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Debütanten Bleron Bajraktari noch klären konnte (52.).


Zwei Minuten später zog dann Polsfuss erneut von der rechten Seite nach innen und kam an der Strafraumgrenze zum Abschluss, doch diesmal hatte das Leder zu wenig Fahrt, so dass Tillmann abtauchte und den Ball unter sich begrub.

Nun lag der zweite Treffer der Veilchen in der Luft und nach einer Stunde Spielzeit hoffte man auf weiteren zählbaren Erfolg. Als Ostermaier bei einem Konter genau im richtigen Moment auf Polsfuss spielte, zog der Torjäger von der rechten Seite in den Strafraum, und spielte scharf nach innen. Als di die Eichenrieder die Hereingabe nicht entscheidend klären konnten, kam der überzeugende Mehmet Yalcin in zentraler Position aus etwa 12 Metern zum Schuss, doch leider hatte auch er sein Visier nicht gut eingestellt, so dass der Ball auf die Tormitte ging, und erneut von Tillmann entschärft werden konnte (61.).

Nachdem der erlösende zweite Treffer nicht gelingen wollte, blieben die Eichenrieder im Spiel und wurden nun ihrerseits wieder aktiver, wobei man abermals bei Standards stets für Gefahr vor dem Altenerdinger Strafraum sorgte.

In der 64. Minute schienen sich die Bemühungen der Gäste belohnt zu machen, wobei man hier auf Unterstützung der Gastgeber angewiesen war. Als man einen Angriff abgewehrt hatte und sich ein Eichenrieder Spieler mit dem Ball gerade aus dem Strafraum lösen wollte, ging Daniel Brunner zu ehrgeizig und ungestüm in den Strafraum, so dass er seinem Kontrahenten knapp innerhalb der Sechszehnermarkierung zu Fall brachte, so dass der Referee zurecht auf den Punkt zeigte.

Jedoch hatte man Glück, dass Rene Winkler bei der Ausführung einen Kunstschuss fabrizieren wollte. Sein Versuch scheiterte jedoch kläglich, denn sein Heber misslang gründlich, so dass Keeper Toby Martin das Leder kurz vor der Torlinie sichern konnte.

Dann hatte der Altenerdinger Anhang dann bei einer ganz dicken Möglichkeit der Veilchen schon den Torschrei auf den Lippen. Als Bajaktari von der linken Seite einen mustergültigen Flankenball auf den zweiten Pfosten gezogen hatte, schien das 2:0 für die Hausherren fällig, denn weder Torhüter Tillmann noch Abwehrspieler di Bello konnten die Hereingabe abfangen, so dass Felnser zum Kopfball kam. Leider landete jedoch nur der Angreifer im Netz, während das Leder knapp am Tor vorbeiging (68.)


Bei der SpVgg merkte man jetzt doch einen gewissen Kräfteverschleiß an, da man aufgrund fehlender Akteure doch einige Spieler im Einsatz hatte, die aufgrund fehlender Trainingseinheiten konditionelle Rückstände aufwiesen.

Jedoch verteidigten die Semptstädter mit Leidenschaft und wollten die Führung über die Zeit bringen, was auch lange Zeit gute Erfolgsaussichten hatten, denn die Eichenrieder hatten bei ihren Schüssen aus der zweiten Reihe meist zu hoch gezielt.

Vier Minuten vor dem Ende wurde es dann aber doch brandgefährlich. Nach einem Angriff über die rechte Seite brachte Maurice Baumbach das Leder scharf nach innen, doch zum Glück spielte er etwas in den Rücken von Florian Henneberger, so dass der Torjäger nur mit der Hacke an den Ball kam, und diesen dann rechts am Kasten vorbeisetzte.

In der letzten Spielminute gab es dann für die Platzherren einen Rückschlag, denn nach einem Foulspiel spielte der bereits verwarnte Vitor Guedes das Leder kurz nach dem Pfiff des Unparteiischen weiter, und er gab dann den Protesten der Eichenrieder nach und hielt dem Altenerdinger Abwehrspieler die Ampelkarte unter die Nase.

Diese numerische Unterlegenheit sollte den SVE dann tatsächlich noch zum Ausgleichstreffer verhelfen. Zunächst hatte man noch Glück, dass eine Kopfballabwehr von Brunner nach einer Flanke in den Strafraum knapp am eigenen Tor vorbei ging, doch die daraus resultierende Ecke ließen die Meisterträume der SpVgg jäh platzen.

Als Daniele di Bella den Ball vor das Tor schlug, wurde die Hereingabe von keinem Abwehrspieler abgewehrt und da auch Martin nicht aus seinem Tor kam, war es für Florian Henneberger ein Leichtes, die Kugel aus kurzer Distanz in die Maschen zu köpfen (96.).

