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SpVgg und Dorfen lösen das Ticket für das Bezirksfinale

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Die E1-Junioren der SpVgg Altenerding haben den Heimvorteil im Kreisfinale des diesjährgen Merkur-Cups genutzt, denn die Veilchen setzten sich im Finale gegen den TSV Dorfen in der Verlängerung mit 1:0 durch und beide Mannschaften vertreten nun die Farben des Landkreises Erding in den bevorstehenden Bezirsfinals, die am 01./02. Juli ausgetragen werden.

Die Verantwortlichen der SpVgg haben sich für die Austragung des Bezirksfinales beworben und hoffen, dass man den Zuschlag für die Austragung erhält.

Gruppe 1

Die SpVgg Altenerding nutzte in der Gruppe 1 den Heimvorteil, denn die mit zum Favoritenkreis gehörenden Gastgeber blieben in allen drei Spielen ungeschlagen und lösten als Gruppensieger das Ticket für die Vorschlussrunde. Gefolgt wurden die Platzherren vom FC Moosinning, denn die Gelb-Schwarzen schlugen im abschließenden Gruppenspiel die BSG Taufkirchen, sodass man als Zweiter ins Halbfinale einzog, während die Vilstaler und auch der FC Forstern vorzeitig die Segel streichen mussten.

FC Forstern – FC Moosinning 1:3: Die Gelb-Schwarzen machten bereits im ersten Schritt einen großen Schritt in Richtung Halbfinale, denn der FCM sicherte sich zum Auftakt vier Zähler. Der FCM legte gut los, hatte bei einem Kopfball von Luca Hofer, der knapp über das Tor ging nach Pech, denn wenig später sorgte Johannes Bauer für die Pausenführung. Nach Wiederbeginn drängte Forstern auf den Ausgleich, doch Moosinnig legte durch Stefan Maier nach. Im Gegenzug keimte nach dem Anschlusstreffer von Paul Jäger beim FCF wieder Hoffnung auf. Als Jäger dann mit seinem zweiten Treffer das zwischenzeitliche 1:3, für das Justin Stellwag gesorgt hatte, wieder verkürzte, blieb es spannend, doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen.

SpVgg Altenerding – BSG Taufkirchen 2:1: Dieses Spiel bot für die Zuschauer einiges, denn Traumtore drückten dem Vergleich ihren Stempel auf. Zunächst hätte die SpVgg in Führung gehen können, doch Kilian Kalter rettete nach einem Schuss von Ioannis Petkos auf der Linie. Besser machten es die Gäste, denn wenig später gelang der BSG die Führung. Noah Metzner schlug einen Freistoß hinter der Mittelinie in Richtung des Altenerdinger Tores und die Kugel schlug hinter Schlussmann Simon Martin im Netz ein. Kurz vor der Pause glichen die Veilchen aus. Nach einem Foul von Fabian Zontini an Petkos entschied der Unparteiische auf Neunmeter, den Tyler Tenger mit etwas Glück im Netz unterbrachte. Im zweiten Durchgang war die SpVgg aktiver, sodass der Siegtreffer nicht unverdient war. Dieses Tor hatte es in sich, denn ein Fernschuss von Petkos landete unhaltbar im Winkel.

SpVgg Altenerding – FC Moosinning 4:0: Im zweiten Match öffnete sich für die SpVgg Altenerding das Tor zum Semifinale meilenweit, denn beim 4:0-Erfolg gegen den FC Moosinning sicherte man sich vier Zähler. Von Beginn war die SpVgg klar spielbestimmend und schon bald eröffnete Ioannis Petkos den Torreigen. Wenig später zirkelte Niklas Ostermaier einen Freistoß unhaltbar ins Netz und kurz vor dem Seitenwechsel war es Patrick Lisciewicz vorbehalten, seinem Team den Zusatzpunkt zu sichern. Im zweiten Durchgang schalteten die Veilchen aufgrund der hohen Temperaturen einen Gang zurück, doch mit dem Abpfiff legte Alessio Kosta noch den vierten Treffer nach.

BSG Taufkirchen – FC Forstern 3:2: Der FCF erlebte im zweiten Spiel ein Dejavu, denn abermals gab es eine 2:3-Niederlage, wobei man diesmal der BSG aus Taufkirchen unterlag. Die Vilstaler gingen schnell in Front, denn Hannes Kahl verwandelte einen Neunmeter sicher. Doch Forstern wusste die passende Antwort, denn nach einer Freistoßflanke von war Philipp Alletter der Nutznießer und glich mit einem strammen Schuss aus. Aber die Freude währte die lange, denn auch den zweiten Kahl-Treffer konnte Forstern nicht verhindern. Mit guten Paraden hielt der FCF-Keepers Maximilian Eicher sein Team vor der Pause im Spiel und dies sollte sich auszahlen, denn Alletter schaffte abermals den Ausgleich. Als dann Kahl seinen dritten Treffer erzielte, konnte Forstern nicht mehr zurückschlagen.

