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E1-Junioren: SpVgg qualifiziert sich trotz Finalniederlage für das Hallenkreisfinale Donau/Isar

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Erfolgreich verlief für die E1-Junioren der SpVgg das erste Turnier des diesjährigen Sparkassen-Hallencups: Mit dem zweiten Platz qualifizierte sich die Freche 15 für die nächste Runde.

Im ersten Spiel gegen den TuS Oberding sollte jedoch noch etwas Sand im Getriebe stecken und so kamen die favorisierten Veilchen trotz zahlreicher Torchancen nur zu einem 0:0.

Aber bereits im zweiten Spiel zogen unsere jungen Talente wieder ihr gewohntes Kombinationsspiel auf und erzielten durch Tore von Vinzi Zanker, Jonas Ebert, Leon Goldberg und Finn Ley einen hochverdienten 4:0-Erfolg.

Auch das nächste Aufeinandertreffen gegen unsere Freunde vom FC Finsing konnte die Freche 15 wieder sehr überlegen gestalten und erzielte durch Tore von Jonas Ebert, Vinzent Zanker, Finn Ley und Fabian Baumbach erneut einen sicheren 4:0-Sieg.

Im abschließenden Spiel gegen Hörlkofen genügte dann ein schmuckloses torloses Remis zum Einzug ins Halbfinale als Gruppenerster (wieder unter Auslassung zahlreicher Torchancen).

Im Halbfinale sollte es dann zum spannendsten Spiel des Turniers kommen und zwar gegen die starke Mannschaft des FC Forstern. Trotz überlegenem Spiel und wieder hochkarätigen Torchancen, gelang es dem Gegner aus Forstern, in der fünften Minute in Führung zu gehen. Nur zwei Zeigerumdrehungen später sollte es jedoch dem wieder eminent quirligen Leon Goldberg gelingen, den Ausgleich zu erzielen und nur wenig später sollte sogar die Führung gelingen – es sei dem Chronisten verziehen, dass er sich nicht mehr an den Torschützen erinnern kann. Kurz vor Schluß sollte jedoch dem Unglücksraben Fabian Baumbach noch eine Eigentor widerfahren, so dass  ein Siebenmeterschießen über den Finaleinzug entscheiden musste. Und hier sollten sich die Ereignisse überschlagen: Nachdem die ersten vier Strafstöße alle verwandelt wurden (Vinzi Zanker und Jonas Ebert für Altenerding), unterlief dem ansonst sicheren Schützen Lennard Merget ein Fehlschuss, so dass Forstern nur noch ein Schuss vom Finale entfernt war. Dem letzten Schützen versagten jedoch die Nerven und schob die Kugel rechts am Tor vorbei. Die Regularien des Sparkassen Cups sehen vor, dass die gleichen Schützen nochmals antreten müssen, aber jetzt mit jedem Schuss das Ausscheiden drohen konnte. Unfassbarerweise wiederholte sich das Geschehen: Die ersten 4 Schützen verwandelten ihre Strafstöße sicher (für Altenerding wieder Jonas Ebert und Vinzi Zanker) und wieder konnte Lennard Merget seinen Strafstoß nicht im Netz unterbringen. Abermals bot sich dem FCF ein Matchball, der aber wiederum nicht zum Ende der Partie führte, denn diesmal war Schlussmann Luke Läntzsch zur Stelle und hielt sein Team im Spiel. In der dritten Runde es Sechsmeterschießens sollte dann die Entscheidung fallen. Erneut brachte Ebert die Kugel im Netz unter, doch eine zweiter gehaltener Strafstoß von Lätzsch beendet das dramatische Semifinale und brachte die Freche 15 ins Endspiel.

Dieses Endspiel gegen RW Klettham sollte dann denkbar unglücklich verlaufen: Nach sehr dominanten Spiel in den ersten fünf Minuten mit Großchancen von Jonathan Habermeier und Fabian Baumbach führte der erste Gegenangriff zum 0:1. Nach einem unglücklichem Abspiel von Vincent Schindler, der als Finaltorwart eingesetzt wurde, folgte kurz später der zweite Gegentreffer, und damit war die Messe gelesen. Ein weiterer Treffer zum 3:0-Endstand fiel nicht mehr ins Gewicht.

Nichtsdestotrotz freute sich das Trainertrio Läntzsch/Uluhan/Ebert sehr über den Finaleinzug: „Die Jungs haben nicht nur spielerisch überzeugt und den Finaleinzug geschafft, sondern wir sind auch stolz, dass alle 11 Spieler des Kaders auf annähernd gleiche Spielzeiten gekommen sind (incl. zweier Torhüter), ein Vorgehen, dass nicht alle Mannschaften im Turnier so gewählt hatten. Arbeiten müssen wir noch an besserer Chancenverwertung und Effizienz). Wir sehen gute Chancen, auch in der nächsten Runde erfolgreich abzuschneiden.“

A1-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Moosinning 3:2

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Mit einem versöhnlichen 3:2 (2:2) Heimerfolg gegen die (SG) Eichenried/Moosinning auf dem Kunstrasen in den Geislinger Ängern verabschiedeten sich die A1-Junioren in die Winterpause.

Die Veilchen starteten gut in die Partie, vor allem über die linke Angriffsseite war Elias Veladzic von seinem Gegenspieler nicht zu stoppen. So verzeichnete der pfeilschnelle Flügelspieler auch bereits nach zwei Spielminuten den ersten vielversprechenden Abschluss, doch der SG Schlussmann lenkte die Kugel noch mit den Fingerspitzen am Pfosten vorbei.

Kurze Zeit später die Gäste erneut im Glück, dass Lukas Rymas zunächst bei seinem Abschluss aus 20 Metern das Spielgerät nicht gut genug platzierte und kurz darauf nach einem verunglückten Klärungsversuch das Leder aus etwa acht Metern zentraler Position erneut nicht voll traf und sein Abschluss in den Armen des Keepers landete.