Nachdem der Schiedsrichter die Partie wenig später abpfiff, war die Enttäuschung bei der SpVgg sehr groß, denn man konnte die starke Saison nicht wunschgemäß krönen, und musste sich letztlich  mit dem Aufstieg trösten, wobei man dabei vom Aufstiegsverzicht des SV Buch am Buchrain profitierte.

Herren 2: FC Hohenpolding – SpVgg Altenerding 1:2

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Felix Wöginger 3. Lukas Rymas (84. Haki Vranovci), 4. Florian Ammon, 5. Sadam Ibrahim (40. Felix Wöginger), 6. Simon Wolf, 7. Florian Donig,  8. Nessim Mahsas, 9. Kirubel Getnet, 10. Julian Topf, 11. Johannes Dangl

Torschützen:
1:1 Kirubel Getnet (49.)
1:2 Simon Wolf (51.)

Gelbe Karten:
Julian Topf

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Im Kampf gegen den drohenden Abstieg aus der Kreisklasse haben die Kicker der zweiten Mannschaft die erste Hürde gemeistert, denn im abschließenden Saisonspiel konnte man sich beim Tabellenschlusslicht FC Hohenpolding knapp mit 2:1 durchsetzen, so dass man die direkte Rückkehr in der A-Klasse erfolgreich vermeiden konnte.

Die Foltin-Schützlinge hatten von Beginn an etwas mehr vom Spiel, aber man verstand es nicht, dass man sich aus dem leichten spielerischen Übergewicht Torchancen erspielte, was auch daran lag, dass die Hausherren alles in die Waagschale warfen und sich mit viel Leidenschaft und großem Einsatzwillen gegen die Veilchen stemmte.

Auf der anderen Seite blieb es auch vor dem Altenerdinger Tor lange Zeit gefahrlos, denn beide Rivalen bekämpften sich überwiegend im Mittelfeld, während hüben wie drüben die nötige Durchschlagskraft in der Offensive fehlte.

So fiel auch der Führungstreffer des FCH durchaus überraschend. Als die Defensive der SpVgg einen langen Ball nach vorne nicht entscheidend verteidigen konnte, lief Torjäger Maximilian Bachmaier von der linken Seite frei auf das Tor zu und ließ Comebacker Senal de Silva im Tor der SpVgg das Nachsehen.

Kurz vor der Halbzeit bot sich Hohenpolding dann noch einmal eine ähnliche Situation, die diesmal aber nicht genutzt wurde, so dass die Veilchen trotz des knappen Rückstandes noch im Rennen blieben.

In der Pause schien Trainer Matthias Foltin die richtigen Worte gefunden zu haben, dann nach Wiederbeginn kamen seine Schützlinge mit großem Willen aus der Kabine, der auch alsbald in zählbaren Erfolg umgemünzt werden konnte.

Nach einem Pass von Florian Ammon legte Kirubel Getnet weiter auf Johannes Dangl. Der Youngster spielte dann im richtigen Moment auf den rechts mitlaufenden Lukas Rymas. Dessen flache Hereingabe fand dann den im Zentrum freistehenden Getnet, der mit einem 14 Meter-Flachschuss dem Hohenpoldinger Schlussmann Martin Angermaier keine Abwehrmöglichkeit ließ (49.).

Und es sollte für die Gäste noch besser kommen, denn schon zwei Minuten später musste sich Angermaier erneut geschlagen geben. Diesmal spielte Getnet das Leder ins Zentrum und als die Gastgeber die Hereingabe nicht entscheidend abwehren konnte, kam Simon Wolf Nähe der Strafraumgrenze zum Ball und versenkte die Kugel flach und unhaltbar zur 2:1-Führung im linken Eck (51.)

Nach diesem Doppelschlag versuchten die Foltin-Schützlinge das Spielgeschehen zu kontrollieren und anfangs gelang dies auch recht gut, doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten und unnötige Abspielfehler ein, so dass man es sich selbst unnötig schwer machte.

So verhalft man den Hausherren dazu, dass man auch in der Offensive wieder Akzente setzen konnte und in der 64 Minute versuchte sich Jonas Böhm mit einem Fernschuss, der aber dann doch einen Meter zu hoch angesetzt war.

Deutlich gefährlicher wurde es jedoch in der 72. Minute. Als der FCH einen langen Ball nach vorne schlug, misslang die Abwehraktion von Nessim Mahsas gründlich, denn sein Kopfball führte nicht zur erhofften Klärung, sondern er verlängerte die Kugel genau in den Lauf von Qurin Eibl.

Als der Torjäger nur noch Schlussmann de Silva vor sich hatte, drohte der Ausgleich, doch sein durchaus gut getimter Heber war einen Tick zu hoch angesetzt und prallte von der Querlatte zurück ins Feld.

