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E3-Junioren: FC Herzogstadt III – SpVgg Altenerding 3:5

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Das zweite Punktspiel bestritt die E3 der SpVgg Altenerding heute Morgen im Derby auswärts beim Lokalrivalen FC Herzogstadt, den man mit 5:3 in die Knie zwang. Der Erfolg war verdient, aber keineswegs ein Selbstläufer. Die Veilchen starteten souverän in das erste Viertel des heutigen Punktspiels. Das defensive Bollwerk um Kapitän Toni Reising und Leonardo Moreira-Wolf hielten im ersten Viertel konstant den Ball vom eigenen Tor fern und bauten konzentriert von hinten das Spiel auf, so dass sich die Offensive voll auf den Angriff konzentrieren konnte. Die Altenerdinger Jungs hatten mehr und mehr Torchancen, so dass das Angriffs- und Passspiel in der achten Spielminute durch den Führungstreffer von Simeon Piehler belohnt wurde. Leonardo Moreira Wolf bediente den Torschützen im richtigen Moment auf links außen, der nach erfolgreichem Dribbling die Pille vors Tor schlug. Nach mehreren guten Paraden des gegnerischen Torwarts und dem gezielten Nachsetzen im richtigen Moment, legte Piehler den Ball zum 1:0 über die Linie. Die Altenerdinger Jungs dominierten das erste Viertel durch gutes Passspiel und entsprechenden Laufeinsatz. Nach drei weiteren vergebenen Chancen, die klasse erspielt wurden, baute Batuhan Ökebas die Führung in der 13. Minute auf 2:0 aus, als er das Leder kompromisslos hinter die Linie des gegnerischen Tores beförderte. Weitere gute Chancen der Mittelfeldakteure und der Angriffsreihe blieben leider erfolglos. Mit Beginn des zweiten Viertels wurde schnell klar, dass die Herzogstadt aufgewacht war, und mit der E3 der Spielvereinigung auf Augenhöhe zu spielen begann. Mehr und mehr passten sich die Teams in ihrem Niveau an. Samuele Diano und Levi Stigloher verteidigten konzentriert das Altenerdinger Tor. In der letzten Minute des zweiten Viertels setzte Julius Baumbach im entscheidenden Moment vor dem Tor nach und erhöhte auf 3:0,  nachdem die vorausgehende Chance von Tristan Dominic durch den gegnerischen Torwart vereitelt wurde. Unterm Strich hatten die Veilchen auch dieses Viertel für sich entschieden, leider blieben jedoch die gut herausgespielten Chancen größtenteils unbelohnt. Das dritte Viertel gaben unsere Jungs aus der Hand. Durch zu viel ideenloses Mittelfeldgeplänkel, zu wenig Aggressivität und dem Vorsprung von 3 Buden, wurde der Gegner für seinen wachsenden Einsatz belohnt und verkürzte in der 31 Minute schnell auf 1:3. Im Gegensatz zum ersten Viertel kamen die Pässe nicht mehr genau an und auch die Aktionen, die es bis vor das Tor des Gegners geschafft haben, blieben leider erfolglos, so dass Herzogstadt kurz vor Ende des dritten Viertels auf 2:3 verkürzte. Dank des neuen Stammkeepers Tobias Walter blieb der SpVgg ein weiteres Gegentor erspart, denn der Keeper musste drei- bis viermal sein ganzes Können aufbieten, um weitere Gegentor vermeiden zu können. Im letzten Viertel schüttelten sich unsere Jungs einmal kräftig durch und fanden fast zur ursprünglichen Qualität zurück. In diesem Spielabschnitt, dem „Probierviertel“, stellte der Trainer den Verteidiger Moreira Wolf im Sturm auf, der seine Aufgabe gut angenommen hatte und durch konzentriertes Pressing und Doppelpassspiel für neuen Wind sorgte. Die Veilchen begannen wieder das Ruder in die Hand zu bekommen und nach einigen gut geführten Mittelfeldstafetten und gut herausgespielten Chancen gelang es, den Druck auf das gegnerische Tor mehr und mehr zu erhöhen. Schließlich wurden die Anstrengungen letztendlich belohnt, als Moreira seinen Partner Piehler mit einem hervorragendem Steckpass bediente, konnte der Torjäger mit seinem zweiten Treffer auf 4:2 erhöhen. Beide Teams nahmen in der Schlussphase nochmals an Fahrt auf, so dass die Spannung nochmal gewaltig zunahm und die Zuschauer so richtig auf ihre Kosten kamen. Last but not least wurden beide Teams durch ein weiteres Tor belohnt. Auf Altenerdinger Seite war Julius Baumbach, der das Leder mit links ohne zu Zögern ins gegnerische Tor beförderte, erfolgreich. Nach einem erfolgreichem unterhaltsamen Samstagvormittag konnten sich die Veilchen dank eines 5:3-Erfolg den 2. Platz in der Tabelle sichern.

B1-Junioren: SE Freising – SpVgg Altenerding 1:2

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Mit einem verdienten 2:1 (1:0) Erfolg fuhren die B1-Junioren vom Auswärtsspiel bei der SE Eintracht Freising nach Hause. Für beide Teams war es nach den witterungsbedingten Ausfällen am Vorwochenende die erste Begegnung in der Punkterunde. 

Den besseren Start hatten dabei die Veilchen auf ihrer Seite. Bereits nach zwei Spielminuten schickte Dennis Neubert Elias Veladzic auf die Reise, dessen Abschluss aus 18 Metern aber um Haaresbreite das Tor verfehlte. Die Gäste standen in der ersten Halbzeit sicher in der von Risto Garbrecht und Elias Faust organisierten Abwehr und schafften es über schnelles Umschalten immer wieder vor das Freisinger Tor. Die Gastgeber setzten in der 7. Spielminute allerdings ein kleines Ausrufezeichen, als ein Distanzschuss auf der Oberkante des Altenerdinger Gehäuses landete. Nach gut einer Viertelstunde dann aber die verdiente 1:0 Führung für sie Spielvereinigung. Nach einem Foul an der rechten Strafraumkante zirkelte Eli Faust den fälligen Strafstoß an den Außenpfosten, von wo er dem Torhüter unglücklich an den Rücken und schließlich ins Tor sprang. Vier Zeigerumdrehungen später dann die Riesenchance, die Führung auszubauen: Nach einer abgefangenen Ecke überbrückte Risto Garbrecht das gesamte Mittelfeld und steckte in einer drei-gegen-eins Situation perfekt auf den durchgestarteten Thomas Buttstedt durch, der alleinstehend vor dem Tor knapp verzog. 

