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Herren 3: DJK Ottenhofen II – SpVgg Altenerding 2:5

0

Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Christian Schulz (81. Tobias Gräbe), 3. Simon Wolf, 4. Dennis Viktor (30. Sebastian Kahl), 5. Patrick Lisiewicz, 6. Niklas Ostermaier, 7. Adrian Felsner, 8. Sebastian Pöschl (46. Moritz Martin), 9. Peter Kugler (78. Patrick Emberger),  10. Duman Yusuf (87. Tarik Mahjoub), 11. Tarik Mahjoub (46. Mehmet Yalcin)

Torschützen:
0:1 Peter Kugler (21.)
0:2 Peter Kugler (27.)
0:3 Sebastian Pöschl (45. + 2)
0:4 Adrian Felsner (48.)
1:5 Mehmet Yalcin (77.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Die zweiwöchige Pause hat den Akteuren der dritten Mannschaft scheinbar gut getan, denn nach der Niederlage in Moosen (1:2) fand man bei der DJK Ottenhofen II sofort wieder in die Erfolgsspur zurück und kam zu einem verdienten 5:2-Erfolg.

Die Anfangsphase war noch ziemlich ausgeglichen, wobei die Gäste auch in dieser Phase die beste Chance hatten.

Nach einem abgewehrten Ball landete die Kugel auf der linken Seite, wo sich Adrian Felsner sehenswert durchtankte. Als er dann am gegnerischen Strafraum schön auf den freistehenden Sebastian Pöschl ablegte, hoffte man auf die frühe Führung, doch leider ging Pöschl´s Schuss rechts am Tor vorbei.

Nach 17 Minuten drohte dann vor dem Altenerdinger Tor Gefahr. Als die DJK eine Ecke auf den langen Pfosten schlug, wollte Pöschl klären, doch leider köpfte er den Ball zurück ins Zentrum, wo Thomas Ostermaier zwar noch mit der Fußspitze an die Kugel kam, doch zu wenig Druck hinter den Ball brachte, so dass Keeper Maximilian Voichtleitner wenig Mühe hatte, um den Ball aufzunehmen.

Vier Minuten sollten dann aber die Gäste in Front gehen. Als Christian Schulz einen Eckball scharf nach innen getreten hatte, war Peter Kugler zur Stelle und gegen seinen Kopfball, der genau unter der Latte einschlug, konnte Keeper Stjepan Celebic nichts ausrichten.

Und es sollte für die Veilchen noch besser kommen, denn nach 27 Minuten war es abermals Kugler, der für den zweiten Treffer der SpVgg sorgte. Nach einem sehr schönen Pass des stark spielenden Niklas Ostermaier drang er in den Strafraum ein und als er in rechter Position stehend nur noch Keeper Celebic vor sich hatte, tunnelte der Torjäger den Schlussmann, so dass die Kugel zum 2:0 im langen Eck landete.

Im Gegenzug wäre Ottenhofen dann aber fast postwendend der Anschlusstreffer geglückt. Nach einem Pass in die Spitze konnte Simon Wolf im letzten Moment gerade noch vor Andreas Sigmund retten. Allerdings landete dann das Leder beim Alessandro Salvo, doch dessen Schuss ging dann glücklicherweise am Kasten vorbei.

Kurz vor der Pause schlugen dann die Gäste auf der anderen Seite nochmal zu. Als Pöschl einen Fehlpass der Ottenhofener abgefangen hatte, hatte der Youngster nur noch einen Gegenspieler vor sich. Er ging am Abwehrspieler vorbei und ließ dann Celebic mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck keine Abwehrmöglichkeit, so dass die SpVgg mit einer beruhigenden 3:0-Führung in die Pause gingen.

Und so wie die erste Hälfte geendet hatte, so begann der zweite Durchgang, denn schon drei Minuten nach Wiederbeginn erhöhten die Altenerdinger Kicker auf 4:0. Als sich Yusuf Duman im Mittelfeld das Leder erkämpft hatte, spielte er auf die linke Seite auf Adrian Felsner. Der Flügelstürmer zündete den Turbo, überlief sehenswert die gesamte rechte Abwehrseite der DJK und traf dann von der Strafraumgrenze unhaltbar halbhoch ins linke Eck.

Nach 54 Minuten bot sich Ottenhofen eine gute Chance zur Resultatsverbesserung, denn nach einem Foul von Moritz Martin bekam die DJK aus etwa 23 Metern in zentraler Position einen Freistoß zugesprochen, den Sigmund aber dann knapp links am Tor vorbeisetzte.

Drei Minuten später hatten dann aber die Gäste wieder den Torschrei auf den Lippen. Nach einer Kombination auf der linken Seite, steckte Mehmet Yalcin das Leder mustergültig auf Felsner durch, doch allein vor dem Tor stehend scheiterte er am gut reagierenden Celbic.

Nun lag aber der fünfte Treffer der SpVgg mehrfach in der Luft und nur wenig später wurde Peter Kugler schön von Felsner in Szene gesetzt, doch sein Außenristschuss ging knapp über das Tor.

26 Minuten vor dem Ende konnten die Platzherren dann verkürzten, profitierten dabei aber von einem fatalen Fehlpass von Christian Schulz. Als Ostermaier an das Leder kam, legte er auf den rechts freistehenden Dmytro Piohaietskyi, der mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck zum 1:4 traf.

Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und nur wenig später hätte Kugler nach Zuspiel von Ostermaier fast wieder den alten Abstand hergestellt, doch sein Schuss strich um Zentimeter über den Querbalken.

Nur eine Minute später wurde dann der Torjäger nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte von Yalcin in Szene gesetzt, doch auch diesemal hatte Kugler Pech, dass sein Schuss knapp rechts am Tor vorbeiging.

Dann hofften die Hausherren auf den nächsten Treffer. Als Schulz einen Rückpass zu Torhüter Voichtleitner spielte, geriet der Pass etwas zu kurz. Nachdem auch der Keeper nicht entschlossen zum Ball ging, kam Mike Silbersack an den Ball und war schon am Schlussmann vorbei, doch in Gemeinschaftsproduktion konnte die zwei SVA-Protagonisten die Situation noch entschärfen und zur Ecke klären.

13 Minuten vor dem Ende machten die Gäste dann den Sack endgültig zu. Nach einem Pass von Patrick Lisiewicz, der ein vielversprechendes Debüt im Herrenbereich ab, setzte sich Sebastian Kahl auf dem rechten Flügel durch, legte dann von der Grundlinie auf Yalcin zurück, der noch genügend Zeit hatte, um die Kugel zu kontrollieren, ehe er dann aus 13 Metern zum 5:1 in die Maschen traf.

In der 79. Minute hätte sich dann der Vorlagengeber fast selbst in die Torschützenliste eingetragen. Nach einem Pass von Simon Wolf nach vorne verlor Patrick Emberger zunächst das Laufduell, doch er bedrängte seinen Gegenspieler entscheidend, so dass der Befreiungsschlag beim Kahl landete. Er ging in den Strafraum, ließ drei Gegenspieler stehen und zog dann aus 10 Metern ab, doch mit einer starken Parade konnte Celebic den Flachschuss meistern.

Eine Minute vor dem Ende hätten die Gäste dann das halbe Dutzend vollmachen müssen. Nach einem herrlichen Pass von Yalcin lief Tobias Gräbe allein auf das Tor zu, doch sein Schuss ging um Zentimeter am rechten Winkel vorbei.

So war der Schlusspunkt für die Hausherren bestimmt und mit einem Traumtor betrieb die DJK noch Ergebniskosmetik. Als Milos Vlajsavljevic im linken Halbfeld das Leder erhielt, zog er ansatzlos ab und gegen den Schuss der im langen Eck des Altenerdinger Tores landete, konnte Voichtleitner nichts mehr ausrichten, so dass sich beide Teams mit einem 5:2-Erfolg für die Gäste trennten.

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Herren 2: SpVgg Altenerding – FC Inning am Holz 2:0

0

Aufstellung:
1. Jonas Pamer,  2. Ajdin Nienhaus, 3. Pavlos Chantavaridis, 4. Amar Husic (20. Dominik Frisch), 5. Julian Topf, 6. Johannes Irl, 7. Juan Diego Gomez-Moreno (74. Noh Tesfachmichael / 88. Florian Aldinger), 8. Jeremy Bauer, 9. Faisal Haris (34. Alexander Schwarz), 10. Johannes Irl, 11. Noh Tesfamichael (58. Adrian Rusu)

Torschützen:
1:0 Jeremy Bauer (28.)
2:0 Dominik Frisch (93.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
50

Spielbericht:
Bei tropischen Temperaturen konnte sich die zweite Formation der SpVgg Altenerding letzten Endes verdient mit 2:0 gegen den FC Inning am Holz durchsetzen und feierten somit den zweiten Heimsieg in der laufenden Saison.

Die Gastgeber starteten sehr verhalten in die Partie und zeigten sich in den ersten zehn Minuten sehr unkonzentriert, was sich in zahlreichen Fehlpässen und technischen Fehlern spiegelt. So hatte der FCI anfangs sehr mehr vom Spiel, doch der Gast zeigte sich in der Offensive als sehr harmlos, so dass man trotz der optischen Überlegenheit vergeblich auf aussichtsreiche Torabschlüsse hoffte.

Als die Platzherren dann etwas besser in das Match fanden und die Spielkontrolle gewannen, zeigte sich aber bei den Veilchen ein ähnliches Bild, denn man agierte bei durchaus vielversprechenden Angriffen meist zu umständlich und wollte das Leder ins Tor tragen, anstatt frühzeitig abzuschließen.