Dann waren aber wieder die Gäste an der Reihe und drei Minuten später wäre der SpVgg dann fast die Vorentscheidung geglückt. Nach einem Ballgewinn auf der linken Seite trug Dangl den Ball nach innen und spielte mustergültig durch die Gasse auf Lukas Rymas, der dann im Strafraum aus rechter Position zum Abschluss kam, doch der auf der Linie stehende Jakob Bachmaier die Vorentscheidung verhindern konnte,

Zwölf Minuten vor dem Ende musste dann der bereits verwarnte Luis Karl nach einem weiteren Foul an Getnet mit einer Zeitstrafe vom Feld, so dass sich den Veilchen in der Schlussphase eine numerische Überlegenheit bot.

Diese hätte dann dann schon wenig später fas zum 3:1 geführt. Nach einem schönen Pass von Mahsas in die Tiefe bewies Dangl eine glänzende Übersicht und bediente den im Zentrum völlig freistehenden Getnet, der aber dann aus aussichtsreicher Position bei seinem Schuss das Tor der Hohenpoldinger verfehlte.

Die letzte Chance in diesem Match hatten dann noch einmal die Platzherren, denn nach einem Ballverlust im Spielaufbau kam Jonas Böhm an der Strafraumgrenze stehend zum Abschluss, doch mit einer Fußabwehr konnte de Silva noch einmal aufkommende Spannung verhindern.

Nach dem Abpfiff des gut leitenden Referees war die Erleichterung bei der SpVgg groß und es bleibt zu hoffen, dass man nun im Relegationsspiel gegen den Lokalrivalen SpVgg Eichenkofen, das am 09. Juni in Kirchasch über die Bühne gehen wird, den Klassenerhalt doch noch realisieren kann.

Frauen: SpVgg Steinkirchen – SpVgg Altenerding

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Saisonabschluss in Steinkirchen: Altenerding kämpft aufopferungsvoll, unterliegt aber deutlich

Saisonabschlussspiel in Steinkirchen. Die Frage vor dem Anpfiff lautete: Wer kann sich mit einem Erfolgserlebnis in die Sommerpause verabschieden?

Die Voraussetzungen waren für Altenerding dabei alles andere als optimal. Aufgrund zahlreicher Absagen mitten in den Pfingstferien wurde die Partie im Modus 9 gegen 9 ausgetragen. Altenerding reiste sogar nur mit zehn Spielerinnen an. Viele Akteurinnen befanden sich bereits im Urlaub oder fielen verletzt aus. Es wurde deutlich: Die lange Saison hatte ihre Spuren hinterlassen.

Bei bewölktem Himmel und sehr warmen Temperaturen füllte sich der Sportplatz in Steinkirchen langsam. Altenerding spielte in Schwarz, die Gastgeberinnen in Weiß.

Steinkirchen dominiert die Anfangsphase

Die ersten fünf Minuten gehörten klar den Gastgeberinnen. In der siebten Minute kam Steinkirchen zum ersten gefährlichen Abschluss aus dem Strafraum. Für Altenerding stand mit Lena Birkner erstmals eine neue Torhüterin zwischen den Pfosten, die den Schuss jedoch sicher parierte.

In der Folge nahm der Druck weiter zu. Altenerding fand kaum noch in die Zweikämpfe und musste innerhalb von vier Minuten fünf weitere Torabschlüsse hinnehmen. Doch Birkner zeigte starke Paraden und hielt ihre Mannschaft zunächst im Spiel.

In der 14. Minute folgte eine Szene, die für viel Gesprächsstoff sorgte. Um Heidi Mückel an der Mittellinie zu stoppen, wurde sie mit einem heftigen Bodycheck zu Fall gebracht. Dabei flog sie sogar aus dem Spielfeld bis unmittelbar vor die Zuschauer – ohne dass die Gegenspielerin den Ball berührt hätte. Der Pfiff blieb jedoch aus, einer von vielen aus Sicht der Gäste fragwürdigen Entscheidungen an diesem Abend. Mückel musste verletzt ausgewechselt werden. Die anschließende Behandlungspause kam Altenerding gelegen, um sich neu zu sortieren.

In der 18. Minute verhinderte Birkner nach einem Schuss erneut den Rückstand und fing wenig später eine Flanke sicher ab. Mit jeder Aktion gewann die Debütantin an Sicherheit.

Doppelschlag bringt Steinkirchen auf die Siegerstraße

In der 24. Minute fiel schließlich das überfällige 1:0. Nach einer Flanke von der linken Seite bekam Altenerding den Ball nicht geklärt. Über die Hand einer Angreiferin gelangte das Spielgerät zur Torschützin, die aus rund zehn Metern einschob.

Nur zwei Minuten später folgte der nächste Rückschlag. Ein langer Ball erreichte die Stürmerin, die sich durchsetzte und vom Strafraumrand zum 2:0 traf.

Nach 29 Minuten gab es die erste Trinkpause. Für Altenerding kam sie allerdings etwas zu spät. Bis dahin spielte praktisch nur ein Team. Die einzige vielversprechende Aktion der Gäste in der gegnerischen Hälfte war zuvor durch ein grobes Foul gestoppt worden.

