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D2-Junioren: (SG) SV Hörlkofen – SpVgg Altenerding 0:5

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Der Jahrgang 2012 der SpVgg Altenerding hatte einige Veränderungen vor Beginn der neuen Saison. Das neue Trainergespann heißt nun Dasch/Kapsner/Peschke. Mit Andi Kapsner ist ein neuer Trainer an Bord, der bereits viel Erfahrung als Spieler und im Coaching mit sich bringt. Zudem unterstützt auch wie im vergangenen Jahr Alex Peschke die Truppe und rundet damit das Trainertrio ab.

Auch im Spielerkader kam es zu einigen Veränderungen. So verstärkt zukünftig Sebastian Artinger die 2012er Mannschaft von Alex Peschke bei der SpVgg Altenerding, wohin gegen Mailo Skupnik leider seine Zelte in Altenerding abbrach und zur SpVgg Landshut wechselte. Aber es gibt auch gute Nachrichten, denn mit Emilio Pomaroli (JFG Sempt Erding), Alexander Montag (TSV Wartenberg) und Lewis Habel (VfB Hallbergmoos) wurde der Kader mit drei starken Spielern verstärkt.

Diese Saison treten die Kicker der SpVgg Altenerding in der Kreisklasse an und möchten hier ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Im ersten Spiel ging es zur SG Hörlkofen/Wörth. Leider musste das Dasch/Kapsner krankheitsbedingt auf die beiden Spieler Cusati & Peschke verzichten. Im Kader waren: Sebastian König (TW), Ludwig Woitzik (K), Niklas Braune, Lukas Ramm, Felix Hartlmaier, Moritz Hartlmaier, Alexander Montag, Emilio Pomaroli, Lewis Habel, Mateo Rezvan, Léo Dasch und Pablo Ahlschläger.

Die „Men in Black“ zeigten von Anfang an, dass sie dieses Spiel für sich entscheiden wollten. Mit dem Anpfiff ließ man der Heimmannschaft nur wenig Luft zu atmen und setzte sie gehörig unter Druck. Es dauerte gerade einmal zwei Minuten, ehe die Gäste durch Léo Dasch zum Abschluss kamen, doch mit einem starken Reflex holte der Hörlkofener Goalie die Kugel aus dem flachen Eck. Nach fünf gespielten Minuten spielte Felix Hartlmaier im Mittelfeld kurz auf Mateo Rezvan, der direkt tief auf Léo Dasch weiterleitete, dessen sehr stark aufspielende Gegenspielerin gerade noch zur Ecke klären konnte. Dieser Eckstoß sollte gleich zum ersten Torerfolg der Veilchen führen. Eine schön getretene Ecke von Mateo Rezvan nutzte Lukas Ramm mit einem wuchtigen Kopfball zur frühen 1:0 Führung. Kaum hatte die Heimmannschaft Anstoß, holten sich die Altenerdinger die Kugel. Diesmal kam das Spielgerät auf den pfeilschnellen Lewis Habel auf die linke Seite. Er legte sich das Leder links vorbei und brachte es wunderbar nach innen, wo Pablo Ahlschläger uneigennützig nochmals quer auf Léo Dasch legt, doch wiederum packte der Heim Goalie einen „Monster Save“ aus und klärte damit zur Ecke. Wieder trat Mateo Rezvan eine tolle Ecke, doch nun strich der Abschluss von Pablo Ahlschlager um Zentimeter am linken Torpfosten vorbei. In der Defensive stand man mit Niklas Braune, Ludwig Woitzik und Lukas Ramm sehr stabil. Mit einem offensiven Abwehrverhalten störte man den Gegner bereits bei der Ballannahme und unterband sämtliche Angriffsbemühungen. Nach 15 Minuten kam der Gastgeber zum ersten Torabschluss, doch dessen Fernschuss nahm Sebastian König gekonnt auf und leitete umgehend den Konter über die rechte Seite ein. Léo Dasch enteilte seinen Gegenspielern und brachte die Kugel punktgenau auf den „in der Box“ lauernden Pablo Ahlschläger, der zum 2:0 vollstreckte. Nach ca. 20 Minuten kam mit Emilio Pomaroli eine neue Kraft auf das Feld, was nach einer schönen Vorarbeit Rezvan/Dasch fast zum dritten Tor geführt hätte. Nach 25 Minuten wäre die SG Hörlkofen/Wörth fast zum Torerfolg gekommen. Nach einem langen Ball eilte Sebastian König aus dem Tor, doch der Stürmer kam ihm zuvor und konnte das Leder an ihm vorbeilegen. Doch der Winkel war zu spitz für einen Torerfolg. Nach 27 Minuten war es Felix Hartlmaier, der Pomaroli mit einen schönen Pass in die Tiefe in eine gute Position brachte, doch sein Schuss ging um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei. Die letzte Aktion in der ersten Hälfte hatte Mateo Rezvan, der sich die Kugel für einen Freistoß zurecht legte, doch sein Abschluss ging knapp über den Querbalken. So ging es mit einer 2:0-Führung in die Halbzeit. Nach dem Wiederbeginn versuchte Hörlkofen, zu einem schnellen Anschlusstreffer zu kommen, aber es kam anders. Nach einer Ecke der Heimmannschaft ging es wiederum extrem schnell über Léo Dasch, der wiederum den „in der Box“ lauernden Emilio Pomaroli bediente, der wiederum ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte auf 3:0. Dieser Treffer steigerte nun den Torhunger der SpVgg noch weiter. So nahm in der 34. Spielminute Lukas Ramm sein Herz in die Hand und nahm eine hohen Ball volley, doch leider landete sein „Donner“ nur auf dem Querbalken der Heimmannschaft. In der 37. Spielminute kam die SG Hörlkofen mit einem Freistoß zu einer guten Einschussmöglichkeit, doch der Schuss ging über das Gehäuse von Sebastian König. Die mittlerweile in die Partie gekommenen Alexander Montag und Moritz Hartlmaier brachten wieder mehr Ballkontrolle in die Mannschaft. In der 39. Minute tankte sich Alex Montag wunderbar über die linke Seite durch und bediente den in der Mitte durchlaufenden Léo Dasch, der nur noch zum 4:0 einschieben musste. Weiterhin war heute an Niklas Braune und Ludwig Woitzik kein Vorbeikommen, was der Mannschaft die nötige Sicherheit gab. So verlagerte Mateo Rezvan den Ball mittels einen Diagonalball schön auf Lewis Habel, der von der gegnerischen Defensive nicht zu halten war, doch sein Abschluss strich flach am rechten Pfosten vorbei. Kurz darauf zappelte das „Runde wieder im Eckigen“. Moritz Hartlmaier fertigte seinen Gegenspieler ab, spielte weiter auf Alexander Montag, der den durch die Mitte startenden Léo Dasch bediente. Dieser ließ sich diese Möglichkeit nicht nehmen und netzte zum 5:0 ein. Doch die Veilchen hatten noch nicht genug. Kurz vor Schluss tauchte Alex Montag nach schöner Vorarbeit von Lukas Ramm alleine vor dem Goalie auf, doch dieser bestätigte seine sehr starke Leistung und verhinderte „Schlimmeres“ für seine Mannschaft. Kurz darauf beendete der gut leitende Referee die Partie. Mit diesem 5:0-Auswärtssieg starteten die Altenerdinger durchaus erfolgreich in die neue Saison. Am nächsten Wochenende möchte man sich wieder von der guten Seite zeigen und zu Hause mit einem Heimdreier nachlegen.