Auch die nächste Großchance gehörte den Gästen. Erneut tauchte Elias Veladzic aus halblinker Position alleine vor dem Freisinger Tor auf, scheiterte allerdings am gut reagierenden Freisinger Keeper. In der 24. Minute dann das vermeintliche 2:0 für Altenerding: Nach einem Freistoß aus 16 Metern zentraler Position konnte Freisings Schlussmann den Ball nicht festhalten, den daraus folgenden Abpraller versenkte Ali Al Katat mühelos im Tor, zur Überraschung aller ertönte jedoch ein Abseitspfiff. Nur 60 Sekunden später dann die nächste dicke Chance für Elias Veladzic, der bei einem verunglückten Rückpass der Gastgeber dazwischen sprintete, dann aber das verwaiste Tor im Anschluss nicht traf.

Kurz vor der Halbzeit verbuchten die Hausherren ihren zweiten Torschuss nach einem langen Schlag ins Sturmzentrum. Doch aus halblinker Position verzog auch Freisings Angreifer, der noch von Risto Garbrecht unter Druck gesetzt wurde. Die Veilchen in Hälfte eins zwar haushoch überlegen, die Chancenauswertung jedoch mangelhaft.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte neutralisierten sich beide Teams zunächst weitestgehend. In der 47. Minute jedoch die vermeintliche Vorentscheidung: Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld marschierte Oliver Baron noch einige Meter und zimmerte das Leder mit einem Traumschuss aus 26 Metern genau in den Winkel zur verdienten 2:0 Führung. Mit der sicheren Führung im Rücken, ließen die Veilchen dann allerdings ein wenig die nötige Konsequenz in ihren Vorwärtsaktionen vermissen, hatten aber noch zwei riesige Gelegenheiten, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Einmal mehr war es Elias Veladzic, der erneut bei einem Versuch aus 18 Metern Pech hatte, dann kam Thomas Patri nach einer Altenerdinger Ecke völlig unbedrängt 3 Meter vor dem Tor stehend zum Kopfball, traf aber mit seinem Kopfstoß lediglich den überraschten Freisinger Torhüter, von dessen Oberschenkel der Ball ins Toraus sprang.

Dieser Chancenwucher sollte sich bitter rächen. Eine viertel Stunde vor Spielende wähnten die Gäste den Ball im Seitenaus, woraufhin ein Abwehrspieler der Gäste stehenblieb und Freisings Angreifer somit ungehindert von halblinker Position in den Strafraum eindrang und ins lange Eck zum Anschluss verkürzte.

In der Folge dann bange Minuten für die bis dato souverän spielende Spielvereinigung. Freising drückte mit aller Macht auf den Ausgleich, die Veilchen in dieser Phase ohne Zugriff im Mittelfeld und in den Umschaltaktionen zu fahrig. 

Am Ende machte sich daher Erleichterung über den Schlusspfiff und den zum Schluss hart erarbeiteten Dreier breit. Insgesamt über 60 Minuten eine gute Leistung unserer U17, die jedoch in puncto Chancenauswertung noch viel Luft nach oben zeigte. 

D-Juniorinnen: FSV Pfaffenhofen/Ilm – SpVgg Altenerding 1:2

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Früh aufstehen hieß es für D-Juniorinnen der SpVgg, denn bereits um 10:00 Uhr ertönte der Anpfiff in Pfaffenhofen, wo der gastgebende FSV zum Saisonauftakt auf die Veilchen wartete. Letztlich belohnten sich die jungen Nachwuchskickerinnen für die Mühen, denn man trat die Heimfahrt voller Euphorie an, setzte man sich in einem spannenden Spiel knapp, aber nicht unverdient mit 2:1 durch. Die Gäste waren von Beginn an hellwach und kamen bereits nach zwei Minuten zur ersten Chance. Nach einer Ecke brachte Tuana Rüstü das Leder nach innen und fand die am langen Pfosten stehende Lilly Kapsner, die schön auf Lisa Weigel ablegte, doch deren Distanzschuss konnte die Pfaffenhofener Torhüterin meistern. Als die Torhüterin den Schuss aber nicht festhalten konnte, hoffte man auf die frühe Führung, aber Rana brachte den Abpraller nicht richtig unter Kontrolle und scheiterte somit an der Torfrau. Nur zwei Minuten später dann eine fast identische Szene: Erneut hatte die Torhüterin bei einem Schuss von Weigel Probleme, das Leder unter Kontrolle zu kriegen, doch beim Nachschuss von Kapsner reagierte sie großartig und und konnte den drohenden Rückstand verhindern. Nach fünf Minuten kam dann Tuana Rüstü nach einem Doppelpass mit ihrer Schwester Rana zum Abschluss, aber der abgefälschte Schuss ging knapp am Pfaffenhofener Tor vorbei. Das Auslassen dieser Chancen sollte sich rächen und nach 14 Minuten nutzten die Gastgeberinnen ihre erste Möglichkeit gleich zum Führungstreffer. Nach einem langen Abschlag der Torhüterin ließ man eine Angreiferin zu viel Platz. Sie konnte sich aufdrehen, umspielte noch Pia Weigel und eilte dann allein auf das Tor zu, wo sich der Altenerdinger Torfrau Jennifer Berger keine Abwehrchance ließ. Aber sechs Minuten nach dem Rückstand fanden die Veilchen die passende Antwort. Nach einem Pass von Tuana Rüstü auf die linke Seite nahm Lisa Weigel das Leder auf, zog nach innen und zog von der linken Strafraumecke ab. Ihr Schuss war für die Torhüterin zu hoch, so dass die Kugel über sie hinweg ging und zum 1:1 im Netz landete. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit. Vier Minuten nach Wiederbeginn sollte der SpVgg dann aber der Führungstreffer gelingen. Nach einer Ecke von Lisa Weigel kam die im Zentrum stehende Tuana Rüstü mit der Fußspitze an den Ball und bugsierte die Hereingabe aus kurzer Distanz über die Linie. Fünf Minuten später hatte der nächste Eckstoß dann fast wieder zählbaren Erfolg gebracht. Als die Torhüterin die Hereingabe von Lisa Weigel verfehlte, kam Kapsner zum Schuss, doch leider traf sie eine auf der Linie stehende Abwehrspielerin, so dass es bei der knappen 2:1-Führung der Gäste blieb. Vier Minuten vor dem Ende war man dann dem vorentscheidenden dritten Treffer erneut sehr nahe. Als sich Lisa Weigel auf dem Flügel gegen ihre Gegenspielerin durchgesetzt hatte, zog sich aus extrem spitzem Winkel ab. Die Torhüterin lenkte das Leder an den Innenpfosten, von wo es wieder heraussprang. Als Tuana Rüstü an den Abpraller kam, schien das 3:1 perfekt zu sein, doch abermals wehrte eine Abwehrspielerin auf der Linie ab. So wäre Pfaffenhofen kurz vor dem Ende fast noch zum Lucky-Punch gekommen. Als eine Angreiferin von mehreren SVA-Abwehrspielerinnen nicht gestellt werden konnte, kam sie aus zehn Metern zum Abschluss, doch zum Glück hatte sie ihr Visier schlecht eingestellt und als der Ball links am Tor vorbeiflog, war der verdiente Sieg der Gäste in trockenen Tüchern.