FC Moosinning – BSG Taufkirchen 3:1: Ein wahres Endspiel um einen begehrten Halbfinalplatz gab es in diesem Vergleich, wobei Taufkirchen zu Beginn die besseren Karten hatte, denn ein Remis hätte zum Verbleib im Turnier ausgereicht. Bis zur Pause stand es torlos und als Kilian Kalter für die BSG traf, stand man mit einem Bein im Halbfinale. Aber die Moosinninger warfen die Flinte noch nicht ins Korn und nach dem Ausgleichstreffer von Justin Stellwag war man wieder im Rennen. Und es sollte für den FCM noch besser kommen, denn wenige Minuten vor dem Ende drehte ein Tor von Johannes Bauer die Partie. Und kurz vor dem Ende machten die Gelb-Schwarzen dann die Halbfinalteilnahme dann endgültig klar, denn Stellwag markierte den 3:1-Endstand.

FC Forstern – SpVgg Altenerding 1:1: Nicht über ein Remis kamen die Veilchen im letzten Spiel gegen den FC Forstern hinaus, doch trotzdem lösten die Gastgeber das Ticket für die Vorschlussrunde, während sich der FCF nach der Vorrunde aus dem Turnier verabschieden musste. Der Führungstreffer der Veilchen war sehenswert, denn nach einer schönen Kombination musste Petkos das Leder nur noch ins leere Tor einschieben. Kurz vor der Pause hätte der FCF fast zurückgeschlagen, doch die SpVgg konnte nach einem Schuss von Paul Jäger auf der Linie klären. Zehn Minuten nach Wiederbeginn hatte Jäger dann mehr Glück und sorgte für den zu diesem Zeitpunkt verdienten Gleichtand. Beide Teams mühten sich in der Schlussphase, den entscheidenden Treffer zu erzielen, doch es blieb bei der leistungsgerechten Punkteteilung.

Platz Mannschaft Punkte Tore
1. SpVgg Altenerding 8 7:2
2. FC Moosinning 8 6:7
3. BSG Taufkirchen 4 5:7
4. FC Forstern 1 5:7

 

Gruppe 2

Der Kampf um die zwei begehrten Halbfinalplätze war in der Gruppe 2 sehr spannend, denn erst in den letzten Partien fielen die endgültigen Entscheidungen. Letztendlich konnte sich der favorisierte TSV Dorfen den Gruppensieg sichern, denn nach einem Auftaktremis ging man anschließend zweimal als Sieger vom Platz. Das Remis gegen den TSV erkämpfte sich der TSV Wartenberg und dieser zweifache Punktgewinn, der durch ein 3:3 resultierte, sollte die Strogenmarkter ins Halbfinale bringen, während für den FC Langengeisling und den TSV Erding der Traum vom Einzug ins Bezirksfinale vorzeitig beendet war.

FC Langengeisling – FC Erding 0:3: Im Stadtderby waren die Kräfteverhältnisse klar verteilt, denn die Erdinger war das eindeutig dominierende Team, sodass der klare Erfolg selbst in dieser Höhe verdient war. Für den klaren Erfolg von Langengeisling zeigten sich Ali Hasdani, Linus Hesch und Anton Huber verantwortlich

TSV Dorfen – TSV Wartenberg 3:3: Packend verlief das Match und die Punkteteilung war verdient, denn das tolle Spiel hatte wahrlich keinen Verlierer verdient. Zunächst sah es freilich danach aus, als würde sich der TSV Dorfen sicher durchsetzen, denn nach einer 2:0-Führung, für die Jonas Luers mit einem Doppelpack sorgte, schien der TSV einem klaren Erfolg entgegenzusteuern. Aber die Strogenmarkter zeigten sich von diesem Rückstand wenig beeindruckt und bis zur Pause hatten Tore von Philipp Haindl, Romeo Plumtke und Frederik Stöckl die Partie gedreht. Nach Wiederbeginn drängte Dorfen auf den Gleichstand und Daniel Mooser´s Treffer brachte Dorfen immerhin zwei Zähler auf die Habenseite.

FC Erding – TSV Dorfen 0:4: Bereits im zweiten Spiel mussten die Erdinger den Traum vom Einzug in die Vorschlussrunde begraben, denn gegen den TSV Dorfen blieb man chancenlos und unterlag klar und deutlich mit 0:4. Bereits vor der Pause stellte Dorfen die Weichen auf Sieg, denn Tore von Jonas Luers und Daniel Mooser sorgten für eine klare 2:0-Führung, die unmittelbar nach Wiederbeginn durch einen Doppelschlag von Mooser und Fabian Brauer auf 4:0 ausgebaut wurde. Noch war der Torhunger des TSV nicht gestillt und Jonas Härle legte zum 5:0-Endstand nach.

FC Langengeisling – TSV Wartenberg 1:1: Diese Match war hart umkämpft, denn beide Kontrahenten begegneten sich auf Augenhöhe. Für den ersten Höhepunkt sorgte der Geislinger Kilian Leier, der für die 1:0-Pausenführung seiner Farben traf. Aber im zweiten Durchgang verdiente sich der TSV dann den Ausgleich, für den sich Romeo Plumtke verantwortlich zeigte.