So hatte auch der Inninger Keeper Johannes Weigert wenig zu tun, und das torlose Remis nach ca. 25 Minuten dem Spielverlauf, der wenig Chancen auf beiden Seiten brachte, entsprach.

Wenig später bat dann der umsichtig leitende Referee Andreas Baumann zur Trinkpause und die wohl tutende Abfrischung tat den Platzherren scheinbar gut, denn schon der erste Angriff nach Wiederaufnahm der Partie sollte zum Führungstor genutzt werden.

Nach einem Pass von Faisal Haris eilte Jeremy Bauer von der linken Seite allein in Richtung Tor. Im Strafraum angekommen, machte er noch einen Haken um seinen Gegenspieler und traf dann für Weigert unhaltbar halbhoch ins rechte Eck zum 1:0.


Wenig später die Gastgeber dann den Vorsprung ausbauen müssen.  Nach einem schönen Pass von Johannes Irl auf die linke Seite setzte sich Jeremy Bauer gegen seinen Widersacher durch, spielte dann flach nach innen, wo der zum langen Pfosten einlaufende Faisal Haris die Hereingabe um Zentimeter verfehlte. Zu allem Überflug verletzte sich der Angreifer bei dieser Szene am Sprunggelenk und musste leider ausgewechselt werden.


In der Folgezeit hatten dann die Semptstädter Vorteile, aber erneut ließ man den Zug zum Tor vermissen, so dass der erhoffte zweite Treffer doch in weiter Ferne schien.

Kurz vor dem Seitenwechsel kamen dann die Gäste fast überraschend zur nächsten Chance. Nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld kam Leon Nagl im Strafraum frei zum Schuss. Zunächst konnte Daniel Wiskitenski den Schuss abblocken, doch als der Abpraller dann bei Kapitän Matthias Lex landete, hatte man Glück, dass der zweite Versuch etwa einen Meter über das Tor ging, so dass die Hausherren mit einer knappen Führung in die Pause gingen.

Nach der Halbzeit nahmen dann die Gäste wieder das Zepter in die Hand, doch ein Schuss von Bastian Sinseder aus ca. 25 Metern stellte Keeper Jonas Pamer vor keine allzu großen Probleme (53.)

Drei Minuten später setzten die Hausherren dann auf der anderen Seite das erste Ausrufzeichen im zweiten Durchgang. Nach einem Pass von Irl auf die rechte Seite zog Dominik Frisch nach innen, doch sein Schuss ging dann leider doch um etwa einen Meter am langen Pfosten vorbei.

Auch die nächste Chance hatte der Altenerdinger Mittelfeldspieler, der nach einer kurz ausgeführten Ecke vom linken Strafraumeck abzog, aber seinen Meister in Torhüter Weigert fand, der die Kugel mit der Faust zur Ecke abwehren konnte.

In dieser Phase zogen sich die Gastgeber sehr weit zurück und man überließ Inning das Spiel, aber bei den Gästen fehlte in der Offensive die nötige Durchschlagskraft, so dass die Abwehrreihe um Alexander Schwarz, Ajdin Nienhaus und Daniel Wiskitenski aller unter Kontrolle hatte und Keeper Jonas Pamer bis dahin nicht ernsthaft gefordert wurde.

So kamen die Altenerdinger Kicker zur nächsten Großchance und in der 74. Minute war man der Vorentscheidung sehr nahe. Nach einem Ballgewinn von Irl im Mittelfeld trieb er die Kugel nach vorne, spielte dann flach nach innen, wo der am langen Pfosten einlaufende Adrian Rusu um einen Schritt zu spät kam, um die Hereingabe im Netz unterzubringen.


Zwei Minuten später kam dann der FCI zu ihrer bis dahin besten Chance. Nach einem Rückpass von Wiskitenski wollte Keeper Pamer das Leder wieder ins Spiel bringen. Allerdings war der Pass ungenau, so dass Adrian Hahn das gewonnene Leder auf Matthias Unterreitmeier ablegte, doch bei dessen Schuss machte Pamer seinen Fehler sofort wieder wett und konnte den Schuss überragend aus dem Winkel holen.

Zehn Minuten vor dem Ende hätte dann Irl nach Zuspiel von Bauer alles klar machen müssen. Nach einem Zuspiel tauchte er völlig frei vor Weigert auf, doch hatte beim Abschluss sein Visier etwas zu hoch eingestellt.


Nun gab es Torchancen im Minutentakt und fünf Minuten vor dem Ende war es Pamer zweimal zu verdanken, dass Inning nicht der Ausgleich gelang.

Zunächst zeigte er bei einem 18 Meter-Freistoß von Adrian Hahn, den der FCI nach Foul von Pavlos Chantavaridis zugesprochen bekam, seine Klasse und konnte den sehenswerten Schuss überragend aus dem Winkel holen.


Die daraus resultierende Ecke brachte abermals große Gefahr für die SpVgg. Als die Kugel auf den langen Pfosten gezogen wurde, kam erneut Hahn zum Kopfball. Pamer konnte mit einem Reflex parieren und hatte schließlich auch das Glück des Tüchtigen, dass der Ball am langen Eck auf die Oberkante der Latte fiel, und dann ins Toraus ging.


In der dritten Minute der Nachspielzeit machten die Hausherren dann den Sack endgültig zu. Als sich Alexander Schwarz im Zweikampf behaupten konnte, gewann Florian Aldinger dann den folgenden Pressball gegen Denis Prsa. Er spielte dann auf den links durchstartenden Bauer, der diesmal bei seiner flachen Hereingabe den freistehenden Frisch fand, der aus kurzer Entfernung zum 2:0-Endstand einnetzte.

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Herren 1: TSV Zorneding – SpVgg Altenerding 1:1

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Tobias Lamm, 4. Bello Ridwan, 5. Sebastian Gruber (64. Lukas Bauer / 70. Domenik Gruber), 6. Pedro Flores, 7. Marc Winkelmann (64. Mehmet Cay), 8. Samuel Kronthaler, 9. Leonardo Tunjic (80. Edouard Amissi),  10. Michael Gartner (46. Nihad Mujkic),  11. Leart Bilalli

Torschützen:
1:1 Nihad Mujkic (90. / Foulelfmeter / Leart Bilalli)

Gelbe Karten:
Samuel Kronthaler

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
175

Spielbericht:
Mit einem blauen Auge kam die SpVgg Altenerding beim Gastspiel beim Mitaufsteiger TSV Zorneding davon, denn die Locke-Elf zeigte die bis dato schwächste Leistung, kam aber dank eines Last-Minute-Elfmeters, den Nihad Mujkic sicher verwandelte beim 1:1-Remis doch noch einen wichtigen Teilerfolg.

Die Hausherren waren von Beginn an gieriger und versprühten den größeren Siegeswillen, während die Gäste eher pomadig wirkten und zahlreiche Fehlpässe produzierten, so dass ein geordneter Spielaufbau der Gäste nicht zu Stande kam.

Die Überlegenheit der Hausherren hätte dann nach zwölf Minuten schon fast böse Folgen für die Locke-Elf gehabt.

Nach einem Angriff über die linke Seite brachte Christoph Hartinger das Leder nach innen, wo Yazar Taskin frei zum Schuss kam. Zwar traf der Zornedinger das Leder nicht richtig und ließ die gute Einschusschance liegen. Allerdings landete dann der Ball am langen Pfosten, wo sich für Janek Kaiser ein zweiter Versuch ergab, doch Keeper Lukas Loher war zur Stelle und konnte zur Ecke klären.


Zwei Minuten später brannte es nach einem Schnittstellenpass schon wieder vor dem Tor der Veilchen, doch diesmal ließ Maximilian Hotz eine vielversprechende Möglichkeit leichtfertig liegen, denn auch sein Abschluss misslang. Doch wie kurz zuvor wäre der verunglückte Schuss wieder bei seinem Mitspieler gelandet, doch diesmal war Bello Ridwan zur Stelle und konnte vor dem einschussbereiten Kaiser klären.

Auch diese zwei Möglichkeiten sorgte bei den Gästen für keinen Weckruf, denn weiterhin hielten die Platzherren das Zepter in der Hand und nach 23 Minuten hatte der TSV-Anhang schon den Torschrei auf den Lippen, doch erneut klebte Zorneding das Pech am Stiefel, denn diesmal zielte Christoph Hartinger zu genau und traf nur den Pfosten.

Zu allem Überfluss zog er sich bei seinem Abschluss eine Verletzung zu, so dass der Fußballnachmittag vorzeitig für ihn beendet war.

Und es hätte für den TSV noch schlimmer kommen können, denn im Gegenzug hätten die Veilchen den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt. Nach einem Pass von Alexander Weiher hatte Torjäger Leart Bilalli nur noch den Zornedinger Michael Pohn vor sich.

Allerdings agierte Bilalli in dieser Szene zu eigensinnig, denn anstatt auf den im Zentrum blank stehenden Leonardo Tunjic zu passen, schloss er selbst ab, doch er scheiterte am TSV-Keeper, so dass diese erstklassige Möglichkeit für keinen zählbaren Erfolg sorgte.


Nach dieser Chance fanden die Gäste etwas besser ins Spiel und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Allerdings konnte man in der Offensive kaum Akzente setzen, so dass ein Torerfolg der Veilchen doch in weiter Ferne war.

Aber man verstand es zumindest, dass man die Angriffe der Hausherren nun besser verteidigen konnte, so dass auch die Bergmann-Elf nun nicht mehr entscheidend zum Abschluss kam, so dass es schließlich mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause ging.

