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C1-Junioren: DJK Ingolstadt – SpVgg Altenerding 7:0

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Böse unter die Räder kamen die C1-Kicker bei ihrem Auswärtsspiel bei der DJK Ingolstadt. Die Ingolstädter waren in allen Belangen – körperlich, kämpferisch und spielerisch – überlegen, so dass das 7:0 für die DJK in Ordnung ging. Die Niederlage hätte weitaus höher sein können, wenn die DJK ihre Chancen konsequenter ausgenutzt hätte.

Die ersten zehn Minuten konnten die Veilchen den Angriffsbemühungen der Heimmannschaft standhalten. Die erste gute Chance der Ingolstädter führte aber dann früh zur 1:0-Führung Die Heimmannschaft kam über die rechte Seite, der Ball wurde in den Strafraum gespielt, wo ein Angreifer das Leder gekonnt am zu spät herauseilenden Torwart Leonhard Kulterer vorbei ins lange Eck spitzelte. Der Druck der Hausherren wurde hochgehalten, so dass sich die Altenerdinger kaum befreien konnten und einen Angriff starten konnten. In der 25. Minute kombinierten die DJK-Spieler sehenswert durch das Mittelfeld bis in SpVgg-Strafraum. Der scharfe Schuss aufs rechte Toreck wurde glänzend von Kulterer pariert. Drei Zeigerumdrehungen später kam Ingolstadt wieder zum Abschluss. Der Schuss außerhalb des Strafraums wird vom Torwart Kulterer unterschätzt, doch er hatte Glück, dass der Ball an die Latte prallte. Kurz vor der Halbzeitpause fühlte sich kein Gästekicker zuständig, um die DJK-Spieler beim Spielaufbau zu stören. Komplett frei und ungestört konnte ein Offensivspieler aus 18 Metern halbrechter Position den Ball platziert ins linke Eck schießen. Kurz danach ertönte der Halbzeitpfiff, den die Veilchen herbeisehnten.

In der zweiten Hälfte wurde der Druck seitens der DJK weiter erhöht und die Altenerdinger konnten keinen sauberen Spielzug durchführen. Beim Klärungsversuch vieler Angriffe landete der Ball im Toraus, was Eckball für die Heimmannschaft bedeutete. So auch fünf Minuten nach Wiederanpfiff. Der Eckstoß wurde direkt auf das Tor gezogen, wo Kulterer dem Ball entgegen gehen musste. Stattdessen wartete er auf den Ball, den er nicht kontrollieren konnte. Im Gewühl mit Abwehrspieler und Angreifer landete der Ball zum 3:0 für die DJK in den Maschen. Zwei Minuten nach dem dritten Gegentreffer der erste Abschluss auf Altenerdinger Seite. Der Ball zirkulierte Richtung DJK-Tor und kam zu Tom Schneider, der den herausgerückten Torwart sah. Sein Schuss auf das lange Eck wurde mit einer sehenswerten Parade zur Ecke gelenkt. Eine Minute später kamen die Ingolstädter mit Tempo und suchten sofort den Abschluss von der Strafraumkante. Der platzierte Schuss auf das linke Eck wird von Kulterer hervorragend gehalten. Eine Minute später Spielaufbau der DJK über die rechte Seite. Die Flanke wurde von einem im Rückraum stehenden Angreifer per Kopf zum 4:0 verwertet. In der 52. Minute wurde ein Abstoß der Veilchen abgefangen, die Defensive reagierte zu langsam, so dass ein Angreifer sich ein Herz fasste und das Leder zum 5:0 ins Kreuzeck setzte. Die Tore Nr. 6 und 7 folgten in der 55ten respektive 65. Minute. Mit dem Schlusspfiff hatte Leon Feuker die zweite Chance der Gäste, um einen Treffer für seine Farben zu erzielen. Grin Bajoku spielte das Spielgerät mustergültig nach rechts in den Strafraum, wo Feuker den herauslaufenden Torwart überlisten wollte. Doch dieser sicherte sich mit einer Parade die Null für seine Mannschaft.

Herren 1: TSV Siegsdorf – SpVgg Altenerding 0:0

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Daniel Wiskitenski (79. Ajdin Nienhaus), 3. Sebastian Gruber, 4. Juan Gomez Moreno (89. Matej Azaip), 5. Ridwan Bello, 6. Michael Gartner (89. Edouard Amissi), 7. Marc Winkelmann (74. Noah Tiefenbacher), 8. Samuel Kronthaler, 9. Florian Wagner (65. Leon Würzinger), 10. Deniz Sari, 11. Leart Bilalli

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Florian Wagner
Leart Bilalli

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
210

Spielbericht:
Als der gut leitende Referee das Kellerduell zwischen dem gastgebenden TSV Siegsdorf und der SpVgg Altenerding nach vierminütiger Nachspielzeit abpfiff, sanken die Locke-Schützlinge enttäuscht zu Boden, hatte man beim Tabellenvorletzten beim torlosen Remis einmal mehr zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen lassen.

Die Hausherren starteten engagiert in die Partie und versuchten die SpVgg im Spielaufbau durch aggressives Forechecking zu stören und dies sollte anfangs auch gelingen, so dass die Gäste nie lange im Ballbesitz waren und der TSV ein durchaus ebenbürtiger Gegner war.

Dies führte nach sechs Minuten dann sogar zur ersten Tormöglichkeit der Gastgeber, doch der in der Mitte freistehende Daniel Kohlmaier verfehlte eine Flanke von Liam Grill um wenige Zentimeter.

Dann kam die SpVgg aber besser in die Partie und wäre in der 14. Minute um ein Haar in Führung gegangen. Nach einem Steilpass von Ridwan Bello konnte sich Marc Winkelmann auf dem rechten Flügel behaupten, spielte dann flach nach innen, wo Leart Bilalli auch zum Abschluss kam, doch TSV-Abwehrspieler Josef Wittmann brachte sein Bein nach dazwischen, so dass das Leder wenige Zentimeter über die Latte ging.


Anschließend waren dann wieder die Hausherren an der Reihen und es wurde vor dem Tor der SpVgg gefährlich. Als ein Befreiungsschlag von Deniz Sari auf der linken Seite abgefangen wurde, brachte Felix Maaßen das Leder ins Zentrum, wo Kohlmaier vor Sebastian Gruber an die Flanke kam, aber das Leder rechts am Pfosten vorbeisetzte.


In der Folgezeit sollte sich in diesem Kellerduell ein Abnutzungskampf entwickeln, indem beide Kontrahenten mit viel Kampf um jeden Zentimeter Boden kämpften, aber es nicht verstanden, daraus aussichtsreiche Chancen zu kreieren, so das es fast zwangsläufig mit einem torlosem Remis in die Halbzeit ging.


In der Pause schien Trainer Pedro Locke die richtigen Worte gefunden zu haben, denn sein Team kam deutlich entschlossener zurück auf den Rasen, musste aber dann doch die erste Chance dem Gastgeber überlassen. Als ein fataler Fehlpass von Sebastian Gruber bei Tobias Huber landete, zog dieser aus 22 Metern ab, doch Keeper Lukas Loher war auf dem Posten und konnte retten.

