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Herren 1: SpVgg Altenerding – SE Freising 0:4

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Marco Baumann (73. Lukas Rymas), 3. Ridwan Bello, 4. Ajdin Nienhaus, 5. Christoph Luberstetter, 6. Pedro Flores, 7. Leart Bilalli, 8. Samuel Kronthaler,  9. Mario Dipalo (17. Alexander Weiher), 10. Jannik Obermaier (62. Juan Gomez), 11. Leonardo Tunjic

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Ajdin Nienhaus
Alexander Weiher

Zeitstrafen:
Pedro Flores (62. / Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
180

Spielbericht:
Ganz anders hatten sich die Bezirksligakicker das Heimspiel gegen den SE Freising vorgestellt, und man hoffte, an die Leistung aus dem Hinspiel, das einen 2:0-Erfolg für die Locke-Elf brachte, anknüpfen zu können.

Doch diesmal gab es für die Veilchen kein Erfolgserlebnis, denn Domstädter konnten auch von der SpVgg nicht gestoppt werden, so dass die Elf von Trainer Mijo Stijepic nach dem klaren 4:0-Erfolg an der Sempt auch im neunten Spiel in diesem Jahr ungeschlagen bleibt.

Drei Minuten nach dem Anpfiff, war das Match für den Altenerdinger Angreifer Mario Dipalo schon fast wieder beendet, denn schon in der Anfangsminute wurde er vom Freisinger Spielführer Felix Fischer bei einem Zweikampf rüde am Bein getroffen. Nach längerer Verletzungspause kam der Torjäger nochmal kurz auf das Feld zurück, doch wenig später musste er dann doch vom Platz, während Fischer Glück hatte, bei diesem Foulspiel mit einer Verwarnung davonzukommen (17.).

Auch im Anschluss an diese Szene entwickelte sich eine kampfbetonte und rassig geführte Partie, die im Mittelfeld mehr oder weniger zu einem Abnutzungskampf führte, so dass beide Teams in der Anfangsphase nur selten in Richtung Strafraumnähe kamen und klare Tormöglichkeiten eine Rarität waren.

Erst nach 18 Minuten musste mit dem Freisinger Schlussmann Jonas Trost erstmals ein Torhüter eingreifen. Nachdem Samuel Kronthaler ein Zuspiel aus dem Mittelfeld sofort auf Jannik Obermaier weiterleitete, kam der Youngster aus 17 Metern zum Schuss und der Ball hätte genau ins Eck gepasst, doch leider brachte er nicht genug Druck hinter das Leder, so dass der Keeper den Ball im Nachfassen schließlich unter Kontrolle brachte.


Wenig stand dann sein Gegenüber Jonas Pamer, der für den angeschlagenen Lukas Loher zwischen den Pfosten stand, erstmals im Mittelpunkt. Nach einem Ballgewinn trieb Fischer die Kugel nach vorne und zog dann aus ca. 23 Meter ab, doch der Altenerdinger Schlussmann tauchte rechtzeitig ab und drehte den Flachschuss um den Pfosten (23.).

Kurz darauf lag dann aber der Altenerdinger Führungstreffer in der Luft. Pedro Flores spielte einen mustergültigen Ball aus dem Mittelfeld über die Freisinger Kette nach vorne, doch Leart Bilalli kam einen Tick zu spät, so dass der aus seinem Tor kommenden Trost vor ihn an den Ball kam.

Jedoch landete der geklärte Ball direkt beim nachsetzenden Leonardo Tunjic, der aus ungefähr 30 Metern versuchte, das abgewehrte Leder direkt im verwaisten Tor unterzubringen, doch leider ging der Nachschuss dann doch einige Meter links am Tor vorbei (36.).

Die Gäste zeigten sich dagegen effektiver und nutzten ihre zweite Gelegenheit, um in Führung zu gehen. Als Osaro Alteniora auf der rechten Seite einen langen Ball nach vorne schlug, konnte sich der robuste Fabrizio Brandes im Duell gegen seinen Widersacher Bello Ridwan im Zweikampf behaupten, und blieb dann auch vor dem Tor eiskalt, so dass Pamer den halbhohen Schuss ins rechte Eck nicht mehr abwehren konnte (41.)

Drei Minuten später tauchte der Torjäger nach einem Pass in die Tiefe wieder allein vor Pamer auf, doch diesmal konnte der Altenerdinger Schlussmann das Duell für sich entscheiden und verhinderte mit einer starken Parade das durchaus mögliche 0:2.

Noch vor der Pause kamen dann die Gastgeber zu einer letzten Chancen. Nach einem Pass von Ajdin Nienhaus zog Bilalli nach innen, doch auch sein Flachschuss hatte zu wenig Fahrt, so dass Trost abtauchte, und die Führung seines Teams in die Pause brachte.


Die Veilchen kamen mit dem Ziel, den Rückstand zu drehen, wieder aus Kabine, doch diese Hoffnungen erhielten schon wenige Minuten einen herben Dämpfer.

Als die Gäste etwa 19 Meter vor dem Tor auf halbrechter Seite einen Freistoß zugesprochen bekamen, feuerte Bastian Lomp eine Rakete ab. Zunächst hatte die SpVgg noch Glück, denn der Ball donnerte an die Unterkante der Latte, ehe Pamer dann vermeintlich klären konnte.


Doch letztlich war seine Tat nicht mehr entscheidend, der SR-Assistent hatte sofort signalisiert, dass der Ball bereits die Torlinie überschritten hatte, so dass die Freisinger die Führung früh ausbauen konnten (49.).

Nun verloren die Gastgeber den Faden und man verstand es nicht, sich gegen die sattelfeste Abwehr der Domstädter entscheidend in Szene zu setzen. Man hatte zwar viel Ballbesitz, doch die Gäste kontrollierten in dieser Phase die Partie und ließen die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen.