Wer gehofft hätte, die Locke-Schützlinge würden im zweiten Durchgang ein anderes Gesicht zeigen, wurde anfangs enttäuscht, denn erneut war Zorneding aktiver und wirkte aggressiver, was nach 57 Minuten zur ersten gefährlichen Szene vor dem SVA-Tor führte. Nach einer Ecke ließ man Florian Höger zu viel Platz, so dass der Mittelfeldspieler zum Kopfball kam, doch die Veilchen hatten Glück, dass das Leder knapp am langen Eck vorbeiging.

Wenig später wären dann die Gäste um ein Haar in Front gegangen. Nach einem Konter zog Bilalli die Kugel von der rechten Angriffsseite nach innen und fand den im Zentrum stehenden Leonardo Tunjic, der vor Taskin an die Hereingabe kam, doch seinen flachen Volleyschuss konnte Keeper Pohn mit einer überragenden Parade aus dem Eck holen (63.).


Nur wenig später war dann sein Gegenüber Lukas Loher wieder gefordert, und musste sein ganzes Können aufbieten, um einen brandgefährlichen Schuss von Maximilian Hotz um den Pfosten drehen zu können. Der daraus resultierende Eckball sorgte wieder für Gefahr, aber auch hier zeigte Loher seine Klasse, musste sich erheblich strecken, um den direkten Einschlag zu verhindern.

Wenig später bot sich dann für die Gäste eine hervorragende Kontermöglichkeit. Als die Abwehr einen Schuss der Gastgeber blockte, landete der Abpraller bei Leart Bilalli, der nur noch einen Abwehrspieler vor sich hatte. Allerdings war sein Abspiel auf den links mitlaufenden Lukas Bauer nicht präzise genug, so dass dem Neuzugang nur noch die Möglichkeit blieb, das Spielgerät nach innen zu flanken, wo es abgefangen wurde und somit eine vielversprechende Chance leider verpuffte.

Dann waren wieder die Semptstädter am Zug und als Pedro Flores den Ball nach einer mit Bilalli kurz ausgeführten Ecke auf den kurzen Pfosten zog, kam der kurz zuvor eingewechselte Mehmet Cay frei vor Schlussmann Pohn zum Schuss, doch er fand abermals seinen Meister im Zornedinger Schlussmann (73.).


Elf Minuten vor dem Ende gab es dann für die SpVgg die kalte Dusche und TSV-Trainer Sascha Bergmann bewies ein glückliches Händchen, denn Michael Witascheck war erst sechs Minuten vor seinem Treffer zum 1:0 eingewechselt worden.

Nach einem Pass ins Mittelfeld wurde das Leder von Höger sofort auf die linke Seite weitergeleitet, wo der TSV-Akteur das Laufduell gegen Weiher für sich entscheiden konnte, und schließlich frei vor Loher zum umjubelten Führungstreffer einschoss.


Nur zwei Minuten später versuchte es der Torschütze erneut, doch diesmal brachte Domenik Gruber gerade noch sein Bein dazwischen und konnte den Ball entscheidend abfälschen, so dass dieser neben das Tor ging.


Jetzt bewiesen die Altenerdinger Kicker jedoch Moral und steigerten das bis dahin mangelhafte Engagement doch deutlich. Und letztlich wurde man noch belohnt, denn in der letzten Minute kam man zum glücklichen Ausgleich.

Als Leart Bilalli von der linken Seite in den Strafraum eindrang, wurde er von Tobias Knöcklein zu Fall gebracht, so dass der Elfmeterpfiff des Unparteiischen alternativlos war. Nihad Mujkic stellte sich der Verantwortung und verwandelte sicher.


In der Nachspielzeit wäre Zorneding dann fast noch der Lucky-Punch gelungen: Nach einer Ecke von Florian Kopp kam Janek Kaiser zum Kopfball, doch Pedro Flores stand glücklicherweise goldrichtig, und köpfte das Leder aus der Gefahrenzone, so dass es bei der Punkteteilung blieb.


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Herren 2: SpVgg Eichenkofen – SpVgg Altenerding 1:1

0

Aufstellung:
1. Jonas Pamer,  2. Ajdin Nienhaus, 3. Pavlos Chantavaridis (84. Alexander Schwarz), 4. Amar Husic, 5. Julian Topf, 6. Johannes Irl, 7. Adrian Rusu (84. Youssef Takrouri), 8. Jeremy Bauer, 9. Faisal Haris, 10. Florian Donig (46. Sebastian Kahl), 11. Maximilian Eberl (46. Noh Tesfamichael)

Torschützen:
1:1 Ajdin Nienhaus (75.)

Gelbe Karten:
Faisal Haris
Amar Husic
Johannes Irl
Youssef Takrouri

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
80

Spielbericht:
Weder Fisch noch Fleisch war der Auftritt der zweiten Mannschaften beim Derby bei der SpVgg Eichenkofen, so dass man sich letztlich mit einem 1:1-Remis begnügen musste. Vor allem im ersten Durchgang taten die Veilchen zu wenig, so dass die Platzherren vor dem Seitenwechsel mehr vom Spiel hatten, aber nach Wiederbeginn das nötige Glück hatten, um einen Zähler für sich verbuchen zu können.

Die erste Chance lag nach fünf Minuten auf Seiten der Gastgeber. Als Julian Topf bei einem langen Pass nicht entscheidend an die Kugel kam, setzten sich Eichenkofen mit einem Doppelpass durch, doch letztlich konnte man den Fernschuss von Lorenz Daimer noch entscheidend blocken, so dass Keeper Jonas Pamer noch nicht eingreifen musste.

Nach 14 Minuten gab es für die Platzherren den nächsten, diesmal deutlich gefährlicherem Abschluss. Als Florian Donig einen Eckball abwehren konnte, landete der Ball genau bei Lukas Ippisch, der dann sofort abzog, aber das Spielgerät knapp am Altenerdinger Tor vorbeizog.

Die Gäste kamen in dieser Phase immer wieder zu vielversprechenden Vorstößen, aber der letzte Pass war oft zu ungenau und bei den Abschlüssen agierte man zu unkonzentriert, so dass man das von Martin Strobl gehütete Tor nicht ernsthaft in Gefahr brachte.

Kurz vor der Pause kamen die Gastgeber dann nochmal zu einem gefährlichen Abschluss. Nach einer Freistoßflanke kam Lorenz Daimer ziemlich frei zum Kopfball, doch zum Glück konnte er das Leder nicht richtig platzieren, so dass Schlussmann Jonas Pamer die Kugel parieren konnte und es torlos in die Pause ging.

Im zweiten Durchgang wirkten die Gäste dann deutlich entschlossener und man nahm nun das Zepter in die Hand und kam nach fünf Minuten dann zur ersten Möglichkeit nach Wiederbeginn.

Als Johannes Irl eine Flanke vor das Tor gezogen hatte, verfehlte Keeper Martin Strobl das Leder, doch der hinter ihm stehende Ajdin Nienhaus touchierte die Hereingabe nur leicht, so dass der Ball leider knapp am verwaisten Tor vorbeiging.

Auch die nächste Chance lag nach 58 Minuten auf Seiten der Gäste. Als Faisal Haris das Leder auf den Flügel zu Pablos Chantavaridis gespielt hatte, zog dieser die Kugel schönn nach innen, wo der durchgestartete Haris dankbarer Abnehmer war, doch leider köpfte er doch zum zwei Meter am Ziel vorbei.

Vier Minuten später wurde es dann schon deutlich enger für die Hausherren. Als sich Adrian Rusu im Mittelfeld das Leder erkämpft hatte, fackelte er nicht lange und zog sofort aus ca. 20 Metern ab, doch leider hatte er mit seinem Abschluss Pech, denn die Kugel streifte nur die Querlatte, so dass man weiterhin auf zählbaren Erfolg warten musste.

In der 68. Minute lief Jeremy Bauer nach Zuspiel von Irl allein in Richtung Strafraum und kurz bevor er in den Sechzehner eindrang, wurde er von Maximilian Koniarski unfair zu Fall gebracht, so dass der Unparteiische für den bereits verwarnten Abwehrspieler logischerweise die Ampelkarte zog.

Wer nun gehofft hätte, die Semptstädter würden aus der numerischen Überlegenheit Kapital schlagen, wurde enttäuscht, denn nur eine Minuten nach dem Platzverweis ging Eichenkofen zu diesem Zeitpunkt überraschend in Front.

Nachdem aus unverständlichen Gründen schon jetzt die Abwehr zu sehr öffnete, schlug Oliver Oberhoff das Leder auf die linke Seite, wo die SVA-Defensive Jesse Tauber zu viel Platz ließ. Diesen wusste er zu nutzen und markierte die Führung für seine Farben.

Zwei Minuten später war man dann dem 1:1 nahe. Als Sebastian Kahl einen Flugball aus der Eichenkofener Abwehr abfing, zog er unvermittelt aus 25 Metern ab, doch leider ging auch dieser Ball über den Querbalken.

Aber in der 75. Minute gab es dann für die Gäste doch zählbaren Erfolg. Als Johannes Irl einen schönen Eckball nach innen zog, kam der einlaufende Nienhaus an die Kugel und bugsierte die Hereingabe mit dem Oberschenkel über die Linie.

Nur zwei Zeigerumdrehungen später hätte man dann die Partie gänzlich drehen können. Abermals setzte sich Sebastian Kahl auf dem rechten Flügel hervorragend durch, lief dann bis zur Grundlinie durch und legte dann mustergültig auf den freistehenden Rusu zurück, der jedoch am Leder vorbeischlug, so dass die Platzherren noch klären konnten.

In  den letzten Minuten versuchten die Gäste noch einmal alles, um die drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können, doch nun fehlten die Mittel und Ideen, um den Lucky-Punch zu landen, so dass man sich mit nur einem Zähler zufrieden geben musste.