In der 12. Spielminute dann jedoch die bis dato verdiente Führung. Erneut hatte sich Veladzic am linken Flügel durchgesetzt, zog nach innen und schloss trocken ab. Zwar hatte Vinzent Steidler im Tor der in weiß gekleideten Gäste noch seine Finger am Ball, dieser trudelte dann aber auf Grund seines starken Dralls zur vielumjubelten Führung für Altenerding ins Netz.

Zwei Minuten später die Gäste erstmals gefährlich vor dem von Senal de Silva gehüteten Kasten. Nach einem Angriff über die rechte Seite bekamen die Gastgeber das Leder nicht geklärt, sodass ein SG Angreifer völlig frei am linken Pfosten zum Abschluss kam, doch Altenerdings Kapitän rettete in dieser Situation mit einem starken Reflex.

Nun waren aber wieder die Lila-Weißen am Zug. Nach einem schönen Schnittstellenpass von Fabian Veliqi zog Tiago Cardante aus 14 Metern sofort ab, verfehlte aber um Zentimeter das Ziel.

Nur wenige Zeigerumdrehungen später aber der 1:1-Ausgleich. Identisch zur ersten Großchance der Gäste, bekamen die Veilchen im Strafraum nicht den nötigen Zugriff, wodurch Goalgetter Marcel Renner völlig frei aus  fünf Metern am langen Pfosten abschließen konnte. Und es kam noch schlimmer für die Hausherren. Nach einer halben Stude Spielzeit verloren die Veilchen den Ball in der Vorwärtsbewegung, die Gäste schalteten mit einem schnellen Konter über rechts blitzschnell um und nach einer scharfen Hereingabe in den Strafraum, nutzte Carlos Abad Fuchs die Chance eiskalt zum 1:2.

Nun waren wieder die Gastgeber am Zug, erneut in Person von Elias Veladzic, der nach einem abgefangenen Ball mit Tempo in den Strafraum eindrang, beim Abschluss dann aber nicht das entsprechende Maß fand. Kurz vor dem Seitenwechsel schließlich doch der Ausgleich. Jannik Obermaier hatte mit einem Traumpass den durchgestarteten Emilio Polsfuss bedient, der, noch gestört von einem Gegner, den Ball aus etwa 12 Metern halblinker Position ins lange Eck schob.

In der zweiten Hälfte die SG unter Zugzwang, denn nur mit einem Sieg über Altenerding konnten sich die Gäste noch für die BOL Aufstiegsrunde im Frühjahr qualifizieren. Die Gäste standen nun höher, versuchten Altenerding schon in der eigenen Hälfte unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. In der Offensive versuchte man durch aufgerückte Außenverteidiger und nach innen ziehende Außenstürmer Überzahl und Räume über den Flügel zu kreieren. Die Veilchen übergaben die Gegner aber meist geschickt.

Der hohe Druck sollte sich jedoch auch in einer hochkarätigen Chance durch Reisinger auszahlen, der nach einem abgefangenen Ball halbrechts im Strafraum zum Abschluss kam, sein Visier zum Glück für die Gastgeber jedoch nicht gut genug eingestellt hatte. Die Gäste nun mit mehr Spielanteilen und einigen vergeblichen Versuchen aus der Distanz, Altenerding verlegte sich hingegen aufs Verteidigen und Kontern. Die Unruhe wuchs mit jeder Minute auf Seiten der Gäste, vor allem, nachdem der gut leitende Schiri Alexander Hauswald auf eine knappe Abseitsstellung erkannte und eine strittige Situation im Strafraum nicht zu Gunsten der Gäste entschied.

Zehn Minuten vor dem Ende die Entscheidung zum 3:2: Benjamin Veladzic fing einen Ball am rechten Flügel ab, setzte sich  im folgenden Sprintduell gegen seinen Kontrahenten durch und zog aus 16 Metern flach und trocken ins lange Eck ab. Moosinning/Eichenried warf in der Folge noch einmal alles nach vorne, konnte die gut gestaffelte Abwehrreihe der Veilchen aber nicht mehr ernsthaft in Gefahr bringen, auch bedingt durch zwei gelb-rote Karten.

Für die (SG) Moosinning eine bittere Niederlage und das Aus um die BOL Quali. Für Altenerding ein versöhnlicher Abschluss nach einer schwierigen und von Personalproblemen dominierten Hinrunde, in der man unter den eigenen Erwartungen blieb.

Trainer Patrick Hahn zeigte sich im Anschluss zufrieden mit der gezeigten Leistung „Heute haben wir uns endlich einmal bei einem knappen Spiel mit einem Dreier belohnt, was uns in zahlreichen Spielen in der Vorrunde zuvor leider nicht geglückt war. Die Mannschaft hat heute gut gearbeitet, zusammengehalten und auch in schwierigen Phasen im Spiel die Ruhe bewahrt. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch herzlich bei allen Spielern aus dem Herrenbereich, der B-Jugend und A2 herzlich bedanken, die uns in der personell schwierigen Situation immer wieder unterstützt haben, damit wir eine spielfähige Truppe stellen konnten.“    

A2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG)