Wenig später gab es für die Hausherren den nächsten Rückschlag, denn der eifrige Pedro Flores musste nach einem harten Einsteigen gegen seinen Gegenspieler eine zehnminütige Zeitstrafe absitzen (62.)

Der SEF wusste diese numerische Überlegenheit zählbar zu nutzen und erhöhten drei Minuten später vorentscheidend auf 3:0. Als ein Eckball von Jonathan Kleimann verlängerte wurde, kam Michael Schmid zum Kopfball. Zwar war Jonas Pamer mit der Hand noch am Ball, doch den Einschlag im langen Eck konnte auch er nicht mehr verhindern.

Als die Gastgeber dann wieder komplett waren, sorgte Nienhaus mit einem sehenswerten Fernschuss zumindest nochmal für ein Lebenszeichen der SpVgg, aber leider verfehlte sein Schuss das Ziel.

Zehn Minuten vor dem Ende machten die Freisinger dann den Deckel endgültig drauf. Nach einem Ballverlust von Bilalli im Mittelfeld, trieb Josif Racean den Ball nach vorne, und bewies im Strafraum angekommen, eine glänzende Übersicht, denn er spielte mustergültig nach innen, wo Brandes wenig Mühe hatte, um seinen zweiten Treffer zu erzielen.


Fünf Minuten vor dem Ende hofften die Veilchen zumindest, den Ehrentreffer verbuchen zu können, doch Nienhaus hatte Pech, dass er am Querbalken scheiterte.

Auch ein gefährlicher Flachschuss von Bilalli brachte keinen Erfolg, denn Trost reagierte glänzend und konnte den Ball mit einer starken Parade aus dem Eck holen (90.)

Die letzte Chance hatten dann nochmal die siegreichen Gäste, doch Pamer wehrte einen Schuss des frei vor ihm auftauchenden Florian Huber ab, so dass es keine Ergebnisänderung mehr gab.

Am kommenden Mittwoch steht um 18.15 Uhr das Nachholspiel gegen den ASV Dachau, und es ist z hoffen, dass sich die SpVgg diesmal anders präsentiert, um hoffentlich schnell wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Weitere Bilder vom Spiel

Herren 2: SpVgg Altenerding – SC Kirchasch 0:4

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Aufstellung:
1. Senal de Silva, 2. Felix Wöginger, (46. Haki Vranovci), 3. Patrick Lisiewicz, 4. Nessim Mahsas, 5. Hussein Bahlak, 6. Amar Husic, 7. Sadam Ibrahim,  8. Julian Topf, 9. Florian Donig (46. Lucas Ude), 10. Johannes Dangl, 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Amar Husic
Sadam Ibrahim

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
90

Spielbericht:
Im Hinspiel feierten die Kreisklassenkicker beim SC Kirchasch den ersten Saisonsieg (3:2), so dass man sich im Rückrundenspiel gegen den KSC durchaus Chancen ausrechnete, auch diesmal den ersten Dreier im neuen Jahr auf die Habenseite bringen zu können.

Doch diese Hoffnungen sollten sich nicht erfüllen, denn die Veilchen zeigten lt. Trainer Matthias Foltin „eine unterirdische Leistung“, so dass sich die Elf von Spielertrainer Tobias Bartl für die Heimspielpleite eindrucksvoll revanchierte und mit einem deutlichen, aber auch hochverdienten 4:0-Erfolg, die Heimreise antrat.

In der Anfangsphase gab es auf beiden Seiten noch eine Abtastphase, so dass hüben wie drüber das Risiko fehlte und beide Teams beschränkten sich zunächst auf die Ballsicherung, so dass es doch einiger Zeit bedurfte, bis sich Nennenswertes vor der Toren ereignete.

Den Anfang machte der KSC: Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte Sadam Ibrahim den Kirchascher Spielertrainer nicht stoppen, doch letztlich hatte die Foltin-Elf Glück, dass der Ball nur an den Pfosten prallte, und der Nachschuss dann über den Kasten gesetzt wurde (23.).

Zehn Minuten später kamen dann die Hausherren zum ersten Abschluss, doch der Kopfball von Amar Husic nach Ecke von Simon Wolf war leider etwas zu hoch angesetzt, so dass leider der erhoffte zählbare Erfolg ausblieb.

Wenig später drohte dann jedoch der Rückstand, doch ein Schuss von Samed Mocic verfehlte knapp das von Senal de Silva gehütete Tor, so dass bis dahin noch nicht Null stand (35.)

Aber zwei Minuten später gingen die Gäste dann doch in Führung. Als ein Ball in den Strafraum kam, spielte Patrick Lisiewicz das Spielgerät unglücklich mit der Hand, so dass der Unparteiische auf Strafstoß entschied. Spielertrainer Bartl stellte sich der Verantwortung und erzielte das 1:0 für sein Team (39.).

Dieser Treffer zeigte bei der SpVgg Wirkung, denn schon zwei Minuten später wuchs der Rückstand weiter an. Nach einem Pass von Luis Triebenbacher kam Kapitän Markus Zollner auf der rechten Seite zum Abschluss, und gegen den platzierten Schuss ins lange Eck konnte de Silva nichts mehr ausrichten, so dass man mit einem 0:2-Rückstand in die Pause ging.

Dabei hätten die Hausherren unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff noch fast den psychologisch wichtigen Anschlusstreffer erzielt, doch die Volleyabnahme von Julian Topf nach einer Freistoßflanke von Simon Wolf war leider etwas zu hoch angesetzt.