Herren 1: SpVgg Altenerding – TuS Raubling 5:2

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Tobias Lamm, 4. Bello Ridwan, 5. Nihad Mujkic (70. Michael Gartner), 6. Pedro Flores (85. Mehmet Cay), 7. Edouard Amissi (46. Marc Winkelmann), 8. Samuel Kronthaler, 9. Sebastian Gruber (75. Domenik Gruber),  10. Leonardo Tunjic (66. Jannik Obermaier),  11. Leart Bilalli

Torschützen:
1:0 Leonardo Tunjic (37.)
2:0 Tobias Lamm (39.)
3:1 Marc Winkelmann (64.)
4:2 Jannik Obermaier (80.)
5:2 Mehmet Cay (90. + 1)

Gelbe Karten:
Ridwan Bello
Nihad Mujkic
Sebastian Gruber
Marc Winkelmann
Pedro Flores

Zeitstrafen:
Ridwan Bello (32. / wiederholtes Foulspiel)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
155

Spielbericht:
Auch im dritten Heimspiel der Saison blieb die SpVgg Altenerding im heimischen Sepp-Brenninger-Stadion ungeschlagen, und der Aufsteiger punktete dank eines verdienten 5:2-Erfolges gegen den TuS Raubling gleich dreifach.

Dabei begann die Partie mit einer Schrecksekunde, denn nach zwei Minuten stand den Veilchen bei einem Kopfball das Alu zur Seite. Als Karl Schnurr eine schöne Flanke nach innen zog, kam Lukas Schöffel am langen Pfosten stehend zum Kopfball, setzte das Spielgerät aber zum Glück nur an den Pfosten.

Zunächst hatte der Gast etwas mehr vom Spiel und nach 15 Minuten musste man bei der SpVgg wieder tief durchatmen. Diesmal fasste sich Dominic Reisner ein Herz und sein Fernschuss aus etwa 25 Metern ging nur um Zentimeter über den Querbalken.

Erst nach 19 Minuten musste der Raublinger Keeper Sebastian Leppert erstmals eingreifen, doch er war nach einem Pass von Leonardo Tunjic kam er rechtzeitig aus seinem Kasten und konnte gerade noch vor dem anlaufenden Pedro Flores das Leder aus der Gefahrenzone schlagen.

12 Minuten später bot sich der SpVgg aber dann die erste dicke Chance. Nach einem schönen Pass von Samuel Kronthaler nach vorne drang Bilalli in den Strafraum ein und kam aus halblinker Position zum Abschluss, doch der Ball ging ca. einen halben Meter am langen Eck vorbei, so dass die Locke-Elf ihr erstes dickes Ausrufezeichen setzte.

Nach 32 Minuten gab es für die Hausherren dann einen Rückschlag, denn Ridwan Bello, der kurz zuvor verwarnt wurde, brachte im Mittelfeld einen Raublinger Akteur zu Fall, so dass der Referee eine Zeitstrafe gegen den Altenerdinger Abwehrspieler aussprach.

Aber die numerische Unterlegenheit sollte einen ganz anderen Ausgang haben, als von Platzherren befürchtet, denn während der nächsten zehn Minuten schossen die Veilchen einen 2:0-Vorsprung heraus.

Nach 37 Minuten zog Leart Bilalli einen Eckball auf den kurzen Pfosten, wo Tunjic zum Kopfball kam und den Ball auf das Raublinger Tor brachte. Zwar war Keeper Sebastian Leppert mit der Hand noch am Ball, doch der Reflex kam zu spät, so dass er sich das Leder nur noch ins eigene Netz bugsierte.

Und nur zwei Zeigerumdrehungen weiter musste der Keeper erneut hinter sich greifen. Abermals ging diesem Treffer ein Eckstoß von Bilalli voraus. Diesmal verlängerte Tunjic die Hereingabe auf den zweiten Pfosten, wo Nihad Mujkic einen Fallrückzieher versuchte. Dieser Versuch misslang zwar, aber dabei legte er die Kugel auf den aufgerückten Abwehrspieler Tobias Lamm zurück, der nicht lange fackelte und unhaltbar zum 2:0 ins lange Eck traf.

Als die Zeitstrafe abgelaufen war, fing man sich aber vor der Pause noch den Anschlusstreffer, bei dem die SpVgg aber tatkräftigen Beistand leistete. Nach einem Einwurf von Sebastian Gruber verlor Lamm das Leder an Lukas Schöffel, der schließlich nur noch Torhüter Loher vor sich hatte. Zunächst konnte der Keeper noch abwehren, doch der Ball landete erneut beim Raublinger Stürmer, der nun im zweiten Versuch auf 1:2 verkürzte.

Und fast hätten sich die Locke-Schützlinge mit dem Pausenpfiff noch den Ausgleich eingefangen, denn nach einer Hereingabe von der linken Seite kam Spielführer Michael Gruber zum Abschluss, doch Loher konnte den Ball glänzend zur Ecke abwehren, so dass die Seiten mit einer knappen Führung für die SpVgg gewechselt wurden.

In der 53. Minute war dann sein Gegenüber Leppert wieder gefordert. Nach einem Pass von Pedro Flores schien Bilalli nicht mehr zu halten, doch leider legte er sich beim letzten Ballkontakt das Leder etwas zu weit vor, so dass er die Kugel nicht mehr am Torhüter vorbeibrachte.

Zehn Minuten später musste der Keeper aber dann doch wieder hinter sich greifen. Nach einem Pass von Bilalli nach vorne, konnte sich Samuel Kronthaler am rechten Strafraumeck entschlossen gegen seinen Widersacher behaupten, und brachte das Spielgerät ins Zentrum, wo der zur Pause eingewechselte Marc Winkelmann frei vor Leppert an die Hereingabe kam und erfolgreich abschloss.

Nur eine Zeigerumdrehung weiter war man der Vorentscheidung nahe. Diesmal brachte Kronthaler das Leder von der linken Seite nach innen und fand Bilalli, doch dessen Schuss aus zehn Metern wehrte Leppert mit einer starken Fußabwehr ab.

In der 71. Minute zeigten sich dann die Gäste wieder gefährlich vor dem Tor der SpVgg. Als Valentin Schöffel im Altenerdinger Strafraum an den Ball kam, kam er zweimal aus guter Position zum Abschluss, doch zunächst warf sich Ridwan in den Schuss und konnte abblocken, ehe dann auch Weiher den zweiten Schussversuch abwehrte.

Aber 13 Minuten vor dem Ende wurde es dann doch wieder spannend, denn nach einer Flanke von Lorenz Jilig ließ man Lukas Schöffel im Zentrum zu viel Platz, denn dieser per Kopf zum 2:3-Anschlsustreffer nutzte.

Doch die Hausherren fanden die passende Antwort und nur drei Minuten später stellte man den alten Abstand wieder her. Bei einem Konter legte Bilalli glänzend auf Jannik Obermaier ab. Er ging alleine auf das Tor zu, umspielte Schlussmann Leppert und schob dann zum 4:2 ein.

Aber noch warfen die Gäste nicht ins Korn und zwei Minuten später hatte die SpVgg Glück, dass der zweifache Torschütze Lukas Schöffel diesmal eine schöne Flanke von Alexander Lallinger knapp verfehlte.

Vier Minuten vor dem Ende zog dann Obermaier aus etwas 23 Metern ab und als das Leder abgefälscht wurde, schien der fünfte Treffer fällig, doch Keeper Leppert konnte die Kugel an den Pfosten lenken und hatte dann das nötige Glück, dass Mehmet Cay beim Nachschuss, der im Tor landete, im Abseits stand.

Aber mit dem Schlusspfiff trug sich der Torjäger dann doch noch in die Torschützenliste ein. Nach einem Zuspiel von Bialli ließ Domenik Gruber seinen Gegenspieler mühelos stehen und spielte dann das Leder auf den langen Pfosten, wo Cay für den 5:2-Endstand sorgte.

Die drei letzten Treffer zeigten, dass Trainer Pedro Locke ein glückliches Händchen bewiesen hatte, denn für die letzten drei Tore zeigten sich mit Winkelmann, Obermaier und Cay drei eingewechselte Spieler verantwortlich.

 

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 3: SC Moosen II – SpVgg Altenerding 2:1

0

Aufstellung:
1. Jonas Pamer,  2. Christian Schulz (46. Maximilian Eberl), 3. Davud Hörl (72. Tobias Amberger), 4. Florian Aldinger, 5. Florian Ammon, 6. Rene Feuker, 7. Adrian Rusu (72. Sebastian Pöschl), 8. Dominik Frisch, 9. Mehmet Yalcin (46. Felix Meier / 87. Sebastian Voichtleitner),  10. Duman Yusuf (68. Mehmet Yalcin), 11. Sebastian Voichtleitner (68. Christian Schulz)

Torschützen:
2:1 Rene Feuker (27.)

Gelbe Karten:
Adrian Rusu

Zeitstrafen:
Dominik Frisch (88. / Unsportlichkeit)

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
70

Spielbericht:
Am 3. Spieltag hat es nun auch dritte Mannschaft der SpVgg erwischt, denn die Veilchen unterlagen dem letztjährigen A-Klassisten SC Moosen II knapp und unglücklich mit 1:2 und nach dem Spiel ärgerten sich die Veilchen zurecht, denn es wäre mindestens ein Zähler möglich gewesen.