In der 35. Minute erhöhte Steinkirchen auf 3:0. Nach einem Pass in die Spitze gewann die Stürmerin das Laufduell mit Lena Birkner, umkurvte die Torhüterin und traf aus spitzem Winkel.

Kurz vor der Pause meldete sich Altenerding erstmals offensiv an. In der 42. Minute verlängerte Amelie Zeiler einen Ball in die Spitze. Naomi Steinbrecher lief von der Mittellinie alleine auf das Tor zu, wurde jedoch entscheidend bedrängt. Ihr Abschluss verfehlte das Gehäuse knapp.

Die erste Halbzeit endete nach acht Minuten Nachspielzeit.

Altenerding zeigt Moral

Trotz des klaren Rückstands gab es in der Halbzeit auch Positives. Seit dem 3:0 standen die Gäste deutlich kompakter, gingen näher an die Gegenspielerinnen heran und verteidigten höher. Zudem kehrte Heidi Mückel kurz vor der Pause zurück auf das Feld, so dass Altenerding wieder eine Wechseloption zur Verfügung hatte.

Die zweite Hälfte begann offen. Direkt nach Wiederanpfiff tankte sich Naomi Steinbrecher an drei Gegenspielerinnen vorbei und spielte scharf vors Tor. Amelie Zeiler verpasste die Hereingabe nur knapp. Wenig später kam Zeiler selbst zum Abschluss.

Die größte Chance auf den Anschlusstreffer hatte erneut Steinbrecher nach einem Pass von Julia Mückel. Ihr Schuss wurde jedoch stark von der Torhüterin pariert.

Erstes Saisontor für Heidi Mückel

In der 55. Minute belohnte sich Altenerding endlich für die Leistungssteigerung. Naomi Steinbrecher spielte einen starken Pass auf Heidi Mückel. Die setzte sich im Strafraum gegen ihre Gegenspielerin durch und schlenzte den Ball unhaltbar ins linke obere Eck zum 3:1.

Für Heidi Mückel war es das erste Saisontor und plötzlich keimte bei den Gästen wieder Hoffnung auf.

Doch diese Hoffnung hielt nur wenige Sekunden. Im direkten Gegenzug stellte Steinkirchen nach einem Gewühl vor dem Tor den alten Abstand wieder her und erhöhte auf 4:1. Zwei Minuten später folgte das 5:1 nach einem schnellen Konter über die rechte Seite.

Trotzdem gab Altenerding nicht auf. Nach einem Pass von Julia Mückel kam Anika Michael zum Abschluss, verfehlte das Tor jedoch knapp. Die zweite Halbzeit entwickelte sich insgesamt deutlich ausgeglichener, mit Chancen auf beiden Seiten.

Kurioser Schiedsrichter-Auftritt

Für Verwunderung sorgte auch die Spielleitung. Der junge Schiedsrichter ließ über weite Strecken nahezu alles laufen und ahndete kein einziges Foulspiel. Erst in der 65. Minute ertönte der erste Pfiff – und es blieb zugleich der einzige der gesamten Partie.

So fair, wie es die Statistik vermuten lässt, verlief das Spiel allerdings nicht. Mehrere Fouls auf beiden Seiten blieben ungeahndet. Aus Sicht Altenerdings hätte es zudem wenig später einen Elfmeter geben müssen.

Dennoch blieb die Begegnung lebendig. Pia Stipkovic kam zu einem Abschluss, anschließend brachte Naomi Steinbrecher einen Eckball gefährlich vor das Tor. Eine Abwehrspielerin klärte den Ball unglücklich mit dem Knie, wodurch dieser nur knapp über die Latte flog.

Deutlicher Endstand zum Saisonende

In den Schlussminuten schwanden bei Altenerding die Kräfte. Steinkirchen nutzte dies aus und erhöhte mit zwei späten Treffern auf 6:1 und schließlich 7:1.

Kurz darauf war Schluss.

Für Altenerding endet damit eine kräftezehrende Saison. Angesichts der zahlreichen Ausfälle wäre es wohl selbst am kommenden Wochenende schwierig geworden, eine Mannschaft aufzustellen. Nun heißt es zunächst: Wunden lecken, Kräfte sammeln und den Blick auf die neue Saison im September richten.

