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D1-Junioren: SpVgg Altenerding – VfB Eichstätt II 0:1

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Punktspielstart versemmelt – Lazarett gefüllt!

Der Punktspielstart der Wilden 13 endete leider in einer unglücklichen 0:1.Niederlage zuhause gegen einen körperlich starken VfB Eichstätt 2. Und das Lazarett der Wilden 13 hat 2 ½ neue Mitglieder – Andi Neumann verletzt raus – Tobias Felsner mit Handschmerzen & Valentin Kugler mit Wackelzahn und Bluterguss am Knie kamen sichtlich angeschlagen nach dem Spiel in die Kabine! Allen Akteuren schnelle Genesung!

Diese Niederlage wäre durchaus vermeidbar gewesen, da lediglich eine generelle „Über-Vorsicht“ in der Mannschaft gegenüber dem Gegner und ein „Kollektiv-Schlafmoment“ zu Beginn der zweiten Halbzeit zu dieser Niederlage führten.

Dieser Spielbericht ist dieses Mal inhaltlich dünn verfasst, weil es einerseits sehr wenige gute Torchancen hüben wie drüben gab und andererseits auch Literaten während des Spiels emotionale Achterbahnfahrten zu überwinden haben, die sie dann von der Dokumentation des Spielverlaufs immer wieder mal ablenken.

Aber dazu gleich noch mehr!

Typisches nasskaltes Wetter und ein leichte steife Brise aus Nordost sorgten für den meteorologischen Rahmen dieses Punktspielstartes.

Die Gäste zeigten bereits ab der ersten Minute, dass sie mit dem Ziel eines Auswärtssieges nach Altenerding angereist sind. Lautstarke Spieler, die sich gegenseitig nach vorne pushten, dadurch bereits die ersten Verunsicherungen bei unseren Jungs auslösten und angetrieben von einem, aus der Sicht des Literaten, überambitionierten und hochenergischen Trainers, stürmte die gegnerische Mannschaft an.

Zählbaren Erfolg brachte diese Strategie in der ersten Halbzeit glücklicherweise nicht, denn unsere Jungs kennen diese Spezies an Gegner bereits aus den vorherigen überregionalen Spielen und kommen damit mittlerweile ganz ordentlich zurecht.

Dennoch merkte man erfahrenen Leistungsträgern, wie unserem Kapitän Michael Melissourgos, aber auch unserem Wirbelwind Marco Ebert, an, dass sie sich schwer taten ins Spiel rein zu kommen.

Die Chancen, die die Wilde 13 sich erspielten, waren lediglich zarte Versuche, vor das gegnerische Tor zu kommen und brachten keine Gefahr für den Gegner mit sich. Paul Schiwietz versuchte sich mal mit einem Torschuss und der eine oder andere Freistoß von der Seite wurde durch Philipp Feuker oder Emil Jackisch vor das Tor gebracht.

Bei einem gegnerischen Torwart, der größentechnisch locker bereits zwei Altersklassen höher mitspielen könnte, waren hohe Bälle aufs Tor generell nicht die beste Idee.

Die Kommune 13 Mitglieder fieberten von außen mit, da der Verlauf des Spiels tatsächlich nicht so war, wie sich der Heimverein das vorgestellt hatte.

Die größte Chance in der ersten Halbzeit hatte der Gegner, als er sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchtankte, den Ball nach innen brachte und der Empfänger des Rückpasses sich geschickt um Matheo Hulm drehte. Das Gegentor war zu erwarten, da sich der Gegner bereits zentral drei Meter vor unserem Tor befand, aber die Rechnung wurde ohne unseren Keeper Tobi Felsner gemacht. Mit einer Weltklasse-Reaktion lenkte er mit seinem linken Fuß den Ball am Tor vorbei ins Aus.

Dann war Halbzeit! Eine dürftige erste Hälfte nahm ein Ende, die Spieler wärmten sich in der Kabine auf und die Zuschauer hatten einiges zu besprechen.

Unter anderem ein rüdes Foul an Andi Neumann, der dadurch für den Rest des Spiels ausfiel.

Vielmehr zu diskutieren hatte man allerdings über sehr unverständliche Reaktionen einzelner mitgereister Eichstätter, u.a. die engagierte Team-Betreuerin. Mehr Feedback an die „Mit-Zuschauerin“ erspart sich der Literat hier – negative Emotionen sollen sowohl am Spielfeldrand als auch in Spielberichten ferngehalten werden.

Anpfiff zur zweiten Halbzeit! Dieser Anpfiff des Schiedsrichters, der mit der möglichst objektiven Leitung dieses Spiels ordentlich zu kämpfen hatte, war für unsere Jungs wohl zu leise, denn man verschlief im Kollektiv die ersten drei Sekunden nach Anpfiff. Folglich erzielten die Gegner durch Unaufmerksamkeiten und fehlender gegenseitiger Unterstützung der Wilden 13 den Führungstreffer.

Sichtlich mitgenommen und in Schockstarre versetzt, unterliefen den Jungs von Altenerding in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit zahlreiche Ungenauigkeiten im Passspiel und eine erneut eintretende Verunsicherung in den Zweikämpfen.

Nachdem Eichstätt davon aber nicht weiter profitieren konnte, erwachte die Wilde 13 langsam und man unternahm von links wie von rechts Spielkombinationen nach vorne. Michael Melissourgos vernaschte seinen Gegenspieler auf der rechten Seite, brach durch und setzte zum Torschuss an – leider ging er übers Tor.

Ein Torschuss von Paul Schiwietz parierte der Torhüter der Gäste, den Nachschuss setzte Michael Melissourgos an den Pfosten.

Wie so oft war dann natürlich auch ein wenig Pech mit dabei und Altenerding versäumte es, den Ausgleich zu erzielen.

Erfahrene Zuschauer erahnten bereits, was das zur Folge hatte im Laufe der zweiten Halbzeit. Die Emotionen wurden größer. Die körperlich unterlegenen Altenerdinger, die teilweise echt einiges an Körperlichkeit einsteckten mussten vom Gegner, wehrten sich und es entstanden hitzige Zweikämpfe.

Dies ließ den gegnerischen Trainer emotional zur Hochform auflaufen und zeigte auch bei ihm teilweise einige sehr unverständliche verbale Äußerungen. Auch hier bremst sich der Literat nun selbst aus, da ja, wie wir gelernt haben, Negativ-Emotionen am Spielfeldrand und in Spielberichten nichts verloren haben.

Somit endet dieser Spielbericht auch recht unemotional mit einem Tatsachenbericht:

Das Spiel endete 0:1 – der VfB Eichstätt fuhr mit drei Punkten Richtung Heimat – die Kommune 13 brach ihre (Verpflegungs-)Zelte ab – das Bier blieb an diesem Spieltag geschlossen.

Letzteres vielleicht auch passend zur Fastenzeit!

Es kommen auch wieder andere Spieltage – mit Bier – Sonnenschein – Freude und drei Punkten.