Das Match begann sehr verhalten, denn beide Teams waren zunächst auf Fehlervermeidung aus und ließen das Leder in den eigenen Reihen laufen, ohne jedoch nach vorne ins Risiko zu gehen. „Wir haben in dieser Phase das Tempo etwas verschleppt, wobei ich vor dem Spiel zu mehr Geduld aufgerufen habe und es wäre vielleicht etwas besser gewesen, wenn wir doch mehr in die Offensive investiert hätten“, analysierte Trainer Andreas Heilmaier nach dem Spiel.

So dauerte es dann 12 Minuten bis erstmals so etwas wie Gefahr entstand. Nach einem Steilpass nach vorne brachte Maximilian Prey das Leder von der linken Seite scharf nach innen, doch Christian Schulz schirmte das Leder gegen seinen Kontrahenten geschickt ab, so dass der SCM nicht zum Abschluss kam.

Gefährlicher wurde es dann im Gegenzug, doch der Moosener Schlussmann Julian Walter war zur Stelle und konnte einen schönen Fernschuss von Sebastian Voichtleitner glänzend entschärfen.

Nach 14 Minuten sollten die Platzherren dann aber in Führung gehen. Als der SCM aus dem Mittelfeld einen Ball nach vorne geschlagen hatte, gewann Torjäger Andreas Galler das entscheidende Kopfballduell gegen Florian Ammon und hatte dann auch noch das Glück des Tüchtigen, dass sich der Ball über Ammon hinweg senkte, so dass Galler dann frei vor dem Tor zum Abschluss kam und gegen den Schuss, der von der Unterkante der Latte ins Netz sprang, konnte Keeper Jonas Pamer nichts ausrichten.

Aber drei Minuten schien der Ausgleich der Gäste möglich. Zunächst konnte Walter einen Schuss von Frisch parieren, doch als Frisch dann zum Nachschuss ansetzte, ging ein Abwehrspieler mit gestrecktem Bein in den Zweikampf, brachte den Altenerdinger Angreifer zu Fall, so dass der Referee sofort auf Strafstoß entschied. Leider konnte Sebastian Voichtleitner die Chance nicht nutzen und schoss über den Kasten.

Und es sollte für die Gastgeber noch besser kommen, denn in der 22. Minute legte man den nächsten Treffer nach. Diesmal zog Alexander Bauer einen Eckball nach innen und fand Niklas Doubrawa, der zum 2:0 einköpfte.

Dann waren wieder die Veilchen an der Reihe und als Frisch nach schönem Pass von Yusuf Duman von der rechten Seite alleine in den Strafraum lief, hoffte man auf den Anschlusstreffer, doch Walter stand am kurzen Eck richtig und wehrte erneut ab.

Aber in der 28. Minute glückte den Veilchen dann doch der Anschlusstreffer. Nach einem Foul an Mehmet Yalcin wurde der SpVgg etwa 25 Meter vor dem Tor ein Freistoß zugesprochen und mit einem sehenswerten Schuss verkürzte Rene Feuker auf 1:2.

Dann waren wieder die Hausherren am Zug und nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte konnte sich Alexander Bauer im Strafraum behaupten, doch sein Schuss ging dann knapp am langen Eck vorbei, so dass es beim 1:2-Pausenrückstand der Gäste blieb.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn bot sich dem SCM eine gute Chance, um den Vorsprung ausbauen zu können. Nach einer Flanke von Helmut Rampeltshammer aus dem linken Halbfeld hatte Maximilian Eberl, der eine sehr gute Leistung zeigte, seinen Gegenspieler Sim Kohwanger aus den Augen, doch Keeper Pamer zeigte seine Klasse und konnte die Volleyabnahme überragend meistern.

Wenig später wäre dann aber Eberl um ein Haar der Ausgleich geglückt. Nach einer Freistoßflanke von Sebastian Voichtleitner hatte Feuker den Ball auf den langen Pfosten verlängert, wo der aufgerückte Youngster zum Schuss kam, doch Walter war zur Stelle und konnten den Schuss aus kurzer Entfernung per Fußabwehr meistern.

Eine Minute später war man dem Ausgleich abermals sehr nahe. Nach einem schönen Pass von Davud Hörl tauchte Voichtleitner allein vor dem Moosener Gehäuse auf, doch sein Versuch, den Ball an Keeper Walter vorbeizubringen, scheiterte, denn erneut reagierte der Keeper hervorragend und hielt den Vorsprung seiner Farben.

Jetzt lag der Ausgleich in der Luft und als dann Eberl im Strafraum von seinem Gegenspieler festgehalten wurde, schien der zweite Elfmeterpfiff des Referees folgerichtig, doch nun fehlte ihm der Mut. Er hatte zwar die Pfeife schon zum Mund geführt, ließ die Partie aber dann doch weiterlaufen.

Wenig später erreichte dann SCM-Angreifer Andreas Haindl das Leder gerade noch vor dem aus seinem Tor kommenden Pamer, doch der Altenerdinger Schlussmann blieb lange stehen und konnte den Schuss abwehren.

19 Minuten vor dem hatte dann der Altenerdinger Anhang schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einem schönen Pass von Florian Aldinger auf den linken Flügel konnte sich Eberl gegen seinen Gegenspieler behaupten und legte dann schön auf Feuker ab. Der Mittelfeldspieler zog dann aus 14 Metern ab und er raufte sich die Haare, als der Leder vom Innenpfosten des linken Pfostens entlang der Linie rollte, aber nicht den Weg ins Tor fand.

Nun stellten die Gäste auf eine Dreierkette um und man erhöhte die Offensivbemühungen, doch diese Maßnahmen hätte dann wenig später fast zum endgültigen Genickschlag geführt. Als Eberl diesmal das Leder verlor, spielte Moosen die Kugel sofort auf den rechts durchstartenden Haindl, dessen Schuss Pamer hervorragend meisterte. Allerdings war der gefährliche Schuss nicht festzuhalten und als der Abpraller bei Alexander Bauer landete, schien das 3:1 unvermeidbar, doch der Ball ging am Tor vorbei.

In der Schlussphase versuchten die Gäste alles, um zumindest einen Zähler mit nach Hause zu nehmen, doch die Versuche brachten nicht mehr den erhofften Erfolg und als man dann in den letzten Minuten alles nach vorne warf, „lud“ man die Gastgeber noch einmal zu einem Konter ein. Als dann Bauer die Kugel von der linken Seite nach innen spielte, und Kohwagner mehr oder weniger das leere Tor vor sich hatte, hatte sein Team schon den Torschrei auf den Lippen, doch er schoss über das verwaiste Tor.

Letzten Endes sollte sich dieser Fehlschuss nicht mehr entscheidend auswirken, denn wenig später erfolgte der Schlusspfiff und die Hausherren konnten den ersten Saisonsieg bejubeln.

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Herren 3: SpVgg Altenerding – SV Eintracht Berglern II 8:2

0

Aufstellung:
1. Nico Brendel,  2. Christian Schulz (79. Alexander Schwarz), 3. Davud Hörl, 4. Florian Aldinger, 5. Florian Ammon, 6. Rene Feuker (68. Tobias Amberger), 7. Adrian Rusu (46. Jannik Obermaier), 8. Dominik Frisch (68. Adrian Rusu), 9. Peter Kugler (79. Yusuf Duman),  10. Duman Yusuf (46. Mehmet Yalcin), 11. Sebastian Voichtleitner (46. Felix Ramberger)

Torschützen:
1:0 Peter Kugler (2.)
2:0 Adrian Rusu (7.)
3:0 Peter Kugler (16.)
4:0 Sebastian Voichtleitner (21. / Foulelfmeter / Dominik Frisch)
5:0 Mehmet Yalcin (63.)
6:0 Mehmet Yalcin (71.)
7:1 Mehmet Yalcin (89.)
8:2 Adrian Rusu (90.)

Gelbe Karten:
Felix Ramberger

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Auch am zweiten Spieltag gab es für die dritte Mannschaft der SpVgg ein Erfolgserlebnis, denn man setzte sich im Heimspiel gegen den SV Eintracht Berglern II deutlich mit 8:2 durch und hat sich somit an die Tabellenspitze geschossen.

Die Veilchen hatten einen Blitzstart, denn schon nach zwei Minuten sollten die Hausherren in Front gehen. Nach einem Ballgewinn von Rene Feuker auf der rechten Angriffsseite, spielte er sofort weiter auf Dominik Frisch. Der Mittelfeldakteur steckte dann die Kugel mustergültig durch die Abwehrkette und fand den einlaufenden Peter Kugler, der mit einem sehenswerten Außenristschuss dem Berglerner Keeper Lukas Kohlschütter keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Drei Minuten später kam dann die Eintracht zum ersten Abschluss, doch Torhüter Nico Brendel konnten einen Schuss von Markus Geier im Nachfassen unter Kontrolle bringen.

Im Gegenzug legten die Platzherren dann den zweiten Treffer nach, hatten dabei aber auch etwas Glück. Als Davud Hörl bei einem einem Duell auf der rechten Angriffsseite entschlossen in den Zweikampf ging, konnte er den Pressball für sich entscheiden und als die Kugel dann beim links stehenden Adrian Rusu landete, ging er noch an seinem Gegenspieler vorbei und schloss dann mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck erfolgreich ab.


Nach 16 Minuten legten die Gastgeber dann schon den dritten Treffer nach. Als Florian Ammon einen Ball an der linken Seite entlang nach vorne spielte, nahm Rusu das Zuspiel auf, zog nach innen und schoss mit einem Schlenzer auf das lange Eck ab. Zunächst hatte Keeper Kohlschütter noch Glück, dass das Leder an den Pfosten ging. Aber als der Abpraller dann bei Kugler landete, zog der Torjäger aus etwa 14 Metern mit seinem etwas schwächeren rechten Fuß ab, traf aber sehenswert zum 3:0 in den Winkel.