TSV Dorfen – FC Langengeisling 1:0: Im abschließenden Spiel sicherte sich der TSV Dorfen dank eines Sieges gegen den FC Langengeisling verdientermaßen den Gruppensieg. Von Beginn an war Dorfen spielbestimmend, sodass der Führungstreffer von Jonas Luers die logische Konsequenz war. Aber der FCL wollte die Halbfinalchance nicht so einfach aus der Hand geben und als Elias Ippisch zum 1:1 traf, stand man wieder in der Vorschlussrunde. Aber der TSV wartete nicht lange mit der passenden Antwort und abermals war es der überragende Luers, der den FCL wieder aus den Träumen riss. Nun war die Gegenwehr des FCL gebrochen und nur Sekunden später sorgte Fabian Brauer für die endgültige Entscheidung.

TSV Wartenberg – FC Erding 2:1: Die Wartenberger hatten die Chance, sich mit einem Sieg gegen den TSV Erding für die nächste Runde zu qualifizieren, doch der TSV leistete erbitterten Widerstand und wollte sich selbst den Weg ins Halbfinale bahnen. Zunächst sah es für den TSV nach dem Führungstreffer von Moritz Bigalke sogar gut aus, die Hürde zu überspringen. Doch die Strogenmarkter schlugen nur zwei Minuten später zurück und nach dem Ausgleichstreffer von Romeo Plumtke war man wieder in der Spur. Kurz nach Wiederbeginn hatte Wartenberg die Partie dann gedreht und ein weiteres Tor von Christian Hoti brachte die Strogenmarkter weiter, während die Erdinger nach der Vorrunde auf der Strecke blieben.

Platz Mannschaft Punkte Tore
1. TSV Dorfen 10 10:4
2. TSV Wartenberg 6 6:5
3. TSV Erding 4 4:6
4. FC Langengeisling 1 2:7

 

Halbfinale

Im Halbfinale gab es dann zwei völlig unterschiedliche Spiele. Während sich die Gastgeber von der SpVgg Altenerding klar mit 8:0 gegen den völlig entkräfteten TSV Wartenberg durchsetzten, musste sich der favorisierte TSV Dorfen mächtig beugen, um dank eines 1:0-Erfolges gegen den FC Moosinning das Ticket für das Bezirksfinale lösen zu können.

SpVgg Altenerding – TSV Wartenberg 8:0: Mit einem Kantersieg qualifizierten sich die Gastgeber für das Bezirksfinale, denn in einem einseitigen Match ließ man dem TSV Wartenberg nicht den Hauch einer Chance. Schon früh eröffnete Ioannis Petkos mit einem Kunstschuss den Torreigen, denn der Ball der vom spitzen Winkel hoch nach innen geschlagen wurde, prallte von einem Innenpfosten zum anderen und ging dann ins Netz. Wenig später war der Torjäger wieder zur Stelle und traf nach schöner Vorlage von Nicolas Meurer zum 2:0 und als ein Fernschuss von Niklas Konrad kurz vor der Pause das 3:0 brachte, war die Vorentscheidung gefallen. Aber die Veilchen zeigten sich nicht gnädig und schossen den entkräfteten Gegner im zweiten Durchgang regelrecht ab. Als Torschützen zeichneten sich Johannes Faltermaier, Patrick Liesciwcz, Johannes Dangl, Julian Geiger und Yannick Molnar aus.

TSV Dorfen – FC Moosinning 1:0: Auch im zweiten Halbfinale setzte sich der Gruppensieger durch, doch der Favorit aus Dorfen musste sein ganzes Register aufbieten, um als Sieger vom Platz gehen zu können. Zunächst begann der TSV besser und vergab durch Fabian Brauer eine gute Chance. Aber der Ärger hielt nicht lange an, denn nur wenig später köpfte Malvin Egge nach einer Ecke von Jonas Luers zur 1:0-Führung ein. Noch vor der Pause bot sich Moosinning die große Chance zum Ausgleich, doch Luca Hofer schon aus kurzer Entfernung über den Kasten. Im zweiten Durchgang merkte man beiden Teams einen Kräfteverschleiß an, aber die Bemühungen der Gelb-Schwarzen hielten an. Fast wäre Johannes Bauer der Ausgleich geglückt, doch TSV-Keeper Markus Kraske konnte glänzend abwehren. Auf der Gegenseite jubelten dann die Dorfner über den vermeintlichen zweiten Treffer, doch das Tor von Luers zählte nicht, da der Referee vorher ein Foulspiel gesehen hatte. Aber kurze Zeit später war der Jubel trotzdem groß, denn man brachte den Vorsprung über die Zeit.

Spiel um Platz 7

FC Langengeisling – FC Forstern 1:2: Beiden Team muss man ein großes Kompliment machen, denn trotz der Ausscheidends nach der Vorrunde kämpften die beiden Kontrahenten im abschließenden Spiel um jeden Zentimeter Boden und wollten sich aus dem diesjährigen Merkur-Cup mit einem Sieg verabschieden. Letztendlich sollte sich der Wunsch des FC Forstern erfüllen, denn man setzte sich knapp durch. Im ersten Durchgang war es aber Kilian Leier, der zunächst für die Führung der Geislinger sorgte. Aber der FC Forstern trotzte der Hitze und Mitte der zweiten Hälfte traf Paul Jäger zum 1:1-Ausgleich in die Maschen. Und es sollte für den FC Forstern noch besser kommen, denn wenige Minuten vor dem Ende der Partie traf Philipp Alletter zur 2:1-Führung der Grün-Weißen. Diesen Vorsprung gab Forstern nicht mehr aus der Hand und sicherte sich somit den 7. Platz.