D1-Junioren: SpVgg Altenerding – SG Eichenfeld Freising 3:0

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„Nochmal gut gegangen“ – so könnte man den dann doch ungefährdeten 3:0-Heimsieg gegen die SG Eichenfeld Freising betiteln. Ungewohnte Schwächen zeigte die Wilde13 sowohl auf als auch neben dem Platz in der ersten Halbzeit. Trotz der wie eh und je souverän vorbereiteten kulinarischen Begleitung des D1-Punktspiels kam während der ersten Halbzeit die Frage auf: „Wer schreibt denn eigentlich mit?“. Mit Schrecken stellte man erst nach ca. 10 Minuten der ersten Halbzeit fest, dass der mannschaftsinterne Pressesprecher Jochen Ebert nicht anwesend war. Somit musste man improvisieren.  Glücklicherweise oder vielleicht auch nicht war die erste Halbzeit sehr ereignisarm, so dass die Mitschrift in der ersten Halbzeit sehr kurz ausfiel. Auf beiden Seiten war das Spiel geprägt von intensivem Mittelfeldgeplänkel und ungewohnt vielen Fehlpässen. Vielleicht sorgte die körperliche Überlegenheit des Gegners bei den Veilchen für zu großen Respekt vor dem Gegner. Trainer Rene Feuker war die Unzufriedenheit auf alle Fälle ins Gesicht geschrieben und erst ein Torschuss der gegnerischen Nummer 7 auf das Tor der Wilden 13 weckte unsere Jungs auf. Tobias Felsner, der an diesem Tag eine prächtige Form zeigte, konnte den Torschuss abwehren und orchestrierte unsere Jungs mehr und mehr nach vorne. Das tat gut und unser Mittelfeld arbeitete sich immer intensiver mit guten Ballstafetten ins Spiel. Immer wieder versuchte man über Michael Melissourgos und Emil Fernandez Jackisch, die über außen kamen, Angriffe einzuleiten und die Stürmer Paul Schiwietz und Timo Wegener in Szene zu setzen. Sehr erfolgreich gelang dies in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit, als Timo Wegener diesmal aus der Mitte heraus mit einem Pass in die Schnittstelle auf die Reise geschickt wurde und nur noch mit einem Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Emil Fernandez Jackisch übernahm die Verantwortung und trat zum Neunmeter an. Leider passte das Ergebnis des Neunmeters zum bisherigen Spielverlauf und die Chance konnte nicht genutzt werden. Aber die Wilde 13 wäre nicht die Wilde 13, wenn genau solche Momente dazu führen, noch gestärkter aus der Situation rauszugehen. Der verpasste Strafstoß war der endgültige Turnaround im Spiel unserer Jungs.

Halbzeit – Durchatmen – Sammeln – Fokussieren! – und das half!

Die zweite Halbzeit war wieder ein gewohnt sehr starker Auftritt der Veilchen. Die Innenverteidigung um Valentin Kugler und Muaaz Mohammed sowie die Defensive davor mit Matheo Hulm und Philipp Feuker antizipierten nahezu jeden gefährlichen Pass des Gegners und entschärften somit über die gesamte 2.Hälfte die Angriffe des Gegners. Dementsprechend gelang kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit die Führung durch Andi Neumann. Wieder sorgte ein schnelles Kurzpassspiel sowie ein Auge für den freien Mitspieler dafür, dass Andi Neumann zum wichtigen 1:0 vollendete. Der Jubel war groß! Das kurze Aufbäumen des Gegners danach wurde mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung im Keim erstickt und die Wilde 13 begeisterte die Zuschauer mit großem Ehrgeiz und schnellem Aufbauspiel von hinten nach vorne. So sorgte ein erneuter Angriff der Gastgeber für Unruhe im gegnerischen Strafraum und zu einem Handspiel des Gegners. Der Pfiff des ordentlich leitenden Schiedsrichter ertönte und es gab den zweiten Neunmeter für die Wilde 13. Michael Melissourgos übernahm diesmal die Verantwortung, nahm den Schwung der zweiten Halbzeit mit und vollendete gnadenlos mit einem wuchtigen Schuss ins linke Eck. 2:0 – der Jubel wurde größer! Nun war die Gegenwehr der Domstädter endgültig gebrochen und man agierte souverän und willensstark auf dem gesamten Spielfeld. Als nächstes sorgte Muaaz Mohammed für die nächste Chance, als er mit einem sehenswerten Distanzball Timo Wegener in Szene setzte. Sein Schuss ging aber leider neben das Tor. Es folgten Ballstafetten über Emil Jackisch, Marco Ebert und Matthias Jackisch – nur der letzte Ball fand nicht immer einen Abnehmer vor dem Kasten des Gegners. Für den 3:0-Endstand sorgte Philipp Feuker. Er zeigte in der Vergangenheit schon mehrfach seine Qualitäten als Freistoß-Schütze und auch dieses Mal gelang ihm wieder ein Treffer zum 3:0-Endstand. Nachdem trotz wilder Rufe des gegnerischen Trainers ein Rückpass eines Freisingers Spielers vom Torhüter mit den Händen aufgenommen wurde, pfiff der Schiedsrichter einen indirekten Freistoß für Altenerding. Philipp Feuker ließ sich nicht zweimal bitten, ließ sich den Ball von Marco Ebert auflegen und wuchtete den Ball unter die Latte! Im Nachgang folgten noch diverse Torschüsse und Chancen der Wilden 13 durch Paul Schiwietz, Timo Wegener und Andi Neumann. Doch es blieb beim verdienten 3:0 Sieg! Man stelle sich vor, es hätte noch der quirlige Noah Memed im Spiel mitgewirkt, der leider an diesem Spieltag verletzt aussetzen musste. An dieser Stelle weiterhin gute Besserung an Noah! Nach dem Abpfiff feierte die Wilde 13 in der Kabine mit lautstarken Gesängen und die Entourage genehmigte sich ein 3-Punkte-Bier! Weiter so!