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Wacker gekämpft und doch letztlich deutlich verloren, so lautete das Resümee nach dem abschließenden A2-Juniorenspiel gegen den Tabellenführer (SG) TSV Isen/St. Wolfgang, die mit diesem Erfolg die Meisterschaft festmachte. Nachdem im Zuge der erfolglosen Wochen das reguläre Team der A2-Juniorenb keine Mannschaft mehr stellen konnte, übernahmen die B3-Junioren die Aufgabe und mussten noch dazu ohne gelernten Torhüter auskommen. Trotz der alles andere als positiven Vorzeichen kamen die Veilchen überraschend besser in die Partie und zeigten ein gelungenes Passspiel, welches früh belohnt werden sollte. Nach sieben gespielten Minuten setzte sich Fabian Felsner auf der rechten Seite durch, legte den Ball in die Mitte, wo Torjäger Liman Bytyci aus kurzer Entfernung seine Farben in Front brachte. Leider sollte die Führung nur vier Minuten anhalten, denn nach einem Eckball köpfte ein körperlich überlegener Gästespieler den Ball vom Fünfer aufs Tor und brachte im Nachschuss die Kugel zum raschen Ausgleich unter. Nach gut 20 Minuten legten die Gäste mit einem Flachschuss aus gut zwanzig Metern, der flach im linken Eck einschlug, zum 2:1 nach. Vier Zeigerumdrehungen später bot sich indes die Riesengelegenheit das Ergebnis wieder zu egalisieren. Nach einem Zweikampf im Strafraum zeigte der Unparteiische auf den Punkt, doch Simon Faust setzte das Leder über den Querbalken. Fast im Gegenzug fiel die Vorentscheidung. Ein Weitschuss konnte vom Altenerdinger Interimskeeper nicht festgehalten werden, so dass der nachsetzende Isener Stürmer den Abpraller problemlos zum 3:1 einnetzen konnte. Der unglückliche Spielverlauf brachte einen kleinen Bruch in die Bemühungen der Hausherren mit der Folge, dass die Gäste noch vor dem Wechsel zwei Tore nachlegten. Zurück vom Pausentee vermochten die Lila-Weißen das Match zunächst wieder offen zu gestalten. Ein Doppelschlag in der 53. und 54. Minute machte das Resultat dann doch noch deutlich. Ungeachtet dessen wehrten sich die Altenerdinger Kicker mit Leidenschaft gegen ihre teilweise zwei Jahre älteren Gegenüber und mussten zehn Minuten vor dem Abpfiff nur noch einen Gegentreffer hinzunehmen. Trotz der 1:8 Pleite war den B3-Junioren ein großes Lob auszusprechen, wie sie sich dem scheinbar übermächtigen Gegner entgegengestemmt und aufopferungsvoll gekämpft haben. In jedem Fall hat sich das Team ein großes Dankeschön und auch Respekt verdient, denn man stellte sich der scheinbar aussichtslosen Aufgabe, hat aber damit den Verein vor einer Strafe, die ein ein verursachter Spielausfall mit sich gebracht hätte, bewahrt. Zudem konnte man aber auch in diesem Spiel viel Erfahrung sammeln, von der man hoffentlich in der Rückrunde, wenn man wieder auf gleichaltrige Konkurrenz trifft, profitieren kann.

B1-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Eching 3:0

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Ausgangslage

Die Ausgangslage vor dem abschließenden Vorrundenspiel gegen den TSV Eching war für die B1-Junioren der SpVgg Altenerding klar. Die Veilchen benötigten lediglich einen Zähler, um sich die Kreisliga-Herbstmeisterschaft zu sichern. Due Qualifikation zur Aufstiegsrunde in die Bezirksoberliga war schon längst geschafft, doch die Gastgeber wollten die Vorrunde krönen und waren erpicht, das Spieljahr als Spitzenreiter zu beenden. Letztlich wurde die Herbstmeisterschaft sicher unter Dach und Fach gebracht, denn man war den Zebras deutlich überlegen, so dass der klare 3:0-Erfolg auch dem Spielverlauf entsprach. 

Spielverlauf

  • Dominanz von Beginn an: Altenerding übernahm sofort die Kontrolle und ließ die Gäste über die gesamte Spielzeit nicht zur Entfaltung kommen. Besonders auffällig war Torhüter Kilian Burgholzer, der weit vor seinem Kasten agierte, und wie ein Libero sämtliche Steilpässe abfing und das Spiel über die Außenverteidiger Kubilay Uluhan und Artur Schuhmacher klug eröffnete.

  • 1:0 – Traumkombination: In der ersten Halbzeit belohnten sich die Veilchen für ihre Überlegenheit: Fabio Figliuzzi leitete den Angriff mit einem Pass auf die rechte Seite zu Ben Wacker ein. Dieser spielte den Ball perfekt in den Lauf zurück, sodass Figliuzzi souverän zur Führung vollendete.

  • 2:0 – Eigentor nach Druckphase:  Direkt nach dem Seitenwechsel erhöhte Altenerding den Druck weiter. In der 50. Minute zwang eine scharfe Hereingabe von Luca Biewer den Echinger Abwehrspieler – bedrängt von Alex Jank – zu einem unglücklichen Eigentor.

  • 3:0 – Distanzschuss von Figliuzzi: Nur zehn Minuten später setzte erneut Fabio Figliuzzi ein Ausrufezeichen. Mit einem wuchtigen Distanzschuss überraschte er den bis dahin starken Echinger Keeper und markierte den 3:0-Endstand.

  • Letzte Chance vereitelt:  Kurz vor Schluss tauchte Oliver „Öfi“ Baron nach einem präzisen Steckpass von Figliuzzi frei vor dem Tor auf, doch der Echinger Schlussmann verhinderte mit einer Glanzparade den vierten Gegentreffer.

Fazit

Mit einem verdienten 3:0-Erfolg schlossen die B1-Junioren der SpVgg Altenerding die Kreisliga-Qualifikationsrunde als Tabellenerster ab und haben sich somit souverän für die im März beginnende Aufstiegsrunde zur Bezirksoberliga qualifiziert. Die Veilchen überzeugten mit Dominanz, spielerischer Klasse und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Somit ist der erste Schritt zum Saisonziel erreicht, doch nun gilt es, dass man auch im Frühjahr die Form erhält, so dass man sich hoffentlich als Kreisligameister Donau/Isar den Aufstieg sichern kann. 