D1-Junioren: SG Langenpreising/Berglern – SpVgg Altenerding 1:4

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Aufgrund der regenbedingten Absage des Saisonstarts am Wochenende, zog der Tross der Wilden 13 am Donnerstag nach Berglern, um unsere jungen Talente beim Saisonauftakt zu begleiten. Die Veilchen kamen dabei gut aus den Startlöchern und man ließ den Hausherren keine Chance und siegte deutlich mit 4:1.  In den ersten zehn Minuten war den jungen Veilchen noch deutlich anzumerken, dass sie noch nicht voll im Trainingsbetrieb angekommen sind und so kam es zunächst nur zu jeweils einer Halbchance auf beiden Seiten. Anschließend kam die SpVgg besser ins Spiel und das gewohnte Kombinationsspiel aufziehen, was dann in dieser Drangphase sofort zum Führungstreffer führen sollte. Nach erfolgreichem Pressing und einem Pass auf den zentral postierten Paul Schiwietz, leitete dieser das runde Leder gekonnt an Michael Melissourgos weiter, der mit einem strammen Rechtsschuss zum 1:0 vollenden konnte. Und bereits direkt nach dem Wiederanstoß sollte sich das starke Gegenpressing der heute in Weiß gewandeten Gäste wieder auszahlen. Marco Ebert konnte sich den Ball erobern und mit einem überlegten Rechtsschuss die Führung ausbauen. Jetzt lief er der Lila-Express und Philipp Feuker und Paul Schiwietz kamen zu weiteren Schusschancen. die aber keine Veränderung des Spielstandes brachten. So sollte mit in diese Drangperiode die kalte Dusche für die Semptstädter erfolgen. Einem etwas passiven Defensivverhaltens geschuldet, kam die Nummer 10 de Gegners an den Ball und konnte mit einem Fernschuss Torhüter Tobias Felsner überwinden. In direkter Folge ging die Spielkontrolle etwas verloren und Trainer Rene Feuker versuchte mit einem Dreifachwechsel das Spiel wieder etwas beruhigen. Diese Vorhaben gelang und Matthias Fernandez, Muaz Mohammed und Timo Wegener fügten sich sofort nahtlos ins Spiel ein. Es sollte dem auch wieder sehr quirligen Timo Wegener vorbehalten sein, auf Vorlage von Michael Melissourgos die 3:1-Pausenführung zu erzielen.  Nach dem Pausentee bat der in seinem ersten Spiel als Schiedsrichter sehr souverän agierende Peer Kaesler beide Mannschaften wieder zurück auf das Spielfeld. In dem zunehmend zerfahrener werdenden Spiel blieben die Veilchen deutlich überlegen und kamen durch Matthias Fernandez, Emil Fernandez und Timo Wegener zu weiteren Chancen. In der 38. Minute konnte eine Kurzpasskombination zwischen Marco Ebert, Michael Melissourgos und Emil Fernandez nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Nur zwei Zeigerumdrehungen später schien dann erneut Timo Wegener für die Vorentscheidung zu sorgen, doch sein Treffer wurde wegen einer vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannt. So sollte nochmal eine kurze Drangphase der Platzherren folgen, doch sowohl ein Fernschuss als auch ein direkter Freistoss konnte vom starken Tobias Felsner entschärft werden. Die Schlussphase gehörte wieder den jungen Veilchen mit Chancen für Andi Neumann und Timo Wegener und einer Freistoßchance von Paul Schiwietz, die aber für keine Veränderung auf der Anzeigentafel brachte. Aber wenig später konnten die Gäste dann doch noch einen Treffer zum 4:1-Endstand nachlegen, denn Schiwietz verwandelte einen an Andreas Neumann verursachten Strafstoß sicher. Trainer Feuker war mit dem ersten Auftritt nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, machte aber auch deutlich, dass spielerisch noch deutlich Luft nach oben besteht.

D3-Junioren: TSV Au/Hallertau – SpVgg Altenerding 1:3

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18:45 Uhr am Freitag, den 13ten, weite Anreise ins Freisinger Hinterland, Dauerregen und Flutlichtspiel bei max. 10° Grad. Könnte es „bessere“ Bedingungen für einen Saisonstart geben??? Scheinbar nicht, denn allen Widrigkeiten zum Trotz starteten die D3-Junioren mit einem souveränen und verdienten 3:1-Sieg beim TSV Au i. Hallertau in die Saison 2024/2025.

Gab es doch auch einige Neuerungen im Kader der D3, angefangen mit einem Wechsel im Trainerteam. Zum Ende der letzten Saison wurde Stephan Faust verabschiedet, der sich aus zeitlichen und persönlichen Gründen aus dem Trainergeschehen zurückzog. An dieser Stelle von Mannschaft, Eltern und Trainerkollege Alex Peschke nochmal ein großes Dankeschön für sein tolles Engagement in den letzten zwei Jahren. Die vakante Position konnte mit Darko Disovski schnell nachbesetzt werden. Nachdem sich bereits sein Sohn Louis Etzold zum Ende der letzten Saison für einen Wechsel von Moosinning zur SpVgg entschied, konnte man auch Darko Disovski schnell davon überzeugen, die freie Stelle als zweiten Trainer der D3 zu übernehmen.

Mit zwei weiteren Zugängen, in Person von Kilian Braun vom TSV Wartenberg und Sebastian Artinger aus der D2, konnte man den Kader sowohl in der Defensive als auch im offensiven Bereich noch mal qualitativ und in der Breite verstärken. Da beide jedoch noch leicht angeschlagen waren, verpassten sie den Saisonstart ebenso wie auch Jan Kacprzak, Aiden Erdmann, Philipp Kaiser und Sebastian Ivan.

Für das Auftaktspiel ergab sich somit folgender Kader: (TW) Dominik Schaaser (1), Anton Zellner (2), Leo Bao (3), Nikolaus Wilhelm (5), Rafael Austen (6), Tizian Isele (8), Sai Rudr Battu (9), Hasan Perviz (10), Felix Binder (11), Samuel Meier (12), Marie Jackisch (14) und Louis Etzold (15).