In der 59. Minute glückte dem KSC dann schon die Vorentscheidung. Als Wolf das Leder in die gegnerische Hälfte geführt hatte, fehlte ihm eine nötige Anspielstation, was dann auch dem Ballverlust gegen Zollner geschuldet war. Der Spielführer schlug das Leder weit nach vorne, wo Mocic davon profitierte, dass Ibrahim den langen Ball verfehlte. So konnte der Angreifer allein auf das Tor zulaufen und gab de Silva zum dritten Male an diesem Tag das Nachsehen.

Zehn Minuten später hofften die Hausherren dann auf das erste zählbare Erfolgserlebnis, doch sein Schuss, der von knapp außerhalb des Strafraumes abgefeuert wurde, ging knapp am Kirchascher Tor vorbei.

Besser machten es die Gäste, die sieben Minuten vor dem Ende dann noch einen weiteren Treffer für sich verbuchten. Abermals wurde das Leder weit nach vorne geschlagen und auch diesmal konnte die Defensive nicht klären, so dass Bartl an den Ball kam. De Silva wollte noch weit vor seinem Tor klären, kam jedoch nicht an Ball, so dass Bartl am Altenerdinger Keeper vorbeiging und zum 4:0 ins leere Tor einschob.

Fast hätte der Spielertrainer sein Trefferkonto noch weiter aufgefüllt, doch diesmal scheiterte er an de Silva, der einen Schuss auf das kurze Eck stark parieren konnte (88.).

In der Schlussminute wären die Veilchen fast noch zum Ehrentreffer gekommen, doch KSC-Keeper Sven Kouame wollte die Null halten und war bei einem gefährlichen Schuss von Nessim Mahsas zur Stelle, so der SpVgg selbst der Ehrentreffer versagt blieb.

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C1-Junioren: SE Freising – SpVgg Altenerding 1:2

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Zum dritten Spiel der Saison reisten die C1-Junioren SpVgg Altenerding nach Freising. In den Osterferien absolvierte die Mannschaft ein Trainingslager in Kroatien, wo sie sich intensiv auf die kommenden Aufgaben vorbereitete und als Team noch enger zusammenwuchs.

Aufgrund der Verletzung von Lukas Busse rückte Leonhard Kulterer zwischen die Pfosten. Beide Mannschaften starteten hochkonzentriert in die Partie, wobei Altenerding die ersten zehn Minuten klar dominierte. Die Defensive um Abwehrchef Johannes Kieweg stand äußerst stabil und ließ keine gefährlichen Angriffe der Gastgeber zu.

In der 12. Minute zahlte sich das hohe Pressing der SpVgg aus: Altenerding setzte die Hausherren tief in deren eigener Hälfte unter Druck, eroberte den Ball rund 30 Meter vor dem Tor, und Korbinian Schmid reagierte blitzschnell. Er erkannte das leere Tor und traf mit einem sehenswerten Abschluss zur verdienten 1:0-Führung.

Freising kam offensiv meist nur über lange Bälle ins Spiel. In der 23. Minute führte eine Situation nach einem Ballgewinn an der Eckfahne zu einem umstrittenen Elfmeter für den SC E. Freising, nachdem ein Klärungsversuch aus kurzer Distanz an einen Altenerdinger Spieler sprang. Der Strafstoß wurde sicher zum 1:1 verwandelt.

Kurz vor der Halbzeit sorgte eine gefährliche Szene noch für Aufregung, als ein Freisinger Stürmer mit offener Sohle und gestrecktem Bein gegen Keeper Leonhard Kulterer einstieg. Die Sorge war groß, da kein Ersatzkeeper im Kader stand. Nach kurzer Behandlung konnte Kulterer jedoch weiterspielen, sodass es mit einem 1:1 in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Nach einem Einwurf in der 45. Minute versuchte Arif Löhne es mit einer Direktabnahme, sein Abschluss ging jedoch knapp am Tor vorbei.

Kurz darauf rutschte ein Ball durch die ansonsten sicher stehende Altenerdinger Abwehr, doch Leonhard Kulterer reagierte stark und entschärfte die einzige echte Chance der Freisinger in Halbzeit zwei zur Ecke.

Auch als das Spiel etwas hektischer wurde, bewahrte Altenerding einen klaren Kopf und behielt die Kontrolle. In der 57. Minute erhielt die SpVgg einen Freistoß von der rechten Strafraumseite. Freising konnte den Ball nicht sauber klären, Lukas Strasser fasste sich ein Herz und schloss entschlossen zur hochverdienten 2:1-Führung ab.

In den Schlussminuten versuchte Freising noch einmal alles, konnte die geschlossen auftretende Altenerdinger Mannschaft jedoch nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen.

Am Ende holte sich die SpVgg Altenerding hochverdient drei Punkte und ging als verdienter Sieger vom Platz.

Ein großes Lob an die gesamte Mannschaft für diese starke Teamleistung und den überragenden Teamgeist – MACHT WEITER SO!

D5-Junioren: FC Forstern III – SpVgg Altenerding 9:5

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Torreiches Spektakel im Kunstrasenkäfig – D5-Junioren unterliegen beim  FC Forstern III mit 5:9

Ein echtes Offensivspektakel bekamen die Zuschauer am Sonntagmorgen im Kunstrasenkäfig von Forstern geboten. Bei zunächst leichtem Regen, der im Laufe des Spiels immer wieder von sonnigen Abschnitten abgelöst wurde, entwickelte sich von Beginn an eine unterhaltsame und torreiche Partie.

Die D5 aus Altenerding konnte personell aus dem Vollen schöpfen und erhielt zudem Unterstützung vom D3 Torwart Leon Drinciau Cara, der auf die Innenverteidigerposition rückte, ergänzt durch David Mückel und Phillip Wischhof aus der D3. Forstern hingegen setzte ein deutliches Zeichen in Sachen Ambition und verstärkte sich gleich mit drei Stammspielern aus der ersten Mannschaft. Das war ein klarer Hinweis darauf, dass man dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte.