C-Juniorinnen: VfR Garching – SpVgg Altenerding 0:4

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„Sonntagabend, -5 Grad, Flutlicht – die perfekte Mischung aus Champions League und Expedition zum Südpol.“

Am späten Sonntagabend durften die U15-Mädels der SpVgg Altenerding das tun, was echte Fußballromantiker lieben: Auf einem neuen Ground im Garchinger Norden frieren. Selbst für die fußballerprobten Mitreisenden und das Trainerteam Aldinger/Gruber war dieser Platz ein unentdecktes Kapitel der Groundhopper-Bibel.

Die Temperatur? Offiziell irgendwas um „frisch“, gefühlt aber mindestens arktische -5 Grad – nur die Pinguine fehlten, wahrscheinlich weil ihnen zu kalt war.


1. Hälfte – Ein Spiel auf ein Tor

Die Altenerdingerinnen starteten, als hätte ihnen jemand versprochen, dass derjenige mit dem ersten Tor früher ins Warme darf:

Erste Chance: Ein weiter Abschlag von Torhüterin Jennifer Berger segelt zu Lisa Weigel, die fast allein durch ist – doch im letzten Moment grätscht eine Garchingerin dazwischen.

Nächster Versuch: Isabell Paproth probiert’s aus acht Metern – hauchdünn vorbei.
Nur Sekunden später kommt sie nach einem Rückpass von Julia Mückel aus zehn Metern frei zum Schuss, doch die Torhüterin kann parieren und wehrt zur Seite ab. Lilli Kapsner hat den Nachschuss, der am Tor vorbei geht.

Lisa Weigel schießt später aus 16 Metern – leider etwas überhastet. Von außen gut sichtbar: Die Torhüterin stand bei Schussversuch neben dem Tor. Das wäre die Art Treffer gewesen, über die Trainer Aldinger noch Jahre später schwärmt („Damals in Garching, ich sag’s dir!“).

Minute 16 – der Moment, in dem das 1:0 eigentlich gesetzlich verpflichtend fallen müsste:
Paproth schickt Weigel steil, sie setzt sich durch, läuft in den Strafraum… und setzt den Ball am Tor vorbei. Die bitterkalte Luft hörte man kurz kollektiv seufzen.

Doch Altenerding blieb dran:
Kombination Weigel–Aydin, Schuss – gehalten.
Eva Straßer aus spitzem Winkel – gehalten.
Die Garchinger Keeperin war zu diesem Zeitpunkt näher an der Welttorhüterinnen-Auszeichnung als Garching am gegnerischen Strafraum.

25. Minute: Slapstick im Garchinger Strafraum!
Eine Abwehrspielerin spielt zurück zur Keeperin. Mückel setzt nach, die Torhüterin haut den Ball mit einem Befreiungsschlag quer in die Luft. Der Ball fällt Pia Weigel vor die Füße, sie schließt ab – und die Torfrau kratzt das Ding aus dem Eck wie eine Katze ihr Lieblingsspielzeug.

27. Minute – endlich!
Schuss Pia Weigel, Ping! – Pfosten.
Ball springt zurück – direkt auf den Fuß von Lilli Kapsner, die aus kurzer Distanz zum 1:0 einschiebt.

Dann geschah Historisches: Marie Jackisch, sonst eher für Defensivkunst bekannt, startet einen Offensivlauf, zieht aus 20 Metern ab – und zwingt die Keeperin zu einer Glanzparade.
Damit ist bewiesen: An diesem Abend durfte jede mal schießen.

Mit dem Halbzeitpfiff – Altenerding legt nach:
Lilli Kapsner steckt auf Tuana Aydin durch, und die haut das Ding aus der Distanz rein wie einst ihr Vater in seinen „besten Zeiten“.
0:2.
Das Trainerteam jubelte, der Ball friert im Tornetz fest.


Halbzeitshow – Altenerding Edition

In der Halbzeit sorgten die mitgereisten Altenerding-Fans für Unterhaltung, und währenddessen versorgten die mitgereisten Eltern sich und die Spielerinnen mit heißem Tee und dampfendem Kinderpunsch.
Eine 17-Jährige zieht aus 20 Metern ab und trifft eigentlich perfekt ins Kreuzeck – doch ihr Vater fliegt dazwischen und kratzt den Ball raus.

Ein Parade-Duell zwischen „Jugend trainiert für Olympia“ und „Väter trainiert für die harmlosere Couch“.


2. Hälfte – Weiter geht’s mit Kaltstart

Altenerding machte weiter, wie es aufgehört hatte:
Mückel und Kapsner probierten es direkt, doch das Spiel verflachte dann ein wenig – vermutlich, weil die Kälte langsam auch den Ball steif werden ließ.

47. Minute:
Garching mit seiner ersten Torannäherung überhaupt – ein Freistoß segelt unberührt durch den Strafraum ins Seitenaus.
Gefährlich war das nicht, aber immerhin stand’s jetzt offiziell in der Statistik.

60. Minute – Altenerding wieder da:
Tuana Aydin legt zurück, Lisa Weigel schlenzt den Ball elegant ins lange Eck – 3:0.
Der Schlenzer hatte so viel Stil, der hätte Eintritt verlangen können.

67. Minute – Elfmeter:
Nach einem Foul an Lisa Weigel tritt sie selbst an.
Eiskalt – ganz im Stil des Abends – verwandelt sie zum 4:0.

Den letzten Abschluss des Spiels hatte Elif Yavuz, aber der Ball rauschte knapp vorbei.


Fazit: Nie gefährdet, völlig verdient, ziemlich gefroren

4:0, Platz 2, weiter ungeschlagen, beste Abwehr der Liga.
Ein Abend, der nur einen einzigen Verlierer kannte: Die gefühlten Temperaturen.

Jetzt geht’s in die wohlverdiente Winterpause.
Weiter geht’s Mitte März – gleich mit drei Heimspielen in Folge.
Und hoffentlich bei Temperaturen, bei denen Wasser wieder flüssig ist.