Spiel um Platz 5

TSV Erding – BSG Taufkirchen 2:1: Auch in diesem Platzierungsspiel gab es keine Gastgeschenke und auch hier mobilisierten beide Mannschaften ihre letzten Kräfte. Zunächst hatte Taufkirchen den besseren Start und ein Tor von Kilian Kalter brachte die Taufkirchner Führung, die aber vom TSV noch vor der Pause durch Linus Hesch kontern konnte. Im zweiten Durchgang legten die Erdinger dann sogar noch nach und profitierten dabei von einem Eigentor von Taufkirchen, das schließlich die Partie zu Gunsten von Erding entschied.

Spiel um Platz 3

TSV Wartenberg – FC Moosinning 0:5: Nach der Niederlage im Halbfinale war die Moral der beiden enttäuschten Teams gefragt und im kleinen Finale verhalf dem FC Moosinning  die eindeutig größere Moral zum Kantersieg. Von Beginn an waren die Gelb-Schwarzen spielbestimmend und man nahm das Tor der Strogenmarkter von Beginn an ins Visier. So dauerte es auch nicht lange bis der Moosinninger Anhang erstmals jubeln durfte, denn Leo Wohrab sorgte für die Führung, die dann Manu Kieswetter vor dem Seitenwechsel noch ausbauen konnte. Auch im zweiten Durchgang lief die Kugel fast ausnahmslos in eine Richtung und als Justin Stellwag auf 3:0 stellte, war die Entscheidung gefallen. Aber der FCM war nun nicht mehr zu bremsen und weitere Treffer von Johannes Bauer nach schöner Vorlage von Stephan Mayer sowie Mayer selbst sorgten für den Kantersieg zu Gunsten des FCM.

Finale

SpVgg Altenerding – TSV Dorfen 1:0 n.V.: Im Finale kam es zum Duell der beiden besten Mannschaften und die beiden Kontrahenten begegneten sich im Endspiel auf Augenhöhe, sodass die Entscheidung erst in der Verlängerung fallen sollte. In der regulären Spielzeit war auf beiden Seiten ein Kräfteverschleiß unverkennbar, sodass man sich überwiegend im Mittelfeld aufrieb und klare Torchance Mangelware blieben. Die erste Chance lag auf Seiten der SpVgg, doch Nicolas Meurer zog im Strafraum aus guter Position und verpasste die mögliche Führung, sodass die Seiten torlos gewechselt wurden. Auch im zweiten Durchgang gab es nur eine große Tormöglichkeit, die nun auf Seiten des TSV lag. Nach einem Pass in die Spitze lief Melvin Egge alleine auf das Altenerdinger Tor zu, doch sein Schuss ging knapp am Pfosten vorbei, sodass die Zuschauer in der regulären Spielzeit vergeblich auf das entscheidende Tor warteten. In der Verlängerung hatten dann die Gastgeber das bessere Ende für sich, denn schon nach knapp 2 Minuten war Ioannis Petkos zur Stelle und bescherte seinem Team mit dem goldenen Treffer den Sieg im Erdinger Kreisfinale.

SpVgg Altenerding – TSV St. Wolfgang II 3:11

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Ohne Chance blieben die D3-Junioren im Heimspiel gegen den TSV St. Wolfgang, sodass die Veilchen empfindlich mit 3:11 unter die Räder kamen. Die Gäste hielten die Zügel von Beginn an in der Hand und die Veilchen sahen sich sofort in die Defensive gedrängt, was auch schon bald zum ersten Gegentreffer führte und nach vier Minuten musste Schlussmann Florian Grünberg das erste Mal hinter sich greifen. Aber fünf Minuten später schlugen die Gastgeber zurück und Polathan Eran markierte den Ausgleich. Aber in den letzten 10 Minuten vor der Pause erhöhten die Gäste nochmals den Druck und die Gastgeber konnten nicht mehr standhalten, sodass man noch drei Gegentore hinnehmen musste und die Partie bereits bis zur Pause entschieden war. Auch nach Wiederbeginn hatte man den Angriffswirbel der Gäste nichts mehr entgegensetzen und ein Doppelschlag in der 35. und 36. Minute machte schon frühzeitig das halbe Dutzend voll. Doch schon im Gegenzug betrieb Altenerding durch Sebastian Pöschl Ergebniskosmetik. Aber dann brachen bei der SpVgg alle Dämme und fast im Minutentakt konnte der TSV St. Wolfgang erhöhen und gestaltete das Ergebnis bereits bis zur 47. Minute zweistellig. Anschließend ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen, sodass die große Überlegenheit der St. Wolfganger nun nicht mehr gegeben war. Dies führte dazu, dass die SpVgg durch Ercan nochmal ein Erfolgserlebnis feiern konnte. Aber für den Schlusspunkt sorgte noch einmal St. Wolfgang, denn, in der Schlussminute legte der Gast noch den elften Treffer nach. Allerdings wurde die Freude bei den Gästen etwas getrübt, denn ein Gästespieler verletzte sich bei einem Sturz unglücklich am Arm, sodass er mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. Die SpVgg Altenerding wünscht auf diesem Wege gute Besserung!