Aber nach dieser Schrecksekunde übernahmen die Veilchen endgültig das Kommando, versäumten es aber in dieser Phase, die Partie zu entscheiden.

In der 48. Minute hatte man nach einem Pass von Michael Gartner schon den Torschrei auf den Lippen. Bilalli konnte sich am linken Flügel erfolgreich durchsetzen, passte dann flach nach innen und fand den völlig freistehenden Sari, der aber zu genau zielte und an der Lattenoberkante scheiterte.


Zwei Minuten dann das umgekehrte Bild: Sari hatte die Siegsdorfer Abwehrkette mit einem Chipball überspielt, doch TSV-Keeper Fabian König kam mit den Fingerspitzen nach an den Ball, und konnte den Heber von Bilalli gerade noch über die Latte lenken.


Die Veilchen übernahmen nun deutlich das Kommando und die Hausherren fanden in der Offensive kaum noch statt. Nach 77 Minuten wäre Siegsdorf ein eigener Eckball fast auf die Füße gefallen, wobei die kurz zuvor eingewechselten Youngsters Leon Würzinger und Noah Tiefenbacher, die einen guten Eindruck hinterließen, für die Führung gesorgt hätten.

Als die Hereingabe abgewehrt wurde, nahm  Würzinger die Kugel auf, und spielte dann das Leder im richtigen Moment auf die linke Seite, wo Tiefenbacher von der linken Seite frei auf das Tor zuging, Doch anstatt das lange Eck anzuvisieren, wählte er die kurze Ecke, schoss aber knapp am Ziel vorbei.


Als die Restspielzeit immer weniger wurde, versuchten die Locke-Schützlinge ihr Heil mit langen Bällen und in der Nachspielzeit schien dies mit dem goldenen Tor  die erhoffte Belohnung zu finden. Als Bilalli das Leder von der rechten Seite mustergültig nach innen zog, kam Tiefenbacher im Strafraum zum Kopfball, und ließ Keeper König das Nachsehen. Doch die Freude bei der SpVgg währte nur kurz, denn der SR-Assistent hatte eine Abseitsstellung erkannt, wobei diese Entscheidung wohl äußerst knapp war, aber der SpVgg letztlich den durchaus verdienten Sieg gekostet hat.


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A2-Junioren: JFG Speichersee – SpVgg Altenerding 4:4

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Mit großer Moral erkämpften sich die Altenerdinger A2-Junioren nach einem zweimaligen Zwei-Tore-Rückstand noch einen wichtigen Punkt beim Kreisligaabsteiger JFG Speichersee und traten die Heimreise mit einem 4:4-Remis an. Nach der unglücklichen Heimpleite zum Auftakt waren die Semptstädter von Beginn an bemüht Druck aufzubauen. Nach drei Spielminuten kombinierten sich die Lila-Weißen auf die Grundlinie des linken Strafraumecks, legten den Ball zurück, so dass Tiago Cantares aus 18 Meter zum Abschluss kam, dessen Flachschuss jedoch stark vom Heimkeeper aus dem Eck gefischt wurde. Die nachfolgende Ecke sollte sich allerdings als Manko erweisen, denn der zu kurz getretene Ball wurde von den Hausherren abgefangen und schnell nach vorne gespielt. Die JFG drang auf der rechten Seite in den Strafraum ein, konnte jedoch an die Grundlinie abgedrängt werden. Dort waren die Veilchen eigentlich schon am Ball, versäumten es aber konsequent zu klären, so dass der Außenspieler nochmal ans Leder kam, dieses nach innen legte, wo sein Mitspieler am Fünfer Keeper Komlenic Fran keine Chance ließ und zur frühen Führung für die Heimelf einschob. Nur eine Zeigerumdrehung später wäre fast der Gleichstand wieder hergestellt worden. Nach einer Altenerdinger Ecke beförderte ein Heimabwehrspieler einen Querschläger nur um Zentimeter am eigenen Pfosten vorbei. Auch die Abwehr der Veilchen war zunächst nicht sattelfest. Sebastian Kähler-Pardo verlor auf der linken Seite den Ball, so dass sein Gegenspieler auf Keeper Fran zusteuern konnte, jedoch mit seinem Flachschuss aufs kurze Eck an der starken Fußabwehr des Altenerdinger Hintermanns scheiterte. Doch bereits in der 10. Spielminute konnten die Hausherren nachlegen. Ein wuchtiger Freistoß aus gut 30 Meter zentraler Position überraschte Keeper Fran, der den tückischen Aufsetzer ins rechte Eck passieren lassen musste. Die Antwort der Lila-Weißen ließ nicht lange auf sich warten. In der 13. Minute nahm Youssef Trakouri auf der linken Seite aus der eigenen Hälfte Fahrt aus, umspielte mehrere Gegenspieler, legte den Ball nach außen, wo Alex Jank die Kugel in die Mitte zu Tiago Cantares legte, der mit einem satten Schuss ins lange Eck den Anschlusstreffer erzielte. Die Semptstädter erspielten sich langsam ein Übergewicht. Nach einer knappen halben Stunde tauchte plötzlich Emilio Polsfuss nach einem schönen Doppelpass im linken Strafraumeck auf, versuchte jedoch das Leder quer zu legen, statt aus aussichtsreicher Position selbst abzuziehen, fand jedoch in der Mitte keinen Abnehmer. Kurz darauf hatte man allerdings das Glück auf seiner Seite, als die Hausherren eine Doppelchance liegen ließen. Mit Ballglück im Zweikampf zog der Linksaußen von Speichersee davon, konnte jedoch erneut den stark reagierenden Fran nicht überwinden. Den Nachschuss kratzte dann Kilian Traschütz für seinen bereits überwundenen Torhüter von der Linie. Die letzten Minute vor der Pause drückten die Veilchen auf den Ausgleich. In der 40. Spielminute hatten die Altenerdinger bereits den Torschrei auf den Lippen, doch der nach einem langen Ball allein durchstartende Emilio Polsfuss schlenzte das Leder am herauseilenden Keeper knapp am langen Eck vorbei. Fast wäre der Stürmer nur zwei Minuten später erneut alleine auf die Reise gegangen, doch der Unparteiische pfiff den Goalgetter zurück, der seinen Start noch in der eigenen Hälfte wähnte. In der 45. Minute war der Torjäger nunmehr in zentraler Position im Sechzehner freigespielt, versäumte jedoch den Abschluss mit seinem schwächeren rechten Fuss, so dass die Hausherren in höchster Not noch klären konnten.  Mit dem Pausenpfiff hätten sich die Lila-Weißen fast noch einen Gegentreffer eingefangen. Die JFG behauptete mit körperlichen Einsatz auf der rechten Seite im Zweikampf einen Ball, spielten diesen flach in den Sechzehner, wo Sebastian Kähler-Pardo gerade noch vor dem einschussbereiten Stürmer klären konnte. Auch nach dem Wechsel gab es hüben wie drüben Chancen. In der 51. Minute egalisierten die Veilchen den Rückstand. Emilio Polsfuss verwandelte einen Freistoß aus gut zwanzig Metern mit einem wuchtigen halbhohen Ball ins linke Eck. Der Torjubel war noch nicht verebbt, da folgte bereits die kalte Dusche. Die Hausherren schlugen nach dem Anpfiff einen langen Ball nach vorne. Der zur Pause ins Spiel gekommene Nobel Tesfamichael verlor Ball und Gegenspieler aus den Augen, der vor ihm in den Strafraum eindrang und dem desorientierten Abwehrmann in den Laufweg geriet, so dass der JFG-Akteur zu Sturz kam und der Unparteiische auf den Elferpunkt zeigte. Die JFG ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte den Strafstoß sicher zur erneuten Führung. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Nur eine Minute später spielten sich die Hausherren auf der rechten Seite durch und legten den Ball in die Mitte. Unglücksrabe Nobel Tesfamichael kam zwar an den Ball, traf diesen jedoch nicht richtig, so dass ein Heimstürmer aus fünf Metern die freie Kugel nur noch zu versenken brauchte. Trotz dieses Nackenschlags gaben sich die Veilchen nicht auf. Zwanzig Minuten vor Schluss führten die Altenerdinger eine Freistoß aus dem Mittelkreis schnell aus, schickten Emilio Polsfuss im rechten Strafraumeck auf die Reise, der die Kugel wunderschön ins lange Eck zum erneuten Anschlusstreffer versenkte. Die Partie wurde nun hitziger. Sechs Minuten vor Abpfiff belohnten sich die Semptstädter für ihr nimmermüdes Anrennen. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Sechzehner fand den mittig am Fünfer völlig blank stehenden Nick-Luis Polsfuss, der die Kugel direkt zum umjubelten Ausgleich einnetzte. Zwei Minuten vor dem Ende stockte nochmals der Atem, denn nach einem eigentlich geklärten Eckball zog aus dem Hinterhalt ein Speicherseer Spieler ab, doch der Ball flog knapp über den Querbalken, so dass es bei der hart erkämpften Punkteteilung blieb.