So war bereits vor Anpfiff klar, dass es ein intensives Duell mit zahlreichen Torchancen werden würde. Die ersten Abschlüsse gehörten den Gastgebern, die jedoch zunächst noch nicht die nötige Präzision fanden. Auf der anderen Seite hatte Altenerding die erste große Gelegenheit: Ein Befreiungsschlag der Gastgeber landete genau bei Lukas Lux, der aus der Mittellinie heraus direkt abzog und nur den Innenpfosten traf – von dort sprang der Ball zurück ins Feld.

Forstern blieb am Drücker und kam immer wieder über präzise gespielte Bälle hinter die Abwehr zu guten Möglichkeiten. Doch entweder fehlte die Genauigkeit im Abschluss oder die Defensive der Gäste rettete in höchster Not. Die größte Chance der Gastgeber vereitelte Drinciau Cara spektakulär, als er den bereits umspielten Torwart Hashim Teym ersetzte und den Ball auf der Linie mit der Brust klärte.

Dann die kuriose Führung für Altenerding: Nach einem weiten Abstoß von Drinciau Cara setzte sich Wischhof durch und traf ins Netz. Der junge Schiedsrichter pfiff zunächst wegen vermeintlichen Abseits, revidierte seine Entscheidung jedoch nach Hinweisen von beiden Trainierseiten. Ein Abseits kann es beim Abstoß schließlich nicht geben. Das 1:0 zählte.

Kurz darauf schlug die Stunde von Mehmet Kevioglu: Mit einem starken Solo ab der Mittellinie ließ er mehrere Gegenspieler stehen und erhöhte auf 2:0. Doch die Antwort von Forstern ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Serie von Chancen gelang zunächst der Anschlusstreffer und wenig später der Ausgleich zum 2:2. In dieser Phase hatte Altenerding kaum Zugriff auf das Spiel.

Ein starkes Dribbling von Oracles Npoyi Fwamba führte schließlich zu einem Foul im Strafraum. Den fälligen Neunmeter verwandelte David Mückel souverän zur erneuten Führung (3:2). Doch quasi mit dem Halbzeitpfiff stellte Luca Ender mit einem platzierten Schuss auf 3:3 – ein leistungsgerechtes Ergebnis nach einer äußerst kurzweiligen ersten Hälfte, in der Altenerding seine wenigen Chancen konsequent genutzt hatte.

Direkt nach Wiederanpfiff setzte Forstern ein Ausrufezeichen mit einem Lattentreffer – keine zehn Sekunden waren gespielt. Doch erneut zeigte sich Altenerding effektiv: Ein langer Ball von Drinciau Cara fand Mückel, der zur 4:3-Führung einschob.

Dann jedoch folgte die spielentscheidende Phase. Die drei eingesetzten D1-Spieler von Forstern demonstrierten eindrucksvoll ihr Können und drehten innerhalb von zehn Minuten die Partie. Mit hoher individueller Klasse und sehenswerten Kombinationen erhöhten sie auf 7:4. Ender traf doppelt (insgesamt 4x), während sich auch Kammara und Wall in die Torschützenliste eintrugen.

Altenerding gab sich jedoch nicht auf und verkürzte nach einer Ecke durch Omar Buljubasic auf 7:5. Hoffnung keimte kurzzeitig auf, doch diese wurde schnell wieder gedämpft: Ender traf direkt per Ecke zum 8:5, ehe kurz darauf ein weiterer Treffer zum 9:5-Endstand fiel.

Trotz des Rückstands spielte Altenerding weiter nach vorne. Mehmet Kevioglu prüfte den Torwart noch einmal mit einem sehenswerten Distanzschuss, und auch Wischhof hatte mit einem knappen Fehlschuss die letzte Gelegenheit des Spiels.

Am Ende stand ein torreiches Spiel mit insgesamt 14 Treffern – im Schnitt fiel alle vier Minuten ein Tor. Leider verteilten sich diese nicht zugunsten der Gäste. Dennoch zeigte die D5 eine engagierte Leistung und bewies Moral bis zum Schluss.

Bereits nächste Woche wartet mit Aspis Taufkirchen der nächste Gegner. Diesmal eine Mannschaft, die sich nicht mit höherklassigen Spielern verstärken kann. Die Hoffnung liegt auf einem ebenso spannenden, wenn auch vielleicht weniger torreichen Spiel, das es ja nicht im Forsterner Käfig stattfindet.

Frauen: SpVgg Altenerding – FC Langengeisling 0:1

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Starker Kampf wird nicht belohnt: SpVgg-Frauen unterliegen knapp im Derby

Mit großer Unsicherheit empfing die Frauenmannschaft der SpVgg Altenerding zum Rückrundenauftakt den Lokalrivalen FC Langengeisling im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion. Personell arg gebeutelt mussten die Veilchen gleich auf mehrere Spielerinnen verzichten, sodass sich die Startelf nahezu von selbst aufstellte. Mit Naomi Steinbrecher, Nina Siemens, Pia Stipkovic, Marie Grote, Emilia Nunberger und Chiara Reiland fehlten gleich mehrere Optionen. Immerhin stellte sich Lara Mentrup kurzfristig noch zur Verfügung, wodurch zumindest eine Wechselmöglichkeit vorhanden war – auch wenn sich im Verlauf der Partie zeigen sollte, dass der Kader insgesamt zu dünn besetzt war.

Dennoch erwischten die Gastgeberinnen einen ordentlichen Start und boten dem Tabellenführer von Beginn an Paroli. In der Anfangsphase war kein wirklicher Leistungsunterschied zu erkennen, die SpVgg agierte diszipliniert und hielt kämpferisch dagegen. Nach zehn Minuten hatten die Altenerdingerinnen allerdings Glück, als ein Freistoß aus rund 18 Metern nur am Querbalken landete. Dieser Warnschuss brachte die Veilchen jedoch nicht aus dem Konzept, vielmehr blieben sie weiter gut im Spiel.