Vom Anpfiff weg nahm der Gastgeber sofort das Heft in die Hand und versuchten, ihre Stürmer schnell ins Spiel zu bringen. Doch die Lilanen waren auf der Stelle konzentriert und stoppten die ersten Angriffsbemühungen bereits kurz vor dem Strafraum. So dauerte es nur drei Minuten bis sich die Altenerdinger befreiten und zur ersten Torchance durch Hasan Perviz kamen. Dessen Visier war jedoch noch nicht richtig eingestellt und so segelte der Ball 1-2 Meter über das Tor hinweg. Ab diesem Zeitpunkt fand das Spielgeschehen zum größten Teil nur noch in der Hälfte der Gastgeber statt. Die nächste größere Chance erfolgte nach hereingetretener Ecke von Tizian Isele, der den Ball per Direktabnahme in Richtung kurzes Eck jagte. Der gegnerische Keeper, einer der Besseren seiner Zunft, war aber rechtzeitig zur Stelle und lenkte den Ball um den Pfosten. Auch in der zehnten Minute sollte ein Eckball für die nächste Gefahr sorgen. Der zunächst abgewehrte Ball landete vor den Füßen von Samuel Meier, der sofort abzog, dessen Schuss aber wenige Meter vor der Linie abgeblockt wurde. Für den Nachschuss stand Perviz parat, zielte jedoch zu mittig auf den Torwart. Drei Minuten später durfte sich Hasan Perviz dann doch als erster Torschütze der neuen Saison eintragen. Ein langer Ball von Rafael Austen aus der eigenen Hälfte heraus landete bei Tizian Isele, der sich auf der linken Seite gegen seine Gegenspieler durchsetzen konnte. Der hereingeschlagene Ball wurde von Samuel Meier gedankenschnell auf den besser Postierten Perviz weitergeleitet. Dieser hatte freie Bahn und netzte den Ball unhaltbar zum 1:0 ein. In der 19. Minute ertönte dann ein Pfiff vom Schiedsrichter, als Samuel Meier vom Torwart der Hausherren im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Der darauffolgende Neunmeter konnte jedoch leider nicht in etwas Zählbares verwandelt werden. Dies sollte dann aber zwei Minuten vor der Halbzeitpause nachgeholt werden. Der von Leo Bao als Abwehrversuch aus der eigenen Hälfte hoch herausgeschlagen Ball setzte kurz vor dem Torwart auf. Durch den nassen Rasen hatte der Torwart große Schwierigkeiten den Ball zu kontrollieren und klatschte den Ball nach vorne weg. Anton Zellner, der sofort nachsetzte, nahm das Spielgerät sofort auf, umkurvte den Keeper und schob zum 2:0 ins leere Tor ein. Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die Erste, in den man den Hausherren das Spiel gewähren ließ. Jedoch konnten sich die Spieler des TSV selten bis in den Strafraum der Veilchen durchspielen. Spätestens bei Marie Jackisch und Louis Etzold war in der Regel Endstation. Beide überzeugten wieder durch ihr gutes Stellungsspiel und starkes Zweikampfverhalten. Auf den Außenbahnen gab es ebenfalls selten ein Vorbeikommen. Die Flügelspieler Tizian Isele, Sai Battu und der später eingewechselte Nikolaus Wilhem waren sich für keinen Weg nach hinten zu schade, setzen aber mit ihren schnellen Läufen auf der Außenlinie auch immer wieder gute Akzente im Spiel nach vorne. So auch in der 35. Minute, als Anton Zellner kurz vor dem Strafraum von Nikolaus Wilhelm in Szene gesetzt wurde. Zellner nahm den Ball auf und tankte sich in den Strafraum, wo er kurz hinter der Linie nur noch durch ein Foul gestoppt werden konnte. Für den fälligen Strafstoß legte sich Louis Etzold den Ball zurecht und versenkte diesen straff ins untere rechte Eck zum 3:0. Mit dem sicheren Spielstand im Rücken ließ dann die Konzentration bei den Veilchen etwas nach. So häuften sich die unsauberen Zuspiele im Mittelfeld und die Gastgeber kamen zu ihren ersten gefährlichen Angriffsbemühungen. Einer diese Vorstöße konnte dann in der 40. Minute von den Hausherren zum Anschlusstreffer genutzt werden. Ein Zuspiel von der rechten Seite in die Mitte wurde direkt abgenommen und flach in Richtung langes Eck gejagt. Doch der sehr gut aufgelegte Dominik Schaaser tauchte blitzschnell ab und bekam seine Finger noch an das Spielgerät. Aufgrund des nassen Rasens aber leider nicht entscheidend genug und so landete der Tor per Abstauber doch noch im Tor der Lilanen. Wachgerüttelt von dem Gegentreffer nahmen die Spieler der SpVgg wieder das Geschehen in die Hand. Antreiber allen voran war Felix Binder, der sich immer wieder die Bälle in der eigenen Hälfte erkämpfte und seine Mannschaft nach vorne trieb. So waren auch die letzten beiden gefährlichen Aktionen auf Seiten der Veilchen zu Verzeichnen. Einmal durch ein Zuspiel von Samuel Meier von der linken Seite auf Hasan Perviz, dessen Abschluss jedoch zu zentral in den Armen des Keepers landete und eine Minute vor Abpfiff mit einer Doppelchance durch Tizian Isele. Nach diesem wichtigen Auswärtssieg zum Auftakt war die Freude bei den Veilchen natürlich sehr groß und man trat gut gelaunt die Heimreise an die Sempt an. Auch das Trainergespann Disovski / Peschke war mit der geschlossenen Mannschaftsleistung unter Berücksichtigung der kurzen Vorbereitungsphase sehr zufrieden und blickt optimistisch auf die kommenden Spiele.

C1-Junioren: SE Freising – SpVgg Altenerding 3:1

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Im ersten Saisonspiel mussten die C1-Junioren der SpVgg eine bittere 1:3-Niederlage beim SE Freising hinnehmen. Mehr als die Auftaktpleite schmerzte jedoch die schwere Kopfverletzung von Schlussmann Leonhard Kulterer, dem wir an dieser Stelle gute Besserung wünschen und auf eine schnelle Rückkehr zur Mannschaft hoffen. Die Veilchen gingen hochmotiviert in das Spiel, denn sie wollten die drei Punkte aus der Domstadt entführen. Aber bereits nach fünf Minuten sank die Motivation, denn man lag überraschend mit 0:1 zurück. Vorangegangen war ein Angriff der Heimmannschaft über die linke Seite. Jonas Wassermann ließ sich von seiner zentralen Position herauslocken, konnte den Ball im Eins-gegen-Eins nicht klären, so dass der Angreifer vor Keeper Kulterer auftauchte und den Ball uneigennützig an einen besser postierten Mitspieler zurückspielte. Dieser hatte keine Mühe, den Ball ins leere Tor zu schieben. Drei Zeigerumdrehungen später hatten die Veilchen die Chance zum Ausgleich. Grin Bajoku spielte auf der rechten Seite den Ball am Torwart vorbei und fand Philipp Marburg, der beim Abschluss von einem Abwehrspieler bedrängt wurde, so dass der Ball knapp am linken Pfosten vorbei ging. Eine Minute später ein sehenswerter Spielaufbau auf der rechten Seite initiiert von Laurin Hesch, der auf Tom Schneider passte. Dieser sah den startenden Finn Backin, den er mit einem Schnittstellenpass mustergültig bediente. Seine Flanke kam zu Marburg, der den Ball nicht kontrollieren konnte. Der Abpraller landete bei Nicolas Roith, der sich gekonnt im Strafraum drehte, sein Schuss aber in letzter Sekunde von einem Abwehrspieler geblockt wurde. In der zwölften Minute wurden die Veilchen dann doch belohnt. Schneider startete einen Sololauf außerhalb des Strafraums und konnte jeden Störer abwimmeln. Sein Stolperer im Strafraum irritierte den Torwart, so dass er an diesem auch vorbeizog und in das leere Tor zum 1:1 einschieben konnte. Drei Minuten später konnte man die in Ruhe passenden Domstädter nicht stören, so dass aus zentraler Position der Ball nach rechts gespielt wurde. Der Angreifer drang in den Strafraum ein und erzielte mit einem platzierten Schuss das 2:1 für seine Farben. Nach dem Anstoß eine Riesengelegenheit für die C1-Kicker. Roith dribbelte sich auf der linken Seite in den Strafraum, sein Schuss wurde zur Ecke abgefälscht. Neun Minuten später erhielt Imad Gazic nach einem Abpraller den Ball. Sein beherzter Schuss aus gut 25 Metern ging knapp am linken Pfosten vorbei. In der 25. Minute war es Defensivspieler Johannes Kieweg, der von der linken Seite entlang der Strafraumgrenze nach innen zog und einen Schuss absetzte, der doch deutlich am rechten Pfosten vorbeiflog. Im Gegenzug kam es zur schlimmen Verletzung des Veilchen-Keepers Kulterer, der bei einem bereits festgehaltenem Ball von einem grätschenden Gegenspieler am Kopf getroffen und minutenlang behandelt wurde. Zur Verwunderung aller Anwesenden sah es der Schiedsrichter nicht ein, dem Gegenspieler die rote Karte zu zeigen. Stattdessen kam die Aussage, dass Kulterer den SE-Kicker gefoult haben sollte, was eigentlich einen Elfmeterpfiff für den SEF zur Folge gehabt hätte, doch auch diese Entscheidung blieb vom Referee aus. Roith übernahm die Torwartposition. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel immer ruppiger, getragen von sehr vielen Fouls seitens der SE-Kicker, die vom Schiedsrichter nicht geahndet wurden. Nach dem Seitenwechsel, das gleich Bild. Fouls mit offener Sohle oberhalb des Sprunggelenks wurden nicht gepfiffen. Die Veilchen kassierten in der 38. Minute unglücklich das 1:3, als der Schuss des Freisinger Angreifers von Roith an den Pfosten gelenkt wurde, von dort aber über die Torlinie ins Tor kullerte. Eine Minute später fand ein Freistoß von Wassermann den auf links startenden Leon Feuker, der seitlich mit dem Außenrist versuchte, den Torwart zu überlisten, der aber zur Ecke klären konnte. Kurz vor Ende hätte sich Feuker in die Torschützenliste eintragen können. Über die linke Seite schickte Deniz Dyrks den auf rechts startenden Feuker, der sich im Strafraum alleine vor dem Torwart befand. Sein Schuss ging aber leider links am Tor vorbei. Kurz danach ertönte der Schlusspfiff des Unparteiischen.