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A2-Junioren: SpVgg Altenerding – SG Oberding 1:3

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Einen äußerst unglücklichen Rückrundenstart erlebten die Altenerdinger A2-Junioren im Heimspiel gegen die SG Oberding, in welchem man zwar über weite Strecken der Partie die spielbestimmende Mannschaft war und sich einige hochkarätige Chancen erspielte, in den Schlussminuten jedoch eine kalte Dusche einstecken musste. Das Match begann verhalten, da sich die Gäste zunächst weit in die eigene Hälfte zurückzogen, ohne dass die Lila-Weißen ein passendes Konzept parat hatten. Eine Ecke nach zehn Spielminuten brachte die erste Torannäherung, doch der Oberdinger Angreifer setzte den Kopfball neben das Gehäuse. Auch die Veilchen taten sich zunächst schwer in die Gefahrenzone zu kommen, so dass zwei Distanzschüsse nach 20 bzw. 25 Minuten, einmal von Emilio Polsfuss von der rechten Strafraumecke und einmal von Yousef Trakouri von der linken Seite die einzige Ausbeute blieben. Nach einer halben Stunde hatten die Gastgeber allerdings schon den Torschrei auf den Lippen. Die Altenerdinger kombinierten sich erstmals gefällig zentral an die gegnerische Strafraumkante als urplötzlich Nick-Luis Polsfuss aus gut zwölf Metern abzog und das Leder an die Unterkante der Latte setzte. Dies sollte sich als Weckruf für die Hausherren zeigen, denn fortan spielte man mit wesentlich mehr Zug zum Tor. Und dies sollte sich noch vor dem Wechsel auszahlen. In der 44. Spielminute fasste sich Tamerat Dubale ein Herz, zog aus 25 Metern zentraler Position ab und überraschte den Oberdinger Keeper, den den Ball ins linke obere Eck, zur verdienten Pausenführung  der Semptstädter passieren lassen musste. Nach Wiederanpfiff änderten die Gäste ihre Taktik und pressten die Gastgeber bereits im Spielaufbau. Dies führte bereits in der 47. Spielminute zum Erfolg, denn einen Fehlpass in die Zentrale nahm ein Oberdinger Mittelfeldspieler auf, lief noch einige Meter ungehindert auf das Altenerdinger Tor zu und schloss mit einem fulminanten Schuss ins rechte Eck zum Gleichstand ab. Die Hausherren zeigten sich jedoch nicht geschockt und rissen das Ruder wieder an sich. Emilio Polsfuss setzte sich in der 55. Spielminute rechts außen gegen seinen Gegenspieler durch und war alleine auf dem Weg zum Tor nur mit einem taktischen Foul zu stoppen, wobei sich die Oberdinger über die gelbe Karte nicht beschweren durften. Zehn Minuten später legte der rechts durchgebrochene Sebastian Kähler Pardo das Leder nach innen, doch Nick-Luis Polsfuss verpasste aus aussichtsreicher Position knapp. Nur zwei Zeigerumdrehungen später vergaben die Hausherren den nächsten Hochkaräter. Nach einem herrlichen Seitenwechsel von Tamerat Dubale auf den eingewechselten Alexander Jank, kam dieser freistehend am rechten Sechzehnereck zum Abschluss und setzte die Kugel nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Die Gäste wurden eine Viertelstunde vor Schluss nochmals mit einem Standard gefährlich, doch ein zentral aus 20 Metern getretener Freistoß wurde vom Altenerdinger Keeper glänzend über die Querlatte bugsiert. 12 Minuten vor dem Ende scheiterte erneut Nick-Luis Polsfuss, der von seinem Bruder den Ball in den Fünfer gelegt bekam, aus bester Position, als er den Ball nicht richtig traf und der Oberdinger Schlussmann das Leder noch zu fassen bekam. Eine Minute später verpasste es Torjäger Yousef Trakouri, seine Farben in Front zu bringen und traf nach einem Stangerlpass aus kurzer Entfernung nur einen Oberdinger Spieler vor der Linie. Nachdem das unermüdliche Anrennen nicht von Erfolg gekrönt war, geriet man bei sichtlich nachlassenden Kräften am Ende durch individuelle Fehler ins Hintertreffen. Vier Minuten vor Schluss versuchten die Veilchen aus dem eigenen Strafraum trotz Gegnerdrucks einen geordneten Spielaufbau, passten jedoch unnötig in die Zentrale, wo die Gäste das Leder eroberten und mit einem Steckpass ihren Mittelstürmer in Szene setzten, der mit einem Haken seinen Gegenspieler aussteigen ließ, und alleine vor dem Tor aus elf Metern überlegt ins rechte Eck zum 2:1 abschloss. In der 89. Minute kam dann der endgültige K.o.: Ergi Peci  legte sich im eigenen Sechzehner unter Gegnerdruck den Ball zu weit vor und traf beim Nachsetzen einen Oberdinger Stürmer, der zu Boden ging. Den fälligen Strafstoß verwandelten die Oberdinger sicher zum 3:1-Endstand, so dass die Hausherren trotz guter Leistung am Ende ohne Punkte dastanden.

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C3-Junioren: FC Moosinning – SpVgg Altenerding 1:4

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Nach der doch sehr souveränen Hinrunde hatte sich das Trainergespann Kapsner/Dasch dazu entschlossen, den 2012er Jahrgang ein halbes Jahr früher zu den C-Junioren hochzuziehen. Dies bedeutet, gegen bedeutend ältere und größere Gegner zu spielen, als auch ab sofort vom Kompaktfeld hin zum Großfeld zu wechseln. Vergangene Woche bestritt man einen Test beim FC Schwaig auf Kompaktfeld, welches man verdient mit 3:1 für sich entschied. Nun ging es zur U15 des FC Moosinning, einen Kreisklassisten, zum ersten Test auf Großfeld. Premiere!

Die SpVgg Altenerding trat mit folgenden Kader an: Sebastian König (TW), Ludwig Woitzik (Kapitän), Niklas Braune, Lukas Ramm, Alex Montag, Lenny Peschke, Felix Hartlmaier, Mateo Rezvan, Alessandro Cusati, Leo Dasch, Pablo Ahlschläger, Moritz Hartlmaier, Matteo Pirek und Emilio Pomaroli.

Die ersten Minuten war den „Camisa Negra“ der Respekt ins Gesicht geschrieben und so gehörten die Anfangsminuten dem Gastgeber Moosinning. So waren vor allem die Akteure in der Defensive gefordert, doch die Viererkette um Montag, Braune Woitzik und Ramm hatten alles gut im Griff. Nach fünf Minuten kamen die Veilchen mit Pablo Ahlschläger zum ersten Abschluss, doch dessen Schuss konnte vom Schlussmann sicher aufgenommen werden. In der siebten Spielminute der Paukenschlag. Nach einem Pass in die Tiefe von Mateo Rezvan auf Léo Dasch, fasste sich dieser aus 20 Meter ein Herz und zimmerte das Leder aus halbrechter Position in den linken Winkel, boom 1:0. Dieses Tor zeigte Wirkung bei der SpVgg, denn nun traute man sich mehr und mehr zu. Alessandro Cusati kam über links immer besser ins Spiel und schaltete sich vermehrt nach vorne mit ein. Als Leo Dasch nach 15 Minuten alleine vor dem gegnerischen Goalie auftauchte, holte ihn dieser von den Beinen, doch Léo Dasch stand auf, lief weiter, als ihn dann ein Verteidiger unfair von den Beinen holte, musste er angeschlagen das Feld verlassen. Für ihn kam Matteo Pirek ins Spiel und fügte sich gleich nahtlos ein. Keine Minute im Spiel bediente ihn Alessandro Cusati mustergültig diagonal, so dass der Weg auf das Tor frei war, doch leider legte er sich das Leder ein Stück zu weit vor. Nach 17. Minuten viel das vermeintliche 2:0 durch Alessandro Cusati, doch der Referee sprach dem Treffer die Gültigkeit ab. Aber die Men in Black machten unermüdlich weiter. Nach 20 Minuten kam Felix Hartlmaier im Mittelfeld an den Ball, spielte den Ball über rechts auf den aufgeschobenen Alex Montag, der eine tolle Flanke auf Pablo Ahlschläger schlug. Dieser leitete den Ball direkt auf Felix Hartlmaier weiter, der das Runde aus ca. 15 Metern unter die Latte ins Eckige setzte, 2:0. Diese Führung war zu diesem Zeitpunkt absolut verdient. Doch der Gastgeber setzte immer wieder Akzente und konnte so auch nach 23 Minuten auf 1:2 verkürzen. Kurz vor dem Pausenpfiff zeichnete sich Sebastian König im Tor mit einer Parade aus, bei der er sich lang machte und den Ball aus dem langen Eck rausholte. In der zweiten Hälfte zeigten die Kapsner/Dasch-Schützlinge nochmals eine Leistungssteigerung. Mit schönem Kombinationsfussball hatte man nun immer längere Ballbesitzblöcke, was es der Heimmannschaft immer schwieriger machte, zu Torchancen zu kommen. Anders bei der SpVgg. So ergaben sich Tormöglichkeiten für die sehr agilen Stürmern Emilio Pomaroli und Pablo Ahlschläger, doch fehlte an diesem Tag einfach das nötige Quäntchen Glück. Nach 60 Minuten kam ein langer Ball auf Pablo Ahlschläger, der sich aufdrehte und lang auf den durchgestarteten Léo Dasch setzte. Dieser scheiterte im ersten Versuch am Goalie, aber sein Wille war es, doch zum Torerfolg zukommen. Er schnappte sich im Nachsetzen nochmals die Kugel und schloss zur 3:1-Führung ab. Aber noch war nicht Schluss. Nach 64 Minuten kam das Leder auf die rechte Seite zu Léo Dasch, der direkt auf Mateo Rezvan ablegte, dieser sah den den in die Tiefe laufenden Pablo Ahlschläger, der das Leder einmal mitnahm und dann unter die Latte nagelte, boom 4:1.