C3-Junioren: TSV St. Wolfgang – SpVgg Altenerding 5:3

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Für die Kapsner-/Dasch-Schützlinge geht es Schlag auf Schlag und so trat man zum letzten Test in der Vorbereitung beim TSV St. Wolfgang an. Leider hatte man auf einige Ausfälle zu reagieren, was dazu führte, dass man mit 12 Spieler anreiste und demzufolge nicht allzu viele Wechselmöglichkeiten hatte: Sebastian König, Moritz Hartlmaier, Niklas Braune, Lukas Ramm, Léo Dasch, Felix Hartlmaier, Alessandro Cusati ,Mateo Rezvan, Emilio Pomaroli, Matteo Pirek, Mailo Skupnik und Pablo Ahlschläger.

Die Partie begann mit einem Übergewicht der Heimmannschaft, die einen klaren Matchplan aufzeigten. Deren Bälle müssen auf die extrem stark aufspielende Nummer 8 kommen. Bereits in den ersten Minuten wirbelte dieser ordentlich durch die Altenerdinger Hintermannschaft und konnte u.a. in der 3. Spielminute nur mit einem Foul vorm Abschluss gehindert werden. Den fälligen Freistoß setzte die Heimmannschaft dann über den Querbalken. Nach gut 10 Minuten übernahm dann die SpVgg mehr Initiative und konnte ihrerseits dem Spiel mehr und mehr deren Stempel aufsetzen. Immer wieder wurde der Stoßstürmer Pablo Ahlschläger schön in Szene gesetzt und dieser brachte die Außen Emilio Pomaroli und Léo Dasch ins Spiel. Wie auch in folgender Szene, als Felix Hartlmaier aus dem Zentrum auf Pablo Ahlschläger spielte, diese schön auf Mateo Rezvan klatschen ließ und dann der Ball tief auf rechts außen kam. Leo Dasch brachte das Leder in die „Box“, wo Emilio Pomaroli fast zum 1:0 hätte einschieben können. Als Pablo Ahlschläger eine Zeigerumdrehung weiter fast für die Führung gesorgt hätte, konnte man den Men in Black den Willen anmerken. Nach gut 15 Minuten wurde der Einsatz belohnt. Léo Dasch setzte über rechts energisch nach, ergatterte sich die Kugel und legte quer auf Emilio Pomaroli, der sich nicht zweimal bitten ließ und zur 1:0-Führung abschloss. Im Anschluss zeigte sich die Heimmannschaft in Person deren Nummer 8 wieder öfters. Als dieser nach 25 Minuten alleine vor Sebastian König auftauchte, musste man auf Seiten des Altenerdinger Anhangs tief durchatmen, als dieser glücklicherweise lediglich den linken Pfosten anvisierte. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel dann der Ausgleich. Mit einer schönen Einzelleistung traf die Nummer 8, wobei der Ball aus der Sicht des Torschützen glücklich abgefälscht wurde. In der Pause fanden die Coaches aus der Semptstadt durchaus lobende Worte. Und man ging mit viel Vorfreude in die zweite Hälfte. Freude, Freude am Spiel, Freude mit seiner Mannschaft spielen zu können, das sind Werte bzw. Einstellungen, welche die Spieler seit Wochen zeigen. Die zweite Hälfte begann wie die Erste. Die ersten beiden Chancen hatte der TSV St Wolfgang bzw. deren Nummer 8. Doch beide Male war entweder die wirklich gut defensiv arbeitenden Niklas Braune, Matteo Pirek, Lukas Ramm, Alessandro Cusati zur Stelle und auch Sebastian König zeigte immer wieder, wie wohl er sich im nun „großen“ Tor fühlt. Immer wieder war es die brandgefährliche Nummer 8, die mit einem extremen Zug zum Tor für große Unsicherheit seitens Altenerding sorgte. So kam es auch, dass dieser nach 40 Minuten mit einem starken Solo für die 2:1-Führung der Heimmannschaft sorgte. Interessanterweise setzte dieser Rückstand nochmals zusätzliche Kräfte bei den Veilchen frei. In den darauf folgenden 15 Minuten erarbeitete man sich reihenweise gute Tormöglichkeiten: Mateo Rezvans Schuss wurde gerade noch zur Ecke geklärt, genauso wie Mailo Skupniks und Pablo Ahlschlägers Abschluss konnte gerade noch von dem gegnerischen Goalie geklärt werden, Pfostenschuss von Léo Dasch…..Aber dann zappelte der Ball doch im Tor. Als Mailo Skupnik das Leder auf Léo Dasch spielte, drehte sich dieser auf, überlief den Gegner und bediente den in der Mitte durchgestarteten Pablo Ahlschläger, der zum verdienten 2:2 abschloss. Die SpVgg investierte viel Engagement und Einsatz und diesem musste man dann leider Tribut zollen. Mit einem Doppelpark schnürte die gegnerische Nummer 8 einen Viererpack und erhöhte auf 4:2. Die Kapsner-/Dasch- Elf gab sich aber noch nicht geschlagen und zeigte weiterhin eine mehr als ordentliche Leistung. Auch als man das 5:2 kassierte, agierte man weiterhin als Einheit und pushte sich gegenseitig positiv. Der Lohn? Ein tolles Tor zum 3:5, durch Léo Dasch, wo sich der ein oder andere wohl dachte, wo kommen diese „Körner“ denn her 😊. Kurz darauf war die Partie zu Ende. Bereits am morgigen Sonntag begrüßt man zum Punktrundenauftakt in der Kreisklasse den TSV Dorfen.