A1-Junioren: (SG) Walpertskirchen/Buch/Grünbach – SpVgg Altenerding 0:5

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Gleich zum Saisonauftakt setzten die U19-Junioren der SpVgg Altenerding ein dickes Ausrufenzeichen, denn man landete bei der SG Walpertskirchen/Buch/Grünbach, gegen die man sich in den vergangenen Jahren immer sehr schwergetan hatte, deutlich uns selbst in dieser Höhe verdient mit 5:0 durch. Schon nach fünf Minuten kann die Veilchen zu einer ersten Torannäherung, doch ein Kopfball von Romeo Pluntke nach Einwurf von Risto Gabrecht hatte zu wenig Fahrt und konnte vom SG-Keeper sicher parierte werden. Aber vier Minuten später war Plunkte doch der erste Torschütze der Saison, denn nach einer Hereingabe von Benjamin Veladzic war er vor seinem Gegenspieler ein und netzte zum umjubelten Führungstreffer ein. Nach diesem Tor drängten die Gäste auf den zweiten Treffer, doch die aussichtsreichen Abschlüsse von Rakan El-Katat, Jannik Obermaier und Maximilian Eberl und Pluntke brachten keinen zählbaren Erfolg. Dies hätte sich fast gerächt, doch Eberl war bei einem Konter der SG zur Stelle und konnte den durchgebrochenen Rafi Schalk mit einer schönen Grätsche gerade noch stoppen. In der Folge blieb Altenerding spielbestimmend, doch in letzten Drittel fehlte die Konsequenz, so dass man das Tor der Gastgeber zunächst nicht mehr entscheidend in Gefahr brachte. Allerdings zeigte sich das Fels-/Dögen-Team in der Defensivbewegung äußerst stabil und sicher, so dass die Elf von Trainer Franz Schuler mehr oder weniger nie gefährlich vor das Altenerdinger Tor kam. Zehn Minuten vor der Pause konnten die Gäste dann den durchaus verdienten zweiten Treffer nachlegen, profitierten dabei aber von einem individuellen Fehler der Gastgeber. Als die SpVgg einen Steckpass in die Tiefe spielte, schien zunächst keine Gefahr zu entstehen, doch ein Verteidiger ließ den Ball und seinem Fuß durchrutschen, so dass der hinter ihm stehende Pluntke an das Leder kam, das Geschenk dankend annahm und Keeper Nils Hachenberger zum zweiten Male das Nachsehen gab. Auch die letzte Chance vor dem Seitenwechsel lag auf Seiten der SpVgg, doch ein Abschluss von Benni Veladzic hatte zu wenig Fahrt, so dass ein Abwehrspieler das Leder gerade noch vor dem Überschreiten der Torlinie klären konnte. Auch nach Wiederbeginn sollte sich der Spielverlauf unverändert fortsetzen, dann die Veilchen hielten das Zepter weiter in der Hand, was nach 54 Minuten dann schon die Vorentscheidung brachte. Dieser Treffer war sehenswert, denn die Gäste schlossen einen Bilderbuch-Konter erfolgreich ab, wobei der letzte Pass von Lukas Rymas auf Armin Haydarim, der dann sicher zum 3:0 einschoss, das Eintrittsgeld wert war. Nach 57 Minuten wurde der SVA-Schlussmann dann erstmals richtig gefordert, doch er war bei einem Schuss des Ex-Altenerdinger Sam Ofori hellwach und konnte die Kugel aus dem Winkel fischen. Bei der nächsten Chance der Gastgeber hatte Brendel dann aber auch das Glück des Tüchtigen: Zwar konnte er einen Ofori-Freistoß parieren, hatte dann aber die Latte auf seiner Seite, denn das Leder sprang vom Querbalken zurück ins Feld. In dieser Phase agierten die Semptstädter aufgrund der klaren Führung dann etwas nachlässig, so dass Walpertskirchen jetzt doch am ersten Treffer schnupperte. 17 Minuten vor dem Ende beging Erijon Beka bei einem Ball in den Strafraum einen Stellungsfehler, doch er konnte sich auf seinen Schlussmann Brendel verlassen, der mit einer Doppelparade das 1:3 verhindern konnte. Aber vier Minuten später machten die Gäste dann den Sack endgültig zu. Nach einem schönen Ballgewinn von Ben Schiwietz verlagerte Matej Adzaip auf die andere Seite, wo Rymas das Spielgerät flach ins Zentrum brachte, wo Obermaier sicher zum 4:0 einschob. In der 83. Minute hätte man dann die Führung ausbauen müssen, doch Haydari schloss bei einem Zuspiel von Rymas etwas zu überheblich ab, denn der Versuch, Torhüter Hachenberger mit einem komplizierten Heber zu überwinden, fand nicht das gewünschte Ergebnis. Nun war aber die Gegenwehr der Gastgeber endgültig zum Erliegen gekommen, so dass der fünfte Treffer in der Luft lag. Zunächst hatte Adzaip Pech, dass sein Schuss um Zentimeter am Tor vorbeiging, doch in der Schlussminute war Benjamin Veladzic nach Flanke seines Bruders Elias erfolgreich und stellte den 5:0-Endstand her. Wenig später wurde das Match dann vom umsichtig leitenden Referee Josef Lanzl beendet und die Altenerdinger Gäste konnten mit dem souveränen Saisonauftakt mehr als zufrieden sein.