D5-Junioren: FC Hörgersdorf – SpVgg Altenerding 7:3

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Ganz anders hatten sich die D5-Junioren der SpVgg ihren Saisonstart vorgestellt, doch letzten Endes blieb man beim Gastspiel beim FC Hörgersdorf chancenlos und startete mit einer deutlichen 3:7-Niederlage ins Spieljahr. Zunächst kamen die Veilchen ganz gut in die Partie und nach vier Minuten kam Tom Caspari erstmals aussichtsreich zum Abschluss, verfehlte beim Abschluss jedoch das Hörgersdorfer knapp. Nach acht Minuten hatte man dann abermals Pech. Nach einer Balleroberung von Jonas Ebert passte er ins Zentrum zu Vincent Zanker, doch dessen Schuss ging leider nur an den Querbalken. Zwei Minuten später gab der FCH dann einen ersten Warnschuss ab, doch SVA-Schlussmann Thomas Bernhard war zur Stelle und konnte gegen einen frei vor ihm auftauchenden Stürmer per Fußabwehr retten. Dann war wieder Zanker am Zug, doch sein Schuss ging leider zu zentral auf das Tor und konnte vom Hörgersdorfer Schlussmann pariert werden. Nach 22 Minuten drohte dann aber der Rückstand, dann nach einem langen Abschlag war ein FCH-Angreifer schon an Schlussmann Bernhard vorbei, doch der folgende Schuss ging knapp am langen Pfosten vorbei. Doch nur eine Minute später gab es auf Hörgersdorfer Seite dann doch erstmals Jubel, denn ein unhaltbarer Schuss brachte die glückliche Führung für die Hausherren.Auf der anderen Seite kam dann Zanker im Zentrum nach einer Flanke von Caspari an die Kugel, doch er brachte das Zuspiel nicht richtig unter Kontrolle und schoss dann über den Kasten. Doch unmittelbar vor der Pause kam die Veilchen zum Ausgleich. Als ein Eckball von Caspari bei Florian Angermeier landete, fackelte der Altenerdinger Angreifer nicht lange und sein Schuss fand den Weg ins Netz und sorgte für den 1:1-Pausenstand. In der Anfangphase der zweiten Halbzeit gaben die Veilchen dann aber das Spiel leichtfertig aus der Hand. So kam Hörgersdorf zwischen der 36. und 46. Minute innerhalb von nur wenigen Minuten zu vier Treffern in Folge und nach der 5:1-Führung der Hausherren war die Vorentscheidung schnell gefallen. Aber noch gaben sich die Veilchen nicht geschlagen und ein Schuss von Bastian Brugger in der 48. Minute für eine Resultatsverbesserung sorgte, keimte insgeheim nochmals eine kleine Hoffnung auf, wieder ins Spiel zurückzufinden. Aber sechs Minuten vor dem Ende zerschlugen sich auch diese Hoffnugen, denn als Hörgersdorfer Spieler von der Mittellinie loszog und nicht gestoppt werden konnte, machte er das halbe Dutzend voll und entschied das Match endgültig. Zwar betrieben die Gäste schon im Gegenzug Ergebniskosmetik, doch der Treffer von Caspari, der nach einem verunglückten Kopfball eines FCH-Abwehrspielers die Hörgersdorfer Defensive überlief und auf 3:6 verkürzte, hatte nur noch statistischen Wert. In der Folgezeit hätte man das Ergebnis aber durchaus noch ansprechender gestalten können, doch Schüsse sowohl von Zanker, der gleich zweimal zum Abschuss kam, als auch von Caspari fanden nicht den Weg ins Tor. So hatten die Platzherren dann den Schlusspunkt für sich reserviert, denn in der Nachspielzeit glückte Hörgersdorf noch ein weiterer Treffer zum 7:3-Endstand. Letztlich war der Sieg des FCH verdient, doch die Veilchen wurden etwas unter Wert geschlagen, denn der Leistungsunterschied war keinesfalls so gravierend, wie es der Endstand vermuten läßt.

D3-Junioren: SpVgg Altenerding – TSV Moosburg/Neustadt 0:2

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Nachdem man mit einem souveränen Sieg in die Saison gestartet war, blickten die Anhänger der Altenerdinger D3-Junoiren erwartungsvoll auf das erste Heimspiel der Saison gegen den TSV Moosburg/Neustadt. Auch die Gäste hatten bereits drei Punkte auf der Habenseite und so ging es bereits jetzt schon mal darum, ein Zeichen in der Liga zu setzen. Diese Chance verpassten die Veilchen jedoch und unterlagen den Gästen mit 0:2.

Nachdem es während der Woche bereits zu einigen krankheitsbedingten Ausfällen kam, war das Trainergespann froh einen breiten Kader zu haben. Nicht so schön war dann kurz vor Spiel die Nachricht über den Ausfall des Stammkeepers Dominik Schaaser. So ging man mit folgendem Kader ins Spiel: Sebastian König (1), Anton Schaaser (2), Leo Bao (3), Sebastian Ivan (4), Nikolaus Wilhelm (5), Rafael Austen (6), Philipp Kaiser (7), Tizian Isele (8), Hasan Perviz (10), Samuel Meier (12), Marie Jackisch (14), Louis Etzold (15) und Kilian Braun (16). Letzter gab heute sein Debüt bei der SpVgg.