Nach 16 Minuten bot sich dann sogar die große Chance zur Führung. Annika Michael spielte einen starken Pass in die Tiefe auf Heidi Mückel, die frei auf das Tor zulief. Beim letzten Kontakt legte sie sich den Ball jedoch etwas zu weit vor, sodass die Torhüterin des FCL rechtzeitig herauskam und klären konnte. Es war die beste Möglichkeit einer insgesamt ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der sich beide Teams weitgehend neutralisierten. Folgerichtig ging es torlos in die Pause.

Der zweite Durchgang begann aus Sicht der SpVgg denkbar ungünstig. Praktisch mit dem ersten Angriff gingen die Gäste in Führung. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld war die Defensive kurz unsortiert, was eine Angreiferin des FCL eiskalt ausnutzte und zum 0:1 ins linke Eck einschob. Dieser Treffer sollte sich später als spielentscheidend erweisen.

In der Folge hielt Altenerding weiter dagegen, musste jedoch zunehmend dem hohen Aufwand Tribut zollen. In der 65. Minute leistete sich die Defensive einen seltenen Fehler, als Hannah Heilmaier einen Ball passieren ließ und eine Gegenspielerin plötzlich frei vor Torhüterin Kathi Hartmann auftauchte. Doch der Abschluss war zu harmlos, sodass Hartmann sicher parieren konnte.

Mit zunehmender Spielzeit machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Während der FC Langengeisling regelmäßig frische Kräfte von der Bank bringen konnte, waren die Wechselmöglichkeiten der SpVgg stark eingeschränkt. Die Gäste übernahmen dadurch mehr und mehr die Spielkontrolle und kamen zu weiteren Chancen, unter anderem mit einem Schuss, der knapp über die Latte ging.

Eine der größten Möglichkeiten zur Vorentscheidung hatte Langengeisling wenig später, als eine Angreiferin im Strafraum viel Zeit hatte, den Ball zu kontrollieren. Doch erneut war Hartmann zur Stelle und hielt ihr Team mit einer starken Parade im Spiel. Auf der anderen Seite sorgte eine strittige Szene für Diskussionen: Lara Mentrup setzte sich stark durch und wurde als letzte Spielerin vor dem Tor gefoult, doch der Schiedsrichter beließ es bei einer Verwarnung – eine Entscheidung, die durchaus auch härter hätte ausfallen können.

In der Schlussphase warf die SpVgg noch einmal alles nach vorne. Hannah Heilmaier wurde in die Offensive beordert und das System auf eine Dreierkette umgestellt. Dadurch entstanden jedoch auch Räume für die Gäste, die sechs Minuten vor dem Ende eine weitere gute Chance vergaben, als ein Schuss aus aussichtsreicher Position knapp am langen Eck vorbeiging.

Trotz aller Bemühungen gelang den Veilchen kein Treffer mehr, sodass es am Ende bei einer knappen 0:1-Niederlage blieb. Auch wenn das Ergebnis enttäuschend ist, macht die engagierte Leistung gegen den Tabellenführer Mut für die kommenden Aufgaben.

Weitere Bilder vom Spiel

 

D-Juniorinnen: SC Baldham-Vaterstetten – SpVgg Altenerding 0:0

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Starker Kampf wird belohnt: D-Mädels sichern sich Punkt in Baldham

Einen hart erarbeiteten Punkt konnten die D-Mädels der SpVgg Altenerding auswärts aus Baldham mit nach Hause nehmen, so dass man nun die rote Laterne an den Lokalrivalen FC Langengeisling abgeben konnte. Beim ungewohnt frühen Anpfiff um 9:15 Uhr auf dem Kunstrasen entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel.

In den ersten zehn Minuten neutralisierten sich beide Teams weitgehend im Mittelfeld. Die Gastgeberinnen setzten jedoch mit ihrem ersten Eckball ein Ausrufezeichen: Der Ball sprang wie eine Flipperkugel durch den Strafraum der Altenerdingerinnen, doch mit etwas Glück und viel Einsatz landete dieser letztlich über dem Querbalken.

In der Folge übernahm Baldham offensiv zunehmend die Kontrolle und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten. Die SVA zeigte sich defensiv jedoch stabil und gut organisiert. Besonders Torhüterin Sophie Reiner war ein sicherer Rückhalt und hielt ihr Team mit starken Aktionen im Spiel.

Kurz vor der Halbzeit wurde es noch einmal brenzlig: Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum wollte Reiner den Ball aufnehmen, doch Melina Duman berührte diesen zuvor leicht. Die Folge war ein indirekter Freistoß für Baldham aus kurzer Distanz. Die gesamte Defensive der Veilchen stellte sich entschlossen in den Weg – und mit vollem Körpereinsatz war es schließlich Elif Yavuz, die den Ball entscheidend blockte.

Die zweite Halbzeit stand dann nahezu komplett im Zeichen der Gastgeberinnen. Angriff um Angriff rollte auf das Tor von Sophie Reiner zu. Doch die SVA stemmte sich mit großem Einsatz, guter Kommunikation und mannschaftlicher Geschlossenheit gegen den Druck – und hielt dem Ansturm stand.

Ein besonderes Highlight gab es zudem auf Seiten der Veilchen: Leonora Muslio feierte ihr Debüt im Altenerdinger Trikot und sammelte ihre ersten Einsatzminuten.

Am Ende blieb es beim torlosen Unentschieden – ein Punkt, der sich für die SVA wie ein kleiner Sieg anfühlt. Die Mannschaft zeigte eine starke kämpferische Leistung und bewies erneut, dass sie immer besser ins Rollen kommt.