E3-Junioren: SpVgg Altenerding – FC Eitting 7:3

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Erstmals fand am heutigen Freitag ein E-Juniorenspiel nach den neuen Kinderfußball-Regeln statt und die E3-Junioren benötigen keine lange Anlaufphase, um sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen, so dass man sich gegen die Nachwuchskicker des FC Eitting souverän mit 7:3 durchsetzte. Vor allem war dem Altenerdinger Fußballnachwuchs deutlich anzumerken, dass man lange diesen Saisonauftakt entgegen gefiebert hatte, denn kaum vor den Anpfiff ertönt, ging die Post ab und schon in der Anfangsminute zwang Tim Pösl bei einem Schuss den Eittinger Schlussmann zu einer Glanzparade. Zwei Minuten später kam dann Simeon Piehler aus guter Position zum Abschluss, doch sein Schuss aus acht Metern verfehlte das Ziel. Auch Mateo Katic hatte sein Visier noch nicht richtig eingestellt, so dass er nur eine Zeigerumdrehung das Spielgerät über die Querlatte schoss. Die Nach-Justage von Katic dauerte heute etwas länger, denn als in der elften Minute nach einem Schuss von Piehler, den der Torhüter nur nach vorne abwehren konnte, zum Nachschuss kam, ging die Kugel erneut über das Tor hinweg. Aber zwei Minuten später gab es dann endlich zählbaren Erfolg für die Gastgeber. Diesmal konnte der FCE-Schluss einen Schuss von Reising nicht festhalten, doch nun blieb der nachsetzende Batuhan Ökebas eiskalt und brachte sein Team in Front. Ungewöhnlich war heute, dass die Seiten nach 15 Minuten erstmals gewechselt wurden, doch die neue Regel schreibt vor, dass künftig vier Viertel a´15 Minuten gespielt werden. Auch nach Wiederbeginn blieb Altenerding überlegen, doch in der 24. Minute hatte man Pech, dass Moreira Wolf zu genau zielte und nur den Pfosten anvisierte. Zwei Minuten später kam dann Tristan Dominic nach einer Flanke zum Abschluss, doch das Leder ging einmal mehr über die Latte. Aber kurz vor Ende des zweiten Viertels konnte man die Führung dann doch ausbauen. Nach einem Steilpass von Dominic nahm Pösl das Zuspiel gekonnt an und traf nach kurzem Dribbling zum 2:0 ins lange Eck. Im nächsten Drittel sorgte dann Xavi Hermann für einen Blitzstart seiner Farben. Zunächst hatte er noch Pech und zimmerte das Spielgerät an die Latte, doch in der 36. Minute zeigte er sich dann doch für den dritten Treffer der Veilchen verantwortlich. Diesmal erhielt er eine Flanke von Reising und da sein Schuss diesmal etwas niedriger angesetzt wurde, landete das Leder unhaltbar im Netz. Einmal auf dem Geschmack gekommen legte Hermann nur eine Minute später den nächsten Treffer nach. Als die Eittinger einen Eckball der SpVgg nicht entscheidend klären konnten, kam der Torjäger aus sieben Metern zum Schuss und ließ dem FCE-Keeper erneut das Nachsehen. Nun spielten sich die Hausherren in einen Rausch und nach 40 Minuten belohnte sich Ökebas bei einem tollen Sololauf mit seinem zweiten Treffer. Als er vom linken Flügel nach innen zog und mehrere Gegenspieler abschüttelte, scheiterte er zunächst am Eittinger Torwart, doch im zweiten Versuch brachte er den Ball dann doch im Tor unter und sorgte somit für die endgültige Entscheidung. Aber wenig später kamen dann die Eittinger zum Ehrentreffer. Diesmal musste der Altenerdinger Keeper Samuele Diano einen Schuss nach vorne abprallen lassen, und als er gegen den folgenden Nachschuss nichts ausrichten konnte, ging es mit einer deutlichen 5:1-Führung in die letzte Pause. Auch im abschließenden Spielabschnitt war es erneut Herrmann, der als erster Spiele wieder hellwach auf den Platz zurückgekehrt war, so dass er mit seinem dritten Treffer das halbe Dutzend vollmachte. Im Gefühl des sicheren Sieges schlich das dann etwas der Schlendrian ein, so dass die noch aufgebenden Gäste mit einem Doppelschlag in der 59. und 61. Minute auf 3:6 verkürzten. Aber den Schlusspunkt in der dreiminütigen Nachspielzeit setzten dann noch einmal die Gastgeber. Nach einem schönen Dribbling von Pösl auf dem rechten Flügel, spielte er das Leder flach nach und fand mit Dominic den gewünschten Partner, der aus kurzer Distanz für den 7:3-Endstand sorgte. Letztlich zeigte sich, dass die neue Spielform durchaus ihre Reize hat und vor allem in den letzten beiden Viertels häuften sich die Anzahl der Tore, was vielleicht auch daran liegt, dass die längere Spielzeit aufgrund nachlassender Kräfte für Nachlässigkeiten bei den Akteuren sorgt.

E-Juniorinnen: FC Lengdorf – SpVgg Altenerding 4:5

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Einen optimalen Saisonstart konnten die E-Juniorinnen bei ihrem Saisonauftakt gegen den FC Lengdorf hinlegen, denn in einem sehr torreichen Spiel setzte man sich gegen den Lokalrivalen knapp mit 5:4 durch. Nachdem man sich auf Seiten der Trainer über die Anwendungen der neuen Regeln schnell einig wurde, startete das erste Viertel bei strömendem Regen. Schon nach 2 Minuten konnte Lisa Weigel mit einem schnellen Vorstoß die Lengdorfer Abwehr überrumpeln und am Ende frei vor dem Tor zur 1:0-Führung einnetzen. Fünf Minuten später glich Lengdorf allerdings postwendend aus. Ab dann entwickelte sich ein sehr spannendes und interessantes Spiel, aber trotz aller Bemühungen ging es schließlich mit einem 1:1-Remis in die erste Pause. Im zweiten Viertel wurden dann die jetzt vorgeschrieben Pflichtwechsel vollzogen und so kam es, dass Lena Pirker zu ihrem Pflichtspieldebüt kam. Sie kam ins Spiel für Hana Mujkic ebenso wie Anna-Lena Voichtleitner für Magdalena Aigner. Nun agierten beide Mannschaften wie entfesselt und so konnten die Zuschauer in diesem Viertel insgesamt 5 Tore bewundern. Drei Tore gingen auf das Konto von Lisa Weigel, die damit ihren Farben eine 4:3-Halbzeitführung bescherte. Nach der Halbzeit wurde abermals gewechselt. Nun pausierten Lisa Weigel und Melina Duman. Aigner und Voichtleitner kamen dafür wieder in die Partie. In diesem dritten Abschnitt hatten die Gastgeber nun ein leichtes Übergewicht, doch eine starke Defensivleistung konnte allerdings fast alle Angriffe der Gastgeberinnen zu Nichte machen. Allerdings rutschte ein Torschuss über den nassem Geläuf so unglücklich durch, dass die sehr kurzfristig eingesprungene Torhüterin der Veilchen Lilly Mörtl das Nachsehen hatte und man mit 4:4-Remis Remi ins letzte Viertel startete. Altenerding wechselt nun ein letztes Mal und so kamen Nina Emberger und Ina Hodzic zu ihrer Pause. Melina Duman und Lisa Weigel betraten wiederum die Bühne und wollten unbedingt die drei Punkte aus dem Isental entführen. Und so kam es, dass sich Weigel in der 53. Minute über den linken Flügel durch setzte und die in der Mitte goldrichtig positionierte Hana Mujkic fand, die den Ball schließlich unhaltbar zur 5:4-Führung in die Maschen hämmerte. Die Gäste ließen allerdings nicht locker und hatten noch einige gute Angriffe in der Folge. Allerdings konnte Lilly Mörtl ihre Weste in diesem letzten, wichtigem Viertel sauber halten und so war die Freude groß, nachdem das Spiel zu Ende war und man tatsächlich mit einem Auftaktsieg zurück an die Sempt fuhr.

Herren 1: TuS Holzkirchen – SpVgg Altenerding 1:1

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Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Thomas Bachmaier (89. Edouard Amissi), 3. Tobias Lamm, 4. Bello Ridwan, 5. Sebastian Gruber (61. Jannik Obermaier), 6. Pedro Flores, 7. Nihad Mujkic (72. Michael Gartner), 8. Samuel Kronthaler, 9. Mehmet Cay (61. Alexander Weiher),  10. Leonardo Tunjic (79. Marc Winkelmann),  11. Leart Bilalli

Torschützen:
0:1 Leonardo Tunjic (34.)