A1-Junioren: SpVgg Altenerding – DJK Ingolstadt 1:5

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Mit großen Hoffnungen erwarteten die A1-Junioren der SpVgg Altenerding den Bezirksoberligisten DJK Ingolstadt und man wollte im Viertelfinale des diesjährigen Volksbank-Raiffeisenpokal des BFV für eine Überraschung sorgen. Letztlich sollte die Sensation aber ausblieben, denn die Ingolstädter stellten während der 90 Minuten das deutlich bessere Team, so dass der klare 5:1-Erfolg des Favoriten eher noch den Hausherren schmeichelte. Die Gäste begannen engagiert und man ließ die SpVgg nicht zur Entfaltung kommen, so dass die Heimelf von Beginn an in die Defensive gedrängt wurde. Aber trotz allem kamen die Hausherren nach acht Minuten zur ersten Möglichkeit, doch bei einem Schuss von Artin Recica war der Torhüter der Gäste noch mit den Fingern am Ball und klärte zur Ecke. Dieser Möglichkeit schärfte bei Ingolstadt aber noch zusätzlich die Aufmerksamkeit und mündete nach 16 Minuten in den Führungstreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite konnte Gentian Hoti die Hereingabe nicht mehr abwehren, und am langen Pfosten war ein DJK-Akteur zur Stelle und netzte sicher ein. Aber die Veilchen wussten die passende Antwort und kamen unmittelbar nach Wiederanstoß zum Ausgleich. Nachdem Lukas Rymas das Leder von der linken Seite nach innen gespielt hatte, legte Johannes Dangl auf Jannik Obermaier ab. Der Mittelfeldakteur fand mit seinem Pass die Tiefe Recica, der allein vor dem Tor stehend die Nerven behielt und sicher zum 1:1 vollendete. Nun wollte man dem Gast mehr Paroli bieten, doch mit einem Doppelschlag innerhalb der nächsten Minuten legte die DJK die Basis zum klaren Sieg. In der 18. Minute hatte die SpVgg noch Glück, dass ein Stürmer, der im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss kam, knapp das lange Ecke verfehlte. Aber zwei Zeigerumdrehungen weiter legten die Ingolstädter doch wieder vor. Als die Hausherren einen Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld nicht entscheidend klären konnten, kam ein Angreifer zum Schuss. Beim ersten Versuch konnte Torhüter Senal da Silva mit einer guten Parade noch Schlimmeres verhindern, doch beim folgenden Nachschuss konnte auch der Schlussmann nichts mehr ausrichten. Kaum hatte man sich von diesem Schock erholte, schlugen die Gäste erneut zu. Diesmal verloren die Gastgeber im Spielaufbau den Ball und nachdem sich Ingolstadt schnell nach vorne kombiniert hatte, kam ein Angreifer an der Strafraumgrenze zum Abschluss und der platzierte Flachschuss fand den Weg ins Tor. Nun gewannen die Gäste immer mehr an Oberwasser und der Druck auf die Abwehr der SpVgg nahm weiter zu. Dies führte dazu, dass da Silva bei einem zu kurz geratenen Rückpass von Elias Veladzic gerade noch klären konnte und dann das Glück des Tüchtigen hatte, dass ein Gästespieler den aus der Gefahrenzone geschlagenen Ball aus ca. 25 Metern knapp über das verwaiste Tor setzte. Nun lag der vierte Treffer der Ingolstädter aber in der Luft und in der 34. Minute war da Silva wieder gefordert, doch mit einer starken Fußabwehr klärte er den Schuss eines frei vor ihm auftauchenden Gegenspielers. Sechs Minuten vor der Pause trugen dann die Gäste einen blitzsaubernen Konter nach vorne und als die Kugel nach innen gespielt wurde, schien das 1:4 nicht mehr zu vermeiden, doch im letzten Moment war Hoti zur Stelle und konnte mit einer Grätsche seinen Kontrahenten gerade noch vom Ball trennen, so dass die Veilchen zur Pause noch im Rennen blieben. Aber schon die ersten Minuten nach Wiederbeginn sollten zeigten, dass Ingolstadt an diesem Tag für die keinesfalls enttäuschenden Gastgeber heute eine Nummer zu groß war, denn der Gast übernahm sofort wieder in Initiative und machte nach 52 Minuten mit dem Treffer zum 4:1 den Sack endgültig zu. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld nutzte die DJK die Lücken in der Abwehr, kombinierte sich durch und als ein Stürmer im Strafraum auf der linken Seite frei zum Schuss kam, schloss er mit einem sicheren Schuss ins kurze Eck sicher ab. In 59. Minute landeten die Gäste dann den nächsten Treffer und nun kam es für die Hausherren knüppeldick, denn ein Eckball von der linken Seite wurde immer länger und senkte sich hinter da Silva zum 1:5 ins lange Eck. In der Folgezeit ließen es die Gäste dann doch etwas ruhiger angehen, wobei man vor allem im letzten Drittel die bis dahin gezeigte Entschlossenheit vermissen ließ. Man blieb zwar eindeutig dominant, doch die Angriffe wurden nicht mehr mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt, so dass trotz einiger weiterer Möglichkeiten weitere Torerfolge für Ingolstadt ausblieben. Auf der anderen Seite fehlten der SpVgg die Mittel, um selbst entscheidend zum Abschluss zu kommen, denn die DJK ließ wenig zu und die einzige Altenerdinger Ausbeute war ein 20 Meter-Schuss von Veldadzic, der allerdings um einige Meter links am Tor vorbeiging. Nach Spielende musste man die Überlegenheit der Ingolstädter neidlos anerkennen und der Sieg der Gäste war absolut verdient, doch trotz allem dürfen die Semptstädter auf eine sehr erfolgreiche Pokalrunde zurückblieben, auf die man sehr stolz sein darf.

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C1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Eichstätt II 1:3