D1-Junioren: SG Langenbruck – SpVgg Altenerding 0:3

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Die Wilde 13 siegt trotz mäßiger Leistung!

Nachdem die Jungs der Wilden 13 vorige Woche wieder gute Ansätze gegen Manching zeigten, war der Arbeitssieg in Langenbruck viel Stückwerk, wenig ansehnlicher Fußball, aber alles in allem ein hochverdienter 3:0-Auswärtssieg im idyllischen Langenbruck. Idyllisch trifft es sehr gut eigentlich. Die Sportanlage des SG Langenbruck liegt am Ortsrand, durchaus ein wenig erhöht und überzeugte somit durch ruhiges Ambiente, einer steifen Brise Wind und man mag es kaum glauben – einen Verkaufsstand. Liebevoll organisiert von den Eltern der Langenbrucker Spieler. Die auf Spendenbasis zu erwerbenden Produkte waren teils selbstgemacht und der Kaffee mundete am Sonntag Vormittag durchaus.

Zum Spiel:

Das Spiel begann durchaus verheißungsvoll. Nach ersten zarten Kombinationsversuchen auf einem eher holprigen Geläuf zeigte die Wilde 13 durchaus in den Anfangsminuten, dass Sie das Siel ganz klar bestimmen möchte.

Bei einem ersten Angriff über Paul Schiwietz, der Michael Melissourgos auf die Reise schickte, entstand gleich die erste Chance für Altenerding. Michael Melissourgos setzte sich gegen seinen Gegenspieler geschickt durch und lief auf den Torwart zu. Leider legte er sich den Ball zu weit vor und prallte dadurch mit dem Torhüter zusammen. Dieser verletzte sich in dieser Situation leider gleich, so dass die Trainer der Langenbrucker gezwungen waren, früh den Torwart durch einen Feldspieler zu wechseln.

Und dann war es auch gleich soweit – die Wilde 13 schlug zu:

Nach einem langen Ball von Matheo Hulm in die Spitze, erkannte Paul Schiwietz am schnellsten die Unstimmigkeit der Langenbrucker Hintermannschaft. Er schob sich dazwischen, drängte seinen Gegenspieler ab und lief alleine auf den Torhüter zu. Paul umkurvte diesen gekonnt und schob dann lässig ins leere Tor.

0:1 für Altenerding! Ein verheißungsvoller Start.

Doch dann ebbte die Partie ziemlich ab. Es gab zwar immer wieder Torchancen, aber richtig zwingend waren wenige. Eine der besseren hatte wiederum Paul Schiwietz. Nach einer tollen Kombination von Andi Neumann und Marco Ebert, spitzelte Letzterer den Ball in die Gasse für Paul Schiwietz. Dieser versuchte den Ball über den Torhüter zu heben, was auch gelang, nur leider war der Lupfer ein wenig zu hoch angesetzt, so dass der Ball nur die Latte touchierte.

Trotz vielen fehlerhaften Kombinationsversuchen und vielen Zweikämpfen fiel dann doch das 2:0 für Altenerding in der ersten Hälfte.

Marco Ebert trat eine schöne Ecke vors Tor, welche auf dem Kopf von Valentin Kugler landete. Dieser köpfte den Ball allerdings zu mittig aufs Tor, so dass der Torhüter abwehren konnte. Der Abpraller landete allerdings bei Tobi Felsner, der den Ball postwendend wieder vors Tor hebte, wo Michael Melissourgos goldrichtig stand und zum 2:0 vollendete.

0:2 für Altenerding! Das Ergebnis stimmte – die Leistung nur mäßig!

Dann hatte auch Langenbruck eine gute Chance. Nach einer wunderbaren Ecke fiel der Ball genau auf den Kopf eines Langenbrucker Spielers. Dessen Kopfball ging allerdings kanpp übers Tor – Glück für Altenerding.

Ein weiterer kleiner Lichtblick ereignete sich dann wieder auf der Altenerdinger Seite. Andi Neumann eroberte auf der linken Seite den Ball und spielte ihn an der Linie entlang auf Tobi Felsner. Dieser hatte eine tolles Auge und leitete den Ball direkt mit einem wunderbaren langen Steckpass weiter zu Paul Schiwietz. Leider vertändelte Paul in dieser Situation den Ball und es blieb dadurch beim 2:0.

Tolle Kombination – überhasteter Abschluss!

Dann war Halbzeit!

Die zweite Hälfte war leider noch ereignisärmer wie die erste Halbzeit.

Unser sicherer Rückhalt Timo Wegener leitete die erste Chance für Langenbruck ein, indem ihm ein Abschlag missglückte, der direkt in den Füßen einer Langenbrucker Spielerin landete. Die Spielerin schoss aber den Ball deutlich am Tor vorbei.

Der wiedergenesene Emil Jackisch setzte nochmal unseren Kapitän Michael Melissourgos in Szene, allerdings schloss dieser zu ungenau ab, so dass der Ball neben das Tor ging.

Und wenn Spiele ereignisärmer werden kommt es oft dazu, dass wieder mal Unruhe von außen reingebracht wird. Die generell sehr aufgeschlossenen und freundlichen Trainer der Langenbrucker waren allerdings vor allem in der zweiten Hälfte überhaupt nicht mehr mit der Leistung des Schiedsrichters zufrieden und rügten diesen mehrfach. Und die Folge daraus ist: Es überträgt sich auf die Jungs. Die Nickligkeiten untereinander nahmen zu und es wurde ein noch größeres Gestocher und Lamentieren als in der ersten Hälfte.

Altenerding machte dann aber den Sack zu! Das entscheidende 3:0 für Altenerding schoss wieder unser Paul Schiwietz.