Gelbe Karten:
Sebastian Gruber
Samuel Kronthaler
Mehmet Cay
Leart Bilalli

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
130

Spielbericht:
Mit gemischten Gefühlen trat die SpVgg Altenerding am Samstagnachmittag die Heimreise aus Holzkirchen an – einerseits konnte man mit dem 1:1-Remis beim Bezirksligaabsteiger TuS Holzkirchen leben, doch aufgrund einer deutlich überlegen geführten ersten Spielhälfte wäre für die Locke-Elf in jedem Fall ein Sieg möglich gewesen.

Die Veilchen kamen gut in die Partie und nahmen sofort das Zepter in die Hand, so dass die Hausherren zunächst nur reagierten, aber keinen Zugriff auf das Spiel fanden.

Nach neun Minuten hoffte der Altenerdinger Anhang dann auf den Führungstreffer. Als Nihad Mujkic aus der eigenen Abwehr einen langen Ball nach vorne schlug, stand die Holzkirchner Abwehr ungeordnet, so dass Mehmet Cay aus ca. 40 Metern allein auf das Tor zulief. Allerdings hatte er sich die Kugel dann etwas zu weit vorgelegt, so dass er nur knapp vor dem aus seinem Tor stürzenden Schlussmann Maximilian Riedmüller an den Ball kam und diesen dann nicht mehr am Torhüter vorbeibrachte.

Zwei Minuten später kamen dann die Gastgeber zum ersten Abschluss. Nach einem Foul von Samuel Kronthaler zog Kapitän Alexander Zetterer das Leder aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum, wo Luka Radulovic zum Kopfball kam, doch der Ball ging zu zentral auf das Gehäuse, um Keeper Lukas Loher vor große Probleme zu stellen.

In der 25. Minute drohte der SpVgg dann aber der Rückstand. Nach einem eklatanten Fehlpass von Tobias Lamm kam Zetterer an den Ball, zog im Strafraum nach innen, und legte dann auf den völlig freistehenden Drilon Shukaj ab, doch dessen Schuss aus kurzer Distanz ging zum Glück über die Latte.

Sieben Minuten später führte dann die optische Überlegenheit aber dann zur durchaus verdienten Führung der SpVgg. Als Leart Bilalli seinen Gegenspieler Leonhard Gerg bedrängt, kam er auf der linken Seite an die Kugel. Er ging in den Strafraum und legte dann mustergültig auf Leonardo Tunjic zurück, der dann die Hereingabe sicher zum Führungstreffer nutzte.

Dieser Gegentreffer verunsicherte die Holzkirchner Abwehr und nur vier Minuten später gab es auf der Altenerdinger Bank schon wieder Jubel. Abermals schlug Mujkic einen langen Ball nach vorne und als Bilalli einen Schritt vor Abwehrspieler am Ball war und diesen mit seinem langen Ball an Torhüter Riedmüller vorbei ins Netz beförderte, schien das 2:0 perfekt, doch der SR-Assistent hob die Fahne und erstickte den Torschrei im Keim.

Vier Minuten vor der Pause brannte es dann schon wieder vor dem Tor der Hausherren. Diesmal verlor Zetterer in der Vorwärtsbewegung das Leder, so dass die Veilchen in Überzahl auf die TuS-Abwehr zuliefen. Letztlich landete das Leder bei Samuel Kronthaler, der das Leder dann flach nach innen brachte, wo Lukas Krepek bei seiner Rettungsaktion vor Mehmet Cay um ein Haar ein Eigentor unterlaufen wäre.

So wurden die Seiten mit einer verdienten Führung für die Gäste gewechselt, doch die SpVgg ging nicht komplett zufrieden die Kabinen, denn der Vorsprung hätte durchaus höher ausfallen können.

Aber nach Wiederbeginn drehte sich das Spiel, denn fortan bestimmten die Hausherren das Geschehen und die Locke-Elf wurde mehr und mehr in die Defensive gedrängt.

So drohte in der 51. Minute erstmals große Gefahr vor dem Tor der Gäste. Als Lamm das Leder auf der linken Abwehrseite gegen Jakob Gerg verlor, lief der Mittelfeldakteur frei in den Strafraum und die Hereingabe hatte Torhüter Lukas Loher schon passiert, doch der hinter ihm stehende Pedro Flores konnte gerade noch vor dem einschussbereiten Maximilian Freundl klären und die daraus resultierende Bogenlampe pflückte sich dann Loher gekonnt herunter.

Nun war das Momentum auf Seiten von Holzkirchen und Altenerding konnte sich nicht mehr entscheidend aus der Umklammerung lösen, und auch die erhofften Entlastungsangriffe wurden frühzeitig abgefangen.

Nach 58 Minuten wurde dann das Holzkirchner Engagement auch zählbar belohnt. Als Jakob Gerg von der linken Seite in den Strafraum zog, versuchte Bello Ridwan an der Strafraumgrenze mit einer Grätsche zu klären, doch leider traf er den TuS-Akteur am Bein, so dass der Referee regelkonform auf Elfmeter entschied.

Kapitän Zetterer schickte Loher in die falsche Ecke und verwandelte sicher zum 1:1-Gleichstand.

In der 67. Minute drohte der SpVgg dann sogar der Rückstand, doch ein Kopfball von Radulovic nach einer Ecke von Michael Schlicher ging knapp am Pfosten vorbei.

Wenig später verbuchten dann die Gäste die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang. Nach einem fatalen Fehlpass von Andreas Bauer kam Bilalli unverhofft an das Leder, und legte auf den im Zentrum stehenden Jannik Obermaier ab, doch sein Linksschuss hat zu wenig Fahrt, so dass Torhüter Riedmüller den Flachschuss sicher parieren kann.

In der Schlussphase begegneten sich dann beide Teams wieder auf Augenhöhe, doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz und Konzentration, so dass nun die ganz klaren Torchancen ausblieben.

Erst in der letzten Minute hofften die Gäste noch auf den Lucky-Punch. Nach einem Getümmel im Strafraum landete das Leder bei Obermaier, doch anstatt abzuschließen, wollte er sich den Ball noch zurecht legen, doch ein Abwehrspieler von Holzkirchen kam dazwischen, konnte die prekäre Situation klären, so dass es bei der Punkteteilung blieb.

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Herren 1: TuS Oberding – SpVgg Altenerding 1:2

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Daniel Wiskitenski, 4. Bello Ridwan (61. Leonardo Tunjic), 5. Domenik Gruber, 6. Thomas Bachmaier (61. Leart Bilalli), 7. Michael Gartner, 8. Ajdin Nienhaus , 9. Edouard Amissi (77. Pedro Flores),  10. Jeremy Bauer (61. Sebastian Gruber),  11. Juan Diego Gomez Moreno (61. Samuel Kronthaler)

Torschützen:
1:1 Samuel Kronthaler (90. + 1)
1:2 Pedro Flores (90. + 3)

Gelbe Karten:
Mehmet Cay
Samuel Kronthaler
Edouard Amissi

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:
Erst ein Doppelschlag in den letzten Minuten brachte die Bezirksligakicker der SpVgg Altenerding im diesjährigen Toto-Pokal in die nächste Runde, denn der Außenseiter aus Oberding erwies sich als der erwartet schwere Gegner und lag bis zur Schlussminute nicht unverdient mit 1:0 in Führung, ehe die Veilchen dann doch noch dank eines 2:1-Erfolg ins Semifinale einzogen.