Dies war auch der Endstand. Toller Einstand auf dem Großfeld. Am kommenden Freitag testet man beim TSV St. Wolfgang bevor es am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Dorfen mit der Punkterunde beginnt.

Herren 3: FC Langengeisling III – SpVgg Altenerding III 3:1

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Christoph Harke (46. Duman Yusuf), 3. Christian Schulz, 4. Florian Ammon (74. Rene Feuker), 5. Felix Hoffmann (46. Benedikt Klingbeil), 6. Felix Ramberger (74. Christoph Harke), 7. Maximilian Geiger, 8. Rene Feuker (46. Tobias Amberger), 9.Patrick Emberger (46. Markus Felsner), 10. Niklas Ostermaier (74. Felix Hoffmann), 11. Adrian Felsner (74. Tobias Gräbe)

Torschützen:
1:1 Adrian Felsner (43.)

Gelbe Karten:
Christian Schulz

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht
In einem von beiden Seiten auf niedrigem Niveau geführten Spiel kassierten die B-Klassenkicker der SpVgg Altenerding die erste Niederlage in diesem Jahr, denn man musste sich dem Lokalrivalen FC Langengeisling III mit 1:3 beugen.

Die Partie war von zahlreichen Fehlpässen auf beiden Seiten geprägt und die Veilchen zeigten leider in der Defensive ungewohnte Schwächen, so dass die Heimreise mit einer Schlappe im Gepäck antreten musste.

Die Veilchen starteten jedoch furios und schon nach zwei Minuten war man dem Führungstreffer sehr nahe. Nach einem schönen Solo von Adrian Felsner legte er die Kugel auf die linke Seite, wo Felix Hoffmann zum Schuss kam, doch er hatte Pech, dass er nur den Querbalken des Langengeislinger Tores anvisierte.

Nur wenig später dann der nächste vielversprechende Angriff der SpVgg. Diesmal hatte sich Felix Ramberger auf der rechten Seite durchgesetzt, spielte dann nach innen, wo Maximilian Geiger auf Christian Schulz ablegte, doch der Abschluss brachte leider nicht den erhofften Erfolg.

Dann kamen aber die Hausherren zur ersten dicken Möglichkeit. Als Moritz Wiesheu einen Einwurf bis in den Fünfmeterraum hineinbrachte, kam Andreas Herrndier mit dem Kopf an den Ball, doch der Altenerdinger Schlussmann Maximilian Voichtleitner war hellwach und konnte das Leder glänzend aus dem Eck fischen.

Nach knapp 20 Minuten scheiterten die Gäste erneut am Alu. Als der Geislinger Schlussmann Michael Karamatic eine Freistoßflanke von Rene Feuker nach vorne abklatschen ließ, kam Felsner zum Schuss, doch auch er zielte zu genau und traf nur den Pfosten.

Unmittelbar darauf drohte der SpVgg aber der Rücktstand. Als die Gastgeber einen langen Ball aus der eigenen Abwehr nach vorne schlugen, stand die Altenerdinger Defensive schlecht, so dass Wiesheu nur noch Maximilian Voichtleitner vor sich hatte. Jedoch zeigte der Altenerdinger Schlussmann seine Klasse und konnte den durchaus möglichen Rückstand mit einer tollen Parade verhindern.

Auch die nächste Möglichkeit lag auf Seiten der Hausherren. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß legte Tobias Gaigl auf die linke Seite zu Ferdinand Zink, der dann die Kugel scharf ins Zentrum passte, wo Wiesheu den Ball um wenige Zentimeter verfehlte.

Acht Minuten vor dem Pausenpfiff ging die Platzherren dann in Front. Als Tobias Gaigl knapp außerhalb des Strafraumes das Leder erhalten, tankte sich der Mittefeldakteur durch und gegen den Schuss aus ca. 10 Metern Entfernung konnte Voichtleitner nichts mehr ausrichten.

Wenig später hätte Gaigl dann fast seinen zweiten Treffer erzielt. Abermals brachten die Gäste den Ball nach einem weiten Einwurf in den Strafraum nicht aus der Gefahrenzone und als Gaigl dann aus dem Gewühl heraus aus kurzer Distanz zum Schuss kam, schien das 0:2 unvermeidbar, doch mit einem starken Reflex konnte Voichtleitner parieren.

Als die Gastgeber dann in der Druckphase waren, kam die SpVgg dann zum Ausgleich. Hoffmann hatte sich im Mittelfeld durchgesetzt und spielte dann auf den links freistehenden Felsner, der nur noch Karamatic vor sich hatte, ihm aber beim Abschluss nicht den Hauch einer Abwehrmöglichkeit gab.

Drei Minuten nach Wiederbeginn hätte dann der zur Pause eingewechselte Markus Felsner fast für die Altenerdinger Führung gesorgt, doch seine Flanke landete leider nur am Außenpfosten.

Besser machten es die Geislinger, denn zwei Minuten später ging der FCL wieder in Front. Als die Veilchen nach einem Einwurf in der gegnerischen Hälfte das Leder verloren, spielte Langengeisling schnell nach vorne. Als Voichtleitner die Hereingabe von der rechten Seite nicht abwehren konnte, landete das Leder schließllich im Netz und bescherte Langengeisling abermals die Führung.

Dann waren wieder die Gäste an der Reihe, doch bei einem Freistoß zielte Tobias Amberger einen Tick zu hoch, so dass das Spielgerät knapp über den Querbalken ging.

Wenig später hofften die Platzherren dann auf den dritten Treffer, denn nach einer Ecke kam ein Angreifer zum Kopfball und als sein knapp vor der Torlinie den Ball noch entscheidend abfälschte, konnte Voichtleitner nichts mehr ausrichten. Allerdings entschied der Unparteiische auf Abseits und verweigerte dem Treffer die Anerkennung.

Kurz vor dem Ende führte dann aber ein weiterer Einwurf für die Gatsgeber doch zum 3:1, wobei sich Herrndier für den Treffer seiner Farben verantwortlich zeigte.

In der verbleibenen Spielzeit blieb dann die erhoffte Aufholjagd der SpVgg aus, denn man fand keine Mittel, um die Abwehr von Langengeisling aus den Angeln zu heben, so dass die Niederlage nicht mehr abzuwenden war.