Mit dem Anpfiff weg übernahmen die Veilchen sofort die Spielkontrolle und konnten auch bereits in der 1. Minute die erste Chance auf Ihrer Seite durch Samuel Meier verzeichnen. In der 5 Minute kamen dann die Gäste zum ersten Mal in Richtung Altenerdinger Tor. Mit einem Querpass in die Mitte wurde der Spielmacher der Gäste bedient, der dann aber aus gut 15 Meter noch deutlich das Tor verfehlte. Kurz darauf führte ein leider unnötiges Foul kurz vor der Strafraumgrenze dann zum Freistoß für die Moosburger, dessen Nummer 7 den Ball nahezu unhaltbar zum 0:1 ins obere rechte Eck zirkelte. Es sollte jedoch keine ganze Minute dauern als Philipp Kaiser den Ausgleich auf dem Fuß hatte. Einen Schuss von Leo Bao aus zweiter Reihe konnte der Gästekeeper nur abprallen lassen, genau vor die Füße von Kaiser. Dieser war scheinbar jedoch so überrascht über die unverhoffte Chance, dass er den Ball nur mit der Fußspitze erreichte und somit nicht genügen Druck dahinter bekam um das Spielgerät über die Linie zubekommen. Die nächsten Minuten spielte sich das Geschehen weitestgehend ungefährlich im Mittelfeld ab. Vom Zentrum heraus versuchten Rafael Austen, Leo Bao und Hasan Perviz das Spiel anzukurbeln, dessen Pässe jedoch immer wieder die Genauigkeit fehlten um die Außenspieler Tizian Isele und Samuel Meier in Szene zu setzen. Auch Philipp Kaiser bekam immer wieder ungenaue Steilpässe serviert. Doch gegen den mindestens einen Kopf größeren Abwehrspieler aus Moosburg hatte Kaiser körperlich und läuferisch das Nachsehen. Lediglich Tizian Isele kam gelegentlich durch seine Dynamik über die rechte Seite nach vorne. Wie auch in der 21. Minute, als er sich an der Torauslinie durchsetzen konnte und zum eingewechselten Anton Zellner durchsteckte. Doch leider erwischte Zellner den Ball nicht richtig und der Schuss war leichte Beute für den Moosburger Schlussmann. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit kamen dann nach längerer Zeit die Gäste noch mal zu einer gefährlichen Situation durch die Moosburger 9. Dieser konnte sich zu leicht gegen Rafael Austen und Marie Jackisch durchsetzen und tauchte plötzlich allein vor Sebastian König auf. Doch König war hellwach, kam blitzschnell aus seinem Gehäuse und parierte den aus kurzer Distanz abgegebenen Schuss. In der Halbzeitpause gab es vom Trainergespann eine deutliche Ansprache. Auch wenn man mehr Spielanteile bis dahin hatte, waren zwingende Torchancen Mangelware und man machte sich das Leben durch ungenaue Pässe und nicht konsequente Zweikampfführung selbst schwer. Die zweite Halbzeit begann

ähnlich wie die Erste. Der Ball lief hauptsächlich in den Reihen der Lilanen, aber der letzte Pass in die gefährliche Zone war meist zu ungenau und fand seinen Abnehmer nicht. So kam es wie es kommen musste. In der 38. Minute war es wieder ein ungenauer Pass im Mittelfeld, der die Gäste zum Konter einlud. Mit einem hohen Ball über die Altenerdinger Abwehrreihe wurde die Nummer 9 der Moosburger auf die Reise in Richtung Sebastian König geschickt. Marie Jackisch konnte mit ihren langen Schritten die Nummer zwar noch einholen, fiel jedoch in dem Moment über den herauseilenden Sebastian König, der den Ball nicht festmachen konnte. Der Moosburger Stürmer schaltete am schnellsten, setzte dem Ball sofort nach und musste das Spielgerät nur noch ins leere Tor schieben. Auch nach dem 0:2 ließen sich die Veilchen nicht beirren und versuchten weiter das Spiel noch zu drehen. Es folgten auch weiter Chancen durch Samuel Meier, Anton Zellner und dem weit vorgerückten Louis Etzold. Doch die Abschlüsse waren heute zu harmlos um den Keeper in groß in Bedrängnis zu bringen. Auch die eingewechselten Nikolaus Wilhelm und Sebastian Ivan schoben das Spiel weiter an. Hinten sicherten nur noch Marie Jackisch und Kilian Braun ab, falls die Moosburger den Ball mal mit einem Befreiungsschlag aus ihrer Hälfte bekamen. Den längst verdienten und überfälligen Anschlusstreffer hatte dann Hasan Perviz wenige Minuten vor Spielende mit einem fälligen Freistoß auf dem Fuß. Doch hier nahm Perviz zu genau Maß und der Ball landete an der Latte. So blieb es nach 60 Minuten beim 0:2 Endstand.

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Herren 3: SpVgg Altenerding – FC Hohenpolding II 3:0

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Aufstellung:
1. Nico Brendel,  2. Christian Schulz, 3. Davud Hörl (46. Abel Fernandez), 4. Simon Wolf (46. Adrian Rusu), 5. Florian Ammon, 6. Rene Feuker, 7. Sebastian Pöschl (77. Tobias Gräbe), 8. Niklas Ostermaier, 9. Peter Kugler (56. Allan Illner),  10. Duman Yusuf, 11. Adrian Felsner (87. Davud Hörl)

Torschützen:
1:0 Adrian Felsner (12.)
2:0 Adrian Felsner (28.)
3:0 Eigentor Josef Stummer (53.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
Rene Feuker verschießt einen an Sebastian Pöschl verursachten Foulelfmeter (12.)
Peter Kugler verschießt einen an Adrian Rusu verursachten Foulelfmeter (53.)

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Auch im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten FC Hohenpolding II hielt sich die dritte Mannschaft der SpVgg Altenerding schadlos und kam dank eines verdienten 3:0-Erfolges im fünften Saisonspiel zum vierten Sieg.

Allerdings zeigten die Veilchen am Freitagabend bestenfalls eine durchschnittliche Leistung und konnten an die zuletzt gezeigten Vorstellungen nicht mehr anknüpfen.

So kam die Gastgeber auch nur schleppend in die Partie, so dass die Gäste mit langen Bällen die SVA-Defensive vor Probleme stellte, doch in Gemeinschaftsproduktion konnte man die Situationen doch immer wieder klären, so dass die ganz klaren Möglichkeiten für den FCH ausblieben.

Aber nach sieben Minuten wären die Gastgeber dann fast in Front gegangen. Als Rene Feuker einen Ball nach vorne spielte, brachte ein Hohenpoldinger Abwehrspieler sein Bein noch dazwischen, was dazu führte, dass das Leder als Bogenlampe in den Strafraum ging. Als Peter Kugler vor dem aus seinem Tor kommenden Schlussmann Josef Stummer an das herabfallende Leder kam, hoffte man auf die Stürmer, doch der Angreifer köpfte knapp am Tor vorbei.

Wenig später brannte es dann erstmals vor dem Altenerdinger Tor. Als Jonas Böhm von der eigenen Hälfte einen langen Ball nach vorne schlug, kam der der sehr agile Sebastian Grichtmaier an das Zuspiel. Er hatte sich den Ball schon an Torhüter Nico Brendel vorbeigelegt, doch als der Winkel zu spitz wurde, versuchte er nach innen abzulegen, wo jedoch Simon Wolf die prekäre Situation klären konnte.

Aber fünf Minuten später ging der Favorit dann doch in Front. Diesmal kam Niklas Ostermaier nach einer schönen Kombination knapp außerhalb des Strafraumes zum Schuss und erneut konnte der Ball abgeblock werden. Als die Kugel aber diesmal beim freistehenden Adrian Felsner landete, nahm er das Spielgerät volley und traf unhaltbar für Stummer zum 1:0 ins rechte Eck.

Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg. Diesmal konnte sich Wolf auf der linken Seite durchtanken und kam dann im Strafraum zum Abschluss. Als der Schuss abgeblockt wurde, und der Abpraller bei Kugler landete, zog der Torjäger sofort ab. Auch diesmal konnte die Hohenpoldinger Abwehr den Schuss noch verteidigen. Doch diesmal kam das Spielgerät zu Wolf zurück, der bei seinem Schuss auf das kurze Eck schließlich in Torhüter Stummer seinen Meister fand.

Nun waren die Hausherren besser im Spiel und nach 18 Minuten hätte man die Führung ausbauen müssen. Nach einem herrlichen Pass von Niklas Ostermaier kam Felsner im Strafraum frei zum Schuss, doch der Ball ging um wenige Zentimeter am langen Eck vorbei.

Im Gegenzug war es aber Brendel zu verdanken, dass der FCH nicht zum Ausgleich kam. Abermals fand ein langer Ball mit Grichtmaier den gewünschten Adressaten. Der Angreifer zog nach innen, legte dann auf den an der Strafraumgrenze stehenden Michael Huber ab, doch dessen Flachschuss konnte der Altenerdinger Keeper glänzend aus dem Eck holen.

Nur zwei Minuten später wurde es wieder gefährlich. Diesmal unterlief Ostermaier ein Fehlpass, so dass Grichtmaier schließlich zum Abschluss kam, doch sein Schuss aus halbrechter Position im Strafraum ging etwa einen halben Meter am langen Pfosten vorbei.

Im Gegenzug bot sich dann den Hausherren wieder eine gute Chance. Nach einem Zuspiel von Rene Feuker, der wenig später verletzungsbedingt vom Platz musste, steckte Peter Kugler herrlich auf den rechts durchstartenden Sebastian Pöschl durch. Der Youngster lief dann in den Strafraum und versuchte sich selbst mit dem Abschluss, doch Stummer brachte seine Faust noch an den Ball und rettete zur Ecke.

In der 28. Minute hatte Pöschl dann entscheidenden Anteil am zweiten Altenerdinger Treffer. Als Stefan Korber am eigenen Strafraum das Leder erhielt, wurde er von Pöschl gepresst und verlor schließlich das Leder an den Altenerdinger Flügelstürmer. Beim Abwehrversuch von Korber brachte er Pöschl zu Fall und als die Schiedsrichterin den Zweikampf als Foulspiel wertete, entschied sie sofort auf Elfmeter.

Rene Feuker scheiterte zunächst an Keeper Stummer, doch beim Nachschuss nahm Felsner genau Maß und markierte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck das 2:0.

Sechs Minuten vor der Pause hätte der quirlige Felsner dann seinen Hattrick schnüren können. Nach einem mustergültigen Pass von Yusuf Duman lief der Angreifer allein auf das Tor zu, doch diesmal zielte er nicht so genau und verfehlte das Tor knapp.

Kurz vor der Pause hätten die Hausherren dann fast noch sehenswert den dritten Treffer nachgelegt. Zunächst konnte die FCH-Abwehr einen Eckball klären, doch Dennis Viktor kam zum Nachschuss, der an einem Abwehrbein hängen blieb. Als der abspringende Ball dann bei Kugler landete, schloss der Torjäger mit einem sehenswerten Seitfallrückzieher ab, doch der Ball strich knapp über die Latte, so dass es mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause ging.

Die erste Chance nach Wiederbeginn hatte dann wieder Hohenpolding. Als sich Grichtmaier nach einem langen Ball gegen Abel Fernandez auf der linken Seite durchsetzte, lief er in den Strafraum und spielte dann flach nach innen, wo jedoch der gewünschte Partner fehlte, so dass der Ball ungenutzt quer durch den Fünfmeterraum ging.

In der 53. Minute nutzten dann die Platzherren die erste Möglichkeit nach der Halbzeit zur Vorentscheidung. Als ein schöner Pass von Duman den zur Pause eingewechselten Adrian Rusu fand, konnte der Altenerdinger Akteur von Patrick Kriegenhofer nur noch unfair gestoppt werden, so dass es für die SpVgg den nächsten Strafstoß gab.

Auch diesmal hatte Altenerdinger Glück, denn Peter Kugler visierte zunächst nur den Pfosten an, doch als der Abpraller dann am Bein von Keeper Stummer landete, fand die Kugel schließlich doch noch den Weg hinter die Linie.

Wenig später war für Kugler die Partie dann leider vorzeitig beendet, denn er zog sich in der Wade eine Muskelverletzung zu. Wir wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung.

Nach 66 Minuten war Stummer wieder gefordert. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß kam Felsner im Strafraum auf der linken Seite zum Abschluss, doch mit einer gekonnten Fußabwehr verhinderte Stummer das 0:4.

Auch 16 Minuten vor dem Ende zeigte der Hohenpoldinger Schlussmann sein Können. Nach einer abgewehrten Ecke zog Fernandez aus gut 20 Metern ab und der Ball hätte genau im Eck eingeschlagen, doch Stummer war zur Stelle und wehrte zum nächsten Eckstoß ab.

In der Schussphase ging dann aufgrund zahlreicher Foulspiele der Spielfluss doch mehr und mehr verloren, so dass nun vieles Stückwerk blieb und weitere Chancen nicht mehr vorhanden waren, so dass sich schließlich am 3:0-Erfolg der Gastgeber auch nichts mehr ändern sollte.