Beide Trainer verzichteten in ihren Startformationen auf einige Leistungsträger und in der Anfangsphase schien es so, als würden der Favorit aus Altenerding trotzdem dominierend sein. Die Gäste hatten deutlich mehr Ballbesitz, doch man tat sich sehr schwer, sich gegen die diszipliniert verteidigenden Hausherren zu Torchancen zu kommen, so dass sich in der Anfangsphase wenig Nennenswertes vor beiden Toren ergab.

Erst nach 13 Minuten gab es den ersten Abschluss, für den sich der Bezirksligist verantwortlich zeigte. Nach einem langen Ball von Alexander Weiher kam Edouard Amissi am rechten Flügel an den Ball und zog dann in den Strafraum, doch er scheiterte am gut reagierenden Keeper Kevin Röger, der per Fußabwehr parieren konnte.

Da seine Vorderleute das Spielgerät nicht klären konnte, landete die Kugel dann letztlich beim Thomas Bachmaier, der aus etwa zehn Metern zum Abschluss kam, doch ein TuS-Abwehrspieler brachte seinen Fuß noch dazwischen und blockte den Ball zur Ecke ab.

Fünf Minuten später setzten dann die Gastgeber in der Offensive das erste Ausrufezeichen. Nach einem Pass des sehr agilen Tim Götze war Sebastian Stemmer mehr oder weniger allein in Richtung Altenerdinger Tor unterwegs, doch der Angreifer agierte dann zu überhastet. Anstatt noch einige Meter weiterzulaufen, schloss er frühzeitig ab, doch sein Schuss aus etwa 25 Metern ging links am Tor vorbei.

Aber diese Situation verlieh den Platzherren dann mehr Selbstvertrauen und fortan konterte man immer wieder aussichtsreich. So auch zwei Minuten später, als die Veilchen in der gegnerischen Hälfte den Ball verloren. Da die SVA-Defensive weit aufgerückt war, lief Oberding in Überzahl auf die Abwehr der SpVgg zu, doch als Daniel Wiskitenski dann der Hereingabe von Josip Begovic abwehre konnte, blieb auch dieser Angriff folgenlos.

Sieben Minuten vor dem Seitenwechsel kam Oberding dann zum nächsten Abschluss. Nach einem schönen Pass von Markus Holzmann in die Tiefe kam Stemmer im Strafraum aus halbrechter Position zum Abschluss, doch der 14 Meter-Schuss ging zentral auf das Gehäuse, so dass Keeper Lukas Loher sicher parieren konnte.

Zwei Minuten später brannte es dann auf der anderen Seite. Als man das Leder von der linken Seite in den Strafraum brachte, konnte Amissi das Leder gegen einigen Kontrahenten behaupten und legte dann schön auf den freistehenden Jeremy Bauer ab, doch dessen Schuss war leider etwas zu hoch angesetzt.

Unmittelbar darauf wurde es dann nochmals vor dem Tor von Röger gefährlich. Als sich Domenik Gruber das Leder in der Oberdinger Vorwärtsbewegung erobern konnte, trug er die Kugel in die gegnerische Hälfte und spielte weiter auf Thomas Bachmaier, der sich im Zweikampf gegen einen Abwehrspieler behaupten konnte. Als der dann auf Bauer ablegte, zog der Mittelfeldspieler aus ca. 20 Metern ab, doch der Ball strich knapp am Gehäuse vorbei, so dass es torlos in die Pause ging.

Auf Oberdinger Seite justierte man in der Aufstellung dann etwas nach und man brachte vier neue Spieler und auch die beiden Trainer Markus Weber und Markus Strasser kamen in die Partie, während der Altenerdinger Trainer keine Veränderungen vornahm.

Nach 56 Minuten war es dann Strasser, der die erste gute Chance im zweiten Durchgang initiierte. Als er sich auf der rechten Seite durchgetankt hatte, spielte er flach nach innen, wo Tim Götze an die Hereingabe kam, aber die Kugel nicht richtig traf, so dass Loher den Ball aufnehmen konnte.

In der Folgezeit entwickelte sich dann eine ziemlich ausgeglichene Partie, der es vor allem an klaren Tormöglichkeiten mangelte und beide Teams weit von einem Torerfolg entfernt waren.

Etwa 20 Minuten vor dem Ende brachte dann Locke mit Leart Bilalli, Samuel Kronthaler, Sebastian Gruber und Leonardo Tunjic frische Kräfte ins Spiel, doch zunächst sollten auch diese Einwechslungen nicht für den erhofften Umschwung sorgen.

Doch 18 Minuten vor dem Ende hatte der SVA-Anhang dann den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Flanke von Michael Gartner kam Ajdin Nienhaus im Strafraum aus etwa acht Metern völlig frei zum Schuss, doch leider schoss er links am Tor vorbei und ließ die große Chance zum Führungstreffer leider liegen.

Und dies sollte sich schließlich rächen, denn nach 74 Minuten ging der Außenseiter dann in Front. Als Nienhaus bei Einwurf von Strasser auf der linken Seite schlecht stand, ging Tim Götze von der linken Seite allein in den Strafraum und überwand Torhüter Lukas Loher mit einem Schuss ins kurze Eck.

Acht Minuten vor dem Ende hoffte man dann auf den Ausgleich. Nach einem Pass von Michael Gartner kam Bilalli an das Leder, doch beim Abschluss aus 12 Metern hatte er sein Visier zu hoch eingestellt.

In der 88. Minute spielte dann Pedro Flores, der nach dem Rückstand ins Match beordert wurde, in Tiefe, aber das Zuspiel war etwas zu steil, so dass für Bilalli beim Abschluss der Winkel etwas zu spitz war und Röger den Schuss parieren konnte.

Nun nahmen die Gäste das Zepter in die Hand und als Sebastian Gruber dann Sekunden später mit einem beherzten Sololauf, bei dem er vier Gegenspieler aussteigen ließ, vor Röger an die Kugel ka, hoffte man auf den Ausgleich, doch der Keeper klärte zur Ecke.

Als Strasser die folgende Hereingabe mit dem Kopf aus dem Strafraum köpfte, nahm der etwa 25 Meter vor dem Tor stehende Samuel Kronthaler den Ball auf und mit dem Mut der Verzweiflung zog er ab und traf unhaltbar für Röger in die linke Ecke zum umjubelten 1:1.

Nun wollten die Gäste noch in der regulären Spielzeit den Sieg erzwingen und tatsächlich glückte den Veilchen in der 93. Minute der Lucky-Punch. Als die Oberdinger in eigenen Hälfte den Ball verloren, spielte Tunjic das Leder auf den rechts freistehenden Pedro Flores, der dann aus 14 Metern abzog und die Kugel flach im rechten unteren Eck zum Siegtreffer unterbrachte.

Nach diesem Tor pfiff der sehr gut leitende Referee Julian Schaub das Spiel gar nicht mehr an und Kicker der SpVgg Altenerding konnten sich über einen hart erkämpften und glücklichen Sieg freuen, der für den Einzug ins Halbfinale sorgte.

Der Gegner in diesem Match wird am Mittwoch im Vergleich zwischen dem TSV Allershausen und  dem SVA Palzing ermittelt.

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Herren 1: SpVgg Altenerding – TSV Siegsdorf 5:1

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Thomas Bachmaier, 3. Tobias Lamm (73. Marc Winkelmann), 4. Bello Ridwan, 5. Sebastian Gruber, 6. Pedro Flores (63. Michael Gartner), 7. Nihad Mujkic (73. Jannick Obermaier), 8. Samuel Kronthaler, 9. Mehmet Cay (79. Gomez Moren Juan Diego),  10. Leonardo Tunjic (79. Edouard Amissi),  11. Leart Bilalli

Torschützen:
1:1 Nihad Mujkic (23. / Foulelfmeter / Leart Bilalli)
2:1 Leart Bilalli (24.)
3:1 Leart Bilalli (46.)
4:1 Mehmet Cay (57.)
5:1 Leart Bilalli (68.)