Herren 1: TuS Raubling – SpVgg Altenerding 3:3

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Daniel Wiskitenski, 3. Thomas Bachmaier , 4. Juan Gomez Moreno (82. Sebastian Gruber), 5. Ridwan Bello, 6. Nihad Mujkic (61. Nessim Mahsas), 7. Marc Winkelmann (61. Nawid Mostafai), 8. Samuel Kronthaler , 9. Mehmet Cay (61. Leonardo Tunjic), 10. Deniz Sari, 11. Leart Bilalli (88. Florian Wagner)

Torschützen:
0:1 Leart Bilalli (25.)
1:2 Deniz Sari (49.)
2:3 Nessim Mahsas (64.)

Gelbe Karten:
Leart Bilalli
Juan Moreno

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:
Im Kellerduell beim TuS Raubling ließen die Kicker der SpVgg Altenerding am Freitagabend zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg leichtfertig liegen, denn trotz einer dreimaligen Führung musste man letztlich mit einem enttäuschenden 3:3-Remis begnügen.

Die Gastgeber wirkten in den ersten Minuten entschlossen, ohne jedoch die ganz große Gefahr auszustrahlen. Doch ziemlich schnell übernahmen dann die Locke-Schützlinge das Kommando und gewannen deutliches Oberwasser.

Dies führte nach 16 Minuten zur ersten Großchance der SpVgg. Als sich Mehmet Cay im Kopfballduell behauptet hatte, landete das Spielgerät bei Marc Winkelmann, der den links mitlaufenden Leart Bilalli schön bediente, doch der Torjäger, der nur noch TuS-Keeper Sebastian Leppert vor sich hatte, fand im Raublinger Schlussmann, der per Fußabwehr klären konnte, seinen Meister.


Fünf Minuten später musste dann sein Gegenüber Lukas Loher erstmals eingreifen. Als man einen langen Ball in den Strafraum nicht entscheidend klären konnte, kam Torjäger Lukas Schöffel aus 14 Metern zum Schuss, doch der Altenerdinger Schlussmann war zur Stelle und konnte den Flachschuss gerade noch um den Pfosten drehen.

Der daraus resultierende Eckstoß sorgte aber erneut für Gefahr, denn Luca Ziemba, der während der gesamten Spielzeit mit brandgefährlichen Standards immer wieder für brenzliche Situationen vor dem Tor der SpVgg sorgte, zog den Ball direkt auf das Tor und zwang Loher zu einer Glanzparade.


In der 25. Minute gab es dann auf der anderen Seite zählbaren Erfolg für die Veilchen. Nach einem Pass von Deniz Sari setzte sich Bilalli auf dem rechten Flügel durch, zog nach innen und kam dann aus ca. 17 Metern zum Abschluss, und diesmal konnte Leppert gegen den Flachschuss, der genau im Eck einschlug, nichts mehr ausrichten.


Doch lange währte die Freude bei den Gästen nicht, denn schon acht Minuten später fing sich die SpVgg den Ausgleich ein. Zunächst konnte man eine Hereingabe noch abwehren, doch als der Außenstürmer den Abpraller aufnahm, legte er auf den an der Strafraumgrenze freistehenden Karl Schnurr zurück und gegen dessen strammen Schuss war kein Kraut gewachsen.

Drei Minuten später bot sich Raubling die nächste Chance. Als Nihad Mujkic und Sari im Mittelfeld Ziemba nicht stoppen konnten, zog dieser aus 23 Metern ab, doch Loher war zur Stelle und konnte den Schuss im Nachfassen gerade noch vor dem nachsetzenden Schöffel sichern, so dass die Seiten mit einem Remis gewechselt wurden.

Die zweite Halbzeit begann für die Gäste dann wie gemalen, dann schon vier Minuten nach Wiederbeginn ging man in Front. Als die Hausherren einen Ball nicht aus der Gefahrenzone brachten, landete das Leder bei Sari und gegen dessen Schuss, der als Bogenlampe hinter Leppert unter der Latte einschlug.

Zwei Minuten später drohte dann aber schon wieder der Gleichstand und erneut sorgte ein Eckball vom Ziemba für Gefahr. Als Loher die Hereingabe noch vorne ins Zentrum boxte, kam zunächst Fabian Jäger zum Schuss, der geblockt wurde. Jedoch landete der Abpraller wieder bei einem Raublinger Akteur und beim Abschluss von Niko Hable wurde das Spielgerät wieder abgefälscht, ging aber zum Glück knapp am Ziel vorbei.

Doch trotz allem hielt die Altenerdinger Führung abermals nur wenige Minuten. Diesmal wurde den Hausherren knapp hinter der rechten Strafraumecke ein Freistoß zugesprochen, den Sebastian Pichler scharf vor das Tor zog. Als Mujkic den Ball abwehren wollte, fälschte er die Kugel unglücklich ab, so dass Keeper Loher nicht mehr abwehren konnte (55.).


Aber auch die Gäste waren nicht um eine passende Antwort verlegen und nach 67 Minuten legten die Veilchen wieder vor. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld spielte Leonardo Tunjic weiter auf Samuel Kronthaler, der auf die linke Seite zum freistehenden Nessim Mahsas ablegte. Der kurz zuvor eingewechselte Akteur zog ab und platzierte das Leder punktgenau zum 3:2 ins lange Eck.

16 Minuten vor dem Ende hätte man dann die Führung ausbauen können. Nach einem langen Ball nach vorne kam Leppert aus seinem Tor und konnte an der Strafraumgrenze gerade noch vor Nawid Mostafai klären. Allerdings landete der Befreiungsschlag genau bei Bilalli. Der Angreifer zog sofort ab, doch Leppert zwischenzeitlich schon wieder im Strafraum und konnte den Ball gerade noch entschärfen.

Wenig später bot sich der SpVgg dann ein sehr gute Kontersituation und man lief in einer 3:2-Überzahl auf das Raublinger Tor zu, doch das Zuspiel von Mahsas auf Mostafai war zu zu schlampig, so dass man den Deckel nicht draufmachte.

Das Auslassen dieser Möglichkeiten sollte sich rächen, denn zwei Minuten vor dem Ende gab es für Gäste dann die kalte Dusche. Nach einem Angriff über die linke Seite kam das Leder nach innen, wo Sebastian Huber den Ball behauptete, überlegt für Dominic Reisner ablegte. Dessen Schuss aus etwa 22 Metern schlug im linken Eck ein, so dass auch der Raublinger Trainer mit diesem Jokertor bei seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen bewies.

In der Nachspielzeit stockte dem SVA-Anhang dann sogar noch einmal der Atem. Als ein Ecke am kurzen Pfosten verlängert wurde, tauchte ein Raublinger Stürmer allein vor dem leeren Tor auf, doch zum Glück stand der Angreifer im Abseits.

Unmittelbar vor dem Ende der Partie haderten die Gäste dann aber mit dem Referee, der ansonsten eine sehr gute Leistung zeigte. Nachdem die Gäste einen Ball nicht klären konnte, spielte Mostafai auf die rechte Seite auf Kronthaler und als der Mittelfeldakteur schließlich in den Strafraum eindrang, wurde er von seinem Gegenspieler zu Fall gebracht. In dieser Szene fehlte dem Referee der Mut, um in der Schlusssekunden auf Elfmeter zu entscheiden, so dass es bei der für beide Teams wohl unbefriedigenden Punkteteilung blieb.

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Herren 1: SpVgg Altenerding – SV Dornach 0:0

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Aufstellung:
1. Jonas Pamer, 2. Ajdin Nienhaus (50. Daniel Wiskitenski), 3. Thomas Bachmaier , 4. Juan Gomez Moreno, 5. Ridwan Bello, 6. Michael Gartner (63. Nessim Mahsas), 7. Marc Winkelmann (63. Nawid Mostafai), 8. Samuel Kronthaler , 9. Mehmet Cay (75. Florian Wagner), 10. Deniz Sari, 11. Leart Bilalli

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Leart Bilalli
Juan Moreno

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
200

Spielbericht:
Mit einem Teilerfolg starteten die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding in das neue Fußballjahr, doch das torlose Remis gegen den Tabellenführer SV Dornach sorgte auf Seiten der Veilchen durchaus für zufriedene Gesichter.