SpVgg Altenerding – DJK Ottenhofen 2:2

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Im Heimspiel gegen die DJK Ottenhofen kamen die E4-Junioren der SpVgg zum ersten Punktgewinn im neuen Jahr, denn man trennte sich von der DJK 2:2 remis. Die Veilchen kamen gut in die Partie und bereits nach 2 Minuten brachte Julian Braun seine Farben in Front. In der Folge gestaltete sich das Match ausgeglichen und auf beiden Seiten gab es gute Möglichkeiten. Einer dieser Chancen nutzten die Gäste nach 8 Minuten zum Gleichstand und nach 16 Minuten ging Ottenhofen sogar in Front, wobei die SpVgg hier etwas Pech hatte. Nach einem Eckball landete das Spielgerät zunächst an der Latte des Altenerdinger Tores, doch der Abpraller landete auf der Brust eines Gästespielers und überquerte dann die Torlinie. Jedoch waren auch die Platzherren nicht um eine passende Antwort verlegen und nur zwei Minuten später war das Match wieder ausgeglichen. Der starke Ryan Nüsser zog von der linken Seite nach innen und versenkte dann in Robben-Manier das Leder im Winkel, sodass es mit einem Unentschieden in die Halbzeit ging. Im zweiten Durchgang hatten dann die Gäste mehr vom Spiel und der Ottenhofener Führungstreffer lag mehrmals in der Luft. Aber der starke Altenerdinger Keeper Luca Dumitrache und auch etwas Glück, das die SpVgg bei zwei Alu-Treffern in Anspruch nehmen musste, verhinderten die Führung der Gäste. Das Auslassen dieser Großchancen hatte sich für die DJK fast gerächt, denn kurz vor dem Ende der Partie lief Luk Jandl alleine auf das Tor der Gäste zu, doch der DJK-Schlussmann konnte seinen Schuss gerade noch über die Latte lenken, sodass es bei der Punkteteilung blieb.

TSV Dorfen – SpVgg Altenerding 4:4

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Die F2-Junioren lieferten sich auch in ihrem dritten Spiel dieses Jahres einen offenen Schlagabtausch mit dem Gastgeber Dorfen, der jedoch beim 4:4-Remis keinen Sieger finden sollte. In beiden Halbzeiten gab es jede Menge Torchancen hüben wie drüben. Den Anfang machte Dorfen in den ersten Minuten. Die Führung glich jedoch Luis Kapsner postwendend mit einer direkt verwandelten Ecke aus. Fünf Minuten später schoss Paul Grote die Veilchen dann in Führung. Dieser Vorsprung währte jedoch nicht lange und Dorfen glich wieder aus. Bedran Seynoldas stellte aber noch vor der Halbzeit nach einem schönen Angriff per Kopf auf 3:2. Nach der Pause ging es genau so weiter wie in Durchgang eins. Diesmal machte aber Altenerding den Anfang, indem Luis Kapsner einen Abpraller direkt mit links Richtung Innenpfosten und dann ins Tor beförderte. Mit etwas mehr Geschick hätten die Veilchen diesen 4:2-Vorsprung auch halten können. Jedoch kam Dorfen gegen Ende der Partie noch zum durchaus verdienten Ausgleich.

SG Moosinning – SpVgg Altenerding 1:4

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Am 16. Spieltag schlugen die B2-Junioren die SG Moosinning klar mit 4:1 und mit diesem Sieg tat man einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.  Von Beginn an waren die Gäste das spielbestimmende Team. In der 5. Minute schickte Max Modlmayr Simon Zerndl mit einem schönen Flachpass in die Tiefe. Dieser nahm den Ball flach mit und netzte aus 15 Metern unhaltbar für Pascal Jäger zum 0:1 ein. Nur zwei Minuten später glichen jedoch die Hausherren aus. Sebastian Humplmair verwandelte einen unberechtigten Freistoß aus 20 Metern mit einem sehenswerten Schuss in den linken Winkel zum 1:1-Ausgleich. Die Altenerdinger erkämpften sich im weiteren Spielverlauf deutliche Feldvorteile, konnten aber einige Torchancen durch Max Modlmayr, Simon Zerndl und Leon Roth nicht nutzen. Die Hausherren operierten überwiegend mit hohen Bällen, die jedoch meist eine sichere Beute des sehr gut agierenden Martin Wünsch waren. Trotzdem ließen die Gäste einige überraschende Unzulänglichkeiten beim Passspiel und im Zweikampfverhalten erkennen. In der 27. Minute verwandelte Max Modlmayr jedoch einen Freistoß aus 25 Metern ins linke Kreuzeck zur verdienten 2:1-Führung. So ging es auch in die Pause. Die Hausherren kamen besser eingestellt aus der Kabine, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Spätestens beim sicheren Torhüter Robin Schmid war stets Endstation. Das Spiel nahm einen teilweise unruhigen Verlauf, zu dem eine Vielzahl von nicht nachvollziehbaren Entscheidungen, gelben Karten und Zeitstrafen des Schiedsrichters beitrugen. In der 69. Minute schickte Leonardo Lechner Leon Roth mit einem schnellen Pass auf der linken Seite in den Strafraum und Roth erhöhte aus 13 Metern mit einem unhaltbaren Schuss zum 3:1. Dies sollte noch nicht der letzte Treffer für die SpVgg gewesen sein, denn zwei Minuten vor dem Ende spielten sich Leonardo Lechner, Simon Zerndl und Max Modlmayer mit schnellem Flachpassspiel in den Strafraum, wo Modlmayr dann den verdienten 4:1-Endstand markierte..