E-Juniorinnen: SpVgg Altenerding – FC Langengeisling 14:0

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Ein ungleiches Duell tat sich E-Juniorinnen-Derby zwischen der SpVgg Altenerding und dem FC Langengeisling auf, denn die durchwegs jüngeren Geislinger waren in diesem Spiel trotz größter Bemühungen hoffnungslos überfordert und mussten sich mit einer empfindlichen 0:14-Niederlage auf den Heimweg machen. Schon in den ersten Sekunden sollte sich die Altenerdinger Überlegenheit zeigen. Lisa Weigel schnappte sich beim Anstoß den Ball, spielte gleich mehrere FCL-Kontrahenten aus und kam im Strafraum zum Abschluss, scheiterte diesmal aber noch an der Torhüterin, die während der Partie zur besten Langengeislinger Akteurin werden sollte. Aber noch in der ersten Minute musste sie dann doch erstmals hinter sich greifen, denn gegen einen Weigel-Schuss konnte sie nichts ausrichten. Und Weigel drückte dem Spiel in der Anfangsphase ihren Stempel auf und nur eine Zeigerumdrehung weiter zeigte sich die Torjägerin auch für den zweiten Treffer verantwortlich. Bereits nach neun Minuten markierte Weigel dann ihren lupenreinen Hattrick. Nach einem Ballverlust des FCL in der eigenen Hälfte konnte sie bei ihrem Vorstoß nicht mehr gestoppt werden und gegen ihren platzierten Schuss ins lange Eck konnte die bedauernswerte Torfrau erneut nichts ausrichten. Aber sie hatte ihren Torhunger noch nicht gestillt und kurz vor der ersten Viertelpause nahm sie ein Zuspiel von der rechten Seite auf und erhöhte sicher auf 4:0. Aber das sollte vor dem Seitenwechsel noch nicht der letzte Treffer für die turmhoch überlegenen Gastgeberinnen sein. Nach einem Zuspiel von Leonie Zeiler kam Ina Hodzic frei vor dem Tor zum Abschluss und trug sich erstmals in die Torschützenliste ein. So wie das erste Viertel geendet hat, so begann der zweite Spielabschnitt, doch schon beim ersten Angriff machte Weigel mit ihrem fünften Treffer frühzeitig das halbe Dutzend voll. Fünf Minuten später klingelte es dann schon wieder im Langengeislinger Tor. Als Melina Duman das Leder von der rechten Seite nach innen geschlagen hatte, landete die Kugel bei der auf der anderen Seite stehenden Weigel. Sie zog nach innen und gegen den halbhohen Rechtsschuss war für die FCL-Torfrau kein Kraut gewachsen, so dass das Spielgerät zum 7:0 in den Maschen landete. Zwei Minuten später hätte dann Melina Shirzad fast nachgelegt, doch nach einer schönen Einzelleistung traf sich nur den Pfosten, so dass bis zur nächsten Pause kein zahlbarer Erfolg mehr folgte. Als dann vier Minuten im dritten Drittel gespielt waren, ließen die Altenerdinger Mädels dann doch den achten Treffer folgen. Nach einem Fehlpass der Geislinger Abwehr nahm Hodzic das Leder auf, ging noch ein paar Schritte nach vorne, ehe sie dann mit einem Schuss unter die Latte auf 8:0 stellte. Obwohl Weigel in diesem Abschnitt nicht auf Feld stand, hielt die Überlegenheit der Duman-Elf an und wenig später folgte der neunte Treffer. Nach schönem Pass von Nina Emberger kam Zeiler im Strafraum freistehend an den Ball. Sie ließ sich die Möglichkeit nicht nehmen und schoss unhaltbar ein. Eine Minute nach Beginn er letzten Spielphase machten es die Veilchen dann zweistellig, denn die nun wieder aktive Weigel markierte mit einem Fernschuss unter die Latte das 10:0 für ihre Farben. In den letzten Minuten erhöhte Altenerding noch einmal das Tempo, so dass nun Chancen im Minutentakt folgten. Acht Minuten vor dem Ende war es dann erneut Shizard, die mit ihrem zweiten Treffer nachlegte. Nur eine Minute später musste die FCL-Torfrau schon wieder hinter sich greifen, denn gegen die frei vor ihr auftauchende Neele Weiß konnte sich nichts mehr ausrichten. Aber auch das sollte noch nicht der Schlusspunkt gewesen sein, denn kurz vor dem Ende sorgte Zeiler dann für den 13:0-Endstand. Als der gut leitende Referee Leo Ulbricht dann unmittelbar darauf abpfiff, hatte das Scheibenschießen ein Ende und es bleibt zu hoffen, dass die Geislinger Mädels diese Niederlage schnell abhaken, denn die Nachwuchskickerinnen zeigten trotz drückenden Überlegenheit der SpVgg eine gute Moral und gaben nie auf, so dass sie hoffentlich demnächst auf einen Gegner treffen, der auf Augenhöhe agiert.

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C2-Junioren: SpVgg Altenerding – (SG) FC Eitting 2:2

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Mit einem 2:2-Remis gegen die (SG) FC Eitting starteten die C2-Junioren der SpVgg Altenerding in die neue Saison und nach Spielende ärgerte man sich auf Seiten der Gastgeber etwas über den Endstand, denn aufgrund einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung trauerte man eher den zwei verlorenen Punkten hinterher, als sich über den gewonnenen Zähler zu freuen. Der Start war für die Gastgeber sehr vielversprechend, denn schon nach zwei Minuten war man dem Führungstreffer sehr nahe, doch ein Schuss von Yigit Kaya, der vorher zwei Gegenspieler hatte aussteigen lassen, ging um Zentimeter am Tor vorbei. Nach zehn Minuten gab dann die Eittinger den ersten Warnschuss ab, doch Schlussmann Lukas Busse hatte Glück, dass ein gefährlicher Freistoß knapp am Lattenkreuz vorbeiging. Nach 15 Minuten haderten die Veilchen dann mit dem Unparteiischen. Nach einem langen Ball auf Lennox Höhne brachte der Flügelstürmer die Kugel nach innen und fand den im Zentrum stehenden Kaya, der sich gegen seinen Gegenspieler behauptet und schließlich zum vermeintlichen Führungstreffer einschoss. Allerdings pfiff der Referee die Situation aus unerfindlichen Gründen ab und verweigerte dem Treffer die Anerkennung. Aber in der 28. Minute sollte den Veilchen dann die zu diesem Zeitpunkt doch verdiente Führung gelingen. Als sich David Pompei auf dem Flügel gegen seinen Gegenspieler durchsetzen konnte, zog er in den Strafraum und ließ dem SG-Keeper mit einem Schuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit. Und es sollte für die Platzherren noch besser kommen, denn fünf Minuten später konnte man Vorsprung auf 2:0 ausbauen. Nach einem Einwurf von Pompei verlängerte Vincent Hensel das Leder mit dem Kopf auf Theo Ziemann. Der Torjäger lief dann nach innen und auch sein Schuss aus spitzem Winkel fand den Weg ins Tor und sorgte erneut für Jubel bei seinen Mannschaftskameraden. Im zweiten Durchgang konnten die Gastgeber jedoch nicht mehr an die Leistungen aus der ersten Halbzeit anknüpfen, denn man verlor zusehens den Faden, so dass man das Tor der Gäste nicht mehr ernsthaft in Gefahr brachte. Dafür brannte schon nach wenigen Augenblicken vor dem Tor der SpVgg, doch ein Schuss der Eittinger Gäste aus spitzem Winkel war zum Glück etwas zu hoch angesetzt und rauschte knapp über den Querbalken. Auch im Anschluss daran blieb Eitting dominierend und kam immer wieder zu guten Chancen, die aber zunächst ungenutzt blieben, so dass die Gastgeber ihren Vorsprung lange Zeit halten konnten. Doch nach 47 Minuten glückte der SG dann der zu diesem Zeitpunkt fällige Anschlusstreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite brachte man die Kugel nach innen, wo Lukas Djordjevic zunächst klären konnte. Allerdings landete der abgewehrte Ball bei einem an der Strafraumgrenze stehenden Eittinger Akteur, der nicht lange fackelte und mit einem für Schlussmann Lukas Busse unhaltbaren Schuss auf 1:2 verkürzte. Nach diesem Gegentor zeigten die Hausherren eine Reaktion und kamen ihrerseits wieder besser ins Spiel. Dies hätte dann fast dazu geführt, dass man zum alten Abstand gekommen wäre, aber Ziemann hatte bei seinem Abschluss Pech und verfehlte knapp das Gehäuse. Aber die optische Überlegenheit der Veilchen hielt nicht lange an, denn mit zunehmender Dauer ließ man dem Gast zu viel Platz und kam nicht mehr in die Zweikämpfe, weil man in der Defensive sehr unorganisiert. Zehn Minten vor dem Ende kam Eitting dann zum Ausgleich. Als ein Eckball nach innen gezogen wurde, drehte sich ein Angreifer in den Ball und drückte das Leder mit dem Oberkörper aus kurzer Distanz zum 2:2-Ausgleich über die Torlinie. Nach diesem Tor schöpfte der Gast neue Hoffnung und der Druck der SG wuchs immer mehr an, so dass die Veilchen nach dem Schlusspfiff sogar froh sein mussten, dass man das Remis über die Zeit gebracht hatte, wenngleich es nach dem ersten Durchgang nach einem klaren Sieg der Gastgeber aussah.