Trainer Pedro Locke hatte sein Team glänzend auf den Ligaprimus eingestellt und dank einer sehr konzentrierten Leistung war der Punktgewinn durchaus leistungsgerecht und verleiht für die kommenden Spiele durchaus Zuversicht.

Obwohl die Semptstädter vor allem im ersten Durchgang sogar ein optisches Übergewicht hatten, kam der Favorit schon nach sechs Minuten zur ersten vielversprechenden Tormöglichkeit.

Nach einem Angriff über das Zentrum, den die Altenerdinger Defensive nicht frühzeitig unterbinden konnte, wurde das Leder auf die rechte Seite gespielt, wo der im Strafraum stehende Markus Buck zu viel Platz hatte. Der Mittelfeldakteur legte sich das Zuspiel noch zurecht, ehe er dann den Ball auf das lange Eck zirkelte, doch letztlich überstanden die Hausherren diese Schrecksekunden unbeschadet, denn die Latte stand Keeper Jonas Pamer, der wohl chancenlos gewesen wäre, zur Seite.

Allerdings zeigten sich die Altenerdinger Kicker davon wenig beeindruckt, denn hielt gut dagegen und in der folgenden Phase gewannen die Locke-Schützlinge sogar ein optisches Übergewicht, wobei die ganz klaren Einschussmöglichkeiten ausblieben.

Doch auch Dornach fand zunächst keine Mittel, sich gegen die kompakte Defensive der Gastgeber durchzusetzen, so dass man sich mit zunehmender Spieldauer mehr oder weniger im Mittelfeld neutralisierte.

Nach etwas mehr als 20 Minuten wurde es dann aber erstmals vor dem Dornacher Tor gefährlich. Als Deniz Sari die Kugel mustergültig über die Dornacher Abwehrkette hob, kam Marc Winkelmann nur einen Schritt zu spät, so dass der aus seinem Tor kommende Schlussmann Dominik Bertic gerade noch vor ihm an den Ball kam und die prekäre Situation entschärfen konnte.

In der Folgezeit setzte sich der Abnutzungskampf fort. Beide Mannschaften wollten einen entscheidenden Fehler vermeiden, so dass auch die letzte Risikobereitschaft auf beiden Seiten fehlte, was dazu führte, dass die zahlreichen Zuschauer lange Zeit vergeblich auf Torraumszenen warten mussten.

Erst in den letzten Minuten nahm die Partie noch einmal Fahrt auf, was jeweils auf beiden Seiten zu vielversprechenden Möglichkeiten führte.

Zunächst waren die Veilchen an der Reihe und drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff war man dem Führungstreffer nahe. Als der SpVgg Mitte der gegnerischen Hälfte ein Freistoß aus halbrechter Position zugesprochen wurde, führte Deniz Sari schnell aus und fand im Strafraum Leart Bilalli. Der Torjäger kam vor Bertic an den Ball, spitzelte die Kugel nach innen, doch der frei stehende Mehmet Cay kam leider nicht mehr an die Hereingabe.

Die bis dahin beste Chance hatte dann Dornach nur zwei Minuten später zu verzeichnen und hier hatten die Locke-Schützlinge Glück, nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen zu müssen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurde das Leder auf der linken Seite nach vorne gespielt, wo sich Fabian Aicher im Laufduell durchsetzte und dann den Ball in den Strafraum brachte. Dort kam Manuel Ring an das Leder, zielte aber zum Glück etwas zu genau, so dass der Ball vom Innenpfosten zurücksprang. Zwar landete der Abpraller schließlich bei Lorenz Scholz, doch der Ball sprang ihm aus kurzer Distanz ans Bein, so dass das Leder unkontrolliert um Zentimeter am Tor vorbeiging, so dass es torlos in die Halbzeitpause ging.

In der Pause hatte der Dornacher Trainer Sebastian Wastl dann scheinbar die richtigen Worte gefunden, denn seine Elf wirkt fortan deutlich aktiver und man nun das Zepter in die Hand, so dass die Gastgeber nun sehr tief standen, aber dank großer Lauf- und Einsatzbereitschaft viele Zweikämpfe für sich entscheiden konnten, so dass das Altenerdinger Tor anfangs nicht entscheidend in Gefahr geriet.

Dies führte dazu, dass die Gäste ihr Heil auch immer wieder durch Schüsse aus der zweiten Reihe versuchten, doch meist brachte ein Altenerdinger Akteur sein Bein dazwischen, so dass Pamer nur selten eingreifen musste.

Nach 56 Minuten zog dann Scholz von linken Seite nach innen, und zog etwa aus 18 Metern ab, doch er hatte sein Visier zu hoch eingestellt, so dass der Ball etwa einen Meter über die Latte ging.

Zwei Minuten später musste dann Pamer aber doch eingreifen, doch er war auf der Hut und konnten einen Freistoß von Aicher, der tückisch vor ihm aufsprang, gerade noch zur Ecke abwehren.

In dieser Phase gab es für die Gastgeber noch vereinzelte Angriffsbemühungen, doch die Vorstösse wurden meist frühzeitig abgefangen, so dass man zunächst keine weiteren Abschlüsse zu verzeichnen hatte.

Auf der anderen Seite musste man einige gefährlichen Eckbälle abwehren, doch nach 77 Minuten musste man tief durchatmen. Als ein weiterer Eckstoß vor das Tor gezogen wurde, verfehlte Florian Wagner das Leder, doch der hinter ihm lauernde Sebastian Mandler war zu überrascht und musste das Leder ebenfalls passieren lassen.


Elf Minuten vor dem Ende wären die Hausherren dann fast unverhofft zum Führungstreffer gekommen. Als Simon Reitmayer das Leder zu seinem Torhüter zurückspielte, kam Bertic nicht an das Leder, hatte dann aber das Glück des Tüchtigen, dass die Kugel am Pfosten landete und schließlich noch aus der Gefahrenzone befördert werden konnte.

Auf der anderen Seite musste man dann noch einmal kurz durchatmen. Als man nach einem Eckball nicht entscheidend klären konnte, fiel Mandler das Leder vor die Füße und als der Dornacher Akteur aus fünf Metern abzog, hatte man Glück, dass Juan Moreno an der richtigen Stelle stand und den Ball kurz vor der Torlinie aus der Gefahrenzone schlagen konnte.


Fünf Minuten vor dem Ende setzten die Hausherren dann nochmal den letzten Warnschuss ab. Als sich Billali nach einem langen Ball von Sari am linken Flügel gegen zwei Gegenspieler behauptete, spielte er das Leder flach nach innen, doch leider war kein Abnehmer zu finden, so dass es letztlich bei der insgesamt gerechten Punkteteilung blieb.

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 2: SC Kirchdorf II – SpVgg Altenerding 3:2

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Alexander Schwarz (56. Christian Schulz), 3. Pavlos Chantavaridis, 4. Sebastian Kahl (65. Davud Hörl), 5. Alexander Weiher , 6. Felix Wöginger (46. Felix Hoffmann), 7. Adrien Pirek, 8. Julian Topf, 9.Faisal Haris (76. Sebastian Kahl), 10. Johannes Irl, 11. Kirubel Getnet

Torschützen:
3:1 Faisal Haris (70.)
3:2 Eigentor (88.)