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Im ersten Spiel der Kreisliga-Aufstiegsrunde mussten sich die C1-Kicker der SpVgg dem VfB Eichstätt II mit 1:3 geschlagen geben. Ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf nach ein gerechtes Ergebnis gewesen. Entscheidend für den Spielausgang war ein großgewachsener Spieler bei den Gästen, der aufgrund seiner Statur klare körperliche Vorteile hatte, die er auch zu nutzten wusste, denn mit drei Toren wurde er zum Matchwinner für sein Team. In den Anfangsminuten tasteten sich beide Mannschaften ab, so dass es bis zur siebten Minute zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit kam. Ab diesem Zeitpunkt kamen die Veilchen zur ersten hochkarätigen Chance. Über die rechte Seite spielte Laurin Hesch den startenden Nicolas Roith an, der pfeilschnell in die Box zog und dort den in der Mitte den gut postierten Tom Schneider anspielte. Doch dieser schlug neben dem Ball, der aber zu dem dahinter lauernden Grin Bajoku kullerte. Statt den Ball aus acht Metern im leeren Tor zu versenken, schaffte es Bajoku, das Spielgerät über das Tor zu setzen. Fünf Minuten später spielte Jonas Wassermann aus dem Mittelfeld den auf der linken Seite startenden Roith, der wieder mit Tempo und gutem Dribbling in den Strafraum zog und dort Bajoku bediente. Dieser legte auf den besser postierten David Pompei ab, dessen Schuss über den Vollspann rutschte, an Finn Backin’s Knie und von dort zentral aufs Tor ging, so dass der generische Torwart keine Mühe hatte, den Ball zu halten. Erst in der 14. Minute gab es durch einen Freistoß die erste Chance für die Gäste, den einer der kleinsten VfB-Spieler mit dem Kopf verwertete, der hellwache Torwart Leonhard Kulterer konnte das Spielgerät aus dem linken Eck fischen, ehe der sicher aufspielende Kapitän Jannis Martin den Ball aus der Gefahrenzone schlug. Drei Minuten später setzte Martin mit einem langen Ball den startenden Roith in Szene, der den Weg in den Strafraum suchte, dort zwei Abwehrspieler stehen ließ, doch sein Schuss ging deutlich über das Tor. In der 23. Minute wurde der bisherige Spielverlauf auf den Kopf gestellt, denn durch eine Verkettung von Fehlern kamen die Eichstätter zum Führungstreffer. Es begann beim Spielaufbau, als Johannes Kieweg der Ball zu weit vom Fuß wegprallte und von einem Gegenspieler abgeluchst wurde. Dieser spielte auf der rechten Seite Richtung Box. Beim Klärungsversuch durch Wassermann rutschte dieser aus, so dass der Ball von einem VfB-Angreifer unbedrängt auf den Elfmeterpunkt gespielt, wo der bereits erwähnte Eichstätter Angreifer mit einem sehenswerten Scherenschlag die Kugel unhaltbar unter den Querbalken zimmerte. Bis zur Halbzeit gab es keine nennenswerten Chancen, so dass man mit einem knappen Rückstand in die Kabine ging. In der zweiten Halbzeit neutralisierte sich das Spielgeschehen im Mittelfeld. Erst in der 42. Minute versuchte Roith, mit einem Freistoß aus gut 30 Metern, der aber über das rechte Kreuzeck ging. Sieben Minuten später hatten die Eichstätter einen Freistoß aus halblinker Position zugesprochen bekommen. Der Schuss ging auf den langen Pfosten, konnte aber sicher von Kulterer gehalten werden. Dann doch die Erlösung kurz vor Spielende für die SpVgg. Roith startete aus dem Mittelfeld spielte im Strafraum auf Bajoku, der sich gegen die Abwehrspieler durchsetzte, den Torwart ausspielte und zum verdienten Ausgleich einschoss. Doch wer dachte, dass das Spiel Unentschieden endet, sah sich getäuscht. Der gut leitende Schiedsrichter setzte fünf Minuten Verlängerung an, nachdem es in der zweiten Hälfte aufgrund von groben Foulspielen zu längeren Spielunterbrechungen kam. In der 74. Spielminute wurde von Eichstätt ein Freistoß in den Altenerdinger Strafraum geschlagen, den ein SpVgg-Verteidiger in der Rückwärtsbewegung mit dem Kopf nicht entscheidend klären konnte, so dass der körperliche robuste Gästespieler mit voller Wucht zum 1:2 traf. Nun waren die Veilchen bedient, die Konzentration ließ nach, so dass in der letzten Spielminute schließlich noch der dritte Gegentreffer folgte.

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Herren 3: SpVgg Altenerding – SV Eichenried II 1:6

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Christoph Harke (72. Thomas Huber), 3. Christian Schulz, 4. Florian Ammon, 5. Thomas Huber (46. Youssef Takrouri), 6. Duman Yusuf (58. Patrick Emberger), 7. Sebastian Pöschl (46. Simon Wolf), 8. Rene Feuker, 9. Markus Felsner (46. Tiago Cantares), 10. Miguel Cantares (72. Tobias Gräbe), 11. Maximilian Geiger (72. Sebastian Pöschl)

Torschützen:
1:3 Miguel Cardante (47.)

Gelbe Karten:
Florian Ammon

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht
Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Herren 3 im letzten Vorbereitungsspiel gegen den SV Eichenried II, so dass man die Generalprobe für das Auftaktmatch gegen den SC Moosen/Vils II mit einer selbst in dieser Höhe verdienten 1:6-Niederlage ordentlich in den Sand setzte.

Die Gäste waren vor allem läuferisch deutlich überlegen und dominierten die Veilchen nach Belieben. Neben der mangelhaften Laufbereitschaft zeigten die Hausherren an diesem Tag auch ein schwaches Zweikampfverhalten, so dass sich die engagierten Gäste immer wieder nach Belieben bis vor das Altenerdinger Tor durchkombinieren konnten und meist frei vor dem bedauernswerten Schlussmann Maximilian Voichtleitner auftauchten und ihre Chance konsequent nutzten.

Dabei war der Start der Gastgeber vielversprechend und schon nach zwei Minuten kam man zur ersten guten Möglichkeit. Nach einem Einwurf spielte Maximilian Geiger weiter auf Miguel Cardante und als dann Rene Feuker den links in den Strafraum einlaufenden Sebastian Pöschl bediente, kam der Flügelstürmer aus guter Position zum Abschluss. Allerdings musste er mit seinem schwächeren linken Fuß abschließen, so dass der Ball nicht genügend Fahrt hatte und zudem knapp am linken Torpfosten vorbeiging.

Auch in den nächsten Minuten blieben die Veilchen feldüberlegen und hatten die Eichenrieder gut im Griff, doch trotz allem kam der SVE nach 17 Minuten zur ersten Chance. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde die Kugel von der Grundlinie in die Mitte gelegt, wo Voichtleitner gerade noch vor einem einschussbereiten Gästespieler klären konnte. Als der Ball aber wieder bei einem Eichenrieder Stürmer landete, brachte diese das Leder wieder in Richtung Tor, wo sein Mitspieler dann zum vermeintlichen Führungstreffer einnetzte, doch er stand im Abseits, so dass dem Tor zurecht die Anerkennung verweigert wurde.

Aber diese erste gute Möglichkeit zeigte auf beiden Seiten Wirkung, Währen der SVE fortan das Zepter in die Hand nahm, war bei der SpVgg von der guten Leistung aus den Anfangsminuten nichts mehr zu sehen. Die bis dahin vorhandene Stabilität war verflogen: Man ließ Eichenried deutlich zu viel Platz, so dass man sich die Gäste mit gefälligem und schnellem Passspiel immer durchkombinieren konnten und zu guten Chancen kamen.

Nach 28 Minuten mündete die Überlegenheit dann in den Führungstreffer. Nach einem Ballverlust von Yusuf Duman in der Vorwärtsbewegung stand die Defensvie der Gastgeber unsortiert und nach einem Ball in die Tiefe tauchte Justin Bauer frei vor dem Tor auf und brachte sein Team zu diesem Zeitpunkt verdient in Front.