FC Erding – SpVgg Altenerding 4:3

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Eine äußerst spannendes und faires Lokalderby gegen den FC Erding II verloren die F4-Juinoren am Ende ganz knapp und unglücklich mit 3:4. Von Beginn an machten die Erdinger Druck und konnten sich bereits in den ersten vier Minuten drei hochkarätige Chancen erarbeiten, doch der stabile Torwart Benno Buchner konnte alle Angriffe zunächst abwehren. Erst in der 10. Minute konnten die Veilchen den ersten Torschuss durch Emilian Sailer verbuchen, den der Torwart der Kreisstädter allerdings sicher halten konnte. Den sofortigen Konter durch einen weiten Abschlag nutzten die Erdinger gegen die weit aufgerückten Veilchen dann durch Jan Golobic gekonnt zum 1:0. In der 14. Minute erhöhten die Erdinger dann nach einer Ecke zum 2:0 und legten im Anschluss daran gleich den dritten Treffer nach, sodass man mit einer klaren Führung der Erdinger die Seiten wechselte. Nach Wiederanpfiff der Partie zeigten die Veilchen dann endlich, dass sie auch Fussball spielen können und kämpften wie die Löwen. In der 23. Minute gelang Emilian Sailer durch einen schöne Einzelleistung das 1:3 und die Altenerdinger erhöhten den Druck spürbar. Der Anschlusstreffer zum 2:3 gelang Lis Amagjekaj nach schönem Querpass von Sailer in der 33. Minute.  Weitere schöne Kombinationen vor das Tor der Erdinger konnten zunächst nicht genutzt werden doch eine Ecke von Can landete nach einem Lattenschuss glücklich für die Gastmannschaft im Tor. Nach dem Ausgleich wollten die Veilchen noch mehr und erhöhten den Druck . Lennox Prvulovic hätte die Partie zwei Minuten vor dem Ende zu Gunsten der SpVgg entscheiden können. Es kam wie es kommen musste und die Erdinger nutzten in der Nachspielzeit (41. Minute) erneut geschickt die Lücken der hoch aufgerückten Altenerdinger und ließen den machtlosen Kilian Burgholzer im Tor der SpVgg keine Abwehrchance.. Zwar konnte der Keeper zunächst noch parieren, aber beim Nachschuss war es schließlich machtlos, da die Kugel unglücklich abgefälscht wurde. Schlussendlich hätten sich die Altenerdinger ein Unentschieden durch die enorme Leistungssteigerung und Leidenschaft am Fussball in der zweiten Halbzeit verdient, aber so ist Fussball.

SpVgg Altenerding – JFG Moosrain 0:0

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Keinen Sieger gab es im D1-Juniorenderby zwischen der gastgebenden SpVgg Altenerding und der JFG Moosrain 08, denn das glanzlose Spiel endete torlos. Das zunächst ausgeglichene Spiel, war von einer hohen Anzahl an Torchancen geprägt, die letztendlich allesamt ungenutzt geblieben sind. Nach Anpfiff wechselten sich beide Teams als dominierendes Team ab, jedoch konnte keiner seine Initiative nutzten, um einen zählbaren Vorteil daraus zu gewinnen. Kurz vor der Halbzeitpause konnte Elias Mehringer einen scharfen Pass zu Yoseph Falih schlagen, der zwar goldrichtig stand, aber nicht das nötige Glück hatte, das Leder hinter die Linie zu befördern. Auch die 08’er bekamen die eine oder andere Chance, die ebenfalls ungenutzt blieben. In der zweiten Halbzeit erhöhten sich die Torchancen der Semptstätter erheblich, doch selbst 100%ige Chancen von Rubin Ludinant und Maxim Keileberg waren nicht von Erfolg gekrönt. Am Ende der Partie zählten die Statisten mehr Torchancen für Altenerding, doch die Zuschauer warteten vergeblich auf den gewinnbringenden Treffer. So blieb es bei demnach bei dem Sprichwort: Fast getroffen, ist auch daneben.