C3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Zolling/Palzing 1:1

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Bei eisigen –3°C, bewölktem Himmel und gefrorenem Boden empfingen die C3-Junioren der SpVgg Altenerding am Samstag, 22. November 2025, um 11:00 Uhr die (SG) Zolling/Palzing zum 11. Spieltag der Kreisklasse Freising. In einer Partie über 2×35 Minuten trennten sich die „Veilchen“ am Ende 1:1, nachdem die Altenerdinger in einem umkämpften Duell viel Moral beweisen mussten.

Frühe Chancen, frühe Probleme

Bereits in der 2. Minute verbuchte Altenerding die erste gute Möglichkeit: Louis Etzold spielte einen präzisen Diagonalpass auf Sai Battu, der von rechts in den Strafraum eindrang und aus spitzem Winkel abschloss. Der Ball landete jedoch am Außennetz.

In der Anfangsphase versuchten die „Lilanen“, das Spiel über die Innenverteidiger Anton Zellner und Kapitän Rafael Austen zu kontrollieren. Über die Außenbahnen wurden Sai Battu und Jan Kacprzak regelmäßig in Szene gesetzt. Dennoch luden einige Ballverluste die Gäste immer wieder zu gefährlichen Gegenstößen ein – vor allem über Altenerdings linke Abwehrseite, auf der die starke Nr. 11 der Gäste mehrfach durchbrach. Torhüter Dominik Schaaser rettete seine Farben mehrfach mit viel Übersicht, unterstützt vom beherzten Eingreifen von Anton Zellner.

Zolling schlägt zu – und Altenerding antwortet

In der 10. Minute traf Zolling schließlich zur Führung. Erneut ging der Angriff über Altenerdings linke Seite, der scharfe Querpass konnte nicht geklärt werden, und im Rückraum vollendete ein Zollinger Angreifer unhaltbar zum 0:1.

Die Veilchen antworteten offensiv: In der 14. Minute spielte Sai Battu diagonal auf Tizian Isele, der aus rund zwölf Metern abschloss, den Ball jedoch knapp neben den rechten Pfosten setzte.

Die Dreifach-Wechsel in der 22. Minute – Hasan Perviz für Nikolaus Wilhelm, Philipp Kaiser für Jan Kacprzak und Lenny Peschke für Andrej Vadon – zeigten sofort Wirkung. Peschke stabilisierte die linke Seite, Kaiser sorgte für mehr Ruhe im Aufbau, und Perviz brachte frische Ideen im Zentrum.

So fiel folgerichtig in der 29. Minute der Ausgleich: Lenny Peschke spielte auf Höhe der Mittellinie einen perfekt getimten Steilpass zwischen die Gästeverteidiger hindurch auf Tizian Isele, der sofort abzog und den Ball eiskalt zum 1:1 im linken unteren Eck versenkte.

Zweite Halbzeit: Anpassungen greifen

Nach dem Seitenwechsel startete Zolling zunächst druckvoller. Doch die Umstellung, Rafael Austen aus der Innenverteidigung ins zentrale Mittelfeld zu ziehen und dafür Louis Etzold in die Abwehrreihe zurückfallen zu lassen, brachte Stabilität im Zentrum. Auf den Außenbahnen überzeugten Marie Jackisch und Lenny Peschke, die defensive wie offensive Akzente setzten.

Mit der Hereinnahme von Samuel Maier in der 42. Minute kam zusätzlich Tempo über links in die Partie. In der 48. Minute führte ein starker Ballgewinn von Peschke zu einer guten Möglichkeit: Er spielte zu Felix Binder, der gedankenschnell Maier in den Lauf bediente. Dessen Abschluss war jedoch nicht scharf genug, um den Torhüter zu überwinden.

Auch Tizian Isele, Maier und später Kilian Braun (65. Minute für Binder) kurbelten das Angriffsspiel weiter an. Allerdings verhinderten sowohl die gut organisierte Defensive der Gäste als auch die schwierigen Platzverhältnisse einen zwingenden Abschluss.

Dramatische Schlussphase

Zum Ende der Partie warfen die Veilchen alles nach vorne, um den Lucky Punch zu erzwingen. Doch auch defensiv war höchste Aufmerksamkeit gefragt: In der 2. Minute der Nachspielzeit tauchte ein Zollinger Stürmer nach einem schnell vorgetragenen Konter plötzlich frei vor dem Tor auf. Dominik Schaaser rettete in letzter Sekunde mit einem starken Herauslaufen und sicherte seiner Mannschaft damit den verdienten Punkt.

Fazit

Angesichts der Bedingungen und des Spielverlaufs war das 1:1 am Ende ein gerechtes Ergebnis. Die Veilchen zeigten großen Einsatz und ließen sich durch den frühen Rückstand nicht beirren.

Das Trainerteam Darko Disovski und Alex Peschke haderte etwas mit den verlorenen zwei Punkten, die man gerne in Alterding behalten hätte, nimmt aber einige Erkenntnisse aus dieser Partie mit in das Nachholspiel am kommenden Donnerstag gegen den TSV Allershausen.

Weitere Bilder vom Spiel

 

C1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Eichstätt 0:3

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Bei eisiger Kälte empfingen die C1-Junioren der SpVgg den souveränen Tabellenführer VfB Eichstätt zum letzten Heimspiel der Herbstrunde auf dem Kunstrasenplatz am Geislinger Anger. Die Veilchen brachten dem Klassenprimus viel Respekt gegenüber, denn die Gäste hatten bis dato all ihren 10 Spiele gewonnen und hatten dabei ein sehr imponierendes Torverhältnis von 58:2 erzielt, so dass die Rolle des Favoriten zweifelsfrei schon vor dem Spiel beantwortet war.