Fünf Minuten später klingelte es dann schon wieder im Berglerner Kasten. Diesmal wurde der überragende Rusu, der an diesem Tag nicht zu stoppen war, von Sebastian Voichtleitner in Szene gesetzt. Er überlief seinen Gegenspieler, spielte dann flach nach innen, wo der von der anderen Seite eingerückte Dominik Frisch dann von seinem Gegenspieler Geier unfair zu Fall gebracht wurde, so dass der Referee sofort auf Elfmeter entschied. Voichtleitner stellte sich der Verantwortung, schickte Torhüter Kohlschütter in die falsche Ecke und erhöhte auf 4:0.


Wenig später hätte sich Voichtleitner um ein Haar wieder in die Torschützenliste eingetragen. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von Feuker auf der rechten Seite, zog Hörl das Leder nach innen. Als Rusu die Hereingabe verlängerte, kam Voichtleitner am langen Pfosten stehend zum Abschluss, doch die Volleyabnahme ging links am Gehäuse vorbei.

Vier Minuten vor der Pause war es dann Feuker selbst, der eine schöne Flanke nach innen gezogen hatte, doch der Kopfball von Rusu verfehlte auch das Ziel.

Kurz vor dem Seitenwechsel wurde es dann auf der anderen Seite gefährlich. Als die SpVgg eine Flanke von Geiger von der rechten Seite nicht verhindern konnte, kam das Leder scharf nach innen und nachdem die Hereingabe weder von den Eintracht-Angreifern noch von der Abwehr der SpVgg unter Kontrolle gebrachte wurde, sprang die Kugel wie beim Billard-Spiel hin und her, ehe man dann doch wenige Meter vor dem eigenen Tor klären konnte.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn hätten die Platzherren dann nachlegen müssen. Nach einem eklatanten Querpass der Berglerner Abwehr kam Jannik Obermaier etwa 25 Meter vor dem Tor stehend an die Kugel. Er überlief noch einen Abwehrspieler und kam dann alleine vor Kohlschütter an das Leder, schob es aber links am Kasten vorbei.


Drei Minuten später bot sich dem Youngster die nächste Chance. Diesmal hatte er sich auf der rechten Seite durchgesetzt und lief dann dann aus spitzem Winkel frei auf das Tor. Jedoch agierte er nun zu eigennützig und anstatt nach innen auf seine freistehenden Mitspieler abzulegen, versuchte er selbst den Abschluss, doch Kohlschütter rettete per Fußabwehr.


In der 54. Minute kam dann Kugler nach einer schönen Ecke von Feuker aus kurzer Distanz frei zum Kopfball, doch er setzte das Leder rechts neben das Tor.


Auch die nächste Chance lag auf Seiten der SpVgg. Nach einem Pass von Tobias Amberger in die Tiefe, kam Mehmet Yalcin allein vor dem Tor zum Abschluss, doch er fand seinen Meister in Kohlschütter, der gekonnt abwehrte. Allerdings kam Yalcin per Kopf an den abprallenden Ball, der jedoch dann knapp das Ziel verfehlte.

Dann waren aber die Berglernen wieder am Zug und als Obermaier das Leder im Mittelfeld verlor, spielten die Gäste sofort steil auf die rechte Seite, wo sich Geier im Laufduell gegen Christian Schulz durchsetzte, doch sein Schuss strich dann knapp am langen Eck vorbei.

In der 65. Minute trug sich der Mittelfeldspieler dann aber doch erstmals in die Torschützenliste ein. Als Peter Kugler auf die Abwehrkette zulief, spielte er im richtigen Moment auf den links mitlaufenden Yalcin, der erneut nur noch Kohlschütter vor sich hatte, aber diesmal das Duell zu seinen Gunsten entschied.


Und nur sechs Minuten später ließ Yalcin dann seinen zweiten Treffer folgen, profitierte dabei aber vom einzigen Fehler das Berglerner Keepers. Nach einem langen Ball auf den linken Flügel kam Kohlschütter aus seinem Tor und kam auch an das Zuspiel. Jedoch setzte Frisch entscheidend nach, eroberte sich das Spielgerät Nähe der Eckfahne. Als der dann auf Yalcin ablegte, fackelte er nicht lange und brachte den Ball zum 6:0 im leeren Tor unter.

Anschließend merkte man auf beiden Seite, dass die enorme Hitze viel Tribut gekostet hatte, so dass das Tempo jetzt merklich nachließ.

In den letzten fünf Minuten wurde es dann aber nochmals turbulent, was aber der nachlassenden Konzentration geschuldet war, so dass jetzt die letzten Tor fast im Minutentakt fielen.

Vier Minuten vor dem Ende kam die Eintracht zum ersten Ehrentreffer. Als eine Hereingabe von der rechten Seite zunächst an die Latte ging, schlug Christian Eiba die Kugel scharf nach innen und als der Ball bei Geier landete, drückte der abschließende Schuss wohl etwas den Frust über den Spielverlauf aus, denn er hämmerte das Spielgerät sehenswert unter die Latte.


Im Gegenzug kamen dann die Hausherren wieder zu einer dicken Möglichkeit. Nach einem schönen Pass von Obermaier tauchte Rusu allein vor dem Tor auf, doch sein Schuss aus 14 Metern in zentraler Position ging über die Latte.

Aber nur drei Minuten später stellte Mehmet Yalcin mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her. Zuerst hatte Obermaier den Treffer auf dem Schlappen, doch Kohlschütter reagierte beim Schuss des Youngsters auf Vorlage von Duman glänzend und wehrte per Fußabwehr ab. Der Abpraller landete dann bei Rusu, der den besser stehenden Yalcin bediente, so dass dieser mit einem unhaltbaren Schuss auf 7:1 erhöhte versenkte er das Spielgerät unhaltbar für Kohlschütter im Netz.

Nun spielten beide Teams mit offenem Visier und nur eine Zeigerumdrehung weiter kam die Eintracht zum zweiten Treffer. Nach einer Flanke von Geier von der rechten Seite konnte der im Zentrum stehende Eiba das Kopfballduell für sich entscheiden und köpfte gegen die Laufrichtung von Schlussmann Brendel zum 2:7 ein.

Der Schlusspunkt war aber für die Gastgeber reserviert und in der Nachspielzeit glückte der SpVgg noch ein weiterer Treffer zum 8:2-Endstand. Diesmal spielte Obermaier das Leder gekonnt in die Tiefe und fand Rusu, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ und frei vor Kohlschütter noch zum letzten Treffer traf.


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Herren 1: SV Dornach – SpVgg Altenerding 2:1

0

Aufstellung:
1. Lukas Loher, 2. Alexander Weiher, 3. Thomas Bachmaier, 4. Bello Ridwan, 5. Nihad Mujkic, 6. Pedro Flores, 7. Michael Gartner (80. Ajdin Nienhaus), 8. Sanuel Kronthaler, 9. Mehmet Cay (59. Jannik Obermaier),  10. Marc Winkelmann (46. Wiam Takruri /90. Domenik Gruber),  11. Leart Bilalli

Torschützen:
0:1 Marc Winkelmann (7.)

Gelbe Karten:
Marc Winkelmann
Wiam Takruri

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
Thomas Bachmaier (77. / Foulspiel)

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
100

Spielbericht:
Mit einer unglücklichen 1:2-Niederlage kehrte die SpVgg Altenerding aus Dornach zurück, und man hätte um ein Haar beim bis dato ungeschlagenen Tabellenführer für eine Überraschung gesorgt.

Die Gäste drückten nach dem Schlusspfiff vor allem ihren Unmut über den skandalösen Spielverlauf aus und konnten die Entscheidungen des Unparteiischen Dominik von Maffei nicht nachvollziehen. „Nach der Halbzeit blitzte es im Minutentakt und dadurch war es nach 60 Minuten so dunkel, dass aufgrund des fehlenden Flutlichtes kein reguläres Spiel mehr möglich war. Unser Spieler baten den Referee mehrmals um eine Unterbrechung, aber der Schiedsrichter ignorierte den Wunsch und gefährdete die Gesundheit aller Aktiven fahrlässig“, übt der Altenerdinger Abteilungsleiter Andreas Heilmaier Kritik und äußert auch sein Unverständnis, „dass auf einem nebenan liegenden Platz unter Flutlicht trainiert wird, während ein Punktspiel in der Bezirksliga bei Dunkelheit ausgetragen wird“.

Dass die Beschwerden der Veilchen nicht aus der Welt gegriffen sind, verdeutlicht, dass alle weiteren sechs Spiele in er Bezirksliga aufgrund witterungsbedingter Umstände abgebrochen wurden, so dass sich die Veilchen noch beraten werden, „ob wir einen Einspruch gegen die Spielwertung einlegen, da spätestens ab der 60. Minute keine regulären Gegebenheiten mehr gegeben waren“.

Dabei begann das Match für die Locke-Schützlinge wie gewünscht, denn schon nach sieben Minuten musste der Dornacher Schlussmann Dominic Bertic erstmals in der Saison hinter sich greifen. Nach einem Pass von Michael Gartner auf die rechte Seite war Leart Bilalli nicht mehr aufzuhalten. Er lief in den Strafraum, legte dann quer nach innen, wo Luca Winkelmann wenig Mühe hatte, um das Leder aus kurzer Distanz im Tor unterzubringen.

Allerdings wussten die Gastgeber die passende Antwort und die Führung hielt nur vier Minuten. Als Felix Partenfelder von der rechten Seite eine Flanke nach innen schlug, köpfte Ridwan Bello das Leder nicht konsequent aus der Gefahrenzone, so dass Lorenz Scholz dann knapp außerhalb des Strafraumes abzog und die Kugel unhaltbar für Keeper Loher im Netz unterbrachte.