Nach einer tollen Einzelaktion von Emil Jackisch, der drei Gegenspieler auf sich zog und diese alt aussehen ließ, hatte dann noch die Übersicht und legte den Ball quer zum frei stehenden Paul. Dieser fackelte nicht lange und vollendete im Strafraum zum 3:0!

0:3 für Altenerding! Liest sich super! Außen hui – innen eher pfui!

Fazit: Solche Spiele muss man einfach abhaken und einfach die drei Punkte mitnehmen. Dennoch braucht es eine klare Leistungssteigerung in den kommenden Wochen, um vorne mitspielen zu können.

Wir drücken die Daumen!

C2-Junioren: SV Vötting-Weihenstephan – SpVgg Altenerding 4:2

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Nach dem guten Saisonauftakt reisten die Kicker des Jahrgangs 2012 nach Vötting. Leider muss man auf die Verletzten Ludwig Woitzik und Pablo Ahlschlager zwei Wochen verzichten. Ansonsten waren alle Mann an Bord.

Mit Vötting hatte man an diesem Tag einen guten Gegner. Die Gastgeber überzeugten vor allem durch deren kämpferische Einstellung und Schnelligkeit in den Sturmspitzen. Nach fünf gespielten Minuten kamen jedoch die Altenerdinger zum ersten Abschluss, den Mailo Skupnik leider über den Querbalken setzte. Als kurz darauf Alessandro Cusati hellwach war und einen Rückpass ablief, passte er ins Zentrum wo Mailo Skupnik zum Abschluss kam, doch dessen Schuss und Nachschuss wurde vom Goalie glänzend pariert. Keine Zeigerumdrehung weiter wäre Alessandro Cusati mit einem Schlenzer mit links fast die Führung geglückt. Dann kamen die Gastgeber das erste Mal gefährlich vor das Tor der SpVgg. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite tauchte ein Stürmer alleine vor Sebastian König auf, doch dieser reagierte souverän und klärte das Leder. Ansonsten hatten sowohl die beiden IVs (Lukas Ramm/Niklas Braune) und AVs (Leon Rechenmacher/Matteo Pirek) alles im Griff. Felix Binder und Mailo Skupnik setzten immer wieder die Außenbahnen mit dem sehr agilen Lewis Habel und Alessandro Cusati ein. Nach 26 Spielminuten belohnten sich die Altenerdinger mit einer sehenswerten Führung. Lewis Habel fing einen Abschlag des gegnerischen Torhüters ab, umkurvte seinen Gegenspieler uns setzte das Leder unhaltbar ins lange Eck. Die Mannschaft um Kapitän Mailo Skupnik hatte das Spiel unter Kontrolle. So hätte Alessandro Cusati auf 2:0 stellen können, doch anstatt selbst abzuschließen bediente er Emilio Pomaroli, der den Ball leider nicht unter Kontrolle bekam. Kurz vor der Halbzeit stellten die Erdinger Landkreis-Kicker dann doch auf 2:0. Emilio Pomaroli eroberte das Spielgerät und steckte tief auf Alessandro Cusati durch, der vor dem Tor „cool“ blieb und für die 2:0 Pausenführung sorgte.

Nach der Pause war ein kompletter Bruch in der Mannschaft. Vötting versuchte es nun mit langen Bällen,  was die Hintermannschaft der SpVgg vor gehörige Problemen stellte. Mit einem Doppelschlag in der 39. und 42. Minute glich Vötting gefühlt aus dem Nichts aus. Die Altenerdinger Mannschaft versuchte wieder mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen, und man verlagerte das Spiel weiterhin in die Hälfte des Gastgebers. Als Alex Montag einen schönen Pass durch die Mitte auf Emilio Pomaroli spielte, hatte man den Torschrei bereits auf den Lippen, doch sein Abschluss ging rechts am Tor vorbei. Kurz drauf setzte sich Alessandro Cusati auf seiner Seite durch, bediente den mitgelaufenen Mailo Skupnik, doch dessen Schuss wurde im letzten Moment geblockt. In der 50. Und 52. Minute waren es dann wieder zwei schnelle Umschaltmomente Vöttings, die zur 4:2-Führung für den Gastgeber führten. Die Mannen aus Altenerding gaben sich nicht auf, so hatte Lewis Habel seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, doch der Goalie parierte dessen Abschluss sehr gut. Somit ging diese Partie unglücklich mit 2:4 verloren. Diese Niederlage schmerzte wahrscheinlich deswegen umso mehr, da man in der Vergangenheit sehr sehr selten eine Führung aus der Hand gegeben hatte. Aber trotzdem heißt es, Blick nach vorne richten, Lehren aus dieser unnötigen Niederlage ziehen und weiter hart arbeiten.

C-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – TSV Poing 1:3

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Chancenwucher rächt sich: SpVgg Altenerding unterliegt trotz Überlegenheit in Hälfte 1

In einer ereignisreichen Partie musste sich die SpVgg Altenerding am Ende dem TSV Poing geschlagen geben. Während die Gastgeber vor allem in der Anfangsphase ein deutliches Chancenplus verzeichneten, fehlte vor dem Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit. Ein umstrittener Treffer nach der Pause leitete schließlich die Niederlage ein.

Bereits nach zwei Minuten deutete Altenerding an, in welche Richtung das Spiel verlaufen sollte: Nach einer Ecke von Julia Mückel kam Lilli Kapsner im Zentrum zum Abschluss, setzte den Ball jedoch knapp über den Querbalken. Nur zwei Zeigerumdrehungen später die nächste Großchance: Nach Zuspiel von Günes Öksüz setzte sich Pia Weigel gegen ihre Gegenspielerin durch, ihr Heber landete jedoch am Pfosten, bevor die Torhüterin zupacken konnte. In der 8. Minute war es erneut Kapsner, die allein auf das Tor zulief, die Torhüterin zwar umkurvte, den Ball dann aber am Tor vorbeilegte.