Und schon in den ersten Minuten sollten sich zeigen, dass die insgeheim erhoffte Sensation doch in weiter Ferne war. Die Gäste nahmen nämlich sofort das Zepter in die Hand und schnürten die Platzherren in ihrer eigenen Hälfte ein. In dieser Phase zeigte die SpVgg dann doch zu viel Respekt, und das Zutrauen in die eigene Stärke war leider nicht zu sehen.

Der erste Gegentreffer, den man bereits nach sechs Spielminuten hinnehmen musste, war natürlich noch zusätzliches „Gift“ für das Selbstvertrauen. Als der VfB einen Freistoß im Mittelfeld zugesprochen bekam, zogen sich die Veilchen fast komplett in den eigenen Strafraum zurück. So entschloss sich ein Eichstätter Spieler das Leder auf einem rechts freistehenden Mitspieler zu passen. Dieser hatte dann zu viel Platz und lief in den Strafraum. Letztlich kam dann auch noch etwas Glück für die Gäste hinzu, denn der als Flanke ins Zentrum geschlagene Ball, wurde von Freund und Feind verfehlt, landete dann aber unberührt zum 1:0-Führungstreffer für den VfB im langen Eck.

Dieser Rückschlag sorgte dafür, dass sich die Pompei-/Pscheidl-Schützlinge in den nächsten Minuten nicht sehr viel zutrauten und man Eichstätt weiterhin das Kommando überlassen musste, was dann nur vier Minuten später zum nächsten Gegentreffer führte. Nach einem Pass in die Tiefe kam Torhüter Lukas Busse aus seinem Tor, ging aber dann etwas zögerlich zum Ball, so dass ein Eichstätter vor ihm an die Kugel kam, und diese aus 12 Metern zum 2:0 ins Tor spitzelte.

Als der Meister der Kreisligaqualifikationsrunde dann nach 17 Minute schon früh für die Vorentscheidung, drohte der SpVgg ein Debakel. Diesmal trugen die Eichstätter einen Angriff über den Flügel nach vorne und bei der Hereingabe wurde einem Gästespieler erneut zu viel Platz eingeräumt, den dieser mit einem platzierten Schuss ins lange Eck für einen erfolgreichen Abschluss nutzte.

Aber anschließend zeigten die Hausherren dann Moral und man konnte sich etwas aus der Umklammerung lösen, so dass in den nächsten fünf Minuten zweimal gefährlich in den Eichstätter Strafraum gab. Doch man agierte dann etwas zu umständlich, so dass man nicht zum Abschluss kam, und sich nicht für den gezeigten Mut belohnte.

Pech hatte Stefan Bigiu, der nach einer schönen Einzelleistung zum Abschluss kam, aber für sein Engagement nicht belohnt wurde. Wenig später kam dann Karl Hanslmaier nach einem schönen Doppelpass mit Arif Löhne im Strafraum zum Abschluss, doch leider ging der Ball zu zentral auf das Tor, so dass der VfB-Keeper seinen dritten Gegentreffer in dieser Runde verhindern konnte.

Jedoch gelang es der SpVgg, dass man Eichstätt nun weiter vom eigenen Tor fernhalten konnte. Zwar war der Favorit weiterhin tonangebend, doch nun verstanden es die Gastgeber, besser in die Zweikämpfe zu kommen, so dass sich das Ergebnis bis zur Halbzeit nicht mehr ändern sollte.

Nach Wiederbeginn ergab sich anfangs im Mittelfeld dann eher ein Abnutzungskampf, so dass klare Tormöglichkeiten in den ersten Minuten sehr rar waren. Die lag aber auch daran, dass das Spielfeld nach Sonnenuntergang aufgrund der Temperaturen am Gefrierpunkt immer rutschiger wurde, und die Akteure mehr Mühe hatten, mit Kombinationen zum Torabschluss zu kommen.

Nach etwa 10 Minuten kamen die Gastgeber zu einem vielversprechenden Angriff. Nach einem Pass von Frederik Röschke konnte sich Lenox Höhe am rechten Flügel gegen seine Gegenspielerin behaupten. Er lief in den Strafraum und spielte dann flach nach innen, wo jedoch ein Eichstätter Verteidiger zur Stelle war, und im letzten Moment zur Ecke klären konnte.

Freilich kamen die Gäste auch im zweiten Durchgang mehrmals zu gefährlichen Abschlüssen, doch zu einem konnte der starke Keeper Lukas Busse des Öfteren prekäre Situation entschärfen und bei zwei Fernschüssen eines Eichstätter Verteidigers hatte er auch das nötige Glück, dass die Schüsse jeweils knapp über die Latte strichen.

Zwölf Minuten vor dem Ende waren die Veilchen dann dem Ehrentreffer sehr nahe. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam der Ball ins Zentrum und als Eichstätt nicht entscheidend klären konnte, kam Höhe frei vor dem Keeper zum Schuss, doch ein Verteidiger warf sich in den Schuss und konnte den Ball gerade noch abblocken.

Wenig später drohte dann aber der vierte Gegentreffer. Als Kapitän Hanslmaier seinen Gegenspieler knapp außerhalb des Strafraumes unfair gestoppt hatte, gab es neben einer Verwarnung auch noch einen Freistoß für die Gäste. Doch auch diesmal hatte ein Eichstätter Schütze sein Visier etwas zu hoch eingestellt und schoss knapp über den Kasten.

So blieb es beim in jedem Fall verdienten Erfolg der Gäste, doch die SpVgg zeigte vor allem im zweiten Durchgang Moral und Leidenschaft, so dass man sich gegen den Spitzenreiter achtbar aus der Affäre zog, und man auf diese Leistung aufbauen kann.

Am nächsten Samstag steht das letzte Spiel bei der (SG) Buxheim/Eitensheim auf dem Programm und es ist zu hoffen, dass man beim Tabellenvorletzten die Punkte für sich beansprucht, so dass man sich mit einem Erfolg in die Winterpause verabschieden kann.