Bis dahin steht jedoch etwas anderes im Vordergrund: Sommer genießen, Eis essen und Zeit im Schwimmbad verbringen.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 1: SpVgg Altenerding – SV Waldperlach 0:4

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Lukas Rymas (46. Nessim Mahsas), 3. Ajdin Nienhaus, 4. Patrick Lisiewicz (60. Mario Dipalo / 75. Marc Winkelmann), 5. Christoph Luberstetter, 6. Wiam Takruri (60. Juan Gomez), 7. Jannik Obermaier, 8. Samuel Kronthaler, 9. Ridwan Bello, 10.Leart Bilalli (75. Emilio Polsfuss), 11. Marco Baumann

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Leart Bilalli
Jannik Obermaier
Mario Dipalo

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
270

Spielbericht:
Nach drei Aufstiegen in Folge kehrten die Fußballer der SpVgg Altenerding vor zwei Jahren endlich wieder in die Bezirksliga zurück, doch am vergangenen Samstag gab es für die Veilchen mit dem Abstieg in die Kreisliga einen bitteren Rückschlag.

Während man im Vorjahr mit vier Siegen in den Relegationsspielen noch einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen konnte, kam heuer bereits in der ersten Runde das Aus in der Relegation.

Nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel beim SV Waldperlach ging die Huber-Elf zuversichtlich in das Rückspiel, doch die geplante Aufholjagd blieb leider, und nach einer enttäuschenden 0:4-Heimniederlage muss man die Bezirksliga nun leider wieder verlassen.

Huber zeigte sich nach dem Spiel sehr enttäuscht und bemängelte, dass ein Team die gleichen Fehler wie im ersten Vergleich gegen den SVW gemacht hätte, so dass die Euphorie schnell verflogen war, denn Waldperlach hatte erneut einen Blitzstart und als man nach 15 Minuten mit 0:2 im Rückstand lag, glaubten nur noch die kühnsten Optimisten an eine Wende, und auch bei einigen Akteuren auf dem Rasen war der Glaube schnell verflogen.

Die kalte Dusche gab es schon nach 10 Minuten. Zunächst konnte Ajdin Nienhaus eine Eckball aus dem Strafraum befördern, doch ein Gästespieler brachte das Leder sofort wieder zurück in  den Sechzehner, wo Semir Gracic von der Defensive der SpVgg keinen Druck erhielt, so konnte er sich um die eigenen Achse drehen und sein Schuss konnte von der vielbeinigen Abwehr der SpVgg nicht geblockt werden und landete zum 0:1 im langen Eck.

Kaum hatte man sich von diesem Schockmoment erholt, legten die Waldperlacher den zweiten Treffer nach. Diesmal schlugen die Gäste einen Freistoß in den Strafraum und als sich Christoph Luberstetter die Hereingabe sicherte, schien keine Gefahr in Verzug. Doch anstatt den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern, wollte der Youngster die Situation spielerisch lösen und verlor prompt den Ball, so dass Spielführer Gracic alleine vor dem Tor stehend mit seinem zweiten Treffer praktisch schon für die Vorentscheidung sorgte (15.).

Allerdings gaben sich die Gastgeber nohc nicht geschlagen und kam anschießend besser ins Spiel, ohne jedoch  richtig zwingend zu werden.

Nach 20 Minuten setzten die Hausherren aber doch ein erstes Ausrufzeichen, doch ein Schuss von Marco Baumann verfehlte das Ziel. Schon etwas näher kam Samuel Kronthaler dem Anschlusstreffer, doch sein Schuss nach guter Kombination über die Stationen Ridwan Bello und Lukas Rymas strich knapp über den Querbalken (34.)

Auf der Gegenseite kam dann Asaad Khalil zum Abschluss, doch verfehlte ebenso wie Wiam Takruri, der sich trotz seiner Schulterverletzung zur Verfügung stellte, nach einer Flanke von Leart Bilalli per Kopf knapp das Ziel.

In den letzten Minuten vor der Pause drängten die Platzherren auf den immens wichtigen Anschlusstreffer, doch Baumann nach einem starken Sololauf und auch Leart Bilalli, dessen Schuss von der Waldperlacher Abwehr geblockt wurden, wurden nicht belohnt (40./42.).

Nach Wiederbeginn ebbte auf die kurze Druckphase wieder ab, und es fehlte in der Offensive die erhoffte Durchschlagskraft, so dass die Münchner das Spiel kontrollierten und zählbarer Erfolg für die Veilchen in weiter Ferne war.

Mit der Einwechslung von Torjäger Mario Dipalo versuchte Trainer Stefan Huber noch ein letztes Mittel, um im Spiel zu bleiben, doch zwei Minuten nach dieser Maßnahme war auch diese Hoffnung mit dem dritten Gegentreffer endgültig verflogen.

Als die Gäste einen Konter fuhren, konnte konnte Luberstetter dann den ersten Schuss noch blocken, doch als der Abpraller schließlich bei Julius Becker landete, lupfte er den Ball in die Höhe und traf dann aus der Drehung heraus zum 3:0 ins Netz (62.).

Nun war die Gegenwehr der Hausherren endgültig gebrochen, so dass der Gast dann zehn Minuten später sogar noch einen weiteren Treffer folgen ließ.