TSV Grüntegernbach – SpVgg Altenerding 4:9

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Einen furiosen 9:4-Auswärtssieg konnten die glänzend aufgelegten F5-Junioren nach einem spannenden und turbulenten Spielverlauf in Grüntegernbach landen. Die hoch motivierten Veilchen gingen bereits in der 2.Spielminute nach einer schönen Passfolge über Jonas Wassermann und Raphael Wagner durch einen Schuss von Nicolas Roith in die linke Ecke mit 1:0 in Führung. Eine Minute später wurde Nicolas Roith von Finn Backin fein angespielt und konnte mit einem frühen Doppelpack schon früh das 2:0 markieren (3.). Die Gastgeber zeigten mit dem 1:2 in der 4.Minute, dass sie das Feld nicht kampflos überlassen wollten. Aber Jannis Martin krönte seine gute Offensivleistung auf der linken Seite zunächst mit einem eigenen Tor und stellte den alten Abstand wieder her (10.), ehe er dann anschließend mit einer tollen Vorlage für Adrian Wilk in der 12. Minute maßgeblichen Anteil am vierten Treffer hatte. Die Gastgeber erzielten nach einer Druckphase vor der Halbzeitpause noch verdient das zweite Tor zum 2:4.  Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit gelangte ein Schuss von Grüntegernbach unglücklich abgefälscht ins Altenerdinger Tor (26.), sodass es mit diesem 3:4-Zwischenstand wieder spannend wurde. Zwar konnte Felix Maurer mit einem sehenswerten Abschluss in die linke Ecke wieder für einen Zwei-Tore-Vorsprung, doch schon zwei Minuten später rückte Grüntegernbach mit dem vierten Treffer wieder heran. Die Semptstädter  wollten sich den Sieg jetzt aber nicht mehr nehmen lassen und steigerten ihr Angriffstempo. Nicolas Roith machte in der 32. Minute das halbe Dutzend voll, ehe dann Felix Maurer nach einer von Nicolas Roith herrlich getretenen Ecke mit einem wuchtigen Schuss auf 7:4 stellte (38.). In den letzten beiden Spielminuten konnte schließlich Jonas Wassermann mit einer Flanke von links (39.), die glücklich im Tor landete, und mit einem platzierten Schuss aus dem Strafraum (40.) den für Altenerding verdienten 9:4-Endstand herstellen.

SpVgg Altenerding – JFG Sempt Erding 0:7

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Die schlechteste Saisonleistung boten die C2-Junioren der SpVgg Altenerding ausgerechnet im Abstiegsduell gegen den Lokalrivalen JFG Sempt Erding. So hieß es auch am Ende des Tages völlig verdient 0:7 aus Sicht der Hausherren. Von Beginn an waren die Veilchen immer zwei Schritte zu spät und überließen dem Gegner viel zu viel Platz. Folgerichtig setzte es auch nach 15 Minuten das 0:1. Nach einem hohen Ball in den Strafraum unterlief dem seit Wochen überragenden Torhüter Valentin Worm diesmal leider ein Fehler. Der Keeper kam zu spät, sodass ein Gegner mit dem Kopf dazwischen spritzte und für die Erdinger Führung sorgte. Doch wer dachte, dass dieser Gegentreffer für einen Weckruf bei den Semptkickern sorgten sollte, sah sich getäuscht. In der 30. Minute erhielt ein Erdinger 25 Meter vor dem Tor das Leder, doch die Veilchen ließen den Angreifer trotz der kurzen Distanz sorgenfrei gewähren und bot dem Gegner lediglich Begleitschutz, sodass dessen Schuss unhaltbar unter der Latte zum 0:2 einschlug. Anschließend fanden die Semptstädter etwas besser ins Spiel und man konnte dem Lokalrivalen durchaus Paroli bieten. 10 Minuten vor der Pause haderte man dann etwas mit dem Referee. Ein Erdinger Abwehrspieler hatte ca. 25 Meter vor dem eigenen Tor das Leder als letzter Mann an Amar Husic verloren und als der Angreifer alleilne auf das Gehäuse ziehen wollte, wurde er vom Erdinger festgehalten. Richtigerweise entschied er Unparteiische auf Freistoß, doch anstatt die Rote Karte zu zücken, beließ er es bei einer Zeitstrafe. Während dieser numerischen Überlegenheit gewannen die Veilchen etwas Oberwasser, kam aber zu keinem zählbaren Erfolg. Auch in den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn hielt man noch dagegen, doch als die Gäste dann den dritten Treffer nachlegten, brachen bei der SpVgg alle Dämme und vor allem war ärgerlich, dass sich die Hausherren nun ihrem Schicksal ohne Gegenwehr ergaben. Schon beim dritten Treffer war die ungenügende Gegenwehr deutlich zu sehen. De Erdinger kombinierten sich vom eigenen Sechzehner in die Altenerdinger Hälfte und am Ende traf ein Gäste-Spieler aus kurzer Distan, ohne irgendeinen Gegnerdruck zu spüren, denn beim Torerfolg standen noch vier Hausherren-Akteure in der Erdinger Hälfte. Im Anschluss sollten noch vier weitere und teils zu einfache Gegentore folgen. So stand am Ende ein deutliche 0:7-Niederlage, die bei besserer Chancenverwertung der Gäste noch höher hätte ausfallen können.