Weitere Bilder vom Spiel

B3-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) Eintracht Berglern II 3:0

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Mit einem verdienten 3:0 im abschließenden Nachholspiel, das wegen der frostigen Witterung nicht in Berglern, sondern auf dem Erdinger Kunstrasen ausgetragen wurde, sprangen die Veilchen noch vom 4. Tabellenplatz an die Spitze und sicherten sich so die Meisterschaft in der Herbstrunde. Obwohl es für beide Teams nicht leicht war, auf dem gefrorenen Untergrund ein kontrolliertes Passspiel aufzuziehen, begannen die Hausherren beherzt und gingen bereits nach sieben Spielminuten mit der ersten guten Möglichkeit in Führung. Eine Hereingabe von rechts in den Sechzehner fand ihren Weg zu Liman Bytyci, der mit einem strammen Schuss dem Berglerner Keeper keine Chance ließ und auf 1:0 stellte. Die Semptstädter setzten sofort nach und wollten den Sack früh zu machen. In der 14. Minute segelte ein Eckball in die Mittelstürmerposition, wo erneut Goalgetter Bytyci Maß nahm und auf 2:0 erhöhte. Nach einer halben Stunde schien die Messe gelesen, denn nach schöner Kombination, erneut über den starken Bytyci kam Philipp Marburg am Sechzehner zum Abschluss und versenkte das Leder fulminant in den Berglerner Kasten. Doch der Referee wähnte den Passgeber beim Schuss im Sichtfeld des Schlussmanns und im Abseits, so dass dem Treffer die Anerkennung versagt blieb. Zwei Minuten später bot sich Fabian Felsner die Gelegenheit für seine Farben zu erhöhen, als er über mehrere Stationen am rechten Strafraumeck frei gespielt wurde, jedoch die Kugel am Gehäuse vorbeizog. Drei Minuten vor dem Wechsel sollte doch noch der vorentscheidende dritte Treffer gelingen. Diesmal krönte David Oganian seine seit Wochen starken Leistungen und netzte das Leder nach einer Ecke, die der Edeltechniker am Elferpunkt aus der Drehung aufs Tor brachte, neben dem langen Pfosten ein. Es war nicht so, dass die Gäste keine Bemühungen nach vorne zeigten, doch die starke Defensive um Paul Balling, Daniel Dreznjak, Felician Isele, Marco Langer und Bartu Pehlivan war kaum in Bedrängnis zu bringen. Im zweiten Durchgang verwalteten die Lila-Weißen ihre Führung, so dass das Spiel, bei immer unfreundlicheren Temperaturen dem Ende zuging. Zehn Minuten vor Abpfiff gab es nochmals einen Aufreger. Nach einem langen Ball auf die rechte Seite erlief Paul Balling den davongeeilten Gästestürmer und trennte ihn mit einer dosierten Grätsche fair vom Ball. Der Unparteiische wertete die Aktion nach einigem Zögern zur Überraschung der Heimelf anders und zeigte auf den Punkt. Doch Leonhard Kulterer parierte den nicht schlecht geschossenen Strafstoß mit einer famosen Parade und war auch, nachdem das Leder nochmals nach innen kam, nicht zu überwinden und fischte einen aus 8 Metern flach getretenen Schuss noch aus der Ecke. So stand nach Abpfiff nicht nur die Null auf Seiten der Altenerdinger, sondern auch der umjubelte Meistertitel.

D2-Junioren: SpVgg Altenerding- (SG) SV Eichenried 3:0

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Herbstrundenabschluss am Samstagmittag

⚽ Ausgangslage

Bei eisigen Temperaturen empfingen die D2-Junioren der Veilchen den SV Eichenried zum Nachholspiel, das gleichzeitig den Abschluss der Herbstrunde markierte. Das Trainerteam Brugger/Ebert vertraute folgender Startelf und verabschiedete sich mit einem überzeugenden 3:0-Sieg in die Winterpause:

  • Tor: Quentin Klein
  • Defensive: Kapitän Paul Zellner,  Chrstioph Zimmermann, Xaver Leingärnter
  • Offensive: Basti Brugger, Florian Angermeier, Vinzent Zanker, JonasEbert, Vincent Mörtl
  • Bank: Lisa Weigel, Tom Caspari, Francisco Canales

🔥 Erste Halbzeit

Die Partie begann mit einem wahren Sturmlauf der Veilchen. In den ersten 20 Minuten rollte Angriff auf Angriff auf das Tor der Gäste. Nach mehreren sehenswerten Kombinationen nutzte Ebert eine Vorlage von Mörtl zum verdienten 1:0. Weitere Chancen durch Zanker, Brugger, Ebert und Mörtl blieben ungenutzt. Nach den Einwechslungen von Canales, Weigel und Caspari fügte sich das Trio nahtlos ins Spiel ein. Kurz vor der Pause kam Eichenried zweimal gefährlich vor das Tor, doch die Defensive um Zellner hielt stand. Der souveräne Schiedsrichter bat schließlich zum Pausentee.

💪 Zweite Halbzeit

Wie vom Trainerteam prognostiziert, kam Eichenried mit viel Druck aus der Kabine. In den ersten 15 Minuten hatten die Veilchen Glück, dass die Gäste mehrere Großchancen liegen ließen. Doch die Hausherren kämpften sich zurück und belohnten sich kurz vor Schluss:

  • 55. Minute: Ebert spielte einen feinen Pass in die Gasse, Caspari blieb cool und schob zum 2:0 ein.
  • Endphase: Kapitän Zellner setzte nach Zuspiel von Weigel den Schlusspunkt und markierte das 3:0.