Zwei Minuten später führte eine fast identische Szene zum zweiten Gegentreffer. Abermals gab es im Mittelfeld einen einfachen Ballverlust und nachdem erneut die Absicherung im Zentrum fehlte, setzten sich die Eichenrieder erneut durch die Mitte durch. Als der Angriff nicht mehr gestoppt werden konnte, sahen sich die Innenverteidiger Christoph Harke und Florian Ammon einer numerischen Eichenrieder Überlegenheit gegenüber, so dass sich nicht mehr entscheidend eingreifen und das 0:2, für das sich Dominik Lindner verantwortlich zeigte, verhindern konnten.

Auch anschließend blieb Eichenried am Drücker und nach 33 Minuten musste Voichtleitner sein ganzes Können aufbieten, um einen Freistoß von Lindner zur Ecke abwehren zu können.


Fünf Minuten später wäre er wohl machtlos gewesen, hatte dann aber Glück, dass ein Schuss von Fabian Lammer, der frei vor dem Tor auftauchte, zu hoch angesetzt war.

Nun lag der dritte Treffer des SVE in der Luft und kurz vor der Pause war es Voichtleitner zu verdanken, dass es da noch nicht so weit war. Erneut resultierte die nächste Eichenrieder Großchance aus einem vermeidbaren Abspielfehler. Als Lindner unfreiwillig „bedient“ wurde, legte er sofort auf Bauer ab, doch dessen Flachschuss konnte der Altenerdinger Keeper meistern.

Zehn Minuten vor der Pause hätten dann die Gastgeber von einem fatalen Fehler von Marc Uscharewitz profitierte. Beim Versuch, das Spiel aufzubauen, spielte er dann 18 Meter vor dem Tor stehenden Markus Felsner das Leder in die Beine. Der Angreifer war schon an Keeper Jonas Tillmann vorbei, doch der Winkel wurde zu spitz, so dass der Abschuss nur um Außennetz landete.

Auch die nächste Chance gehörte der SpVgg. Nach einem Handspiel wurde der SpVgg knapp außerhalb des Strafraumes auf der rechten Seite ein Freistoß zugesprochen. Feuker zog das Leder stark nach innen, und als Christoph Harke vor Tillmann an den Ball kam, hoffte man auf den Anschlusstreffer. Allerdings kam der aufgerückte Innenverteidiger nicht richtig an die Hereingabe und leider verfehlte der am langen Pfosten lauernde Markus Felsner die Kugel.


Nun war Altenerdinger wieder etwas besser im Spiel, so dass ich nochmals eine gute Möglichkeit ergab. Als eine Flanke von Maxi Geiger unerreicht durch den Strafraum ging, nahm Sebastian Pöschl am anderen Flügel das Leder auf, zog nach innen, hatte dann aber Pech, dass sein Schlenzer das lange Eck knapp verfehlte.

Besser machten es die Eichenrieder und kamen mit dem Halbzeitpfiff zum dritten Treffer. Wie schon bei den ersten beiden Gegentoren ging auch dem 0:3 wieder ein entscheidender Ballverlust im Mittelfeld voraus. Erneut kam man dann ins Gegenpressing und mit einem schnellen Kurzpassspiel kombinierte sich Eichenried nach vorne, wo Jonas Peters dann frei vor dem Tor zum Abschuss kam und die Führung für seine Farben weiter ausbaute.


Zur Pause nahm man bei der SpVgg einen Dreifachwechsel vor und nur Sekunden nach Wiederbeginn sollte sich diese bereits auszahlen. Nach einem Pass von Geiger auf Tiago Cardante legte er weiter ins Zentrum auf seinen freistehenden Bruder Miguel ab. Er blieb vor dem Tor nervenstark und schob sicher zum 1:3 ein.

Aber dieser Hoffnungen zerschlugen sich schon im Gegenzug. Nach einem Angriff über die rechte Seite ließ man die Eichenrieder nach Belieben kombinieren und nahm die erforderlichen Zweikämpfe nicht an. So kam das Leder nach innen und landete bei Uscharewitz, der an der Strafraumgrenze ohne Druck zum Abschluss kam und den Flachschuss ins lange Eck konnte Voichtleitner nicht mehr parieren.

Sechs Minuten später gab es dann schon den nächsten Gegentreffer. Diesmal verlor man im Spielaufbau auf der linken Seite das Leder und erneut nutzten die Eichenrieder den Ballgewinn konsequent aus. Man spielte abermals schnell nach vorne, wo Peters dann aus kurzer Distanz frei vor dem Tor zum Abschluss kam und mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Vorentscheidung sorgte.

In der Folgezeit hatten die Gäste ein deutliches Übergewicht, aber nun agierte man teilweise zu kompliziert, so dass man aussichtsreich erscheinende Angriffe nicht konsequent zu Ende spielte.

So dauerte es bis zur 76. Minute, ehe die Eichenrieder wieder zu zählbarem Erfolg kam. Dabei profitierten die Gäste abermals von einem leichten Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte. Justin Bauer drang in den Strafraum ein, legte dann auf den links völlig freistehenden Deniz Güler ab, der nur noch Voichtleitner vor sich hatte und diesen mit einem unhaltbaren Flachschuss einmal mehr das Nachsehen gab.

Wenig später fand das aus Altenerdinger Sicht enttäuschendes Spiel dann sein Ende und es bleibt zu hoffen, dass man am nächsten Wochenende ein anderes Gesicht zeigt, um beim Punktspielauftakt ein anderes Ergebnis zu erzielen.

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Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV Zorneding 0:2

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Daniel Wiskitenski (78. Florian Wagner), 3. Thomas Bachmaier (65. Nessim Mahsas), 4. Juan Gomez Moreno, 5. Ridwan Bello, 6. Nihad Mujkic (32. Marc Winkelmann / 62. Jannik Obermaier), 7. Marc Winkelmann (61. Nawid Mostafai), 8. Samuel Kronthaler , 9. Leonardo Tunjic (78. Sebastian Gruber), 10. Deniz Sari, 11. Leart Bilalli

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Leart Bilalli

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:
Nach Spielende gab es am heutigen Sonntagnachmittag bei der Altenerdinger Fangemeinde lange Gesichter, denn im ersten Heimspiel im eigenen „Wohnzimmer“ blieb gegen den direkten Kontrahenten TSV Zorneding im „Sechs-Punkte-Spiel der erhoffte Befreiungsschlag und nach der unglücklichen 0:2-Niederlage spitzt sich die Lage Abstiegskampf doch deutlich zu.

Die Veilchen kamen in diesem kampfbetonten Spiel nicht gut in die Partie und vor allem im Offensivspiel agierte die SpVgg zu harmlos, so dass der Zornedinger Schlussmann Michael Pohn wenig gefordert war.

Der TSV war zunächst sehr effektiv und nutzte nach zwölf Minuten die erste Chance sofort zum Führungstreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Daniel Winzer das Leder scharf nach innen, und als die Kugel nicht abgewehrt werden konnte, landete die Hereingabe beim am langen Pfosten stehenden Paul Schweighardt. Er hatte noch genügend Zeit, um sich die Kugel anzunehmen, machte noch einen Haken und einen Altenerdinger Abwehrspieler, ehe er dann den Ball humorlos unter die Latte setzte.