FC Moosinning – SpVgg Altenerding 1:4

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In der Vorrunde setzten sich die Moosinninger im Hinspiel klar mit 5:1 bei den A1-Junioren der SpVgg durch, doch nun drehten die Veilchen den Spieß um und landeten bei den Gelb-Schwarzen einen klaren 4:1-Erfolg, sodass man nun den FCM in der Tabelle überflügelt hat, doch der Lokalrivale hat noch ein Spiel in der Hinterhand. Die erste Chance hatten aber die Gastgeber. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurde die Kugel steil auf Tarek Reiche gespielt, der von der halbrechten Position alleine auf das Altenerdinger Tor zulief, doch die Gäste hatten Glück, dass der Angreifer das Leder knapp am langen Eck vorbeisetzte. Auf der Gegenseite setzte dann Atahan Celik mit Schüssen von der Strafraumgrenze zweimal Nadelstiche. Zunächst war der Schuss etwas zu hoch angesetzt und wenig später traf er das Leder nicht voll, sodass der FCM-Keeper parieren konnte. Wenig später versuchte sich dann Leon Ziegler, doch auch sein Schuss verfehlte das Ziel knapp. Nach 23 Minuten erzielten die Gäste aber dann die Führung, profitierten dabei aber von einem Fehler des Moosinninger Schlussmanns. Nach einem langen Ball von Thomas König kam der Torhüter aus seinem Kasten, doch er hatte den Ball völlig falsch eingeschätzt, denn Luca Fellermeier kam deutlich vor ihm an die Kugel und versenkte das Leder aus spitzen Winkel im langen Eck. Altenerding blieb am Drücker, doch die letzte Entschlossenheit im Abschluss fehlte, sodass man die Angriffe nicht konsequent zu Ende spielte und somit den zweiten Treffer versäumte. Dies sollte sich rächen, denn nach 35 Minuten glich Moosinning aus und der FCM hatte hier auch etwas Glück. Andre Stepic spitzelte einem Gegenspieler etwa 35 Meter vor dem eigenen Tor das Leder vom Fuß, doch der gewonnene Zweikampf wurde zu einem Steilpass für Tarek Reiche. Er setzte sich im Strafraum noch durch und ließ dann Schlusmmann Brendan Tömmes mit einem Schuss ins lange Eck das Nachsehen. Aber kurz vor der Pause sollten die Gäste dann wieder in Front gehen und diesmal war den Hausherren das Glück nicht hold. Bei einem Kampf um den Ball waren Leon Ziegler und Eschbaumer zusammengeprallt und der Moosinninger Akteur blieb am Boden liegen. Jedoch unterband der Referee die Partie nicht und die Veilchen, die im Rücken den am Boden liegenden Spieler nicht bemerkten, schlossen den Konter ab. So kam Luca Fellermeier an der Strafraumgrenze zum Abschuss und schob überlegt neben den Pfosten zur 2:1-Halbzeitführung ein. Das sollte für den FCM nicht der letzte Rückschlag im ersten Durchgang sein, denn in der Nachspielzeit verabschiedete sich Florian Rupprecht vorzeitig unter die Dusche. Nach einem Foulspiel im Mittelfeld erhielt er vom Unparteiischen zunächst die Gelbe Karte, ehe er anschließend den Altenerdinger Johannes Irl massiv beleidigte, was der Schiedrichter mit der Roten Karte ahndete. Aber trotz der numerischen Unterlegenheit bot sich dem FCM die erste Chance nach Wiederbeginn, doch ein Freistoß aus aussichtsreicher Position wurde von Marco Esposito weit über das Tor geschossen. Die Altenerdinger ruhten sich zunächst auf der Führung aus und das hätte Reiche dann nach zehn Minuten fast mit dem Ausgleich bestraft. Nach einem Pass durch die Schnittstelle kam er alleine vor dem Altenerdinger Tor zum Abschuss, doch zum Glück setzte er das Spielgerät nur ins Außennetz. Anschließend wirkten die Peteranderl-Schützlinge wieder etwas konzentrierter, doch man versäumte die Entscheidung herbeizuführen und man musste manchmal tief durchatmen, denn erst im letzten Augenblick konnte man Moosinnger Chancen verhindern. Kurz nach seiner Einwechslung hätte dann Ertugrul Nacar für die Entscheidung sorgen müssen. Nach einem Schuss von Fellermeier, denn der kurz zuvor verletzungsbedingte eingewechselte FCM-Ersatzkeeper zwar abwehren, aber nicht kontrollieren konnte, kam Nacar alleine vor dem leeren Tor an die Kugel, setzte es aber über die Querlatte. Somit musste weiter um den knappen Vorsprung gezittert werden, doch 15 Minuten vor dem Ende sollte man dann endlich den dritten Treffer nachlegen können. Der kurz zuvor ins Spiel genommene Vincent Sommer zeigte seine Klasse und tanzte seinen Gegenspieler im Moosinninger Strafraum mehrmals aus, ehe er dann flach nach innen legte, wo Leon Ziegler mühelos zum 3:1 vollenden konnte. Man kann sagen, dass Trainer Rudi Peteranderl bei seinen Personalentscheidungen ein gutes Händchen hatte. Dies sollte sich auch in der 79. Minute zeigen, denn diesmal trug sich Nacar in die Torschützenliste ein, wobei er von einem Assist eines Moosinnger Spielers profitierte, denn nach einem groben Fehlpass lief der Altenerdinger alleine auf das Tor zu und ließ dem Keeper keine Abwehrchance. In den letzten Minuten versäumten es die Gäste, das Ergebnis noch freundlicher zu gestalten, denn man entwickelte keine Zug zum Tor und kam nicht mehr in den Strafraum, sodass der FCM das eigene Tor mühelos verteidigen, aber auch in der Offensive keine weiteren Akzente mehr setzen konnte. So blieb es beim verdienten 4:1-Erfolg für die Veilchen, die damit den fünften Sieg in Serie feiern.