B-Juniorinnen: (SG) TSV Obertaufkirchen/SV Schwindegg/TSV Buchbach/TSV Grüntegernbach – SpVgg Altenerding 7:1

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Ohne Chance blieben die B-Juniorinnen der SpVgg beim bärenstarken Gastgeber (SG) TSV Obertaufkirchen/SV Schwindegg/TSV Buchbach/TSV Grüntegernbach, so dass man im ersten Saisonspiel mit 1:7 unter die Räder kam. Von Beginn übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando und nach fünf Minuten musste Torhüterin Katharina Hartmann erstmals eingreifen, doch bei einem abgefälschten Schuss war sie zur Stelle und konnte Schlimmeres verhindern. Aber nur eine Minute später geriet man dann doch frühzeitig in Rückstand. Bei einem Eckball der SG gingen die Abwehrspielerinnen der Veilchen nicht konsequent zum Ball, so dass der Ball durch den Strafraum segelt und eine freistehende Angreiferin findet, die schließlich wenig Mühe hat, um die Kugel zur 1:0-Führung ins Netz zu befördern. Auch in der Folgezeit konnten die Gäste nur agieren und man musste den Gastgeberinnen das Spiel überlassen, hatten aber zunächst Glück, dass zwei gefährliche Schüsse knapp das Ziel verfehlten. Aber nach 19 Minuten wurde die SG dann für ihr Engagement mit dem zweiten Treffer belohnt. Im Gegenzug kamen dann die Altenerdinger Kickerinnen zum ersten Abschluss, wobei der Abschluss eigentlich von der SG kam, doch Obertaufkirchen hatte Glück, dass der Ball, den die Torhüterin bei einem Rückpass unter ihrem Fuß durchrutschen ließ, knapp neben das Tor ging. Aber auch von diesem Missgeschick ließen sich die Platzdamen nicht beirren und setzten ihr überlegenes Spiel fort, was dann schnell zum 3:0 führen sollte. Aber das war auch noch nie das Ende im ersten Durchgang, denn eine Minute vor dem Seitenwechsel packten die Gastgeberinnen noch den vierten Treffer drauf. Als sich eine Angreiferin das Leder schnappte, konnte sich noch eine Altenerdinger Abwehrspielerin umspielen, ehe sie dann unhaltbar für Hartmann zur hochverdienten 3:0-Pausenführung einschob. Wer gehofft hätte, dass sich im zweiten Abschnitt etwas am Spielverlauf ändern sollte, sah sich getäuscht, denn nur drei Minuten nach Wiederbeginn mussten die Veilchen schon den nächsten Gegentreffer hinnehmen. Nach einem Angriff über die rechte Seite konnte sich eine Stürmerin durchsetzen, legte dann das Leder in den Rücken der Altenerdinger Abwehr, wo sie ihre Mitspielerin fand, die dann humorlos zum 5:0 abschloss. Fünf Minuten nach diesem Gegentor betrieben die Altenerdinger Mädels dann zumindest Ergebniskosmetik. Als man sich endlich mal aus der Umklammerung lösen konnte, konnte sich die SpVgg für fünf Minuten in der gegnerischen Hälfte festsetzen und dieses Engagement wurde prompt mit dem Ehrentreffer belohnt. Als die SG das Leder nicht aus der Gefahrenzone brachte, landete die Kugel bei Emilia Nunberger, die die Chance wahrnahm und mit einem Schuss aus acht Metern auf 1:5 verkürzte. Nun hatte die SpVgg sogar mehr vom Spiel und als Heidi Mückel wenig später aus spitzem Winkel zum Abschluss kam, hoffte man auf den zweiten Treffer, doch leider ging der Ball knapp am langen Eck vorbei. Nun waren die Gäste deutlich aggressiver und dadurch auch wesentlich besser im Spiel, aber ab der 60. Minute nahm die SG wieder das Zepter in die Hand, was auch an den nachlassenden Kräften bei der SpVgg geschuldet war. Sieben Minuten vor dem Ende machte Obertaufkirschen schließlich das halbe Dutzend. Als man in der eigenen Defensive in höchster Not klären konnten, trug Obertaufkirchen einen herrlichen Konter nach vorne, der mit dem Treffer zum 6:1 entsprechend belohnt wurde. In der Nachspielzeit schlug es dann noch einmal im Kasten der SpVgg ein, denn ein Freistoß aus 30 Metern sprang vor Torhüterin Hartmann tückisch auf, so dass der Ball den Weg zum 7:1-Endstand in die Maschen fand. Am Ende stand eine verdiente Niederlage der SVA-Mädels, doch der beherzte Auftritt im zweiten Durchgang darf für die nächsten Spiele durchaus Anlass zur Hoffnung geben.