Als man einen Angriff der Gäste nicht unterbinden konnte, war Schlussmann Lukas Loher zur Stelle und konnte den ersten Schuss glänzend abwehren. Beim zweiten Versuch stand Ajdin Nienhaus goldrichtig auf der Torlinie und klärte, ehe dann Khalil im dritten Abschuss mit einem trockenen Schuss ins Netz den Sack endgültig zuschnürte (74.).

Elf Minuten vor dem Ende gab dann der kurz zuvor eingewechselte Emilio Polsfuss noch einmal einen gefährlichen Schuss ab, doch auch das hoffnungsvolle Talent hatte kein Glück, denn das Leder verfehlte das Ziel um Haaresbreite, so dass den Veilchen selbst der Ehrentreffer versagt blieb.

Als der Referee kurze Zeit später abpfiff besiegelt, und die Altenerdinger Kicker sanken enttäuscht zu Boden, während die Walperlacher die erste Hürde erfolgreich gemeistert hatten, und sich nun im entscheidenden Duell gegen den TSV 54-DJK München den Klassenerhalt sichern wollen.

Herren 2: SpVgg Altenerding – FC Fraunberg 2:2

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Felix Wöginger 3. Adrian Felsner, 4. Felix Hoffmann, 5. Sadam Ibrahim, 6. Simon Wolf, 7. Florian Donig,  8. Hussein Bahlak /31. Florian Ammon), 9. Tarik Mahjoub, 10. Julian Topf, 11. Felix Röschke

Torschützen:
1:1 Tarik Mahjoub (24. / Handelfmeter)
2:2 Julian Topf (36.)

Gelbe Karten:
Maximilian Voichtleitner

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Miguel Cardante (85. / Tätlichkeit)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Mit großem personellen Aufwand und viel Leidenschaft stemmte sich die SpVgg Altenerding im letzten Heimspiel der Saison gegen den drohenden Absturz in die A-Klasse. Gegen den FC Fraunberg reichte es nach einem intensiven und emotionalen Kreisklassen-Duell am Ende allerdings nur zu einem 2:2-Unentschieden. Damit verpassten die Veilchen die vorzeitige Sicherung des Relegationsplatzes und stehen nun vor einem echten Endspiel beim Tabellenletzten FC Hohenpolding, der mit einem Sieg die Veilchen in der Tabelle noch überflügeln könnte.

Die Vorzeichen vor der richtungsweisenden Partie hätten für Trainer Matthias Foltin kaum schwieriger sein können. Zahlreiche Ausfälle durch Verletzungen und Urlaub sorgten dafür, dass der SpVgg-Coach bis unmittelbar vor Anpfiff auf der Suche nach einsatzfähigen Spielern war. Am Ende standen gerade einmal 13 Akteure auf dem Spielberichtsbogen, darunter mehrere Spieler aus der dritten Mannschaft, die kurzfristig aushelfen mussten.

Die Gäste aus Fraunberg erwischten den deutlich besseren Start und übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spielgeschehen. Bereits nach fünf Minuten wurde die Überlegenheit des FCF mit dem frühen Führungstreffer belohnt. Ein Steilpass auf die rechte Seite erreichte einen Angreifer der Gäste, der sich dabei stark an der Grenze zur Abseitsstellung bewegte. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm. Die scharfe Hereingabe konnte die Altenerdinger Defensive zunächst zwar noch abfangen, brachte den Ball jedoch nicht entscheidend aus der Gefahrenzone. Florian Haider setzte energisch nach und traf schließlich unhaltbar für SpVgg-Keeper Maximilian Voichtleitner ins lange Eck zum 0:1.

Nach etwa zehn Minuten fanden die Gastgeber jedoch besser in die Partie und entwickelten zunehmend offensive Präsenz. Der Ausgleich fiel in der 24. Minute schließlich durchaus verdient. Nach mehreren Abschlüssen im Fraunberger Strafraum klärte FCF-Verteidiger Thomas Schmied einen Ball unmittelbar vor der Torlinie mit der Hand. Der Schiedsrichter zeigte folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Tarik Mahjoub übernahm Verantwortung und verwandelte sicher zum wichtigen 1:1-Ausgleich.

Kurz darauf musste Trainer Foltin bereits den ersten verletzungsbedingten Rückschlag hinnehmen. Hussein Bahlak konnte mit einer Muskelverletzung nicht weitermachen und wurde durch Florian Ammon ersetzt (31.).

Nur zwei Minuten später schlug Fraunberg erneut zu. Wieder kamen die Gäste über die rechte Seite durch, ein Angreifer lief bis zur Grundlinie durch und legte den Ball clever in den Rückraum. Dort stand Christian Daimer völlig frei und ließ Voichtleitner mit seinem Abschluss keine Chance – 1:2 aus Sicht der Veilchen.