Die Semptstädter zeigten sich davon nicht beeindruckt und wenig später hätte Winkelmann dann fast wieder für die Führung gesorgt, doch sein Schuss aus kurzer Distanz ging leider deutlich über das Tor.

Auf der anderen Seite prüfte Scholz Loher mit einem Schuss aus halbrechter Position (20.), doch er bestand auch diese Prüfung wie zwei Minuten später, als Partenfelder im Strafraum aus etwa 14 Metern zum Abschluss kam.

Nach exakt einer halben Stunde Spielzeit ging der Gast dann aber doch in Front, wobei dieser Gegentreffer durchaus vermeidbar gewesen wäre. Gleich dreimal hätten die Veilchen klären können, doch sowohl Samuel Kronthaler als auch Pedro Flores wollten die Situation auf der linken Abwehrseite spielerisch lösen, was sich letztlich als die falsche Entscheidung herausstellen sollte. Die Kugel ging nämlich an Manuel Ring verloren und bei dessen Flanke kam Partenfelder vor Loher an die Hereingabe und köpfte zum 2:1-Halbzeitstand ein.

Nach Wiederbeginn setzte dann das Gewitter und starken Regen ein, was zu einer rasch einhergehenden Dunkelheit auf dem Rasen führte.

Aber zunächst kamen die Gäste mit den Gegebenheiten deutlich besser zu Recht und man ergriff nun die Initiative, während Dornach in dieser Phase nur noch agierte und die Bälle oftmals aus er Gefahrenzone schlagen mussten.

Fünf Minuten nach der Pause hatte dann der Altenerdinger Anhang den Ausgleich vor Augen. Nach einem Pass von Nihad Mujkic düpierte Bilalli seinen Kontrahenten Simon Reitmayer im Strafraum, doch bei seinem Schuss aus 13 Metern scheiterte er an Keeper Bertic.

Der Außenseiter hatte die größeren Spielanteile, doch die Dunkelheit erschwerte das Spiel, so dass beim Abschluss oft zu ungenau agiert und das Dornacher Gehäuse nur sporadisch in Gefahr gebracht wurde.

16 Minuten vor dem Ende hielt dann Loher sein Team im Spiel. Als Mujkic das Leder auf der linken Abwehrseite an Partenfelder abgab, spielte der Angreifer nach innen, wo Can Bozoglu aus kurzer Distanz am überragenden Keeper scheiterte, ehe sein Gegenüber unmittelbar darauf einen gefährlichen Flachschuss von Jannik Obermaier unschädlich machte (76.).

Im Gegenzug haderte die SpVgg erneut mit dem Referee. Bei einem Konter klärte Thomas Bachmaier gegen Hugo Heise mit einer einwandfreien Grätsche, ehe der Stürmer dann zu Fall kam, so dass bei allen Beteiligten die Verwunderung groß war, dass es einen Platzverweis gab (77.).

„Der Schiedsrichter sagte auf Nachfrage, dass Tom erst den Ball gespielt und erst dann seinen Gegenspieler getroffen hat, so dass seine Erklärung einen Platzverweis nicht rechtfertigt“, ärgert sich Co-Trainer Michael Gartner.

Aber auch diesen Rückschlag steckte Altenerding weg und man spielte weiter mutig nach vorne, so dass sich der numerische Unterschied nicht bemerkbar machte.

Allerdings sollten alle Bemühungen keinen zählbaren Erfolg bringen und letztlich endete das Spiel noch mit einer zusätzlichen Hiobsbotschaft, denn in der 90. Minute kugelte sich Wiam Takruri bei einem Zweikampf die Schulter aus und musste vom Krankenwagen abtransportiert werden.

So endete eine gebrauchter Spieltag der SpVgg zudem noch mit einem negativen Schlusspunkt. 

 

Weitere Bilder vom Spiel

 

Herren 2: FC Herzogstadt II – SpVgg Altenerding 3:0

0

Aufstellung:
1. Maximilian Voichtleitner,  2. Hussein Bahlak, 3. Pavlos Chantavaridis, 4. Haris Faisal, 5. Julian Topf, 6. Johannes Irl, 7. Yosef Falih (72. Adrian Rusu), 8. Jeremy Bauer, 9. Amar Husic (79. Alexander Schwarz), 10. Florian Donig (57. Dominik Frisch), 11. Felix Wöginger (57. Maximilian Eberl)

Torschützen:
Fehlanzeige

Gelbe Karten:
Yosef Falih

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
120

Spielbericht:
Nach dem überzeugenden Auftaktsieg gegen die SG Reichenkirchen  gingen die A-Klassenkicker der SpVgg erwartungsfroh in den zweiten Spieltag, in der Absicht beim Gastspiel beim Lokalrivalen FC Herzogstadt II die nächsten drei Punkte auf die Habenseite zu bringen.

Allerdings sollten sich diese Erwartungen nicht erfüllen, denn die Aldinger-/Duman-Elf kehrte mit einer 0:3-Niederlage zurück und vor allem in der Anfangsphase gab man die Trümpfe frühzeitig und leichtfertig aus der Hand.

Schon nach zwei Minuten gerieten die Gäste ins Hintertreffen. Als man die Erdinger in der Offensvie attackierte, ging Felix Wöginger nicht entscheidend in den Zweikampf, so dass der FCH in Ballbesitz und zu einem Konter kam. Zunächst konnte Julian Topf das Leder noch abfangen, aber sein Anspiel ins Zentrum war zu ungenau, so dass die Gastgeber wieder in Ballbesitz kamen.

Den ersten Schuss von Thomas Hertel konnte Keeper Maximilian Voichtleitner noch hervoragend parieren, doch im zweiten Versuch war der Ex-Altenerdinger dann erfolgreich und drückte das Spielgerät zur Führung der Platzherren über die Linie.

Obwohl die Veilchen dann in der Folgezeit etwas mehr vom Spiel hatten, verbuchten die Platzherren nach sechs Minuten die nächste große Chance. Nachdem man eine Ecke kurz ausgeführt wurde, spielte Herzogstadt die Kugel flach nach innen, wo ein Stürmer aus etwa zehn Metern frei zum Abschluss kam, doch er zielte zu genau und visierte nur den Pfosten an.

Im Gegenzug lag dann aber der Ausgleich für die Gäste in der Luft. Nach einem Pass von Haris Faisal steckte Florian Donig den Ball mustergültig auf Johannes Irl durch, doch dessen Schuss aus spitzem Winkel frei vor dem Tor stehend rauchte dann knapp am langen Pfsoten vorbei.

Nach elf Minuten stellte sich dann aber wieder zählbarer Erfolg ein, doch aus Altenerdinger Sicht auf der falschen Seite und erneut zeigten die Veilchen im Spielaufbau Schwächen. Als Felix Wöginger ein Zuspiel von Haris nicht kontrollieren konnte, schnappte sich Aldin Imamovic das Leder, lief auf Topf zu, den er noch umspielen konnte, ehe er dann mit einem platzierten Schuss auf 2:0 erhöhte.

Auch die nächste Möglichkeit der Gastgeber hatte das gleiche Strickmuster. Abermals spielte Topf einen Ball ins Zentrum, den die Erdinger wieder abfangen konnten. Als dann Sebastian Hinz das Leder auf Imamovic durchsteckte, überlief der Angreifer Haris, doch bei seinem Schuss aus spitzem Winkel fand er seinen Meister in Voichtleitner.

Vier Minuten vor dem Seitenwechsel schnupperten die Gäste dann am Anschlusstreffer. Nach einer schönen Kombination über die Stationen Yosef Falih, Florian Donig und Irl kam Letztgenannter zum Abschuss, doch der Erdinger Keeper Matthias Bartke zeigte seine Klasse und konnte den Schuss hervorragend abwehren.

Nun kam die SpVgg besser ins Spiel und wenig später trug man das Leder abermals schön nach vorne und als Haris die Kugel auf den Flügel spielte, fand Pavlos Chantavaridis mit seiner Flanke den im Strafraum völlig freistehenden Amar Husic, doch auch dessen Kopfball konnte Bartke parieren, so dass die Seiten mit einem 0:2-Rückststand gewechselt wurden.

In der zweiten Hälfte tat sich anfangs nicht sonderlich viel, doch in der 58. Minuten schafften die Erdinger denn schon frühzeitig die Vorentscheidung. Nach einem langen Ball in den Altenerdinger Strafraum wurde das Leder aus kurzer Entfernung an den Arm von Chantavaridis geschossen, da aber der Arm weit vom Körper weggestreckt war, war die Elfmeterentscheidung des Unparteiischen durchaus nachvollziehbar.

Sebastian Hinz führte den Strafstoß aus und ließ Voichtleitner keine Abwehrchance, so dass die Partie nach dem 3:0 wohl vorentschieden war.

In der Folgezeit erarbeiten sich die Gäste wieder ein spielerisches Übergewicht, doch in der Offensive fehlte die Durchschlagskraft, so dass der erhoffte Anschlusstreffer in weiter Ferne lag, während die Erdinger aufgrund der unsicher wirkenden und sehr offen stehenden Abwehr der SpVgg sogar die besseren Chancen hatten.

Nach 69 Minuten hätte dies fast wieder zu zählbarem Erfolg für Kreisstädter geführt. Nach einem langen Ball nach vorne wurde das Zuspiel mit dem Kopf verlängert, so dass ein Angreifer frei vor dem Tor zum Abschluss kam, doch abermals war Voichtleitner zur Stelle und verhinderte weiteres Unheil.