Aber die Veilchen zeigten sich davon wenig beeindruckt und nur sieben Minuten später war man dem Ausgleichstreffer sehr nahe. Als die Zorndinger einen Eckball von Leart Bilalli nicht entscheidenden aus der Gefahrenzone brachte, zog Michael Gartner aus dem linken Halbfeld das Spielgerät nach innen und fand den freistehenden Nihad Mujkic, der aber die sehr gute Kopfballmöglichkeit ungenutzt ließ.


Auf der anderen Seite kam dann Markus Weth nach einem Eckball frei zum Kopfball, doch den Aufsetzer konnte Keeper Lukas Loher sicher parieren.


Auch beim nächsten Eckstoß erreichte Weth wieder das Leder und war mit einem Kopfball ins lange Eck erfolgreich, doch bei der vorausgehenden Flanke hatte er seinen Gegenspieler Ridwan Bello unfair zu Boden gestoßen, so dass der Referee dem Tor zurecht die Anerkennung verweigerte.


Aber nach 31 Minuten hätte sich der Angreifer dann fast doch in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Zuspiel von Markus Bayer zog er sehenswert aus ca. 25 Metern ab, doch mit einer überragenden Parade lenkte Lukas Loher den Schuss über die Latte.

In dieser Phase zeigte sich Trainer Pedro Locke mit der Darbietung seiner Elf nicht zufrieden, und brachte mit Marc Winkelmann bereits früh neues Personal auf dem Rasen (32.).

Diese Veränderung sollte sich auszahlen, denn die Schlussphase im ersten Durchgang gehörte der SpVgg, wobei zählbarer Erfolg für die Heimelf ausblieb.

Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte Leart Bilali, der bei einem Freistoß knapp das Ziel verfehlte.


Zu Beginn der zweiten Hälfte neutralisierten sich beide Teams zunächst im Mittelfeld und es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, das aber zunächst ohne klare Torchancen bleib.

Erst als sich der bereits verwarnte Yazar Toskin nach 61 Minuten ein Foulspiel gegen Marc Winkelmann leistet und eine Zeitstrafe kassierte, nahm die Partie wieder Fahrt auf.

Allerdings musste Winkelmann verletzungsbedingt vom Platz und wurde von Jannik Obermaier ersetzt, doch während der numerischen Überlegenheit zogen die Locke-Schützlinge ein wahres Power-Play auf und drängten mit Macht auf den Ausgleich.

Schon nach zwei Minuten tankte sich Thomas Bachmaier auf der rechten Strafraumseite durch, und brachte das Leder dann scharf nach innen, doch Daniel Winzer konnte die prekäre Situation entschärfen. Leider verletzte sich Bachmaier bei dieser Aktion am Oberschenkel und musste ebenfalls vom Feld.

Aber trotz allem war man jetzt klar überlegen. Als Ridwan Bello nach einer Ecke von Michael Gartner mit dem Kopf vor Keeper Pohn am Ball war, hatte man schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Ball ging an die Latte. Als der Abpraller dann bei Leonardo Tunjic landete, schien das 1:1 fällig, doch der auf der Linie stehende Winzer wehrte den Schuss, wobei hier sogar die Hand am Ball gewesen schien, doch der Elfmeterpfiff blieb aus.


Nur zwei Minuten später schlug Gartner wieder einen schönen Eckball nach innen und diesmal kam weder Freund noch Feind an den scharfen Ball, doch erneut rettete die Latte für die Gäste.


Mitten in diese Drangperiode hinein schlossen dann die Gäste einen Konter zum völlig überraschenden zweiten Treffer ab. Taski konnte auf der linken Seite nicht gestoppt werden, brachte das Leder nach innen, wo Winzer zwar das Leder um Haaresbreite verfehlte, doch nun war das Glück gänzlich auf Zornedinger Seite, denn die Hereingabe landete dann direkt im langen Eck (80.)


Dieser Treffer zeigte bei der SpVgg Wirkung, so dass der Gast wenig später zur nächsten gute Chance kam. Nach einer Hereingabe brachte man das Leder nicht entscheidend aus der Gefahrenzone und als der Ex-Altenerdinger Nicolas Schwirtz dann im Strafraum aus kurzer Distanz an die Kugel kam, brachte Bello gerade noch sein Bein dazwischen und konnte den Schuss nicht entscheidend blocken.


Noch gab sich die SpVgg nicht geschlagen und man setzte alles auf eine Karte und als der Zornedinger Julian Ullrich den nach Pass von Deniz Sari durchgebrochenen Bilalli an der Strafraumgrenze nur noch unfair stoppen konnte, kassierte der Abwehrspieler einen Platzverweis. Da aber Gartner den fälligen Freistoß aus 17 Metern über das Tor schoss, war die Hoffnung bei den Veilchen auf eine Wende endgültig verflogen.

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B1-Junioren: SpVgg Altenerding – SE Freising 1:0

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Mit einem hart umkämpften 1:0 (1:0) Sieg gegen die SE Freising starteten die U17-Junioren der SpVgg  in die BOL Aufstiegsrunde. Die Zuschauer sahen dabei spielerisch sicherlich keinen Leckerbissen aber auf Grund des knappen Ergebnisses eine packende Begegnung der Lokalrivalen. Das Spiel war zudem das Duell der beiden erfolgreichsten Torschützen der Vorrunde, Rade Marinkovic auf Altenerdinger Seite und Kenan Dikenci auf Freisinger Seite.

Zunächst neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, sodass Torchancen fast ausschließlich über Standardsituationen zustande kamen. Die erste vielversprechende Torgelegenheit hatten hierbei nach 15 Minuten die Gäste aus der Isarstadt. Nach einem Freistoß aus dem linken Halbfeld krachte der anschließende Kopfball ans Lattenkreuz, von dort aber zurück ins Spielfeld. Besser machten es nur 180 Sekunden später die Gastgeber aus Altenerding. Nachdem Rade Marinkovic in aussichtsreicher Position knapp vor dem Strafraum gefoult wurde, übernahm Elias Faust die Verantwortung für den folgenden Freistoß. Dieser fand seinen Weg durch die Mauer und überraschte wohl Freisings Schlussmann, der den hart auf ihn getreten Schuss nicht mehr entscheidend abwehren konnte.

In der Folge kamen die Veilchen besser ins Spiel. Nach einem Schuss von Winterzugang Marinkovic aus zentraler Position, hatten die heimischen Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Ball strich um Haaresbreite am rechten Toreck vorbei. Freising in dieser Phase gleich zwei Mal im Glück, denn sowohl ein vermeintliches Handspiel im Strafraum als auch ein Foul an Marinkovic an der Strafraumgrenze hatten keinen Strafstoß zur Folge. 10 Minuten vor der Halbzeit dann der wohl größte Aufreger des Spiels: Nachdem Altenerdings Angreifer Marinkovic nach einem Steilpass den Ball am herausgeeilten Torwart zum sicheren 2:0 vorbeigelegt hatte, grätschte dieser als letzter Mann den SpVgg Stürmer derart rüde um, sodass sich dieser mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden krümmte. Da der Unparteiische dem Torwart keine Absicht unterstellte, folgte eine Zeitstrafe, die Altenerding jedoch genauso wenig für sich nutzen konnte, wie den daraus resultierenden Freistoß.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein regelrechter Schlagabtausch. Freising drückte auf den Ausgleich, Altenerding verteidigte aber konsequent, sodass die Gäste lediglich aus der Distanz ein paar Warnschüsse abgeben konnten. Die ersten Großchance des zweiten Durchgangs lag dann wieder auf Seiten Altenerdings als Marinkovic einen Freistoß nur knapp am Lattenkreuz vorbeizirkelte und nur wenige Zeigerumdrehungen später am 5M-Raum seinen Kopfball nach einem Altenerdinger Freistoß etwas zu hoch ansetzte.