Doch die Hausherren zeigten Moral und antworteten beinahe postwendend. In der 36. Minute sorgte Julian Topf mit einer starken Einzelaktion für den erneuten Ausgleich. Rund 30 Meter vor dem Tor nahm er Fahrt auf, ließ zunächst zwei Gegenspieler aussteigen und setzte sich anschließend auch gegen einen weiteren Verteidiger durch. Im Strafraum blieb er schließlich eiskalt und traf zum 2:2 ins Netz.

Mit dem leistungsgerechten Remis ging es in die Halbzeitpause, und trotz der schwierigen personellen Situation durfte Altenerding weiterhin auf den ersehnten Heimsieg hoffen.

Nach dem Seitenwechsel machte sich jedoch bei beiden Mannschaften zunehmend die enorme Belastung durch die ungewohnt hohen Temperaturen bemerkbar. Die Räume im Mittelfeld wurden größer, wodurch sich ein offener Schlagabtausch entwickelte, in dem beide Teams zu guten Möglichkeiten kamen.

Die beste Chance zur erstmaligen Führung vergab zunächst Florian Donig. Nach einem starken Zuspiel lief der Angreifer allein auf das Fraunberger Tor zu, doch sein gefühlvoller Lupfer über Torhüter Maximilian Baches hinweg strich knapp am Tor vorbei (49.). Wenig später wurde Donig erneut bei einem aussichtsreichen Angriff wegen einer äußerst fragwürdigen Abseitsentscheidung zurückgepfiffen.

Dass Donig an diesem Tag das nötige Glück fehlte, zeigte sich wenig später erneut. Sein Abschluss krachte an den Pfosten, den Abpraller setzte Mahjoub aus schwieriger Position über die Latte.

Doch auch die Gäste blieben gefährlich. Nach einem Eckball kam ein Fraunberger Stürmer im Strafraum frei zum Abschluss, traf den Ball jedoch nicht sauber. Wenig später hatten die Veilchen zudem Glück, als ein weiterer Abschluss nach Vorarbeit über den rechten Flügel das Ziel verfehlte.

Fünf Minuten vor dem Ende wurde die hitzige Begegnung noch emotionaler. Nach einem Zweikampf zwischen Miguel Cardante und Johannes Käsmaier gerieten beide Akteure aneinander. Im anschließenden Gerangel ließen sich beide Spieler zu Tätlichkeiten hinreißen, woraufhin der Schiedsrichter konsequent die Rote Karte gegen beide Beteiligten zeigte.

In der Schlussphase gelang keiner Mannschaft mehr der entscheidende Treffer. Zwar waren die Gastgeber aufgrund der klareren Chancen dem Sieg etwas näher, doch der erhoffte Lucky Punch blieb aus. So musste sich die SpVgg Altenerding am Ende mit einem Punkt begnügen – zu wenig, um den direkten Abstiegsshowdown am letzten Spieltag noch zu vermeiden.

Trotz der angespannten Tabellenlage machte der leidenschaftliche Auftritt gegen Fraunberg jedoch Mut. Mit derselben Einstellung und Einsatzbereitschaft darf die SpVgg weiterhin hoffen, zumindest den Relegationsplatz zu verteidigen und den Klassenerhalt doch noch zu schaffen.

Frauen: SpVgg Altenerding – FC Neufahrn 0:5

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Die Frauen der SpVgg Altenerding warten weiterhin auf den ersten Punktgewinn und den ersten Treffer in der Rückrunde. Auch im Heimspiel gegen den FC Neufahrn mussten sich die Veilchen deutlich geschlagen geben und unterlagen am Ende verdient mit 0:5.

Bereits vor dem Anpfiff standen die Vorzeichen alles andere als günstig. Aufgrund des anstehenden Pfingstwochenendes fehlten den Gastgeberinnen mehrere Spielerinnen, sodass man mit lediglich einer Ergänzungsspielerin in die Partie gehen musste. Entsprechend schwer tat sich die SpVgg von Beginn an gegen spielstarke und körperlich präsente Gäste aus Neufahrn, die sofort die Kontrolle übernahmen und die Heimelf tief in die eigene Hälfte drängten.

Die frühe Überlegenheit des FCN spiegelte sich schnell auch im Ergebnis wider. Bereits nach sieben Minuten gelang den Gästen der Führungstreffer. Nachdem die Altenerdinger Defensive einen Angriff nicht entscheidend unterbinden konnte, kam eine Neufahrner Angreiferin aus halbrechter Position im Strafraum frei zum Abschluss und setzte den Flachschuss unhaltbar ins lange Eck zum 0:1.

Nur wenig später sorgte eine Szene im gegnerischen Strafraum für großen Unmut auf Seiten der Veilchen. Naomi Steinbrecher hatte sich stark im Zweikampf durchgesetzt und wurde anschließend klar von ihrer Gegenspielerin zu Fall gebracht. Vieles sprach für einen Strafstoß, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb überraschend aus. Dennoch wäre es zu einfach gewesen, die Niederlage an dieser Entscheidung festzumachen, denn spielerisch blieben die Gäste klar tonangebend.