In der verbleibenden Spielzeit tat sich dann nicht mehr sonderlich viel, denn die Platzherren verwalteten den Vorsprung kontrolliert und bei Altenerding war der Glaube an eine Wende verloren gegangen, so dass sich am Endstand nichts mehr ändern sollte.

Herren 3: SV Eichenried II – SpVgg Altenerding 1:4

0

Aufstellung:
1. Nico Brendel,  2. Christian Schulz, 3. Davud Hörl (84. Benedikt Klingbeil), 4. Florian Aldinger, 5. Florian Ammon, 6. Rene Feuker, 7. Johannes Dangl, 8. Dominik Frisch, 9. Tarik Mahjoub (82. Patrick Emberger),  10. Duman Yusuf (61. Joachim Schiwietz), 11. Felix Ramberger (30. Mehmet Yalcin)

Torschützen:
0:1 Johannes Dangl (54.)
0:2 Mehmet Yalcin (65.)
0:3 Dominik Frisch (78.)
1:4 Dominik Frisch (90.)

Gelbe Karten:
keine

Zeitstrafen:
keine

Gelb-Rote Karten:
keine

Rote Karten:
keine

Besondere Vorkommnisse:
keine

Zuschauer:
40

Spielbericht:
Die dritte Mannschaft der SpVgg Altenerding rundete ein rundum gelungenes Wochenende ab, denn nach dem Aufstieg in die B-Klasse fuhr man zum Saisonauftakt gleich einen klaren 4:1-Erfolg beim SV Eichenried II ein.

Nach sechs Minuten verbuchten die Gäste die erste Chance. Als Rene Feuker einen Eckball nach innen schlug, konnten die Gastgeber zunächst abwehren, doch das Leder landete auf der anderen Seite, wo Felix Ramberger sofort abzog. Leider rutschte ihm das Leder über den Schlappen, hatte dann aber Glück, dass der Ball wieder beim einrückenden Feuker landete. Er fackelte nicht lange, schoss scharf auf das kurze Eck, doch der Eichenrieder Keeper Ludwig Kübelsbeck war zur Stelle und konnte erneut zur Ecke klären.

Sieben Minuten später kamen dann die Hausherren erstmals gefährlich vor das Altenerdinger Tor. Nach einem Konter spielten die Gastgeber das Leder in die Tiefe, wo es zwischen Florian Aldinger und dem Eichenrieder Angreifer Maurice Baumbach im Strafraum zum Duell kam. Allerdings stand der SVA-Abwehrspieler gut und konnte den Schuss entscheidend abblocken.

Dann waren wieder die Gäste an der Reihe und nach 25 Minuten hatte man schon den Torschrei auf den Lippen. Nach einem Foulspiel wurde der SpVgg auf der halbrechten Position ein Freistoß zugesprochen. Feuker legte sich die Kugel zurecht und schoss direkt auf das Tor, doch abermals war Kübelsbeck zur Stelle und konnte den Ball gekonnt parieren.

Nach der Trinkpause, die bei hochsommerlichen Temperaturen in jedem Fall ihre Berechtigung fand, stockte bei beiden Teams etwas der Spielfluss, so dass die nächste Chance erst nach 29 Minuten zu Stande kam. Als die Gäste der Heimelf etwas zu viel Raum gab, kam Justin Bauer aus ca. 18 Metern in zentraler Position stehend zum Abschluss, doch sein Flachschuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei ins Aus.

Vier Minuten später hofften die Gäste dann auf die Führung. Nach einer schönen Kombination brachte Tarik Mahjoub nach Zuspiel von Feuker das Leder flach nach innen, wo Dominik Frisch aus kurzer Distanz völlig frei vor dem Tor zum Abschluss kam, doch leider war der Mittelfeldspieler einen Schritt zu weit vorne, so dass der Referee auf Abseits entschied.

Wenig später kamen dann die Gäste erneut zu einem guten Abschluss. Nach einem Pass von Mehmet Yalcin legte Frisch zunächst auf Christian Schulz zurück. Er spielte dann sofort wieder in den Lauf von Frisch, doch leider wurde sein Schuss von der Strafraumgrenze von einem Verteidiger abgeblockt. Jedoch war die Möglichkeit noch nicht dahin, denn der Abpraller landete bei Yalcin, der bei seinem 20 Meter-Schuss sein Visier jedoch deutlich zu hoch eingestellt hatte.

Sieben Minuten vor der Pause versuchte sich dann der Eichenrieder Baumbach mit einem Fernschuss, doch auch er hatte sein Visier nicht exakt genug eingestellt, so dass das Leder das Ziel verfehlte.

In der 42. Minute hätten sich die Eichenrieder fast selbst in Bedrängnis gebracht. Als ein Verteidiger bei einem Freistoß in der eigenen Hälfte auf die andere Seite schlagen wollte, missglückte der Versuch gründlich, denn der im Zentrum stehende Mahjoub kam mit dem Bein an den Ball, brachte sich aber leider nicht in Schussposition, so dass der Fehler der Heimelf nicht bestraft wurde, und es torlos in die Pause ging.

Fünf Minuten nach Wiederbeginn konnte sich Yalcin auf dem linken Flügel durchsetzen und legte von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr. Als Yusuf Duman die Hereingabe auf dem hinter ihm besser positionierten Frisch durchließ, hoffte man auf die Führung, doch sein Schuss konnte im letzten Moment noch abgeblockt werden.

Drei Minuten später haderten dann die Gäste etwas mit dem ansonsten sehr gut leitenden Schiedsrichter. Nach einem schönen Pass in die Tiefe war Johannes Dangl allein auf das Eichenrieder Tor unterwegs und als er dann aus elf Metern abschließen wollte, wurde von seinem Kontrahenten Daniele Di Bella von hinten gestoßen und ging zu Boden, doch der Pfeife des Unparteiischen blieb leider stumm.

Doch nur eine Zeigerumdrehung weiter glückte dann doch der zu diesem Zeitpunkt verdiente Führungstreffer. Nach einer schönen Kombination über Duman, Mahjoub und Feuker steckte Letztgenannter den Ball mustergültig auf Dangl durch. Diesmal ließ er sich nicht mehr bremsen, umspielte sogar noch den Keeper, ehe er dann zum umjubelten Führungstreffer für seine Farben einschoss.

Vier Minuten später lag der Ball erneut im Eichenrieder Kasten, doch der Abseitspfiff ließ den Torschrei der Altenerdinger Kicker im Keim ersticken. Nach einem Zuspiel von Mahjoub zog Yalcin aus 18 Metern ab. Als Torhüter Kübelsbeck den Flachschuss zur Seite abwehrte, war der aufgerückte Abwehrspieler Davud Hörl zur Stelle und versenkte die Kugel im Nachschuss in den Maschen. Obwohl der im Abseits stehende Duman einen Schritt in Richtung Ball machte, aber nicht entscheidend eingriff, wurde dem Treffer die Anerkennung verweigert.

Nun lag aber der zweite Treffer in der Luft und als Mahjoub nach einer Ecke von Feuker volley zum Abschluss kam, hoffte man erneut auf den zweiten Treffer, doch der Ball ging leider knapp am Tor vorbei.

In der 61. Minute zog dann Bauer aus halblinker Position ab, doch sein Schuss war etwas zu hoch angesetzt und ging dann knapp über den langen Pfosten hinweg ins Toraus.

Drei Minuten später bauten die Veilchen dann auf der Gegenseite die Führung aus. Als Joachim Schiwietz das Leder aus dem Zentrum schön auf die Rechtsaußenposition zu Hörl spielte, zog der aufgerückte Abwehrspieler eine mustergültige Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Yalcin zur Stelle war und sicher volley zum 2:0 vollendete.

Neun Minuten später konnte sich Frisch nach einem Einwurf von Hörl auf der rechten Seite durchsetzen und legte dann von der Grundlinie auf Schiwietz zurück, doch ein Abwehrspieler konnte den aussichtsreich erscheinenden Schuss gerade noch abblocken.

In der 77. Minuten krönte Frisch dann seine starke Leistung und sorgte mit seinem Treffer zum 3:0 für die Vorentscheidung. Nach einem schönen Ball von Yalcin nahm der von rechts eingerückte Frisch das Leder gekonnt mit und obwohl er von seinem Gegenspieler am Fuß getroffen wurde, lief er weiter und belohnte sich mit einem sicheren Abschluss.

Wenig später hätte sich Frisch fast wieder in die Torschützenliste eingetragen, doch diesmal ging sein Schuss nach Schiwietz-Zuspiel knapp am langen Eck vorbei.

In der 86. Minute kamen dann die Platzherren doch noch einem Erfolgserlebnis. Nach einem Ballverlust der SpVgg wurde das Leder sofort auf die rechte Seite zu Justin Bauer geschlagen. Der Torjäger lief dann von der rechten Seite alleine in den Strafraum und gegen den platzierten Schuss ins lange Eck konnte Keeper Brendel nichts ausrichten.

Und in der Schlussminute wäre es dann fast noch einmal spannend geworden, denn ein individueller Fehler von Keeper Brendel verhalf den Hausherren zu einer Großchance. Als er das Leder aus dem Strafraum spielen wollte, fing ein Eichenrieder Stürmer das Leder ab, ging frei in den Strafraum, doch der Altenerdinger Schlussmann hatte nun das Glück des Tüchtigen, denn der vom Innenpfosten abprallende Ball, sprang Brendel in die Arme.

Im Gegenzug machten die Veilchen aber dann den Deckel endgültig drauf. Nach einem Konter brachte Patrick Emberger das Spielgerät von der linken Seite flach nach innen und fand im Zentrum Frisch, der dann frei vor dem Tor eiskalt blieb und mit seinem zweiten Treffer für den Entstand sorgt.

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