Gelbe Karten:
Sebastian Voichtleitner

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
55

Spielbericht:
Im zweiten Vorbereitungsspiel gab es für das A-Klassenteam die erste Niederlage, denn man unterlag dem SC Kirchdorf II auf dem Kunstrasenplatz in Moosburg knapp mit 2:3, wobei die Niederlage einem schläfrigen Auftakt im zweiten Durchgang geschuldet war, denn in dieser Phase bauten die Hausherren mit einem Doppelschlag innerhalb weniger Minuten die 1:0-Pausenführung auf 3:0 aus.

Der Auftakt verlief für die Gäste unglücklich, denn schon zwölf Minuten brachte man sich selbst durch ein Eigentor ins Hintertreffen. Als Alexander Schwarz einen Ball mit dem Kopf klären wollte, misslang diese Aktion gründlich, denn er ließ seinem Schlussmann Maximilian Voichtleitner keine Abwehrchance.

Nach 23 Minuten bot sich der SpVgg dann eine gute Chance zum Ausgleich. Nach einem Pass von Julian Topf auf die linke Seite nahm sich Adrien Pirek das Zuspiel gekonnt mit, und kam dann im Strafraum auch vielversprechend zum Abschluss, doch leider ging sein Schuss knapp am Ziel vorbei.

Zwei Minuten kam der Angreifer dann nach einer schönen Kombination mit Kirubel Getnet erneut zum Abschluss, doch auch diesmal war sein Visier nicht gut eingestellt, so dass der Ball doch deutlich am Tor vorbeiging.

Nur wenig später bot sich Pirek dann die dritte Möglichkeit und diesmal hatte er schon entscheidend nachjustiert, denn sein Fernschuss ging auf das Tor. Allerdings kam das Leder zu mittig auf das Gehäuse, so dass der Kirchdorfer Keeper Florian Wastl abwehren konnte. Jedoch konnte er den Ball nicht festhalten, so dass der nachsetzende Faisal Haris das abprallende Leder mit dem Kopf wieder Richtung Tor brachte, doch leider ging der Ball über die Querlatte.

Nun waren die Gäste gut im Spiel und noch in der gleichen Minute war Wastl schon wieder gefordert. Diesmal kam Pavlos Chantavaridis nach schönem Pass von Felix Wöginger aussichtsreich zum Abschluss, doch der Kirchdorfer Schlussmann war erneut zur Stelle und verhinderte das 1:1.

In der 33. Minute tankte sich dann Pirek im Mittelfeld entscheidend durch, legte dann an der Strafraumgrenze auf Getnet ab. Der sah den links besser positionierten Sebastian Kahl ab, doch dessen Schuss hatte deutlich zu wenig Fahrt, so dass Wastl den „Rückpass“ sicher aufnehmen konnte.

Zwei Minuten später kam dann Pirek zu Zuspiel von Johannes Irl im Strafraum zum Abschluss. Der Torjäger wollte Wastl mit einem Schuss ins kurze Eck überwinden, doch der Keeper tauchte gekonnte ab und wehrte stark ab.

Kurz vor der Pause hatten die Veilchen dann schon den Torschrei auf den Lippen, doch Getnet zielte zu genau und visierte nur den Pfosten an, so dass man weiterhin dem knappen Rückstand nachlief.

Auch den letzten Abschluss vor dem Seitenwechsel lag auf Seiten der SpVgg, doch auch diesmal war Wastl zur Stelle und konnte einen Schuss von Kahl zur Ecke abwehren, so dass man trotz der Überlegenheit mit einem Rückstand in die Halbzeit ging.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schien sich das Spiel so fortzusetzen, denn schon nach zwei Minuten kam Irl aus 20 Metern vielversprechend zum Abschluss, doch leider ging der Ball zentral auf das Tor, so dass der erhoffte Erfolg auch diesmal ausblieb.

Die Gastgeber zeigten sich hier deutlich effektiver und in der 49. Minute legte Kirchdorf schließlich den zweiten Treffer nach. Nach einem Einwurf Nähe der Mittellinie wurde das Leder über die Viererkette geschlagen, so dass Tim Schwenk nur noch Torhüter Voichtleitner vor sich hatte, diesen aber mit einem platzierten Schuss keine Abwehrchance ließ.

Und es sollte für die Veilchen noch schlimmer kommen. Als die Hausherren am eigenen Strafraum bei einem Zweikampf das Leder eroberten, wurde die Kugel einfach lange nach vorne geschlagen. Die Defensive sah dann schlecht aus, denn man konnte den langen Ball nicht abfangen, so dass Schwenk abermals frei auf das Tor zusteuerte und sicher zum 3:0 vollendete.

Nur eine Minute später versuchte sich Pirek nach schöner Einzelaktion mit einem Schuss, der aber erneut zu hoch angesetzt war.

Nach 61 Minuten durfte sich Pirek erneut versuchen. Nach einem Doppelpass im Mittelfeld zwischen Julian Topf und Getnet erreichte das Zuspiel den links freistehenden Angreifer, der diesmal mit Gewalt zum Abschuss kam, doch erneut verfehlte der Hammer das Gehäuse.

Im Gegenzug kam dann ein Gästespieler nach einem Solo, das die SpVgg nicht verhindern konnte, in guter Position zum Abschluss, doch Torhüter Voichtleitner konnte die Vorentscheidung verhindern.

Zwanzig Minuten vor dem Ende konnte die Veilchen schließlich verkürzen. Nach einem Zusammenspiel zwischen Irl und Pirek wurde das Spielgerät vom Flügel ins Zentrum geschlagen, wo Haris zum Kopfball kam und nun Wastl das Nachsehen ließ.

Zwei Zeigerumdrehungen weiter hätten die Hausherren dann aber fast den alten Abstand wieder hergestellt, doch diesmal hatte die SpVgg Glück, dass ein Freistoß aus 25 Metern an die Latte krachte.

Nach 75 Minuten hofften die Gäste auf dem Anschlusstreffer, denn nach einer flachen Hereingabe von Chantavaridis kam Haris zum Abschluss und brachte das Leder auch im Netz unter, doch der Referee verweigerte dem Treffer aufgrund einer äußerst fragwürdigen Abseitsentscheidung die Anerkennung.

Wenig später brannte es wieder auf der Gegenseite, doch diesmal war Wastl wieder zur Stelle und konnte einen Kopfball von Haris glänzend parieren.

Vier Minuten vor dem Ende hätte dann eine schöne Kombination fast zum Anschlusstreffer geführt. Nach einem schönen Doppelpass zwischen Topf und Kahl legte der links freistehende Pirek das Leder in den Rücken der Abwehr, wo Irl frei zum Schuss kam, doch auch er zielte einen Tick zu hoch.

Was die Veilchen nicht schafften, erledigten die Hausherren dann mit einem Eigentor selbst. Als Kirchdorf einen Eckball kurz abgewehrt hatten, kam Irl an die Kugel. Er spielte auf den Flügel, wo Davud Hörl zum Ball kam, diesen scharf nach innen passte, wo der Abwehrversuch eines Abwehrspielers schließlich im eigenen Tor landete und die SpVgg auf 2:3 heranbrachte.

Allerdings sollte der Anschlusstreffer zu spät fallen, denn wenig später wurde die Partei vom umsichtigen Referee Peter Mees beendet.

Herren 1: Punktspielauftakt auf Kunstrasenplatz

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Da die Austragung des ersten Bezirksliga-Punktspieles zwischen der SpVgg Altenerding und dem SV Dornach leider nicht auf dem Rasenplatz im Sepp-Brenninger-Stadion möglich ist, weicht man am heutigen Sonntag auf den Kunstrasenplatz am Geislinger Anger in Erding aus.

Die Anstoßzeit um 15:00 Uhr bleibt unverändert. 

Das Vorspiel bestreitet die dritte Herrenmannschaft um 12:30 Uhr gegen den SV Vötting-Weihenstephan III.

Wir bitten um entsprechende Beachtung.