Immer wieder brachte sich die SpVgg durch ungenaue Zuspiele und Ballverluste selbst in Schwierigkeiten. Nach einem Fehlpass von Diana Dreznjak vor dem eigenen Strafraum bot sich dem FCN bereits die nächste große Möglichkeit, doch der Abschluss einer Gästespielerin strich knapp am langen Pfosten vorbei.

Kurz darauf fiel dann allerdings doch das 0:2. Erneut wollte sich die Heimelf spielerisch aus der Defensive lösen, leistete sich dabei aber einen folgenschweren Fehlpass. Eine Neufahrner Spielerin erkannte die Situation sofort, zog knapp außerhalb des Strafraums ab und traf unhaltbar ins Netz.

Auch danach fand die SpVgg kaum Mittel, um offensiv Akzente zu setzen. Zu viele Ballverluste bereits in der eigenen Hälfte verhinderten geordnete Angriffe, sodass die Torhüterin der Gäste praktisch beschäftigungslos blieb. Ein gefährlicher Abschluss auf das Neufahrner Tor sollte der Heimelf über die gesamte Spielzeit hinweg nicht gelingen.

Auf der anderen Seite blieb der FCN brandgefährlich. Nach 21 Minuten hatten die Gastgeberinnen großes Glück, als ein Schuss der Gäste an die Unterkante der Latte krachte und zurück ins Feld sprang. Der anschließende Nachschuss wurde aus kurzer Distanz glücklicherweise neben das Tor gesetzt.

Bis zur Pause blieb Neufahrn klar spielbestimmend, weitere Treffer konnten die Veilchen jedoch zunächst verhindern, sodass man mit einem 0:2-Rückstand noch auf eine mögliche Wende hoffen durfte.

Diese Hoffnung erhielt jedoch unmittelbar nach Wiederbeginn einen herben Dämpfer. Nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Neufahrn auf 3:0. Hannah Heilmaier, die bis dahin defensiv eine starke Leistung gezeigt hatte, verlor diesmal den Ball an ihre Gegenspielerin. Die FCN-Angreiferin zog sofort ab und traf über die Unterkante der Latte ins Netz.

Spätestens jetzt war bei der SpVgg eine gewisse Resignation spürbar. Viele Zweikämpfe wurden zu zögerlich geführt, während Neufahrn weiterhin druckvoll nach vorne spielte. Eine der wenigen Spielerinnen, die sich mit viel Leidenschaft gegen die Niederlage stemmte, war Annika Birkner. Mit großem Einsatz und starkem Zweikampfverhalten unterband sie zahlreiche Angriffe der Gäste bereits im Ansatz.

Trotz aller Bemühungen gelang es den Veilchen offensiv weiterhin kaum, sich einmal kontrolliert zu befreien oder gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen. Neufahrn dagegen blieb dominant und erhöhte nach 61 Minuten auf 4:0. Eine Gästestürmerin setzte sich auf der linken Seite gegen mehrere Gegenspielerinnen durch, drang in den Strafraum ein und vollendete souverän ins lange Eck.

In der Schlussphase machten sich dann auch die größeren Kraftreserven der Gäste bemerkbar, die durch mehrere Wechselspielerinnen noch einmal frische Energie bringen konnten. Die SpVgg hingegen ging personell sichtbar auf dem Zahnfleisch.

16 Minuten vor dem Ende hätte beinahe der nächste Treffer gedroht. Nina Siemens schien zunächst den Zweikampf an der Außenlinie bereits gewonnen zu haben, doch die Neufahrner Angreiferin setzte entschlossen nach, eroberte den Ball zurück und legte anschließend für ihre Mitspielerin auf, deren Schuss aus 18 Metern jedoch knapp am Tor vorbeiging.

Sechs Minuten vor Schluss fiel dann doch noch das 0:5. Über die rechte Seite kombinierten sich die Gäste sehenswert nach vorne und ließen den Ball sicher durch die eigenen Reihen laufen. Am Ende des gelungenen Angriffs kam eine völlig freistehende FCN-Spielerin im Strafraum zum Abschluss und stellte den Endstand her.

So blieb es bei einer auch in dieser Höhe verdienten Niederlage für die SpVgg Altenerding. Zwar waren die Gastgeberinnen durch zahlreiche Ausfälle personell stark geschwächt, dennoch hätte man sich insgesamt mehr Gegenwehr und mehr Entlastung nach vorne gewünscht.

Nun gilt es für die Veilchen, im letzten Saisonspiel bei der SpVgg Steinkirchen noch einmal alle Kräfte zu bündeln und sich mit einer engagierten Leistung aus der Spielzeit zu verabschieden – auch wenn aufgrund der Pfingstferien erneut einige Spielerinnen fehlen werden.

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