Trotz guter Kontergelegenheiten verpasste Altenerding in dieser Phase das 2:0, denn mehrfach lief man in aussichtsreicher Position knapp ins Abseits. Kurz vor Spielende hatte Altenerdings Sturmjuwel dann die Möglichkeit, das Spiel endgültig zu entscheiden, als er erneut alleine auf Freisings Keeper zusteuerte. Doch auch in dieser Szene fehlte ihm das Abschlussglück, denn sein Schuss strich erneut nur Zentimeter am Pfosten vorbei.

Mit dem Abpfiff kochten dann auch noch die Emotionen einiger Beteiligter hoch, sodass es zu tumultartigen Szenen auf und außerhalb des Spielfeldes kam. Am Ende bleibt unter dem Strich ein umkämpftes Spiel, mit einem knappen 1:0 Erfolg der Veilchen, der aber aufgrund der besseren Chancen hätte höher ausfallen müssen. Spielerisch haben beide Teams nach der Winterpause noch viel Luft nach oben.

Herren 2: BSG Taufkirchen – SpVgg Altenerding 2:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Domenik Gruber, 3. Pavlos Chantavaridis, 4. Patrick Lisiwiecz (46. Simon Wolf), 5. Noah Tiefenbacher (74. Kirubel Getnet), 6. Christoph Luberstetter (72. Patrick Lisiewicz), 7. Adrien Pirek, 8. Sebastian Gruber, 9. Leon Würzinger (58. Davud Hörl / 78. Christoph Luberstetter), 10. Wagner Florian, 11. Kirubel Getnet (46. Domenik Frisch)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Christoph Luberstetter

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Mit einer 0:2-Niederlage beim Kreisklassisten BSG Taufkirchen beendeten die A-Klassenkicker der SpVgg die Vorbereitungssphase und trotz der Pleite scheint man für den nächste Woche in Langengepreising terminierten Punktspielstart durchaus gerüstet zu sein.

Die Veilchen waren vor allem im ersten Durchgang ein ebenbürtiger Gegner und konnte der Heimelf Paroli bieten, schaffte es aber leider nicht, in dieser Phase für zählbaren Erfolg zu sorgen.

Jedoch stand die Defensive sicher, so dass auch die Vilstaler vor dem Seitenwechsel zu keinem Erfolgserlebnis kamen und es torlos in die Pause ging, ehe die BSG dann im zweiten Durchgang mit einem Doppelschlag letztlich doch zu einem verdienten Sieg kamen.

Die Gäste kamen gut ins Spiel und schon nach sechs Minuten kam man zum ersten vielversprechenden Abschluss, doch Kirubel Getnet hatte nach einem Zuspiel von Noah Tiefenbacher bei einem Schuss aus 17 Metern sein Visier etwas zu hoch eingestellt und schoss knapp über den Kasten.

Anschließend kam der Gastgeber besser in die Partie, doch trotz allem lag auch die zweite Chance auf Seite der SpVgg. Nach einem langen Ball von Pavlos Chantavaridis brachte Domenik Gruber das Leder nach innen, wo Getnet auf den aufgerückten Patrick Lisiewicz ablegte, doch sein Schuss ging leider zu zentral auf das Gehäuse, so dass BSG-Schlussmann Florian Leiniger parieren konnte.

Wenig später später musste der BSG-Spielertrainer bei einem Schussversuch von Christoph Luberstetter, der nach sehr langer Verletzungspause sein Comeback feierte nicht eingreifen, denn sein Schuss war etwas zu hoch angesetzt und verfehlte das Gehäuse.

Nach 32 Minuten hofften die Veilchen auf einen Strafstoß. Als Sebastian Gruber in den Strafraum eindrang, ging er im Zweikampf gegen seinen Kontrahenten zu Boden, doch der Unparteiische hatte kein Foulspiel erkannt und ließ weiterlaufen.

Fünf Minuten später hätten die Gäste dann aber in Front gehen müssen. Als Dominik Gruber einen schönen Chipball über die BSG-Abwehrkette schlug, kam Getnet an das Zuspiel. Doch anstatt noch einige Meter Richtung Tor zu gehen, schloss der Neuzugang etwas überhastet ab und fand in Leininger seinen Meister.

Dies sollte die letzte Chance im ersten Durchgang gewesen sein und eine Pausenführung der SpVgg wäre sicherlich nicht ganz unverdient gewesen.

Die erste Chance nach Wiederbeginn hatten dann die Gastgeber, doch Valentin Unterreitmeier, der im Strafraum ziemlich frei zum Schuss kam, zielte zu ungenau, so dass der Ball genau auf Torhüter Jonas Pamer kam, der dann wenig Mühe hatte, um einen Einschlag verhindern zu können.

Auch wenig später stand Pamer bei einem Freistoß aus aussichtsreicher Position wieder richtig, so dass er auch diesen gefährlichen Schuss erfolgreich meistern konnte.

In der 65. Minute musste der Schlussmann aber dann doch hinter sich greifen. Als die Hausherren einen langen Ball aus der eigenen Hälfte nach vorne schlugen, stand die Altenerdinger Abwehrkette zu hoch, so dass der hinter die Kette laufende Thomas Götzberger das Zuspiel erreichte, allein auf das Tor zu ging und sicher an Pamer vorbei zum 1:0-Führungstreffer vollendete.

Nun war den Gästen deutlich anzumerken, dass die Kräfte merklich nachließen und fortan hatten Taufkirchen mehr vom Spiel, so dass man nach 74 Minuten den zweiten Treffer nachlegen konnte. Zunächst konnte die SpVgg einer Hereingabe vom Flügel noch abwehren, doch man versäumte es dann, entschlossen auf den freiliegenden Ball nachzugehen.

Der Ex-Altenerdinger Anton Mundigl reagierte am Schnellsten, nahm den Abpraller auf, fackelte nicht lange und ließ Pamer mit einem platzierten Schuss erneut das Nachsehen.

Wenige Minuten vor dem Ende brachten die Hausherren dann einen Eckball nicht aus der Gefahrenzone und als die Kugel vor den Füßen von Getnet landete, hoffte man auf den Anschlusstreffer, doch erneut zielte der Mittelfeldakteur schlecht und schoss über den Querbalken, so dass der SpVgg erneut ein Erfolgserlebnis verwehrt wurde.

Letztlich ließen die Platzherren nichts mehr anbrennen, so dass es beim 2:0-Erfolg der Leiniger-Elf blieb und die Veilchen die Generalprobe mit einer Niederlage beendeten.