Herren 3: FC Intergratione Erding – SpVgg Altenerding 2:4

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Christoph Harke (46. Serkan Dögen), 3. Christian Schulz (81. Patrick Emberger), 4. Sebastian Voichtleitner, 5. Simon Wolf (46. Felix Hoffmann), 6. Felix Ramberger (77. Yusuf Duman), 7. Duman Yusuf (28. Sebastian Kahl), 8. Rene Feuker (77. Miguel Cardante), 9.Patrick Emberger (28. Faisal Haris), 10. Miguel Cardante (46. Tiago Cardante), 11. Adrian Felsner (69. Simon Wolf)

Torschützen:
0:1 Adrian Felsner (31.)
0:2 Felix Ramberger (33.)
2:3 Adrian Felsner (67.)
2:4 Tiago Cardante (88.)

Gelbe Karten:
Sebastian Voichtleitner

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht:
Licht und Schatten brachte das erste Testspiel der dritten Herrenmannschaft gegen den FC Intergratione Erding, so dass der 4:2-Erfolg gegen den Lokalrivalen noch keine großen Aufschlüsse gab.

In jedem Fall war zu erkennen, dass man noch große Rückstände in Sachen Kondition hat, denn man ließ den technisch sehr versierten Erdinger Offensivkräften zu viel Platz, so dass Inter zu einigen guten Chancen kam, die hätten im Vorfeld bereits im Keim zu ersticken gewesen wären.

Aber es gab bei der SpVgg auch gute Ansätze, die Hoffnung verleihen und vor allem das Debüt von Tiago Cardante war sehr vielversprechend, denn der Youngster fügte sich nahtlos ein und trug sich in seinem ersten Herrenspiel sofort in die Torschützenliste ein.

Nach einem ausgeglichenen Spiel kamen die Veilchen nach 13 Minuten zur ersten Möglichkeit. Nach einer schönen Kombination über Miguel Cardante und Yusuf Duman spielte Zweitgenannter auf die linke Seite, wo der hinterlaufende Cardante wieder in Position gelaufen war und das Leder dann flach nach innen zog. Dort kam Adrian Felsner zum Schuss, doch leider traf er das Leder nicht richtig, dass Keeper Akin Circi parieren konnte.

Wenig später waren die Gäste dem Führungstreffer aber dann sehr nahe. Diesmal zog Felsner eine Flanke nach innen und als Patrick Emberger auf Felix Ramberger ab, doch dessen Schuss prallte vom Innenpfosten zurück ins Feld.

Nach 19 Minuten kam die Gastgeber dann zum ersten vielversprechenden Abschluss. Nach einem schönen Diagonalball von Muhammet Aydin auf Senon Konak legte dieser auf Sirat Kavas, doch dessen Schuss vom rechten Strafraumeck konnte Keeper Maximilian Voichtleitner mit einer starken Parade zur Ecke abwehren.

Drei Minuten später zog dann Sebastian Vlichtleitner das Leder nach einem Foulspiel an Caradante aus dem linken Halbfeld scharf nach innen. Als die Hausherren nicht entscheidenden klären konnten, kam Duman Yusuf zum Schuss. Den ersten Versuch konnte ein Abwehrspieler blocken, als der Mittelfeldakteur aber erneut an die Kugel kam, hoffte man auf die Führung, doch sein Volleyschuss ging knapp über die Latte.

In der 29. Minute unterlief Voichtleitner dann am eigenen Strafraum ein fataler Fehlpass, denn er bediente unfreiwillig den 18 Meter vor dem Tor stehenden Aydin. Der Angreifer zog sofort ab, und Keeper Voichtleitner wäre wohl machtlos gewesen, hatte aber Glück, dass die Kugel um Zentimeter am Tor vorbeiging.

Auch die nächste Chance hatte Erding, und erneut kam Aydin nach einem Fehlpass der SpVgg zum Abschuss, doch diesmal ging sein Schuss knapp am langen Eck vorbei.

Nach 32 Minuten gab es dann den ersten zählbaren Erfolg, den die SpVgg für sich beanspruchte. Erneut zog Sebastian Voichtleitner aus dem linken Halbfeld einen Freistoß gefährlich vor das Tor und fand Faisal Haris, der am langen Pfosten stehend die Hereingabe ins Zentrum köpfte. Dort war Adrian Felsner eingelaufen und schob die Kugel am anderen Pfosten aus kurzer Entfernung ein.

Nur zwei Minuten später legten die Gäste dann den zweiten Treffer nach. Nach einem Pass von Miguel Cardante kam Faisal Haris im Strafraum aus halblinker Position zum Schuss. Den ersten Schuss konnte Keeper Circi parieren. Als der Abpraller wieder bei Haris landete, zog der Torjäger erneut ab und diesmal stand Feix Ramberger vor dem Tor goldrichtig und bugsierte die Kugel dann endgültig zum 2:0 in die Maschen.

Und wenig später gab es auf Altenerdinger Seite wieder Grund zu Jubeln. Nach einem herrlichen Diagonalball von Christian Schulz kam Cardante im Strafraum auf der rechten Seite an das Leder und als der dann mustergültig quer nach innen spielte, war es für Haris ein Leichtes, das Spielgerät zum vermeintlichen 3:0 einzuschieben. Allerdings wurde dem Treffer die Anerkennung verweigert, denn der Referee entschied auf Abseits, lag aber, was die Videoaufzeichnung später auch belegte, mit seiner Entscheidung falsch.

So kam es anders, denn im Gegenzug kamen dann die Hausherren zum Anschlusstreffer. Nach einem Pass auf die rechte Seite zog Namek Canseven eine Flanke nach innen. Beim Versuch das Leder aus der Gefahrenzone zu boxen, unterlief Voichtleitner ein Missgeschick, denn er lenkte das Leder unglücklich ins eigene Tor und verhalf Inter zum Anschlusstreffer.

Und es sollte für die Erdinger noch besser kommen, denn in der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam man zum Ausgleich. Nach einem Angriff griff die Defensive der SpVgg nicht entschlossen an, so dass der Ex-Altenerdinger Adrian Rusu dann aus kurzer Distanz zum Abschluss kam. Zwar war Voichtleitner mit dem Fuß nach am Ball, doch den 2:2-Halbzeitstand konnte auch er nicht mehr verhindern.

Zwei Minuten nach der Pause wären die Veilchen fast wieder in Front gegangen, denn nach einer Kombination zwischen Ramberger und Tiago Cardanate kam der Youngster aus guter Position zum Abschluss, doch das Leder hatte zu wenig Fahrt, um den Erdinger Torhüter vor ernsthafte Probleme stellen zu können.

Nach 61 Minuten drohte der SpVgg dann aber der Rückstand, denn Inter wurde an der Strafraumgrenze ein Freistoß zugesprochen, den Massimo Melis um Zentimeter über den Querbalken schoss.


Zwei Minuten später gab es dann auf der anderen Seite eine sehr große Chance für die Semptstädter. Nach einem Ballgewinn von Tiago Cardante legte er auf den im Strafraum völlig freistehenden Haris ab, der jedoch beim Abschluss sein Visier etwas zu hoch eingestellt hatte.

Noch in der gleichen Minute kam dann Tiago Cardante nach einem erneuten Ballgewinn knapp außerhalb des Strafraumes zum Schuss, doch diesmal zielte auch er etwas zu hoch und schoss um wenige Zentimeter über die Erdinger Gehäuse.

Doch in der 64. Minute kamen dann die Gäste zur verdienten Führung. Nach einem Spielaufbau in der eigenen Hälfte wechselte Rene Feuker mit einem öffnenden Pass die Seite und fand Felix Hofmann. Der Mittelfeldakteur lief nach innen, spielte weiter auf Sebastian Kahl. Dessen Pass fand Felsner, der allein auf das Tor zusteuerte und sicher zum 3:2-Führugnstreffer „einnetzte“.