Gelbe Karten:
Mehmet Cay
Samuel Kronthaler
Edouard Amissi

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
180

Spielbericht:
Gut unterhalten wurden die ca. 180 Zuschauer, die am Sonntag trotz tropischer Temperaturen den Weg ins Altenerdinger Sepp-Brenninger-Stadion gefunden hatten, um dem Bezirksligaspiel zwischen der SpVgg und dem TSV Siegsdorf beizuwohnen.

Zwei Elfmeter, einen Platzverweis und sechs Tore sorgten für Kurzweil und für die Altenerdinger Fans lohnte sich der Besuch in jedem Fall, denn die Veilchen blieben auch im vierten Heimspiel der Saison ungeschlagen und setzten sich gegen die Gäste letzten Endes klar mit 5:1 durch.

Die Gastgeber gaben bereits nach acht Minuten den ersten Warnschuss ab. Nach einem Abspielfehler von Siegsdorf im Spielaufbau, nahm Sebastian Gruber die Chance sofort wahr und wollte den noch weit vor seinem Tor stehenden Keeper Fabian König mit einem Schuss überwinden, doch der Torhüter brachte seine Hand noch an den Ball und lenkte die Kugel zur Ecke ab.

Nach 10 Minuten gab es für die Gastgeber jedoch die kalte Dusche, denn Ridwan Bello brachte im Strafraum seinen Kontrahenten Florian Aigner zu Fall, so dass die SpVgg in dieser Saison bereits zum vierten Male einen Elfmeter gegen sich hinnehmen musste. Auch bei diesem Versuch blieb Keeper Lukas Loher chancenlos und konnte den Siegsdorfer Führungstreffer von Felix Maaßen nicht verhindern.

Unmittelbar darauf kam dann Leart Bilalli nach schönem Doppelpass mit Leonardo Tunjic aus ca. 22 Metern zum Abschluss, doch sein Linksschuss ging knapp am Ziel vorbei.

Nach 15 Minuten konnte sich Bilalli auf der rechten Seite schön gegen seinen Kontrahenten durch, spielte dann quer auf den einlaufenden Leonardo Tunjic, der an der Strafraumgrenze zum Schuss kam, aber leider nur ins zweite Geschoss zielte.

Auf der anderen Seite musste der Altenerdinger Anhang dann nach 17 Minuten tief durchatmen. Als Josef Wittmann das Leder aus dem rechten Halbfeld nach innen geschlagen hatte, verlor Thomas Bachmaier seinen Gegenspieler Felix Schrobenhauser aus den Augen, so dass der Angreifer aus ca.  6 Metern frei vor dem Tor an die Hereingabe kam, doch seine Volleyabnahme ging links am Tor vorbei.

In der 23. Minute gelang den Hausherren dann der Ausgleich. Nach einem Ballverlust von Paul Glassl lief Bilalli von der linken Seite allein auf das Tor zu, doch bevor er zum Abschluss kam, wurde er vom nachsetzenden Glassl zu Boden gerissen, so dass der Elfmeterpfiff und der Platzverweis von Glassl die logische Konsequenz waren. Nihad Mujkic stellte sich der Verantwortung und traf unhaltbar ins linke Eck.

Kaum hatte sich der Jubel im Stadionrund gelegt, legten die Locke-Schützlinge den zweiten Treffer nach, profitierten dabei abermals von einem Fehler der Gäste. Vom Anstoß weg spielte man den Ball nach hinten, wo sich der nachsetzende Cay das Leder eroberte, dann noch glänzend quer auf Bialli legte, der die Chance nutzte und aus 14 Metern ins verwaiste Tor einschob.

In der Folgezeit ließen es die beiden Widersacher dann doch etwas ruhiger angehen, was aufgrund der enormen Hitze aber nicht verwunderlich war.

Doch kurz vor der Pause gab es dann doch noch einen Aufreger. Als sich der sich deutlich im Formanstieg befindliche Cay auf der linken Seite gegen Josef Wittmann durchsetzte, konnte er vom Siegsdorfer Abwehrspieler im Strafraum nur noch unfair gestoppt werden, so dass der Schiedsrichter erneut auf den Punkt zeigte, diesmal aber Gnade vor Recht ergehen ließ und den Übeltäter nur verwarnte.

So hielten sich die Konsequenzen für die Elf Trainer Mauerkirchner in Grenzen, denn der Gefoulte selbst übernahm die Ausführung des Elfmeters, scheiterte jedoch an Keeper Fabian König, der damit sein Team im Spiel hielt.

Aber Trainer Pedro Locke schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der Sekundenzeiger hatte nach Beginn der zweiten Hälfte noch keine volle Umdrehung hinter sich, ehe die Veilchen den Vorsprung ausbauen konnten.

Als die Siegsdorfer das Leder aus dem eigenen Strafraum spielen wollten, brachte Tunjic sein Bein dazwischen und die Gastgeber hatten das nötige Glück, dass der Ball zu Cay sprang. Der Angreifer reagierte blitzschnell, spielte nach innen, wo Bilalli dann den Vorsprung auf 3:1 ausbauen konnte.

Elf Minuten später revanchierte sich Bilalli bei seinem Partner. Nach Zuspiel von Tunjic ließ der Torjäger auf der rechten Seite seinen Gegenspieler Florian Zaundick schlecht aussehen. Er überlief ihn problemlos, drang dann in den Strafraum ein und hatte dann ein Auge für den in der Mitte stehenden Cay, der wenig Mühe hatte, um die Kugel über die Linie zu bugsieren und somit schon frühzeitig für die Vorentscheidung sorgte.

Nur sieben Minuten später wäre Cay dann fast der nächste Treffer geglückt, der fast die identische Vorbereitung hatte. Diesmal zog Michael Gartner das Leder von der rechten Seite flach nach innen, doch der Angreifer kam einen Schritt zu spät, so dass er das Spielgerät um Haaresbreite verfehlte.

Doch er nächste Treffer ließ nicht lange auf sich warten, denn in der 68. Minute markierte Leart Bilalli seinen dritten Treffer. Als Samuel Kronthaler das Leder durch die Schnittstelle in die Tiefe gespielt hatte, hatte Bilalli nur noch Torhüter König vor sich. Der Torjäger umspielte den aus seinem Tor eilenden König und schob dann sicher ins leere Tor ein.

Anschließend nahmen die Hausherren das Tempo etwas aus dem Spiel, hatten aber jederzeit die Kontrolle über das Match, so dass der dezimierte Gast zu keinen nennenswerten Abschlüssen kam.

So bot sich den Veilchen die nächste Chance und als Cay von Jannik Obermaier bedient wurde, kam er im Strafraum auf der linken Seite zum Abschluss, doch König war zur Stelle und konnte glänzend zur Ecke klären.

Wenig später stand der gut haltende Keeper wieder im Mittelpunkt. Diesmal eilte Obermaier frei auf das Siegsdorfer Tor zu, doch mit einer gekonnten Fußabwehr verhinderte König den sechsten Gegentreffer.

Kurz vor dem Ende musste dann der im zweiten Durchgang wenig beschäftigte Lukas Loher dann doch noch einmal eingreifen, doch er war auf der Hut und konnte einen gefährlichen Schuss von Fabian Furch stark abwehren, ehe der Referee das Match pünktlich nach 90 Minuten beendete.

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