Wie aus dem Nichts kam Poing nach neun Minuten zur ersten nennenswerten Offensivaktion. Ein Klärungsversuch von Eva Straßer landete unglücklich an ihrer Hand, woraufhin der Schiedsrichter auf Strafstoß entschied, der TSV verwandeln konnte und Jennifer Berger keine Chance zur Abwehr ließ. Doch Altenerding zeigte sich unbeeindruckt und gab nur eine Minute später die passende Antwort: Nach einer Ballablage von Weigel schickte Isy Paproth Tuana Ajdin steil, die die Torhüterin gekonnt stehen ließ und zum 1:1-Ausgleich ins leere Tor einschob.

Der zweite Durchgang begann mit einem herben Dämpfer für die Gastgeber. Trotz einer vermeintlichen Abseitsposition von gut zwei Metern blieb der Pfiff des Unparteiischen aus. Eine Spielerin von Poing lief allein auf das Tor zu und erzielte – trotz einer Berührung durch Torhüterin Jennifer Berger – die 2:1-Führung.

In der Folge entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor, doch die SpVgg verzweifelte an der eigenen Chancenverwertung. Kapsner scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position an der stark reagierenden Torhüterin, auch Weigel konnte ihre Möglichkeiten in der 51. Minute nicht nutzen. Poing blieb durch Konter gefährlich, verpasste es aber bei einer Gelegenheit aus 16 Metern, den Sack vorzeitig zuzumachen. Am Ende stellten die Gäste nach einem Fehlpass der Verteidigung noch auf 1:3 und entschieden somit die Partie.

B1-Junioren: JFG Paartal – SpVgg Altenerding 3:5

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Spielbericht: Arbeitssieg im Hexenkessel – Veilchen trotzen Härte in Paartal

​In einer emotional geführten und von extremer körperlicher Härte geprägten Partie sicherten sich die U17-Junioren der SpVgg Altenerding drei hart erkämpfte Punkte bei der JFG Paartal. Trotz einer teilweise unübersichtlichen Spielleitung bewiesen die Veilchen Moral und die reifere Spielanlage.

Turbulente Anfangsphase
​Das Spiel begann beinahe mit einem Paukenschlag für die Gastgeber: Ein missglückter Rückpass von Fabio Figliuzzi überraschte den ausrutschenden Mitspieler Tobias Mertl und brachte den Paartaler Stürmer in eine ideale Position. Doch Keeper Kilian Burgholzer bewies seine Klasse und parierte den Abschluss glänzend. Im direkten Gegenzug zeigten die Gäste, wie effizient sie umschalten können. Burgholzer bediente Levin Kronthaler im Zentrum, der seinen Gegenspieler stehen ließ und auf Luca Sippel weiterleitete. Dieser fackelte nicht lange und schob zur frühen 0:1-Führung (4.) ein.

​Die Antwort auf die aufkommende Härte ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einem Einwurf von Kubilay Goekmen auf Kronthaler konnte Sippel nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Freistoß von Figliuzzi verwertete Nicolas Roith am Fünfmeterraum und baute die Führung auf 2:0 aus.

​Hitzige Atmosphäre und strittige Szenen
​Die Partie verrohte in der Folge zunehmend, wobei der Unparteiische Schwierigkeiten hatte, eine klare Linie zu finden. In der 22. Minute kam es zu einer unschönen Szene: Ein Klärungsversuch von Artur Schumacher traf Tobias Mertl hart im Gesicht. Während der Altenerdinger benommen am Boden lag und die Gäste auf eine Spielunterbrechung hofften, nutzte Paartal die Verwirrung und erzielte den 1:2-Anschlusstreffer.

Praktisch im Gegenzug eines Altenerdinger Angriffes, rutschte eine Ecke der Gastgeber durch die gesamte Abwehr, so dass ein am zweiten Pfosten stehender Angreifer der JFG zum 2:2-Pausenstand abstauben konnte.

​Einzelleistung und Elfmeter-Frust
​Direkt nach dem Seitenwechsel schnappte sich Levin Kronthaler das Spielgerät. In der eigenen Hälfte gestartet, marschierte er über links, an zwei Gegnern vorbei, drang in den Strafraum ein und vollendete nach einer geschickten Körpertäuschung eiskalt ins lange Eck zum 2:3 (44.).

​Nur zwei Minuten später herrschte Entsetzen im Altenerdinger Lager, als den Gastgebern ein höchst zweifelhafter Strafstoß zugesprochen wurde – der Stürmer war ohne Kontakt zu Fall gekommen. Paartal ließ sich das Geschenk nicht entgehen und glich zum 3:3 aus.

​Schumacher macht den Deckel drauf!
​In der Schlussphase bewiesen die Veilchen den größeren Siegeswillen. Eine präzise Ecke von Figliuzzi fand den Kopf von Artur Schumacher, der wuchtig zum 3:4 einnetzte (63.). Die Emotionen kochten nun über: Ein Frustfoul inklusive Tätlichkeit eines Gastgebers gegen Goekmen blieb vom Schiedsrichter unverständlicherweise ungeahndet.

​In der 76. Minute sorgte erneut Artur Schumacher für die Entscheidung. Nach einem Freistoß schaltete er am schnellsten und versenkte das Leder unhaltbar zum 5:3-Endstand für seine Farben.

Trotz einer fast zehnminütigen Nachspielzeit und anhaltender Härte der Gastgeber brachten die Altenerdinger den verdienten Sieg geschickt über die Zeit.

​Fazit: Ein verdienter Erfolg für die SpVgg Altenerding, die sich von der unnötigen Härte und strittigen Schiedsrichterentscheidungen nicht beirren ließ und die drei Punkte mit nach Erding nahm