In der Folgezeit blieben die Gäste spielbestimmend, doch aufgrund nachlassender Kräfte wurden die aussichtsreichen Angriffe nicht zu Ende gebracht, so dass die ganz klaren Chancen fehlten. Ähnlich war es auch bei den Platzherren, die zwar immer wieder sehenswerte kombinierten, aber in der Offensive auch die erforderliche Durchschlagskraft vermissen ließen.

Als Erding dann in den letzten Minuten alles nach vorne warfen und die Abwehr sträflich entblößten, kamen die Veilchen dann zwei Minuten vor dem Ende zum vorentscheidenden vierten Treffer.

Nachdem die SpVgg in der eigenen Hälfte einen Angriff von Erding abfingen, sah Duman den an der Mittellinie völlig freistehenden Tiago Cardante und bediente ihn mit einem langen Ball.

Er lief allein in Richtung Tor und als Ahmet Yildiz von der anderen Seite angelaufen kam und versuchte, noch zu stören, machte der Torjäger noch einen Haken um seinen Kontrahenten, ehe er dann unhaltbar zum 4:2-Endstand für die SpVgg vollendete.

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Herren 2: FC Deisenhofen IV – SpVgg Altenerding 3:4

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Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner, 2. Alexander Schwarz (57. Christoph Harke), 3. Alexander Weiher, 4. Domenik Gruber, 5. Pavlos Chantavaridis (71. Alexander Schwarz), 6. Jeremy Bauer (67. Juian Topf), 7. Dominik Frisch (46. Youssef Takrouri /82. Pavlos Chantavaridis), 8. Rene Feuker (67. Kirubel Getnet), 9.Kirubel Getnet, 10. Julian Topf (56. Christian Schulz), 11. Adrien Pirek

Torschützen:
0:1 Adrien Pirek (38.)
2:2 Domenik Gruber (65.)
3:3 Kirubel Getnet (75.)
3:4 Adrien Pirek (86.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
60

Spielbericht:
Trotz eines 4:3-Erfolges beim Münchner A-Klassisten FC Deisenhofen IV war der Altenerdinger Coach Yusuf Duman nur ergebnistechnisch mit dem ersten Auftritt der SpVgg Altenerding II zufrieden, denn es war ein sehr schmeichelhafter Erfolg. Zudem war bei den Veilchen nicht sehr viel Sand im Getriebe und vor allem unzählige fahrlässige Fehlpässe sorgten bei Duman für Unmut.

Die Gastgeber waren im ersten Durchgang deutlich zielstrebiger und aktiver, so dass der FCD die deutlich besseren Möglichkeiten hatte und sich die Führung verdient gehabt hätten. Aber die Hausherren fanden mehrmals ihren Meister im überragenden Altenerdinger Schlussmann Maximilian Voichtleitner, der die Gastgeber mehrmals zur Verzweiflung trieb.

Dreimal tauchten Angreifer der Hausherren frei vor ihm auf, doch mit starken Paraden hielt er die Null.

Zwar kam die Gäste auch zweimal gefährlich nach vorne, doch die Abschlüsse blieben harmlos, so dass das Remis doch sehr glücklich war.

Sieben Minuten vor der Pause stellten die Veilchen aber den Spielverlauf auf dem Kopf, denn man kam mehr oder weniger aus dem Nichts zum Führungstreffer. Nach einem Zuspiel tankte sich Adrien Pirek gekonnt durch und im Strafraum angekommen, zog er trocken ab und ließ dem Deisenhofener Schlussmann Sepp Walser keine Chance.

Aber die Führung hielt nur wenige Minuten, denn unmittelbar vor dem Pausenpfiff musste Voichtleitner dann doch erstmals hinter sich greifen. Nach einem groben Fehlpass von Alexander Schwarz wurde das Leder sofort in die Tiefe gespielt, wo Florian Petereit nur noch den Altenerdinger Keeper vor sich hatte und diesen nun mit einem unhaltbaren Flachschuss überwand.


Die erste Chance nach Wiederbeginn lag dann aber wieder auf Seiten der SpVgg. Als die Hausherren versuchten, sich spielerisch aus dem Strafraum zu kombinieren, landete ein Zuspiel von Keeper Walser bei Julian Topf. Der Spielerführer legte dann quer auf Miguel Cardante ab, doch er traf bei seinem 16-Meter-Schuss das Leder nicht richtig, so dass die gute Chance ungenutzt blieb.

Deutlich größer war die Chance für die Hausherren dann in der 57. Minute, doch abermals bewahrte Voichtleitner sein Team mit einer Doppelparade vor einem Rückstand. Zunächst lenkte er einen schönen Fernschuss der Platzherren mit einer überragenden Parade an die Latte und als der Abpraller dann bei Mert Konya landete, war er beim Nachschuss wieder zur Stelle und wehrte überragend ab.

Nur eine Minute später war er schon wieder gefordert, denn nach einem Fehlpass von Christoph Harke kam ein Angreifer zum Abschuss, doch Voichtleitner drehte das Leder um den Pfosten.

Aber in der 64. Minute entschied der Deisenhofener Angreifer Konya das Duell gegen den Altenerdinger Schlussmann dann doch für sich. Erneut leisteten sich seine Vorderleute im Spielaufbau einen eklatanten Fehlpass und als die Kugel dann nach innen gespielt wurde, kam Konya im Strafraum stehend zum Schuss und traf unhaltbar in den Winkel.

Zwei Minuten später fanden die Gäste dann aber die passende Antwort. Als Domenik Gruber im Mittelfeld das Leder erhielt ging er entschlossen nach vorne und gegen seinen 17 Meter-Flachschuss, der unhaltbar im langen Eck einschlug, konnte Walser nichts ausrichten.

Doch nun ging es Schlag auf Schlag und schon im Gegenzug legte Deisenhofen wieder vor. Nach einem Angriff über die rechte Seite wurde das Leder schön durchgesteckt und als Luis Schweiger einen Tick vor Voichtleitner an die Kugel kam, war der 2:3-Rückstand nicht mehr zu verhindern.

In der 72. Minute drohte der SpVgg dann der nächste Gegentreffer. Als die Abwehr der Veilchen sehr hochstand, lief der noch in der eigenen Hälfte startende Konya allein auf das Tor zu. Alexander Weiher konnte ihn noch etwas auf die linke Seite abdrängen, doch trotzdem kam er noch zum Abschluss, schoss aber dann um Haaresbreite am lagen Eck vorbei.


Mehr Glück hatten die Semptstädter dann wenig später, denn bei einem Schuss von Kirubel Getnet brachte ein FCD-Abwehrspieler seinen Fuß noch dazwischen, doch dabei fälschte er die Kugel derart unglücklich ab, dass die Bogenlampe über Walser hinweg den Weg zum 3:3-Auslgleich ins Tor fand.

Und es sollte für die Gäste noch besser kommen, denn sieben Minuten vor dem Ende glückte Pirek nach Zuspiel von Getnet mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck der 4:3-Siegtreffer.

Aber in der Schlussminute geriet der Sieg noch einmal in Gefahr. Zunächst bot sich der SpVgg eine hervorragende Konterchance, doch Pavlos Chantavaridis verlor in der gegnerischen Hälfte ein unnötiger Ballverlust, so dass die SpVgg selbst einen Konter zuließ.

Deisenhofen spielte diesen Gegenangriff glänzend zu Ende und als ein Angreifer denn im Strafraum aus etwa 14 Metern völlig frei zum Schuss kam, schien der nächste Gegentreffer unvermeidbar, doch der Stürmer ließ diese „Hundertprozentige“ liegen, schoss über das Tor, so dass die Gäste den Sieg glücklich über die Zeit brachten.

Weitere Bilder vom Spiel