🎉 Fazit

Die Veilchen feierten einen verdienten 3:0-Heimsieg und damit einen erfolgreichen Abschluss der Herbstrunde. Das Trainerteam Brugger/Ebert zeigte sich hochzufrieden mit der Leistung und feierte gemeinsam mit der Mannschaft.

D3-Junioren: SpVgg Altenerding –

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Ende November, 0 Grad, Flutlicht, erster Schnee in Erding – genau das ideale Wetter, bei dem sich jeder denkt: „Klar, lass uns eine schöne Runde Fußball spielen!“
Die D3-Junioren taten es trotzdem und empfingen den TSV Isen auf heimsicher Anlage. Und wie im Hinspiel gab’s wieder ein 5:0 gegen den TSV Isen – auch wenn das Ergebnis diesmal deutlich besser aussieht, als das Spiel es zwischendurch war.

Lukas Reiser fiel krank aus, der Rest der Truppe war bereit, sich gegen Kälte, Gegner und eingefrorene Zehenspitzen durchzusetzen.


❄️ 1. Halbzeit – Von Blitzstart zu Winterschlaf

Es ging los wie aus dem Lehrbuch – oder wie man im Jugendfußball sagt: Kick ’n’ Rush deluxe.
Langer Abschlag von Leon Drincianu-Cara → Semin Husic verlängert → Phillip Wischhof sprintet los wie im 100-Meter-Finale → zack, Flachschuss ins Eck: 1:0.

Wer dachte, das würde jetzt ein gemütlicher Fußballabend… irrte sich.

Denn die Veilchen stellten danach auf Verwaltungsmodus – ungefähr so motiviert wie Schüler am Montagmorgen.
Isen bekam Chancen. Mehrere gute sogar, und der Trainer an der Seitenlinie wurde minütlich ein Jahr älter.

Zwischendurch zauberten die Veilchen aber schöne Szenen, wobei vor allem eine Kombination über Husic, Mückel, die beide quer ablegten, zur größten Möglichkeit resultierte, doch beim Abschluss von Wischhof, sagte der TSV-Torwart: „Nicht mit mir!“, und rettete großartig.
Und hält.

Dann kam der berühmte, seit Wochen einstudierte Spezial-Eckball-Trick:
Kurz ausgeführt, clever abgelenkt, Isen merkt nicht, dass der Ball schon im Spiel ist – Wischhof rennt los, schießt… und wieder hält der Keeper. Der Junge hatte heute definitiv Koffein im Blut.

Isen wurde dann richtig gefährlich. Mehrfach. Drincianu musste sein gesamtes Repertoire zeigen: Flugparaden, Blocken, Großmachen, Allesreinwerfen. Zwischendurch köpfte der kleinste Spieler der Isener fast ins Kreuzeck – ein Moment, der allen Beteiligten zeigte: Größe ist wirklich relativ.

Kurz vor der Pause hätte Altenerding dann die Führung erhöhen müssen – aber Ulbrich vergab zwei Hundertprozentige. Beim zweiten Versuch hörte man angeblich sogar den Torwart lachen. (Kann aber auch der Wind gewesen sein.)

In der Pause gab’s dann vom Trainerteam Mückel/Ipolyi ein liebevolles Donnerwetter – so warmherzig wie die Außentemperatur.


2. Halbzeit – Der Schiedsrichter drückt auf „Tor!“

Die zweite Hälfte begann mit einem Geschenk: Ein Zweikampf, ein Pfiff – plötzlich zeigte der Schiedsrichter auf den Neunmeterpunkt. Überraschung überall.
Mückel übernimmt, Ball in den Winkel – 2:0. So schießt ein Kapitän.

Jetzt war Isen ein bisschen bedient – und Altenerding endlich wieder wach.

Ein perfekter Pass von Mückel auf Husic → Torwart lässt prallen → Ulbrich staubt ab.
3:0. Keine Chance für den Keeper, diesmal auch keine für Ulbrich, das Ding noch zu verhauen.

Dann eine zu kurz geklärte Flanke von Marvelous Onyebible und als der Ball bei Husic landete, ließ er sich nicht zweimal bitten, zieht direkt ab und trifft zum 4:0.

Und natürlich durfte Jonas Zacher auch noch jubeln. Sein Schuss wird in die Luft abgefälscht, trifft die Latte, springt ins Tor – sah aus wie ein Trickshot aus einem Videospiel- 5:0.

Die Isener hatten kurz vor Schluss noch die Chance auf den Ehrentreffer, aber der Stürmer schoss… den am Boden liegenden Drincianu an.
Respect-Point an Leon für die erstaunliche Torwart-Bodenfläche.


Fazit – Kalte Füße, aber heiße Saison

Das 5:0 war der perfekte Abschluss einer besonderen Saison. Sieben Siege aus zehn Spielen, Platz 2, ein riesiger Entwicklungsschritt – und das wichtigste: Das Trainerteam ist absolut stolz auf diese Jungs.

Man konnte es förmlich sehen: breites Grinsen, stolze Blicke, und irgendwo im Hintergrund hörte man wahrscheinlich leise „We are the Champions“.

Auch die Zuschauer waren begeistert – trotz Kälte, gefühlloses Durchhaltevermögen im November und gelegentlichem Zittern, das nicht nur vom Spiel kam.

Das Trainerteam ist absolut stolz auf das Team. Die Zuschauer sind begeistert. Und das Team? Versteht sich, kämpft füreinander, rennt füreinander, jubelt miteinander.
Aus 13 Einzelspielern wurde eine Einheit, die zusammenhält wie Klettverschluss mit mit Torwart Drincianu, Verteidiger Mekhantar, Jaworeck, Onyeblible und Hassan, Kapitän Mückel, Außenspieler Ipolyi, Reiser und Wischhof, Mittelfeldspieler Zacher und Byberi und Stürmer Husic und Ulbrich. Die Wilde 13.

Wenn eine Mannschaft bereit ist für die Kreisklasse, dann diese!